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Hintergrund
der Erfindung und Stand der Technik
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Metalldichtung, welche zur Abdichtung
zwischen zwei Motorelementen, wie einem Zylinderkopf und einem Zylinderblock
eines Motors einzubauen ist.
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Wenn
eine Verbindungsfläche
des Zylinderkopfs und des Zylinderblocks (Zylinderkörpers) eines Kraftfahrzeugmotors
(interne Verbrennung) abgedichtet wird, wird eine Metallzylinderkopfdichtung
dazwischen eingebaut und dichtet Verbrennungsgas, Kühlwasser
oder Schmieröl
ab.
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Wenn
die Umrandung einer Zylinderbohrung (Verbrennungsraumbohrung) abgedichtet
wird, ist es erforderlich Hochtemperaturverbrennungsgas mit einem
durch Zurückfalten
des Randstücks
der Bohrung vorgesehenen Faltabschnitt (Dichtabschnitt) und außerdem mit
mehreren vorgesehenen Wülsten abzudichten.
Folglich ist die Umrandung der Zylinderbohrung durch mehrere Dichtungslinien
abgedichtet.
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Eine
der vorgeschlagenen Zylinderkopfdichtungen ist eine Zylinderkopfdichtung,
umfassend: den Faltabschnitt, welcher in der ersten Platte vorgesehenen
ist; den ersten Vollwulst, welcher in der ersten Platte innerhalb
des Faltabschnitts vorgesehen ist; einen Halbwulst, welcher in der
ersten Metallplatte außerhalb
des Faltabschnitts vorgesehen ist; und einen zweiten Vollwulst,
welcher in einer zweiten Metallplatte außerhalb des Halbwulsts vorgesehen
ist (siehe zum Beispiel Japanische Patentanmeldung Nr. 2001-173786).
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Da
Motormaterialen wegen einer Gewichtsreduktion der Motoren aluminiumlegiert
oder gewichtsreduziert sind, verringert sich tendenziell die Steifigkeit
der Motorelemente wie des Zylinderblocks und des Zylinderkopfs.
Folglich verschleißen
diese Elemente beim Motorbetrieb leicht.
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Deshalb
steht im Fall der Verwendung eines Wulsts, dessen Dichtungsanpressdruck
lokal hoch ist oder eines Wulsts, dessen Vermögen der Bewegung in einer vertikalen
Richtung des Zylinderkopfs während
des Motorbetriebs zu folgen (Folgevermögen) schlecht ist, der Oberteil
des Wulsts der Dichtung mit dem Zylinderkopf (oder Zylinderblock)
auf Grund der Bewegung des Zylinderkopfs in Kontakt, so dass es zu „Brinelling" (Vertiefung) in
dem Zylinderkopf (oder Zylinderblock) kommt. In Folge dessen wird
der Dichtungsanpressdruck um die Zylinderbohrung ungleichmäßig und
die Dichtungsleistung sinkt.
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Andererseits
ist es bekannt, dass sich durch die Verwendung von Federstahl für einen
Dichtungswulst um die Zylinderbohrung das Vermögen des Wulsts der vertikalen
Bewegung des Zylinderkopfs während
des Motorbetriebs zu folgen verbessert. Jedoch weist der Wulst durch
die Verwendung des Federstahls für
einen Teil des Wulsts einer primären Dichtung,
welche einen hohen Anpressdruck erfordert, Risse auf Grund wiederholter
vertikaler Bewegungen des Zylinderkopfs während des Motorbetriebs auf.
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Die
vorliegende Erfindung dient der Lösung der oben erwähnten Probleme.
Eine Aufgabe der Erfindung ist das Bereitstellen einer Metalldichtung, welche
eine verbesserte Dichtungsleistung relativ zur Zylinderbohrung aufweist
und welche den Wulst vor Rissen, selbst unter wiederholten vertikalen
Bewegungen des Zylinderkopfs während
des Motorbetriebs bewahren kann.
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Weitere
Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung
der Erfindung ersichtlich.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Zur
Lösung
der oben beschriebenen Aufgaben beinhaltet eine Metalldichtung der
vorliegenden Erfindung, welche zwischen einem Zylinderkopf und einem
Zylinderblock eines Motors abdichtet: einen Faltabschnitt einer
ersten Metallplatte, welcher um eine Zylinderbohrung vorgesehen
ist; einen ersten Vollwulst einer zweiten Metallplatte, welcher
innerhalb des Faltabschnitts vorgesehen ist; und einen zweiten Vollwulst,
welcher in einer dritten Metallplatte gebildet ist, welche in die
erste Metallplatte um den äußeren Umfang
des ersten vollwulsts geschichtet ist.
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Die
zweite Metallplatte ist aus angelassenem Stahl hergestellt und dünner als
die erste Metallplatte ausgebildet, und die dritte Metallplatte
ist aus Federstahl hergestellt.
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Ferner
ist der in einem sekundären
Dichtungsabschnitt des zweiten Vollwulsts erzeugte Dichtungsanpressdruck
geringer ausgeführt
als der in einem primären
Dichtungsabschnitt des ersten Vollwulsts erzeugte Dichtungsanpressdruck.
Der Anpressdruck des primären
Dichtungsabschnitts ist verstärkt
und das Folgevermögen
des sekundären
Dichtungsabschnitts ist verstärkt.
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Außerdem werden
die oben beschriebenen Dichtungsanpressdrücke durch Mittelwertbildung
der größten Anpressdrücke einer
jeden Querschnittsfläche
in einer Umfangsrichtung entsprechend verglichen.
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Ersatzweise
beinhaltet die zwischen dem Zylinderkopf und dem Zylinderblock des
Motors abdichtende Metalldichtung: den Faltabschnitt der ersten Metallplatte,
welche um die Zylinderbohrung vorgesehen ist; der erste Vollwulst
der zweiten Metallplatte, welcher innerhalb des Faltabschnitts vorgesehen
ist; und der zweite Vollwulst, welcher in der dritten Metallplatte
gebildet ist, welche auf die erste Metallplatte um den äußeren Umfang
des ersten Vollwulsts geschichtet ist.
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Die
Höhe des
Wulsts des zweiten Vollwulsts ist höher als die Höhe des Wulsts
des ersten Vollwulsts ausgeführt,
und der Federstahl wird für
die zweite Metallplatte und die dritte Metallplatte verwendet. Gleichzeitig
ist die zweite Metallplatte dünner
als die dritte Metallplatte ausgeführt, und die Härte der dritten
Metallplatte ist größer ausgebildet
als die der zweiten Metallplatte.
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Der
in dem sekundären
Dichtungsabschnitt des zweiten Vollwulsts erzeugte Dichtungsanpressdruck
ist geringer ausgeführt
als der in dem primären Dichtungsabschnitt
des ersten Vollwulsts erzeugte Dichtungsanpressdruck. Folglich ist
der Anpressdruck des primären
Dichtungsabschnitts verstärkt und
das Folgevermögen
des sekundären
Dichtungsabschnitts ist verstärkt.
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Insbesondere
ist in einer Struktur der Metallschichtdichtung mit einem „gefalteten
Verbrennungsraum" der
erste Vollwulst im primären
Dichtungsabschnitt innerhalb des Faltabschnitts aus dem angelassenen
Stahl vorgesehen, und der zweite Vollwulst in dem angrenzenden sekundären Dichtungsabschnitt
ist aus dem Federstahl vorgesehen.
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Alternativ
wird der Federstahl für
den ersten Vollwulst und den zweiten Vollwulst verwendet, und die
Härte des
Federstahls des zweiten Vollwulsts ist größer ausgebildet als die des
Federstahls des ersten Vollwulsts.
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Ferner
sind in der oben erwähnten
Metalldichtung mehrere dritte Metallplatten vorgesehen, und mehrere
zweite Vollwülste
sind überlappt
und geschichtet. Auf Grund der Struktur können das Folgevermögen und
die Kompressibilität
des zweiten Vollwulsts signifikant verbessert werden.
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Nach
dem Aufbau wird der Federstahl für
die zweiten Vollwülste
oder die ersten und zweiten Vollwülste verwendet, und gleichzeitig
sind die Dichtungsanpressdrücke
der zweiten Vollwülste
geringer als die Dichtungsanpressdrücke der ersten Vollwülste ausgeführt.
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In
Folge dessen kann das Vermögen
des Wulsts, der vertikalen Bewegung des Zylinderkopfs während des
Motorbetriebs zu folgen verbessert werden. Hierbei kann die Dichtungsfunktion
zwischen dem primären
Dichtungsabschnitt und dem sekundären Dichtungsabschnitt derart
aufgeteilt werden, dass der primäre
Dichtungsabschnitt des ersten Vollwulsts den starken Anpressdruck
aufweist und die sekundären
Dichtungsabschnitte der zweiten Vollwülste die starken Folgevermögen aufweisen.
Folglich können
der primäre
Dichtungsabschnitt und die sekundären Dichtungsabschnitte wirksam
abgedichtet werden, ohne dass der Wulst bricht.
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Insbesondere
sind in der Metalldichtung mit der „gefalteten Verbrennungsraumbohrung" die aus einem Federmaterial
hergestellten Dichtungswülste in
den sekundären
Dichtungsabschnitten, deren Anpressdrücke relativ gering sind, vorgesehen,
und nicht in einem Teil der primären
Dichtung mit hohem Anpressdruck vorgesehen. In Folge dessen kann
das Folgevermögen
des Wulsts gewährleistet
werden und der Wulst kann vor einem Bruch bewahrt werden. Gleichzeitig
ist die Dichtungsfunktion wirksam zwischen dem primären Dichtungsabschnitt
mit dem starkem Anpressdruck und den sekundären Dichtungsabschnitten mit
den starken Folgevermögen aufgeteilt,
so dass eine hohe Dichtungsleistung beibehalten werden kann.
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Gemäß der Metalldichtung
der vorliegenden Erfindung sind in der Dichtung mit der „gefalteten Verbrennungsraumbohrung" die in den zweiten
Vollwülsten
erzeugten Dichtungsanpressdrücke
geringer ausgeführt
als der in dem ersten Vollwulst erzeugte Dichtungsanpressdruck,
und die Dichtungsfunktion ist zwischen dem primären Dichtungsabschnitt mit dem
starkem Anpressdruck und den sekundären Dichtungsabschnitten mit
den starken Folgevermögen
aufgeteilt.
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In
Folge dessen kann der Anpressdruck des primären Dichtungsabschnitts geringer
als der Anpressdruck des herkömmlichen
primären
Dichtungsabschnitts aufgebaut werden, und der erste Vollwulst kann
vor einem Bruch bewahrt werden.
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Ferner
sind die sekundären
Dichtungsabschnitte, welche geringere Anpressdrücke als der herkömmliche
primäre
Dichtungsabschnitt und einen höheren
Anpressdruck als der herkömmliche
sekundäre
Dichtungsabschnitt aufweisen, aus den zweiten Vollwülsten unter
Verwendung des Federstahls hergestellt. In Folge dessen können die
zweiten Vollwülste
vor einem Bruch bewahrt werden, und gleichzeitig kann das Folgevermögen gewährleistet
werden. Deshalb kann sogar in dem zweiten Vollwulst eine hohe Dichtungsleistung
gewährleistet
werden.
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Überdies
ist es schwierig „Brinelling" zu erzeugen, da
der Oberteil des Wulsts nicht direkt mit Motorelementen in Kontakt
kommt.
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Deshalb
kann eine hohe Dichtungsleistung für die Zylinderbohrung erreicht
werden, und außerdem
kann genügend
Vermögen,
den wiederholten vertikalen Bewegungen des Zylinderkopfs während des
Motorbetriebs zu folgen, erreicht werden. Folglich kann ein Bruch
des Wulsts verhindert werden.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 zeigt
eine Teilschnittansicht einer Metalldichtung gemäß einer ersten Ausgestaltung
der vorliegenden Erfindung;
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2 zeigt
eine Teilschnittansicht einer Metalldichtung gemäß einer zweiten Ausgestaltung
der vorliegenden Erfindung;
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3 zeigt
eine Teilschnittansicht einer Metalldichtung gemäß einer dritten Ausgestaltung
der vorliegenden Erfindung; und
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4 zeigt
eine Ansicht einer typischen Druckverteilung einer Metalldichtung
gemäß der ersten
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung.
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Genaue Beschreibung
bevorzugter Ausgestaltungen
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Nachfolgend
werden Ausgestaltungen einer Metallschichtdichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung mit Bezug zu den Zeichnungen erklärt. Außerdem sind die 1 bis 3 beispielhaft
erklärende Zeichnungen,
und Strukturen sind übertrieben
dargestellt durch gegenüber
den realen Größen verschiedene
Größen von
Zylinderbohrungen, Vollwülsten, Dicken
einer Metallplatte und so weiter, so dass die Strukturen noch einfacher
zu verstehen sind.
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Eine
Metalldichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
ist eine Zylinderkopfdichtung, welche zwischen Motorelementen, wie
zum Beispiel einem Zylinderkopf und einem Zylinderblock (Zylinderkörper) eines
Motors einzubauen ist. Die Metalldichtung dichtet Hochtemperatur-
und Hochdruckverbrennungsgas von Zylinderbohrungen, und Fluide,
wie zum Beispiel Kühlwasser
oder Öl
und so weiter, in Kühlwasserkanälen und
so weiter ab.
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Die
Metalldichtung ist gemäß der Form
des Motorelements wie zum Beispiel dem Zylinderblock gefertigt.
Die Metalldichtung beinhaltet die Zylinderbohrung (Verbrennungsraumbohrung),
eine Flüssigkeitsbohrung
für zirkulierendes
Kühlwasser
oder Motoröl,
und Zylinderkopfschraubenbohrungen zum Befestigen der Zylinderkopfschrauben.
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Wie
in 1 gezeigt ist, besteht eine Metalldichtung 1 gemäß einer
ersten Ausgestaltung aus einer ersten Metallplatte 10,
einer zweiten Metallplatte 20 und einer dritten Metallplatte 30.
Die erste Metallplatte 10 ist aus einer Weichstahlplatte
hergestellt, die zweite Metallplatte 20 ist aus angelassenem
Stahl wie zum Beispiel einem rostfreien angelassenen Material (angelassenes
Material) hergestellt und die dritte Metallplatte 30 ist
entsprechend aus Federstahl wie zum Beispiel einem rostfreien gut
getemperten Material (Federstahlplatte) hergestellt.
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Ein
Faltabschnitt (Dichtabschnitt) 11 der ersten Metallplatte 10 ist
um eine Zylinderbohrung vorgesehen, welche eine dichtende Bohrung
ist. Ferner ist die zweite Metallplatte 20 mit einem ersten
Vollwulst 21, welcher eine Erhöhung oder eine Vertiefung (Erhöhung in 1)
zur Seite des Faltabschnitts 11 hin wird vorgesehen, und
ist innerhalb des Faltabschnitts 11 angeordnet. Ein Halbwulst 22 ist
um den ersten Vollwulst 21 vorgesehen, und ein zweiter
in der dritten Metallplatte 30 vorgesehener Vollwulst 31 grenzt
an den Halbwulst 22 an.
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Die
erste Metallplatte 10 beinhaltet ferner einen Grundabschnitt 10a mit
einem gekrümmten
Abschnitt 10b, welcher sich vom Grundabschnitt 10a zum
Definieren einer Zylinderbohrung erstreckt. Der Faltabschnitt 11 erstreckt
sich vom gekrümmten
Abschnitt 10b. Die zweite Metallplatte 20 beinhaltet
ferner einen Grundabschnitt 20a, welcher sich vom Halbwulst 22 nach außen erstreckt.
Die dritte Metallplatte 30 ist über dem Grundabschnitt 10a angeordnet,
und der Grundabschnitt 20a ist über der dritten Metallplatte 30 angeordnet.
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Die
Metalldichtung 1 wird durch Übereinanderschichten der ersten,
zweiten und dritten Metallplatten 10, 20, 30 gebildet.
Außerdem
ist der zweite Vollwulst 31 in 1 derart
vorgesehen, so dass er zur Seite des Faltabschnitts 11 vorspringt;
jedoch könnte
der zweite Vollwulst 31 derart vorgesehen sein, so dass
er gegenüber
der Seite des Faltabschnitts 11 vertieft ist.
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In
dieser Struktur ist der in dem zweiten Vollwulst 31 erzeugte
Dichtungsanpressdruck geringer als der in dem ersten Vollwulst 21 erzeugte
Dichtungsanpressdruck. Folglich ist der Dichtungsanpressdruck eines
primären
Dichtungsabschnitts verstärkt,
und das Folgevermögen
an einem sekundären
Dichtungsabschnitt ist verstärkt.
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Ein
Mittelwert, mit dem die größten Anpressdrücke einer
jeden Querschnittsfläche
hinsichtlich einer jeden Umfangsrichtung in einer umlaufenden Richtung
gemittelt sind, wird zum Vergleichen des Dichtungsanpressdrucks
verwendet. Folglich wird die Breite, Höhe und Form des Wulsts des
ersten Vollwulsts 21 und des zweiten Vollwulsts 31 basierend
auf Berechnungen, Experimenten und so weiter ausgewählt.
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Im Übrigen ist
die Form der Querschnittsfläche
der Vollwülste 21, 31 nicht
genau eingegrenzt und es können
Formen wohlbekannter Wülste
wie zum Beispiel ein Bogen, ein Wellenmuster, ein Dreieck, ein Trapez,
ein Viereck, und so weiter verwendet werden.
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Ferner
ist das Folgevermögen
des sekundären
Dichtungsabschnitts in der ersten Ausgestaltung durch die Verwendung
des Federstahls mit einer großen
Federleistung für
den zweiten Vollwulst 31 verstärkt.
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Gleichzeitig
berührt
der zweite Vollwulst 31 nicht direkt die Kontaktfläche auf
einer Seite eines Motorelements durch die zweite Metallplatte 20,
welche zu einer oberen Wand wird, indem der zweite Vollwulst 31 mit
einem Einlegewulst ausgebildet ist.
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Wegen
des Aufbaus kann das „Brinelling" verhindert werden,
welches durch die Druckbindung des Oberteils des zweiten Vollwulsts 31 und
die Kontaktfläche
des Motorelements, wie einem Aluminiumzylinderkopf, erzeugt wird.
In Folge dessen kann die Erzeugung einer Vertiefung in dem Motorelement verhindert
werden, und eine Verschlechterung der Dichtungsleistung kann verhindert
werden.
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Ferner
besteht, wie in 2 gezeigt ist, eine Metalldichtung 1A gemäß einer
zweiten Ausgestaltung aus: einer ersten Metallplatte 10;
einer zweiten Metallplatte 20A in der Form eines Rings;
einer dritten Metallplatte 30A; und einer vierten Metallplatte 40.
Die erste Metallplatte 10 und die vierte Metallplatte 40 sind
aus der Weichstahlplatte hergestellt; die zweite Metallplatte 20A ist
aus dem angelassenen Stahl hergestellt; und die dritte Metallplatte 30A ist entsprechend
aus dem Federstahl hergestellt.
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Der
Faltabschnitt 11 der ersten Metallplatte 10 ist
um die Zylinderbohrung vorgesehen, welche die zu dichtende Bohrung
ist. Ferner ist der erste Vollwulst 21A, welcher die Erhöhung oder
die Vertiefung (Erhöhung
in 2) zur Seite des Faltabschnitts 11 hin
wird, auf der ringförmigen
zweiten Metallplatte 20A vorgesehen und innerhalb des Faltabschnitts 11 angeordnet.
Die vierte Metallplatte 40 ist um den ersten Vollwulst 21A vorgesehen.
Außerdem
ist der zweite Vollwulst 31A in der dritten Metallplatte 30A derart
vorgesehen, so dass er gegenüber
der Seite des Faltabschnitts 11 vertieft ist. Die Metalldichtung 1A entsteht
durch Übereinanderschichten
der ersten bis vierten Metallplatten 10, 20A, 30A, 40.
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Selbst
in dieser Struktur ist, wie im Fall der ersten Ausgestaltung, der
in dem zweiten Vollwulst 31A erzeugte Dichtungsanpressdruck
geringer ausgeführt
als der in dem ersten Vollwulst 21A erzeugte Dichtungsanpressdruck.
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In
der zweiten Ausgestaltung ist das Folgevermögen des sekundären Dichtungsabschnitts durch
Verwendung des Federstahls mit der großen Federleistung für den zweiten
Vollwulst 31A verstärkt.
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Gleichzeitig
ist der zweite Vollwulst 31A durch den Wulst so gebildet,
dass er eine Ausbuchtung gegenüber
der Seite des Faltabschnitts 11 aufweist, so dass der Oberteil
der Erhöhung
des zweiten Vollwulsts 31A nicht direkt die montierte Fläche eines Motors
berührt.
Auf Grund der Struktur kann die Erzeugung des „Brinelling" (Vertiefung) in
der Kontaktfläche
des Aluminiummotorelements verhindert werden.
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Ferner
besteht, wie in 3 gezeigt ist, eine Metalldichtung 1B gemäß einer
dritten Ausgestaltung aus: einer ersten Metallplatte 10;
einer zweiten Metallplatte 20A; und zwei dritten Metallplatten 30, 30A. Die
erste Metallplatte 10 ist aus der Weichstahlplatte hergestellt;
die zweite Metallplatte 20A ist aus dem angelassenen Stahl
hergestellt; und die dritten Metallplatten 30, 30A sind
entsprechend aus einem Federmaterial hergestellt.
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Der
Faltabschnitt 11 der ersten Metallplatte 10 ist
um die Zylinderbohrung vorgesehen, welche die zu dichtende Bohrung
ist. Ferner ist der erste Vollwulst 21A, welcher die Erhöhung oder
die Vertiefung (Erhöhung
in 3) zur Seite des Faltabschnitts 11 hin
wird, auf der zweiten Metallplatte 20A vorgesehen und innerhalb
des Faltabschnitts 11 angeordnet. Die zweiten Vollwülste 31, 31A,
deren vertiefte Abschnitte sich gegenüberliegen, sind in den zwei
dritten Metallplatten 30, 30A um den ersten Vollwulst 21A und
außerhalb
des Faltabschnitts 11 vorgesehen. Die Metalldichtung 1B entsteht
durch Übereinanderschichten
der ersten bis dritten Metallplatten 10, 20A, 30 und 30A.
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Selbst
bei diesem Aufbau ist ebenso wie in den ersten und zweiten Ausgestaltungen
der in den zweiten Vollwülsten 31, 31A erzeugte
Dichtungsanpressdruck geringer ausgeführt als der in dem ersten Vollwulst 21A erzeugte
Dichtungsanpressdruck.
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In
der dritten Ausgestaltung ist der sekundäre Dichtungsabschnitt durch
Verwendung des Federstahls mit der großen Federleistung für die zweiten Vollwülste 31, 31A verstärkt. In
diesem Fall berührt der
Oberteil des zweiten Vollwulsts 31 die Kontaktfläche des
Motorelements direkt. Jedoch sind die sekundären Dichtungswülste 31, 31A darüber und
darunter doppelt vorgesehen, so dass das Folgevermögen und
die Kompressibilität
zusätzlich
größer werden,
und die Kompressibilität
des Wulstabschnitts ist größer ausgeführt als
die des Einzelwulstabschnitts. Folglich kann ein Einwirken auf die
Kontaktfläche
des Motorelements absorbiert werden.
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In
den oben erwähnten
ersten bis dritten Ausgestaltungen ist der Grund, weshalb der Aufteilungs-
oder Stützanteil
des Dichtungsanpressdrucks an dem zweiten Vollwulst 31 größer ausgeführt werden
kann als der einer herkömmlichen
Metalldichtung, der Folgende. Das Folgevermögen und die Kompressibilität sind mittels
Verwendung des Federstahls für
die zweiten Vollwülste 31, 31A verstärkt, und
die Erzeugung des „Brinneling" in der Kontaktfläche des
Motorelements kann selbst in dem großen Dichtungsanpressdruck verhindert
werden.
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In
den ersten bis dritten Ausgestaltungen ist die zweite Metallplatte 20 aus
angelassenem Stahl hergestellt und die dritten Metallplatten 30, 30A sind entsprechend
aus Federstahl hergestellt.
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Jedoch
sind in den vierten bis sechsten Ausgestaltungen der Erfindung die
zweite Metallplatte 20 und die dritten Metallplatten 30, 30A statt
dessen aus dem Federstahl hergestellt. Gleichzeitig ist die zweite Metallplatte 20 dünner als
die dritten Metallplatten 30, 30A ausgeführt, und
der Härtegrad
der dritten Metallplatten 30, 30A ist größer als
derjenige der zweiten Metallplatte 20 ausgeführt.
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Ferner
ist in den vierten und fünften
Ausgestaltungen (gleiche Struktur wie in 1 und 2 gezeigt,
aber die verwendeten Materialien sind andere als die oben angegebenen)
die Höhe
der Wülste der
zweiten Vollwülste 31, 31A höher als
die der Wülste
der ersten Vollwülste 21, 21A ausgeführt. In der
sechsten Ausgestaltung (gleiche Struktur wie in 3 gezeigt,
aber die verwendeten Materialien sind andere als die oben angegebenen)
ist die Summe der Höhen
der Wülste
des zweiten Vollwulsts 31 und des zweiten Vollwulsts 31A höher als
die Höhen
der Wülste
der ersten Vollwülste 21, 21A ausgeführt.
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Auf
Grund der Struktur kann das Folgevermögen und die Kompressibilität in dem
ersten Vollwulst 21 verstärkt werden, und gleichzeitig
kann der Anpressdruck in den zweiten Dichtungswülsten 31, 31A einfach
erhöht
werden. In Folge dessen kann selbst in der Struktur der in den zweiten
Vollwülsten 31, 31A erzeugte
Dichtungsanpressdruck geringer als der in dem ersten Vollwulst 21 erzeugte
Dichtungsanpressdruck aufge baut werden. Außerdem kann der Anpressdruck
des primären
Dichtungsabschnitts verstärkt
werden, so dass das Folgevermögen
beim sekundären
Dichtungsabschnitt einfach verstärkt
werden kann. Ferner kann die gleiche Wirkung wie in den ersten bis
dritten Ausgestaltungen erreicht werden.
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4 zeigt
eine Druckverteilung der Metalldichtung gemäß der ersten Ausgestaltung
als eine typische Druckverteilung der Metalldichtung in den ersten
bis sechsten Ausgestaltungen.
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Indem
die Erfindung mit Bezug zu besonderen Ausgestaltungen beschrieben
worden ist, ist die Beschreibung veranschaulichend, und der Anwendungsbereich
der vorliegenden Erfindung wird nur durch die beigefügten Ansprüche eingeschränkt.
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Der
Offenbarungsgehalt der am 26. Januar 2005 eingereichten Japanischen
Patentanmeldung Nr. 2005-017957 wird hierin einbezogen.