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Die
Erfindung betrifft ein Leuchtenraster und insbesondere den Verbindungsmechanismus
zum Montieren eines Leuchtenrasters aus Seitenteilen und Querlamellen.
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In
dem Stand der Technik ist es üblich,
die Lichtaustrittsöffnung
von Leuchten mit Rastern zu versehen, um eine unerwünschte Blendung
durch die Leuchte zu vermeiden. Die Raster weisen insbesondere Lamellen
auf, die gemäß ihrer
Funktion eine gewisse Bauhöhe
in Richtung senkrecht zur Lichtaustrittsfläche der Leuchte aufweisen müssen. Dadurch ergibt
sich ein verhältnismäßig aufwendiges
Bauteil, das sich in Einzelteilen kostengünstiger herstellen läßt.
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Ein
Leuchtenraster, welches sich werkzeuglos zusammensetzen läßt, ist
in
DE 44 32 931 A1 beschrieben.
Dort werden Seitenreflektoren und Querlamellen des Leuchtenrasters
mit hakenartigen Ansätzen
verbunden. Die hakenartigen Ansätze
befinden sich an den Querlamellen und werden in entsprechende Führungsschlitze
des Seitenreflektors eingesteckt. Anschließend werden die Querlamellen
gradlinig gegenüber
dem Seitenreflektor verschoben bis eine Hinterschneidung der hakenartigen
Ansätze
den Bereich unterhalb der Einführschlitze
im Seitenreflektor beidseitig umgeben.
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Die
Leuchtenraster aus dem Stand der Technik, insbesondere die werkzeuglos
zu montierenden Leuchtenraster, besitzen jedoch den Nachteil einer geringeren
Festigkeit. Ferner verbleiben bauartbedingt bei der vorhergehend
beschriebenen Hakenverbindung Öffnungen
in dem Seitenreflektor des Leuchtenrasters, durch die ungewollt
Licht austreten kann.
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Es
ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Leuchtenraster
mit einer verbesserten Verbindungstechnik der Lamellen und der Seitenwände zur
Verfügung
zu stellen.
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Ein
Leuchtenraster der vorliegenden Erfindung weist wenigstens eine
Seitenwand und mehrere an der Seitenwand angebrachte Querlamellen
auf, wobei wenigstens eine Querlamelle an der Stirnseite mit einem
Haken ausgestattet ist, mittels dessen die Querlamellen in einen
Ausschnitt der Seitenwand montierbar ist. Erfindungsgemäß ist zur
Montage der Querlamelle an der Seitenwand der Haken der Querlamelle
dafür eingerichtet,
die Querlamelle nach einem Einstecken des Hakens in dem Ausschnitt
gegenüber
der Seitenwand zu schwenken, während
der Haken der Querlamelle an einer Kante des Ausschnitts in der
Seitenwand abrollt.
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Bei
dieser Verbindungstechnik mittels einer Schwenkbewegung dient der
Haken an der Querlamelle nur als ein Anschlag, welcher die Drehachse für die Schwenkbewegung
definiert. Im Ergebnis läßt sich
eine Verbindung zwischen Querlamelle und Seitenwand erzeugen, die
gegenüber
dem Stand der Technik nicht nur eine höhere Festigkeit bietet, sondern
die es auch ermöglicht,
die Bauteile spaltfrei aneinanderzufügen, so daß ein ungewollter seitlicher Lichtaustritt
wirksam verhindert wird.
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Ferner
erlaubt die erfindungsgemäße Verbindungstechnik
auch ein leichtes Trennen der Querlamellen von der Seitenwand. Dies
ist auch bei der Entsorgung von Altgeräten von Vorteil, da sich die aus
unterschiedlichen Materialien hergestellten Bauteile des Leuchtenrasters
zur separaten Entsorgung leichter trennen lassen.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform steht
der Haken an der Stirnseite der Querlamelle über einen unteren Rand der
Querlamelle in einem an die Stirnseite angrenzenden Bereich über. Bei
der erfindungsgemäßen Konstruktion
ist keine Hinterschneidung des Hakens erforderlich, da der Haken im
montierten Zustand des Leuchtenrasters die Wandstärke der
Seitenwand nicht umgreifen muß, weil
der Haken nur als Anschlag beim Abrollen auf einer Kante des Ausschnitts
in der Seitenwand dient. Die Haken an den Querlamellen gemäß der vorliegenden
Erfindung sind daher nicht nur baulich einfacher herzustellen, sondern
sind im montierten Zustand auch keiner starken Spannung ausgesetzt.
Dadurch können
die Querlamellen des vorliegenden Leuchtenrasters auch mehrfach
von der Seitenwand gelöst
und wieder verbunden werden, ohne daß dabei zu befürchten ist,
daß ein
Haken abbricht. Außerdem
wird bei der erfindungsgemäßen Verbindungstechnik
verhindert, daß die
aus Blech hergestellten Bauteile, insbesondere die Seitenwand, verbiegen.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform ist
der Haken einstückig
mit der Querlamelle aus einem gemeinsamen Material, insbesondere
aus Kunststoff, hergestellt. Dadurch ist die Konstruktion besonders
einfach herzustellen. Gemäß einer
Ausführungsform
sind die Querlamel len aus wenigstens teilweise lichtdurchlässigem Kunststoff
hergestellt, die auf wenigstens einer Oberfläche eine Prismenstruktur aufweisen.
Es sind auch weiße
oder helle Materialien, die beispielsweise eine glatte Oberfläche aufweisen,
möglich.
Alternativ können
auch verspiegelte Materialien aus Kunststoff oder Metall eingesetzt
werden.
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Die
Querlamelle der vorliegenden Erfindung kann beispielsweise als eine
Platte ausgebildet sein und der Haken kann die gleiche Materialstärke wie die
Platte aufweisen. Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
sind die Haken jedoch etwas dünner als
die Platte ausgebildet. Dadurch wird im montierten Zustand der Querlamelle
der Ausschnitt in der Seitenwand entlang aller Ränder durch die Stirnseite der
Querlamelle abgedeckt. Alternativ sind auch V-förmige
Querlamellen möglich,
die an ihren Stirnseiten einen oder mehrere auf gleicher Höhe angeordnete
Haken aufweisen.
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Gemäß einer
Ausführungsform
ist die Erstreckung des Hakens in Längsrichtung der Stirnseite größer als
die entsprechende Längserstreckung
des Ausschnitts in der Seitenwand. Insbesondere kann die Längserstreckung
des Ausschnitts in der Seitenwand genau der Länge entsprechen, welcher der
Haken ohne den Überstand über den
unteren Rand der Querlamelle einnimmt. Auf diese Weise liegt der
Haken im montierten Zustand des Leuchtenrasters formschlüssig an
beiden Schmalseiten des Ausschnitts in der Seitenwand an.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform,
insbesondere im Zusammenhang mit der vorhergehend beschriebenen
Ausführungsform,
ist der Haken an einer Seite, die dem Hakenansatz, der im Ausschnitt der
Seitenwand abrollt, gegenüberliegt
und an der Stirnseite angrenzt, abgeschrägt oder abgerundet. Diese Abschrägung oder
Abrundung erlaubt es, den Haken in den Ausschnitt der Seitenwand
hineinzudrehen, ohne daß eine übermäßige plastische
Verformung der Seitenwand notwendig ist.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform liegt
der Haken im montierten Zustand des Leuchtenrasters formschlüssig an
allen Rändern
des Ausschnitts in der Seitenwand an. Dadurch wird einerseits eine
stabile Verbindung zwischen den Bauteilen gewährleistet und andererseits
verbleiben keine Öffnungen,
durch die Licht seitlich aus dem Raster austreten könnte.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform des
Leuchtenrasters weist die Querlamelle weiterhin an der Stirnseite
einen von dem Haken räumlich
getrennten Vorsprung auf und die Seitenwand besitzt einen zweiten
Ausschnitt, in welchem im montierten Zustand des Leuchtenrasters
der Vorsprung eingesteckt ist. Bei dieser Ausführungsform mit zwei Halteelementen,
dem Haken und dem weiteren Vorsprung, ist die Lage der Querlamelle
gegenüber
der Seitenwand augenfällig
vorgegeben. Dadurch können
Fehler bei der Montage ausgeschlossen werden. Ferner bietet der
weitere Vorsprung den Vorteil eines zusätzlichen Fixierungspunktes,
z.B. durch Preßpassung,
der eine höhere
Stabilität
der Verbindung zwischen Querlamelle und Seitenwand gewährleistet. Das
Vorhandensein des zusätzlichen
Vorsprungs ist jedoch nicht zwingend erforderlich, da die Position der
Querlamelle und der Seitenwand auch eine Preßpassung durch den Haken alleine
gewährleistet
werden kann.
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Gemäß einer
bevorzugten Weiterbildung der vorhergehend beschriebenen Ausführungsform
liegt der Vorsprung formschlüssig
an allen Rändern
des zweiten Abschnitts an.
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Alternativ
kann der zweite Vorsprung auch als ein Federelement ausgebildet
sein, welches im montierten Zustand des Leuchtenrasters in dem zweiten
Ausschnitt, insbesondere auf der der Querlamelle gegenüberliegenden
Außenseite
der Seitenwand, einrasten kann. Diese Ausführungsform sorgt für eine verbesserte
Stabilität
der Verbindung zwischen Seitenwand und Querlamelle.
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Gemäß einer
Ausführungsform
des Leuchtenrasters weist die der Stirnseite der Querlamelle zugewandten
Innenseite der Seitenwand einen Krümmungsradius auf. Insbesondere
kann die Seitenwand aus einem dünnwandigen
Material, beispielsweise Blech, gebildet sein, das rinnenförmig gebogen
ist. Ferner weist bei dieser Ausführungsform vorzugsweise auch
die Stirnseite der Querlamelle den komplementären Krümmungsradius auf, so daß die Stirnseite
der Querlamelle an der Seitenwand über die gesamte Länge gleichmäßig anliegt. Durch
die Krümmung
der Bauteile und die Materialwahl für die Seitenwand ist es möglich, die
Seitenwand bei der Schwenkbewegung zum Anbringen der Querlamelle
elastisch zu verformen und in ihre Endposition hinter dem Haken
bzw. dem weiteren Vorsprung wieder zu entspannen. In einer alternativen Ausführungsform
kann der Krümmungsradius
der Seitenwand auch etwas größer ausgebildet
sein als der Krümmungsradius
der Stirnseite der Querlamelle. Bei dieser Ausführungsform verbleibt eine Restspannung
der Seitenwand im Bereich zwischen dem Haken und dem weiteren Vorsprung,
z.B. dem Federelement, was für
eine zusätzliche
Stabilität
sorgt.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
des Leuchtenrasters ist an dem Haken und/oder an dem weiteren Vorsprung
eine Rastnase vorgesehen, welche an der Außenseite der Seitenwand im
Bereich des Rands des jeweiligen Ausschnitts für den Haken bzw. den Vorsprung
einrastet.
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Die
vorliegende Erfindung sieht ferner ein Verfahren zum Montieren eines
Leuchtenrasters aus wenigstens einer Seitenwand und mehreren Querlamellen
vor, wobei die Querlamellen an einer Stirnseite wenigstens einen
Haken aufweisen und das Verfahren folgende Schritte aufweist:
- – Einstecken
des Hakens einer Querlamelle in einen Ausschnitt der Seitenwand,
- – Anlegen
des Hakens an einer Kante des Ausschnitts und
- – Schwenken
der Querlamelle gegenüber
der Seitenwand, während
der Haken an der Kante des Ausschnitts abrollt.
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Die
Schwenkbewegung wird so weit ausgeführt, bis der Haken vollständig in
den Ausschnitt aufgenommen ist und die Stirnwand der Querlamelle
an der Seitenwand anliegt.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der
nachfolgenden detaillierten Beschreibung zweier Ausführungsformen
des Leuchtenrasters deutlich. In den beigefügten Figuren zeigen:
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1 eine
Gesamtansicht einer ersten Ausführungsform
des Leuchtenrasters,
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2 einen
Schnitt durch das Leuchtenraster senkrecht zur Längserstreckung im Bereich einer Querlamelle,
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3 einen
vergrößerten Ausschnitt
der 2,
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4 einen
Ausschnitt des Leuchtenrasters in einem Zustand während der
Montage einer Seitenwand,
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5 eine
der 4 entsprechende Abbildung, wobei die verdeckten
Linien gestrichelt dargestellt sind,
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6 eine
der 2 entsprechende Abbildung während der Montage einer Seitenwand,
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7 eine
Ansicht der Seitenwand von der Außenseite im Bereich einer Querlamelle,
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8 eine
zweite Ausführungsform
des Leuchtenrasters, wobei der dargestellte Ausschnitt der 2 entspricht,
und
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9 einen
vergrößerten Ausschnitt
des Leuchtenrasters gemäß der zweiten
Ausführungsform
in einen Querschnitt senkrecht zur Seitenwand im Bereich der Querlamelle.
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Die 1 bis 7 zeigen
eine erste Ausführungsform
eines Leuchtenrasters 2. 1 stellt eine
Gesamtansicht des Leuchtenrasters 2 dar. Das Leuchtenraster
ist aus zwei Seitenteilen 4 und mehreren Querlamellen 6 aufgebaut.
Die Querlamellen 6 erstrecken sich parallel zueinander
und senkrecht zu den Seitenwänden 4.
Der vordere und hintere Abschluß des
Leuchtenrasters in Längserstreckung wird
durch jeweils eine Abschlußwand 8 gebildet,
an der auch Befestigungselemente vorgesehen sind, um das Leuchtenraster
in der Lichtaustrittsöffnung
einer Leuchte anzubringen. Die Abschlußwände 8 sind parallel
zu den Querlamellen 6 angeordnet.
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Die
Seitenwände 4 sind
aus einem einseitig verspiegelten Blech hergestellt. Die oberen
und unteren Längsränder der
Seitenwände
sind, wie in den Figuren dargestellt, umgebordelt, um eine zusätzliche Stabilität der Seitenwand
zu gewährleisten.
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Die
Querlamellen 6 sind jeweils als eine ebene Platte mit konstanter
Materialstärke
ausgebildet. Sie bestehen aus einem teilweise lichtdurchlässigen Kunststoff
und weisen auf der Oberfläche
eine Prismenstruktur auf (in den Figuren nicht dargestellt).
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Die
Querlamellen 6 stoßen
mit ihren Stirnseiten 10 im montierten Zustand des Leuchtenrasters
an die Innenseiten 12 der Seitewände 4 an. Nachfolgend
wird die Verbindung zwischen der Querlamelle 6 und der
Seitenwand 4 im Detail beschrieben.
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Die
Seitenwand 4 weist für
jede Querlamelle 6 jeweils zwei Ausschnitte 14 und 16 auf
die übereinander
senkrecht zur Längserstreckung
der Seitenwand 4 in dem Bereich angeordnet sind, an der
die Stirnseite 10 der Querlamelle 6 im montierten
Zustand des Leuchtenrasters anliegt. An der Stirnseite 10 sind
zu den Ausschnitten 14 und 16 komplementäre Elemente
in Form eines Hakens 18 und eines weiteren Vorsprungs 20 vorgesehen.
In der dargestellten Ausführungsform
sind der Haken 18 und der Vorsprung 20 aus dem
gleichen Material gebildet wie die Querlamelle 6 selbst.
Der Haken 18 und der Vorsprung 20 sind eine Fortsetzung über die
Stirnseite 10 hinaus und besitzen eine etwas geringere
Materialstärke
wie die plattenförmige
Querlamelle 6 (vgl. 7). Die
Querlamelle 6 ist mit den Haken 18 und den Vorsprüngen 20 an
beiden gegenüberliegenden Stirnseiten 10 spiegelsymmetrisch
ausgeführt.
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Der
Haken 18 steht über
den unteren Rand der Querlamelle 6 im Bereich der Stirnseite 10 über, so
daß ein
winkelförmiger
Ansatz 19 gebildet wird. Der winkelförmige Ansatz 19 weist
keine Hinterschneidung auf, sondern wird zwischen der Unterkante
der Querlamelle 6 und dem Haken 18 in Form eines
L-förmigen
Abschnitts gebildet.
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Zur
Montage der Querlamelle wird der Haken 18 am unteren Rand
des Ausschnitts 14 eingesetzt, wie es in den 4 bis 6 dargestellt
ist. Dabei liegt der Haken mit dem L-förmigen Abschnitt am unteren
Rand der Querlamelle 6 auf der unteren Schmalseite des
Ausschnitts 14 auf. Diese Auflage dient als Drehpunkt für die nachfolgende
Montage der Querlamelle. Wie in den 5 und 6 durch den
Pfeil dargestellt ist, wird die Seitenwand 4 gegenüber der
Querlamelle 6 geschwenkt bis die Innenwand 12 der
Seitenwand 4 bündig
an der Stirnseite 10 der Querlamelle 6 anliegt.
Dabei wird der Haken 18 vollständig in dem Ausschnitt 14 und
der weitere Vorsprung 20 vollständig in dem Ausschnitt 16 aufgenommen.
Um das Eindrehen der Querlamelle 6 in die Seitenwand 4 ohne
eine übermäßige Materialbelastung
zu ermöglichen,
ist der Haken 18 an der dem Hakenansatz 19 gegenüberliegenden
Seite abgeschrägt
bzw. abgerundet. Durch diese Abschrägung 22 kann der Haken
in den Ausschnitt 14 bei der Schwenkbewegung vollständig eingeführt werden. Die
Abschrägung 22 ist
so bemessen, daß die
Seitenwand 4 leicht elastisch verformt wird, wenn die Abschrägung am
oberen Rand des Ausschnitts 14 entlang gleitet, und in
der Endposition der Querlamelle 6 wieder elastisch in die
Ausgangsform zurückkehrt.
Ebenso wird der Vorsprung 20 in den Ausschnitt 16 einge führt. Auch
der Vorsprung 20 weist an Ober- und Unterseite Abschrägungen auf,
so daß er in
den Ausschnitt 16 eingeführt werden kann. Die Ausschnitte 14 und 16 sind
so bemessen, daß im montierten
Zustand der Querlamelle der Haken 18 und der Vorsprung 20 formschlüssig entlang
aller Ränder
der Ausschnitte 14 bzw. 16 umgeben wird. Da die
Materialstärke
des Hakens 18 und des Vorsprungs 20 und die entsprechende
Breite der Ausschnitte 14 und 16 etwas geringer
ist als die Materialstärke
der Querlamelle, werden alle Ränder
der Ausschnitte 14 bzw. 16 von der Querlamelle abgedeckt (vgl. 7).
Insbesondere verbleibt kein Spalt zwischen dem Ausschnitt 14 und
dem Haken 18 bzw. dem Ausschnitt 16 und dem Vorsprung 20.
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Die
Position der Bauteile wird durch den Preßsitz zwischen dem Ausschnitt 14 und
dem Haken 18 bzw. dem Ausschnitt 16 und dem Vorsprung 20 gewährleistet.
Insbesondere wird durch einen Reibschluß zwischen den entsprechenden
Bauteilen eine Selbsthemmung erreicht, die gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
auch während
der Schwenkbewegung der Querlamelle 6 gegenüber der
Seitenwand 4 erzielt wird. Ferner sind zur Versteifung
der Verbindung in der Endposition der Querlamellen noch kleine Rastnasen 23 und 24 an
dem Haken 18 bzw. an dem Vorsprung 20 vorgesehen
(vgl. 3). Nach einer elastischen Verformung der Seitenwand 4 und
des Hakens 18 bzw. des Vorsprungs 20 beim Einführen der
Querlamelle 6 in die Ausschnitte 14 und 16 der
Seitenwand rasten die Rastnasen 23 und 24 in der
Endposition der Querlamelle 6 auf der Außenseite
der Seitenwand 4 ein. Dadurch wird die Verbindung zusätzlich zu
der bereits erwähnten
Preßpassung
noch verstärkt.
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Die 8 und 9 zeigen
eine zweite Ausführungsform
eines Leuchtenrasters, wobei gleiche Elemente mit identischen Bezugszeichen
versehen sind.
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Bei
diesem Leuchtenraster ist der Vorsprung als ein Federelement 20' vorgesehen.
Wie in 9 dargestellt weist das Federelement 20' im wesentlichen
eine U-Form auf. Das Federelement 20' ist in der dargestellten Ausführungsform
einstückig
mit der Querlamelle aus ei nem Kunststoffmaterial gebildet. Der Ausschnitt 16 in
der Seitenwand 4 besitzt eine Längserstreckung, die etwas kürzer ist
als die entsprechende Längserstreckung
des Federelements 20' im
entspannten Zustand. Dadurch rastet das Federelement 20' nach dem Einführen in
den Ausschnitt 16 mit einer Rastnase 21' an einer Schmalseite
des Ausschnitts 16 an der Seitenwand 4 ein, wie
in 9 dargestellt ist.
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An
den vorhergehend beschriebenen Ausführungsformen des Leuchtenrasters
können
zahlreiche Modifikationen vorgenommen werden, ohne von dem Umfang
der vorliegenden Erfindung, wie in den nachfolgenden Ansprüchen dargelegt
ist, abzuweichen. Beispielsweise können die Querlamellen auch eine
V-Form aufweisen. Bei dieser Ausführungsform sind vorzugsweise
zwei Haken 18 und zwei Vorsprünge 20 oder Federelemente 20' stirnseitig
an beiden Schenkeln der V-förmigen
Querlamelle jeweils in gleicher Höhe vorgesehen.
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Die
Abschlußwände 8 können in
einer alternativen Ausführungsform
(in den Figuren nicht dargestellt) ebenfalls stirnseitig mit jeweils
einem Haken entsprechend dem Haken 18 ausgebildet sein,
so daß die
Verbindung zwischen der Abschlußwand
und der Seitenwand in der gleichen Weise erfolgen kann wie die Verbindung
zwischen den Querlamellen und der Seitenwand.
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- 2
- Leuchtenraster
- 4
- Seitenwand
- 6
- Querlamelle
- 8
- Abschlußwand
- 10
- Stirnseite
- 12
- Innenseite
- 14
- Ausschnitt
- 16
- Ausschnitt
- 18
- Haken
- 19
- winkelförmiger Ansatz
- 20
- Vorsprung
- 20'
- Federelement
- 21'
- Rastnase
- 22
- Abschrägung
- 23
- Rastnase
- 24
- Rastnase