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DE102006019718A1 - Verbindungselement eines Bowdenzugs zur Abdichtung an einer Gehäuseöffnung - Google Patents

Verbindungselement eines Bowdenzugs zur Abdichtung an einer Gehäuseöffnung Download PDF

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DE102006019718A1
DE102006019718A1 DE200610019718 DE102006019718A DE102006019718A1 DE 102006019718 A1 DE102006019718 A1 DE 102006019718A1 DE 200610019718 DE200610019718 DE 200610019718 DE 102006019718 A DE102006019718 A DE 102006019718A DE 102006019718 A1 DE102006019718 A1 DE 102006019718A1
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Germany
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connecting element
sealing
bowden cable
housing opening
element according
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Withdrawn
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DE200610019718
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English (en)
Inventor
Jürgen Stürzer
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Continental Automotive GmbH
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C1/00Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing
    • F16C1/26Construction of guiding-sheathings or guiding-tubes
    • F16C1/262End fittings; Attachment thereof to the sheathing or tube
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T11/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
    • B60T11/04Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting mechanically
    • B60T11/046Using cables
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/74Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with electrical assistance or drive
    • B60T13/746Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with electrical assistance or drive and mechanical transmission of the braking action

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Abstract

Es ist bekannt, ein Verbindungselement, das auch als Hüllenendstück bezeichnet wird, einzusetzen, um die Bowdenzughülle des Bowdenzugs aufzunehmen. Die Bowdenzughülle des Bowdenzugs wird dabei durch Verpressung in einer Durchgangsöffnung bzw. Aufnahmebohrung im Hüllenendstück gehalten und so gegenüber dem Hüllenendstück abgedichtet. Das Verbindungselement selbst ist üblicherweise mittels eines O-Rings in einer Gehäuseöffnung abgedichtet. Diese Art der Abdichtung ist jedoch aufwändig. Es wird eine einfache und sichere Dichtung für ein Verbindungselement (2) eines Bowdenzugs zur Abdichtung an einer Gehäuseöffnung (4) vorgeschlagen, das eine Bowdenzughülle (3) des Bowdenzugs aufnimmt. Zur Abdichtung der Bowdenzughülle (3) im Verbindungselement (2) und des Verbindungselements (2) in der Gehäuseöffnung (4) ist erfindungsgemäß ein mittels Spritzgießen hergestelltes Dichtelement (25) vorgesehen. Das erfindungsgemäße Verbindungselement eines Bowdenzugs ist zur Abdichtung an einer Gehäuseöffnung eines Gehäuses insbesondere einer Bowdenzugbetätigungsvorrichtung vorgesehen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verbindungselement eines Bowdenzugs zur Abdichtung an einer Gehäuseöffnung, das eine Bowdenzughülle des Bowdenzugs aufnimmt.
  • Es ist bekannt, ein Verbindungselement, das auch als Hüllenendstück bezeichnet werden kann, einzusetzen, um die Bowdenzughülle des Bowdenzugs aufzunehmen. Die Bowdenzughülle des Bowdenzugs wird dabei durch Verpressung in einer Durchgangsöffnung bzw. Aufnahmebohrung im Hüllenendstück gehalten und so gegenüber dem Hüllenendstück abgedichtet. Das Verbindungselement selbst ist üblicherweise mittels eines O-Rings in einer Gehäuseöffnung abgedichtet. Das Verpressen der Bowdenzughülle im Verbindungselement gewährleistet aber keine ausreichende Dichtigkeit. Zudem ist es bei der Herstellung aufwändig, einen O-Ring auf das Verbindungselement aufzuziehen und mit diesem in der Gehäuseöffnung zu montieren. Die Gehäuseöffnung ist insbesondere in einem Gehäuse einer Bowdenzugbetätigungsvorrichtung für eine Feststellbremse eines Fahrzeugs, insbesondere eines Personkraftwagens, vorgesehen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfache und sichere Dichtung für ein Verbindungselement eines Bowdenzugs zur Abdichtung an einer Gehäuseöffnung bereitzustellen, die in einfacher Art und Weise herstellbar ist und zudem die Bowdenzughülle im Verbindungselement abdichtet.
  • Die Aufgabe wird durch ein Verbindungselement mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, zur Abdichtung der Bowdenzughülle im Verbindungselement und des Verbindungselements in der Gehäuseöffnung ein mittels Spritzgießen hergestelltes Dichtelement vorzusehen.
  • Vorteilhaft ist, dass das einzige Dichtelement sowohl eine Abdichtung der Bowdenzughülle im Verbindungselement als auch des Verbindungselements im Gehäuse der Bowdenzugbetätigungsvorrichtung ermöglicht, wobei eine weitere Montage des Verbindungselements mit dem angespritzten Dichtelement in das Gehäuse und das Einführen der Bowdenzughülle in das Verbindungselement sich einfach gestaltet und bei einer Massenherstellung prozesssicher durchführbar ist.
  • Besonders vorteilhaft ist, dass das Dichtelement eine zuverlässige Abdichtung der Bowdenzughülle des Bowdenzugs im Verbindungselement ermöglicht.
  • Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung.
  • In Ausgestaltung der Erfindung ist das Dichtelement durch 2K-Kunststoff-Spritzgießen am Verbindungselement aufgespritzt. Diese Art des Spritzgießens ist sehr zuverlässig und prozesssicher zu gestalten.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist das Verbindungselement eine umlaufende Außennut auf, die bei anliegendem ersten Formwerkzeug einen ersten ringförmigen Hohlraum bildet, und eine umlaufende Innennut, die bei eingeführtem zweiten Formwerkzeug einen zweiten ringförmigen Hohlraum bildet, wobei zwischen beiden Hohlräumen zumindest ein Verbindungskanal vorgesehen ist, der es ermöglicht, bei dem Spritzvorgang beide Hohlräume zu befüllen, von radial außen nach innen, wonach das Dichtelement mit zwei Ringelementen und mit zumindest einem Verbindungssteg vorliegt. Diese Art der Gestaltung der Hohlräume bzw. Ringelelemente erzeugt ein Dichtelement, das einen hohen Dichtigkeitsgrad aufweist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind drei Verbindungskanäle vorgesehen, die sich radial von der Außennut zur Innennut erstrecken. Die drei Verbindungskanäle erlauben sehr schnell das Befüllen des innenliegenden zweiten Hohlraums.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist das Dichtelement am innenliegenden Ringelement zumindest eine Dichtlippe zur Bowdenzughülle hin auf. Außerdem weist das Dichtelement am außenliegenden Ringelement zumindest eine Dichtlippe zu einer Innenfläche der Gehäuseöffnung hin auf. Die Dichtlippen sind in Umfangrichtung umlaufend ausgebildet. Mittels der angespritzten Dichtlippen lässt sich in einfacher Art und Weise eine weitere Verbesserung der Abdichtung des Bowdenzugs im Verbindungselement und des Verbindungselements in der Gehäuseöffnung erzielen.
  • Insbesondere ist es vorgesehen, ein derartiges Verbindungselement für eine elektronische Parkbremse zu verwenden. Damit kann eine Abdichtung eines zur Parkbremse führenden Bowdenkabels gegenüber einer Steuereinheit für die Parkbremse vorgenommen werden.
  • Zeichnung
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung vereinfacht dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 in Seitenansicht ein Ausschnitt eines Gehäuses einer Bowdenzugbetätigungsvorrichtung mit in einer Gehäuseöffnung verbautem Verbindungselement mit Dichtelement und Bowdenzughülle in einer Schnittdarstellung,
  • 2 in Draufsicht eine Schnittdarstellung entlang einer Linie II-II in 1,
  • 3 einen vergrößerten Ausschnitt A aus 1,
  • 4 eine perspektivische Ansicht des Dichtelements und
  • 5 eine perspektivische Ansicht des Verbindungselements.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • In 1 ist in Seitenansicht ein Verbindungselement 2 eines Bowdenzugs zur Abdichtung an einer Gehäuseöffnung 4 gezeigt. Die Gehäuseöffnung 4 ist insbesondere in einem Gehäuse 1 einer ansonsten nicht näher dargestellten Bowdenzugbetätigungsvorrichtung ausgenommen. In dem Verbindungselement 2 ist eine Bowdenzughülle 3 eines ansonsten nicht näher dargestellten Bowdenzugs aufgenommen.
  • Der Bowdenzug weist ein nicht dargestelltes Seil auf, das im Inneren der Bowdenzughülle 3 verschieblich geführt ist. Die Bowdenzughülle 3 wirkt als mechanische Führung des Zugs und als Gegenlager für die übertragenen Zugkräfte, so dass der Bowdenzug Kräfte auch über mehrfach gebogene Pfade übertragen kann. Die Bowdenzughülle 3 ist daher in der Regel als druckfeste Spirale ausgeführt. Die Bowdenhülle ist mit Kunststoff umspritzt und damit dicht.
  • Die Bowdenzugbetätigungsvorrichtung ist elektromotorisch ausgebildet bzw. verfügt über einen motorischen Antrieb in Form eines Elektromotors. Der Elektromotor treibt über ein Getriebe ein Stellglied an, welches die zur Betätigung der Feststellbremse erforderliche Seilkraft auf den Bowdenzug aufbringt. Hierzu ist üblicherweise eine vom Getriebe angetrie bene Gewindespindel vorgesehen, die mit dem Stellglied bzw. Betätigungsglied verbunden ist und das Stellglied bzw. Betätigungsglied translatorisch verschiebt. Eine Verschiebung des Stellglieds bzw. Betätigungsglieds führt wiederum zu einem Betätigen bzw. Verschieben des Seils im Bowdenzug und damit der Feststellbremse.
  • Die Bowdenzugbetätigungsvorrichtung ist Teil einer Feststellbremse, die der Fachwelt unter dem Begriff elektronische Parkbremse EPB bekannt ist. Die Feststellbremse ist für Fahrzeuge, insbesondere für Personenkraftwagen, vorgesehen. Diese neue Technik ersetzt den gewohnten Handbremshebel durch eine ausgeklügelte Elektronik, die die Handbremse selbstständig auslöst. Ein Raddrehzahlsensor erkennt zum Beispiel, wann das Fahrzeug abzurutschen droht und zieht die Bremsbacken automatisch zusammen. Sobald der Fahrer wieder Gas gibt, wird die Bremse ohne Zeitverzögerung gelöst. Auch mit dem Abstellen des Motors wird die Bremse aktiviert.
  • Wie in 1 dargestellt ist, ist das Verbindungselement 2 in der Gehäuseöffnung 4 im Gehäuse 1 der Bowdenzugbetätigungsvorrichtung vorzugsweise lösbar befestigt. Das Verbindungselement 2 hat eine zylindrische Form und ist innen hohl ausgebildet bzw. von einer Durchgangsöffnung 6 durchdrungen. Das in 5 perspektivisch dargestellte Verbindungselement 2 lässt sich im Wesentlichen in drei Abschnitte unterteilen, und zwar ausgehend von einer Seite zur anderen, in einen Befestigungsabschnitt B, einen mittleren Dichtabschnitt D und einen Stützabschnitt S.
  • Der Befestigungsabschnitt B weist beispielsweise zwei gegenüberliegende, federnde Hakenelemente 8 auf. An den Befestigungsabschnitt B schließt sich in Längsrichtung bzw. axial der Dichtabschnitt D an. Wie in 1 in Verbindung mit 5 ersichtlich, erstreckt sich der Dichtabschnitt D in Längsrichtung mit Abstand von einer Gehäuseinnenseite 9 bis zu einer Gehäuseaußenseite 10 des Gehäuses 1. Das Gehäuse 1 ist in 1 nur als Ausschnitt dargestellt. Der Dichtabschnitt D wird von einer Außenfläche des Verbindungselements 2, im Folgenden als Dichtfläche 12 bezeichnet, gebildet, die im verbauten Zustand des Verbindungselements 2 an einer Innenfläche 14 der Gehäuseöffnung 4 anliegt.
  • In etwa mittig der Dichtfläche 12 weist das Verbindungselement 2 eine Außennut 15 auf, deren Breite in Längsrichtung zum Beispiel etwa 10 % bis 20 % eines Außendurchmessers zur Dichtfläche 12 beträgt. Die Dichtfläche 12 liegt im verbauten Zustand des Verbindungselements 2 radial an der Innenfläche 14 der Gehäuseöffnung 4 im Gehäuse 1 an. Der Dichtabschnitt D endet an einem durchmessergrößeren Ringabsatz 17 des Stützabschnitts S, der dann weiter abgestuft ausgebildet seinen Durchmesser zur Bowdenzughülle 3 hin verringert. Der Stützabschnitt S dient zur Aufnahme, Halterung und Abstützung der Bowdenzughülle 3 im Verbindungselement 2.
  • Nach dem Einführen des Verbindungselements 2 in die Gehäuseöffnung 4 verrasten die Hakenelemente 8 an der Gehäuseinnenseite 9 des Gehäuses 1. Die Gegenhalterung erfolgt gegenüberliegend an der Gehäuseaußenseite 10 des Gehäuses 1 über den Ringabsatz 17 des Stützabschnitts S. Der Ringabsatz 17 liegt im verrasteten Zustand des Verbindungselements 2 fest an der Gehäuseaußenseite 10 an. Selbstverständlich sind neben der dargestellten Haken – bzw. Clipsverbindung auch andere Befestigungsarten möglich. Beispielsweise kann das Verbindungselement 2 auch über ein Außengewinde in die Gehäuseöffnung 4 verschraubt sein. Das Außengewinde kann beispielsweise im Bereich des Befestigungsabschnitts vorgesehen sein, welches dann in ein entsprechendes Innengewinde in der Gehäuseöffnung 4 zu verschrauben wäre.
  • Das Verbindungselement 2 ist üblicherweise aus Kunststoff oder Metall gefertigt und stellt ein Hüllenendstück für den Bowdenzug dar. Das Verbindungselement 2 dient zur Aufnahme der Bowdenzughülle 3 des Bowdenzugs und weist hierzu die Durchgangsöffnung 6 auf, welche abgestuft ausgebildet ist. Die Durchgangsöffnung 6 lässt sich in einen durchmessergröße ren ersten Öffnungsabschnitt 20 mit der Bowdenzughülle 3 und einen durchmesserkleineren zweiten Öffnungsabschnitt 21 ohne Bowdenzughülle 3 unterteilen. Der erste Öffnungsabschnitt 20 erstreckt sich von dem Stützabschnitt S her mit einem Durchmesser, der dem Außendurchmesser der Bowdenzughülle 3 entspricht. Etwa im Bereich zwischen Befestigungsabschnitt B und Dichtabschnitt D verkleinert sich der Durchmesser der Durchgangsöffnung 6 zu dem zweiten Öffnungsabschnitt 21, so dass ein Ringabsatz 22 vorliegt. An den Ringabsatz 22 in der Durchgangsöffnung 6 stößt die Bowdenzughülle 3 mit ihrer Stirnseite an. Der Durchmesser des zweiten Öffnungsabschnitts 21 entspricht einem Innendurchmesser der Bowdenzughülle 3, so das innenseitig kein Versatz vorliegt und das Seil des Bowdenzugs ungehindert in der Bowdenzughülle 3 verschieblich gelagert ist.
  • Es ist notwenig, einerseits die Bowdenzughülle 3 gegenüber dem Verbindungselement 2 abzudichten und andererseits auch das Verbindungselement 2 in der Gehäuseöffnung 4 bzw. im Gehäuse 1 abzudichten. Hierzu ist es erfindungsgemäß vorgesehen, mittels Spritzgießen ein für beide Dichtzwecke geeignetes, einziges, in 4 perspektivisch dargestelltes Dichtelement 25 an dem Verbindungselement 2 anzuspritzen. Hierzu dient einerseits die in 3 vergrößert dargestellte Außennut 15, die sich radial von der Dichtfläche 12 etwas nach innen erstreckt, so dass im ausgefüllten Zustand der Außennut 15 ein, in 4 dargestelltes, erstes Ringelement 26 bzw. Hülsenelement vorliegt. Andererseits ist gegenüberliegend der Außennut 15 eine Innennut 16 aus einer Innenfläche 19 des ersten Öffnungsabschnitts 20 der Durchgangsöffnung 6 für die Bowdenzughülle 3 ausgenommen, die sich radial in Richtung zu der Außennut 15 hin etwas erstreckt, so dass ebenfalls im ausgefüllten Zustand der Innennut 16 ein in 4 dargestelltes, zweites Ringelement 27 bzw. Hülsenelement vorliegt. Die axiale Breite von Außennut 15 und Innennut 16 ist, wie dargestellt, identisch. Es ist prinzipiell auch möglich, die axialen Breiten von Außennut 15 und Innennut 16 unterschiedlich zu gestalten. Das zweite Ringelement 27 umgibt die Bow denzughülle 3.
  • Beide Ringelemente 26, 27 bzw. Hohlräume 30, 31 sind radial voneinander beabstandet und miteinander über zumindest einen Verbindungssteg 29 bzw. Verbindungskanal 28 miteinander verbunden. Wie in 2 dargestellt ist, sind drei Verbindungskanäle 28, im folgenden Spritzkanäle bezeichnet, vorgesehen, die durch entsprechende Radialöffnungen bzw. Radialbohrungen gebildet werden, welche radial von der Außennut 15 zur Innennut 16 verlaufen. Die Radialöffnungen bzw. Spritzkanäle 28 weisen einen Winkelabstand von etwa 120 Grad voneinander auf.
  • Die Herstellung des Dichtelements 25 erfolgt im Spritzgießverfahren, insbesondere im sogenannten 2K-Verfahren, das dem Fachmann geläufig ist. Hierzu sind zwei Formwerkzeuge erforderlich, wobei eines in die Durchgangsöffnung 6 des ersten Öffnungsabschnitts 20 eingeführt wird und das andere die Dichtfläche 15 des Verbindungselements 2 von außen her abdeckt, so das zwischen Außennut 15 und Formwerkzeug ein erster ringförmiger Hohlraum 30 vorliegt. Durch Einspritzen von Kunststoff werden dann anschließend nacheinander zunächst der erste Hohlraum 30 befüllt, dann gebildete Hohlräume 33 der Spritzkanale 28 und abschießend ein zweiter, von der Innennut 16 gebildeter, ringförmiger Hohlraum 31 befüllt. Mit dem Öffnen der Formwerkzeuge ist dann das scheibenförmige, im Wesentlichen aus zwei Hülsen bestehende Dichtelement 25 mit seinen Ringelementen 26, 27 und den drei, von den ausgefüllten Spritzkanälen 28 gebildeten Verbindungsstegen 29 fertig. Die Verbindungsstege 29 weisen einen Winkelabstand von etwa 120 Grad voneinander auf.
  • Durch entsprechende Gestaltung der Formwerkzeuge lässt sich außerdem zumindest eine äußere Dichtlippe 35 zur Innenfläche 14 der Gehäuseöffnung 4 hin als auch zumindest eine innere Dichtlippe 36 zur Bowdenzughülle 3 hin herstellen. Die Dichtlippen 35, 36 sind dabei Bestandteil der Ringräume 26, 27 bzw. an diese mit angespritzt. Wie die 3 näher zeigt, sind vorzugsweise mehrere äußere Dichtlippen 35, und zwar drei, und nur eine einzige innere Dichtlippe 36 vorgesehen. Die inneren und äußeren Dichtlippen 35, 36 können dabei, wie in 4 dargestellt, in Umfangsrichtung umlaufend ausgerichtet sein, zum Beispiel in Form von mehreren radialen Erhebungen oder Erhöhungen, die in Umfangsrichtung umlaufend verlaufen und axial hintereinander liegen, so dass mehrere Rillen gebildet werden. Diese Art der Dichtlippen wird im Folgenden als Radialdichtlippen bezeichnet. Möglich ist aber auch, die Dichtlippen axial auszurichten, so dass eine Vielzahl von einzelnen, kurzen, axial ausgerichteten, lamellenartigen Dichtlippen vorliegen, die dann eine Axialdichtung bilden. Diese Art der Dichtlippen wird im Folgenden als Axialdichtlippen 37, 38 bezeichnet. Derartige Axialdichtlippen 37, 38 sind in 4 gestrichelt angedeutet. Selbstverständlich können sowohl Radialdichtlippen mit Axialdichtlippen kombiniert werden. Im Fall von nicht dargestellten, äußeren Dichtlippen in Form von Axialdichtlippen, ist es bei der Montage des Verbindungselements dann erforderlich, eine entsprechende Axialanpresskraft aufzubringen, beispielsweise mittels einer vorgesehenen Verschraubung des Verbindungselements 2 im Gehäuse 1.
  • 1
    Gehäuse
    2
    Verbindungselement
    3
    Bowdenzughülle
    4
    Gehäuseöffnung
    6
    Durchgangsöffnung
    8
    Hakenelemente
    9
    Gehäuseinnenseite
    10
    Gehäuseaußenseite
    12
    Dichtfläche
    14
    Innenfläche
    15
    Außennut
    16
    Innennut
    17
    Ringabsatz
    19
    Innenfläche
    20
    erster Öffnungsabschnitt
    21
    zweiter Öffnungsabschnitt
    22
    Ringabsatz
    25
    Dichtelement
    26
    erstes Ringelement
    27
    zweites Ringelement
    28
    Verbindungskanal
    29
    Verbindungssteg
    30
    erster Hohlraum
    31
    zweiter Hohlraum
    33
    Hohlräume
    35
    äußere Dichtlippe
    36
    innere Dichtlippe
    37, 38
    Axialdichtlippen

Claims (11)

  1. Verbindungselement eines Bowdenzugs zur Abdichtung an einer Gehäuseöffnung, das eine Bowdenzughülle des Bowdenzugs aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abdichtung der Bowdenzughülle (3) im Verbindungselement (2) und des Verbindungselements (2) in der Gehäuseöffnung (4) ein mittels Spritzgießen hergestelltes Dichtelement (25) vorgesehen ist.
  2. Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (25) durch 2K-Kunststoff-Spritzgießen am Verbindungselement (2) aufgespritzt ist.
  3. Verbindungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (2) eine umlaufende Außennut (15) aufweist, die bei anliegendem ersten Formwerkzeug einen ersten ringförmigen Hohlraum (30) bildet, und eine umlaufende Innennut (16) aufweist, die bei eingeführtem zweiten Formwerkzeug einen zweiten ringförmigen Hohlraum (31) bildet, wobei zwischen beiden Hohlräumen (30, 31) zumindest ein Verbindungskanal (28) vorgesehen ist, der es ermöglicht, bei dem Spritzvorgang beide Hohlräume (30, 31) zu befüllen, vor radialer Richtung, wonach das Dichtelement (25) mit zwei Ringelementen (26, 27) und mit zumindest einem Verbindungssteg (29) vorliegt.
  4. Verbindungselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verbindungskanal (28) vorgesehen ist, die sich radial von der Außennut (15) zur Innennut (16) erstrecken.
  5. Verbindungselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Verbindungskanäle (28) mit einem Winkelabstand von etwa 120 Grad zueinander ausgeführt sind.
  6. Verbindungselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (25) am innenliegenden Ringelement (27) zumindest eine Dichtlippe (36) zur Bowdenzughülle (3) hin aufweist.
  7. Verbindungselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (25) am außenliegenden Ringelement (26) zumindest eine Dichtlippe (35) zu einer Innenfläche (14) der Gehäuseöffnung (4) hin aufweist.
  8. Verbindungselement nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlippen (35; 36) in Umfangrichtung umlaufend ausgebildet sind.
  9. Verbindungselement nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlippen (37, 38) in Längsrichtung des Verbindungselements (2) ausgerichtet sind.
  10. Verbindungselement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass am außenliegenden Ringelement (26) drei Dichtlippen (35) und am innenliegenden Ringelement (27) eine einzige Dichtlippe (36) vorgesehen ist.
  11. Elektronische Parkbremse mit einem Bowdenzug und einem Verbindungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 10 zum Abdichten des Bowdenzugs gegenüber der elektronischen Parkbremse.
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