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Die
Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1, welche wenigstens zwei Signalausgabeelemente zur Anzeige
einer Position aufweist, sowie einen Schieberegler nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 3, zur Ausgabe und Anzeige eines elektrischen Signals,
mit einem in unterschiedliche Positionen bringbaren Positionsgeber,
von dessen Position die Größe des elektrischen
Signals abhängt.
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Unter
Schiebereglern verstand man ursprünglich länglich ausgebildete Potentiometer,
deren Einstellung mittels eines mechanischen Schiebers erfolgte.
Aufgrund der Stellung des Schiebers konnte eine Aussage über den
Ausgangswert des Potentiometers getroffen werden.
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Da
derartige Schieberegler inzwischen häufig durch elektronische Komponenten
ersetzt werden, kann der Schieber entfallen. Es ist dann nicht mehr
möglich,
die Einstellung des Schiebereglers und damit die Größe des vom
Schieberegler abgegebenen Signals anhand der Position eines Schiebers zu
erkennen. Daher werden elektronische Schieberegler mit Anzeigeelementen
versehen, mittels welcher die Einstellung des Schiebereglers angezeigt
werden kann.
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So
ist beispielsweise aus der
DE
101 46 996 A1 eine Schaltung mit einer optoelektronischen
Anzeigeeinheit bekannt, welche ein entsprechend einem Schieberegler
gebildetes Ausgangssignal liefert und mehrere im Wesentlichen nebeneinander
in Reihe angeordnete Leuchtdioden aufweist, mittels welcher die
Betriebstellung der Schaltung, das heißt, die Größe des von der Schaltung abgegebenen
Ausgangssignals anzeigbar ist.
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Nachteilig
bei dieser Schaltung sowie bei allen Anzeigevorrichtungen, bei denen
die Größe eines Signals
mittels diskreter Elemente angezeigt wird, ist die durch die Anzahl
der diskreten Signalausgabeelemente vorgegebene begrenzte Auflösung.
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Aus
der
DE 33 05 554 C2 ist
eine Anzeigeeinrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 bekannt, bei welcher einer anzuzeigenden Spannung eine
dreieckförmige
Wechselspannung überlagert wird,
deren Frequenz oberhalb der Auflösung
des menschlichen Auges liegt, und deren Spitze-Spitze-Wert in der
gleichen Größe liegt
wie der die Ansteuerung eines einzelnen der Anzeigeelemente bewirkende
Spannungsbereich. Hierdurch soll ein gleitender Übergang zwischen benachbarten
Anzeigeelementen bewirkt werden.
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Es
ist Aufgabe der Erfindung, eine eingangs genannte Anzeigevorrichtung
sowie einen eingangs genannten Schieberegler derart auszubilden,
dass die Wahrnehmung sowie die Zuverlässigkeit der Anzeige erhöht ist.
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Die
Lösung
dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des kennzeichnenden
Teils des Anspruchs 1 beziehungsweise 3. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Gemäß der Erfindung
ist eine Anzeigevorrichtung, welche wenigstens zwei Signalausgabeelemente
zur Anzeige einer Position aufweist, und bei welcher eine Signalausgabeelementsteuerung
vorhanden ist, mittels welcher die Intensität der Signalausgabeelemente
einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalausgabeelemente
in zwei nebeneinander verlaufenden Reihen angeordnet sind, wobei
die eine Reihe aus Leuchtdioden einer ersten Farbe und die andere
Reihe aus Leuchtdioden einer zweiten Farbe gebildet ist, und eine
Position dadurch darstellbar ist, dass die Intensität der Leuchtdioden
der einen Farbe entsprechend dem Verlauf der anzuzeigenden Position
abnimmt und die Intensität der
Leuchtdioden der anderen Farbe entsprechend der anzuzeigenden Position
zunimmt.
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Des
Weiteren ist gemäß der Erfindung
ein Schieberegler, zur Ausgabe und Anzeige eines elektrischen Signals,
mit einem in unterschiedliche Positionen bringbaren Positionsgeber,
von dessen Position die Größe des elektrischen
Signals abhängt,
dadurch gekennzeichnet, dass die Größe des elektrischen Signals
mittels einer vorstehend beschriebenen Anzeigevorrichtung dargestellt
wird.
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Dadurch,
dass eine Signalausgabeelementsteuerung vorhanden ist, mittels welcher
die Intensität
der Signalausgabeelemente einstellbar ist, besteht die Möglichkeit,
beliebige Positionen anzuzeigen, welche sich zwischen zwei benachbarten
Signalausgabeelementen befinden beziehungsweise welche sich zwischen
zwei solchen benachbarten Positionen befinden, die sich durch vollständig ein- oder ausgeschaltete
Signalausgabeelemente darstellen lassen. Dies kann beispielsweise
dadurch geschehen, dass die beiden Signalausgabeelemente eine Intensität haben,
die der anzuzeigenden Position entspricht, beziehungsweise ein jeweiliges
Signalausgabeelement, welches sich zwischen einem vollständig eingeschalteten
und einem vollständig
ausgeschalteten Signalausgabeelement befindet, eine Intensität hat, die
der anzuzeigenden Position entspricht.
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So
kann beispielsweise bei einer Anzeigevorrichtung, bei welcher die
Position durch einen aus einer Vielzahl von Leuchtdioden bestehenden
Lichtbalken dargestellt wird, eine Position zwischen der letzten
mit voller Intensität
leuchtenden Leuchtdiode und der nächsten Leuchtdiode dadurch
dargestellt werden, dass die Intensität der nächsten Leuchtdiode so gewählt wird,
dass die Summe aus dem von der letzten mit voller Intensität leuchtenden
Leuchtdiode ausgehenden Licht und dem von der nächsten Leuchtdiode ausgehenden
Licht an der darzustellenden Position die menschliche Wahrnehmungsgrenze überschreitet.
Bei einer Positionsverschiebung, welche eine Vergrößerung des
Lichtbalkens zur Folge haben soll, nimmt die Intensität der nächsten Leuchtdiode
entsprechend der Position kontinuierlich zu, bis sie mit voller
Intensität
leuchtet.
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Mit
anderen Worten, es kann eine Position in der Nähe der Grenze zwischen ein- und ausgeschalteten
Leuchtdioden dadurch dargestellt werden, dass die Intensität der der
Position am nächsten
gelegenen Leuchtdiode so gewählt
wird, dass die Summe aus dem von ihr ausgehenden Licht und dem von
der benachbarten, mit voller Intensität leuchtenden Leuchtdiode ausgehenden
Licht an der darzustellenden Position die menschliche Wahrnehmungsgrenze überschreitet.
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Somit
können
bei einer erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung
beziehungsweise einem erfindungsgemäßen Schieberegler beliebige
Positionen dargestellt werden.
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Befindet
sich bei einem Schieberegler mit Positionsdarstellung beispielsweise
durch einen Lichtbalken der Positionsgeber beispielsweise in einer
Stellung, in der das elektrische Signal eine Größe hat, welche einer Anzeigeposition
entspricht, die sich genau in der Mitte zwischen zwei Signalausgabeelementen
befindet, wird das nächstliegende
Signalausgabeelement auf der Seite der eingeschalteten Signalausgabeelemente
mit voller Intensität
betrieben und das nächstliegende
Signalausgabeelement auf der anderen Seite bleibt ausgeschaltet.
Mit anderen Worten, das die nächstkleinere
Größe anzeigende vorhergehende
Signalausgabeelement wird mit voller Intensität betrieben und das die nächstgrößere Größe anzeigende
nachfolgende Signalausgabeelement bleibt ausgeschaltet. Befindet
sich der Positionsgeber in einer Position, in der das elektrische
Signal eine Größe hat,
welche einer Anzeigeposition entspricht, die sich näher an dem
nachfolgenden Signalausgabeelement befindet, weist das nachfolgende
Signalausgabeelement eine entsprechende Intensität auf. Befindet sich der Positionsgeber
in einer Position, in der das elektrische Signal eine Größe hat, welche
einer Anzeigeposition entspricht, die mit der Position eines Signalausgabeelements übereinstimmt,
so wird dieses Signalausgabeelement mit halber Intensität betrieben.
Bei Abweichung der Anzeigeposition aus dieser Position in Richtung
des benachbarten, mit voller Intensität betriebenen Signalausgabeelements
wird die Intensität
entsprechend der Abweichung geringer als die halbe Intensität, bei Abweichung
der Anzeigeposition in die Gegenrichtung, steigt die Intensität entsprechend
der Abweichung über
die halbe Intensität
hinaus.
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Allgemein
lässt sich
sagen, dass die Intensität
der Leuchtdiode beziehungsweise des Signalausgabeelements, auf das
die Signalausgabe übergeht, nachdem
die Intensität
der vorhergehenden Leuchtdiode beziehungsweise des vorhergehenden
Signalausgabeelements hundert Prozent erreicht hat, entsprechend
der Position des Positionsgebers kontinuierlich beziehungsweise
in für
die Wahrnehmung hinreichend feinen Abstufungen von null bis hundert Prozent
gesteigert wird.
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Durch
die einstellbare Intensität
der Signalausgabeelemente lässt
sich somit nahezu jede Position des Positionsgebers zwischen zwei
Positionen anzeigen, in denen die betreffenden Signalausgabeelemente
mit voller Intensität
betrieben werden. Die Auflösung
der Anzeige hängt
im Wesentlichen nur noch von der Auflösung der Intensitätseinstellung
ab. Da diese in der Regel problemlos so gewählt werden kann, dass sie unterhalb
der Wahrnehmbarkeitsgrenze liegt, lässt sich praktisch eine Auflösung erreichen, die
einer analoger Anzeige entspricht.
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Wenngleich
es auch möglich
ist, bei fortschreitender anzuzeigender Position die Intensität beliebiger
Signalausgabeelemente zu verändern,
so hat sich jedoch eine Ausführungsform
der Erfindung als sehr vorteilhaft herausgestellt, bei der nur die
Intensität
benachbarter Signalausgabeelemente verändert wird, mittels welcher
die Größen zweier
elektrischer Signale angezeigt werden, zwischen denen sich die Größe des elektrischen
Signals befindet, welches der aktuellen Position des Positionsgebers entspricht.
Hierbei ist es sehr vorteilhaft, wenn die Einstellung der Intensität jeweils
zweier, die jeweilige Position des Positionsgebers anzeigender Signalausgabeelemente
komplementär
verläuft.
Hierdurch ist es beispielsweise möglich, die Anzeige der Position
des Positionsgebers durch einen Lichtfleck darzustellen.
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Bei
Verwendung von hintereinander angeordneten Leuchtdioden als Signalausgabeelemente leuchtet
einerseits bei einer derartigen Ausführungsform nur die Leuchtdiode,
die der aktuellen Position des Positionsgebers entspricht. Befindet
sich der Positionsgeber in einer Position, in der das Signal eine Größe hat,
die sich zwischen den Größen zweier elektrischer
Signale befindet, die durch zwei benachbarte Leuchtdioden angezeigt
werden, leuchten andererseits die beiden Leuchtdioden mit entsprechend verteilter
Intensität.
Durch eine entsprechende Veränderung
der Position des Positionsgebers erfolgt eine Intensitätsverlagerung
von der einen Leuchtdiode auf die andere. Hierdurch entsteht ein
längs der Leuchtdiodenanordnung
wandernder Lichtfleck.
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In ähnlicher
Weise kann bei einem Schieberegler, welcher beispielsweise als Signalausgabeelemente
in zwei nebeneinander verlaufenden Reihen angeordnete Leuchtdioden
zweier verschiedener Farben aufweist, und bei welchem die aktuelle Position
des Positionsgebers durch einen Farbwechsel dargestellt wird, eine
beliebige Position dadurch dargestellt werden, dass die Intensität der Leuchtdioden
der einen Farbe entsprechend dem Verlauf des Positionsgebers abnimmt
und die Intensität
der Leuchtdiode der anderen Farbe entsprechend der Position des
Positionsgebers zunimmt.
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Sehr
vorteilhaft ist auch eine Ausführungsform
der Erfindung, bei der bei dem Schieberegler unterhalb oder mindestens
im Bereich einer Betätigungsebene
eine Mehrzahl von optischen Sensorelementen angeordnet ist, von
denen jedes Sensorelement aus einem Sender und einem Empfänger besteht
und jeder Sender einen Lichtstrahl im sichtbaren oder nicht sichtbaren
Bereich gegen die Betätigungsebene
sendet und der Empfänger
einen von dem Positionsgeber reflektierten Lichtstrahl empfängt. Ein
derartiger Schieberegler hat den Vorteil, dass er sehr gut gegen
Feuchtigkeit geschützt
ausgebildet werden kann. So kann die Betätigungsebene beispielsweise
aus einer durchsichtigen Platte bestehen, wodurch der Positionsgeber
vollständig
von den Sensorelementen und gegebenenfalls der Anzeigevorrichtung
getrennt angeordnet sein kann. Durch die optischen Sensorelemente
ist es zudem möglich,
dass als Positionsgeber beispielsweise ein Finger einer Hand dienen
kann. Des Weiteren arbeiten optische Sensorelemente sehr zuverlässig.
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Sehr
vorteilhaft ist weiterhin eine Ausführungsform der Erfindung, bei
der in der Betätigungsebene
ein lichtdurchlässiger
Schlitz angeordnet ist. Die optischen Sensorelemente sind hierbei
unterhalb des Schlitzes angeordnet. Des Weiteren lassen sich optische
Signalausgabeelemente ebenfalls unterhalb des Schlitzes oder in
der Nähe
des Schlitzes anordnen.
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Als
besonders vorteilhaft hat sich ein Schieberegler herausgestellt,
bei dem Mittel vorhanden sind, mittels der der Abstand des Positionsgebers von
der Betätigungsebene
erfassbar ist. Hierdurch lässt
sich die Funktion des Schiebereglers erweitern. So kann beispielsweise
neben der Ausgabe eines die Position betreffenden Signals noch ein
weiteres Signal ausgegeben werden, mittels welchem eine weitere
Funktion steuerbar ist. Bei einer derartigen Ausführungsform
ist es besonders vorteilhaft, wenn die optischen Sensorelemente
gemäß der
DE 102 41 810 A1 ausgebildet
sind.
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Weitere
Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines besonderen Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
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Es
zeigt:
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1 eine
schematische Anordnung eines Schiebereglers mit einer ersten Ausführungsform
einer erfindungsgemäß ausgebildeten
Anzeigevorrichtung,
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2 eine
schematische Anordnung einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten
Anzeigevorrichtung, und
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3 eine
schematische Anordnung eines erfindungsgemäß ausgebildeten Schiebereglers.
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Wie 1 entnommen
werden kann, weist ein Schieberegler einen Ausgang 1a auf,
an dem das vom Schieberegler ausgegebene elektrische Signal 1 ausgegeben
wird. Die Größe des elektrischen
Signals 1 ist mittels eines Schiebers 2a einstellbar,
der längs
einer Widerstandsbahn 2 verschiebbar ist.
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Zur
Anzeige der Position des Schiebers 2a sind in einer Reihe
angeordnete Leuchtdioden 3a bis 3k vorhanden.
Die Leuchtdioden 3a bis 3k werden von einer Anzeigesteuerung 4 angesteuert.
Am Eingang 4a der Anzeigesteuerung 4 liegt ebenfalls
das Ausgangssignal 1 an.
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Die
Anzeigesteuerung 4 ist so ausgebildet, dass sie die Leuchtdioden 3c, 3d,
zwischen denen sich der Schieber 2a befindet, mit unterschiedliche Intensität ansteuert
und alle in 1 links von der an den Schieber 2a angrenzenden
Leuchtdiode 3c liegenden Leuchtdioden 3a, 3b,
mit voller Intensität
ansteuert, so dass diese Leuchtdioden mit voller Helligkeit leuchten,
und alle mit Ausnahme der an den Schieber 2a angrenzenden
Leuchtdiode 3d, in 1 rechts
vom Schieber 2a liegenden Leuchtdioden 3e bis 3k nicht
ansteuert, so dass diese Leuchtdioden dunkel sind.
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Die
in 1 rechts an den Schieber 2a angrenzende
Leuchtdiode 3d leuchtet mit einer Intensität, die von
der Stellung des Schiebers 2a abhängt. Befindet sich der Schieber 2a genau
in der Mitte zwischen den an ihn angrenzenden Leuchtdioden 3c und 3d,
leuchtet die in 1 links an den Schieber 2a angrenzende
Leuchtdiode 3c mit voller Intensität und die in 1 rechts
an den Schieber 2a angrenzenden Leuchtdiode 3d leuchtet
gerade noch nicht. Nähert
sich der Schieber weiter an die Leuchtdiode 3d an, beginnt
diese zu leuchten. Je mehr sich der Schieber 2a an die
Leuchtdiode 3d annähert,
desto größer wird
die Intensität,
mit der sie leuchtet. Wenn sich der Schieber 2a gegenüber der
Leuchtdiode 3d befindet, leuchtet sie mit halber Intensität. Wird
der Schieber 2a weiter in Richtung der nächsten Leuchtdiode 3e geschoben,
erhöht
sich die Intensität
der dann links an den Schieber 2a angrenzenden Leuchtdiode 3d weiter,
bis sie mit voller Intensität
leuchtet. Dies ist der Fall, wenn sich der Schieber 2a genau
in der Mitte zwischen den Leuchtdioden 3d und 3e befindet.
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Bei
einer Bewegung des Schiebers 2a in Richtung in 1 links
an den Schieber 2a angrenzende Leuchtdiode 3c verringert
sich die Intensität mit
der die in 1 rechts an den Schieber 2a angrenzende
Leuchtdiode 3d leuchtet. Die rechts an den Schieber 2a angrenzende
Leuchtdiode 3d leuchtet nicht mehr, wenn sich der Schieber 2a genau
in der Mitte zwischen den Leuchtdioden 3c und 3d befindet.
In dieser Position leuchtet die dann links an den Schieber 2a angrenzende
Leuchtdiode 3c immer noch mit voller Intensität.
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Wird
der Schieber 2a weiter in Richtung der ersten Leuchtdiode 3a verschoben,
verringert sich die Intensität,
mit der die Leuchtdiode 3c leuchtet, bis auch diese, wenn
sich der Schieber gegenüber
der Leuchtdiode 3c befindet, nur noch mit halber Intensität leuchtet,
beziehungsweise, wenn sich der Schieber in der Mitte zwischen den
Leuchtdioden 3b und 3c befindet, diese nicht mehr
leuchtet.
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Wie 2 entnommen
werden kann, kann neben einer ersten Reihe von Leuchtdioden 5a bis 5k einer
ersten Farbe, eine zweite Reihe von Leuchtdioden 6a bis 6k einer
zweiten Farbe angeordnet sein. Hierdurch lässt sich die Position des Positionsgebers durch
einen Farbwechsel darstellen. Dies soll am Beispiel der durch Pfeile 10, 11, 12, 13 dargestellten unterschiedlichen
Positionen des Positionsgebers erläutert werden.
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Befindet
sich der Positionsgeber in der durch den Pfeil 10 dargestellten
Position, leuchtet die Leuchtdiode 5a der ersten Farbe
sowie die Leuchtdioden 6c bis 6k der zweiten Farbe
mit voller Intensität. Die
Leuchtdioden 5c bis 5k der ersten Farbe und die Leuchtdiode 6a der
zweiten Farbe leuchten nicht. Die Leuchtdiode 5b der ersten
Farbe sowie die Leuchtdiode 6b der zweiten Farbe leuchten
beide mit 50 Prozent ihrer Intensität.
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Befindet
sich der Positionsgeber in der durch den Pfeil 11 dargestellten
Position genau in der Mitte zwischen den Leuchtdioden 5c und 5d der
ersten Farbe beziehungsweise in der Mitte zwischen den Leuchtdioden 6c und 6d der
zweiten Farbe, leuchten die Leuchtdioden 5a bis 5c der
ersten Farbe sowie die Leuchtdioden 6d bis 6k der
zweiten Farbe mit voller Intensität. Die Leuchtdioden 5d bis 5k der
ersten Farbe sowie die Leuchtdioden 6a bis 6c der
zweiten Farbe leuchten nicht. Hierdurch wird ein Farbwechsel dargestellt,
der sich in der Mitte zwischen den Leuchtdioden 5c und 5d der
ersten Farbe beziehungsweise der Leuchtdioden 6c und 6d der
zweiten Farbe befindet, das heißt
der Position des durch den Pfeil 11 dargestellten Positionsgebers
entspricht.
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Befindet
sich der Positionsgeber in der durch den Pfeil 12 dargestellten
Position, das heißt
in einem Abstand von der Leuchtdiode 5e der ersten Farbe
beziehungsweise von der Leuchtdiode 6e der zweiten Farbe,
die einem Viertel des Abstands zwischen den beiden Leuchtdioden 5e und 5f der
ersten Farbe bzw. den beiden Leuchtdioden 6e und 6f der zweiten
Farbe entspricht, leuchten die Leuchtdioden 5a bis 5d der
ersten Farbe sowie die Leuchtdioden 6f bis 6k der
zweiten Farbe mit voller Intensität. Die Leuchtdioden 5f bis 5k der
ersten Farbe sowie die Leuchtdioden 6a bis 6d der
zweiten Farbe leuchten nicht. Die Leuchtdiode 5e der ersten
Farbe leuchtet mit 75-prozentiger Intensität. Die Leuchtdiode 6e der zweiten
Farbe leuchtet mit 25-prozentiger Intensität. Hierdurch wird ein Farbwechsel
dargestellt, der der durch den Pfeil 12 dargestellten Position
des Positionsgebers entspricht.
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Befindet
sich der Positionsgeber in der durch den Pfeil 13 dargestellten
Position, das heißt
in einem Abstand von der Leuchtdiode 5g der ersten Farbe
bzw. von der Leuchtdiode 6g der zweiten Farbe, die drei
Viertel des Abstands zwischen den beiden Leuchtdioden 5g und 5h der
ersten Farbe beziehungsweise den beiden Leuchtdioden 6g und 6h der zweiten
Farbe entspricht, leuchten die Leuchtdioden 5a bis 5g der
ersten Farbe sowie die Leuchtdioden 6i und 6k der
zweiten Farbe mit voller Intensität. Die Leuchtdioden 5i und 5k der
ersten Farbe sowie die Leuchtdioden 6a bis 6g der
zweiten Farbe leuchten nicht. Die Leuchtdiode 5h der ersten
Farbe leuchtet mit 25-prozentiger Intensität. Die Leuchtdiode 6h der zweiten
Farbe leuchtet mit 75-prozentiger Intensität. Hierdurch wird ein Farbwech sel
dargestellt, der der durch den Pfeil 13 dargestellten Position
des Positionsgebers entspricht.
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Es
versteht sich von selbst, dass durch die Variation der Intensität der Leuchtdioden
beliebige Zwischenwerte zwischen den zuvor beschriebenen Positionen
dargestellt werden können.
Es wird immer nur die Intensität
von zwei sich gegenüberliegenden Leuchtdioden
verändert,
wobei die Summe der beiden Intensitäten 100 Prozent entspricht.
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Statt
einer Widerstandsbahn 2 mit einem Schieber 2a als
Positionsgeber kann auch ein optoelektronisches Element verwendet
werden, bei dem die Position mittels eines Gegenstands oder einer Fingerspitze
als Positionsgeber vorgegeben wird. Es sind dann in der Regel nur
noch die Signalausgabeelemente wahrnehmbar. Werden die Signalausgabeelemente
durch Leuchtdioden gebildet, kann die Anzeige des Schiebereglers
durch eine Reihe von Leuchtdioden gebildet werden.
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Wie
3 entnommen
werden kann, weist ein Schieberegler
7 eine Grundplatte
8 auf,
in welcher ein Schlitz
8a angeordnet ist. Der Schlitz
8a ist durch
eine durchsichtige Platte
9 abgedeckt. Unterhalb der Platte
9 und
des Schlitzes
8a sind in einer Reihe hintereinander angeordnete
optische Sensorelemente
14 angeordnet. Die Sensorelemente
14 haben
einen Aufbau, wie es sich aus der
WO 03/023701 A2 ergibt. Hierdurch ist es
möglich,
nicht nur die Position eines im Schlitz
8a auf der Platte
9 angeordneten
Objekts zu bestimmen, sondern auch den Abstand des Objekts von der
Platte
9.
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Beidseits
der Sensorelemente 14 sind jeweils in einer Reihe hintereinander
angeordnete Leuchtdioden 15, 16 zweier unterschiedlicher
Farben angeordnet, wobei die Leuchtdioden einer Reihe jeweils dieselbe
Farbe haben. Die Leuchtdioden 15, 16 grenzen an
den Schlitz 8a an.