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Stand der
Technik
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Die
Erfindung geht aus von einem Akkupack für ein Elektrogerät nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Es
ist ein Akkupack für
eine Handwerkzeugmaschine bekannt, welcher an einem Handgriff der Handwerkzeugmaschine
verriegelt werden kann. Zur Verriegelung des Akkupacks ist dieser
mit einer Kunststoffklinke versehen, welche im verriegelten Zustand
des Akkupacks in einer Rastausnehmung der Handwerkzeugmaschine eingerastet
ist. Der Akkupack ist ferner mit einer Metallfeder versehen, die die
Kunststoffklinke in ihrer Verriegelungsposition mittels einer Druckkraft
hält.
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Vorteile der
Erfindung
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Die
Erfindung geht aus von einem Akkupack für ein Elektrogerät mit einem
Grundkörper,
einem relativ zum Grundkörper
bewegbaren und zum Verriegeln des Grundkörpers am Elektrogerät vorgesehenen
Verriegelungsmittel mit einer Verriegelungsposi tion, und einem Haltemittel,
das im verriegelten Zustand des Grundkörpers zum Halten der Verriegelungsposition
vorgesehen ist.
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Es
wird vorgeschlagen, dass das Haltemittel einstückig mit dem Verriegelungsmittel
ausgebildet ist. Es können
dadurch vorteilhaft Bauteile und Bauraum eingespart und eine einfache
Montage erreicht werden. Beispielsweise ist das Haltemittel als
ein federndes Element, z.B. aus Metall oder Kunststoff, ausgebildet,
an welchem das Verriegelungsmittel einstückig angeformt ist.
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Vorzugsweise
ist das Haltemittel vom Verriegelungselement gebildet, wodurch eine
besonders kompakte Bauweise des Akkupacks erreicht werden kann.
Hierbei kann das Verriegelungsmittel vorteilhafterweise durch eigene
Kraft in der Verriegelungsposition gehalten werden. Unter einem
Halten des Verriegelungsmittels durch eine "eigene Kraft" in der Verriegelungsposition soll in
diesem Zusammenhang insbesondere ein Halten des Verriegelungsmittels durch
eine Reaktionskraft des Verriegelungsmittels verstanden werden,
wobei die Reaktionskraft einer auf das Verriegelungsmittel ausgeübten Kraft
entgegenwirkt, die dazu tendiert, das Verriegelungsmittel aus der
Verriegelungsposition zu bewegen.
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Vorzugsweise
ist das Verriegelungsmittel als Federelement ausgebildet. Dadurch
können
gängige und
kostengünstige
Verriegelungsmittel eingesetzt werden und es kann besonders einfach
ein Halten des Verriegelungsmittels in der Verriegelungsposition durch
eine eigene, als Rückstellkraft
ausgebildete Kraft erreicht werden.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das Verriegelungsmittel als
metallisches Federelement ausgebildet ist, wodurch ein besonders
robustes und langlebiges Verriegelungsmittel erreicht werden kann.
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In
diesem Zusammenhang wird vorgeschlagen, dass das Federelement im
verriegelten Zustand des Grundkörpers
in der Verriegelungsposition vorgespannt ist, wodurch ein effektives
Halten des Verriegelungsmittels in dessen Verriegelungsposition durch
eine große,
eigene Haltekraft einfach erreicht werden kann. Alternativ kann
das Federelement in einem entspannten Zustand in der Verriegelungsposition
angeordnet sein.
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Ferner
wird vorgeschlagen, dass das Federelement als Biegefeder ausgebildet
ist, wodurch ein besonders gängiges,
kostengünstiges
und einfach montierbares Federelement eingesetzt werden kann. Beispielsweise
ist das Federelement als Blattfeder ausgebildet.
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In
einer vorteilhaften Ausführung
der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das Federelement eine Rastausformung
aufweist, wodurch ein besonders sicheres Halten des Federelements
in dessen Verriegelungsposition einfach erreicht werden kann.
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In
einer Weiterbildung der Erfindung weist der Akkupack eine Betätigungseinheit
zum Betätigen des
Verriegelungsmittels aus der Verriegelungsposition auf, wobei das
Verriegelungsmittel in die Betätigungseinheit
eingreift. Dadurch kann eine kompakte Ausführung des Akkupacks durch Einsparen
eines Bauraums erzielt werden. Beispielsweise weist die Betätigungseinheit
einen Teilbereich auf, welcher als Schale ausgeformt ist und in
welchem das Verriegelungsmittel zumindest teilweise angeordnet ist.
Dadurch kann ein vorteilhafter Schutz des Verriegelungsmittels einfach
erreicht werden. Die Betätigungseinheit
weist beispielsweise ein als Taste ausgebildetes Betätigungselement
auf, das die Schale bildet.
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Alternativ
oder zusätzlich
kann die Betätigungseinheit
in das Verriegelungsmittel eingreifen, wodurch ein zusätzlicher
Bauraum vorteilhaft eingespart werden kann. Ist das Verriegelungsmittel
als ein Blechteil ausgebildet, wie z.B. als Blechfeder, kann beim
Blechteil ein Bereich ausgespart werden, in den die Betätigungseinheit
eingreifen kann, wodurch Baumaterial eingespart werden kann. Wenn
die Betätigungseinheit
in das Verriegelungsmittel eingreift und das Verriegelungsmittel
in die Betätigungseinheit eingreift,
kann eine besonders kompakte Ausführung des Akkupacks erreicht
werden.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der Akkupack eine Betätigungseinheit
zum Betätigen
des Verriegelungsmittels aus der Verriegelungsposition umfasst,
welche eine Gleitfläche
zu einem Gleiten des Verriegelungsmittels aufweist. Dadurch können ein
Halten des Verriegelungsmittels durch die Betätigungseinheit und dennoch
eine Bewegung des Verriegelungsmittels relativ zur Betätigungseinheit
mit geringer Reibung erreicht werden. Die Gleitfläche kann
ferner zur Übertragung
einer Bewegung der Betätigungseinheit
auf das Verriegelungselement genutzt werden. Hierzu weist das Verriegelungselement
vorzugsweise einen abgerundeten Bereich auf, auf dem die Betätigungseinheit
bei einer Betätigung
gleiten kann.
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In
einer Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der Akkupack
eine Betätigungseinheit
zum Betätigen
des Verriegelungsmittels aus der Verriegelungsposition aufweist,
die am Grundkörper
schwenkbar angeordnet ist. Dadurch kann ein konstruktiv einfacher
Ver- und Entriegelungsmechanismus erreicht werden.
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Ferner
wird vorgeschlagen, dass der Akkupack eine Betätigungseinheit zum Betätigen des
Verriegelungsmittels aus der Verriegelungsposition aufweist, wobei
das Verriegelungsmittel durch einen Formschluss mit der Betätigungseinheit
verbunden ist. Dadurch kann eine einfache Montage erreicht werden.
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Außerdem kann
der Akkupack eine Betätigungseinheit
zum Betätigen
des Verriegelungsmittels aus der Verriegelungsposition aufweisen,
die einstückig
mit dem Verriegelungsmittel ausgebildet ist, wodurch Bauteile, Bauraum
und Montageaufwand eingespart werden können.
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Die
Montage des Akkupacks kann weiter vereinfacht werden, wenn das Verriegelungsmittel
am Grundkörper
durch einen Formschluss befestigt ist. Beispielsweise weist das
Verriegelungsmittel ein Befestigungsmittel auf, das zur Herstellung
einer Rastverbindung mit dem Grundkörper und/oder mit der Betätigungseinheit
vorgesehen ist.
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Ferner
wird vorgeschlagen, dass der Akkupack eine zusammenhängende Fläche aufweist,
die zumindest einen Aufnahmebereich zur Aufnahme eines Elektrogeräteanschlussmittels
des Elektrogeräts und
eine Öffnung
bildet, in welcher das Verriegelungsmittel in der Verriegelungsposition
angeordnet ist. Dadurch kann eine besonders kompakte Ausgestaltung
des Akkupacks erreicht werden. Im Aufnahmebereich ist vorzugsweise
ein elektrisches Kontaktelement zur Herstellung einer elektrischen
Verbindung mit dem Elektrogeräteanschlussmittel
angeordnet.
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Es
wird des Weiteren ein Elektrogerät,
insbesondere ein Elektrowerkzeug, mit einem Elektrogerätegrundkörper, z.B.
einem Handgriff, vorgeschlagen. Dieses weist vorteilhafterweise
einen vom Elektrogerätegrundkörper abnehmbarem
Akkupack mit einem Grundkörper,
einem relativ zum Grundkörper
bewegbaren und zum Verriegeln des Grundkörpers am Elektrogerätegrundkörper vorgesehenen
Verriegelungsmittel mit einer Verriegelungsposition, und einem Haltemittel
auf, das im verriegelten Zustand des Grundkörpers zum Halten der Verriegelungsposition vorgesehen
ist, wobei das Haltemittel einstückig
mit dem Verriegelungsmittel ausgebildet ist. Dadurch können Bauteile
und Bauraum einfach eingespart werden.
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Zeichnung
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Weitere
Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele
der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die
Ansprüche
enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch
einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
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Es
zeigen:
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1 eine
akkubetriebene Schraubmaschine mit einem Handgriff und einen am
Handgriff verriegelten Akkupack,
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2 den
Akkupack aus 1 in einer Perspektivansicht,
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3 ein
Verriegelungsmittel und eine Betätigungseinheit
des Akkupacks aus 1 und
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4 eine
alternative Betätigungseinheit
für den
Akkupack aus 1.
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Beschreibung
der Ausführungsbeispiele
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1 zeigt
ein als Handwerkzeugmaschine ausgebildetes Elektrogerät 10.
Die Handwerkzeugmaschine ist als akkubetriebene Schraubmaschine ausgeführt. Diese
weist einen Elektrogerätegrundkörper 14 auf,
an welchem eine Werkzeugaufnahme 12 befestigt ist. Der
Elektrogerätegrundkörper 14 bildet
ferner einen Handgriff 16, an welchem ein Akkupack 18 verriegelt
angeordnet ist. Der Akkupack 18 umfasst einen Grundkörper 20,
welcher insbesondere ein Akkupackgehäuse des Akkupacks 18 aufweist. Der
Akkupack 18 ist als Schiebeakkupack ausgebildet. Zum Verriegeln
des Akkupacks 18 am Handgriff 16 wird der Grundkörper 20 in
einer Schieberichtung 22 entlang des Handgriffs 16 geschoben,
und zwar entlang einer unteren, im Wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung
des Handgriffs 16 ausgerichteten Außenfläche 23 des
Handgriffs 16, bis der Grundkörper 20 an eine Fläche 24 des
Handgriffs 16 anschlägt.
In dieser erreichten Position ist der Akkupack 18 durch ein
Ver riegelungsmittel 34 am Handgriff 16 verriegelt. Dieses
ist in dessen dargestellte Verriegelungsposition in einer nicht
näher gezeigten
Rastausnehmung des Handgriffs 16 eingerastet. Durch Betätigung einer
Betätigungseinheit 36 (2)
kann der Akkupack 18 vom Elektrogerät 10 entriegelt werden.
Nach Entriegelung des Akkupacks 18 kann der Grundkörper 20 vom
Elektrogerät 10 getrennt
werden, und zwar durch ein Schieben des Grundkörpers 20 in einer
Entnahmerichtung 26 entlang der unteren Außenfläche 23 des
Handgriffs 16. Die Schieberichtung 22 und die
Entnahmerichtung 26 sind im Wesentlichen quer zur Längsrichtung
des Handgriffs 16 ausgerichtet. Der Grundkörper 20,
welcher insbesondere das Akkupackgehäuse aufweist, kann ferner ein
in diesem Akkupackgehäuse
montiertes und vom Akkupackgehäuse
trennbares Bauteil aufweisen, das zur Befestigung von zumindest
einem Funktionsbauteil, z.B. vom Verriegelungsmittel 34,
von Elementen der Betätigungseinheit 36 usw.,
am Akkupackgehäuse dient.
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In 2 ist
eine perspektivische Ansicht des Akkupacks 18 dargestellt.
Es sind der Grundkörper 20 und
das Verriegelungsmittel 34 zu sehen. Das Akkupackgehäuse des
Grundkörpers 20 weist
eine Fläche 33 auf.
Diese Fläche 33 bildet
insbesondere eine Öffnung 37,
aus welcher das Verriegelungsmittel 34 mit einer Rastausformung 35 herausragt.
Die Fläche 33 liegt
im verriegelten Zustand des Akkupacks 18 am Handgriff 16 an.
Diese Fläche 33 erstreckt
sich weiter in Längsrichtung
des Grundkörpers 20 als obere
Fläche
eines Kontakthaltemittels 28. Dieses Kontakthaltemittel 28 dient
zum Halten von nicht näher
dargestellten leitenden Kontaktelementen zur Herstellung eines elektrischen
Kontakts zwischen im Grundkörper 20 angeordneten
Akkuzellen (nicht gezeigt) und dem Elektrogerät 10. Die Fläche 33 bildet als
Schlitze ausgeformte Aufnahmebereiche 29 zur Aufnahme von
elektrischen Anschlussmitteln des Elektrogeräts 10. Bei einem Schieben
des Grundkörpers 20 entlang
des Handgriffs 16 greifen die Anschlussmittel des Elektrogeräts 10 in
die Aufnahmebereiche 29 ein, in welchen sie in Berührung mit
den Kontaktelementen des Akkupacks 18 gelangen. Der Grundkörper 20 ist
ferner mit einem Führungsmittel versehen,
welches in Form von zwei Führungsschienen 30 und 32 ausgebildet
ist. Diese sind an einer Wandung des Grundkörpers 20 einstückig angeformt.
Bei einem Schieben des Grundkörpers 20 entlang
des Handgriffs 16 greifen die Führungsschienen 30, 32 jeweils
in eine Ausnehmung des Handgriffs 16 ein, wobei eine Nut-Feder-Verbindung
mit dem Handgriff 16 hergestellt wird. Dabei wird der Grundkörper 20 vom
Handgriff 16 gestützt,
wodurch ein Herunterfallen des Akkupacks 18 bei dessen
Führung entlang
des Handgriffs 16 vermieden werden kann. Zur Entriegelung
des Akkupacks 18 vom Handgriff 16 ist der Akkupack 18 mit
einer Betätigungseinheit 36 versehen.
Der Entriegelungsmechanismus wird anhand der 3 beschrieben.
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3 zeigt
das Verriegelungsmittel 34 und die Betätigungseinheit 36.
Das Verriegelungsmittel 34 ist in Form einer Biegefeder
aus Metall als Federelement ausgebildet. Es weist einen Teilbereich 56 auf,
welcher in Form von zwei Armen ausgeführt ist. Der Teilbereich 56 greift
im montierten Zustand des Verriegelungsmittels 34 am Grundkörper 20 in
den Grundkörper 20 ein.
Die Arme des Teilbereichs 56 weisen an ihrem jeweiligen
Ende jeweils ein Befestigungselement 58 zur Befestigung
des Verriegelungsmittels 34 am Grundkörper 20 auf, welches
als Rastelement in Form eines am Arm einstückig angeformten Hakens ausgeführt ist.
An den Teilbereich 56 an schließend ist die Rastausformung 35 des
Verriegelungsmittels 34 zu erkennen. Diese Rastausformung 35 ragt
im montierten Zustand, wie in 2 dargestellt,
aus der Fläche 33 heraus
und ist im verriegelten Zustand des Akkupacks 18 in einer
Rastausnehmung des Handgriffs 16 eingerastet (siehe 1). Das
Verriegelungsmittel 34 weist ferner an einem freien Ende
einen abgerundeten Teilbereich 52 auf, welcher eine Gleitfläche 50 bildet.
Diese Gleitfläche 50 stützt sich
im montierten Zustand am Grundkörper 20.
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Zur
Betätigung
des Verriegelungsmittels 34 aus seiner in 1 gezeigten
Verriegelungsposition ist der Akkupack 18 mit der Betätigungseinheit 36 versehen.
Die Betätigungseinheit 36 weist
hierzu ein Betätigungselement 38 auf,
welches als Drucktaste ausgebildet ist. Das Betätigungselement 38 weist
einen Teilbereich 40 auf, welcher als Schale ausgeformt
ist. In diese Schale greift das Verriegelungsmittel 34 ein.
Das Betätigungselement 38 ist
im montierten Zustand am Grundkörper 20 schwenkbar
angeordnet. Hierzu umfasst das Betätigungselement 38 eine
Schwenkachse 54, die im montierten Zustand in einem Schwenklager
des Grundkörpers 20 gelagert ist
(nicht gezeigt). Ferner ist am Betätigungselement 38 ein
Steg 44 einstückig
angeformt. Der Steg 44 greift in eine Ausnehmung 46 des
Verriegelungsmittels 34 ein, welche sich an die Rastausformung 35 anschließt. Durch
den Steg 44 kann eine Bewegung, und zwar in diesem Beispiel
eine Schwenkbewegung des Betätigungselements 38,
auf das Verriegelungsmittel 34 übertragen werden. Hierzu weist
der Steg 44 eine untere Außenfläche auf, die als Gleitfläche 42 zu
einem Gleiten des Verriegelungsmittels 34 ausgebildet ist.
Das Verriegelungsmittel 34 weist einen abgerundeten Teilbereich 48 auf,
welcher eine Gleitfläche 49 bildet,
die an der Gleitfläche 42 des
Stegs 44 anliegt. Drückt
ein Bediener auf das als Drucktaste ausgebildete Betätigungselement 38,
z.B. in Schieberichtung 22, gleitet bei der dadurch ausgelösten Schwenkbewegung
des Betätigungselements 38 die Gleitfläche 42 des
Stegs 44 auf der Gleitfläche 49 des Verriegelungsmittels 34 und übt dabei
eine Druckkraft auf die Gleitfläche 49 aus.
Dadurch wird ein Teil des Verriegelungsmittels 34, und
zwar die Rastausformung 35 und die Teilbereiche 48 und 52, in
Richtung der Schwenkachse 54 des Betätigungselements 38 relativ
zum Grundkörper 20 bewegt.
Dabei gleitet die Gleitfläche 50 auf
einer nicht dargestellten Fläche
des Grundkörpers 20.
Ausgehend vom in 1 gezeigten verriegelten Zustand
des Akkupacks 18 kann durch diese Betätigung des Betätigungselements 38 die
Rastausformung 35 aus ihrer Verriegelungsposition bewegt
werden, wobei die Rastausformung 35 in die Fläche 33 des
Grundkörpers 20 hineinbewegt
wird.
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Im
verriegelten Zustand des Akkupacks 18 ist das Verriegelungsmittel 34 in
der in 1 gezeigten Verriegelungsposition vorgespannt
angeordnet. Alternativ könnte
die Verriegelungsposition einem entspannten Zustand des Verriegelungsmittels 34 entsprechen.
In beiden Fällen
ist das Verriegelungsmittel 34 durch eigene Kraft in der
Verriegelungsposition gehalten. Wird das Betätigungselement 38 mit
einer Betätigungskraft
betätigt,
verbleibt der Teilbereich 56, welcher am Grundkörper 20 befestigt
ist, in dessen Position, während
die Rastausformung 35 sowie die Teilbereiche 48 und 52 nach
unten bewegt werden. Dadurch entstehen mit der Betätigung eine Verformung
des Verriegelungsmittels 34 und eine Rückstellkraft, die dazu tendiert,
der Betätigungskraft entgegenzuwirken
und daher das Verriegelungsmittel 34 in der Verriegelungsposition
zu halten. Daher ist das Verriegelungsmittel 34 zusätzlich als
Haltemittel zum Halten der Verriegelungsposition ausgebildet, wodurch
ein zusätzliches
Haltemittel zum Halten des Verriegelungsmittels 34 in dessen
Verriegelungsposition vermieden werden kann.
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In 4 ist
ein alternatives Ausführungsbeispiel
eines Teilbereichs 60 des Grundkörpers 20 des Akkupacks 18 und
einer Betätigungseinheit 62 dargestellt.
Es ist ferner ein Verriegelungsmittel 66 zu erkennen, das
zum Verriegeln des Grundkörpers 20 am Elektrogerät 10 vorgesehen
ist. Der Teilbereich 60 des Grundkörpers 20 kann einstückig mit
dem Akkupackgehäuse
ausgebildet sein oder er kann ein im Akkupackgehäuse montiertes und vom Akkupackgehäuse trennbares
Bauteil sein, das zur Befestigung des Verriegelungsmittels 66 und
der Betätigungseinheit 62 am
Akkupackgehäuse
dient. Das Verriegelungsmittel 66 weist eine Rastausformung 68 auf,
die in der in 1 gezeigten Verriegelungsposition
in eine Rastausnehmung des Handgriffs 16 eingerastet ist
(in 1 nicht gezeigt). Das Verriegelungsmittel 66 ist
in Form einer Biegefeder, und zwar einer metallischen Blattfeder,
als Federelement ausgebildet. In der Verriegelungsposition aus 1 ist
das Federelement vorgespannt im Handgriff 16 eingerastet.
An einem Ende weist das Verriegelungsmittel 66 ein Befestigungsmittel 70 auf,
welches einen als Steg ausgebildeten Abschnitt 72 des Teilbereichs 60 umgreift. Bei
einer Montage des Akkupacks 18 umrastet das Befestigungsmittel 70 den
Abschnitt 72, wodurch eine formschlüssige Befestigung des Verriegelungsmittels 66 am
Grundkörper 20 entsteht.
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Die
Betätigungseinheit 62 ist
in Form einer Bedientaste ausgebildet. Diese weist einen Bedienbereich 74 zur
Betätigung
der Betätigungseinheit 62 durch
einen Bediener auf. Das Verriegelungsmittel 66 greift in
einen Schlitz 76 der Betätigungseinheit 62 ein.
Dieser Schlitz 76 bildet ferner eine Gleitfläche 78. Bei
einem Drücken
auf die Rastausformung 68 in Richtung des Bodens des Grundkörpers 20,
und zwar in Richtung 80, wird die Rastausformung 68 relativ
zur Betätigungseinheit 62 bewegt.
Dabei gleitet ein Ende 82 des Verriegelungsmittels 66 auf
der Gleitfläche 78 der
Betätigungseinheit 62.
Dieses Drücken
erfolgt z.B. durch ein Schieben des Akkupacks 18 in dessen
verriegelten Zustand, wobei die untere Außenfläche 23 des Handgriffs 16 die
Rastausformung 68 in die Richtung 80 drückt, bis
die Rastausformung 68 in den Handgriff 16 einrastet.
Ferner ist die Betätigungseinheit 62 am
Teilbereich 60 des Grundkörpers 20 befestigt.
Hierzu weist der Teilbereich 60 eine Ausnehmung 84 auf,
in welche ein Abschnitt 86 der Betätigungseinheit 62 eingerastet
ist. Dadurch kann eine werkzeuglose Befestigung der Betätigungseinheit 62 am
Grundkörper 20 erreicht werden.
Die Betätigungseinheit 62 ist
außerdem
am Grundkörper 20 schwenkbar
angeordnet. Hierzu sind der Abschnitt 86 als Schwenkachse
und die Ausnehmung 84 als Schwenklager ausgebildet. Bei
einer Betätigung
des Bedienbereichs 74, und zwar durch Ausüben einer
Druckkraft durch den Bediener, wird die Betätigungseinheit 62 um
ihre Schwenkachse geschwenkt. Bei dieser Schwenkbewegung wird das Ende 82 des
Verriegelungsmittels 66 mitgenommen. Hierzu ist das Verriegelungsmittel 66 mit
einem Haltemittel 88 versehen, welches als ein vom Ende 82 abzweigender
Steg ausgeformt ist. Bei einer Montage, und zwar wenn das Ende 82 in
den Schlitz 76 eingeführt
wird, rastet das Haltemittel 88 in eine Rast ausnehmung 90 der
Betätigungseinheit 62 ein. Durch
das Haltemittel 88 sind das Verriegelungsmittel 66 bzw.
die Rastausformung 68 in einer relativ zum Grundkörper 20 gewünschten
Position gehalten. Ferner wird durch das Haltemittel 88 das
Ende 82 bei einer Schwenkbewegung der Betätigungseinheit 62 in
die Richtung 80 mitgenommen.
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Ausgehend
von der in 1 dargestellten Verriegelungsposition
wird angenommen, dass der Bediener zur Entriegelung des Akkupacks 18 die
Betätigungseinheit 62 mit
einer Betätigungskraft
auf den Bedienbereich 74 betätigt. Dadurch entsteht, wie oben
beschrieben, eine Bewegung der Rastausformung 68 und des
Endes 82 des Verriegelungsmittels 66, wobei die
Rastausformung 68 aus dem Handgriff 16 herausbewegt
wird. Bei dieser Schwenkbewegung bleibt das andere Ende des Verriegelungsmittels 66 mit
dem Befestigungsmittel 70 fest am Grundkörper 20,
wodurch das als Biegefeder ausgebildete Verriegelungsmittel 66 gebogen
wird. Es entsteht eine Rückstellkraft,
die dazu tendiert, der auf den Bedienbereich 74 ausgeübten Betätigungskraft
und daher einer Bewegung der Rastausformung 68 aus deren
Verriegelungsposition entgegenzuwirken. Daher ist das Verriegelungsmittel 66 zusätzlich als
Haltemittel zum Halten der Verriegelungsposition ausgebildet, wodurch
ein zusätzliches
Haltemittel zum Halten des Verriegelungsmittels 66 in dessen
Verriegelungsposition eingespart werden kann.