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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Startsteuerungsvorrichtung für eine Brennkraftmaschine mit
einer zylinderinternen Einspritzung mit der Funktion einer sofortigen
Erhöhung
des Brennstoffdrucks bei einem Startvorgang.
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Bei
einer Maschine mit einer zylinderinternen Einspritzung (Zylindereinspritzmaschine),
bei der Brennstoff direkt in einen Zylinder eingespritzt wird, ist
eine kurze Zeitdauer von der Einspritzung zur Verbrennung im Vergleich
zu einer Ansaugöffnungseinspritzmaschine
erforderlich, bei der Brennstoff in eine Ansaugöffnung der Maschine eingespritzt
wird. Bei der Zylindereinspritzmaschine steht keine ausreichende
Zeitdauer zum Zerstäuben
des eingespritzten Brennstoffs zur Verfügung. Daher muss die Zylindereinspritzmaschine
zum Zerstäuben
des eingespritzten Brennstoffs den Einspritzdruck erhöhen. Die Zylindereinspritzmaschine
ist in der Weise aufgebaut, dass Brennstoff aus einem Brennstofftank
in Verbindung mit einer Niederdruckpumpe gepumpt und unter Druck
gesetzt wird. Er wird unter Hochdruck einem Brennstoffeinspritzventil
mittels einer Hochdruckpumpe zugeführt, die durch eine Nockenwelle
der Maschine angetrieben wird.
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Während des
Anhaltens der Maschine werden die Hochdruckpumpe und die Niederdruckpumpe
ebenfalls angehalten, und es sinkt daher der Brennstoffdruck in
der Brennstoffleitung im Verlauf der Zeit ab. Eine längere Maschinenanhaltezeit
bewirkt somit, dass der Brennstoffdruck auf im Wesentlichen 0 MPa
absinkt. Bei dem Starten wird eine bestimmte Zeit benötigt, um
den Brennstoffhochdruckbereich des Brennstoffdrucks zu erreichen,
der für ein
Starten geeignet ist. Somit wird der Brennstoff bei dem Starten
mit einem niedrigen Brennstoffdruck eingespritzt, wobei eine nicht
ausreichende Zerstäubung
des eingespritzten Brennstoffs bewirkt wird. In diesem Fall kann
eine Verbrennungsqualität
verschlechtert werden oder es wird die innere Anfeuchtung des Zylinders
vergrößert, wodurch
sich verschlechterte Starteigenschaften und ebenfalls eine verschlechterte
Abgasemission während
des Startens ergeben.
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Als
eine Gegenmaßnahme
bei derartigen Problemen ist es in Verbindung mit einer Startsteuerung
für eine
Zylindereinspritzmaschine gemäß der Beschreibung
in der Druckschrift JP-A-H11-270385 bekannt, eine Startsteuerung
in der Weise vorzusehen, dass die Einspritzung während einer vorbestimmten Periode
in einem Anfangszustand des Startens beendet wird und der Brennstoffdruck
während der
Periode der Einspritzabschaltung auf einen hohen Brennstoffdruckbereich
erhöht
wird, der für
ein Starten geeignet ist, wobei eine Hochdruckpumpe verwendet wird.
Danach startet die Steuerung die Einspritzung.
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Bei
dieser Startsteuerung für
eine Zylindereinspritzmaschine wird somit die Brennstoffeinspritzung
bei dem Starten beendet, bis der Brennstoffdruck unter Verwendung
der Hochdruckpumpe auf einen für
das Starten geeigneten Brennstoffhochdruckbereich erhöht ist.
Dies führt
zu dem Problem einer verlängerten
Startzeit und zu einer erhöhten Abgasemission
von in den Zylindern verbleibendem Gas einschließlich unverbrannter Kohlenwasserstoffe
(HC).
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Die
Brennstoffdruckerhöhungszeit
während des
Startens kann verkürzt
werden, indem die Baugröße der Hochdruckpumpe
vergrößert wird
oder das Volumen eines Hochdruckbrennstoffrohrs oder eines Zuführungsrohrs
vermindert wird. Erhöhte Hochdruckpumpenabmessungen
bringen jedoch weitere Probleme, wie eine Verschlechterung der Montierbarkeit
derselben in einem Fahrzeug, sowie eine Verschlechterung der Brennstoffdrucksteuerbarkeit
in einem Niedrigentladebereich und eine Vergrößerung des Pulsierens des Brennstoffdrucks.
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Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Startsteuerungseinrichtung
für eine Brennkraftmaschine
mit Zylindereinspritzung bereitzustellen, die in der Lage ist, eine
Startzeit ohne Maßnahmen
zur Vergrößerung der
Abmessungen der Hochdruckpumpe oder Verminderung des Volumens eines
Hochdruckbrennstoffrohrs oder eines Zuführungsrohrs zu ergreifen, und
wobei den Anforderungen wie verbesserte Starteigenschaften und verminderte
Abgasemissionen während
des Startens gerecht wird.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine Startsteuerungseinrichtung
für eine
Brennkraftmaschine mit Zylindereinspritzung eine Einspritzeinstelleinrichtung,
eine Einspritzsteuerungseinrichtung, eine Brennstoffdruckerfassungseinrichtung
und eine Startsteuerungseinrichtung. Die Einspritzeinstelleinrichtung
bewirkt eine Einspritzeinstellung zum Einspritzen einer Einspritzstartzeit
und einer Einspritzdauer vor einem Start der Einspritzung. Die Einspritzsteuerungseinrichtung
steuert ein Brennstoffeinspritzventil an zur Durchführung der Einspritzung
bei der Einspritzstartzeit für
die Einspritzdauer, wie sie mittels der Einspitzeinstelleinrichtung
eingestellt wurde. Die Brennstoffdruckerfassungseinrichtung erfasst
einen Druck des Brennstoffs, wie er dem Brennstoffeinspritzventil
zugeführt wird.
Wird die Einspritzeinstellung bei einem Starten der Maschine durchgeführt, dann
schätzt
die Startsteuerungseinrichtung einen Brennstoffdruck und eine nachfolgende
Einspritzung auf der Basis des mittels der Brennstoffdruckerfassungseinrichtung
erfassten Brennstoffdrucks und bestimmt, ob die Einspritzung durch
die Einspritzsteuerungseinrichtung durchgeführt oder verhindert werden
soll, auf der Basis des geschätzten
Brennstoffdrucks.
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Bei
der Einspritzsteuerung der Brennkraftmaschine wird die Einspritzeinstellung
zu einer vorbestimmten Zeit (vorbestimmter Kurbelwinkel) vor der
tatsächlichen
Einspitzstartzeit in Vorbereitung für die Ansteuerung des Brennstoffeinspritzventils durchgeführt Daher
kann bestimmt werden, ob die Einspritzung durchgeführt werden
soll oder nicht, auf der Basis dessen, ob ein erfasster Brennstoffdruck bei
der Einspritzeinstellung auf einen hohen Brennstoffdruckbereich
angestiegen ist oder nicht, der für ein Starten geeignet ist.
In einigen Fällen,
auch wenn ein tatsächlicher
Brennstoffdruck bei der Einspritzeinstellung nicht einen für das Starten
geeigneten Brennstoffdruck erreicht hat, kann jedoch der Brennstoffdruck
den Brennstoffdruck erreichen, der für das Starten geeignet ist,
nach einem nachfolgenden Einspritzstart infolge einer Brennstoffentladung
von einer Hochdruckpumpe, die durch ein Drehen der Kurbelwelle (Anlassen)
bewirkt wird. Auch wenn in diesen Fällen die Einspritzung durchgeführt wird,
ist die Zerstäubung
des eingespritzten Brennstoffs gewährleistet, wobei kein Problem
wie vergrößerte Abgasemission
auftritt.
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Obwohl
der tatsächliche
Brennstoffdruck bei der Einspritzeinstellung noch nicht einen vorbestimmten
Brennstoffdruck erreicht hat, führt
in diesem Zusammenhang die Steuerungsvorrichtung gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Einspritzung durch, vorausgesetzt,
dass in dem Ablauf des Anlassens der Brennkraftmaschine mit einem
Starter zum Starten derselben geschätzt ist, dass der Brennstoffdruck
bei dem Einspritzstart, der bei der Einspritzeinstellung geschätzt wird,
auf einen Brennstoffdruck angestiegen sein wird, der für ein Starten
geeignet ist. Auf diese Weise kann eine Startzeit verkürzt werden,
ohne Maßnahmen
des Vergrößerns der
Abmessungen der Hochdruckpumpe oder des Verminderns des Volumens
des Hochdruckbrennstoffrohr oder des Zuführungsrohrs ergreifen zu müssen, wobei
die Anforderungen wie verbesserte Starteigenschaften und verminderte
Abgasemissionen bei dem Starten erfüllt sind.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Ausführungsbeispiele
sowie Betriebsverfahren und die Wirkungsweise der entsprechenden
Teile werden aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung, den zugehörigen Patentansprüchen und
den Figuren deutlich, die sämtlich
Teil dieser Patentanmeldung sind. Es zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung zur Veranschaulichung eines Brennstoffeinspritzsystems gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung,
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2 eine
schematische Darstellung zur Veranschaulichung einer Hochdruckpumpe
gemäß dem in 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel,
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3 ein
Zeitdiagramm zur Veranschaulichung eines Beispiels der Startsteuerung
gemäß dem in 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel,
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4 eine
graphische Darstellung zur Veranschaulichung eines Kennfelds zur
Berechnung einer 8rennstoffdruckerhöhung gemäß dem in 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel,
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5 eine
graphische Darstellung zur Veranschaulichung eines Kennfelds zur
Berechnung der Brennstoffdruckerhöhung gemäß dem in 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel,
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6 eine
graphische Darstellung zur Veranschaulichung eines Bereichs einer Änderung
der Entladefähigkeit
der Hochdruckpumpe gemäß dem in 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel,
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7 ein
Zeitdiagramm zur Veranschaulichung eines Beispiels der Steuerung
nach einer Einspritzeinstellung gemäß dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel,
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8 eine
Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung einer Druckanhebungs-Startsteuerungs-Bedingungsbestimmungsroutine
gemäß dem in 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel,
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9 ein
Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung einer Starteinspritzsteuerungsbestimmungsroutine
gemäß dem in 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel,
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10 ein
Ablaufdiagramm zur Darstellung einer Brennstoffdruckerhöhungsberechnungsroutine gemäß dem in 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel,
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11 ein
Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung einer Starthochdruckpumpensteuerungsroutine
gemäß dem in 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel,
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12 ein
Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung einer Brennstoffdruckerhöhungsberechnungsroutine
gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
gemäß der vorliegenden
Erfindung,
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13 eine
graphische Darstellung zur Veranschaulichung eines Kennfelds zur
Berechnung eines Korrekturfaktors gemäß dem in 12 gezeigten
Ausführungsbeispiel,
und
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14 eine
graphische Darstellung zur Veranschaulichung eines Kennfelds zur
Berechnung des Korrekturfaktors gemäß dem in 12 gezeigten Ausführungsbeispiel.
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Unter
Bezugnahme auf 1 wird ein Brennstoffzuführungssystem
einer Zylindereinspritzmaschine gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Ein Brennstofftank 11 dient zum Speichern des Brennstoffs
und umfasst eine darin angeordnete Niederdruckpumpe 12 zum
Pumpen des Brennstoffs. Die Niederdruckpumpe 12 wird mittels
eines (nicht dargestellten) Motors angetrieben, der seine Leistung
von einer (nicht dargestellten) Batterie erhält. Der von dieser Niederdruckpumpe 12 entladene
Brennstoff wird mittels eines Brennstoffrohrs 13 einer
Hochdruckpumpe 14 zugeführt.
Ein Druckregler 15 ist mit dem Brennstoffrohr 13 verbunden.
Der Druckregler 15 regelt einen Entladedruck der Niederdruckpumpe 12 (Brennstoffzufuhrdruck
zu der Hochdruckpumpe 14) auf einen vorbestimmten Druck.
Ein darüber
hinaus gehender Druck, der einen exzessiven Druck erzeugt, wird
von der Niederdruckpumpe 12 zu dem Brennstofftank 11 mittels
eines Brennstoffrückführungsrohrs 16 zurückgeführt.
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Gemäß der Darstellung
in 2 ist die Hochdruckpumpe 14 eine Kolbenpumpe,
bei der ein Kolben 19 in einer zylindrischen Pumpenkammer 18 eine
hin- und hergehende Bewegung durchführt zum Ansaugen und zum Entladen
des Brennstoffs. Der Kolben 19 wird mittels einer Drehbewegung
einer auf einer Nockenwelle 20 der Maschine angeordneten Nocke 21 angetrieben.
Ein Brennstoffdrucksteuerungsventil 22 besteht aus einem
elektromagnetischen Ventil und ist auf der Ansaugseite 23 der
Hochdruckpumpe 14 angeordnet. In einem Ansaugtakt der Hochdruckpumpe 14 (wenn
sich der Kolben nach unten bewegt) wird das Brennstoffdrucksteuerungsventil 22 geöffnet und
erlaubt das Ansaugen des Brennstoffs in die Pumpenkammer 18.
In einem Entladetakt (wenn der Kolben 19 ansteigt) wird
eine Ventilschließzeit
des Brennstoffdrucksteuerungsventils 22 zum Steuern des
Brennstoffdrucks (des Entladedrucks) gesteuert. Wird der Brennstoffdruck
vergrößert, dann
wird die Ventilschließzeit
des Brennstoffdrucksteuerungsventils 22 verlängert. Wird
hingegen der Brennstoffdruck vermindert, dann wird die Ventilschließzeit des
Brennstoffdrucksteuerungsventils 22 verkürzt.
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Ein
Prüfventil 125 zum
Verhindern einer Rückströmung des
entladenen Brennstoffs ist an der Seite einer Entladeöffnung 24 der
Hochdruckpumpe 14 vorgesehen. Die Brennstoffentladung der
Hochdruckpumpe 14 wird durch eine Hochdruckbrennstoffleitung 26 einer
Zuführungsleitung 27 zugeführt. Der
Hochdruckbrennstoff wird von der Zuführungsleitung 27 zu
einem Brennstoffeinspritzventil 28 verteilt, das für jeden
Zylinder in einen Zylinderkopf der Maschine angeordnet ist. Ein
Brennstoffdrucksensor 29 dient zur Erfassung des Brennstoffdrucks
und ist in der Hochdruckbrennstoffleitung 26 vorgesehen.
Ein Ausgangssignal des Brennstoffdrucksensors 29 wird einer
Maschinensteuerungseinheit (engine control unit, ECU) 30 zugeführt. Die
elektronische Steuerungseinheit ECU 30, die im Wesentlichen
aus einem Mikrocomputer besteht, liest die Ausgangssignale der unterschiedlichen
Sensoren zur Erfassung der Maschinenbetriebsbedingungen wie der
Maschinendrehzahl (Maschinendrehgeschwindigkeit), einen Ansaugrohrdruck
(oder eine Ansaugluftmenge), und eine Kühlwassertemperatur, und berechnet
eine Einspritzdauer (Brennstoffeinspritzmenge) sowie eine Einspritzstartzeit.
Die elektronische Steuerungseinheit ECU 30 stellt sodann
die Einspritzstartzeit und die Einspritzdauer eine vorbestimmte
Zeit (ein vorbestimmter Kurbelwinkel) vor einem Einspritzstart ein und
steuert das Brennstoffeinspritzventil 28 bei der Einspritzstartzeit
für die
Einspritzdauer zur Durchführung
der Brennstoffeinspritzung. Die elektronische Steuerungseinheit
ECU 30 verarbeitet Startsteuerungsroutinen, die in einem
eingebauten Speicher ROM (Speichermedium) gespeichert sind. Bei
einer Einspritzeinstellung bei einem Start schätzt somit die elektronische
Steuerungseinheit ECU 30 einen Brennstoffdruck bei einem
nachfolgenden Einspritzstart auf der Basis eines mittels des Brennstoffdrucksensors 29 erfassten
Brennstoffdrucks, und bestimmt auf der Basis des geschätzten Brennstoffdrucks,
ob die Einspritzung durchgeführt
oder verhindert werden soll. Nachstehend wird nun ein Druckanhebungsstartsteuerungsverfahren
gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
unter Verwendung eines Zeitdiagramms (Signalzeitverläufe) gemäß 3 beschrieben. 3 zeigt
ein Beispiel einer Startsteuerung seit dem Starten des Anlassens
durch Betätigung
eines Zündschalters
(IG-Schalter) 31 von
einer EIN-Position zu einer START-Position in der Weise, dass der
Starter mit Energie versorgt bzw. erregt wird, bis ein Maschinenstart
abgeschlossen ist. In 3 bezeichnen die Angaben CYL#1
bis CYL#4 die Takte des ersten bis vierten Zylinders der Maschine. Eine
Angabe COM bezeichnet einen Verbrennungstakt, eine Angabe EXH einen
Abgastakt, eine Angabe INT einen Ansaugtakt, und eine Angabe PRE
einen Kompressionstakt in jedem Zylinder. Die Angaben INJ#1 bis
INJ#4 bezeichnen Einspritzsignale. Eine Angabe PUMP bezeichnet ein
Hochdruckpumpensignal, und eine Angabe Pr bezeichnet den erfassten Brennstoffdruck.
Eine durchgezogene Linie „a" bezeichnet die Maschinendrehzahl
RPM entsprechend dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, und eine gestrichelte
Linie „b" bezeichnet die Maschinendrehzahl RPM
gemäß einem
bekannten Verfahren.
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In
einer Initialisierungsperiode (Initialisierungsverarbeitungsperiode)
unmittelbar nach dem Einschalten des Zündschalters (IG-Schalter) 31 wird eine
Ausgabe des Brennstoffdrucksensors 29 zum Messen eines
Anfangsbrennstoffdrucks (Grundbrennstoffdruck) P0 vor der Entladung
der Hochdruckpumpe 14 gelesen. Nach dem Starten des Anlassens
(t1) wird eine Ausgabe des Brennstoffdrucksensors 29 am
Ende eines Anfangsentladetakts der Hochdruckpumpe 14 gelesen
zum Messen eines Brennstoffdrucks Pr nach dem Anfangsentladetakt der
Hochdruckpumpe 14. Eine Brennstoffdifferenz (Pr – P0) über dem
Anfangsentladetakt der Hochdruckpumpe 14 wird durch Subtrahieren
des Anfangsbrennstoffdrucks P0 von dem Brennstoffdruck Pr berechnet.
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Für jede Einspritzeinstellung
(in 3 als „SET" angegeben) jedes
Zylinders wird eine Brennstoffdruckerhöhung ΔPr aus der Brennstoffeinstellung
zu dem Einspritzstart auf der Basis der Brennstoffdruckdifferenz
(Pr – P0) über den
Anfangsentladetakt der Hochdruckpumpe 14 vor der Einspritzeinstellung
geschätzt.
Beispielsweise wird die Brennstoffdruckdifferenz (Pr – P0) über den
Anfangsentladetakt der Hochdruckpumpe 14 als eine Abschätzung der
Brennstoffdruckerhöhung ΔPr von der
Einspritzeinstellung zu dem Einspritzstart verwendet. Für die Brennstoffdruckerhöhung ΔPr wird zu
dem Brennstoffdruck Pr addiert, der bei der Einspritzeinstellung
erfasst wird zum Schätzen
eines Brennstoffdrucks PRest (PRest = Pr + ΔPr) bei dem Einspritzstart.
Es wird bestimmt, ob die Einspritzung durchzuführen oder zu verhindern ist,
auf der Basis dessen, ob der geschätzte Brennstoffdruck PRest
bei dem Einspritzstart „gleich
oder größer als" ein vorbestimmter
Brennstoffdruck (Einspritzerlaubnisbrennstoffdruck) TPr ist, der
für ein
Starten geeignet ist. Die Einspritzung wird zu einer Zeit t2 erlaubt,
und die erste Verbrennung tritt zu einer Zeit t3 gemäß 3 auf.
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Zur
Verminderung der Berechnungsbelastung der Maschinensteuerungseinheit
ECU 30 kann die Brennstoffdruckerhöhung ΔPr von der Einspritzeinstellung
zu dem Einspritzstart auch ein voreingestellter fester Wert sein.
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Da
die Brennstofftemperatur TF bei der Einspritzeinstellung ansteigt,
weist die Brennstoffdruckerhöhung ΔPr einen
Tendenz zur Vergrößerung infolge
der thermischen Ausdehnung oder dergleichen des Brennstoffs auf.
Daher kann die Brennstoffdruckerhöhung ΔPr in Verbindung mit der Brennstofftemperatur
PF bei der Einspritzeinstellung auf der Basis eines Kennfelds oder
eines Formelausdrucks, wie es in 4 gezeigt
ist, berechnet werden. Der Speicher ROM der Maschinensteuerungseinheit ECU 30 kann
zuvor das Kennfeld oder die Formel zur Berechnung der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr unter Berücksichtigung
der Brennstofftemperatur TF als Parameter bei der Einspritzeinstellung
gemäß der Darstellung
in 4 speichern. Die Brennstofftemperatur TF bei der
Einspritzeinstellung kann mittels eines Sensors oder dergleichen
erfasst oder geschätzt werden.
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Da
der Brennstoffdruck Pr bei der Einspritzeinstellung ansteigt, tendiert
die Brennstoffdruckerhöhung ΔPr zur Verminderung.
Daher kann die Brennstoffdruckerhöhung ΔPr in Verbindung mit dem bei
der Einspritzeinstellung erfassten Brennstoffdruck Pr auf der Basis
eines in 5 gezeigten Kennfelds oder eines
Formelausdrucks berechnet werden. Das Kennfeld oder der Formelausdruck
zur Berechnung der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr unter Berücksichtigung des Brennstoffdrucks
Pr bei der Einspritzeinstellung als ein Parameter gemäß der Darstellung
in 5 kann im Voraus in dem Speicher ROM der Maschinensteuerungseinheit
ECU 30 gespeichert werden.
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Zur
Verbesserung der Schätzgenauigkeit
der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr kann die
Brennstoffdruckerhöhung ΔPr in Verbindung
mit der Brennstofftemperatur und dem Brennstoffdruck Pr berechnet werden,
die bei der Einspritzeinstellung auf der Basis eines zweidimensionalen
Kennfelds oder einer Formel erfasst werden. Das zweidimensionale
Kennfeld oder der Formelausdruck zur Berechnung der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr zur Berücksichtigung
der Brennstofftemperatur TF und des Brennstoffdrucks Pr bei der
Einspritzeinstellung als entsprechende Parameter kann im Voraus
in dem Speicher ROM der Maschinensteuerungseinheit ECU 30 gespeichert werden.
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Gemäß der Darstellung
durch die Bereiche „c" und „d" in 6 verändert sich
die Entladefähigkeit
der Hochdruckpumpe 14 infolge von Herstellungstoleranzen,
Verschlechterungen im Verlauf der Zeit und dergleichen. Gemäß 6 bezeichnet
eine Angabe TPon eine Erregungsdauer (Ansteuerungsdauer) der Hochdruckpumpe 14,
und bezeichnet eine durchgezogene Linie „e" eine Kennlinie eines Standardprodukts.
Eine Angabe „MAX" bezeichnet die maximale
Entladung. Die Brennstoffdruckerhöhung ΔPr verändert sich somit in Abhängigkeit
von der Änderung
der Entladefähigkeit
der Hochdruckpumpe 14, auch wenn eine Erregungszeit TPon
der Hochdruckpumpe 14 (Ventilschließzeit des Brennstoffdrucksteuerungsventils 22)
dieselbe ist. Es ist daher bevorzugt, für jedes Starten einen tatsächlichen Messwert
der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr (mittels des
Brennstoffdrucksensors 29 erfasster Wert) von der Einspritzeinstellung
zu dem Einspritzstart als einen Lernwert in einem wieder beschreibbaren
nicht flüchtigen
Speicher wie einem Sicherungsspeicher RAM (Backup-RAM) der Maschinensteuerungseinheit
ECU 30 zu erneuern und zu speichern. Es wird dabei bevorzugt,
bei einem tatsächlichen
Start den in dem nicht flüchtigen
Speicher gespeicherten Lernwert der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr zum Schätzen des
Brennstoffdrucks PRest bei dem Einspritzstart zu verwenden. Zur
Verbesserung der Lerngenauigkeit der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr wird in diesem
Fall bevorzugt, einen Speicherbereich in mehrfache Lernbereiche
gemäß den Bedingungen wie
eine Brennstofftemperatur und ein Brennstoffdruck aufzuteilen und
die Brennstoffdruckerhöhung ΔPr für jeden
Lernbereich zu lernen. Die Brennstoffdruckerhöhung ΔPr kann unabhängig von
der Brennstofftemperatur, dem Brennstoffdruck und dergleichen gelernt
werden.
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Wird
von der Hochdruckpumpe 14 kein Brennstoff während einer
Periode von der Einspritzeinstellung zu dem Einspritzstart entladen,
dann kann eine Schätzung
des Brennstoffdrucks nicht notwendigerweise berechnet werden, da
der Brennstoffdruck bei der Einspritzeinstellung und der Brennstoffdruck
bei dem Einspritzstart im Allgemeinen gleich sind. Wird Brennstoff
von der Hochdruckpumpe 14 (bei einem Punkt Tp) während der
Periode von der Einspritzeinstellung (Punkt A) zu dem Einspritzstart (Punkt
B) gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
und der Darstellung in 7 entladen, dann wird der Brennstoffdruck
PRest bei dem Einspritzstart (Punkt B) gemäß dem vorstehend angegebenen
Verfahren geschätzt.
Auf der Basis des geschätzten
Brennstoffdrucks PRest wird bestimmt, ob die Einspritzung durchzuführen ist.
Liegt während
der Periode von der Einspritzeinstellung (Punkt A) zu dem Einspitzstart (Punkt
B) keine Brennstoffentladung durch die Hochdruckpumpe 14 vor,
dann wird der Brennstoffdruck PRest bei dem Einspritzstart (Punkt
B) nicht geschätzt,
da der Brennstoffdruck während
der Periode von der Einspritzeinstellung (Punkt A) zu dem Einspritzstart
(Punkt B) nicht erhöht
wird. Es wird in diesem Falle bestimmt, ob die Einspritzung durchzuführen oder
zu verhindern ist, in Abhängigkeit
davon, ob der erfasste Brennstoffdruck Pr bei der Einspritzeinstellung
(Punkt A) gleich oder höher
als der Einspritzerlaubnisbrennstoffdruck TPr ist. Das Brennstoffdrucksteuerungsventil 22 wird
während
der Erregungszeit TPon der Hochdruckpumpe 14 geschlossen.
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Die
Maschinensteuerungseinheit ECU 30 führt eine Steuerung des Starts
in der Weise durch, dass die Einspritzung während eines Kompressionstakts
durchgeführt
und die Zündzeit
verzögert
wird. Bei der Kompressionstakteinspritzung bei dem Starten wird
eingespritzter Brennstoff in der Nähe einer Zündkerze gesammelt, sodass dadurch
die innere Zylinderanfeuchtung vermindert wird. Durch eine Verzögerung der
Zündzeit
(Zündzeitpunkte)
wird die Verbrennungszeit verzögert
und die Abgastemperatur erhöht,
wodurch eine Auswirkung auf die Verbrennung unverbrannter Kohlenwasserstoffe
bewirkt wird, die in das Abgasrohr bei dem Starten abgegeben werden.
Im Ergebnis können
Abgasemissionen beim Starten vermindert werden.
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Die
Maschinensteuerungseinheit ECU 30 verarbeitet die vorstehend
beschriebene Druckerhöhungsstartsteuerung
in Verbindung mit den in den 8 bis 11 gezeigten
Routinen.
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Die
Maschinensteuerungseinheit ECU 30 aktiviert eine Durckerhöhungs-Startsteuerungsdurchführungsbedingungs-Bestimmungsroutine
gemäß der Darstellung
in 8 entsprechend eines vorbestimmten Zyklus (beispielsweise
entsprechend eines 8 ms Zyklus) während der EIN-Periode des Zündschalters 31 zur
Bestimmung einer Verarbeitungs- bzw. Durchführungsbedingung der Druckerhöhungsstartsteuerung
in der nachfolgenden Weise. In Schritt S101 wird zuerst bestimmt,
ob die Maschinenkühlmitteltemperatur
(Maschinenkühlwassertemperatur)
TW innerhalb eines vorbestimmten Temperaturbereichs liegt (TWL < TW < TWH). Die untere Grenze
TWL des vorbestimmten Temperaturbereichs ist eine Wassertemperatur,
unterhalb der eine ausreichende Zerstäubungszeit während eines
Kompressionstakts nicht gewährleistet
ist, auch wenn die Druckerhöhungsstartsteuerung
durchgeführt
wird infolge einer Erhöhung
der Brennstoffeinspritzmenge durch eine Brennstoffmengenerhöhungskorrektur
bei einer niedrigen Temperatur. Die untere Grenze TWL wird beispielsweise
bei 0°C
eingestellt. Die obere Grenze TWH des vorbestimmten Temperaturbereichs
ist eine Wassertemperatur, oberhalb der geschätzt werden kann, dass der Brennstoffdruck
in der Hochdruckbrennstoffleitung 26 bei einem hohen Brennstoffdruck
infolge einer kurzen abzulaufenden Zeitdauer seit einem Anhalten
der Maschine weiter aufrecht erhalten wird. Die obere Grenze TWH
wird auf einer höheren
Temperatur (von beispielsweise 40°C)
als die Umgebungstemperatur um ein vorbestimmtes Mass eingestellt.
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Liegt
die Maschinenkühlmitteltemperatur
TW außerhalb
des vorbestimmten Temperaturbereichs, dann wird bestimmt, dass die
Durchführungsbedingung
zur Druckerhöhungsstartsteuerung
ungeeignet ist, und es geht der Ablauf zu Schritt S105 über, in welchem
die Druckerhöhungsstartsteuerung
gesperrt bzw. verhindert wird.
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Liegt
die Maschinenkühlmitteltemperatur
TW innerhalb des vorbestimmten Temperaturbereichs (TWL < TW < TWH), dann geht
der Ablauf (Steuerungsablauf) zu Schritt S102 über, in welchem mittels einer
in der Maschinensteuerungseinheit ECU 30 enthaltenen Selbstdiagnosefunktion
bestimmt wird, ob ein Hochdrucksystem in normaler Weise arbeitet. Das
Hochdrucksystem umfasst die Hochdruckpumpe 14, ein Antriebssteuerungssystem
der Hochdruckpumpe 14, die Hochbrennstoffleitung 26 und
dergleichen. Arbeitet das Hochdrucksystem nicht normal, dann wird
die Durchführungsbedingung
(Verarbeitungsbedingung) für
die Druckerhöhungsstartsteuerung
als ungeeignet bestimmt, und es geht der Ablauf zu Schritt S105 über, in
welchem die Druckerhöhungsstartsteuerung
gesperrt wird.
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Arbeitet
hingegen das Hochdrucksystem normal, dann geht der Ablauf zu Schritt
S103 über,
in welchem bestimmt wird, ob ein Starten abgeschlossen ist. Wird
bestimmt, dass das Starten abgeschlossen ist, dann ist die Durchführung der
Druckerhöhungsstartsteuerung
unnötig.
Daher wird die Durchführungsbedingung
für die
Druckerhöhungsstartsteuerung
als nicht erfüllt
bestimmt, und es geht der Ablauf zu Schritt S105 über, in
welchem die Druckerhöhungsstartsteuerung
gesperrt wird. In diesem Fall wird eine normale Einspritzsteuerung
durchgeführt.
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Wird
in Schritt S103 hingegen bestimmt, dass der Maschinenstart nicht
abgeschlossen ist, dann wird die Durchführungsbedingung für die Druckerhöhungsstartsteuerung
als erfüllt
bestimmt, und es geht der Ablauf zu Schritt S104 über, in
welchem die Druckerhöhungsstartsteuerung
erlaubt wird. Die Durchführungsbedingung
für die
Druckerhöhungsstartsteuerung
ist erfüllt,
falls sämtliche
der vorstehenden drei Bedingungen erfüllt sind: (1) TWL TW < TWH (Schritt S101);
(2) das Hochdrucksystem ist normal (Schritt S102); und (3) das Starten
ist noch nicht abgeschlossen (Schritt S103).
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Ist
eine dieser Bedingungen nicht erfüllt, dann wird bestimmt, dass
die Durchführungsbedingung
für die
Druckerhöhungsstartsteuerung
ungeeignet bzw. nicht erfüllt
ist, und es wird die Druckerhöhungsstartsteuerung
gesperrt.
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Die
Maschinensteuerungseinheit ECU 30 aktiviert eine Maschinenstarteinspritzsteuerungsbestimmungsroutine
gemäß der Darstellung
in 9 bei jeder Einspritzeinstellung. Ist diese Routine
aktiviert, dann wird zuerst in einem Schritt S201 entsprechend eines
Verarbeitungsergebnisses der vorstehend angegebenen Druckerhöhungsstartsteuerungs-Durchführungsbedingungs-Bestimmungsroutine
gemäß der Darstellung
in 8 bestimmt, ob die Druckerhöhungsstartsteuerung erlaubt
ist. Ist die Druckerhöhungsstartsteuerung
gesperrt, dann geht der Ablauf zu einem Schritt S212 über, in
welchem die Starteinspritzung erlaubt wird. In diesem Fall wird die
Einspritzung durchgeführt,
auch wenn der Brennstoffdruck niedrig ist.
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Wird
die Druckerhöhungsstartsteuerung
erlaubt, dann geht der Ablauf zu Schritt S202 über, in welchem bestimmt wird,
ob die Starteinspritzung (Anfangseinspritzung) beendet ist. Ist
die Starteinspritzung beendet, dann geht der Ablauf zu Schritt S212 über, in
welchem die Starteinspritzung erlaubt und die Einspritzung fortgesetzt
wird. Die Einspritzung wird fortgesetzt zum frühen Abschließen bzw.
Vollenden des Startens, auch wenn die Einspritzung bewirkt, dass
der Brennstoffdruck zeitweilig unter den Einspritzerlaubnisbrennstoffdruck
TPR sinkt, wenn die Starteinspritzung einmal gestartet ist. Wird
hingegen die Einspritzung nach dem Starten der Einspritzung beendet,
dann ist die Startfähigkeit
verschlechtert.
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Ist
die Starteinspritzung noch nicht beendet, dann geht der Ablauf zu
einem Schritt S203 über,
in welchem der mittels des Brennstoffdrucksensors 29 erfasste
Brennstoffdruck Pr bei der Einspritzeinstellung gelesen wird. Der
Ablauf geht sodann zu Schritt S204 über, in welchem bestimmt wird,
ob der bei der Einspritzeinstellung erfasste Brennstoffdruck Pr gleich
oder größer als
der Einspritzerlaubnisbrennstoffdruck TPR ist. Ist der erfasste
Brennstoffdruck Pr bei der Einspritzeinstellung bereits gleich oder
höher als
der Einspritzerlaubnisbrennstoffdruck TPR, dann ist es offensichtlich,
dass der Brennstoffdruck bei einem nachfolgenden Einspritzstart
gleich oder höher als
der Einspritzerlaubnisbrennstoffdruck TPR ist. Daher geht der Ablauf
zu Schritt S212 über,
in welchem die Starteinspritzung erlaubt wird. Im Ergebnis wird
die Anfangseinspritzung durchgeführt.
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Ist
hingegen der bei der Einspritzeinstellung erfasste Brennstoffdruck
Pr niedriger als der Einspritzerlaubnisbrennstoffdruck TPr, dann
wird der Brennstoffdruck PRest bei dem Einspritzstart in der nachfolgenden
Weise geschätzt.
Zuerst wird in Schritt S205 ein gegenwärtiger Kurbelwinkel A (Einspritzeinstellzeit)
und ein Kurbelwinkel Brennkraftmaschine (Einspritzstartzeit) bei
einem Einspritzstart in einem Speicher wie einem RAM in der Maschinensteuerungseinheit
ECU 30 gespeichert. Danach geht der Ablauf zu Schritt S206 über, in
welchem ein Kurbelwinkel TP (Erregungsendezeit) bei einem Ende der Erregung
der Hochdruckpumpe 14 gelesen wird. Gemäß der Darstellung in 7 wird
danach in Schritt S207 bestimmt, ob der Kurbelwinkel EP in einem Bereich
des gegenwärtigen
Kurbelwinkels A und des Kurbelwinkels B bei dem Einspritzstart vorliegt
(d.h. die Bedingung A ≤ TP ≤ B erfüllt ist).
Es wird sodann bestimmt, ob während
der Periode von der Einspritzeinstellung (Punkt A) zu dem Einspritzstart
(Punkt B) eine Brennstoffentladung (Punkt TP) durch die Hochdruckpumpe 14 vorliegt.
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Wird
bestimmt, dass keine Brennstoffentladung von der Hochdruckpumpe 14 während der
Periode von der Einspritzeinstellung (Punkt A) zu dem Einspritzstart
(Punkt B) entladen wird, dann wird der Brennstoffdruck PRest bei
dem Einspritzstart nicht geschätzt,
da der Brennstoffdruck Pr während
der Periode von der Einspritzeinstellung (Punkt A) zu dem Einspritzstart
(Punkt B) nicht ansteigt. Da bestimmt wird, dass der erfasste Brennstoffdruck
Pr bei der Einspritzeinstellung niedriger als der Einspritzerlaubnisbrennstoffdruck
TPR gemäß Schritt
S204 ist, wird in diesem Fall der Brennstoffdruck PRest bei dem
Einspritzstart ebenfalls als niedriger als der Einspritzerlaubnisbrennstoffdruck
TPR bestimmt. Der Ablauf geht zu einem Schritt S211 über, in
welchem die Starteinspritzung gesperrt wird.
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Wird
gemäß Schritt
S207 bestimmt, dass eine Brennstoffentladung (Punkt TP) von der
Hochdruckpumpe 14 während
der Periode von der Einspritzeinstellung (Punkt A) zu dem Einspritzstart (Punkt
B) vorliegt, dann geht der Ablauf zu Schritt S208. Schritt S208
fügt eine
Schätzung
der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr von der
Einspritzeinstellung zu dem Einspritzstart zu dem erfassten Brennstoffdruck
Pr zu der gegenwärtigen
Zeit (bei der Einspritzeinstellung) hinzu. Auf diese Weise wird
ein geschätzter
Brennstoffdruck PRest bei dem Einspritzstart erhalten (PRest = Pr
+ ΔPr).
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Die
Brennstoffdruckerhöhung ΔPr wird durch eine
Brennstoffdruckerhöhungsberechnungsroutine gemäß der Darstellung
in 10 (die nachstehend noch beschrieben wird) berechnet.
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Gemäß der vorstehenden
Beschreibung kann die Brennstoffdruckerhöhung ΔPr ein voreingestellter fester
Wert sein oder kann mittels eines Kennfelds oder eines Formelausdrucks
auf der Basis der Brennstofftemperatur und/oder des Brennstoffdrucks Pr
bei der Einspritzeinstellung berechnet werden. Alternativ kann ein
gelernter Wert der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr, der bei jedem Starten gelernt
wird, verwendet werden.
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Danach
geht der Ablauf zu Schritt S209 über, in
welchem bestimmt wird, ob der geschätzte Brennstoffdruck PRest
bei dem Einspritzstart gleich oder größer als der Einspritzerlaubnisbrennstoffdruck TPR
ist. Ist der geschätzte
Brennstoffdruck PRest bei dem Einspritzstart gleich oder größer als
der Einspritzerlaubnisbrennstoffdruck TPR, dann geht der Ablauf zu
Schritt S210 über,
in welchem die Starteinspritzung erlaubt wird. Im Ergebnis wird
die Anfangseinspritzung durchgeführt.
Falls der geschätzte
Brennstoffdruck PRest bei dem Einspritzstart als niedriger als der
Einspritzerlaubnisbrennstoffdruck TPR bestimmt wird, dann geht der
Ablauf zu einem Schritt S211 über,
bei dem die Starteinspritzung gesperrt wird.
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Mittels
der vorstehend angegebenen Verarbeitung bzw. des vorstehend angegebenen
Ablaufs wird die Einspritzung beendet und es wird der Brennstoffdruckerhöhung durch
die Brennstoffentladung, die mittels der Hochdruckbrennstoffpumpe 14 erfolgt, Priorität während der
Periode seit dem Starten des Anlassens bis zu der Zeit, zu der der
geschätzte Brennstoffdruck
PRest bei dem Einspritzstart (oder der erfasste Brennstoffdruck
Pr bei der Einspritzeinstellung) gleich oder größer als der Einspritzerlaubnisbrennstoffdruck
TPR wird, gegeben. Der Brennstoffdruck erhöht sich auf den Einspritzerlaubnisbrennstoffdruck
TPR oder höher
in einem frühen
Zustand.
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Die
Maschinensteuerungseinheit ECU 30 verarbeitet eine Brennstoffdruckerhöhungsberechnungsroutine
gemäß der Darstellung
in 10 bei jeder Einspritzeinstellung vor der Durchführung der vorstehend
angegebenen Starteinspritzsteuerungsbestimmungsroutine gemäß der Darstellung
in 9. Ist diese Routine aktiviert, dann wird zuerst
in einem Schritt S301 bestimmt, ob die Initialisierung unmittelbar
nach dem Einschalten des Zündschalters (IG-Schalter) 31 in
Bearbeitung ist. Wird die Initialisierung derzeit bearbeitet, dann
geht der Ablauf zu Schritt S308 über,
bei dem ein mittels des Brennstoffdrucksensors 29 erfasster
Brennstoffdruck vor dem Anfangsentladetakt der Hochdruckpumpe 14 als
ein Grundbrennstoffdruck P0 in einem Speicher wie einem RAM in der
Maschinensteuerungseinheit ECU 30 gespeichert wird. Diese
Routine ist sodann beendet.
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Ist
die Initialisierung bereits beendet, dann geht der Ablauf zu Schritt
S302 über,
in welchem bestimmt wird, ob die Berechnung der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr abgeschlossen
ist. Ist die Berechnung der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr abgeschlossen, dann geht
der Ablauf zu Schritt S309 über.
In Schritt S309 erfolgt in einem wieder beschreibbaren nicht flüchtigen
Speicher, wie einem Sicherungsspeicher RAM (Backup-RAM) in der Maschinensteuerungseinheit
ECU 30 eine Erneuerung und Speicherung der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr, die zuvor
als ein gelernter Wert berechnet wurde. Diese Routine ist sodann
beendet.
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Wird
in Schritt S302 bestimmt, dass die Berechnung der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr nicht
abgeschlossen ist, dann geht der Ablauf zu einem Schritt S303 über. In
Schritt S303 wird bestimmt, ob die Erregung der Hochdruckpumpe 14 die
anfängliche
Erregung ist (d.h. ob die Entladung die erste Entladung ist). Ist
die Erregung der Hochdruckpumpe 14 die zweite oder eine
nachfolgende Erregung (zweite oder nachfolgende Entladung), dann
geht der Ablauf zu Schritt S309 über,
in welchem die zuvor geschätzte
Brennstoffdruckerhöhung ΔPr gelernt
wird. Diese Routine ist sodann beendet.
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Wird
in Schritt S303 bestimmt, dass die Erregung der Hochdruckpumpe 14 die
erste Erregung (die erste Entladung) ist, dann geht der Ablauf zu Schritt
S304 über,
in welchem bestimmt wird, ob eine Erregungsmarke auf AUS rückgesetzt
ist (ob die erste Entladung beendet ist). Wird bezüglich der
Erregungsmarke bestimmt, dass sie sich im Zustand EIN befindet (Brennstoffentladung
ist derzeit im Gang bzw. wird durchgeführt), dann geht der Ablauf
zu Schritt S209 über,
bei dem die zuvor geschätzte Brennstoffdruckerhöhung ΔPr gelernt
wird, und es wird diese Routine beendet.
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Wird
danach die Erregungsmarke auf AUS rückgesetzt (wenn die erste Entladung
beendet ist), dann führt
dies zu einer „JA"-Bestimmung in Schritt S304,
und es geht der Ablauf zu Schritt S305 über. Schritt S305 liest den
mittels des Brennstoffdrucksensors 29 zur gegenwärtigen Zeit
(wenn die erste Entladung beendet ist) erfassten Brennstoffdruck
Pr. Der Ablauf geht sodann über
zu Schritt S306, in welchem eine Brennstoffdruckdifferenz (Pr – P0) zwischen
dem erfassten Brennstoffdruck Pr zu der gegenwärtigen Zeit (wenn die erste
Entladung beendet ist) und dem Grundbrennstoffdruck T0 berechnet wird
zum Erhalten der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr von der Einspritzeinstellung
zu dem Einspritzstart (ΔPr
= Pr – P0).
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Während des
ersten Entladetakts ist der Brennstoffdruck in der Hochdruckbrennstoffleitung 26 einschließlich der
Zuführungsleitung 27 niedrig, und
eine Änderung
in der Brennstofftemperatur in der Hochdruckbrennstoffleitung 26 (Ersetzung
mit Niedertemperaturbrennstoff aus dem Brennstofftank 11) ist
gering. Somit ist eine Änderung
der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr infolge
der ersten Entladung klein. Die Brennstoffdruckerhöhung ΔPr wird aus
der Brennstoffdruckdifferenz (Pr – P0) über dem ersten Entladetakt
in diesem Ausführungsbeispiel
berechnet. Die vorliegende Erfindung schließt jedoch nicht die Berechnung
einer Brennstoffdruckdifferenz ΔPr über einem
zweiten oder nachfolgenden Entladetakt der Hochdruckpumpe 14 aus.
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Danach
geht der Ablauf zu Schritt S307 über, in
welchem eine Information bezüglich
des Abschlusses der Berechnung der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr gespeichert
wird. Diese Routine ist sodann beendet.
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Die
Maschinensteuerungseinheit ECU 30 verarbeitet die Starthochdruckpumpensteuerungsroutine
gemäß der Darstellung
in 11 entsprechend eines vorbestimmten Zyklus (beispielsweise
8 ms-Zyklus) während
der Einschaltperiode des Zündschalters 31.
Ist diese Routine aktiviert, dann wird zuerst in Schritt S401 auf
der Basis des Verarbeitungsergebnisses der Druckerhöhungsstartsteuerungs-Verarbeitungsbedingungbedingungs-Bestimmungsroutine
gemäß der Darstellung
in 8 bestimmt, ob die Druckerhöhungsstartsteuerung erlaubt
ist. Falls die Druckerhöhungsstartsteuerung
gesperrt ist, geht der Ablauf zu Schritt S410 über, gemäß dem eine (nicht gezeigte)
normale Hochdruckpumpensteuerungsroutine verarbeitet wird zur Durchführung der
normalen Steuerung der Hochdruckpumpe 14.
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Wird
in Schritt S401 bestimmt, dass die Druckerhöhungsstartsteuerung erlaubt
ist, dann geht der Ablauf zu Schritt S402 über, in welchem bestimmt wird,
ob die Hochdruckpumpe 14 mit Leistung versorgt bzw. erregt
wird (in dem Ablauf der Entladung). Wird die Hochdruckpumpe 14 nicht
erregt (befindet sie sich nicht in dem Betriebszustand einer Entladung),
dann geht der Ablauf zu Schritt S403 über. In Schritt S403 wird bestimmt,
ob die Erregungsstartzeit T0 (Zeit- oder Kurbelwinkel der Einspritzeinstellung des
Erregungsstarts) abgelaufen ist.
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Ist
die Erregungsstartzeit T0 noch nicht abgelaufen, dann geht der Ablauf
zu Schritt S409 über, bei
dem die Erregungsmarke bei dem ausgeschalteten Zustand (AUS) gehalten
wird zur Aufrechterhaltung der Hochdruckpumpe 14 in einem
nicht erregten Zustand (Zustand, in dem Brennstoff nicht entladen wird).
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Zu
der Zeit, wenn die Erregungsstartzeit T0 abläuft, geht sodann der Ablauf
zu Schritt S404 über. In
Schritt S404 erfolgt eine Einstellung einer vorbestimmten Erregungszeit
TPon zur Bestimmung einer Entladezeit (Ventilöffnungszeit des Brennstoffdrucksteuerungsventils 22)
der Druckerhöhungsstartsteuerung.
Der Ablauf geht sodann zu Schritt S404 über, in welchem die Erregungsmarke
auf EIN gesetzt wird. Danach geht der Ablauf zu Schritt S406 über, in welchem
die Erregungszeit TPon zu der Erregungsstartzeit T0 addiert wird
zum Erhalten einer Erregungsendzeit TPend (Zeit oder Kurbelwinkel
von der Einspritzeinstellung zu einem Ende der Erregung) (TPend
= T0 + TPon).
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Der
Ablauf geht sodann zu Schritt S407 über, in welchem bestimmt wird,
ob die Erregung der Hochdruckpumpe 14 die Anfangserregung
ist (ob die Entladung die erste ist). Ist die Erregung der Hochdruckpumpe 14 die
Anfangserregung (erste Entladung), dann geht der Ablauf zu Schritt 408 über. In
Schritt S408 erfolgt eine Einstellung einer Anfangserregungsmarke
auf EIN zum Erlauben der Anfangserregung. Wird in Schritt S407 bestimmt,
dass die Erregung die zweite oder eine nachfolgende Erregung ist (Zweite
oder nachfolgende Entladung), dann wird diese Routine beendet.
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Wird
in Schritt S402 bestimmt, dass die Hochdruckpumpe 14 erregt
wird (der Prozess der Entladung), dann geht der Ablauf zu Schritt
S411. Im Schritt S411 wird bestimmt, ob die Erregungsendezeit TPend
abgelaufen ist. Wird bestimmt, dass die Erregungsendezeit TPend
noch nicht abgelaufen ist, dann wird die Erregung der Hochdruckpumpe 14 fortgesetzt.
Ist die Erregungsendezeit TPend abgelaufen, dann geht der Ablauf
zu Schritt S412 über,
in welchem die Erregungsmarke auf AUS gesetzt wird zur Beendigung
der Erregung der Hochdruckpumpe und Öffnen des Brennstoffdrucksteuerungsventils 22 zur
Beendigung der Entladung durch die Hochdruckpumpe 14.
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Gemäß dem vorstehend
beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel
wird zu der Zeit der Einspritzeinstellung die Brennstoffdruckerhöhung ΔPr von der
Einspritzeinstellung zu dem Einspritzstart auf der Basis der Brennstoffdruckdifferenz
(Pr – P0) über den Entladetakt
der Hochdruckpumpe 14 und erfasst durch den Brennstoffdrucksensor 29 vor
der Einspritzeinstellung geschätzt.
Ferner wird die Brennstoffdruckerhöhung ΔPr zu dem erfassten Brennstoffdruck
Pr bei der Einspritzeinstellung addiert zum Schätzen eines Brennstoffdrucks
PRest bei dem Einspritzstart. Es wird in Abhängigkeit davon, ob der geschätzte Brennstoffdruck
PRest bei dem Einspritzstart gleich oder höher als der Einspritzerlaubnisbrennstoffdruck
TPr ist, der für
ein Starten geeignet ist, bestimmt, ob die Einspritzung erlaubt
oder gesperrt wird. Auf diese Weise kann eine Steuerung verarbeitet
werden zur Durchführung
der Einspritzung, falls geschätzt
wird, dass der Brennstoffdruck PRest bei dem Einspritzstart, der
geschätzt
wird bei der Einspritzeinstellung, sich bis zu dem Einspritzerlaubnisbrennstoffdruck
TPR erhöht
hat, auch wenn ein tatsächlicher
Brennstoffdruck Pr bei der Einspritzeinstellung noch nicht den Einspritzerlaubnisbrennstoffdruck
TPR in dem Prozess des Anlassens der Maschine mittels des Starters
erreicht hat. Daher kann die Startzeit ohne das Ergreifen von Maßnahmen
zur Vergrößerung der
Abmessungen der Hochdruckpumpe 14 oder Vermindern des Volumens
der Hochdruckbrennstoffleitung 26 oder der Zuführungsleitung 27 verkürzt werden.
Im Ergebnis können
die Anforderungen wie eine Verbesserung der Maschinenstarteigenschaften
und die Verminderung der Abgasemission bei dem Starten erreicht
werden.
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Liegt
ferner eine Brennstoffentladung durch die Hochdruckpumpe 14 während der
Periode von der Einspritzeinstellung zu dem Einspritzstart vor, dann
wird gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel der
Brennstoffdruck PRest bei dem Einspritzstart geschätzt, und
es wird auf der Basis des vorausgesagten Brennstoffdrucks PRest
bestimmt, ob die Einspritzung durchgeführt werden soll. Liegt keine Brennstoffentladung
durch die Hochdruckpumpe 14 während der Periode von der Einspritzeinstellung
zu dem Einspritzstart vor, dann wird auf der Basis des mittels des Brennstoffdrucksensors 29 bei
der Einspritzeinstellung erfassten Brennstoffdrucks Pr bestimmt,
ob die Einspritzung durchgeführt
werden soll. Es daher möglich
zu bestimmen, ob die Einspritzung durchgeführt werden soll, in einer angemessenen Weise
in Abhängigkeit
von dem Vorliegen oder der Abwesenheit einer Brennstoffentladung
durch die Hochdruckpumpe 14 während der Periode von der Einspritzeinstellung
zu dem Einspritzstart. Falls keine Brennstoffentladung durch die
Hochdruckpumpe 14 während
der Periode von der Einspritzeinstellung zu dem Einspritzstart vorliegt,
kann die Abschätzung des
Brennstoffdrucks PRest nicht berechnet werden. Auf diese Weise wird
die Berechnungsbelastung der Maschinensteuerungseinheit ECU 30 vermindert.
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Da
gemäß der vorstehenden
Beschreibung der Brennstoffdruck Pr bei der Einspritzeinstellung ansteigt,
tendiert die tatsächliche
Brennstoffdruckerhöhung ΔPr zu einer
Verminderung. Da die Brennstofftemperatur ansteigt, tendiert die
tatsächliche Brennstoffdruckerhöhung ΔPr zu einer
Erhöhung
infolge der thermischen Ausdehnung oder dergleichen des Brennstoffs.
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In
Hinblick auf diesen Gesichtspunkt wird gemäß einem in den 12 bis 14 gezeigten
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung eine Korrektur einer Brennstoffdruckdifferenz
(PR – P0) über dem
Entladetakt der Hochdruckpumpe 14 durch einen Korrekturfaktor
K entsprechend dem erfassten Brennstoffdruck Pr und/oder der Brennstofftemperatur
TF bei der Einspritzeinstellung bewirkt zum Abschätzen der
Brennstoffdruckerhöhung ΔPr von der
Einspritzeinstellung zu dem Einspritzstart.
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Eine
Brennstoffdruckerhöhungsberechnungsroutine
gemäß der Darstellung
in 12 gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel
stellt eine Abwandlung der vorstehend angegebenen Brennstoffdruckerhöhungsberechnungsroutine
von 10 dar. Der Ablauf gemäß Schritt S306 wird durch zwei
Schritte gemäß den Schritten
S306a und S306b ersetzt, wobei jedoch die anderen Abläufe dieselben
sind wie diejenigen der Brennstoffdruckerhöhungsberechnungsroutine von 10.
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In
der Brennstoffdruckerhöhungsberechnungsroutine
gemäß der Darstellung
in 12 geht der Ablauf zu einem Schritt S205 nach
dem Abschluss der anfänglichen
Erregung (erste Entladung) der Hochdruckpumpe 14 über. In
Schritt S305 erfolgt ein Lesen (bzw. das Einlesen) eines Brennstoffdrucks
Pr, der mittels des Brennstoffdrucksensors 29 zur gegenwärtigen Zeit
(wenn die erste Entladung abgeschlossen ist) erfasst wird. Der Ablauf
geht sodann zu dem Schritt S306a über, in welchem ein Korrekturfaktor
K berechnet wird. Schritt S306a kann den Korrekturfaktor K in Abhängigkeit
von der Brennstofftemperatur TF bei der Einspritzeinstellung unter Verwendung
eines Kennfelds oder eines Formelausdrucks berechnen, wobei als
ein Parameter die Brennstofftemperatur TF bei der Einspritzeinstellung gemäß der Darstellung
in 13 verwendet werden kann. Alternativ kann ein
Kennfeld oder ein Formelausdruck verwendet werden zur Berechnung
des Korrekturfaktors K wobei als ein Parameter der Brennstoffdruck
PR bei der Einspritzeinstellung gemäß der Darstellung in 14 verwendet
werden kann zur Berechnung des Korrekturfaktors K in Abhängigkeit
von dem erfassten Brennstoffdruck Pr bei der Einspritzeinstellung.
Alternativ kann ein zweidimensionales Kennfeld des Korrekturfaktors
K, das als Parameter die Brennstofftemperatur TF und den Brennstoffdruck
Pr bei der Einspritzeinstellung verwendet, herangezogen werden zur
Berechnung der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr in Abhängigkeit von der Brennstofftemperatur
TF und dem erfassten Brennstoffdruck Pr bei der Einspritzeinstellung.
In diesem Fall wird das in 13 gezeigte
Kennfeld in der Weise eingestellt, dass der Korrekturfaktor K vergrößert wird,
wenn die Brennstofftemperatur TF bei der Einspritzeinstellung ansteigt.
Das in 14 gezeigte Kennfeld ist derart
eingestellt, dass der Korrekturfaktor K vermindert wird, wenn der
Brennstoffdruck Pr bei der Einspritzeinstellung ansteigt.
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Nach
der Berechnung des Korrekturfaktors K geht der Ablauf zu Schritt
S306b über,
in welchem die Brennstoffdruckdifferenz (Pr – P0) zwischen dem erfassten
Brennstoffdruck Pr bei der gegenwärtigen Zeit (wenn die erste
Entladung beendet ist) und dem Grundbrennstoffdruck P0 durch den
Korrekturfaktor K korrigiert wird zum Erhalten der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr von der
Einspritzeinstellung zu dem Einspritzstart (ΔPr = (Pr – P0) × K).
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Der
Ablauf geht sodann zu Schritt S307 über, in welchem eine Information
bezüglich
des Abschlusses der Berechnung der Brennstoffdruckerhöhung ΔPr gespeichert
wird. Die Routine ist sodann beendet. Die anderen Abläufe sind
die gleichen wie diejenigen des ersten Ausführungsbeispiels. Die tatsächliche
Brennstoffdruckerhöhung ΔPr variiert
in Abhängigkeit
von dem Brennstoffdruck Pr und der Brennstofftemperatur TF. Daher
wird gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
die Brennstoffdruckdifferenz (Pr – P0) über dem Entladetakt der Hochdruckpumpe 14 mittels
des Korrekturfaktors K in Abhängigkeit
von dem erfassten Brennstoffdruck Pr und/oder der Brennstofftemperatur
TF bei der Einspritzeinstellung korrigiert. Auf diese Weise wird
die Brennstoffdruckerhöhung ΔPr von der
Einspritzeinstellung zu dem Einspritzstart geschätzt. Die Abschätzgenauigkeit des
Brennstoffdrucks bei dem Einspritzstart wird daher im Vergleich
zum ersten Ausführungsbeispiel weiter
verbessert.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorstehend offenbarten Ausführungsbeispiele
beschränkt,
sondern kann auch in anderer Weise ohne Abweichung von dem Bereich
der Erfindung und gemäß der Definition
durch die zugehörigen
Patentansprüche
verwirklicht werden.
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Somit
berechnet eine Startsteuerungsvorrichtung eine Brennstoffdruckdifferenz über einem Entladetakt
der Hochdruckbrennstoffpumpe 14 an einem Ende eines anfänglichen
Entladetakts nach dem Starten des Anlassens. Bei der Einspritzeinstellung schätzt die
Startsteuerungsvorrichtung eine Brennstoffdruckerhöhung von
einer Einspitzeinstellung zu einem Einspritzstart auf der Basis
der Brennstoffdruckdifferenz. Die Startsteuerungsvorrichtung addiert
die Brennstoffdruckerhöhung
zu einem bei der Einspritzeinstellung erfassten Brennstoffdruck
zum Schätzen
eines Brennstoffdrucks bei dem Einspritzstart. Die Startsteuerungsvorrichtung
bestimmt, ob die Einspritzung durchzuführen oder zu sperren ist, auf
der Basis dessen, ob der geschätzte
Brennstoffdruck bei dem Einspritzstart gleich oder größer als ein
Einspritzerlaubnisbrennstoffdruck ist.