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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Motor für ein Motorrad,
bei dem eine Kurbelwelle und eine zur Kurbelwelle parallele Gegenwelle durch
ein Kurbelgehäuse
drehbar unterstützt
sind. Das Kurbelgehäuse
umfasst ein oberes Gehäuse und
ein unteres Gehäuse,
die zusammengefügt
sind, wobei eine Hauptwelle mit einer Achse parallel zur Kurbelwelle
und zur Gegenwelle durch erste und zweite Trägerwände drehbar unterstützt ist,
und wobei die ersten und zweiten Wände im unteren Gehäuse beabstandet
längs der
Achse der Hauptwelle vorgesehen sind.
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Aus
der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. Hei 2-43886 ist z.
B. bereits eine Maschine für
ein Motorrad bekannt, bei der eine Kurbelwelle und eine zur Kurbelwelle
parallele Gegenwelle zwischen einem oberen Gehäuse und einem unteren Gehäuse, die
so zusammengefügt
sind, dass sie ein Kurbelgehäuse
bilden, drehbar unterstützt
sind. Eine Hauptwelle ist durch das untere Gehäuse an einer Position drehbar
unterstützt,
die sich zwischen der Kurbelwelle und der Gegenwelle befindet, um
den Mittenabstand zwischen der Kurbelwelle und der Gegenwelle zu
verkürzen.
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Bei
der obigen Struktur, in der die Hauptwelle im unteren Gehäuse des
Kurbelgehäuses
an einem anderen Abschnitt als der mit dem oberen Gehäuse zusammengefügten Fläche drehbar
unterstützt
ist, ist es schwierig, ein Lager mittels eines Paares von Halbabschnitten
zu bilden. Gemäß der Struktur,
die in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. Hei-2-43886
offenbart ist, ist daher ein Durchgangsloch, das einen größeren Durchmesser
aufweist als ein Hauptzahnrad mit maximalen Durchmesser von mehreren
Hauptzahnrädern,
die auf der Hauptwelle vorgesehen sind, um somit einen Teil der
Getriebezüge
für mehrere
Getriebegänge
zu bilden, in einer von zwei Trägerwänden ausgebildet,
die sich auf der Seite befindet, wobei die Hauptwelle zum Zeitpunkt
der Montage eingeführt
wird. Zwischen der Hauptwelle und einem Lagerhalter, der in das
Durchgangsloch eingesetzt und befestigt wird, wird ein Lager eingesetzt.
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In
der obenerwähnten
Struktur, in der das Durchgangsloch zum Einsetzen und Befestigen
des Lagerhalters in einer Trägerwand
ausgebildet ist, ist es notwendig, dass das Durchgangsloch einen
relativ großen
Durchmesser aufweist. Es besteht daher eine Grenze für die Verkürzung des
Abstands zwischen der Hauptwelle und einer anderen Welle außer der Hauptwelle.
Außerdem
sind Hilfsvorrichtungen, die Lager erfordern, wie z. B. eine Schalttrommel
und eine Ölpumpe,
im unteren Gehäuse
angeordnet, so dass es schwierig ist, den Mittenabstand zwischen der
Kurbelwelle und der Hauptwelle zu verkürzen. In der Maschine, die
in der japanischen Patenoffenlegungsschrift Nr. Hei 2-43886 offenbart
ist, wird daher die Leistung von der Kurbelwelle über eine
Kette auf die Hauptwellenseite übertragen.
In der Struktur, die einen Lagerhalter verwendet, nimmt daher die
Anzahl der verwendeten Teile stark zu, wobei die Hauptwellenmontagearbeit
mühsam
wird.
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Die
vorliegende Erfindung wurde hinsichtlich der obenerwähnten Umstände gemacht,
wobei es eine Aufgabe der Erfindung ist, einen Motor für ein Motorrad
zu schaffen, bei dem der Mittenabstand zwischen einer Kurbelwelle
und einer Hauptwelle verkürzt
werden kann, während
die Anzahl der Teile und die Anzahl der Montageschritte reduziert
wird.
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Um
die obige Aufgabe zu lösen,
wird gemäß der Erfindung
des Anspruchs 1 ein Motor für
ein Motorrad geschaffen, bei dem eine Kurbelwelle und eine zur Kurbelwelle
parallele Gegenwelle durch ein Kurbelgehäuse drehbar unterstützt sind,
wobei das Kurbelgehäuse
ein oberes Gehäuse
und ein unteres Gehäuse
umfasst, die zusammengefügt
sind, und wobei eine Hauptwelle mit einer Achse parallel zur Kurbelwelle
und zur Gegenwelle durch erste und zweite Trägerwände drehbar unterstützt ist,
wobei die ersten und zweiten Trägerwände im unteren
Gehäuse
beabstandet längs
der Achse der Hauptwelle vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
dass ein erstes Lagerloch zum Einsetzen und Halten eines ersten
Lagers in der ersten Trägerwand
ausgebildet ist, wobei das erste Lager an einem Ende der Hauptwelle
montiert ist, ein zweites Lagerloch in der zweiten Trägerwand ausgebildet
ist, wobei das zweite Lagerloch ermöglicht, dass die Hauptwelle
von einer entgegengesetzten Stirnseite der Hauptwelle her eingesetzt
wird, bis ein Ende der Hauptwelle in das erste Lager eingesetzt
ist, das in das erste Lagerloch eingesetzt und gehalten wird, wobei
ein zweites Lager in das zweite Lagerloch eingesetzt und gehalten
wird, so dass es von der gegenüberliegenden
Seite der Hauptwelle auf die Hauptwelle aufgesetzt wird, nachdem
das eine Ende der Hauptwelle in das erste Lager eingesetzt worden
ist.
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Die
Erfindung nach Anspruch 2 ist dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu
der Konstruktion der in Anspruch 1 definierten Erfindung Hilfsvorrichtungen
um die Hauptwelle angeordnet sind.
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Die
Erfindung nach Anspruch 3 ist dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu
der Konstruktion der in Anspruch 2 definierten Erfindung eine Ölpumpe als
eine der Hilfsvorrichtungen zwischen vertikalen Ebenen angeordnet
ist, die jeweils durch die Achsen der Kurbelwelle und der Hauptwelle
verlaufen, so dass die Ölpumpe
verzahnt mit der Kurbelwelle oder der Hauptwelle arbeitet.
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Die
Erfindung nach Anspruch 4 ist dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu
der Konstruktion der in den Ansprüchen 1 oder 2 definierten Erfindung eine
erste Bank und eine zweite Bank, die in einem am Motorrad montierten
Zustand weiter hinten angeordnet ist als die erste Bank, angrenzend
an das obere Gehäuse
des Kurbelgehäuses
vorgesehen sind, so dass sie wechselseitig eine V-Form bilden. Ferner ist
ein Deckenwandabschnitt des oberen Gehäuses, der die Gegenwelle von
oben abdeckt, angrenzend an einen hinteren Abschnitt eines Zylinderblocks
der zweiten Bank an einem näherungsweise
mittleren Abschnitt in Axialrichtung einer Zylinderbohrung, die in
einem Zylinderblock der zweiten Bank ausgebildet ist, vorgesehen.
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Gemäß der Erfindung
nach Anspruch 1 ist ein zweites Lagerloch in der zweiten Trägerwand ausgebildet,
wobei das zweite Lagerloch der Hauptwelle erlaubt, von einer gegenüberliegenden
Stirnseite der Hauptwelle her darin eingesetzt zu werden, bis ein
Ende der Hauptwelle in das erste Lager eingesetzt wird, das im ersten
Lagerloch eingesetzt und gehalten wird.
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Ein
zweites Lager wird in das zweite Lagerloch eingesetzt und gehalten,
so dass es von der entgegengesetzten Seite der Hauptwelle auf die
Hauptwelle aufgesetzt wird, nachdem das eine Ende der Hauptwelle
in das erste Lager eingesetzt worden ist. Daher kann das zweite
Lagerloch im Durchmesser kleiner ausgeführt werden als das bisher ausgebildete
Durchgangsloch, so dass es möglich
ist, den Mittenabstand zwischen der Kurbelwelle und der Hauptwelle
zu verkürzen,
wodurch es möglich
wird, die Größe des Motors
in Längsrichtung
des Motorrades zu reduzieren. Da außerdem der Lagerhalter, der
bisher erforderlich war, überflüssig wird,
wird es möglich,
die Anzahl der Teile zu verringern. Außerdem ist es möglich, die
Anzahl der Montageschritte zu verringern, da die Lagerhaltermontagearbeit
nicht erforderlich ist.
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Gemäß der Erfindung
nach Anspruch 2 ist es möglich,
den Abstand zwischen der Hauptwelle und den um die Hauptwelle angeordneten
Hilfsvorrichtungen zu verkürzen,
wodurch es möglich
wird, die Größe des Motors
weiter zu reduzieren.
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Gemäß der Erfindung
nach Anspruch 3 ist es möglich,
eine Ölpumpe
anzuordnen, indem ein Raum genutzt wird, der zwischen der Kurbelwelle
und der Hauptwelle entsteht. Außerdem
kann ein Kraftübertragungsmechanismus
für die Übertragung
einer Kraft zwischen der Kurbelwelle oder der Hauptwelle und der Ölpumpe kompakt
gemacht werden, indem er in der Nähe der Kurbelwelle oder der
Hauptwelle angeordnet wird, die die Ölpumpe antreibt.
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Gemäß der Erfindung
nach Anspruch 4 kann die Gegenwelle nahe am Zylinderblock in der
zweiten Bank angeordnet sein, wodurch die Größe des Motors in Längsrichtung
des Motorrades weiter reduziert werden kann.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich
beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen,
die auf die beigefügten
Zeichnungen Bezug nimmt; es zeigen:
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1 eine
teilweise aufgeschnittene Seitenansicht eines V-Typ-Motors;
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2 eine
Schnittansicht längs
der Linie 2-2 in 1;
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3 eine
Schnittansicht längs
der Linie 3-3 in 1;
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4 eine
Schnittansicht zur Erläuterung
einer Prozedur für
die Montage einer Hauptwelle in einem unteren Gehäuse;
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5 eine
Schnittansicht längs
der Linie 5-5 in 2;
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6 eine
Schnittansicht längs
der Linie 6-6 in 2;
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7 eine
Ansicht in Richtung des Pfeils 7 in 1;
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8 eine
vergrößerte Ansicht
eines Hauptabschnitts der 2;
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9 eine
vergrößerte Schnittansicht
längs der
Linie 9-9 in 8;
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10 eine
perspektivische Explosionsansicht eines Wellenhalters und einer
Begrenzungsscheibe;
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11 eine
vergrößerte Schnittansicht
längs der
Linie 11-11 in 1;
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12 eine
vergrößerte Schnittansicht längs der
Linie 12-12 in 1;
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13 eine
vergrößerte Schnittansicht längs der
Linie 13-13 in 1;
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14 eine
vertikale Schnittansicht eines Maschinenkörpers in der gleichen Richtung
wie in 1 betrachtet, die eine durch eine Speisepumpe hervorgerufene Ölströmung zeigt;
und
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15 eine
vertikale Schnittansicht des Maschinenkörpers entsprechend 14,
die eine durch eine Rückförderpumpe
hervorgerufene Ölströmung zeigt.
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Die
vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand einer Ausführungsform
derselben beschrieben, die in den beigefügten Zeichnungen gezeigt ist. Die 1 bis 15 zeigen
eine Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
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Wie
zuerst in 1 gezeigt ist, wird z. B. ein Fünfzylinder-V-Typ-Motor
an einem Motorrad montiert. Ein Maschinenkörper 15 des Motors
enthält
ein Kurbelgehäuse 17,
das eine Kurbelwelle 16 drehbar unterstützt, wobei die Kurbelwelle 16 eine
Achse aufweist, die in Querrichtung des Motorrades verläuft, einen
ersten Zylinderblock 18A, der mit dem Kurbelgehäuse 17 an
einer Vorderseite in Fahrtrichtung des Motorrades zusammengefügt ist,
einen ersten Zylinderkopf 19A, der an einer Oberseitenfügefläche 21A des
ersten Zylinderblocks 18A angefügt ist, eine erste Kopfabdeckung 20A,
die an einer Oberseitenfügefläche 22A des
ersten Zylinderkopfes 19A angefügt ist, einen zweiten Zylinderblock 18B,
der mit dem Kurbelgehäuse
an einer Rückseite
in Fahrtrichtung des Motorrades zusammengefügt ist, einen zweiten Zylinderkopf 19B,
der an einer Oberseitenfügefläche 21B des
zweiten Zylinderblocks 18B angefügt ist, und eine zweite Kopfabdeckung 20B,
die an einer Oberseitenfügefläche 22B des
zweiten Zylinderkopfes 19B angefügt ist.
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Das
Kurbelgehäuse 17 umfasst
ein oberes Gehäuse 17a und
ein unteres Gehäuse 17b,
die zusammengefügt
sind. Die Kurbelwelle 16 ist zwischen dem oberen Gehäuse 17a und
dem unteren Gehäuse 17b drehbar
gelagert. Außerdem
sind die ersten und zweiten Zylinderblöcke 18A, 18B integral
mit dem oberen Gehäuse 17a ausgebildet.
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Eine
erste Bank 23A von drei Zylindern grenzt an das Kurbelgehäuse 17 in
einem Zustand an, in dem sie nach vorne in Richtung zur Vorderseite in
Fahrtrichtung des Motorrades geneigt ist. Die erste Bank 23A umfasst
den ersten Zylinderblock 18A, den ersten Zylinderkopf 19A und
die erste Kopfabdeckung 20A. Eine zweite Bank 23B von
zwei Zylindern grenzt an das Kurbelgehäuse 17 an der Rückseite der
ersten Bank 23A an, um somit zusammen mit der ersten Bank 23A eine
nach oben offene V-Form zu bilden. Die zweite Bank 23B umfasst
den zweiten Zylinderblock 18B, den zweiten Zylinderkopf 19B und die
zweite Kopfabdeckung 20B.
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Wie
ebenfalls in 2 gezeigt ist, sind drei Kolben 24,
die in Axialrichtung der Kurbelwelle 16 angeordnet sind,
gleitend in den ersten Zylinderblock 18A der ersten Bank 23A eingesetzt,
während
zwei Kolben 24, die in Axialrichtung der Kurbelwelle 16 angeordnet
sind, gleitend in dem zweiten Zylinderblock 18B der zweiten
Bank 23B eingesetzt sind. Die Kolben 24 in den
beiden Bänken 23A und 23B sind
gemeinsam über
Pleuelstangen 29 mit den Kurbelzapfen 16a der
Kurbelwelle 16 verbunden.
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Wie
ferner in 3 gezeigt ist, sind vier obere
Lagerzapfenwände 180,
die in Axialrichtung der Kurbelwelle 16 beabstandet angeordnet
sind, integral mit dem oberen Gehäuse 17a ausgebildet,
während
vier untere Lagerzapfenwände 181,
die jeweils den oberen Lagerzapfenwänden 180 zugeordnet sind,
integral mit dem unteren Gehäuse 17b ausgebildet
sind. Die vier Lagerzapfenabschnitte 16b der Kurbelwelle 16 sind
zwischen den oberen Lagerzapfenwänden 180 und
den unteren Lagerzapfenwänden 181 drehbar
gelagert. Die oberen Lagerzapfenwände 180 und die unteren
Lagerzapfenwände 181 sind
mittels mehrerer Paare von Verbindungsbolzen 182 zusammengefügt, wobei
jedes Paar auf beiden Seiten jedes Lagerzapfenabschnitts 16b angeordnet ist.
Die Verbindungsbolzen 182 sind durch das untere Gehäuseelement 17b von
unten eingefügt
und mit dem oberen Gehäuseelement 17a verschraubt.
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Infolge
der wechselseitig zusammengefügten
oberen Lagerzapfenwände 180 und
unteren Lagerzapfenwände 181 werden
innerhalb des Kurbelgehäuses 17 eine
erste Kurbelkammer 183, die den Zylindern zugeordnet ist,
die an einem Ende (dem linken Ende in einem Zustand zur Vorderseite
in Motorradfahrtrichtung gewandt) in der angeordneten Richtung der
Zylinder in den ersten und zweiten Bänken 23A, 23B angeordnet
sind, eine zweite Kurbelkammer 184, die den mittleren Zylindern
in Anordnungsrichtung der Zylinder in der ersten Bank 23A zugeordnet
ist, und eine dritte Kurbelkammer 185 gebildet, die den
Zylindern zugeordnet ist, die an einem entgegengesetzten Ende (dem
rechten Ende in einem Zustand der Vorderseite der Motorradfahrtrichtung
zugewandt) in der angeordneten Richtung der Zylinder in den ersten
und zweiten Bänken 23A, 23B angeordnet
sind. Die Kolben 24 der Zylinder an einem Ende in Anordnungsrichtung
der Zylinder in den ersten und zweiten Bänken 23A, 23B sind über Pleuelstangen 29 mit
dem in der ersten Kurbelkammer 183 angeordneten Kurbelzapfen 16a verbunden.
Der Kolben 24 des mittleren Zylinders in Anordnungsrichtung
der Zylinder in der ersten Bank 23A ist über eine Pleuelstange 29 mit
dem in der zweiten Kurbelkammer 184 angeordneten Kurbelzapfen 16a verbunden. Die
Kolben 24 der Zylinder am entgegengesetzten Ende in Anordnungsrichtung
der Zylinder in den ersten und zweiten Bänken 23A, 23B sind über Pleuelstangen 29 mit
dem in der dritten Kurbelkammer 185 angeordneten Kurbelzapfen 16a verbunden.
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Die
oberen und unteren Gehäuse 17a, 17b sind
unter Verwendung mehrerer Verbindungsbolzen 186, die um
die ersten bis dritten Kurbelkammern 183 bis 185 angeordnet
sind, zusammengefügt.
Die Verbindungsbolzen 186 weisen jeweils Längen auf,
die von den Positionen abhängig
sind, an denen sie angeordnet sind. Die Verbindungsbolzen 186 sind durch
das untere Gehäuse 17b von
unten eingefügt und
mit dem oberen Gehäuse 17a verschraubt.
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Eine Ölwanne 25 ist
mit einem unteren Abschnitt des Kurbelgehäuses 17, d. h. einem
unteren Abschnitt des unteren Gehäuses 17b, zusammengefügt. Im Kurbelgehäuse 17 ist
eine Barriererippe 28 vorgesehen, die die ersten bis dritten
Kurbelkammern 183 bis 185 und eine Getriebekammer 27 trennt,
die sowohl durch das Kurbelgehäuse 17 als auch
durch die Ölwanne 25 gebildet
wird, um somit an den hinteren und unteren Seiten der Kurbelkammern 183 bis 185 angeordnet
zu sein.
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Ein
Dauereingrifftyp-Getriebe 30 ist innerhalb der Getriebekammer 27 an
der Rückseite
der ersten bis dritten Kurbelkammern 183 bis 185 aufgenommen.
Das Getriebe 30 enthält
mehrere Gänge (Schaltstufen),
z. B. sechs Gänge
vom ersten bis zum sechsten Schaltgetriebezug G1 bis G6, die selektiv
in eingerückt
werden können,
wobei die Getriebezüge
G1 bis G6 zwischen einer Hauptwelle 31 und einer Gegenwelle 32 angeordnet
sind, die beide jeweils Achsen parallel zur Kurbelwelle 16 aufweisen. Die
Gegenwelle 32 ist an der Rückseite bezüglich der Kurbelwelle 16 angeordnet,
um somit zwischen den Fügeflächen der
oberen und unteren Gehäuse 17a, 17b,
die das Kurbelgehäuse 17 bilden,
drehbar gelagert zu sein. Die Hauptwelle 31 ist durch das
untere Gehäuse 17b des
Kurbelgehäuses 17 an
einem Abschnitt drehbar unterstützt,
der zwischen der Kurbelwelle 16 und der Gegenwelle 32 liegt,
wobei eine Kraft von der Kurbelwelle 16 über eine
Kupplung 34 auf die Hauptwelle 31 übertragen
wird.
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Das
untere Gehäuse 17b ist
versehen mit einer linken Trägerwand 187 als
eine erste Trägerwand,
die an der linken Seite in einem der Vorderseite in Motorradfahrtrichtung
zugewandten Zustand angeordnet ist, und einer rechten Trägerwand 188 als eine
zweite Trägerwand,
die auf der rechten Seite in einem der Vorderseite in Motorradfahrtrichtung
zugewandten Zustand angeordnet ist. Die linken und rechten Trägerwände 187, 188 sind
so ausgebildet, dass sie beide Enden der Getriebekammer 27 in
Axialrichtung der Hauptwelle 31 und der Gegenwelle 32 begrenzen.
Das obere Gehäuse 17a ist
ebenfalls mit Trägerwänden versehen,
die jeweils den linken und rechten Trägerwänden 187, 188 des
unteren Gehäuses 17b zugeordnet
sind. Eine Endabschnitt der Gegenwelle 32 erstreckt sich
drehbar durch die linken Trägerwände 187 des
Kurbelgehäuses 17 und
ragt seitlich nach außen
hervor. Ein entgegengesetzter Endabschnitt der Gegenwelle 32 ist
durch die rechte Trägerwand 188 des
Kurbelgehäuses 17 drehbar
unterstützt.
Außerdem
ist ein Antriebsritzel 35 an dem Endabschnitt der Gegenwelle 32,
der aus der linken Trägerwand 187 des
Kurbelgehäuses 17 hervorsteht, befestigt,
wobei eine Endloskette 36 zum Übertragen von Kraft auf ein
(nicht gezeigtes) Hinterrad auf das Antriebsritzel 35 aufgelegt
ist.
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Die
oberen und unteren Gehäuse 17a, 17b sind
unter Verwendung mehrerer Verbindungsbolzen 189 und mehrerer
Verbindungsbolzen 190, die um die Getriebekammer 27 angeordnet
sind, zusammengefügt.
Es werden geeignete Längen
der Verbindungsbolzen 189 und 190 entsprechend
den jeweiligen Positionen festgelegt. Die Verbindungsbolzen 189,
die eher auf der Seite der Kurbelwelle 16 als auf der Seite
der Gegenwelle 32 angeordnet sind, werden durch das untere
Gehäuse 17b von
unten eingefügt,
damit eine Bolzenbefestigungsarbeit nicht von der Seite der darüberliegenden
zweiten Bank 23b her durchgeführt werden muss, und werden
mit dem oberen Gehäuse 17a verschraubt.
Andererseits werden die Verbindungsbolzen 190, die auf
der entgegengesetzten Seite der Kurbelwelle 16 bezüglich der
Gegenwelle 32 angeordnet sind, durch das obere Gehäuse 17a von
oben eingeführt
und mit dem unteren Gehäuse 17b verschraubt,
da eine Bolzenbefestigungsarbeit von oben her leicht durchgeführt werden kann.
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Wie
in 1 gezeigt ist, ist das obere Gehäuse 17a mit
einem gebogenen Deckenwandabschnitt 179 versehen, der sich
nach oben erstreckt, um somit die Gegenwelle 32 von oben
abzudecken. Den Deckenwandabschnitt 179 ist integral mit
dem Zylinderblock 18B der zweiten Bank 23B an einem
näherungsweise
mittleren Abschnitt im Gleitbereich des Kolbens 24 verbunden.
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Nicht
nur ein Hauptzahnrad 191 als ein unteres Zahnrad, das einen
Teil des ersten Getriebezuges G1 bildet, ist integral auf der Hauptwelle 31 vorgesehen,
sondern auch zweite bis sechste Schalthauptzahnräder 192 bis 196,
die einen Teil der zweiten bis sechsten Getriebezüge G2 bis
G6 bilden, sind auf der Hauptwelle 31 in einer relativ
drehfesten Weise montiert. Die ersten bis sechsten Schalthauptzahnräder 191 bis 196 sind
nacheinander Seite an Seite von einer Stirnseite der Hauptwelle 31 in
der Reihenfolge vom zweiten Schalthauptzahnrad 192, dem
sechsten Schalthauptzahnrad 196, dem dritten Schalthauptzahnrad 193,
dem vierten Schalthauptzahnrad 194, dem fünften Schalthauptzahnrad 195 und
zum ersten Schalthauptzahnrad 191 angeordnet.
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Ein
Ende der Hauptwelle 31 ist durch die linke Trägerwand 187 im
unteren Gehäuse 17 über ein Nadellager 197 als
erstes Lager drehbar unterstützt. Ein
geschlossenes erstes Lagerloch 198 zum Einsetzen einer äußeren Lagerschale 197a des
Nadellagers 197 ist in einer Innenfläche der linken Trägerwand 187 ausgebildet.
Andererseits erstreckt sich die Hauptwelle 31 drehbar durch
die rechte Trägerwand 188 im
unteren Gehäuse 17b.
Ein zweites Lagerloch 199 ist in der rechten Trägerwand 188 so ausgebildet,
dass es ein Hindurchführen
eines mittleren Abschnitts der Hauptwelle 31 erlaubt. Ein
Kugellager 200 als zweites Lager ist zwischen dem Innenumfang
des zweiten Lagerloches 199 und dem Außenumfang der Hauptwelle 31 eingesetzt.
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Der
Außendurchmesser
einer äußeren Lagerschale 200a des
Kugellagers 200, d. h. der Innendurchmesser eines zweiten
Lagerloches 199, ist kleiner festgelegt als der Durchmesser
des sechsten Schalthauptzahnrades 196. Das sechste Schalthauptzahnrad 196 ist
das im Durchmesser größte Zahnrad
unter den ersten bis sechsten Schalthauptzahnrädern 191 bis 196,
die in einer relativ drehfesten Weise auf der Hauptwelle 31 montiert
sind, wobei es in dieser Ausführungsform
im Durchmesser kleiner festgelegt ist als das fünfte Schalthauptzahnrad 195.
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Bei
der Montage der Hauptwelle 31 im unteren Gehäuse 17b,
wie zuerst in 4(a) gezeigt ist, wird die äußere Lagerschale 197a des
Nadellagers 197 in das erste Lagerloch 198 der
linken Trägerwand 197 eingesetzt
und dort gehalten. Gleichzeitig wird die Hauptwelle 31 mit
den darauf ausgebildeten ersten bis sechsten Schalthauptzahnrädern 91 bis 96 von
der entgegengesetzten Stirnseite der Hauptwelle 31 her
in das zweite Lagerloch 199 eingeführt. Zu diesem Zeitpunkt ist
es notwendig, dass das erste Schalthauptzahnrad 191 integral
mit der Hauptwelle 31 in das zweite Lagerloch 199 eingeführt wird,
wobei der Innendurchmesser des zweiten Lagerloches 199 auf
einen Wert festgelegt ist, der ausreicht, um ein Einführen des
ersten Schalthauptzahnrades 191 zu erlauben. Damit ein
Ende der Hauptwelle 31 in das Nadellager 197 eingesetzt
werden kann, das im ersten Lagerloch 198 eingesetzt und
gehalten wird, in einem Zustand, in dem das erste Schalthauptzahnrad 191 in
das zweite Lagerloch 199 eingeführt ist, ist die Länge L2 zwischen
einem Ende der Hauptwelle 31 und einem Seitenendabschnitt
des ersten Schaltzahnrades 191 des fünften Schalthauptzahnrades 195 kürzer festgelegt
als die Länge
L1 zwischen den inneren Enden des Nadellagers 198 und des
zweiten Lagerloches 199.
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Wie
in 4(b) gezeigt ist, erstreckt
sich als nächstes
ein mittlerer Abschnitt der Hauptwelle 31, von der ein
Ende in das Nadellager 197 eingesetzt ist, durch das zweite
Lagerloch 199. In diesem Zustand wird das Kugellager 200 von
der entgegengesetzten Stirnseite der Hauptwelle auf die Hauptwelle 31 aufgesetzt,
wobei die äußere Lagerschale 200a des
Kugellagers 200 von außen
in das zweite Lagerloch 199 eingesetzt wird, wie in 4(c) gezeigt ist.
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Ein
Vorsprung 201, der vom inneren Ende des zweiten Lagerloches 199 nach
innen hervorsteht und ein Ende der äußeren Lagerschale 200a aufnimmt,
ist integral an einer Innenfläche
der rechten Trägerwand 188 ausgebildet.
Außerdem
wird eine Trägerplatte 202,
die an einem äußeren Ende
der äußeren Lagerschale 200a anliegt,
auf eine Außenoberfläche der
rechten Trägerwand 188 unter
Verwendung eines Schraubelements 203 geklemmt. Das Kugellager 200 ist
zwischen dem Außenumfang
der Hauptwelle 31 und dem Innenumfang des zweiten Lagerloches 199 eingesetzt,
so dass es in seiner Axialbewegung durch den Vorsprung 201 und
die Trägerplatte 202 beschränkt wird.
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Wie
in den 2 und 3 gezeigt ist, ragt ein Endabschnitt
der Kurbelwelle 16 von den oberen und unteren Lagerzapfenwänden 180 und 181 in
einem Zustand zur Vorderseite in Motorradfahrtrichtung gewandt aus
den oberen und unteren Lagerzapfenwänden 180, 181 des
Kurbelgehäuses 17 hervor. Ein
Außenrotor 45 eines
Generators 44 wird am entgegengesetzten Endabschnitt der
Kurbelwelle 16 befestigt. Außerdem wird ein innerer Stator 46,
der zusammen mit dem Außenrotor 45 den
Generator 44 bildet, an einer Generatorabdeckung 47 befestigt,
die mit der linken Trägerwand
des Kurbelgehäuses 17 zusammengefügt ist,
um somit den Generator 44 abzudecken. Ferner ist ein Zahnrad 49 über eine
Freilaufkupplung 48 mit dem Außenrotor 45 verbunden und
mit einem (nicht gezeigten) Anlassermotor in Eingriff.
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Der
entgegengesetzte Endabschnitt der Kurbelwelle 16 ragt aus
den oberen und unteren Lagerzapfenwänden 180, 181,
die am rechten Ende angeordnet sind, in einem Zustand zur Vorderseite
in Motorradfahrtrichtung gewandt aus den oberen und unteren Lagerzapfenwänden 180, 181 des
Kurbelgehäuses 17 hervor.
Ein primäres
Antriebszahnrad 41 mit einem relativ großen Durchmesser
ist am entgegengesetzten Endabschnitt der Kurbelwelle 16 außerhalb
des Kurbelgehäuses 17 befestigt,
wobei ein primäres
Abtriebszahnrad 42, das mit dem primären Antriebszahnrad 41 kämmt, über eine
Dämpferfeder 43 mit
einem Kupplungskorb 38 der Kupplung 34 verbunden
ist. Die Kupplung 34 ist eine herkömmliche Mehrscheibenkupplung
mit einer Kupplungsnabe 37, die bezüglich der Hauptwelle 31 drehfest
ist, und dem Kupplungskorb 38, der bezüglich der Hauptwelle 31 zur
einer relativen Drehung fähig
ist.
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Im
ersten Zylinderkopf 19a der ersten Bank 23A, wie
in 5 gezeigt ist, sind für jeden Zylinder Einlassöffnungen 151,
die sich ins Innere der beiden Bänke 23A und 23B öffnen, und
Auslassöffnungen 152,
die sich zu den Seitenwänden
gegenüberliegend
der Einlassöffnungen 151 öffnen, vorgesehen. Ein
Paar Einlassventile 151A und ein Paar Auslassventile 152A sind
im ersten Zylinderkopf 19A jeweils für die Einlassöffnungen 151 und
die Auslassöffnungen 152 angeordnet,
derart, dass sie geöffnet
und geschlossen werden können,
während
sie mittels Federn in Ventilschließrichtung vorbelastet sind.
Außerdem
sind geschlossene zylindrische einlassventilseitige Stößel 53A mit
geschlossenem inneren Stirnflächen,
die jeweils an den Oberseiten der Einlassventile 51A anliegen,
und geschlossene zylindrische auslassventilseitige Stößel 54A mit
geschlossenen inneren Stirnflächen,
die jeweils an Oberseiten der Auslassventile 52A anliegen,
in den ersten Zylinderkopf 19A eingesetzt, so dass sie
in Öffnungs-
und Schließrichtung
der Einlassventile 51A und der Auslassventile 52A gleiten
können.
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Ein
einlassseitige Nockenwelle 56A mit mehreren einlassseitigen
Nocken 55A, die in Gleitkontakt mit den geschlossenen äußeren Stirnflächen der
einlassseitigen Stößel 53A stehen,
ist um eine Achse parallel zur Kurbelwelle 16 mittels des
ersten Zylinderkopfes 19A und eines einlassseitigen Nockenwellenhalters 153,
der an den ersten Zylinderkopf 19A geklemmt ist, drehbar
unterstützt.
In ähnlicher
Weise ist eine auslassseitige Nockenwelle 58A mit mehreren
auslassseitigen Nocken 57A, die in Gleitkontakt mit den
geschlossenen äußeren Stirnflächen der auslassventilseitigen
Stößel 54A stehen,
um eine Achse parallel zur Kurbelwelle 16 mittels des ersten Zylinderkopfes 19A und
eines auslassseitigen Nockenwellenhalters 154, der an den
ersten Zylinderkopf 19A geklemmt ist, drehbar unterstützt.
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Wie
ferner in 6 gezeigt ist, sind Einlassventile 51B und
Auslassventile 52B jeweils in einem Paar für den Zylinder
im zweiten Zylinderkopf 19B der zweiten Bank 23 so
angeordnet, dass sie geöffnet
und geschlossen werden können,
während
sie mittels Federn in Ventilschließrichtung vorbelastet sind.
Einlassseitige Nocken 55B einer einlassseitigen Nockenwelle 56B,
die um eine Achse parallel zur Kurbelwelle 16 drehbar ist,
stehen in gleitendem Kontakt mit einlassventilseitigen Stößeln 53B,
die an den Oberseiten der Einlassventile 51A anliegen.
In ähnlicher
Weise stehen auslassseitige Nocken 57B einer auslassseitigen
Nockenwelle 58B, die um eine Achse parallel zur Kurbelwelle 16 drehbar
ist, in gleitendem Kontakt mit auslassventilseitigen Stößeln 54B, die
an den Oberseiten der Auslassventile 52B anliegen.
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Wie
in 7 gezeigt ist, sind in der ersten Kopfabdeckung 20A der
ersten Bank 23A in gleichmäßigen Intervallen in der Reihenfolge
von links nach rechts in einem Zustand der Vorderseite in Motorradfahrtrichtung
zugewandt drei Zündkerzeneinstecklöcher 155, 156 und 157 zum
Einsetzen von (nicht gezeigten) Zündkerzen an Positionen entsprechend
den Mitten der Zylinder ausgebildet. Ferner ist ein zylindrischer
Montageabschnitt 158 mit einer langen Querschnittsform
in Anordnungsrichtung der Zündkerzeneinstecklöcher 155 bis 157 auf
einer oberen Oberfläche
der ersten Kopfabdeckung 20A und auf einer Seite hinter
den Zündkerzeneinstecklöchern 155 bis 157 hervorstehend
vorgesehen. Innerhalb des zylindrischen Montageabschnitts 158 sind drei
Montageaussparungen 159, 160 und 161 in
der Reihenfolge von der rechten Seite in einem Zustand der Vorderseite
in Motorradfahrtrichtung zugewandt ausgebildet. Die Montageaussparungen 159, 160 und 161 sind
so ausgebildet, dass Barriererippen 158a und 158b mit
oberen Oberflächen,
die mit einer oberen Oberfläche
einer Seitenwand des zylindrischen Montageabschnitts 156 bündig sind,
zwischen solchen benachbarten Aussparungen ausgebildet sind.
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Die
Montageaussparungen 159 und 160 unter den Montageaussparungen 159 bis 161 sind
an Positionen ausgebildet, die im Wesentlichen den Zündkerzeneinsetzlöchern 155 und 156 entsprechen,
während
die Montageaussparung 161 an einer Position angeordnet
ist, die im Wesentlichen einem Zwischenabschnitt zwischen den Zündkerzeneinsetzlöchern 156 und 157 entspricht.
Das heißt,
der Abstand zwischen der Montageaussparung 160, die an
einer Zwischenposition der Montageaussparungen 159 bis 161 liegt,
und der Montageaussparung 159, die rechts von der Montageaussparung 160 angeordnet
ist, ist größer festgelegt
als der Abstand zwischen der Montageaussparung 160, die
im Zwischenabschnitt der Montageaussparungen 159 bis 161 liegt,
und der Montageaussparung 161, die auf der linken Seite
der Montageaussparung 160 angeordnet ist. Die Montageaussparungen 160 und 161 sind
in Nähe
zueinander angeordnet.
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Ein
ringartiges Trägerelement 163 mit
einem daran angebrachten Rohrventil 162 ist in jede der Montageaussparungen 159 bis 161 eingepresst,
wobei ein mit Boden versehenes zylindrisches Schutzelement 165 mit
mehreren kleinen Löchern 164 (siehe 4)
in jede der Montageaussparungen 159 bis 161 eingepresst
ist, so dass es bezüglich
des Rohrventils 162 innerhalb angeordnet ist.
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Ein
Deckel 166 ist an den zylindrischen Montageabschnitt 158 geklemmt,
um somit den zylindrischen Montageabschnitt 158 von oben
abzudecken. Wie in 2 gezeigt ist, ist der Deckel 166 mit
Barriererippen 166a und 166b versehen, die an
den Barriererippen 158a und 158b des zylindrischen
Montageabschnitts 158 von oben her anliegen. In den Barriererippen 166a und 166b sind
koaxiale Verbindungslöcher 167 und 168 ausgebildet.
Ferner ist ein zylindrischer Verbindungsabschnitt 169,
der koaxial zu den Verbindungslöchern 167 und 168 verläuft, integral
vom Deckel 166 hervorstehend ausgebildet, wobei eine (nicht
gezeigte) Leitung zum Einleiten von Sekundärluft mit dem zylindrischen
Verbindungsabschnitt 169 verbunden ist. Das heißt, zwischen
dem Deckel 166 und dem zylindrischen Montageabschnitt 158 wird
Sekundärluft
eingeleitet.
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In
der ersten Kopfabdeckung 20A sind Sekundärluftdurchlässe 170, 171 und 172 ausgebildet, die
sich in die Innenflächen
der geschlossenen Enden der Montageaussparungen 159 bis 161 öffnen. Die
Sekundärluftdurchlässe 170 und 171 sind
zwischen den Zündkerzeneinsetzlöchern 155 und 156 angeordnet,
während
der Sekundärluftdurchlass 172 zwischen
den Zündkerzeneinsetzlöchern 156 und 157 angeordnet
ist.
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Wie
andererseits in 5 gezeigt ist, sind nach oben
verlaufende Sekundärluftdurchlässe 173 im
ersten Zylinderkopf 19A so ausgebildet, dass deren untere
Enden sich in die Auslassöffnungen 152 in den
Zylindern öffnen.
Die oberen Enden der Sekundärluftdurchlässe 173 stehen
jeweils mit den Sekundärluftdurchlässen 173 in
der ersten Kopfabdeckung 20A über Verbindungsrohre 174 in
Verbindung, die zwischen der ersten Kopfabdeckung 20A und
dem ersten Zylinderkopf 19A in Eingriff gehalten werden, so
dass sie als Positionierungsstifte dienen.
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Gemäß dieser
Sekundärluftzuführungsstruktur
auf der Seite der ersten Bank 23A können der zylindrische Verbindungsabschnitt 158,
der auf der ersten Kopfabdeckung 20A vorgesehen ist, und
der am zylindrischen Verbindungsabschnitt 158 angebrachte Deckel 166 kompakt
ausgeführt
werden.
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Wie
in 1 gezeigt ist, ist in der zweiten Bank 23B ein
zylindrischer Verbindungsabschnitt 175 auf der zweiten
Kopfabdeckung 20B hervorstehend vorgesehen, um den zwei
Zylindern, die auf der Seite der zweiten Bank 23B angeordnet
sind, Sekundärluft
zuzuführen,
wobei ein Deckel 176 am zylindrischen Verbindungsabschnitt 175 angebracht
ist. Obwohl die Form des zylindrischen Verbindungsabschnitts 175 und
diejenige des Deckels 176 verschieden sind von denjenigen
des zylindrischen Verbindungsabschnitts 168 und des Deckels 166,
die auf der Seite der ersten Bank 23A angeordnet sind,
sind eine Rohrventilanordnungsstruktur und eine Durchlassstruktur
für die
Weiterleitung von Sekundärluft von
den Rohrventilen zu den Auslassöffnungen
die gleichen wie diejenigen auf der Seite der ersten Bank 23A.
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Wie
in 6 gezeigt ist, wird die Drehkraft der Kurbelwelle 16 über den
Kraftübertragungsabschnitt 50A auf
die einlassseitigen und auslassseitigen Nockenwellen 56A, 58A in
der ersten Bank 23A übertragen.
In ähnlicher
Weise wird die Drehkraft der Kurbelwelle 16 über den
Kraftübertragungsabschnitt 50B auf
die einlassseitigen und auslassseitigen Nockenwellen 56B, 58B in
der zweiten Bank 23B übertragen.
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Der
auf der ersten Bank 23A angeordnete Kraftübertragungsabschnitt 50A enthält einlassseitige
und auslassseitige Abtriebsritzel 59A, 60A, die
jeweils an einem der Enden der einlassseitigen und auslassseitigen
Nockenwellen 56A, 58A befestigt sind, ein Antriebsritzel 61 für die erste
Bank, das rotierend mit der Kurbelwelle 16 verzahnt ist,
eine Endlossteuerkette 62A, die mit dem Antriebsritzel 61A für die erste
Bank und auch mit den einlassseitigen und auslassseitigen Abtriebsritzeln 59A, 60A in
Eingriff ist, und ein Kettenführungselement 80A,
das mit dem Außenumfang
auf der Spannungsseite der Steuerkette 62A in Eingriff
ist. Der Kraftübertragungsabschnitt 50A enthält ferner
einen Kettenspanner 81A, der mit dem Außenumfang auf der Durchhangseite der
Steuerkette 62A in Kontakt ist, und einen Spannerheber 63A,
der von der der Steuerkette 62A gegenüberliegenden Seite an den Kettenspanner 61A angelegt
wird. Der Kraftübertragungsabschnitt 50B, der
auf der zweiten Bank 23B angeordnet ist, enthält einlassseitige
und auslassseitige Abtriebsritzel 59B, 60B, die
jeweils an einem der Enden der einlassseitigen und auslassseitigen
Nockenwellen 56B, 58B befestigt sind, ein Antriebsritzel 61B für die zweite Bank,
das rotierend mit der Kurbelwelle 16 verzahnt ist, und
eine Endlossteuerkette 62B, die mit dem Antriebsritzel 61B für die zweite
Bank und auch mit den einlassseitigen und auslassseitigen Abtriebsritzeln 59B, 60B in
Eingriff ist. Der Kraftübertragungsabschnitt 50B enthält ein Kettenführungselement 80B, das
mit dem Außenumfang
auf der Spannungsseite der Steuerkette 62B in Kontakt ist,
einen Kettenspanner 81B, der mit dem Außenumfang auf der Durchhangsseite
der Steuerkette 62B in Kontakt ist, und einen Spannerheber 83B,
der von der Steuerkette 62B gegenüberliegenden Seite her an den
Kettenspanner 81B angelegt wird.
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Das
Antriebsritzel 61A für
die erste Bank und das Antriebsritzel 61B für die zweite
Bank, die dafür ausgelegt
sind, um eine Achse parallel zur Kurbelwelle 16 zu rotieren,
sind außerhalb
der rechten Trägerwand
im Kurbelgehäuse 17 und
oberhalb des gegenüberliegenden
Endabschnitts der Kurbelwelle 16 angeordnet. Ein Kettendurchlass 63A für den Lauf der
Steuerkette 62A ist im ersten Zylinderblock 18A, im
ersten Zylinderkopf 19A und in der ersten Kopfabdeckung 20A der
ersten Bank 23A und auf der gegenüberliegenden Seite der Kurbelwelle 16 ausgebildet.
Ferner ist ein Kettendurchlass 63B für den Lauf der Steuerkette 62B im
zweiten Zylinderblock 18B, im zweiten Zylinderkopf 19B und
in der zweiten Kopfabdeckung 20B der zweiten Bank 23B und
auf der gegenüberliegenden
Seite der Kurbelwelle 16 ausgebildet.
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Wie
ferner in 8 gezeigt ist, ist ein Leerlaufantriebszahnrad 64,
das einen kleineren Durchmesser aufweist als das Primärantriebszahnrad 41, am
gegenüberliegenden
Endabschnitt der Kurbelwelle 16 ausgebildet, derart, das
sein Außenumfang der
Kupplung 34 gegenüberliegt,
die zwischen der Kurbelwelle 16 und dem Getriebe 30 angeordnet
ist. Ein Leerlaufzahnrad 65, das mit dem Leerlaufantriebszahnrad 64 kämmt, ist
durch eine Leerlaufwelle 66 mit einer Achse parallel zur
Kurbelwelle 16 drehbar unterstützt. Außerdem sind das Antriebsritzel 61A für die erste
Bank und das Antriebsritzel 61B für die zweite Bank koaxial und
axial innerhalb des Leerlaufzahnrades 65 und angrenzend
an das Leerlaufzahnrad 65 vorgesehen, derart, dass ihre
Außenumfänge wenigstens
teilweise dem primären
Antriebszahnrad 41 gegenüberliegen.
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Das
Antriebsritzel 61A für
die erste Bank und das Antriebsritzel 61B für die zweite
Bank sind integral mit dem Leerlaufzahnrad 65 ausgebildet,
das ein einzelnes Zahnrad gemeinsam sowohl für das Antriebsritzel 61A für die erste
Bank als auch das Antriebsritzel 61B für die zweite Bank ist. Die
einlassseitigen und auslassseitigen Abtriebsritzel 59A, 60A, die
jeweils an den einlassseitigen und auslassseitigen Nockenwellen 56A, 58A auf
der Seite der ersten Bank 23A befestigt sind, das Antriebsritzel 61A für die erste
Bank und die Steuerkette 62A dienen zum Antreiben der Nockenwellen 56A und 58A.
Ebenso sind die einlassseitigen und auslassseitigen Abtriebsritzel 59B, 60B,
die jeweils an den einlassseitigen und auslassseitigen Nockenwellen 56B, 58B auf der
Seite der zweiten Bank 23B befestigt sind, das Antriebsritzel 61B für die zweite
Bank und die Steuerkette 62B, die zum Antreiben der Nockenwellen 56B und 58B dienen,
in wechselseitig benachbarter Weise in Axialrichtung der Kurbelwelle 16 auf
der gegenüberliegenden
Endseite angeordnet.
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Wie
ferner in 9 gezeigt ist, ist die Leerlaufwelle 66 integral
mit einem Zwischenversatz-Wellenabschnitt 66a und Unterstützungswellenabschnitten 66b und 66c angrenzend
an beide Enden des Versatzwellenabschnitts 66a vorgesehen,
die den gleichen Achsenversatz gegenüber der Achse des Versatzwellenabschnitts 66a aufweisen.
Das Leerlaufzahnrad 65 sowie das Antriebsritzel 61a für die erste
Bank und das Antriebsritzel 61b für die zweite Bank werden vom
Versatzwellenabschnitt 66a über ein Paar Nadellager 67 drehbar
unterstützt.
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Die
Leerlaufwelle 66 ist durch das Kurbelgehäuse 17 unterstützt, so
dass sie um die Achsen der Unterstützungswellenabschnitte 66b und 66c drehbar
ist, d. h. sie ist um eine Achse drehbar, die gegenüber der
Achse des Versatzwellenabschnitts 66a versetzt ist. Der
Unterstützungswellenabschnitt 66b an einer
Endseite der Leerlaufwelle 66 ist durch einen Wellenhalter 68 drehbar
unterstützt,
der an die rechte Trägerwand
des Kurbelgehäuses 17 in
einem Zustand geklemmt ist, in dem er der Vorderseite in Motorradfahrtrichtung
zugewandt ist. Der Unterstützungswellenabschnitt 66c an
der entgegengesetzten Endseite der Leerlaufwelle 66 ist
durch die rechte Trägerwand
des Kurbelgehäuses 17 drehbar
unterstützt.
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Wie
ferner in 10 gezeigt ist, ist der Wellenhalter 68 integral
versehen mit einem scheibenartigen Unterstützungsabschnitt 68a und
Unterstützungsarmabschnitten 68b,
die von mehreren, beispielsweise drei, Umfangsabschnitten des Unterstützungsabschnitts 68a seitlich
hervorstehen. Das vorstehende Ende der Unterstützungsarmabschnitte 68b ist
jeweils an der rechten Trägerwand
des Kurbelgehäuses 17 mittels
Bolzen 69 an Positionen befestigt, die den Lauf der Steuerketten 62A und 62B nicht
behindern. Ein kreisförmiges
Unterstützungsloch 70 ist
zentral im Trägerabschnitt 68a ausgebildet,
wobei der Trägerwellenabschnitt 66b,
der an einer Stirnseite der Leerlaufwelle 66 angeordnet
ist, drehbar in das Unterstützungsloch 70 eingesetzt
und unterstützt
ist. Außerdem
ist ein Vorderende des Trägerwellenabschnitts 68b,
das an einer Stirnseite der Leerlaufwelle 66 angeordnet
ist, in einer nicht-kreisförmigen
Querschnittsform ausgebildet, so dass es z. B. zwei zueinander parallele
flache Oberflächen 66d an
seinem Außenumfang
aufweist.
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Eine
Begrenzungsscheibe 71 ist außerhalb des Unterstützungsabschnitts 68a im
linken Wellenhalter 68 angeordnet, während ein Begrenzungsloch 72 zum
Einsetzen des Vorderendes des Trägerwellenabschnitts 66b in
einer relativ nicht drehbaren Weise zentral in der Begrenzungsscheibe 71 ausgebildet
ist.
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Ferner
ist ein Bolzen 73 mit dem Trägerwellenabschnitt 66b verschraubt,
derart, dass ein Kopfabschnitt 73a mit größerem Durchmesser
mit der Begrenzungsscheibe 71 in Eingriff ist. Das heißt, die
Begrenzungsscheibe 71 ist am Trägerwellenabschnitt 66b befestigt.
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Ein
Paar gebogener langgestreckter Löcher 74,
die auf der Achse des Trägerwellenabschnitts 66b zentriert
sind, ist in der Begrenzungsscheibe 71 beispielsweise an
zwei Positionen um das Begrenzungsloch 72 herum ausgebildet.
Ein Paar Bolzen 75 ist in die langgestreckten Löcher 74 eingesetzt
und ist mit dem Unterstützungsabschnitt 68a des
Wellenhalters 68 in Eingriff.
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Mit
den festgezogenen Bolzen 75 wird die Leerlaufwelle 66 an
einer Drehung um die Achse der Trägerwellenabschnitte 66b und 66c gehindert,
jedoch wird durch Lockern der Bolzen 75 der Leerlaufwelle 66 ermöglicht,
um die Achsen der Trägerwellenabschnitte 66b und 66c zu
rotieren, d. h. um eine Achse versetzt bezüglich der Achse des Versatzwellenabschnitts 66a zu
rotieren.
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Eine
Abdeckung 76, die nicht nur die Kupplung 34 abdeckt,
sondern auch einen Endabschnitt der Kurbelwelle 16 und
den Wellenhalter 68, ist an der rechten Seitenwand des
Kurbelgehäuses 17 angrenzend
an die Zylinderblöcke 18A und 18B der
ersten und zweiten Bänke 23A, 23B angefügt.
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Wie
in 6 gezeigt ist, sind das Antriebsritzel 61A für die erste
Bank und das Antriebsritzel 61B für die zweite Bank dafür ausgelegt,
in Richtung des Pfeils 77 zu rotieren. Bei der ersten Bank 23A ist
der Abschnitt zwischen dem Antriebsritzel 61A für die erste
Bank und dem auslassseitigen Abtriebsritzel 60A auf der
Steuerkette 62A, d. h. der Abschnitt, der der Außenseite
der beiden Bänke 23A und 23B entspricht,
eine Durchhangseite. Außerdem
ist bei der ersten Bank 23A der Abschnitt zwischen deren
einlassseitigen Abtriebsritzel 59A und dem Antriebsritzel 61A für die erste
Bank auf der Steuerkette 62A, d. h. der Abschnitt, der
der Innenseite der beiden Bänke 23A und 23B entspricht,
eine Spannungsseite. Auf der Seite der zweiten Bank 23B ist
der Abschnitt zwischen dem auslassseitigen Antriebsritzel 60B und dem
Antriebsritzel 61B für
die zweite Bank auf der Steuerkette 62B, d. h. der Abschnitt,
der der Außenseite
der beiden Bänke 23A und 23B entspricht,
eine Durchhangseite. Außerdem
ist auf der Seite der zweiten Bank 23B der Abschnitt zwischen
dem einlassseitigen Abtriebsritzel 59B und dem Antriebsritzel 61B für die zweite
Bank auf der Steuerkette 62B, d. h. der Abschnitt, der
der Innenseite der beiden Bänke 23A und 23B entspricht,
eine Spannungsseite.
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Am
Kurbelgehäuse 17 sind
ein Kettenführungselement 80A,
das mit dem spannungsseitigen Außenumfang der Steuerkette 62A auf
der Seite der ersten Bank 23A in Kontakt ist, ein Kettenspanner 81A,
der mit dem durchhangsseitigen Außenumfang der Steuerkette 62A auf
der Seite der ersten Bank 23A in Kontakt ist, ein Kettenführungselement 80B, das
mit dem spannungsseitigen Außenumfang
der Steuerkette 62B auf der Seite der zweiten Bank 23B in
Kontakt ist, und ein Kettenspanner 81B, der mit dem durchhangseitigen
Außenumfang
der Steuerkette 62B auf der Seite der zweiten Bank 23B in
Kontakt ist, angebracht.
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Bei
den Kettenführungselement 80A auf
der Seite der ersten Bank 23A ist ein Endabschnitt 204 desselben,
der auf der Seite des Antriebsritzels 61a für die erste
Bank angeordnet ist, so ausgebildet, dass er wenigstens einen Teil
des Abschnitts des Außenumfangs
des Antriebsritzels 61A für die erste Bank, auf dem die
Steuerkette 62A läuft,
seitlich von außen
abdeckt. In dieser Ausführungsform
ist der Endabschnitt 204 so ausgebildet, dass er die untere Seite
des Antriebsritzels 61A für die erste Bank umgibt.
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Wie
ferner in 11 gezeigt ist, ist das Kettenführungselement 80B auf
der Seite der zweiten Bank 23B mit einem Unterstützungsabschnitt 205 versehen,
dessen vorderes Ende sandwich-artig zwischen dem vorderen Endabschnitt 204 des
Kettenführungselements 80A auf
der Seite der ersten Bank 23A und dem Kurbelgehäuse 17 angeordnet
ist. Der Endabschnitt 204 des Kettenführungselements 80A und
der Unterstützungsabschnitt 205 des
Kettenführungselements 80B sind
in einer gegenseitig überlappenden
Weise an einer schräg
nach unten versetzten Position in der Nähe der Antriebsritzel 61A und 61B für die ersten
und zweiten Bänke
angeordnet.
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Außerdem ragen
von den drei Trägerarmen 68B des
Wellenhalters 68, der die Leerlaufwelle 66 unterstützt, zylindrische
Abschnitte 68C integral hervor, die an zylindrischen Trägeransätzen 78 anliegen, die
integral vom oberen Gehäuse 17a des
Kurbelgehäuses 17 hervorstehen,
wobei Bolzen 68 durch die zylindrischen Abschnitte 68c eingesetzt
und mit den Trägeransätzen 78 verschraubt
sind. Durch Festziehen der Bolzen 79 wird der Wellenhalter 68 am
oberen Gehäuse 17a des
Kurbelgehäuses 17 befestigt. Einer
der Trägerarmabschnitt 68b ist
an einer Position angeordnet, in der er sandwichartig zwischen dem Endabschnitt 204 und
dem Trägerabschnitt 205,
die sich gegenseitig überlappen,
und dem Kurbelgehäuse 17 angeordnet
ist. Der Endabschnitt 204 des Kettenführungselements 80A und
der Trägerabschnitt 205 des
Kettenführungselements 80B werden
durch den zugehörigen
zylindrischen Abschnitt 68c und den Trägeransatz 78 unterstützt.
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Die
oberen Abschnitt der beiden Kettenführungselemente 80A und 80B liegen
an den Innenwänden
der ersten und zweiten Zylinderköpfe 19A und 19B in
den beiden Bänken 23A und 23B an
und werden durch diese unterstützt.
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Der
Kettenspanner 81A auf der Seite der ersten Bank 23A ist
in einer Bogenform ausgebildet, so dass eine konvex gekrümmte Oberfläche desselben
mit dem durchhangseitigen Außenumfang
der Steuerkette 62A an dem Abschnitt, der der Außenseite
der beiden Bänke 23A und 23B entspricht,
in gleitenden Kontakt kommt. In ähnlicher
Weise ist der Kettenspanner 81B auf der Seite der zweiten
Bank 23B in einer Bogenform ausgebildet, so dass eine konvex
gekrümmte
Oberfläche
desselben mit dem durchhangsseitigen Außenumfang der Steuerkette 62B an
dem Abschnitt in gleitenden Kontakt kommt, der der Innenseite der
beiden Bänke 23A und 23B entspricht.
Ein Endabschnitt auf der Seite der Kurbelwelle 16 der Kettenspanner 81A und 81B ist
jeweils schwenkbar durch Gelenkwellen 82A und 82B im Kurbelgehäuse 17 unterstützt.
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Um
die Durchhangseite der Steuerketten 62A und 62B mit
Spannung zu beaufschlagen, liegen die Spannerheber 83A und 83B an
den Kettenspannern 81A und 81B in den ersten und
zweiten Bänken 23A, 23B von
der den Steuerketten 62A und 62B gegenüberliegenden
Seite an. Die Spannerheber 83A und 83B sind jeweils
in den Zylinderköpfen 19A und 19B der
beiden Bänke 23A und 23B vorgesehen.
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Genauer
ist der Spannerheber 83A in der ersten Bank 23A im
ersten Zylinderkopf 19A an dem Abschnitt vorgesehen, der
der Außenseite
der beiden Bänke 23A und 23B entspricht,
während
der Spannerheber 83B in der zweiten Bank 23B im
zweiten Zylinderkopf 19B an dem Abschnitt vorgesehen ist,
der der Innenseite der beiden Bänke 23A und 23B entspricht.
Die Spannerheber 83A und 83B, die dem herkömmlichen
Typ entsprechen, sind mit zylindrischen Gehäusen 84A und 84B und
Buchsenstangen 85A und 85B versehen, die von jeweils
einem Ende der Gehäuse 84A und 84B hervorstehen
und in Vorstehrichtung gedrängt
werden. Die Gehäuse 84A und 84B sind
in Montagelöcher 87A und 87B eingesetzt,
derart, dass ihre Spitzen mit den Außenumfängen der Steuerketten 62A und 62B in
Kontakt gebracht werden, wobei die Montagelöcher 87A und 87B in
den ersten und zweiten Zylinderköpfen 19A bzw. 19B ausgebildet
sind. Von mittleren Abschnitten der Gehäuse 84A und 84B stehen
jeweils Flansche 86A und 86B radial hervor und
sind jeweils an die ersten und zweiten Zylinderköpfe 19A und 19B geklemmt.
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Der
Abstand LA von der oberen Fügefläche 22A des
ersten Zylinderkopfes 19 zum Spannerheber 83A der
Seite der ersten Bank 23A ist kürzer festgelegt als der Abstand
LB von der oberen Fügefläche 22B des
zweiten Zylinderkopfes 19B zum Spannerheber 83B auf
der Seite der zweiten Bank 23B.
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Der
vorsehende Abschnitt des Spannerhebers 83B, der aus dem
zweiten Zylinderkopf 19B in der zweiten Bank 23B hervorsteht,
ist so geneigt, dass er sich der oberen Fügefläche 22B des zweiten Zylinderkopfes 19B nähert, wenn
er nach außen
hervortritt. Der vorstehende Abschnitt des Spannerhebers 83A,
der vom ersten Zylinderkopf 19A in der ersten Bank 23A hervorsteht,
ist so geneigt, dass er sich von der oberen Fügefläche 22A des ersten
Zylinderkopfes 19A weiter entfernt, wenn er nach außen hervortritt.
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Wie
ferner in den 12 bis 15 gezeigt ist,
ist in einem unteren Abschnitt der Getriebekammer 27 eine Ölpumpe 93 als
Hilfsvorrichtung angeordnet, die eine Speisepumpe 91 und
eine Rückförderpumpe 92 enthält, die
beide eine gemeinsame Ölpumpenwelle 90 aufweisen.
Ein Pumpengehäuse 94 der Ölpumpe 93 ist
von unten an die Barriererippe 28 montiert, die im Kurbelgehäuse 17 vorgesehen
ist.
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Das
Pumpengehäuse 94 enthält einen
Pumpenkörper 95 und
erste und zweite Abdeckungen 96, 97, die den Gehäusekörper 95 von
beiden Seiten greifen und mit mehreren Bolzen 98 festgeklemmt sind.
Ein Montageabschnitt 95a, der integral mit dem Gehäusekörper 95 ausgebildet
ist und sich nach oben erstreckt, ist an der Barriererippe 28 befestigt. Die Ölpumpenwelle 90 erstreckt
sich drehbar durch das Pumpengehäuse 94.
Ein Abtriebsritzel 99 für
die Pumpe ist an einem Endabschnitt der Ölpumpenwelle 90 befestigt.
Ferner ist eine Endloskette 101 sowohl auf dem Antriebsritzel 100 für die Pumpe
als auch dem Abtriebsritzel 99 für die Pumpe geführt, wobei
das Antriebsritzel 100 durch die Hauptwelle 31 außerhalb
des Kurbelgehäuses 17 unterstützt ist,
um somit zusammen mit dem primären
Abtriebszahnrad 42 zu rotieren. Somit werden die Speisepumpe 91 und
die Rückförderpumpe 92 mit
einer Kraft angetrieben, die ihnen von der Hauptwelle 31 zugeführt wird, die
mit der Kurbelwelle 16 in Eingriff ist.
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Die
Speisepumpe 91 und die Rückförderpumpe 92 sind
Trochoidpumpen. In der Speisepumpe 91 sind ein Innenrotor 102,
der an der Ölpumpenwelle 90 befestigt
ist, und ein Außenrotor 103,
der mit dem Innenrotor 102 kämmt, zwischen dem Gehäusekörper 95 und
der ersten Abdeckung 96 aufgenommen. In der Rückförderpumpe 92 sind
ein Innenrotor 104, der an der Ölpumpenwelle 90 befestigt
ist, und ein Außenrotor 105,
der mit dem Innenrotor 104 kämmt, zwischen dem Gehäusekörper 95 und
der zweiten Abdeckung 97 aufgenommen.
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Ein
Ansaugdurchlass 106 zum Ansaugen von Öl in die Speisepumpe 91 ist
in der ersten Abdeckung 96 im Pumpengehäuse 94 ausgebildet.
Wenigstens ein stromaufseitiger Abschnitt des Ansaugdurchlasses 106 ist
so ausgebildet, dass er sich vertikal erstreckt, wobei ein stromabseitiges
Ende des Ansaugdurchlasses 106 sich in ein unteres Ende
der ersten Abdeckung 96 öffnet, um sich somit nach unten
zu öffnen.
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Die
Speisepumpe 91 saugt das im Inneren der Ölwanne 95 vorhandene Öl durch
einen Ölfilter 107 an,
der innerhalb der Ölwanne 25 angeordnet
ist. Der Ölfilter 107 ist
mit dem Ansaugdurchlass 106 verbunden.
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Ein
Gehäuse 108 des Ölfilters 107 enthält ein Paar
oberer unterer Elemente, die zusammengefügt sind. Das Gehäuse 108 enthält einen
flachen Gehäusekörper 108a,
einen Verbindungsrohrabschnitt 108b, der sich vom Gehäusekörper 108a nach
oben erstreckt, und einen Ansaugrohrabschnitt 108c, der sich
vom Gehäusekörper 108a nach
unten erstreckt, so dass er nach unten im Durchmesser kleiner wird, wobei
er an seinem unteren Ende mit einer Ansaugöffnung 101 versehen
ist. Ein unterer Abschnitt des Gehäuses 108 ist in Form
eines Trichters ausgebildet.
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Ein
oberes Ende des Verbindungsrohrabschnitts 108b ist durch
ein ringförmiges
Dichtungselement 109 in das stromaufseitige Ende des Ansaugdurchlasses 106 eingesetzt.
Ein oberer Endabschnitt des Gehäuses 108 ist
durch die erste Abdeckung 96 des Pumpengehäuses 94,
das an der Barriererippe 28 des Kurbelgehäuses 17 angebracht
ist, unterstützt.
Das heißt,
der untere Abschnitt des Gehäuses 108,
dessen oberer Endabschnitt über
das Pumpengehäuse
an der Seite des Kurbelgehäuses 17 unterstützt ist,
ist in Form eines Trichters ausgebildet, wobei die Ansaugöffnung 110 im
unteren Ende des Gehäuses 108 ausgebildet
ist.
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Wie
in 13 gezeigt ist, ist die Ölwanne 25 in einer
allgemeinen V-Form ausgebildet, deren unterer Abschnitt in Motorradfahrtrichtung
von hinten betrachtet schmal ist. Im Gehäuse 108 des Ölfilters 107 sind
der Gehäusekörper 108a und
der Verbindungsrohrabschnitt 108b in Motorradfahrtrichtung
von hinten betrachtet eng an der rechten Trägerwand der Ölwanne 25 angeordnet,
wobei der Ansaugrohrabschnitt 108c in Querrichtung der Ölwanne 25 nahezu zentral
angeordnet ist.
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Mehrere,
beispielsweise vier, Filterträgerabschnitte 112 sind
integral auf einer Seitenfläche
des Ansaugrohrabschnitts 108c im unteren Abschnitt des Gehäuses 108 ausgebildet.
Die Filterträgerabschnitte 112 sind
in einer vertikalen langen Neigungsform ausgebildet, so dass sie
bezüglich
des Vorsprungsmaßes
vom Gehäuse 108 in
Richtung zum Boden der Ölwanne 25 größer werden.
Die Filterträgerabschnitte 112 liegen
an den Trägervorsprüngen 113, die
vom Boden der Ölwanne 25 hervorstehen,
an und sind durch diese unterstützt.
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Die
Filterträgerabschnitte 112 sind
rechts und links vom Ansaugrohrabschnitt 108c senkrecht zur
Motorradfahrtrichtung angeordnet und vor und hinter dem Ansaugrohrabschnitt 108c angeordnet.
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Ein
Trägervorsprung 114,
der an einem unteren Abschnitt auf der rechten Seite des Gehäusekörpers 108a im
Gehäuse 108 anliegt,
ist integral vorstehend von der rechten Seitenwand der Ölwanne 25 ausgebildet.
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Wie
in den 14 und 15 gezeigt
ist, ist ein Abführungsdurchlass 115 zum
Abführen
des Öls aus
der Speisepumpe 91 im Gehäusekörper 95 des Pumpengehäuses 94 ausgebildet.
Der Abführungsdurchlass 115 steht
in Verbindung mit einem Öldurchlass 116,
der in der Barriererippe 28 des Kurbelgehäuses 17 ausgebildet
ist. Außerdem
ist ein Entlastungsventil 117 mit einer Achse parallel
zur Ölpumpenwelle 90 zwischen
dem Gehäusekörper 95 des Pumpengehäuses 94 und
der ersten Abdeckung 96 angeordnet, so dass es sich öffnet, wenn
der Ausstoßdruck
des Abführungsdurchlasses 15 einen
vorgegebenen Wert oder höher
erreicht, was einem Teil des Öls
erlaubt, durch den Abführungsdurchlass 105 zu
strömen
und zur Ansaugseite der Speisepumpe 91 zu entweichen.
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Wie
in 14 mit Pfeilen gezeigt ist, gelangt das Öl, das durch
den in der Barriererippe 28 ausgebildeten Öldurchlass 116 fließt, durch
einen Ölfilter 118,
der am Kurbelgehäuse 17 angebracht
ist, und wird hierdurch gereinigt, und wird anschließend in
einen Ölkühler 119 geleitet,
der am Kurbelgehäuse 17 angebracht
ist, und wird hierdurch gekühlt.
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Eine
Hauptölverteilung 120,
die sich parallel zur Kurbelwelle 16 erstreckt, ist in
der Barriererippe 28 vorgesehen, wobei das in die Hauptölverteilung 120 aus
dem Ölkühler 119 eingeleitete Öl auf zwei Zweige
aufgeteilt wird. Ein Ölanteil
wird zu einem Öldurchlass 121 geleitet,
der in der Barriererippe 28 ausgebildet ist, durchläuft anschließend einen Öldurchlass 122 und
wird den Wellenlagerabschnitten der ersten bis sechsten Schaltgetriebezüge G1 bis G6
für die
Hauptwelle 31 und die Gegenwelle 32 im Getriebe 30 zugeführt. Ferner
wird das Öl
aus einer Düse 123,
die im Kurbelgehäuse 17 so
vorgesehen ist, dass sie dem oberen Abschnitt des Getriebes 27 zugewandt
ist, in Richtung zum Getriebe 30 ausgestoßen.
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Der
andere Ölanteil,
der von der Hauptölverteilung 120 abgezweigt
wird, wird von mehreren Öldurchlässen 124,
die im Kurbelgehäuse 17 ausgebildet
sind, nach oben geleitet und für
die Schmierung mehrerer Lagerabschnitte verwendet, die die Kurbelwelle 16 unterstützen. Die Öldurchlässe 124 stehen mit
einer oberen Ölverteilung 125 in
Verbindung, die in einem oberen Abschnitt des Kurbelgehäuses 17 vorgesehen
ist, so dass sie parallel zur Kurbelwelle 16 am Fügeabschnitt
zwischen den beiden Bänken 23A und 23B verläuft. Das Öl wird in
Richtung der Kolben 24 in die Zylinder in den beiden Bänken 23A und 23B aus
Düsen 126,
die mit der Ölverteilung 125 verbunden
sind, ausgestoßen. Öldurchlässe 127A und 127B zum
Leiten von Öl
von der oberen Ölverteilung 125 zu
einem Ventilbetätigungsmechanismus, der
zwischen den Zylinderköpfen 19A und 19B und den
Kopfabdeckungen 20A, 20B angeordnet ist, sind in
den Zylinderblöcken 18A, 18B und
den Zylinderköpfen 19A, 19B in
den ersten und zweiten Bänken 23A, 23B ausgebildet.
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Wein 8 deutlich
gezeigt ist, ist ein zylindrischer Abschnitt 128, der zur
Seite der Kurbelwelle 16 hervorsteht, an einer Innenoberfläche der
rechten Abdeckung 76 an dem Abschnitt integral vorgesehen,
der dem gegenüberliegenden
Endabschnitt der Kurbelwelle 16 entspricht, wobei ein Bolzen 129 mit einem
abgerundeten Abschnitt 129a, der in den zylindrischen Abschnitt 128 ragt,
koaxial mit einem Endabschnitt der Kurbelwelle 16 verschraubt
ist. Ferner ist ein ringförmiges
Dichtungselement 130 zwischen den zylindrischen Abschnitten 128 und
dem abgerundeten Abschnitt 129a eingesetzt. Ein Ölkammer 131, die
mit dem ringförmigen
Dichtungselement 130 abgedichtet, ist innerhalb des zylindrischen
Abschnitts 128 ausgebildet, derart, dass ein Endabschnitt
des abgerundeten Abschnitts 129a der Ölkammer zugewandt ist. Öl aus der
Hauptölverteilung 120 wird durch
einen (nicht gezeigten) Öldurchlass
der Ölkammer 131 zugeführt.
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Außerdem ist
ein Verbindungsdurchlass 133 koaxial im Bolzen 129 ausgebildet,
um eine Verbindung eines internen Öldurchlasses 132,
der im Inneren der Kurbelwelle 16 ausgebildet ist, mit
der Ölkammer 131 zu
schaffen. Das in den internen Öldurchlass 132 geleitete Öl wird für die Schmierung
zwischen den großen
Endabschnitten der Kurbelzapfen 16a und der Pleuelstangen 29,
die auf der Kurbelwelle 16 vorgesehen sind, verwendet.
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Wein 15 gezeigt
ist, ist ein Ölsammelloch 138 zum
Sammeln von Öl,
das zu einem unteren Abschnitt im inneren der Kurbelkammer 26 getropft ist,
in einem unteren Abschnitt der Barriererippe 28 ausgebildet,
so dass es mit den unteren Abschnitten der ersten bis dritten Kurbelkammern 183, 184 und 185 in
Verbindung steht. Andererseits ist ein Ansaugdurchlass 139 zum
Ansaugen von Öl
in die Rückförderpumpe 92 im
Gehäusekörper 95 entsprechend dem Ölsammelloch 138 ausgebildet,
wobei der Gehäusekörper 95 integral
mit dem Montageabschnitt 95a ausgebildet ist, der an der
Barriererippe 28 im Pumpengehäuse 94 befestigt ist.
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Außerdem ist
ein Rohrventil 140, das nur die Strömung von Öl vom Ölsammelloch 138 zum
Ansaugdurchlass 139 erlaubt, zwischen dem Ölsammelloch 138,
das mit der zweiten Kurbelkammer 184 in Verbindung steht,
die dem zentralen Zylinder in Anordnungsrichtung der Zylinder in
der ersten Bank 23A entspricht, und dem Ansaugdurchlass 139,
der im Gehäusekörper 95 ausgebildet
ist, angeordnet.
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Ein
Abführungsdurchlass 141 für das von
der Rückförderpumpe 92 ausgestoßene Öl ist in
der zweiten Abdeckung 96 im Pumpengehäuse 94 ausgebildet.
Der Abführungsdurchlass 141 ist
in der zweiten Abdeckung 96 so ausgebildet, dass er Öl von seinem
stromaufseitigen Ende in Richtung zum Getriebe 30 ausstößt.
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Wie
in 12 gezeigt ist, ist ein Pumpengehäuse 143 der
Wasserpumpe 142 an der linken Trägerwand des Kurbelgehäuses 17 an
dem Abschnitt angebracht, der der Ölpumpe 93 entspricht.
Eine Wasserpumpenwelle 144 der Wasserpumpe 142 ist koaxial
mit der Ölpumpenwelle 90 der Ölpumpe 93 angeordnet,
derart, dass ein Ende derselben aus dem Pumpengehäuse 143 hervorsteht.
Außerdem
ist ein Vorsprung 90a, der von dem gegenüberliegenden Ende
der Ölpumpenwelle 90 hervorsteht,
lösbar
mit einer Eingriffaussparung 144a in Eingriff, die in einem Ende
der Wasserpumpenwelle 144 ausgebildet ist. Das heißt, die
Speisepumpe 91 und die Rückförderpumpe 92 in der Ölpumpe 93 werden
mit einer Kraft betätigt,
die diesen von der Hauptwelle 31 zugeführt wird. Die Wasserpumpe 142 wird
ebenfalls mit der von der Hauptwelle 31 zugeführten Kraft
betätigt.
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Wie
in 1 gezeigt ist, ist die Ölpumpe 93 zwischen
einer vertikalen Ebene P1, die durch die Achse der Kurbelwelle 16 verläuft, und
einer vertikalen Ebene P2, die durch die Achse der Hauptwelle 31 verläuft, angeordnet,
wobei eine Schalttrommel 39 als Hilfsvorrichtung auf der
Seite gegenüberliegend der Ölpumpe 93 bezüglich der
vertikalen Ebene P2 angeordnet ist, um somit einen Teil des Getriebes 30 zu
bilden. Die Ölpumpe 93 und
die Schalttrommel 39 sind um die Hauptwelle 31 angeordnet.
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Es
folgt eine Beschreibung der Funktion dieser Ausführungsform. Die einlass- und
auslassseitigen Abtriebsritzel 59A, 60A sind auf
den einlass- und auslassseitigen
Nockenwellen 56A, 58A montiert, die zum Öffnen und
Schließen
der Einlassventile 51A und der Auslassventile 52A in
der ersten Bank 23A dienen. Die Endlossteuerkette 62A läuft auf
dem Antriebsritzel 61A für die erste Bank, das dafür ausgelegt
ist, zusammen mit dem Leerlaufzahnrad 65 zu rotieren, zu
dem die Kraft von der Kurbelwelle 16 übertragen wird, und läuft ferner
auf den einlass- und auslassseitigen Nockenwellen 56A, 58A.
Die einlass- und auslassseitigen Abtriebsritzel 59B, 60B sind
auf den einlass- und auslassseitigen Nockenwellen 56B, 58B montiert,
die zum Öffnen
und Schließen
der Einlassventile 51B und Auslassventile 52B in
der zweiten Bank 23B dienen. Ferner läuft die Endlossteuerkette 62B auf
dem Antriebsritzel 61B für die zweite Bank, das dafür ausgelegt
ist, zusammen mit dem Leerlaufzahnrad 65 zu rotieren, und
läuft ferner
auf den einlass- und auslassseitigen Nockenwellen 56B, 58B.
Auf der Kurbelwelle 16 sind das Primärantriebszahnrad 41,
das die Maschinenkraft auf das Getriebe 30 überträgt, und
das Leerlaufantriebszahnrad 64, das einen kleineren Durchmesser
aufweist als das primäre
Antriebszahnrad 41 und axial bezüglich des primären Antriebszahnrades 42 nach außen verschoben
angeordnet ist, montiert. Das Leerlaufzahnrad 65, das mit
dem Leerlaufantriebszahnrad 64 kämmt, ist auf der Leerlaufwelle 66 drehbar
unterstützt,
welche eine Achse parallel zur Kurbelwelle 16 aufweist
und durch das Kurbelgehäuse 17 des
Maschinenkörpers 15 unterstützt ist.
Die Antriebsritzel 61A und 61B für die ersten
und zweiten Bänke
sind koaxial angrenzend am Leerlaufzahnrad 65 auf der axial
inneren Seite des Leerlaufzahnrades angeordnet, derart, dass wenigstens
ein Teil seines Außenumfangs
dem primären
Antriebszahnrad 41 gegenüberliegt.
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Das
heißt,
das Leerlaufzahnrad 65 wird mit dem Leerlaufantriebszahnrad 64 in
Eingriff gebracht, das einen kleineren Durchmesser aufweist als
das primäre
Antriebszahnrad 41 mit einem relativ großen Durchmesser,
welches auf der Kurbelwelle 16 montiert ist. Ferner sind
die Antriebsritzel 61A und 61B für die ersten
und zweiten Bänke
koaxial angrenzend an das Leerlaufzahnrad 65 auf der axial
inneren Seite des Leerlaufzahnrades 65 angeordnet, so dass
deren Außenumfänge wenigstens
teilweise dem primären
Antriebszahnrad 64 gegenüberliegen. Folglich ist es
möglich,
den Abstand zwischen der Kurbelwelle 16 und der Leerlaufwelle 66 zu
verkürzen
und zu einer Größenreduktion
der V-Typ-Maschine beizutragen.
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Da
außerdem
das primäre
Abtriebszahnrad 42, das mit dem primären Antriebszahnrad 41 in
Eingriff ist, an einer Position angeordnet ist, die dem Außenumfang
des Leerlaufantriebszahnrads 64 gegenüberliegt, und mit der Kupplung 34 verbunden
ist, die zwischen der Kurbelwelle 16 und dem Getriebe 30 angeordnet
ist, können
die Kurbelwelle 16 und die Kupplung 34 nahe der
Kurbelwelle 16 angeordnet sein, wobei es möglich ist,
den Mittenabstand zwischen der Achse der Kupplung 34 und
der Kurbelwelle 16 zu verkürzen und einen weiteren Beitrag
zur Größenreduktion
der V-Typ-Maschine
zu leisten.
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Das
Antriebsritzel 61A für
die erste Bank auf der Seite der ersten Bank 23A, das Abtriebsritzel 59A auf
der Einlassseite, das auslassseitige Abtriebsritzel 60A und
die Steuerkette 62A, sowie das Antriebsritzel 61B für die zweite
Bank auf der Seite der zweiten Bank 23B, die zusammen mit
der ersten Bank 23A eine V-Form bildet, das einlassseitige
Abtriebsritzel 59B, das auslassseitige Abtriebsritzel 60B und
die Steuerkette 62b sind in einer zueinander benachbarten
Weise auf einer axialen Stirnseite der Kurbelwelle 16 angeordnet.
Die Antriebsritzel 61A und 61B für die ersten
und zweiten Bänke
sind integral mit dem Leerlaufzahnrad 65 ausgebildet, das
ein einzelnes Zahnrad ist, das beiden Antriebsritzeln 61A und 61B für die ersten
und zweiten Bänke
gemeinsam ist. Somit ist es möglich,
einen Beitrag zur Größenreduktion
der V-Typ-Maschine in Axialrichtung der Kurbelwelle 16 zu
leisten und eine Reduktion der Anzahl der Maschinenteile zu erreichen.
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Die
Leerlaufwelle 66 mit dem Versatzwellenabschnitt 66a ist
durch das Kurbelgehäuse 17 so
unterstützt,
dass ihre Position um eine Achse versetzt von der Achse des Versatzwellenabschnitts 66a eingestellt
werden kann, wobei das Leerlaufzahnrad 65 durch den Versatzwellenabschnitt 66a über die
Nadellager 67 drehbar unterstützt ist. Während somit die Gegenbewegung
zwischen dem Leerlaufantriebszahnrad 64 und dem Leerlaufzahnrad 65 durch Einstellen
der Rotationsachse des Leerlaufzahnrades 65 verkleinert
werden kann, ist es möglich,
eine Zunahme der Größe der Antriebsritzel 61A und 61B für die ersten
und zweiten Bänke
und des Leerlaufzahnrades 65 zu verhindern, und ferner
den Mittenabstand zwischen der Leerlaufwelle 66 und der
Kurbelwelle 16 zu verkürzen.
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In
den ersten und zweiten Bänken 23A, 23B werden
die Spannerheber 83A und 83B an die Kettenspanner 81A und 81B,
die in gleitenden Kontakt mit den Steuerketten 62A und 62B sind,
angelegt, wobei das Anlegen der Spannerheber 83A und 83B an
die Kettenspanner 81A und 81B von der den Steuerketten 62A und 62B gegenüberliegenden
Seite her durchgeführt
wird, während
die Steuerketten 62A und 62B mit Spannung beaufschlagt
werden. Die Spannerheber 83A und 83B sind in den
ersten und zweiten Zylinderköpfen 19A und 19B in
den ersten und zweiten Bänken 23A, 23B vorgesehen.
Einer der beiden Spannerheber 83A und 83B, der
in dieser Ausführungsform
der Spannerheber 83A in der ersten Bank 23A ist,
die in Motorradfahrtrichtung an der Vorderseite angeordnet ist,
ist im ersten Zylinderkopf 19A an dem Abschnitt vorgesehen,
der der Außenseite
der beiden Bänke 23A und 23B entspricht.
Der andere Spannerheber 23B ist im zweiten Zylinderkopf 19B an
dem Abschnitt vorgesehen, der der Innenseite der beiden Bänke 23A und 23B entspricht. Ferner
ist der Abstand LA von der oberen Fügefläche 22A des ersten
Zylinderkopfes 19A bis zum Spannerheber 83A kleiner
festgelegt als der Abstand LB von der oberen Fügefläche 22B des zweiten
Zylinderkopfes 19B bis zum anderen Spannerheber 83B.
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Der
Spannerheber 83B, der im zweiten Zylinderkopf 19B an
dem Abschnitt vorgesehen ist, der der Innenseite der beiden Bänke 23A und 23B entspricht,
kann daher an einer möglichst
niedrigen Position angeordnet sein, wodurch es möglich ist, den Totraum zwischen
den beiden Bänken 23A und 23B zu
minimieren.
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Da
der vorstehende Abschnitt des anderen Spannerhebers 83B,
der vom zweiten Zylinderkopf 19B hervorsteht, geneigt angeordnet
ist, so dass er sich der oberen Fügefläche 22B des zweiten
Zylinderkopfes 19B nähert,
ist es nicht nur möglich,
den Totraum zwischen den beiden Bänken 23A und 23B weiter
zu verkleinern, sondern es ist auch möglich, die Montage des Spannerhebers 83B am
zweiten Zylinderkopf 19B von oben zu erleichtern und die
Montageleistung zu verbessern.
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Da
ferner der vorstehende Abschnitt des einen Spannerhebers 83A,
der vom ersten Zylinderkopf 19A hervorsteht, von der oberen
Fügefläche 22A des
ersten Zylinderkopfes 19A weg geneigt angeordnet ist, ist
es nicht nur möglich,
ein Vorstehen des Spannerhebers 83A vom ersten Zylinderkopf 19A zu
verhindern, wobei der Spannerheber außerhalb der beiden Bänke 23A und 23B angeordnet
ist, und somit zur Reduktion der Größe der Maschine beizutragen,
sondern es ist auch möglich,
einen Montageraum für
Hilfsvorrichtungen, die um die Maschine angeordnet sind, sicherzustellen.
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Im
Kraftübertragungsabschnitt 50A auf
der Seite der ersten Bank 23A ist der Endabschnitt 204 des
Kettenführungselements 80A auf
der Seite des Antriebsritzels 61A für die erste Bank so ausgebildet, dass
er wenigstens einen Teil des mit der Steuerkette 62A belegten
Abschnitts des Außenumfangs
des Antriebsritzels 61A für die erste Bank von außen her seitlich
abdeckt. Es ist daher möglich,
das Auftreten eines Flatterns der Steuerkette 62A an den
Abschnitt des Antriebsritzels 61A für die erste Bank, wo die Kette
auf dem Antriebsritzel 61A für die erste Bank läuft, zu
verhindern, so dass die Steuerkette 62A stabil von der
Kettenführung 80A geführt werden
kann. Außerdem
kann der Endabschnitt 204 der Kettenführung 80A den Eingriffszustand
der Steuerkette 62A auf dem Antriebsritzel 61A für die erste
Bank bewahren, damit die Steuerkette 62A während der
Montagearbeit nicht vom Antriebsritzel 61A für die erste Bank
abfällt.
Somit ist es möglich,
die Montageleistung zu verbessern.
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Das
Kettenführungselement 80A im
Kraftübertragungsabschnitt 50A der
ersten Bank 23A als eine der ersten und zweiten Bänke 23A, 23B,
die einen V-Form bilden, ist wie oben konstruiert. Selbst wenn daher
in einer V-Typ-Maschine,
in der ein Flattern der Steuerketten 62A und 62B leicht
auftritt, da die Steuerketten 62A und 62B auf
den Antriebsritzeln 61A und 61B für die ersten
und zweiten Bänke
laufen, die entsprechend den ersten und zweiten Bänken 23A, 23B koaxial
angeordnet sind, ist es möglich,
das Auftreten des Flatterns der Steuerkette 62A wenigstens
im Ketteneingriffabschnitt auf dem Antriebsritzel 61A für die erste
Bank zu verhindern. Somit ist es möglich, die Montageleistung
zu verbessern.
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Da
der Endabschnitt 204 des Kettenführungselements 80A,
der auf der Seite des Antriebsritzels 61A für die erste
Bank angeordnet ist, so ausgebildet ist, dass er die untere Seite
es Antriebsritzels 61A für die erste Bank umgibt, kann
die Steuerkette 62A mit dem Endabschnitt 204 des
Kettenführungselements 80A über einen
breiteren Bereich am Ketteneingriffsabschnitt des Antriebsritzels 61A für die erste Bank
abgedeckt werden. Da außerdem
der Endabschnitt 204 des Kettenführungselements 80A sowohl
durch den Trägeransatz 78,
der im Kurbelgehäuse 17 des
Maschinenkörpers 15 in
der Nähe
des Antriebsritzels 61A für die erste Bank angeordnet
ist, als auch durch den zylindrischen Abschnitt 68c des Wellenhalters 68,
der mittels des Bolzens 69 am Trägeransatz 78 festgeklemmt
ist, unterstützt
ist, ist es möglich,
das Auftreten eines Flatterns der Steuerkette 62A am Ketteneingriffsabschnitt
auf dem Antriebsritzel 61A für die erste Bank effektiver
zu unterdrücken.
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Im
Kraftübertragungsabschnitt 50A auf
der Seite der ersten Bank 23A ist der Endabschnitt 204 des
Kettenführungselements 80A so
geformt, dass er die Steuerkette 62B im Kraftübertragungsabschnitt 50B der
zweiten Bank 23B überspannt
und die untere Seite des Antriebsritzels 61A für die erste Bank
umgibt. Somit ist es auch in der V-Typ-Maschine möglich, das
Auftreten des Flatterns der Steuerkette 62A am Ketteneingriffsabschnitt
auf dem Antriebsritzel 61A für die erste Bank effektiver
zu unterdrücken.
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Da
außerdem
der Endabschnitt 204 des Kettenführungselements 80A im
Kraftübertragungsabschnitt 50A auf
der Seite der ersten Bank 23A und der Trägerabschnitt 205,
der im Kettenführungselement 80B im
Kraftübertragungsabschnitt 50B auf
der Seite der zweiten Bank 23B vorgesehen ist, einander überlagert
sind und durch den Trägeransatz 78 und den
zylindrischen Abschnitt 68c des Wellenhalters 68 unterstützt sind,
wird es nicht nur möglich,
die Anzahl der Teile zu reduzieren, sondern es werden auch die Montage
und die Demontage der Kettenführungen 80 und 80B in
beiden Bänken 23A und 23B während der
Montage und Demontage bei der Wartung einfacher, und dergleichen,
wodurch es möglich
ist, Zeit und Arbeitsaufwand einzusparen.
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Ferner
sind die Antriebsritzel 61A und 61B für die ersten
und zweiten Bänke
auf dem Leerlaufzahnrad 65 montiert, das eine Achse parallel
zur Kurbelwelle 16 aufweist und dafür ausgelegt ist, verzahnt mit
der Kurbelwelle 16 zu rotieren. Durch Anordnen des Leerlaufzahnrades 65 an
einer Stelle mit einem Spielraum kann daher die Form der Kettenführungselemente 80A und 80B frei
festgelegt werden, ohne durch die Anordnung beeinflusst zu sein.
Im Vergleich zu dem Fall, in dem die Antriebsritzel auf der Kurbelwelle 16 montiert
sind, ist es außerdem
möglich,
eine Größenreduktion
der Antriebsritzel 61A und 61B für die ersten
und zweiten Bänke
zu erreichen. Der Ketteneingriffsabschnitt der Steuerkette 62A auf dem
Antriebsritzel 61A für
die erste Bank kann über einen
breiteren Bereich abgedeckt sein, während eine Größenzunahme
des Endabschnitts des Kettenführungselements 80A auf
der Seite des Antriebsritzels 61A für die erste Bank vermieden
wird.
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Die Ölwanne 25 zur
Speicherung des Öls, das
verschiedenen Abschnitten des Maschinenkörpers 15 zugeführt werden
soll, ist im unteren Abschnitt des Kurbelgehäuses 17 vorgesehen.
Der obere Endabschnitt des Gehäuses 108 des Ölfilters 107 ist
auf der Seite des Kurbelgehäuses 17 unterstützt, wobei
die Ansaugöffnung 110 im
unteren Ende des Gehäuses 108 ausgebildet
ist, dessen unterer Abschnitt in einer Trichterform ausgebildet
ist. Mehrere vertikale lange plattenartige Filterträgerabschnitte 112 sind
integral auf der unteren Seitenfläche des Gehäuses 108 des Ölfilters 107 ausgebildet
und liegen jeweils am Boden der Ölwanne 25 auf
und werden durch diesen unterstützt.
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Jeder
Filterträgerabschnitt 112 kann
daher die Funktion einer Verstärkungsrippe
erfüllen,
wodurch es möglich
wird, die Festigkeit des unteren Abschnitts des Gehäuses 108 zu
erhöhen.
Außerdem ist
es nicht notwendig, die Unterstützungsstärke der Seite
des Kurbelgehäuses 17,
die den oberen Endabschnitt des Ölfilters 117 unterstützt, speziell
zu erhöhen,
wobei es möglich
ist, die Unterstützungsfestigkeit
des Ölfilters 107 zu
erhöhen.
Somit kann der Ölfilter 107 fest
unterstützt
werden, während
eine Gewichtszunahme und eine Erhöhung der Anzahl der verwendeten
Teile vermieden werden. Außerdem
erfüllt
jeder Filterträgerabschnitt 112 ferner
die Funktion einer Barriererippe, die die Bewegung von Öl innerhalb
der Ölwanne 25 behindert,
so dass innerhalb der Ölwanne 25 keine
Barriererippe in irgendeinem anderen Abschnitt als dem Ölfilter 107 angeordnet werden
muss, wodurch es ebenfalls möglich
ist, die Anzahl der verwendeten Teile zu reduzieren.
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Da
jeder Filterträgerabschnitt 112 so
ausgebildet ist, dass sein Vorsprungsmaß aus dem Gehäuse 108 in
Richtung zur Unterseite größer wird,
ist es möglich,
die Strömung
von Öl
in der Umgebung der Ansaugöffnung 110 effektiv
gleichmäßig zu machen, so
dass es möglich
ist, den Ansaugwiderstand des Öls
bezüglich
der Ansaugöffnung 110 gering
zu halten und die Ansaugeffizienz zu verbessern.
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Da
die Filterträgerabschnitte 112 paarweise in
jeweils Längs-
und Querrichtung des Motorrades angeordnet sind, können die
Bewegung des Öls
innerhalb der Ölwanne 25 bei
einer plötzlichen
Beschleunigung oder Verzögerung
des Motorrades und die Bewegung des Öls innerhalb der Ölwanne 25 bei einer
Querbewegung des Motorrades durch die Filterträgerabschnitte 112 effektiv
unterdrückt
werden.
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Da
ferner die Ölwanne 25 in
einer allgemeinen V-Form ausgebildet ist, die in Motorradfahrtrichtung
betrachtet einen schmalen unteren Abschnitt aufweist, kann eine
Längsbewegung
des Öls
bei einer plötzlichen
Beschleunigung oder Verzögerung des
Motorrades zwischen den rechten und linken Seitenwänden der
allgemeinen V-Form der Ölwanne 25 mit
einem schmalen unteren Abschnitt und dem Ölfilter 107 effektiv
verhindert werden.
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Die
Kurbelwelle 16 und die Gegenwelle 32, die parallele
Achsen aufweisen, sind zwischen den Fügeflächen des oberen Gehäuses 17a und
des unteren Gehäuses 17b,
die zusammengefügt
sind, um das Kurbelgehäuse 17 des
Maschinenkörpers 15 zu bilden,
drehbar gelagert, wobei die Hauptwelle 31 mit mehreren
Gängen,
beispielsweise sechs Gängen
der Getriebezüge
G1 bis G6, die wechselweise in Eingriff gebracht werden können und
zwischen der Hauptwelle und der Gegenwelle 32 eingesetzt
sind, mittels der linken und rechten Trägerwände 187, 188,
die im unteren Gehäuse 17b beabstandet
längs der
Achse der Hauptwelle 31 vorgesehen sind, drehbar unterstützt ist.
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Das
erste Lagerloch 198 zum Einsetzen und Halten des Nadellagers 197,
das an einem Ende der Hauptwelle 31 montiert ist, ist in
der linken Trägerwand 187 ausgebildet,
während
in der rechten Trägerwand 188 das
zweite Lagerloch 199 ausgebildet ist, das das Einsetzen
der Hauptwelle 31 von der Seite des gegenüberliegenden
Endes der Hauptwelle erlaubt, bis ein Ende der Hauptwelle in das
Nadellager 197 eingesetzt ist, welches im ersten Lagerloch 198 eingesetzt
und gehalten wird. Das Kugellager 200 wird im zweiten Lagerloch 199 eingesetzt
und gehalten, so dass es von der Seite des gegenüberliegenden Endes der Hauptwelle 31 her
eingesetzt wird, nachdem ein Ende der Hauptwelle 31 in
das Nadellager 197 eingesetzt worden ist.
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Das
zweite Lagerloch 199 kann somit im Durchmesser größer ausgeführt werden
als das Hauptzahnrad mit dem größten Durchmesser
unter den mehreren Hauptzahnrädern 191 bis 196,
die auf der Hauptwelle 31 montiert sind, und kann im Durchmesser
kleiner ausgeführt
werden als das Durchgangsloch, das hierfür in der rechten Trägerwand 188 ausgebildet
ist, wodurch der Mittenabstand zwischen der Kurbelwelle 16 und
der Hauptwelle 31 verkürzt
werden kann und es möglich
ist, die Maschinengröße in Längsrichtung
des Motorrades zu reduzieren. In der herkömmlichen Struktur ist es notwendig, einen
Lagerhalter zu verwenden, der einen Zwischenabschnitt der Hauptwelle 31 unterstützt, um
somit das Durchgangsloch zu verschließen, jedoch ist der Lagerhalter
in dieser Ausführungsform
nicht notwendig. Folglich kann die Anzahl der verwendeten Teile
verringert werden, da der Lagerhalter nicht notwendig ist. Außerdem kann
die Anzahl der Montageschritte reduziert werden, da die Montage
des Lagerhalters nicht notwendig ist.
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Die
Schalttrommel 39 und die Ölpumpe 93 sind um
die Hauptwelle 31 angeordnet, so dass der Abstand der Schalttrommel 39 und
der Ölpumpe 93 von
der Hauptwelle 31 verkürzt
werden kann, weshalb es möglich
ist, die Größe der Maschine
weiter zu reduzieren.
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Da
außerdem
die Ölpumpe 93 zwischen
den vertikalen Ebenen P1 und P2, die durch die Achsen der Kurbelwelle 16 und
der Hauptwelle 31 laufen, angeordnet ist, derart, dass
sie mit der Hauptwelle 31 verzahnt ist, kann die Ölpumpe 93 unter
Verwendung des Raumes angeordnet werden, der zwischen der Kurbelwelle 16 und
der Hauptwelle 31 entsteht. Außerdem ist die Ölpumpe 93 in
der Nähe
der Hauptwelle 31 angeordnet, die die Ölpumpe 93 antreibt, wobei
der Kraftübertragungsmechanismus
für die Übertragung
von Kraft zwischen der Hauptwelle 31 und der Ölpumpe 93 kompakt
ausgeführt
werden kann, indem z. B. das Antriebsritzel 110 für die Pumpe,
das Abtriebsritzel 99 für
die Pumpe und die Kette 101 verwendet werden.
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Ferner
weist das obere Gehäuse 17a des Kurbelgehäuses 17 den
Deckenwandabschnitt 179 auf, der die Gegenwelle 32 von
oben abdeckt, wobei, da der Deckenwandabschnitt 179 an
einen Zwischenabschnitt in Gleitrichtung des Kolbens 24 zum Zylinderblock 18B am
Zylinderblock 18B in der zweiten Bank 23B angrenzt,
die Gegenwelle 32 in der Nähe des Zylinderblocks 18B in
der zweiten Bank 23B angeordnet sein kann, wodurch die
Maschinengröße in Längsrichtung
des Motorrades noch kleiner gemacht werden kann.
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Obwohl
oben eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben worden ist, ist die vorliegende
Erfindung nicht auf die obige Ausführungsform beschränkt, vielmehr
sind verschiedene Gestaltungsänderungen
möglich,
ohne von der vorliegenden Erfindung abzuweichen, die im Umfang der
Ansprüche
beschrieben ist.
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Zum
Beispiel wird gemäß der Konstruktion der
obigen Ausführungsform
Kraft von der Hauptwelle 31 über die Kette 101 zur Ölpumpenwelle 90 der Ölpumpe 93 übertragen,
jedoch kann auch eine Konstruktion verwendet werden, bei der Kraft
direkt von der Kurbelwelle 16 auf die Ölpumpenwelle 90 übertragen
wird.
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In
einem Motor für
ein Motorrad, bei dem eine Hauptwelle durch erste und zweite Trägerwände eines
unteren Gehäuses,
das einen Teil eines Kurbelgehäuses
bildet, drehbar unterstützt
ist, ist ein Mittenabstand zwischen einer Kurbelwelle und der Hauptwelle
verkürzt,
während
eine Reduktion der Anzahl der Teile und der Anzahl der Montageschritte
erreicht wird. In einer ersten Trägerwand 187 ist ein
erstes Lagerloch 198 zum Einsetzen und Halten eines ersten Lagers 197,
das an einem Ende der Hauptwelle 31 montiert ist, ausgebildet,
während
in einer zweiten Lagerwand 188 ein zweites Lagerloch 199 ausgebildet
ist, das das Einsetzen der Hauptwelle 31 von einer gegenüberliegenden
Stirnseite der Hauptwelle 31 erlaubt, bis ein Ende der
Hauptwelle 31 in das erste Lager 197 eingesetzt
ist, welches in das erste Lagerloch 198 eingesetzt und
gehalten wird. Ein zweites Lager 200 wird in das zweite
Lagerloch 199 eingesetzt und gehalten, so dass es von der
gegenüberliegenden
Stirnseite der Hauptwelle 31 auf die Hauptwelle 31 aufgesetzt
wird, nachdem ein Ende der Hauptwelle 31 in das erste Lager 197 eingesetzt
worden ist.