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Die
Erfindung bezieht sich auf Sicherheitsbeobachtungs- und -Überwachungssysteme,
insbesondere auf eine Anordnung zum Installieren und Erhalten einer
Kamera und eines Mikrophons an der Eingangstür eines Hauses oder an einer
Innentür
mit Video- und Audio-Überwachungs-
und -Aufzeichnungsfähigkeit.
In den letzten Jahren wurden Beobachtungssysteme zum Überwachen
eines Besuchers an der Eingangstür
eines Hauses eingesetzt. Diese Art System umfasst üblicherweise
eine Kamera, eine Leistungsversorgung, einen entfernten Monitor
und ein Kabel, das ein Leistungskabel zum Liefern von Leistung von
der Leistungsversorgung an die Kamera und ein Signalkabel zum Übertragen
eines Signals zwischen der Kamera und dem Monitor umfasst.
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In
einem typischen Überwachungssystem
ist die Kamera an einer Position installiert, so dass der zu überwachende
Bereich innerhalb des Sichtbereichs der Kameralinse mit einer möglichen
Ergänzung
durch eine zusätzliche
Linse oder zusätzliche Linsen
ist, wobei das Kabel sich von der Kamera, die mit der Leistungsversorgung
verbunden ist, erstreckt und ein entfernter Monitor zur Betrachtung
an einem entfernten Ort platziert ist. Bei einer derartigen Struktur
wird ein durch die Kamera aufgenommenes Bild auf dem Monitor an
dem entfernten Ort betrachtet. Wenn die Kamera in der Eingangtür des Hauses
installiert ist, sind die Leistungsversorgung und der Monitor im
Inneren des Hauses platziert und die Kamera mit dem Kabel ist an
einem erwünschten
Platz der Tür
durch eine Schraube oder ein doppelseitiges Klebeband und dergleichen
befestigt. Beispiele umfassen das U.S.-Patent Nr. 6,554,499 von
Gumpenberger, das eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Installieren
einer Kamera und zum Liefern von Nahaufnahmebildern des Gesichts
eines Menschen unter Befestigung der Kamera an einer Tür offenbart;
das U.S.-Patent Nr. 6,466,261 von Nakamura offenbart eine Türkameraeinheit
mit einem Videospeicher; das U.S.-Patent Nr. 5,907,352 von Gilley
offenbart ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines an einer Tür
befestigbaren Sicherheitssystems; das U.S.-Patent Nr. 4,524,384
von Lefkowitz u. a. offenbart ein Video- und Audiosystem zum Überwachen
eines Bereichs, insbesondere eines Bereichs neben einer Tür. Das System
von Lefkowitz u. a. umfasst eine Video- und Audioanordnung, die
angepasst ist, um an einer Tür befestigt
zu sein, und eine Video- und Audiokonsole, die von der Tür beabstandet
ist.
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Ein
Problem bei der herkömmlichen
Struktur zum Installieren der Kamera war das Problem des Bohrens
eines Lochs (oder von Löchern)
in die Eingangstür,
was den Installationsvorgang weiter verkompliziert und die Anpassbarkeit
des Beobachtungssystems einschränkt.
Im Stand der Technik gab es Versuche, dieses Problem zu lösen, indem
die Kamera an dem vorhandenen Guckloch in einer Außentür angeordnet
wurde.
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Das
U.S.-Patent Nr. 6,721,501 von Komatsu z. B. offenbart eine Kamera,
die in die Eingangstür des
Hauses mit einem Rahmen, der ein Installationsloch aufweist, installiert
ist, sowie einen Bolzen, in dem sich ein Durchgangsloch befindet,
das insbesondere zur Installation an einem Türguckloch angepasst ist. Das
U.S.-Patent Nr. 6,411,435 von Hall für Monocular Viewer and Recorder
bezieht sich auf Weitwinkelbetrachter, wie z. B. die Gucklochbetrachter,
die in Hauseingangstüren
zu finden sind, und offenbart ferner einen Rahmen, um eine Kamera
an dem Gucklochbetrachter zu halten.
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Das
U.S.-Patent Nr. 5,594,428 von Peterson offenbart ein Sicherheitssystem,
das eine kleine Handferneinheit umfasst, die es einem Benutzer ermöglicht,
mit einem Innen-Empfänger/Sende/Empfangs-Gerät zu kommunizieren.
Peterson offenbart eine optische Trommelanordnung, die ein Guckloch, das
häufig
in Türen
verwendet wird, sein kann.
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Das
U.S.-Patent Nr. 4,809,320 von Hawkins u. a. für Door Security System offenbart
ein Sicherheitsinterkommunikationssystem, das ein Innengehäuse, ein
Außengehäuse und
eine optische Gucklochanordnung umfasst, die einen zylindrischen
Körper
umfasst, der einen ersten und einen zweiten durch ein Gewinde in
Eingriff bringbaren längs
ausgerichteten Abschnitt aufweist.
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Wie
aus Obigem zu sehen ist, hat der Stand der Technik viele unterschiedliche
Ansätze
für das Problem
einer Beobachtungsüberwachung
bereitgestellt, insbesondere in Bezug auf ein Überwachen der unmittelbaren
Umgebung des Äußeren einer
Tür. Dem
Stand der Technik gelingt es jedoch nicht, eine kompakte integrierte
und leicht installierte Einheit mit einer Miniaturkamera, einem
Bewegungsdetektor und mit einer Anzeigetafel und Funktionssteuerung, die
bequem innen an der Tür
positioniert ist, bereitzustellen.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung zum Überwachen
und Aufzeichnen einer Aktivität
mit verbesserten Charakteristika zu schaffen.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Anordnung gemäß Anspruch 1, 11 oder 21 gelöst.
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Die
vorliegende Erfindung ist eine vollständige leicht installierte Sicherheitseinheit,
die eine Miniatur-CMOS-Kamera
(CMOS = Complementary Metal-Oxide Semiconductor = Komplementär-Metalloxidhalbleiter)
oder -CCD-Kamera (CCD = Charge-Coupled Device = ladungsgekoppeltes
Bauelement) mit ausreichender Speicherspeicherung, um Video- und/oder
Audioaufzeichnungen zu Sicherheits- und Nachrichtenaufnahmezwecken
zu behalten, beinhaltet. Die Vorrichtung der Einheit umfasst (1)
eine Miniatur-CMOS/CCD-Kamera mit Mikrophon, (2) PCB-Schaltungen
(PCB = Printed Circuit Board = gedruckte Schaltungsplatine), (3)
eine Speicherspeicherung, (4) eine Anzeigevorrichtung mit Anbringungseinrichtung
zum Halten derselben an einer Position an einer Innenoberfläche der
Tür, und
(5) ein Rohr zum Laufen durch die Tür und Halten der Komponenten
in wirksamer Ineingriffnahme zueinander.
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Allgemein
ist eine CMOS/CCD-Kamera an einer Tür installiert und wird verwendet,
um Bilder und/oder Audiosignale zu erfassen und Signale an eine
Video/Audio-Verarbeitungszentrale zu erzeugen. Die Signale werden
dann verarbeitet und in einer Speicherspeicherung, wie z. B. einem Flash-Speicher, einer Festplatte,
usw. gespeichert, um Aufzeichnungen zu Sicherheits- und Nachrichtenaufnahmezwecken
bereitzustellen.
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Bei
Verwendung ist, wenn ein Besucher ankommt, der Benutzer innerhalb
der Räumlichkeiten
in der Lage, die Außensituation
in Echtzeit zu betrachten. Das Bild des Besuchers wird durch die
Kamera aufgenommen und das Bild wird auf einer Anzeigevorrichtung,
die einen Bildschirm (TFT, LCD, OLED, usw.) aufweist, gezeigt. Wenn
keiner zuhause ist, um das Bild in Echtzeit zu betrachten, kann
das System Videos erfassen und dieselben in der Speicherspeicherung
speichern, so dass der Benutzer in der Lage ist, frühere Besucher
zu erkennen und Nachrichten, die durch frühere Besucher hinterlassen
werden, durchzusehen.
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Die
Verwendung der Erfindung ist nicht auf Außentüren eingeschränkt, da
CMOS/CCD-Kameras in Innentüren
installiert sein könnten,
um die Innenbedingung des Hauses oder Lagerhauses oder Büros zu überwachen.
Wenn ein Eindringling eintritt, zeichnet das System Bilder auf und
speichert dieselben, um eine Bereitstellung von Informationen zur späteren Untersuchung
zu unterstützen.
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Die
Anordnung wird vorzugsweise durch einen Bewegungssensor aktiviert,
wie z. B. diejenigen, die empfänglich
für Infra rot-
oder Ultraschallsignale sind. Der Sensor wird ebenso zu Leistungseinsparungszwecken
eingesetzt, um das An/Aus eines Aufzeichnens zu aktivieren. Dies
ist besonders wichtig für
längere
Abwesenheiten von dem Gelände,
um eine Batterielebensdauer zu schonen, wenn eine Batterieleistungsquelle
verwendet wird, und um einen Leistungsverbrauch zu reduzieren, wenn
Haushaltsstrom verwendet wird.
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Deshalb
besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine vollständige leicht
installierte Sicherheitsüberwachungs-
und -aufzeichnungsanordnung zum Überwachen
einer Aktivität
innerhalb des Geländes
und zum Aufzeichnen einer derartigen Aktivität bereitzustellen.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Anzeigeeinheit
zum Betrachten von Bildern, die durch eine Kamera erhalten werden,
und von Audio durch ein Mikrophon, bereitzustellen.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Anzeigeeinheit
mit einem Bildschirm und einer Bildschirmabdeckung zum Betrachten
von Bildern, die durch eine Kamera erhalten werden, und zum Schützen des
Bildschirms bereitzustellen.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Anzeigeeinheit
mit einer Steuertafel zum Steuern der Funktionen der Anordnung bereitzustellen.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Anzeigeeinheit
mit einer Buchse zum Aufnehmen von Speichermedien zum Betrachten
von Bildern, die durch eine Kamera erhalten werden, und von Audio
durch ein Mikrophon, bereitzustellen.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Anzeigeeinheit
mit einer Buchse zum Aufnehmen und Aufzeichnen auf tragbare Speichermedienkarten
zum Aufzeichnen von Bildern und von Audio bereitzustellen.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Anzeigeeinheit
bereitzustellen, die angepasst ist, um an der Innenseite einer Tür befestigt
zu sein und die Anzeigeeinheit in wirksamer Ineingriffnahme mit
der Kamera zu halten.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Bewegungssensor
bereitzustellen, um die Anordnung zu aktivieren und ein Aufzeichnen auszulösen, nachdem
eine Bewegung außerhalb
des Geländes
erfasst wurde.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine attraktive leicht
installierte Sensoranordnung zur Befestigung an der Außenseite
der Tür
der Räumlichkeiten
bereitzustellen.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Rohr bereitzustellen,
derart, dass der Sensor, die Kamera und die Anzeigeeinheit über ein
einzelnes Loch in einer wirksam in Eingriff gebrachten Position
an der Tür
gehalten werden.
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Weitere
Aufgaben und Vorteile werden aus der folgenden Offenbarung und den
beigefügten
Ansprüchen
vollständiger
ersichtlich werden.
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Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf
die beigefügten
Zeichnungen näher
erläutert.
Es zeigen:
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1 eine
Schnittansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
das in einer Tür installiert
ist;
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2 eine
Seitenschnittansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
das in einer Tür
installiert ist;
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3 ein
Schema der Anordnung der Erfindung; und
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4 eine
Rückschnittansicht
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
der Erfindung.
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Die
Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ist tatsächlich eine ganze Einheit oder
Anordnung und kein System. Die Anordnung besteht aus (1) einer Miniatur-Digitalkamera
mit einem Mikrophon zur Audioaufnahme, (2) PCB-Schaltungen zur Steuerung
eines Betriebs, (3) einer Speicherspeicherung zum Aufzeichnen von
Bildern und von Audio, und (4) einer Anzeigeeinheit mit einem Befestigungsmechanismus
zum Anbringen der Anzeigeeinheit an der Innenseite der Tür, ohne
den Betrieb der Einheit zu stören,
vorzugsweise ein Zusammenwirken aus Schrauben und einem Kunststoffrohr.
Die Vorrichtung wird mit Bewegungssensoren verwendet, die an dem überwachten
Bereich eingesetzt werden, um ein Aufzeichnen auszulösen, wie
z. B. Infrarot- oder Ultraschallerfassungseinrichtung.
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Die
Kameraeinheit ist vorzugsweise entweder eine CMOS-Kamera (CMOS = Complementary Metal-Oxide
Semiconductor = Komplementär-Metalloxidhalbleiter)
oder CCD-Kamera (CCD = Charge-Coupled Device = ladungsgekoppeltes
Bauelement). Der definierende Unterschied zwischen Digitalkameras
und denjenigen der Film- oder Bandvielzahl ist das Medium, das zur
Aufzeichnung des Bildes verwendet wird. Während eine herkömmliche Kamera
Film verwendet, verwenden Digitalkameras ein Array digitaler Bildsensoren.
Wenn sich die Blende öffnet,
sammelt die Digitalkamera, anstatt den Film zu belichten, Licht
auf einem Bildsensor, einem elektronischen Festkörperbauelement. Der Bildsensor
beinhaltet ein Gitter winziger Photoorte, die Licht, das auf dieselben
scheint, in elektrische Landungen umwandeln. Der Bildsensor könnte von
der Ladungsgekoppeltes-Bauelement- (CCD-) oder Komplementär-Metalloxidhalbleiter-
(CMOS-) Vielfalt sein. Die meisten Digitalkameras verwenden Ladungsgekoppeltes-Bauelement-
(CCD-) Bildsensoren, neuere Kameras jedoch verwenden Bildsensoren
der Komplementär-Metalloxidhalbleiter-
(CMOS-) Vielzahl. Auch durch die Abkürzung CIS (CIS = CMOS Image Sensor
= CMOS-Bildsensor) bezeichnet, ist dieser neuere Typ Sensor billiger
als sein CCD-Gegenstück und
benötigt
weniger Leistung.
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Während eines
Kamerabetriebs wird ein Bild durch die Kameralinse fokussiert, so
dass dasselbe auf den Bildsensor fällt. Abhängig von einem bestimmten Bild
treffen variierende Lichtmengen auf jeden Photoort, was zu variierenden
Mengen einer elektrischen Ladung an den Photoorten führt. Diese Ladungen
können
dann gemessen und in digitale Informationen umgewandelt werden,
die anzeigen, wie viel Licht auf jeden Ort trifft, was wiederum
zur Wiedererzeugung des Bilds verwendet werden kann. Wenn die Belichtung
abgeschlossen ist, ähnelt
der Sensor einem Schachbrett, wobei unterschiedliche Anzahlen von
Schachelementen (Elektronen) auf jedem Quadrat (Photoort) gestapelt
sind. Wenn das Bild von dem Sensor abgelesen wird, werden die gespeicherten
Elektronen in eine Serie analoger Ladungen umgewandelt, die dann
durch einen Analog-Digital- (A-D-) Wandler in digitale Werte umgewandelt werden,
was anzeigt, wie viel Licht auf jeden Ort trifft, was wiederum zur
Wiedererzeugung des Bilds verwendet werden kann.
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Im
Gegensatz zu CCD-Sensoren, auf die nach Reihe zugegriffen wird,
ermöglicht
der CMOS-Kamerachip einen individuellen Pixelzugriff. Dies macht
es möglich,
dass der Chip ein Fenstertechnikmerkmal bereitstellen kann, das
eine selektive Ausgabe von Daten aus einem erwünschten Abschnitt des Pixelarrays
erlaubt. Dies wird durch ein Laden vertikaler und horizontaler Anfangs-
und Endorte in die Register erzielt.
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Die
Anordnung ist entworfen, um an einer Tür befestigt zu sein, vorzugsweise
einer Tür
mit einem existierenden Guckloch, um die Notwendigkeit des Bohrens
eines Lochs durch die Tür
zu vermeiden. 1 stellt die Installation der
Einheit an der Tür dar.
Die Kamera 1 ist in das Guckloch 2 installiert, wobei
der Bildsensor der Vorderseite der Tür zugewandt ist, und die Kamera 1 ist
elektronisch mit der Anzeigeanordnung 3 verbunden. Die
Anzeigeanordnung 3 weist vorzugsweise eine rechteckige
Kastentypform auf und ist an der Innenoberfläche der Tür positioniert. Die PCB-Schaltung,
die Anzeige und die Speicherspeicherung sind vorzugsweise innerhalb des
Gehäuses
der Anzeigeanordnung 3 positioniert. Die Anzeigeanordnung
ist vorzugsweise durch Schrauben 4a und 4b an
der Innentüroberfläche angebracht.
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Die
Bilderfassungsanordnung besteht aus der Kamera 1, einem
Sensor 5, hier als ein Infrarotsensor gezeigt, und einer
Sensorabdeckung 6. Die Sensorabdeckung 6 weist
ein Loch 7 auf, das angepasst ist, um, wo dies geeignet
ist, eine Gucklochlinse 8 aufzunehmen. Die Gucklochlinse 8 weist
einen rohrförmigen
Abschnitt 9 auf, der sich in das Loch 2 in der
Tür 10 erstreckt.
Der rohrförmige
Abschnitt 9 wirkt mit einem Rohr 11 zusammen.
Das Rohr 11 ist vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial
hergestellt und könnte
einstückig
mit dem Gehäuse 12 der Anzeigeeinheit 3 gebildet
sein. Das Rohr 11 ist vorzugsweise auch so dimensioniert,
dass es in ein existierendes Guckloch 2 oder in ein Loch
passen könnte,
das für
den Zweck eines Installierens der Anordnung durch die Tür gebohrt
ist. So sollte der Außendurchmesser
des Rohrs 11 kleiner als der Innendurchmesser des Gucklochs 2 oder
des Bohrlochs sein, vorzugsweise jedoch nicht soviel kleiner, dass eine
Toleranz zwischen dem Rohr 11 und dem Guckloch 2 ein übermäßiges Verschieben
oder eine übermäßige laterale
Bewegung des Rohrs 11 innerhalb des Lochs 2 ermöglicht.
Der Sensor 5 weist eine Frontabdeckung 6 auf,
die vorzugsweise eine halbkugelförmige
Abdeckung 13 zum Bedecken des Sensors 5 beinhaltet.
Deshalb ist die halbkugelförmige Abdeckung 13 vorzugsweise
aus einem transparenten oder durchscheinenden Kunststoffmaterial
gebildet, wenn diese mit einem Lichterfassungstyp eines Sensors
verwendet wird, um zu erlauben, dass die Lichtwellen durch das Kunststoffmaterial
zu dem Sensor 5 gelangen. Wenn die halbkugelförmige Abdeckung 13 mit
einem Ultraschallsensor verwendet wird, ist dieselbe vorzugsweise
aus einem Kunststoffmaterial gebildet, derart, dass die Ultraschallwellen zur
Erfassung durch das Kunststoffmaterial zu dem Sensor 5 gelangen.
Die Frontabdeckung 13 ist vorzugsweise mittels einer Schraube 14 an
der Tür 10 befestigt,
die sich durch ein vorgeformtes Loch 15 in der Frontabdeckung 13 erstreckt.
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Wie
in 2 und in Nahaufnahme in 2a zu
sehen ist, befindet sich die Kamera 1 vorzugsweise innerhalb
der Tür 10 und
innerhalb des Kunststoffrohrs 11 hinter dem Sensor 5 und
der Gucklochlinse 8, so dass die Kamera 1 eine
geeignete Exponierung gegenüber
der Außenseite
der Tür 10 durch
das Kunststoffrohr 11 hat, wobei der rohrförmige Abschnitt 9 der
Gucklochlinse 8 durch das Loch 2 in der Tür 10 läuft. Die
Kamera 1 ist vorzugsweise mittels einer Signalleitungsschnur 16 mit
dem Sensor 5 verbunden. Eine oder mehrere zusätzliche
Linsen (nicht gezeigt) könnten
zwischen der Kamera 1 und der Gucklochlinse 8 positioniert
sein. Der Winkel der Gucklochlinse 8 hängt von dem Bildsensor der
Kamera 1, der Entfernung von der Kamera 1 zu der Gucklochlinse 8,
dem Typ Linse, der als die Gucklochlinse eingesetzt wird (vorzugsweise
eine Weitwinkel- oder Fischaugentyp-Linse) und dem erwünschten
Betrachtungswinkel außerhalb
des zu überwachenden
Geländes
ab.
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Die
Anzeigeanordnung 3 umfasst vorzugsweise einen Schlitz (nicht
gezeigt) für
Speichermedien, hier vorzugsweise eine Speicherkartensteuerung (MCC),
die zeitweilig codierte Daten in derselben speichert und dann die
Daten durch die Flash-Speicher-Schnittstelle 26 (3)
in eine Speicherkarte schreibt. Der Schlitz ist vorzugsweise für ein verfügbares entfernbares
Speichermedium 27 (3), wie z.
B. eine MultiMediaCard (MMC) dimensioniert und konfiguriert.
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Die
MMC, die der Standard ist, der durch die MultiMediaCard Association
vorgeschlagen wird, ist eine Flash-EEPROM-Karte mit z. B. einer Kapazität von etwa
1 GB. Die MMC liest auch gespeicherte Daten von der Speicherkarte
aus. Die Anzeigeanordnung 3 umfasst außerdem vorzugsweise eine Batterie
zum Zuführen
von Leistung, wobei die Batterie innerhalb eines Batteriekastens 17 eingeschlossen
ist, der hier an dem Gehäuse 12 der
Anzeigeanordnung 3 angebracht ist. Die Vorrichtung könnte jedoch
alternative Anordnungen für
die Batterie oder für
andere Leistungsquellen, wie z. B. Wechselstrom, verwenden.
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3 zeigt
die Verbindungen zwischen den bevorzugten Komponenten der Anordnung.
Es gibt eine Audio-Schnittstelle 18 zum Empfangen von Audiosignalen über das
Mikrophon 19. Die digitalisierten Video- und Audio-Datensignale
von dem Video- und dem Audiodigitalisierer, gelangen in den Mediendatenformatierer,
der sowohl Video-Komprimierer als auch Audio-Komprimierer innerhalb
der Video-Codec-Zentrale 20 umfasst. Die Video- und Audio-Komprimierer
werden vorzugsweise kombiniert, wie in 3 gezeigt
ist, könnten
jedoch separat sein. Die Video- und Audio-Komprimierer könnten einen
flüchtigen
oder nichtflüchtigen
Speicher umfassen.
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Ein
Kompressor wie dieser wird oft als „Codec" bezeichnet, was eine Abkürzung für Komprimierer/Dekomprimierer
ist. Ein Codec ist eine beliebige Technologie zum Komprimieren und
Dekomprimieren von Daten. Codecs könnten in Software, Hardware,
Firmware oder einer bestimmten Kombination implementiert sein. Einige
beliebte Codecs für
Computer-Video umfassen MPEG, Indeo und Cinepak. Einige beliebte
Codecs für
Computer-Audio umfassen RealAudio und Windows Media Audio.
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Obwohl
der Ausdruck „Codec" inhärent einen
Dekomprimierer umfasst, erfordern Bezugnahmen hierin auf einen „Codec" nur den Komprimiererabschnitt,
könnten
wahlweise jedoch den Dekomprimiererabschnitt umfassen. Die Digitalmediendaten sind
komprimiert. Codecs erzielen diese Komprimierung. Üblicherweise
ist der Video-Codec Windows Media Video und der Audio-Codec ist
Windows Media Audio. Alternativ könnte der Video-Codec ein beliebiger
funktionsmäßig ähnlicher
Codec sein, wie z. B. MPEG-4. Alternativ könnte der Audio-Codec ein beliebiger
Codec sein, der funktionsmäßig dem
Windows Media Audio ähnelt.
Die komprimierten Mediendaten werden in ein ISM-Format formatiert. Üblicherweise
werden die komprimierten Mediendaten in ASF formatiert.
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3 zeigt
außerdem
ein CCM-Kamera-Modul 21, das wirksam mit einer Bilderzeugerschnittstelle 22 zur Übertragung
an die Video-Codec-Zentrale 20 gekoppelt ist. Innerhalb
dieses Gerüsts
ist ferner eine Einrichtung zum Auswählen von Stationen, die durch
ein Kamerasteuermodul (CCM; CCM = Camera Control Module) getrieben
werden sollen, Aktivieren einer Anzeige in dem Benutzerrückkopplungsabschnitt
des CCM 1 und Kommunizieren, wie nötig, der Eingabe einer Eingabevorrichtung
an die zu kontrollierende Kamera vorgesehen. 3 zeigt
einen Infrarot-Typ-Sensor 23, ein alternativer Typ Bewegungssensor
könnte
jedoch verwendet werden. Es ist eine LCD (LCD = Liquid Crystal Display
= Flüssigkristallanzeige) 24 gezeigt,
die von der Rückseite
der Anzeigeanordnung 3 betrachtbar ist, ein alternativer Typ
Bildanzeige, wie z. B. ein TFT, könnte jedoch eingesetzt werden.
Das bevorzugte Ausführungsbeispiel
aus 3 zeigt außerdem
eine Batterie 25 als die Leistungsquelle. Dies wird bevorzugt,
da zu erwarten ist, dass die Tür
nach innen schwingt und ein Leistungskabel zum Bereitstellen eines
Wechselstroms an die Einheit sich bei Verwendung als mühsam erweisen
könnte.
Es ist jedoch möglich,
eine Wechselstrom-Leistung
in der Einheit mit einer geeigneten Leistungskabelsteuerung einzusetzen.
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4 zeigt
die Rückansicht
der Anzeigeanordnung 3. Die Anzeigeanordnung 3 umfasst
vorzugsweise einen Betrachtungsbildschirm 28, der eine
klare Abdeckung aufweist, die aus einem Acrylmaterial hergestellt
ist. Die Anordnung wird über
einen Leistungsknopf 29 aktiviert, so dass Leistung durch
den Benutzer von innerhalb des Geländes an- und ausgeschaltet
werden kann. LED-Anzeiger 30 sind vorgesehen, so dass der
Leistungsstatus des Systems auf einen Blick bestimmt werden kann.
Ein Lautsprecher (nicht gezeigt) ist ebenso zum Abspielen von Audioaufzeichnungen
vorgesehen. Die Einheit wird mittels einer Funktionstafel gesteuert,
die vorzugsweise unterhab der Anzeige 28 und oberhalb des
Batteriekastens 17 angeordnet ist und ohne Weiteres für den Benutzer
zugänglich
ist. Die Funktionstafel könnte
zweckgebundene Knöpfe
für bestimmte Befehle
sowie eine interaktive Befehlsfunktion, die mit Auswahlen koordiniert
ist, die auf der Anzeige 28 angezeigt werden, umfassen.
Ein Benutzer könnte unter
den verfügbaren
Auswahlen hin- und herschalten und einen „Eingabe"-Knopf drücken, wenn die erwünschte Funktion
hervorgehoben ist.
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Da
weitere Modifizierungen oder Veränderungen
für Fachleute
auf dem Gebiet ersichtlich sind, wurden oben die Prinzipien der
Erfindung in Verbindung mit einer spezifischen Vorrichtung beschrieben, wobei
klar darauf verwiesen wird, dass diese Beschreibung nur beispielhaft
und nicht als Einschränkung
des Schutzbereichs der Erfindung erfolgt.