DE102006014108A1 - Wälzlager - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Wälzlager (1), mit einem Außenring (2), einem Innenring (3) und zwischen diesen angeordneten Wälzkörpern (4), wobei die Wälzkörper (4) von einem Käfig (5) auf Abstand gehalten werden, wobei der Käfig (5) mindestens eine radial innenliegende oder radial außenliegende Fläche (6, 7) aufweist, deren Radius (r) sich beim Fortschreiten in Achsrichtung (A) auf die Wälzkörper (4) zu zumindest abschnittsweise vergrößert. Um das Wälzlager für sehr hohe Drehzahlen optimal tauglich zu machen, sieht die Erfindung vor, dass der Käfig (5) mit seiner radial innenliegenden (6) oder radial außenliegenden (7) Fläche so ausgebildet und angeordnet ist, dass er zusammen mit dem Innenring (3) oder Außenring (2) einen beim Fortschreiten in Achsrichtung (A) auf die Wälzkörper (4) zu sich verkleinernden Spalt (8) bildet, wobei der Abstand (a) an der engsten Stelle (9) zwischen Käfig (5) und Innenring (3) oder Außenring (3) zwischen 0 mm und 2 mm beträgt.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Wälzlager, mit einem Außenring, einem Innenring und zwischen diesen angeordneten Wälzkörpern, wobei die Wälzkörper von einem Käfig auf Abstand gehalten werden, wobei der Käfig mindestens eine radial innenliegende oder radial außenliegende Fläche aufweist, deren Radius sich beim Fortschreiten in Achsrichtung auf die Wälzkörper zu zumindest abschnittsweise vergrößert.
- Ein Wälzlager dieser Art ist aus der
bekannt. Dort wird das Problem erkannt, dass eine spezielle strukturelle Ausbildung des Lagers nötig ist, um es insbesondere für den Einsatz bei hohen und höchsten Drehzahlen tauglich zu machen. In dem genannten Dokument wird daher ein Käfig vorgesehen, dessen radial innenliegende Fläche konisch ausgebildet ist, wobei sich der radiale Abstand der inneren radialen Oberfläche zur Lagermitte zu vergrößert. Hierdurch kann die Zuleitung von Schmierstoff in den Bereich zwischen Wälzkörper und Laufbahnen verbessert werden, so dass das Lager auch für den Einsatz bei hohen Drehzahlen tauglich ist.JP 2001 099 161 A - Eine ähnliche Ausgestaltung zeigt auch die
. Auch hier ist der Käfig an seiner radial innenliegenden Seite konisch ausgebildet, so dass der genannte verbesserte Fördereffekt für das Schmiermittel erreicht werden kann.RU 706 595 - Es hat sich herausgestellt, dass die mit diesen Lösungen erreichbare Gebrauchsdauer des Lagers beim Einsatz von höchsten Drehzahlen immer noch nicht ausreicht. Dies gilt insbesondere bei der Anwendung in Spindeln, die teilweise mit sehr hoher Drehzahl rotieren müssen und auch vorgespannt sind. Als charakteristische Größe für die Drehzahl wird bei Lagern zumeist das Produkt aus Drehzahl und mittlerem Lagerdurchmesser (n × dm) herangezogen. Bei Drehzahlen von mehr als 1,5 Mio. n × dm bilden die Wälzkörper quasi eine Wand, die für das Schmiermittel nur schwer durchdringbar ist. Dies gilt auch dann, wenn – wie bei hohen Drehzahlen zumeist üblich – Ölnebel zur Schmierung eingesetzt wird.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein Wälzlager der eingangs genannten Art so fortzubilden, dass es noch besser für den Einsatz bei hohen Drehzahlen geeignet ist. Das Lager soll insbesondere zur Lagerungen von Spindeln tauglich sein, die mit hoher Drehzahl rotieren, dennoch aber exakt gelagert werden müssen.
- Die Lösung dieser Aufgabe durch die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig mit seiner radial innenliegenden oder radial außenliegenden Fläche so ausgebildet und angeordnet ist, dass er zusammen mit dem Innenring oder Außenring einen beim Fortschreiten in Achsrichtung auf die Wälzkörper zu sich verkleinernden Spalt bildet, wobei der Abstand an der engsten Stelle zwischen Käfig und Innenring oder Außenring zwischen 0 mm und 2 mm beträgt. Bevorzugt betragt der Abstand an der engsten Stelle zwischen Käfig und Innenring oder Außenring zwischen 0 mm und 0,8 mm.
- Der Spalt zwischen der Fläche und dem Lagerring kann sich hinter der engsten Stelle beim Fortschreiten in Achsrichtung auf die Wälzkörper zu wieder vergrößern. Hierdurch wird in besonders bevorzugter Weise eine düsenspaltartige Struktur erzeugt, die die Förderung von Schmierstoff ins Lagerinnere begünstigt.
- Die radial innenliegende oder radial außenliegende Fläche ist bevorzugt zumindest abschnittsweise kegelförmig ausgebildet. Der Kegelwinkel der radial innenliegenden Fläche liegt dabei zumeist zwischen 1 ° und 20°, wobei besonders bevorzugt ein Wertebereich zwischen 7° und 13° vorgesehen ist.
- Der Innenring weist mit Vorteil zumindest in einem Seitenbereich im Radialschnitt einen S-förmigen Verlauf im radial außenliegenden Bereich auf.
- Eine besondere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Käfig bezüglich einer Mittenebene des Wälzlagers unsymmetrisch ausgebildet ist. Wie noch zu sehen sein wird, kann sich dadurch eine besonders einfache Möglichkeit beim Zusammenbau des Lagers ergeben. Der Käfig kann dabei auf einer der beiden Seiten der Mittenebene eine in Achsrichtung verlaufende radial innenliegende Fläche aufweisen, die einem in Achsrichtung verlaufenden Abschnitt des Innenrings in einem Abstand gegenüberliegt. Dieser Abstand liegt bevorzugt zwischen 0 mm und 2 mm, besonders bevorzugt zwischen 0 und 0,8 mm.
- Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die axiale Erstreckung des Käfigs größer ist als die axiale Erstreckung des Außenrings und/oder Innenrings. Auch hierdurch wird der Effekt der Schmiermittelförderung ins Lagerinnere verbessert. Der axiale Überstand des Käfigs über den Außenring und/oder Innenring liegt dabei bevorzugt zwischen 3 % und 25 % der axialen Breite der Wälzkörper.
- Die Erfindung kommt besonders bevorzugt bei Zylinderrollenlager zum Einsatz, wenngleich sie sich auch durchaus für andere Lagertypen eignet.
- Der Käfig kann am Außenring, am Innenring, oder an den Wälzkörpern geführt sein.
- Bevorzugt besteht der Käfig aus Kunststoff.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
-
1 den Radialschnitt durch ein Zylinderrollenlager gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung, -
2 den Radialschnitt durch ein Zylinderrollenlager gemäß einer zweiten Ausgestaltung der Erfindung und -
3 den linken unteren Bereich von1 in vergrößerter Darstellung. - In
1 ist ein Wälzlager1 in Form eines Zylinderrollenlagers zu sehen, das in üblicher Weise einen Außenring2 , einen Innenring3 und zwischen Außenring und Innenring angeordnete Wälzkörper4 in Form von Zylinderrollen aufweist. Ein Käfig5 sorgt für die Halterung und Führung der Wälzkörper4 . - Der Käfig
5 ist vorliegend nicht symmetrisch ausgebildet, d. h. er weist bezüglich einer Mittenebene11 des Lagers1 eine Unsymmetrie auf. Im linken Bereich ist der Käfig5 mit zwei kegelförmig ausgebildeten Flächen versehen, nämlich mit einer radial innenliegenden Fläche6 und einer radial außenliegenden Fläche7 . Der Kegelwinkel α der radial innenliegenden Fläche6 liegt dabei etwa bei 10°, wobei Werte zwischen 1 ° und 20° bevorzugt sind. Der Kegelwinkel β der radial außenliegenden Fläche7 ist größer und liegt im Ausführungsbeispiel bei ca. 30°, wobei Werte zwischen 20° und 50° bevorzugt sind. - Der Innenring
3 hat im Radialschnitt den dargestellten S-förmigen Verlauf, der am besten aus3 hervorgeht. Von der Stirnseite13 , an der eine kleine Fase14 angebracht ist, steigt der Radius des Innenrings in Achsrichtung A auf die Wälzkörper4 zu zunächst stark an, erreicht dann einen Wendepunkt15 und läuft dann weiter in Richtung auf die Wälzkörper4 zu flacher aus. Im Endbereich16 läuft das Profil in eine tangentiale Richtung17 aus, die der Achsrichtung A entspricht. - Im Zusammenwirken mit der radial innenliegenden Fläche
6 des Käfigs5 ergibt sich damit folgendes: Der Spalt8 , der zwischen dem Innenring3 und dem Käfig5 verbleibt, nimmt in Achsrichtung A auf die Wälzkörper4 hin (also zur Lagermitte hin) von der Stirnseite13 aus allmählich ab, bis er an der engsten Stelle9 einen minimalen Wert, nämlich den Abstand a, erreicht. Weil die radial innenliegende Fläche6 weiter konisch verläuft, der Innenring3 jedoch im Endbereich16 in Achsrichtung A ausläuft (tangentiale Richtung17 ), steigt der Abstand zwischen Innenring3 und Käfig5 hinter der engsten Stelle9 wieder an, d. h. der Spalt10 weist eine radiale Erstreckung auf, die größer ist als die engste Stelle9 . - Der Abstand a an der engsten Stelle
9 ist dabei sehr klein, wobei die Werte zwischen 0 mm und 2 mm liegen können. Bevorzugt ist ein Wertebereich zwischen 0 mm und 0,8 mm. Die genannten Werte sind vor dem Hintergrund dessen zu verstehen, dass sich für den aus Kunststoff bestehenden Käfig stets gewisse und nicht unerhebliche Formabweichungen ergeben, so dass auch bei einem Abstand a von 0 mm im Betrieb stets eine gewisse Toleranz gegeben ist, die einen Abstand von ungleich Null zur Folge hat. Darüber hinaus öffnet sich auch der Spalt an der engsten Stelle9 , wenn es – was im Betrieb unvermeidlich ist – zu Bewegungen des Käfigs5 in Achsrichtung A kommt. Damit liegt auch bei einer Auslegung des Abstands a auf 0 mm im Betrieb eine gewisse Öffnung der engsten Stelle9 vor, so dass hierdurch Schmierstoff ins Lagerinnere gelangen kann. - Die gewählte Größe des Abstands – zwischen 0 mm und 2 mm – führt also dazu, dass der Käfig
5 gegebenenfalls auf dem Innenring3 mit Linienberührung anläuft und der Käfig5 hierdurch auf dem Innenring3 geführt wird. Im Normalbetrieb und insbesondere bei hohen Drehzahlen liegt indes ein kleiner Abstand a bis zu 2 mm vor, so dass der Käfig5 nicht am Innenring3 reibt. Hierfür ist konstruktionsgemäß der Abstand a im Bereich der engsten Stelle9 zumeist zwischen 0,1 bis 0,5 mm ausgelegt. Zur Anlage des Käfigs5 mit Linienberührung am Innenring3 kommt es lediglich dann, wenn z. B. eine axiale Verschiebung des Käfigs5 relativ zum Innenring3 stattfindet. - Durch die Ausbildung des Innenrings
3 und des Käfigs5 wird erreicht, dass die engste Stelle9 sowie die beiderseits angeordneten Spalte8 und10 eine Art Düsenquerschnitt bilden, der im Zusammenwirken mit hohen Drehzahlen dafür sorgt, dass Schmiermittel ins Lagerinnere gelangt. Das von der Stirnseite her zur Verfügung gestellte Schmiermittel – meist in Form eines Ölnebels – wird durch den kegelförmigen Verlauf der radial innenliegenden Fläche6 infolge der Zentrifugalkraft in Richtung Wälzkörper4 in Achsrichtung A gefördert. Die S-förmige Ausbildung des Innenrings3 im Zusammenwirken mit der kegelförmigen radial innenliegenden Fläche6 sorgt dafür, dass das Schmiermittel über die engste Stelle9 ins Lagerinnere gelangt. - Wie in
1 weiter gesehen werden kann, ist nur der linke Teil des Käfigs5 , d. h. links der Mittenebene11 wie erläutert ausgebildet. Der rechte Teil des Käfigs5 weist indes eine radial innenliegende Fläche6' auf, die in Achsrichtung A verläuft. Diese Fläche6' liegt mit kleinem Abstand b, der ebenfalls bevorzugt zwischen 0 mm und 2 mm beträgt, dem Abschnitt12 des Innenrings3 gegenüber, der ebenfalls in Achsrichtung A verläuft. - Durch die Asymmetrie des Käfigs
5 kann gegebenenfalls eine Erhöhung des Pumpeffekts des Schmiermittels erzielt werden. Darüber hinaus erleichtert die in Achsrichtung A verlaufende radial innenliegende Fläche6' den Zusammenbau des Lagers1 . Es ist namentlich beim Einschieben des Käfigs5 von der linken Seite aus in den Raum zwischen Außenring und Innenring kein Hinterschnitt zu überwinden. Allerdings ist es auch möglich, im Falle dessen, dass eine symmetrische Ausbildung des Käfigs5 ins Auge gefasst wird, Hinterschnitte dadurch zu überwinden, dass die zusammenzubauenden Teile erwärmt bzw. abgekühlt werden, um für den Zusammenbau erforderliche Abmessungen zu erreichen. - Weiterhin ist sehen, dass der Käfig
5 axial beidseitig über die Erstreckung der Lageringe2 ,3 hinaus reicht. Der Überstand ist mit dem Abstand c angegeben. Dieser Überstand c kann einige Prozent der axialen Breite B der Wälzkörper4 betragen. Hierdurch wird die das Schmiermittel auffangende Fläche, d. h. die radial innenliegende Fläche6 , vergrößert. - Die Lösung gemäß
2 zeigt eine Ausgestaltung, bei der der Käfig5 bezüglich der Mittenebene11 symmetrisch ausgeführt ist. Hier ist allerdings der sich in Achsrichtung auf die Wälzkörper4 zu verjüngende Spalt8 zwischen der radial außenliegenden Fläche7 und dem Außenring2 vorgesehen. Analog ergibt sich auch hier eine engste Stelle9 , in der der Käfig5 vom Außenring3 nur noch um einen kleinen Betrag a beabstandet ist. - Im bevorzugten Anwendungsfall der schnell rotierenden Spindel ermöglicht es das Erfindungskonzept, dass eine vorgespannte Lagerung möglich ist und dass eine optimale Schmierung sichergestellt ist. Dabei sind n × dm – Werte von über 2,5 Mio. problemlos zu erreichen.
-
- 1
- Wälzlager
- 2
- Außenring
- 3
- Innenring
- 4
- Wälzkörper
- 5
- Käfig
- 6
- radial innenliegende Fläche
- 6'
- radial innenliegende Fläche
- 7
- radial außenliegende Fläche
- 8
- Spalt
- 9
- engste Stelle
- 10
- Spalt
- 11
- Mittenebene
- 12
- Abschnitt
- 13
- Stirnseite
- 14
- Fase
- 15
- Wendepunkt
- 16
- Endbereich
- 17
- tangentiale Richtung
- A
- Achsrichtung
- r
- Radius
- α
- Winkel
- β
- Winkel
- a
- Abstand
- b
- Abstand
- c
- axialer Überstand
- B
- axiale Breite der Wälzkörper
Claims (17)
- Wälzlager (
1 ), mit einem Außenring (2 ), einem Innenring (3 ) und zwischen diesen angeordneten Wälzkörpern (4 ), wobei die Wälzkörper (4 ) von einem Käfig (5 ) auf Abstand gehalten werden, wobei der Käfig (5 ) mindestens eine radial innenliegende oder radial außenliegende Fläche (6 ,7 ) aufweist, deren Radius (r) sich beim Fortschreiten in Achsrichtung (A) auf die Wälzkörper (4 ) zu zumindest abschnittsweise vergrößert, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig (5 ) mit seiner radial innenliegenden (6 ) oder radial außenliegenden (7 ) Fläche so ausgebildet und angeordnet ist, dass er zusammen mit dem Innenring (3 ) oder Außenring (2 ) einen beim Fortschreiten in Achsrichtung (A) auf die Wälzkörper (4 ) zu sich verkleinernden Spalt (8 ) bildet, wobei der Abstand (a) an der engsten Stelle (9 ) zwischen Käfig (5 ) und Innenring (3 ) oder Außenring (3 ) zwischen 0 mm und 2 mm beträgt. - Wälzlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (a) an der engsten Stelle (
9 ) zwischen Käfig (5 ) und Innenring (3 ) oder Außenring (3 ) zwischen 0 mm und 0,8 mm beträgt. - Wälzlager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Spalt (
10 ) zwischen der Fläche (6 ,7 ) und dem Lagerring (2 ,3 ) hinter der engsten Stelle (9 ) beim Fortschreiten in Achsrichtung (A) auf die Wälzkörper (4 ) zu wieder vergrößert. - Wälzlager nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die radial innenliegende oder radial außenliegende Fläche (
6 ,7 ) zumindest abschnittsweise kegelförmig ausgebildet ist. - Wälzlager nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kegelwinkel (α) der radial innenliegenden Fläche (
6 ) zwischen 1 ° und 20° liegt. - Wälzlager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kegelwinkel (α) der radial innenliegenden Fläche (
6 ) zwischen 7° und 13 ° liegt. - Wälzlager nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenring (
3 ) zumindest in einem Seitenbereich im Radialschnitt einen S-förmigen Verlauf im radial außenliegenden Bereich aufweist. - Wälzlager nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig (
5 ) bezüglich einer Mittenebene (11 ) des Wälzlagers (1 ) unsymmetrisch ausgebildet ist. - Wälzlager nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig (
5 ) auf einer der beiden Seiten der Mittenebene (11 ) eine in Achsrichtung verlaufende radial innenliegende Fläche (6' ) aufweist, die einem in Achsrichtung verlaufenden Abschnitt (12 ) des Innenrings (3 ) in einem Abstand (b) gegenüberliegt. - Wälzlager nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (b) zwischen 0 mm und 2 mm, vorzugsweise zwischen 0 und 0,8 mm, beträgt.
- Wälzlager nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Erstreckung des Käfigs (
5 ) größer ist als die axiale Erstreckung des Außenrings (2 ) und/oder Innenrings (3 ). - Wälzlager nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der axiale Überstand (c) des Käfigs (
5 ) über den Außenring (2 ) und/oder Innenring (3 ) zwischen 3 % und 25 % der axialen Breite (B) der Wälzkörper (4 ) beträgt. - Wälzlager nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Zylinderrollenlager ist.
- Wälzlager nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig (
5 ) am Außenring (2 ) geführt ist. - Wälzlager nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig (
5 ) am Innenring (3 ) geführt ist. - Wälzlager nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig (
5 ) an den Wälzkörpern (4 ) geführt ist. - Wälzlager nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig (
5 ) aus Kunststoff besteht.
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