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DE102006019920A1 - Verfahren zur Streustrahlungskorrektur eines CT-Systems mit mindestens zwei winkelversetzt angeordneten Fokus-Detektor-Systemen und CT-System - Google Patents

Verfahren zur Streustrahlungskorrektur eines CT-Systems mit mindestens zwei winkelversetzt angeordneten Fokus-Detektor-Systemen und CT-System Download PDF

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DE102006019920A1
DE102006019920A1 DE102006019920A DE102006019920A DE102006019920A1 DE 102006019920 A1 DE102006019920 A1 DE 102006019920A1 DE 102006019920 A DE102006019920 A DE 102006019920A DE 102006019920 A DE102006019920 A DE 102006019920A DE 102006019920 A1 DE102006019920 A1 DE 102006019920A1
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Siemens Corp
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Streustrahlungsdetektion beziehungsweise zur Streustrahlungskorrektur, bei dem jede erzeugte Strahlung mit einer individuellen zeitlichen Markierung/Variation bekannter Größe versehen wird, die Änderung der gemessenen Strahlung auf diese typischen zeitlichen Variationen untersucht wird und aus der gefundenen zeitlichen Variation auf den Anteil der Streustrahlung zurückgeschlossen und gegebenenfalls eine entsprechende Korrektur durchgeführt wird. Des Weiteren betrifft die Erfindung auch ein CT-System (1) mit einem Computerprogramm (Prg<SUB>x</SUB>), welches dieses erfindungsgemäße Verfahren durchführt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Streustrahlungskorrektur eines CT-Systems mit mindestens zwei winkelversetzt zueinander auf einer rotierbaren Gantry angeordneten und gleichzeitig betriebenen Fokus-Detektor-Systemen, wobei zum Scan eines Objektes die winkelversetzt zueinander angeordneten Fokus-Detektor-Systeme das Objekt abtasten, indem sie um eine Systemachse des CT-Systems rotieren und für eine Vielzahl einzelner Strahlen Absorptionswerte aus dem gemessenen Verhältnis der gemessenen Strahlungsintensität zur ungeschwächten Strahlungsintensität bestimmt werden, die gemessenen Werte einer Streustrahlkorrektur unterzogen werden, und mit Hilfe der ermittelten Absorptionsdaten CT-Aufnahmen oder CT-Volumendaten des Objektes rekonstruiert werden.
  • Grundsätzlich ist es bekannt, dass beim CT-Verfahren Streustrahlungseffekte entstehen, die zu Ungenauigkeiten bei der Messung der Absorption von Röntgenstrahlung führen. Hierbei wird, betrachtet man zunächst diesen Effekt bei Ein-Fokus-Detektor-Systemen, das Problem der Streustrahlung um so größer, je breiter der verwendete Strahlenfächer aufgeweitet ist, da die Orte, an denen Streustrahlung entsteht, entsprechend zunehmen. Gegen diesen bekannten Effekt werden bei solchen CT-Systemen vor dem Detektor sogenannte Streustrahlkollimatoren angebracht, die vor jedem Detektorelement nur die direkte Strahlrichtung zwischen Detektorelement und Fokus freigeben und alle anderen Richtungen weitgehend abschatten. Auch bei den Zwei- oder Mehr-Fokus-Detektor-Systemen werden solche Streustrahlkollimatoren eingesetzt. Allerdings können diese Streustrahlkollimatoren nicht die Streustrahlung mindern, die durch Strahlen eines winkelversetzt angeordneten anderen Fokus entstehen und die gleiche räumliche Orientierung aufweisen, die der eigentliche direkte Strahl besitzt, der von einem dem Detektor gegenüberliegenden Fokus stammt und dessen Intensität gemessen werden soll.
  • Es besteht also grundsätzlich das Problem, den Anteil dieser Streustrahlung an der gesamten gemessenen Intensität der Strahlung zu bestimmen und die gemessene Strahlungsintensität um diesen Anteil zu korrigieren.
  • Ein ähnliches Verfahren zur Streustrahlkorrektur in einem Zwei-Fokus-Detektor-System ist zum Beispiel aus der Patentschrift DE 102 32 429 B3 bekannt. Bei dieser Patentschrift werden zwei winkelversetzt zueinander angeordnete Fokus-Detektor-Systeme zumindest zeitweise abwechselnd betrieben, so dass in dem jeweils nicht angeschalteten Fokus-Detektor-System die tatsächlich auftretende Streustrahlung, die aus dem im Betrieb befindlichen Fokus-Detektor-System stammt, direkt gemessen werden kann. Um diese Methode durchzuführen, ist es notwendig die Röntgenquellen zumindest teilweise alternierend zu betreiben, wodurch zumindest in dem Detektor der Röntgenröhre, die nicht betrieben wird, zu diesen Zeiten Bildinformationen aus dem CT-Scan fehlen, so dass Lücken bei der Datenakquisition entstehen.
  • Bei dieser Variante des Betriebs ergibt sich das Problem, dass die Abtastung während des alternierenden Ein/Ausschaltens der Röhre beziehungsweise der Strahlung nicht vollständig ist und Lücken aufweist.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Verfahren zur Streustrahlungskorrektur eines CT-Systems mit mindestens zwei winkelversetzt zueinander angeordneten Fokus-Detektor-Systemen zu finden, welches einerseits zu einer vollständigen lückenlosen Abtastung führt, andererseits jedoch die tatsächlich auftretende Streustrahlung des aktuell gescannten Objektes misst.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand untergeordneter Ansprüche.
  • Der Erfinder hat erkannt, dass es bei mindestens zwei winkelversetzt angeordneten Fokus-Detektor-Systemen möglich ist durch eine individuelle und bekannte Modulation der Strahlungsintensität je Fokus-Detektor-System die Streustrahlungsanteile wechselseitig sowohl zu erkennen als auch quantitativ zu detektieren, wobei die Modulation der Strahlungsintensität sich in einem Intensitätsbereich bewegt, bei dem auch mit den Minimalwerten eine messbare Abtastung erreicht wird. Hierdurch ergeben sich keine zeitlichen Lücken in der Abtastung der mindestens zwei Fokus-Detektor-Systeme, da auch bei der minimal verwendeten Strahlungsintensität ausreichender Photonenfluss für eine Messung vorliegt.
  • Entsprechend dem Erfindungsgedanken wird also jedem einzelnen Fokus-Detektor-System eine Strahlungsintensitätsänderung mit einer bestimmten Frequenz beziehungsweise einer bestimmten Phase auf moduliert, deren Eigenart ausreicht, im jeweils anderen Fokus-Detektor-System oder dem jeweils anderen Fokus-Detektor-Systemen, die zur Streustrahlung eines Fokus-Detektor-Systems beitragen, diesen Anteil der Streustrahlung aufgrund dieser individuellen Modulation der Strahlungsintensität detektieren zu können. Dies kann einerseits dadurch geschehen, dass die Modulation der Strahlung im betrachteten Fokus-Detektor-System derart vorgenommen wird, dass sie dort unbeobachtet bleibt, während die Modulation des/der anderen Fokus-Detektor-Systems/e erkennbar wird. Beispielsweise kann hier eine bestimmte Synchronisation mit der Abtastrate, mit der die einzelnen Detektorelemente des Detektors abgetastet werden, in Betracht kommen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Modulation der Strahlungsintensitäten mit unterschiedlichen Frequenzen oder Phasenverschiebungen auszustatten, die sie individuell detektierbar werden lässt. Ist nun andererseits der Grad der Modulation der Strahlungsintensität eines bestimmten Fokus-Detektor-Systems bekannt, so kann aufgrund dieses bekannten Modulationsgrades direkt darauf geschlossen werden, wie hoch der Anteil der Streustrahlung, der durch die so modulierte Strahlung hervorgerufen wird, an der Gesamtstrahlung ist.
  • Wird beispielsweise in einem System A die Strahlung um ± 10% moduliert, in einem anderen Fokus-Detektor-System wiederum eine Veränderung der Strahlungsintensität um ± 1% gemessen, so muss der Streustrahlungsanteil überschlägig gesehen 10% betragen. Selbstverständlich ist im praktischen Fall diese Berechnung mathematisch genau durchzuführen.
  • Entsprechend diesem Grundgedanken schlägt der Erfinder ein Verfahren zur Streustrahlungskorrektur eines CT-Systems vor, welches mit mindestens zwei winkelversetzt zueinander auf einer rotierbaren Gantry angeordneten und gleichzeitig betriebenen Fokus-Detektor-Systemen ausgestattet ist, die jeweils einen Fokus und einen die direkte Strahlung dieses Fokus empfangenden zugeordneten Detektor aufweisen, wobei
    • – in jedem der mindestens zwei Fokus-Detektor-Systeme in einer Röntgenröhre durch einen Röhrenstrom mit einer Röhrenspannung Röntgenstrahlung erzeugt wird,
    • – zum Scan eines Objektes die winkelversetzt zueinander angeordneten Fokus-Detektor-Systeme das Objekt mit der erzeugten Röntgenstrahlung abtasten, indem sie um eine Systemachse des CT-Systems rotieren und für eine Vielzahl einzelner Strahlen im Raum Absorptionswerte aus dem gemessenen Verhältnis der gemessenen Strahlungsintensität zur ungeschwächten Strahlungsintensität der einzelnen Strahlen bestimmt werden, wobei
    • – die gemessenen Werte einer Streustrahlkorrektur unterzogen werden, und
    • – mit Hilfe der ermittelten Absorptionsdaten CT-Aufnahmen oder CT-Volumendaten des Objektes rekonstruiert werden.
  • Die erfindungsgemäße Verbesserung dieses Verfahren besteht darin, dass die Strahlungsintensität der ausgesendeten Strahlung jedes Fokus-Detektor-Systems um einen Mittelwert größer 50% der maximalen Strahlungsintensität individuell zeitabhängig variiert wird, und im jeweils zugeordneten Detektor der Streustrahlungsanteil von anderen nicht zugeordneten Fokus-Detektor-Systemen dadurch bestimmt wird, dass entweder deren individuelle zeitliche Variation der Strahlungsintensität mit dem zugeordneten Fokus-Detektor-System nicht übereinstimmt oder deren individuelle zeitliche Variation der Strahlungsintensität mit einem nicht zugeordneten Fokus-Detektor-System, also einem potentiellen streustrahlungserzeugenden System, übereinstimmt.
  • Bezüglich dieses grundlegenden oben geschilderten erfindungsgemäßen Verfahrens liegen nun unterschiedliche Varianten im Rahmen der Erfindung, die dieses Grundprinzip nutzen.
  • Einerseits kann das erfindungsgemäße Verfahren dahingehend ausgestattet werden, dass genau zwei Fokus-Detektor-Systeme mit gleicher Abtastfrequenz verwendet werden, die Strahlungsintensitäten beider Fokus-Detektor-Systeme mit gleicher Funktion und Periode variiert werden, wobei diese Perioden identisch zur Periode der Abtastfrequenz der Detektoren der Fokus-Detektor-Systeme sind, und die Perioden der Variation der Strahlungsintensitäten und Abtastfrequenzen der Fokus-Detektor-Systeme um ein ganzzahliges Vielfaches von π/2 gegeneinander versetzt und innerhalb eines Fokus-Detektor-Systems synchron ausgeführt sind.
  • Bei einer derartigen Variante wird also zusätzlich die Eigenschaft der Fokus-Detektor-Systeme genutzt, wonach die einzelnen dort befindlichen Detektoren beziehungsweise deren Detektorelemente mit einer bestimmten Abtastfrequenz regelmäßig abgetastet werden, wobei nun das Abtastverhalten und die Strahlungsvariation der einzelnen Detektorsysteme so aufeinander abgestimmt werden, dass jeweils die vorgenommene Variation der Strahlungsintensitäten in dem Fokus-Detektor-System, in dem die Strahlung zur direkten Abtastung verwendet wird, über die Abtastzeit egalisiert wird, während die Strahlungsintensitäten, die vom anderen streustrahlungsproduzierenden Fokus-Detektor-System erzeugt werden, eine direkte Modulation der gemessenen Strahlung erzeugen. Wird dieser Anteil bestimmt, ist die Höhe der Variation der Strahlungsintensität aus dem streustrahlungserzeugenden Fokus-Detektor-System bekannt, so kann direkt auf den tatsächlich gemessenen Anteil an Streustrahlung rückgeschlossen werden.
  • Besonders günstig ist es hierbei, wenn die Strahlungsintensität der ausgesendeten Strahlung der Fokus-Detektor-Systeme um einen Mittelwert größer 80%, vorzugsweise größer 90%, der maximalen Strahlungsintensität zeitlich variiert wird. Durch diese Maßnahme behält die Strahlungsintensität über die gesamte Dauer des Scans eine Größenordnung bei, bei der keine Lücken in der Abtastung entstehen, so dass keine Artefakte oder Fehlstellen auftreten.
  • Bezüglich der zeitlichen Variation der Strahlungsintensität wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass diese trapezartig um einen Mittelwert verlaufen kann. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, diese Strahlungsintensität sinusförmig variieren zu lassen oder ähnliche Formen der Variation zu wählen.
  • In einer konkreten Ausführung des vorstehend beschriebenen Verfahren schlägt der Erfinder auch vor, dass bei einer Variation der Strahlungsintensität des nicht zugeordneten Fokus-Detektor-Systems um ± x% und einem gemessenen Unterschied ± y% der Strahlungsintensität zwischen benachbarten Detektorelementen der Streustrahlungsanteil z% mit
    Figure 00060001
    berechnet wird.
  • In einer anderen Variation können bezogen auf das selbe Detektorelement bei einer Variation der Strahlungsintensität des nicht zugeordneten Fokus-Detektor-Systems um ± x% und einer gemessenen Strahlungsintensität SA i / n einer n-ten Abtastperiode die Streustrahlanteile OSi B→A berechnet werden mit:
    Figure 00070001
    für Abtastperioden beziehungsweise Integrationsperioden mit positiver Variation der Strahlungsintensität, und
    Figure 00070002
    für Abtastperioden beziehungsweise Integrationsperioden mit negativer Variation der Strahlungsintensität, wobei i eine Laufnummer für die betrachteten Detektorelemente und n die Nummer der zeitlich aufeinander folgenden Abtastperioden darstellt.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass die Detektorsysteme A und B bezüglich der jeweiligen Berechnung der Streustrahlintensität austauschbar sind.
  • In einer anderen Variante, die gegenüber der zuvor beschriebenen zeitorientierten Variationsbetrachtung nun ortsorientiert ist, schlägt der Erfinder vor, dass bezogen auf die selbe Abtastperiode bei einer Variation der Strahlungsintensität des nicht zugeordneten Fokus-Detektor-Systems um ± x% und einer gemessenen Strahlungsintensität SA i / n des n-ten Detektorelements En und einer gemessenen Strahlungsintensität SA i / nn eines benachbarten Detektorelementes Enn mit unterschiedlich gerichteter Variation der Strahlungsintensität die Streustrahlanteile OSi X→Y vom ersten Fokus-Detektor-System X zum zweiten Fokus-Detektor-System Y berechnet werden mit:
    Figure 00070003
    für Abtastperioden beziehungsweise Integrationsperioden mit positiver Variation der Strahlungsintensität, und
    Figure 00080001
    für Abtastperioden beziehungsweise Integrationsperioden mit negativer Variation der Strahlungsintensität, wobei i eine Laufnummer für die betrachteten Detektorelemente darstellt.
  • Bei den oben beschriebenen Varianten wird eine Variation der Strahlungsintensitäten mit der Abtastfrequenz durchgeführt, wobei die Fokus-Detektor-Systeme bezüglich ihrer Phase relativ zum direkt bestrahlten Detektor um π/2 versetzt und bezüglich des jeweils anderen Detektor mit gleicher Phase beziehungsweise um n versetzt betrieben werden.
  • Eine grundsätzlich andere Ausführungsart des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, dass die Variation der Strahlungsintensität über mehrere von Integrationsperioden der Detektoren hinweg laufen, wobei mit Hilfe entsprechender Filter oder digitaler Signalverarbeitung die Zugehörigkeit des Anteils und Größe des Anteile der erzeugten Streustrahlung bestimmt wird.
  • Gemäß diesem Gedanken schlägt der Erfinder vor, dass das erfindungsgemäße Verfahren dahingehend ausgestaltet wird, dass bei mindestens zwei Fokus-Detektor-Systemen die Strahlungsintensitäten der Fokus-Detektor-Systeme mit gleichen Frequenzen jedoch unterschiedlicher Phase variiert werden, in mindestens einem Detektorelement im jeweils nicht direkt bestrahlten Detektorsystem mindestens eines Fokus-Detektor-Systems die Variation der Strahlungsintensität mit einer zu einem anderen Fokus-Detektor-System gehörenden anderen Phase detektiert wird und aufgrund der detektierten Strahlung mit der anderen Phase und des bekannten Anteils der Variation der erzeugten Strahlungsintensität mit dieser Phase der Streustrahlungsanteil in diesem Fokus-Detektor-System bestimmt wird. Das heißt also, in dieser Variante wird einerseits die Größe der Variation der Strahlung durch den Streustrahlungsanteil bestimmt und mit dem bekannten Prozentsatz der Variation der Streustrahlung aus dem jeweils anderen Fokus-Detektor-System verglichen, wobei die Detektion durch die gegenseitige Phasenverschiebung der Strahlungsvariation der beiden Fokus-Detektor-Systeme bestimmt wird.
  • Hierbei kann die Frequenz der Variation der Strahlungsintensität niedriger sein, vorzugsweise um mindestens den Faktor 3 niedriger sein, als die Abtastfrequenzen der Detektorsysteme.
  • Eine weitere Variante sieht vor, dass genau zwei Fokus-Detektor-Systeme verwendet werden und die Phasenverschiebung zwischen den Frequenzen der Variation der Strahlungsintensität ein ganzzahliges Vielfaches von π/2 beträgt.
  • Neben dieser phasenbezogenen Detektion des Streustrahlungsanteils besteht auch die Möglichkeit, die Streustrahlung frequenzbezogen zu detektieren. Hierzu wird vorgeschlagen, dass bei mindestens zwei Fokus-Detektor-Systemen die Strahlungsintensitäten der Fokus-Detektor-Systeme mit inkommensurablen Frequenzen variiert werden, in mindestens einem Detektorelement im jeweils nicht direkt bestrahlten Detektorsystem mindestens eines Fokus-Detektor-Systems die Variation der Strahlungsintensität mit einer zu einem anderen Fokus-Detektor-Systems gehörenden anderen Frequenz zu detektieren und aufgrund des Anteils der detektierten Strahlung mit der anderen Phase und des anderen bekannten Anteils der Variation der erzeugten Strahlungsintensität mit dieser Phase den Streustrahlungsanteil in diesem Fokus-Detektor-System zu bestimmen.
  • Auch hierbei schlägt der Erfinder vor, die Frequenz der Variation der Strahlungsintensität niedriger auszulegen, vorzugs weise um mindestens einen Faktor 3 niedriger auszulegen, als die Abtastfrequenzen der Detektorsysteme.
  • Ebenso wird vorgeschlagen, genau zwei Fokus-Detektor-Systeme zu verwenden. In einer besonders günstigen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei dem mit langsameren Frequenzen gearbeitet wird und die Detektion der Streustrahlung phasen- beziehungsweise frequenzbezogen stattfindet, wird vorgeschlagen, dass für jedes Fokus-Detektor-System ein Monitoring der direkten Strahlung, vorzugsweise direkt an der Röntgenröhre, und eine Normierung der Messungen auf diese direkte Strahlung stattfindet.
  • Außerdem wird vorgeschlagen, die Strahlungsintensität der ausgesendeten Strahlung der Fokus-Detektor-Systeme um einen Mittelwert größer 80%, vorzugsweise größer 90%, der maximalen Strahlungsintensität zeitlich zu variieren.
  • Die zeitliche Variation der Strahlungsintensität der Fokus-Detektor-Systeme kann beispielsweise trapezartig oder sinusförmig oder in einer anderen gleichmäßig wiederkehrenden Art um den Mittelwert verlaufen.
  • Zur Vermeidung zu großer örtlicher Schwankungen schlägt der Erfinder auch vor, dass die ermittelten Korrekturwerte des oben beschriebenen Verfahrens und/oder die Messwerte, welche zur Ermittlung der Korrekturwerte führen über mehrere Abtastperioden gemittelt werden. Zusätzlich oder alternativ können diese Werte auch über einen gewissen Detektorbereich, also über mehrere benachbarte Detektorelemente gemittelt werden. Diese Mittelwertbildung kann zeilenweise oder flächenmäßig, z.B. ohne Einschränkung der Allgemeinheit über 2×2, 3×3 oder 4×4 Pixel, geschehen.
  • Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das oben beschriebene Verfahren nicht auf zwei Fokus-Detektor-Systeme beschränkt ist, sondern dass es auch im Rahmen der Erfindung liegt, dieses Verfahren entsprechend auch auf drei oder mehr Fokus-Detektor-Systeme zu übertragen.
  • Weiterhin schlägt der Erfinder vor, dass die zeitliche Variation der Strahlungsintensität der Fokus-Detektor-Systeme durch eine Variation des Röhrenstroms oder durch eine Variation der Beschleunigungsspannung an der Röntgenröhre vorgenommen wird, wobei die Variation der Beschleunigungsspannung, insbesondere bei der Verwendung hoher Frequenzen, günstiger ist, da der Röhrenstrom bauartbedingt wesentlich träger reagiert als die Beschleunigungsspannung zu variieren ist.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand der bevorzugten Ausführungsbeispiele mit Hilfe der Figuren näher beschrieben, wobei nur die zum Verständnis der Erfindung notwendigen Merkmale dargestellt sind. Hierbei werden die folgenden Bezugszeichen verwenden: 1: CT-System; 2: erste Röntgenröhre (System A); 3: erster Detektor (System A); 4: zweite Röntgenröhre (System B); 5: zweiter Detektor (System B); 6: Gantrygehäuse; 7: Patient; 8: verfahrbare Patientenliege; 9: Systemachse; 10: Steuer-/Recheneinheit; 11: Speicher; 12: erstes Strahlenbündel (System A); 13: Streustrahlung zum zweiten Detektor aus dem ersten Strahlenbündel; 14: zweites Strahlenbündel (System B); 15: Streustrahlung zum ersten Detektor aus dem zweiten Strahlenbündel; 16: Dosisleistungsprofil der ersten Röntgenröhre (System A); 17: Dosisleistungsprofil der zweiten Röntgenröhre (System B); 18: Integrationsperioden des ersten Detektors (System A); 19: Integrationsperioden des zweiten Detektors (System B); 20: Normierungsschritt; 21: Bandpassfilter; 22: Normierte Detektorsignale; 23: Phasensynchrone Detektion; 24: Harmonischer Oszillator; 25: Streustrahlungskorrektur; 26: Dosisleistungsmodulation; 27: Monitoring der Dosisleistung an der ersten Röntgenröhre (System A); 28: Monitoring der Dosisleistung an der zweiten Röntgenröhre (System B); 29: Nominalwert/Mittelwert der Dosisleistung; 30: Verfahrensschema zur Streustrahlkorrektur; DA: Detektor des Systems A; DB: Detektor des Systems B; Ḋ(t): zeitlich variierende Strahlungsintensität; En: Detektorelemente; FA: Fokus des Systems A; FB: Fokus des Systems B; fA: Abtastfrequenz des Systems A; fB: Abtastfrequenz des Systems B; FDSA: Fokus-Detektor-System des Systems A; FDSB: Fokus-Detektor-System des Systems B; IA: Röhrenstrom des Systems A; IB: Röhrenstrom des Systems B; OSi B→A: Streustrahlanteil der Röntgenröhre des Systems B in den Detektor des Systems A der Abtastperiode n im Detektorkanal i; pA: Periode des Systems A; pB: Periode des Systems B; Prgx: Computerprogramm; SAn: gesamte Strahlungsintensität im Detektor des Systems A in der Abtastperiode n; SA i / n: Strahlungsintensität im Detektor des Systems A in der Abtastperiode n im Detektorkanal i; UA: Röhrenspannung des Systems A; UB: Röhrenspannung des Systems B; φA: Phase des Systems A; φB: Phase des Systems B; νA: Frequenz des Systems A; νB: Frequenz des Systems B.
  • Es zeigen im Einzelnen:
  • 1 Schematische Darstellung der direkten und gestreuten Strahlung zweier winkelversetzter Fokus-Detektor-Systeme;
  • 2 Dosisleistungsprofile und Integrationsperioden der beiden Fokus-Detektor-Systeme aus 1;
  • 3 Auswirkung der phasenversetzten Dosisleistungsprofile auf die detektierte Dosis im Detektorsystem A;
  • 4 Auswirkung der phasenversetzten Dosisleistungsprofile auf die detektierte Dosis im Detektorsystem B;
  • 5 Schematische Darstellung einer phasenverschobenen Dosisleistungsvariation zweier Fokus-Detektor-Systeme mit geringerer Frequenz gegenüber den Integrationsperioden der Detektorsysteme;
  • 6 Verfahrensschema zur Streustrahlungskorrrektur des Fokus-Detektor-Systems A;
  • 7 Verfahrensschema zur Streustrahlungskorrrektur des Fokus-Detektor-Systems B; und
  • 8 CT-System mit zwei winkelversetzt angeordneten Fokus-Detektor-Systemen.
  • Die 1 zeigt eine Prinzipdarstellung eines Computertomographen mit einem Schnitt durch ein Gantrygehäuse mit zwei um 90° winkelversetzt angeordnete Fokus-Detektor-Systeme, wobei das erste Fokus-Detektor-System eine Röntgenröhre 2 und einen gegenüberliegenden Detektor 3 aufweist und das zweite Fokus-Detektor-System eine ebenfalls auf der Gantry angeordnete Röntgenröhre 4 mit einem gegenüberliegenden Detektor 5 aufweist. Das Fokus-Detektor-System mit der Röntgenröhre 2 und dem Detektor 3 soll im Folgenden als „A"-System und das winkelversetzte Fokus-Detektor-System mit der Röntgenröhre 4 und dem Detektor 3 als „B"-System bezeichnet werden. Von der Röntgenröhre 2 ausgehend ist das Strahlenbündel 12 dargestellt, welches zum gegenüberliegenden Detektor 3 führt, während von der Röntgenröhre 4 ein Strahlenbündel 14 zu dem dieser Röhre gegenüberliegenden Detektor 5 führt. Im Abtastbereich der beiden Fokus-Detektor-Systeme A und B befindet sich ein Patient 7, an dem das jeweilige Strahlenbündel wechselwirkt und eine Streustrahlung erzeugt, die von dem nicht direkt bestrahlten Detektor gemessen wird.
  • So erzeugt das Strahlenbündel 14 eine Streustrahlung 13, die am Detektor 3 gemessen wird, während das Strahlenbündel 12 eine Streustrahlung 15 erzeugt, die am Detektor 5 gemessen wird. Auf diese Weise kommt es zu einer Verfälschung der Absorptionsdaten, die bekanntlich aus dem Verhältnis zwischen der Strahlenintensität mit und ohne Patient 7 bestimmt wird, so dass die zusätzlich detektierte Streustrahlung des jeweils anderen Fokus-Detektor-Systems eine verminderte Absorption vortäuscht.
  • Das Ziel der Erfindung ist es also, ein System zu finden, bei dem der Anteil der Streustrahlung aus dem jeweils winkelversetzt angeordneten Fokus-Detektor-System detektiert werden kann, so dass die Größe der tatsächlich stattfindenden Absorption ohne Verfälschungseffekte durch auftreffende Streustrahlung aus dem jeweils anderen Fokus-Detektor-System detektiert wird.
  • Ein wesentliches Problem besteht dabei darin, dass nicht immer das gleiche Objekt, sondern unterschiedliche Objekte, also unterschiedliche Patienten, gescannt werden, so dass aufgrund der sich ständig verändernden geometrischen Bedingungen auch unterschiedliche Streustrahlungsanteile von Objekt zu Objekt entstehen. Die im Stand der Technik bekannten Methoden, nach denen zum Beispiel die Streustrahlung durch Messungen an Phantomen bestimmt werden, sind dadurch nur bedingt geeignet die tatsächlichen Streustrahlanteile zu definieren.
  • Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, jedem Fokus-Detektor-System eine eindeutige Eigenschaft mitzugeben, die auch die Streustrahlung beeinflusst, so dass mit Hilfe von aktuellen Messungen festgestellt werden kann, welcher Anteil der Strahlung, die am jeweiligen Detektor gemessen wird, von der gegenüberliegenden Röhre stammt, beziehungsweise von einer winkelversetzt dazu angeordneten Röntgenröhre stammt und damit als Streustrahlung zu werten ist. Als individuelle Eigenschaft kann den jeweiligen Strahlungen der unterschiedlichen Fokus-Detektor-Systeme eine bestimmte Frequenz beziehungsweise Phasenverschiebung in der Dosisvariation mitgegeben werden, wobei die Größe der Dosisvariation im jeweiligen Fokus-Detektor-System bekannt ist. Aufgrund dieser bekannten Eigenschaften lässt sich somit der Anteil direkter Strahlung beziehungsweise der Anteil der gemessenen Streustrahlung unmittelbar bestimmen.
  • Hierzu schlägt der Erfinder in einem bevorzugten Beispiel, wie es in der 2 dargestellt ist, vor, das Dosisleistungsprofil der beiden Röntgenröhre gemäß der 1 um ± 10% zu variieren, wobei ein Phasenversatz zwischen den beiden Fokus-Detektor-System von π/2 vorliegt. Die Frequenz der Dosisleistungsvariation wird dabei derart abgestimmt, dass sie identisch mit der Abtastrate der Detektorsysteme ist, wobei zwischen der Frequenz der Dosis eines Fokus-Detektor-Systems und der Abtastrate ebenfalls ein Phasenversatz von π/2 vorliegt, so dass die Dosisleistungsvariation im direkt bestrah len Detektor jeweils in einer Integrationsperiode des Detektors beziehungsweise der Detektorelemente des Detektors ausgemittelt wird, während der als Streustrahlung zum winkelversetzt angeordneten Detektor ankommende Strahlungsanteil synchron mit der Integrationsperiode des winkelversetzt angeordneten Detektors verläuft, so dass die Dosisänderung im vollem Maße gemessen wird.
  • Die 2 zeigt ein erstes Dosisleistungsprofil 16, des Fokus-Detektor-Systems A, welches eine 10%-ige Variation um den Nominalwert, dargestellt durch die Linie 29, aufweist. Darunter ist das Dosisleistungsprofil 17 des um 90° winkelversetzt angeordneten Fokus-Detektor-Systems B gezeigt, welches mit einem Phasenversatz von π/2 zum Dosisleistungsprofil 16 verläuft. Darunter wiederum sind die Integrationsperioden des Detektors A beziehungsweise darunter des Detektors B gezeigt, wobei von links nach rechts die Zeitachse t verläuft. Betrachtet man nun das Dosisleistungsprofil 16 mit den Integrationsperioden 18 des Fokus-Detektor-Systems A so ist aufgrund des trapezförmigen Verlaufs und der Phasenverschiebung zwischen dem Dosisleistungsprofil 16 und der Integrationsperioden 18 zu erkennen, dass die Variation in der Dosisleistung über die gesamte Integrationsdauer des direkt bestrahlten Detektors ausgemittelt ist, so dass für den jeweils direkt bestrahlten Detektor eine gleichmäßige Dosisleistung über die Integrationsperioden gemittelt erscheint. Die gleiche Situation gilt für das Dosisleistungsprofil 17 und die Integrationsperioden 19 des Fokus-Detektor-Systems B. Betrachtet man jedoch die Auswirkung durch das Dosisleistungsprofil 16 auf die Integrationsperioden 19, also die Intensitätsänderung, die durch die Streustrahlung vom Fokus A auf das Detektorsystem B übertragen wird, so ist zu erkennen, dass durch die phasengleich verlaufenden Variationen zu den Integrationsperioden des winkelversetzt angeordneten Detektorsystems die Änderung des Dosisleistungsprofils 16 im Detektorsystem B zu 100 % durchschlägt.
  • In den 3 und 4 ist diese Situation nochmals für jedes Fokus-Detektor-System A beziehungsweise B getrennt dargestellt.
  • In der 3 ist oben das Dosisleistungsprofil 16 mit einer 10%-igen Schwankung um einen Nominalwert 29 dargestellt, während darunter das Dosisleistungsprofil 17 des streustrahlerzeugenden Fokus-Detektor-Systems B aufgetragen ist. Darunter sind die Integrationsperioden des Detektors aus dem Fokus-Detektor-System A dargestellt, wobei unten in dem von links unten nach rechts oben schraffierten Anteil der ausintegrierte Dosisanteil aus dem direkt einstrahlenden Fokus, während oben der Streustrahlungsanteil mit einer Schraffur von links oben nach rechts unten gezeigt ist. Aufgrund des zuvor beschriebenen Phasenversatzes zwischen den Integrationsperioden und der Dosisvariation des direkt einstrahlenden Fokus A ergibt sich für den direkten Strahlungsanteil über die Integrationsperiode eine Veränderung. Voraussetzung ist hierbei selbstverständlich, dass auch keine bis minimale Änderungen in der Absorption über die Integrationsperioden vorliegt. Bei dem im oberen Teil dargestellten Streustrahlungsanteil tritt jedoch eine Veränderung von ± 20 % des gesamten Streustrahlungsanteils auf.
  • Die gleiche Situation ist für das Fokus-Detektor-System B in der 4 dargestellt.
  • Vergleicht man nun zwei benachbarte Integrationsperioden eines Detektorelementes, so lässt sich – ausgehend davon, dass zwischen den Integrationsperioden keine großen Änderungen in der gemessenen Absorption vorliegen – der Anteil der Streustrahlung an der gesamten gemessenen Strahlung aufgrund der bekannten Variationsverhältnisse bestimmen. Wird außerdem über mehrere Integrationsperioden oder über ein kleines Detektorfeld, z.B. 2×2, 3×3 oder 4×4 Pixel, gemittelt, so egalisieren sich mögliche Schwankungen.
  • Eine andere Möglichkeit den Streustrahlungsanteil aus den direkten Messungen mehrerer winkelversetzt angeordneter Fokus-Detektor-Systeme zu bestimmen ist in der 5 dargestellt. Hierbei werden die beiden Dosisleistungsprofile 16 und 17 mit einer wesentlich geringeren Frequenz gegenüber den Integrationsperioden 18, 19 der Detektoren der Fokus-Detektor-Systeme A und B gezeigt, wobei die Integrationsperioden in dieser Variation über beide Fokus-Detektor-Systeme phasengleich angeordnet sind. Der Grundgedanke besteht dabei darin, dass in beiden Fokus-Detektor-Systemen die Variation der Strahlungsintensität durch Monitormessungen, bei denen eine Streustrahlung ausgeschlossen werden kann, ausgeglichen werden, so dass lediglich die Variation der Streustrahlung als Dosisveränderung gemessen wird.
  • Die beiden Ablaufschemata der beiden Messpfade für die Fokus-Detektor-Systeme A und B sind in den 6 und 7 dargestellt, wobei diese „mit umgekehrten Vorzeichen" im Grunde identisch ablaufen.
  • Die 6 zeigt den Verfahrensablauf für das Fokus-Detektor-System A. Hier wird von der Röntgenröhre 2 ausgehend, der Detektor 3 direkt bestrahlt, wobei über einen Referenzdetektor 27 die Variation der Dosisleistung im System A gemessen wird und eine entsprechende Normalisierung im Verfahrensschritt 20 stattfindet. Im Anschluss an den Verfahrensschritt 20 wird das normalisierte Signal über einen Bandpassfilter 21 mit schmaler Bandbreite geleitet, so dass nur die Signalkomponenten mit der entsprechenden Frequenz zu einer phasensynchronen Detektion 23 weitergegeben werden, wo lediglich die mit der Phase des streustrahlungserzeugenden Fokus-Detektor-Systems B übereinstimmende Signale bestimmt werden. Hierzu wird die von einem harmonischen Oszillator 24 erzeugte Frequenz an die phasensynchrone Detektion 23 weitergeleitet, die auch für die Dosismodulation 26 in der streustrahlungserzeugenden Röntgenröhre 4 verwendet wird. Aus den beiden Informationen des normalisierten Signals 22 der direkten Strahlung und des Anteils der Streustrahlung wird im Schritt 25 der Streustrahlungsanteil bestimmt und eine entsprechende Korrektur durchgeführt.
  • Die 7 zeigt die entsprechende Situation wie 6, jedoch für das jeweils winkelversetzte Fokus-Detektor-System.
  • Eine beispielhafte Ausführung eines Computertomographie-Systems, welches das erfindungsgemäße Verfahren der Streustrahlungskorrektur gemäß den 6 und 7 anwendet, ist in der 8 dargestellt.
  • Diese zeigt in einer schematischen 3D-Darstellung ein CT-System 1, welches zwei um 90° winkelversetzte Fokus-Detektor-Systeme aufweist, wobei das erste Fokus-Detektor-System eine Röntgenröhre 2 und einen Detektor 3 und das zweite Fokus-Detektor-System eine Röntgenröhre 4 und einen gegenüberliegenden angeordneten Detektor 5 enthält. Die beiden Fokus-Detektor-Systeme sind auf einer hier nicht näher dargestellten Gantry in einem Gantrygehäuse 6 angeordnet. Das gesamte CT-System wird durch eine Rechen- und Steuereinheit 10 gesteuert, wo auch mit Hilfe der im Speicher 11 enthaltenen Programme Prg1 bis Prgn neben der Steuerung die entsprechende Auswertung, insbesondere auch die Streustrahlungskorrektur, stattfindet.
  • Für den Scan wird ein Patient 7 durch eine Öffnung im Gantrygehäuse entlang der Systemachse 9 mit Hilfe einer verfahrbaren Patientenliege geschoben, während die beiden Fokus-Detektor-Systeme diesen Patienten 7 rotierend abtasten. Die bei dieser Abtastung entstehende Streustrahlung im jeweils winkelversetzt angeordneten Fokus-Detektor-System wird von entsprechenden Computerprogrammen, wie zuvor beschrieben, detektiert und eine entsprechende Streustrahlungskorrektur, wie es in dem Kasten 30 schematisch dargestellt ist, durchgeführt.
  • Hierbei wird die Dosisleistung der Fokus-Detektor-Systeme so beeinflusst, dass ein individueller Abdruck entsteht, der sich auch auf die – proportional zur direkten Einstrahlung entstehenden – Streustrahlung auswirkt. Aufgrund der bekannten Größe der Variation lässt sich anschließend eine Aussage über den prozentualen Anteil der Streustrahlung an der gesamten gemessenen Strahlung im jeweiligen Detektorsystem machen.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten Merkmale der Erfindung nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
  • Insgesamt wird also mit der Erfindung ein Verfahren zur Streustrahlungsdetektion beziehungsweise zur Streustrahlungskorrektur vorgestellt, bei dem jede erzeugte Strahlung mit einer individuellen zeitlichen Markierung/Variation bekannter Größe versehen wird, die Änderung der gemessenen Strahlung auf diese typischen zeitlichen Variationen untersucht wird und aus der gefundenen zeitlichen Variation auf den Anteil der Streustrahlung zurückgeschlossen und gegebenenfalls eine entsprechende Korrektur durchgeführt wird.

Claims (19)

  1. Verfahren zur Streustrahlungskorrektur eines CT-Systems (1) mit mindestens zwei winkelversetzt zueinander auf einer rotierbaren Gantry angeordneten und gleichzeitig betriebenen Fokus-Detektor-Systemen (FDSA, FDSB) mit jeweils einem Fokus (FA, FB) und einem die direkte Strahlung dieses Fokus (FA, FB) empfangenden zugeordneten Detektors (DA, DB), wobei 1.1. in jedem der mindestens zwei Fokus-Detektor-Systeme (FDSA, FDSB) in einer Röntgenröhre durch einen Röhrenstrom (IA, IB) mit einer Röhrenspannung (UA, UB) Röntgenstrahlung erzeugt wird, 1.2. zum Scan eines Objektes (7) die winkelversetzt zueinander angeordneten Fokus-Detektor-Systeme (FDSA, FDSB) das Objekt (7) mit der erzeugten Röntgenstrahlung abtasten, indem sie um eine Systemachse (9) des CT-Systems rotieren und für eine Vielzahl einzelner Strahlen im Raum Absorptionswerte aus dem gemessenen Verhältnis der gemessene Strahlungsintensität zur ungeschwächten Strahlungsintensität der einzelnen Strahlen bestimmt werden, 1.3. die gemessenen Werte einer Streustrahlkorrektur unterzogen werden, und 1.4. mit Hilfe der ermittelten Absorptionsdaten CT-Aufnahmen oder CT-Volumendaten des Objektes (7) rekonstruiert werden, dadurch gekennzeichnet dass 1.5. die Strahlungsintensität (Ḋ(t)) der ausgesendeten Strahlung jedes Fokus-Detektor-Systems (FDSA, FDSB) um einen Mittelwert größer 50% der maximalen Strahlungsintensität individuell zeitabhängig variiert wird, und 1.6. im jeweils zugeordneten Detektor (DA, DB) der Streustrahlungsanteil von anderen nicht zugeordneten Fokus-Detektor-Systemen (FDSA, FDSB) dadurch bestimmt wird, dass deren individuelle zeitliche Variation der Strahlungsintensität (Ḋ(t)) mit dem zugeordneten Fokus-Detektor-System (FDSA, FDSB) nicht übereinstimmt oder dass deren individuelle zeitliche Variation der Strah lungsintensität (Ḋ(t)) mit einem nicht zugeordneten Fokus-Detektor-System (FDSA, FDSB) übereinstimmt.
  2. Verfahren gemäß dem voranstehenden Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass 2.1. genau zwei Fokus-Detektor-Systeme (FDSA, FDSB) mit gleicher Abtastfrequenz (fA = fB) verwendet werden, 2.2. die Strahlungsintensitäten (Ḋ(t)) beider Fokus-Detektor-Systeme (FDSA, FDSB) mit gleicher Funktion und Periode (pA = pB) variiert werden, 2.3. wobei diese Perioden (pA = pB) identisch zur Periode der Abtastfrequenz der Detektoren der Fokus-Detektor-Systeme (FDSA, FDSB) sind, und 2.4. die Perioden (pA = pB) der Variation der Strahlungsintensitäten und Abtastfrequenzen (fA = fB) der Fokus-Detektor-Systeme (FDSA, FDSB) um ein ganzzahliges Vielfaches von π/2 gegeneinander versetzt und innerhalb eines Fokus-Detektor-Systems (FDSA, FDSB) synchron sind.
  3. Verfahren gemäß dem voranstehenden Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Variation der Strahlungsintensität des nicht zugeordneten Fokus-Detektor-Systems (FDSA, FDSB) um ± x% und einem gemessenen Unterschied ± y% der Strahlungsintensität zwischen benachbarten Detektorelementen (En) der Streustrahlungsanteil z% mit
    Figure 00210001
    berechnet wird.
  4. Verfahren gemäß dem voranstehenden Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bezogen auf das selbe Detektorelement (En) bei einer Variation der Strahlungsintensität des nicht zugeordneten Fokus-Detektor-Systems (FDSA, FDSB) um ± x% und einer gemessenen Strahlungsintensität SA i / n einer n-ten Abtastperiode die Streustrahlanteile OSi B→A berechnet werden mit:
    Figure 00220001
    für Abtastperioden mit positiver Variation der Strahlungsintensität, und
    Figure 00220002
    für Abtastperioden mit negativer Variation der Strahlungsintensität, wobei i eine Laufnummer für die betrachteten Detektorelemente und n die Nummer der Abtastperiode darstellt.
  5. Verfahren gemäß dem voranstehenden Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass
  6. 1. bei mindestens zwei Fokus-Detektor-Systeme (FDSA, FDSB) die Strahlungsintensitäten (Ḋ(t)) der Fokus-Detektor-Systeme (FDSA, FDSB) mit gleichen Frequenzen unterschiedlicher Phase (φA, φB) variiert werden, 5.2. in mindestens einem Detektorelement im jeweils nicht direkt bestrahlten Detektorsystem mindestens eines Fokus-Detektor-Systems (FDSA, FDSB) die Variation der Strahlungsintensität mit einer zu einem anderen Fokus-Detektor-Systems (FDSA, FDSB) gehörenden anderen Phase (φA, φB) detektiert wird und aufgrund Anteils der detektierten Strahlung mit der anderen Phase und des bekannten Anteils der Variation der erzeugten Strahlungsintensität mit dieser Phase der Streustrahlungsanteil in diesem Fokus-Detektor-System (FDSA, FDSB) bestimmt wird.
  7. Verfahren gemäß dem voranstehenden Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz (νA, νB) der Variation der Strahlungsintensität niedriger ist, vorzugsweise um mindestens den Faktor 3 niedriger ist, als die Abtastfrequenzen (fA, fB) der Detektorsysteme.
  8. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass genau zwei Fokus-Detektor-Systeme (FDSA, FDSB) verwendet werden und die Phasenverschiebung zwischen den Frequenzen der Variation der Strahlungsintensität ein ganzzahliges Vielfaches von π/2 beträgt.
  9. Verfahren gemäß dem voranstehenden Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass 8.1. bei mindestens zwei Fokus-Detektor-Systeme (FDSA, FDSB) die Strahlungsintensitäten (Ḋ(t)) der Fokus-Detektor-Systeme (FDSA, FDSB) mit inkommensurablen Frequenzen (νA, νB) variiert werden, 8.2. in mindestens einem Detektorelement im jeweils nicht direkt bestrahlten Detektorsystem mindestens eines Fokus-Detektor-Systems (FDSA, FDSB) die Variation der Strahlungsintensität mit einer zu einem anderen Fokus-Detektor-Systems (FDSA, FDSB) gehörenden anderen Frequenz (νA, νB) detektiert wird und aufgrund des Anteils der detektierten Strahlung mit der anderen Phase und des bekannten Anteils der Variation der erzeugten Strahlungsintensität mit dieser Phase der Streustrahlungsanteil in diesem Fokus-Detektor-System (FDSA, FDSB) bestimmt wird.
  10. Verfahren gemäß dem voranstehenden Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz (νA, νB) der Variation der Strahlungsintensität niedriger ist, vorzugsweise um mindestens den Faktor 3 niedriger ist, als die Abtastfrequenzen (fA, fB) der Detektorsysteme.
  11. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass genau zwei Fokus-Detektor-Systeme (FDSA, FDSB) verwendet werden.
  12. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Fokus-Detektor-System (FDSA, FDSB) ein Monitoring der direkten Strahlung und eine Normierung der Messung auf die direkte Strahlung stattfinden.
  13. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlungsintensität (Ḋ(t)) der ausgesendeten Strahlung der Fokus-Detektor-Systems (FDSA, FDSB) um einen Mittelwert größer 80%, vorzugsweise größer 90%, der maximalen Strahlungsintensität zeitlich variiert wird.
  14. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zeitliche Variation der Strahlungsintensität (Ḋ(t)) der Fokus-Detektor-Systeme (FDSA, FDSB) trapezartig um den Mittelwert verläuft.
  15. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zeitliche Variation der Strahlungsintensität (Ḋ(t)) der Fokus-Detektor-Systeme (FDSA, FDSB) sinusförmig um den Mittelwert verläuft.
  16. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zeitliche Variation der Strahlungsintensität (Ḋ(t)) der Fokus-Detektor-Systeme (FDSA, FDSB) durch eine Variation des Röhrenstroms vorgenommen wird.
  17. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zeitliche Variation der Strahlungsintensität (Ḋ(t)) der Fokus-Detektor-Systeme (FDSA, FDSB) durch eine Variation der Beschleunigungsspannung vorgenommen wird.
  18. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die ermittelten Korrekturwerte und/oder die Messwerte zur Ermittlung der Korrekturwerte über mehrere Abtastperioden und/oder über mehrere benachbarte Detektorelemente Bemittelt werden.
  19. Röntgen-CT-System (1) mit mindestens zwei Fokus-Detektor-Systemen (2, 3, 4, 5) und einer Steuer- und Recheneinheit (10) zur Erzeugung tomographischer Aufnahmen, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer- und Recheneinheit (10) Programmcode (Prgx) enthält, der bei seiner Ausführung ein Verfahren gemäß einem der voranstehenden Verfahrensansprüche durchführt.
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