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Die
Erfindung betrifft eine Bedien- und Anzeigevorrichtung für ein Haushaltgerät, umfassend
eine Displayanzeige mit mehreren Feldern und eine Bedienhandhabe
zur Auswahl von Betriebsprogrammen und/oder Parametern und/oder
Anzeigeoptionen, wobei die Bedien- und Anzeigevorrichtung geeignet
ist, Zustände
und/oder Einstellungen von weiteren, mit dem Haushaltgerät in Kommunikationsverbindung
stehenden Haushaltgeräten
anzuzeigen. Die Erfindung betrifft ferner ein Haushaltgerät mit einer
Bedien- und Anzeigevorrichtung, umfassend eine Displayanzeige mit
mehreren Feldern und eine Bedienhandhabe zur Auswahl von Betriebsprogrammen
und/oder Parametern und/oder Anzeigeoptionen, wobei die Bedien-
und Anzeigevorrichtung geeignet ist, Zustände und/oder Einstellungen
von weiteren, mit dem Haushaltgerät in Kommunikationsverbindung
stehenden Haushaltgeräten
anzuzeigen. Die Erfindung betrifft ferner ein System, bestehend aus
einem ersten Haushaltgerät
mit einer Bedien- und Anzeigevorrichtung, umfassend eine Displayanzeige
mit mehreren Feldern und eine Bedienhandhabe zur Auswahl von Betriebsprogrammen
und/oder Parametern und/oder Anzeigeoptionen und weiteren, mit dem
ersten Haushaltgerät
in Kommunikationsverbindung stehenden Haushaltgeräten, wobei
die Bedien- und Anzeigevorrichtung geeignet ist, Zustände und/oder
Einstellungen von den weiteren, mit dem ersten Haushaltgerät in Kommunikationsverbindung stehenden
Haushaltgeräten
anzuzeigen.
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Aus
der
EP 0 740 112 A1 ist
eine Bedien- und Anzeigevorrichtung mit einer Einstellungshandhabe und
einem Bildschirm bekannt, die für
die Bedienung von mehreren Haushaltgeräten, die miteinander in Kommunikationsverbindung
stehen, bestimmt ist. Hierbei wird in einem ersten Schritt das zu
bedienende Haushaltgerät
ausgewählt,
danach kann die Einstellung erfolgen. Jeder Einstellungsmöglichkeit
ist eine korrespondierende Anzeige zugeordnet, wobei jede Einstellung
entsprechend einer Anzeigeposition auf dem Bildschirm erfolgt. Die
Bedien- und Anzeigevorrichtung kann in einem der miteinander in
Kommunikationsverbindung stehenden Haushaltgeräte integriert sein.
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Aus
der WO 2004/052167 A1 ist eine Anzeigevorrichtung bekannt, die Zustandsdaten
eines Haushaltgerätes,
beispielsweise einer Geschirrspülmaschine,
wie Restlaufzeit und/oder Programmstand darstellen kann. Die Anzeigevorrichtung
ist separat von der Geschirrspülmaschine
ausgeführt
und von dieser entfernt betreibbar. Die Übertragung der Daten erfolgt über ein über das
Haushalts-Stromversorgungsnetz betreibbares Datenübertragungssystem. Beim
Betrieb von mehren Haushaltgeräten
wird mittels einer Bedienhandhabe das Haushaltgerät ausgewählt, dessen
Zustandsdaten auf der entfernten Anzeigevorrichtung ausgegeben bzw.
angezeigt werden.
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Aus
der
EP 0 898 003 A2 ist
eine Bedien- und Anzeigevorrichtung für eine Waschmaschine bekannt,
die eine Displayanzeige mit mehren Zeilen zur Anzeige von auswählbaren
Programmen oder Programmparametern offenbart. Die Auswahl erfolgt über eine
Bedienhandhabe, die mit der Darstellung bzw. mit Anzeigeelementen
in der Display-Anzeige korrespondiert, wobei das ausgewählte Programm oder
Parameter durch eine zusätzliche
Eingabe, beispielsweise durch Drücken
einer Enter-Taste, aktiviert wird. Die Displayanzeige ist besonders
dazu geeignet, die auswählbaren
Programme im Klartext darzustellen.
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Aus
dem bekannten Stand der Technik ist es somit bekannt, Einstellungen
bzw. die Auswahl von Betriebsprogrammen und/oder Parametern für ein oder
mehrere miteinander in Kommunikationsverbindung stehenden Haushaltgeräten mittels
einer Bedien- und Anzeigevorrichtung vorzunehmen. Um eine Information über Zustände aller
Haushaltgeräte
zentral zu erhalten, ist eine zentral angeordnete Display-Anzeige
bekannt, die die Zustände
der angeschlossenen Haushaltgeräte
anzeigt. Hierbei ist es notwendig, dass das zu beobachtende Haushaltgerät ausgewählt werden
muss oder es erfolgt jeweils eine selbständige Anzeige, wenn sich ein
Zustand in einem Haushaltgerät
eingestellt hat, der eine Tätigkeit des
Bedieners verlangt. Diese Art der Anzeige wird häufig als unübersichtlich bzw. die Auswahl
des zu beobachtenden Haushaltgerätes
wird als umständlich
empfunden.
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Der
Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, die Anzeige von Zuständen und/oder
Einstellungen von mehreren Haushaltgeräten in einer zentralen Anzeigevorrichtung
zu verbessern.
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Erfindungsgemäß wird dieses
Problem durch eine Bedien- und Anzeigevorrichtung mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1, mit einem Haushaltgerät mit den Merkmalen des Patentanspruchs
6 oder mit einem System mit den Merkmalen des Patentanspruchs 7
gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen
2 bis 5.
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Die
mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben einer übersichtliche
Darstellung von Zuständen
oder Einstellung von mehreren in Kommunikationsverbindung stehenden
Haushaltgeräten darin,
dass detaillierte Informationen über
Zustände und/oder
Einstellungen anzeigbar sind. Hierzu wird eine Bedien- und Anzeigevorrichtung
bereitgestellt, die eine Displayanzeige mit mehreren Feldern bzw. Anzeigebereichen
und eine Bedienhandhabe zur Auswahl von Betriebsprogrammen und/oder
Parametern und/oder Anzeigeoptionen umfasst. Die Displayanzeige
umfasst zumindest einen Anzeigebereich, in dem Zustände und/oder
Einstellungen von den Haushaltgeräten als eine zusammengefasste
Information anzeigbar sind. Diese zusammengefasste Anzeige hat den
Vorteil, dass der Bediener jederzeit auf das Vorhandensein von relevanten
Zuständen aufmerksam
gemacht wird.
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Hierbei
ist es zweckmäßig, dass
die Bedien- und Anzeigevorrichtung in einem ersten Haushaltgerät integriert
ist und zur Bedienung und Anzeige von Zuständen und/oder Einstellungen
des ersten Haushaltgerätes
vorgesehen ist, wobei die Bedien- und Anzeigevorrichtung mit weiteren,
entfernt angeordneten Haushaltgeräten in Kommunikationsverbindung
steht. Bei einer Integration in einem Backofen oder Herd ist es
möglich,
dass entfernte oder schlecht erreichbare Haushaltgeräte auf bequeme Art
und Weise hinsichtlich ihres Betriebszustandes oder ihrer Einstellung
beobachtet werden können.
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In
einer weiteren Ausführung
werden die Zustände
und/oder Einstellungen der entfernten Haushaltgeräte in der
Art einer logischen ODER-Veknüpfung
zusammengefasst, wobei sie unabhängig
vom Zustand bzw. der Einstellung des ersten Haushaltgerätes, beispielsweise
Backofen, in einem separaten Anzeigebereich als zusammengefasste
Information anzeigbar sind. Hierdurch ist der Bediener jederzeit über die
Zustände
der entfernten, nicht in unmittelbaren Einblick stehenden Haushaltgeräten, informiert, wobei
die zusammengefasste Information nur das Vorhandensein von relevanten
Zuständen
bzw. Einstellungen angibt. Wenn alle entfernten Haushaltgeräte ausgeschaltet
bzw. in einem nicht relevanten Zustand (Stand By) sind, ergibt die
logische ODER-Verknüpfung
als Ergebnis einen inaktiven Zustand, der als Information ausgegeben
wird. Im Falle dass ein oder mehrere entfernte Haushaltgeräte eingeschaltet sind
oder sich in einem relevanten Zustand befinden, ergibt die logische
ODER-Verknüpfung als
Ergebnis einen aktiven Zustand, der als Information ausgegeben wird.
Der separate Anzeigebereich bzw. das Feld ist nicht für die Bedienung
oder Anzeige des zu bedienenden Haushaltgerätes vorgesehen, so dass die Bedienung
vom separaten Anzeigebereich oder Anzeigefeld bzw. von der Informationsausgabe über das
separate Anzeigefeld unbeeinflusst bleibt.
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In
einer vorteilhaften Ausführung
ist das separate Feld über
die Bedienungshandhabe auswählbar,
wodurch als Anzeigeoption anstelle der Anzeige der Betriebsprogramme
und/oder Parameter des ersten Haushaltgerätes die Zustände der
entfernten Haushaltgeräte
in einem jeweils separaten Anzeigefeld bzw. Bereich darstellbar
sind. Hierbei wird beispielsweise für jedes Haushaltgerät jeweils
eine Zeile bereitgehalten, in welcher der Zustand des der jeweiligen
Zeile zugeordneten Haushaltgerätes
anzeigbar ist. Die Ausgabe der Information kann im Klartext erfolgen,
wodurch dem Benutzer ein Nachlesen in der Bedienungsanleitung erspart
wird. Hierbei ist insbesondere eine mehrzeilige Displayanzeige geeignet, auf
der die Zustände
mehrerer Hausgeräte
gleichzeitig darstellbar ist. Wenn die Displayanzeige weniger Zeilen,
als zu überwachende
Haushaltgeräte
enthält, können nichtsichtbare
Zeilen über
eine sogenannte Scroll-Funktion in den sichtbaren Anzeigebereich
bewegt werden. Mit dieser Maßnahme
ist es möglich, eine
bereits bekannte Displayanzeige mit beispielsweise 5 Zeilen für die detaillierte
Zustandsanzeige von mehr als 5 Haushaltgeräten zu verwenden, wobei für jedes
Haushaltgerät
jeweils eine Zeile vorgesehen ist. Die detaillierte Anzeige der
einzelnen Haushaltgeräte
ist durch die Bedienungshandhabe wieder abschaltbar. Danach ist
die Displayanzeige wieder funktional dem ersten Haushaltgerät zugeordnet
und die Zustände
der entfernten Haushaltgeräte sind
wieder in einem separaten Anzeigebereich bzw. in einem Anzeigefeld
in der Displayanzeige als zusammengefasste Information anzeigbar.
Die Handhabung der Auswahl hinsichtlich der Anzeigeoption entspricht
im wesentlichen der Bedienphilosophie des der Bedien- und Anzeigevorrichtung
zugeordneten Haushaltgerätes.
Damit wird dem Benutzer die Einstellung der Anzeigeoptionen auf
einfache Art und Weise bereitgestellt.
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In
einer vorteilhaften Weiterbildung ist es vorgesehen, dass der Zustand
des ersten Haushaltgerätes
in einem separatem Anzeigefeld mit den jeweiligen Anzeigefeldern
innerhalb der Displayanzeige für die
entfernten Haushaltgeräte
gleichzeitig anzeigbar ist. Somit kann das Haushaltgerät, welches
die Bedien- und Anzeigevorrichtung enthält, gleichzeitig mit den entfernten
Haushaltgeräten
hinsichtlich seines Zustandes überwacht
werden.
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Ein
Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher
beschrieben. Es zeigt
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1 ein
System mit in Kommunikationsverbindung stehenden Haushaltgeräten;
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2a–2d eine
Bedien- und Anzeigevorrichtung;
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3a–3b eine
Bedien- und Anzeigevorrichtung in einem anderen Zustand und
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4 schematisch
die Funktionsweise der Sammelmeldung.
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Gemäß 1 ist
ein Haushaltgerät 1 über eine
Kommunikationsverbindung 6 mit weiteren, entfernt angeordneten
Haushaltgeräten 5.1 und 5.2 datentechnisch
verbunden. Als Kommunikationsverbindung sind drahtlose, drahtgebundene
Datenübertragungssysteme
bzw. Bussysteme oder das Powerline bekannte Datenübertragungssystem,
welches eine Datenübertragung über das
Stromversorgungsnetz im Haus bereitstellt, verwendbar. Das erste
Haushaltgerät 1 ist
beispielsweise ein Backofen, der in der Küche für den Benutzer gut zugänglich aufgestellt bzw.
eingebaut ist. Die Bedien- und Anzeigevorrichtung 2 ist
gut zugänglich
und für
den Benutzer gut einsehbar. Als entferntes Haushaltgerät ist beispielsweise
eine Waschmaschine 5.1 und ein Trockner 5.2 denkbar,
die in einem anderen Raum, beispielsweise Keller, aufgestellt sind.
Das entfernte Haushaltgeräte bzw.
die Waschmaschine 5.1 besitzt die Bedien- und Anzeigevorrichtung 7.1,
der Trockner 5.2 die Bedien- und Anzeigevorrichtung 7.2. Über die
Bedien- und Anzeigevorrichtung 7.1 sind Waschprogramme und/oder
Parameter für
den durchzuführenden Waschprozess
in der Waschmaschine 5.1 einstellbar. Über die Bedien- und Anzeigevorrichtung 7.2 sind Trockenprogramme
und/oder Parameter für
den durchzuführenden
Trocknungsprozess im Trockner 5.2 einstellbar. Über die
Kommunikationsverbindung 6 können Zustände oder Einstellungen, wie
beispielsweise ausgewähltes
Programm und/oder Parameter der Waschmaschine 5.1 und/oder
des Trockners 5.2 in kodierter Form zum ersten Haushaltgerät 1 übermittelt
werden. Dies wird jeweils durch Vorrichtungen innerhalb der Geräte 1, 5.1, 5.2 bereitgestellt, beispielsweise
sogenannte Interfaces. Der als erstes Haushaltgerät fungierende
Backofen 1 umfasst eine Bedien- und Anzeigevorrichtung 2 mit
einer Displayanzeige 3, die die Darstellung von mehreren
Zeilen bzw. Feldern 7 bereitstellt.
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Die
Funktion des ersten Haushaltgerätes 1 ist
für die
erfindungsgemäße Bedien-
und Anzeigevorrichtung 2 nicht entscheidend. Es kann auch
ein Geschirrspüler
oder ein Mikrowellen-Gargerät als erstes
Haushaltgerät 1 vorgesehen
werden. Wichtig ist nur, dass die Bedien- und Anzeigevorrichtung 2 übersichtlich
und/oder gut einsehbar angeordnet ist. Dies ist in der Regel der
Fall, wenn die Bedien- und Anzeigevorrichtung 2 in bequemer
Arbeitshöhe
in der Küche
angeordnet ist.
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In 2a ist
beispielsweise die Bedien- und Anzeigevorrichtung 2 des
Backofens 1 dargestellt, welche eine Displayanzeige 3 und
zumindest eine Bedienhandhabe 4 umfasst, die in Verbindung
mit der Displayanzeige 3 eine Programm- und/oder Parameterauswahl
bereitstellt. Über
die Pfeiltasten 4.1, 4.2 der Bedienhandhabe 4 wird
entsprechend eine Anzeige bzw. Klartextausgabe durch Hervorhebung, beispielsweise
helle Umrandung, ausgewählt
und durch anschließendes
Drücken
der Eingabetaste 4.3 als Einstellung und/oder Parameter
für die
Programmsteuerung übernommen.
Das Feld 7.1 gibt die zu garende Speise an, das Feld 7.2 zeigt
als zusätzliche
Einstellung an, dass als Garergebnis „dunkelbraun" gewünscht wird.
Das Feld 7.3 steht mit der Programmsteuerung in Verbindung
und zeigt den aktuellen Zustand an bzw. in diesem Beispiel die noch verbleibende
Restzeit, beispielsweise in Minuten, für den laufenden Garprozess.
Das Feld 7.4 ist für
die Anzeige einer zusammengefassten Information für entfernte
Haushaltgeräte 5.1, 5.2 als
Anzeigebereich vorgesehen. Gemäß 2a sind
keine entfernten Haushaltgeräte
eingeschaltet oder in Betrieb, so dass als zusammengefasste Information „Andere Geräte aus" angezeigt wird.
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In 2b ist
der Backofen 1 eingeschaltet, die Felder 7.1 und 7.2 zeigen
die Programm- bzw. Parametereinstellung an, das Feld 7.3 zeigt
die Restzeit für
den Garprozess an. Das Feld 7.4 zeigt als zusammengefasste
Information „Andere
Geräte
aktiv" an, wenn
ein oder mehrere entfernte Geräte 5.1, 5.2 eingeschaltet
bzw. in Betrieb sind. Über
die Taste 4.2 kann der Cursor 10 bewegt werden,
um beispielsweise Parameter im Feld 7.2 zur Auswahl bereitzustellen.
Gemäß 2c ist
der Cursor 10 auf das Feld 7.4 bewegt worden.
Durch anschließendes
Drücken
der Eingabetaste 4.3 wird das Feld 7.4 ausgewählt bzw. aktiviert.
Hierbei erfolgt eine Umgestaltung der Displayanzeige 3,
so dass gemäß 2d der
Zustand jedes einzelnen Gerätes
in allgemeiner Form dargestellt wird. In dieser Anzeigeauswahl ist
für jedes
der mit dem ersten Haushaltgerät 1 in
Verbindung stehenden Haushaltgeräte 5.1, 5.2 jeweils
ein separates Anzeigefeld, in diesem Beispiel eine Zeile, vorgesehen.
Im gezeigten Beispiel ist das Feld 7.2 für den Backofen 1 reserviert,
in dem hier nur die Anzeige des Zustandes, hier Restzeit für den laufenden
Garprozess, dargestellt wird. Das Feld 7.3 ist für die Anzeige
eines entfernten Haushaltgerätes,
hier die Waschmaschine 5.1 reserviert. In diesem Beispiel
ist das Programm der Waschmaschine gestartet, wobei als Zustand
die noch verbleibende Restlaufzeit angezeigt wird. Das Feld 7.4 ist
für ein
weiteres entferntes Haushaltgerät
reserviert, in diesem Beispiel ist das der Trockner 5.2,
der mittels Startvorwahl in einen Wartezustand versetzt worden ist.
Als Zustand wird die Startzeit für
den Beginn des Trocknungsprogramms auf dem Feld 7.4 ausgegeben.
Der Cursor verbleibt im Feld 7.2, welches für den Backofen 1, also
das erste Haushaltgerät
vorgesehen ist. Durch erneuten Druck auf die Eingabetaste 4.3 wird
die Displayanzeige 3 entsprechend 2c zurückgeschaltet,
so dass die Zustände
und/oder Einstellungen des ersten Haushaltgerätes 1 in den Feldern 7.1, 7.2 und 7.3 angezeigt
werden. Die Zustände
der entfernten Haushaltgeräte 5.1, 5.2 werden
wieder als zusammengefasste Meldung im Feld 7.4 angezeigt.
Das Feld 7.4 zeigt somit nur an, ob überhaupt ein entferntes Haushaltgerät 5.1, 5.2 in
Betrieb ist.
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In 3b ist
der Fall dargestellt, in dem der Backofen 1 nicht in Betrieb
ist, jedoch die entfernten Haushaltgeräte, also die Waschmaschine 5.1 und der
Trockner 5.2. In diesem Fall kann die Displayanzeige 3 des
ersten, inaktiven Haushaltgerätes
durch eine Betätigung
der Bedienhandhabe 4 aktiviert werden. Der Cursor kann,
wie bereits oben beschrieben, mit den Tasten 4.1 oder 4.2 zum
Feld 7.4 bewegt werden, welches die zusammengefasste Information
für die
Zustände
der entfernten Haushaltgeräte 5.1, 5.2 vorgesehen
ist. Durch Drücken
der Eingabetaste 4.3 wird die Displayanzeige 3 umgeschaltet,
so dass gemäß 3a der
Zustand jedes einzelnen Gerätes
in allgemeiner Form dargestellt wird. In dieser Anzeigeauswahl ist
für jedes
der mit dem ersten Haushaltgerät 1 in
Verbindung stehenden Haushaltgeräte 5.1, 5.2 jeweils
ein separates Anzeigefeld, in diesem Beispiel eine Zeile, vorgesehen.
Als Zustand für
das erste Haushaltgerät 1 wird
im Feld 7.2 „Backofen
aus" angezeigt.
In den Feldern 7.3 und 7.4 werden die Zustände der
entfernten Haushaltgeräte 5.1 und 5.2 angezeigt,
wie es bereits in 2d dargestellt und entsprechend
beschrieben ist. Der Cursor 10 bleibt als Auswahlkennzeichen
dem ersten Haushaltgerät, welches
in der Displayanzeige 3 als „Backofen" bezeichnet ist, fest zugeordnet, obwohl
dieser ausgeschaltet ist. Durch Drücken der Eingabetaste 4.3 wird die
Displayanzeige 3 für
die Anzeige des Zustandes und/oder Einstellungen des ersten Haushaltgerätes 1 zurückgeschaltet.
Danach stellt sich die Situation gemäß 3b ein.
Da das erste Haushaltgerät
ausgeschaltet ist, sind entsprechend 3b alle
hierfür vorgesehenen
Felder 7.1 bis 7.3 verdunkelt bzw. ausgeschaltet.
Nur das Feld 7.4 welches die zusammengefasste Information
für die
Zustände
und/oder Einstellungen der entfernten Haushaltgeräte anzeigt, bleibt
an bzw. aktiv.
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In
einer zweckmäßigen Ausführung erlischt nach
einer gewissen Verzögerungszeit
auch diese Anzeige 7.4. Erst beim aktivieren der Bedienhandhabe 4 oder
bei einer Zustandsänderung
im Programmablauf eines entfernten Haushaltgerätes wird die Displayanzeige 3 mit
dem Feld 7.4 aktiviert.
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In
weiteren Ausführungen
ist die Bedienhandhabe als Drehknopf ausgeführt, mittels welcher der Cursor
bewegt werden kann. Die Auswahl für die gewählte Anzeigeoption erfolgt über einen
Taster, der im Drehknopf angeordnet ist oder durch Druck auf den
Drehknopf. Als Bedienhandhabe kann auch ein sogenannter Berührbildschirm
verwendet werden, bei dem durch Berührung des Feldes die dem jeweiligen
Feld zugeordnete Einstellung durch die Steuerung übernommen
oder die dem Feld zugeordnete Funktion ausgeführt wird. Bezogen auf 2c würde eine
Berührung
des Feldes 7.4 mit der zusammengefasste Information für die entfernten
Haushaltgeräte 5.1, 5.1 dazu
führen,
dass die Umschaltung der Displayanzeige entsprechend 2d erfolgt.
Danach ist für
jedes entfernte Haushaltgerät 5.1, 5.2 jeweils
ein eigenes Anzeigefeld 7.1, 7.2 vorgesehen. Die
aufgezeigte Displayanzeige mit vier Zeilen ist hier nur beispielhaft
genannt, es können
auch Displayanzeigen mit 5 oder mehr Zeilen verwendet werden. Bei
der Verwendung von mehr entfernten Haushaltgeräten, als Felder oder Zeilen
in der Displayanzeige 3 anzeigbar sind, wird eine sogenannte
Scroll-Funktion aktiviert. Beispielsweise bei der Verwendung von
vier entfernten Haushaltgeräten
würden
bei der Anzeigeoption gemäß 2d oder 3a zwei
Haushaltgeräte
hinsichtlich ihres jeweiligen Zustands und/oder Einstellung nicht
angezeigt. Durch Drücken
der Pfeiltaste 4.2 würde
die Anzeige aus dem Feld 7.4 in das Feld 7.3 übertragen,
wobei in das Feld 7.4 die Anzeige für das vorher nicht angezeigte
entfernte Haushaltgerät
erfolgen würde.
Beim Drücken
der Pfeiltaste 4.1 würde
der ursprüngliche
Inhalt bzw. Klartextausgabe von Feld 7.3 in das Feld 7.4 übertragen
werden. In das Feld 7.3 würde wieder die ursprüngliche Anzeige
für das
erste entfernte Haushaltgerät
erscheinen. Somit braucht die Displayanzeige 3 hinsichtlich
der Anzahl an Zeilen bzw. Feldern 7.1 bis 7.4 nicht
auf die zu verwendende Anzahl von anzuzeigenden entfernten Haushaltgeräten 5.1, 5.2 angepasst
werden.
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Als
entfernte Haushaltgeräte 5.1, 5.2 sind auch
Kühl- und/oder
Gefriergeräte
denkbar. Hierbei kann als Zustand nur unerwünschte Fehler, beispielsweise
unzulässiger
Temperaturbereich oder eine nicht richtig geschlossene Tür zu einer
Zustandsmeldung führen.
Es können
auch Zustandsmeldungen hinsichtlich ihrer Relevanz unterschiedlich
dargestellt werden, so dass beispielsweise unerwünschte Fehler, mit akustischen
Signalen untermalt werden, um die Aufmerksamkeit einer Bedienperson zu
erhöhen.
Auch Änderungen
von Zuständen
in den entfernten Geräten 5.1, 5.2 können auf
diese Weise dargestellt oder bekannt gemacht werden. In zweckmäßiger Weise
würde der
normale, fehlerfreie Betrieb eines Kühl- oder Gefriergerätes nicht
als „Aktiv"-Zustand auf das
Feld 7.4 mit der Sammelmeldung 11 wirken. Somit
bleibt die Sammelmeldung 11 in erster Linie nur den zeitweise
aktivierten Haushaltgeräten,
wie beispielsweise Waschmaschine, Spülmaschine, Geschirrspüler vorbehalten.
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In 4 ist
beispielhaft aufskizziert, wie die zusammengefasste Information
gebildet wird. Über eine
logische ODER-Verknüpfung 12 werden
die einzelnen Zustandsanzeigen zu einer einzigen Sammelmeldung 11 verknüpft. Die
Sammelmeldung 11 bzw. die zusammengefasste Information
gibt an, ob ein oder mehrere Zustände von entfernten Geräten anzuzeigen
sind. Das bedeutet, ein aktiver Zustand für Gerät_1 und inaktive Zustände für Gerät_2 und Gerät_3 ergibt
eine aktive Sammelmeldung 11. Auch ein aktiver oder anzuzeigender
Zustand für
Gerät_2 oder
Gerät_3
ergibt eine aktive Sammelmeldung. Nur wenn jedes Gerät, also
Gerät_1,
Gerät_2,
und Gerät_3
jeweils einen inaktiven Zustand meldet bzw. hat, wird als Ergebnis
der ODER-Verknüpfung 12 eine
inaktive Sammelmeldung 11 ausgegeben.