DE102006015251B3 - Magnetsystem mit H-Anker für ein Relais - Google Patents
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Abstract
Bei einem umpolbaren Magnetsystem mit H-förmigen Anker (7) für ein bistabiles Relais, wird vorgeschlagen, dass der Jochschenkel (5) eines ersten Kernjochteils (1) U-förmig und der Jochschenkel (6) eines zweiten Kernjochteils (2) gerade ausgebildet ist, und dass die außerhalb der Spule (18) liegenden Jochschenkel (5, 6) so angeordnet sind, dass der H-Anker (7) annähernd senkrecht zur Spulenmittelachse angeordnet ist. Dadurch kann, auch bei Relais mit horizontalem Schieber (19), ein niedrig bauendes Relais mit liegend angeordnetem Magnetsystem realisiert werden.
Description
- Die Erfindung betrifft ein umpolbares Magnetsystem für ein bistabiles Relais, mit einer Spule, einem ersten und zweiten Kernjochteil, die jeweils einen Kernschenkel und einen Jochschenkel aufweisen, und einem in einem Luftspalt zwischen den gegenüberliegenden Jochschenkeln schwenkbar angeordneten Hförmigen Anker, der in seinen beiden Schaltstellungen jeweils an den Jochschenkeln anliegt. Die Erfindung betrifft außerdem ein Relais mit einem derartigen Magnetsystem. Relais dieser Art befinden sich bereits auf dem Markt.
- Relais bzw. Magnetsysteme mit H-Anker, wie sie zum Beispiel aus der
DE 197 15 261 C1 und derDE 93 20 696 U1 bekannt sind, können durch Umpolen des Magnetsystems zwischen zwei stabilen Schaltstellungen hin- und herwechseln. Durch ein derartiges Magnetsystem steht für beide Schaltrichtungen Kraft zur Verfügung, so dass nicht nur beim Schließen, sondern auch beim Öffnen Kraft auf die Kontaktfedern des Relais aufgebracht wird. Dies ist insbesondere im Zusammenhang mit dem Aufreißen von Verschweißungen, die während der elektrischen Lebensdauer des Relais auftreten, von Vorteil. - Andererseits ist beispielsweise aus der
EP 1 244 127 A2 und derDE 198 47 831 A1 ein spezieller Relaistyp mit einem Grundkörper, der eine Grundebene festgelegt, und mit einem parallel zur Grundebene angeordneten Schieber, der die Bewegung des Ankers auf ein Kontaktsystem des Relais überträgt, bekannt. Unter Verwendung eines konventionellen Magnetsystems mit einem spulenstirnseitig angeordneten Klappanker (also ohne H-Anker) ergibt sich eine typische Ausbildung dieses bekannten Relaistyps mit liegend im Grundkörper angeordneter Spule. Dies ermöglicht zum einen eine einfache Wirkverbindung der senkrecht zur Grundebene und zum Schieber stehenden Ankerplatte mit dem Schieber. Üblicherweise greift die Anker platte über einen Ankerfortsatz in eine Ausnehmung des Schiebers ein, so dass die Anzugs- bzw. Öffnungsbewegung der Ankerplatte unmittelbar in eine horizontale Hin- und Herbewegung des Schiebers umgesetzt wird. Zum anderen ermöglicht die liegend angeordnete Spule ein niedrig bauendes Relais. - Es ist zwar auch bereits bekannt, einen derartigen Relaistyp mit horizontalem Schieber mit dem gattungsgemäßen, umpolbaren Magnetsystem mit H-Anker auszurüsten. Dies konnte bisher jedoch nur mit stehend im Grundkörper angeordnetem Magnetsystem realisiert werden, so dass aufgrund der Maße der Spule statt einer Bauhöhe von – bei liegend angeordneter Spule – 16 mm nunmehr eine unerwünscht große Bauhöhe des Relais von 30 mm resultiert. Das bekannte Relais mit stehend, also senkrecht zur Grundebene und zum Schieber im Grundkörper des Relais angeordnetem Magnetsystem, ist in den
1 und2 gezeigt.2 zeigt eine aus zwei Kernjochteilen1 und2 bestehende bekannte Kernanordnung. Die beiden Kernjochteile1 und2 weichen jeweils von einer typischen, geraden L-Form ab, indem ihre Jochschenkel5 und6 in einem Endabschnitt jeweils nach innen gebogen sind, um gegenüberliegende Polflächen10 und11 zu bilden, die durch einen Luftspalt16 getrennt sind. Die Jochschenkel5 und6 weisen also jeweils selbst eine L-Form auf, während die Kernschenkel3 und4 eine gerade Form aufweisen.1 zeigt das bekannte Magnetsystem, nämlich die um den H-Anker7 und die Spule18 erweiterte Kernanordnung gemäß2 . Wie erkennbar, ist der H-Anker7 – wie bei allen bisher bekannten Magnetsystemen bzw. Relais mit H-Anker -zwischen den Jochschenkeln5 und6 , das heißt, parallel zur Spulenmittelachse angeordnet, so dass ein durch einen Ankerfortsatz20 direkt und horizontal zur Bodenplatte des Relais bewegbarer Schieber19 unter diesen Voraussetzungen nur mit einem stehend angeordneten, Bauhöhe beanspruchenden Magnetsystem vereinbar ist. - Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Magnetsystem der eingangs genannten Art mit zwei stabilen Schaltstellungen so zu ges talten, dass Relais, insbesondere Relais mit parallel zur Bodenplatte angeordnetem Schieber, mit niedriger Bauhöhe zur Verfügung gestellt werden können.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Magnetsystem gemäß Anspruch 1 sowie durch ein Relais gemäß Anspruch 4 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand zusätzlicher Ansprüche.
- Erfindungsgemäß ist der Jochschenkel des ersten Kernjochteils U-förmig und der Jochschenkel des zweiten Kernjochteils gerade ausgebildet, und die außerhalb der Spule liegenden Jochschenkel sind so angeordnet, dass der H-Anker annähernd senkrecht zur Spulenmittelachse angeordnet ist. Da der H-Anker gemäß der Erfindung – in gleicher Weise wie bei den bekannten Magnetsystemen – zwischen den Enden der Jochschenkel angeordnet ist, führen die erfindungsgemäßen konstruktiven Veränderungen zu einer Konfiguration, bei der der H-Anker, anders als bisher, nicht mehr seitlich zur Spule, sondern spulenstirnseitig angeordnet ist. Dadurch kann die Ankerbewegung in gleicher Konfiguration wie bei einem konventionell ausgebildeten Klappanker, jedoch mit in beide Schaltrichtungen wirkende Kraft, an ein Kontaktsystem übertragen werden und zwar insbesondere auch bei einer liegend angeordneten Spule. Es wird also bei liegend angeordnetem Magnetsystem mit H-Anker die Möglichkeit einer horizontalen Ankerbewegung eröffnet.
- Zur Vergrößerung der Polfläche ist es gemäß einer Ausführungsform der Erfindung vorteilhaft, das erste und zweite Kernjochteil in ihren zu den freien Enden der Jochschenkel hin gelegenen Endabschnitten mit einem erweiterten Querschnitt auszubilden.
- Der spulenstirnseitig angeordnete H-Anker weist ferner zwei annähernd parallele Ankerbleche auf, die durch einen dazwischenliegenden Magneten verbunden sind, wobei mindestens eines der Enden des spulenfernen Ankerblechs einen Ankerfort satz aufweist, der sich beim Wechsel der Schaltstellungen des H-Ankers im Wesentlichen parallel zur Spulenmittelachse hin- und herbewegt. Dies eröffnet die Möglichkeit der Implementation dieser Ausführungsform in Relaistypen, die mit einem Schieber zur Übertragung der Ankerbewegung zum Kontaktsystem des Relais ausgestattet sind.
- Das erfindungsgemäße bistabile Relais umfasst einen Grundkörper, der eine Grundebene festgelegt, sowie ein auf dem Grundkörper angeordnetes Magnetsystem der oben beschriebenen Art.
- Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform des bistabilen Relais wird die Spulenmittelachse parallel zur Grundebene des Grundkörpers angeordnet. Dies ermöglicht einerseits ein niedrig bauendes Relais. Andererseits kann dann gemäß einer Weiterbildung der (aufgrund der liegenden Anordnung der Spule) 'stehend' angeordnete H-Anker über einen parallel zur Grundebene angeordneten Schieber in Wirkverbindung mit einem Kontaktsystem des Relais treten. Dabei ist es von Vorteil, wenn der H-Anker einen Ankerfortsatz der oben beschriebenen Art aufweist, so dass der Ankerfortsatz in unmittelbare Wirkverbindung mit dem Schieber gestellt werden kann.
- Bei allen genannten Ausführungen des erfindungsgemäßen bistabilen Relais ist es weiterhin vorteilhaft, wenn der H-Anker zwei annähernd parallele Ankerbleche aufweist, die durch einen dazwischenliegenden Magneten verbunden sind, wobei der H-Anker im Mittelbereich mit einer Umspritzung versehen ist, die zwei gegenüberliegende Achsstummel umfasst, und wenn am Grundkörper des Relais Lagerstellen vorgesehen sind, in denen der H-Anker mit seinen Achsstummeln schwenkbar gelagert ist. Das liegende Magnetsystem mit H-Anker ist also auf einfache Weise im erfindungsgemäßen bistabilen Relais integrierbar.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
-
1 eine schematische perspektivische Darstellung eines aus dem Stand der Technik bekannten Magnetsystems in räumlicher Relation zu einem die Ankerbewegung übertragenden Schieber, -
2 die Kernanordnung des in1 dargestellten bekannten Magnetsystems, -
3 die Kernanordnung des erfindungsgemäßen Magnetsystems einschließlich H-Anker, -
4 die Kernanordnung gemäß3 , jedoch ohne H-Anker, -
5 den H-Anker des erfindungsgemäßen Magnetsystems, -
6 eine schematische perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen bistabilen Relais mit Magnetsystem, -
7 das Relais gemäß6 in einer anderen Perspektive, -
8 das in einem Relais gemäß6 oder7 liegend anordenbare erfindungsgemäße Magnetsystem, -
9 eine seitliche Ansicht eines erfindungsgemäßen, liegenden Magnetsystems mit Schieber und Kontaktsystem eines zugehörigen Relais. - Eine in den
3 und4 dargestellte Kernanordnung des erfindungsgemäßen Magnetsystems besteht aus einem ersten Kernjochteil1 und einem zweiten Kernjochteil2 . Dargestellt ist ferner ein H-förmiger Anker7 . Das erste Kernjochteil1 weist einen Kernschenkel3 auf, der auf einem Kernschenkel4 des zweiten Kernjochteils2 aufliegt. Bei einem vollständigen, d. h. mit einer Spule18 versehenen Magnetsystem liegen die beiden Kernschenkel3 und4 großteils innerhalb des Spulenkörpers18 , vgl. insbesondere8 . Das erste Kernjoch teil1 weist ferner einen Jochschenkel5 , d. h. ein in einem ersten Abschnitt rechtwinklig an den Kernschenkel3 angrenzendes Element des Kernjochteils3 , auf. Der Jochschenkel5 ist zweimal rechtwinklig abgekröpft und besitzt dadurch insgesamt einen in etwa U-förmigen Aufbau. (In der Perspektive gemäß3 und4 handelt es sich beim Jochschenkel5 um ein auf dem Kopf stehendes U, bestehend aus einem rechtwinklig zum Kernschenkel3 angeordneten vertikalen ersten Abschnitt, einem Querabschnitt und einem kurzen weiteren, mit der Polfläche10 endenden vertikalen Abschnitt.) Der Jochschenkel6 des zweiten Kernjochteils2 besteht demgegenüber einfach aus einem einzigen, kurzen geraden Abschnitt, der vom gegenüberliegenden freien Ende des ersten Jochschenkels5 durch einen Luftspalt16 getrennt ist. Wie erkennbar, sind das erste und zweite Kernjochteil1 und2 in ihren jochseitigen Endabschnitten8 und9 , also zu den Polflächen10 und11 hin, im Querschnitt erweitert. (Der Endabschnitt8 ist also, wie erkennbar, vollständig im Jochschenkel5 ausgebildet, während der Endabschnitt9 im Jochschenkel6 und im jochnahen Endbereich des Kernschenkels4 ausgebildet ist.) Dadurch resultieren einerseits relativ schmale Kernschenkel3 und4 , die trotz der begrenzten Spulenbreite im Spulenkörper18 aufgenommen werden können; andererseits resultieren auch ausreichend große Polflächen10 und11 für den H-Anker7 . - Der H-Anker
7 besteht zunächst, vgl.5 , aus zwei im Wesentlichen parallel angeordneten Ankerblechen12 und13 , die durch einen dazwischenliegenden Dauermagneten14 so verbunden sind, dass sich der typische H-Querschnitt ergibt. Der H-Anker7 kann in seinem Mittelbereich mit der in3 erkennbaren Kunststoffumspritzung17 versehen werden, wobei an beiden Seiten Achsstummel15 mit angeformt werden können. Wie weiter unten, vgl.6 und7 , noch näher beschrieben wird, können im zur Aufnahme des dargestellten Magnetsystems vorgesehenen Grundkörper21 eines Relais Lagerstellen für die Achsstummel15 angebracht sein, so dass der H-Anker7 schwenkbar angeordnet ist. Da die beiden Ankerbleche12 und13 sich über den Luftspalt16 hinaus an den Seiten der freien Enden der gegenüberliegenden Jochschenkel5 und6 erstrecken, kommt es, wie in3 dargestellt, im Zusammenwirken des Dauermagneten14 mit den Polflächen10 und11 , deren Polung von der Polung der Spule18 abhängt, in einer einem ersten Polungszustand der Spule18 entsprechenden ersten Schaltstellung des H-Ankers7 zu einem Anschlagen des oberen Endes des spulennahen Ankerblechs12 am Jochschenkel5 des Kernjochteils1 und gleichzeitig zum Anschlagen des unteren Endes des spulenfernen Ankerblechs13 am Jochschenkel6 des zweiten Kernjochteils2 . In einer einem zweiten Polungszustand der Spule18 entsprechenden zweiten Schaltstellung kommt es dagegen zu einem Anschlagen des oberen Endes des spulenfernen Ankerblechs13 am Jochschenkel5 des Kernjochteils1 und gleichzeitig zum Anschlagen des unteren Endes des spulennahen Ankerblechs12 am Jochschenkel6 des zweiten Kernjochteils2 . Wie insbesondere in den3 und5 erkennbar, weist mindestens eines der Enden des spulenfernen Ankerblechs13 einen Ankerfortsatz20 auf, der sich beim Wechsel der Schaltstellungen des H-Ankers7 im Wesentlichen parallel zur Spulenmittelachse hin- und herbewegt. - Durch das umpolbare Magnetsystem mit H-Anker
7 steht also in an sich bekannter Weise nicht nur beim Schließen des Relais, sondern in beide Schaltrichtungen Kraft zur Verfügung, so dass etwaige, während der Lebensdauer des Relais entstehende, elektrisch bedingte Verschweißungen im Kontaktsystem des Relais aufgerissen werden können. Die Spulenspannung kann nach dem Umschalten des Magnetsystems von einer zur anderen Schaltstellung beendet werden, da die eingenommene Schaltstellung dann durch den Magneten14 gehalten wird, bis die Spule18 wieder in die entgegengesetzte Richtung magnetisiert wird. - Das in
6 und7 dargestellte Relais besitzt einen Grundkörper21 aus Isolierstoff, der zur Anschlusseite hin flach gestaltet ist und eine Bodenseite22 definiert, aus der e lektrische Anschlüsse26 und27 austreten. Der Grundkörper21 besitzt eine flache, wannenförmige Ausnehmung zur Aufnahme eines Magnetsystems, während der übrige Teil mit emporgezogenen Seitenwänden und gegebenenfalls Querwänden beispielsweise in einzelne Kontaktträgerkammern unterteilt sein kann. Das im gezeigten Ausführungsbeispiel sehr einfach gestaltete Kontaktsystem des Relais besteht aus einem Festkontaktträger23 und einem Kontaktfederträger24 . Letzterer ist horizontal auslenkbar und kann durch den parallel zur Grundebene22 angeordneten, kammartig ausgebildeten Schieber19 bewegt werden. Der Schieber19 besitzt an seinem dem Kontaktsystem23 und24 gegenüberliegenden Ende eine Ausnehmung25 , in die der integral mit dem spulenfernen Ankerblech13 ausgeführte Ankerfortsatz20 eingreift. Der H-Anker7 ist, wie in7 etwas besser zu erkennen, mit seinen Achsstummeln15 beidseitig in Lagerstellen des Grundkörpers21 gelagert, so dass er sich um diese Lagerstellen drehen kann, wobei die Drehbewegung allerdings durch das Anschlagen an den freien Enden der Jochschenkel5 und6 begrenzt wird.6 zeigt das Magnetsystem bzw. das Relais in der geöffneten Schaltstellung. Wird das Magnetsystem umgepolt, so schließt der H-Anker7 , wobei der Ankerfortsatz20 eine annähernd horizontale Bewegung nach links ausführt, die sich unmittelbar auf den Schieber19 und von diesem auf den Kontaktfederträger24 überträgt, der durch seine Bewegung den Schaltkontakt mit dem Festkontaktträger23 schließt. Das erfindungsgemäße Relais kann auch mit wesentlich komplizierteren Kontaktsystemen, beispielsweise dem in der eingangs genanntenDE 198 47 831 A1 beschriebenen, ausgeführt werden. Da der Schieber19 und das Magnetsystem, insbesondere die Spule18 , günstigerweise beide parallel zur Grundebene22 angeordnet sind, kann das Relais mit einer geringen Bauhöhe von ca. 16 mm realisiert werden. -
8 zeigt ein vollständiges, erfindungsgemäßes Magnetsystem mit der Spule18 , der zweiteiligen Kernanordnung mit den beiden Kernjochteilen1 und2 , und mit dem spulenstirnseitig senkrecht zur Spulenmittelachse angeordneten H-Anker7 .9 zeigt darüber hinaus das Zusammenwirken des erfindungsgemäßen, liegend angeordneten Magnetsystems mit einem parallel zur Spulenmittelachse und zur Grundebene angeordneten Schieber19 . Die Grundebene22 ist hier nur indirekt, durch die senkrecht zu ihr stehenden Spulenanschlüsse27 und die Anschlüsse26 des Kontaktsystems, definiert. Dargestellt ist ein geöffneter Schaltzustand. -
- 1
- erstes Kernjochteil
- 2
- zweites Kernjochteil
- 3
- Kernschenkel
von
1 - 4
- Kernschenkel
von
2 - 5
- Jochschenkel
von
1 - 6
- Jochschenkel
von
2 - 7
- H-Anker
- 8
- Endabschnitt
von
5 - 9
- Endabschnitt
von
6 - 10
- Polfläche von
5 - 11
- Polfläche von
6 - 12
- spulennahes Ankerblech
- 13
- spulenfernes Ankerblech
- 14
- Dauermagnet
- 15
- Achsstummel
- 16
- Luftspalt
- 17
- Umspritzung
- 18
- Spule
- 19
- Schieber
- 20
- Ankerfortsatz
- 21
- Relais-Grundkörper
- 22
- Grundebene/Bodenseite
von
21 - 23
- Festkontaktträger
- 24
- Kontaktfederträger
- 25
- Ausnehmung
in
19 - 26
- Kontaktanschlüsse
- 27
- Spulenanschlüsse
Claims (8)
- Umpolbares Magnetsystem für ein bistabiles Relais, mit einer Spule (
18 ), einem ersten und zweiten Kernjochteil (1 ,2 ), die jeweils einen Kernschenkel (3 ,4 ) und einen Jochschenkel (5 ,6 ) aufweisen, und einem in einem Luftspalt (16 ) zwischen den gegenüberliegenden Jochschenkeln (5 ,6 ) schwenkbar angeordneten H-förmigen Anker (7 ), der in seinen beiden Schaltstellungen jeweils an den Jochschenkeln (5 ,6 ) anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Jochschenkel (5 ) des ersten Kernjochteis (1 ) Uförmig und der Jochschenkel (6 ) des zweiten Kernjochteils (2 ) gerade ausgebildet ist, und dass die außerhalb der Spule (18 ) liegenden Jochschenkel (5 ,6 ) so angeordnet sind, dass der H-Anker (7 ) annähernd senkrecht zur Spulenmittelachse angeordnet ist. - Magnetsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und zweite Kernjochteil (
1 ,2 ) in ihren zu den freien Enden der Jochschenkel (5 ,6 ) hin gelegenen Endabschnitten (8 ,9 ) mit einem erweiterten Querschnitt ausgebildet sind. - Magnetsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der spulenstirnseitig angeordnete H-Anker (
7 ) zwei annähernd parallele Ankerbleche (12 ,13 ) aufweist, die durch einen dazwischenliegenden Magneten (14 ) verbunden sind, und dass mindestens eines der Enden des spulenfernen Ankerblechs (13 ) einen Ankerfortsatz (20 ) aufweist, der sich beim Wechsel der Schaltstellungen des H-Ankers (7 ) im Wesentlichen parallel zur Spulenmittelachse hin- und herbewegt. - Bistabiles Relais mit einem Grundkörper (
21 ), der eine Grundebene (22 ) festgelegt, und einem auf dem Grundkörper (21 ) angeordneten Magnetsystem nach einem der Ansprüche 1 bis - Bistabiles Relais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenmittelachse parallel zur Grundebene (
22 ) des Grundkörpers (21 ) angeordnet ist. - Bistabiles Relais nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der H-Anker (
7 ) über einen parallel zur Grundebene (22 ) angeordneten Schieber (19 ) mit einem Kontaktsystem (23 ,24 ) des Relais wirkverbunden ist. - Bistabiles Relais nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der H-Anker (
7 ) einen Ankerfortsatz (20 ) gemäß Anspruch 3 aufweist, und dass der Ankerfortsatz (20 ) in unmittelbarer Wirkverbindung mit dem Schieber (19 ) steht. - Bistabiles Relais nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der H-Anker (
7 ) zwei annähernd parallele Ankerbleche (12 ,13 ) aufweist, die durch einen dazwischenliegenden Magneten (14 ) verbunden sind, dass der H-Anker (7 ) im Mittelbereich mit einer Umspritzung (17 ) versehen ist, die zwei gegenüberliegende Achsstummel (15 ) umfasst, und dass am Grundkörper (21 ) des Relais Lagerstellen vorgesehen sind, in denen der H-Anker (7 ) mit seinen Achsstummeln (15 ) schwenkbar gelagert ist.
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