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Die
Erfindung betrifft ein Tor, insbesondere Sektionaltor, mit einem
an seinen Seitenrändern
in den Führungsschienen
geführten
Torblatt, einem Antrieb zur Bewegung des Torblattes und an beiden
Seiten des Torblattes verlaufenden Hubseilen, die im unteren Bereich
des Torblattes befestigt sind. Zumindest eines der Hubseile ist über eine
Schlaffseilsicherung mit dem Torblatt verbunden, welche einen Fangmechanismus
aufweist, der bei einem Erschlaffen des an der Schlaffseilsicherung
befestigten Hubseiles ein Herunterfallen des Torblattes verhindert,
wobei die Schlaffseilsicherung ein Sperrriegel aufweist, der bei
einem Erschlaffen des an der Schlaffseilsicherung befestigten Hubseiles
eine Sperrstellung einnimmt und in der Sperrstellung bei geschlossenem
Tor unterhalb eines Anschlages positioniert ist, der durch Wechselwirkung
mit dem Sperrriegel eine aufwärts
gerichtete Vartikalbewegung des Torblattes begrenzt.
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Ein
Tor mit den eingangs beschriebenen Merkmalen ist aus der
DE 101 13 847 A1 bekannt. Bei
dem bekannten Tor ist mindestens eines der Hubseile über die
Schlaffseilsicherung mit dem Torblatt verbunden, welche einen Fangmechanismus
aufweist, der bei einem Erschlaffen des an der Schlaffseilsicherung
befestigten Hubseils ein Herunterfallen des Torblattes verhindert.
Die Vorrichtung ist zusätzlich
auch als Einbruchssicherung ausgelegt, wozu ein Sicherungselement
sowohl zum Verhindern des Abstürzen
des Torblattes bei einem Bruch des Zugmittels als auch als Einbruchssicherung
verwendet wird. Das Sicherungselement erfüllt eine Doppelfunktion und
muss deshalb im Hinblick auf die Auslegung und Konstruktion unterschiedlichen
Anforderungen gerecht werden. Eine Führungsschiene des Torblattes
weisen jeweils in unterschiedlichen Bereichen Ausformungen auf,
um einerseits als Einbruchssicherung und andererseits als Herunterfallsicherung mit
unterschiedlichen Abschnitten des Sicherungselementes zusammenwirken
zu können.
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Aus
der
DE 198 39 630
A1 ist eine Verriegelungsvorrichtung für zugseilbetätigte Tore
bekannt, wobei ein seitlich des Torblattes verlaufendes Hubseil über eine
Schlaffseilsicherung im unteren Bereich des Torblattes befestigt
ist. Bei einem Erschlaffen des an der Schlaffseilsicherung befestigten
Hubseiles gelangt ein L-förmiger,
mit einem Schenkel nach oben abragender Sperrriegel in eine Sperrposition,
so dass dieser sich bei einer Aufwärtsbewegung an einem Anschlag
verhakt, der seitlich auf die zugeordnete Führungsschiene aufgesetzt ist.
Um die Verriegelung zu lösen,
muss das Torblatt zunächst
abgesenkt werden. Eine Sicherung gegen ein Herunterfallen ist nicht
vorgesehen.
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Die
DE 93 07 966 U1 betrifft
ein Schwingtor in einer Sport- und Mehrzweckhalle. Der Bewegungsablauf
für das
Tor von der vertikalen Schließposition
in die horizontale Öffnungsposition
wird durch Gegengewichte unterstützt,
welche über
seitlich angeordnete Zugseile am unteren Rand des Schwingtors angeschlossen
sind. Um bei einem solchen üblicherweise
von Hand betriebenen Schwingtor bei einem Seilbruch einen Absturz
zu verhindern, ist zumindest eines der Zugseile über ein federbeaufschlagtes
Sperrelement befestigt, welches bei einem Erschlaffen des Zugseils
durch die Federkraft gegen eine Innenseite einer Führungsschiene
für das Schwingtor
verkeilt wird.
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Aus
der
DE 40 24 666 C2 ist
ein Sektionaltor bekannt, dessen Torblatt an den seitlichen Rändern jeweils
ein Hubseil aufweist, welches an einem unteren Endabschnitt des
Torblattes durch eine als Arretierklinke ausgebildete Schlaffseilsicherung
geführt ist.
Die Öffnungs-
und Schließbewegung
des Sektionaltores erfolgt durch ein Ab- bzw. Aufwickeln der Hubseile
auf eine motorbetriebene Wickelwelle, die oberhalb des Torblattes
angeordnet ist. Bei dem Bruch eines der Zugseile wird die zugeordnete,
drehbar gelagerte und mit einer Feder gespannte Arretierklinke verdreht
und verkeilt sich mit der angrenzenden Führungsschiene, wodurch bei
einem Seilbruch ein Herunterfallen des Torblattes verhindert wird.
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Aus
der
DE 297 11 166
U1 ist ein Sektionaltor bekannt, wobei Hubseile randseitig
am Torblatt verlaufen. Zumindest ein Hubseil ist über einen
Nocken einer Schlaffseilsicherung geführt und hält diese in einer Ruhestellung.
Bei einem Bruch des Hubseiles wird die Schlaffseilsicherung von
einer Feder gegen die Innenfläche
einer zugeordneten Führungsschiene
gedrückt
und verkeilt sich dort, wodurch ein Herunterfallen des Torblattes
verhindert wird.
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Vor
diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei
einem Tor mit den Eingangs beschriebenen Merkmalen die Einbruchssicherheit
und die Sicherheit bei der Benutzung zu erhöhen.
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Erfindungsgemäß wird die
Aufgabe dadurch gelöst,
dass der Sperrriegel an einem schwenkbeweglich gelagerten, von einer
Feder beaufschlagten und mit dem Hubseil verbundenen Träger der Schlaffseilsicherung
befestigt ist, wobei an dem Träger
ein Flacheisen mit einer Schneidkante angeordnet ist, welche bei
einem Erschlaffen des Hubseiles durch eine Schwenkbewegung des Trägers auf
die Außenseite
der Führungsschiene
wirkt und ein Herunterfahren des Torblattes verhindert, und wobei
der Sperrriegel seitlich über
die Führungsschiene
vorsteht und in der Torblattschließstellung bei einem Erschlaffen
des Hubseiles durch eine Schwenkbewegung des Trägers in den Bereich unterhalb
des Anschlages gelangt, der an der Außenseite der Führungsschiene
angeordnet ist. Wird bei einem ruhenden Antrieb und bei einem geschlossenen
Tor das Torblatt angehoben, erschlafft das an der Schlaffseilsicherung
befestigte Hubseil, wodurch der Sperrriegel die Sperrposition einnimmt.
Bei einem Hochschieben des Torblattes schlägt dann der Sperrriegel an
dem Anschlag an, wodurch ein Öffnen
des Tores verhindert wird. Zweckmäßigerweise beträgt bei einem
geschlossenen Tor und einem erschlafften Zugseil der Abstand zwischen
Sperrriegel und Anschlag weniger als 5 cm, vorzugsweise weniger
als 2 cm, wodurch nicht nur der Zugang durch das Tor, sondern auch
ein Eingriff unter dem Torblatt hindurch verhindert werden kann.
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Zweckmäßigerweise
sind der Sperrriegel und der Anschlag als formstabile Metallteile,
beispielsweise als Flacheisen oder Hohlprofil, ausgeführt. Durch
diese Ausgestaltung kann auch bei massiver Gewalteinwirkung ein
Hochschieben des Torblattes verhindert werden. Die formstabilen
Metallteile sind darüber
hinaus kostengünstig
und leicht montierbar.
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Die
Schlaffseilsicherung weist erfindungsgemäß einen Fangmechanismus auf,
der bei einem Erschlaffen des an der Schlaffseilsicherung befestigten Hubseiles
auf die zugeordnete Führungsschiene wirkt
und ein Herunterfallen des Torblattes verhindert. Der Schlaffseilsicherung
kommt damit eine doppelte Funktionalität zu. Neben dem Einbruchschutz, durch
den ein Aufschieben des geschlossenen Torblattes verhindert wird,
ist auch das geöffnete
oder zum Teil geöffnete
Torblatt bei einem Bruch des an der Schlaffseilsicherung befestigten
Hubseiles gegen ein Herunterfallen gesichert. Insbesondere kann
der erfindungsgemäße Einbruchschutz
auch bei bereits montierten Schlaffseilsicherungen mit einem Fangmechanismus
durch ein Anbringen des Sperrriegels an der Schlaffseilsicherung
und des Anschlages an der zugeordneten Führungsschiene nachgerüstet werden.
Die erfindungsgemäße Schlaffseilsicherung kann
des Weiteren kostengünstig
aus Standardteilen zusammengestellt werden.
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Der
Sperrriegel ist über
einen Träger
beweglich an einem am Torblatt befestigten Halteteil angeordnet,
wobei die Schlaffseilsicherung einen Spann mechanismus aufweist,
der bei einem Erschlaffen des an der Schlaffseilsicherung befestigten
Hubseiles den Sperrriegel in die Sperrposition bewegt. Der Sperrriegel
kann beispielsweise mit einem Träger verschraubt
sein, der schwenkbeweglich mit dem Halteteil verbunden ist. Erfindungsgemäß ist an
dem Träger
auch ein Flacheisen als Fangmechanismus vorgesehen, welches in Sperrposition
mit einer Schneidkante schräg
nach unten hin ausgerichtet an der Außenfläche der zugeordneten Führungsschiene anliegt
und ein Herunterfallen des Torblattes verhindert.
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Im
Rahmen der Erfindung kann ein an der Schlaffseilsicherung angeordneter
Anschluss für
das Hubseil starr mit dem Sperrriegel verbunden sein, wobei im gespannten
Zustand des Hubseiles die Seilspannung des Hubseiles gegen den Spannmechanismus
wirkt. Bei einem Erschlaffen des Hubseiles wird die Seilspannung
reduziert, weshalb die von dem Spannmechanismus auf den Sperrriegel
wirkende Kraft nicht kompensiert werden kann und der Sperrriegel
in die Sperrposition bewegt wird. Sobald das Hubseil wieder gespannt
wird, verlässt
der Sperrriegel die Sperrposition. Wird so nach einem Einbruchsversuch
das Torblatt wieder von dem Antrieb angetrieben, ist die ordnungsgemäße Funktionsfähigkeit
des Tores weiterhin gewährleistet.
In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen
sein, dass der Spannmechanismus beim ordnungsgemäßen Betrieb des Tores von einer
mit dem gespannten Hubseil verbundenen Halteklinke fixiert ist.
Bei einem Erschlaffen des Hubseiles wird die Halteklinke betätigt, wodurch
der Spannmechanismus entriegelt wird und den Sperrriegel in die
Sperrposition bewegt. Da die Seilspannung des Hubseiles nur auf
die Sperrklinke wirkt und nicht gegen die Spannkraft des Spannmechanismus,
kann bereits bei einer geringen Reduzierung der Seilspannung der
Sperrriegel in die Sperrposition bewegt werden, wobei der Sperrriegel
auch bei einem erneuten Spannen des Hubseiles in der Sperrposition
verbleibt. Dem Benutzer wird auf diese Weise eine Fehlfunktion oder
ein Einbruchsversuch sicher angezeigt.
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In
einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
dass die Schlaffseilsicherung von der Torblattinnenseite und/oder
durch einen Sicherheitsschlüssel
von der Torblattaußenseite
arretierbar und so außer
Kraft zu setzen ist. Die Arretierung der Schlaffseilsicherung ermöglicht dem
berechtigten Benutzer des Tores, beispielsweise bei einem Ausfall
eines elektrischen Antriebes des Torblattes, ein manuelles Hochschieben
des Torblattes.
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Im
Rahmen der Erfindung kann die Schlaffseilsicherung einen elektrischen
Sensor zur Erfassung der Seilspannung des an der Schlaffseilsicherung
befestigten Hubseiles aufweisen. Bei einem ruhenden Antrieb des
Torblattes zeigt ein Erschlaffen des Hubseiles üblicherweise einen Einbruchsversuch
an. Das Erschlaffen des Hubseiles wird dabei von dem elektrischen
Sensor erfasst, der beispielsweise über eine elektronische Steuereinheit
ein Alarmsignal auslösen kann.
Das Alarmsignal kann an eine Einbruchmeldeanlage weitergeleitet
werden, wodurch die Einbruchssicherheit weiter erhöht wird.
Wird bei dem Betrieb des Tores ein Erschlaffen der Seilspannung
von dem elektrischen Sensor erfasst, so lässt dies auf einen Bruch des
zugeordneten Hubseiles schließen, worauf
der Antrieb des Tores anzuhalten oder zu unterbrechen ist.
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Im
Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel
darstellenden Zeichnung erläutert.
Es zeigen schematisch:
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1 die
Ansicht eines erfindungsgemäßen Tores
von der Torblattinnenseite,
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2 eine
Detailansicht eines unteren Randbereiches des erfindungsgemäßen Tores
im geschlossenen Zustand,
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3 eine
Detailansicht des Tores im Bereich der Schlaffseilsicherung bei
einem ordnungsgemäßen Betrieb
des Tores,
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4 die
erfindungsgemäße Schlaffseilsicherung
gemäß 2 und 3 bei
einem erschlafften Hubseil.
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1 zeigt
ein als Sektionaltor ausgebildetes erfindungsgemäßes Tor 1, dessen
Torblatt 2 an seinen Seitenrändern 3 in Führungsschienen 4 geführt ist.
An beiden Seiten des Torblattes 2 verläuft jeweils ein Hubseil 5,
das über
eine Schlaffseilsicherung 6 mit dem Torblatt 2 verbunden
ist. Die Hubseile 5 sind oberhalb des geschlossenen Torblattes 2 an einer
von einem Motor 7 angetriebenen Wickelwelle 8 befestigt,
wobei das Torblatt 2 durch ein Aufwickeln der Hubseile 5 auf
die Wickelwelle 8 geöffnet
wird. Zur Unterstützung
des Motors 7 ist an der Wickelwelle 8 ein Torsionsfedermechanismus 9 vorgesehen. Bei
dem dargestellten Tor 1 wird das Torblatt 2 bei
der Öffnungsbewegung
vertikal nach oben bewegt. Ohne Einschränkung kann jedoch auch vorgesehen
sein, dass die Führungsschienen 4 oberhalb
der von dem Torblatt 2 verschlossenen Toröffnung zunächst entlang
eines Bogens und dann in etwa horizontal verlaufen, wodurch das
Sektionaltor in eine horizontale Öffnungsstellung bewegbar ist.
An den Schlaffseilsicherungen 6 ist jeweils ein Sperrriegel 10 vorgesehen.
Direkt oberhalb der Sperrriegel 10 ist jeweils ein Anschlag 11 seitlich
auf die Führungsschienen 4 aufgeschraubt.
An einer der Schlaffseilsicherungen 6 ist ein elektrischer
Sensor 12 zur Erfassung der Seilspannung vorgesehen, der über ein
Spiralkabel 13 mit einer zentralen Steuereinheit 14 verbunden
ist. Auch der Motor 7 für
den Antrieb des Torblattes 2 ist an die zentrale Steuereinheit 14 angeschlossen.
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Ein
Ausschnitt des erfindungsgemäßen Tores
ist in 2 dargestellt. Der Sperrriegel 10 ist über einen
Träger 15 schwenkbeweglich
um eine Schwenkachse 16 an einem am Torblatt 2 befestigten Halteteil 17 angeordnet.
Um die Schwenkachse 16 ist eine Feder als Spannmechanismus 18 angeordnet, die
auf den Träger 15 wirkt.
Das Hubseil 5 ist über den
Träger 15 direkt
mit dem Sperriegel 10 verbunden, wobei die Seilspannung
des gespannten Hubseiles 5 gegen die Spannfeder wirkt und
den Sperrriegel 10 in einer Betriebsposition hält. Bei
dem geschlossenen Tor ist der als Flacheisen ausgeführte Sperrriegel 10 unmittelbar
unterhalb des als Hohlprofil ausgeführten Anschlages 11 angeordnet.
Die Schlaffseilsicherung 6 weist einen Fangmechanismus 19 auf,
der bei einem Erschlaffen des Hubseiles 5 auf die zugeordnete
Führungsschiene 4 wirkt
und ein Herunterfahren des Torblattes 2 verhindert. Der Fangmechanismus 19 ist
als ein an dem Träger 15 befestigtes
Flacheisen mit einer Schneidkante 20 ausgeführt. Um
von der Torblattinnenseite die Schlaffseilsicherung 6 zu
arretieren und so außer Kraft
zu setzen, ist auf das Halteteil 17 ein festklemmendes
U-Profil 21 aufgesteckt, welches in eine zugeordnete Ausnehmung 22 des
Trägers 15 einschiebbar
ist. Durch die Arretierung der Schlaffseilsicherung 6 kann
das Torblatt 2 beispielsweise bei Wartungsarbeiten oder
bei einem Ausfall des Antriebes manuell betätigt werden. Der elektrische
Sensor 12 zur Erfassung der Seilspannung ist im Bereich
der Schwenkachse 16 angeordnet. Wie in 3 dargestellt,
wird bei einer Vertikalbewegung des Torblattes 2 der Sperrriegel 10 in
der Betriebsposition an dem Anschlag 11 vorbeibewegt.
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Bei
einem Erschlaffen des an der Schlaffseilsicherung 6 befestigten
Hubseiles 5 wird der Sperrriegel 10 in die in 4 dargestellte
Sperrposition bewegt. Bei einem Hochschieben des Torblattes 2 erschlaffen
die Hubseile 5 und der Sperrriegel 10 schlägt bei der Öffnungsbewegung
an dem Anschlag 11 an, wodurch die Vertikalbewegung des
Torblattes 2 begrenzt ist. Sperrriegel 10 und
Anschlag 11 sind so positioniert, dass sich das Torblatt 2 ausgehend von
der Schließstellung
nicht oder allenfalls wenige Zentimeter öffnen lässt. Ein Zugang durch das Tor 1 und
ein Eingriff unter dem Torblatt 2 hindurch wird so sicher
vermieden. Da Sperrriegel 10 und Anschlag 11 als
formstabile Metallteile ausgeführt
sind, ist ein Einbruchschutz auch bei massiver Gewalteinwirkung gewährleistet.
Bei einem Bruch des Hubseiles 5 bei dem Betrieb des Tores 1 nimmt
die Schlaffseilsicherung 6 die Sperrposition ein, wodurch
die Schneidkante 20 des Flacheisens des Fangmechanismus 19 klemmend
gegen die zugeordnete Führungsschiene 4 wirkt
und ein Herunterfallen des Torblattes 2 verhindert. In
der Sperrposition liegt das Flacheisen des Fangmechanismus 19 mit
der Schneidkante 20 schräg nach unten gerichtet an der
Außenfläche der zugeordneten
Führungsschiene 4 an.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel,
bei dem die Schlaffseilsicherung 6 sowohl einen Fangmechanismus 19 als auch
den erfindungsgemäßen Sperrriegel 10 aufweist,
der zusammenwirkend mit dem Anschlag 11 als Einbruchschutz
dient, verbleibt nach einem Einbruchsversuch ein schmaler Spalt 23 an
der Torblattunterseite, da das Torblatt 2 von dem Fangmechanismus 19 in
der leicht geöffneten
Position gehalten wird. Die Sperrposition der Schlaffseilsicherung 6 wird
von dem Sensor 12 erfasst und an die Steuereinheit 14 übermittelt,
die ein Alarmsignal an eine Einbruchmeldeanlage abgibt. Sobald das
an der Schlaffseilsicherung 6 befestigte Hubseil 5 von
dem Antrieb gespannt wird, wird die Schlaffseilsicherung 6 mit
Sperrriegel 10 und Fangmechanismus 19 wieder in
die Betriebsposition bewegt, wodurch der ordnungsgemäße Betrieb
ermöglicht
wird.
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Wie
in 4 angedeutet, kann an der Schlaffseilsicherung 6 ein
Schutzblech 24 angeordnet sein, welches einen unbeabsichtigten
Eingriff in die Schlaffseilsicherung verhindert und die Schlaffseilsicherung 6 vor
einer Verschmutzung schützt.