BEZUGNAHME
UND VERWANDTE ANMELDUNGEN
Die
vorliegende Erfindung beansprucht die Priorität der japanischen Patentanmeldungen
Nr. 2005-80677 und 2006-61931, jeweils eingereicht am 18. März 2005
bzw. 07. März
2006, die hier durch Bezugnahme in ihrer Gesamtheit eingeschlossen
sind.
TECHNISCHES
GEBIET
Die
vorliegende Erfindung ist auf ein Material zum Verstärken und
Induzieren von Knochenbildung in einem biologischen Organismus gerichtet.
Insbesondere ist die Erfindung auf ein Verbundmaterial unter Verwendung
einer Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie und ein Gerüst, ebenso
wie auf ein Verfahren zur Herstellung und die Verwendung davon,
gerichtet.
Die
Förderung
von Knochenbildung ist ein bevorzugtes Verfahren um viele Erkrankungen,
die mit dem Knochen, oder Schädigung
oder Defizienzen des Knochens assoziiert sind, zu behandeln. Wenn
das Knochengewebe eine Schädigung,
wie einen Bruch erleidet, proliferieren und differenzieren sich
Osteoblasten, Knochenbildungszellen, um den Knochen zu regenerieren.
In einem geringen Fall der Schädigung
erlaubt die Immobilisierung des Knochens an dem betroffenen Bereich,
dass Osteoblasten aktiviert werden, wodurch der bestimmte Bereich
repariert wird. Unter Umständen,
unter denen Osteoblasten nicht wirksam aktiviert werden können, wie
im Fall eines komplexen Bruchs oder einer Schädigung in einer Sehne, oder
einer Schädigung
in Kombination mit Osteomyelitis, wurde die autologe Knochentransplantation
im Allgemeinen als ein Standardverfahren zum Reparieren von Schädigung oder
Defizienzen erachtet. Wenn der defekte Bereich zu groß ist, um
mit autologem Knochen repariert zu werden, kann künstlicher
Knochen in teilweiser Kombination mit autologem Knochen verwendet
werden. Jedoch sind im Menschen die Quellen für autologen Knochen begrenzt. Zusätzlich ist
das Bereitstellen von autologem Knochen von hohen Kosten und Schmerzen
für den
Spender begleitet. Darüber
hinaus verursacht die Verwendung von autologem Knochen eine neue
Defizienz in einem Bereich, der ursprünglich normal war, und von
dem der autologe Knochen erhalten wurde. Es besteht der weitere
Nachteil, dass eine zusätzliche
Operation benötigt
wird, um den Knochen zu gewinnen, wobei die Menge des Knochens,
der gewonnen werden kann, begrenzt ist.
In
den Vereinigten Staaten wird allogener Knochen, der von Kadavern
erhalten wurde, häufig
verwendet. Hingegen ist in Japan die Verwendung von Kadavergeweben
ungewöhnlich,
und somit werden sie nicht so häufig
verwendet. Obwohl Knochenbanken ein alternativer Weg sind, um autologen
Knochen bereitzustellen, ist die bislang an autologem Knochen auf
diese Weise bereitgestellte Menge klein.
Zum
Beispiel wird allogener Knochen, der aus Kadavern erhalten wurde,
häufig
in den Vereinigten Staaten verwendet. Jedoch verursacht es das Problem
der häufigen Übertragung
von Infektion.
Deshalb
wurden verschiedene chirurgische Verfahren, wie die Verwendung von
künstlichen
Knochenimplantaten und Knochen Reparaturmaterialien verwendet. Jedoch
ist nach diesen chirurgischen Verfahren die Prognose für solche
Verfahren nicht immer gut, und vielfache Operationen werden häufig benötigt.
Die
japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 2003-38635 beschreibt ein
Material zum Reparieren des Knorpel-Knochen defekten Bereichs, wobei
Knorpelzellen oder Knochenmarkszellen in lösliches Atelocollagen eingebettet
sind und anschließend
innerhalb eines porösen
Körpers
aus Beta-Tricalciumphosphat verfestigt werden. Diese Veröffentlichung
beschreibt jedoch nicht die Verwendung von Knorpelzellen mit dem
Potenzial für
Hypertrophie. Darüber
hinaus erfordert dieses Verfahren, dass die Zellen in löslichem
Atelocollagen eingebettet sind und anschließend koagulieren.
Die
japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. H10-243996 beschreibt ein
Biomaterial zum Verstärken der
Kalzifizierung von hartem Gewebe, wobei die Hauptbestandteile Calciumphosphat
Verbindungen und Aggregate von Knochenzellen sind. Das Verfahren
beabsichtigt nicht die Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial
für Hypertrophie.
Darüber
hinaus bilden die Knochenzellen in dieser Erfindung Aggregate, und
es ist nicht beabsichtigt, dass sie auf einem Gerüst kultiviert
werden.
Die
japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 2004-8634 beschreibt ein
Gerüst,
das aus einem Material besteht, das aus bioabbaubaren Molekülen mit
verringertem Calciumphosphat hergestellt wurde, das in der Lage
ist, wirksam eine Schnittstelle zwischen hartem und weichem Gewebe
zu regenerieren. In diesem Verfahren muss verringertes Calciumphosphat
verwendet werden. Es ist nicht beabsichtigt, das Gerüst, das
in diesem Dokument beschrieben ist, mit Knorpelzellen mit dem Potenzial
für Hypertrophie
zu verwenden.
Die
WO 98/16209 beschreibt ein synthetisches, wenig kristallines Apatit
(PCA) Calciumphosphat, das ein biologisch aktives Mittel und/oder
Zellen enthält.
In diesem Verfahren muss das verwendete Calciumphosphat wenig kristallin
sein. Dieses Dokument beschreibt in vivo und in vitro Beispiele
von Knorpelbildung (Chondrogenese) unter Verwendung einer Zusammensetzung
des PCA Materials, das mit Knorpelzellen inokuliert ist (Beispiele
28 – 31).
Jedoch sind dies Beispiele der Knorpelbildung anstelle der Knochenbildung
(Osteogenese). Obwohl dieses Dokument ein Beispiel heterotropher
Knochenbildung (Beispiel 27) beschreibt, ist es auf die Verwendung
von Knochenmarkszellen gerichtet. In diesem Dokument sind keine
Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie beschrieben.
Deshalb
weisen herkömmliche
künstliche
Knochenimplantate und Knochen Reparaturmaterialien dahingehend ein
Problem auf, dass sie nicht einfach verwendet werden können.
Darüber hinaus
weisen herkömmliche
künstliche
Knochenimplantate und Knochen Reparaturmaterialien auch Nachteile
im Vergleich zu autologem Knochen auf, wie schlechte osteogene Fähigkeit,
Schwierigkeiten bei der Knochenbildung, geringere Festigkeit und
Brüchigkeit.
Obwohl
der Anteil der Verwendung von künstlichem
Knochen aufgrund der oben beschriebenen Gründe ansteigt, verbleibt sie
bei 20 – 30
%, und autologer Knochen wird in den verbleibenden 60 – 80 % der
Fälle verwendet.
Um die obigen Nachteile des künstlichen
Knochens zu verbessern, haben Versuche begonnen, die regenerative
Medizin unter Verwendung des regenerativen Potenzials von Zellen
zu verwenden. Diese Versuche wurden auch auf die Behandlung von
Knochendefizienz angewendet. Es werden allgemein Stammzellen, die
von Knochenmark abgeleitet sind, in einer solchen regenerativen
Medizin verwendet.
Es
wurde gezeigt, dass Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
Knochenbildung induzieren, wenn sie pelletiert und implantiert werden
(Okihana H. und Shimomura Y., Bone 13, 387 – 393 (1992)). Wenn Zellen
ohne Pelettieren implantiert werden, verteilen sie sich im Allgemeinen
und können
keinen Knochen bilden, so dass solche Zellen einen defekten Bereich
des Knochens nicht adäquat
behandeln können.
Wenn sie jedoch pelletiert werden, ist es schwierig eine Größe zu erreichen,
die für
die aktuelle Behandlung des Knochendefizits geeignet ist. Herkömmlich ist
die Knochenreparatur unter Verwendung von Knochenmarkszellen, mesenchymalen
Stammzellen, Osteoblasten, die in der regenerativen Medizin verwendet
werden, immer noch überlegen
gegenüber
der Verwendung von auto logem Knochen und ist für die herkömmliche Verwendung nicht akzeptabel
(siehe z.B. WO 97/40137, WO 96/23059, japanische Patentoffenlegungsschrift
Nr. 2003-199815,
japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 2003-52365, US Patent Nr.
5,486,359, US Patent Nr. 5,226,914, WO 97/40137, WO 99/46366, Ohguchi,
H. et al., Acta Orthop. Scand., 60:334 – 339 (1989), Caplan, A. I.:
J. Orthop. Res., 9: 641 – 650
(1991), Bruder, S. et al.: J. Bone Joint Surg., 80A: 985 – 996 (1998),
Yoshikawa, T. et al.: Biomed Material Eng., 8: 311 – 320 (1998),
Pittenger, M. F. et al.: Science, 284: 143 – 147 (1999), Bianco, P. & Robey, P. G.:
Nature, 414: 118 – 121
(2001), Quarto, R. et al.: New Eng. J. Med., 344: 385 – 386 (2001),
und Okihana: Medical Science Digest Vol. 30 (1) (2004)).
Einhorn,
T. A. et al., J. Bone Joint Surg., 66A: 274 – 279 (1984) beschreibt, dass
die Transplantation von allogenem Knochen in einen defekten Bereich
von Knochen in der Ratte zu Knochenbildung führt. Jedoch weist die Transplantation
von allogenem Knochen, um den defekten Bereich des Knochens in Menschen
zu behandeln, viele Beschränkungen
auf und ist deshalb unrealistisch. Deshalb werden alternative Verfahren
zu der allogenen Knochentransplantation benötigt.
Bruder,
S. P. et al., J. Bone Joint Surg., 80A: 985 – 996 (1988) beschreibt ein
Experiment, wobei ein keramisches Implantat und mesenchymale Stammzellen
in einen defekten Bereich eines Oberschenkels in einem Hund implantiert
wird. Dieser Artikel berichtet, dass die Transplantation eines keramischen
Implantats und mesenchymaler Stammzellen in einen defekten Bereich
des Knochens zu Knochenadhäsion
führt.
Jedoch
ist die Erfolgsrate der Transplantation eines keramischen Implantats
und mesenchymaler Stammzellen in einen defekten Bereich des Knochens
nicht so hoch wie bei autologem Knochen, und deshalb wird dieses
Verfahren nicht als praktikabel angesichts seines Kulturzeitraums
oder Kosten erachtet.
Mesenchymale
Stammzellen im Knochenmark sind Mitglieder der Zelllinie, die in
Knochen differenziert, und sie wurden experimentell in Kombination
mit einem Ge rüst
für die
Transplantation in einen defizienten Bereich eines Knochens verwendet
(Bruder, S. P. et al. (1988), supra). Es wird außerdem angenommen, dass Osteoblasten
oder Vorläuferzellen
davon (wie mesenchymale Stammzellen) essenziell für eine gute
Knochenbildung sind. Während
jedoch der Versuch, ein Gerüst
für Knochenbildung
und Osteoblasten zusammen in einen defizienten Bereich eines Knochens
zu transplantieren, um Knochenbildung zu induzieren, beschrieben
wurde (WO 98/16209), gibt es keine Beschreibungen irgendeiner praktischen
Anwendung dieser Technik, was nahe legt, dass es keine praktikable
Technik ist, ähnlich
zu der Verwendung von mesenchymalen Stammzellen.
Ich
habe gezeigt, dass Knochenbildung durch wachsende Knorpelzellen
induziert werden kann, d.h. eine andere Zelle als Osteoblasten oder
Vorläuferzellen.
Jedoch gibt es keine Berichte der Verwendung von wachsenden Knorpelzellen
in Verbindung mit einem Gerüst.
Deshalb ist es nicht möglich,
die Menge der Knochenbildung abzuschätzen, die durch die Verwendung
von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie mit einem Gerüst erreicht
wird. Weil die Knochenbildung im Allgemeinen durch Osteoblasten
induziert wird, war es nicht realistisch, andere Zellen als Osteoblasten
zu verwenden.
ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
Es
ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verbundmaterial vergleichbar
zu autologem Knochen, oder mindestens zu allogenem Knochen, ebenso
wie ein Verfahren für
die Herstellung und die Verwendung davon, bereitzustellen, das zur
Verfügung
steht, um Knochendefizienzen im großen Maßstab, Knochentumore, komplexe
Brüche
und ähnliches,
in einem biologischen Organismus zu behandeln.
Es
ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verbundmaterial bereitzustellen,
das nützlicher
ist als herkömmliche
künstliche
Knochenimplantate und Knochen Reparaturmaterialien bezüglich der
Geschwindigkeit von Knochenregeneration, Stärke des regenerierten Knochens
und ähnlichem.
Es
ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verbundmaterial bereitzustellen,
das verwendet werden kann, um die Knochenbildung in einem defekten
Bereich des Knochens mit einer Größe zu verbessern, die nicht
durch Fixierung alleine repariert werden kann.
Die
oben genannten Ziele wurden teilweise durch die vorliegende Erfindung
gelöst,
weil gefunden wurde, dass ein Verbundmaterial, das eine Knorpelzelle
mit dem Potenzial für
Hypertrophie und ein bioverträgliches
Gerüst,
das mit einem biologischen Organismus bioverträglich ist umfasst, eine Eigenschaft
aufweist, welche die unerwartete Progression von Knochenbildung
als eine Kombination von Zelle und einem Gerüst bewirkt. Insbesondere habe
ich gefunden, dass die Kombination einer Knorpelzelle mit dem Potenzial
für Hypertrophie
und einem bioverträgliches
Gerüst
unerwartet höhere
Geschwindigkeiten von Knochenbildung zeigt als die Kombination eines
Osteoblasten und eines Gerüsts,
von dem angenommen wurde, dass es essentiell für Knochenbildung ist, und dass
die Kombination von Gerüst
und Zellen, von der herkömmlich
nicht angenommen wurde, dass sie praktikabel ist, verwendet werden
kann, um ein Knochendefizit auf einer praktikablen Ebene zu behandeln.
Unter Berücksichtigung,
dass bis jetzt, gemäß dem allgemeinen
Wissen innerhalb des Standes der Technik, die Knochenbildung durch
Osteoblasten durchgeführt
wird, und dass es deshalb nicht praktikabel ist, andere Zellen als
Osteoblasten zu verwenden, um die Knochenbildung zu fördern, ist
die Geschwindigkeit der Knochenbildung, die durch die vorliegende
Erfindung erreicht wird, signifikant hervorragend.
Die
vorliegende Erfindung stellt auch ein Verfahren zur Herstellung
und zur Verwendung eines Verbundmaterials im Vergleich zu autologem
Knochen oder mindestens zu allogenem Knochen bereit.
Um
die oben genannten Ziele zu erreichen, stellt die Erfindung folgendes
bereit: In einem Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verbundmaterial
zum Verstärken
oder Induzieren von Knochenbildung in einem biologischen Organismus
bereit, umfassend:
- A) eine Knorpelzelle mit
dem Potenzial für
Hypertrophie, und
- B) ein Gerüst,
das mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist.
In
einer Ausführungsform
stellt die vorliegende Erfindung ein Verbundmaterial zum Verstärken oder Induzieren
von Knochenbildung in einem biologischen Organismus bereit, wobei
die Knochenbildung zur Reparatur eines defekten Bereichs des Knochens
dient.
In
einer anderen Ausführungsform
wird das erfindungsgemäße Verbundmaterial
verwendet, um die Knochenbildung in einem defekten Bereich des Knochens
zu verbessern, der eine Größe aufweist,
die nicht durch Fixierung alleine repariert werden kann.
In
einer Ausführungsform
ist die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in der
vorliegenden Erfindung eingesetzt wird, in einem Bereich enthalten,
der ausgewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus einer Oberfläche und einem Bereich innerhalb
einer inneren Pore des Gerüsts,
das mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist.
In
einer anderen Ausführungsform
exprimiert die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in der
vorliegenden Erfindung eingesetzt wird, mindestens einen Marker,
der ausgewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus Typ X Collagen, alkalischer Phosphatase,
Osteonektin, Typ II Collagen, Knorpelproteoglykan oder Bestandteile
davon, Hyaluronsäure,
Typ IX Collagen, Typ XI Collagen und Chondromodulin.
In
einer weiteren Ausführungsform
wird die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in der vorliegenden
Erfindung eingesetzt wird, durch morphologische Hypertrophie gekennzeichnet.
In
einer anderen Ausführungsform
wird die Knorpelzelle, die in der vorliegenden Erfindung eingesetzt wird,
bestimmt, dass sie das Potenzial für Hypertrophie aufweist indem
ihre signifikante Proliferation beobachtet wird durch Herstellen
eines Pellets der Zellen durch Zentrifugation von 5 × 105 Zellen in einem Kulturmedium, Kultivieren
des Pellets für
einen vorbestimmten Zeitraum und Vergleichen einer Größe der Zellen,
die unter einem Mikroskop vor Kultur mit jener nach der Kultur beobachtet
werden.
In
einer Ausführungsform
ist die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in der
vorliegenden Erfindung eingesetzt wird, von einem Säugetier
abgeleitet.
In
einer anderen Ausführungsform
ist die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in der vorliegenden
Erfindung eingesetzt wird, von einem Menschen, einer Maus, einer
Ratte, einem Kaninchen, einem Hund, einer Katze oder einem Pferd
abgeleitet.
In
einer alternativen Ausführungsform
ist die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in der
vorliegenden Erfindung eingesetzt wird, von einem allogenen Individuum
abgeleitet.
In
einer anderen Ausführungsform
ist die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in der vorliegenden
Erfindung eingesetzt wird, von einem heterologen Individuum abgeleitet.
In
einer Ausführungsform
ist die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in der
vorliegenden Erfindung eingesetzt wird, eine Zelle, die von einem
Abschnitt erhalten wurde, der ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend
aus dem Knorpel-Knochenübergang
der Rippen, der epiphysialen Linie von Röhrenkno chen, der epiphysialen
Linie von Wirbeln, der Knorpel Proliferationszone von Knöchelchen,
des Perichondriums, der Knochenorgananlage, die aus Knorpel des
Fötus gebildet
wird, dem Kallusbereich einer heilenden Knochenfraktur und dem knorpeligen
Teil der Knochen Proliferationsphase.
In
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist die epiphysiale Linie des Röhrenknochens
ein Bereich, der ausgewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus Oberschenkelknochen, Schienbein, Wadenbein,
Oberarmknochen, Elle und Speiche.
In
einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist die Knorpel Proliferationszone des Knöchelchens
ein Bereich, der ausgewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus Handknochen, Fußknochen und Brustbein.
In
einer Ausführungsform
ist die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in der
vorliegenden Erfindung eingesetzt wird, auf eine Zelldichte von
1 × 107 Zellen/ml bis 1 × 104 Zellen/ml
eingestellt.
In
einer Ausführungsform
wird die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in der
vorliegenden Erfindung eingesetzt wird, in einem Medium kultiviert,
das eines umfasst, das ausgewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus Ham's F12 (HamF12), Dulbecco's modifiziertes Eagle
Medium (DMEM), minimales essenzielles Medium (MEM), minimales essenzielles
Medium-Alpha (Alpha-MEM), Eagle's
basales Medium (BME), Fitton-Jackson modifiziertes Medium (BGJb)
und eine Kombination davon.
In
einer weiteren Ausführungsform
schließt
das Medium, das in der vorliegenden Erfindung eingesetzt wird, ein
Material ein, das die Proliferation, Differenzierung oder beides
von Zellen verstärkt.
In
einer anderen Ausführungsform
schließt
das Medium, das in der vorliegenden Erfindung eingesetzt wird, mindestens
einen Bestandteil ein, der ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend
aus dem transformierenden Wachstumsfaktor-Beta (TGF-Beta), dem Knochen
morphogenetischen Faktor (BMP), dem Leukämie inhibitorischen Faktor
(LIF), dem Kolonie stimulierenden Faktor (CSF), Ascorbinsäure, Dexamethason,
Glycerophosphorsäure,
dem Insulin-ähnlichen
Wachstumsfaktor (IGF), dem Fibroblasten Wachstumsfaktor (FGF), dem
Plättchen-reichen
Plasma (PRP), dem Plättchen-abgeleiteten
Wachstumsfaktor (PDGF) und dem vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor
(VEGF).
In
einer Ausführungsform
umfasst das Gerüst,
das mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist, das in der vorliegenden
Erfindung eingesetzt wird, ein Material, das ausgewählt ist
aus der Gruppe bestehend aus Calciumphosphat, Calciumcarbonat, Tonerde,
Zirkonerde, Apatit-Wollastonit abgelagertem Glas, Gelatine, Collagen,
Chitin, Fibrin, Hyaluronsäure,
Seide, Cellulose, Dextran, Polymilchsäure, Polyleucin, Alginsäure, Polyglykolsäure, Methylpolymethacrylat,
Polycyanacrylat, Polyacrylnitril, Polyurethan, Polypropylen, Polyethylen,
Polyvinylchlorid, Ethylen-Vinylacetat Copolymer, Nylon und eine
Kombination davon.
In
einer weiteren Ausführungsform
ist das Gerüst,
das mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist, das in der vorliegenden
Erfindung eingesetzt wird, aus Calciumphosphat, Gelatine, Collagen
oder einer Kombination davon aufgebaut.
In
einer Ausführungsform
ist das Gerüst,
das mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist, das in der vorliegenden
Erfindung eingesetzt wird, aus Hydroxyapatit aufgebaut.
In
einem Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur
Herstellung eines Verbundmaterials zum Verstärken oder Induzieren von Knochenbildung
in einem biologischen Organismus bereit, umfassend die Schritte:
- A) Bereitstellen einer Knorpelzelle mit dem
Potenzial für
Hypertrophie, und
- B) Kultivieren der Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie
auf einem Gerüst,
das mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist.
In
einer Ausführungsform
umfasst Schritt A) des Verfahrens zur Herstellung eines Verbundmaterials zum
Verstärken
oder Induzieren von Knochenbildung in einem biologischen Organismus
gemäß der vorliegenden
Erfindung das Bereitstellen der Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie,
wobei das Potenzial für Hypertrophie
durch die Expression von mindestens einem, der ausgewählt ist,
aber nicht beschränkt
ist auf die Gruppe bestehend aus Typ X Collagen, alkalische Phosphatase,
Osteonektin, Typ II Collagen, Knorpelproteoglykan oder Bestandteile
davon, Hyaluronsäure,
Typ IX Collagen, Typ XI Collagen und Chondromodulin, als ein Marker,
identifiziert wird.
In
einer anderen Ausführungsform
umfasst Schritt A) des Verfahrens zur Herstellung eines Verbundmaterials
zum Verstärken
oder Induzieren von Knochenbildung in einem biologischen Organismus
gemäß der vorliegenden
Erfindung die Schritte:
Bereitstellen der Knorpelzelle mit
dem Potenzial für
Hypertrophie, wobei das Potenzial für Hypertrophie unter Verwendung
ihrer Hypertrophie als ein Marker identifiziert wird;
Herstellen
eines Pellets aus den Zellen durch Zentrifugation von 5 × 105 Zellen in Kulturmedium;
Kultivieren
des Pellets für
einen vorbestimmten Zeitraum;
Vergleichen der Größe der Zellen,
die unter einem Mikroskop beobachtet werden, vor der Kultur mit
jenen nach der Kultur; und
Bestimmen der Knorpelzelle, dass
sie das Potenzial für
Hypertrophie aufweist, wenn eine signifikante Proliferation beobachtet
wird.
In
einer Ausführungsform
ist die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in dem
erfindungsgemäßen Verfahren
eingesetzt wird, von einem Säugetier
abgeleitet.
In
einer anderen Ausführungsform
ist die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in den erfindungsgemäßen Verfahren
eingesetzt wird, von einem Menschen, einer Maus, einer Ratte, einem
Kaninchen, einem Hund, einer Katze oder einem Pferd abgeleitet.
In
einer Ausführungsform
ist die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in den
erfindungsgemäßen Verfahren
eingesetzt wird, eine Zelle, die von einem Bereich erhalten wird,
der ausgewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus dem Knorpel-Knochenübergang
der Rippen, der epiphysialen Linie von Röhrenknochen, der epiphysialen
Linie von Wirbeln, der Knorpel Proliferationszone von Knöchelchen,
des Perichondriums, der Knochenorgananlage, die aus Knorpel des
Fötus gebildet
wird, dem Kallusbereich einer heilenden Knochenfraktur und dem knorpeligen
Teil der Knochen Proliferationsphase.
In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung ist die epiphysiale Linie des Röhrenknochens ein Bereich der
ausgewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus Oberschenkelknochen, Schienbein,
Wadenbein, Oberarmknochen, Elle und Speiche.
In
einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist die Knorpel Proliferationszone des Knöchelchens
ein Bereich, der ausgewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus Handknochen, Fußknochen und Brustbein.
In
einer Ausführungsform
ist die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in den
erfindungsgemäßen Verfahren
eingesetzt wird, auf eine Zelldichte von 1 × 107 Zellen/ml
bis 1 × 104 Zellen/ml eingestellt.
In
einer Ausführungsform
umfasst Schritt B) des Verfahrens zur Herstellung eines Verbundmaterials zum
Verstärken
oder Induzieren von Knochenbildung in einem biologischen Organismus
gemäß der vorliegenden
Erfindung das Kultivieren der Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie
in einem Medium, das eines umfasst, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend
aus Ham's F12 (HamF12),
Dulbecco's modifiziertes Eagle
Medium (DMEM), minimales essenzielles Medium (MEM), minimales essenzielles
Medium-Alpha (Alpha-MEM), Eagle's
basales Medium (BME), Fitton-Jackson modifiziertes Medium (BGJb)
und einer Kombination davon.
In
einer anderen Ausführungsform
umfasst Schritt B) des Verfahrens zur Herstellung eines Verbundmaterials
zum Verstärken
oder Induzieren von Knochenbildung in einem biologischen Organismus
gemäß der vorliegenden
Erfindung das Kultivieren der Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie
in einem Medium, das eine Substanz, welche die Proliferation, Differenzierung
oder beides von Zellen verstärkt,
einschließt.
In
einer Ausführungsform
umfasst Schritt B) des Verfahrens zur Herstellung eines Verbundmaterials zum
Verstärken
oder Induzieren von Knochenbildung in einem biologischen Organismus
gemäß der vorliegenden
Erfindung das Kultivieren der Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie
in einem Medium, das mindestens einen Bestandteil einschließt, der
ausgewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus dem transformierenden Wachstumsfaktor-Beta
(TGF-Beta), dem Knochen morphogenetischen Faktor (BMP), dem Leukämie inhibitorischen
Faktor (LIF), dem Kolonie stimulierenden Faktor (CSF), Ascorbinsäure, Dexamethason,
Glycerophosphorsäure,
dem Insulin-ähnlichen
Wachstumsfaktor (IGF), dem Fibroblasten Wachstumsfaktor (FGF), dem
Plättchen-reichen
Plasma (PRP), dem Plättchen-abgeleiteten
Wachstumsfaktor (PDGF) und dem vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor
(VEGF).
In
einer Ausführungsform
schließt
das Gerüst,
das mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist, das in den erfindungsgemäßen Verfahren
eingesetzt wird, ein Material ein, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend
aus Calciumphosphat, Calciumcarbonat, Tonerde, Zirkonerde, Apatit-Wollastonit
abgelagertem Glas, Gelatine, Collagen, Chitin, Fibrin, Hyaluronsäure, Seide,
Cellulose, Dextran, Polymilchsäure,
Polyleucin, Alginsäure,
Polyglykolsäure,
Methylpolymethacrylat, Polycyanacrylat, Polyacrylnitril, Polyurethan,
Polypropylen, Polyethylen, Polyvinylchlorid, Ethylen-Vinylacetat
Copolymer, Nylon und eine Kombination davon.
In
einer weiteren Ausführungsform
ist das Gerüst,
das mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist, das in den erfindungsgemäßen Verfahren
eingesetzt wird, Calciumphosphat, Gelatine oder Collagen.
In
einer alternativen Ausführungsform
ist das Gerüst,
das mit biologischen Organismus bioverträglich ist, das in den erfindungsgemäßen Verfahren
eingesetzt wird, Hydroxyapatit.
In
einer Ausführungsform
ist die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in den
erfindungsgemäßen Verfahren
eingesetzt wird, eine Zelle, die in einem Bereich kultiviert wird,
der ausgewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus einer Oberfläche und innerhalb einer inneren
Pore des Gerüsts,
das mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist, bei 37°C in der
Anwesenheit von 5 – 10
% CO2.
In
einer weiteren Ausführungsform
wird die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in den erfindungsgemäßen Verfahren
eingesetzt wird, für
einen ausreichenden Zeitrum kultiviert, so dass die Knorpelzelle
mit dem Potenzial für
Hypertrophie an dem Gerüst
fixiert wird, das mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist.
In
einem Aspekt stellt die vorliegende Erfindung die Verwendung eines
Verbundmaterials zur Herstellung eines Implantats oder eines Knochen
Reparaturmaterials zum Verstärken
oder Induzieren von Knochenbildung in einem biologischen Organismus
bereit, wobei das Verbundmaterial umfasst:
- A)
eine Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie, und
- B) ein Gerüst,
das mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist.
In
einer Ausführungsform
stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Reparieren eines
defekten Bereichs eines Knochens bereit, umfassend das Implantieren
eines Verbundmaterials einschließlich einer Knorpelzelle mit
dem Potenzial für
Hypertrophie und eines Gerüsts,
das mit einem biologischen Organismus bioverträglich ist, in den defekten
Bereich des Knochens.
In
einer weiteren Ausführungsform
wird das erfindungsgemäße Verbundmaterial
verwendet, um die Knochenbildung in dem defekten Bereich des Knochens
zu verbessern, der eine Größe aufweist,
die nicht mehr durch Fixierung alleine repariert werden kann.
In
einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren
zur Herstellung einer Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie
bereit, umfassend die Schritte des Erhaltens von Zellen aus dem
Xiphoideusfortsatz Übergang,
der an dem unteren Abschnitt des Brustbeins angeordnet ist.
(Wirkung der Erfindung)
Die
vorliegende Erfindung stellt ein Verbundmaterial bereit, das vergleichbar
ist mit autologem Knochen, ebenso wie ein Verfahren für die Herstellung
und die Verwendung davon, das zur Verfügung steht, um Knochendefekte
in großem
Maßstab,
Knochentumore, komplexe Brüche
und ähnliches
in einem biologischen Organismus zu behandeln. Ein solches Verbundmaterial
kann Knochendefekte einer Größe reparieren,
die unter Verwendung von Verbundmaterialien des Standes der Technik
schwierig zu reparieren sind, durch seine unerwartete Wirksamkeit
in der Förderung
der Knochenbildung, was zu der Regeneration des Knochens führt, wodurch
es möglich
wird, Bereiche zu behandeln, die eine schlechte Prognose nach der
Implantierung von künstlichen
Materialien des Standes der Technik haben. Das erfindungsgemäße Verbundmaterial
schließt
ein bioverträgli ches
Gerüst
ein und funktioniert in der aktuellen Implantierungstherapie. Ein
solches Verbundmaterial wurde bislang nicht durch den Stand der
Technik bereitgestellt, und somit wird es durch die vorliegende Erfindung
zum ersten Mal bereitgestellt.
Diese
und andere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus den Zeichnungen
und dem Studium der folgenden detaillierten Beschreibung deutlich.
KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
1A zeigt den Xiphoideusfortsatz Übergang,
der am unteren Abschnitt des Brustbeins angeordnet ist.
1B zeigt die wachsende
Knorpelschicht (Mitte), das Brustbein bestehend aus Knochen (rechts) und
die Schicht, die Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie
enthält
(links).
1C zeigt eine mikroskopische
Aufnahme von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie (wachsende Knorpelzellen,
die von den Rippen/dem Rippenknorpel abgeleitet sind) eine Woche
nach dem Kultivieren eines Pellets aus 5 × 105 Zellen,
gefärbt
mit Hämatoxilineosin
(HE). Hypertrophie der Zellen kann im Vergleich zu 8 beobachtet werden. Balken = 30 μm.
Die 2A – D zeigen Knorpelzellen mit
dem Potenzial für
Hypertrophie, verdünnt
in Zellsuspension, inokuliert in Hydroxyapatit und gefärbt mit
alkalischer Phosphatase. Die Zellen (1 × 106 Zellen/ml)
wurden in Hydroxyapatit inokuliert, in einem 5 % CO2 Inkubator
bei 37°C
für 3 Stunden
(A), 1 Tag (B), 3 Tage (C) und 1 Woche (D) inkubiert und mit alkalischer
Phosphatase gefärbt.
Die Zellen wurden mit alkalischer Phosphatase rot gefärbt.
2E zeigt das Ergebnis einer
Toluidin Blau Färbung
von Proben, die mit alkalischer Phosphatase in 2A gefärbt sind. Mit Toluidin Blau
wurden dieselben Bereiche wie in 2A gefärbt, was
die Anwesenheit von Zellen anzeigt. Der untere Abschnitt von 2E ist eine Schnittansicht
des Hydroxyapatits, das mit Toluidin Blau gefärbt wurde.
Die 2F – H zeigen das Ergebnis von
Toluidin Blau Färbung
der Proben, die mit alkalischer Phosphatase in den 2B – D
gefärbt
wurden. Mit Toluidin Blau wurden dieselben Bereiche wie in den 2B – D blau gefärbt, was
die Anwesenheit von Zellen anzeigt.
3A zeigt die HE Färbung von
implantierten Bereichen in Ratten 4 Wochen nach der subkutanen Implantierung
eines Verbundmaterials unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem
Potenzial für
Hypertrophie, die von den Rippen/dem Rippenknorpel abgeleitet sind,
und Gelatine als einem bioverträglichen
Gerüst. Balken
= 100 μm.
3B zeigt die HE Färbung von
implantierten Bereichen in Ratten 4 Wochen nach der subkutanen Implantierung
eines Verbundmaterials unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem
Potenzial für
Hypertrophie, die von den Rippen/dem Rippenknorpel abgeleitet sind,
und Collagen als einem bioverträglichen
Gerüst. Balken
= 100 μm.
3C zeigt die HE Färbung von
implantierten Bereichen in Ratten 4 Wochen nach der subkutanen Implantierung
eines Verbundmaterials unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem
Potenzial für
Hypertrophie, die von den Rippen/dem Rippenknorpel abgeleitet sind,
und Hydroxyapatit als einem bioverträglichen Gerüst. Balken = 200 μm.
4 zeigt die HE Färbung 4
Wochen nach der subkutanen Implantierung von Hydroxyapatit alleine in
Ratten.
5A zeigt Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie, die vom Brustbein abgeleitet sind, verdünnt in Zellsuspension,
inokuliert in Hydroxyapatit und gefärbt mit alkalischer Phosphatase.
Die Zellen (1 × 106 Zellen/ml) wurden in Hydroxyapatit inokuliert,
in einem 5 % CO2 Inkubator bei 37°C für eine Woche
inkubiert und mit alkalischer Phosphatase gefärbt. Die Zellen wurden mit
alkalischer Phosphatase rot gefärbt.
5B zeigt Knorpelzellen,
die aus anderen Bereichen als dem wachsenden Knorpelbereich des Brustbeins
erhalten wurden, verdünnt
in Zellsuspension, inokuliert in Hydroxyapatit und gefärbt mit
alkalischer Phosphatase. 1 × 106 Zellen/ml wurden in Hydroxyapatit inokuliert,
in einem 5 % CO2 Inkubator bei 37°C für eine Woche
inkubiert und mit alkalischer Phosphatase gefärbt. Die Zellen färbten sich
nicht mit alkalischer Phosphatase.
6A zeigt Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie, die vom Gelenkknorpel abgeleitet sind, verdünnt in Zellsuspension,
inokuliert in Hydroxyapatit und gefärbt mit alkalischer Phosphatase.
1 × 106 Zellen/ml wurden in Hydroxyapatit inokuliert,
in einem 5 % CO2 Inkubator bei 37°C für eine Woche
inkubiert und mit alkalischer Phosphatase gefärbt. Die Zellen färbten sich
nicht mit alkalischer Phosphatase.
6B zeigt das Ergebnis von
Toluidin Blau Färbung
von Proben, die mit alkalischer Phosphatase in 6A gefärbt wurden. Mit Toluidin Blau
wurden dieselben Bereiche wie in 6A blau
gefärbt,
was die Anwesenheit von Zellen anzeigt.
Die 7A – D zeigen ruhende Knorpelzellen
ohne das Potenzial für
Hypertrophie, verdünnt
in Zellsuspension, inokuliert in Hydroxyapatit und gefärbt mit
alkalischer Phosphatase 1 × 106 Zellen/ml wurden in Hydroxyapatit inokuliert,
in einem 5 % CO2 Inkubator bei 37°C für 3 Stunden
(A), 1 Tag (B), 3 Tage (C) und 1 Woche (D) inkubiert und mit alkalischer
Phosphatase gefärbt.
Die Zellen färbten
sich nicht mit alkalischer Phosphatase.
Die 7E – H zeigen das Ergebnis von
Toluidin Blau Färbung
von Proben, die mit alkalischer Phosphatase in den 7A – D
gefärbt
wurden. Mit Toluidin Blau färbten
sich die Proben blau, was die Anwesenheit von Zellen anzeigt.
8 zeigt eine mikroskopische
Aufnahme von Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie (ruhende Knorpelzellen,
die von dem Rippenknorpel abgeleitet sind), eine Woche nach dem
Kultivieren eines Pellets aus 5 × 105 Zellen,
gefärbt
mit HE. Es wurde keine Hypertrophie der Zellen im Vergleich zu 1 beobachtet. Balken = 30 μm.
9 zeigt die Rate von Knochenbildung,
die nach Implantierung eines Verbundmaterials unter Verwendung von
Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, und Hydroxyapatit,
einem Verbundmaterial unter Verwendung von Knorpelzellen ohne das
Potenzial für
Hypertrophie und Hydroxyapatit, oder Hydroxyapatit alleine, in einen
defekten Bereich des Knochens beobachtet wurd. Leer: die Rate von
Knochenbildung 4 Wochen nach Implantierung von Hydroxyapatit alleine
in einen defekten Bereich des Knochens in Rattenschädel, GC:
die Rate der Knochenbildung 4 Wochen nach Implantierung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
(wachsende Knorpelzelle, die aus den Rippen/dem Rippenknorpel erhalten
wurde) und Hydroxyapatit in einen defekten Bereich des Knochens
in Rattenschädeln, RC:
die Rate von Knochenbildung nach Implantierung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie
(ruhende Knorpelzellen, die aus dem Rippenknorpel erhalten wurden)
und Hydroxyapatit in einen defekten Bereich des Knochens in Rattenschädeln.
10 zeigt die Menge der
Knochenbildung, die nach Implantierung eines Verbundmaterials unter Verwendung
von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie und Hydroxyapatit,
einem Verbundmaterial unter Verwendung von Knorpelzellen ohne das
Potenzial für
Hypertrophie und Hydroxyapatit oder Hydroxyapatit alleine in einen
defekten Bereich des Knochens, beobachtet wurde. Leer: die Menge
(Volumen) von Knochenbildung 4 Wochen nach Implantierung von Hydro xyapatit
alleine in einen defekten Bereich des Knochens in Rattenschädeln, GC:
die Menge (Volumen) von Knochenbildung 4 Wochen nach Implantierung
eines Verbundmaterials unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem
Potenzial für
Hypertrophie (wachsende Knorpelzelle, erhalten aus den Rippen/dem
Rippenknorpel) und Hydroxyapatit in einen defekten Bereich des Knochens
in Rattenschädeln,
RC: die Menge (Volumen) von Knochenbildung 4 Wochen nach Implantierung
eines Verbundmaterials unter Verwendung von Knorpelzellen ohne das
Potenzial für
Hypertrophie (ruhende Knorpelzellen, die aus dem Rippenknorpel erhalten
wurden) und Hydroxyapatit in einen defekten Bereich des Knochens
in Rattenschädeln.
BESTE ART
UND WEISE DIE ERFINDUNG AUSZUFÜHREN
Die
vorliegende Erfindung wird im Folgenden beschrieben. Es wird verstanden,
außer
es ist anders angegeben, dass die Darstellungen in der Einzahl in
der vorliegenden Beschreibung den Plural davon einschließen. Deshalb
wird verstanden, außer
es ist spezifisch beschrieben, dass Einzahlartikel wie "a", "an" und "the" in der englischen
Sprache, "un", "une", "le" und "la" in der französischen
Sprache und "ein", "eine", "der", "die" und "das", und ähnliches,
in der deutschen Sprache, oder andere, den Plural einschließen. Es
wird ebenfalls verstanden, dass die hier verwendeten Begriffe die
Definitionen aufweisen, die herkömmlich
im Stand der Technik verwendet werden, außer es ist anders angegeben.
Deshalb haben alle technischen und wissenschaftlichen Begriffe,
die hier verwendet werden, außer
es ist anders angegeben, dieselbe Bedeutung, wie sie der Fachmann
für gewöhnlich versteht.
Ansonsten geht die vorliegende Erfindung (einschließlich der
Definitionen) vor.
(Definition von Begriffen)
Die
Definitionen der Begriffe, die hier insbesondere verwendet werden,
sind im Folgenden aufgezählt.
"Verbundmaterial", so wie hier verwendet,
betrifft ein Material einschließlich
einer Zelle und ein Gerüst.
"Verstärken von
Knochenbildung",
so wie hier verwendet, betrifft die Steigerung der Rate von Knochenbildung
an einer Stelle, wo die Knochenbildung bereits stattgefunden hat.
So
wie hier verwendet, betrifft "das
Induzieren" von
Knochenbildung das Bewirken von Knochenbildung an einer Stelle,
wo die Knochenbildung nicht stattgefunden hat.
"Knochendefizit", so wie hier verwendet,
umfasst, aber ist nicht beschränkt
auf: Läsionen,
wie Knochentumore, Knochenschwund (Osteoporose), rheumatoide Arthritis,
Osteoarthritis, Osteomyelitis und Osteonekrosis; Korrekturen, wie
Immobilisierung des Knochens, Foraminotomie und Osteotomie; Trauma,
wie ein komplexer Bruch; und Knochendefizite, die von einer Hüftspende
(collecting ilium) abgeleitet sind.
So
wie hier verwendet, betrifft "das
Reparieren" von
Knochendefizit Bereichen das Zurückführen des defekten
Bereichs auf normal oder nahe normal.
"Größe, die
nicht durch Fixierung alleine repariert werden kann", so wie hier verwendet,
betrifft eine Läsion
einer Größe, welche
die Verwendung von Implantaten oder Knochen Reparaturmaterialien
für die
Reparatur benötigt.
"Wachsende Knorpelzelle" oder "wachsender Chrondozyte" wird hier austauschbar
verwendet und betrifft eine Zelle in einem Gewebe, das sich während Entwicklungs-
und Wachstumsstufen, und Zeiträumen
der Knochenerholung und Proliferation (d.h. wachsender Knorpel)
zu Knochen bildet. Wachsende Knorpelzelle betrifft allgemein ein
Gewebe, das Knochen während
der Wachstumsstufe bildet, während
es hier ein Gewebe bedeutet, das Knochen während Entwicklungs- oder Wachstumsstufen,
und Zeiträumen
der Knochenerholung oder Proliferation bildet.
Die
wachsende Knorpelzelle wird auch als hypertrophischer Knorpel, kalzifizierter
Knorpel oder epiphysialer (Linie) Knorpel bezeichnet. Wenn eine
wachsende Knorpelzelle in Menschen verwendet wird, sind Zellen,
die von einem Menschen abgeleitet sind, bevorzugt, aber es ist auch
möglich,
nicht menschliche Zellen zu verwenden, weil Probleme wie immunologische
Abstoßung
unter Verwendung von Techniken, die im Stand der Technik gut bekannt
sind, verwendet werden können.
Die
erfindungsgemäße wachsende
Knorpelzelle ist von einem Säugetier
abgeleitet, vorzugsweise von einem Menschen, einer Maus, einer Ratte,
einem Kaninchen, einem Hund, einer Katze oder einem Pferd.
Die
erfindungsgemäße wachsende
Knorpelzelle kann aus dem Knorpel-Knochenübergang der Rippen, der epiphysialen
Linie von Röhrenknochen
(z.B. Oberschenkel, Schienbein, Wadenbein, Oberarmknochen, Elle
und Speiche), der eiphysialen Linie der Wirbel, der Knorpel Proliferationszone
des Handknochens, Fußknochens,
Brustknochen und anderer, dem Perichondrium, der Knochen Organanlage,
die aus Knorpel des Fötus
gebildet wird, der Kallusregion eines heilenden Knochenbruchs und
dem knorpeligen Teil der Knochen Proliferationszone entnommen werden.
Diese Knorpelzellen können
zum Beispiel durch die Verfahren hergestellt werden, die in den
Beispielen der vorliegenden Beschreibung beschrieben sind.
"Eine Knorpelzelle
mit dem Potenzial für
Hypertrophie", so
wie hier verwendet, betrifft eine Zelle, die hypertrophisches Wachstum
in der Zukunft durchlaufen kann. Eine Knorpelzelle mit dem Potenzial
für Hypertrophie
schließt
eine "wachsende
Knorpelzelle" ein,
die direkt aus einem lebenden Organismus gewonnen wird, ebenso wie
andere Zellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die durch ein
Verfahren zur Bestimmung "des
Potenzials für
Hypertrophie", das
im Folgenden definiert ist, bestimmt werden.
Die
erfindungsgemäße Knorpelzelle
mit dem Potenzial für
Hypertrophie ist typischerweise von einem Säugetier, vorzugsweise einem
Menschen, einer Maus, einer Ratte, einem Kaninchen, einem Hund,
einer Katze oder einem Pferd abgeleitet. Wenn Knorpelzellen mit
dem Potenzial für
Hypertrophie in Menschen verwendet werden, sind die Zellen vorzugsweise
von einem Menschen abgeleitet, aber es ist auch möglich, nicht menschliche
Zellen zu verwenden, weil Probleme, wie immunologische Abstoßung unter
Verwendung von Techniken, die im Stand der Technik gut bekannt sind,
verhindert werden können.
Die erfindungsgemäße Knorpelzelle
mit dem Potenzial für
Hypertrophie kann zum Beispiel aus dem Knorpel-Knochenübergang
der Rippen, der epiphysialen Linie von Röhrenknochen (z.B. Oberschenkel,
Schienbein, Wadenbein, Oberarmknochen, Elle und Speiche), der epiphysialen
Linie der Wirbel, der Knorpel Proliferationszone von z.B. Handknochen,
Fußknochen,
dem Brustbein, dem Perichondrium, der Knochen Organanlage, die aus
Knorpel des Fötus gebildet
wird, der Kallusregion eines heilenden Knochenbruchs, und dem knorpeligen
Teil der Knochen Proliferationsphase erhalten werden. Die erfindungsgemäße Knorpelzelle
mit dem Potenzial für
Hypertrophie kann durch Induzieren der Differenzierung einer undifferenzierten
Zelle erhalten werden.
Die
Knorpelzelle mit dem Potenzial für
Hypertrophie kann morphologisch durch Hypertrophie gekennzeichnet
sein.
"Hypertrophie", so wie hier verwendet,
kann morphologisch unter einem Mikroskop bestimmt werden. So wie
hier verwendet, betrifft eine hypertrophe Zelle eine Zelle, die
benachbart zu der Wachstumsschicht beobachtet wird, die sich säulenartig
ausrichtet, oder betrifft alternativ eine Zelle, die größer ist
als die umgebenden Zellen.
Zellen
werden bestimmt, dass sie das Potenzial für Hypertrophie aufweisen, wenn
eine signifikante Proliferation beobachtet wird durch das Herstellen
eines Pellets der Zellen durch Zentrifugation von 5 × 105 Zellen in Kulturmedium, Kultivieren des
Pellets für
einen vorbestimmten Zeitraum, und Vergleichen der Größe der Zellen,
die vor und nach der Kultur unter einem Mikroskop beobachtet werden.
"Ruhende Knorpelzelle" und "ruhende Knorpelzelle" werden hier austauschbar
verwendet, um eine Knorpelzelle oder eine Chondrozyte zu bezeichnen,
die in einem Bereich außerhalb
des Knorpel-Knochenübergangs
der Rippen angeordnet ist, was ein Gewebe ist, das als Knorpel während der
gesamten Lebenszeit besteht. Eine Zelle, die in dem ruhenden Knorpel
angeordnet ist, wird als eine ruhende Knorpelzelle bezeichnet.
"Gelenkknorpelzelle", so wie hier verwendet,
betrifft eine Zelle im knorpeligen Gewebe (Gelenkknorpel), das an
einer Gelenkoberfläche
angeordnet ist.
Die
Knorpelzelle, so wie hier verwendet, wird durch Identifizieren der
Expression von mindestens einem, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Typ II Collagen, Knorpelproteoglykan (Aglykan) oder Bestandteile
davon, Hyaluronsäure,
Typ IX Collagen, Typ XI Collagen und Chondromodulin als ein Marker
bestimmt. Unter den Knorpelzellen wird eine hypertrophe Zelle weiterhin
durch Identifizieren der Expression von mindestens einem, ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Typ X Collagen, alkalische Phosphatase
und Osteonektin, bestimmt. Knorpelzellen, die keines von Typ X Collagen,
alkalische Phosphatase oder Osteonektin exprimieren, werden dahingehend
bestimmt, dass sie kein hypertrophes Potenzial aufweisen. Deshalb
wird die hier beschriebene Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie
auch durch Identifizieren der Expression mindestens eines, ausgewählt aus
Knorpelmarkern und mindestens eines, ausgewählt aus Markern für Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie, anstelle dem Beobachten der morphologischen Hypertrophie,
bestimmt. Die Anordnung oder Expression dieser Marker wird durch
irgendein Verfahren zum Analysieren von Proteinen oder RNA, die
aus kultivierten Zellen extrahiert wird, wie spezifischer Färbung, immunhistochemischen
Verfahren, in situ Hybridisierung, Western Blotten oder PCR identifiziert.
"Knorpelzellen Marker", so wie hier verwendet,
betrifft irgendwelche Substanzen, deren Anordnung oder Expression
in einer Knorpelzelle bei der Identifizierung der Knorpelzelle hilft.
Vorzugsweise betrifft er irgendwelche Substanzen, die verwen det
werden können,
um die Knorpelzelle durch ihre Anordnung oder Expression (zum Beispiel
Anordnung oder Expression von Typ II Collagen, Knorpelproteoglykan
(Aglykan) oder Bestandteile davon, Hyaluronsäure, Typ IX Collagen, Typ XI
Collagen und Chondromodulin) zu identifizieren.
"Marker für eine Knorpelzelle
mit dem Potenzial für
Hypertrophie", so
wie hier verwendet, betrifft irgendwelche Substanzen, deren Anordnung
oder Expression in einer Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie
bei der Identifizierung der Knorpelzelle hilft. Vorzugsweise betrifft
er irgendeine Substanz, die verwendet werden kann, um die Knorpelzelle
mit dem Potenzial für
Hypertrophie durch ihre Anordnung oder Expression (zum Beispiel
Anordnung oder Expression von Typ X Collagen, alkalische Phosphatase
und Osteonektin) zu identifizieren.
"Knorpelproteoglykan", so wie hier verwendet,
betrifft ein Makromolekül,
wobei eine Vielzahl von Glucosaminglykanen, wie Chondroitintetrasulfat,
Chondroitinhexasulfat, Keratansulfat, O-verknüpftes Oligosaccharid, N-verknüpftes Oligosaccharid
und andere, mit einem Kernprotein kombiniert sind. Das Knorpelproteoglykan
bindet weiterhin die Hyaluronsäure über ein
Verknüpfungsprotein,
um ein Knorpelproteoglykan Aggregat zu bilden. In knorpeligem Gewebe
ist das Glucosaminoglykan reich und macht 20 – 40 % des Trockengewichts
des Gewebes aus. Knorpelproteoglykan wird auch als Aglykan bezeichnet.
"Knochenproteoglykan", so wie hier verwendet,
betrifft ein Makromolekül,
das ein kleineres Molekulargewicht als Knorpelproteoglykan aufweist,
wobei Glucosaminoglykane, wie Chondroitinsulfat, Dermatansulfat, O-verknüpfte Oligosaccharide,
N-verknüpfte
Oligosaccharide und andere mit einem Kernprotein kombiniert sind.
In Knochengewebe nimmt Glucosaminoglykan 1 % oder weniger des Trockengewichts
des entkalkten Knochens ein. Knochenproteoglykan kann Decorin und
Biglykan einschließen.
"Osteoblast", so wie hier verwendet,
ist eine Zelle, die in der Knochenmatrix angeordnet ist und welche die
Knochenmatrix bildet und kalzifiziert. Osteoblasten sind eine Zelle
mit 20 – 30 μm Durchmesser
und von kubischer oder säulenförmiger Form.
So wie hier verwendet, kann Osteoblast einen "Präosteoblasten" einschließen, der
eine Vorläuferzelle
von Osteoblasten ist.
Osteoblasten
werden durch die Expression von mindestens einem, ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Typ I Collagen, Knochenproteoglykan (z.B.
Decorin, Biglykan), alkalische Phosphatase, Osteocalcin, Matrix
Gla Protein, Osteoglycin, Osteopontin, Knochensialinsäureprotein,
Osteonektin und Pleiotrophin als einem Marker bestimmt. Zusätzlich können Osteoblasten
durch Identifizieren der Knorpelmarker, (wie Typ II Collagen, Knorpelproteoglykan
(Aglykan) oder Bestandteilen davon, Hyaluronsäure, Typ IX Collagen, Typ XI
Collagen, oder Chondromodulin) bestimmt werden, die davon nicht
exprimiert werden. Diese Marker werden durch ihre Anordnung oder
Expression durch irgendwelche Verfahren zum Analysieren von Proteinen
oder RNA, die aus kultivierten Zellen extrahiert werden, wie spezifischer
Färbung,
immunhistochemischen Verfahren, in situ Hybridisierung, Western
Blotten oder PCR, identifiziert.
"Osteoblast Marker", so wie hier verwendet,
betrifft irgendwelche Substanzen, deren Anordnung oder Expression
in einem Osteoblasten bei der Identifizierung des Osteoblasten hilft.
Vorzugsweise betrifft er irgendwelche Substanzen, die verwendet
werden können,
um Osteoblasten durch ihre Anordnung oder Expression (zum Beispiel
Anordnung oder Expression von Typ I Collagen, Knochenproteoglykan
(z.B. Decorin, Biglykan), alkalische Phosphatase, Osteocalcin, Matrix
Gla Protein, Osteoglycin, Osteopontin, Knochensialinsäureprotein,
Osteonektin oder Pleiotrophin) zu identifizieren. Osteoglycin wird
als osteoinduktiver Faktor (OIF) bezeichnet. Osteopontin wird als
BSP-I oder 2ar bezeichnet. Knochensialinsäureprotein wird als BSP-II
bezeichnet. Pleitrophin wird als Osteoblasten spezifisches Protein
(OSF-1) bezeichnet. Osteonektin wird als SPARC oder BM-40 bezeichnet.
Osteoblasten
können
zum Beispiel identifiziert werden durch:
Feststellen, dass
eine Zelle positiv hinsichtlich eines Markers ist, der nur Osteoblasten
identifiziert;
Feststellen, dass eine Zelle für einen
Marker positiv ist, der Osteoblasten und Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
identifiziert, während
er Knorpelzellen nicht identifiziert, und Feststellen, dass die
Zelle für
einen Marker positiv ist, der Osteoblasten und Knorpelzellen identifiziert,
während
er Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie nicht identifiziert;
Feststellen,
dass eine Zelle für
einen Marker positiv ist, der Osteoblasten und Knorpelzellen mit
dem Potenzial für
Hypertrophie identifiziert, aber für einen Marker negativ ist,
der Osteoblasten nicht identifiziert, während er Knorpelzellen mit
dem Potenzial für
Hypertrophie identifiziert; oder
Feststellen, dass eine Zelle
für einen
Marker positiv ist, der Osteoblasten und Knorpelzellen als positiv
identifiziert, aber die für
einen Marker negativ ist, der Osteoblasten nicht identifiziert,
während
er Knorpelzellen identifiziert.
Knorpelzellen mit dem Potenzial
für Hypertrophie
können
zum Beispiel identifiziert werden durch:
Feststellen, dass
eine Zelle für
einen Marker positiv ist, der nur Knorpelzellen mit dem Potenzial
für Hypertrophie
identifiziert;
Feststellen, dass eine Zelle für einen
Marker positiv ist, der Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie und
Osteoblasten identifiziert, während
er Knorpelzellen nicht identifiziert, und Feststellen, dass die
Zelle für einen
Marker positiv ist, der Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
und Knorpelzellen identifiziert, während er Osteoblasten nicht
identifiziert;
Feststellen, dass eine Zelle für einen
Marker positiv ist, der Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie und
Osteoblasten identifiziert, aber die für einen Marker negativ ist,
der Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie nicht identifiziert,
während
er Osteoblasten identifiziert; oder
Feststellen, dass eine
Zelle für
einen Marker positiv ist, der Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie und
Knorpelzellen identifiziert, aber die für einen Marker negativ ist,
der Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie nicht identifiziert,
während
er Knorpelzellen identifiziert.
Knorpelzellen (ohne das Potenzial
für Hypertrophie)
können
zum Beispiel identifiziert werden durch:
Feststellen, dass
eine Zelle für
einen Marker positiv ist, der nur Knorpelzellen identifiziert;
Feststellen,
dass eine Zelle für
einen Marker positiv ist, der Knorpelzellen und Osteoblasten identifiziert,
während
er Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie nicht identifiziert,
und Feststellen, dass die Zelle für einen Marker positiv ist,
der Knorpelzellen und Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
identifiziert, während
der Osteoblasten nicht identifiziert;
Feststellen, dass eine
Zelle für
einen Marker positiv ist, der Knorpelzellen und Osteoblasten identifiziert,
aber die negativ für
einen Marker ist, der Knorpelzellen nicht identifiziert, während der
Osteoblasten identifiziert; oder
Feststellen, dass eine Zelle
für einen
Marker positiv ist, der Knorpelzellen und Knorpelzellen mit dem
Potenzial für
Hypertrophie identifiziert, aber die negativ für einen Marker ist, der Knorpelzellen
nicht identifiziert, während Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie identifiziert werden.
Knorpelzellen,
Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie und Osteoblasten
können
hier zum Beispiel unter Verwendung der Kombination von Markern,
die in Tabelle 1 unten aufgelistet sind, identifiziert werden: (TABELLE
1)
- •:
- exprimiert
- -:
- nicht exprimiert
"Mesenchymale Stammzellen", so wie hier verwendet,
betrifft eine Stammzelle, die in mesenchymalem Gewebe beobachtet
wird. Das mesenchymale Gewebe schließt ein, aber ist nicht beschränkt auf
Knochenmark, Fettgewebe, vaskuläres
Endothel, glatte Muskulatur, Herzmuskel, Skelettmuskel, Knorpel,
Knochen und Ligament (Gewebeband). Mesenchymale Stammzellen sind
typischerweise abgeleitet von Knochenmark, Fettgewebe, Synovialgewebe,
Muskelgewebe, peripherem Blut, Plazentagewebe, Menstruationsblut oder
Nabelschnurblut.
(Gerüst)
"Gerüst", so wie hier verwendet,
betrifft ein Material, um Zellen zu stützen bzw. zu tragen. Das Gerüst weist
konstante Stärke
und Bioverträglichkeit
auf. So wie hier verwendet, wird das Gerüst aus biologischen Materialien
oder natürlich
bereitgestellten Materialien oder natürlich vorkommenden Materialien
oder synthetisch bereitgestellten Materialien hergestellt. So wie
hier verwendet, wird das Gerüst
aus anderen Materialien als Organismen, wie Geweben oder Zellen
(d.h. nicht zelluläres
Material) gebildet. So wie hier verwendet ist das Gerüst eine
Zusammensetzung, die aus anderen Materialien als Organismen, wie
Geweben oder Zellen gebildet wird, einschließlich Materialien, die von
lebenden Organismen abgeleitet sind, wie Collagen oder Hydroxyapatit.
So wie hier verwendet bedeutet "Organismus" ein Materialsystem,
das derart organisiert ist, dass es eine lebende Funktion aufweist.
Dies bedeutet, dass der Begriff Organismus Lebewesen von anderen
Materialsystemen unterscheidet. Das Konzept des Organismus umfasst
Zellen, Gewebe oder andere, während
Materialien, die von Lebewesen abgeleitet, extrahiert aus dem Organismus
sind, nicht in den Organismus eingeschlossen sind. Der Gerüstbereich,
an den die Zellen fixiert sind, schließt eine Oberfläche des
Gerüsts,
oder eine innere Pore des Gerüsts
ein, wenn es eine solche innere Pore aufweist, die Zellen enthält. Zum
Beispiel schließt
ein Gerüst,
das aus Hydroxyapatit hergestellt ist, viele Poren ein, die normalerweise
ausreichend Zellen enthalten können.
Das
Material für
das Gerüst
schließt
ein aber ist nicht beschränkt
auf ein Material ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Calciumphosphat, Calciumcarbonat, Tonerde,
Zirkonerde, Apatit-Wollastonit abgelagertem Glas, Gelatine, Collagen,
Chitin, Fibrin, Hyaluronsäure,
Seide, Cellulose, Dextran, Polymilchsäure, Polyleucin, Alginsäure, Polyglykolsäure, Methylpolymethacrylat,
Polycyanacrylat, Polyacrylnitril, Polyurethan, Polypropylen, Polyethylen,
Polyvinylchlorid, Ethylen-Vinylacetat
Copolymer, Nylon und Kombinationen davon. Vorzugsweise sind die
Gerüstmaterialien
Calciumphosphat, Gelatine oder Collagen. Weiter bevorzugt ist das Gerüstmaterial
Hydroxyapatit.
Dieses
Gerüst
kann in irgendeiner Form bereitgestellt werden, wie eine granuläre Form,
Blockform oder Schwammform. Dieses Gerüst kann porös oder nicht porös sein.
Für solche
Gerüste
können
jene, die kommerziell erhältlich
sind (z.B. von PENTAX Corporation, OLYMPUS Corporation, Kyocera
Corporation, Mutsubishi Pharma Corporation, Dainippon Sumitomo Pharmaceuticals,
Kobayashi Pharmaceuticals Co. Ltd., Zimmer Inc.) verwendet werden.
Standardverfahren zur Herstellung und Charakterisierung von Gerüsten sind im
Stand der Technik bekannt, die nur routinemäßige Versuche und Techniken
erfordern, die im Stand der Technik allgemein bekannt sind. Siehe
zum Beispiel US Patent Nr. 4,975,526; Nr. 5,011,691; Nr. 5,171,574;
Nr. 5,266,683; Nr. 5,354,557 und Nr. 5,468,845, die hier durch Bezugnahme
eingeschlossen sind. Andere Gerüste sind
auch zum Beispiel in den folgenden Dokumenten beschrieben: Artikel
für bioverträgliche Materialien,
wie LeGeros und Daculsi, Handbook of Bioactive Ceramics, II S. 17 – 28 (1990,
CRC Press); andere veröffentlichte Beschreibungen,
wie Yan Cao, Jie Wenig, Biomaterials 17 (1996) S. 419 – 424; LeGeros,
Adv. Dent. Res. 2, 164 (1988); Johnson et al., J. Orthopaedic Research,
1996, Vol. 14, S. 351 – 369;
und Piattelli et al., Biomaterials 1996, Vol. 17, S. 1767 – 1770,
deren Offenbarungen hier durch Bezugnahme eingeschlossen sind.
"Calciumphosphat", so wie hier verwendet,
ist ein generischer Begriff für
Phosphate aus Calcium, die zum Beispiel einschließen, aber
nicht beschränkt
sind auf Verbindungen, die durch die folgenden chemischen Formeln
dargestellt sind: CaHPO4, Ca3(PO4)2, Ca4O(PO4)2, Ca10(PO4)6(OH)2,
CaP4O11, Ca(PO3)2, Ca2P2O7 oder Ca(H2PO4)2·H2O.
"Hydroxyapatit", so wie hier verwendet,
betrifft eine Verbindung, deren allgemeine Zusammensetzung Ca10(PO4)6(OH)2 ist, was ein Hauptbestandteil des harten
Gewebes von Säugetieren
(Knochen und Zähne), wie
Collagen, ist. Obwohl Hydroxyapatit eine Reihe von Calciumphosphaten,
wie oben beschrieben, enthält sind
PO4 und OH Bestandteile innerhalb des Apatits
in den harten Geweben von biologischen Organismen häufig mit
einem CO3 Bestandteil in Körperflüssigkeiten
substituiert. Weiterhin ist Hydroxyapatit ein Material, dessen Sicherheit
durch das Mi nisterium für
Gesundheit, Arbeit und Wohlfahrt in Japan und die FDA (US Nahrungs-
und Arzneimittelzulassung) festgestellt wurde. Obwohl viele kommerziell
erhältliche
Hydroxyapatite im Körper
nicht absorbierbar sind und im Körper
kaum absorbiert verbleiben, sind andere absorbierbar.
Ein
Gerüst,
das mit einem biologischen Organismus bioverträglich ist, schließt ein,
aber ist nicht beschränkt
auf ein Material ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Calciumphosphat, Calciumcarbonat, Tonerde,
Zirkonerde, Apatit-Wollastonit abgelagertem Glas, Gelatine, Collagen,
Chitin, Fibrin, Hyaluronsäure,
Seide, Cellulose, Dextran, Polymilchsäure, Polyleucin, Alginsäure, Polyglykolsäure, Methylpolymethacrylat,
Polycyanacrylat, Polyacrylnitril, Polyurethan, Polypropylen, Polyethylen,
Polyvinylchlorid, Ethylen-Vinylacetat Copolymer, Nylon und eine
Kombination davon.
"Collagen", so wie hier verwendet,
weist eine ähnliche
Bedeutung zu jener auf, die im Stand der Technik in ihrer breitesten
Bedeutung verwendet wird. Es ist ein Hauptbestandteil der extrazellulären Matrizes
von Tieren. Collagen ist z.B. erhältlich von Nitta Gelatin Inc.,
dem Japanischen Institut für
Leather Research, Wako Pure Chemical Industries Ltd., Nacalai tesque,
Funakoshi Co. Ltd., Sigma-Aldrich und Merck. Collagene aus anderen
Quellen können
in der vorliegenden Erfindung ebenfalls verwendet werden.
"Gelatine", so wie hier verwendet,
weist eine ähnliche
Bedeutung auf, wie jene, die im Stand der Technik in ihrer breitesten
Bedeutung verwendet wird. Es kann erhalten werden durch Degradieren
(wie thermisches Degradieren) von Collagen, das aus der Haut, Sehnen
oder Knochen von Tieren gesammelt wird. Gelatine wird als ein wasserlösliches
Protein erachtet, das irreversibel als ein Ergebnis der Spaltung
der ionischen Bindung oder der Wasserstoffbindung zwischen Peptidketten
von Collagen umgewandelt wird. Gelatine kann erhalten werden z.B.
von Nitta Gelatin Inc., Japan Institut of Leather Research, Wako
Pure Chemical Industries Ltd., Nacalai tesque, Funakoshi Co. Ltd.,
Sigma-Aldrich und Merck. Gelatinen aus anderen Quellen können in der
vorliegenden Erfindung ebenfalls verwendet werden.
"Bioverträglich", so wie hier verwendet,
betrifft die Kompatibilität
mit den Geweben oder Organen von biologischen Organismen ohne Toxizität, Immunantworten,
Schäden
oder andere gegenteilige Wirkungen hervorzurufen. Bioverträgliche Materialien,
die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, schließen ein,
aber sind nicht beschränkt
auf Calciumphosphat, Calciumcarbonat, Tonerde, Zirkonerde, Apatit-Wollastonit
abgelagertem Glas, Gelatine, Collagen, Chitin, Fibrin, Hyaluronsäure, Seide,
Cellulose, Dextran, Polymilchsäure,
Polyleucin, Alginsäure,
Polyglykolsäure,
Methylpolymethacrylat, Polycyanacrylat, Polyacrylnitril, Polyurethan,
Polypropylen, Polyethylen, Polyvinylchlorid, Ethylen-Vinylacetat
Copolymer, Nylon und eine Kombination davon.
"Zelluläre physiologisch
aktive Substanz" oder "physiologisch aktive
Substanz" werden
hier austauschbar verwendet, um eine Substanz, die Zellen oder Gewebe
beeinflusst, zu bezeichnen. Solche Wirkungen umfassen zum Beispiel,
aber sind nicht beschränkt
auf die Kontrolle oder Modifikation der Zellen oder Gewebe. Die
physiologisch aktive Substanz schließt Zytokine oder Wachstumsfaktoren
ein. Die physiologisch aktive Substanz kann eine natürlich vorkommende
oder synthetisierte Substanz sein. Vorzugsweise wird die physiologisch
aktive Substanz in einer Zelle hergestellt. Sie schließt auch
Substanzen ein, die in einer Zelle hergestellt werden, oder Substanzen
mit einer ähnlichen
Funktion, aber modifiziert von jener, die in einer Zelle hergestellt
wird. In der vorliegenden Erfindung kann die physiologisch aktive
Substanz in der Form eines Proteins, einschließlich Peptiden, oder in der
Form von Nukleinsäuren,
oder in anderen Formen vorliegen.
"Zytokin", so wie hier verwendet,
ist definiert, dass es eine ähnliche
Bedeutung aufweist, wie jene, die im Stand der Technik in ihrer
breitesten Bedeutung verwendet wird. Sie betrifft eine physiologisch
aktive Substanz, die in einer Zelle hergestellt wird, welche dieselbe
oder eine andere Zelle beeinflusst. Im Allgemeinen ist ein Zytokin
ein Protein oder Polypeptid und weist Aktivitäten auf, welche die Immunantwort
kontrollieren, das endokrine System modulieren, das Nervensystem
modulieren, eine Antitumorwirkung ausüben, eine antivirale Wirkung
ausüben,
das Zellwachstum modulieren, die Zelldifferenzierung modulieren,
die zelluläre
Funktion modulieren, und andere. In der vorliegenden Erfindung können Zytokine
in der Form von Protein oder Nukleinsäuren vorkommen. Jedoch zum
Zeitpunkt des aktuellen Beeinflussens von Zellen liegen Zytokine
häufig in
der Form von Protein, einschließlich
Peptiden vor.
"Wachstumsfaktor" oder "zellulärer Wachstumsfaktor", die hier austauschbar
verwendet werden, betreffen eine Substanz, welche die Induktion
des Wachstums und der Differenzierung von Zellen verstärkt oder kontrolliert.
Ein Wachstumsfaktor ist auch ein Proliferations- oder Entwicklungsfaktor.
In Zellkultur oder Gewebekultur können Wachstumsfaktoren zu dem
Medium hinzugefügt
werden und substituieren die Funktion von Makromolekülen im Serum.
Es ist bewiesen, dass, zusätzlich
zum Zellwachstum, viele Wachstumsfaktoren als Faktoren wirken, welche
die Differenzierung regulieren.
Zytokine,
die mit Knochenbildung assoziiert sind, schließen typischerweise Faktoren
wie den transformierenden Wachstumsfaktor-Beta (TGF-Beta), den Knochen
morphogenetischen Faktor (BMP), den Leukämie inhibitorischen Faktor
(LIF), den Kolonie stimulierenden Faktor (CSF), Ascorbinsäure, Dexamethason, Glycerophosphorsäure, den
Insulin-ähnlichen
Wachstumsfaktor (IGF), den Fibroblasten Wachstumsfaktor (FGF), den
Plättchen-reichen
Plasma (PRP), den Plättchenabgeleiteten
Wachstumsfaktor (PDGF) und den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor
(VEGF); und Verbindungen, wie Ascorbinsäure, Dexamethason und Glycerophosphorsäure, ein.
Weil
physiologisch aktive Substanzen, wie Zytokine und Wachstumsfaktoren,
im Allgemeinen Redundanz aufweisen, können Zytokine und Wachstumsfaktoren,
die unter einem anderen Namen und Funktion bekannt sind (wie Zelladhäsionsaktivität oder Zell-Matrixadhäsionsaktivität) ebenfalls
in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, solange sie die
Aktivität
der physiologisch aktiven Substanz, die in der Erfindung verwendet
wird, aufweisen. Zytokine oder Wachstumsfaktoren können in
der Ausführung
der Erfindung verwendet werden, solange sie die bevorzugte Aktivität (wie Stammzell
Wachstumsaktivität
oder Osteoblasten Differenzierungsaktivität) für die vorliegende Erfindung
aufweisen.
"Abgeleitet von syngenetisch", so wie hier verwendet,
bedeutet abgeleitet von einer autologen, reinen Linie, oder einer
Inzuchtlinie.
"Abgeleitet von einem
allogenen Individuum",
so wie hier verwendet, bedeutet abgeleitet von einem anderen Individuum
derselben Spezies, die genetisch verschieden ist.
"Abgeleitet von einem
heterologen Individuum",
so wie hier verwendet, bedeutet abgeleitet von einem heterologen
Individuum. Somit sind zum Beispiel, wenn der Empfänger ein
Mensch ist, Zellen aus der Ratte "abgeleitet von einen Individuum, das
heterolog in Bezug auf den biologischen Organismus" ist.
"Subjekt", so wie hier verwendet,
bedeutet einen biologischen Organismus, auf den eine Behandlung der
vorliegenden Erfindung angewendet wird. Es bezieht sich auch auf
einen "Patienten". Das Subjekt oder der
Patient kann ein Mensch, eine Mause, eine Ratte, ein Kaninchen,
ein Hund, eine Katze oder ein Pferd, vorzugsweise ein Mensch sein.
"Implantat" oder "Knochen Reparaturmaterial", so wie hier verwendet,
wird verwendet, dass es die Bedeutung, die allgemein im Stand der
Technik verwendet wird, aufweist. So wie hier verwendet, werden
sie im Wesentlichen in der gleichen Bedeutung verwendet, aber wie
insbesondere definiert bedeutet "Implantat" jedes Material,
das zum Auffüllen
verwendet wird, während "Knochen Reparaturmaterial" ein Material bedeutet, das
zur Reparatur eines defekten Bereichs des Knochens verwendet wird.
(Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen)
Die
besten Weisen der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden beschrieben.
Es wird verstanden, dass die unten bereitgestellten Ausführungsformen
für den
Zweck des besseren Verständnisses
der Erfindung bereitgestellt werden und dass der Schutzumfang der
Erfindung durch die folgende Beschreibung nicht beschränkt werden
sollte. Deshalb ist es für
den Fachmann offensichtlich, dass er die Beschreibungen hier lesen
kann und sie in geeigneter Weise innerhalb des Schutzumfangs der
Erfindung modifizieren kann.
(Verbundmaterial)
In
einem Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verbundmaterial
zum Verstärken
oder Induzieren von Knochenbildung in einem biologischen Organismus
bereit. Herkömmlich
haben künstliche
Knochenimplantate oder Knochen Reparaturmaterialien, um Knochenbildung
in einem defekten Bereich des Knochens zu verstärken oder zu induzieren, keine
ausreichend befriedigenden Ergebnisse bezüglich der Rate der Knochenregeneration,
der Stärke
des regenerierten Knochens oder ähnlichem
erreicht. Die Wirkung der Erfindung ist es, ein Verbundmaterial
bereitzustellen, das Knochendefizienzen reparieren kann, wobei die
Regenerationseffizienz im Stand der Technik schlecht ist, und Regeneration
des Knochens induzieren kann, wodurch es möglich wird, Bereiche zu behandeln,
in denen Implantierungstherapie mit Artefakten herkömmlich schwierig
ist. Das erfindungsgemäße Verbundmaterial
kann auch verwendet werden, um die Knochenbildung in einem defekten
Bereich des Knochens mit einer Größe zu verbessern, die nicht
durch Fixierung alleine repariert werden kann. Ein solches Verbundmaterial
umfasst A) eine Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie und B) ein Gerüst, das
mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist.
In
einer bevorzugten Ausführungsform
exprimiert die erfindungsgemäße Knorpelzelle
mindestens einen, ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Typ X Collagen, alkalische Phosphatase,
Osteonektin, Typ II Collagen, Knorpelproteoglykan oder Bestandteile
davon, Hyaluronsäure,
Typ IX Collagen, Typ XI Collagen und Chondromodulin, als einen Marker.
Somit ist die erfindungsgemäße Knorpelzelle
mit dem Potenzial für
Hypertrophie durch morphologische Hypertrophie gekennzeichnet und
exprimiert mindestens einen, ausgewählt aus dieser Markergruppe.
In einer bevorzugten Ausführungsform
kann die erfindungsgemäße Knorpelzelle
mit dem Potenzial für
Hypertrophie identifiziert werden, indem die Expression der oben
genannten Knorpelzellenmarker bestätigt wird und ihre morphologische
Hypertrophie unter einem Mikroskop untersucht wird.
In
einer anderen Ausführungsform
ist die erfindungsgemäße Knorpelzelle
mit dem Potenzial für
Hypertrophie von einem Säugetier,
vorzugsweise einem Mensch, einer Maus, einer Ratte, einem Kaninchen,
einem Hund, einer Katze oder einem Pferd abgeleitet. Die erfindungsgemäße Knorpelzelle
mit dem Potenzial für Hypertrophie
kann isoliert oder induziert werden von zum Beispiel einem Bereich,
wie dem Knorpel-Knochenübergang
der Rippen, der epiphysialen Linie von Röhrenknochen (z.B. Oberschenkel,
Schienbein, Wadenbein, Oberarmknochen, Elle und Speiche), der epiphysialen
Linie von Wirbeln, der Knorpel Proliferationszone von Knöchelchen
(z.B. Handknochen, Fußknochen
und Brustbein), dem Perichondrium, der Knochen Organanlage, die
aus Knorpel des Fötus
gebildet wird, dem Kallusbereich eines heilenden Knochenbruchs und
denn knorpeligen Teil der Knochen Proliferationsphase. Die erfindungsgemäße Knorpelzelle
mit dem Potenzial für Hypertrophie
kann erhalten werden durch Induzieren der Differenzierung.
Die
erfindungsgemäße Knorpelzelle
mit dem Potenzial für
Hypertrophie ist normalerweise auf eine Zelldichte von 1 × 107 Zellen/ml bis 1 × 104 Zellen/ml
eingestellt, jedoch können
Zelldichten von weniger als 1 × 104 Zellen/ml oder mehr als 1 × 107 Zellen/ml ebenfalls verwendet werden. Wenn
die Zelldichte weniger als 1 × 104 Zellen/ml beträgt, kann die Knorpelzelle mit
dem Potenzial für
Hypertrophie in einem Inkubator proliferiert werden. Wenn die Zelldichte
mehr als 1 × 107 Zellen/ml beträgt, können sie ohne irgendeine Behandlung verwendet
werden, aber wahlweise können
sie in einem größeren Gerüst inokuliert
werden oder auf eine geeignete Konzentration in Kulturmedium verdünnt werden.
In einer Ausführungsform
der Erfindung kann die Zelldichte der Knorpelzelle mit dem Potenzial
für Hypertro phie
zum Beispiel 0,5-1 × 106/cm3 (ml) oder 1 × 105/cm3 (ml) sein.
In einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann die Dichte der Knorpelzelle mit
dem Potenzial für
Hypertrophie 4 × 104/cm3 (ml) sein.
Die
Zelle, die in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann in
irgendeinem Medium kultiviert werden, das einschließt, aber
nicht beschränkt
ist auf: Ham's F12
(HamF12), Dulbecco's
modifiziertes Eagle Medium (DMEM), minimales essenzielles Medium
(MEM), minimales essenzielles Medium-Alpha (Alpha-MEM), Eagle's basales Medium
(BME), Fitton-Jackson modifiziertes Medium (BGJb) oder eine Kombination
davon. Die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie kann eine Zelle
sein, die in einem Medium kultiviert wird, das Substanzen enthält, welche
die Proliferation, Differenzierung oder beides der Zellen verstärken, die
vorzugsweise einschließen,
aber nicht beschränkt
sind auf Medien, die Substanzen enthalten, wie mindestens einen
Bestandteil ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus dem transformierenden Wachstumsfaktor-Beta
(TGF-Beta), dem Knochen morphogenetischen Faktor (BMP), dem Leukämie inhibitorischen
Faktor (LIF), dem Kolonie stimulierenden Faktor (CSF), Ascorbinsäure, Dexamethason,
Glycerophosphorsäure, dem
Insulin-ähnlichen
Wachstumsfaktor (IGF), dem Fibroblasten Wachstumsfaktor (FGF), dem
Plättchen-reichen
Plasma (PRP), dem Plättchen-abgeleiteten
Wachstumsfaktor (PDGF) und dem vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor
(VEGF).
Ham's F12 Medium, das
hier verwendet wird, umfasst zum Beispiel CaCl2 (Anhydrat),
33,20 mg/L, CuSO4·5 H2O
0,0025 mg/L, FeSO4·7 H2O
0,83 mg/L, KCl 223,60 mg/L, MgCl2 (Anhydrat)
57,22 mg/L, NaCl 7599,00 mg/L, NaHCO3 1176,00
mg/L, Na2HPO4 (Anhydrat)
142,00 mg/L, ZnSO4·7 H2O
0,86 mg/L, D-Glucose 1802,00 mg/L, Hypoxanthin·Na 4,77 mg/L, Linolsäure 0,08
mg/L, Liponsäure
0,21 mg/L, Phenol rot 1,20 mg/L, Putrescin 2 HCl 0,161 mg/L, Natriumpyruvat
110,00 mg/L, Thymidin 0,70 mg/L, L-Alanin 8,9 mg/L, L-Arginin·HCl 211,00
mg/L, L-Asparagin·H2O 15,00 mg/L, L-Asparaginsäure 13,00
mg/L, L-Cystein HCl·H2O 35,00 mg/L, L-Glutamat 14,70 mg/L, L-Alanyl-L-Glutamin
217,00 mg/L, Glycin 7,50 mg/L, L-Histidin HCl·H2O
21,00 mg/L, L-Isoleucin 4,00 mg/L, L-Leucin 13,00 mg/L, L-Lysin·HCl 36,50
mg/L, L-Methionin 4,50 mg/L, L-Phenylalanin 5,00 mg/L, L-Prolin
34,50 mg/L, L-Serin 10,50 mg/L, L-Threonin 12,00 mg/L, L-Tryptophan
2,00 mg/L, L-Tyrosin·2
Na·2
H2O 7,80 mg/L, L-Valin 11,70 mg/L, Biotin
0,007 mg/L, D-Ca Pantothenat 0,50 mg/L, Cholinchlorid 14,00 mg/L,
Folsäure
1,30 mg/L, i-Inositol 18,00 mg/L, Niacinamid 0,04 mg/L, Pyridoxin
NCl 0,06 mg/L, Riboflavin 0,04 mg/L, Thiamin HCl 0,30 mg/L und Vitamin
B12 1,40 mg/L.
MEM
Medium, das hier verwendet wird, umfasst zum Beispiel CaCl2 (Anhydrat) 200,00 mg/L, KCl 400,00 mg/L,
MgSO4 (Anhydrat) 98,00 mg/L, NaCl 6800,00
mg/L, NaNCO3 2200,00 mg/L, NaH2PO4·H2O 140,00 mg/L, D-Glucose 1000,00 mg/L, Phenol
rot 10,00 mg/L, L-Arginin·HCl
126,00 mg/L, L-Zystein·2
HCl 31,00 mg/L, L-Glutamin 292,00 mg/L, L-Histamin HCl·H2O 42,00 mg/L, L-Isoleucin 52,00 mg/L, L-Leucin
52,00 mg/L, L-Lysin HCl 73,00 mg/L, L-Methionin 15,00 mg/L, L-Phenylalanin
32,00 mg/L, L-Threonin 48,00 mg/L, L-Tryptophan 10,00 mg/L, L-Tyrosin·2 Na·2 H2O 52,00 mg/L, L-Valin 46,00 mg/L, D-Ca Pantothenat
1,00 mg/L, Cholinchlorid 1,00 mg/L, Folsäure 1,00 mg/L, i-Inositol 2,00
mg/L, Niacinamid 1,00 mg/L, Pyridoxal HCl 1,00 mg/L, Riboflavin
0,10 mg/L, Thiamin HCl 1, 00 mg/L.
Das
Gerüst,
das mit einem biologischen Organismus bioverträglich ist, das in der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, kann irgendein Gerüst sein, solange es Biokompatibilität aufweist.
Solche Gerüste schließen zum
Beispiel ein Material ein, das ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend
aus Calciumphosphat, Calciumcarbonat, Tonerde, Zirkonerde, Apatit-Wollastonit
abgelagertem Glas, Gelatine, Collagen, Chitin, Fibrin, Hyaluronsäure, Seide,
Cellulose, Dextran, Polymilchsäure,
Polyleucin, Alginsäure,
Polyglykolsäure,
Methylpolymethacrylat, Polycyanacrylat, Polyacrylnitril, Polyurethan,
Polypropylen, Polyethylen, Polyvinylchlorid, Ethylen-Vinylacetat Copolymer,
Nylon und eine Kombination davon. Vorzugsweise ist das Gerüst, das
mit einem biologischen Organismus bioverträglich ist, Calciumphosphat,
Gelatine oder Collagen, und weiter bevorzugt Hydroxyapatit in verschiedenen
Formen (z.B. kristallines Hydroxyapatit oder unverringertes Hydroxyapatit).
Die Bioverträglichkeit
des Gerüsts
kann mit mindestens einem Test gemessen werden, der ausgewählt ist aus
der Gruppe bestehend aus einem intraostealen Implantierungstest,
einem reversen Mutationstest, einem Chromosomen Aberrationstest,
einem Zytotoxizitätstest,
einem intramuskulären
Implantierungstest, einem Hautempfindlichkeitstest, einem Haut-
oder einem intradermalen Irritationstest, einem Pyrogentest, einem
Hämolysetest,
einem Antigenitätstest,
einem akuten Toxizitätstest
und einem Wiederholungs-Dosistest. Vorzugsweise kann die Kompatibilität des Gerüsts mit
allen der oben beschriebenen Tests gemessen werden.
Ein
subkutaner Test für
Knochenbildung ist ein Test zum Bewerten der osteogenen Funktion,
um Knochen in einem Bereich zu bilden, wo herkömmlich kein Knochen existiert,
was auch als Parosteosis bezeichnet wird. Weil dieser Test einfach
durchgeführt
werden kann wird er weitreichend im Stand der Technik verwendet. Im
Fall von Knochenbehandlung kann ein Knochen Defizittest als eine
Verfahren zum Testen verwendet werden.
Knochenbildung
wird durch Osteoblasten durchgeführt,
die bereits in der unmittelbaren Umgebung eines Defizits vorkommen
und auch durch jene, die induziert werden/dorthin wandern. Deshalb
wird für
gewöhnlich
angenommen, dass die Rate der Knochenbildung bessert ist in einem
Knochen Defizittest als in einem subkutanen Test. Es ist gut bekannt,
dass das Ergebnis des subkutanen Tests mit der Rate der Knochenbildung
in dem aktuellen Knochendefizit übereinstimmt
(siehe z.B. Urist, M. R.: Science, 150: 893 – 899 (1965), Wozney, J. M.
et al.: Science, 242: 1528 – 1532
(1988), Johnson, E. E. et al.: Clin. Orthoped., 230: 257 – 265 (1988),
Ekelund, A. et al.: Clin. Orthoped., 263: 102 – 112 (1991) und Riley, E.
H. et al.: Clin. Orthoped., 324: 39 – 46 (1996)). Wenn deshalb
Knochenbildung als das Ergebnis des subkutanen Tests beobachtet
wird, versteht der Fachmann, dass Knochenbildung auch in dem Knochen
Defizienztest induziert werden sollte.
(Verfahren zur Herstellung)
In
einem Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur
Herstellung eines Verbundmaterials zum Verstärken oder Induzieren von Knochenbildung
in einem biologischen Organismus bereit, umfassend: A) Bereitstellen
einer Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie, und B) Kultivieren
der Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie auf einem Gerüst, das
mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist. Die Knorpelzelle
mit dem Potenzial für
Hypertrophie kann auf einer Oberfläche oder innerhalb einer inneren
Pore des bioverträglichen
Gerüsts,
vorzugsweise bei 37°C
in der Anwesenheit von 5 – 10
% CO2 kultiviert werden.
In
einer bevorzugten Ausführungsform
kann Schritt A) das Bereitstellen der Knorpelzelle mit dem Potenzial
für Hypertrophie
umfassen, wobei das Potenzial für
Hypertrophie durch die Expression von mindestens einem, ausgewählt aus,
aber nicht beschränkt
auf die Gruppe bestehend aus Typ X Collagen, alkalische Phosphatase,
Osteonektin, Typ II Collagen, Knorpelproteoglykan oder Bestandteile
davon, Hyaluronsäure,
Typ IX Collagen, Typ XI Collagen und Chondromodulin als ein Marker,
identifiziert werden.
In
einer anderen bevorzugten Ausführungsform
kann Schritt A) das Bereitstelen der Knorpelzelle mit dem Potenzial
für Hypertrophie
umfassen, wobei das Potenzial für
Hypertrophie unter Verwendung ihrer Hypertrophie als ein Marker
identifiziert wird. Die Hypertrophie kann unter einem Mikroskop
nach dem Herstellen eines Pellets aus den Zellen durch Zentrifugation
von 5 × 105 Zellen in HamF12 Kulturmedium, und dem
direkten Kultivieren des Pellets beobachtet werden.
"HamF12 Wachstumsmedium", so wie hier verwendet,
betrifft HamF12 Medium enthaltend 100 U/ml Penicillin, 0,1 mg/L
Streptomycin und 0,25 μg/ml
Amphotericin B, ergänzt
mit 10 % fötalem
Rinderserum.
"MEM Wachstumsmedium", so wie hier verwendet,
betrifft MEM Medium enthaltend 100 U/ml Penicillin, 0,1 mg/L Streptomycin
und 0,25 μg/ml
Amphotericin B, ergänzt
mit 15 % fötalem
Rinderserum.
In
der vorliegenden Erfindung wird die Kultur der Knorpelzelle mit
dem Potenzial für
Hypertrophie unter Verwendung von Zellen hergestellt, die durch
ein oben beschriebenes Verfahren isoliert oder induziert wurden. Die
erfindungsgemäße Knorpelzelle
mit dem Potenzial für
Hypertrophie kann auf der Oberfläche
kultiviert werden, oder falls das Gerüst eine innere Pore einschließt, innerhalb
der Pore eines Gerüsts,
das mit einem biologischen Organismus bioverträglich ist. Die Zelldichte der
Knorpelzelle mit dem Potenzial für
Hypertrophie kann zum Beispiel auf 1 × 107 Zellen/ml
bis 1 × 104 Zellen/ml eingestellt werden. Jedoch können Zelldichten von
weniger als 1 × 104 Zellen/ml oder mehr als 1 × 107 Zellen/ml ebenfalls verwendet werden. Knorpelzellen mit
dem Potenzial für
Hypertrophie können
in einem Inkubator proliferiert werden, wenn die Zelldichte weniger als
1 × 104 Zellen/ml beträgt. Wenn die Zelldichte der
erfindungsgemäßen Knorpelzelle
mit dem Potenzial für Hypertrophie
mehr als 1 × 107 Zellen/ml beträgt, können sie ohne irgendeine Behandlung
verwendet werden, aber wahlweise können sie auf einem größeren Gerüst inokuliert
oder auf eine geeignete Konzentration in Kulturmedium verdünnt werden.
In einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann die Zelldichte der Knorpelzelle
mit dem Potenzial für
Hypertrophie zum Beispiel 0,5 – 1 × 106/cm3 (ml) oder 1 × 105/cm3 (ml) sein. In
einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann die Zelldichte einer Knorpelzelle
mit dem Potenzial für
Hypertrophie 4 × 104/cm3 (ml) betragen.
Das
Medium, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann irgendein
Medium sein, in dem die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie
proliferiert werden kann. Zum Beispiel schließt ein solches Medium ein,
aber ist nicht beschränkt
auf Ham's F12 (HamF12),
Dulbecco's modifiziertes
Eagle Medium (DMEM), minimales essenzielles Medium (MEM), minimales
essenzielles Medium-Alpha
(Alpha-MEM), Eagle's
basales Medium (BME), Fitton-Jackson modifiziertes Medium (BGJb)
oder eine Kombination davon.
In
einer anderen Ausführungsform
kann das Medium, das zum Kultivieren der Knorpelzelle mit dem Potenzial
für Hypertrophie
in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, irgendeine Substanz
enthalten, welche die Proliferation, die Differenzierung oder beides
von Zellen verstärkt.
Zum Beispiel schließen
solche Substanzen ein, aber sind nicht beschränkt auf mindestens einen Bestandteil
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus dem transformierenden Wachstumsfaktor-Beta (TGF-Beta),
dem Knochen morphogenetischen Faktor (BMP), dem Leukämie inhibitorischen
Faktor (LIF), dem Kolonie stimulierenden Faktor (CSF), Ascorbinsäure, Dexamethason,
Glycerophosphorsäure,
dem Insulin-ähnlichen
Wachstumsfaktor (IGF), dem Fibroblasten Wachstumsfaktor (FGF), dem
Plättchen-reichen
Plasma (PRP), dem Plättchen-abgeleiteten
Wachstumsfaktor (PDGF) und dem vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor
(VEGF) und andere.
In
einer anderen Ausführungsform
kann die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie aus irgendeinem
Bereich einschließlich
des Knorpel-Knochenübergangs
der Rippen, der epiphysialen Linie von Röhrenknochen (z.B. Oberschenkel,
Schienbein, Wadenbein, Oberarmknochen, Elle und Speiche), der epiphysialen
Linie von Wirbeln, der Knorpel Proliferationszone von Knöchelchen
(z.B. Handknochen, Fußknochen
und Brustbein), dem Perichondrium, der Knochen Organanlage, die
vom Knorpel des Fötus
gebildet wird, dem Kallusbereich eines heilenden Knochenbruchs und
dem knorpeligen Teil der Knochen Profliferationsphase, erhalten
werden.
Das
Gerüst,
das mit einem biologischen Organismus bioverträglich ist, das in der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, kann irgendein Gerüst sein, solange es, wie oben
erwähnt,
bioverträglich
ist.
So
wie hier verwendet betrifft "Fixierung" von Zellen an das
Gerüst
eine Bedingung, in der die Integrität des Gerüsts und der Zellen aufrechterhalten
wird, nachdem die Zellen mit dem Gerüst inokuliert wurden. Die Zellen
werden als fixiert an das Gerüst
bezeichnet, indem die Integrität
der inokulierten Zellen beobachtet wird und das Gerüst aufrechterhalten
wird, nachdem das Gerüst
mit dem die Zellen inokuliert wurden, in eine andere Bedingung (z.B.
ein anderes Medium) überführt wird.
Die andere Bedingung kann zum Beispiel ein Gefäß sein, das dieselbe Art von
Medium enthält,
das zuvor während
der Kultur verwendet wurde. Wenn die Verträglichkeit für Transplantation untersucht
wird, schließen
bevorzugte Bedingungen ein, aber sind nicht beschränkt auf
jene, in welche die Proben transplantiert werden sollen.
In
dem erfindungsgemäßen Verfahren
kann der Zeitraum zum Kultivieren der Knorpelzelle mit dem Potenzial
für Hypertrophie
auf dem Gerüst,
das mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist, ein Zeitraum sein,
der ausreichend ist, um die Zelle mit dem Potenzial für Hypertrophie
an dem Gerüst
zu fixieren. Dieser Zeitraum beträgt vorzugsweise, aber ist nicht
beschränkt
auf 3 Stunden bis 3 Monate. Weiter bevorzugt beträgt der Zeitraum
3 Stunden bis 3 Wochen, noch weiter bevorzugt einen halben Tag bis
eine Woche. Der Zeitraum zum Kultivieren der Knorpelzelle mit dem
Potenzial für
Hypertrophie kann weniger als 3 Stunden betragen, weil die Zelle
an das bioverträgliche
Gerüst
innerhalb von mindestens 1 Stunde anheften kann. Der Zeitraum zum
Kultivieren der Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie kann mehr als
3 Monate betragen, weil die Zellen mit einem größeren Gerüst inokuliert werden können, oder
ihre Zelldichte kann erneut eingestellt werden, wenn sie übermäßig proliferieren.
In
einer anderen bevorzugten Ausführungsform,
in Schritt B), kann die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie
in einem Medium kultiviert werden, das eine Substanz zum Verstärken der
Proliferation, der Differenzierung oder von beiden der Zelle enthält.
In
einer anderen bevorzugten Ausführungsform,
in Schritt B) kann die Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie
in einem Medium kultiviert werden, das mindestens einen Bestandteil
umfasst, der ausgewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus dem transformierenden Wachstumsfaktor-Beta
(TGF-Beta), dem Knochen morphogenetischen Faktor (BMP), dem Leukämie inhibitorischen
Faktor (LIF), dem Kolonie stimulierenden Faktor (CSF), Ascorbinsäure, Dexamethason,
Glycerophosphorsäure,
dem Insulin-ähnlichen
Wachstumsfaktor (IGF), dem Fibroblasten Wachstumsfaktor (FGF), dem
Plättchen-reichen
Plasma (PRP), dem Plättchen-abgeleiteten
Wachstumsfaktor (PDGF) und dem vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor
(VEGF).
(Kit)
In
einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung einen Kit
aus dem Verbundmaterial zum Verstärken oder Induzieren von Knochenbildung
in einem biologischen Organismus, umfassend: A) ein Verbundmaterial,
das eine Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie und ein Gerüst, das
mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist, enthält, und
B) ein Verabreichungsmittel, bereit. Das Verbundmaterial, das in dem
erfindungsgemäßen Kit
verwendet wird, kann in irgendeiner Form verwendet werden, wie in
dem obigen Abschnitt "Verbundmaterial" beschrieben.
(Verwendung des Verbundmaterials)
In
einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung Verwendungen
eines Verbundmaterials bereit, um ein Implantat oder ein Knochen
Reparaturmaterial zum Verstärken
oder Induzieren von Knochenbildung in einem biologischen Organismus
herzustellen, wobei das Verbundmaterial umfasst: A) eine Knorpelzelle
mit dem Potenzial für
Hypertrophie, und B) ein Gerüst,
das mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist. Für die Knorpelzelle
mit dem Potenzial für
Hypertrophie und das Gerüst,
das mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist, das in der Verwendung
des erfindungsgemäßen Verbundmaterials
verwendet wird, kann irgendeine Form verwendet werden, die in dem
obigen Abschnitt 'Verbundmaterial" beschrieben ist.
(Behandlungsverfahren)
In
einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren
zum Reparieren eines defekten Bereichs von Knochen bereit, welches
das Implantieren eines Verbundmaterials einschließlich einer
Knorpelzelle mit dem Potenzial für
Hy pertrophie und einem Gerüst,
das mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist, in den defekten
Bereich des Knochens umfasst. Der defekte Bereich des Knochens kann
eine Größe aufweisen,
die nicht durch Fixierung alleine repariert werden kann. Das Verfahren
zum Implantieren, das in diesem Verfahren verwendet wird, umfasst,
aber ist nicht beschränkt
auf das visuelle Implantieren des Verbundmaterials in eine defekte
Stelle des Knochens während
einer Operation. Für
das Verbundmaterial, das in dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Behandlung
verwendet wird, kann irgendeine Form verwendet werden, die in dem
obigen Abschnitt "Verbundmaterial" beschrieben ist.
Zum Beispiel kann das erfindungsgemäße Verbundmaterial in einen
biologischen Organismus zusammen mit einer medizinischen Vorrichtung,
wie einem Implantat (z.B. künstliche
Sehne), einer Platte, einem Käfig,
einem Nagel oder einem Zapfen implantiert werden.
(Verfahren zur Herstellung
einer Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie)
In
einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren
zur Herstellung einer Knorpelzelle mit dem Potenzial für Hypertrophie
bereit. Dieses Verfahren umfasst das Erhalten von Zellen aus dem Xiphoideusfortsatz Übergang,
der an dem unteren Abschnitt des Brustbeins (corpus sterni) angeordnet
ist. In der vorliegenden Erfindung betrifft "der Xiphoideusfortsatz Übergang,
der an dem unteren Abschnitt des Brustbeins angeordnet ist", die Grenzzone zwischen
dem unteren Abschnitt des Brustbeins (Knochenabschnitt) und dem
Xiphoideusfortsatz (Knorpelanteil, der auch als Chondroxiphoid bezeichnet
wird). Während
von dem Brustbein herkömmlich
angenommen wird, dass es wachsende Knorpelzellen enthält, wurden
solche Zellen bislang nicht gesammelt. Ich habe gefunden, dass "der Xiphoideusfortsatz Übergang,
der an dem unteren Abschnitt des Brustbeins angeordnet ist", wachsende Knorpelzellen
(1B) enthält, und
dass die Zellen darauf einfach erhalten werden können. Deshalb stellt die vorliegende
Erfindung ein neues Verfahren zur Herstellung von wachsenden Knorpelzellen
bereit. Ich habe auch gefunden, dass "der Xiphoideusfortsatz Übergang,
der an dem unteren Abschnitt des Brustbeins angeordnet ist", genauso reich oder
noch reicher an wachsenden Knorpelzellen ist wie die Rippen/der
Rippenknorpel, die eine herkömmli che
Quelle von wachsenden Knorpelzellen sind, und dass die wachsenden
Knorpelzellen einfach davon gesammelt werden können.
Im
Folgenden wird die vorliegende Erfindung durch Beispiele beschrieben.
Die unten beschriebenen Beispiele werden nur für darstellende Zwecke bereitgestellt.
Folglich ist der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung nicht
durch die oben beschriebenen Ausführungsformen oder die unten
beschriebenen Beispiele beschränkt
sondern ist nur durch die angehängten
Patentansprüche
beschränkt.
BEISPIELE
(Beispiel 1: Wirkung von
subkutaner Implantierung eines Verbundmaterials unter Verwendung
von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die von den
Rippen/dem Rippenknorpel abgeleitet sind, und einem bioverträglichen
Gerüst)
(Herstellung von Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie aus den Rippendem Rippenknorpel)
Männliche
Ratten (Wistar), die 4 – 8
Wochen alt waren, wurden unter Verwendung von Chloroform getötet. Die
Brust der Ratten wurde unter Verwendung einer Rasierklinge rasiert
und ihre gesamten Körper
wurden in Hibitan (10-fach Verdünnung)
eingetaucht, um desinfiziert zu werden. Die Brust der Ratten wurde
geöffnet,
und die Rippen/der Rippenknorpel wurde aspetisch entfernt. Der durchsichtige
wachsende Knorpelbereich wurde aus dem Grenzbereich der Rippen/dem
Rippenknorpel gesammelt. Der wachsende Knorpel wurde zerteilt und
in 0,25 % Trypsin-EDTA/Dulbecco's
Phosphat gepufferter Salzlösung
(D-PBS) bei 37°C
für 1 Stunde
unter Rühren
inkubiert. Die Zusammensetzung von D-PBS ist KCl 0,20 g/L, NaH2PO4 0,20 g/L, NaCl 8,00
g/L, Na2HPO4·7 H2O 2,16 g/L. Die Abschnitte wurden anschließend gewaschen
und durch Zentrifugation (100 rpm (170 × g) × 5 min.) gesammelt, gefolgt
durch Inkubation in 0,2 Collagenase (Invitrogen)/D-PBS bei 37°C für 2,5 Stunden
unter Rühren.
Nach dem Sammeln durch Zentrifugation (1000 rpm (170 × g) × 5 min.) wurden
die Zellen in HamF12 Wachstumsmedium (d.h. HamF12 enthaltend 100
U/ml Penicillin, 0,1 mg/L Streptomycin und 0,25 μg/ml Amphotericin B, ergänzt mit
10 % fötalem
Rinderserum) mit 0,2 % Dispase (Invitrogen) in einer Rührflasche über Nacht
bei 37°C
unter Rühren
inkubiert. Am folgenden Tag wurde die resultierende Zellsuspension
filtriert, und die Zellen wurden gewaschen und durch Zentrifugation
(1000 rpm (170 × g) × 5 min.)
gesammelt. Die Zellen wurden Trypan Blau gefärbt und unter einem Mikroskop
gezählt.
Die
Zellen wurden bewertet, die nicht gefärbten Zellen wurden als lebende
Zellen erachtet, und jene, die blau gefärbt waren, wurden als tote
Zellen erachtet.
(Identifizierung von Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie)
Weil
die Zellen, die in Beispiel 1 erhalten wurden, durch die Enzyme,
die in der Zelltrennung verwendet wurden (z.B. Trypsin, Collagenase
und Dispase) beeinträchtigt
waren, wurden sie kultiviert um sich zu erholen. Knorpelzellen mit
dem Potenzial für
Hypertrophie wurden identifiziert unter Verwendung ihrer Expression
von Knorpelzellenmarkern und ihrer morphologischen Hypertrophie
unter einem Mikroskop.
(Expression von spezifischen
Markern für
Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie)
Eine
Zellsuspension, die unter Verwendung eines Verfahrens wie oben beschrieben
hergestellt wurde, wird mit Natriumdodecylsulfat (SDS) behandelt.
Die SDS behandelte Lösung
wird einer SDS Polyacrylamid Elektrophorese unterzogen. Das Gel
wird auf eine Transfermembran geblottet (Western Blotten), mit einem
primären
Antikörper
gegen Knorpelzellenmarker umgesetzt und mit einem sekundären Antikörper, der
mit einem Enzym, wie Peroxidase, alkalische Phosphatase oder Glucosidase,
oder einem fluoreszierenden Tag, wie Fluoreszeinisothiocyanat (FITC),
Phyoerythrin (PE), Texas Rot, 7-Amino-4-methylkumarin-3-acetat (AMCA)
oder Rhodamin markiert ist, nachgewiesen.
Die
Zellkulturen, die unter Verwendung eines Verfahrens, wie oben beschrieben,
hergestellt wurden, werden mit 10 % neutralem Formalinpuffer fixiert,
mit einem primären
Antikörper
gegen Knorpelzellenmarker umgesetzt und mit einem sekundären Antikörper, der
mit einem Enzym, wie Peroxidase, alkalischer Phosphatase oder Glucosidase,
oder einem Fluoreszenztag, wie FITC, PE, Texas Rot, AMCA oder Rhodamin
markiert ist, nachgewiesen.
(Histologische Bewertung
des Potenzials für
Hypertrophie in Knorpelzellen)
5 × 105 Zellen in HamF12 Wachstumsmedium wurden
zentrifugiert, um ein Pellet der Zellen herzustellen. Das Pellet
wurde für
einen vorbestimmten Zeitraum kultiviert, mit 10 % neutralem gepufterten
Formalin fixiert und in Paraffin eingebettet. Die Probe wurde zerteilt
und mit Hämatoxilin
und Eosin (HE Färbung)
gefärbt.
Die Zellgröße vor und
nach der Kultur wurde unter einem Mikroskop verglichen. Wenn eine
signifikante Proliferation beobachtet wurde, wurden die Zellen bestimmt,
dass sie das Potenzial für
Hypertrophie (1C) aufweisen.
(Analyse unter Verwendung
von Markergenen)
Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie, die in den vorliegenden Beispielen erhalten wurden, werden
hinsichtlich der Menge an mRNA Transkripten von Typ X Collagen,
alkalische Phosphatase, Typ II Collagen oder Knorpelproteoglykan
analysiert, die Marker für
Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie sind. mRNA Spezies
werden unter Verwendung von Realtime PCR, wie unten, nachgewiesen.
(Realtime PCR)
Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie, die in dem vorliegenden Beispiel erhalten wurden, werden
als eine Probe verwendet, mit Hydroxyapatit in HamF12 Wachstumsmedium
(1/106 Zellen/ml) inokuliert und in einem
5 % CO2 Inkubator bei 37°C für 1 Woche kultiviert. Knorpelzellen
(1/106 Zellen/ml) werden als eine Kontrolle
verwendet. Gesamt RNA wird aus der Probe extrahiert.
Die
Zellen werden in ein Mahlgefäß mit flüssigem Stickstoff
gegeben und mit einer Mahlmaschine gemahlen. Anschließend werden
die Proben in ein 2,0 ml Röhrchen
transferiert, 1 ml ISOGEN (Wako Pure Chemical Industries Ltd.) wird
zu den Proben hinzugefügt,
die Proben werden mit einem Vortex Mischer gemischt und mit einem
Polytron gemahlen, bis sie homogen sind. Nachdem die Proben bei
RT für
5 Minuten inkubiert wurden, werden sie kräftig mit 0,2 ml Chloroform
gevortext. Nach einer weiteren Inkubation bei 4°C für 5 Minuten werden die Proben
bei 12.000 × g,
4°C für 15 Minuten
zentrifugiert. Die wässrige
Phase wird von dem Röhrchen
gesammelt und mit 0,6 ml Isopropanol gevortext. Die Lösung wird
bei RT für
10 Minuten inkubiert, anschließend
bei –30°C über Nacht
gelagert. Am folgenden Tag wird die Lösung bei 12.000 × g, 4°C für 15 Minuten
zentrifugiert, anschließend
wird der Überstand
entfernt, getrocknet und mit 1 ml 75 % Ethanol gewaschen, um Gesamt
RNA zu erhalten.
cDNA
wird aus der Gesamt RNA unter Verwendung eines High-Capacity cDNA
Archive Kit (Applied Biosystems) synthetisiert. Typ X Collagen,
alkalische Phosphatase, Typ II Collagen und Knorpelproteoglykan werden
von Applied Biosystems bezogen. Anschließend werden unter Verwendung
von cDNA als Matrize die Expression von Typ X Collagen, alkalischer
Phosphatase, Typ II Collagen und Knorpelproteoglykan unter Verwendung
des Taqman Assays (Taqman® Gene Expression Assays
(Applied Biosystems)) nachgewiesen.
Es
wurde Realtime PCR Lösung
(25 μL 2 × TaqMan
Universal PCR Master Mix, 2,5 μL
20 × Taqman® Gene
Expression Assay Mix, 21,5 μL
RNase freies Wasser und 1 μL
cDNA Matrize) hergestellt und in einer 96 Vertiefungs PCR Platte
verteilt. Anschließend
wurde eine PCR für
40 Zyklen bei 2 Minuten bei 50°C,
15 Sekunden bei 95°C
und 1 Minute bei 60°C
unter Verwendung eines PCR Master Mix (Applied Biosystems) gefahren.
Die Daten werden mit einem Realtime PCR Zyklusgerät (ABI PRISM
7900 HT) nachgewiesen. Nach der PCR wurde das Festsetzen des Grenzwertes
und das Berechnen des Grenzwertzyklus unter Verwendung der analytischen
Software, die mit dem Instrument (PRISM 7900 HT) bereitgestellt
wird, durchgeführt.
(Ergebnisse)
Es
wurde gefunden, dass in Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
Typ II Collagen und Knorpelproteoglykan (d.h. Knorpelmarker) exprimiert
werden, und dass die Expression von Typ X Collagen und alkalischer
Phosphatase (d.h. Marker für
Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie) signifikant
höher ist
in Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie als in der Knorpelzellenkontrolle.
(Identifizierung von Zellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie)
Um
zu bestimmen, ob Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
in Zellsuspensionen vorkommen, in denen Knorpelzellen mit dem Potenzial
für Hypertrophie
verdünnt
wurden, wurde das folgende Experiment durchgeführt. Knorpelzellen mit dem
Potenzial für
Hypertrophie (1 × 106 Zellen/ml) wurden auf sieben Blöcken von
scheibenförmigem
Hydroxyapatit mit 85 % Porosität
(5 mm im Durchmesser)/24 Vertiefungsplatte (1,43 × 105 Zellen/scheibenförmiges Hydroxyapatit) inokuliert
und in HamF12 Wachstumsmedium, in einem 5 % CO2 Inkubator
bei 37°C
für 3 Stunden,
1 Tag, 3 Tage oder eine Woche inkubiert. Diese Proben (Hydroxyapatit
inokuliert mit Zellen) wurden anschließend mit alkalischer Phosphatase
gefärbt,
mit 10 % neutralem gepufferten Formalin fixiert und mit Toluidin
Blau gefärbt.
Für die
akalische Phosphatase Färbung
wurden die Proben durch Eintauchen in 60 % Aceton/Zitronensäurepuffer
für 30
Sekunden fixiert, in Wasser gespült
und mit alkalischer Phosphatase Färbelösung (2 ml 0,25 % Naphthol
AS-MX alkalische Phosphatase (Sgima-Aldrich) + 48 ml 0,025 % First
Violet B Salzlösung
(Sigma Aldrich) bei RT in der Dunkelheit für 30 Minuten inkubiert. Für die Toluidin
Blau Färbung
wurden die Proben mit Toluidin Blau Färbelösung (0,05 % Toluidin Blau
Lösung, pH
7,0 Wake Pure Chemical Industries Ltd.) bei RT für 3 – 10 min. inkubiert. Für alle Kulturzeiträume zeigten die
Proben rot gefleckte Färbungen
mit alkalischem Phosphat (siehe 2A – D). Mit
Toluidin Blau zeigt dieselbe Stelle der Proben blau gefleckte Färbung für alle Kulturzeiträume, was
die Existenz von Zellen mit den gewünschten Eigenschaften (siehe 2E – H) anzeigt. Somit wurde gefunden,
dass Zellen auf Hydroxyapatit mit alkalischer Phosphatase Aktivität existieren.
(Ergebnisse)
Die
Zellen, die in dem vorliegenden Beispiel erhalten wurden, exprimierten
einen Knorpelzellenmarker, und es wurde bestimmt, dass sie morphologisch
hypertroph sind. Dies zeigt, dass die Zellen, die in dem vorliegenden
Beispiel erhalten wurden, Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
waren. Diese Zellen wurden in den folgenden Experimenten verwendet.
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die
aus den Rippen/dem Rippenknorpel erhalten wurden, und einem bioverträglichen
Gerüst)
HamF12
Wachstumsmedium wurde zu Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie,
die in dem vorliegenden Beispiel erhalten wurden, auf eine Endzelldichte
von 1 × 106 Zellen/ml hinzugefügt. Die Zellsuspension wurde
gleichmäßig jeweils
mit Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit inokuliert und in einem
5 % CO2 Inkubator bei 37°C für eine Woche kultiviert.
Diese
Kulturen wurden subkutan in Ratten implantiert. Vier Wochen nach
der Implantierung wurden die Ratten getötet und der implantierte Bereich
durch entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten Formalin fixiert und
in Paraffin eingebettet. Die Probe wurde geschnitten und mit HE
gefärbt,
um den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Knochenbildung
wurde in allen der Verbundmaterialien unter Verwendung von bioverträglichen
Gerüsten,
die jeweils aus Gelatine (3A),
Collagen (3B) und Hydroxyapatit
(3C) hergestellt wurden,
beobachtet.
(Vergleichsbeispiel 1A:
Wirkung von subkutaner Implantierung eines Pellets aus Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie, das von den Rippen/dem Rippeknorpel abgeleitet ist)
(Herstellung eines Pellets
aus Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, das von den
Rippen/dem Rippenknorpel abgeleitet ist)
Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie wurden aus den Rippen/dem Rippenknorpel durch ein Verfahren,
wie in Beispiel 1 beschrieben, gesammelt. HamF12 Wachstumsmedium
wurde zu diesen Zellen (5 × 105 Zellen) bis zu einer Endzelldichte von
5 × 105 Zellen/0,5 ml hinzugefügt. Die Zellsuspension wurde
bei (100 rpm (170 × g) × 5 min.)
zentrifugiert, um ein Pellet aus Knorpelzellen mit dem Potenzial
für Hypertrophie herzustellen.
Das
Pellet aus Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie wurde subkutan
in Ratten implantiert. Vier Wochen nach der Implantierung wurden
die Ratten getötet,
und der implantierte Bereich wurde entfernt, mit 10 % neutralem
gepufferten Formalin fixiert und in Paraffin eingebettet. Die Probe
wurde geschnitten und mit HE gefärbt,
um den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Es wurde
geringe Knochenbildung beobachtet, wenn das Pellet aus Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie implantiert wurde, jedoch war der Bereich signifikant
kleiner im Vergleich zu jenem, wenn Verbundmaterial unter Verwendung
von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie aus den Rippen/dem
Rippenknorpel und einem bioverträglichen Gerüst implantiert
wurde (siehe Beispiel 1).
(Vergleichsbeispiel 1B:
Wirkung von subkutaner Implantierung von Knorpelzellen mit dem Potenzial
für Hypertrophie,
die von den Rippen/dem Rippenknorpel alleine abgeleitet waren)
Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie wurden durch ein Verfahren, das in Beispiel 1 beschrieben
ist, erhalten und subkutan alleine in Ratten implantiert.
Es
wurde keine Knochenbildung beobachtet, wenn die Knorpelzellen mit
dem Potenzial für
Hypertrophie alleine implantiert wurden.
(Vergleichsbeispiel 1C:
Wirkung von subkutaner Implantierung von Hydroxyapatit alleine)
Hydroxyapatit
(Gerüst)
wurde subkutan alleine in Ratten implantiert, unter Verwendung eines
Verfahrens, das in Beispiel 1 beschrieben ist. Es wurde keine Knochenbildung
beobachtet, wenn Hydroxyapatit alleine implantiert wurde (4).
(Zusammenfassung von Beispiel
1 und Vergleichsbeispiele 1A – 1C)
Die
Knochenbildung war deutlicher nach der subkutanen Implantierung
von Verbundmaterial unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial
für Hypertrophie
und einem bioverträglichen
Gerüst
in Ratten, im Vergleich zu den pelletierten Knorpelzellen mit dem
Potenzial für
Hypertrophie alleine. Wenn im Gegensatz dazu die Knorpelzellen mit
dem Potenzial für
Hypertrophie oder Hydroxyapatit alleine implantiert wurden, wurde
keine Knochenbildung beobachtet. Diese Ergebnisse legen nahe, dass
das erfindungsgemäße Verbundmaterial
verwendet werden kann, um Knochendefizienzen zu behandeln, die zu
groß sind,
um mit herkömmlichen
Verbundmaterialien behandelt zu werden.
(Beispiel 2: Wirkung von
subkutaner Implantierung eines Verbundmaterial unter Verwendung
von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die von Brustbein
abgeleitet sind, und einem bioverträglichen Gerüst)
(Herstellung von Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie aus dem Brustbein)
Männliche
Ratten (Wistar), die 4 – 8
Wochen alt waren, wurden unter Verwendung von Chloroform getötet. Die
Brust der Ratten wurde unter Verwendung einer Rasierklinge rasiert,
und ihre ganzen Körper
wurden in Hibitan (10-fach Verdünnung) eingetaucht,
um desinfiziert zu werden. Die Brust der Ratten wurde aufgeschnitten,
und der Xiphoideusfortsatz Übergang,
der an dem unteren Abschnitt des Brustbeins angeordnet ist, und
andere Bereiche wurden aspetisch von dem Brustbein entfernt. Der
durchsichtige wachsende Knorpelbereich wurde von dem Xiphoideusfortsatz Übergang
gesammelt, der an dem unteren Abschnitt des Brustbein angeordnet
ist. Diese Proben wurden zerteilt und in 0,25 % Trypsin-EDTA/D-PBS bei 37°C unter Rühren für 1 Stunde
inkubiert. Die Schnitte wurden anschließend gewaschen und durch Zentrifugation
(1000 rpm (170 × g) × 5 min.),
gefolgt von Inkubation in 0,2 % Collagenase/D-PBS bei 37°C für 2,5 Stunden
unter Rühren
gesammelt. Nach dem Sammeln durch Zentrifugation (1000 rpm (170 × g) × 5 min.)
wurden die Zellen mit 0,2 % Dispase/HamF12 Wachstumsmedium in einer
Rührflasche über Nacht
bei 37°C
unter Rühren
inkubiert. Wahlweise wurde die Übernachtbehandlung
mit 0,2 % Dispase weggelassen. Am folgenden Tag wurde die Zellsuspension
filtriert und gewaschen und durch Zentrifugation (1000 rpm (170 × g) × 5 min.)
gesammelt. Die Zellen wurden mit Trypan blau gefärbt und unter einem Mikroskop
gezählt.
Die
Zellen wurden bewertet, Zellen die nicht gefärbt waren, wurden als lebende
Zellen erachtet, und jene, die blau gefärbt waren, wurden als tote
Zellen erachtet.
(Identifizierung von Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie)
Unter
Verwendung eines Verfahrens, das in Beispiel 1 beschrieben ist,
wurden die Zellen als Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
identifiziert (5A).
Die Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie wurden nicht
in anderen Bereichen als dem wachsenden Knorpelbereich des Brustbeins
beobachtet ( 5B).
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die
vom Brustbein erhalten wurden, und eines bioverträglichen
Gerüsts)
Unter
Verwendung der Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in dem
vorliegenden Beispiel erhalten wurden, wird ein Verbundmaterial
durch ein Verfahren, wie in Beispiel 1 beschrieben, hergestellt und
subkutan in Ratten implantiert. Vier Wochen nach der Implantierung
wurden die Ratten getötet
und der implantierte Bereich entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten
Formalin fixiert und in Paraffin eingebettet. Die Probe wurde geschnitten
und mit HE gefärbt,
um den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Es wurde
Knochenbildung in allen der Verbundmaterialien unter Verwendung
der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt waren.
(Vergleichsbeispiel 2A:
Wirkung von subkutaner Implantierung des Pellets aus Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie, die vom Brustbein abgeleitet sind)
(Herstellung des Pellets
aus Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie aus dem Brustbein)
Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie werden vom Brustbein durch ein Verfahren wie in Beispiel
2 beschrieben, gesammelt. HamF12 Wachstumsmedium wird zu diesen
Zellen (5 × 105 Zellen) hinzugefügt, um auf eine Zelldichte
von 5 × 105 Zellen/0,5 mL zu verdünnen. Die Zellsuspension wird
zentrifugiert (1000 rpm (170 × g) × 5 min.),
um ein Pellet aus Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
herzustellen.
Das
Pellet aus Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie wird subkutan
in Ratten implantiert. Vier Wochen nach der Implantierung werden
die Ratten getötet
und der implantierte Bereich entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten
Formalin fixiert und in Paraffin eingebettet. Die Probe wird geschnitten
und mit HE gefärbt,
um den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Es wurde
eine geringe Knochenbildung beobachtet, wenn das Pellet der Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie aus dem Brustbein implantiert wurde, jedoch ist der
Bereich signifikant kleiner im Vergleich dazu wenn das Verbundmaterial
unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie,
die vom Brustbein abgeleitet sind, und ein bioverträgliches
Gerüst,
implantiert wird (siehe Beispiel 2).
(Vergleichsbeispiel 2B:
Wirkung von subkutaner Implantierung von Knorpelzellen mit dem Potenzial
für Hypertrophie,
die vom Brustbein abgeleitet sind, alleine)
Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie, die durch ein Verfahren wie in Beispiel 2 erhalten wurden,
werden alleine subkutan in Ratten implantiert. Es wird keine Knochenbildung
beobachtet, wenn die Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
alleine implantiert wurden.
(Zusammenfassung von Beispiel
2 und Vergleichsbeispielen 2A, 2B und 2C)
Die
Knochenbildung ist deutlicher nach der subkutanen Implantierung
von Verbundmaterialien unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem
Potenzial für
Hypertrophie und einem bioverträglichen
Gerüst
in Ratten, im Vergleich zu den pelletierten Knorpelzellen mit dem
Potenzial für
Hypertrophie alleine. Andererseits wird keine Knochenbildung beobachtet,
wenn Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie oder Hydroxyapatit
alleine implantiert werden (siehe Vergleichsbeispiel 1C). Diese
Ergebnisse legen nahe, dass das Verbundmaterial der vorliegenden
Erfindung verwendet werden kann, um Knochendefizienzen zu behandeln,
die zu groß sind,
um mit Verfahren des Standes der Technik behandelt zu werden.
(Vergleichsbeispiel 3A:
Wirkung von subkutaner Implantierung eines Verbundmaterials unter
Verwendung von Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie,
die vom Gehörknorpel
abgeleitet sind, und eines bioverträglichen Gerüsts)
(Herstellung von Knorpelzellen
ohne das Potenzial für
Hypertrophie vom Gehörknorpel.
Männliche
Ratten (Wistar), die 4 – 8
Wochen alt waren, wurden unter Verwendung von Chloroform getötet. Die
ganzen Körper
der Ratten wurden in Hibitan (10-fache Verdünnung) eingetaucht, um desinfiziert
zu werden. Die Ratten wurden um den Gehörknorpel geöffnet, die Haut abgetrennt
und der Gehörknorpel
aspetisch entfernt. Der Gehörknorpel
wird geschnitten und in 0,25 % Trypsin-EDTA/D-PBS bei 37°C für 1 Stunde unter
Rühren
inkubiert. Die Schnitte werden anschließend gewaschen und durch Zentrifugation
(1000 rpm (170 × g) × 5 min.)
gesammelt, gefolgt von Inkubation in 0,2 % Collagenase/D-PBS bei
37°C für 2,5 Stunden unter
Rühren.
Nach dem Sammeln durch Zentrifugation (1000 rpm (170 × g) × 5 min.)
werden die Zellen mit 0,2 % Dispase/HamF12 Wachstumsmedium in einer
Rührflasche über Nacht
bei 37°C
unter Rühren
inkubiert. Wahlweise wird die Übernachtbehandlung
mit 0,2 % Dispase weggelassen. Am folgenden Tag wird die Zellsuspension
filtriert und die Zellen gewaschen und durch Zentrifugation (1000
rpm (170 × g) × 5 min.)
gesammelt. Die Zellen werden mit Trypan blau gefärbt und unter einem Mikroskop
gezählt.
Die
Zellen werden bewertet, Zellen die nicht gefärbt sind, werden als lebende
Zellen erachtet, und jene, die blau gefärbt sind, werden als tote Zellen
erachtet.
(Identifizierung von Knorpelzellen
ohne das Potenzial für
Hypertrophie, die vom Gehörnknorpel
abgeleitet sind)
Unter
Verwendung eines Verfahrens, das in Beispiel 1 beschrieben ist,
wird bestimmt, ob die Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
in Zellsuspension gefunden werden, die durch Verdünnen von
Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie, die vom Gehörknorpel
abgeleitet sind, gefunden werden oder nicht. Die Probe wird nicht
im alkalischer Phosphatase gefärbt.
Mit Toluidin Färbung
zeigt die Probe blau gefleckte Färbung,
was die Existenz von Zellen zeigt, was anzeigte, dass die Zellen,
die auf dem Hydroxyapatit existieren, keine alkalische Phosphatase
Aktivität
aufweisen. Somit enthielt die Zellsuspension, die in dem vorliegenden
Vergleichsbeispiel verwendet wurde, nur Knorpelzellen ohne das Potenzial
für Hypertrophie.
Durch
Nachweisen der Anordnung oder Expression von Knorpelzellmarkern
unter Verwendung eines Verfahrens, das in Beispiel 1 beschrieben
ist, und morphologisches Untersuchen der Zellen, wurde bestimmt, dass
die erhaltenen Zellen Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie
sind.
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie,
die vom Gehörknorpel
erhalten wurden, und eines bioverträglichen Gerüsts)
Unter
Verwendung der Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie,
die in dem vorliegenden Vergleichsbeispiel erhalten wurden, wird
ein Verbundmaterial durch ein Verfahren hergestellt, das in Beispiel 1
beschrieben ist, und subkutan in Ratten implantiert. Vier Wochen
nach der Implantierung werden die Ratten getötet und der implantierte Bereich
entfernt, mit 10 % neutralem gepufterten Formalin fixiert und in
Paraffin eingebettet. Die Probe wird geschnitten und mit HE gefärbt, um
den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Es wurde keine
Knochenbildung in irgendeinem der Verbundmaterialien unter Verwendung
der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die aus jeweils Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt waren.
(Vergleichsbeispiel 3B:
Wirkung von subkutaner Implantierung eines Verbundmaterials unter
Verwendung Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie, die vom Gelenkknorpel
abgeleitet sind, und eines bioverträglichen Gerüsts)
(Herstellung von Knorpelzellen
ohne das Potenzial für
Hypertrophie vom Gelenkknorpel)
Männliche
Ratten (Wistar), die 4 – 8
Wochen alt waren, wurden unter Verwendung von Chloroform getötet. Die
Ratten wurden um ihren Kniegelenksbereich unter Verwendung einer
Rasierklinge rasiert und ihre ganzen Körper wurden in Hibitan (10-fache
Verdünnung)
eingetaucht, um desinfiziert zu werden. Die Ratten wurden an ihrem
Kniegelenksbereich geöffnet,
und Gelenkknorpel wurde aspetisch ent fernt. Der Gelenkknorpel wurde
geschnitten und in 0,25 % Trypsin-EDTA/D-PBS bei 37°C für 1 Stunde
gerührt.
Die Schnitte wurden anschließend
gewaschen und durch Zentrifugation (1000 rpm (170 × g) × 5 min.)
gesammelt, gefolgt von Rühren
mit 0,2 % Collagenase/D-PBS bei 37°C für 2,5 Stunden. Nach dem Sammeln
mit Zentrifugation (1000 rpm (170 × g) × 5 min.) wurden die Zellen
mit 0,2 % Dispase/HamF12 Wachstumsmedium in einer Rührflasche über Nacht
bei 37°C
gerührt.
Wahlweise wurde die Übernachtbehandlung
mit 0,2 % Dispase weggelassen. Am folgenden Tag wurde die Zellsuspension
filtriert und die Zellen gewaschen und durch Zentrifugation (1000
rpm (170 × g) × 5 min.)
gesammelt. Die Zellen wurden mit Trypan blau gefärbt und unter einem Mikroskop
gezählt.
Die
Zellen wurden bewertet, nicht gefärbte Zellen wurden als lebende
Zellen erachtet, und jene, die blau gefärbt waren, werden als tote
Zellen erachtet.
(Identifizierung von Knorpelzellen
ohne das Potenzial für
Hypertrophie, die vom Gelenkknorpel abgeleitet sind)
Unter
Verwendung eines Verfahrens, wie in Beispiel 1 beschrieben, wurde
bestimmt, ob Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie in Zellsuspensionen
gefunden werden, die durch Verdünnen
von Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie, die vom Gelenkknorpel
abgeleitet sind, gefunden werden oder nicht. Knorpelzelle ohne das
Potenzial für
Hypertrophie (1 × 106 Zellen/ml) wurden auf sieben Blöcken von scheibenförmigem Hydroxyapatit
mit 85 % Porosität
(5 mm im Durchmesser)/24-Vertiefungsplatte (1,43 × 105 Zellen/scheibenförmigem Hydroxyapatit) inokuliert
und in HamF12 Wachstumsmedium in einem 5 % CO2 Inkubator
bei 37°C
für eine
Woche inkubiert. Diese Proben färbten
sich nicht mit alkalischer Phosphatase. Mit Toluidin Blau zeigten
diese Proben eine gefleckte blaue Färbung, was die Existenz von
Zellen (siehe 6A) zeigte.
Die Zellen, die auf dem Hydroxyapatit existierten, zeigten keine
alkalische Phosphatase Aktivität
(siehe 6B). Deshalb
wurde gezeigt, das die Zellsuspension, die in den vorliegenden Vergleichsbeispielen
verwendet wurde, Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie
enthielt.
Durch
den Nachweis der Anordnung oder Expression von Knorpelzellmarkern
unter Verwendung eines Verfahrens, das in Beispiel 1 beschrieben
ist, und dem morphologischen Untersuchen der Zellen wurde bestimmt,
dass die erhaltenen Zellen Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie
waren.
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie,
die vom Gelenkknorpel erhalten wurden, und eines bioverträglichen
Gerüsts).
Unter
Verwendung der Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie,
die in dem vorliegenden Vergleichsbeispiel erhalten wurden, wurde
ein Verbundmaterial durch ein Verfahren hergestellt, das in Beispiel 1
beschrieben ist, und subkutan in Ratten implantiert. Vier Wochen
nach der Implantierung wurden die Ratten getötet und der implantierte Bereich
entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten Formalin fixiert und in
Paraffin eingebettet. Die Proben wurden geschnitten und mit HE gefärbt, um
den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Es wurde keine
Knochenbildung auf irgendeinem der Verbundmaterialien unter Verwendung
der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt waren.
(Vergleichsbeispiel 3C:
Wirkung von subkutaner Implantierung eines Verbundmaterials unter
Verwendung von ruhenden Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie,
die vom Rippenknorpel abgeleitet sind, und eines bioverträglichen
Gerüsts)
(Herstellung von ruhenden
Knorpelzelle ohne das Potenzial für Hypertrophie vom Rippenknorpel)
Männliche
Ratten (Wistar), die 4 – 8
Wochen alt waren, wurden unter Verwendung von Chloroform getötet. Die
Brust der Ratten wurden unter Verwendung einer Rasierklinge rasiert
und ihre ganzen Körper
in Hibitan (10-fache Verdünnung)
einge taucht, um desinfiziert zu werden. Die Brust der Ratten wurde
geöffnet
und der Rippenknorpel aspetisch entfernt. Der Bereich des undurchsichtigen
ruhenden Knorpels wurde von dem Rippenknorpel gesammelt. Der ruhende
Knorpel wurde geschnitten und in 0,25 % Trypsin-EDTA/D-PBS bei 37°C unter Rühren für 1 Stunde
inkubiert. Die Schnitte wurden anschließend gewaschen und durch Zentrifugation
(1000 rpm (170 × g) × 3 min.)
gesammelt, gefolgt von Inkubation in 0,2 % Collagenase (Invitrogen)/D-PBS
bei 37°C
für 2,5
Stunden unter Rühren.
Nach dem Sammeln mit Zentrifugation (1000 rpm (170 × g) × 3 min.)
wurden die Zellen mit 0,2 % Dispase (Invitrogen)/HamF12 Wachstumsmedium
in einer Rührflasche über Nacht
bei 37°C
unter Rühren
inkubiert. Wahlweise wurde die Übernachtbehandlung
mit 0,2 % Dispase weggelassen. Am folgenden Tag wurde die resultierende
Zellsuspension filtriert und die Zellen gewaschen und durch Zentrifugation
(1000 rpm (170 × g) × 3 min.)
gesammelt. Die Zellen wurden mit Trypan blau gefärbt und unter einem Mikroskop
gezählt.
Die
Zellen wurden bewertet, nicht gefärbte Zellen wurden als lebende
Zellen erachtet, und jene, die blau gefärbt waren, wurden als tote
Zellen erachtet.
(Identifizierung von ruhenden
Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie, die vom Rippenknorpel
abgeleitet sind)
Unter
Verwendung eines Verfahrens, das in Beispiel 1 beschrieben ist,
wurde bestimmt, ob Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
in Zellsuspensionen gefunden werden, die durch Verdünnen von
ruhenden Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie, die vom Rippenknorpel
abgeleitet sind, gefunden werden oder nicht. Ruhende Knorpelzellen
(1 × 106 Zellen/ml) wurden auf scheibenförmigen Blöcken aus
Hydroxyapatit mit 85 % Porosität
(5 mm im Durchmesser)/24-Vertiefungsplatte (1,43 × 105 Zellen/scheibenförmges Hydroxyapatit) inokuliert
und in HamF12 Wachstumsmedium in einem 5 % CO2 Inkubator
bei 37°C
für 3 Stunden,
1 Tag, 3 Tage oder eine Woche inkubiert. Keine der Proben wurde
durch alkalische Phosphatase gefärbt.
Mit Toluidin Blau zeigten die Proben eine gefleckte blaue Färbung, was
die Existenz von Zellen (siehe 7A – 7D) anzeig te. Deshalb wurde
geschlossen, dass die Zellen, die auf dem Hydroxyapatit existierten, keine
alkalische Phosphatase Aktivität
aufwiesen (siehe 7E – 7H), was anzeigte, dass
die Zellsuspension, die in dem vorliegenden Vergleichsbeispiel verwendet
wurde, Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie enthielt.
Durch
den Nachweis der Anordnung oder Expression von Knorpelzellmarkern
unter Verwendung eines Verfahrens, das im Beispiel 1 beschrieben
ist und der morphologischen Untersuchung der Zellen wurde bestimmt,
dass die erhaltenen Zellen Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie
waren (8).
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von ruhenden Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie,
die vom Rippenknorpel abgeleitet sind, und eines bioverträglichen
Gerüsts)
Unter
Verwendung der ruhenden Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie,
die in dem vorliegenden Vergleichsbeispiel erhalten wurden, wird
ein Verbundmaterial durch ein Verfahren hergestellt, das in Beispiel
1 beschrieben ist, und subkutan in Ratten implantiert. Vier Wochen
nach der Implantierung werden die Ratten getötet und die implantierte Region
entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten Formalin fixiert und in Paraffin
eingebettet. Die Probe wird geschnitten und mit HE gefärbt, um
den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Es wurde keine
Knochenbildung in irgendeinem der Verbundmaterialien unter Verwendung
der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt waren.
(Vergleichsbeispiel 4:
Wirkung von subkutaner Implantierung eines Verbundmaterials unter
Verwendung Osteoblasten und einem bioverträglichen Gerüst)
(Herstellung von Osteoblasten)
Neugeborene
männliche
Ratten (Wistar) wurden unter Verwendung von Chloroform getötet. Die
ganzen Körper
der Ratten wurden in Hibitan (10-fache Verdün nung) eingetaucht, um desinfiziert
zu werden. Die Köpfe
der Ratten wurden geöffnet
und die Schädel
aseptisch entfernt. Der Schädel
wird geschnitten und in 0,2 Collagenase/D-PBS bei 37°C für 1 Stunde
unter Rühren
inkubiert. Die Zellsuspension wird filtriert und die Zellen gewaschen
und durch Zentrifugation (1000 rpm (170 × g) × 5 min.) isoliert. Die Zellen
werden mit Trypan blau gefärbt
und unter einem Mikroskop gezählt.
Die
Zellen werden bewertet, nicht gefärbte Zellen werden als lebende
Zellen erachtet, und jene, die blau gefärbt sind, werden als tote Zellen
erachtet.
(Identifizierung von Osteoblasten)
Osteoblasten
werden unter Verwendung eines Verfahrens, das in Beispiel 1 beschrieben
ist, identifiziert, mit der Ausnahme, dass ein Osteoblastenmarker
als ein Marker und MEM Wachstumsmedium als ein Medium verwendet
werden.
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von Osteoblasten und einem bioverträglichen
Gerüst)
Unter
Verwendung von Osteoblasten, die in dem vorliegenden Vergleichsbeispiel
erhalten wurden, wird ein Verbundmaterial durch ein Verfahren wie
in Beispiel 1 beschrieben, hergestellt und subkutan in Ratten implantiert.
Vier Wochen nach der Implantierung werden die Ratten getötet und
der implantierte Bereich entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten
Formalin fixiert und in Paraffin eingebettet. Die Probe wird geschnitten und
mit HE gefärbt,
um den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Es wurde
eine geringe Knochenbildung in allen der Verbundmaterialien unter
Verwendung von Osteoblasten und den bioverträglichen Gerüsten beobachtet, die jeweils
aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit hergestellt waren. Diese
Knochenbildung wird mit jener verglichen, die durch Implantierung
von Verbundmaterialien unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem
Potenzial für
Hypertrophie, die von den Rippen/dem Rippenknorpel abgeleitet sind
und einem bioverträglichen
Gerüst
(siehe Beispiel 1) und vom Brustbein und einem bioverträgli chen
Gerüst
(siehe Beispiel 2) induziert wurden. Diese Vergleiche zeigen, dass
Verbundmaterial unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial
für Hypertrophie
und einem bioverträglichen
Gerüst
eine überlegene
Fähigkeit
zur Knochenbildung gegenüber
Verbundmaterialien unter Verwendung von Osteoblasten aufweisen.
(Vergleichsbeispiel 5:
Wirkung von subkutaner Implantierung eines Verbundmaterials unter
Verwendung von mesenchymalen Stammzellen oder Osteoblasten, die
von mesenchymalen Stammzellen abgeleitet sind, und einem bioverträglichen
Gerüst)
(Herstellung von mesenchymalen
Stammzellen)
Ratten
(Wistar), die 4 – 8
Wochen alt waren, wurden als Subjekt verwendet. Der Oberschenkelknochen
der Ratten wird aspetisch entfernt, die Enden entfernt, sie werden
getötet
und ihr Knochenmark mit MEM Wachstumsmedium gewaschen. Die gewaschenen
Knochenmarkszellen werden in einer 75 cm3 Kulturflasche (T-75) inokuliert. Nach
Inkubation in 5 % CO2 bei 37°C für eine Woche
bis zehn Tage wurden Zellen, die an der Flasche angeheftet waren,
in den folgenden Experimenten als mesenchymale Stammzellen, die
vom Knochenmark abgeleitet sind, verwendet.
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von mesenchymalen Stammzellen oder Osteoblasten, die
von mesenchymalen Stammzellen abgeleitet sind, und einem bioverträglichen
Gerüst)
Ein
Verbundmaterial wird unter Verwendung eines Verfahrens wie in Beispiel
1 beschrieben hergestellt, mit der Ausnahme, dass mesenchymale Stammzellen,
die in dem vorliegenden Vergleichsbeispiel erhalten werden und MEM
Wachstumsmedium verwendet wird. Das Verbundmaterial wird weiterhin
MEM Differenzierungsmedium in 5 % CO2 bei
37°C für 2 Wochen
inkubiert, um die mesenchymalen Stammzellen oder auf innerhalb des
bioverträglichen
Gerüsts
in Oste oblasten zu differenzieren. Ein Verbundmaterial unter Verwendung
der differenzierten Osteoblasten und von Hydroxyapatit wird subkutan
in Ratten implantiert. Ein Verbundmaterial unter Verwendung eines
bioverträglichen
Gerüsts
und mesenchymaler Stammzellen, die nicht das zweiwöchige Differenzierungsverfahren
durchlaufen, werden ebenfalls zur Implantierung verwendet. Vier
Wochen nach der Implantierung werden die Ratten getötet und
der implantierte Bereich entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten
Formalin fixiert und in Paraffin eingebettet. Die Probe wird geschnitten
und mit HE gefärbt,
um den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Es wird keine
Knochenbildung in irgendeinem der Verbundmaterialien unter Verwendung
der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt sind, wenn Verbundmaterialien unter Verwendung von mesenchymalen Stammzellen
und einem bioverträglichen
Gerüst
implantiert wird. Es wird eine geringe Knochenbildung in all jenen
Verbundmaterialien unter Verwendung der bioverträglichen Gerüste beobachtet, die jeweils
aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit hergestellt sind, wenn
Verbundmateriailen unter Verwendung von Osteoblasten, die aus mesenchymalen
Stammzellen diffierenziert wurden, und ein bioverträgliches
Gerüst
implantiert werden. Diese Knochenbildung wird mit jener verglichen,
die durch Implantierung von Verbundmaterialien unter Verwendung
von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die von den
Rippen/Rippenknorpel abgeleitet sind, und einem bioverträglichen
Gerüst
(siehe Beispiel 1) und von dem Brustbein abgeleitet sind, und einem
bioverträglichen
Gerüst
(siehe Beispiel 2), induziert wurden. Diese Vergleiche zeigen, dass
Verbundmaterial unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial
für Hypertrophie
und einem bioverträglichen
Gerüst überlegene
Knochenbildungsfähigkeit
gegenüber
Materialien aufweisen, die mesenchymale Stammzellen oder Osteoblasten,
die aus mesenchymalen Stammzellen differenziert wurden, verwenden.
(Zusammenfassung der Vergleichsbeispiele
3 – 5)
Es
wird keine Knochenbildung beobachtet, wenn Verbundmaterialien einschließlich der
Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie, abgeleitet
vom Gehör knorpel,
Gelenkknorpel oder Rippenknorpel, und ein bioverträgliches
Gerüst
subkutan in Ratten implantiert werden. Im Gegensatz dazu wird eine
geringe Knochenbildung beobachtet, wenn Verbundmaterialien einschließlich Osteoblasten
oder Osteoblasten, die aus mesenchymalen Stammzellen differenziert
wurden, und ein bioverträgliches
Gerüst
subkutan in Ratten implantiert werden. Die beobachtete Knochenbildung
wird mit jener verglichen, die durch Implantierung von Verbundmaterialien
unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
und einem bioverträglichen
Gerüst
induziert werden. Der Vergleich zeigte, dass Verbundmaterialien
unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
und einem bioverträglichen
Gerüst überlegene
Knochenbildungsfähigkeit
gegenüber
Verbundmaterialien aufweisen, die Osteoblasten oder Osteoblasten,
die aus mesenchymalen Stammzellen differenziert wurden, verwenden.
(Beispiel 3: Wirkung von
Implantierung eines Verbundmaterials unter Verwendung von Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie, die von Rippen/dem Rippenknorpel abgeleitet sind und
einem bioverträglichen
Gerüst,
in einen Bereich des Knochendefekts)
(Herstellung und Identifizierung
von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie aus den Rippen/dem Rippenknorpel)
Ein
Verbundmaterial unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial
für Hypertrophie
und ein bioverträgliches
Gerüst
wurde durch ein Verfahren wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt.
(Herstellung eines Bereichs
mit Knochendefekt)
Männliche
Ratten (Wistar) wurden betäubt.
Die Haut in dem Oberschenkel- oder Schienbeinbereich wurde abgehoben
und weiches Gewebe auf eine Seite gelegt, um einen Oberschenkel-
oder Schienbeinbereich freizulegen, oder die Kopfhaut wurde abgehoben,
um aseptisch den Schädel
freizulegen. Ein/eine Bohrstab oder -scheibe wurde mit einem Zahnbohrer
verbunden und verwendet, um Knochendefekte an dem Oberschenkel-
oder Schienbeinbereich oder in dem Schädel zu perforieren oder zu
präparieren.
Das wie oben hergestellte Verbundmaterial wurde in den neu hergestellten
defekten Bereich des Knochens implantiert. Vier oder zwölf Wochen
nach der Implantierung wurden die Ratten getötet, und der implantierte Bereich
wurde entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten Formalin fixiert
und in Paraffin eingebettet. Die Probe wurde geschnitten und mit
Hämatoxilin
und Eosin (HE) gefärbt,
um den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Es wurde Knochenbildung
in all jenen Verbundmaterialien beobachtet, die ein bioverträgliches
Gerüst
verwendeten, das jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt warf.
(Vergleichsbeispiel 6A:
Wirkung von Implantierung eines Pellets aus Knorpelzellen mit dem
Potenzial für
Hypertrophie, das von den Rippen/dem Rippenknorpel abgeleitet ist,
in einen defekten Bereich eines Knochens)
(Herstellung eines Pellets
aus Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die von den
Rippen/dem Rippenknorpel abgeleitet sind)
Ein
Pellet aus Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie wird durch ein
Verfahren hergestellt, das im Vergleichsbeispiel 1A beschrieben
ist, und in einen defekten Bereich eines Knochens implantiert. Vier oder
zwölf Wochen
nach der Implantierung wird der Zustand des implantierten Bereichs
bewertet. Es wurde eine geringe Knochenbildung beobachtet, wenn
das Pellet aus Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie aus den Rippen/dem
Rippenknorpel in einen defekten Bereich des Knochens implantiert
wurde, jedoch ist der Bereich signifikant kleiner im Vergleich dazu
wenn Verbundmaterial unter Verwendung der Knorpelzelle mit dem Potenzial
für Hypertrophie
aus den Rippen/dem Rippenknorpel und ein bioverträgliches
Gerüst
in einen defekten Bereich des Knochens implantiert werden (siehe
Beispiel 3).
(Vergleichsbeispiel 6B:
Wirkung der Implantierung von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie,
die von den Rippen/dem Rippenknorpel abgeleitet sind, alleine in
einen defekten Bereich des Knochens)
Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie, die durch ein Verfahren das in Beispiel 1 beschrieben
ist, erhalten wurden, werden alleine in einen defekten Bereich eines
Knochens in Ratten implantiert. Es wurde keine Knochenbildung beobachtet,
wenn die Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie alleine implantiert
wurden.
(Vergleichsbeispiel 6C:
Wirkung von Implantierung von Hydroxyapatit alleine in einen defekten
Bereich eines Knochens)
Unter
Verwendung eines Verfahrens, das in Beispiel 3 beschrieben ist,
wurden Hydroxyapatit Gerüste alleine
in einen defekten Bereich eines Knochens in Ratten implantiert.
Es wurde eine geringe Knochenbildung um das Implantat beobachtet,
wenn Hydroxyapatit alleine implantiert wurde.
(Beispiel 4: Wirkung von
Implantierung eines Verbundmaterials unter Verwendung von Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie, die vom Brustbein abgeleitet sind, und einem bioverträglichen
Gerüst
in einen defekten Bereich eines Knochens)
Die
Verbundmaterialien unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial
für Hypertrophie,
die vom Brustbein abgeleitet waren, und ein bioverträgliches
Gerüst,
erhalten durch ein Verfahren, das in Beispiel 2 beschrieben ist,
werden in einen defekten Bereich eines Knochens in Ratten implantiert.
Vier oder zwölf
Wochen nach der Implantierung wird Knochenbildung in allen der Verbundmaterialien
unter Verwendung der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt waren.
(Vergleichsbeispiel 7A:
Wirkung von Implantierung eines Pellets aus Knorpelzellen mit dem
Potenzial für
Hypertrophie, die vom Brustbein abgeleitet sind, in einen defekten
Bereich eines Knochens)
Pellets
aus Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie werden durch
ein Verfahren, das im Vergleichsbeispiel 2A beschrieben ist, hergestellt,
und in einen defekten Bereich eines Knochens in Ratten implantiert.
Vier oder zwölf
Wochen nach der Implantierung wird der Zustand des implantierten
Bereichs bewertet. Es wird eine geringe Knochenbildung beobachtet,
wenn ein Pellet aus Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
aus dem Brustbein in einen defekten Bereich eines Knochens implantiert
wird, jedoch ist der Bereich signifikant kleiner im Vergleich dazu,
wenn ein Verbundmaterial unter Verwendung der Knorpelzelle mit dem Potenzial
für Hypertrophie
vom Brustbein und ein bioverträgliches
Gerüst
in einen defekten Bereich eines Knochens implantiert werden (siehe
Beispiel 4).
(Vergleichsbeispiel 7B:
Wirkung von Implantierung von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie,
die vom Brustbein abgeleitet sind, alleine in einen defekten Bereich
eines Knochens)
Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie, die durch ein Verfahren, das in Beispiel 2 beschrieben
ist, erhalten wurden, werden alleine in einen defekten Bereich eines
Knochens in Ratten implantiert. Es wurde keine Knochenbildung beobachtet,
wenn Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie alleine implantiert
werden.
(Vergleichsbeispiel 8A:
Wirkung von Implantierung eines Verbundmaterials unter Verwendung
Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie, die vom Gehörknorpel
abgeleitet sind, und einem bioverträglichen Gerüst in einen defekten Bereich
eines Knochens)
Das
Verbundmaterial unter Verwendung von Knorpelzellen ohne das Potenzial
für Hypertrophie,
die vom Gehörknorpel
abgeleitet sind, und ein bioverträgliches Ge rüst, erhalten im Vergleichsbeispiel
3A, werden in einen defekten Bereich eines Knochens in Ratten implantiert.
Vier oder zwölf
Wochen nach der Implantierung wird keine Knochenbildung auf den
Verbundmaterialien unter Verwendung der Gerüste, die entweder aus Gelatine
oder Collagen hergestellt sind, beobachtet, und sie wird nur geringfügig um die
implantierten Verbundmaterialien unter Verwendung eines Gerüsts, das
aus Hydroxyapatit hergestellt ist, beobachtet.
(Vergleichsbeispiel 8B:
Wirkung von Implantierung eines Verbundmaterials unter Verwendung
von Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie, die vom Gehörknorpel
abgeleitet sind, und eines bioverträglichen Gerüsts in einen defekten Bereich
eines Knochens)
Die
Verbundmaterialien unter Verwendung von Knorpelzellen ohne das Potenzial
für Hypertrophie,
die vom Gehörknorpel
abgeleitet sind, und ein bioverträgliches Gerüst, erhalten im Vergleichsbeispiel
3B, werden in einen defekten Bereich eines Knochens in Ratten implantiert.
Vier oder zwölf
Wochen nach der Implantierung wird keine Knochenbildung in den Verbundmaterialien
unter Verwendung der bioverträglichen
Gerüste beobachtet,
die aus Gelatine oder Collagen hergestellt sind, und sie wird nur
in geringem Umfang um die implantierten Verbundmaterialien unter
Verwendung der bioverträglichen
Gerüste,
die aus Hydroxyapatit hergestellt sind, beobachtet.
(Vergieichsbeispiel 8C:
Wirkung von Implantierung eines Verbundmaterials unter Verwendung
von ruhenden Knorpelzellen, die vom Rippenknorpel abgeleitet sind,
und eines bioverträglichen
Gerüsts
in einen defekten Bereich eines Knochens)
Die
Verbundmaterialien unter Verwendung von Knorpelzellen ohne das Potenzial
für Hypertrophie,
die vom Rippenknorpel abgeleitet sind, und das bioverträgliche Gerüst, erhalten
im Vergleichsbeispiel 3C, werden in einen defekten Bereich eines
Knochens in Ratten implantiert. Vier oder zwölf Wochen nach der Implantierung
wird keine Knochenbildung in den Verbundmaterialien unter Verwendung
der bioverträglichen
Gerüste, die
aus Gelatine oder Collagen hergestellt sind, beobach tet, und sie
wird nur in geringem Umfang um die implantierten Verbundmaterialien
unter Verwendung der bioverträglichen
Gerüste,
die aus Hydroxyapatit hergestellt sind, beobachtet.
(Vergleichsbeispiel 9:
Wirkung von Implantierung eines Verbundmaterials unter Verwendung
von Osteoblasten und eines bioverträglichen Gerüsts in einen defekten Bereich
eines Knochens)
Die
Verbumdmaterialien unter Verwendung von Osteoblasten und das bioverträgliche Gerüst, erhalten in
Vergleichsbeispiel 4, werden in einen defekten Bereich eines Knochens
in Ratten implantiert. Vier oder zwölf Wochen nach der Implantierung
wird eine geringe Knochenbildung in allen der Verbundmaterialien
unter Verwendung der bioverträglichen
Gerüste,
die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit hergestellt
sind, beobachtet. Die beobachtete Knochenbildung wird mit jener
verglichen, die durch Implantierung von Verbundmaterialien unter
Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die von den
Rippendem Rippenknorpel abgeleitet sind, und einem bioverträglichen
Gerüst
(siehe Beispiel 3) und vom Brustbein abgeleitet sind, und einem
bioverträglichen
Gerüst
(siehe Beispiel 4) induziert wird. Diese Vergleiche zeigen, dass Verbundmaterial
unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
und ein bioverträgliches
Gerüst überlegende
Knorpelbildungsfähigkeit
gegenüber
Verbundmaterialien unter Verwendung von Osteoblasten aufweisen.
(Vergleichsbeispiel 10:
Vergleich der Rate und der Menge von Knochenbildung bei Transplantation
eines Verbundmaterials unter Verwendung von mesenchymalen Stammzellen
oder Osteoblasten, die von mesenchymalen Stammzellen abgeleitet
sind, und einem bioverträglichen
Gerüst
in einen defekten Bereich eines Knochens.
Die
Verbundmaterialien unter Verwendung von mesenchymalen Stammzellen
und das bioverträgliche Gerüst, erhalten
in Vergleichsbeispiel 5, oder Verbundmaterialien unter Verwendung
von Osteoblasten, die aus mesenchymalen Stammzellen differenzierten
und ein bioverträgliches
Gerüst,
werden in einen defekten Bereich eines Knochens in Ratten implantiert.
Vier oder zwölf
Wochen nach der Implantierung des Verbundmaterials unter Verwendung
von mesenchymalen Stammzellen und einem bioverträglichen Gerüst wird eine geringe Knochenbildung
in allen der Verbundmaterialien unter Verwendung der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt sind. Wenn das Verbundmaterial unter Verwendung von
Osteoblasten, die aus mesenchymalen Stammzellen differenzierten
und ein bioverträgliches Gerüst implantiert
werden, wird eine geringe Knochenbildung in allen der Verbundmaterialien
unter Verwendung der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt sind. Diese Knochenbildung wird verglichen mit jener,
die durch Implantierung von Verbundmaterialien unter Verwendung
von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die von den
Rippen/dem Rippenknorpel abgeleitet sind und einem bioverträglichen
Gerüst
(siehe Beispiel 3) und die vom Brustbein abgeleitet sind und einem
bioverträglichen
Gerüst
(siehe Beispiel 4) induziert werden. Diese Vergleiche zeigen, dass
Verbundmaterial unter Verwendung von Knorpelzellen mit den Potenzial
für Hypertrophie
und ein bioverträgliches Gerüst überlegene
Knochenbildungsfähigkeit
gegenüber
Materialien aufweisen, die mesenchymale Stammzellen oder Osteoblasten,
die von mesenchymalen Stammzellen differenziert sind, verwenden.
(Zusammenfassung der Beispiele
3 – 4
und der Vergleichsbeispiele 6A – 10)
Die
Knochenbildung, die nach Implantierung des Verbundmaterials umfassend
Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie und einem bioverträglichen
Gerüst
in defekte Bereiche von Knochen in Ratten beobachtet wird, ist größer als
jene, die nach Implantierung der pelletierten Knorpelzellen mit
dem Potenzial für Hypertrophie
beobachtet wird. Andererseits wird keine Knochenbildung beobachtet,
wenn Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie alleine implantiert
werden. Wenn Hydroxyapatit alleine implantiert wird, wird die Knochenbildung
nur geringfügig
um das Implantat induziert. Diese Ergebnisse spiegeln die Vergleichsbeispiele
wieder, die aus subkutanen Versuchen des Verbundmaterials und ein zelnen
Materialien (Beispiele 1 – 2
und Vergleichsbeispiele 1A – 2B)
erhalten wurden. Zusätzlich
wird eine geringe Knochenbildung in den defekten Bereichen des Knochens
beobachtet, entweder bei Implantierung eines Verbundmaterials unter
Verwendung von Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie,
die vom Gehörknorpel,
dem Gelenkknorpel oder ruhendem Knorpel abgeleitet sind, und bioverträglichen
Gerüsten
in defekte Bereiche des Knochens, oder bei einem Verbundmaterial
unter Verwendung von Osteoblasten, Osteoblasten, die von mesenchymalen Stammzellen
abgeleitet sind oder mesenchymalen Stammzellen und bioverträglichen
Gerüsten
in defekte Bereiche des Knochens.
(Beispiel 5: Die Rate
und die Menge von Knochenbildung, die durch Implantierung eines
Verbundmaterials unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial
für Hypertrophie
und einem bioverträglichen
Gerüst
in einen defekten Bereich eines Knochens induziert werden)
(Herstellung eines defizienten
Bereichs eines Knochens und Messen der Rate und der Menge von Knochenbildung)
Die
Rate und Menge von Knochenbildung wurde gemessen nachdem das Verbundmaterial
aus Beispiel 1, in dem Knochenbildung beobachtet wurde, in einen
defekten Bereich eines Knochens implantiert wurde. Die Rate und
die Menge der Knochenbildung wurde unter Verwendung von Mikro CT(SkyScan
1172, Toyo Technica) gemessen. Hydroxyapatit wurde als ein bioverträgliches
Gerüst
verwendet. Das Verbundmaterial unter Verwendung von Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie und das Hydroxyapatit, erhalten durch ein Verfahren,
das im Beispiel 1 beschrieben ist (unter Verwendung eines scheibenförmigen Hydroxyapatits
von 4 mm im Durchmesser × 1
mm in der Stärke)
wurde in den defekten Bereich des Knochens (eine gestanzte Läsion von
4 mm im Durchmesser) implantiert. Der defekte Bereich des Knochens
wurde durch ein Verfahren hergestellt, das in Beispiel 3 beschrieben
ist. Vier oder zwölf
Wochen nach der Implantierung wurde der implantierte Bereich entfernt
und mit Mikro CT (65 kV – 154 μA, 80 kV – 125 μA oder 100
kV – 100 μA; A1 oder
Ti Filter; Rotationswinkel 0,4°)
gemessen.
(Die Rate und die Menge
von Knochenbildung)
Wie
in Tabelle 2 gezeigt, wurden vier Wochen nach der Implantierung
von Verbundmaterial unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial
für Hypertrophie
und Hydroxyapatit in den defekten Bereich des Knochens, 5,78 mm3 Knochen gebildet. Der Prozentsatz von neu
gebildeten Knochen gegenüber
Gesamtknochen betrug 45,90 %.
(Vergleichsbeispiel 11:
Die Rate und Menge von Knochenbildung, die durch Implantierung eines
Verbundmaterials unter Verwendung von ruhenden Knorpelzellen ohne
das Potenzial für
Hypertrophie und einem bioverträglichen
Gerüst
in einen defekten Bereich eines Knochens induziert wurde)
(Herstellung eines defekten
Bereichs eines Knochens und Messen der Rate und Menge von Knochenbildung)
Hydroxyapatit
wurde als ein bioverträgliches
Gerüst
verwendet. Das Verbundmaterial unter Verwendung von Knorpelzellen
ohne das Potenzial für
Hypertrophie und Hydroxyapatit, erhalten durch ein Verfahren, das
in Beispiel 3C beschrieben ist (unter Verwendung eines scheibenförmigen Hydroxyapatits
von 4 mm im Durchmesser × 1
mm in der Stärke)
wurde in einen defekten Bereich des Knochens implantiert (eine Läsion von
4 mm im Durchmesser). Der defekte Bereich des Knochens wurde durch
ein Verfahren, das in Beispiel 3 beschrieben ist, hergestellt.
(Die Rate und Menge der
Knochenbildung)
Wie
in Tabelle 2 gezeigt, wurden vier Wochen nach der Implantierung
des Verbundmaterials unter Verwendung von Knorpelzellen ohne das
Potenzial für
Hypertrophie und Hydroxyapatit in den defekten Bereich des Knochens,
2,74 mm3 Knochen gebildet. Der Prozentsatz
von neu gebildeten Knochen gegenüber
Gesamt knochen betrug 24,16 %. Die Rate und die Menge von Knochenbildung
war geringer als jene bei dem Verbundmaterial unter Verwendung von
Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie und Hydroxyapatit,
die in Beispiel 5 beschrieben ist.
(Vergleichsbeispiel 12:
Die Rate und Menge von Knochenbildung, die durch Implantierung eines
bioverträglichen
Gerüsts
alleine in einen defekten Bereich eines Knochens induziert wird)
(Herstellung eines defekten
Bereichs eines Knochens und Messen der Rate und der Menge an Knochenbildung)
Hydroxyapatit
wurde als ein bioverträgliches
Gerüst
verwendet. Das Hydroxyapatit (unter Verwendung eines scheibenförmigen Hydroxyapatits
von 4 mm im Durchmesser × 1
mm in der Stärke)
wurde in den defekten Bereich des Knochens implantiert (eine Läsion von
4 mm im Durchmesser). Der defekte Bereich des Knochens wurde durch
ein Verfahren hergestellt, das in Beispiel 3 beschrieben ist. Vier
Wochen nach der Implantierung wurde der implantierte Bereich entfernt
und mit Mikro CT gemessen (65 kV – 154 μA, 80 kV – 125 μA oder 100 kV – 100 μA; A1 oder
Ti Filter; Rotationswinkel 0,4°).
(Die Rate und Menge an
Knochenbildung)
Wie
in Tabelle 2 gezeigt, wurden vier Wochen nach Implantierung von
Hydroxyapatit alleine in den defekten Bereich des Knochens, 2,72
mm3 Knochen gebildet. Der Prozentsatz von
neu gebildeten Knochen gegenüber
Gesamtknochen betrug 29,48 %. Die Rate und die Menge von Knochenbildung
war geringer als jene des Verbundmaterials unter Verwendung von
Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie und Hydroxyapatit,
die in Beispiel 5 beschrieben ist.
(Zusammenfassung von Beispiel
5 und Vergleichsbeispielen 11 und 12)
Die
Rate und Menge von Knochenbildung, die nach Implantierung von Verbundmaterial
unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
und Hydroxyapatit in den defekten Bereich eines Knochens beobachtet
wurde, war größer als
jene von Verbundmaterial unter Verwendung von Knorpelzellen ohne
das Potenzial für
Hypertrophie und Hydroxyapatit (siehe
9 –
10 und Tabelle 2). Wenn
das Verbundmaterial unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial
für Hypertrophie
und Hydroxyapatit in den defekten Bereich des Knochens implantiert
wurden, war die Rate und die Menge der Knochenbildung größer als jene,
die nach Implantierung von Hydroxyapatit alleine beobachtet wurde
(siehe
9 –
10 und Tabelle 2). Es besteht
kein Unterschied zwischen der Rate und der Menge von Knochenbildung
nach der Implantierung des Verbundmaterials unter Verwendung von
Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie und Hydroxyapatit und
jener nach Implantierung von Hydroxyapatit alleine in den defekten
Bereich eines Knochens (siehe
9 –
10 und Tabelle 2). (Tabelle
2)
- Leer:
- Die Menge (Volumen)
und Rate von Knochenbildung 4 Wochen nach Implantierung von Hydroxyapatit
alleine in einen defekten Bereich eines Knochens in den Rattenschädel.
- GC:
- Die Menge (Volumen)
und Rate von Knochenbildung 4 Wochen nach Implantierung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
(wachsende Knorpelzelle erhalten von den Rippen/dem Rippenknorpel)
und Hydroxyapatit in einen defekten Bereich eines Knochens in den
Schädel
von Ratten.
- RC:
- Die Menge (Volumen)
und Rate von Knochenbildung 4 Wochen nach Implantierung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie
(ruhende Knorpelzellen erhalten vom Rippenknorpel) und Hydroxyapatit
in einen defekten Bereich eines Knochens in den Rattenschädel.
(Vergleichsbeispiel 13:
Die Rate und Menge von Knochenbildung nach Implantierung eines Verbundmaterials unter
Verwendung von Osteoblasten und einem bioverträglichen Gerüst in einen defekten Bereich
eines Knochens)
(Herstellung eines defekten
Bereichs eines Knochens und Messen der Rate und der Menge von Knochenbildung)
Hydroxyapatit
wird als ein bioverträgliches
Gerüst
verwendet. Das Verbundmaterial unter Verwendung von Osteoblasten
und Hydroxyapatit, erhalten nach einem Verfahren, das im Vergleichsbeispiel
4 beschrieben ist (unter Verwendung eines scheibenförmigen Hydroxyapatits
von 4 mm im Durchmesser × 1
mm in der Stärke)
wird in einen defekten Bereich eines Knochens implantiert (eine
Läsion
von 4 mm im Durchmesser). Der defekte Bereich des Knochens wird
durch ein Verfahren erhalten, das in Beispiel beschrieben ist. Vier
oder zwölf
Wochen nach der Implantierung wird der implantierte Bereich entfernt
und mit Mikro CT gemessen (65 kV – 154 μA, 80 kV – 125 μA oder 100 kV – 100 μA; A1 oder
Ti Filter; Rotationswinkel 0,4°)
(Die Rate und Menge der
Knochenbildung)
Vier
oder zwölf
Wochen nach der Implantierung des Verbundmaterials unter Verwendung
von Osteoblasten und Hydroxyapatit in einen defekten Bereich eines
Knochens wird geringfügig
Knochen gebildet. Es wird beobachtet, dass der Prozentsatz des neu
gebildeten Knochens gegenüber
dem Gesamtknochen gering ist, und dass die Rate und Menge der Knochenbildung
geringer ist als jene bei Verbundmaterial unter Verwendung von Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie und Hydroxyapatit, die in Beispiel 5 beschrieben ist.
(Vergleichsbeispiel 14:
Die Rate und Menge der Knochenbildung, die durch Implantierung eines
Verbundmaterials unter Verwendung von mesenchymalen Stammzellen
oder Osteoblasten die aus mesenchymalen Stammzellen differenziert
sind, und eines bioverträglichen
Gerüsts
in einen defekten Bereich eines Knochens induziert werden)
(Herstellung eines defekten
Bereichs eines Knochens und Messen der Rate und Menge der Knochenbildung)
Hydroxyapatit
wird als ein bioverträgliches
Gerüst
verwendet. Das Verbundmaterial unter Verwendung von mesenchymalen
Stammzellen oder einem Osteoblasten, der aus mesenchymalen Stammzellen
differenziert ist, und Hydroxyapatit, erhalten durch ein Verfahren,
das im Vergleichsbeispiel 5 beschrieben ist (unter Verwendung von
scheibenförmigem
Hydroxyapatit von 4 mm im Durchmesser × 1 mm in der Stärke) wird
in einen defekten Bereich eines Knochens implantiert (eine Läsion von
4 mm im Durchmesser). Der defekte Bereich des Knochens wird durch
ein Verfahren hergestellt, das in Beispiel 3 beschrieben ist. Vier
oder zwölf
Wochen nach der Implantierung wird der implantierte Bereich entfernt
und mit Mikro CT gemessen (65 kV – 154 μA, 80 kV – 125 μA oder 100 kV – 100 μA; A1 oder
Ti Filter; Rotationswinkel 0,4°)
(Die Rate und Menge der
Knochenbildung)
Vier
oder zwölf
Wochen nach der Implantierung des Verbundmaterials unter Verwendung
von mesenchymalen Stammzellen oder Osteoblasten, die aus mesenchymalen
Stammzellen differenzierten, und Hydroxyapatit in einen defekten
Bereich des Knochens wird geringfügig Knochen gebildet. Es wird
beobachtet, dass der Prozentsatz des neu gebildeten Knochens gegenüber dem
Gesamtknochen gering ist, und dass die Rate und Menge der Knochenbildung
geringer ist als jene von Verbundmaterial unter Verwendung von Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie und Hydroxyapatit, die in Beispiel 5 beschrieben ist.
(Beispiel 6: Wirkung von
Kulturmedium auf das Verbundmaterial unter Verwendung von Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie und einem bioverträglichen
Gerüst)
(Herstellung und Identifizierung
von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die von den
Rippen/dem Rippenknorpel abgeleitet sind)
Das
Verbundmaterial unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial
für Hypertrophie
und ein bioverträgliches
Gerüst
wurde unter Verwendung eines Verfahrens, das in Beispiel 1 beschrieben
ist, hergestellt.
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die
von den Rippen/dem Rippenknorpel erhalten wurden, und einem bioverträglichen
Gerüst)
MEM
Wachstumsmedium wurde zu den Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie,
die aus Beispiel 1 erhalten wurden, in einer Endkonzentration von
1 × 106 Zellen/ml) hinzugefügt. Diese Zellsuspension wurde
gleichmäßig in jeweils
Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit Gerüste inokuliert und in einem
5 % CO2 Inkubator bei 37°C für 1 Woche inkubiert.
Diese
Kultur wurde in Ratten subkutan implantiert. Vier Wochen nach der
Implantierung wurden die Ratten getötet, und der implantierte Bereich
entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten Formalin fixiert und in Paraffin
eingebettet. Die Proben wurde geschnitten und mit HE gefärbt, um
den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Knochenbildung
wurde in allen der Verbundmaterialien unter Verwendung der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt wurden.
(Beispiel 7: Wirkung von
subkutaner Implantierung eines Verbundmaterials unter Verwendung
von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die von einem
Menschen abgeleitet sind, und einem bioverträglichen Gerüst)
(Herstellung von Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie aus einem Menschen)
Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie, die von menschlichem Gewebe, wie Polymeliac, Tumor
oder Spenderknorpelgewebe abgeleitet sind, wird von Organisationen
erhalten, die humane Gewebequellen verwenden (japanische Organisationen,
wie die Health Science Research Resources Bank, RIKEN Bioresource
Center, JCRB Cellbank of National Insitute of Biomedical Innovation,
und Institute of Development, Aging and Cancer bei der Tohoku Universität; nicht
japanische Organisationen, wie International Insitute for the Advancement
of Medicine (IIAM) und American Type Cultur Collection (ATCC); und
kommerzielle Quellen, wie Dainippon Sumitomo Pharmaceutical, Sanko
Junyaku, TOYOBO, Cambrex und Osiris). Erhaltene Zellen werden in
HamF12 Wachstumsmedium inokuliert.
(Identifizierung von Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie)
Unter
Verwendung eines Verfahrens, das in Beispiel 1 beschrieben ist,
wird bestimmt, dass die oben erhaltenen Zellen Knorpelzellen mit
dem Potenzial für
Hypertrophie sind.
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die
von einem Menschen abgeleitet sind, und einem bioverträglichen
Gerüst)
Unter
Verwendung der Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in dem
vorliegenden Beispiel erhalten wurden, wird ein Verbundmaterial
durch ein Verfahren hergestellt, das in Beispiel 1 beschrieben ist,
und in immundefiziente Tiere, wie Nacktmäuse oder Nacktratten subkutan
implantiert. Vier Wochen nach der Implantierung werden die Tiere
getötet
und der implantierte Bereich entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten
Formalin fixiert und in Paraffin eingebettet. Die Probe wird geschnitten
und mit HE gefärbt,
um den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Knochenbildung
wird in allen der Verbundmaterialien unter Verwendung der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt sind.
(Wirkung von Implantierung
eines Verbundmaterials unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem
Potenzial für
Hypertrophie und einem bioverträglichen
Gerüst
in einen defekten Bereich eines Knochens)
Der
defekte Bereich eines Knochens wird durch ein Verfahren hergestellt,
das in Beispiel 3 beschrieben ist. Das Verbundmaterial unter Verwendung
von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die in dem
vorliegenden Bespiel erhalten wurden, und ein bioverträgliches
Gerüst
werden in einen defekten Bereich eines Knochens implantiert. Vier
oder zwölf
Wochen nach der Implantierung wird Knochenbildung in allen der Verbundmaterialien
unter Verwendung des bioverträglichen
Gerüsts
beobachtet, das jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt ist.
(Messen der Rate und Menge
der Knochenbildung in einem defekten Bereich eines Knochens)
Die
Rate und Menge der Knochenbildung in dem implantierten Bereich wird
durch ein Verfahren gemessen, das in Beispiel 5 beschrieben ist.
Vier oder zwölf
Wochen nach der Implantierung des Verbundmaterials unter Verwendung
von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie und Hydroxyapatit
in einen defekten Bereich des Knochens wird Knochenneubildung beobachtet.
(Vergleichsbeispiel 15A:
Wirkung von subkutaner Implantierung eines Verbundmaterials unter
Verwendung von Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie,
die von einem Menschen abgeleitet sind, und ein bioverträgliches
Gerüst)
(Herstellung und Identifizierung
der Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie von einem Menschen)
Knorpelzellen
ohne das Potenzial für
Hypertrophie, die von menschlichem Gewebe abgeleitet sind, wie Polymeliac,
Tumor oder Spenderknorpelgewebe wird von Organisationen erhalten,
die menschliche Gewebequellen verwenden (japanische Organisationen,
wie die Health Science Research Resources Bank, RIKEN Bioresource
Center, JCRB Cellbank of National Insitute of Biomedical Innovation,
und Institute of Development, Aging and Cancer bei der Tohoku Universität; nicht
japanische Organisationen, wie IIAM und ATCC; und kommerzielle Quellen,
wie Dainippon Sumitomo Pharmaceutical, Sanko Junyaku, TOYOBO, Cambrex und
Osiris). Die Zellen werden in HamF12 Wachstumsmedium inokuliert.
Unter Verwendung eines Verfahrens, das in Beispiel 1 beschrieben
ist, wird bestimmt, ob die hergestellten Zellen Knorpelzellen ohne
das Potenzial für
Hypertrophie sind.
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie aus
einem Menschen)
Unter
Verwendung der Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie,
die in dem vorliegenden Beispiel erhalten wurden, wird ein Verbundmaterial
durch ein Verfahren hergestellt, das in Beispiel 1 beschrieben ist,
und in immundefiziente Tiere, wie Nacktmäuse oder Nacktratten subkutan
implantiert. Vier Wochen nach der Implantierung werden die Tiere
getötet
und der implantierte Bereich entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten
Formalin fixiert und in Paraffin eingebettet. Die Proben werden
geschnitten und mit HE gefärbt,
um den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Es wird keine
Knochenbildung in irgendeinem der Verbundmaterialien unter Verwendung
der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt sind.
(Wirkung der Implantierung
eines Verbundmaterials unter Verwendung von Knorpelzellen ohne das
Potenzial für
Hypertrophie und einem bioverträglichen
Gerüst
in einen defekten Bereich eines Knochens)
Der
defekte Bereich eines Knochens wird durch ein Verfahren hergestellt,
das in Beispiel 3 beschrieben ist. Das Verbundmaterial unter Verwendung
von Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie, die in dem
vorliegenden Beispiel erhalten werden, und ein bioverträgliches
Gerüst
werden in einen defekten Bereich des Knochens implantiert. Vier
oder zwölf
Wochen nach der Implantierung wird keine Knochenbildung in den Verbundmaterialien
unter Verwendung der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die aus Gelatine und Collagen hergestellt sind, und
nur eine geringfügige
Knochenbildung wird um das implantierte Verbundmaterial unter Verwendung
des bioverträglichen
Gerüsts,
das aus Hydroxyapatit hergestellt ist, beobachtet.
(Messen der Rate und Menge
der Knochenbildung in einem defekten Bereich des Knochens)
Die
Rate und Menge der Knochenbildung in dem implantierten Bereich wird
durch ein Verfahren gemessen, das in Beispiel 5 beschrieben ist.
Vier oder zwölf
Wochen nach der Implantierung des Verbundmaterials unter Verwendung
von Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie und Hydroxyapatit
in einen defekten Bereich des Knochens wird eine geringfügige Neubildung
des Knochens beobachtet.
(Vergleichsbeispiel 15B:
Wirkung von subkutaner Implantierung eines Verbundmaterials unter
Verwendung von Osteoblasten, die von einem Menschen abgeleitet sind,
und einem bioverträglichen
Gerüst)
(Herstellung und Identifizierung
von Osteoblasten, die von einem Menschen abgeleitet sind)
Menschliche
Osteoblasten werden von Organisationen erhalten, die menschliche
Gewebequellen verwenden (japanische Organisationen, wie die Health
Science Research Resources Bank, RIKEN Bioresource Center, JCRB
Cellbank of National Insitute of Biomedical Innovation, und Institute
of Development, Aging and Cancer bei der Tohoku Universität; nicht
japanische Organisationen, wie IIAM und ATCC; und kommerzielle Quellen,
wie Dainippon Sumitomo Pharmaceutical, Sanko Junyaku, TOYOBO, Cambrex
und Osiris). Die Zellen werden in HamF12 Wachstumsmedium inokuliert.
Unter Verwendung eines Verfahrens, das in Beispiel 4 beschrieben
ist, werden die hergestellten Zellen als Osteoblasten bestimmt.
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von Osteoblasten aus einem Menschen und einem bioverträglichen
Gerüst)
Unter
Verwendung der Osteoblasten, die in dem vorliegenden Beispiel erhalten
wurden, wird ein Verbundmaterial durch ein Verfahren hergestellt,
das in Beispiel 1 beschrieben ist, und subkutan in immundefiziente
Tiere, wie Nacktmäuse
oder Nacktratten implantiert. Vier Wochen nach der Implantierung
werden die Tiere getötet
und der implantierte Bereich entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten
Formalin fixiert und in Paraffin eingebettet. Die Probe wird geschnitten
und mit HE gefärbt,
um den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Eine geringfügige Knochenbildung
wird in jedem der Verbundmaterialien unter Verwendung der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt sind.
(Wirkung von Implantierung
eines Verbundmaterials unter von Verwendung Osteoblasten und einem
bioverträglichen
Gerüst
in einen defekten Bereich eines Knochens)
Der
defekte Bereich des Knochens wird durch ein Verfahren hergestellt,
das in Beispiel 3 beschrieben ist. Das Verbundmaterial unter Verwendung
von Osteoblasten und einem bioverträglichen Gerüst, das in dem vorliegenden
Vergleichs beispiel erhalten wird, wird in einen defekten Bereich
des Knochens implantiert. Vier oder zwölf Wochen nach der Implantierung
wird eine geringfügige
Knochenbildung in allen Verbundmaterialien unter Verwendung von
bioverträglichen
Gerüsten
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt sind.
(Messen der Rate und Menge
von Knochenbildung in einem defekten Bereich des Knochens)
Die
Rate und Menge der Knochenbildung in dem implantierten Bereich wird
durch ein Verfahren gemessen, das in Beispiel 5 beschrieben ist.
Vier oder zwölf
Wochen nach der Implantierung des Verbundmaterials unter Verwendung
von Osteoblasten und Hydroxyapatit in einen defekten Bereich des
Knochens wird geringfügige
Neubildung des Knochens beobachtet.
(Vergleichsbeispiel 15C:
Wirkung von subkutaner Implantierung eines Verbundmaterials unter
Verwendung von mesenchymalen Stammzellen oder Osteoblasten, die
von mesenchymalen Stammzellen abgeleitet sind, die von einem Menschen
abgeleitet sind und einem bioverträglichen Gerüst)
(Herstellung und Identifizierung
von mesenchymalen Stammzellen, die von einem Menschen abgeleitet
sind)
Menschliche
mesenchymale Stammzellen werden von Organisationen erhalten, die
menschliche Gewebequellen verwenden (japanische Organisationen,
wie die Health Science Research Resources Bank, RIKEN Bioresource
Center, JCRB Cellbank of National Insitute of Biomedical Innovation,
und Institute of Development, Aging and Cancer bei der Tohoku Universität; nicht
japanische Organisationen, wie IIAM und ATCC; und kommerzielle Quellen,
wie Dainippon Sumitomo Pharmaceutical, Sanko Junyaku, TOYOBO, Cambrex und
Osiris). Die Zellen werden in HamF12 Wachstumsmedium inokuliert.
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von mesenchymalen Stammzellen oder Osteoblasten von
mesenchymalen Stammzellen, die von einem Menschen abgeleitet sind,
und einem bioverträglichen
Gerüst)
Ein
Verbundmaterial wird unter Verwendung eines Verfahrens, das in Beispiel
1 beschrieben ist, hergestellt, mit der Ausnahme, dass mesenchymale
Stammzellen in dem vorliegenden Vergleichsbeispiel erhalten werden
und MEM Wachstumsmedium verwendet wird. Das Verbundmaterial wird
weiterhin in MEM Differenzierungsmedium in 5 % CO2 bei
37°C für 2 Wochen
inkubiert, und die mesenchymale Stammzelle auf oder innerhalb des
bioverträglichen
Gerüsts
differenziert zu Osteoblasten. Das Verbundmaterial unter Verwendung der
differenzierten Osteoblasten und Hydroxyapatit wird subkutan in
immundefiziente Tiere, wie Nacktmäuse oder Nacktratten implantiert.
Ein Verbundmaterial unter Verwendung eines bioverträglichen
Gerüsts
und mesenchymaler Stammzellen, die nicht das zweiwöchige Differenzierungsverfahren
durchlaufen haben, wird ebenfalls zur Implantierung verwendet. Vier
Wochen nach der Implantierung werden die Tiere getötet und
der implantierte Bereich entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten
Formalin fixiert und in Paraffin eingebettet. Die Probe wird geschnitten
und mit HE gefärbt,
um den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Es wird keine Knochenbildung
in irgendeinem der Verbundmaterialien unter Verwendung von bioverträglichen
Gerüsten
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt sind, wenn Verbundmaterialien unter Verwendung von mesenchymalen
Stammzellen und einem bioverträglichen
Gerüst
subkutan implantiert werden. Es wird eine geringfügige Knochenbildung
in allen Verbundmaterialien unter Verwendung der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt sind, wenn die Verbundmaterialien unter Verwendung von
Osteoblasten, die aus mesenchymalen Stammzellen differenzierten
und ein bioverträgliches
Gerüst
implantiert werden.
(Wirkung der Implantierung
eines Verbundmaterials unter Verwendung von mesenchymalen Stammzellen oder
Osteoblasten, die von mesenchymalen Stammzellen abgeleitet sind,
die von einem Menschen abgeleitet sind, und einem bioverträglichen
Gerüst
in einen defekten Bereich eines Knochens)
Der
defekte Bereich des Knochens wird durch ein Verfahren, das in Beispiel
3 beschrieben ist, hergestellt. Das Verbundmaterial unter Verwendung
von mesenchymalen Stammzellen oder Osteoblasten, die von mesenchymalen
Stammzellen abgeleitet sind, und ein bioverträgliches Gerüst, das in dem vorliegenden
Vergleichsbeispiel erhalten wurde, wird in einen defekten Bereich
des Knochens implantiert. Vier oder zwölf Wochen nach der Implantierung
wird eine geringfügige
Knochenbildung in allen der Verbundmaterialien unter Verwendung
der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt sind.
(Messen der Rate und der
Menge der Knochenbildung in einem defekten Bereich des Knochens)
Die
Rate und Menge der Knochenbildung in dem implantierten Bereich wird
durch ein Verfahren gemessen, das in Beispiel 5 beschrieben ist.
Vier oder zwölf
Wochen nach der Implantierung des Verbundmaterials unter Verwendung
von mesenchymalen Stammzellen oder Osteoblasten, die von mesenchymalen Stammzellen
abgeleitet sind, und Hydroxyapatit in einen defekten Bereich des
Knochens wird eine geringfügige
Neubildung des Knochens beobachtet.
(Beispiel 8: Wirkung von
subkutaner Implantierung eines Verbundmaterials unter Verwendung
von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die von den
Rippen/dem Rippenknorpel der Maus abgeleitet sind, und einem bioverträglichen
Gerüst)
(Herstellung und Identifizierung
der Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die von den
Rippen/dem Rippenknorpel der Maus abgeleitet sind)
Mäuse werden
als Subjekte verwendet. Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie,
die in dem vorliegenden Beispiel erhalten werden, werden von den
Rippen/dem Rippenknorpel der Maus unter Verwendung eines Verfahrens,
das in Beispiel 1 beschrieben ist, hergestellt. Hergestellte Zellen
werden als Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie unter Verwendung
eines Verfahrens, das in Beispiel 1 beschrieben ist, identifiziert.
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die
von den Rippen/dem Rippenknorpel der Maus abgeleitet sind, und einem
bioverträglichen
Gerüst)
Ein
Verbundmaterial wird unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem
Potenzial für
Hypertrophie, die in dem vorliegenden Beispiel erhalten werden,
durch ein Verfahren, das in Beispiel 1 beschrieben ist, hergestellt
und subkutan in Mäuse
implantiert. Vier Wochen nach der Implantierung werden die Mäuse getötet und der
implantierte Bereich entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten Formalin
fixiert und in Paraffin eingebettet. Die Probe wird geschnitten
und mit HE gefärbt,
um den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Es wurde
eine Knochenbildung in allen Verbundmaterialien unter Verwendung
der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt wurden.
(Wirkung der Implantierung
eines Verbundmaterials unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem
Potenzial für
Hypertrophie und einem bioverträglichen
Gerüst
in einen defekten Bereich eines Knochens)
Der
defekte Bereich des Knochens wird durch ein Verfahren hergestellt,
das in Beispiel 3 beschrieben ist. Das Verbundmaterial unter Verwendung
von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie und ein bioverträgliches
Gerüst,
das in dem vorliegenden Beispiel erhalten wird, wird in einen defekten
Bereich des Knochens implantiert. Vier oder zwölf Wochen nach der Implantierung
wird eine Knochenbildung in allen Verbundmaterialien unter Verwendung
der bioverträglichen Gerüste beobachtet,
die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit hergestellt
sind.
(Messen der Rate und der
Menge der Knochenbildung in einem defekten Bereich eines Knochens)
Die
Rate und Menge der Knochenbildung in dem implantierten Bereich wird
durch ein Verfahren gemessen, das in Beispiel 5 beschrieben ist.
Vier oder zwölf
Wochen nach der Implantierung des Verbundmaterials unter Verwendung
von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie und Hydroxyapatit
in den defekten Bereich des Knochens wird eine Neubildung des Knochens
beobachtet.
(Vergleichsbeispiel 16A:
Wirkung von subkutaner Implantierung eines Verbundmaterials unter
Verwendung von ruhenden Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie,
die von den Rippen/dem Rippenknorpel der Maus abgeleitet sind, und
einem bioverträglichen
Gerüst)
(Herstellung und Identifizierung
von ruhenden Knorpelzellen aus Rippenknorpel der Maus)
Mäuse werden
als Subjekte verwendet. Ruhende Knorpelzellen werden unter Verwendung
eines Verfahrens, das im Vergleichsbeispiel 3C beschrieben ist,
hergestellt. Hergestellte Zellen werden als ruhende Knorpelzellen
ohne das Potenzial für
Hypertrophie unter Verwendung eines Verfahrens, das im Vergleichsbeispiel
3C beschrieben ist, identifiziert.
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von ruhenden Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie,
die von dem Rippenknorpel der Maus abgeleitet sind, und ein bioverträgliches
Gerüst)
Ein
Verbundmaterial wird unter Verwendung von Knorpelzellen ohne das
Potenzial für
Hypertrophie, die in dem vorliegenden Vergleichsbeispiel erhalten
werden, durch ein Verfahren, das in Beispiel 1 beschrieben ist,
hergestellt und subkutan in Mäuse
implantiert. Vier Wochen nach der Implantierung werden die Mäuse getötet und
der implantierte Bereich entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten
Formalin fixiert und in Paraffin eingebettet. Die Probe wird geschnitten
und HE gefärbt,
um den Zustand des implantierten Bereichs zu bestimmen. Es wurde
keine Knochenbildung in irgendeinem der Verbundmaterialien unter
Verwendung des bioverträglichen
Gerüsts
beobachtet, das jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt wurde.
(Wirkung der Implantierung
eines Verbundmaterials unter Verwendung von Knorpelzellen ohne das
Potenzial für
Hypertrophie und einem bioverträglichen
Gerüst
in einen defekten Bereich eines Knochens)
Der
defekte Bereich des Knochens wird durch ein Verfahren, das in Beispiel
3 beschrieben ist, hergestellt. Das Verbundmaterial unter Verwendung
von Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie und ein bioverträgliches
Gerüst,
das in dem vorliegenden Vergleichsbeispiel erhalten wird, wird in
einen defekten Bereich des Knochens implantiert. Vier oder zwölf Wochen
nach der Implantierung wird keine Knochenbildung in den Verbundmaterialien
unter Verwendung der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die aus Gelatine oder Collagen hergestellt wurden, und
es wird nur eine geringfügige
Knochenbildung um die implantierten Verbundmaterialien unter Verwendung
des bioverträglichen
Gerüsts
beobachtet, das aus Hydroxyapatit hergestellt ist.
(Messen der Ratte und
Menge der Knochenbildung in einem defekten Bereich des Knochens)
Die
Rate und Menge der Knochenbildung in dem implantierten Bereich wird
durch ein Verfahren gemessen, das in Beispiel 2 beschrieben ist.
Vier oder zwölf
Wochen nach der Implantierung des Verbundmaterials unter Verwendung
von Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie und Hydroxyapatit
in einen defekten Bereich des Knochens wird eine geringfügige Neubildung
des Knochens beobachtet.
(Vergleichsbeispiel 16B:
Wirkung von subkutaner Implantierung eines Verbundmaterials unter
Verwendung von Osteoblasten, die von Mäusen abgeleitet sind, und einem
bioverträglichen
Gerüst)
(Herstellung und Identifizierung
von Osteoblasten, die von Mäusen
abgeleitet sind)
Mäuse werden
als Subjekte verwendet. Osteoblasten werden von den Mäusen unter
Verwendung eines Verfahrens, das im Vergleichsbeispiel 4 beschrieben
ist, hergestellt. Die hergestellten Zellen werden als Osteoblasten
unter Verwendung eines Verfahrens, das im Vergleichsbeispiel 4 beschrieben
ist, identifiziert.
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von Osteoblasten, die von Mäusen abgeleitet sind, und einem
bioverträglichen
Gerüst)
Ein
Verbundmaterial wird unter Verwendung von Osteoblasten, die in dem
vorliegenden Vergleichsbeispiel erhalten werden, durch ein Verfahren
wie in Beispiel 1 beschrieben, hergestellt und subkutan in Mäuse implantiert.
Vier Wochen nach der Implantierung werden die Mäuse getötet und der implantierte Bereich
entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten Formalin fixiert und in
Paraffin eingebettet. Die Probe wird geschnitten und mit HE gefärbt, um
den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Eine geringfügige Knochenbildung
wird in allen Verbundmaterialien unter Verwendung der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt sind.
(Wirkung der Implantierung
eines Verbundmaterials unter Verwendung von Osteoblasten, die von
Mäusen
abgeleitet sind, und einem bioverträglichen Gerüst in einen defekten Bereich
eines Knochens)
Der
defekte Bereich des Knochens wird durch ein Verfahren hergestellt,
das in Beispiel 3 beschrieben ist. Das Verbundmaterial unter Verwendung
von Osteoblasten und einem bioverträglichen Gerüst, die in dem vorliegenden
Vergleichsbeispiel erhalten werden, werden in einen defekten Bereich
des Knochens implantiert. Vier oder zwölf Wochen nach der Implantierung
wird eine geringfügige
Knochenbildung in den Verbundmaterialien unter Verwendung des bioverträglichen
Gerüsts
beobachtet, das jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt wurde.
(Messen der Rate und Menge
der Knochenbildung in einem defekten Bereich des Knochens)
Die
Rate und Menge der Knochenbildung in dem implantierten Bereich wird
durch ein Verfahren gemessen, das in Beispiel 5 beschrieben ist.
Vier oder zwölf
Wochen nach der Implantierung des Verbundmaterials unter Verwendung
von Osteoblasten und Hydroxyapatit in einen defekten Bereich des
Knochens wird eine geringfügige
Neubildung des Knochens beobachtet.
(Vergleichsbeispiel 16C:
Wirkung von subkutaner Implantierung eines Verbundmaterials unter
Verwendung von mesenchymalen Stammzellen oder Osteoblasten, die
von mesenchymalen Stammzellen abgeleitet sind, die von Mäusen abgeleitet
sind, und einem bioverträglichen
Gerüst)
(Herstellung und Identifizierung
von mesenchymalen Stammzellen, die von Mäusen abgeleitet sind)
Mäuse werden
als Subjekte verwendet. Mesenchymale Stammzellen werden von Mäusen unter
Verwendung eines Verfahrens, das im Vergleichsbeispiel 5 beschrieben
ist, hergestellt. Die hergestellten Zellen werden als mesenchymale
Stammzellen unter Verwendung eines Verfahrens, das im Vergleichsbeispiel
14 beschrieben ist, identifiziert.
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von mesenchymalen Stammzellen oder Osteoblasten, die
von einer mesenchymalen Stammzelle abgeleitet sind, die von Mäusen abgeleitet
sind, und einem bioverträglichen
Gerüst)
Ein
Verbundmaterial wird unter Verwendung von mesenchymalen Stammzellen,
die in dem vorliegenden Vergleichsbeispiel erhalten werden, durch
ein Verfahren hergestellt, das in Beispiel 1 beschrieben ist, mit der
Ausnahme, dass mesenchymale Stammzellen, die in dem vorliegenden
Vergleichsbeispiel erhalten werden und MEM Wachstumsmedium verwendet
werden. Das Verbundmaterial wird weiterhin in MEM Differenzierungsmedium
in 5 % CO2 bei 37°C für 2 Wochen inkubiert, um die
mesenchymale Stammzellen auf oder innerhalb des bioverträglichen
Gerüsts
in Osteoblasten zu differenzieren. Das Verbundmaterial unter Verwendung
der differenzierten Osteoblasten und Hydroxyapatit wird subkutan
in Mäuse
implantiert. Ein Verbundmaterial unter Verwendung eines bioverträglichen
Gerüsts
und mesenchymaler Stammzellen, welche das zweiwöchige Differenzierungsverfahren
nicht durchlaufen haben, werden ebenfalls für die Implantierung verwendet.
Vier Wochen nach der Implantierung werden die Mäuse getötet und der implantierte Bereich
entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten Formalin fixiert und in
Paraffin eingebettet. Die Probe wird geschnitten und mit HE gefärbt, um
den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Nach subkutaner
Implantierung des Verbundmaterials unter Verwendung der mesenchymalen
Stammzelle und eines bioverträglichen
Gerüsts
wird keine Knochenbildung in irgendeinem der Verbundmaterialien
unter Verwendung der bioverträglichen
Gerüste beobachtet,
die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit hergestellt
sind. Nach der subkutanen Implantierung des Verbundmaterials unter
Verwendung von Osteoblasten, die aus mesenchymalen Stammzellen differenzierten,
und einem bioverträglichen
Gerüst
wurde eine geringfügige
Knochenbildung in allen Verbundmaterialien unter Verwendung der
bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt waren.
(Wirkung der Implantierung
eines Verbundmaterials unter Verwendung von mesenchymalen Stammzellen oder
Osteoblasten, die von mesenchymalen Stammzellen abgeleitet sind,
und einem bioverträglichen
Gerüst in
einen defekten Bereich eines Knochens)
Der
defekte Bereich des Knochens wird durch ein Verfahren, das in Beispiel
3 beschrieben ist, hergestellt. Das Verbundmaterial unter Verwendung
von mesenchymalen Stammzellen oder Osteoblasten, die von mesenchymalen
Stammzellen abgeleitet sind und ein bioverträgliches Gerüst, das in dem vorliegenden
Vergleichsbeispiel erhalten wird, werden in einen defekten Bereich
des Knochens implantiert. Vier oder zwölf Wochen nach der Implantierung
wird eine geringfügige
Knochenbildung in allen der Verbundmaterialien unter Verwendung
des bioverträglichen
Gerüsts
beobachtet, das jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt wurde.
(Messen der Rate und der
Menge der Knochenbildung in einem defekten Bereich des Knochens)
Die
Rate und Menge der Knochenbildung in dem implantierten Bereich wird
durch ein Verfahren gemessen, das in Beispiel 5 beschrieben ist.
Vier oder zwölf
Wochen nach der Implantierung des Verbundmaterials unter Verwendung
von mesenchymalen Stammzellen oder Osteoblasten, die von mesenchymalen Stammzellen
abgeleitet sind, und Hydroxyapatit in einen defekten Bereich des
Knochens wird eine geringfügige
Neubildung des Knochens beobachtet.
(Beispiel 9: Wirkung von
subkutaner Implantierung eines Verbundmaterials unter Verwendung
von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie, die von den
Rippen/dem Rippenknorpel des Kaninchens abgeleitet sind, und einem
bioverträglichen
Gerüst)
(Herstellung von Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie aus Rippen/Rippenknorpel)
Kaninchen
werden als Subjekte verwendet. Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
werden von dem Rippen/Rippenknorpel des Kaninchens unter Verwendung
eines Verfahrens, das in Beispiel 1 beschrieben ist, hergestellt.
(Identifizierung von Knorpelzellen
mit dem Potenzial für
Hypertrophie)
Die
hergestellten Zellen werden als Knorpelzellen mit dem Potenzial
für Hypertrophie
unter Verwendung eines Verfahrens, das in Beispiel 1 beschrieben
ist, hergestellt.
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie aus
den Rippen/dem Rippenknorpel des Kaninchens und einem bioverträglichen
Gerüst)
Ein
Verbundmaterial wird unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem
Potenzial für
Hypertrophie, das in dem vorliegenden Beispiel erhalten wird durch
ein Verfahren, das in Beispiel beschrieben ist, hergestellt und
subkutan in Kaninchen implantiert. Vier Wochen nach der Implantierung
werden die Kaninchen getötet
und der implantierte Bereich entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten
Formalin fixiert und in Paraffin eingebettet. Die Probe wird geschnitten
und mit HE gefärbt,
um den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Knochenbildung
wird in allen der Verbundmaterialien unter Verwendung der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt wurden.
(Wirkung der Implantierung
eines Verbundmaterials unter Verwendung von Knorpelzellen mit dem
Potenzial für
Hypertrophie und ein bioverträgliches
Gerüst
in einen defekten Bereich eines Knochens)
Ein
defekter Bereich des Knochens wird durch ein Verfahren hergestellt,
das im Beispiel 3 beschrieben ist. Das Verbundmaterial unter Verwendung
von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie und ein bioverträgliches
Gerüst,
die in dem vorliegenden Beispiel erhalten werden, wird in einen
defekten Bereich des Knochens implantiert. Vier oder zwölf Wochen
nach der Implantierung wird Knochenbildung in allen der Verbundmaterialien
unter Verwendung des bioverträglichen
Gerüsts
beobachtet, das jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt wurde.
(Messen der Rate und Menge
der Knochenbildung in einem defekten Bereich des Knochens)
Die
Rate und Menge der Knochenbildung in dem implantierten Bereich wird
durch ein Verfahren gemessen, das in Beispiel 5 beschrieben ist.
Vier oder zwölf
Wochen nach der Implantierung des Verbundmaterials unter Verwendung
von Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie und Hydroxyapatit
in einen defekten Bereich des Knochens wird Neubildung des Knochens
beobachtet.
(Vergleichsbeispiel 17A:
Wirkung von subkutaner Implantierung eines Verbundmaterials unter
Verwendung von ruhenden Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie,
die vom Rippenknorpel des Kaninchens abgeleitet sind, und einem
bioverträglichen
Gerüst)
(Herstellung und Identifizierung
von ruhenden Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie aus dem Rippenknorpel
des Kaninchens)
Kaninchen
werden als Subjekte verwendet. Ruhende Knorpelzellen werden unter
Verwendung eines Verfahrens, das im Vergleichsbeispiel 3C beschrieben
ist, hergestellt. Die hergestellten Zellen werden als ruhende Knorpelzellen
ohne das Potenzial für
Hypertrophie unter Verwendung eines Verfahrens, das im Vergleichsbeispiel
3C beschrieben ist, identifiziert.
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von ruhenden Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie,
die vom Rippenknorpel des Kaninchens abgeleitet sind, und einem
bioverträglichen
Gerüst)
Ein
Verbundmaterial wird unter Verwendung der ruhenden Knorpelzellen
ohne das Potenzial für
Hypertrophie, die in dem vorliegenden Beispiel erhalten werden durch
ein Verfahren, das in Beispiel 1 beschrieben ist, hergestellt und
subkutan in Kaninchen implantiert. Vier Wochen nach der Implantierung
werden die Kaninchen getötet
und der implantierte Bereich entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten
Formalin fixiert und in Paraffin eingebettet. Die Probe wird geschnitten
und mit HE gefärbt,
um den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Es wird keine
Knochenbildung in irgendeinem der Verbundmaterialien unter Verwendung der
bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt wurden.
(Wirkung der Implantierung
eines Verbundmaterials unter Verwendung von ruhenden Knorpelzellen
ohne das Potenzial für
Hypertrophie und ein bioverträgliches
Gerüst
in einen defekten Bereich eines Knochens)
Der
defekte Bereich des Knochens wird durch ein Verfahren hergestellt,
das in Beispiel 3 beschrieben ist. Das Verbundmaterial unter Verwendung
von ruhenden Knorpelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie und ein bioverträgliches
Gerüst,
die in dem vorliegenden Vergleichsbeispiel erhalten werden, wird
in einen defekten Bereich des Knochens implantiert. Vier oder zwölf Wochen
nach der Implantierung wird keine Knochenbildung in irgendeinem
der Verbundmaterialien unter Verwendung des bioverträglichen
Gerüsts
beobachtet, das aus Gelatine und Collagen hergestellt wurde, und
es wird nur eine geringfügige
Knochenbildung um die implantierten Verbundmaterialien unter Verwendung
der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die aus Hydroxyapatit hergestellt wurden.
(Messen der Rate und Menge
der Knochenbildung in einem defekten Bereich des Knochens)
Die
Rate und Menge der Knochenbildung in dem implantierten Bereich wird
durch ein Verfahren gemessen, das in Beispiel 5 beschrieben ist.
Vier oder zwölf
Wochen nach der Implantierung des Verbundmaterials unter Verwendung
von Knor pelzellen ohne das Potenzial für Hypertrophie und Hydroxyapatit
in einen defekten Bereich des Knochens wird eine geringfügige Neubildung
des Knochens beobachtet.
(Vergleichsbeispiel 17B:
Wirkung von subkutaner Implantierung eines Verbundmaterials unter
Verwendung von Osteoblasten, die von einem Kaninchen abgeleitet
sind, und einem bioverträglichen
Gerüst)
(Herstellung und Identifizierung
von Osteoblasten, die von einem Kaninchen abgeleitet sind)
Kaninchen
werden als Subjekte verwendet. Osteoblasten werden aus Kaninchen
unter Verwendung eines Verfahrens, das im Vergleichsbeispiel 4 beschrieben
ist, hergestellt. Die hergestellten Zellen werden als Osteoblasten
unter Verwendung eines Verfahrens, das im Vergleichsbeispiel 4 beschrieben
ist, identifiziert.
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von Osteoblasten, die von einem Kaninchen abgeleitet sind,
und einem bioverträglichen
Gerüst)
Ein
Verbundmaterial wird unter Verwendung von Osteoblasten, die in dem
vorliegenden Vergleichsbeispiel durch ein Verfahren, das in Beispiel
1 beschrieben ist, erhalten werden, hergestellt und subkutan in Kaninchen
implantiert. Vier Wochen nach der Implantierung werden die Kaninchen
getötet
und der implantierte Bereich entfernt, mit 10 % neutralem gepufferten
Formalin fixiert und in Paraffin eingebettet. Die Probe wird geschnitten
und mit HE gefärbt,
um den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Es wird eine
geringfügige
Knochenbildung in allen der Verbundmaterialien unter Verwendung
der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt wurden.
(Wirkung von Implantierung
eines Verbundmaterials unter Verwendung eines Osteoblasten und eines
bioverträglichen
Gerüsts
in einen defekten Bereich eines Knochens)
Der
defekte Bereich des Knochens wird durch ein Verfahren hergestellt,
das in Beispiel 3 beschrieben ist. Das Verbundmaterial unter Verwendung
von Osteoblasten und einem bioverträgliches Gerüst, das in dem vorliegenden
Vergleichsbeispiel erhalten wird, wird in einen defekten Bereich
des Knochens implantiert. Vier oder zwölf Wochen nach Implantierung
wird eine geringfügige
Knochenbildung in allen der Verbundmaterialien unter Verwendung
eines bioverträglichen
Gerüsts
beobachtet, das aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit hergestellt
wurde.
(Messen der Rate und Menge
der Knochenbildung in einem defekten Bereich des Knochens)
Die
Rate und Menge der Knochenbildung in dem implantierten Bereich wird
durch ein Verfahren gemessen, das in Beispiel 5 beschrieben ist.
Vier oder zwölf
Wochen nach der Implantierung des Verbundmaterials unter Verwendung
von Osteoblasten und Hydroxyapatit in einen defekten Bereich des
Knochens wird eine geringfügige
Neubildung des Knochens beobachtet.
(Vergleichsbeispiel 17C:
Wirkung von subkutaner Implantierung eines Verbundmaterials unter
Verwendung von mesenchymalen Stammzellen oder Osteoblasten, die
von mesenchymalen Stammzellen abgeleitet sind, die einem Kaninchen
abgeleitet sind, und einem bioverträglichen Gerüst)
(Herstellung und Identifizierung
von mesenchymalen Stammzellen, die von einem Kaninchen abgeleitet
sind)
Kaninchen
werden als Subjekte verwendet. Mesenchymale Stammzellen werden durch
ein Verfahren, das im Vergleichsbeispiel 5 beschrieben ist, hergestellt.
Die hergestellten Zellen werden als mesenchymale Stammzellen unter
Verwendung eines Verfahrens, das im Vergleichsbeispiel 5 beschrieben
ist, identifiziert.
(Herstellung eines Verbundmaterials
unter Verwendung von mesenchymalen Stammzellen oder Osteoblasten, die
von mesenchymalen Stammzellen abgeleitet sind, die von Kaninchen
abgeleitet sind, und einem bioverträglichen Gerüst)
Ein
Verbundmaterial wird unter Verwendung von mesenchymalen Stammzellen,
die in dem vorliegenden Vergleichsbeispiel durch ein Verfahren,
das in Beispiel 1 beschrieben ist, erhalten werden, hergestellt,
mit der Ausnahme, dass mesenchymale Stammzellen, die in dem vorliegenden
Vergleichsbeispiel erhalten werden und MEM Wachstumsmedium verwendet
werden. Das Verbundmaterial wird weiter in MEM Differenzierungsmedium
in 5 % CO2 bei 37°C für 2 Wochen inkubiert, um die
mesenchymale Stammzelle auf oder innerhalb des bioverträglichen
Gerüsts
in Osteoblasten zu differenzieren. Das Verbundmaterial unter Verwendung der
differenzierten Osteoblasten und Hydroxyapatit wird subkutan in
Kaninchen implantiert. Ein Verbundmaterial unter Verwendung eines
bioverträglichen
Gerüsts
und mesenchymaler Stammzellen, die das zweiwöchige Differenzierungsverfahren
nicht durchlaufen haben, wird ebenfalls zur Implantierung verwendet.
Vier Wochen nach der Implantierung werden die Kaninchen getötet und
der implantierte Bereich entfernt, mit 10 % neutralem gepufterten
Formalin fixiert und in Paraffin eingebettet. Die Probe wird geschnitten
und mit HE gefärbt,
um den Zustand des implantierten Bereichs zu bewerten. Nach subkutaner
Implantierung des Verbundmaterials unter Verwendung mesenchymaler
Stammzelle und eines bioverträglichen
Gerüsts
wird keine Knochenbildung in irgendeinem der Verbundmaterialien
unter Verwendung der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt wurden. Nach subkutaner Implantierung des Verbundmaterials
unter Verwendung von Osteoblasten, die aus mesenchymalen Stammzellen
differenzierten, und einem bioverträglichen Gerüst wird eine geringfügige Knochenbildung
in allen der Verbundmaterialien unter Verwendung der bioverträglichen
Gerüste
beobachtet, die jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt wuren.
(Wirkung der Implantierung
eines Verbundmaterials unter Verwendung von mesenchymalen Stammzellen oder
Osteoblasten, die von mesenchymalen Stammzellen abgeleitet sind,
und einem bioverträglichen
Gerüst in
einen defekten Bereich eines Knochens)
Der
defekte Bereich des Knochens wird durch ein Verfahren hergestellt,
das in Beispiel 3 beschrieben ist. Das Verbundmaterial unter Verwendung
von mesenchymalen Stammzellen oder Osteoblasten, die von mesenchymalen
Stammzellen abgeleitet sind und ein bioverträgliches Gerüst, das in dem vorliegenden
Vergleichsbeispiel erhalten wird, wird in einen defekten Bereich
des Knochens implantiert. Vier oder zwölf Wochen nach der Implantierung
wird eine geringfügige
Knochenbildung in allen der Verbundmaterialien unter Verwendung
des bioverträglichen
Gerüsts
beobachtet, das jeweils aus Gelatine, Collagen und Hydroxyapatit
hergestellt wurde.
(Messen der Rate und Menge
der Knochenbildung in einem defekten Bereich des Knochens)
Die
Rate und Menge der Knochenbildung in dem implantierten Bereich wird
durch ein Verfahren gemessen, das in Beispiel 5 beschrieben ist.
Vier oder zwölf
Wochen nach der Implantierung des Verbundmaterials unter Verwendung
von mesenchymalen Stammzellen oder Osteoblasten, die von mesenchymalen Stammzellen
abgeleitet sind, und Hydroxyapatit in einen defekten Bereich des
Knochens wird eine geringfügige
Neubildung des Knochens beobachtet.
Wie
oben diskutiert, wurde die vorliegende Erfindung durch bevorzugte
Ausführungsformen
der Erfindung dargestellt, jedoch sollte die vorliegende Erfindung
nicht als auf solche Ausführungsformen
beschränkt erachtet
werden. Es wird verstanden, dass die vorliegende Erfindung nur durch
den Schutzbereich der Patentansprüche beschränkt wird. Es wird verstanden,
dass der Fachmann Äquivalente
der Erfindung gemäß der Beschreibung
der Erfindung oder dem allgemeinen technischen Wissen innerhalb
des Standes der Technik durchführen
kann. Es wird ebenfalls verstanden, dass der Inhalt von Patenten,
Patentanmeldungen und zi tierter Literatur hier durch Bezugnahme
eingeschlossen sein sollte, so als ob ihre Inhalte hier spezifisch
beschrieben wurden.
Die 1B', 1C', 2A' – 2H', 3A' – 3C', 4', 5A', 5B', 6A', 6B', 7A' – 7H' und 8' sind
schwarz weiß Darstellungen
(Kopien) der farbigen 1B, 1C, 2A – 2H, 3A – 3C, 4, 5A, 5B, 6A, 6B, 7A – 7H und 8.
Beide Sätze der
jeweiligen obigen Figuren gehören
zu der Offenbarung der vorliegenden Anmeldung.
INDUSTRIELLE
ANWENDBARKEIT
Die
vorliegende Erfindung stellt ein Verbundmaterial umfassend Knorpelzellen
mit dem Potenzial für Hypertrophie
und ein Gerüst,
das mit dem biologischen Organismus bioverträglich ist, bereit, mit einer
Eigenschaft, welche das unerwartete Fortschreiten der Knochenbildung
als eine Kombination von Zellen und Gerüsten bewirkt und es dadurch
möglich
macht, die Kombination aus Knorpelzellen mit dem Potenzial für Hypertrophie
und ein Gerüst
zu verwenden, was herkömmlich
nicht als praktikabel auf einer praktikablen Ebene erachtet wurde,
und um Bereiche zu behandeln, die zuvor eine schlechte Prognose
nach Implantierung von künstlichen
Materialien des Standes der Technik aufwiesen.