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DE102006015948A1 - Elektrischer Linearantrieb - Google Patents

Elektrischer Linearantrieb Download PDF

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DE102006015948A1
DE102006015948A1 DE200610015948 DE102006015948A DE102006015948A1 DE 102006015948 A1 DE102006015948 A1 DE 102006015948A1 DE 200610015948 DE200610015948 DE 200610015948 DE 102006015948 A DE102006015948 A DE 102006015948A DE 102006015948 A1 DE102006015948 A1 DE 102006015948A1
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DE
Germany
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linear
linear drive
stator assembly
base
drive
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200610015948
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English (en)
Inventor
Dirk Dipl.-Ing. Schmidt
Andreas Dipl.-Ing. Kraus (FH)
Detlef Dipl.-Ing. Rode
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schaeffler Technologies AG and Co KG
Original Assignee
INA Drives and Mechatronics GmbH and Co KG
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Filing date
Publication date
Application filed by INA Drives and Mechatronics GmbH and Co KG filed Critical INA Drives and Mechatronics GmbH and Co KG
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K41/00Propulsion systems in which a rigid body is moved along a path due to dynamo-electric interaction between the body and a magnetic field travelling along the path
    • H02K41/02Linear motors; Sectional motors
    • H02K41/03Synchronous motors; Motors moving step by step; Reluctance motors
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/08Structural association with bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Linear Motors (AREA)

Abstract

Ein elektrischer Linearantrieb setzt sich zusammen aus einer einen U-förmigen Querschnitt mit zwei Schenkeln (4) und einer diese verbindenden Basis (5) aufweisenden Statorbaugruppe (2) und einem Läufer (3), an welchem eine zu bewegende Last (14) befestigbar ist, wobei an beiden U-Schenkeln (4) der Statorbaugruppe (2) Magnete (6) angeordnet sind, welche zur Wechselwirkung mit dem mittels einer Führungsvorrichtung (9) relativ zur Statorbaugruppe (2) beweglich gelagerten, zumindest teilweise zwischen den U-Schenkeln (4) angeordneten Läufer (3) vorgesehen sind. Als Führungsvorrichtung (9) ist eine einzige, an der Basis (5) des U-förmigen Querschnitts der Statorbaugruppe (2) angeordnete Linearführung (9) vorgesehen, wobei ein eine Torsionsbelastung in Längsrichtung des Linearantriebs umfassender Kraftfluss von der zu bewegenden Last (14) zur Statorbaugruppe (2) ausschließlich über den Läufer (3) herstellbar ist.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft einen mit einem elektrischen Direktantrieb arbeitenden Linearantrieb nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Ein gattungsgemäßer Linearantrieb ist aus der DE 203 16 493 U1 bekannt. Dieser zur Erzeugung von im Wesentlichen geradlinigen Bewegungen entlang einer vorbestimmten Bewegungsachse vorgesehene elektrische Linearantrieb weist eine Statorbaugruppe sowie eine relativ zu dieser bewegliche Läuferbaugruppe auf. Die Statorbaugruppe ist mit einem U-förmigen Gehäuse versehen, das zwei Schenkel aufweist, an denen Magnete angeordnet sind. Die Läuferbaugruppe weist eine Wicklung auf, die sich zwischen den Schenkeln des Gehäuses befindet und ist durch zwei Linearlager geführt, von welchen sich eines im Bereich der Öffnung des Gehäuses und das andere im Bereich eines die Schenkel verbindenden Verbindungsschenkels befindet. Mit diesem aufwändi gen Aufbau soll ein auch bei hoher Dynamik schwingungsarmer Linearmotor bereitgestellt sein.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen mit elektrischem Direktantrieb arbeitenden Linearantrieb anzugeben, der sich bei kompaktem Aufbau durch besonders günstige Verhältnisse der Kraftverteilung auszeichnet.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen elektrischen Linearantrieb mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Dieser Linearantrieb setzt sich zusammen aus einem Läufer, an dem eine zu bewegende Last befestigbar ist, sowie einer einen U-förmigen Querschnitt aufweisenden Statorbaugruppe. An den durch eine so genannte Basis verbundenen U-Schenkeln der Statorbaugruppe sind Magnete angeordnet, welche zur Wechselwirkung mit dem mittels einer Führungsvorrichtung relativ zur Statorbaugruppe beweglich gelagerten, zumindest teilweise zwischen den U-Schenkeln angeordneten Läufer vorgesehen sind. Die Führungsvorrichtung ist gebildet durch eine einzige, an der Basis des U-förmigen Querschnitts der Statorbaugruppe angeordnete Linearführung. Ein Kraftfluss von der zu bewegenden Last zur Statorbaugruppe ist ausschließlich über den mittels dieser Linearführung gelagerten Läufer herstellbar. Hierbei ist die Linearführung auch zur Aufnahme einer Torsionsbelastung in Längsrichtung des U-Profils geeignet. Unter einer solchen Torsionsbelastung wird ein zwischen dem Läufer und der Statorbaugruppe wirkendes Drehmoment verstanden, das parallel zur Erstreckung der Linearführung ausgerichtet ist.
  • Die zentral angeordnete, alleinige Linearführung ermöglicht eine gleichmäßige Krafteinleitung vom Läufer in die Statorbaugruppe. Der Läufer hat eine Doppel funktion, nämlich einerseits eine elektrische Funktion als Teil eines Direktantriebs und andererseits eine mechanische Funktion als einzig verbindendes Teil zwischen dem die zu bewegenden Last tragenden Läufer und der Statorbaugruppe. Zudem befindet sich die an der Basis der im Querschnitt U-förmigen Statorbaugruppe angeordnete Linearführung in besonders geschützter Position. Der Entfall weiterer Linearführungen hat ferner den Vorteil, dass besonders viel Raum für die Magneten sowie den mit diesen zusammenwirkenden Läufer zur Verfügung steht. Der elektrische Linearantrieb weist damit ein besonders günstiges Verhältnis zwischen benötigtem Bauraum und erzeugbaren Kräften und Beschleunigungen auf.
  • In einer ersten Ausführungsform weist die Linearführung eine Führungsschiene auf, deren Breiten/Höhen-Verhältnis mindestens 2 und höchstens 5 beträgt. Vorzugsweise liegt das Breiten/Höhen-Verhältnis der Führungsschiene zwischen 3,5 und 4,5. Das um die Bewegungsachse des Linearantriebs aufnehmbare Drehmoment ist damit im Vergleich mit Führungsschienen mit sonst üblichen Breiten/Höhen-Verhältnissen (ca. 0,9 bis 1,7) etwa verdreifacht. Als Höhe der einen Teil der Statorbaugruppe bildenden Führungsschiene wird dabei deren Ausdehnung in Erstreckungsrichtung der U-Schenkel bezeichnet. Die Führungsschiene ist entweder an der Basis der Statorbaugruppe befestigt oder einteilig mit der Basis ausgebildet. Im letztgenannten Fall wird als Höhe der Führungsschiene diejenige Abmessung bezeichnet, um die die Führungsschiene die umgebenden Abschnitte der Basis überragt.
  • In einer zweiten Ausführungsform weist die Linearführung Laufbahnen auf, welche direkt an den U-Schenkeln jeweils im Bereich zwischen den Magneten und der Basis angeordnet sind. In beiden Ausführungsformen bildet die Basis mit den U-Schenkeln vorzugsweise ein einteiliges Profil. Dieses ist beispielsweise aus Leichtmetall, Stahl oder einem faserverstärkten Kunststoff gefertigt.
  • Das Verhältnis zwischen der Höhe der U-Schenkel und der hierzu in orthogonaler Richtung gemessenen Breite der Basis wird als Seitenverhältnis der Statorbaugruppe bezeichnet. Die Abweichung von einem quadratischen Seiten verhältnis beträgt vorzugsweise weniger als 50%, insbesondere weniger als 25%.
  • Die an den U-Schenkeln der Statorbaugruppe befestigten Magnete können entweder unmittelbar oder unter der Zwischenschaltung einer Platte am jeweiligen U-Schenkel gehalten sein. Im letztgenannten Fall dient die Platte der Leitung des für den elektrischen Direktantrieb benötigten Flusses. Liegen die Magnete dagegen direkt an den U-Schenkeln an, so sind diese vorzugsweise aus magnetisch leitendem Material gefertigt. In diesem Fall weisen die U-Schenkel vorzugsweise Nuten auf, in denen die Magnete angeordnet sind. Mit einer derartigen Anordnung der Magnete verbleibt innerhalb des U-Profils ein besonders breiter Raum für den Läufer sowie die Linearführung, sodass diese Teile insbesondere auch für die Aufnahme hoher Kippbelastungen ausgelegt werden können:
    Nach einer vorteilhaften Weiterbildung ist in den elektrischen Linearantrieb ein Messsystem, beispielsweise mit magnetischer oder optischer Maßverkörperung, integriert. Ebenso ist ein Brems- oder Klemmelement in den elektrischen Linearantrieb integrierbar. Der elektrische Linearantrieb ist in jeglicher Einbausituation einsetzbar.
  • Nachfolgend werden mehrere Ausführungbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Hierin zeigen:
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • 1 bis 6 jeweils einen elektrischen Linearantrieb im Querschnitt,
  • 7 und 8 im Querschnitt verschiedene Grundformen einer Statorbaugruppe eines elektrischen Linearantriebs,
  • 9 bis 11 verschiedene Ausführungsformen von Primär- und Sekundärteil eines elektrischen Linearantriebs, und
  • 12 einen Längsschnitt des elektrischen Linearantriebs nach 11.
  • Ausführliche Beschreibung der Zeichnung
  • Einander entsprechende oder gleichwirkende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Die 1 zeigt in einem vereinfachten Querschnitt ein erstes Ausführungsbeispiel eines elektrischen Linearantriebs 1, der sich aus einer Statorbaugruppe 2 und einem Läufer 3 zusammensetzt. Die Statorbaugruppe 2 weist eine U-förmige Grundform mit zwei Schenkeln 4 und einer diese verbindenden Basis 5 auf. An den Innenseiten der U-Schenkel 4 sind Magnete 6 befestigt, wobei die Nord- und Südpole in Längsrichtung des die tragende Grundkonstruktion der Statorbaugruppe 2 bildenden, mit dem Bezugszeichen 7 gekennzeichneten U-Profils wechselnd hintereinander angeordnet sind. An der Außenseite des U-Profils 7 befinden sich verschiedene Haltekonturen 8, um eine einfache Befestigung der Statorbaugruppe 2 an einer nicht dargestellten Anschlusskonstruktion zu ermöglichen.
  • An der Innenseite der Basis 5 der Statorbaugruppe 2 befindet sich eine Linearführung 9, welche eine am U-Profil 7 befestigte Führungsschiene 10 sowie mindestens einen auf diese linearbeweglich gelagerten Führungswagen 11 umfasst. In der Regel sind auf der einzigen Führungsschiene 10 mehrere Führungswagen 11 angeordnet. Die Linearführung 9 ist in prinzipiell bekannter Weise als Linear-Wälzlager mit Kugeln oder Rollen als Wälzkörper aufgebaut. Insbesondere bei großer Länge des U-Profils 7 ist es zweckmäßig, die Führungsschiene 10 mit einer Beweglichkeit in Längsrichtung auf der Basis 5 zu befestigen. Allgemein ist zur Befestigung der Führungschiene 10 im U-Profil 7 beispielsweise eine Verschraubung, eine Verklebung oder eine Klemmverbindung geeignet.
  • Auf dem Führungswagen 11 ist als Teil des Läufers 3 ein Primärteil 12 mit hier nicht dargestellten bestrombaren Wicklungen befestigt. Das Primärteil 12 ist sandwichartig zwischen den Magneten 6 angeordnet und bildet damit einen Doppelkammmotor 13 als elektrischen Direktantrieb. Unmittelbar auf dem Primärteil 12 ist eine mit dem elektrischen Linearantrieb 1 zu bewegenden Last 14 befestigt. Die Last 14 ist nicht direkt, sondern ausschließlich über das Primärteil 12 an der Statorbaugruppe 2 abgestützt. Somit dient allein die Linearführung 9 der Führung der Last 14 relativ zur Statorbaugruppe 2. Sämtliche Kräfte, die von der Last 14 in die Statorbaugruppe 2 eingeleitet werden, werden über das Primärteil 12 des Dopplekammmotors 13 sowie über die Linearführung 9 geleitet. Dies gilt auch, falls die Last 14 Belastungen ausgesetzt ist, die zu einem Drehmoment zwischen dem Läufer 3 und der Statorbaugruppe 2 in Längsrichtung des U-Profils 7 führen. Somit dient die Linearführung 9 auch dazu, so genannte Rollbewegungen des Läufers 3 relativ zur Statorbaugruppe 2 zu verhindern. Unter einer Rollbewegung wird eine Schwenkbewegung um eine parallel zum U-Profil 7 ausgerichtete Achse bei gleichzeitiger Vorwärtsbewegung des Läufers 3 verstanden.
  • Die Führungsschiene 10 weist eine Breite BF auf, die etwa das 2,5-fache deren Höhe HF beträgt. Damit ist die Linearführung 9 besonders zur Aufnahme von Torsionsbelastungen der vorstehend beschriebenen Art geeignet. Das gesamte U-Profil 7 weist einen annähernd quadratischen Querschnitt mit einer Breite Bu und einer Höhe Hu auf. Innerhalb des U-Profils 7 befindet sich im Bereich der Basis 5 ein Wegmesssystem 15, das beispielsweise als optisches oder magnetisches inkrementelles Messsystem arbeiten kann. Ein nicht dargestellter Messkopf ist beispielsweise am Führungswagen 11 oder an sonstiger Stelle des Läufers 3 befestigt. Zusätzlich oder alternativ zum Messsystem 15 kann die magnetische Teilung der Magnete 6 als Maßverkörperung eines internen Messsystems des elektrischen Linearantriebs 1 genutzt werden.
  • Die 2 bis 6 zeigen diverse im Rahmen der Erfindung liegende Abwandlungen des Ausführungsbeispiels nach 1:
    Im Ausführungsbeispiel nach 2 sind die Magnete 6 auf Platten 16 aus magnetisch leitendem Material befestigt, die ihrerseits an den U-Schenkeln 4 befestigt sind. Die Platten 16 dienen somit der Leitung des magnetischen Flusses des Doppelkammmotors 13. Das U-Profil 7 ist beispielsweise aus einer Aluminiumlegierung gefertigt. Die Führungsschiene 10 ist aus einem verschleißfesteren Material als das U-Profil 7, insbesondere aus Stahl, hergestellt.
  • Im Ausführungsbeispiel nach 3 bildet die Führungsschiene 10 einen integralen Bestandteil des U-Profils 7. Maßnahmen, um thermisch bedingte Längenänderungen der Führungsschiene 10 auszugleichen, sind hier unabhängig von der Länge des U-Profils 7 nicht erforderlich. Die Magnete 6 können entweder, wie in der linken Hälfte der 3 dargestellt, über Platten 16 oder, wie in der rechten Hälfte der Darstellung gezeigt, unmittelbar an den U-Schenkeln 4 befestigt sein. Im letztgenannten Fall ist das U-Profil 7 vorzugsweise aus magnetisch leitfähigem Material gefertigt.
  • Das Ausführungsbeispiel nach 4 unterscheidet sich hinsichtlich der Ausbildung der Linearführung 9 von den Ausführungsbeispielen nach den 1 bis 3. Wälzkörper 17 der Linearführung 9 rollen nicht auf einer Schiene, sondern direkt auf Laufbahnen 18 an der Oberfläche der U-Schenkel 4 ab. Der Abstand zwischen den Laufbahnen 18 der Linearführung 9 ist damit maximiert. Je nach Material des U-Profils 7 können die Wälzkörper 17 direkt auf diesem Material oder auf einer Zwischenlage aus einem verschleißfesteren Material abrollen.
  • Im Ausführungsbeispiel nach 5 ist das U-Profil 7 als Aluminiumprofil ausgebildet, welches an der Basis 5 eine Basisnut 19 aufweist, in der die aus Stahl gefertigte Führungsschiene 10 durch eine Klemmverbindung befestigt ist. die Anordnung und Befestigung der Magnete 6 entspricht dem Ausführungsbeispiel nach 2.
  • Im Ausführungsbeispiel nach 6 ist das U-Profil 7 einschließlich der einstückig mit diesem ausgebildete Führungsschiene 10 aus magnetisierbarem Stahl gefertigt. Die Magnete 6 befinden sich vorzugsweise, wie in der rechten Hälfte der Darstellung gezeigt, in einer Seitennut 20 an der Innenseite der U-Schenkel 4. Alternativ ist auch eine Befestigung der Magnete 6 über Platten 16, wie in der linken Hälfte von 6 dargestellt, möglich.
  • Die 7 und 8 zeigen vereinfacht zwei mögliche Querschnitte des U-Profils 7, wobei das in 8 dargestellte U-Profil 7 mit nach innen weisenden Fortsätzen 21 an den Enden der U-Schenkel 4 auch als C-Profil bezeichnet wird. Die grundsätzliche Funktion des Doppelkammmotors 13 ist in beiden Fällen gleich.
  • Verschiedende Bauformen eines Doppelkammmotors 13 sind in den 9 bis 12 skizziert. Während im Ausführungsbeispiel nach 9 das Primärteil 12 durchgehende Einzelnuten 22 aufweist, sind im Ausführungsbeispiel nach 10 geteilte Nuten 23 sowie ein Verbindungssteg 24 vorhanden. In der Bauform nach den 11 und 12 ist das Primärteil 12 aus zwei spiegelsymmetrischen Motorenteilen 25 zusammengesetzt, die jeweils bestrombare Wicklungen 26 aufweisen.
  • Ausführliche Beschreibung der Zeichnung
  • 1
    elektrischer Linearantrieb
    2
    Statorbaugruppe
    3
    Läufer
    4
    U-Schenkel
    5
    Basis
    6
    Magnet
    7
    U-Profil
    8
    Haltekontur
    9
    Linearführung
    10
    Führungsschiene
    11
    Führungswagen
    12
    Primärteil
    13
    Doppelkammmotor
    14
    Last
    15
    Messsystem
    16
    Platte
    17
    Wälzkörper
    18
    Laufbahn
    19
    Basisnut
    20
    Seitennut
    21
    Fortsatz
    22
    Einzelnut
    23
    Nut
    24
    Verbindungssteg
    25
    Motorenteil
    26
    Wicklung
    BF
    Breite der Führungsschiene
    HF
    Höhe der Führungsschiene
    BU
    Breite des U-Profils
    HU
    Höhe des U-Profils

Claims (10)

  1. Elektrischer Linearantrieb mit einer einen U-förmigen Querschnitt mit zwei Schenkeln (4) und einer diese verbindenden Basis (5) aufweisenden Statorbaugruppe (2) und einem Läufer (3), an welchem eine zu bewegende Last (14) befestigbar ist, wobei an beiden U-Schenkeln (4) der Statorbaugruppe (2) Magnete (6) angeordnet sind, welche zur Wechselwirkung mit dem mittels einer Führungsvorrichtung (9) relativ zur Statorbaugruppe (2) beweglich gelagerten, zumindest teilweise zwischen den U-Schenkeln (4) angeordneten Läufer (3) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass als Führungsvorrichtung (9) eine einzige, an der Basis (5) des U-förmigen Querschnitts der Statorbaugruppe (2) angeordnete Linearführung (9) vorgesehen ist, wobei ein eine Torsionsbelastung in Längsrichtung des Linearantriebs umfassender Kraftfluss von der zu bewegenden Last (14) zur Statorbaugruppe (2) ausschließlich über den Läufer (3) herstellbar ist.
  2. Linearantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Linearführung (9) eine Führungsschiene (10) mit einem Breiten/Höhen-Verhältnis von mindestens zwei umfasst.
  3. Linearantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Linearführung (9) eine Führungsschiene (10) mit einem Breiten/Höhen-Verhältnis von höchstens fünf umfasst.
  4. Linearantrieb nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (10) einteilig mit der Basis (5) ausgebildet ist.
  5. Linearantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Linearführung (9) Laufbahnen (18) aufweist, welche an den U-Schenkeln (4) jeweils im Bereich zwischen dem Magneten (6) und der Basis (5) angeordnet sind.
  6. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (5) einteilig mit den U-Schenkeln (4) ausgebildet ist.
  7. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der U-förmige Querschnitt der Statorbaugruppe (2) von einem quadratischen Seitenverhältnis um nicht mehr als 50% abweicht.
  8. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnete (6) jeweils unter Zwischenschaltung einer Platte (16) an einem U-Schenkel (4) befestigt sind.
  9. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnete (6) jeweils in einer Nut (20) eines U-Schenkels (4) befestigt sind.
  10. Linearantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch ein zur Bestimmung der Position des Läufers (3) relativ zur Statorbaugruppe (2) vorgesehenes Messsystem (15).
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JP2000102237A (ja) * 1998-07-22 2000-04-07 Amada Eng Center Co Ltd リニアスライド
US6441515B1 (en) * 1999-09-10 2002-08-27 Sankyo Seiki Mfg. Co., Ltd. Linear motor
DE112004002489T5 (de) * 2003-12-16 2006-12-07 Kabushiki Kaisha Yaskawa Denki, Kitakyushu Linearmotor und Linearmotor des Typs mit Anziehungskraftausgleich

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