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Die
vorliegende Erfindung befasst sich mit einem System und einem Verfahren
zum Auffinden und Reservieren reservierbarer Parkbuchten für einen Lastkraftwagen
auf dafür
vorgesehenen Parkplätzen.
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Im
Bereich des Fernverkehrs werden Parkbuchten aus verschiedenen Gründen zu
Rastaufenthalten benutzt. Dabei kann es sich sowohl um kürzere Pausen
als auch um längere
Fahrtunterbrechungen handeln. Da übermüdete Fahrer, beispielsweise von
Lastkraftwagen oder Bussen, eine erhebliche Gefahr darstellen, sind
für diese
Fahrer Mindestruhezeiten vorgeschrieben, wobei die gesetzlich vorgeschriebenen
Lenkzeiten nicht überschritten
werden dürfen.
Die Fahrer von LKWs und Bussen sind aufgrund wirtschaftlichen Drucks
andererseits stets bemüht,
den gesetzlichen Rahmen voll auszuschöpfen. Aufgrund der steigenden
Zahl an LKWs und Bussen kommt es im Bereich von Parkplätzen jedoch
oftmals zu Engpässen
bei den verfügbaren
Parkbuchten. Als Folge dessen ist der Fahrer gezwungen, an dem beabsichtigten, überfüllten Parkplatz
vorbeizufahren und den nächsten
Parkplatz anzusteuern, in der Hoffnung dort eine freie Parkbucht
zu finden. Hierbei wird dann oftmals die Lenkzeit überschritten,
da mit der Suche nach einem Parkplatz nicht rechtzeitig begonnen
wurde. Besonders erwähnt
sei in diesem Zusammenhang die Gefahr durch übermüdete Fahrer von Gefahrguttransportern.
Um die Lenkzeit nicht zu überschreiten
oder eine bereits überschrittene
Lenkzeit nicht noch weiter zu überschreiten,
bleibt dem Fahrer dann nur noch übrig,
an nicht erlaubter Stelle anzuhalten. Dies stellt jedoch für andere
Verkehrsteilnehmer eine Behinderung und große Gefahr dar, beispielsweise
wenn LKWs nachts unbeleuchtet in Zufahrten von überfüllten Rastanlagen stehen.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, die Suche
nach einer freien Parkbucht für
Lastkraftwagen und Busse zu vereinfachen.
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Erfindungsgemäß wird die
Aufgabe durch ein System der eingangs genannten Art mit einem drahtlosen
oder drahtgebundenen Datennetzwerk gelöst, das einen Zentralserver
mit einer Datenbank, in der Verfügbarkeitsdaten
der reservierbaren Parkbuchten der vorgesehenen Parkplätze erfasst
sind, und für
Nutzer verfügbare
Terminals aufweist, die jeweils über
Eingabemittel und Anzeigemittel verfügen und für einen Datenaustausch wenigstens
temporär mit
dem Zentralserver verbindbar sind und ein Senden einer Reservierungsanfrage,
ein Empfangen einer von dem Zentralserver erstellten Buchungsoption und
ein Bestätigen
der Buchungsoption ermöglichen, wobei
nach einer getätigten
Buchung eine Aktualisierung der Verfügbarkeitsdaten im Zentralserver
erfolgt.
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Ein
Vorteil des erfindungsgemäßen Systems ist,
dass die Fahrer von LKWs und Bussen eine Parkbucht auf dafür vorgesehenen
Parkplätzen
reservieren können
und so das zeitaufwändige
und für
andere Verkehrsteilnehmer behindernde Suchen nach freien Parkbuchten
auf Parkplätzen
nicht mehr erforderlich ist. Im Rahmen der Erfindung ist vorgesehen, dass
reservierbare Parkbuchten beispielsweise dadurch zur Verfügung gestellt
werden, dass ein Teil bereits vorhandener, bisher frei verfügbarer Parkbuchten
dem erfindungsgemäßen System
zugeordnet wird, was z. B. durch Schilder, Absperrungen etc. erfolgen
kann. Neben den unmittelbar an den Hauptverkehrsrouten gelegenen
Parkplätzen,
beispielsweise an Autobahnraststätten,
kommen für
das System auch andere, weiter abgelegene Parkplätze in Frage, wie zum Beispiel
die so genannten Autohöfe.
Die reservierbaren Parkbuchten werden mit den Angaben zur Verfügbarkeit
an einer zentralen Stelle verwaltet. Über das Datennetzwerk können die
Parkbuchten dann von den Nutzern reserviert werden. Die Verfügbarkeitsdaten
enthalten in einer einfachen Version nur die Angabe, ob die Parkbucht
für eine
Reservie rung verfügbar
ist oder nicht. Die Daten können
aber auch Angaben über
die Dauer der Reservierung enthalten. Je detaillierter die hinterlegten
Informationen sind, desto effizienter kann das System die reservierbaren
Parkbucht vergeben. Wird beispielsweise eine Parkbucht auf einem
bestimmten Parkplatz zu einer bestimmten Uhrzeit gesucht, zu der
jedoch alle Parkbuchten reserviert sind, kann das System ermitteln, wann
die nächste
Parkbucht wieder verfügbar
sein wird und eine entsprechende modifizierte Buchungsoption erstellen,
statt den Nutzer nur darüber
zu informieren, dass alle Parkbuchten belegt sind. Die Angaben zur
Verfügbarkeit
einer Parkbucht können
in der Datenbank auch manuell eingegeben werden, beispielsweise
für die
Sperrung einer Parkbucht aufgrund von Bauarbeiten. In der Datenbank
können auch
weitere Informationen zu den Parkplätzen hinterlegt sein, z. B.
die Ausstattung des Parkplatzes, vorhandene Serviceeinrichtungen, Öffnungszeiten und
Angebot von Raststätten, Übernachtungsmöglichkeiten
etc.. Die Reservierungsdaten können
beispielsweise das KFZ-Kennzeichen, eine zuvor vergebene Teilnehmercodierung
oder Angaben zur Art des Fahrzeugs enthalten, beispielsweise Art
und Gefährlichkeit
des Transportguts. Vor allem in den Wintermonaten kommt es vor,
dass Gefahrguttransporter den nächsten
Rastplatz aufsuchen sollen oder sogar müssen. Statt nach einem Platz
zu suchen, kann ein Fahrer eines Gefahrguttransporters bereits im
Vorfeld der Raststätte
eine Parkbucht reservieren. Durch das System lassen sich in einem
solchen Fall Parkbuchten für
Gefahrguttransporter bevorzugt vergeben.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
ist mindestens ein Bordcomputer eines Lastkraftwagens als Terminal
vorgesehen. Dadurch kann die Reservierungsanfrage auch unabhängig von
ortsfesten Einrichtungen bei oder nach Fahrtantritt erstellt werden.
Durch die Einbindung des Bordcomputers können grundsätzlich auch Daten mit einbezogen
werden, die im Datennetzwerk des LKWs verfügbar sind.
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Vorzugsweise
weist der Bordcomputer ein Navigationssystem auf, um die Parkbucht
in eine Zielführung
zu integrieren. Durch die Zielführung
zu der reservierten Parkbucht wird der Fahrer entlastet und kann
sich auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
ist der Bordcomputer mit einer Vorrichtung zum Erfassen der Lenkzeiten
des Lastkraftwagens verknüpft,
um die Lenkzeiten bei der Bestimmung eines Rastaufenthaltes voll
ausnutzen zu können,
was im Zusammenhang mit dem Verfahren noch ausführlich beschrieben wird.
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In
einer besonders praktischen Ausführungsform
ist auf Parkplätzen
eine ortsfeste Station als Terminal zur Eingabe von Reservierungsanfragen
sowie zur Anzeige und zur Bestätigung
von vom Zentralserver erstellten Buchungsoptionen vorgesehen. Dadurch
können
Fahrer von Lastwagen auch dann Parkbuchten reservieren, wenn sie
nicht über
einen entsprechend ausgestatteten Bordcomputer verfügen. Besonders
geeignet für
ortsfeste Terminals sind so genannte Trucker-Treffpunkte, an denen
sich die Fahrer von LKWs für
den nächsten
Rastaufenthalt verabreden und mittels des Terminals gemeinsam die
Buchung der Parkbuchten organisieren können. Um die Suche nach einer
Anzahl gleichzeitig verfügbarer
Parkbuchten zu erleichtern, bietet es sich an, auf einem ortsfesten
Terminal auch die Verfügbarkeit anderer
Parkplätze
anzuzeigen. Selbstverständlich kann
ein ortsfestes Terminal auch mit einer Telefonzentrale verknüpft sein, über welche
die Parkbuchten auch telefonisch reservierbar sind.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
weist wenigstens einer der vorgesehenen Parkplätze eine mit dem Zentralserver
verbundene Informationseinrichtung auf, auf der Angaben zur Verfügbarkeit
der Parkbuchten wenigstens dieses Parkplatzes dargestellt sind.
Dadurch sind beispielsweise auch diejenigen Fahrer in der Lage,
eine freie Parkbucht zu finden, die keine Reservierungsanfrage getätigt haben. Zur
besseren Orientierung der Fahrer können auf der Informationseinrichtung
auch Angaben zur Verfügbarkeit
eines weiteren Parkplatzes angezeigt werden.
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Bevorzugt
ist eine Weiterbildung dieser Ausführungsform, bei der die Informationseinrichtung
mit Wegweiserfunktion im Zufahrtsbereich des betreffenden Parkplatzes
angeordnet ist, damit es gar nicht erst zu einem Suchverkehr auf
einem Parkplatz kommt. Der Fahrer kann der Informationstafel entnehmen,
wo sich ein für
ihn reservierter Parkplatz befindet. Auf der Informationseinrichtung
kann im Zusammenhang mit der Lage der Parkbucht auch eine Buchungskennung
angezeigt werden, die der Nutzer nach Bestätigen der Buchungsoption erhalten
hat.
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Zweckmäßigerweise
ist einzelnen Parkbuchten ein mit dem Zentralserver verbundenes
Informationselement zur Anzeige der Reservierungszeiten der jeweiligen
Parkbucht zugeordnet. Der Fahrer kann an dem Informationselement
ablesen von wann bis wann die Parkbucht reserviert ist. Dadurch
kann die Parkbucht auch außerhalb
der reservierten Zeiten benutzt werden, um den Parkplatzes optimal
auszulasten.
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In
einer praktischen Ausführung
sind an reservierbaren Parkbuchten Mittel zur Erfassung des Belegungszustands
vorhanden, die mit der Informationseinrichtung und/oder dem Zentralserver
verbunden sind. Dies kann beispielsweise durch Sensoren in Form
von in den Boden eingelassenen Schleifen erfolgen. Dadurch lassen
sich die Angaben auf der Informationseinrichtung fortwährend aktualisieren. Durch
die Verknüpfung
der Vorrichtung zur Erfassung mit dem Server kann eine Parkbucht
auch dann benutzt werden, wenn sie noch nicht reserviert und auch
noch nicht belegt ist, da die Daten zur Verfügbarkeit fortlaufend angepasst
werden. Die Erfassung des Belegungszustands kann für einzelne
Parkbuchten, parkplatzweise oder für alle im System geführten Parkbuchten
erfolgen.
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Erfindungsgemäß wird die
Aufgabe außerdem
auch durch ein Verfahren zu dem vorhergehend beschriebenen System
gelöst,
das die in dem unabhängigen
Verfahrensanspruch beschriebenen Schritte aufweist. Dazu ist vorgesehen,
dass die Verfügbarkeitsdaten
der reservierbaren Parkbuchten in einer Datenbank erfasst werden
und der Nutzer eine Reservierungsanfrage in ein für den Nutzer
verfügbares Terminal
eines drahtlosen oder drahtgebundenen Datennetzwerks eingibt. Durch
Vergleichen der Daten der Reservierungsanfrage mit den gespeicherten Verfügbarkeitsdaten
wird zunächst
eine Buchungsoption erstellt, die vom Nutzer zu bestätigen ist.
Für den
Fall, dass zur Reservierungsanfrage auf dem gewünschten Parkplatz keine passenden
Parkbuchten verfügbar
sind und damit auch nicht angeboten werden können, ist das System aufgrund
der Verfügbarkeitsdaten
der reservierbaren Parkbuchten in der zentralen Datenbank in der
Lage, freie Parkbuchten auch auf anderen Parkplätzen zu ermitteln und eine Buchungsoption
mit einem Ausweichparkplatz zu erstellen. Der Nutzer kann diese
bestätigen
oder ablehnen und seine Reservierungsanfrage modifizieren. Sobald
eine Buchung bestätigt
ist, werden die Verfügbarkeitsdaten
im Zentralserver aktualisiert.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
werden die Daten der Reservierungsanfrage durch den Zentralserver
mit den Verfügbarkeitsdaten
verglichen, die Buchungsoption wird durch den Zentralserver erstellt,
an das Terminal gesendet und am Terminal angezeigt und die Buchung
wird durch Betätigung des
Terminals bestätigt.
Dadurch, dass der Datenvergleich und die Erstellung der Buchungsoption
durch den Server erfolgen, wird der Datenfluss nicht unnötig vergrößert. Außerdem ist
durch die zentrale Datenbank gewährleistet,
dass bei jeder Reservierungsanfrage die aktuellen Daten vorliegen
und es nicht zu Doppelbuchungen kommen kann.
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In
einer einfachen Ausführungsform
werden der gewünschte
Zeitpunkt und die Dauer des Rastaufenthalts und/oder der gewünschte Ort
des Rastaufenthalts eingegeben. Durch Eingabe von Zeit und Ort liegen
bereits die notwendigen Daten zur Bearbeitung einer Reservierungsanfrage
vor. Außerdem können auch
Angaben zu Größe und Art
der Parkbucht eingegeben werden, beispielsweise für Schwertransporter,
für die
eine normale LKW-Parkbucht nicht ausreicht.
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Bei
einer für
den Nutzer zweckmäßigen Ausführungsform
wird zur Erstellung einer Reservierungsanfrage nur der gewünschte Ort
eingegeben, der Standort des Lastkraftwagens zur Verfügung gestellt,
die zu erwartende Ankunftszeit für
den eingegeben Ort errechnet und die Buchungsoption für den gewünschten
Ort mit der errechneten Zeit erstellt. Dieses Verfahren wird der
Nutzer vorzugsweise dann anwenden, wenn ihm die Auswahl eines bestimmten Ortes
wichtiger ist, als der Zeitpunkt des Rastaufenthalts. Nach der Berechnung
einer zu erwartenden Ankunftszeit kann bei der Buchungsoption ein
gewisser Zeitpuffer berücksichtigt
werden, damit es nicht zu Überschneidungen
bei der Belegung der Parkbuchten kommt.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
wird der Standort von einem Navigationssystem des Terminals ermittelt
und eine Route vom ermittelten Standort zu dem eingegebenen Ort
im Navigationssystem oder im Zentralserver berechnet. Aufgrund der
Ermittlung des Standorts durch das Navigationssystem kann die Reservierungsanfrage auch
dann durchgeführt
werden, wenn der Fahrer nicht genau weiß, wo er sich momentan befindet.
Der Fahrer wird insofern entlastet. Durch die Berechnung einer Route
kann die zu erwartende Ankunftszeit genauer errechnet werden, was
dazu führt,
dass die Zeitfenster der einzelnen Buchungen enger vergeben werden
können.
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In
einer anderen, für
den Nutzer ebenso zweckmäßigen Ausführungsform
werden zur Erstellung einer Reservierungsanfrage für eine gewünschte Zeit
der gewünschte
Zeitpunkt und die Dauer des Rastaufenthalts eingegeben und der Standort
des Lastkraftwagens zur Verfügung
gestellt, der zu erwartende Zielort für den eingegebenen Zeitpunkt
mit Hilfe einer vorge gebenen Route als mögliches Zwischenziel auf dieser
Route errechnet und die Buchungsoption für die gewünschte Zeit mit dem errechneten
Ort erstellt. Dieses Verfahren bietet sich beispielsweise für Busse
an, bei denen die Reisenden Pausen zu festgelegten Zeiten wünschen,
wobei es sich durchaus um unterschiedlich lange Rastaufenthalte
handeln kann. Auch bei der Reservierung einer Parkbucht anhand eines
eingegebenen Zeitpunkts kann ein Zeitpuffer berücksichtigt werden.
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In
einer bevorzugten Weiterbildung dieser Ausführungsform ermittelt ein Navigationssystem
im Lastkraftwagen, in dem die Route hinterlegt ist, den Standort
des Lastkraftwagens in an sich bekannter Weise, errechnet den zu
erwartenden Zielort als mögliches
Zwischenziel und das Terminal übermittelt diese
Ortsangabe zusammen mit der Zeitangabe an den Zentralserver. Die
Reservierungsanfrage wird also vom Terminal zusammengestellt und
dann in der bereits erwähnten
Weise im Zentralserver bearbeitet. Die Route kann auch im Zentralserver
zur Berechnung des zu erwartenden Zielortes verarbeitet werden.
Für den
Fall, dass der Fahrer die nächste
verfügbare
Parkbucht ansteuern will, kann er als gewünschte Zeitangabe ,sofort' eingeben. Vorzugsweise
wird diese Option dem Fahrer als separater Punkt in einer Menüführung des
Systems zur Verfügung
gestellt, so dass er im System nur noch den Befehl ,nächste verfügbare Parkbucht' aktivieren muss.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführung des
Verfahrens sind der Zeitpunkt und/oder die Dauer des Rastaufenthalts
durch die Lenkzeit bestimmt, da diese einen wesentlichen Einfluss
auf die Fahrtüchtigkeit
des Fahrers hat.
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Vorzugsweise
werden die Lenkzeiten eines oder mehrerer Fahrzeuglenker z. B. von
einem Fahrtenschreiber erfasst, die noch verbleibende maximale Restlenkzeit
unter Berücksichtigung
der zur Verfügung
stehenden Fahrzeuglenker und der vorgeschriebenen Mindestruhezeiten
errechnet und ein Zeitpunkt für
den Rastaufenthalt unter Ausnutzung der Lenkzeit bestimmt. Durch das
Einbinden beispielsweise eines Fahrtenschreibers braucht der Fahrer
nicht mehr seine persönlichen
Daten gesondert einzugeben, was ihn einerseits Zeit kosten und bei
einer Eingabe während
der Fahrt die Aufmerksamkeit vom Verkehrsgeschehen unnötig ablenken würde. Andererseits
bedeutet eine manuelle Eingabe auch immer eine mögliche Fehlerquelle und die
Möglichkeit
einer Manipulation. Da der Kostendruck und der damit eng verbundene
Termindruck im Fernverkehr und hier vor allem im Speditionsgeschäft in der Regel
an die Fahrer weitergegeben wird, werden die gesetzlichen Vorschriften
von den Fahrern oftmals bis zum äußersten
ausgenutzt oder sogar übertreten. Durch
die Ermittlung der Rastzeiten unter Ausnutzung der Lenkzeit wird
dem Fahrer ein Werkzeug an die Hand gegeben, das ihn bei der Einhaltung
der Mindestruhezeiten auch in seinem eigenen Interesse unterstützt und
so die Missachtung der erforderlichen Ruhezeitung reduziert.
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Vorzugsweise
wird ein für
die Berechnung einer zu erwartenden Ankunftszeit und/oder eines
zu erwartenden Ortes berechnetes Fortkommen mit dem tatsächlichen
Fortkommen verglichen und bei Abweichungen außerhalb eines festgelegten
Zeitfensters der Zeitpunkt der Buchung angepasst oder ein neuer
Buchungsvorschlag für
einen anderen Parkplatz erstellt. Die gebuchte Zeit wird also entsprechend
verschoben. Sollte die Parkbucht beispielsweise im Anschluss an
die ursprünglich
gebuchte Zeit schon reserviert und eine Verschiebung nach hinten
deshalb nicht möglich
sein, wird eine Ausweichparkbucht ermittelt. Zusätzlich kann aber auch ermittelt
werden, ob der im Anschluss vorgesehene LKW oder Bus die Parkbucht überhaupt
rechtzeitig erreichen wird. Dazu kann der Zentralserver über das
Datennetzwerk eine Anfrage an das Terminal des anderen LKW zur Ermittlung
des tatsächlichen
Fortkommens senden, denn eventuell wird auch der andere LKW oder
Bus aufgehalten, beispielsweise durch ein hohes Verkehrsaufkommen oder
eine Baustelle. Zur Berücksichtigung
der Lenkzeit ist außerdem
vorgesehen, dass eine Buchungsoption für eine näher liegende Parkbucht als
Vorschlag für
den Nutzer erstellt wird. Dieser braucht die Buchung dann nur noch
zu bestätigen
oder gegebenenfalls zu modifizieren.
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In
einer bevorzugten Weiterbildung erfolgt der Vergleich des tatsächlichen
Fortkommens mit dem berechneten Fortkommen in festgelegten Zeitintervallen.
Durch diese dynamische Anpassung der Buchungen lassen sich beispielsweise Überschreitungen
der maximal zulässigen
Lenkzeiten vermeiden, wenn der Verlauf der Fahrt durch unvorhersehbare
Ereignisse, wie zum Beispiel Unfälle,
starkes Verkehrsaufkommen, ungünstige
Witterungsbedingungen oder Schwierigkeiten beim Be- und Entladen, verzögert wird.
Wenn eine Parkbucht innerhalb der zulässigen Lenkzeit nicht mehr
erreichbar ist, kann die Parkbucht durch Anpassung der Verfügbarkeitsdaten
in der Datenbank wieder anderen Teilnehmern für eine Reservierung zur Verfügung stehen.
Das Verfahren bietet die Möglichkeit,
die Buchung einer Parkbucht während
der Fahrt unter den sich verändernden
Umständen
stets dahingehend anzupassen, dass für den Nutzer eine angepasste
Lösung
zur Verfügung
steht, indem Ersatzparkbuchten ermittelt werden.
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Um
eine möglichst
genaue Bestimmung einer zu erwartenden Ankunftszeit, eines zu erwartenden
Ortes oder der nächstliegenden
verfügbaren Parkbucht
für den
Routenverlauf zu erhalten, werden in einer bevorzugten Ausgestaltung
des Verfahrens aus verfügbaren
Verkehrsinformationen relevante Verkehrsdaten ausgewählt und
bei der Berechnung berücksichtigt.
Mit Hilfe genauerer Vorhersagen können die notwendigen Zeitpolster
auf ein Minimum reduziert werden. Zudem können anhand der Verkehrsinformationen
in bekannter Weise auch Ausweichrouten ermittelt und dem Fahrer
vorgeschlagen werden, wobei das System gleichzeitig auch einen Vorschlag
für alternative
Rastaufenthalte erstellen kann. Über
den Zentralserver können
außerdem auch überregionale
Verkehrsinformationen abgerufen werden, so dass auch die entfernt
liegenden Streckenabschnitte bei der Bestimmung von Ausweichrouten
berücksichtigt
werden können.
Im Zusammenhang mit Gefahrguttransportern lässt sich das Ver fahren dahingehend
erweitern, dass nach Erhalt einer Nachricht, dass diese Fahrzeuge
den nächsten Parkplatz
aufsuchen sollen oder müssen,
wenigstens ein Teil der noch verfügbaren Parkbuchten zunächst blockiert
wird, um auf Anfrage den Fahrern von Gefahrguttransportern bevorzugt
vergeben zu werden.
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Vorzugsweise
werden in einer besonders benutzerfreundlichen Ausführungsform
nach Bestätigen
der Buchungsoption die Daten zum Standort der gebuchten Parkbucht
als Zwischenziel in die Zielführung
eines Navigationssystems des Lastkraftwagens übernommen. Dies trägt auch
zur Erhöhung
der Verkehrssicherheit bei, da der Fahrer nicht unnötig vom Verkehrsgeschehen
abgelenkt wird. Für
den Fall, dass eine Buchung durch eine neue Buchung ersetzt wird,
beispielsweise bei Buchung einer Ausweich- oder Ersatzparkbucht,
werden selbstverständlich auch
die Daten zum Standort der neuen Parkbucht in die Zielführung übernommen.
Für den
Fall, dass sich die Parkbucht auf einem Parkplatz befindet, der
abseits der eigentlichen Route liegt, führt das Navigationssystem nach
dem Rastaufenthalt wieder zur Route zurück. Durch Vergleichen der Standortdaten
des Fahrzeugs mit den Standortdaten der Parkbucht besteht auch die
Möglichkeit,
das Erreichen und/oder das Verlassen der Parkbucht zu erfassen und
mittels des Terminals an den Zentralserver zu melden.