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Die
Erfindung betrifft zunächst
ein Verfahren zum Betreiben eines gekoppelten Kraft-/Wärmeprozesses
zur Versorgung, hinsichtlich der Wärme, einer einen Heizkreislauf
aufweisenden Gebäudeheizung, wobei
die Gebäudeheizung
einen maximalen Wärmebedarf
aufweist, wobei weiter zugleich ein Teil der eingesetzten Energie
in elektrische Energie umgewandelt wird, der Prozess mit Hilfe einer
mehrstufig ausgebildeten Gasturbinenanordnung durchgeführt wird,
und darüber
hinaus mittels des austretenden entspannten Gasstroms dem Heizkreislauf
unter Abkühlung
dieses Gasstroms Wärme
zugeführt
wird.
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Ein
derartiges Verfahren ist beispielsweise aus der
DE 196 13 802 A1 bekannt.
Dieser bekannte Prozess, der ein Raumheizungssystem und eine Stromversorgung
eines Gebäudes
bedienen soll, ist auf eine Stromautarkie ausgelegt. Zumindest die zum
Betrieb des Systems erforderliche elektrische Energie soll durch
das Haus- oder Raumheizungssystem selbst zur Verfügung gestellt
werden. Diese Auslegung des bekannten Kraft-/Wärmeprozesses, der auch mit
mehreren, jeweils auch einen Generator aufweisenden Gasturbinenanlagen,
ggf. unter mehrstufiger Schaltung, durchgeführt werden kann, ist allerdings
unter Berücksichtigung
der Wirtschaftlichkeit mit Nachteilen verbunden. Die Auslegung im
Hinblick auf die Stromautarkie verlangt, aufwendige Speicher für elektrische
Energie vorzusehen. Gleichwohl verbleiben gewisse Zeiten der Heizperiode,
in denen das Verfahren nur hinsichtlich der Erzeugung der elektrischen
Energie durchgeführt
werden muss, die dann aber günstiger
aus dem Netz bezogen werden kann. Dies jedenfalls unter Berücksichtigung üblicher für Wohnungszwecke
dienender Gebäude,
die in ein vorhandenes Stromversorgungsnetz eingebunden sind. Selbst
wenn zwei Gasturbinenanlagen vorgese hen sind, ist eine schlechte
Regelbarkeit gegeben, da immer auch die Stromseite beeinflusst ist.
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Ausgehend
von dem vorbeschriebenen Stand der Technik stellt sich der Erfindung
die Aufgabe, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Betreiben eines
gekoppelten Kraft-/Wärmeprozesses
einer einen Heizkreislauf aufweisenden Gebäudeheizung anzugeben, wobei
eine möglichst
hohe Wirtschaftlichkeit gegeben ist.
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Diese
Aufgabe ist zunächst
und im Wesentlichen hinsichtlich des Verfahrens beim Gegenstand des
Anspruches 1 gelöst,
wobei darauf abgestellt ist, dass in Abhängigkeit des Wärmebedarfs
der Gebäudeheizung
eine Höherverdichtung
aus der ersten Stufe, welche erste Stufe nur auf einen Teil des
maximalen Wärmebedarfs
der Gebäudeheizung
ausgelegt ist, austretenden Gasstroms mittels der zweiten Gasturbinenstufe,
die nur aus einer Turbine und einem Verdichter besteht, vorgenommen
wird.
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Erfindungsgemäß ist das
Verfahren vorzugsweise auf die vollständige Deckung des Wärmebedarfs
der Gebäudeheizung
und gegebenenfalls zur Deckung des Wärmebedarfs zur Trinkwassererwärmung ausgelegt.
Die Stromerzeugung ist gleichsam nur ein Nebenprodukt, das mit genutzt
wird. Im Übrigen
erfolgt aber eine ergänzende
Stromversorgung durch die üblicherweise
vorhandene Anbindung an das Stromnetz des örtlich bzw. regional zuständigen Energieversorgungsunternehmens.
Dadurch, dass eine mehrstufige Gasturbinenanordnung mit jeweils einer
Turbine und einem Verdichter vorgesehen ist, kann insbesondere in
Zeiten, in welchen der Wärmebedarf
der Hausheizung größer ist
als die Wärmemenge,
die durch die erste Gasturbinenstufe zur Verfügung gestellt werden kann,
der Brennstoff optimal genutzt werden. Da zudem die zweite Gasturbinenstufe
nur aus einer Turbine und einem Verdichter besteht, ist diese, wenn
sie zugeschaltet ist, vergleichsweise einfach hinsichtlich des ak tuellen
Wärmebedarfs
nachführbar
und regelbar. Hinsichtlich des Kreisprozesses kann eine höhere Temperatur-
und Druckdifferenz gefahren werden. Andererseits kann über einen
relativ großen
Zeitraum der Heizperiode mittels der ersten Gasturbinenstufe auch
noch zusätzlich
elektrische Energie erzeugt werden, die zudem in der Regel damit
zu günstigeren
Kosten erzeugt werden kann, als sie über das übliche Versorgungsnetz etwa
zu beziehen ist. Es ist auch möglich, elektrische Überschussenergie
in das allgemeine elektrische Versorgungsnetz einzuspeisen.
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Die
zuschaltbare zweite Gasturbinenstufe ist also nur auf die Spitzenlast
hin ausgelegt. Dies ermöglicht
es, diese zweite Gasturbinenstufe, nämlich die Turbine und den Verdichter,
vergleichsweise klein auszulegen. Dies ermöglicht es weiterhin, wie nachstehend
noch ergänzend
erläutert,
auf Standardbauteile zurückzugreifen.
Besonders bevorzugt ist hinsichtlich der Gasturbinenanlage für die zweite
Stufe auf aus der Kfz-Technik vorhandene Komponenten, nämlich die
bekannten Abgasturbolader, zurückgegriffen.
Es kann praktisch die komplette Verdichter- und Turbineneinheit
mit Wastegate oder variabler Turbinengeometrie (VTG), letzteres
ist nachstehend auch noch weiter erläutert, eingesetzt werden.
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Hinsichtlich
des Brennstoffes kann vorrangig auf die vorhandene Brennstoffversorgung
von Gebäuden
zurückgegriffen
werden. Also insbesondere Erdgas und Heizöl.
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Vorzugsweise
ist eine derartige Anlage und ein derartiges Verfahren bei Gebäuden kleiner
bis mittlerer Größe einsetzbar.
Nämlich
bei Mehrfamilienhäusern,
bis hin zu etwa sechs- bis zwanzig Wohneinheiten.
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Die
nachstehend erläuterten
Merkmale der weiteren Ansprüche
sind im Hinblick auf den Hauptgedanken erläutert, können aber ggf. auch in ihrer unabhängigen Formulierung
von Bedeutung sein.
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Bevorzugt
ist, dass der aus dem Verdichter der ersten Gasturbinenstufe austretende
Gasstrom jedenfalls dann, wenn in dem Verdichter der zweiten Gasturbinenstufe
weiterverdichtet wird, zuvor gekühlt wird.
Dies ermöglicht
es, die zweite Verdichtung bei einer relativ niedrigen Temperatur
zu beginnen woraus eine Reduzierung der zu leistenden spezifischen Verdichterarbeit
bei der zweiten Verdichtung resultiert. Weiterhin kann so die Entspannung
des Gasstroms in der Turbine von einem optimal hohen Druckniveau
ausgehend durchgeführt
werden. Entsprechend wird die Kühlung
des verdichteten Gasstroms, der aus dem Verdichter der ersten Gasturbinenstufe
austritt, vor Eintritt in den Verdichter der zweiten Gasturbinenstufe
durchgeführt.
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Vor
Eintritt des Gasstromes in die Brennkammer ist bevorzugt eine Vorwärmung, mittels
eines Rekuperators, vorgesehen. Der Rekuperator ist hierbei bei
zugeschalteter zweiter Gasturbinenstufe nach weiterer Verdichtung
des Gasstroms durch den zweiten Verdichter vorgesehen. Es handelt
sich um einen Gas-/Gaswärmetauscher,
wobei der so verdichtete Gasstrom gegen den aus der Turbine der
ersten Gasturbinenstufe austretenden und entsprechend entspannten
Gasstrom im Wärmetausch
geführt
wird. Hierdurch wird in gewünschter
Weise die Luft-(Gas-) Temperatur des aus der Turbine der ersten
Gasturbinenstufe austretenden Gasstroms gekühlt, so dass sich zur Auskopplung
von Wärme
aus diesem entspannten Gasstrom in den Heizkreislauf ein Temperaturniveau
ergibt, das mit vergleichsweise wenig aufwendigen Wärmetauschern
zurechtkommt.
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Vor
die Turbine der zweiten bzw., wenn diese nicht aktiviert ist, der
ersten Gasturbinenstufe ist im Kreislauf des Prozesses die Brennkammer
vorgesehen. Ei nerseits wird sie von dem verdichteten, aus dem ersten
und/oder zweiten Verdichter austretenden Gasstrom durchsetzt und
andererseits wird hier entsprechend Brennstoff hinzugegeben und
findet die temperaturerhöhende
Verbrennung statt. In dem Fall, dass Erdgas als Brennstoff genutzt
wird, ist noch ein Gasverdichter für das Erdgas, als gesondertes Aggregat,
vorgesehen. Flüssiger
Brennstoff muss unter entsprechendem Druck in die Brennkammer eingedüst werden.
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Der
gekoppelte Kraft-/Wärmeprozess
wird insgesamt als offener Prozess geführt. Der aus der Turbine der
ersten Gasturbinenstufe austretende Gasstrom wird letztlich in üblicher
Weise über
einen Kamin in die Atmosphäre
geleitet. Insgesamt gibt der Gasstrom im Laufe des Prozesses mehrfach über Wärmetauscher
vorzugsweise Wärme
an den Heizkreislauf und gegebenenfalls Wärme zur Trinkwassererwärmung ab,
bevorzugt über
einen zwischengeschalteten gesonderten internen, hauptsächlich der Wärmeübertragung
und Trennung von Gasturbinenkreislauf und Heizkreislauf dienenden, Übertrager-Wasserkreislauf.
Zunächst,
wie bereits beschrieben, über
den Gas-/Wasserwärmetauscher,
der nach dem ersten Verdichter vorgesehen ist. Sodann über einen
zweiten Gas-/Wasserwärmetauscher,
der von dem aus der Turbine der ersten Gasturbine austretenden entspannten
Gasstrom, nach Durchsetzen des Rekuperators, durchsetzt wird. Darüber hinaus ist
bevorzugt noch weiter nachgeschaltet ein Brennwert-Wärmetauscher
vorgesehen, in dem der Gasstrom also unter die Kondensationstemperatur
abgekühlt
wird.
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Grundsätzlich können der
zweite Gas-/Wasserwärmetauscher
und der Brennwertwärmetauscher
auch integriert ausgeführt
sein. Bevorzugt ist es jedoch, sie als gesonderte Aggregate auszuführen, auch
mit einem nachgeschalteten Schalldämpfer, um das Austrittsgeräusch des
Gasstroms bei Austritt in die Atmosphäre zu reduzieren.
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Gegenstand
der Erfindung ist auch eine Gasturbinen-Gebäudeheizungsanlage, mit einem
Gasstrom und einem Übertrager-Heizkreislauf,
weiter mit einer mehrstufig ausgelegten Gasturbinenanordnung, einem
Generator und einem zur Entkopplung von Wärme in den Heizungskreislauf
und Trinkwasserkreislauf dienenden Wasser-/Wasserwärmetauscher.
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Eine
derartige Gasturbinen-Gebäudeheizungsanlage
ist entsprechend in gleicher Weise aus der bereits angeführten
DE 196 13 802 A1 bekannt.
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Insofern
stellt sich auch anlagentechnisch die Aufgabe, eine Gasturbinen-Gebäudeheizungsanlage
anzugeben, die eine möglichst
wirtschaftliche Ausnutzung des eingesetzten Brennstoffes zur vollständigen Deckung
des Wärmebedarfs
der Gebäudeheizungsanlage
ermöglicht,
unter ergänzender Wandlung
der eingesetzten Energie in elektrische Energie.
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Diese
Aufgabe ist zunächst
und im Wesentlichen beim Gegenstand des Anspruches 11 gelöst, wobei
darauf abgestellt ist, dass die zweite Gasturbinenstufe, die nur
aus einer Turbine und einem Verdichter besteht, in Abhängigkeit
des Wärmebedarfs der
Gebäudeheizung
zur Erreichung eines höheren Druckniveaus
im Kreisprozess zuschaltbar ist, wobei die zweite Gasturbinenstufe
entsprechend einer Bypassleitung (waste-gate) umgehbar ist bzw.
jedenfalls deaktivierbar ist.
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Auch
anlagentechnisch manifestiert sich die Erfindung in dem Konzept,
die zweite Gasturbinenstufe lediglich zur Abdeckung von Spitzenlasten
zuschaltbar vorzusehen, die Grundlast betreffend den Wärmebedarf
der Gebäudeheizungsanlage
aber mit der ersten Gasturbinenstufe fahren zu können, wobei hierbei auch zugleich,
und entsprechend über
einen bezogen auf die Heizperiode eines solchen Gebäudes relativ
langen Zeitraum, ergänzend
eine Wandlung in elektrische Energie vorgenommen wird. Diese elektrische
Energie dient ne ben der Eigenversorgung der Gasturbinen-Gebäudeheizungsanlage
selbst und der Versorgung des Bedarfs des diesbezüglichen Gebäudes während der
Heizperiode ggf. auch zum Einspeisen in das örtliche Versorgungsnetz.
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Insgesamt
ist aber wesentlich, dass die Anlage auf die Deckung des Wärmebedarfs
des Gebäudes
hin optimiert ausgelegt ist, unter möglichst guter Ausnutzung des
jeweils eingesetzten Brennstoffs. Dadurch, dass die zweite Gasturbinenstufe
deutlich kleiner ausgelegt ist als die erste Gasturbinenstufe und
ein gewisser Spielraum bei der Auslegung der beiden Gasturbinenstufen
besteht, kann jedenfalls hinsichtlich der zweiten Gasturbinenstufe
auch auf Standardbauteile, wie etwa den Kraftfahrzeug-Turbolader,
bevorzugt zurückgegriffen
sein.
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Die
Merkmale der weiteren Ansprüche
sind nachstehend im Zusammenhang mit dem vorbeschriebenen generellen
Konzept der Gasturbinen-Gebäudeheizungsanlage
beschrieben, können ggf.
aber auch in ihrer unabhängigen
Formulierung von Bedeutung sein.
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Weiterhin
ist bevorzugt, dass ein Rekuperator vorgesehen ist, mit welchem,
ausgeführt
als Gas-/Gaswärmetauscher,
der aus der Turbine der ersten Gasturbinenstufe austretende entspannte Gasstrom
im Wärmetausch
zur Aufwärmung
des aus dem zweiten Verdichter austretenden verdichteten Gasstroms
abkühlbar
ist. Der entspannte Gasstrom wird vor erster Auskopplung von Wärme, gegebenenfalls über einen Übertrager-Wasserkreislauf,
somit auf ein niedrigeres Temperaturniveau gebracht.
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Dieser
letztere Wärmetausch
wird entsprechend in einem Gas-/Wasserwärmetauscher durchgeführt. Dabei
kann ein solcher Wärmetauscher
bereits so ausgelegt sein, dass die Taupunkttemperatur des Gasstroms
unterschritten wird, dass also auch die latente Wärme des
Gasstroms entsprechend einem Brennwert-Wärmetauscher sogleich mitgenutzt wird.
Bevorzugt ist aber, dass ein weiterer Brennwertwärmetauscher nachgeschaltet
ist.
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Nach
dem Rekuperator durchsetzt der – ggf. zweifach – verdichtete
Gasstrom die Brennkammer, die im Hinblick auf die hier relevanten
Drücke
(bspw. 4 bis 5 bar) als Mitteldruckbrennkammer zu bezeichnen ist.
In die Brennkammer wird weiter, ggf., im Fall von Gas, insbesondere
Erdgas, mittels eines Gasverdichters, Brennstoff eingeleitet und
verbrannt. Es ergibt sich ein entsprechend hoch verdichteter und hoch
temperierter Gasstrom der dann auf die Turbine der zweiten Gasturbinenstufe,
bzw., wenn diese umgangen ist, auf die Turbine der ersten Gasturbineneinheit
gegeben wird und dort entsprechend entspannt.
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Wie
sich bereits aus Vorstehendem ergibt, ist auf der Welle der ersten
Gasturbinenstufe nicht nur die erste Turbine und der erste Verdichter,
sondern auch ein Generator zur Erzeugung elektrischen Stroms angeordnet,
während
auf der Welle der zweiten Gasturbineneinheit nur der zweite Verdichter
und die zweite Turbine angeordnet ist. Es ist weiterhin bevorzugt
ein zentraler Regler vorgesehen, der sowohl einen zwischen den Generator
und das allgemeine Stromnetz geschalteten Frequenzumrichter als
auch den Gasverdichter (oder ggf. Ölpumpe) und die Heizungsumwälzpumpe
des Übertrager-Wasserkreislaufs
regelt.
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Lagerungstechnisch
ist es bevorzugt, dass die Welle der ersten und/oder der zweiten
Gasturbinenstufe und/oder des Generators mittels Gleitlagern gelagert
ist, die weiter bevorzugt über
eine zentrale Ölversorgung
mittels einer Ölpumpe
versorgt werden. Es können
aber auch für
eine oder beide der genannten Wellen bzw. auch den Generator jeweils Wälzlager
vorgesehen sein.
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Nachstehend
ist die Erfindung des Weiteren anhand der beigefügten Zeichnung, die jedoch
lediglich ein Ausführungsbeispiel
darstellt, erläutert.
Hierbei zeigt:
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1 ein
Blockschaltbild einer Gasturbinen-Gebäudeheizungsanlage; und
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2 ein
zugehöriges
T-/S-Diagramm.
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Dargestellt
und beschrieben ist, zunächst
mit Bezug zu 1, das grundsätzliche
Blockschaltbild einer Gasturbinen-Gebäudeheizungsanlage, wobei eine
mehrstufige Gasturbinenanordnung den Kern bildet. Die Gasturbinenanordnung
dient sowohl zur Erzeugung von Wärme
(letztlich: Heizungswärme und
Wärme zur
Trinkwassererwärmung)
wie auch zur Erzeugung von Kraft. Letzteres vorrangig zum Antrieb
der Verdichter, aber auch des Generators. Es handelt sich somit
um eine gekoppelte Kraft/Wärmeanlage
bzw. die Durchführung
eines gekoppelten Kraft-/Wärmeprozesses.
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Diese
Gasturbinen-Gebäudeheizungsanlage
wird nur während
der Heizperiode eines Gebäudes
betrieben. Außerhalb
der Heizperiode des Gebäudes
erfolgt die Stromversorgung über
die übliche Netzversorgung,
die parallel vorhanden ist. Darüber hinaus
wird in der Regel während
der Heizperiode nicht zur Eigennutzung verwendeter Strom in das Netz
eingespeist. Natürlich
kann bei Bedarf auch in diesem Zeitraum (zusätzlich) Strom aus dem Netz bezogen
werden.
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Es
ist eine erste Gasturbinenstufe 1 und eine zweite Gasturbinenstufe 2 zu
erkennen.
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Während die
erste Gasturbinenstufe 1 aus einem ersten Verdichter 3,
einer ersten Turbine 4 und einem auf derselben Welle 28 angeordneten
Generator 5 besteht, besteht die zweite Gasturbinenstufe 2 nur
aus einem zweiten Verdichter 6 und einer zweiten Turbine 7.
Der erste Verdichter 3 saugt Außenluft 9 über einen
Luftfilter 8 an.
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Nachgeordnet
zu dem ersten Verdichter 3 ist ein erster Gas-/Wasserwärmetauscher 10 vorgesehen,
in welchem der aus dem ersten Verdichter 3 austretende
und entsprechend erwärmte
Gasstrom im Wärmetausch
zu dem Übertrager-Wasserkreislauf,
der insgesamt mit dem Bezugszeichen 11 versehen ist, geführt ist.
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Danach
wird der verdichtete aber gekühlte Gasstrom
auf den Verdichter 6 der zweiten Gasturbinenstufe 2 gegeben
und geht von dort in den Rekuperator 13. Der Rekuperator 13 ist
ein Gas-/Gaswärmetauscher,
in welchem der aus der ersten Turbine 4 austretende entspannte
Gasstrom abgekühlt
wird und im Gegenzug der verdichtete Gasstrom aus dem zweiten Verdichter 6 entsprechend
vorgewärmt
wird. Es kann auch vorgesehen sein, dass im Falle, dass die zweite
Gasturbinenstufe 2 nicht aktiviert ist, auch der erste
Gas-/Wasserwärmetauscher 10 hinsichtlich des
Gasstroms mittels einer weiteren, beim Ausführungsbeispiel nicht dargestellten
Bypassleitung umgangen wird, um den aus dem ersten Verdichter 3 austretenden
Gasstrom in diesem Fall nicht unnötig vor Eintritt in die Brennkammer 14 abzukühlen. Alternativ
kann auch vorgesehen sein, dass hinsichtlich des Übertrager-Wasserkreislaufes 11 die
Umwälzpumpe 32 nicht
aktiviert ist oder nur auf eine geringe Umlaufgeschwindigkeit eingestellt
ist. Wenn, wie bevorzugt vorgesehen, auch bei einem zur Regelung der
zweiten Gasturbinenstufe vorgesehenen und vollständig geöffnetem Wastegate-Ventil 29 der
Gasstrom noch über
dem Verdichter 6 läuft
(ohne allerdings eine nennenswerte Verdichtung zu erbringen) kann
eine Abkühlung
mittels des Wärmetauschers 10 aus
Temperaturgründen
erwünscht
oder erforderlich sein.
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Der
verdichtete Gasstrom ist nach dem Rekuperator 13 in die
Brennkammer 14 geführt.
Hier wird mittels Brennstoff 15, der beim Ausführungsbeispiel
als Erdgas angenommen ist und zuvor mittels eines Gasverdichters 16 (Gasverdichtereinheit 36) entsprechend über das
Druckniveau des Gasstromes verdichtet ist, Energie zugeführt. In
der Brennkammer 14 kann ein gestuftes Verbrennungssystem vorgesehen
sein. Beispielsweise ein zwei- oder dreistufiges Verbrennungssystem.
Es kann etwa ein Brenner und ein (zuschaltbarer) Pilotbrenner vorgesehen
sein. Auch ist bevorzugt in der Brennkammer 14 ein Temperaturwächter vorgesehen
zur Vermeidung eines Überschreitens
der maximal zulässigen Turbineneintrittstemperatur.
Der Temperaturwächter kann
zugleich als Flammwächter
genutzt werden.
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Nach
der Brennkammer 14 wird der Gasstrom entweder auf die zweite
Turbine 7 der zweiten Gasturbinenstufe 2 geführt oder
mittels eines als Bypass wirkenden Ventils 29 praktisch
nur auf die erste Turbine 4 der ersten Gasturbinenstufe 1 gegeben. Wie
bereits erwähnt,
ist als Ventil 29 hier bevorzugt das als „Wastegate" bezeichnete Umgehungsvertil eines
KFZ-Turboladers genutzt. Insgesamt entspricht die Schaltung der
zweiten Gasturbinenschaltung vorzugsweise derjenigen eines Abgasturboladers.
Es kann zur Aktivierung oder Regelung bis hin zur Deaktivierung
nur das auch dargestellte Wastegate-Ventil 29 vorgesehen
sein.
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Das
Waste-Gate Ventil 29 kann zur Regelung der zweiten Gasturbinenstufe 2 entsprechend nicht
nur offen oder geschlossen sein, sondern auch Zwischenstellungen
einnehmen. Entsprechend dem Öffnungsgrad
durchströmt
dann nur ein Luftteilstrom (Gasteilstrom) die zweite Turbine 7.
Ein gewisses Durchströmen
eines kleinen Teilstroms durch die zweite Turbine 7 kann
selbst bei vollständiger Öffnung des
Waste-Gate Ventils 29 noch gegeben sein.
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Hinsichtlich
der ersten aber bevorzugt auch oder allein der zweiten Turbine 6 kann
auch vorgesehen sein, dass eine sogenannte variable Turbinengeometrie
verwirklicht ist (VTG). Hierbei wird zumeist ein Leitschaufelkranz
mit verstellbarem Anstellwinkel vorgesehen. Dies ermöglicht es,
auch bei geringeren als den maximalen Auslegungs-Gasvolumina eine möglichst
hohe Leistung der Turbine zu erzielen.
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Hinsichtlich
des Übertrager-Wasserkreislauf 11 ist
bereits die erste Einkopplung von Wärme durch den Gas-/Wasserwärmetauscher 10 erläutert worden.
Von dem Übertrager-Heizkreislauf 11 wird
die Wärme über den
Wasser-/Wasserwärmetauscher 30 vorzugsweise
auf den Heizkreislauf 12 übertragen wie in 1 dargestellt.
Alternativ kann der Wasser-/Wasserwärmetauscher 30 auch
in ein Kombinationsspeichersystem integriert sein. Hierbei handelt es
sich um ein System, in dem durch den Wasser-/Wasserwärmetauscher 30 sowohl
Wärme auf den
Heizungskreislauf übertragen
wird als auch ein Wärmetausch
mit einem integrierten Trinkwasserspeicher erfolgt. Hierdurch dient
der Wärmetauscher 30 dann
letztlich sowohl zur Trinkwassererwärmung als auch zum Wärmetausch
mit dem Heizungskreislauf 12 in dem weiterhin eine Heizkreislauf-Umwälzpumpe 18 vorgesehen
ist. Nach dem Wärmetauscher 10 durchsetzt
das Wasser des Übertrager-Wasserkreislaufes 11 einen
zweiten Gas-/Wasserwärmetauscher 19,
in welchem es im Wärmetausch
zu dem aus der ersten Turbine 4 austretenden, nach Durchsetzen
des Rekuperators 13 um ein gewisses Maß gekühlten, Gasstrom geführt wird.
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Danach
durchsetzt der entspannte Gasstrom einen letzten, auch dem Übertrager-Wasserkreislauf 11 zugeordneten,
Gas-/Wasserwärmetauscher,
der als Brennwärmetauscher 21 ausgeführt ist,
um danach, nach Durchströmen
eines Schalldämpfers 20, als
Abgas (Abluft) 22 in die Atmosphäre abgelassen zu werden. Der
Brennwertwärmetauscher 21 ist
hierfür,
gesehen von dem Übertrager-Wasserkreislauf 11,
stromabwärts
zu dem Heizkreislauf-Übertragungswärmetauscher,
dem Wasser-Wasserwärmetauscher 30,
angeordnet. Weiter ist der Brennwertwärmetauscher 21 in
dem genannten Sinne bevorzugt stromaufwärts zu der Umwälzpumpe 32 angeordnet.
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Die
Verbraucher, also in der Regel Heizkörper, des Heizkreislaufes 12 sind
durch das Bezugszeichen 23 angedeutet. Vorzugsweise versorgt
der Heizkreislauf 12 eine Fußbodenheizung oder doch eine
Heizungsanlage, in der ein wesentlicher Anteil der Wärme über eine
Fußbodenheizung,
oder ggf. eine sonstige Flächenheizung,
in den zu heizenden Raum gebracht wird. Wie an sich bekannt, kann
das relativ niedrige nur erforderliche Vorlauftemperaturniveau einer
solchen Flächenheizung
hier günstig
genutzt werden.
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Zur
Wandlung der Stromfrequenz des Generators 5 ist zwischen
dem Stromnetz 24 und dem Generator 5 ein Frequenzumrichter 25 mit
integrierter Netzrückspeisung
vorgesehen. Der Generator 5 kann in bekannter Weise auch
als Motor zum Anfahren der ersten Gasturbineneinheit 1 genutzt
werden.
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Als
Hilfsaggregat für
die gesamte Anlage ist eine Ölpumpe 26 vorgesehen,
die entsprechend mit einem Ölvorrat 27 zusammengeschaltet
ist. Mittels dieses Ölvorrates,
der in einen entsprechenden Öl-Kreislauf
eingebunden ist, und der Ölpumpe 26 können die
ggf. an der ersten Gasturbinenstufe 1 und der zweiten Gasturbinenstufe 2 ausgebildeten
Gleit- oder Wälzlager
versorgt werden. Dem Öl
kann mittels eines Öl/Wasserwärmetauschers 31,
der von dem Übertrager-Wasserkreislauf 11 versorgt
wird, Wärme entzogen
werden.
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Zudem
kann noch ein zentraler Regler 36, insbesondere zur Einwirkung
auf die Umwälzpumpe 32 und/oder
die Heizkreislauf-Umwälzpumpe 18 und/oder
den Frequenzumrichter 25 und/oder den Gasverdichter 16 und/oder
die Ölpumpe 26 und/oder das
Wast-Gate Ventil 29 vorgesehen sein.
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Der
maximaler Wärmebedarf
der Gebäudeheizung
ist der rechnerisch nach der einschlägigen Norm für den kältesten
Tag ermittelte Wärmebedarf. Wenn
kein maximaler Wärmebedarf
der Gebäudeheizung
gegeben ist, was regelmäßig der
Fall sein wird, wird eine Regelung über die Drehzahl an der zweiten
Gasturbi nenstufe 2 vorgenommen. Auch hierzu dient das nach
der Brennkammer 14 im Bypass zu dem Verdichter 7 vorgesehene
sogenannten Wastegate 29. Weiter wird dann eine Anpassung
an den aktuellen Wärmebedarf über eine
Regelung der Drehzahl der ersten Gasturbineneinheit 1 vorgenommen.
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Wie
ersichtlich versorgt (zu Kühlungszwecken)
der Übertrager-Wasserkreislauf 11 über Abzweige 11', 11'', 11''', 11'''', 11''''' auch das Gehäuse der ersten Gasturbinenstufe 1 und
der zweiten Gasturbinenstufe 2, den Generator 5,
den Frequenzumformer 25 und auch einen Öl/Wasserwärmetauscher 33.
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In
dem Leitungsabschnitt zwischen dem zweiten Verdichter 6 und
dem Rekuperator 13 kann, was in 1 nur gestrichelt
dargestellt ist, noch ein Druckhalter 37 vorgesehen sein.
Dieser kann etwa unterstützend
zu einem Motorbetrieb des Generators oder allein für das Anfahren
genutzt werden. Hierzu ist ein Druckhalterventil 34 vorgesehen,
das die Leitung zu einem Druckspeicher 35 öffnet oder
schließt. Der
Druckspeicher 35 kann dann weiter über ein gesondert betätigbares,
hier im Einzelnen nicht dargestelltes Ventil unter Umgehung des
Rekuperators 13 und der Brennkammer 14 unmittelbar
auf den zweiten Verdichter 7 geschaltet sein.
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Typischerweise
kann die zweite Gasturbinenstufe 2 mit einer Wellen-Drehzahl
von 80.000 bis 200.000 (U/min) betrieben werden. Dagegen hat die erste
Gasturbinenstufe 1, bei zugeschalteter zweiter Gasturbinenstufe 2,
eine Wellen-Drehzahl
von ca. 70.000 bis 90.000, bevorzugt etwa 80.000. Dies ist zugleich
auch die maximale Wellendrehzahl der ersten Gasturbinenstufe 1.
Sie kann aber noch hinuntergeregelt werden bis auf etwa 20.000–30.000
U/min.
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Die
maximale (Auslegungs-) Leistung der hier beschriebenen Anlage liegt
bevorzugt zwischen 50 und 120 kW thermisch, wobei auf ca. 20% einer solchen
Anlagenleistung hinuntergeregelt werden kann. Der Brennstoff wird
hierbei zu ca. 20–30%
in elektrische Energie und entsprechend 70–60% thermische Energie umgewandelt.
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Typische
Luftströme
für die
genannten Leistungswerte liegen bei 0,15–0,4 kg/sek. (bezogen auf 50
bis 120 kW thermisch).
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Für die Heizungsanlage
sind an sich typische Auslegungswerte mit bis zu 80–85°C Vorlauftemperatur
und ca. 45°C
oder weniger Rücklauftemperatur vorgesehen.
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Aus
dem T-s-Diagramm (Temperatur-Entropie-Diagramm) gemäß 2 ist
die wärmetechnische
Besonderheit dieser Gasturbinen-Gebäudeheizungsanlage ergänzend erkennbar.
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Zunächst sei
der Kreisprozess mit zugeschalteter zweiter Gasturbinenstufe 2 beschrieben:
Ausgehend
von der Außenluft 9 vor
der ersten Gasturbinenstufe 1 läuft der Prozess wie folgt ab:
Die
angesaugte Außenluft 9 wird
entsprechend mit einer Umgebungstemperatur, hier als T0 angenommen,
angesaugt. In dem Verdichter 3 erfolgt die Verdichtung
auf das Druckniveau P1, entsprechend einer Temperatur
T1. Unter Beibehaltung des erreichten Druckniveaus
P1 (Temperatur T1)
wird der aus dem Verdichter 3 austretende Gasstrom auf
eine Temperatur T2 gekühlt, unter Abgabe einer entsprechenden Wärmemenge
mittels des Wärmetauscher 10 an
den Übertrager-Wasserkreislaufs 11.
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Bei
zugeschalteter zweiter Gasturbinenstufe 2 wird dann die
Verdichtung von dem Druckniveau P1, dem
die Temperatur T2 entspricht, auf den maximalen Druck
Pmax, dem das Temperaturniveau T3 entspricht, im Verdichter 6 durchgeführt. Nach
durchströmen
des Rekuperators 13, erreicht der Gasstrom Temperatur T4, bevor er in die Brennkammer eintritt und
dort durch die Verbrennung mit dem Brennstoff die maximale Temperatur
Tmax erreicht.
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Nach
Austritt aus der Brennkammer durchsetzt der Gasstrom die zweite
Turbine 7, wobei eine Entspannung von Pmax auf
den Druck P1* und eine Abkühlung auf
die Temperatur T5 erfolgt. Mit dem Druck P1* und der Temperatur T5 tritt
der Gasstrom in die Turbine 4 ein.
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Durch
die Entspannung in der Turbine 4 von einem Druckniveau
P1* auf ein Druckniveau P0,
entsprechend einer Abkühlung
von T5 auf T6, wobei
das Druckniveau P0 in der Regel dem Umgebungsdruck entspricht,
wird mechanische Energie gewonnen. Diese mechanische Energie treibt
den Verdichter 3 und den Generator 5. Der so entspannte
Gasstrom durchsetzt sodann den Rekuperator 13, und wird
darin weiter auf T7 abgekühlt. Die
der Temperaturdifferenz von T6 zu T7 entsprechende Wärme wird an den verdichteten
Gasstrom abgegeben. In dem dargestellten T-s-Diagramm drückt sich
dies dadurch aus, dass der verdichtete Gasstrom auf dem Druckniveau Pmax von T3 auf T4 erwärmt
wird.
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Weiter
folgend dem entspannten Gasstrom wird dieser im Wärmetauscher 19 von
T7 auf T8 und in
dem in den Wärmetauscher 21 auf
eine hier beispielhaft angenommene Temperatur T9 abgekühlt.
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Es
versteht sich, dass der Prozess etwas idealisiert dargestellt ist.
Es sollen hiermit aber auch nur die grundsätzlichen Vorgänge verdeutlicht
werden.
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Die
zweite Gasturbinenstufe 2 ist, durch das zu der zweiten
Turbine parallelgeschaltet Wastegate-Ventil 29, dahingehend
regelbar, dass auch Drücke
unterhalb von Pmax (nur) erreicht werden.
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Da
der maximale Wärmebedarf
einer solchen Gebäudeheizung
in einer Heizperiode nicht oder nur singulär gegeben ist, wird sich in
der Regel ein Kreisprozess mit einem maximalen Druck zwischen Pmax und P1 einstellen, solange die zweite Gasturbine
zugeschaltet ist. Wenn die zweite Gasturbine nicht zugeschaltet
ist, ergibt sich nur noch ein Kreisprozess zwischen P0 und
P1 wobei am Eintritt in die Turbine der
Gasturbinenstufe 1 (nur noch) die Temperatur T10 erreicht
wird. In einem gewissen Ausmaß kann
aber auch die erste Gasturbinenstufe noch geregelt werden, so dass
hier ein Zwischen-Druckniveau, kleiner als P1 und
größer als
P0, (nur) erreicht werden kann. Die Regelung
der ersten Gasturbinenstufe 1 kann etwa über den
Generator 5 und/oder den Frequenzumformer 25 als
Bremse erfolgen.
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Soweit
vorstehend von einem Kreisprozess gesprochen ist, versteht sich,
dass in diesem Sinne kein geschlossener Kreisprozess vorliegt. Es
ist ein offener Prozess.
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Alle
offenbarten Merkmale sind (für
sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird
hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen
(Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch
zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender
Anmeldung mit aufzunehmen.