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DE102006015274B4 - Bohrwerkzeuggerät - Google Patents

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DE102006015274B4
DE102006015274B4 DE200610015274 DE102006015274A DE102006015274B4 DE 102006015274 B4 DE102006015274 B4 DE 102006015274B4 DE 200610015274 DE200610015274 DE 200610015274 DE 102006015274 A DE102006015274 A DE 102006015274A DE 102006015274 B4 DE102006015274 B4 DE 102006015274B4
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chuck
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Metabowerke GmbH and Co
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    • B23B31/38Chucks with overload clutches
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Bohrwerkzeuggerät (2), insbesondere Bohrhammer, mit einem Gehäusekörper (4) und einer hiervon vorstehenden Antriebsspindel (6) und einem an der Antriebsspindel (6) montierbaren und abnehmbaren Werkzeugfutter (8) mit einem manuell bedienbaren Verriegelungs- und Freigabemechanismus (10), um das Werkzeugfutter (8) axial formschlüssig an der Antriebsspindel (6) zu montieren bzw. freizugeben, und mit einer Kupplungseinrichtung (19) zur Herbeiführung einer Drehkopplung zwischen der Antriebsspindel (6) und dem Werkzeugfutter (8), und mit einer Überlastkupplung (32) zur Begrenzung eines ruckartig auftretenden Rückdrehmoments, dadurch gekennzeichnet, dass die Überlastkupplung (32) außerhalb des Gehäusekörpers (4) in dem Werkzeugfutter (8) untergebracht ist und bei Überschreiten eines herstellerseitig vorgegebenen, vom Benutzer jedoch nicht veränderbaren Drehmoments die Drehkopplung löst und dass sämtliche Komponenten der Überlastkupplung (32) als Teile des Werkzeugfutters (8) ausgebildet und zusammen mit diesem von der Antriebsspindel (6) abnehmbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Bohrwerkzeuggerät, insbesondere Bohrhammer, mit einem Gehäusekörper und einer hiervon vorstehenden Antriebsspindel und einem an der Antriebsspindel montierbaren und abnehmbaren Werkzeugfutter mit einem manuell bedienbaren Verriegelungs- und Freigabemechanismus, um das Werkzeugfutter axial formschlüssig an der Antriebsspindel zu montieren bzw. freizugeben, und mit einer Kupplungseinrichtung zur Herbeiführung einer Drehkopplung zwischen der Antriebsspindel und dem Werkzeugfutter und mit einer Überlastkupplung zur Begrenzung eines ruckartig auftretenden Rückdrehmoments. Ein Bohrhammer der genannten Art ist durch die Anmelderin und andere Anbieter vielfach bekannt geworden; z.B. zum Bohr- und Schlagbohrbetrieb geeignete Bohrhammer UHE, KHE der Anmelderin, die auch als Multi-Hämmer bzw. Kombi-Hämmer bezeichnet sind (zuletzt Metabo Hauptkatalog 2005/2006). Bei diesen Bohrhämmern ist eine Überlastkupplung zur Begrenzung einer ruckartig auftretenden Rückdrehmoments, wenn sich z.B. ein Bohr- oder Hammerbohrwerkzeug beim Abbruchbetrieb in einer Stahlmattenarmierung verhakt, innerhalb des Getriebes des Bohrwerkzeuggeräts, also innerhalb des Gehäusekörpers des Bohrwerkzeuggeräts, im Antriebsstrang zwischen zwischen Elektromotor und Antriebsspindel untergebracht, ebenso bei DE 197 17 465 B4 .
  • Typischerweise werden derartige Bohrwerkzeuggeräte mit verschiedenen Werkzeugen betrieben. Bei der Verwendung von Hammerbohrern (üblicherweise mit SDS-Einsteckenden) ist das beim Einsatzfall des Hammerbohrens auftretende Drehmoment im Normalfall relativ gering, und der Anwender stellt sich auf dieses geringe Reaktionsmoment während des Betriebs ein. Verhakt sich der Hammerbohrer z.B. in einer Stahlarmierung, so steigt das auf den Benutzer wirkende Rückdrehmoment schlagartig an. Daher sollte für diese Anwendung das Auslösemoment der Überlastkupplung verhältnismäßig gering sein. Ein geringes Auslösemoment erschwert jedoch das Arbeiten mit anderen Werkzeugen, wie z.B. Bohrkronen oder Schlangenbohrern, oder macht es gar unmöglich. Beim Arbeiten mit Bohrkronen oder mit Schlangenbohrern werden nämlich wesentlich höhere Drehmomente benötigt als bei Hammerbohrern.
  • Der Anwender stellt sich beim Arbeiten auch hier intuitiv auf das höhere Reaktionsmoment ein. Deshalb könnte in diesen Anwendungsfällen eine Überlastkupplung mit einem höheren Auslösedrehmoment verwendet werden, was durchaus sinnvoll wäre und die Sicherheit des Anwenders nicht beeinträchtigen würde.
  • Von der Anmelderin wurde mit der nicht vorveröffentlichten Europäischen Patentanmeldung EP 05010813.3 bereits der Vorschlag unterbreitet, die Kupplungseinrichtung zur Herbeiführung einer Drehkopplung zwischen Antriebsspindel und Werkzeugfutter zugleich als Überlastkupplung auszubilden und das Auslösedrehmoment über eine Drehmomenteinstelleinrichtung für den Benutzer einstellbar zu machen. Dies birgt jedoch die nicht unerhebliche Gefahr, dass falsche Auslösemomente eingegeben werden, was sich als problematisch erweisen kann.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bohrwerkzeuggerät, insbesondere einen Bohrhammer oder auch eine Schlagbohrmaschine, dahingehend weiter zu verbessern, dass spezifischen Sicherheitsanforderungen in Abhängigkeit von eingesetzten Werkzeugen und Werkzeugfuttern besser Rechnung getragen werden kann.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Bohrwerkzeuggerät der genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Überlastkupplung außerhalb des Gehäusekörpers in dem Werkzeugfutter untergebracht ist und bei Überschreiten eines herstellerseitig vorgegebenen, vom Benutzer jedoch nicht veränderbaren Drehmoments die Drehkopplung löst sämtliche Komponenten der Überlastkupplung als Teile des Werkzeugfutters ausgebildet und zusammen mit diesem von der Antriebsspindel abnehmbar. Die Überlastkupplung wird also erfindungsgemäß aus dem Gehäusekörper (wie bei vorbekannten Bohrwerkzeuggeräten) heraus und in das Werkzeugfutter verlagert. Dadurch besteht die Möglichkeit, die Überlastkupplung bei verschiedenen Werkzeugfuttern für jeweils spezielle Einsatzwerkzeuge den spezifischen Anforderungen entsprechend herstellerseitig auszubilden, so dass der Benutzer bei Verwendung eines bestimmten Werkzeugfutters dann keine Möglichkeit hat, unsachgemäße Auslösedrehmomente vorzugeben. Hierdurch wird einerseits die Betriebssicherheit verbessert, andererseits können optimale Bedingungen zum Arbeiten mit unterschiedlichen Einsatzwerkzeugen geschaffen werden. Bei einem Bohrhammer wird üblicherweise herstellerseitig ein sogenanntes Hammerfutter für Hammerbohrer oder sonstige meißelartige Werkzeuge, üblicherweise mit SDS-Einsteckende, angeboten. Diese speziell zum Hammerbohren mit den entsprechenden Werkzeugen geeigneten Werkzeugfutter und deren darin integrierte Überlastkupplung werden dann so ausgelegt, dass die Überlastkupplung bei Überschreiten eines verhältnismäßig geringen Auslösedrehmoments von beispielsweise 10 Nm die Drehkopplung zur Antriebsspindel unterbricht. In diesem gelösten Zustand der Überlastkupplung, also beim "Rutschen" der Überlastkupplung, kann jedoch noch ein Restdrehmoment übertragen werden.
  • Zur Verwendung von anderen Einsatzwerkzeugen, wie z.B. Hammerbohrern oder Bohrkronen, werden erfindungsgemäß andere Werkzeugfutter mit wiederum speziell für diesen Einsatzzweck voreingestellten Auslösedrehmomenten, die anwenderseitig nicht verändert werden können, angeboten. Andere Wechselfutter, wie z.B. Schnellspannbohrfutter oder Zahnkranz-Bohrfutter für wiederum andere Werkzeuge, beispielsweise solche mit zylindrischem Schaft, die beispielsweise zum Arbeiten ohne Schlag- bzw. Hammerfunktion bestimmt sein können, können wiederum mit einem anderen Auslösedrehmoment ausgebildet werden.
  • Insgesamt ergibt sich eine betriebssichere und für ein optimales Arbeiten geeignete Ausbildung des Bohrwerkzeuggeräts.
  • Bei verschiedenen Werkzeugfuttern kann stets derselbe Drehkopplungsmechanismus zur Antriebsspindel eingesetzt werden, und die Realisierung und Anordnung der Überlastkupplung wäre abtriebsseitig zum Drehkopplungsmechanismus zwischen Antriebsspindel und Werkzeugfutter. Als besonders einfacher und damit vorteilhafter Drehkopplungsmechanismus hat es sich erwiesen, wenn die Antriebsspindel einen unrunden, insbesondere polygonalen Umfangsabschnitt aufweist und mit einem komplementären Innenumfangsabschnitt des Werkzeugfutters eine formschlüssige Drehmitnahme ausbildet.
  • Im Hinblick auf eine verschleißarme und möglichst wenig belastete Ausbildung der Überlastkupplung erweist sich eine radial wirkende Rutschkupplung als vorteilhaft. Grundsätzlich wäre zwar eine axial wirkende Überlastkupplung ebenfalls denkbar; solchenfalls müsste diese aber zudem axial wirkende Belastungen bei der Benutzung des Bohrwerkzeuggeräts aufnehmen. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist so gestaltet, dass ein die Antriebsspindel umgebendes und in Drehkopplung mit der Antriebsspindel stehendes Antriebsteil des Werkzeugfutters eine nach radial außen wirkende Rutschkupplung mit einem Abtriebsteil des Werkzeugfutters ausbildet, welches das Antriebsteil radial außen umgibt.
  • Es wird des Weiteren Schutz beansprucht für ein Bohrwerkzeuggerät mit einer Sachgesamtheit aus mehreren verschiedenen Werkzeugfuttern, wobei die mehreren verschiedenen Werkzeugfutter eine in dem Werkzeugfutter untergebrachte Überlastkupplung aufweisen und wobei die herstellerseitig vorgegebenen, vom Benutzer jedoch nicht veränderbaren Drehmomente, bei denen die Überlastkupplung die Drehkopplung löst, bei den Werkzeugfuttern verschieden sind.
  • Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Patentansprüchen und aus der zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Bohrwerkzeuggeräts. In der Zeichnung zeigt:
  • 1 eine schematische teilweise Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Bohrwerkzeuggeräts mit einem Bohrhammer-Werkzeugfutter;
  • 2 eine Schnittansicht mit Schnittebene II-II in 1 und
  • 3 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Bohrwerkzeuggeräts mit einem Zahnkranz-Werkzeugfutter.
  • Die Figuren zeigen ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 2 bezeichnetes Bohrwerkzeuggerät in Form eines Bohrhammers, mit einem Gehäusekörper 4 und einer von dem Gehäusekörper 4 vorstehenden Antriebsspindel 6 und einem Werkzeugfutter 8, welches an der Antriebsspindel 6 montierbar und abnehmbar ist. Hierfür ist ein manuell und werkzeuglos bedienbarer Verriegelungs- und Freigabemechanismus 10 vorgesehen, der im beispielhaften Fall zwei als Kugeln ausgebildete Verdrängerkörper 12 umfasst, die von diametral gegenüberliegenden Seiten in eine Umfangsnut 14 der Antriebsspindel 6 eingreifen, um das Werkzeugfutter 8 formschlüssig an der Antriebsspindel 6 zu halten. Zum axialen Lösen des Werkzeugfutters 8 von der Antriebsspindel 6 ist ein in Verriegelungsrichtung federvorgespannter Stellring 16 vorgesehen, der bei Verdrehen entgegen der Federvorspannung den Verdrängerkörpern 12 einen radial äußeren Aufnahmeraum bietet, in welchen die Verdrängerkörper 12 dann beim axialen Abziehen des Werkzeugfutters 8 von der Antriebsspindel 6 verdrängbar sind, so dass die axiale formschlüssige Kopplung zwischen Verdrängerkörpern 12 und Umfangsnut 14 der Antriebsspindel 6 gelöst wird.
  • Die Antriebsspindel 6 weist außerdem einen polygonalen Umfangsabschnitt 18 auf, der in formschlüssiger Drehmitnahme mit einem komplementären Innenumfangsabschnitt 20 des Werkzeugfutters 8 steht. Hierdurch ist eine Kupplungseinrichtung 19 (Drehkopplungsmechanismus) zwischen Antriebsspindel 6 und Werkzeugfutter 8 gebildet. Der Innenumfangsabschnitt 18 wird gebildet von einem zwar unrunden aber ringförmig geschlossenen Antriebsteil 22 des Werkzeugfutters 8. Dieses Antriebsteil 22 weist in Umfangsrichtung abwechselnd radiale Erhebungen 24 und Zurücksetzungen 26 auf. Mit den Erhebungen 24, die radial außen im Wesentlichen konzentrisch verlaufen, liegt das Antriebsteil 22 gegen ein ringförmiges Antriebsteil 28 des Werkzeugfutters 8 an und bildet mit diesem eine Rutschkupplung 30, die zugleich eine Überlastkupplung 32 darstellt. Bei Überschreiten eines von der Oberflächengestaltung und Geometrie der Erhebungen 24 und des Innenumfangs des Abtriebsteils 28 abhängigen Auslösedrehmoments öffnet die Überlastkupplung 32, indem das Antriebsteil 22 gegenüber dem Abtriebsteil 28 gleitet. Es kann auf diese Weise eine Überschreitung eines zulässigen und herstellerseitig vorgegebenen Rückdrehmoments auf den Benutzer sicher verhindert werden. Der Anwender hat dabei keine Möglichkeit, die herstellerseitig voreingestellte Auslösung der Überlastkupplung 32 unbeabsichtigt oder vorsätzlich zu verändern.
  • Es sei ausdrücklich erwähnt, dass die vorstehend beschriebene Ausbildung der Überlastkupplung 32 auch in anderer Weise, insbesondere über axial wirkende Antriebs- und Abtriebselemente denkbar wäre. Des Weiteren könnten axial oder radial bewegliche Verdrängerkörper, die unter einer Vorspannung stehen, zum Einsatz kommen, wobei diese Verdrängerkörper bei Überschreiten eines herstellerseitig vorgegebenen Auslösedrehmoments dann in eine die Drehkopplung zwischen Antriebsspindel und Werkzeugfutter lösende Position gelangen.
  • 1 zeigt in beispielhafter und andeutender Weise ein Werkzeugfutter 8 in Form eines Hammerfutters für Werkzeuge mit SDS oder SDS+ Einsteckende, die gerade für einen Hammerbohrbetrieb bestimmt sind. Demgegenüber zeigt 3 schematisch ein anderes Werkzeugfutter in Form eines Zahnkranz-Backenbohrfutters, das in besonderem Maße zur Verwendung für Werkzeuge mit zylindrischem Schaft bestimmt und geeignet ist. Dieses Werkzeugfutter nach 3 verfügt herstellerseitig über eine in dem Werkzeugfutter 8 verwirklichte Überlastkupplung, beispielsweise der im Zusammenhang mit 1 bezeichneten Art, welche ein anderes Überlastdrehmoment aufweist als die Überlastkupplung 32 des Werkzeugfutters 8 nach 1.

Claims (5)

  1. Bohrwerkzeuggerät (2), insbesondere Bohrhammer, mit einem Gehäusekörper (4) und einer hiervon vorstehenden Antriebsspindel (6) und einem an der Antriebsspindel (6) montierbaren und abnehmbaren Werkzeugfutter (8) mit einem manuell bedienbaren Verriegelungs- und Freigabemechanismus (10), um das Werkzeugfutter (8) axial formschlüssig an der Antriebsspindel (6) zu montieren bzw. freizugeben, und mit einer Kupplungseinrichtung (19) zur Herbeiführung einer Drehkopplung zwischen der Antriebsspindel (6) und dem Werkzeugfutter (8), und mit einer Überlastkupplung (32) zur Begrenzung eines ruckartig auftretenden Rückdrehmoments, dadurch gekennzeichnet, dass die Überlastkupplung (32) außerhalb des Gehäusekörpers (4) in dem Werkzeugfutter (8) untergebracht ist und bei Überschreiten eines herstellerseitig vorgegebenen, vom Benutzer jedoch nicht veränderbaren Drehmoments die Drehkopplung löst und dass sämtliche Komponenten der Überlastkupplung (32) als Teile des Werkzeugfutters (8) ausgebildet und zusammen mit diesem von der Antriebsspindel (6) abnehmbar sind.
  2. Bohrwerkzeuggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungseinrichtung (19) dadurch gebildet ist, dass die Antriebsspindel (6) einen unrunden, insbesondere polygonalen Umfangsabschnitt (18) aufweist und mit einem komplementären Innenumfangsabschnitt (20) des Werkzeugfutters (8) eine formschlüssige Drehmitnahme ausbildet.
  3. Bohrwerkzeuggerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Antriebsspindel (6) umgebendes und in Drehkopplung mit der Antriebsspindel (6) stehendes Antriebsteil (24) des Werkzeugfutters (8) eine nach radial außen wirkende Rutschkupplung (30) als Überlastkupplung (32) mit einem Abtriebsteil (28) des Werkzeugfutters (8) ausbildet, welches das Antriebsteil (24) radial außen umgibt.
  4. Bohrwerkzeuggerät (2) nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit einer Sachgesamtheit aus mehreren verschiedenen Werkzeugfuttern (8), wobei die mehreren verschiedenen Werkzeugfutter (8) eine in dem Werkzeugfutter untergebrachte Überlastkupplung (32) aufweisen und wobei die herstellerseitig vorgegebenen, vom Benutzer jedoch nicht veränderbaren Drehmomente, bei denen die Überlastkupplung (32) die Drehkopplung löst, bei den Werkzeugfuttern verschieden sind.
  5. Werkzeugfutter (8) für ein Bohrwerkzeuggerät (2) nach Anspruch 1, mit einem manuell bedienbaren Verriegelungs- und Freigabemechanismus (10), um dass Werkzeugfutter (8) axial formschlüssig an der Antriebsspindel (6) zu montieren bzw. freizugeben, und mit einer Kupplungseinrichtung (19) zur Herbeiführung einer. Drehkopplung zwischen der Antriebsspindel (6) und dem Werkzeugfutter (8), und mit einer Überlastkupplung (32) zur Begrenzung eines ruckartig auftretenden Rückdrehmoments, dadurch gekennzeichnet, dass die Überlastkupplung (32) außerhalb des Gehäusekörpers (4) in dem Werkzeugfutter (8) untergebracht ist und bei Überschreiten eines herstellerseitig vorgegebenen, vom Benutzer jedoch nicht veränderbaren Drehmoments die Drehkopplung löst.
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