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DE102006015883B4 - Schieberegler - Google Patents

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DE102006015883B4 DE200610015883 DE102006015883A DE102006015883B4 DE 102006015883 B4 DE102006015883 B4 DE 102006015883B4 DE 200610015883 DE200610015883 DE 200610015883 DE 102006015883 A DE102006015883 A DE 102006015883A DE 102006015883 B4 DE102006015883 B4 DE 102006015883B4
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Andres Richter
Stefan Grohmann
Jörg LUMMERZHEIM
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Bayerische Motoren Werke AG
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ME IN GmbH
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/40Arrangements for displaying electric variables or waveforms using modulation of a light beam otherwise than by mechanical displacement, e.g. by Kerr effect
    • G01R13/404Arrangements for displaying electric variables or waveforms using modulation of a light beam otherwise than by mechanical displacement, e.g. by Kerr effect for discontinuous display, i.e. display of discrete values
    • G01R13/405Arrangements for displaying electric variables or waveforms using modulation of a light beam otherwise than by mechanical displacement, e.g. by Kerr effect for discontinuous display, i.e. display of discrete values using a plurality of active, i.e. light emitting, e.g. electro-luminescent elements, i.e. bar graphs

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Abstract

Anzeigevorrichtung, welche wenigstens zwei Signalausgabeelemente (5a bis 5k, 6a bis 6k) zur Anzeige einer Position (10, 11, 12, 13) eines Positionsgebers (2) aufweist, und bei welcher eine Signalausgabeelementsteuerung (4) vorhanden ist, mittels welcher die Intensität der Signalausgabeelemente (5a bis 5k, 6a bis 6k) einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalausgabeelemente (5a bis 5k, 6a bis 6k) in zwei nebeneinander verlaufenden Reihen angeordnet sind, wobei die eine Reihe aus Leuchtdioden (5a bis 5k) einer ersten Farbe und die andere Reihe aus Leuchtdioden (6a bis 6k) einer zweiten Farbe gebildet ist, und eine Position (10, 11, 12, 13) dadurch darstellbar ist, dass die Intensität der an die jeweilige anzuzeigende Position angrenzende Leuchtdiode (6a bis 6k) der einen Farbe entsprechend dem Verlauf der anzuzeigenden Position (10, 11, 12, 13) abnimmt und die Intensität der an die jeweilige anzuzeigende Position angrenzende Leuchtdiode (5a bis 5k) der anderen Farbe entsprechend der anzuzeigenden Position (10,...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, welche wenigstens zwei Signalausgabeelemente zur Anzeige einer Position aufweist, sowie einen Schieberegler nach dem Oberbegriff des Anspruchs 3, zur Ausgabe und Anzeige eines elektrischen Signals, mit einem in unterschiedliche Positionen bringbaren Positionsgeber, von dessen Position die Größe des elektrischen Signals abhängt.
  • Unter Schiebereglern verstand man ursprünglich länglich ausgebildete Potentiometer, deren Einstellung mittels eines mechanischen Schiebers erfolgte. Aufgrund der Stellung des Schiebers konnte eine Aussage über den Ausgangswert des Potentiometers getroffen werden.
  • Da derartige Schieberegler inzwischen häufig durch elektronische Komponenten ersetzt werden, kann der Schieber entfallen. Es ist dann nicht mehr möglich, die Einstellung des Schiebereglers und damit die Größe des vom Schieberegler abgegebenen Signals anhand der Position eines Schiebers zu erkennen. Daher werden elektronische Schieberegler mit Anzeigeelementen versehen, mittels welcher die Einstellung des Schiebereglers angezeigt werden kann.
  • So ist beispielsweise aus der DE 101 46 996 A1 eine Schaltung mit einer optoelektronischen Anzeigeeinheit bekannt, welche ein entsprechend einem Schieberegler gebildetes Ausgangssignal liefert und mehrere im Wesentlichen nebeneinander in Reihe angeordnete Leuchtdioden aufweist, mittels welcher die Betriebstellung der Schaltung, das heißt, die Größe des von der Schaltung abgegebenen Ausgangssignals anzeigbar ist.
  • Nachteilig bei dieser Schaltung sowie bei allen Anzeigevorrichtungen, bei denen die Größe eines Signals mittels diskreter Elemente angezeigt wird, ist die durch die Anzahl der diskreten Signalausgabeelemente vorgegebene begrenzte Auflösung.
  • Aus der DE 33 05 554 C2 ist eine Anzeigeeinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt, bei welcher einer anzuzeigenden Spannung eine dreieckförmige Wechselspannung überlagert wird, deren Frequenz oberhalb der Auflösung des menschlichen Auges liegt, und deren Spitze-Spitze-Wert in der gleichen Größe liegt wie der die Ansteuerung eines einzelnen der Anzeigeelemente bewirkende Spannungsbereich. Hierdurch soll ein gleitender Übergang zwischen benachbarten Anzeigeelementen bewirkt werden.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine eingangs genannte Anzeigevorrichtung sowie einen eingangs genannten Schieberegler derart auszubilden, dass die Wahrnehmung sowie die Zuverlässigkeit der Anzeige erhöht ist.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 beziehungsweise 3. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Anzeigevorrichtung, welche wenigstens zwei Signalausgabeelemente zur Anzeige einer Position aufweist, und bei welcher eine Signalausgabeelementsteuerung vorhanden ist, mittels welcher die Intensität der Signalausgabeelemente einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalausgabeelemente in zwei nebeneinander verlaufenden Reihen angeordnet sind, wobei die eine Reihe aus Leuchtdioden einer ersten Farbe und die andere Reihe aus Leuchtdioden einer zweiten Farbe gebildet ist, und eine Position dadurch darstellbar ist, dass die Intensität der Leuchtdioden der einen Farbe entsprechend dem Verlauf der anzuzeigenden Position abnimmt und die Intensität der Leuchtdioden der anderen Farbe entsprechend der anzuzeigenden Position zunimmt.
  • Des Weiteren ist gemäß der Erfindung ein Schieberegler, zur Ausgabe und Anzeige eines elektrischen Signals, mit einem in unterschiedliche Positionen bringbaren Positionsgeber, von dessen Position die Größe des elektrischen Signals abhängt, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe des elektrischen Signals mittels einer vorstehend beschriebenen Anzeigevorrichtung dargestellt wird.
  • Dadurch, dass eine Signalausgabeelementsteuerung vorhanden ist, mittels welcher die Intensität der Signalausgabeelemente einstellbar ist, besteht die Möglichkeit, beliebige Positionen anzuzeigen, welche sich zwischen zwei benachbarten Signalausgabeelementen befinden beziehungsweise welche sich zwischen zwei solchen benachbarten Positionen befinden, die sich durch vollständig ein- oder ausgeschaltete Signalausgabeelemente darstellen lassen. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass die beiden Signalausgabeelemente eine Intensität haben, die der anzuzeigenden Position entspricht, beziehungsweise ein jeweiliges Signalausgabeelement, welches sich zwischen einem vollständig eingeschalteten und einem vollständig ausgeschalteten Signalausgabeelement befindet, eine Intensität hat, die der anzuzeigenden Position entspricht.
  • So kann beispielsweise bei einer Anzeigevorrichtung, bei welcher die Position durch einen aus einer Vielzahl von Leuchtdioden bestehenden Lichtbalken dargestellt wird, eine Position zwischen der letzten mit voller Intensität leuchtenden Leuchtdiode und der nächsten Leuchtdiode dadurch dargestellt werden, dass die Intensität der nächsten Leuchtdiode so gewählt wird, dass die Summe aus dem von der letzten mit voller Intensität leuchtenden Leuchtdiode ausgehenden Licht und dem von der nächsten Leuchtdiode ausgehenden Licht an der darzustellenden Position die menschliche Wahrnehmungsgrenze überschreitet. Bei einer Positionsverschiebung, welche eine Vergrößerung des Lichtbalkens zur Folge haben soll, nimmt die Intensität der nächsten Leuchtdiode entsprechend der Position kontinuierlich zu, bis sie mit voller Intensität leuchtet.
  • Mit anderen Worten, es kann eine Position in der Nähe der Grenze zwischen ein- und ausgeschalteten Leuchtdioden dadurch dargestellt werden, dass die Intensität der der Position am nächsten gelegenen Leuchtdiode so gewählt wird, dass die Summe aus dem von ihr ausgehenden Licht und dem von der benachbarten, mit voller Intensität leuchtenden Leuchtdiode ausgehenden Licht an der darzustellenden Position die menschliche Wahrnehmungsgrenze überschreitet.
  • Somit können bei einer erfindungsgemäßen Anzeigevorrichtung beziehungsweise einem erfindungsgemäßen Schieberegler beliebige Positionen dargestellt werden.
  • Befindet sich bei einem Schieberegler mit Positionsdarstellung beispielsweise durch einen Lichtbalken der Positionsgeber beispielsweise in einer Stellung, in der das elektrische Signal eine Größe hat, welche einer Anzeigeposition entspricht, die sich genau in der Mitte zwischen zwei Signalausgabeelementen befindet, wird das nächstliegende Signalausgabeelement auf der Seite der eingeschalteten Signalausgabeelemente mit voller Intensität betrieben und das nächstliegende Signalausgabeelement auf der anderen Seite bleibt ausgeschaltet. Mit anderen Worten, das die nächstkleinere Größe anzeigende vorhergehende Signalausgabeelement wird mit voller Intensität betrieben und das die nächstgrößere Größe anzeigende nachfolgende Signalausgabeelement bleibt ausgeschaltet. Befindet sich der Positionsgeber in einer Position, in der das elektrische Signal eine Größe hat, welche einer Anzeigeposition entspricht, die sich näher an dem nachfolgenden Signalausgabeelement befindet, weist das nachfolgende Signalausgabeelement eine entsprechende Intensität auf. Befindet sich der Positionsgeber in einer Position, in der das elektrische Signal eine Größe hat, welche einer Anzeigeposition entspricht, die mit der Position eines Signalausgabeelements übereinstimmt, so wird dieses Signalausgabeelement mit halber Intensität betrieben. Bei Abweichung der Anzeigeposition aus dieser Position in Richtung des benachbarten, mit voller Intensität betriebenen Signalausgabeelements wird die Intensität entsprechend der Abweichung geringer als die halbe Intensität, bei Abweichung der Anzeigeposition in die Gegenrichtung, steigt die Intensität entsprechend der Abweichung über die halbe Intensität hinaus.
  • Allgemein lässt sich sagen, dass die Intensität der Leuchtdiode beziehungsweise des Signalausgabeelements, auf das die Signalausgabe übergeht, nachdem die Intensität der vorhergehenden Leuchtdiode beziehungsweise des vorhergehenden Signalausgabeelements hundert Prozent erreicht hat, entsprechend der Position des Positionsgebers kontinuierlich beziehungsweise in für die Wahrnehmung hinreichend feinen Abstufungen von null bis hundert Prozent gesteigert wird.
  • Durch die einstellbare Intensität der Signalausgabeelemente lässt sich somit nahezu jede Position des Positionsgebers zwischen zwei Positionen anzeigen, in denen die betreffenden Signalausgabeelemente mit voller Intensität betrieben werden. Die Auflösung der Anzeige hängt im Wesentlichen nur noch von der Auflösung der Intensitätseinstellung ab. Da diese in der Regel problemlos so gewählt werden kann, dass sie unterhalb der Wahrnehmbarkeitsgrenze liegt, lässt sich praktisch eine Auflösung erreichen, die einer analoger Anzeige entspricht.
  • Wenngleich es auch möglich ist, bei fortschreitender anzuzeigender Position die Intensität beliebiger Signalausgabeelemente zu verändern, so hat sich jedoch eine Ausführungsform der Erfindung als sehr vorteilhaft herausgestellt, bei der nur die Intensität benachbarter Signalausgabeelemente verändert wird, mittels welcher die Größen zweier elektrischer Signale angezeigt werden, zwischen denen sich die Größe des elektrischen Signals befindet, welches der aktuellen Position des Positionsgebers entspricht. Hierbei ist es sehr vorteilhaft, wenn die Einstellung der Intensität jeweils zweier, die jeweilige Position des Positionsgebers anzeigender Signalausgabeelemente komplementär verläuft. Hierdurch ist es beispielsweise möglich, die Anzeige der Position des Positionsgebers durch einen Lichtfleck darzustellen.
  • Bei Verwendung von hintereinander angeordneten Leuchtdioden als Signalausgabeelemente leuchtet einerseits bei einer derartigen Ausführungsform nur die Leuchtdiode, die der aktuellen Position des Positionsgebers entspricht. Befindet sich der Positionsgeber in einer Position, in der das Signal eine Größe hat, die sich zwischen den Größen zweier elektrischer Signale befindet, die durch zwei benachbarte Leuchtdioden angezeigt werden, leuchten andererseits die beiden Leuchtdioden mit entsprechend verteilter Intensität. Durch eine entsprechende Veränderung der Position des Positionsgebers erfolgt eine Intensitätsverlagerung von der einen Leuchtdiode auf die andere. Hierdurch entsteht ein längs der Leuchtdiodenanordnung wandernder Lichtfleck.
  • In ähnlicher Weise kann bei einem Schieberegler, welcher beispielsweise als Signalausgabeelemente in zwei nebeneinander verlaufenden Reihen angeordnete Leuchtdioden zweier verschiedener Farben aufweist, und bei welchem die aktuelle Position des Positionsgebers durch einen Farbwechsel dargestellt wird, eine beliebige Position dadurch dargestellt werden, dass die Intensität der Leuchtdioden der einen Farbe entsprechend dem Verlauf des Positionsgebers abnimmt und die Intensität der Leuchtdiode der anderen Farbe entsprechend der Position des Positionsgebers zunimmt.
  • Sehr vorteilhaft ist auch eine Ausführungsform der Erfindung, bei der bei dem Schieberegler unterhalb oder mindestens im Bereich einer Betätigungsebene eine Mehrzahl von optischen Sensorelementen angeordnet ist, von denen jedes Sensorelement aus einem Sender und einem Empfänger besteht und jeder Sender einen Lichtstrahl im sichtbaren oder nicht sichtbaren Bereich gegen die Betätigungsebene sendet und der Empfänger einen von dem Positionsgeber reflektierten Lichtstrahl empfängt. Ein derartiger Schieberegler hat den Vorteil, dass er sehr gut gegen Feuchtigkeit geschützt ausgebildet werden kann. So kann die Betätigungsebene beispielsweise aus einer durchsichtigen Platte bestehen, wodurch der Positionsgeber vollständig von den Sensorelementen und gegebenenfalls der Anzeigevorrichtung getrennt angeordnet sein kann. Durch die optischen Sensorelemente ist es zudem möglich, dass als Positionsgeber beispielsweise ein Finger einer Hand dienen kann. Des Weiteren arbeiten optische Sensorelemente sehr zuverlässig.
  • Sehr vorteilhaft ist weiterhin eine Ausführungsform der Erfindung, bei der in der Betätigungsebene ein lichtdurchlässiger Schlitz angeordnet ist. Die optischen Sensorelemente sind hierbei unterhalb des Schlitzes angeordnet. Des Weiteren lassen sich optische Signalausgabeelemente ebenfalls unterhalb des Schlitzes oder in der Nähe des Schlitzes anordnen.
  • Als besonders vorteilhaft hat sich ein Schieberegler herausgestellt, bei dem Mittel vorhanden sind, mittels der der Abstand des Positionsgebers von der Betätigungsebene erfassbar ist. Hierdurch lässt sich die Funktion des Schiebereglers erweitern. So kann beispielsweise neben der Ausgabe eines die Position betreffenden Signals noch ein weiteres Signal ausgegeben werden, mittels welchem eine weitere Funktion steuerbar ist. Bei einer derartigen Ausführungsform ist es besonders vorteilhaft, wenn die optischen Sensorelemente gemäß der DE 102 41 810 A1 ausgebildet sind.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines besonderen Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
  • Es zeigt:
  • 1 eine schematische Anordnung eines Schiebereglers mit einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten Anzeigevorrichtung,
  • 2 eine schematische Anordnung einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten Anzeigevorrichtung, und
  • 3 eine schematische Anordnung eines erfindungsgemäß ausgebildeten Schiebereglers.
  • Wie 1 entnommen werden kann, weist ein Schieberegler einen Ausgang 1a auf, an dem das vom Schieberegler ausgegebene elektrische Signal 1 ausgegeben wird. Die Größe des elektrischen Signals 1 ist mittels eines Schiebers 2a einstellbar, der längs einer Widerstandsbahn 2 verschiebbar ist.
  • Zur Anzeige der Position des Schiebers 2a sind in einer Reihe angeordnete Leuchtdioden 3a bis 3k vorhanden. Die Leuchtdioden 3a bis 3k werden von einer Anzeigesteuerung 4 angesteuert. Am Eingang 4a der Anzeigesteuerung 4 liegt ebenfalls das Ausgangssignal 1 an.
  • Die Anzeigesteuerung 4 ist so ausgebildet, dass sie die Leuchtdioden 3c, 3d, zwischen denen sich der Schieber 2a befindet, mit unterschiedliche Intensität ansteuert und alle in 1 links von der an den Schieber 2a angrenzenden Leuchtdiode 3c liegenden Leuchtdioden 3a, 3b, mit voller Intensität ansteuert, so dass diese Leuchtdioden mit voller Helligkeit leuchten, und alle mit Ausnahme der an den Schieber 2a angrenzenden Leuchtdiode 3d, in 1 rechts vom Schieber 2a liegenden Leuchtdioden 3e bis 3k nicht ansteuert, so dass diese Leuchtdioden dunkel sind.
  • Die in 1 rechts an den Schieber 2a angrenzende Leuchtdiode 3d leuchtet mit einer Intensität, die von der Stellung des Schiebers 2a abhängt. Befindet sich der Schieber 2a genau in der Mitte zwischen den an ihn angrenzenden Leuchtdioden 3c und 3d, leuchtet die in 1 links an den Schieber 2a angrenzende Leuchtdiode 3c mit voller Intensität und die in 1 rechts an den Schieber 2a angrenzenden Leuchtdiode 3d leuchtet gerade noch nicht. Nähert sich der Schieber weiter an die Leuchtdiode 3d an, beginnt diese zu leuchten. Je mehr sich der Schieber 2a an die Leuchtdiode 3d annähert, desto größer wird die Intensität, mit der sie leuchtet. Wenn sich der Schieber 2a gegenüber der Leuchtdiode 3d befindet, leuchtet sie mit halber Intensität. Wird der Schieber 2a weiter in Richtung der nächsten Leuchtdiode 3e geschoben, erhöht sich die Intensität der dann links an den Schieber 2a angrenzenden Leuchtdiode 3d weiter, bis sie mit voller Intensität leuchtet. Dies ist der Fall, wenn sich der Schieber 2a genau in der Mitte zwischen den Leuchtdioden 3d und 3e befindet.
  • Bei einer Bewegung des Schiebers 2a in Richtung in 1 links an den Schieber 2a angrenzende Leuchtdiode 3c verringert sich die Intensität mit der die in 1 rechts an den Schieber 2a angrenzende Leuchtdiode 3d leuchtet. Die rechts an den Schieber 2a angrenzende Leuchtdiode 3d leuchtet nicht mehr, wenn sich der Schieber 2a genau in der Mitte zwischen den Leuchtdioden 3c und 3d befindet. In dieser Position leuchtet die dann links an den Schieber 2a angrenzende Leuchtdiode 3c immer noch mit voller Intensität.
  • Wird der Schieber 2a weiter in Richtung der ersten Leuchtdiode 3a verschoben, verringert sich die Intensität, mit der die Leuchtdiode 3c leuchtet, bis auch diese, wenn sich der Schieber gegenüber der Leuchtdiode 3c befindet, nur noch mit halber Intensität leuchtet, beziehungsweise, wenn sich der Schieber in der Mitte zwischen den Leuchtdioden 3b und 3c befindet, diese nicht mehr leuchtet.
  • Wie 2 entnommen werden kann, kann neben einer ersten Reihe von Leuchtdioden 5a bis 5k einer ersten Farbe, eine zweite Reihe von Leuchtdioden 6a bis 6k einer zweiten Farbe angeordnet sein. Hierdurch lässt sich die Position des Positionsgebers durch einen Farbwechsel darstellen. Dies soll am Beispiel der durch Pfeile 10, 11, 12, 13 dargestellten unterschiedlichen Positionen des Positionsgebers erläutert werden.
  • Befindet sich der Positionsgeber in der durch den Pfeil 10 dargestellten Position, leuchtet die Leuchtdiode 5a der ersten Farbe sowie die Leuchtdioden 6c bis 6k der zweiten Farbe mit voller Intensität. Die Leuchtdioden 5c bis 5k der ersten Farbe und die Leuchtdiode 6a der zweiten Farbe leuchten nicht. Die Leuchtdiode 5b der ersten Farbe sowie die Leuchtdiode 6b der zweiten Farbe leuchten beide mit 50 Prozent ihrer Intensität.
  • Befindet sich der Positionsgeber in der durch den Pfeil 11 dargestellten Position genau in der Mitte zwischen den Leuchtdioden 5c und 5d der ersten Farbe beziehungsweise in der Mitte zwischen den Leuchtdioden 6c und 6d der zweiten Farbe, leuchten die Leuchtdioden 5a bis 5c der ersten Farbe sowie die Leuchtdioden 6d bis 6k der zweiten Farbe mit voller Intensität. Die Leuchtdioden 5d bis 5k der ersten Farbe sowie die Leuchtdioden 6a bis 6c der zweiten Farbe leuchten nicht. Hierdurch wird ein Farbwechsel dargestellt, der sich in der Mitte zwischen den Leuchtdioden 5c und 5d der ersten Farbe beziehungsweise der Leuchtdioden 6c und 6d der zweiten Farbe befindet, das heißt der Position des durch den Pfeil 11 dargestellten Positionsgebers entspricht.
  • Befindet sich der Positionsgeber in der durch den Pfeil 12 dargestellten Position, das heißt in einem Abstand von der Leuchtdiode 5e der ersten Farbe beziehungsweise von der Leuchtdiode 6e der zweiten Farbe, die einem Viertel des Abstands zwischen den beiden Leuchtdioden 5e und 5f der ersten Farbe bzw. den beiden Leuchtdioden 6e und 6f der zweiten Farbe entspricht, leuchten die Leuchtdioden 5a bis 5d der ersten Farbe sowie die Leuchtdioden 6f bis 6k der zweiten Farbe mit voller Intensität. Die Leuchtdioden 5f bis 5k der ersten Farbe sowie die Leuchtdioden 6a bis 6d der zweiten Farbe leuchten nicht. Die Leuchtdiode 5e der ersten Farbe leuchtet mit 75-prozentiger Intensität. Die Leuchtdiode 6e der zweiten Farbe leuchtet mit 25-prozentiger Intensität. Hierdurch wird ein Farbwechsel dargestellt, der der durch den Pfeil 12 dargestellten Position des Positionsgebers entspricht.
  • Befindet sich der Positionsgeber in der durch den Pfeil 13 dargestellten Position, das heißt in einem Abstand von der Leuchtdiode 5g der ersten Farbe bzw. von der Leuchtdiode 6g der zweiten Farbe, die drei Viertel des Abstands zwischen den beiden Leuchtdioden 5g und 5h der ersten Farbe beziehungsweise den beiden Leuchtdioden 6g und 6h der zweiten Farbe entspricht, leuchten die Leuchtdioden 5a bis 5g der ersten Farbe sowie die Leuchtdioden 6i und 6k der zweiten Farbe mit voller Intensität. Die Leuchtdioden 5i und 5k der ersten Farbe sowie die Leuchtdioden 6a bis 6g der zweiten Farbe leuchten nicht. Die Leuchtdiode 5h der ersten Farbe leuchtet mit 25-prozentiger Intensität. Die Leuchtdiode 6h der zweiten Farbe leuchtet mit 75-prozentiger Intensität. Hierdurch wird ein Farbwech sel dargestellt, der der durch den Pfeil 13 dargestellten Position des Positionsgebers entspricht.
  • Es versteht sich von selbst, dass durch die Variation der Intensität der Leuchtdioden beliebige Zwischenwerte zwischen den zuvor beschriebenen Positionen dargestellt werden können. Es wird immer nur die Intensität von zwei sich gegenüberliegenden Leuchtdioden verändert, wobei die Summe der beiden Intensitäten 100 Prozent entspricht.
  • Statt einer Widerstandsbahn 2 mit einem Schieber 2a als Positionsgeber kann auch ein optoelektronisches Element verwendet werden, bei dem die Position mittels eines Gegenstands oder einer Fingerspitze als Positionsgeber vorgegeben wird. Es sind dann in der Regel nur noch die Signalausgabeelemente wahrnehmbar. Werden die Signalausgabeelemente durch Leuchtdioden gebildet, kann die Anzeige des Schiebereglers durch eine Reihe von Leuchtdioden gebildet werden.
  • Wie 3 entnommen werden kann, weist ein Schieberegler 7 eine Grundplatte 8 auf, in welcher ein Schlitz 8a angeordnet ist. Der Schlitz 8a ist durch eine durchsichtige Platte 9 abgedeckt. Unterhalb der Platte 9 und des Schlitzes 8a sind in einer Reihe hintereinander angeordnete optische Sensorelemente 14 angeordnet. Die Sensorelemente 14 haben einen Aufbau, wie es sich aus der WO 03/023701 A2 ergibt. Hierdurch ist es möglich, nicht nur die Position eines im Schlitz 8a auf der Platte 9 angeordneten Objekts zu bestimmen, sondern auch den Abstand des Objekts von der Platte 9.
  • Beidseits der Sensorelemente 14 sind jeweils in einer Reihe hintereinander angeordnete Leuchtdioden 15, 16 zweier unterschiedlicher Farben angeordnet, wobei die Leuchtdioden einer Reihe jeweils dieselbe Farbe haben. Die Leuchtdioden 15, 16 grenzen an den Schlitz 8a an.

Claims (3)

  1. Anzeigevorrichtung, welche wenigstens zwei Signalausgabeelemente (5a bis 5k, 6a bis 6k) zur Anzeige einer Position (10, 11, 12, 13) eines Positionsgebers (2) aufweist, und bei welcher eine Signalausgabeelementsteuerung (4) vorhanden ist, mittels welcher die Intensität der Signalausgabeelemente (5a bis 5k, 6a bis 6k) einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalausgabeelemente (5a bis 5k, 6a bis 6k) in zwei nebeneinander verlaufenden Reihen angeordnet sind, wobei die eine Reihe aus Leuchtdioden (5a bis 5k) einer ersten Farbe und die andere Reihe aus Leuchtdioden (6a bis 6k) einer zweiten Farbe gebildet ist, und eine Position (10, 11, 12, 13) dadurch darstellbar ist, dass die Intensität der an die jeweilige anzuzeigende Position angrenzende Leuchtdiode (6a bis 6k) der einen Farbe entsprechend dem Verlauf der anzuzeigenden Position (10, 11, 12, 13) abnimmt und die Intensität der an die jeweilige anzuzeigende Position angrenzende Leuchtdiode (5a bis 5k) der anderen Farbe entsprechend der anzuzeigenden Position (10, 11, 12, 13) zunimmt.
  2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Intensität jeweils zweier, an die jeweilige Position des Positionsgebers (2) angrenzender Signalausgabeelemente (5b, 6b, 5e, 6e, 5k, 6k) unterschiedlicher Farbe komplementär verläuft.
  3. Schieberegler, zur Ausgabe und Anzeige eines elektrischen Signals (1), mit einem in unterschiedliche Positionen bringbaren Positionsgeber (2), von dessen Position die Größe des elektrischen Signals (1) abhängt, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe des elektrischen Signals mittels einer Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2 dargestellt wird.
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