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DE102006015921A1 - Knieorthese - Google Patents

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DE102006015921A1
DE102006015921A1 DE102006015921A DE102006015921A DE102006015921A1 DE 102006015921 A1 DE102006015921 A1 DE 102006015921A1 DE 102006015921 A DE102006015921 A DE 102006015921A DE 102006015921 A DE102006015921 A DE 102006015921A DE 102006015921 A1 DE102006015921 A1 DE 102006015921A1
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DE
Germany
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tibial
joint
joints
joint part
femoral
Prior art date
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DE102006015921A
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English (en)
Inventor
Michael Ottleben
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Individual
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Individual
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Priority to DE200610026068 priority patent/DE102006026068A1/de
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Ceased legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/0102Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations
    • A61F5/0123Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations for the knees
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/0102Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations
    • A61F2005/0132Additional features of the articulation
    • A61F2005/0146Additional features of the articulation combining rotational and sliding movements, e.g. simulating movements of a natural joint

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Knieorthese mit einem femuralen Orthesenteil (2) und einem tibialen Orthesenteil (4), die über seitliche, jeweils femurale und tibiale Gelenkteile (8, 10) aufweisende Gelenke (12) miteinander verbunden sind. Die Abwinklung der Gelenke (12) ist durch eine im tibialen Gelenkteil (10) ausgebildete bogenförmige Führungskulisse (14) und ein im femuralen Gelenkteil (8) angeordnetes, in der Führungskulisse (14) laufendes Gleitelement (16) bestimmt. Die Führungskulisse (14) ist so ausgebildet, dass die natürliche Relativbewegung (natürliche Gleit- und Drehbewegung von Femur und Tibia nachgeahmt wird, derart, dass das Gleitelement (16) beim Beugen des Knies aus der gestreckten Lage zunächst in einem ersten Abschnitt (18) der Führungskulisse (14) ein Rückwärtsgleiten des tibialen Gelenkteiles (10) in Bezug zum femuralen Gelenkteil (8) um eine vorbestimmte Strecke erzwingt und danach in einem zweiten Abschnitt (19) der Führungskulisse (14) das femurale und das tibiale Gelenkteil (8, 10) zu einer Relativschwenkung in einem bestimmten leicht gebogenen Weg zwingt. Der erste Abschnitt (18) der Führungskulisse (14) verläuft leicht bogenförmig in Längsrichtung des tibialen Teiles (4) und geht stetig in den zweiten Abschnitt (19) über, der leicht bogenförmig quer zur Längsrichtung des tibialen Teiles (4) verläuft.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Knieorthese gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Knieorthesen verschiedenster Ausführungsformen sind seit Jahrzehnten bekannt. Untersuchungen haben gezeigt, dass Beugungs- und Extensionsbewegungen des Kniegelenkes nicht einfache Drehbewegungen um eine feste Achse sind. Während der Beugung verschiebt sich die Achse, um die die Bewegung erfolgt, nach hinten und während der Extension verschiebt sich diese Achse nach vorn. Dies unterscheidet sich von einem typischen Scharniergelenk, bei sich die Drehachse nicht verschiebt.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, eine Knieorthese der eingangs genannten Art so auszubilden, dass der relativ komplexe Bewegungsablauf des natürlichen Kniegelenkes mit einfachen preiswerten Mitteln möglichst exakt nachgeahmt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die Erfindung schlägt vor, im tibialen Gelenkteil der Knieorthese eine bogenförmige Führungskulisse auszubilden, in der ein am femuralen Gelenkteil angeordnetes Gleitelement entlang bewegt wird beim Beugen des Knies aus der gestreckten Lage und beim Strecken des Knies. Die Führungskulisse ist dabei so ausgebildet, dass die natürliche Gleit- und Drehbewegung von Femur und Tibia nachgeahmt wird. Die erfindungsgemäße Knieorthese ist einfach realisierbar.
  • Die bogenförmige Kulisse kann auch individuell durch die Vorgabe des Bogens der Führungskulisse angefertigt werden.
  • Vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen der Aufgabenlösung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung soll nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist, näher erläutert werden.
  • Es zeigt
  • 1 schematisch eine Seitenansicht auf ein femurales Teil und ein tibiales Teil einer Knieorthese im nicht montierten Zustand,
  • 2 eine Seitenansicht auf eine Knieorthese mit miteinander verbundenem femuralen Teil und tibialen Teil, wobei die Knieorthese in der gestreckten Lage dargestellt ist,
  • 3 einen Schnitt B-B und C-C durch das femurale und das tibiale Gelenkteil der Knieorthese und
  • 4 schematisch einen Schnitt A-A durch das Gelenk der Knieorthese nach 2.
  • Gleiche und einander entsprechende Bauteile in den Figuren der Zeichnung sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Die Zeichnung zeigt eine Knieorthese 6 mit einem femuralen Teil 2 und einem tibialen Teil 4, die über seitliche jeweils femurale und tibiale Gelenkteile 8, 10 aufweisende Gelenke 12 miteinander zur Nachbildung eines Kniegelenkes verbindbar sind.
  • Im tibialen Gelenkteil 10 ist eine bogenförmige Führungskulisse 14 ausgebildet. Das femurale Gelenkteil 8 weist ein Gleitelement 16 auf, das in die Führungskulisse 14 des tibialen Gelenkteils 10 einsetzbar ist und in dieser Führungskulisse 14 bei Relativbewegungen zwischen dem femuralen Orthesenteil 2 und dem tibialen Orthesenteil 4 verschoben wird. Die Führungskulisse 14 ist dabei so ausgebildet, dass die natürliche Relativbewegung (natürliche Gleit- und Drehbewegung) von Femur und Tibia nachgeahmt wird, derart, dass das Gleitelement 16 beim Beugen des Knies aus der gestreckten Lage zunächst in einem ersten Abschnitt 18 der Führungskulisse 14 ein Rückwärtsgleiten des tibialen Gelenkteiles 10 in Bezug zum femuralen Gelenkteil 8 um eine vorbestimmte Strecke erzwingt und danach in einem zweiten Abschnitt 19 der Führungskulisse 14 das femurale und das tibiale Gelenkteil 8, 10 zu einer Relativschwenkung in einem bestimmten leicht gebogenen Weg zwingt.
  • Der erste Abschnitt 18 der Führungskulisse 14 verläuft leicht bogenförmig in Längsrichtung des tibialen Teils 4 und geht stetig in den zweiten Abschnitt 20 über, der leicht bogenförmig quer zur Längsrichtung des tibialen Teils 4 verläuft.
  • Das in der Führungskulisse 14 laufende Gleitelement 16 wird vorzugsweise durch eine Rolle gebildet.
  • Das femurale Gelenkteil 8 ist als Gabel 20 ausgebildet, in der die Rolle 16 aufgenommen und um eine gabelfeste Achse 22 gelagert ist, vgl. 3, 4.
  • Bei einer Knieorthese 6 im montierten Zustand gemäß 2 und 4 übergreift die Gabel 20 des femuralen Gelenkteils 8 das tibiale Gelenkteil 10 mit der darin ausgebildeten Führungskulisse 14.
  • Zur Begrenzung der vorderen und hinteren Schublade des Gelenkes können in die Führungskulisse 14 an deren einem Ende oder an deren beiden Enden Begrenzungselemente 22 eingesetzt werden.
  • Um die Extension und Flexion (Beugung) zu begrenzen, werden verschieden starke Anschläge an den tibialen Teil der Orthese anterior oder/und posterior berestigt.
  • Zur Verbindung der tibialen und femuralen Gelenkteile 10, 8 miteinander wird zunächst das tibiale Gelenkteil 10 mit in die Führungskulisse 14 eingesetzter Rolle 16 in die Gabel 20 des femuralen Gelenkteils 8 eingesetzt. Danach wird die Achse 22 durch die Arme der Gabel 20 und die Rolle 16 hindurchgeführt und in der Gabe 20 des femuralen Gelenkteils 8 fixiert.

Claims (5)

  1. Knieorthese mit einem femuralen Orthesenteil (2) und einem tibialen Orthesenteil (4), die über seitliche, jeweils femurale und tibiale Gelenkteile (8, 10) aufweisende Gelenke (12) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwinklung der Gelenke (12) durch eine im tibialen Gelenkteil (10) ausgebildete bogenförmige Führungskulisse (14) und ein im femuralen Gelenkteil (8) angeordnetes, in der Führungskulisse (14) laufendes Gleitelement (16) bestimmt ist, wobei die Führungskulisse (14) so ausgebildet ist, dass die natürliche Relativbewegung (natürliche Gleit- und Drehbewegung) von Femur und Tibia nachgeahmt wird, derart, dass das Gleitelement (16) beim Beugen des Knies aus der gestreckten Lage zunächst in einem ersten Abschnitt (18) der Führungskulisse (14) ein Rückwärtsgleiten des tibialen Gelenkteiles (10) in Bezug zum femuralen Gelenkteil (8) um eine vorbestimmte Strecke erzwingt und danach in einem zweiten Abschnitt (19) der Führungskulisse (14) das femurale und das tibiale Gelenkteil (8, 10) zu einer Relativschwenkung in einem bestimmten leicht gebogenen Weg zwingt.
  2. Knieorthese nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (18) der Führungskulisse (14) leicht bogenförmig in Längsrichtung des tibialen Teils (4) verläuft und stetig in den zweiten Abschnitt (19) übergeht, der leicht bogenförmig quer zur Längsrichtung der tibialen Teils (4) verläuft.
  3. Knieorthese nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das in der Führungskulisse (14) laufende Gleitelement (16) durch eine Rolle gebildet ist.
  4. Knieorthese nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das femurale Gelenkteil (8) als Gabel (20) ausgebildet ist, in der die Rolle (16) aufgenommen und um eine gabelfeste Achse (22) drehbar gelagert ist.
  5. Knieorthese nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gabel (20) des femuralen Gelenkteiles (8) bei montiertem Gelenk (12) der Knieorthese (6) das tibiale Gelenkteil (10) mit der Führungskulisse (14) übergreift.
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DE202004020596U1 (de) * 2004-09-27 2005-08-25 Lambert, Gerhard Knieorthese

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