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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine hydraulisch gedämpfte Befestigung. Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere eine hydraulisch gedämpfte Befestigung mit einer durchragenden Bolzenkonstruktion, die bei einer ersten Frequenz eine axiale Dämpfung und bei einer anderen Frequenz eine radiale Dämpfung aufweist.
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Hintergrund der Erfindung
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Es gibt zahlreiche Anwendungen, bei denen zwei Elemente mittels einer vibrationsdämpfenden Vorrichtung miteinander verbunden sind. Diese Anwendungen beinhalten Karosseriebefestigungen für Kraftfahrzeuge, Hilfsrahmenbefestigungen, Gabelbefestigungen, Motorbefestigungen und dergleichen. Die vibrationsdämpfenden Vorrichtungen dämpfen oder isolieren Vibrationen (einschließlich der durch die Vibrationen induzierten Geräusche) zwischen den beiden Elementen.
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Als eine Art einer derartigen vibrationsdämpfenden Vorrichtung wurde eine flüssigkeitsgefüllte, aktiv vibrationsdämpfende Vorrichtung vorgeschlagen. Die flüssigkeitsgefüllte Vorrichtung beinhaltet ein erstes Befestigungselement, das dazu vorgesehen ist, mit einem der beiden Elemente verbunden zu werden, ein zweites Befestigungselement, das dazu vorgesehen ist, mit dem anderen der beiden Elemente verbunden zu werden, einen elastischen Körper, der das erste und das zweite Befestigungselement verbindet, eine Druck aufnehmende Kammer, die teilweise durch den elastischen Körper ausgebildet und mit einem nicht kompressiblen Fluid gefüllt ist, eine Ausgleichskammer, die teilweise durch eine flexible Schicht ausgebildet und mit dem nicht kompressiblen Fluid gefüllt ist, und einem Drosseldurchlaß, der eine strömungstechnische Verbindung zwischen der Druck aufnehmenden Kammer und der Ausgleichskammer ermöglicht. Die fluidgefüllte Dämpfungsvorrichtung ist dazu geeignet, auf der Basis von Strömungen des Fluids durch den Drosseldurchlaß einen gewünschten Vibrationen dämpfenden Effekt hervorzurufen.
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Eine fluidgefüllte, Vibrationen dämpfende Vorrichtung ist im allgemeinen dazu geeignet, Vibrationen in einer Richtung zu dämpfen, die im allgemeinen bezüglich der Vorrichtung in einer axialen Richtung liegt. Während dieses für eine Vibrationen dämpfende Vorrichtung, die als eine Motorbefestigung verwendet wird, akzeptierbar sein kann, werden zusätzliche Dämpfungseigenschaften benötigt, um das Geräusch, die Dämpfung und die „Härte” des Fahrzeugs einzustellen, wenn diese Vibrationen dämpfenden Vorrichtungen an anderen Orten im Fahrzeug verwendet werden, insbesondere bei der Befestigung eines Führerhauses oder einer Karosserie an einem Rahmen.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung ermöglicht eine hydraulisch gedämpfte Befestigung, die eine hohe Dämpfung in einer bestimmten ersten Frequenz in der axialen Richtung und ebenfalls eine hohe Dämpfung in einer unterschiedlichen Frequenz in einer zu der axialen Richtung orthogonalen Richtung ermöglicht.
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Die Vibrationen dämpfende Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet zwei Sätze von Kammern, die unabhängig paarweise agieren, um die gewünschten Dämpfungseigenschaften in Richtungen zu ermöglichen, die zueinander im allgemeinen senkrecht sind.
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Weitere Gebiete der Anwendbarkeit der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung hervorgehen. Es sollte verstanden werden, daß die ausführliche Beschreibung und die spezifischen Beispiele, die die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung kennzeichnen, ausschließlich zum Zwecke der Darstellung bestimmt sind und den Bereich der Erfindung nicht einschränken sollen.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Die vorliegende Erfindung wird aus der ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen besser verständlich werden, wobei:
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1 eine seitliche Ansicht der hydraulisch dämpfenden Befestigung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt,
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2 eine Aufsicht auf die in der 1 dargestellten Befestigung zeigt,
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3 eine Schnittansicht auf die in den 1 und 2 dargestellte Befestigung zeigt, die in der Richtung der Pfeile 3-3 in 2 entnommen wurde,
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4 eine Schnittansicht auf die in den 1 und 2 dargestellte Befestigung zeigt, die in der Richtung der Pfeile 4-4 in 2 entnommen wurde,
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5 eine freigeschnittene perspektivische Ansicht zeigt, welche die die verschiedenen Kammern verbindenden Durchlässe darstellt,
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6 eine zu der 3 ähnliche Schnittansicht zeigt, die allerdings eine Befestigung gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in ihrem ursprünglich geformten Zustand darstellt,
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7 eine Schnittansicht der in der 6 dargestellten Befestigung zeigt, die die Befestigung allerdings in ihrer Betriebsstellung zeigt,
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8 eine Schnittansicht einer Buchse gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt,
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9 eine Schnittansicht der in der 8 dargestellten Buchse zeigt, die die Befestigung allerdings in ihrer Betriebsstellung zeigt,
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10 eine Schnittansicht einer hydraulisch gedämpften Befestigung gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt und
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11 eine Schnittansicht der hydraulisch gedämpften Befestigung gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
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Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Die folgende Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform(en) ist lediglich beispielhafter Natur und ist keinesfalls dazu bestimmt, die Erfindung, deren Anwendung oder Verwendungen zu beschränken.
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In den 1 bis 5 ist eine hydraulisch gedämpfte Befestigung gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt und allgemein mittels der Bezugsnummer 10 gekennzeichnet. Die Befestigung 10 umfaßt ein äußeres Metall 12, ein inneres Metall 14 und eine Buchseneinheit 16.
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Das äußere Metall 12 ist eine napfartig geformte Komponente, die dazu bestimmt ist, an einem oder den beiden (nicht dargestellten) Elementen befestigt zu werden, die mittels der Befestigung 10 miteinander verbunden werden. Das äußere Metall 12 bildet ein offenes Ende 18 und ein geschlossenes Ende 20 aus. Das geschlossene Ende 20 bildet eine ringförmige Öffnung 22 aus.
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Das innere Metall 14 ist eine zylinderförmige Komponente, die einen kreiszylinderförmigen Bereich 24, der sich durch die Öffnung 22 des äußeren Metalls 12 erstreckt, und einen kegelstumpfförmigen Zylinderbereich 26 beinhaltet, der sich durch das offene Ende 18 des äußeren Metalls 12 erstreckt. Von dem Ende des Bereiches 26 erstreckt sich ein Flansch 28 radial nach außen, um eine Oberfläche 30 zum Zwecke einer Befestigung auszubilden, wobei die Oberfläche 30 dazu bestimmt ist, das andere der beiden mittels der Befestigung 10 miteinander verbundenen Elemente zu ergreifen.
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Die Buchseneinheit 16 ist zwischen dem äußeren Metall 12 und dem inneren Metall 14 angeordnet. Die Buchseneinheit 16 umfaßt eine Buchse 32 aus einem elastomeren Material, ein inneres Rohr 34, eine Tragscheibe 36 und einen Tragring 38. Das innere Metall 14, die elastomere Buchse 32, das innere Rohr 34, die Tragscheibe 36 und der Tragring 38 sind als eine einzige Komponente geformt, wobei das innere Metall 14, das Innenrohr 34, die Tragscheibe 36 und der Tragring 38 mit der elastomeren Buchse 32 verbunden sind. Nach dem Formen wird die Buchseneinheit 16 in das äußere Metall 12 eingesetzt und das offene Ende 18 des äußeren Metalls 12 über den Tragring 38 gebördelt oder umgeformt, um die Buchseneinheit 16 innerhalb des äußeren Metalls 12 zu halten.
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Die Tragscheibe 36 bietet eine Stütze für die Schnittstelle zwischen dem äußeren Metall 12 und der elastomeren Buchse 32.
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Eine gewinkelte Wandung 50 der elastomeren Buchse 32 und des äußeren Metalls 12 definiert eine erste oder untere ringförmige Kammer 52. Zusätzlich definieren die elastomere Buchse 32 und das äußere Metall 12 ebenfalls eine zweite oder obere ringförmige Kammer 54, wobei sich ein Durchlaß 56 für das Fluid zwischen den Kammern 52 und 54 erstreckt. Der Durchlaß 56 für das Fluid erstreckt sich durch einen Arm des Innenrohrs 34, wie in 5 dargestellt ist. Die untere ringförmige Kammer 52, die obere ringförmige Kammer 54 und der Durchlaß 56 für die Flüssigkeit sind sämtlichst mit einem nicht kompressiblen Fluid gefüllt, das in der vorliegenden Ausführungsform eine Mischung aus Glykol und Wasser ist. Das Innenrohr 34 ermöglicht eine Stütze der oberen ringförmigen Kammer 54 sowie den Durchlaß 56 für das Fluid während der Dämpfungsbewegung der Befestigung 10.
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Während einer axialen Bewegung des inneren Metalls 14 bezüglich des äußeren Metalls 12 oder einer axialen Bewegung des äußeren Metalls 12 bezüglich des inneren Metalls 14 (in den 3 und 4 nach oben und nach unten) federt die gewinkelte Wandung 50 der elastomeren Buchse 32 derart ein, daß sich das Volumen der unteren ringförmigen Kammer 52 vergrößert oder verringert. Die Änderung des Volumens der unteren ringförmigen Kammer 52 verursacht, daß das nicht kompressible Fluid durch den Durchlaß 56 für das Fluid zwischen der unteren ringförmigen Kammer 52 und der oberen ringförmigen Kammer 54 strömt. Die Richtung der Strömung des nicht kompressiblen Fluids wird dadurch bestimmt, ob die untere ringförmige Kammer 52 ihr Volumen vergrößert oder verringert. Um eine Vergrößerung oder Verringerung des Volumens der oberen ringförmigen Kammer 54 aufzunehmen, wobei sich das Volumen der unteren ringförmigen Kammer 52 entsprechend vergrößert oder verringert, bildet eine obere ringförmige Wandung 58 der elastomeren Buchse 32 ein Diaphragma aus, das einfedern oder aus- oder einbeulen wird. Die Stütze und Befestigung des Tragrings 38 bewahrt die Integrität der oberen ringförmigen Kammer 54. Durch die Gestaltung des Durchlasses 56 für das Fluid, der unteren ringförmigen Kammer 52 und der oberen ringförmigen Kammer 54 werden die Dämpfungseigenschaften für eine axiale Bewegung der Befestigung 10 festgelegt.
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Die elastomere Buchse 32 und das äußere Metall 12 definieren eine dritte Fluidkammer 60, eine vierte Fluidkammer 62, die diametral gegenüber der dritten Fluidkammer 60 angeordnet ist, und einen Durchlaß 64 für das Fluid, der sich zwischen der dritten und der vierten Fluidkammer 60 und 62 erstreckt. Der Durchlaß 64 für das Fluid erstreckt sich durch einen Arm des inneren Rohres 34, wie in 4 dargestellt ist. Die dritte Fluidkammer 60, die vierte Fluidkammer 62 und der Durchlaß 64 für das Fluid sind mit einem nicht kompressiblen Fluid gefüllt, das in der bevorzugten Ausführungsform eine Mischung aus Glykol und Wasser ist. Das innere Rohr 34 ermöglicht eine Stütze der dritten Fluidkammer 60, der vierten Fluidkammer 62 und des Durchlasses 64 für das Fluid während der Dämpfungsbewegung der Befestigung 10.
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Während einer Querbewegung des inneren Metalls 14 bezüglich des äußeren Metalls 12 oder einer Querbewegung des äußeren Metalls 12 bezüglich des inneren Metalls 14 (in 4 in die Richtung nach links und nach rechts), wird die elastomere Buchse 32 einfedern, um entweder das Volumen der dritten Fluidkammer 60 oder der vierten Fluidkammer 62 in Abhängigkeit von der Richtung der Bewegung zu vergrößern. Die Vergrößerung des Volumens der dritten Fluidkammer 60 wird dazu führen, daß das nicht kompressible Fluid von der dritten Fluidkammer 60 durch den Durchlaß 64 für das Fluid in die vierte Fluidkammer 62 strömt. In einer ähnlichen Weise wird eine Verringerung des Volumens der vierten Fluidkammer 62 verursachen, daß das nicht kompressible Fluid von der vierten Fluidkammer 62 über den Durchlaß 64 für das Fluid in die dritte Fluidkammer 60 strömt. Durch die Ausgestaltung des Durchlasses 64 für das Fluid sowie der dritten und vierten Fluidkammer 60 und 62 werden die Dämpfungseigenschaften für eine Querbewegung (senkrecht zu der axialen Bewegung) der Befestigung 10 festgelegt. Die dritte Fluidkammer 60 und die vierte Fluidkammer 62 sind einander diametral gegenüberliegend angeordnet. Die Dämpfungseigenschaften der Befestigung 10 in einer zu der axialen Richtung orthogonalen Richtung werden daher in den in 4 dargestellten Richtungen nach links und nach rechts ein Maximum aufweisen. Sie werden in den in 3 dargestellten Richtungen nach links und nach rechts ein Minimum aufweisen. Die Befestigung 10 beinhaltet ebenfalls einen Einfederungsdämpfer oder Anschlag 66, der aus dem Stand der Technik allgemein bekannt ist. Ein Bolzen 68 befestigt die beiden verbundenen Elemente und die Befestigung 10 zu einer Einheit.
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Nunmehr wied Bezug auf die 6 und 7 genommen, in denen eine hydraulisch dämpfende Befestigung 110 gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt ist. Die Befestigung 110 gleicht der Befestigung 10 mit der Ausnahme, daß eine integrierte Schmutz- oder Hitzeabdeckung 170 zusammen mit der elastomeren Buchse 32 integriert geformt wurde. Die Abdeckung 170 umfaßt einen im allgemeinen horizontalen oder scheibenförmigen Bereich 172 und einen nach oben gewinkelten, kegelstumpfförmigen Abschnitt 174, wie in 6 dargestellt ist. Die Abdeckung 170 kann nach dem Formen, wie sie in 6 dargestellt ist, in ihre Arbeitsstellung umgekehrt werden, in der sie in 7 dargestellt ist. Die elastomere Abdeckung 170 wird über die mittlere Stellung in ihre Arbeits- oder Spiegelstellung, die in 7 dargestellt ist, aufgrund dessen, was als „tin-lidding” bekannt ist, überschnappen. Die Abdeckung 170 schützt die Befestigung 110 sowohl vor Hitze als auch vor Verschmutzungen, nachdem sie in ihre Arbeitsstellung umgekehrt wurde.
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In den 8 und 9 ist eine elastomere Befestigung 210 gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt. Die Befestigung 210 umfaßt ein rohrförmiges äußeres Metall 212, ein rohrförmiges inneres Metall 214 und eine ringförmige Buchseneinheit 214. Die Buchseneinheit 216 ist eine zylinderförmige Komponente, die eine elastomere Buchse 232 mit einer Vielzahl von Lücken 234 und einem äußeren Gehäuse 236 umfaßt.
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Das innere Metall 214, die elastomere Buchse 232 und das äußere Gehäuse 236 sind zusammen mit der elastomeren Buchse 232 geformt, die sowohl mit dem inneren Metall 214 als auch mit dem äußeren Gehäuse 236 verbunden ist. Diese Einheit wird dann in das äußere Metall 212 eingepreßt, um die Einheit der elastomeren Befestigung 210 zu vervollständigen. Die Befestigung 210 dämpft die Bewegung zwischen dem äußeren Metall 212 und dem inneren Metall 214 aufgrund des Einfederns der elastomeren Buchse 232. Durch die Gestaltung der elastomeren Buchse 232 einschließlich der Gestaltung der Lücken 234 wird die Dämpfungseigenschaften der Befestigung 210 festgelegt.
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Ähnlich zur Befestigung 110 beinhaltet die Befestigung 210 eine integrierte Schmutz- oder Hitzeabdeckung 270, die einteilig mit der elastomeren Buchse 232 geformt ist. Die Abdeckung 270 beinhaltet eine nach oben gewinkelte Wandung 274, wie in 8 dargestellt ist. Die Abdeckung 270 kann nach dem Formen, wie sie in 8 dargestellt ist, in ihre in 9 dargestellte Arbeitsstellung umgekehrt werden. Die elastomere Abdeckung 270 wird durch die mittlere Stellung in ihre Arbeits- oder Spiegelstellung aufgrund dessen, was als „tin-lidding” bekannt ist, umschnappen, wie in 9 dargestellt ist. Die Abdeckung 270 schützt die Befestigung 210 sowohl vor Hitze als auch vor Verschmutzung, nachdem sie in ihre Arbeitsstellung umgekehrt wurde.
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In 10 ist eine hydraulisch gedämpfte Befestigung gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt und im allgemeinen mittels der Bezugsnummer 310 gekennzeichnet. Die Befestigung 310 umfaßt ein Druckgußgehäuse 312, ein inneres Metall 314 und eine Buchseneinheit 316.
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Das Druckgußgehäuse 312 ist ein ringförmiges Element, das dazu vorgesehen ist, an einem der beiden (nicht dargestellten) Elemente befestigt zu werden, die miteinander durch die Befestigung 310 verbunden werden. Das Druckgußgehäuse 312 bildet ein offenes Ende 318, ein geschlossenes Ende 320, das eine ringförmige Öffnung 322 ausbildet, und einen Kanal 324 aus.
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Das innere Metall 314 ist eine zylinderförmige Komponente, die einen sich durch die Öffnung 322 des Druckgußgehäuses 312 erstreckenden zylinderförmigen Abschnitt 326 beinhaltet. Von dem Ende des Abschnitts 326 erstreckt sich ein Flansch 328 radial nach außen, um eine Befestigungsoberfläche 330 auszubilden, die dazu bestimmt ist, das andere der beiden mittels der Befestigung 310 verbundenen Elemente zu ergreifen.
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Die Buchseneinheit 316 ist zwischen dem Druckgußgehäuse 312 und dem inneren Metall 314 angeordnet. Die Buchseneinheit 316 umfaßt eine elastomere Buchse 332, ein inneres Rohr 334 und ein Druckgußrohr 336. Das innere Metall 314, die elastomere Buchse 332, das innere Rohr 334 und das Druckgußrohr 336 sind als eine einzige Komponente geformt, wobei das innere Metall 314, das innere Rohr 334 und das Druckgußrohr 336 mit der elastomeren Buchse 332 verbunden sind. Die Buchseneinheit 316 wird nach dem Formen in das Druckgußgehäuse 312 eingesetzt. Das innere Rohr 334 wird in das offene Ende 318 des Druckgußgehäuses 312 eingepreßt. Das Druckgußrohr 336 wird in die Öffnung 322 des Druckgußgehäuses 312 eingepreßt. Während ein Einpressen in die Öffnung 322 des Druckgußgehäuses 312 beschrieben wurde, sind andere Befestigungsverfahren dieser beiden Komponenten möglich, einschließlich der nachfolgend für 11 beschriebenen Verfahren, sie sind allerdings nicht auf diese beschränkt.
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Nach der Montage mit dem Druckgußgehäuse 312 sitzt die elastomere Buchse 332 dichtend aufgrund einer in der elastomeren Buchse 332 ausgebildeten ringartigen Dichtung 342 an einer inneren Oberfläche 340 und aufgrund einer gummibandartigen Dichtung 346, die ebenfalls in der elastomeren Buchse 332 ausgebildet ist, an einer äußeren Oberfläche 344 des Druckgußgehäuses 312.
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Eine ringförmige Wandung 350 der elastomeren Buchse 332 und das Druckgußgehäuse 312 definieren eine erste oder untere Kammer 352. Die elastomere Buchse 332 und das Druckgußgehäuse 312 bilden zusätzlich eine zweite oder obere Kammer 354 aus. Der Kanal 324 und ein Durchlaß 356 für das Fluid in dem Druckgußgehäuse 312 verbinden die Kammern 352 und 354. Der Durchlaß 356 für das Fluid erstreckt sich durch das innere Rohr 334. Die untere ringförmige Kammer 352, die obere ringförmige Kammer 354, der Kanal 322 und der Durchlaß 356 für das Fluid sind mit einem nicht kompressiblen Fluid gefüllt, welches in der vorliegenden Ausführungsform eine Mischung aus Glykol und Wasser ist.
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Während einer axialen Bewegung des inneren Metalls 314 bezüglich des Druckgußgehäuses 312 (in 10 nach oben und nach unten) federt die ringförmige Wandung 350 der elastomeren Buchse 332, so daß sich das Volumen der unteren ringförmigen Kammern 352 vergrößert oder verringert. Die Änderung des Volumens der unteren ringförmigen Kammer 352 verursacht, daß das nicht kompressible Fluid durch den Durchlaß 356 für das Fluid und den Kanal 324 zwischen der unteren ringförmigen Kammer 352 und der oberen ringförmigen Kammer 354 strömt. Die Richtung der Strömung des Fluids wird dadurch bestimmt, ob sich das Volumen der unteren ringförmigen Kammer 352 vergrößert oder verringert hat. Um eine Vergrößerung oder Verringerung des Volumens der oberen ringförmigen Kammer 354 aufzunehmen, bildet eine obere ringförmige Wandung 358 der elastomeren Buchse 332 ein Diaphragma aus, welches sich dehnen oder aus- oder einbeulen wird. Durch die Gestaltung des Kanals 324, des Durchlasses 356 für das Fluid sowie der Kammern 352 und 354 werden die Dämpfungseigenschaften für eine axiale Bewegung der Befestigung 310 festgelegt.
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In 11 ist eine hydraulisch gedämpfte Befestigung gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt und im allgemeinen mittels der Bezugsnummer 410 gekennzeichnet. Die Befestigung 410 umfaßt ein Druckgußgehäuse 412, ein inneres Metall 414 und eine Buchseneinheit 416.
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Das Druckgußgehäuse 412 ist ein ringförmiges Element, das dazu vorgesehen ist, an einem der beiden Elemente (von denen nur eines dargestellt ist) befestigt zu werden, die mittels der Befestigung 410 verbunden werden. Das Druckgußgehäuse 412 bildet ein offenes Ende 418, ein geschlossenes Ende 420, das eine ringförmige Öffnung 422 ausbildet, und einen Kanal 424 aus.
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Das innere Metall 414 ist eine zylinderförmige Komponente, die einen kreiszylinderförmigen Bereich 426 beinhaltet, der sich durch die Öffnung 422 des Druckgußgehäuses 412 erstreckt. Von dem Ende des Bereiches 426 erstreckt sich ein Flansch 428 radial nach außen, um eine Befestigungsfläche 430 auszubilden, die dazu bestimmt ist, das andere der beiden Elemente, die mittels der Befestigung 410 verbunden werden, zu ergreifen.
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Die Buchseneinheit 416 ist zwischen dem Druckgußgehäuse 412 und dem inneren Metall 414 angeordnet. Die Buchseneinheit 416 umfaßt eine elastomere Buchse 432, ein inneres Rohr 434 und ein Druckgußrohr 436. Das innere Metall 414, die elastomere Buchse 432, das innere Rohr 434 und das Druckgußrohr 436 sind als eine einzelne Komponente geformt, wobei das innere Metall 414, das innere Rohr 434 und das Druckgußrohr 436 mit der elastomeren Buchse 432 verbunden sind. Nach dem Formen wird die Buchseneinheit 416 in das Druckgußgehäuse 412 eingesetzt. Das innere Rohr 434 wird in das offene Ende 418 des Druckgußgehäuses 412 eingepreßt. Das Druckgußrohr 436 erstreckt sich durch die Öffnung 322 des Druckgußgehäuses 312 und ist an dem Druckgußgehäuse 312 durch Popnieten oder andere im Stand der Technik allgemein bekannte Verfahren befestigt.
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Nach der Montage mit dem Druckgußgehäuse 412 sitzt die elastomere Buchse 432 dichtend aufgrund einer O-ringartigen Dichtung 442, die in der elastomeren Buchse 432 ausgebildet ist, an einer inneren Oberfläche 440 und aufgrund einer gummibandartigen Dichtung 446, die ebenfalls in der elastomeren Buchse 432 ausgebildet ist, an einer äußeren Oberfläche 444 des Druckgußgehäuses 412.
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Eine ringförmige Wandung 450 der elastomeren Buchse 432 und das Druckgußgehäuse 412 definieren eine erste oder untere Kammer 452. Die elastomere Buchse 432 und das Druckgußgehäuse 412 bilden zusätzlich eine zweite oder obere Kammer 454 aus. Der Kanal 452 und ein Durchlaß 456 für das Fluid in dem Druckgußgehäuse 412 verbinden die Kammern 452 und 454. Der Durchlaß 456 für das Fluid erstreckt sich durch das innere Rohr 434. Die untere ringförmige Kammer 452, die obere ringförmige Kammer 454, der Kanal 424 und der Flüssigkeitsdurchlaß 456 sind mit einem nicht kompressiblen Fluid gefüllt, das in der bevorzugten Ausführungsform eine Mischung aus Glykol und Wasser ist.
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Während einer axialen Bewegung des inneren Metalls 414 bezüglich des Druckgußgehäuses 412 (in 11 nach oben und nach unten), dehnt sich die ringförmige Wandung 450 der elastomeren Buchse 432 derart, daß sich das Volumen der unteren ringförmigen Kammern 452 vergrößert oder verringert. Die Änderung des Volumens der unteren ringförmigen Kammer 452 verursacht, daß das nicht kompressible Fluid durch den Durchlaß 456 für das Fluid und den Kanal 424 zwischen der unteren ringförmigen Kammer 452 und der oberen ringförmigen Kammer 454 strömt. Die Richtung der Strömung des Fluids wird dadurch bestimmt, ob sich das Volumen der unteren ringförmigen Kammer 452 vergrößert oder verringert. Um eine Vergrößerung oder Verkleinerung des Volumens der oberen ringförmigen Kammer 454 aufzunehmen, bildet eine obere ringförmige Wandung 458 der elastomeren Buchse 432 ein Diaphragma aus, welches sich dehnen oder ein- oder ausbeulen wird. Durch die Ausgestaltung des Kanals 424, des Durchlasses 456 für das Fluid und der Kammern 452 und 454 werden die Dämpfungseigenschaften für eine axiale Bewegung der Befestigung 410 festgelegt.
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Ebenfalls an der Befestigung 410 ist eine Rückschlagbefestigung 460 befestigt. Die Rückschlagbefestigung 460 umfaßt ein äußeres Metall 462, eine endseitige Kappe 464 und eine Buchseneinheit 466. Das äußere Metall 462 ist eine napfartig geformte Komponente, die ein offenes Ende 468 und ein geschlossenes Ende 470 ausbildet. Das geschlossene Ende 470 definiert einen äußeren Flansch 472, der innerhalb des inneren Durchmessers des Druckgußrohres 436 der Buchseneinheit 416 aufgenommen ist.
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Die endseitige Kappe 464 ist ein ringförmiges Element, das eine zentrale Öffnung 474 ausbildet. Ein (nicht dargestellter) Bolzen 68 erstreckt sich durch die beiden verbundenen Elemente, das innere Metall 414 und die endseitige Kappe 464, um das Befestigungssystem zu befestigen.
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Die Buchseneinheit 466 ist zwischen dem äußeren Metall 462 und dem inneren Metall 414 angeordnet. Die Buchseneinheit 466 umfaßt eine elastomere Buchse 482 und ein inneres Rohr 484. Die elastomere Buchse 482 und das innere Rohr 484 sind als eine einzelne Komponente geformt, wobei das innere Rohr 484 mit der elastomeren Buchse 482 verbunden ist. Nach dem Formen wird die Buchseneinheit 466 in das äußere Metall 462 eingesetzt. Das äußere Ende des inneren Rohrs 484 wird über das offene Ende 468 des äußeren Metalls 462 umgebördelt oder geformt, um die Buchseneinheit 466 innerhalb des äußeren Metalls 462 zu halten. Die Einheit wird nachfolgend an der Befestigung 410 befestigt, indem die elastomere Buchse 482 über das innere Metall 414 montiert und der äußere Flansch 472 mittels des Druckgußrohrs 436 ergriffen wird. Die elastomere Buchse 482 kann mit dem inneren Metall 414 eine Preßpassung ausbilden oder die elastomere Buchse 482 kann mit dem inneren Metall 414 verbunden sein. Der (nicht dargestellte) Bolzen 68 erstreckt sich durch die beiden verbundenen Komponenten, das innere Metall 414 und die endseitige Kappe 464, um das Befestigungssystem nach einem Einbau in das Fahrzeug zu befestigen. Der Spalt zwischen der endseitigen Kappe 464 und dem inneren Metall 414 agiert zusammen mit der elastomeren Buchse 482 als Rückstoßanschlag für das Befestigungssystem.
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Die elastomere Buchse 482 und das äußere Metall 462 definieren eine dritte Fluidkammer 490, eine der dritten Fluidkammer 490 diametral gegenüberliegende vierte Fluidkammer 492 und einen sich zwischen der dritten und der vierten Fluidkammer 490 und 492 erstreckenden Durchlaß 494 für das Fluid. Der Durchlaß 494 für das Fluid erstreckt sich durch einen Arm des inneren Rohres 484. Die dritte Fluidkammer 490, die vierte Fluidkammer 492 und der Durchlaß 494 für das Fluid sind mit einem nicht kompressiblen Fluid gefüllt, welches in der bevorzugten Ausführungsform eine Mischung aus Glykol und Wasser ist. Das innere Rohr 484 ermöglicht eine Stütze der dritten Fluidkammer 490, der vierten Fluidkammer 492 und des Durchlasses 494 für das Fluid während der Dämpfungsbewegung der Rückstoßbefestigung 460.
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Während einer Querbewegung des inneren Metalls 414 bezüglich des äußeren Metalls 462 oder einer Querbewegung des äußeren Metalls 462 bezüglich des inneren Metalls 414 (in 11 in die Richtungen nach links und nach rechts), wird die elastomere Buchse 482 einfedern, um das Volumen entweder der dritten Fluidkammer 490 oder der vierten Fluidkammer 492 in Abhängigkeit von der Richtung der Bewegung zu vergrößern. Die Verringerung des Volumens der dritten Fluidkammer 490 wird verursachen, daß das nicht kompressible Fluid von der dritten Fluidkammer durch den Durchlaß 494 für das Fluid in die vierte Fluidkammer 492 strömt. In einer ähnlichen Weise wird eine Verringerung des Volumens der vierten Fluidkammer 492 verursachen, daß das nicht kompressible Fluid von der vierten Fluidkammer 492 durch den Durchlaß 494 für das Fluid in die dritte Fluidkammer 490 strömt. Durch die Ausgestaltung des Durchlasses 494 für das Fluid und der dritten und vierten Fluidkammer 490 und 492 werden die Dämpfungseigenschaften für eine Querbewegung (orthogonal zu der axialen Bewegung) für die Rückstoßbefestigung 460 festgelegt. Die dritte Fluidkammer 490 und die vierte Fluidkammer 492 sind einander diametral gegenüberliegend angeordnet. Die Dämpfungseigenschaften der Rückstoßbefestigung 460 werden daher in den in 11 dargestellten Richtungen nach links und nach rechts ein Maximal besitzen und in den zu den in 11 dargestellten Richtungen senkrechten Richtung ein Minimum besitzen.
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Die Beschreibung der Erfindung ist lediglich beispielhafter Natur, weshalb Änderungen, die nicht vom Geist der Erfindung abweichen, als in den Bereich der Erfindung fallend zu verstehen sind. Derartige Variationen werden nicht als Abweichung vom Geist und dem Bereich der Erfindung betrachtet.