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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen kapazitiven Sensor, welcher
in einem Fahrzeugsitz eingebettet ist, und betrifft ebenfalls ein
Insassenerfassungssystem, welches einen Insassenzustand des Sitzes
basierend auf einer Ausgabe des kapazitiven Sensors bestimmt.
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Ein
Typ eines Insassenerfassungssystems enthält einen kapazitiven Sensor
und eine Insassenerfassungs-ECU (ECU = elektronische Steuereinheit).
Der kapazitive Sensor erfaßt
eine Störung
in einem schwachen elektrischen Feld, welches durch eine Elektrode
erzeugt wird, und gibt das erfaßte
Ergebnis als einen entsprechenden elektrischen Strom oder eine elektrische
Spannung aus (siehe z.B. die japanische ungeprüfte Patentoffenlegungsschrift
Nr. H11-271463).
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In
einem Sitz-leer-Zustand, in welchem kein Insasse auf dem Sitz präsent ist,
befindet sich Luft zwischen zwei Elektroden des kapazitiven Sensors. In
einem weiteren Zustand, in welchem ein Kinderrückhaltesystem auf dem Sitz
montiert ist, ist das Kinderrückhaltesystem
zwischen den beiden Elektroden des kapazitiven Sensors angeordnet.
In einem weiteren Zustand, in welchem ein Insasse auf dem Sitz präsent ist,
ist der Körper
des Insassen zwischen den beiden Elektroden des kapazitiven Sensors
angeordnet.
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Eine
dielektrische Konstante der Luft liegt hier bei etwa Eins. Eine
dielektrische Konstante des Kinderrückhaltesystems liegt bei etwa
Zwei bis Fünf, obwohl
diese in Abhängigkeit
von einem Material des Kinderrückhaltesystems
variieren kann. Eine dielektrische Konstante des menschlichen Körpers beträgt etwa
Fünfzig.
Wie oben dargestellt, unterscheidet sich die dielektrische Konstante
der Luft, die dielektrische Konstante des Kinderrückhaltesystems
und die dielektrische Konstante des menschlichen Körpers voneinander.
Eine Kapazität
zwischen den beiden Elektroden des kapazitiven Sensors variiert
somit in Abhängigkeit
von dem Typ des Objekts, welches zwischen den beiden Elektroden
angeordnet ist.
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Basierend
auf den Unterschieden der Kapazität führt die Insassenerfassungs-ECU
die Insassenbestimmung durch. Die Insassenerfassungs-ECU bestimmt,
ob der Sitz leer ist, ob das Kinderrückhaltesystem auf dem Sitz
montiert ist, und/oder ob ein Erwachsener auf dem Sitz präsent ist.
Eine Airbag-ECU bestimmt die Aktivierung/Deaktivierung des Einsatzes
eines Airbags basierend auf dem Ergebnis der Bestimmung der Insassenerfassungs-ECU.
In dem Sitz-leer-Zustand oder in dem Zustand, in welchem das Kinderrückhaltesystem
auf dem Sitz montiert ist, wird der Einsatz des Airbags deaktiviert.
Andererseits wird in dem Zustand, in welchem eine Erwachsener auf
dem Sitz präsent
ist, der Einsatz des Airbags aktiviert.
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Die
Kapazität,
welche mit dem kapazitiven Sensor in dem Zustand, in welchem der
Insasse auf dem Sitz präsent
ist, gemessen wird, enthält
die Kapazität,
welche auf das Setzen des Insassen auf den Sitz hin erzeugt wird,
und die Kapazität,
welche seit dem Leerzustand des Sitzes vorhanden war. Dieser Punkt
wird mit Bezug auf 34 beschrieben. 34 ist ein Diagramm, welches
einen Schaltungsaufbau eines zuvor vorgeschlagenen kapazitiven Sensors
schematisch zeigt. In 34 ist "Cb" eine Kapazität zwischen
einer Elektrode 120 und einer Fahrzeugmasse (oder einem
Sitzrahmen, welcher an der Fahrzeugmasse geerdet ist) durch einen menschlichen
Körper,
und "Co" ist eine Kapazität (eine
Sitz-leer-Kapazität),
welche zwischen der Elektrode 120 und der Fahrzeugmasse
seit dem Leerzustand des Sitzes vorhanden ist. Eine Stromerfassungsvorrichtung 131 (eine
Stromerfassungsschaltung) mißt
die Kapazität
als eine Summe der Kapazität
Cb und der Kapazität
Co. Die Kapazität
Co (die Sitz-leer-Kapazität)
zwischen der Insassenerfassungselektrode 120 und der Fahrzeugmasse
bildet ein relativ großes
Verhältnis
der gesamten Kapazität (der
Summe der Kapazität
Cb und der Kapazität
Co), und Variationen der Sitz-leer-Kapazität Co verursachen direkt, daß Variationen
der Gesamtkapazität das
Genauigkeitsniveau der Insassenbestimmung verschlechtern. Die Anpassung
der Variation der gemessenen Kapazität des kapazitiven Sensors in
jedem Fahrzeug verursacht des weiteren eine starke Erhöhung der
Arbeitsbelastung des Werkes.
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Mit
Bezug auf 35 ist im
Falle des Insassenerfassungssystems, welches in der japanischen ungeprüften Patentoffenlegungsschrift
Nr. H11-271463 offenbart ist, des weiteren ein Insassensensor 514 auf
einer oberen Oberfläche
eines Sitzbodens 510 eines Fahrgastsitzes vorgesehen. Der
Insassensensor 514 enthält
eine erste Elektrode 512 und eine zweite Elektrode 513.
Ein elektrisches Feld wird zwischen der ersten Elektrode 512 und
der zweiten Elektrode 513 geschaffen. Wenn sich ein Insasse auf
den Sitzboden 510 setzt, ändert sich eine Kapazität zwischen
der ersten Elektrode 512 und der zweiten Elektrode 513,
um eine Änderung
des elektrischen Stroms zwischen der ersten Elektrode 512 und der
zweiten Elektrode 513 zu verursachen. Durch Messen der Änderung
des elektrischen Stroms wird die Präsenz des Insassen auf dem Sitzboden 510 erfaßt.
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Es
wird jedoch nur ein einzelner Satz von Elektroden 512, 513 vorgesehen.
Es ist somit nicht möglich,
verschiedene Sitzmuster des Insassen abzudecken. Wenn der Insasse
z.B. von dem einzelnen Satz von Elektroden 512, 513 versetzt
sitzt, kann die Präsenz
des Insassen auf dem Sitzboden 510 nicht effektiv erfaßt werden.
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Der
kapazitive Sensor und das Insassenerfassungssystem der vorliegenden
Erfindung sind in Anbetracht der obigen Nachteile vorgesehen. Es
ist somit die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen kapazitiven
Sensor und ein Insassenerfassungssystem vorzusehen, welche ein Genauigkeitsniveau
der Insassenbestimmung eines Sitzes verbessern können.
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Um
das obige Ziel der vorliegenden Erfindung zu erreichen, wird ein
kapazitiver Sensor vorgesehen, welcher in einem Sitz eines Fahrzeugs
angeordnet ist, und die Präsenz
eines Insassen auf dem Sitz erfaßt. Der kapazitive Sensor enthält eine
Insassenerfassungselektrode, eine Elektrode zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes, eine Stromerfassungsvorrichtung und eine Ansteuervorrichtung. Die
Insassenerfassungselektrode ist in den Sitz eingebettet. Die Elektrode
zum Verringern der Kapazität eines leeren
Sitzes liegt der Insassenerfassungselektrode gegenüber und
ist zwischen der Insassenerfassungselektrode und einem Sitzrahmen
des Sitzes angeordnet, welcher mit einer Fahrzeugmasse elektrisch
verbunden ist. Die Stromerfassungsvorrichtung mißt einen elektrischen Strom
und ist in einer ersten Position und einer zweiten Position angeordnet.
Die Insassenerfassungselektrode ist auf einer Seite der ersten Position
angeordnet, und die Elektrode zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes ist auf der anderen Seite der ersten Position angeordnet,
so daß die
erste Position zwischen der Insassenerfassungselektrode und der
Elektrode zum Verringern der Kapazität eines leeren Sitzes angeordnet
sowie elektrisch verbunden ist. Die Fahrzeugmasse ist auf einer
Seite der zweiten Position angeordnet, und die Elektrode zum Verringern
der Kapazität
eines leeren Sitzes und die erste Position sind auf der anderen Seite
der zweiten Position angeordnet, so daß die zweite Position zwischen
der Fahrzeugmasse und der Elektrode zum Verringern der Kapazität eines leeren
Sitzes und der ersten Position angeordnet sowie elektrisch verbunden
ist. Die Ansteuervorrichtung erzeugt eine Ansteuerspannung und ist
auf der anderen der ersten und zweiten Positionen angeordnet.
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Um
das Ziel der vorliegenden Erfindung zu erreichen ist ferner ein
kapazitiver Sensor vorgesehen, welcher in einem Sitz eines Fahrzeugs
angeordnet ist und die Präsenz
eines Insassen auf dem Sitz erfaßt. Der kapazitive Sensor enthält eine
in dem Sitz eingebettete dielektrische Schicht, eine Insassenerfassungselektrode,
eine Elektrode zum Verringern der Kapazität eines leeren Sitzes, eine
Ansteuervorrichtung und eine Stromerfassungsvorrichtung. Die Insassenerfassungselektrode
enthält
eine erste Gruppe von Elektrodenabschnitten und eine zweite Gruppe
von Elektrodenabschnitten, welche auf der ersten Seite der dielektrischen
Schicht angeordnet sind. Die Elektrode zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes ist auf einer zweiten Seite der dielektrischen Schicht
in einer gegenüberliegenden
Beziehung zu der Insassenerfassungselektrode angeordnet, so daß die Elektrode
zum Verringern der Kapazität
eine leeren Sitzes zwischen der Insassenerfassungselektrode und
dem Sitzrahmen des Sitzes angeordnet ist. Einer der zumindest einer
der Elektrodenabschnitte der ersten Gruppe und zumindest einer der
Elektrodenabschnitte der zweiten Gruppe ist auf einer Seite der
Ansteuervorrichtung angeordnet, und die Elektrode zum Verringern
der Kapazität
eines leeren Sitzes sowie der andere der zumindest einer der Elektrodenabschnitte
der ersten Gruppe und der zumindest einer der Elektrodenabschnitte
der zweiten Gruppe sind auf der anderen Seite der Ansteuervorrichtung
angeordnet, so daß die
Ansteuervorrichtung eine Spannung zwischen dem zumindest einem der
Elektrodenabschnitte der ersten Gruppe und dem zumindest einen der
Elektrodenabschnitte der zweiten Gruppe, sowie der Elektrode zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes und dem anderen des zumindest einen Elektrodenabschnitts
der ersten Gruppe und dem zumindest einen Elektrodenabschnitt der
zweiten Gruppe anlegt. Die Stromerfassungsvorrichtung mißt einen
elektrischen Strom zwischen dem zumindest einen der Elektrodenabschnitte
der ersten Gruppe und dem zumindest einen der Elektrodenabschnitte
der zweiten Gruppe.
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Um
das Ziel der vorliegenden Erfindung zu erreichen, ist ebenfalls
ein kapazitiver Sensor vorgesehen, welcher in einem Sitz eines Fahrzeugs
angeordnet ist und die Präsenz
eines Insassen auf dem Sitz erfaßt. Der kapazitive Sensor enthält eine
in dem Sitz eingebettete dielektrische Schicht, eine Insassenerfassungselektrode,
eine Hilfselektrode, eine Elektrode zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes, eine Ansteuervorrichtung und eine Stromerfassungsvorrichtung.
Die Insassenerfassungselektrode enthält eine erste Gruppe von Elektrodenabschnitten
und eine zweite Gruppe von Elektrodenabschnitten, welche auf einer
ersten Seite der dielektrischen Schicht angeordnet sind. Die Elektrodenabschnitte
der ersten Gruppe und die Elektrodenabschnitte der zweiten Gruppe
sind wechselweise angeordnet. Die Hilfselektrode erstreckt sich
zwischen jedem der Elektrodenabschnitte der ersten Gruppe und einem
benachbarten der Elektrodenabschnitte der zweiten Gruppe, ohne die
Elektrodenabschnitte der ersten Gruppe und die Elektrodenabschnitte
der zweiten Gruppe auf der ersten Seite der dielektrischen Schicht
elektrisch zu kontaktieren. Die Elektrode zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes ist auf einer zweiten Seite der dielektrischen Schicht in
einer gegenüberliegenden
Beziehung zu der Insassenerfassungselektrode und der Hilfselektrode angeordnet,
so daß die
Elektrode zum Verringern der Kapazität eines leeren Sitzes zwischen
der Insassenerfassungselektrode und dem Sitzrahmen des Sitzes angeordnet
ist. Die Ansteuervorrichtung legt eine Spannung zwischen die Insassenerfassungselektrode
und die Hilfse lektrode an. Die Stromerfassungsvorrichtung mißt den elektrischen
Strom zwischen der Insassenerfassungselektrode und der Hilfselektrode.
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Um
das Ziel der vorliegenden Erfindung zu erreichen, ist ebenfalls
ein Insassenerfassungssystem vorgesehen, welches einen der obigen
kapazitiven Sensoren und eine Insassenerfassungs-ECU enthält, welche
einen Insassenzustand des Sitzes basierend auf einer Ausgabe des
kapazitiven Sensors bestimmt.
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Die
Erfindung ist zusammen mit zusätzlichen Zielen,
Merkmalen und Vorteilen anhand der nachfolgenden Beschreibung, den
beigefügten
Ansprüchen und
den begleitenden Zeichnungen ersichtlich. Es zeigt:
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1 ein
Diagramm, welches einen Gesamtaufbau eines Insassenerfassungssystems
zeigt, welches einen kapazitiven Sensor entsprechend einer ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung aufweist;
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2 ein
Diagramm, welches einen vorderen Fahrgastsitz zeigt, um eine Einbauposition
einer Elektrodeneinheit des kapazitiven Sensors anzugeben;
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3 eine
schematische Draufsicht der Elektrodeneinheit;
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4 eine
Querschnittsansicht entlang der IV-IV-Linie in 3;
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5 ein
Diagramm, welches einen Gesamtaufbau eines Insassenerfassungssystems
zeigt, welches einen kapazitiven Sensor entsprechend einer zweiten
Ausführungsform
aufweist;
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6 ein
Diagramm, welches einen Gesamtaufbau eines Insassenerfassungssystems
zeigt, welches einen kapazitiven Sensor entsprechend einer dritten
Ausführungsform
aufweist;
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7 ein
Diagramm, welches einen Gesamtaufbau eines Insassenerfassungssystems
zeigt, welches einen kapazitiven Sensor entsprechend einer vierten
Ausführungsform
aufweist, welche eine Modifikation der ersten Ausführungsform
ist;
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8 ein
Diagramm, welches eine Modifikation des in 7 gezeigten
kapazitiven Sensors zeigt;
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9 ein
Diagramm, welches einen Gesamtaufbau des Insassenerfassungssystems
zeigt, welches einen kapazitiven Sensor entsprechend einer fünften Ausführungsform
aufweist;
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10 eine
Querschnittsansicht einer Elektrodeneinheit entsprechend einer sechsten
Ausführungsform;
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11 eine
Querschnittsansicht einer Elektrodeneinheit entsprechend einer siebten
Ausführungsform;
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12 ein
Diagramm, welches eine Gesamtstruktur eines Insassenerfassungssystems zeigt,
welches einen kapazitiven Sensor entsprechend der siebten Ausführungsform
aufweist;
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13 eine
Querschnittsansicht einer Elektrodeneinheit entsprechend einer achten
Ausführungsform;
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14 eine
Graphik, welche ein Ergebnis eines ersten Experiments zeigt;
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15 eine
Graphik, welche ein Ergebnis eines zweiten Experiments zeigt;
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16 ein
Diagramm, welches einen Gesamtaufbau eines Insassenerfassungssystems,
welches einen kapazitiven Sensor aufweist, in einer Insassenzustandserfassungs-Betriebsart
entsprechend einer neunten Ausführungsform
zeigt;
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17 ein
Diagramm ähnlich
dem der 16, welches eine Fehlfunktionserfassungs-Betriebsart
entsprechend der neunten Ausführungsform zeigt;
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18 ein
partielles Diagramm, welches einen Schaltungsaufbau einer Leitungsauswahlschaltvorrichtung
des kapazitiven Sensors entsprechend der neunten Ausführungsform
zeigt;
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19 ein
Diagramm ähnlich
dem der 16, welches eine Modifikation
des kapazitiven Sensors der neunten Ausführungsform zeigt;
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20 ist
ein Diagramm ähnlich
dem der 19, welches eine Fehlfunktionserfassungs-Betriebsart
der Modifikation zeigt;
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21 ein
Diagramm, welches einen Gesamtaufbau eines Insassenerfassungssystems
zeigt, welches einen kapazitiven Sensor entsprechend einer zehnten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung aufweist;
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22 eine
Draufsicht des Sensors, welcher Hochpotentialelektrodenabschnitte,
Niederpotentialelektrodenabschnitte und eine Elektrode zum Verringern
der Kapazität
eines leeren Sitzes aufweist;
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23 eine
Querschnittsansicht entlang der XXIII-XXIII-Linie in 22;
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24 eine
Draufsicht, welche eine erste Modifikation der zehnten Ausführungsform
zeigt;
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25A und 25B Graphiken,
welche zum Beschreiben einer beispielhaften Verwendung der ersten
Modifikation verwendet werden;
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26A und 26B Graphiken,
welche zum Beschreiben einer weiteren beispielhaften Verwendung
der ersten Modifikation verwendet werden;
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27 eine
Draufsicht, welche eine zweite Modifikation der zehnten Ausführungsform
zeigt;
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28 eine
Querschnittsansicht entlang der XXVIII-XXVIII-Linie in 27;
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29 eine
Draufsicht, welche eine dritte Modifikation der zehnten Ausführungsform
zeigt;
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30A eine Querschnittsansicht entlang der XXXA-XXXA-Linie
in 29;
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30B eine Querschnittsansicht, welche eine Modifikation
der 30A zeigt;
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31 eine
Draufsicht, welche einen kapazitiven Sensor entsprechend einer elften
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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32 eine
schematische Ansicht, welche ein Insassenerfassungssystem zeigt,
welches einen kapazitiven Sensor entsprechend einer zwölften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung aufweist;
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33 eine
Draufsicht des Sensors der zwölften
Ausführungsform;
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34 ein
Diagramm, welches einen Gesamtaufbau eines zuvor vorgeschlagenen
Insassenerfassungssystems zeigt, welches eine kapazitiven Sensor
aufweist; und
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35 ein
Diagramm, welches ein Insassenerfassungssystem entsprechend dem
Stand der Technik zeigt.
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(Erste Ausführungsform)
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1 ist
ein Diagramm, welches einen Gesamtaufbau eines Insassenerfassungssystems,
das einen kapazitiven Sensor 10 aufweist, entsprechend seiner
ersten Ausführungsform
zeigt. 2 ist ein Diagramm, welches einen vorderen Fahrgastsitz 9 zeigt,
um eine Einbauposition einer Elektrodeneinheit 1, welche
als eine Erfassungsvorrichtung des kapazitiven Sensors 10 dient,
anzuzeigen.
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Wie
in 1 gezeigt, enthält der kapazitive Sensor 10 der
vorliegenden Ausführungsform
eine Insassenerfassungselektrode 20, eine Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes, eine Stromerfassungsvorrichtung 31 (eine
Stromerfassungsschaltung) und eine Ansteuervorrichtung 32 (eine
Ansteuerschaltung). Die Insassenerfassungselektrode 20 ist
zumindest entweder in einen Sitzboden 12 oder eine Sitz lehne 17 des
vorderen Fahrgastsitzes 9 eingebettet, welcher als ein
Fahrzeugsitz der vorliegenden Erfindung dient. In dieser speziellen
Ausführungsform
ist die Insassenerfassungselektrode 20, wie in 1 gezeigt,
in den Sitzboden 12 eingebettet. Die Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes liegt der Insassenerfassungselektrode 20 gegenüber und
ist zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und einem
Sitzrahmen 26 angeordnet, welcher mit einem Fahrzeugkörper, d.h.
einer Fahrzeugmasse 42, die als eine Erdungselektrode dient,
elektrisch verbunden ist. Die Stromerfassungsvorrichtung 31 erfaßt einen
elektrischen Strom und ist zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und
der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes an einer dargestellten Position (einer ersten Position
der vorliegenden Erfindung) elektrisch verbunden. Die Ansteuervorrichtung 32 ist
zwischen der Fahrzeugmasse 42 und der Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes und der Stromerfassungsvorrichtung 31 an
einer dargestellten Position (einer zweiten Position der vorliegenden
Erfindung) elektrisch verbunden. Eine stromführende Leitung 27 (eine
erste stromführende
Leitung) erstreckt sich insbesondere von der Insassenerfassungselektrode 20 zu
einem Kreuzungspunkt 30, und die Stromerfassungsvorrichtung 31 ist
zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und dem Kreuzungspunkt 30 der
stromführenden
Leitung 27 angeordnet. Eine stromführende Leitung 28 (eine
zweite stromführende
Leitung) erstreckt sich von der Fahrzeugmasse 42 zu dem Kreuzungspunkt 30,
und die Ansteuervorrichtung 32 ist zwischen der Fahrzeugmasse 42 und
dem Kreuzungspunkt 30 angeordnet. Eine stromführende Leitung 29 (eine
dritte stromführende
Leitung) erstreckt sich des weiteren von der Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes zu dem Kreuzungspunkt 20. Der auf Kapazität basierende
Sensor 10 und eine Insassenerfassungs-ECU 3 (ECU
= elektronische Steuereinheit) bilden das Insassenerfassungssystem
der vorliegenden Erfindung.
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Der
Fahrgastsitz 9, in welchem der auf Kapazität basierende
Sensor 10 verbaut ist, weist hier, wie in 2 gezeigt,
einen Sitzrahmen 26, bestehend aus Metall, Polsterglieder 91 und äußere Abdeckungsglieder 90 (äußere Abdeckungstücher oder äußere Abdeckungshäute) auf.
Der Metallsitzrahmen 26 enthält einen Sitzbodenabschnitt
und einen Sitzlehnenabschnitt. Der Sitzbodenabschnitt des Sitzrahmens 26 ist
an dem Fahr zeugkörper
befestigt, und der Sitzlinienabschnitt des Sitzrahmens 26 ist
an einem hinteren Ende des Sitzbodenabschnitts schwenkbar gelagert,
um eine Schwenkbewegung des Sitzlehnenabschnitts in einer Längsrichtung
des Fahrzeugs zu ermöglichen.
Die Polsterglieder 91 sind an dem Sitzbodenabschnitt bzw.
dem Sitzlehnenabschnitt des Sitzrahmens 26 vorgesehen und bestehen
z.B. aus Schaumharz. Jedes Abdeckungsglied 90 deckt das
entsprechende Polsterglied 91 ab. Der Sitzrahmen 26 bildet
eine Skelettstruktur des vorderen Fahrgastsitzes 9 aus.
Die Elektrodeneinheit 1 ist in einem plattenförmigen Körper ausgebildet,
welcher die Insassenerfassungselektrode 20 und die Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes enthält.
Die Elektrodeneinheit 1 ist zwischen dem äußeren Abdeckungsglied 90 und
dem Polsterglied 91 des Sitzbodens des Fahrgastsitzes 9 angeordnet.
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Die
Insassenerfassungs-ECU 3 ist auf einem Fahrzeugboden angeordnet
und ist zwischen der Elektrodeneinheit 1 durch eine abgeschirmte
Leitung 24 (bzw. abgeschirmte Leitungen) verbunden. Die
Insassenerfassungs-ECU 3 enthält die Stromerfassungsvorrichtung 31,
die Ansteuervorrichtung 32, eine nicht dargestellte CPU
(CPU = zentrale Recheneinheit) sowie eine nicht dargestellte Kommunikationsschnittstelle.
Die Stromerfassungsvorrichtung 31 bildet einen Abschnitt
des kapazitiven Sensors 10. Die CPU enthält einen
Analog-Digital-Wandler. Die CPU bestimmt, basierend auf einem Wert,
welcher durch die Analog/Digital-Umwandlung einer gemessenen Kapazität, welche
durch den kapazitiven Sensor 10 gemessen und durch diesen
ausgegeben wird, ob der Fahrgastsitz 9 leer ist, ob ein
Kinderrückhaltesystem
auf dem Fahrgastsitz 9 moniert ist, und/oder ob ein Erwachsener
auf dem Fahrgastsitz 9 sitzt. Die CPU gibt anschließend ein
Ergebnis der Insassenbestimmung an eine nicht dargestellte Airbag-ECU
durch die Kommunikationsschnittstelle aus. Die Airbag-ECU bestimmt
anschließend,
ob ein Einsatz eines Airbags basierend auf dem Ergebnis der Insassenbestimmung,
welche von der Insassenerfassungs-ECU 3 empfangen wurde,
aktiviert oder deaktiviert werden muß.
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3 ist
eine schematische Draufsicht der Elektrodeneinheit 1, und 4 ist
eine Querschnittsansicht entlang der IV-IV-Linie der 3.
Wie in den 3 und 4 gezeigt,
ist die Elektrodeneinheit 1 als ein Einheitsglied ausgebildet,
welches den plattenförmi gen
Körper
aufweist und die Insassenerfassungselektrode 20, die Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes, eine Grundschicht 22 (ein Schichtglied),
einen abgeschirmten Leitungsverbinder 23, die abgeschirmte
Leitung 24 und einen externen Verbinder 25 enthält.
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In 4 ist
die vertikale Größe der Grundschicht 22,
der Insassenerfassungelektrode 20 und der Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes nicht maßstabsgetreu
und ist zum Zwecke eines besseren Verständnisses übertrieben dargestellt. Des
weiteren sind in 4 ein Silberelektrodenelement
der Insassenerfassungselektrode 20, ein Silberelektrodenelement
der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes und die Grundschicht 22 in einer vereinfachten
Weise gezeigt.
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Die
Grundschicht 22 ist ein dielektrisches Grundglied (eine
dielektrische Folie, eine dielektrische Platte oder eine dielektrische
Schicht), welches eine obere Oberfläche aufweist (eine erste Oberfläche, welche
auf einer ersten Seite oder oberen Seite der Grundschicht 22 angeordnet
ist), die mit der Insassenerfassungselektrode 20 versehen
ist, sowie eine untere, sowie Bodenoberfläche (eine zweite Oberfläche, welche
der ersten Oberfläche
gegenüberliegt
und auf einer zweiten Seite oder unteren Seite der Grundschicht 22 angeordnet
ist), die mit der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes versehen ist, aufweist. Die Grundschicht 22 ist
in einem rechteckigen plattenförmigen
Körper ausgebildet
und besteht z.B. aus einem dielektrischen Harz (wie z.B. Polyäthylen Terephthalat
PET). Eine Feuchtigkeitserfassungselektrode 202 ist um die
Insassenerfassungselektrode 20 herum auf der oberen Oberfläche der
Grundschicht 22 vorgesehen, um die Anwendung von Wasser
auf den Sitz zu erfassen. In der vorliegenden Beschreibung wird
von einer ausführlichen
Beschreibung der Feuchtigkeitserfassungselektrode 202 abgesehen.
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Die
Insassenerfassungselektrode 20 enthält ein Kohleelektrodenelement 200 und
das Silberelektrodenelement 201. Die Insassenerfassungselektrode 20 ist
auf der oberen Oberfläche
der Grundschicht 22 in solch einer Weise ausgebildet, daß die Insassenerfassungselektrode
im allgemeinen an dem Mittelpunkt der Grundschicht 22 angeordnet ist.
Das Kohleelektrodenelement 200 ist in einer Rechtecksform
geformt. Das Silberelektrodenelement 201 ist in einer Rechtecksrahmenform
geformt. Und das Silberelektrodenelement 201 ist von einer äußeren peripheren
Kante des Kohleelektrodenelements 200 aus geringfügig innerhalb
positioniert.
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Die
Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines leeren Sitzes enthält ein Kohleelektrodenelement 210 und
das Silberelektrodenelement 211. Die Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes ist auf der Bodenoberfläche der Grundschicht 22 in
solch einer Weise ausgebildet, daß die Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes der Insassenerfassungselektrode 20 gegenüberliegt.
Die Insassenerfassungselektrode 20 und die Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes sind somit durch die Grundschicht 22 voneinander
elektrisch isoliert. Das Kohleelektrodenelement 210 ist
in einer Rechtecksform geformt. Das Silberelektrodenelement 211 ist
in einer Rechtecksrahmenform ausgebildet. Das Silberelektrodenelement 211 ist
von einer äußeren peripheren
Kante des Kohleelektrodenelements 210 aus geringfügig innerhalb
positioniert.
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Der
abgeschirmte Leitungsverbinder 23 und der externe Verbinder 25 sind
an einer Rückseite
des Fahrgastsitzes 9 angeordnet. Die Insassenerfassungselektrode 20 und
die Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes sind mit dem abgeschirmten Leitungsverbinder 23 durch
ein Kommunikationsloch (nicht gezeigt), welches durch das Polsterglied 91 des
Fahrgastsitzes 9 vordringt, verbunden. Die abgeschirmte
Leitung 24 bildet eine Verbindung zwischen dem abgeschirmten
Leitungsverbinder 23 und dem externen Verbinder 25.
Der externe Verbinder 25 ist mit der Insassenerfassungs-ECU 3 verbunden.
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Im
Anschluß wird
der Betrieb jedes Teils des Insassenerfassungssystems, welches den
kapazitiven Sensor 10 aufweist, zum Zeitpunkt des Messens der
Kapazität
mit Bezug auf 1 beschrieben. In dem Zustand,
in welchem der Insasse auf dem Fahrgastsitz 9 sitzt, befindet
sich der Körper
des Insassen auf dem äußeren Abdeckungsglied 90.
Der menschliche Körper
ist somit auf dem Weg zwischen der Insassenerfassungselek trode 20 und
dem Sitzrahmen 26 präsent.
Wenn die Ansteuervorrichtung 32 eine hochfrequente Ansteuerausgabe
mit geringer Spannung (Ansteuerspannung) erzeugt, wird die Insassenerfassungselektrode 20 angesteuert,
ein relativ niedriges elektrisches Potential (nachstehend einfach
als ein niedriges elektrisches Potential bezeichnet) aufzuweisen.
Auf diese Weise wird die Kapazität Cb
zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und der Fahrzeugmasse 42 (des
Sitzrahmens 26), welche ein relativ hohes elektrisches
Potential (nachstehend einfach als ein hohes elektrisches Potential bezeichnet)
aufweist, durch den menschlichen Körper erzeugt. Zu diesem Zeitpunkt
wird der elektrische Strom, welcher zwischen der Fahrzeugmasse 42 und der
Insassenerfassungselektrode 20 fließt, durch die Stromerfassungsvorrichtung 31 gemessen.
Des weiteren wird die Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes angesteuert, das gleiche elektrische Potential (das
niedrige elektrische Potential) wie das der Insassenerfassungselektrode 20 aufzuweisen.
Auf diese Weise wird zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und
der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes keine Kapazität
erzeugt und die Kapazität
Co wird zwischen der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes und der Fahrzeugmasse 42 erzeugt. D.h. die
Kapazität
Cb, welche in dem Zustand, in welchem der Insasse auf dem Fahrgastsitz
sitzt, erzeugt wird, wird durch die Stromerfassungsvorrichtung 31 effektiv
gemessen. Die Kapazität
Co, welche seit dem Leerzustand des Fahrgastsitzes vorhanden ist,
wird jedoch nicht durch die Stromerfassungsvorrichtung 31 gemessen.
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Deshalb
ist es entsprechend der vorliegenden Ausführungsform möglich, die
Variationen (welche z.B. durch Unterschiede der Größe und/oder
des Materials des Fahrzeugsitzes verursacht werden) der gemessenen
Kapazität,
welche in dem Leerzustand des Fahrgastsitzes gemessen wird, zu verringern. Die
CPU der Insassenerfassungs-ECU 3 kann
deshalb basierend auf der gemessenen Kapazität des kapazitiven Sensors 10 die
Insassenbestimmung mit einer höheren
Präzision
durchführen.
Wenn die Insassenerfassungssysteme der vorliegenden Ausführungsform
des weiteren in unterschiedlichen Typen von Fahrzeugen verbaut werden,
ist es nicht erforderlich, zusätzliche
Arbeiten, wie z.B. eine Anpassung der gemessenen Kapazität (die gemessene
Kapa zität
des leeren Sitzes) des kapazitiven Sensors 10 in dem Leerzustand
des Fahrgastsitzes durchzuführen.
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Des
weiteren ist der Abschnitt der stromführenden Leitung 27,
welcher zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und
der Stromerfassungsvorrichtung 31 eine Verbindung bildet,
durch die abgeschirmte Leitung 24 ausgebildet, und der
Abschnitt der stromführenden
Leitung 28, welche zwischen der Fahrzeugmasse 42 und
der Ansteuervorrichtung 32 eine elektrische Verbindung
bildet, durch die abgeschirmte Leitung 24 ausgebildet.
Es ist somit möglich,
die Rauscheinflüsse
zu verringern.
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Die
Insassenerfassungselektrode ist ebenfalls auf der einen Oberfläche (der
oberen Oberfläche)
der Grundschicht 22, welche der dielektrische Körper ist,
angeordnet und die Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes ist auf der anderen Oberfläche (der unteren Oberfläche) der Grundschicht 22 angeordnet,
so daß die
Plattenformanordnung hergestellt ist. Auf diese Weise ist es leicht,
den Aufbau auszubilden, in welchem die Insassenerfassungselektrode 20 und
die Elektrode 21 zum Überbringen
der Kapazität
eines leeren Sitzes einander durch den dielektrischen Körper gegenüberliegen.
Es ist ebenfalls leicht, die Insassenerfassungselektrode 20 und
die Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes in den Fahrzeugsitz einzubauen.
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(Zweite Ausführungsform)
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Wie
in 5 gezeigt, ist eine zweite Ausführungsform
dadurch gekennzeichnet, daß die
Ansteuervorrichtung 32 zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und
der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes an der dargestellten Position (die erste Position
der vorliegenden Erfindung) eine elektrische Verbindung bildet,
und daß die Stromerfassungsvorrichtung 31 zwischen
der Fahrzeugmasse 42 und der Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes sowie der Ansteuervorrichtung 32 an
der dargestellten Position (der zweiten Position der vorliegenden
Erfindung) elektrisch verbunden ist.
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Im
folgenden wird der Betrieb des Teils des kapazitiven Sensors 10 zum
Zeitpunkt des Messens der Kapazität mit Bezug auf 5 beschrieben. Wenn
die Ansteuervorrichtung 32, welche zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und
der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes verbunden ist, die hochfrequente Niederspannungsansteuerausgabe
erzeugt, wird die Insassenerfassungselektrode 20 angesteuert,
ein hohes elektrisches Potential aufzuweisen. Auf diese Weise wird die
Kapazität
Cb zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und er Fahrzeugmasse 42 (dem
Sitzrahmen 26), welche ein niedriges elektrisches Potential aufweist,
durch den menschlichen Körper
erzeugt. Zu diesem Zeitpunkt wird der elektrische Strom, welche
zwischen der Insassenerfassungselektrode und der Fahrzeugmasse 42 durch
die Ansteuervorrichtung 32 fließt, durch die Stromerfassungsvorrichtung 32 gemessen.
Die Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes weist das gleiche elektrische Potential (das elektrische
Niederpotential) wie das der Fahrzeugmasse 42 auf. Somit
wird zwischen der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines leeren
Sitzes und der Fahrzeugmasse 42 keine Kapazität erzeugt.
Des weiteren wird die Kapazität
Co zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und der
Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines leeren Sitzes erzeugt.
Der elektrische Strom, welcher aufgrund der Kapazität Co erzeugt
wird, fließt
jedoch nicht durch die Stromerfassungsvorrichtung 31 und wird
deshalb von der Stromerfassungsvorrichtung 31 nicht erfaßt. Das
heißt,
die Kapazität,
welche durch den menschlichen Körper,
in dem Zustand, in welchem der Insasse auf dem Fahrzeugsitz sitzt,
erzeugt wird, wird tatsächlich
bzw. wirksam durch die Stromerfassungsvorrichtung 31 gemessen.
Die Kapazität (die
Kapazität
des leeren Sitzes), welche seit dem Leerzustand des Fahrgastsitzes
vorhanden ist, wird jedoch nicht durch die Stromerfassungsvorrichtung 31 gemessen.
-
Es
ist somit ähnlich
wie in der ersten Ausführungsform,
entsprechend der vorliegenden Ausführungsform möglich, die
Variationen (verursacht durch z.B. Unterschiede der Größe und/oder
dem Material des Fahrzeugsitzes) der gemessenen Kapazität, welche
in dem Leerzustand des Fahrgastbesitzers gemessen wird, zu verringern.
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(Dritte Ausführungsform)
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Eine
dritte Ausführungsform
ist dadurch gekennzeichnet, daß der
Aufbau der ersten und zweiten Ausführungsform wie folgt modifiziert
ist. Das heißt, wie
in 6 gezeigt, weist die Stromerfassungsvorrichtung 31 einen
Operationsversärker 31a auf,
welcher das gleiche elektrische Potential, sowie die elektrische
Isolierung zwischen den entsprechenden beiden Elektroden, zwischen
welchen die Stromerfassungsvorrichtung 31 verbunden bzw.
angeordnet ist, beibehält.
Auf diese Weise können
die Elektroden 20, 21 in dem Aufbau (der ersten
Ausführungsform),
in welchem die Stromerfassungsvorrichtung 31 zwischen der
Insassenerfassungselektrode 20 und der Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes verbunden ist, in den Zustand versetzt werden
(den virtuellen Kurzschlußzustand),
in welchem tatsächlich
das gleiche elektrische Potential, sowie die elektrische Isolierung
durch den Operationsverstärker 31a zwischen
den Elektroden 20, 21 vorgesehen wird. In diesem
Zustand wird ein durch einen Widerstand R verursachter Spannungsabfall
V durch einen Voltmesser gemessen. Der elektrische Strom i, welcher
durch den menschlichen Körper (das
Messsubjekt), kann basierend auf der Beziehung V = i × R mit
hoher Präzision
mit einem einfachen Aufbau erfaßt
werden. In dem Fall der zweiten Ausführungsform sind die entsprechenden
beiden Elektroden, zwischen welchen die Stromerfassungsvorrichtung 31 angeordnet
ist, die Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes und die Fahrzeugmasse 42, so daß das gleiche
elektrische Potential sowie die elektrische Isolierung tatsächlich zwischen
der Elektrode 21 und der Fahrzeugmasse 42 durch
den Operationsverstärker 31a vorgesehen werden.
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(Vierte Ausführungsform)
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Eine
vierte Ausführungsform
ist dadurch gekennzeichnet, daß der
Aufbau der ersten oder zweiten Ausführungsform wie folgt modifiziert
ist. Das heißt,
zumindest ein Abschnitt der stromführenden Leitung (der ersten
stromführenden
Leitung), welche zwischen der Insassenerfassungselektrode und entsprechend
entweder der Stromerfassungsvorrichtung oder der Ansteuervorrichtung
eine elektrische Verbindung bildet, ist durch die abgeschirmte Leitung ausgebildet,
und zumindest ein Abschnitt der stromführenden Leitung (der zweiten
stromführenden
Leitung), welche zwischen der Fahrzeugmasse und der anderen Stromerfassungsvorrichtung
oder der Ansteuervorrichtung eine elektrische Verbindung bildet, ist
durch die abgeschirmte Leitung ausgebildet. Ein abgeschirmter Abschnitt
(eine Abschirmung, welche die stromführende Leitung umgibt) der
abgeschirmten Leitung ist hier derart ausgebildet, daß diese
das gleiche elektrische Potential wie das der Elektrode zum Verringern
der Kapazität
eines leeren Sitzes aufweist. Zum Ausbilden der Abschnitte der ersten
und zweiten stromführenden
Leitung wird hier die gleiche einfach abgeschirmte Leitung verwendet.
Alternativ können
zum Ausbilden der Abschnitte der ersten und zweiten stromführenden
Leitung jeweils zwei getrennte abgeschirmte Leitungen vorgesehen
werden, und die Abschirmungsabschnitte dieser getrennten abgeschirmten
Leitungen können
mit der Elektrode zum Verringern der Kapazität eines leeren Sitzes elektrisch
verbunden sein.
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Im
Falle der ersten Ausführungsform,
wie in 7 gezeigt, kann der Abschnitt der stromführenden
Leitung (der ersten stromführenden
Leitung) 27, welche zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und
der Stromerfassungsvorrichtung 31 eine elektrische Verbindung
bildet, insbesondere durch die abgeschirmte Leitung 24 ausgebildet
werden, und der Abschnitt der stromführenden Leitung (der zweiten stromführenden
Leitung) 28, welcher zwischen der Fahrzeugmasse 42 und
der Ansteuervorrichtung 32 eine elektrische Verbindung
bildet, kann durch die abgeschirmte Leitung 24 ausgebildet
werden. Der Abschirmungsabschnitt der abgeschirmten Leitung 24 ist
mit der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes verbunden, um das gleiche elektrische Potential wie
die Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes aufzuweisen. Im Falle der zweiten Ausführungsform,
wie in 8 gezeigt, kann der Abschnitt der stromführenden
Leitung 27 (der ersten stromführenden Leitung), welche zwischen
der Insassenerfassungselektrode 20 und der Ansteuervorrichtung 32 eine
elektrische Verbindung bildet, durch die abgeschirmte Leitung 24 ausgebildet
sein, und der Abschnitt der stromführenden Leitung 28 (der
zweiten stromführenden
Leitung), welche zwischen der Fahrzeugmasse 42 und der Stromerfassungsvorrichtung 31 eine
elektrische Verbindung bildet, durch die abgeschirmte Leitung 24 ausgebildet
sein. Der Abschirmungsabschnitt der abgeschirmten Leitung 24 ist
mit der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes verbunden, um das gleiche elektrische Potential wie
das der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes aufzuweisen. Bei dem obigen Aufbau, ist zumindest
der Abschnitt der jeweiligen stromführenden Leitungen 27, 28 durch
die abgeschirmte Leitung 24 ausgebildet, so daß die Einflüsse des
Rauschens verringert werden können.
Der Abschirmungsabschnitt der abgeschirmten Leitung 24 ist
des weiteren derart ausgebildet, so daß dieser das gleiche elektrische
Potential wie das der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes aufweist. Eine Kapazität Co' zwischen den jeweiligen stromführenden
Leitungen 27, 28 und dem Abschirmungsabschnitt
der abgeschirmten Leitung 24 wird somit verringert. Es
ist deshalb möglich,
die Variationen der gemessenen Kapazität eines leeren Sitzes weiter
zu verringern.
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(Fünfte Ausführungsform)
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Eine
fünfte
Ausführungsform
ist dadurch gekennzeichnet, daß der
Aufbau der vierten Ausführungsform
wie folgt modifiziert ist. Das heißt, wie in 9 gezeigt,
ist die Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes mit der Stromerfassungsvorrichtung 31 und
der Ansteuervorrichtung 32 durch den Abschirmungsabschnitt
der abgeschirmten Leitung 24 elektrisch verbunden. Im Rahmen
des Aufbaus der vorliegenden Ausführungsform ist es nicht erforderlich,
die getrennte stromführende
Leitung vorzusehen, welche die Elektrode 21 zum Verringern
der Kapazität
eines leeren Sitzes mit der Stromerfassungsvorrichtung 31 und
der Ansteuervorrichtung 32 verbindet. Der Aufbau wird somit
vereinfacht und die Kosten können
verringert werden.
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(Sechste Ausführungsform)
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Eine
sechste Ausführungsform
ist dadurch gekennzeichnet, daß der
Aufau der ersten oder zweiten Ausführungsform wie folgt modifiziert
ist. Das heißt,
wie in 10 gezeigt, ist eine Außenoberfläche der
Insassenerfassungselektrode 20 mit einer Harzschicht 221 (dielektrisches
Material) beschichtet, und eine Außenoberfläche der Elektrode 21 zum Verringern
der Kapazität
eines leeren Sitzes ist mit der Harzschicht 221 (das dielektrische
Material) beschichtet. In dem obigen Aufbau werden die Harzschich ten 221 durch
das dielektrische Klebemittel 223 zu der Grundschicht 22 gebunden.
Auf diese Weise wird die Oberfläche
der Insassenerfassungselektrode 20 und die Oberfläche der
Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines leeren Sitzes mit dem dielektrischen
Material beschichtet. Bei dieser Anordnung ist es möglich, wenn
Wasser auf den Fahrgastsitz 9 (den Fahrzeugsitz) angewendet
und von diesem aufgesaugt wird, den Kontakt des Wassers mit den
Elektroden 20, 21 zu begrenzen und dadurch den
Schaden der Elektroden 20, 21 zu begrenzen.
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(Siebte Ausführungsform)
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Eine
siebte Ausführungsform
ist dadurch gekennzeichnet, daß der
Aufbau der sechsten Ausführungsform
wie folgt modifiziert ist. Das heißt, wie in 11 gezeigt,
ist ein Oberflächenbereich
der Insassenerfassungselektrode 20 größer als ein Oberflächenbereich
der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes ausgebildet. 12 ist
ein Diagramm, welches den Gesamtaufbau des Insassenerfassungssystems,
welches den kapazitiven Sensor 10 aufweist, entsprechend
der vorliegenden Ausführungsform
schematisch zeigt. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist es möglich, einen
Unterschied zwischen der gemessenen Kapazität, welche in dem Leerzustand
des Fahrgastsitzes gemessen wird, und der gemessenen Kapazität, welche
in dem Besetztzustand des Fahrgastsitzes gemessen wird, zu erhöhen, indem
der Oberflächenbereich
der Insassenerfassungselektrode 20 größer als der Oberflächenbereich
der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes ausgebildet wird. Es ist somit möglich, einen Grad der Genauigkeit
der Insassenerfassung zu erhöhen.
Durch Erhöhen
des Grads der Genauigkeit der Insassenerfassung, ist es des weiteren
möglich
zwischen dem Leerzustand des Fahrgastsitzes und dem Zustand des
Fahrgastsitzes, in welchem das Kinderrückhaltesystem montiert ist, zu
unterscheiden.
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(Achte Ausführungsform)
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Eine
achte Ausführungsform
ist dadurch gekennzeichnet, daß der
Aufbau der sechsten Ausführungsform
wie folgt modifiziert ist. Das heißt, wie in 13 gezeigt,
ist die Oberfächenfläche der
Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines leeren Sitzes größer als
der Oberflächenbereich
der Insassenerfassungselektrode 20 ausgebildet. Bei der
vorliegenden Ausführungsform
ist es möglich,
die Kapazität
Co zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und dem
Sitzrahmen 26 zu verringern, indem der Oberflächenbereich
der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes größer als
der Oberflächenbereich
der Insassenerfassungselektrode 20 ausgebildet wird. Es
ist deshalb möglich,
die Variationen in der gemessenen Kapazität eines leeren Sitzes weiter
zu verringern.
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Der
kapazitive Sensor und das Insassenerfassungssystem der vorliegenden
Ausführungsform wurden
in Anbetracht der verschiedenen Ausführungsformen beschrieben. Die
vorliegenden Erfindung ist jedoch nicht auf die obigen Ausführungsformen
begrenzt. Die obigen Ausführungsformen
können
in verschiedenen Arten in Anbetracht des Wissens eines Fachmanns
modifiziert werden, ohne von dem Umfang und gedanklichem Kern der
Erfindung abzuweichen.
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Der
Aufbau der ersten oder zweiten Ausführungsform kann z.B. modifiziert
werden, so daß, wenn
die Insassenerfassungs-ECU 3 basierend auf einer Ausgabe
einer Gurtschloßschaltvorrichtung
einen nicht angeschnallten Zustand eines Sitzgurtes erfaßt, die
Insassenerfassungs-ECU 3 bestimmen kann, daß der Fahrgastsitz
leer ist und darauf kein Kinderrückhaltesystem
montiert ist (ein Leer- und Kinderrückhaltesystem-Nicht-Montiert-Zustand
des Fahrgastsitzes). Bei dieser Anordnung ist es durch Verwendung
der Ausgabe der Kurzschlußschaltvorrichtung
möglich,
den Leer- und Kinderrückhaltesystem-Nicht-Verbaut-Zustand
des Fahrgastsitzes zu unterscheiden (d.h. der Zustand, in welchem
sowohl der Insasse und das Kinderrückhaltesystem nicht präsent sind),
was manchmal schwierig ist, wenn man sich lediglich auf die gemessene
Kapazität
verläßt. Wenn
der Insassen- und Kinderrückhaltesystem-Nicht-Vorhanden-Zustand
des Fahrgastsitzes erfaßt
wird, kann eine Airbag-AUS-Lampe, welche beleuchtet wird, um einen
Airbag-Einsatz-Deaktivierungszustand anzuzeigen, ausgeschaltet werden. Auf
diese Weise kann die Unannehmlichkeit, welche durch Beleuchten der
unnötigen
Warnlampe verursacht wird, verringert werden.
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Nachstehend
wird das Ergebnis von Experimenten zum Testen des kapazitiven Sensors 10 für jede der
obigen Ausführungsformen
mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben. Das erste
Experiment wird zum Verifizieren der Verringerung der gemessenen
Kapazität
eines leeren Sitzes entsprechend jeder der ersten und zweiten Ausführungsformen
im Vergleich zu dem vorhergehend vorgeschlagenen Aufbau durchgeführt. In
dem vorliegenden Experiment wird die Kapazität unter verschiedenen Meßbedingungen
für jeweils
ein Vergleichsbeispiel, die erste und die zweite Ausführungsform
gemessen. In dem Vergleichsbeispiel wird der vorhergehend vorgeschlagene
kapazitive Sensor, welcher in 34 gezeigt
ist, verwendet. Die Meßbedingungen
enthalten einen Sitz-Leer-Zustand einen Kinder-Rückhaltesystem-Montiert-Zustand,
einen Drei-Winterkleidungsstück-Tragezustand
(d.h. das Tragen von drei Winterkleidungen), einen Zwei-Winterkleidungsstück-Tragezustand
(d.h. das Tragen von zwei Winterkleidungen), einen Einzel-Winterkleidungsstück-Tragezustand
(d.h. das Tragen einer einzelnen Winterkleidung) sowie AF05 (AF05
Körpergröße, kleine
amerikanische Frau). 14 ist eine Graphik, welche
das Ergebnis des Experiments zeigt. Es wird verifiziert, daß die gemessene
Kapazität
eines leeren Sitzes in sowohl der ersten als auch zweiten Ausführungsformen
auf etwa die Hälfte
des Wertes des Vergleichsbeispiels verringert wird. Für jede der
anderen Bedingungen, welche sich von dem Sitz-Leer-Zustand unterscheiden,
wird des weiteren verifiziert, daß die gemessene Kapazität in sowohl
der ersten als auch der zweiten Ausführungsformen relativ zu dem
Vergleichsbeispiel um die Menge bzw. den Betrag verringert wird,
welche dem Leer-Zustand entspricht.
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In
dem zweiten Experiment wird für
jede der ersten und zweiten Ausführungsformen
ein Oberflächenverhältnis (nachstehend
als ein Obere-Zu-Untere-Elektroden-Oberflächenverhältnis oder einfach als ein
Obere-Zu-Untere-Verhältnis
bezeichnet) zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und
der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes auf 1:1, 2:1 und 1:2 eingestellt. Bei dieser Einstellung
wird die Kapazität
für jeden
der Sitzzustände
gemessenen. In dem Vergleichsbeispiel wird ähnlich dem ersten Experiment
der in 34 gezeigte kapazitive Sensor
verwendet. Die Meßbedingungen
enthalten einen Sitz-Leer-Zustand, einen Kinderrückhaltesystem-Montiert-Zustand
und AM50 (AM50 Körpergröße, amerikanischer
Mann von Standardgröße). 15 ist
eine Graphik, welche ein Ergebnis des zweiten Experiments zeigt.
Im Falle des Obere-Zu-Untere-Elektrodenoberflächenverhältnis von 2:1 unterscheidet
sich die gemessene Kapazität
bedeutend von einer Meßbedingung
zu einer anderen Meßbedingung,
und es wird verifiziert, daß das
Niveau der Genauigkeit der Insassenbestimmung relativ hoch ist.
Im Falle des Obere-Zu-Untere-Elektrodenoberflächenverhältnis von 1:2, ist die Sitz-leer-Kapazität minimal
und es wird verifiziert, daß die
Variationen der gemessenen Sitz-leer-Kapazität ferner effektiv reduziert
werden.
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(Neunte Ausführungsform)
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Eine
neunte Ausführungsform
wird mit Bezug auf die 16 bis 18 beschrieben.
Die vorliegende Ausführungsform
gleicht im wesentlichen der in 5 gezeigten
zweiten Ausführungsform,
abgesehen von einer Leitungsauswahl-Schaltvorrichtung 60.
Die Leitungsauswahl-Schaltvorrichtung 60 ist vorgesehen,
um eine Erfassung einer Fehlfunktion (z.B. Kurzschluß, Leitungsbruch)
des Kondensators zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und der
Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines leeren Sitzes zu erfassen.
In der zweiten Ausführungsform
wird der elektrische Strom, welcher aufgrund der Präsenz der
Kapazität
Co zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und der
Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines leeren Sitzes insbesondere
nicht durch die Stromerfassungsvorrichtung 31 gemessen.
In manchen Fällen
kann somit zum Zeitpunkt der Fehlfunktion des Kondensators (oder
einer elektrischen Verbindung) zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und
der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes die Fehlfunktion des Kondensators durch die Stromerfassungsvorrichtung 31 nicht
richtig erfaßt
werden. Wenn die Fehlfunktion des Kondensators zum Zeitpunkt des
Bestimmens des Insassenzustands des Sitzes nicht erfaßt werden
kann, kann sich die Genauigkeit des bestimmten Ergebnisses des Insassenzustands
des Sitzes sich verschlechtern. Die neunte Ausführungsform sieht zusätzliche
Maßnahmen
in Form der Schaltvorrichtung 60 vor, um dem obigen Nachteil
entgegenzutreten und dadurch die Genauigkeit des bestimmten Ergebnisses
des Insassenzu stands des Sitzes weiter zu verbessern. In der folgenden
Beschreibung konzentriert sich die neunte Ausführungsform somit auf den Aufbau
und den Betrieb der Schaltvorrichtung 60, und der Rest
des Aufbaus abgesehen von der Schaltvorrichtung 60 wird nicht
im Detail beschrieben.
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Die
Schaltvorrichtung 60 ist vorgesehen, um einen Verbindungszustand
der stromführenden
Leitungen 27 bis 29 zu ändern. Wie in 18 gezeigt enthält die Schaltvorrichtung 60 erste
bis vierte Anschlüsse 61 bis 64 und
erste, sowie zweite Schaltelemente 66 bis 67.
Der erste Anschluß 61 und
der vierte Anschluß 64 verzweigen
sich von der stromführenden
Leitung 29 und der zweite Anschluß 62 sowie der dritte
Anschluß 63 verzweigen
sich von der stromführenden
Leitung 28. Das erste Schaltelement 66 und das
zweite Schaltelement 67 werden gleichzeitig geschaltet.
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Die
Ansteuervorrichtung 32 ist insbesondere zwischen einem
ersten Ende und einem zweiten Ende der stromführenden Leitung 27 (der
ersten stromführenden
Leitung) angeordnet. Das erste Ende der stromführenden Leitung 27 ist
mit der Insassenerfassungselektrode 20 direkt verbunden.
Die Stromerfassungsvorrichtung 31 ist zwischen einem ersten
Ende und einem zweiten Ende der stromführenden Leitung 28 (der
zweiten stromführenden
Leitung) angeordnet. Das erste Ende der stromführenden Leitung 28 ist
mit der Fahrzeugmasse 42 direkt verbunden, und das zweite
Ende der stromführenden Leitung 28 ist
mit dem zweiten Ende der stromführenden
Leitung 27 an dem Kreuzungspunkt 30 verbunden.
Ein erstes Ende der stromführenden
Leitung 29 (der dritten stromführenden Leitung) ist mit der
Elektrode 21 zum Verringern der Kapaziät eines leeren Sitzes direkt
verbunden, und ein zweites Ende der stromführenden Leitung 29 ist
mit dem zweiten Ende der stromführenden
Leitung 27 und dem zweiten Ende der stromführenden
Leitung 28 an dem Kreuzungspunkt 30 verbunden.
Die Schaltvorrichtung 60 führt ein Schalten für die stromführende Leitung 28 und
die stromführende
Leitung 29 durch. Die Schaltvorrichtung 60 trennt
insbesondere die stromführende
Leitung 28 in einen ersten Teil 28a und einen
zweiten Teil 28b. Der erste Teil 28a enthält das erste
Ende der stromführenden
Leitung 28, welches mit der Fahrzeugmasse 42 direkt
verbunden ist. Der zweite Anschluß 62 und der dritte
Anschluß 63 verzweigen sich
von dem ersten Teil 28a der stromführenden Leitung 28.
Der zweit Teil 28b enthält
das zweite Ende der stromführenden
Leitung 28 und die Stromerfassungsvorrichtung 31.
Die Schaltvorrichtung 60 trennt des weiteren die stromführende Leitung 29 in
einen ersten Teil 29a und einen zweiten Teil 29b Teil 29a stromführenden
Leitung 29, welches mit der Elektrode 21 zum Verringern
der Kapazität
eines leeren Sitzes direkt verbunden ist. Der erste Anschluß 61 und der
vierte Anschluß 64 verzweigen
sich von dem ersten Teil 29a der stromführenden Leitung 29.
Der zweite Teil 29b enthält das zweite Ende der stromführenden
Leitung 29, welches mit dem zweiten Ende der stromführenden
Leitung 27 und dem zweiten Ende der stromführenden
Leitung 28 an dem Kreuzungspunkt 30 verbunden
ist.
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Im
Anschluß wird
der Betrieb der vorliegenden Ausführungsform beschrieben.
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Zuerst
wird ein Insassenzustands-Erfassungsbetrieb der vorliegenden Ausführungsform
beschrieben.
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Zum
Zeitpunkt des Erfassens des Insassenzustands des Sitzes (der Zeitpunkt
des Erfassens des Setzens des Insassen), wird die Schaltvorrichtung 60 von 18 in
eine erste Position gestellt, so daß die ersten und zweiten Schaltelemente 66, 67 in ihrer
entsprechenden, durch eine durchgehende Linie in 18 angezeigte
Position angeordnet sind. Diese erste Position der Schaltvorrichtung 60 ist
in 16 schematisch gezeigt. Die Insassenerfassungs-ECU 3 ist
in 16 zum Zwecke der Vereinfachung und des klaren
Verständnisses
nicht gezeigt. Diese Anordnung gleicht der in 5 gezeigten zweiten
Ausführungsform
abgesehen von der Präsenz
der Schaltvorrichtung 60, wie bereits oben erwähnt. In
diesem Zustand ist insbesondere das erste Schaltelement 66 mit
dem ersten Anschluß 61 verbunden,
und das zweite Schaltelement 67 ist mit dem dritten Anschluß 63 verbunden.
Die Schaltvorrichtung 60 bildet mit anderen Worten zwischen
dem ersten Teil 28a der stromführenden Leitung 28 und
dem zweiten Teil 28b der stromführenden Leitung 28 eine elektrische
Verbindung und bildet ebenfalls zwischen dem ersten Teil 29a der
stromführenden
Leitung 29 und dem zweiten Teil 29b der stromführenden
Leitung 29 eine elektrische Verbindung. Wenn der Insasse
in dem Sitz 9 sitzt, ist die untere Hälfte des Körpers des Insassen auf dem äußeren Abdekkungsglied 90 (2)
angeordnet, und der Körper
des Insassen ist zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und
dem Sitzrahmen 26 angeordnet. Wenn die hochfrequente Niederspannung
(Steuer- bzw. Ansteuerspannung) von der Ansteuervorrichtung 32 erzeugt
wird, wird die Insassenerfassungselektrode 20 angesteuert,
so daß diese
ein hohes elektrisches Potential aufweist, und die Fahrzeugmasse 42,
sowie die Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines leeren
Sitzes werden angesteuert, so daß diese ein niedriges elektrisches
Potential aufweisen. Die Kapazität
Cb wird somit ähnlich
der zweiten Ausführungsform
zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und der Fahrzeugmasse 42 (dem
Sitzrahmen 26) durch den menschlichen Körper erzeugt, und der Strom,
welcher zwischen der Fahrzeugmasse 42 und der Insassenerfassungselektrode 20 fließt, wird
mit der Stromerfassungsvorrichtung 31 gemessen.
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Da
die Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes durch die Ansteuervorrichtung 32 angesteuert
wird, das gleiche elektrische Potential (das niedrige elektrische
Potential) wie das der Fahrzeugmasse 42 aufzuweisen, wird
zwischen der Fahrzeugmasse 42 und der Elektrode 21 zum Verringern
der Kapazität
eines leeren Sitzes keine Kapazität erzeugt. Die Kapazität Co wird
zwischen der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines leeren
Sitzes und der Insassenelektrode 20 erzeugt. Die Kapazität Co wird
jedoch nicht mit der Stromerfassungsvorrichtung 31, wie
mit Bezug auf 5 in der zweiten Ausführungsform
beschrieben, erfaßt.
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Im
Anschluß wird
ein Fehlfunktionserfassungsbetrieb der vorliegenden Ausführungsform
beschrieben.
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Zum
Zeitpunkt des Erfassens der Fehlfunktion wird die Schaltvorrichtung 60 von 18 in
eine zweite Position gestellt, so daß die ersten und zweiten Schaltelemente 66, 67 in
ihrer entsprechenden Position, wie in 18 durch
eine gestrichelte Linie angezeigt ist, angeordnet sind. Diese zweite
Position der Schaltvorrichtung 60 ist in 17 schematisch gezeigt.
Das erste Schaltelement 66 ist insbesondere mit dem zweiten
Anschluß 62 verbunden,
und das zweite Schaltelement 67 ist insbesondere mit dem vierten Anschluß 64 verbunden.
Die stromführende Leitung 27 ist
mit der stromführenden
Leitung 28 an dem Kreuzungspunkt 30 verbunden.
Die Ansteuervorrichtung 32 ist hier zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und
der Fahrzeugmasse 42 angeordnet, und die stromerfassungsvorrichtung 31 ist zwischen
der Fahrzeugmasse 42 und der Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes angeordnet. Die Schaltvorrichtung 60 stellt
mit anderen Worten eine elektrische Verbindung zwischen dem ersten
Teil 29a der stromführenden
Leitung 29 und dem zweiten Teil 28b der stromführenden
Leitung 28 her, so daß die
Stromerfassungselektrode 20 mit der Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes durch die Ansteuervorrichtung 32 und
die Stromerfassungsvorrichtung 31 elektrisch verbunden
ist.
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Die
Ansteuervorrichtung 32 steuert die Insassenerfassungselektrode 20 auf
das hohe elektrische Potential an und die Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes auf das niedrige elektrische Potential an, und
die Kapazität
zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und der Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes wird mit der Stromerfassungsvorrichtung 31 gemessen.
Bei der obigen Anordnung kann eine fehlerhafte Erfassung der Kapazität, d.h.
ein fehlerhaftes Erfassen des Insassenzustands des Sitzes begrenzt
werden, wenn ein Kurzschluß zwischen
der Insassenerfassungselektrode 20 und der Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes auftritt. Ebenfalls, wenn ein Bruch (Leitungsunterbrechung)
der stromführenden
Leitung 27 und/oder der stromführenden Leitung 29 auftritt,
kann die Nicht-Erfassung
der Kapazität,
d.h. die Nicht-Erfassung des Insassenzustands des Sitzes begrenzt
werden.
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Der
Sensor 10 der vorliegenden Ausführungsform sieht folgende Vorteile
vor. Die Sitz-leer-Kapazität
Co wird zum Zeitpunkt des Erfassens des Insassenzustands des Sitzes
verringert (beseitigt), so daß der
Insassenzustand des Sitzes basierend auf der Kapazität Cb, welche
zwischen der Insassenerfassungselektrode 20 und dem Sitzrahmen 26 durch
den menschlichen Körper
erzeugt wird, korrekt erfaßt
werden kann. Die Elektrodeneinheit 1 (3)
wird in dem plattenförmigen
Körper
ausgebildet, so daß die
Insassenerfassungselektrode 20 und die Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes einfach auf der oberen Oberfläche bzw. der
unteren Oberfläche
der Grundschicht 22 ausgebildet werden können.
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Die
Fehlfunktion der Nicht-Erfassung des elektrischen Stroms zwischen
der Insassenerfassungselektrode 20 und der Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes zum Zeitpunkt der Präsenz eines Insassen kann des
weiteren in dem Leerzustand des Sitzes im Vorhinein erfaßt werden.
Auf diese Weise kann der Normalbetrieb des Sensors 10 sichergestellt
werden. Wenn die Betriebsart des weiteren von der Insassenzustanderfassungs-Betriebsart
in die Fehlfunktionserfassungs-Betriebsart geändert werden muß, ist es
lediglich erforderlich, den Schalter von der ersten Position in
die zweite Position zu verschieben.
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Die 19 und 20 zeigen
eine Modifikation der oben beschriebenen in 16 bis 18 gezeigten
Anordnung. In dieser Modifikation ist die Stromerfassungsvorrichtung 31 in
der stromführenden
Leitung 27 vorgesehen, welche sich von der Insassenerfassungselektrode 20 zu
dem Kreuzungspunkt 30 erstreckt. Die stromführende Leitung 29 erstreckt
sich von der Elektrode 21 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes zu dem Kreuzungspunkt 30. Die Ansteuervorrichtung 32 ist
in der stromführenden
Leitung 28 vorgesehen, welche sich von der Fahrzeugmasse 42 zu
dem Kreuzungspunkt 30 erstreckt. Die Position der Ansteuervorrichtung 32 und
die Position der Stromerfassungsvorrichtung 31, welche
in den 16 bis 18 angezeigt
sind, werden mit anderen Worten in dieser in den 19 und 20 gezeigten
Modifikation geschaltet. Der Rest des Aufbaus gleicht dem der obigen
Ausführungsform.
Der Aufbau gleicht insbesondere dem der mit Bezug auf 1 bis 4 gezeigten
und beschriebenen ersten Ausführungsform,
abgesehen von der Schaltvorrichtung 60, welche der in 18 gezeigten Schaltvorrichtung 60 ähnlich ist.
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In
dieser Modifikation wird das niedrige elektrische Potential in der
in 19 gezeigten Insassenzustandserfassungs-Betriebsart
auf die Insassenerfassungselektrode 20 und die Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes angelegt und das hohe elektrische Potential
wird auf die Fahrzeugmasse 42 angelegt. In der in 20 gezeigten Fehlfunktionserfassungs-Betriebsart,
wird die Schaltvorrichtung 60 in die zweite Position gestellt.
Die stromführende
Leitung 27 ist somit mit der stromführenden Leitung 29 an
dem Kreuzungspunkt 30 verbunden. Das niedrige elektrische
Potential wird demzufolge an die Insassenerfassungselektrode 20 angelegt,
und das hohe elektrische Potential wird an die Elektrode 21 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes angelegt. Entsprechend dieser Modifikation können Vorteile ähnlich denen
der obigen Ausführungsform
erzielt werden.
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(Zehnte Ausführungsform)
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21 zeigt
ein Insassenerfassungssystem, welches einen kapazitiven Sensor 325 (Insassensensor)
entsprechend einer zehnten Ausführungsform aufweist.
Wie in 21 gezeigt, enthält ein vorderer Fahrgastsitz 310 einen
Sitzboden 312 und eine Sitzrückenlehne 316. Der
Sitzboden 312 enthält
ein Polsterglied 313 (Polster-Pad) und ein äußeres Abdeckungsglied 314 (Polsterabdeckung).
Ein Sitzrahmen 326 und der Sitz 310 bilden eine
Skelettstruktur des Sitzbodens 312 und der Sitzrückenlehne 316 aus.
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Der
Sensor 325 enthält
eine Insassenerfassungselektrode 330, eine Elektrode 345 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes, eine Ansteuervorrichtung 32 (eine
Ansteuerschaltung) und eine Stromerfassungsvorrichtung 31 (eine
Stromerfassungsschaltung). Die Insassenerfassungselektrode 330 enthält eine
Gruppe von Hochpotentialelektrodenabschnitten 334a bis 334c (eine
erste Gruppe von Elektrodenabschnitten) und eine Gruppe von Niederpotentialelektrodenabschnitten 338a bis 338c (eine
zweite Gruppe von Elektrodenabschnitten). Eine Führungsleitung 336 (eine
erste stromführende Leitung)
ist mit den Hochpotentialelektrodenabschnitten 334a bis 334c verbunden
und eine Führungsleitung 341 (eine
zweite stromführende
Leitung) ist mit dem Niederpotentialelektrodenabschnitten 338a bis 338c verbunden.
Die Ansteuervorrichtung 32 und die Stromerfassungsvorrichtung 31 sind zwischen
der Führungsleitung 336 und
der Führungsleitung 341 in
Reihe verbunden. Die Ansteuervorrichtung 32 legt zwischen
den Hochpotentialelektrodenabschnitten 334a bis 334c und
den Niederpotentialelektrodenabschnitten 338a bis 338c eine hochfrequente
Spannung (eine Steuer- bzw. Ansteu erspannung) an. Die Stromerfassungsvorrichtung 31 mißt einen
elektrischen Strom welcher zwischen den Hochpotentialelektrodenabschnitten 334a bis 334c und
den Niederpotentialelektrodenabschnitten 338a bis 338c fließt. Eine
Führungsleitung 346 (eine
dritte stromführende
Leitung), welche sich von der Elektrode 345 zum Verringern
der Kapazität
eines leeren Sitzes erstreckt, ist zwischen der Ansteuervorrichtung 32 und
der Stromerfassungsvorrichtung 31 mit einem Kreuzungspunkt 347 (einem
Zwischenpunkt) verbunden. Die Hochpotentialelektrodenabschnitte 334a bis 334c und
die Niederpotentialelektrodenabschnitte 338a bis 338c sind
auf einer oberen Oberfläche
einer dielektrischen Grundschicht 332 (der auf der ersten Seite
oder oberen Seite der dielektrischen Grundschicht 332 angeordneten
ersten Oberfläche)
angeordnet und sind von dem Sitzrahmen 326 elektrisch isoliert.
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22 und 23 zeigen
Details der Hochpotentialelektrodenabschnitte 334a bis 334c,
der Niederpotentialelektrodenabschnitte 338a bis 338c und
der Elektrode 345 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes. Die dielektrische Grundschicht 332 besteht
z.B. aus dem dielektrischen Harz, wie z.B. Polyethylen Teriphthalat
(PET). Die drei Hochpotentialelektrodenabschnitte 334a bis 334c und
die drei Niederpotentialelektrodenabschnitte 338a bis 338c sind
wechselweise in einer Längsrichtung
(einer oben nach unten Richtung in 22) des
Sitzbodens 312, d.h. des Fahrzeugs angeordnet unter den Hochpotentialelektrodenabschnitten 334a bis 334c und
den Niederpotentialelektrodenabschnitten 338a bis 338c ist
der Hochpotetialelektrodenabschnitt 334c und der Niederpotentialelektrodenabschnitt 338c auf
der Vorderseite des Sitzbodens 312, d.h. des Fahrzeugs
angeordnet. Jeder der Hochpotentialelektrodenabschnitte 334a bis 334c ist
in einer Rechteckslangform ausgebildet und eine Längsrichtung
der Hochpotentialelektrodenabschnitte 334a bis 334c deckt
sich mit der Querrichtung des Sitzbodens 312, d.h. des
Fahrzeugs. Die drei Hochpotentialelektrodenabschnitte 334a bis 334c sind
durch einen Verbinder 335 an einer Seite (die rechte Seite
in 23) zusammen verbunden, und die Führungsleitung 336 erstreckt
sich von dem heckseitigen Hochpotentialelektrodenabschnitt 334a nach
hinten.
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Jeder
der Niederpotentialelektrodenabschnitte 338a bis 338c ist
in einer Rechteckslangform ausgebildet, und eine Längsrichtung
der Niederpotentialelektrodenabschnitte 338a bis 338c deckt
sich mit der Querrichtung des Sitzbodens 312, d.h. des Fahrzeugs.
Die drei Niederpotentialelektrodenabschnitte 338a bis 338c sind
durch einen Verbinder 339 an der anderen Seite (der linken
Seite in 22) zusammen verbunden, und
die Führungsleitung 341 erstreckt
sich von dem heckseitigen Niederpotentialelektrodenabschnitt 338a nach
hinten. Die Elektrode 345 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes, welche auf der Bodenoberfläche der Grundschicht 332 (der
auf der zweiten Seite oder der unteren Seite der Grundschicht 332 angeordneten
zweiten Oberfläche)
angeordnet ist, besteht aus einem elektrisch leitenden Metallmaterial
und ist in einer Rechtecksform ausgebildet, welche im allgemeinen die
gesamte Bodenoberfläche
der Grundschicht 332 bedeckt. Die Führungsleitung 246 erstreckt
sich von der Hinterkante der Elektrode 345 zum Verringern der
Kapazität
eines leeren Sitzes nach hinten.
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Im
folgenden wird der Betrieb der zehnten Ausführungsform beschrieben. Die
Ansteuervorrichtung 32 legt die hochfrequente Spannung
zwischen den Niederpotentialelektrodenabschnitten 338a bis 338c und
den Hochpotentialelektrodenabschnitten 334a bis 334c an,
so daß ein
schwaches elektrisches Feld E (23) erzeugt
wird. Mit Bezug auf 21 wird, wenn der Insasse nicht
sitzt, d.h. nicht auf dem Sitzboden 312 präsent ist,
ein Kondensator C2 zwischen den Hochpotentialelektrodenabschnitten 334a bis 334c und
den Niederpotentialelektrodenabschnitten 338a bis 338c geschaffen.
Es wir ebenfalls ein Kondensator (nicht gezeigt) zwischen den Hochpotentialelektrodenabschnitten 334a bis 334c und
der Elektrode 345 zum Verringern der Kapazität eines leeren
Sitzes geschaffen.
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Wenn
der Insasse auf dem Sitzboden 312 sitzt, ist ein Abschnitt
(Gesäß) des Körpers des
Insassen über
der Passage des elektrischen Feldes E angeordnet, so daß sich eine
Kapazität
des Kondensators C2 ändert.
Die Elektrode 345 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes ist zwischen dem Sitzrahmen 326 und den Hoch-
bzw. Niederpotentialelektrodenabschnitten 334a bis 334c, 338a bis 338c angeordnet.
Ein elektrisches Potential der Elektrode 345 zum Verringern
der Kapazität
eines leeren Sitzes ist gleich dem der Niederpotentialelektrodenabschnitte 338a bis 338c.
Die Stromerfassungsvorrichtung 31 ist des weiteren nicht
zwischen den Hochpotentialelektrodenabschnitten 334a bis 334c und
der Elektrode 345 zum Verringern der Kapazität eines leeren
Sitzes angeordnet. Bei diesem Aufbau wird die Kapazität zwischen
den Niederpotentialelektrodenabschnitten 338a bis 338c und
den Hochpotentialelektrodenabschnitten 334a bis 334c durch
die Stromerfassungsvorrichtung 31 gemessen. Die körperseitige
Kapazitätskomponente
zwischen der Elektrode 345 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes und den Hochpotentialelektrodenabschnitten 334a bis 334c wird
jedoch nicht durch die Stromerfassungsvorrichtung 31 (siehe
Pfeil "a", welcher in 21 einen
Stromfloß anzeigt)
gemessen. Es kann deshalb basierend auf einer Änderung der Kapazität, d.h.
einer Änderung
des Wertes des gemessenen elektrischen Stroms, welcher durch die
Präsenz
des Insassen auf dem Sitz 310 verursacht und durch die Stromerfassungsvorrichtung 31 gemessen
wird, die Präsenz
des Insassen auf dem Sitzboden 312 effektiv erfaßt werden.
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Die
zehnte Ausführungsform
sieht folgende Vorteile vor. Zuerst, selbst wenn die Position des
Insassen auf dem Sitzboden 312 in der Längsrichtung abweicht, ist es
dennoch möglich,
die Präsenz
des Insassen auf dem Sitzboden effektiv und genau zu erfassen, und
die Einflüsse
der Änderung,
welche durch die Position oder Haltung des Insassen verursacht werden,
weisen einen geringeren Einfluß auf das
erfaßte
Ergebnis auf. Die drei Hochpotentialelektrodenabschnitte 334a bis 334c sind
insbesondere durch den Verbinder 335 zusammen verbunden,
und die drei Niederpotentialelektrodenabschnitte 338a bis 338c sind
durch den Verbinder 339 zusammen verbunden. Es ist somit
möglich,
solange das Gesäß B des
Insassen zwischen zumindest einem der Hochpotentialelektrodenabschnitten 334a bis 334c und zumindest
einem der Niederpotentialelektrodenabschnitte 338a bis 338c präsent ist,
die Präsenz
des Insassen auf dem Sitzboden 312 zu erfassen.
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Das
Gesäß B kann
z.B. zwischen dem vorderseitigen Hochpotentialelektrodenabschnitt 334c und
dem vorderseitigen Niederpotentialelektrodenabschnitt 338c angeordnet
sein oder kann zwischen dem heckseitigen Hochpotentialelektrodenabschnitt 334a und
dem heckseitigen Niederpotentialelektrodenabschnitt 338a angeordnet
sein. Das Gesäß B kann
ebenfalls zwischen dem mittelseitigen Niederpotentialelektrodenabschnitt 338b und
dem mittelseitigen Hochpotentialelektrodenabschnitt 334b oder dem
heckseitigen Hochpotentialelektrodenabschnitt 334a angeordnet
sein. Dies wird durch die Präsenz der
drei Hochpotentialelektrodenabschnitte 334a bis 334c und
der drei Niederpotentialelektrodenabschnitte 338a bis 338c auf
der oberen Oberfläche
der Grundschicht 332 ermöglicht.
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Des
weiteren wird, obwohl die drei Hochpotentialelektrodenabschnitte 334a bis 334c und
die drei Niederpotentialelektrodenabschnitte 338a bis 338c auf
der oberen Oberfläche
der Grundschicht 332 angeordnet sind, lediglich die körperseitige
Kapazitätskomponente
der Kapazität,
welche zwischen den Niederpotentialelektrodenabschnitten 338a bis 338c und
den Hochpotentialelektrodenabschnitten 334a bis 334c erzeugt
wird, gemessen. Das heißt, die
polsterglied-313-seitige Kapazitätskomponente C1, welche sich
unter dem Einfluß des
Polsterglieds 313 leicht bzw. einfach ändert, wird durch die Elektrode 345 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes nicht gemessen. Die Präsenz des Insassen auf dem Sitz 310 kann
somit effektiv erfaßt
werden. Dies wird durch die folgende Anordnung ermöglicht.
Das heißt,
die Elektrode 345 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes wird auf der Bodenoberfläche der Grundschicht 332 positioniert
und das elektrische Potential der Elektrode 345 zum Verringern
der Kapazität
eines leeren Sitzes wird dem der Niederpotentialelektrodenabschnitte 338a bis 338c angeglichen,
und die Stromerfassungsvorrichtung 31 wird nicht zwischen
dem Hochpotentialelektrodenabschnitt 334a und der Elektrode 345 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes angeordnet.
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Im
Anschluß werden
Modifikationen der zehnten Ausführungsform
beschrieben.
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Eine
erste Modifikation der zehnten Ausführungsform wird mit Bezug auf 24 beschrieben.
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In
der ersten in 24 gezeigten Modifikation sind
drei Hochpotentialelektrodenabschnitte 350a bis 350c (eine
erste Gruppe von Elektrodenabschnitten) und drei Niederpotentialelektrodenabschnitte 354a bis 354c (eine
zweite Gruppe von Elektrodenabschnitten) wechselweise auf der oberen
Oberfläche
der Grundschicht 322 über
der Elektrode 345 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes angeordnet. Die drei Hochpotentialelektrodenabschnitte 350a bis 350c (heckseitige,
mittelseitige und vorderseitige Elektrodenabschnitte) sind voneinander elektrisch
getrennt. Eine Führungsleitung 351a erstreckt
sich von dem heckseitigen Hochpotentialelektrodenabschnitt 350a nach
hinten. Eine Führungsleitung 351b erstreckt
sich von dem mittelseitigen Hochpotentialelektrodenabschnitt 350b nach
hinten. Des weiteren erstreckt sich eine Führungsleitung 351c von
dem vorderseitigen Hochpotentialelektrodenabschnitt 350c nach
hinten.
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Die
drei Niederpotentialelektrodenabschnitte 354a bis 354c (heckseitige,
mittelseitige und vorderseitige Elektrodenabschnitte) sind des weiteren
voneinander elektrisch getrennt. Die Führungsleitungen 355a bis 355c erstrecken
sich jeweils von den Niederpotentialelektrodenabschnitten 354a bis 354c nach
hinten. Es werden des weiteren zwei Schalter 352, 356 (erste
und zweite Elektrodenabschnittauswahlschaltvorrichtungen) vorgesehen.
Der Schalter 352 wird verwendet, um eine der drei Hochpotentialelektrodenabschnitte 350a bis 350c auszuwählen und
mit der stromführenden
Leitung 336 und dadurch mit der Ansteuervorrichtung 32 von 21 elektrisch zu
verbinden, und der Schalter 356 wird verwendet, um einen
der drei Niederpotentialelektrodenabschnitte 354a bis 354c auszuwählen und
diesen mit der stromführenden
Leitung 341 und dadurch mit der Stromerfassungsvorrichtung 31 von 21 elektrisch
zu verbinden.
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Entsprechend
dieser Modifikation kann der beste der Hochpotentialelektrodenabschnitte 350a bis 350c und
der beste der Niederpotentialelektrodenabschnitte 354a bis 354c in
Anbetracht von z.B. der Körpergröße des Insassen
auf dem Sitzboden 312 ausgewählt werden. Wenn z.B. ein Kind
auf dem Sitz 310 präsent
ist, ist es unwahrscheinlich, daß das Gesäß des Kindes über der
gesamten oberen Oberfläche
des Sitzbodens 312 angeordnet ist. In einem solchen Fall
kann deshalb angenommen werden, daß das Kind im allgemeinen in
der Mitte des Sitzbodens 312 präsent ist, und der mittelseitige
Hochpotentialelektrodenabschnitt 350b kann durch den ersten
Schalter 352 ausgewählt
werden, sowie der mittelseitige Niederpotentialelektrodenabschnitt 354b kann
durch den zweiten Schalter 356 ausgewählt werden. Dies trifft ebenfalls
in einem Fall zu, in welchem ein Kindersitz auf dem Sitzboden 312 montiert ist,
und das Kind auf dem Kindersitz präsent ist. Die oben beschriebene
Auswahl des mittelseitigen Hochpotentialelektrodenabschnitts 350b durch
den ersten Schalter 352 und die oben beschriebene Auswahl des
mittelseitigen Niederpotentialelektrodenabschnitts 354b durch
den zweiten Schalter 256 sollte somit durchgeführt werden.
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25A bis 26B zeigen
eine beispielhafte Verwendung der ersten Modifikation, in welcher die
Insassenerfassungselektrode eine erste Gruppe von Elektrodenabschnitten
(Hochpotentialelektrodenabschnitte) und eine zweite Gruppe von Elektrodenabschnitten
(Niederpotentialelektrodenabschnitte) enthält, welche durch Schalter ähnlich den
Schaltern 352, 356 selektiv geschaltet werden.
Insbesondere sind in den 25A und 25B fünf
Sätze von
Elektrodenabschnitten (Hochpotentialelektrodenabschnitte und Niederpotentialelektrodenabschnitte)
der Insassenerfassungselektrode einer nach dem anderen in Längsrichtung
des Sitzbodens 312 angeordnet. Die fünf Sätze von Elektrodenabschnitten
in den 25A und 25B sind
insbesondere jeweils in Querrichtung angezeigt, und die gemessene
Kapazität
ist auf der vertikalen Achse angezeigt. Wenn die Schalter sequentiell
von einer Position in eine andere Position durch alle der fünf Positionen
verschoben werden, wird die Kapazität jeweils durch die fünf Sätze von
Elektrodenabschnitten gemessen. 25A zeigt
insbesondere den Fall, in welchem der Insasse eine Überzugskleidung
(oder eine dicke Kleidung) trägt.
In einem solchen Fall ist das Gesäß des Insassen weiter von dem
Elektrodenabschnitt der Insassenerfassungselektrode aufgrund der
Präsenz
der Überzugskleidung
weg entfernt, und die gemessene Kapazität ist in jedem Satz von Elektroden
relativ gering. Nur die gemessene Kapazität des mittelseitigen Satzes
von Elektrodenabschnitten und die gemessenen Kapazitäten der
folgenden vorderseitigen Sätze
von Elektroden überschreiten
einen Schwellwert th geringfügig. 25B zeigt dagegen einen Fall, in welchem der Kindersitz
auf dem Fahrgastsitz präsent
ist. In diesem Fall ist das Gesäß des Kindes
nahe dem mittelseitigen Satz von Elek trodenabschnitten angeordnet,
so daß die
gemessene Kapazität
des mittelseitigen Satzes von Elektrodenabschnitten und die gemessene
Kapazität
des folgenden vorderseitigen Satzes von Elektrodenabschnitten den
Schwellwert th überschreiten.
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26A und 26B zeigen
Fälle,
in welchen die fünf
Sätze von
Elektrodenabschnitten einer nach dem anderen in Querrichtung (Querrichtung des
Fahrzeugs) auf dem Sitzboden 312 abgeordnet sind. 26A zeigt insbesondere den Fall, in welchem der
Insasse die Überzugskleidung
(die dicke Kleidung) trägt
und 26B zeigt den Fall, in welchem
das Kind auf den Sitzboden 312 ohne die Verwendung des
Kindersitzes sitzt. In dem Fall des Erwachsenen, ist das Gesäß weiter
von den Elektrodenabschnitten der Insassenerfassungselektrode weg
angeordnet. Die gemessene Kapazität des mittelseitigen Satzes
von Elektrodenabschnitten und die gemessenen Kapazitäten der
nachfolgenden rechtsseitigen Sätze
von Elektrodenabschnitten überschreiten
den Schwellwert th somit geringfügig.
In dem Fall, in welchem das Kind direkt auf dem Sitzboden sitzt,
ist das Gesäß näher an dem
mittelseitigen Satz von Elektrodenabschnitten angeordnet, so daß die gemessene
Kapazität
des mittelseitigen Satzes von Elektrodenabschnitten und die gemessene
Kapazität
des nächsten
rechtsseitigen Satzes von Elektrodenabschnitten im wesentlichen
den Schwellwert th überschreiten.
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Im
Anschluß wird
eine zweite Modifikation der zehnten Ausführungsform mit Bezug auf die 27 und 28 beschrieben. Ähnlich der
obigen zehnten Ausführungsform,
welche mit Bezug auf 21 bis 23 beschrieben
ist, sind die drei Hochpotentialelektrodenabschnitte 360a bis 360c (die
erste Gruppe von Elektrodenabschnitten) durch den Verbinder 361 zusammen
verbunden, und die drei Niederpotentialelektrodenabschnitte 364a bis 364c (die
zweite Gruppe von Elektrodenabschnitten) sind durch den Verbinder 365 zusammen
verbunden. Eine Hilfselektrode 370 erstreckt sich in einem
jeweiligen Raum, welcher zwischen jedem der Elektrodenabschnitte 360a bis 360c und
einem benachbarten der Elektrodenabschnitte 364a bis 364c definiert
ist. Die Hilfselektrode erstreckt sich insbesondere in einer mäanderartigen
Weise in einem Raum 367, welcher zwischen den benachbarten
Elektrodenabschnitten 360a bis 360c, 364a bis 364c definiert
ist, und in den Räumen 368, 369,
welche zwischen den Elektrodenabschnitten 360a bis 360c, 364a bis 364c und
den Verbindern 361, 365 definiert sind.
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Die
Hilfselektrode 370 wird durch Biegen einer einzelnen Langelektrode
ausgebildet und enthält fünf Abschnitte 371a,
zwei rechtsseitige Abschnitte 371b und zwei linksseitige
Abschnitte 371c. Die Ansteuervorrichtung 32 legt
z.B. ein relativ hohes elektrisches Potential an die drei Elektrodenabschnitte 360a bis 360c und
die Elektrodenabschnitte 364a bis 364c an und
ein relativ niedriges elektrisches Potential an diese Elektrode 370 an.
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Entsprechend
der zweiten Modifikation wird ein elektrisches Feld durch einen
Kondensator ausgebildet, welcher zwischen der Hilfselektrode 270 und
den ersten und zweiten Gruppen von Elektrodenabschnitten 360a bis 360c, 364a bis 364c geschaffen wird.
Aufgrund der Anordnung der Hilfselektrode 370 wird das
elektrische Feld E in einer näheren
Fläche, welche
näher an
der oberen Oberfläche
der Grundschicht 332 im Vergleich zu dem elektrischen Feld, welches
durch lediglich die Elektrodenabschnitte 360a bis 360c, 364a bis 364c der 21 bis 23 ausgebildet
ist, ausgebildet. Wenn z.B. Wasser über dem Sitzboden 312 vergossen
wird, um den Insassensensor 325 zu befeuchten, kann eine Änderung der
Kapazität,
welche durch das Vergießen
des Wassers verursacht wird, erfaßt werden. Wenn die Temperatur
oder Luftfeuchtigkeit des Sitzbodens 312 relativ hoch wird,
kann eine Änderung
der Kapazität, welche
durch die relativ hohe Temperatur oder hohe Luftfeuchtigkeit verursacht
wird, ebenfalls erfaßt
werden. Die durch die obigen externen Störungen verursachte Änderung
der Kapazität
kann verwendet werden, um den bei der Insassenbestimmung verwendeten
Schwellwert zu korrigieren oder eine Warnung vorzusehen, wenn immer
es eine hohe Wahrscheinlichkeit fehlerhafter Insassenbestimmung
gibt. In manchen Fällen
kann der Schaltungsaufbau geändert
werden, um ein Schalten des obigen Betriebs unter Verwendung der
Hilfselektrode 370 und der Elektrodenabschnitte 360a bis 360c, 364a bis 364c in
den in Bezug auf die 21 bis 23 beschriebenen
Betrieb unter Verwendung von lediglich den Hochpotentialelektrodenabschnitten 360a bis 360c und
den Niederpotentialelektrodenabschnitten 364a bis 364c zu
ermöglichen.
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Eine
dritte Modifikation der zehnten Ausführungsform wird mit Bezug auf 29 bis 30B beschrieben. In der dritten Modifikation sind
drei Hochpotentialelektrodenabschnitte 375a bis 375c und
drei Niederpotentialelektrodenabschnitte 377a bis 377c in
einer Weise ähnlich
der zweiten Modifikation angeordnet, und ein Raum 378 wird
wie in der zweiten Modifikation geschaffen. Anstatt der Hilfselektrode 370 von 27 erstreckt
sich jedoch eine obere druckempfindliche Elektrode 381 (eine
erste druckempfindliche Elektrode) in dem Raum 378 in einer
mäanderartigen
Weise auf der oberen Oberfläche
der Grundschicht 332. Eine untere druckempfindliche Elektrode 382,
eine zweite druckempfindliche Elektrode) ist auf der zweiten Seite
der Grundschicht 332 in einer gegenüberliegenden Beziehung zu der
oberen druckempfindlichen Elektrode 381 angeordnet. Die
obere druckempfindliche Elektrode 381 und die untere druckempfindliche
Elektrode 382 bilden eine Vielzahl von druckempfindlichen
Schaltern 380. Wie in 30A gezeigt,
ist die Elektrode 345 zum. Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes in dieser Modifikation unter der unteren druckempfindlichen
Elektrode 382 in solch einer Weise angeordnet, daß das dielektrische
Harz 333 zwischen der unteren druckempfindlichen Elektrode 382 und der
Elektrode 345 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes angeordnet ist. Die Grundschicht 332 und
das dielektrische Harz 333 können, falls gewünscht, in
diesem Fall integral ausgebildet sein. Der kapazitive Sensor kann
relativ genau ein Annähern des
Körpers
des Insassen erfassen. Die Genauigkeit des kapazitiven Sensors zum
Erfassen des Annäherns
eines Objekts (z.B. eines Kindersitzes) außer dem Körper eines Insassen ist jedoch
nicht so hoch wie die des Erfassens des Annäherns des Körpers eines Insassen. Angesichts
diesen Punktes sind zusätzlich
zu dem kapazitiven Sensor die druckempfindlichen Schalter 380 vorgesehen.
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Im
Falle der 30A, welche den Querschnitt
entlang der XXXA-XXXA-Linie in 29 zeigt,
ist die obere druckempfindliche Elektrode 381 insbesondere
zwischen dem Hochpotentialelektrodenabschnitt 375a und
dem Niederpotentialelektrodenabschnitt 377b auf der oberen
Oberfläche
der Grundschicht 332 angeordnet. Die untere druckempfindliche
Elektrode 382 ist auf der Bodenoberfläche der Grundschicht 332 an
einer Stelle angeordnet, welche der oberen druckempfindlichen Elektrode 381 gegen überliegt.
Eine Vielzahl von Durchgangslöchern 384 durchdringen
einen Bereich der Grundschicht 332, welche zwischen der
oberen druckempfindlichen Elektrode 381 und der unteren
druckempfindlichen Elektrode 382 angeordnet ist. Jeder
druckempfindliche Schalter 380 ist durch die obere druckempfindliche
Elektrode 381, die untere druckempfindliche Elektrode 382 und
das entsprechende Durchgangsloch 384 der Grundschicht 332 ausgebildet.
Die obere druckempfindliche Elektrode 381 und die untere
druckempfindliche Elektrode 382 können einfach in einer Weise ähnlich der
des Ausbildens der Hochpotentialelektrodenabschnitte 375a bis 375c und
der Niederpotentialelektrodenabschnitte 377a bis 377c ausgebildet
werden.
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Wenn
z.B. der Kindersitz auf dem vorderen Fahrgastsitz montiert ist,
wird die obere druckempfindliche Elektrode 381 durch den
Kindersitz nach unten gedrückt
und kontaktiert die untere druckempfindliche Elektrode 382,
um einen Kurzschluß zwischen
der oberen druckempfindlichen Elektrode 381 und der unteren
druckempfindlichen Elektrode 382 zu verursachen. Auf das
Erfassen des Kurzschlusses zwischen der oberen druckempfindlichen
Elektrode 381 und der unteren druckempfindlichen Elektrode 382 hin,
erfaßt
die Insassenerfassungs-ECU die Präsenz bzw. den Montagezustand
des Kindersitzes auf dem vorderen Fahrgastsitz. Wenn der Sitzgurt
z.B. auf die Montage des Kindersitzes hin nicht angelegt wird, kann
eine Warnung basierend auf dem erfaßten Ergebnis des druckempfindlichen
Schalters 380 vorgesehen werden, um um ein Anlegen des
Sitzgurtes zu bitten. Die druckempfindlichen Schalter 380 können ebenfalls
leicht ausgebildet werden, so daß eine Erhöhung der Kosten minimiert werden
kann.
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Die
obige in den 29 und 30A gezeigte
Modifikation kann ferner in einer in 30B gezeigten
Weise modifiziert werden. In dem Fall der 29 und 30A ist die Elektrode 345 zum Verringern
der Kapazität
eines leeren Sitzes insbesondere unter der unteren druckempfindlichen
Elektrode 382 in solch einer Weise angeordnet, daß das dielektrische
Harz 333 zwischen der unteren druckempfindlichen Elektrode 382 und
der Elektrode 385 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes angeordnet ist. Wie in 30B gezeigt,
kann alternativ ein Raum, welcher eine mäanderartige Form aufweist, die
der Form der unteren druckempfindlichen Elektrode 382 entspricht,
in der Elektro de 345 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes ausgebildet sein, und die untere druckempfindliche
Elektrode 382 kann in diesem mäanderartigen Raum ohne Kontaktieren
der Elektrode 345 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes angeordnet sein. Bei dieser Anordnung kann die Dicke
des Insassensensors 325 in der Vertikalrichtung in 30B im Vergleich zu der der 30A verringert werden. Auf diese Weise kann ein
komfortableres Sitzgefühl
des Insassen auf dem Sensor im Vergleich zu dem der 30A erreicht werden. Des weiteren können zwei
zusätzliche dielektrische
Schichten, wie in 30B gezeigt, wie die Harzschichten 321 der
sechsten Ausführungsform
(dielektrische Platten oder dielektrische Schichten) 332 auf
einer oberen Seite der Hoch- und Niederpotentialelektrodenabschnitte 375a bis 375c, 377a bis 377c und
einer unteren Seite der Elektrode 345 zum Verringern der
Kapazität
eines leeren Sitzes sowie der unteren druckempfindlichen Elektrode 382, falls
gewünscht
oder erforderlich vorgesehen werden. In jeder der oberen anderen
Ausführungsformen und
ihrer Modifikationen kann gleichfalls eine zusätzliche dielektrische Schicht
auf der oberen Seite der Insassenerfassungselektrode vorgesehen
werden und eine weitere zusätzliche
dielektrische Schicht kann auf einer unteren Seite der Elektrode
zum Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes vorgesehen werden. Darüber hinaus kann eine oder mehrere
der Schichten integral ausgebildet sein.
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(Elfte Ausführungsform)
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Eine
in 31 gezeigte elfte Ausführungsform unterscheidet sich
von der in den 21 bis 23 gezeigten
zehnten Ausführungsform
durch die Anordnung der Hoch- und Niederpotentialelektrodenabschnitte.
Die Insassenerfassungselektrode enthält insbesondere drei getrennte
Hochpotentialelektrodenabschnitte 402a bis 402c (eine
erste Gruppe von Elektrodenabschnitten) und drei getrennte Niederpotentialelektrodenabschnitte 405a bis 405c (eine
zweite Gruppe von Elektrodenabschnitten). Die Hochpotentialelektrodenabschnitte 402a bis 402c sind
auf einer Vorderseite der oberen Oberfläche der Grundschicht 332 (und
der Elektrode 345 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes) angeordnet, und die Niederpotentialelektrodenabschnitte 405a bis 405c sind
auf einer Heckseite der oberen Oberfläche der Grundschicht 332 (und
der Elektrode 345 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes) angeordnet. Des weiteren sind erste und zweite Schalter 403, 406 (erste
und zweite Elektrodenabschnittsauswahlschaltvorrichtungen) vorgesehen.
Der erste Schalter 403 wird verwendet, um einen der drei Hochpotentialelektrodenabschnitte 402a bis 402c auszuwählen und
mit der stromführenden
Leitung 336 und dadurch mit der Ansteuervorrichtung 32 der 21 elektrisch
zu verbinden, und der zweite Schalter 406 wird verwendet,
um einen der drei Niederpotentialelektrodenabschnitte 405a bis 405c mit
der stromführenden
Leitung 341 und dadurch mit der Stromerfassungsvorrichtung 31 der 21 elektrisch
zu verbinden.
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Die
Elektrode 345 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes ist auf der unteren Oberfläche der Grundschicht 332 angeordnet.
Die Ansteuervorrichtung 32 (siehe 21) legt
eine Spannung zwischen dem ausgewählten der Hochpotentialelektrodenabschnitte 402a bis 402c und
dem ausgewählten
der Niederpotentialelektrodenabschnitte 405a bis 405c an.
Die Stromerfassungsvorrichtung 31 mißt einen elektrischen Strom
zwischen dem ausgewählten der
Hochpotentialelektrodenabschnitte 402a bis 402c und
dem ausgewählten
der Niedrigpotentialelektrodenabschnitte 405a bis 405c.
Die Hochpotentialelektrodenabschnitte 402a bis 402c und
die Niedrigpotentialelektrodenabschnitte 405a bis 405c sind
von dem Sitzrahmen 326 elektrisch isoliert.
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Entsprechend
der elften Ausführungsform können verschiedene
Sitzmuster erfaßt
werden. Der Hochpotentialelektrodenabschnitt 402a, welcher
auf der Mittelseite des Sitzbodens 312 in Längsrichtung angeordnet
ist, und der Niederpotentialelektrodenabschnitt 405a, welcher
auf der Heckseite des Sitzbodens 312 in Längsrichtung
angeordnet ist, können z.B.
die Präsenz
eines Insassen auf dem Sitzboden 312 erfassen. Der zwischenseitige
Hochpotentialelektrodenabschnitt 402b und der zwischenseitige Niederpotentialelektrodenabschnitt 405b können ebenfalls
zum Erfassen der Präsenz
eines Insassen auf dem Sitzboden 312 verwendet werden.
Der vorderseitige Hochpotentialelektrodenabschnitt 402c und
der vorderseitige Niederpotentialelektrodenabschnitt 405c können des
weiteren zum Erfassen der Präsenz
eines Insassen auf dem Sitzboden 312 verwendet werden.
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Die
Elektrode 345 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes, welche auf der unteren Oberfläche der Grundschicht 332 angeordnet
ist, ermöglicht
eine Verringerung der Kapazität
zwischen dem ausgewählten
der Hochpotentialelektrodenabschnitte 402a bis 402c und
dem ausgewählten
der Niedrigpotentialelektrodenabschnitte 405a bis 405c. Es
sollte beachtet werden, daß der
erste Schalter 403 verwendet werden kann, um die Hochpotentialelektrodenabschnitte 402a bis 402c sequentiell
auszuwählen,
und der zweite Schalter 406 verwendet werden kann, um die
Niederpotentialelektrodenabschnitte 405a bis 405c sequentiell
auszuwählen.
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(Zwölfte Ausführungsform)
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32 und 33 zeigen
eine zwölfte
Ausführungsform.
Die zwölfte
Ausführungsform
ist ähnlich
der in 5 gezeigten zweiten Ausführungsform, abgesehen von der
Anordnung der Insassenerfassungselektrode. Die Insassenerfassungselektrode der
zwölften
Ausführungsform
enthält
insbesondere lediglich die Hochpotentialelektrodenabschnitte 410a bis 410f welche
auf der oberen Oberfläche
der Grundschicht 332 angeordnet sind. Der Sitzrahmen 26,
welcher mit der Fahrzeugmasse 42 elektrisch verbunden ist,
dient als eine Niederpotentialelektrode (oder ein Niederpotentialelektrodenabschnitt).
Sechs Hochpotentialelektrodenabschnitte 410a bis 410f sind
insbesondere von einander in paralleler Beziehung beabstandet und
einer nach dem anderen in Längsrichtung
angeordnet, und jeder der Hochpotentialelektrodenabschnitte 410a bis 410f weist
eine Rechteckslangform auf. Die Führungsleitungen 412a bis 412f (Führungsabschnitte)
erstrecken sich von den lateralen Seiten der jeweiligen Hochpotentialelektrodenabschnitte 410a bis 410f.
Ein Schalter 414 (eine Elektrodenabschnittauswahlschaltvorrichtung) verbindet
einen der Hochpotentialelektrodenabschnitte 410a bis 410f selektiv
elektrisch mit der stromführenden
Leitung 27 und dadurch mit der Ansteuervorrichtung 32.
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Die
Elektrode 345 zum Verringern der Kapazität eines
leeren Sitzes ist auf der unteren Oberfläche der Grundschicht 332 angeordnet.
Die Ansteuervorrichtung 32 legt eine Spannung zwischen
dem Ausgewählten
der Hochpotentialelektrodenabschnit te 410a bis 410f und
dem Sitzrahmen 26 an. Die Stromerfassungsvorrichtung 31 mißt den elektrischen
Strom, welcher zwischen dem Ausgewählten der Hochpotentialelektrodenabschnitte 410a bis 410f und
der Niederpotentialelektrode 26 (dem Sitzrahmen) fließt.
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Entsprechend
der zwölften
Ausführungsform wird
einer der Hochpotentialelektrodenabschnitte 410a bis 410f durch
Schalten des Schalters 414 in Anbetracht von z.B. der Körpergröße des Insassen ausgewählt. Die
Präsenz
des Insassen wird durch Verwendung des ausgewählten der Hochpotentialelektrodenabschnitte 410a bis 410f und
dem Sitzrahmen 26 effektiv erfaßt. Die Elektrode 345 zum
Verringern der Kapazität
eines leeren Sitzes, welcher auf der unteren Oberfläche der
Grundschicht 332 angeordnet ist, ermöglicht des weiteren eine Verringerung der
Kapazität
zwischen dem Ausgewählten
der Hochpotentialelektrodenabschnitte 410a bis 410c und
der Niederpotentialelektrode 26 (dem Sitzrahmen). Da der
Sitzrahmen 26, welcher ursprünglich in dem Sitz 3110 vorhanden
ist, effektiv als die Niederpotentialelektrode verwendet wird, besteht
ebenfalls kein Bedarf, eine zusätzliche
Niederpotentialelektrode vorzusehen.
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Zusätzliche
Vorteile und Modifikationen sind dem Fachmann ersichtlich. Die Erfindung
in ihrem weiteren Sinne ist deshalb nicht auf die spezifischen Details,
die wiedergebende Vorrichtung, sowie die gezeigten und beschriebenen
darstellenden Beispiele begrenzt. Des weiteren können sämtliche Merkmale des Sensors
oder des Insassenerfassungssystems, welche in einer der obigen Ausführungsformen und
Modifikationen beschrieben worden ist, mit einem oder mehreren Merkmalen
einer der obigen Ausführungsformen
und Modifikationen kombiniert oder durch diese ersetzt werden. In
der zwölften
Ausführungsform,
welche in den 32 und 33 gezeigt
ist, wird z.B. ein hohes elektrisches Potential an die Elektrodenabschnitte 410a bis 410f der
Insassenerfassungselektrode angelegt. Alternativ können die in
den 32 und 33 gezeigten
Elektrodenabschnitte 410a bis 410f der Insassenerfassungselektrode,
sowie der Schalter 414 durch die Insassenerfassungselektrode 20 der
in den 1 bis 4 gezeigten ersten Ausführungsform
ersetzt werden. Auf diese Weise wird das elektrische Niederpotential
an die Elektrodenabschnitte 410a bis 410f der
Insassenerfassungselektrode angelegt. Die Leitungsauswahlschaltvorrichtung 60 der
in 18 gezeigten neunten Ausführungsform kann ebenfalls auf
die in den 32 und 33 gezeigten
zwölften
Ausführungsform
oder einer anderen der oben beschriebenen Ausführungsformen und Modifikationen
angewendet werden. Es sollte des weiteren beachtet werden, daß die Begriffe
des elektrischen Hochpotentials (dem relativ hohen elektrischen
Potential) und dem elektrischen Niederpotential (dem relativ niedrigen
elektrischen Potential), welche oben verwendet werden, nicht auf
spezifische Werte begrenzt sind und derart betrachtet werden sollten,
daß diese
eine Beziehung zwischen den beiden Potentialen angeben, d.h. daß das elektrische
Hochpotential höher
als das elektrische Niederpotential ist und umgekehrt.