-
Die
Erfindung geht von einem Sensorelement und einem Verfahren zur Bestimmung
der Konzentration von Partikeln in Gasgemischen sowie deren Verwendung
gemäß der im
Oberbegriff der unabhängigen
Ansprüche
definierten Art aus.
-
Im
Zuge einer sich verschärfenden
Umweltgesetzgebung erlangen zunehmend Abgasnachbehandlungssysteme
Bedeutung, die die Filtration bzw. Eliminierung von in Verbrennungsabgasen
existierenden Rußpartikeln
ermöglichen.
Um die Funktionstüchtigkeit
derartiger Abgasnachbehandlungssysteme zu überprüfen bzw. zu überwachen,
werden Sensoren benötigt,
mit denen auch im Langzeitbetrieb eine genaue Ermittlung der aktuell
im Verbrennungsabgas vorliegenden Partikelkonzentration ermöglicht werden
kann. Darüber
hinaus soll mittels derartiger Sensoren eine Beladungsprognose beispielsweise eines
in einem Abgassystem vorgesehenen Dieselpartikelfiltern ermöglicht werden,
um eine hohe Systemsicherheit zu erreichen und dadurch kostengünstigere
Filtermaterialien einsetzen zu können.
-
Aus
der
US 6,634,210 B1 ist
ein Sensor zur Detektion von Stoffen in einem Fluidstrom bekannt, der
auf der Basis eines keramischen Mehrlagensubstrats ausgeführt ist.
Er umfasst zwei voneinander beabstandete Messelektroden, die dem
zu untersuchenden Verbrennungsabgas ausgesetzt sind. Lagert sich
zwischen den beiden Messelektroden Ruß ab, so kommt es beim Anlegen
einer Spannung an die Messelektroden zu einem Stromfluss zwischen den
Messelektroden. Ein schichtförmig
ausgeführtes Heizelement
ermöglicht
es, die Elektroden bzw. deren Umgebung auf thermischem Wege von
abgelagerten Rußpartikeln
zu befreien. Der Sensor umfasst weiterhin ein Temperaturmesselement,
mit dem die Temperatur des Sensors detektiert werden kann. Das Temperaturmesselement
befindet sich innerhalb des Schichtverbundes des Sensors zwischen
dem Heizelement und den Messelektroden. Nachteilig an diesem Aufbau
des Sensors ist, dass die über
das Temperaturmesselement ermittelte Temperatur nicht derjenigen
Temperatur entspricht, die im Bereich der Messelektroden herrscht.
-
Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, ein Sensorelement für Sensoren
und ein Verfahren zur Bestimmung der Konzentration von Partikeln
in Gasgemischen bereitzustellen, das eine genaue Temperaturregelung
gestattet und dennoch kostengünstig
ausgeführt
werden kann.
-
Vorteile der
Erfindung
-
Das
Sensorelement bzw. das Verfahren mit den kennzeichnenden Merkmalen
der unabhängigen Ansprüche hat
den Vorteil, dass die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe in
vorteilhafter Weise gelöst wird.
Dies beruht insbesondere auf dem einfachen Aufbau des Sensorelements
und darauf, dass das Heizelement innerhalb des Sensorelements räumlich zwischen
einer Messanordnung und einem Temperaturmesselement des Sensorelements
angeordnet ist. Dabei ist insbesondere eine symmetrische Anordnung
des Temperaturmesseiements bzw. der Messelektroden bezüglich der
Lage des Heizelements innerhalb des Sensorelements bzw. bezüglich der Großflächen des
Sensorelements vorgesehen.
-
Weitere
vorteilhafte Ausführungsformen
des vorliegenden Sensorelements bzw. Verfahrens zum Betrieb desselben
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
-
So
ist es von Vorteil, wenn die Messelektroden vorzugsweise als ineinander
verzahnte Interdigitalelektroden ausgeführt sind, da auf diese Weise
der elektrische Widerstand bzw. die elektrische Leitfähigkeit
großer
Oberflächenbereiche
unter definierten Bedingungen bestimmt werden kann und somit die Empfindlichkeit
und die Güte
der Messsignale deutlich verbessert wird.
-
In
einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung ist eine Auswertevorrichtung vorgesehen, die eine Veränderung des
zwischen den Messelektroden anliegenden Stromflusses ermittelt und
dies als Maß für die Partikelkonzentration
ausgibt.
-
Weiterhin
ist von Vorteil, wenn die Messelektroden des Sensorelements in der
selben Schichtebene angeordnet sind wie das Heizelement und/oder das
Temperaturmesselement, da dadurch der Aufbau des Sensorelements
deutlich vereinfacht werden kann.
-
Das
Sensorelement bzw. das Verfahren zum Betrieb desselben ist in vorteilhafter
Weise geeignet zur Überwachung
der Betriebsweise eines Dieselmotors bzw. zur Überprüfung der Funktionstüchtigkeit oder
des Beladungszustands eines Partikelfilters.
-
Zeichnung
-
Zwei
Ausführungsbeispiele
des erfindungsgemäßen Sensorelements
sind in der Zeichnung schematisch vereinfacht dargestellt und werden
in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Dabei zeigt 1 ein
Sensorelement gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel
in einer Explosionsdarstellung und 2 ein Sensorelement
gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel
in einer Aufsicht.
-
Beschreibung
der Ausführungsbeispiele
-
In 1 ist
ein prinzipieller Aufbau einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung dargestellt. Mit 10 ist ein keramisches Sensorelement
bezeichnet, das der Bestimmung einer Partikelkonzentration, wie
beispielsweise der Rußkonzentration,
in einem das Sensorelement umgebenden Gasgemisch dient. Das Sensorelement 10 umfasst
beispielsweise eine Mehrzahl von sauerstoffionenleitenden Festelektrolytschichten 11a, 11b und 11c.
Die Festelektrolytschichten 11a und 11c werden
dabei als keramische Folien ausgeführt und bilden einen planaren
keramischen Körper.
Sie bestehen aus einem sauerstoffionenleitenden Festelektrolytmaterial, wie
beispielsweise mit Y2O3 stabilisiertem
oder teilstabilisiertem ZrO2.
-
Die
Festelektrolytschicht 11b wird dagegen mittels Siebdruck
eines pastösen
keramischen Materials beispielsweise auf der Festelektrolytschicht 11a erzeugt.
Als keramische Komponente des pastösen Materials wird dabei bevorzugt
dasselbe Festelektrolytmaterial verwendet, aus dem auch die Festelektrolytschichten 11a, 11c bestehen.
-
Weiterhin
weist das Sensorelement beispielsweise eine Vielzahl von elektrisch
isolierenden keramischen Schichten 12a, 12b, 12c, 12d, 12e und 12f auf.
Die Schichten 12a – 12f werden
dabei ebenfalls mittels Siebdruck eines pastösen keramischen Materials beispielsweise
auf den Festelektrolytschichten 11a, 11b, 11c erzeugt.
Als keramische Komponente des pastösen Materials wird dabei beispielsweise
bariumhaltiges Aluminiumoxid verwendet, da dieses auch bei Temperaturwechselbeanspruchungen über einen
langen Zeitraum einen weitgehend konstant hohen elektrischen Widerstand
aufweist. Alternativ ist auch die Verwendung von Cerdioxid bzw.
der Zusatz anderer Erdalkalioxide möglich.
-
Die
integrierte Form des planaren keramischen Körpers des Sensorelements 10 wird
durch Zusammenlaminieren der mit der Festelektrolytschicht 11b und
mit Funktionsschichten sowie den Schichten 12a – 12f bedruckten
keramischen Folien und anschließendem
Sintern der laminierten Struktur in an sich bekannter Weise hergestellt.
-
Das
Sensorelement 10 weist weiterhin ein keramisches Heizelement 40 auf,
das in Form einer elektrischen Widerstandsleiterbahn ausgeführt ist und
der Aufheizung des Sensorelementes 10 insbesondere auf
die Temperatur des zu bestimmenden Gasgemischs bzw. zum Abbrand
der auf den Großflächen des
Sensorelements 10 abgelagerten Rußpartikel dient. Die Widerstandsleiterbahn
ist vorzugsweise aus einem Cermet-Material ausgeführt; vorzugsweise
als Mischung von Platin oder einem Platinmetall mit keramischen
Anteilen, wie beispielsweise Aluminiumoxid. Die Widerstandsleiterbahn
ist weiterhin vorzugsweise in Form eines Mäanders ausgebildet und weist
an beiden Enden Durchkontaktierungen 42, 44 sowie
elektrische Anschlüsse 46, 48 auf. Durch
Anlegen einer entsprechenden Heizspannung an die Anschlüsse 46, 48 der
Widerstandsleiterbahn kann die Heizleistung des Heizelementes 40 entsprechend
reguliert werden.
-
Auf
einer Großfläche des
Sensorelements 10 sind beispielsweise zwei Messelektroden 14, 16 aufgebracht,
die vorzugsweise als ineinander verzahnte Interdigitalelektroden
ausgebildet sind. Die Verwendung von Interdigitalelektroden als
Messelektroden 14, 16 ermöglicht vorteilhafterweise eine
besonders genaue Bestimmung des elektrischen Widerstandes bzw. der elektrischen
Leitfähigkeit
des sich zwischen den Messelektroden 14, 16 befindenden
Oberflächenmaterials.
Zur Kontaktierung der Messelektroden 14, 16 sind
im Bereich eines dem Gasgemisch abgewandten Ende des Sensorelements
Kontaktflächen 18, 20 vorgesehen.
Dabei sind die Zuleitungsbereiche der Elektroden 14, 16 vorzugsweise
durch eine weitere, elektrisch isolierende, keramische Schicht 12f gegenüber den
Einflüssen eines
das Sensorelement 10 umgebenden Gasgemischs abgeschirmt.
-
Auf
der mit den Messelektroden 14, 16 versehenen Großfläche des
Sensorelements 10 kann zusätzlich eine aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellte
poröse
Schicht vorgesehen sein, die die Messelektroden 14, 16 in
ihrem ineinander verzahnten Bereich gegenüber einem direkten Kontakt
mit dem zu bestimmenden Gasgemisch abschirmt. Dabei ist die Schichtdicke
der porösen
Schicht vorzugsweise größer als
die Schichtdicke der Messelektroden 14, 16. Die
poröse
Schicht ist vorzugsweise offenporös ausgeführt, wobei die Porengröße so gewählt wird,
dass die zu bestimmenden Partikel im Gasgemisch in die Poren der
porösen
Schicht eindiffundieren können.
Die Porengröße der porösen Schicht
liegt dabei vorzugsweise in einem Bereich von 2 bis 10 μm. Die poröse Schicht
ist aus einem keramischen Material ausgeführt, das vorzugsweise dem Material
der Schicht 12a ähnlich
ist oder diesem entspricht und kann mittels Siebdruck hergestellt werden.
Die Porosität
der porösen
Schicht kann durch Zusatz von Porenbildnern zu der Siebdruckpaste
entsprechend eingestellt werden.
-
Während des
Betriebs des Sensorelementes 10 wird an die Messelektroden 14, 16 eine
Spannung angelegt. Da die Messelektroden 14, 16 auf
der Oberfläche
der elektrisch isolierenden Schicht 12a angeordnet sind,
kommt es zunächst
im wesentlichen zu keinem Stromfluss zwischen den Messelektroden 14, 16.
-
Enthält ein das
Sensorelement 10 umströmendes
Gasgemisch Partikel, insbesondere Ruß, so lagern sich diese auf
der Oberfläche
des Sensorelementes 10 ab. Durch die offenporige Struktur
der porösen
Schicht diffundieren die Partikel durch die poröse Schicht hindurch bis in
unmittelbare Nähe
der Messelektroden 14, 16. Da Ruß eine bestimmte
elektrische Leitfähigkeit
aufweist, kommt es bei ausreichender Beladung der Oberfläche des
Sensorelementes 10 bzw. der porösen Schicht mit Ruß zu einem
ansteigenden Stromfluss zwischen den Messelektroden 14, 16,
der mit dem Ausmaß der
Beladung korreliert.
-
Wird
nun an die Messelektroden 24, 26 eine vorzugsweise
konstante Gleich- oder Wechselspannung angelegt und der zwischen
den Messelektroden 24, 26 auftretende Stromfluss ermittelt,
so kann aus dem Integral des Stromflusses über der Zeit auf die abgelagerte
Partikelmasse bzw. auf den aktuellen Partikelmassenstrom, insbesondere
Rußmassenstrom,
und auf die Partikelkonzentration im Gasgemisch geschlossen werden.
Mit dieser Messmethode wird die Konzentration all derjenigen Partikel
in einem Gasgemisch erfasst, die die elektrische Leitfähigkeit
des sich zwischen den Messelektroden 24, 26 befindenden
keramischen Materials positiv oder negativ beeinflussen.
-
Eine
weitere Möglichkeit
besteht darin, den Anstieg des Stromflusses über der Zeit zu ermitteln und
aus dem Quotienten aus Stromflussanstieg und Zeit bzw. aus dem Differentialquotienten
aus Stromfluss nach der Zeit auf die abgelagerte Partikelmasse bzw.
auf den aktuellen Partikelmassenstrom, insbesondere Rußmassenstrom,
und auf die Partikelkonzentration im Gasgemisch zu schließen. Eine
Berechnung der Partikelkonzentration ist auf der Basis der Messwerte
möglich,
sofern die Strömungsgeschwindigkeit
des Gasgemisches bekannt ist. Diese bzw. der Volumenstrom des Gasgemisches
kann bspw. mittels eines geeigneten weiteren Sensors bestimmt werden.
-
Darüber hinaus
umfasst das Sensorelement 10 ein Temperaturmesselement 30,
das vorzugsweise in Form einer elektrischen Widerstandsleiterbahn ausgeführt ist.
Die Widerstandsleiterbahn ist beispielsweise aus einem ähnlichen
oder dem selben Material ausgeführt,
wie das der Widerstandsleiterbahn des Heizelementes 40.
Die Widerstandsleiterbahn des Temperaturmesselementes 30 ist
vorzugsweise in Form eines Mäanders
ausgeführt,
wobei einer der Anschlüsse
der Widerstandsleiterbahn vorzugsweise über den Anschluss 48 auf
Masse gelegt ist. Weiterhin weist das Temperaturmesselement 30 einen
weiteren elektrischen Anschluss 32 auf. Durch Anlegen einer
entsprechenden Spannung an die Anschlüsse 32, 48 der
Widerstandsleiterbahn und durch Bestimmen des elektrischen Widerstandes
derselben kann auf die Temperatur des Sensorelements geschlossen
werden. Alternativ ist eine Temperaturbestimmung mittels Thermoelementen
möglich.
Eine weitere alternative bzw. zusätzliche Möglichkeit der Tempraturmessung
besteht darin, die per se temperaturabhängige Leitfähigkeit des zwischen der Widerstandsleiterbahn
des Temperaturmesselements 32 und den Messelektroden 24, 26 angeordneten
keramischen Körpers
zu bestimmen und aus dessen Höhe
auf die Temperatur des Sensorelementes zu schließen.
-
Der
mittels den Messelektroden 14, 16 bestimmte elektrische
Widerstand des zwischen den Messelektroden 14, 16 sich
befindenden Materials unterliegt einer starken Temperaturabhängigkeit.
Insofern ist eine möglichst
exakte Bestimmung der im Bereich der Messelektroden 14, 16 auftretenden Sensortemperatur
eine wichtige Voraussetzung für den
Erhalt verwertbarer Messergebnisse. Da aus räumlichen Gründen jedoch eine Temperaturbestimmung
im unmittelbaren Bereich der Messelektroden 14, 16 oft
nicht realisierbar ist, werden die Messelektroden 14, 16,
das Heizelement 40 und das Temperaturmesselement 30 innerhalb
des Sensorelementes 10 räumlich so angeordnet, dass
das Heizelement 40 in einer Schichtebene angeordnet ist,
die sich zwischen der die Messelektroden 14, 16 enthaltenden Schichtebene
und der das Temperaturmesselement 30 enthaltenden Schichtebene
befindet. Insbesondere dann, wenn die Messelektroden 14, 16 und
das Temperaturmesselement 30 dabei im wesentlichen den
gleichen Abstand bezüglich
dem Heizelement 40 aufweisen, sind zwar die Messelektroden 14, 16 und das
Temperaturmesselement 30 in verschiedenen Bereichen des
Sensorelementes 10 angeordnet, durch einen im wesentlichen
vergleichbaren Abstand der Messelektroden 14, 16 bzw.
des Temperaturelements 30 vom Heizelement 40 kann
jedoch unterstellt werden, dass an den Messelektroden 14, 16 eine
vergleichbare Temperatur herrscht, wie sie vom Temperaturmesselement 30 erfasst
wird. Durch eine räumliche
Anordnung des Heizelementes 40 zwischen den Messelektroden 14, 16 und
dem Temperaturmesselement 30, insbesondere bei einer symmetrischen
bzw. äquidistanten
Anordnung des Heizelementes 40 bezüglich der Messelektroden 14, 16 und dem
Temperaturmesselement 30, kann durch eine Temperaturbestimmung
mit dem Temperaturmesselement 30 wirksam ein Rückschluss
auf die Temperatur der Messelektroden 14, 16 gezogen
werden. Dies ermöglicht
eine effektive Berücksichtigung
der aktuellen Temperatur des Sensorelements bei der Bestimmung des
elektrischen Widerstandes über
die Messelektroden 14, 16.
-
In 2 ist
ein Sensorelement gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel
dargestellt. Dabei bezeichnen weiterhin gleiche Bezugszeichen gleiche Bauteilkomponenten
wie in 1.
-
Das
in einer Aufsicht dargestellte Sensorelement gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel stellt
eine weitere Möglichkeit
dar, wie eine Anordnung des Heizelementes 40 zwischen den
Messelektroden 14, 16 einerseits und dem Temperaturmesselement 30 andererseits
realisiert werden kann. Dabei sind auf der elektrisch isolierenden
Schicht 12a sowohl die Elektroden 14, 16 als
auch das Heizelement 40 und das Temperaturmesselement 30 aufgebracht. Das
Heizelement 40 ist dabei räumlich in der selben Schichtebene
des Sensorelements zwischen der Widerstandsleiterbahn des Temperaturmesselementes 30 und
den Messelektroden 14, 16 angeordnet. Dies erfolgt
vorzugsweise so, dass zumindest der heizende Bereich des Heizelements 40 im
wesentlichen den gleichen Abstand zu den Messelektroden 14, 16 aufweist wie
zum Temperaturmesselement 30. Auf diese Weise wird eine
symmetrische bzw. äquidistante
Anordnung des Heizelementes 40 bezüglich der Messelektroden 14, 16 und
dem Temperaturmesselement 30 erreicht; weiterhin kann der
Schichtaufbau auf wenige keramische Schichten reduziert werden.
Vorzugsweise sind jedoch die Widerstandleiterbahnen von Heiz- und Temperaturmesselement 30, 40 mit der
weiteren keramischen Schicht 12f gegenüber korrosiven Einflüssen des
zu bestimmenden Gasgemischs abgedeckt.
-
Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die in den 1 und 2 dargestellten
Ausführungsformen
eines Sensorelements beschränkt,
sondern es können
zahlreiche Abwandlungen dieses Sensorelements vorgenommen werden.
So ist es beispielsweise möglich,
zusätzliche
keramische Schichten im Sensorelement vorzusehen oder den Mehrschichtaufbau
des Sensorelements anwendungsbezogen zu vereinfachen, sowie weitere
Messelektroden vorzusehen. Auch die Verwendung mehrerer Heiz- und
Temperaturmesselemente ist möglich.
-
Die
Anwendung des beschriebenen Sensorelements ist nicht auf die Bestimmung
von Rußpartikeln
in Abgasen von Verbrennungsmotoren beschränkt, sondern es kann allgemein
zur Bestimmung der Konzentration von Partikeln, die die elektrische
Leitfähigkeit
eines keramischen Substrats bei Einlagerung verändern, beispielsweise in chemischen
Herstellungsprozessen oder Abluftnachbehandlungsanlagen, eingesetzt
werden.