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Stand der Technik
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Die Erfindung geht aus von einer Gebäudetürbetätigungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Es sind elektronische Schließzylinder umfassende Gebäudetürbetätigungsvorrichtungen mit einem drehbar gelagerten, von einem Drehknauf gebildeten Betätigungsmittel bekannt. Das Betätigungsmittel ist dabei dazu vorgesehen, in einem Öffnungsmodus ein Schließmittel zu betätigen bzw. kann im Öffnungsmodus von einem Bediener mittels des Betätigungsmittels das Schließmittel von seiner Schließstellung in seine Freigabestellung geführt werden. Ferner weisen die Gebäudetürbetätigungsvorrichtungen eine von einer elektronischen Kartenleseeinheit gebildete Codeerfassungseinheit auf. Zum Öffnen einer Gebäudetür mittels der Gebäudetürbetätigungsvorrichtung muss ein Bediener eine Karte mit einem entsprechend gespeicherten Code vor den Drehknauf halten. Der Code wird mittels der Codeerfassungseinheit erfasst und in einer Auswerteeinheit der Gebäudetürbetätigungsvorrichtung überprüft. Ist dem Code eine Zugangsberechtigung zugeordnet, kann der Bediener durch Drehen des Drehknaufs die Gebäudetür öffnen.
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Aus der
EP 0 475 301 A2 ist eine Code-Eingabevorrichtung für eine vorgegebene Menge von Codezeichen bekannt, die beispielsweise bei einer Zutritts- oder Berechtigungskontrollvorrichtung als Schutz gegen unberechtigte Benutzer verwendet wird. Die Codezeichen werden in einer benutzerunabhängigen vorgegebenen Reihenfolge unter Steuerung durch eine elektronische Verarbeitungseinheit auf einer Anzeigevorrichtung wiedergegeben. Mittels eines von einem Drehknopf gebildeten Betätigungsmittels können die Codezeichen der benutzerunabhängigen vorgegebenen Reihenfolge nacheinander angezeigt werden und durch Druck auf den Drehknopf zu einer Eingabe bestätigt werden.
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Aus dem US-Patent
US 4 901 545 ist eine elektromechanische Schließvorrichtung bekannt, welche in einem Türknauf aufgenommen ist. Über ein Tastenfeld auf dem Türknauf ist eine Eingabe eines Codes möglich, der ein Signal zu einem Computer bereitstellt. Bei einer Übereinstimmung des Codes mit einem in dem Computer hinterlegten Berechtigungscode wird über einen Motor eine Nocke zu einer Freigabe eines mechanischen Arretierbolzens angesteuert, so dass ein Schließzylinder in eine Öffnungsposition rotiert wird und eine Tür geöffnet werden kann.
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Aus der US-Anmeldeschrift
US 2004/0040355 A1 ist ein Zylinderschloss für eine Verwendung in einem Türschloss, mit einem äußeren Stopfen, mit einem inneren Stopfen, mit einer Drehnocke, die zu einer Bewegung eines Türriegels aus dem Türschloss vorgesehen ist, und einer Kupplungseinheit, die dazu vorgesehen ist, den äußeren Stopper für eine Rotation des äußeren Stopfens mit der Drehnocke zu verbinden, bekannt. Das Zylinderschloss umfasst ferner eine elektronische Blockiervorrichtung und Antriebsmittel, welche bei Empfang eines Deblockiersignals der elektronischen Blockiervorrichtung die Kupplungseinheit antreiben. Eine Aussendung des Deblockiersignals wird durch eine Eingabe eines Codes an einem numerischen Tastenfeld eines als programmierbare tragbare Datenübertragungsvorrichtung ausgebildeten elektronischen Schlüssels erreicht.
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Aus der Offenlegungsschrift
DE 29 08 676 A1 ist ein Permutationsschloss mit einem Schlossgehäuse mit Vorder- und Rückwänden und einer zylindrischen Zuhaltungsscheiben-Tragsäule, die sich senkrecht entlang einer horizontalen Achse von einer der Wände erstreckt, mit einem Zuhaltungsscheibenstapel, der aus einer Anzahl von am Umfang mit Ausschnitten versehenen Zuhaltungsscheiben gebildet ist, die lose drehbar auf der Zuhaltungsscheiben-Tragsäule um deren Achse gelagert sind, mit Halteschultertellern an einem Endteil der Zuhaltungsscheiben-Tragsäule zum Festhalten des Zuhaltungsscheibenstapels auf dieser Säule, mit einem am Umfang mit Ausschnitten versehenen drehbaren Antriebsnocken, der durch eine Drehhandhabe angetrieben wird, mit Einrichtungen zum Antrieb der Zuhaltungsscheiben bei einer Drehung der Drehhandhabe und des Antriebsnockens, und mit einem Rasthebel, der schwenkbar mit einem Riegel verbunden ist, um den Riegel zwischen offenen und verriegelten Stellungen zu verschieben, bekannt. Durch Drehbewegungen der Drehhandhabe wird ein Schlüsselgeheimnis eingegeben und werden die Zuhaltungsscheiben eingestellt.
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Vorteile der Erfindung
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Die Erfindung geht aus von einer Gebäudetürbetätigungsvorrichtung mit einem Betätigungsmittel, das dazu vorgesehen ist, in einem Öffnungsmodus ein Schließmittel zu betätigen, einer Codeerfassungseinheit, wobei die Codeerfassungseinheit wenigstens eine Elektronikeinheit aufweist, wobei das Betätigungsmittel zur Codeeingabe über die Codeerfassungseinheit vorgesehen ist, und einer Kupplungsvorrichtung zum Schwenken des Schließmittels aus seiner Schließstellung in seine Öffnungsstellung mittels des Betätigungsmittels, die das Betätigungsmittel und das Schließmittel im Öffnungsmodus miteinander koppelt, wobei das Betätigungsmittel und die Codeerfassungseinheit zur Eingabe eines Codes mittels einer Drehbewegung des Betätigungsmittels vorgesehen sind, mit einer optischen Ausgabeeinheit, die zur Ausgabe von Codeeingabeinformationen während der Codeeingabe vorgesehen ist.
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Es wird vorgeschlagen, dass die Codeerfassungseinheit wenigstens einen durch eine Drehbewegung des Betätigungsmittels auslösbaren Impulsgeber aufweist, der gemeinsam mit einer Recheneinheit eine Drehrichtungserfassungseinheit bildet, die dazu vorgesehen ist, entgegengesetzte Drehbewegungen jeweils für sich einem oder mehreren Codebestandteilen zuzuordnen, wobei die Ausgabeeinheit Leuchtmittel aufweist, die von der Recheneinheit sequentiell in einer mit der Drehrichtung des Betätigungsmittels übereinstimmenden Umfangsrichtung aktiviert werden. Unter Gebäudetürbetätigungsvorrichtungen sollen insbesondere keine Tresortürbetätigungsvorrichtungen verstanden werden. Dabei soll unter einem ”Schließmittel” insbesondere ein Mittel verstanden werden, das zur formschlüssigen Verriegelung einer Tür dient und eine Formschlussverbindung zwischen der Tür und einem korrespondierenden Bauteil, wie insbesondere einem Türrahmen, herstellt, beispielsweise ein drehbarer und/oder axial verschiebbarer Schließbart. Unter ”vorgesehen” soll insbesondere speziell ausgestattet, ausgelegt und/oder gegebenenfalls programmiert verstanden werden. Mittels der erfindungsgemäßen Lösung kann insbesondere eine hohe Flexibilität erzielt werden. Die Codeeingabe über das Betätigungsmittel kann dabei vorteilhaft dazu genutzt werden, eine Tür ohne zusätzliche Hilfsmittel, wie insbesondere ohne Speichermittel, wie Karten usw., zu öffnen und/oder kann auch dazu genutzt werden, die Gebäudetürbetätigungsvorrichtung zu programmieren, beispielsweise mit einem Zugangsberechtigungscode. Mit dem durch eine Drehbewegung des Betätigungsmittels auslösbaren Impulsgeber können vorzugsweise mit einer Drehbewegung in zumindest eine Richtung mehrere auswertbare Impulse erzeugt werden. Mit der Drehrichtungserfassungseinheit können vorzugsweise entgegengesetzte Drehrichtungen differenziert zur Codeeingabe genutzt werden. Dabei sollen unter ”Codeeingabeinformationen” insbesondere Informationen verstanden werden, die einem Bediener während der Eingabe eine Rückmeldung über die von ihm getätigte Eingabe geben. Aufgrund dessen, dass das Betätigungsmittel zur Betätigung des Schließmittels vorgesehen ist bzw. dazu vorgesehen ist, von einem Bediener zur Betätigung des Schließmittels genutzt zu werden, können zusätzliche Betätigungsmittel vermieden und es kann ein hoher Bedienkomfort, insbesondere bei der Codeeingabe zum Öffnen der Tür, erreicht werden, indem ein Bediener nur ein Betätigungsmittel zu betätigen hat.
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Die Codeeingabe kann durch verschiedene, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende Betätigungen des Betätigungsmittels erfolgen, wie beispielsweise durch Schwenken des Betätigungsmittels um eine zumindest im Wesentlichen parallel zur Tür verlaufende Achse, durch Drücken und/oder Ziehen des Betätigungsmittels usw., besonders vorteilhaft sind jedoch das Betätigungsmittel und die Codeerfassungseinheit zur Eingabe eines Codes mittels einer Drehbewegung des Betätigungsmittels vorgesehen, insbesondere in einer Einbaulage betrachtet zumindest im Wesentlichen um eine senkrecht zu einer Türebene verlaufende Drehachse. Die erfindungsgemäße Lösung kann dadurch besonders vorteilhaft in bestehende Konzepte einfach integriert und es kann eine für einen Bediener gewohnte, intuitive Bedienung erreicht werden.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das Betätigungsmittel von einem Drehknauf gebildet ist. Dabei soll unter einem ”Drehknauf” insbesondere ein Betätigungsmittel verstanden werden, das zumindest im Wesentlichen von seiner äußeren Formgebung zu einer Rotationsachse, um die das Betätigungsmittel drehbar gelagert ist, rotationssymmetrisch ausgebildet ist. Durch eine entsprechende Ausgestaltung kann eine besonders flexible Dreheingabe ermöglicht werden.
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Ferner wird vorgeschlagen, dass die Codeerfassungseinheit eine Zeiterfassungseinheit aufweist, wodurch insbesondere eine zeitabhängige Rücksetzung der Codeerfassungseinheit ermöglicht werden kann und/oder die Flexibilität der Codeeingabe gesteigert werden kann, beispielsweise indem eine Eingabezeit als Kriterium nutzbar ist.
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In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Codeerfassungseinheit eine elektronische Leseeinheit aufweist, wodurch insbesondere einem Bediener mehrere komfortable Öffnungsmöglichkeiten parallel bereitgestellt werden können. Dabei soll unter einer elektronischen Leseeinheit insbesondere eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, Daten schnurlos von einem externen Speichermittel, wie von einem auf einer Karte angeordneten Speichermittel, auszulesen.
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Weist die Gebäudetürbetätigungsvorrichtung eine Sende- und/oder Empfangseinheit auf, kann die Gebäudetürbetätigungsvorrichtung vorteilhaft in ein übergeordnetes System, insbesondere in eine Schließanlage, integriert werden. Dabei kann die Sende- und/oder Empfangseinheit dazu vorgesehen sein, über Datenleitungen und/oder vorzugsweise schnurlos Daten zu versenden und/oder zu empfangen, wie insbesondere über Funk und/oder Infrarot.
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Ferner wird vorgeschlagen, dass die Gebäudetürbetätigungsvorrichtung wenigstens eine Ausgabeeinheit aufweist, die zur Ausgabe von Codeeingabeinformationen während einer Eingabe vorgesehen ist. Die Ausgabeeinheit kann dabei von einer akustischen, einer optischen und/oder einer taktilen Ausgabeeinheit gebildet sein. Mit einer optischen und insbesondere mit einer taktilen Ausgabeeinheit kann dabei eine vorteilhaft diskrete Ausgabe erreicht werden.
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Zeichnung
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Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
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Es zeigen:
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1 eine erfindungsgemäße Gebäudetürbetätigungsvorrichtung in einer Seitenansicht,
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2 eine Ansicht eines Betätigungsmittels der Gebäudetürbetätigungsvorrichtung aus 1 schräg von vorn und
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3 einen schematisch dargestellten Schnitt entlang der Linie III-III in 2.
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Beschreibung des Ausführungsbeispiels
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1 zeigt eine Gebäudetürbetätigungsvorrichtung in einer Seitenansicht mit zwei von Drehknäufen gebildeten Betätigungsmitteln 10, 12 und einem Schließzylinder 38, der zum Einsetzen in eine Gebäudetür 40 vorgesehen ist und der ein von einem Schließbart gebildetes Schließmittel 14 umfasst. Der Schließzylinder 38 ist dazu vorgesehen, sich durch die Gebäudetür 40 hindurch zu erstrecken, und die Betätigungsmittel 10, 12 sind dazu vorgesehen, auf gegenüberliegenden Türseiten angeordnet zu werden.
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Das Betätigungsmittel 10 ist dabei einem niedrigwertigeren Sicherheitsbereich 42 und das Betätigungsmittel 12 ist einem höherwertigeren Sicherheitsbereich 44 zugeordnet. Aus dem höherwertigeren Sicherheitsbereich 44 aus kann von einem Bediener mittels dem Betätigungsmittel 12 das Schließmittel 14 stets betätigt, d. h. um eine Achse 46 geschwenkt, und damit von seiner Sperrstellung in seine Öffnungsstellung geführt werden, so dass die Gebäudetür 40 geöffnet werden kann. Aus dem niedrigwertigeren Sicherheitsbereich 42 aus kann von einem Bediener mittels des Betätigungsmittels 10 das Schließmittel 14 nur in einem Öffnungsmodus betätigt werden. Außerhalb des Öffnungsmodus ist das Betätigungsmittel 10 vom Schließmittel 14 entkoppelt, d. h. das Betätigungsmittel 10 kann gedreht werden, ohne dass das Schließmittel 14 gedreht wird.
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Die Gebäudetürbetätigungsvorrichtung weist eine Codeerfassungseinheit 16 auf, wobei das Betätigungsmittel 10 zur Codeeingabe über die Codeerfassungseinheit 16 vorgesehen ist. Das Betätigungsmittel 10 und die Codeerfassungseinheit 16 sind zur Eingabe eines Codes mittels einer Drehbewegung 18, 20 des Betätigungsmittels 10 vorgesehen. Die Codeerfassungseinheit 16 weist hierfür einen durch Drehbewegungen 18, 20 des Betätigungsmittels 10 auslösbaren, auf einer drehfest mit dem Schließzylinder 38 verbundenen Trägerplatte 48 angeordneten elektronischen Impulsgeber 22 auf. In einer Mantelfläche des im Wesentlichen topfförmig ausgebildeten, zum Großteil aus Kunststoff hergestellten Betätigungsmittels 10 sind im Bereich der Impulsgeber 22 stegförmige, in Umfangsrichtung beabstandete Metallelemente 50 angeordnet, die bei der Herstellung des Betätigungsmittels 10 umspritzt wurden. Wird das Betätigungsmittel 10 gedreht und werden dabei die Metallelemente 50 an dem Impulsgeber 22 vorbeigeführt, werden Impulse erzeugt, die von einer innerhalb des Betätigungsmittels 10 angeordneten Recheneinheit 52 der Gebäudetürbetätigungsvorrichtung ausgewertet werden. Die Recheneinheit 52 bildet gemeinsam mit dem Impulsgeber 22, der in Umfangsrichtung zwei hintereinander angeordnete, nicht näher dargestellte Sensorelemente aufweist, eine Drehrichtungserfassungseinheit, so dass die entgegengesetzten Drehbewegungen 18, 20 jeweils für sich einem oder mehreren Codebestandteilen zugeordnet werden können. Wird das Betätigungsmittel 10 in die eine Drehrichtung gedreht, führt dies zu einem anderen Codebestandteil als wenn das Betätigungsmittel 10 in die andere Drehrichtung gedreht wird.
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Zudem umfasst die Codeerfassungseinheit 16 eine Zeiterfassungseinheit 26, mittels der eine Zeit ausgehend vom Beginn einer Betätigung erfasst wird. Werden innerhalb eines vorgegebenen Zeitintervalls nicht sämtliche Codebestandteile von einem Bediener eingegeben, wird die Recheneinheit 52 zurückgesetzt, d. h. die bis zu diesem Zeitpunkt eingegebenen und in einer Speichereinheit der Recheneinheit 52 abgelegten Codebestandteile werden gelöscht, so dass die Eingabe von neuem wiederholt werden muss.
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Um dem Bediener während seiner Codeeingabe eine Rückmeldung geben zu können, weist die Gebäudetürbetätigungsvorrichtung eine taktile Ausgabeeinheit 32 und eine optische Ausgabeeinheit 34 auf.
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Die taktile Ausgabeeinheit 32 weist ein an der Trägerplatte 48 befestigtes Kugeldruckstück 54 auf, das eine Kugel 56 aufweist, die durch eine Federkraft eines Federelements gegen den Innenumfang des Betätigungsmittels 10 gedrückt ist. Am Innenumfang des Betätigungsmittels 10 sind jeweils im Bereich der Metallelemente 50 Vertiefungen angeformt, in die die Kugel 56 einrasten kann. Während dem Drehen des Betätigungsmittels 10 wird damit dem Bediener taktil signalisiert, wie viele Metallelemente 50 er an dem Impulsgeber 22 vorbeigeführt hat und damit welche Eingabe er mit seiner Betätigung vorgenommen hat.
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Die optische Ausgabeeinheit 34 weist in einem dem Schließzylinder 38 abgewandten Eckbereich gleichmäßig über den Umfang verteilte, sich jeweils über den Eckbereich erstreckende, Leuchtdioden umfassende Leuchtmittel 24 auf. Dabei werden von der Recheneinheit 52 so viele Leuchtmittel 24 sequentiell aktiviert, so viele Metallelemente 50 von dem Bediener an dem Impulsgeber 22 vorbeigeführt werden, und zwar sequentiell in einer mit der Drehrichtung des Betätigungsmittels 10 übereinstimmenden Umfangsrichtung. Werden mehr Metallelemente 50 in eine Drehrichtung an dem Impulsgeber 22 vorbeigeführt als Leuchtmittel 24 vorgesehen sind, werden die Leuchtmittel 24 in ihrer Gesamtheit deaktiviert und beim fortgeführten Drehen in die bestimmte Drehrichtung erneut sequentiell aktiviert. Wird die Drehrichtung geändert, werden ebenfalls die Leuchtmittel 24 in ihrer Gesamtheit deaktiviert, um anschließend in eine mit der neuen Drehrichtung übereinstimmenden Umfangsrichtung wieder sequentiell aktiviert werden zu können. Alternativ zu der Ausgabeeinheit 32 könnte die Gebäudetürbetätigungsvorrichtung auch mit einer ein Display umfassenden Ausgabeeinheit 36 ausgestattet sein, wie dies in 2 angedeutet ist.
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Der Bediener kann damit mittels des Betätigungsmittels 10 verschiedene Codes, insbesondere Zahlencodes, eingeben.
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Wird von dem Bediener mittels des Betätigungsmittels 10 ein Zahlencode eingegeben, dem eine Zugangsberechtigung zugeordnet ist, schaltet die Recheneinheit 52 in den Öffnungsmodus und das Betätigungsmittel 10 wird mittels eines nicht näher dargestellten Aktuators über eine ebenfalls nicht näher dargestellte Kupplungsvorrichtung mit dem Schließmittel 14 gekoppelt, so dass der Bediener mittels des Betätigungsmittels 10 das Schließmittel 14 aus seiner Schließstellung in seine Öffnungsstellung schwenken und die Gebäudetür 40 öffnen kann.
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Wird von einem Bediener mittels des Betätigungsmittels 10 ein spezieller Code eingegeben, dem eine Freigabe zu einem Programmiermodus zugeordnet ist, kann der Bediener anschließend die Gebäudetürbetätigungsvorrichtung mittels des Betätigungsmittels 10 programmieren, und zwar können insbesondere Codes mit einer Zugangsberechtigung programmiert werden.
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Ferner umfasst die Codeerfassungseinheit 16 eine elektronische Leseeinheit 28, die dazu vorgesehen ist, einen externen Speicher, insbesondere einen auf einer Karte angeordneten Speicher, schnurlos auszulesen, so dass ein Bediener mit einer entsprechenden Karte die Gebäudetürbetätigungsvorrichtung ebenfalls in ihren Öffnungsmodus führen und die Gebäudetür 40 mittels des Betätigungsmittels 10 öffnen kann.
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Die Gebäudetürbetätigungsvorrichtung umfasst eine innerhalb des Betätigungsmittels 10 angeordnete Sende- und Empfangseinheit 30, mittels der Daten schnurlos per Funk versandt und empfangen werden können, so dass über die Sende- und Empfangseinheit 30 insbesondere ebenfalls eine Programmierung der Gebäudetürbetätigungsvorrichtung vorgenommen werden kann und ein vorliegender Status der Gebäudetürbetätigungsvorrichtung an eine übergeordnete Zentrale gemeldet werden kann.
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Bezugszeichenliste
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- 10
- Betätigungsmittel
- 12
- Betätigungsmittel
- 14
- Schließmittel
- 16
- Codeerfassungseinheit
- 18
- Drehbewegung
- 20
- Drehbewegung
- 22
- Impulsgeber
- 24
- Leuchtmittel
- 26
- Zeiterfassungseinheit
- 28
- Leseeinheit
- 30
- Sende- und/oder Empfangseinheit
- 32
- Ausgabeeinheit
- 34
- Ausgabeeinheit
- 36
- Ausgabeeinheit
- 38
- Schließzylinder
- 40
- Gebäudetür
- 42
- Sicherheitsbereich
- 44
- Sicherheitsbereich
- 46
- Achse
- 48
- Trägerplatte
- 50
- Metallelement
- 52
- Recheneinheit
- 54
- Kugeldruckstück
- 56
- Kugel