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DE102006019624B4 - Höhenverstellbarer Tisch - Google Patents

Höhenverstellbarer Tisch Download PDF

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Abstract

Höhenverstellbarer Tisch aus einer Tischplatte und einem Tischgestell mit Gelenken mit zueinander parallelen waagerechten Schwenkachsen zwischen Tischplatte und Tischgestell und zwischen Bauteilen des Tischgestells, wobei das Tischgestell aus einem Ständerfuß und einem über ein erstes Gelenk daran angelenkten Stützarm besteht, an dessen dem Ständerfuß abgewandten Seite die Tischplatte über ein weiteres Gelenk verschwenkbar angeordnet ist und der Stützarm aus einer aufwärts gerichteten Position in eine seitlich ausgelenkte Position verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte (2) des Tisches (1; 11) in jeder Position um das Gelenk (7) schwenkbar und waagerecht ausrichtbar ist, das weitere obere Gelenk (7) an einer Führung (8) angeordnet ist, in der die Tischplatte (2) verschieblich gelagert ist und am Ständerfuß (4; 14) zwei Stützarme (5; 15) über Gelenke (6; 16) mit zueinander parallelen und in einer horizontalen Ebene angeordneten Schwenkachsen sich gegenüberliegend angelenkt und jeweils um bis zu 90° in entgegengesetzt abgewinkelte Richtungen von einander weg...

Description

  • Die Erfindung betrifft einen höhenverstellbaren Tisch aus einer Tischplatte und einem Tischgestell mit Gelenken mit zueinander parallelen waagerechten Schwenkachsen zwischen Tischplatte und Tischgestell und zwischen Bauteilen des Tischgestells nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Ein solcher höhenverstellbarer Tisch ist bekannt, DE 196 51 306 C1 , dessen Ständerfuß auf dem Untergrund oder in in den Untergrund eingelassenen Schienen verschoben werden kann, wobei solche Schienen dazu neigen bei Verschmutzung funktionsuntüchtig zu werden. Der quaderförmig ausgebildete Ständerfuß muss des Weiteren eine hohe Mindestbreite aufweisen, die im umgelegten Zustand des Ständerfußes die Minimalhöhe des Tisches bestimmt sowie eine vorbestimmte Maximalhöhe, die etwa der des gesamten Tisches entspricht, so dass zum einen der Fußraum unterhalb des Tisches erheblich eingeschränkt ist und zum anderen die Abmessungen des Ständerfußes von den gewünschten beiden Extremstellungen der Tischhöhe vorbestimmt werden.
  • Aus der WO 2004/062429 A1 ist weiterhin ein Möbelstück mit einer höhenverstellbaren Tischplatte bekannt, welches jedoch nur einen einzelnen Ständerfuß und eine relativ filigrane parallelogrammartige Verstellmechanik aufweist, mittels derer die Tischplatte in einem nur kleinen vertikalen Verstellbereich höhenverstellbar ist, wobei die Verstellmechanik erzwingt, dass die Verstellung der Tischplatte in zueinander planparallelen horizontalen Ebenen erfolgt.
  • Weiterhin ist aus der CH 182 339 A eine in und außer Gebrauchslage bringbare Trageeinrichtung an Tischen und Platten bekannt, bei der eine parallele Anhebung einer Tischplatte über ein mehrgelenkiges Hebelsystem erfolgt, welches jedoch beidseitig einer Tischplatte angeordnet sein muss, sodass der Freiraum unterhalb der damit ausgestatteten Tischplatte ganz erheblich eingeschränkt ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen höhenverstellbaren Tisch zur Verfügung zu stellen, der einen größtmöglichen Freiraum unter einer Tischplatte aufweist und dessen Tischgestell-Konstruktion unabhängig ist von der gewünschten Tischhöhe und der zudem funktionssicher und stabil aufgebaut und einfach handhabbar ist.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt in Verbindung mit den Oberbegriffsmerkmalen erfindungsgemäß dadurch, dass die Tischplatte des Tisches in jeder Position um das Gelenk schwenkbar und waagerecht ausrichtbar ist, das weitere obere Gelenk an einer Führung angeordnet ist, in der die Tischplatte verschieblich gelagert ist und am Ständerfuß zwei Stützarme über Gelenke mit zueinander parallelen und in einer horizontalen Ebene angeordneten Schwenkachsen sich gegenüberliegend angelenkt und jeweils um bis zu 90° in entgegengesetzt abgewinkelte Richtungen von einander weg oder aufeinander zu verschwenkbar sind und dass die Bewegung der Stützarme mechanisch miteinander gekoppelt ist.
  • Vorteilhaft an der vorliegenden Konstruktion ist, dass das Tischgestell in einen feststehenden Ständerfuß und mindestens zwei gelenkig daran angelenkte Stützarme unterteilt ist, so dass der höhenverstellbare Tisch im Wesentlichen ortsfest angeordnet werden kann, wobei sich die Höhe der Tischplatte gegenüber dem Ständerfuß über die Länge vorwählen und/oder über den Schwenkwinkel der Stützarme variieren lässt.
  • Die Tischplatte des höhenverstellbaren Tisches erreicht ihre höchste Position bei einem als geradem Profil ausgebildeten Stützarm in einer senkrechten Stellung dieser Stützarme und ihre tiefste Position in einer 90° dazu abgewinkelten Stellung der Stützarme, wo hingegen, falls dies aus optischen oder technischen Gründen gewünscht ist, die maximalen Schwenkwinkel auch begrenzt sein können. Die maximal erreichbare Höhe der Tischplatte ist dabei nur abhängig von der Anordnung des Gelenks am Ständerfuß sowie von der Länge der Stützarme, welche entsprechend der gewünschten Endmaße beliebig ausgewählt werden können, so dass der unter einem aufgestellten Tisch verbleibende Freiraum von der gewünschten Tischhöhe vollkommen unabhängig bleibt.
  • Je nach Bedarf sind auch Ausführungsformen denkbar, die es ermöglichen, die Stützarme in unterschiedlichen verschwenkten Positionen zu arretieren, so dass nicht nur zwei Extrempositionen einer Tischplatte möglich sind, sondern beliebig viele Zwischenstellungen.
  • Um zu gewährleisten, dass die Tischplatte nach einem Verschwenken der Stützarme mittig über dem Tischgestell anzuordnen ist, ist das obere Gelenk vorzugsweise an einer Führung angeordnet, in der die Tischplatte mittelbar oder unmittelbar verschieblich gelagert ist. Die Führung kann aus einem Führungsarm oder einem eine Führung enthaltenden Verbindungsarm bestehen, was für alle Varianten gilt. Hierdurch wird des Weiteren in vorteilhafter Art und Weise erreicht, dass die Tischplatte eines abgesenkten Tisches bei dessen Verwendung in einem Wohnmobil oder Wohnwagen als Teil einer Matratzenunterlage passgenau auf randseitige Auflagen geschoben werden kann. Andererseits kann die Tischplatte in einer angehobenen Position des Tisches zur Erleichterung des Zugangs einer Sitzgruppe verschoben oder sogar über ein zusätzliches Gelenk zwischen Tischplatte und Tischgestell mit einer vertikalen Drehachse seitlich verschwenkt werden.
  • Der Ständerfuß ist vorteilhafterweise mit zwei Stützarmen ausgestattet, die jeweils mit Gelenken mit zueinander parallelen und in einer horizontalen Ebene angeordneten Schwenkachsen versehen sind, so dass sich die beiden Stützarme jeweils in eine entgegengesetzte Richtung verschwenken lassen. Hierdurch wird zum einen die Unterstützungsfläche der Tischplatte vergrößert und, wenn die beiden Stützarme zusätzlich mit Tragarmen versehen sind, weiterhin eine extrem stabile Lagerung der Tischplatte in einer unteren Position des Tisches erzielt. Der Tragarm des zweiten Stützarmes kann auch unterhalb der Führung des anderen Stützarmes angeordnet sein.
  • Besonders vorteilhaft an einer Konstruktion mit zwei Stützarmen ist deren mechanische Koppelung in Verbindung mit den die Gewichtskräfte reduzierenden Kraftspeichern, so dass auch bei einer solchen Konstruktion gewährleistet bleibt, dass sie einhändig und ohne den Einsatz größerer Kräfte bedient werden kann.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich mit und in Kombination aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist an mindestens einem Stützarm ein Tragarm angeordnet, der den Stützarm in einer abgesenkten Position an einem ortsfesten Gegenstand abstützt, wobei ein solcher beispielsweise ein dem Tisch benachbarter Bereich der Bodenfläche oder ein benachbartes Möbelstück sein kann oder aber ein Teil des Ständerfußes selber. Möglich ist bei einem aus einem geraden Profil ausgebildeten Stützarm beispielsweise die rechtwinklige Anordnung eines solchen Tragarmes unmittelbar unterhalb der Tischplatte, so dass diese in einem angehobenen Zustand des Tisches unmittelbar auf dem Tragarm oder auch über dazwischen gesetzte Distanzstücke mittelbar darauf abgestützt ist, wobei sich der Stützarm in einer um 90° nach unten verschwenkten Position über den Tragarm auf dem Boden abstützen kann. Hierdurch wird in beiden Extremlagen eine gesteigerte Stabilität des höhenverstellbaren Tisches erreicht. Denkbar ist es jedoch auch, dass sich dieser Tragarm in anderen Bereichen einer Sitzgruppe eines Wohnwagens abstützt und dazu mit entsprechend angepassten Abmessungen ausgestattet ist. Ein als Funktionsteil ausgebildetes Distanzstück kann mit der Unterseite der Tischplatte eine gegenseitige Führung erzeugen, was zu einer weiteren Stabilisierung des Tisches in seiner angehobenen Position führt.
  • Ein solcher Tragarm kann des Weiteren fest oder auch beweglich an einem Stützarm angeordnet sein, beispielsweise gelenkig, so dass er in einer angehobenen Position des Tisches funktionslos parallel zu einem vertikalen Stützarm an diesen angelegt ist und in einer seitlich verschwenkten Position des Stützarmes nach unten ausgelenkt wird.
  • An einem Tragarm eines Stützarmes des höhenverstellbaren Tisches kann des Weiteren vorteilhafterweise ein als Funktionsteil ausgebildetes Distanzstück angeordnet sein oder aber die Oberseite des Tragarmes als solches Funktionsteil ausgebildet sein und zwar derart, dass auch das Funktionsteil mit der Unterseite des Tisches eine Führung bildet, was die Festigkeit des Tisches in seiner angehobenen Position deutlich vergrößert.
  • Von ganz besonderem Vorteil beim Gegenstand der Erfindung ist die Anordnung eines Kraftspeichers am oder insbesondere im Ständerfuß, der so an den Stützarmen angreift, dass die Gewichtskräfte der bewegten Bauteile des Tisches mit einer Gegenkraft beaufschlagt werden können, wobei diese Gegenkraft so groß gewählt werden kann, dass die Gewichtskräfte entweder nur teilweise, vollständig oder sogar überkompensiert werden, was einer vereinfachten Handhabung des höhenverstellbaren Tisches zugute kommt, so dass die Höhenverstellung des Tisches bei optimaler Auswahl der Gegenkraft auch einhändig von einem Kind durchgeführt werden kann.
  • Entsprechend einer weiteren und besonders bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung wird durch eine gegenseitige Verriegelung des ersten Stützarmes, dessen Führung oder der Tischplatte mit dem zweiten Stützarm oder dessen Tragarm eine extreme Stabilität auch in der angehobenen Position des Tisches erzielt. Versionen mit mehr als zwei Stützarmen sind ebenfalls möglich. Deren Bauaufwand wird jedoch deutlich größer.
  • Die mechanische Verbindung kann beispielsweise über Getrieberäder oder Abschnitten davon erfolgen, die jeweils verdrehfest mit den Stützarmen verbunden sind und sich gegenseitig in Eingriff befinden.
  • Eine Bewegungskopplung zweier Stützarme könnte auch über Seilzüge oder auf jede andere bekannte Art und Weise, etwa durch Gelenkhebel, erfolgen.
  • Die Stützarme, die sich in einer angehobenen Position des Tisches gegen einen ortsfesten Anschlag am Ständerfuß oder innerhalb ihrer mechanischen Verbindung gegeneinander abstützen und die von den Kraftspeichern in dieser Position gehalten werden, lassen sich in dem den Schwenkachsen entgegengesetzten Bereich spielfrei oder auch leicht gegeneinander verspannt fixieren, sodass ein sehr stabiler Stand des Tisches gewährleistet werden kann.
  • Vorteilhafterweise kann auch die nach oben gerichtete Stirnseite des Ständerfußes als Auflagerfläche für die in ihrer maximal abgesenkten Position befindlichen Tischplatte ausgebildet sein, wodurch sich die Stabilität und die Belastbarkeit des abgesenkten Tisches noch weiter vergrößert.
  • Erforderlichenfalls können die Stützarme teleskopierbar ausgebildet sein, wenn beispielsweise die geforderte Höhe eines Tisches mit nur kleiner Tischplatte zu einer zu breiten Auflage in der unteren Position führen würde. Die Verstellung der teleskopierbaren Teile der Stützarme kann dazu vorteilhaft mechanisch oder pneumatisch von Kraftspeichern unterstützt sein. Diese Unterstützung kann bevorzugt auch mit der Bewegungskopplung der Stützarme mechanisch verbunden sein, so dass eine Verlängerung oder Verkürzung automatisch mit der Schwenkbewegung der Stützarme erfolgt.
  • Nachfolgend sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 eine erste Version eines höhenverstellbaren Tisches in einer maximal angehobenen Position,
  • 2 den Tisch gemäß 1 in einer maximal abgesenkten Position;
  • 3 eine zweite Ausführungsform in einer maximal angehobenen Position,
  • 4 bis 6 verschiedene Positionen des Tisches während der Verstellung und
  • 7 den Tisch gemäß den 3 bis 6 in seiner maximal abgesenkten Position.
  • Der höhenverstellbare Tisch 1; 11 besteht aus einer Tischplatte 2 und einem Tischgestell 3; 13 aus einem Ständerfuß 4; 14 mit einem Stützarm 5 bzw. mit zwei Stützarmen 15, die jeweils über ein erstes Gelenk 6; 16 am Ständerfuß 4; 14 verschwenkbar angelenkt sind, wobei deren Drehachsen parallel zueinander in einer horizontalen Ebene angeordnet sind, die Stützarme 5; 15 in einer angehobenen Position des Tisches 1; 11 von einem Anschlag 19 des Ständerfußes 4; 14 in ihrem Schwenkwinkel begrenzt werden und der Anschlag 19 auch der spielfreien Abstützung der Tischplatte 2 dient.
  • An der dem Ständerfuß 4; 14 abgewandten Seite des Stützarmes 5 ist ein weiteres Drehgelenk 7 angeordnet, welches an einer Führung 8 an der Tischplatte 2 angreift, so dass die Tischplatte 2 gegenüber dem weiteren Gelenk 7 verschieblich ist, wie dies in 4 mit einer nach rechts ausgezogenen Tischplatte 2 dargestellt ist. Die Führung 8 kann dabei als Führungsarm oder einem eine Führung enthaltenden Verbindungsarm ausgeführt sein.
  • Die Stützarme 5; 15 sind als gerade Profile ausgebildet und lassen sich aus einer vertikalen Position, wie sie in den 1, 3, 4 und 5 dargestellt ist, in eine um 90° verschwenkte Position bewegen, wie dies in den 2 und 7 gezeigt ist. In der zweiten Version des höhenverstellbaren Tisches 11, wie sie in den 3 bis 7 dargestellt ist, sind an den Stützarmen 5; 15 rechtwinklig angeordnete Tragarme 9 vorgesehen, die sich in einer hoch verstellten Position des Tisches 11 etwa parallel unterhalb der Tischplatte 2 des Tisches 11 erstrecken und unmittelbar oder mittelbar über ein Distanzstück 18 eine Auflage für die Tischplatte 2 zur Verfügung stellen. In einer tiefstmöglichen Position des Tisches 11 stützen die Tragarme 9 die Stützarme 5; 15 auf dem Boden ab. Das Distanzstück 18 ist als Funktionsteil ausgebildet, indem es mit oder an der Unterseite der Tischplatte 2 eine weitere Führung zur Stabilitätssteigerung des Tisches 1; 11 bildet.
  • Zeichnerisch nicht dargestellt sind Ausführungsformen der Tragarme 9, die sich seitlich, etwa auf Rasten des Ständerfußes 4; 14 abstützen oder etwa an weiteren Bauteilen einer Sitzgruppe eines Campingwagens.
  • Die Stützarme 5; 15 sind im Bereich der Gelenke 6 verdrehfest mit Getrieberädern 17 oder Abschnitten davon ausgestattet, die miteinander kämmen, so dass sich, wie in 6 dargestellt, bei einer Höhenverstellung des Tisches 1, eine gleichzeitige Verstellung beider Stützarme 5; 15 erzeugen lässt.
  • Um die Gewichtskräfte der beteiligten Bauteile zu kompensieren sind im Ständerfuß 4; 14 Kraftspeicher 10 eingesetzt, die die Gewichtskräfte teilweise, vollständig oder sogar überkompensieren können, so dass eine Verstellung des Tisches 1; 11 ohne großen Kraftaufwand sogar einhändig ausgeführt werden kann.
  • Zeichnerisch nicht dargestellt sind die zur Bedienung des höhenverstellbaren Tisches 1; 11 erforderlichen Verriegelungsmechanismen und Handgriffe, die den höhenverstellbaren Tisch 1; 11 in seiner jeweils eingestellten Position halten bzw. kraft- und/oder formschlüssig fixieren.
  • Eine Fixierung kann in der bevorzugten Ausführungsform mit zwei Stützarmen 5; 15, z. B. bei einer quasi spielfreien Verbindung der Getrieberäder 17 innerhalb des Ständerfußes 4; 14 mit dem Verbinden der beiden Stützarme 5; 15 durch die als Verbindungsarm ausgebildete Führung 8 erreicht werden oder dadurch, das die beiden Stützarme 5; 15 über die als Verbindungsarm ausgebildete Führung 8 gegen einen sich im Ständerfuß 4; 14 befindlichen Anschlag 19, der die Bewegung der beiden Stützarme 5; 15 in der oberen Position begrenzt, form- und/oder kraftschlüssig verbunden werden. Skizzenhaft ist in der 6 eine Rast 21 unter der Führung 8 dargestellt, die in eine stirnseitige Aufnahme des Stützarmes 15 einrasten kann bzw. in der 5 eine endseitige Raste 22 der Führung 8, die unter den Tragarm 9 des Stützarmes 15 greift. Die gegenseitige spielfreie Verrastung kann jedoch auf jede beliebige Art und Weise und auch unter Erzeugung einer gegenseitigen Verspannung der Bauteile erfolgen.

Claims (14)

  1. Höhenverstellbarer Tisch aus einer Tischplatte und einem Tischgestell mit Gelenken mit zueinander parallelen waagerechten Schwenkachsen zwischen Tischplatte und Tischgestell und zwischen Bauteilen des Tischgestells, wobei das Tischgestell aus einem Ständerfuß und einem über ein erstes Gelenk daran angelenkten Stützarm besteht, an dessen dem Ständerfuß abgewandten Seite die Tischplatte über ein weiteres Gelenk verschwenkbar angeordnet ist und der Stützarm aus einer aufwärts gerichteten Position in eine seitlich ausgelenkte Position verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Tischplatte (2) des Tisches (1; 11) in jeder Position um das Gelenk (7) schwenkbar und waagerecht ausrichtbar ist, das weitere obere Gelenk (7) an einer Führung (8) angeordnet ist, in der die Tischplatte (2) verschieblich gelagert ist und am Ständerfuß (4; 14) zwei Stützarme (5; 15) über Gelenke (6; 16) mit zueinander parallelen und in einer horizontalen Ebene angeordneten Schwenkachsen sich gegenüberliegend angelenkt und jeweils um bis zu 90° in entgegengesetzt abgewinkelte Richtungen von einander weg oder aufeinander zu verschwenkbar sind und dass die Bewegung der Stützarme (5; 15) mechanisch miteinander gekoppelt ist.
  2. Höhenverstellbarer Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellung der Stützarme (5; 15) und damit die Höhe der Tischplatte (2) bzw. des Tisches (1; 11) in mindestens zwei Positionen verriegelbar ist.
  3. Höhenverstellbarer Tisch nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einem Stützarm (5; 15) ein Tragarm (9) angeordnet ist, der den Stützarm (5; 15) in einer tieferen als der höchsten Position der Tischplatte (2) an einem ortsfesten Gegenstand abstützt.
  4. Höhenverstellbarer Tisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der ortsfeste Gegenstand einem dem Tisch (1; 11) benachbarten Bereich oder einem Teil des Ständerfußes (4; 14) entspricht.
  5. Höhenverstellbarer Tisch nach einem der vorgenannten Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragarm (9) fest oder beweglich am Stützarm (5; 15) angeordnet ist.
  6. Höhenverstellbarer Tisch nach einem der vorgenannten Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Tragarm (9) des Stützarmes (5) ein als Funktionsteil ausgebildetes Distanzstück (18) angeordnet ist oder dass die Oberseite des Tragarmes (9) als Funktionsteil ausgebildet ist und dass das Funktionsteil mit der Unterseite des Tisches (1; 11) eine Führung bildet.
  7. Höhenverstellbarer Tisch nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am oder im Ständerfuß (4; 14) ein Kraftspeicher (10) angeordnet ist, der so an den Stützarmen (5; 15) angreift, dass die Gewichtskräfte der bewegten Bauteile des Tisches (1; 11) mit einer Gegenkraft beaufschlagt werden.
  8. Höhenverstellbarer Tisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenkraft die Gewichtskräfte der bewegten Bauteile des Tisches (1; 11) teilweise, vollständig oder überkompensiert.
  9. Höhenverstellbarer Tisch nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützarme (5; 15) in ihren den Schwenkachsen entgegengesetzten Bereichen über Rasten (21, 22) verfügen, die in einer angehobenen Position des Tisches (1; 11) kraft- und/oder formschlüssig miteinander verriegelt sind.
  10. Höhenverstellbarer Tisch nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützarme (5; 15) im Gelenkbereich des Ständerfußes (4; 14) verdrehfest mit Getrieberädern (17) versehen sind, die sich gegenseitig im Eingriff befinden.
  11. Höhenverstellbarer Tisch nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die nach oben gerichtete Fläche des Ständerfußes (4; 14) mittelbar oder unmittelbar eine Huflagerfläche für die Tischplatte (2) in ihrer maximal abgesenkten Position bildet.
  12. Höhenverstellbarer Tisch nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützarme (5; 15) teleskopierbar ausgebildet sind.
  13. Höhenverstellbarer Tisch nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellung der teleskopierbaren Teile der Stützarme (5; 15) mechanisch oder pneumatisch von Kraftspeichern unterstützt ist.
  14. Höhenverstellbarer Tisch nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellung der teleskopierbaren Teile der Stützarme (5; 15) mit deren Bewegungskopplung mechanisch verbunden ist.
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WO2004062429A1 (de) * 2003-01-10 2004-07-29 Matthias Fischer Design Gmbh Möbelstück mit wenigstens einer aufnahmeanordnung und sicherungseinrichtung

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