Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Interaktionsvorrichtung
und ein Verfahren zum Lokalisieren und Identifizieren von Spielfiguren
auf einem Spielbrett, insbesondere für Brettspiele und artverwandte
Spielformen, wobei die Interaktionsvorrichtung und das Verfahren
als Übergabeschnittstelle zwischen
einem physikalischen Spielfeld mit seinen Spielfiguren und einer
Prozessoreinrichtung dienen.The
The present invention relates to an interaction device
and a method for locating and identifying game characters
on a game board, especially for board games and related
Game forms, wherein the interaction device and the method
as a transfer interface between
a physical playing field with its playing pieces and a
Serve processor device.
Heutige
Schachcomputer und andere Spielcomputer, die es einem Benutzer ermöglichen,
ein Brettspiel gegen einen Computer zu spielen, verwenden mechanische
oder magnetische Schalter, um festzustellen, ob sich eine Spielfigur
auf einem Spielfeld eines Spielbretts befindet. Wird durch einen Spieler
eine Spielfigur auf dem Spielfeld bewegt, so wird der Schaltmechanismus
bei einem Startfeld des Spielzuges, also dem Spielfeld, das die
betreffende Figur vor Beginn eines Spielzugs belegt hat, und bei einem
Zielfeld des Spielzuges, das die Spielfigur nach dem Ende des Spielzuges
belegt, betätigt.
Aus diesen Informationen kann ein Schachcomputer oder jeder andere
Spielecomputer den Spielzug elektronisch erfassen, speichern und
verarbeiten. Die Information, um welche Spielfigur es sich bei diesem Spielzug
handelt, wird bei heutigen Systemen jedoch nicht mit erfasst. Diese
Information erzeugt sich der Computer selbst durch das Fortschreiben
aller Spielzüge
ausgehend von einer definierten Grundposition.today
Chess computers and other game computers that allow a user
to play a board game against a computer, use mechanical
or magnetic switches to determine if there is a pawn
located on a playing field of a game board. Is by a player
moves a pawn on the field, so the switching mechanism
at a start field of the turn, so the playing field, the
involved figure before the beginning of a turn, and at a
Target field of the turn, which the character after the end of the turn
occupied, actuated.
From this information can be a chess computer or any other
Game computer electronically capture, save and play the game
to process. The information to which character this game move
however, is not included in today's systems. These
Information is generated by the computer itself by updating
all moves
starting from a defined basic position.
Nachteilig
ist hieran insbesondere, dass die jeweilige Spielsituation kontinuierlich
aus einer Grundstellung heraus fortgeschrieben bzw. ermittelt werden
muss. Um zu einer bestimmten Spielsituation zu gelangen, muss der Spieler
also ausgehend von einer Grundstellung das Spiel entweder bis in
die gewünschte
Spielsituation spielen oder die Ausgangsstellung der betreffenden
Spielsituation manuell in den Schachcomputer, Spielecomputer oder
Rechner eingeben, also beispielsweise im Falle eines Schachspiels
jedem belegten Spielfeld eine Farbe und einen Spielsteintyp zuordnen.
Neben dem Aufbauen der Spielsituation, also der Platzierung der
betreffenden Spielsteine auf dem Spielbrett, ist somit auch eine Programmierung
der aktuellen Spielsituation im Sinne einer Festlegung bzw. Zuordnung
der Spielsteinfarbe und des Spielsteintyps zu jeder Spielfigur auf dem
Spielbrett unabdingbar. Hierdurch wird ein Aufbauen des Spiels mit
einer konkreten, vorgegebenen Spielsituation zusätzlich erschwert und verzögert.adversely
This is in particular that the respective game situation continuously
be updated or determined from a basic position
got to. To get to a specific game situation, the player must
So starting from a basic position the game either up in
the desired
Play game situation or the starting position of the relevant
Game situation manually in the chess computer, game computer or
Enter computer, so for example in the case of a game of chess
assign a color and a tile type to each occupied court.
In addition to building the game situation, so the placement of
relevant game pieces on the game board, is thus also a programming
the current game situation in the sense of a determination or assignment
the tile color and the tile type for each pawn on the tile
Game board essential. This will help build up the game
a concrete, predetermined game situation additionally difficult and delayed.
Ausgehend
von diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung darin, eine Vorrichtung und ein Verfahren zu schaffen, die
eine einfachere Anbindung des Spielbretts ermöglicht.outgoing
from this prior art, the object of the present
It is an object of the invention to provide an apparatus and a method which
allows easier connection of the game board.
Diese
Aufgabe wird durch eine Interaktionsvorrichtung gemäß Anspruch
1, ein Verfahren gemäß Anspruch
11 oder durch ein Softwareprogrammprodukt gemäß Anspruch 12 gelöst.These
Task is achieved by an interaction device according to claim
1, a method according to claim
11 or by a software program product according to claim 12.
Die
erfindungsgemäße Interaktionsvorrichtung
für ein
Spielbrett weist eine Mehrzahl von Abfrageeinrichtungen, die zueinander
in einer vorbestimmten Weise angeordnet sind, um über das
Spielbrett verteilt in einer vorbestimmten Anordnung anordbar oder
angeordnet zu sein, eine Mehrzahl von Spielfiguren mit jeweils einer
Identifikationseinrichtung, wobei jede der Identifikationseinrichtung
in der Lage ist, mit einer oder mehreren Abfrageeinrichtungen zusammenzuwirken,
um eine Identifikation der Spielfigur zu ermöglichen, und eine Steuereinrichtung
auf, die mit der Mehrzahl von Abfrageeinrichtungen koppelbar und
ausgebildet ist, um jede Abfrageeinrichtung der Mehrzahl von Abfrageeinrichtungen
anzusteuern, um mit einer Identifikationseinrichtung einer Spielfigur
so zusammenzuwirken, um diese zu identifizieren und auf dem Spielbrett über der
vorbestimmten Anordnung hinweg zu lokalisieren.The
Interaction device according to the invention
for a
Game board has a plurality of interrogators that are related to each other
are arranged in a predetermined manner to over the
Game board distributed in a predetermined arrangement can be arranged or
to be arranged, a plurality of game pieces with one each
Identification device, wherein each of the identification device
is able to interact with one or more interrogators,
to allow identification of the character, and a control device
which can be coupled to the plurality of interrogators and
is formed to each interrogator of the plurality of interrogators
to control with an identification device of a character
work together to identify them and on the game board over the
localize predetermined arrangement.
Der
vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass eine
einfachere Anbindung des Spielbretts an eine Prozessoreinrichtung
dadurch erreicht werden kann, indem eine Mehrzahl von Abfrageeinrichtungen
bzw. Sende-/Empfangseinrichtungen über das
Spielbrett verteilt in einer vorbestimmten Anordnung anordbar oder
angeordnet sind und die Spielfiguren jeweils eine Identifikationseinrichtung
bzw. Transpondereinrichtung aufweisen, so dass die Steuereinrichtung
mit Hilfe der Mehrzahl von Sende-/Empfangseinrichtungen
und der Transpondereinrichtung einer Spielfigur diese identifizieren und
auf dem Spielbrett über
die vorbestimmten Anordnung hinweg lokalisieren kann. Hierdurch
ist es möglich,
eine Spielsituation jederzeit komplett zu erfassen und nicht kontinuierlich
aus einer Grundstellung heraus beobachten bzw. fortschreiben zu
müssen.
Weiterhin ist es vorteilhaft, dass eine beliebige Ausgangsstellung
der Spielfiguren nicht manuell eingegeben werden muss, sondern vollständig automatisch über die
erfindungsgemäße Interaktionsvorrichtung
erfasst werden kann.Of the
The present invention is based on the finding that a
easier connection of the game board to a processor device
can be achieved by a plurality of interrogators
or transmitting / receiving devices via the
Game board distributed in a predetermined arrangement can be arranged or
are arranged and the pieces each have an identification device
or transponder device, so that the control device
with the help of the plurality of transceivers
and identify the transponder device of a character this and
over on the game board
can locate the predetermined arrangement. hereby
Is it possible,
a game situation completely at any time to capture and not continuously
observe from a basic position or continue to write
have to.
Furthermore, it is advantageous that any starting position
The game figures must not be entered manually, but completely automatically on the
Interaction device according to the invention
can be detected.
Ein
weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass die
erfindungsgemäße Interaktionsvorrichtung
mit einer Prozessoreinrichtung koppelbar ist, beispielsweise einem
Computer, einem PC (PC = personal computer), einem Spielecomputer,
einem Schachcomputer oder einem anderen externen oder internen Prozessorsystem.
Hierdurch ist es möglich,
die erfindungsgemäße Interaktionsvorrichtung
beispielsweise mit einem Schachcomputer oder einem Spielecomputer
zu koppeln, um es einem Spieler so zu ermöglichen, gegen ein auf einem Schachcomputer
oder Spielecomputer ablaufendes Computerprogramm zu spielen oder
das zugrundeliegende Spiel interaktiv mit Hilfe bzw. Unterstützung eines
entsprechenden Spielecomputers zu erlernen.A further advantage of the present invention is that the interaction device according to the invention can be coupled to a processor device, for example a computer, a personal computer (PC), a game computer, a chess computer or another external or internal processor system. This makes it possible to couple the interaction device according to the invention, for example, with a chess computer or a game computer, so as to allow a player to play against a running on a chess computer or game computer computer program or the underlying game interactively with the help or support a corresponding game computer to learn.
Ein
weiterer Vorteil besteht darin, dass durch eine Verknüpfung mehrerer
erfindungsgemäßer Interaktionsvorrichtungen über ein
Datennetz ein System geschaffen werden kann, das es räumlich auch weit
voneinander entfernten Spielern ermöglicht, miteinander oder gegeneinander
zu spielen, wobei das System eine Synchronisation der Positionen
der Spielsteine auf den Spielbrettern gewährleisten kann.One
Another advantage is that by linking several
inventive interaction devices via a
Data network a system can be created, which spatially also far
players apart, with each other or against each other
to play, the system synchronizing the positions
can ensure the game pieces on the game boards.
Ein
weiterer Vorteil besteht darin, dass die erfindungsgemäße Interaktionsvorrichtung
sowohl mit dem Spielbrett gekoppelt sein kann, als auch auf bzw.
in einer Halteeinrichtung angeordnet sein kann, die wiederum mit
einem Spielbrett koppelbar oder gekoppelt ist. Hierdurch ist es
möglich,
einerseits durch eine Integration der erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung
in ein Spielbrett dieses sehr kostengünstig herstellen zu können und
andererseits sowohl vorhandene Spielbretter nachrüstbar zu
machen oder für
verschiedene Spiele bzw. Brettspiele die gleiche Interaktionsvorrichtung
mit verschiedenen Spielbrettern zu verwenden.One
Another advantage is that the interaction device according to the invention
both coupled with the game board, as well as on or
can be arranged in a holding device, which in turn with
a game board is coupled or coupled. This is it
possible,
on the one hand by an integration of the interaction device according to the invention
in a game board this very inexpensive to produce and
On the other hand, both existing game boards retrofitted to
make or for
different games or board games the same interaction device
to use with different game boards.
Ein
weiterer Vorteil besteht darin, dass die Spielfiguren mit Spielfigurensteuereinrichtungen
und Spielfigurenausgabeeinrichtungen ausgerüstet werden können, so
dass die Spielfiguren über
die Transpondereinrichtungen nicht nur identifiziert werden können, sondern
dass die Spielfiguren angesteuert werden können, um beispielsweise Spielzüge eines Mitspielers
anzuzeigen oder andere Signale dem Spieler zu kommunizieren. So
ist es möglich,
die Spielfiguren beispielsweise mit LEDs (LED = light emitting diode
= Leuchtdiode), LCD-Displays (LCD = liquid crystal display = Flüssigkeitskristallanzeige), TFT-Displays
(TFT = thin film transistors = Dünnfilmtransistor)
oder anderen Anzeigeelementen, Sensoren oder Aktoren auszurüsten.One
Another advantage is that the game pieces with game character controllers
and game character dispensers, so
that the pawns over
the transponder devices can not only be identified, but
that the game pieces can be controlled, for example, moves of a teammate
to display or communicate other signals to the player. So
Is it possible,
the game figures, for example, with LEDs (LED = light emitting diode
= LED), LCD displays (LCD = liquid crystal display), TFT displays
(TFT = thin film transistor = thin film transistor)
or other display elements, sensors or actuators equip.
Ein
weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass
zusammen oder alternativ hierzu auch auf dem Spielbrett Ausgabebereiche
optisch, mechanisch oder auf andere Art und Weise hervorgehoben
werden können.
Hierdurch ist es möglich,
dass dem Spieler zusätzlich
auf dem Spielbrett Erläuterungen,
Hinweise, Züge
von Mitspielern oder andere Informationen mitgeteilt werden. Hierdurch
ist es möglich,
auch auf konventionellen Spielbrettern interaktive Spielformen durch
multifunktionale Spielfiguren und/oder Spielbretter zu implementieren.One
Another advantage of the present invention is that
together or alternatively also on the game board issue areas
optically, mechanically or otherwise highlighted
can be.
This makes it possible
that in addition to the player
on the game board explanations,
Clues, trains
be notified by teammates or other information. hereby
Is it possible,
also on conventional game boards through interactive game forms
to implement multifunctional game pieces and / or game boards.
Wie
die Ausführungsbeispiele
zeigen werden, ist die erfindungsgemäße Interaktionsvorrichtung
und das erfindungsgemäße Verfahren
prinzipiell auf alle Arten von Brettspielen und artverwandten Spielformen
anwendbar und dient als intelligente Übergabeschnittstelle zwischen
einem physikalischen Spielfeld mit seinen Spielfiguren, also beispielsweise
einem Schachspiel, und einer Prozessoreinrichtung bzw. Recheneinheit,
also beispielsweise einem Schachcomputer oder einem PC (PC = personal
computer). Sind die Recheneinheiten zusätzlich noch mit weiteren Recheneinheiten
vernetzt, so sind auch interaktive Spielformen mit räumlich getrennten Teilnehmern
möglich,
wie ein weiteres Ausführungsbeispiel
zeigen wird.As
the embodiments
show is the interaction device according to the invention
and the method according to the invention
in principle to all types of board games and related game forms
applicable and serves as an intelligent handover interface between
a physical playing field with his playing pieces, so for example
a game of chess, and a processor device or arithmetic unit,
So for example a chess computer or a PC (PC = personal
computer). Are the arithmetic units additionally with additional arithmetic units?
networked, so are also interactive forms of play with spatially separated participants
possible,
as another embodiment
will show.
Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf
die beiliegenden Zeichnungen näher
erläutert.
Es zeigen:preferred
embodiments
The present invention will be described below with reference to FIG
the enclosed drawings closer
explained.
Show it:
1 eine
schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung; 1 a schematic representation of a first embodiment of an inventive interaction device;
2 eine
schematische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung; 2 a schematic representation of a second embodiment of an inventive interaction device;
3 ein
Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung
für ein
Schachspiel; 3 a block diagram of an inventive interaction device for a game of chess;
4 ein
Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung;
und 4 a block diagram of an inventive interaction device; and
5 eine
schematische Darstellung einer Vernetzung mehrerer erfindungsgemäßer Interaktionsvorrichtungen. 5 a schematic representation of a network of several inventive interaction devices.
Bezug
nehmend auf die 1–5 wird nun
ein erstes Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung
für ein
Spielbrett beschrieben. In den 1–5 werden
für Objekte und
Elemente gleiche oder ähnliche
Bezugszeichen verwendet. Funktionsgleiche Objekte und Elemente, die
in mehreren Figuren auftreten, werden darüber hinaus mit gleichen Bezugszeichen
bezeichnet.Referring to the 1 - 5 Now, a first embodiment of an inventive interaction device for a game board will be described. In the 1 - 5 For objects and elements, the same or similar reference numbers are used. Functionally identical objects and elements that appear in several figures are also designated by the same reference numerals.
1 zeigt
ein Spielbrett 100 in einer perspektivischen Darstellung
mit einer Vorderseite 100v und einer Rückseite 100r. Auf
der Rückseite 100r des
Spielbretts 100 ist eine Mehrzahl von Abfrageeinrichtungen
bzw. Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n angeordnet.
Bei dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel
sind die Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n in
einer vorbestimmten Anordnung auf der Rückseite 100r des Spielbretts 100 fest
angeordnet bzw. mit diesem verbunden. Eine solche feste Anordnung
der Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n kann beispielsweise
durch ein Verkleben der Sende-/Empfangseinrichtungen
mit der Rückseite 100r oder durch
eine andere geeignete mechanische Fixierung bzw. Befestigung, beispielsweise
einer Verschraubung, einer Vernietung, einer Klemmung oder einer anderen
Befestigungsmethode, mit der Rückseite 100r des
Spielbretts 100 erfolgen. 1 shows a game board 100 in a perspective view with a front side 100v and a back 100r , On the back side 100r of the game board 100 is a plurality of interrogators 110-1 to 110-n arranged. At the in 1 embodiment shown are the transmitting / receiving devices 110-1 to 110-n in a predetermined arrangement on the back 100r of the game board 100 firmly arranged or connected to this. Such a fixed arrangement of the transmitting / receiving devices 110-1 to 110-n For example, by gluing the transmitting / receiving devices with the back 100r or by another suitable mechanical fixation or attachment, such as a screw a riveting, clamping or other fixing method, with the back 100r of the game board 100 respectively.
Eine
Steuereinrichtung bzw. eine Steuerung 120 der erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung ist
mit der Mehrzahl von Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n gekoppelt. 1 zeigt
darüber hinaus
zwei Spielfiguren 130-1 und 130-m einer Mehrzahl
von Spielfiguren, mit denen ein oder mehrere Spieler auf dem Spielbrett 100 bzw.
genauer gesagt auf der Vorderseite 100v des Spielbretts 100 ein Spiel
spielen können.
Handelt es sich beispielsweise bei dem Spielbrett 100 um
ein Schachspiel, ist also auf der Vorderseite 100v des
Spielbretts 100 ein Schachfeld wiedergegeben, so handelt
es sich bei den Spielfiguren 130-1 bis 130-m um Schachfiguren, also
beispielsweise um Bauern, Läufer,
Springer oder andere Schachfiguren. Jede Spielfigur der Mehrzahl
von Spielfiguren 130-1 bis 130-m ist mit einem
Transponder bzw. einer Transpondereinrichtung bzw. Identifikationseinrichtung 140-1 bis 140-m ausgestattet
bzw. weist einen solchen auf.A control device or a controller 120 The interaction device according to the invention is equipped with the plurality of transceivers 110-1 to 110-n coupled. 1 also shows two characters 130-1 and 130 m a plurality of game pieces that one or more players on the game board 100 or more precisely on the front 100v of the game board 100 can play a game. Is it, for example, the game board 100 around a chess game, so is on the front 100v of the game board 100 played a chess field, so it is the game pieces 130-1 to 130 m to chess pieces, so for example to farmers, runners, jumpers or other chess pieces. Each pawn of the plurality of pawns 130-1 to 130 m is with a transponder or a transponder device or identification device 140-1 to 140-m equipped or has such.
Werden
die Spielfiguren 130-1 bis 130-m und damit die
entsprechenden Transponder 140-1 bis 140-m auf
der Vorderseite 100v des Spielbretts 100 aufgestellt
bzw. positioniert, so können
die Transponder 140-1 bis 140-m mit den Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n so
zusammenwirken, dass die Steuerung 120 jede der Spielfiguren 130-1 bis 130-m identifizieren
und lokalisieren kann. Eine mögliche
technische Realisierung einer solchen Kombination aus Sende-/Empfangseinrichtung
und Transponder stellt beispielsweise die RFID-Technologie (RFID
= radio frequency identification = Funkerkennung) dar. Diese ermöglicht eine
berührungslose, sichtlose
und kontaktlose Identifizierung von Objekten, im vorliegenden Fall
also der Spielsteine 140-1 bis 140-m, dadurch,
dass die Steuerung 120 über
die Mehrzahl von Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n Daten
aus dem Transponder der entsprechenden Spielfigur auszulesen oder
in diesen zu schreiben bzw. zu speichern. Je nach Ausführung können sowohl
aktive als auch passive RFID-Transponder bzw. RFID-Tags 140-1 bis 140-m zum
Einsatz kommen.Become the game pieces 130-1 to 130 m and thus the corresponding transponder 140-1 to 140-m on the front side 100v of the game board 100 positioned or positioned, so can the transponder 140-1 to 140-m with the transceivers 110-1 to 110-n so interact that control 120 each of the game pieces 130-1 to 130 m identify and localize. A possible technical realization of such a combination of transmitting / receiving device and transponder is, for example, the RFID technology (RFID = radio frequency identification = radio recognition). This allows a non-contact, sightless and contactless identification of objects, in the present case, the game pieces 140-1 to 140-m , in that the controller 120 via the plurality of transceivers 110-1 to 110-n Read data from the transponder of the corresponding character or write or save in this. Depending on the version, both active and passive RFID transponders or RFID tags can be used 140-1 to 140-m be used.
Optional
können
bei allen im Rahmen der vorliegenden Anmeldung beschriebenen Ausführungsbeispiele
die Spielfiguren 130-1 bis 130-m mit einer eigenen
Energiequelle, beispielsweise einer Batterie oder einem Akkumulator,
ausgerüstet
werden, so dass die Identifikationseinrichtungen 140-1 bis 140-m in
diesem Fall permanent senden können. Die
Abfrageeinrichtungen bzw. die Sende/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n können daher
vollständig
passiv eine Identifizierung der Spielfiguren ermöglichen, indem die Steuereinrichtung 120 beispielsweise
eine der Abfrageeinrichtungen so ansteuert, dass diese gegebenenfalls
ein Identifikationssignal der Identifikationseinrichtung empfängt. Gegebenenfalls
kann es in diesem Fall notwendig sein, die Reichweite der Identifikationseinrichtungen 140-1 bis 140-m zu
beschränken,
so dass nur eine Spielfigur, die beispielsweise direkt auf einem
Spielfeld, dem eine Abfrageeinrichtungen zugeordnet ist, ein Signal
ausreichender Stärke
der betreffenden Abfrageeinrichtungen bereitstellen kann. Typischerweise
kann so die Reichweite auf einen Abstand zweier Spielfelder zueinander
beschränkt
werden.Optionally, in all embodiments described in the present application, the game pieces 130-1 to 130 m be equipped with its own energy source, such as a battery or a rechargeable battery, so that the identification means 140-1 to 140-m in this case can send permanently. The interrogators or the transceivers 110-1 to 110-n can therefore completely passively enable identification of the game pieces by the control device 120 For example, one of the interrogation devices so controls that this optionally receives an identification signal of the identification device. If necessary, it may be necessary in this case, the range of the identification devices 140-1 to 140-m so that only a pawn, for example directly on a field to which an interrogator is assigned, can provide a signal of sufficient strength of the interrogator in question. Typically, the range can be limited to a distance of two playing fields to each other.
Um
eine Identifikation einer Spielfigur mit Hilfe des in dieser Spielfigur
integrierten Transponders zu ermöglichen,
ist in dem Transponder vorzugsweise eine Identifizierungskennung
gespeichert, die der betreffende Transponder einer Sende-/Empfangseinrichtung
auf ein entsprechendes Auslesesignal hin übermittelt. Je nach gewünschtem
Grad der Identifizierbarkeit einer Spielfigur ist es denkbar, die
Identifizierungskennung eine Spielfigur weltweit eindeutig, beispielsweise
in Form einer Seriennummer, zu implementieren. Ebenso ist es denkbar,
dass die Identifizierungskennung einer betreffenden Spielfigur eindeutig
bezogen auf ein Spiel ist, dass also beispielsweise im Falle eines
Schachspiels jeder einzelne Bauer eindeutig innerhalb des Spiels,
das jedoch bezogen auf mehrere Ausfertigungen des Spiels beispielsweise
ein „fünfter weißer Bauer" gegen einen anderen „fünften weißen Bauern" einer anderen Ausfertigung
des gleichen Schachspiels ausgetauscht werden kann. Eine weitere
Möglichkeit
besteht darin, die Identifizierungskennung gattungsbezogen zu implementieren,
so dass eine bestimmte Gruppenzugehörigkeit durch die Steuerung 120 über die
Mehrzahl von Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n identifizierbar
ist.In order to enable an identification of a game character with the aid of the transponder integrated in this game character, an identification code is preferably stored in the transponder, which the relevant transponder transmits to a transmitting / receiving device in response to a corresponding readout signal. Depending on the desired degree of identifiability of a game character, it is conceivable to implement the identification identifier a game character worldwide, for example in the form of a serial number. It is also conceivable that the identifier of a particular game character is clearly related to a game, so that for example in the case of a chess game each individual farmer clearly within the game, but based on several copies of the game, for example, a "fifth white pawn" against a another "fifth white pawn" of another copy of the same chess game can be exchanged. Another possibility is to implement the identification identifier genus-related, so that a certain group membership by the controller 120 via the plurality of transceivers 110-1 to 110-n is identifiable.
Ein
Beispiel stellt hierfür
im Falle eines Schachspiels beispielsweise die Gruppe aller weißen Bauern
dar. Die Steuerung 120 kann in diesem Fall also zwischen
verschiedenen Spielfigurentypen, also beispielsweise zwischen einem
weißen
Bauern und einem schwarzen Bauern unterscheiden, ist jedoch nicht
in der Lage, beispielsweise innerhalb der Gruppe der weißen Bauern
eine bestimmte Spielfigur zu identifizieren. Je nach Spiel kann
es darüber
hinaus auch bereits genügen,
die Spielerzugehörigkeit
im Rahmen der Identifizierung über
die Identifizierungskennung zu ermitteln. Ein Beispiel hierfür stellt
das Damespiel dar, bei dem die Spielfiguren sich für einen
menschlichen Spieler nur bezüglich
ihrer Farbe und damit ihrer Spielerzugehörigkeit unterscheiden.An example of this is in the case of a chess game, for example, the group of white pawns dar. The controller 120 In this case, however, it is possible to distinguish between different types of game characters, for example, between a white pawn and a black pawn, but it is not able to identify a specific pawn, for example within the group of white pawns. In addition, depending on the game, it may already be sufficient to determine the player affiliation as part of the identification via the identification identifier. An example of this is the game of drafts, in which the game characters differ for a human player only in terms of their color and thus their player affiliation.
Eine
weitere Möglichkeit
besteht darin, eine Kombination zweier oder mehrerer Identifizierungskennungen
zu verwenden. So kann beispielsweise die Identifizierungskennung
als Hintereinanderreihung einer Spielerzugehörigkeitskennung (beispielsweise
die Farbe der Spielfigur), eine genauere Gruppenzugehörigkeitskennung
(beispielsweise „Bauer" bei einem Schachspiel)
und eine eindeutige Seriennummer (beispielsweise ein Produktionsdatum
und -zeitpunkt oder eine Seriennummer) aneinandergefügt werden.
Eine weitere Möglichkeit
besteht darin, die Identifizierungskennung, eine geeignete Auslegung
der Mehrzahl der Transponder 140-1 bis 140-m vorausgesetzt, änderbar
auszuführen.
Technisch kann dies beispielsweise dadurch geschehen, dass die Transponder 140-1 bis 140-m einen
nichtflüchtigen
Speicher aufweisen, in den die Steuerung 120 über die
Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n eine
Identifizierungskennung ablegen können.Another possibility is to use a combination of two or more identifiers. Thus, for example, the identification identifier as a sequential order of a player affiliation identifier (for example, the color of the character), a more precise group a unique serial number (for example, a date and time of production or a serial number) is joined together Another possibility is to use the identification identifier, a suitable design of the plurality of transponders 140-1 to 140-m provided that they can be changed. Technically, this can for example be done by the transponder 140-1 to 140-m have a non-volatile memory, in which the controller 120 via the transmitting / receiving devices 110-1 to 110-n can store an identification tag.
Die
Lokalisierung eines Spielsteins 130-1 bis 130-m kann
durch eine Ansteuerung einer oder mehrerer Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n durch
die Steuerung 120 erfolgen. Eine Möglichkeit, die sich im Falle
eines Spieles ergibt, bei dem das Spielbrett 100 Spielfelder
aufweist, auf die ein Spieler die Spielfiguren 130-1 bis 130-m nur
platzieren darf, ist es, jedem dieser Spielfelder eine Sende-/Empfangseinrichtung
(eindeutig) zuzuordnen. Optional kann es hierbei sinnvoll sein,
die Reichweite der Transponder 140-1 bis 140-m,
also der Abfrageeinrichtungen 140-1 bis 140-m,
so zu beschränken, dass
nur Spielsteine 130-1 bis 130-m, die direkt auf einem
Spielfeld stehen, dem eine Sende-/Empfangseinrichtung zugeordnet
ist, dieser auch Daten übermitteln
können.
Typischerweise bedeutet dies, dass die Reichweite der Abfragesignale
der Abfrageeinrichtungen 110-1 bis 110-n und/oder
die Identifikationssignale der Identifikationseinrichtungen 140-1 bis 140-m geringer
als der Abstand zweier Spielfelder zueinander ist.The localization of a game piece 130-1 to 130 m can by controlling one or more transmitting / receiving devices 110-1 to 110-n through the controller 120 respectively. A possibility that arises in the case of a game in which the game board 100 Has playing fields on which a player plays the game pieces 130-1 to 130 m It is only allowed to place a transmitting / receiving device (unambiguous) on each of these playing fields. Optionally, it may make sense, the range of the transponder 140-1 to 140-m , so the interrogators 140-1 to 140-m So restrict that to just game pieces 130-1 to 130 m , which are directly on a playing field, which is associated with a transmitting / receiving device, this can also transmit data. Typically, this means that the range of the interrogation signals of the interrogators 110-1 to 110-n and / or the identification signals of the identification devices 140-1 to 140-m less than the distance between two playing fields to each other.
Eine
Alternative zu einer (eindeutigen) Zuordnung von Spielfeldern zu
einzelnen Sende-/Empfangseinrichtungen, die auch zusätzlich zu
einer solchen Zuordnung implementiert werden kann, besteht darin,
die Lokalisierung eines Spielsteins durch eine Auswertung mehrerer
Sende-/Empfangseinrichtungen
zu realisieren. Optional kann hierbei zusätzlich eine Auswertung der
Sendeleistung bzw. Empfangsleistung der zwischen den Transpondern 140-1 bis 140-m und
den Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n übermittelten
Signalen durch die Steuerung 120 erfolgen. Durch eine Ansteuerung und
Auswertung mehrerer Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n kann
so optional durch eine Triangulation, beispielsweise unter Berücksichtigung der
Sendestärke
und der Empfangsstärke,
auch eine Lokalisierung einer Spielfigur erfolgen, die sich beispielsweise
nicht auf einem Spielfeld befindet, dem eine Sende-/Empfangseinrichtung
zugeordnet ist. Mit Hilfe dieses Verfahrens ist es also möglich, durch eine
Interpolation oder eine Extrapolation Spielfiguren auch außerhalb
eines Bereichs mit Sende-/Empfangseinrichtungen bzw. innerhalb eines
solchen Bereichs an Orten zwischen einzelnen Sende-/Empfangseinrichtungen
zu lokalisieren. Optional ist es darüber hinaus auch möglich, eine
im Vergleich zu der Anzahl der Spielfiguren große Anzahl von Sende-/Empfangseinrichtungen
so anzuordnen, dass ein auf eine Größe einer Spielfigur bezogen
engmaschige Anordnung von Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n sich
ergibt, so dass eine quasi-kontinuierliche Positionsbestimmung bzw.
Lokalisierung einer Spielfigur 130-1 bis 130-m möglich ist.An alternative to a (unambiguous) assignment of playing fields to individual transmitting / receiving devices, which can also be implemented in addition to such an assignment, is to realize the localization of a game piece by an evaluation of multiple transmitting / receiving devices. Optionally, this can additionally be an evaluation of the transmission power or reception power between the transponders 140-1 to 140-m and the transceivers 110-1 to 110-n transmitted signals by the controller 120 respectively. By controlling and evaluating several transmitting / receiving devices 110-1 to 110-n can thus optionally be done by triangulation, for example, taking into account the transmission strength and reception strength, also a localization of a game character, for example, is not on a playing field, which is associated with a transmitting / receiving device. With the aid of this method, it is thus possible to localize game figures also by means of an interpolation or an extrapolation outside a range with transmitting / receiving devices or within such a range at locations between individual transmitting / receiving devices. Optionally, moreover, it is also possible to arrange a large number of transmitting / receiving devices in comparison to the number of playing pieces in such a way that a close-meshed arrangement of transmitting / receiving devices based on a size of a playing piece is provided 110-1 to 110-n results, so that a quasi-continuous position determination or localization of a character 130-1 to 130 m is possible.
In
diesem Zusammenhang ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass optional
die Steuerung 120 mit den Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n auch
eine mehrfache Belegung eines Spielfelds bzw. eine Identifikation
mehrerer Spielfiguren 130-1 bis 130-m in einem
Empfangsgebiet bzw. Sendegebiet einer Sende-/Empfangseinrichtung
ermöglichen kann.
Neben der oben beschriebenen quasi-kontinuierlichen Lokalisierung
einer Spielfigur, bei der es typischerweise bei einer Ansteuerung
einer Sende-/Empfangseinrichtung durch die Steuerung 120 zu
einer Mehrzahl von Antwortsignalen verschiedener Transponder 140-1 bis 140-m verschiedener Spielsteine 130-1 bis 130-m kommt,
kann dies auch bei Spielen wichtig sein, bei denen die Spielfiguren 130-1 bis 130-m nur
auf Spielfeldern platziert werden dürfen und bei denen jedem Spielfeld
eine Sende-/Empfangseinrichtung zugeordnet ist. Ein Beispiel hierfür stellt
wiederum das Damespiel dar, bei dem ein Spielstein zur „Dame" erklärt wird,
wenn es dem Spieler gelingt, diesen Spielstein an eine als Grundlinie
bezeichnete Reihe von Spielfeldern seines Gegenspielers bzw. Mitspielers
zu bringen. In diesem Fall wird die Dame typischerweise dadurch
kenntlich gemacht, dass ein zweiter Spielstein oben auf den zur „Dame beförderten" Spielstein gesetzt
wird. Dies bedeutet, dass es bei diesem Spiel vorkommen kann, dass
sich auf einem Spielfeld mehr als ein Spielstein befindet, so dass
die Transponder beider Spielsteine auf eine entsprechende Anregung
einer Sende-/Empfangseinrichtung, die dem Spielfeld unter den beiden
Spielsteinen zugeordnet ist, ein Antwortsignal liefern.In this regard, it is important to point out that optional control 120 with the transceivers 110-1 to 110-n also a multiple occupancy of a game field or an identification of several game characters 130-1 to 130 m in a reception area or transmission area of a transmitting / receiving device. In addition to the above-described quasi-continuous localization of a game character, in which it typically in a control of a transmitting / receiving device by the controller 120 to a plurality of response signals of different transponders 140-1 to 140-m different game pieces 130-1 to 130 m This can also be important in games where the game pieces 130-1 to 130 m may only be placed on playing fields and in which each game field is assigned a transmitting / receiving device. An example of this is the drafts, in which a token is declared a "queen" if the player succeeds in bringing that token to a set of playfields of his opponent or teammate, in which case the queen becomes typically indicated by a second token being placed on top of the token "promoted" token. This means that it can happen in this game that there is more than one game piece on a game field, so that the transponders of both pieces on a corresponding excitation of a transmitting / receiving device, which is assigned to the field under the two pieces, a response signal deliver.
2 zeigt
ein zweites Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung
für ein
Spielbrett 100. Das in 2 gezeigte
Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem in 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel
nur dadurch, dass die Mehrzahl von Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n auf
bzw. in einem Halter 150 angeordnet sind, der mit dem Spielbrett 100 beispielsweise
mechanisch gekoppelt werden kann, wie dies die punktierten Linien
zwischen dem Halter 150 und dem Spielbrett 100 andeuten.
Alternativ zu einer mechanischen Verbindung zwischen dem Halter 150 und
dem Spielbrett 100 ist auch eine einfache vertikale Anordnung
der beiden Elemente zueinander möglich.
Um ein Verrutschen des Spielbretts 100 und des Halters 150 gegeneinander
zu vermeiden, ist es optional möglich,
beide Elemente mit Hilfe einer Orientierungsvorrichtung, also etwa
einer Führungsschiene, einem
Führungsstift,
einem äußeren Rahmen
oder einer anderen mechanischen Stabilisierungseinrichtung, die
ein Verschieben der beiden Elemente zueinander verhindert, auszu
rüsten.
Mit Hilfe einer solchen optionalen Orientierungsvorrichtung kann
darüber
hinaus auch eine vorgegebene Orientierung des Rahmens 150 mit
den Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n und
dem Spielbrett 100 zueinander festgelegt werden. Hierdurch
kann eine versehentliche „Verdrehung" der beiden Elemente
zueinander wirksam unterbunden werden. 2 shows a second embodiment of an inventive interaction device for a game board 100 , This in 2 embodiment shown differs from that in 1 shown embodiment only in that the plurality of transmitting / receiving devices 110-1 to 110-n on or in a holder 150 are arranged with the game board 100 For example, it can be mechanically coupled, such as the dotted lines between the holder 150 and the game board 100 suggest. Alternatively to a mechanical connection between the holder 150 and the game board 100 is also a simple vertical arrangement of the two elements to each other possible. To prevent the game board from slipping 100 and the owner 150 to avoid each other, it is optional possible to equip both elements by means of an orientation device, so about a guide rail, a guide pin, an outer frame or other mechanical stabilization device that prevents a displacement of the two elements to each other, trainees. In addition, with the aid of such an optional orientation device, a predetermined orientation of the frame can also be provided 150 with the transceivers 110-1 to 110-n and the game board 100 to each other. As a result, an accidental "twisting" of the two elements to each other can be effectively prevented.
Die
Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n können in
dem Rahmen 150 in der vorbestimmten Weise so angeordnet
werden, dass sich bei einer vertikalen Anordnung des Spielbretts 100 und des
Rahmens 150 eine vorbestimmte Anordnung der Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n zu dem
Spielbrett 100 ergibt. Die Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n können hierbei
optional in dem oder auf dem Rahmen 150 befestigt sein.
Genauer gesagt können
die Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n in
dem Rahmen 150 beispielsweise vergossen, verklebt, verschraubt,
vernietet, geklemmt oder auf eine andere Art und Weise mit dem Rahmen 150 mechanisch
stabil verbunden sein.The transmitting / receiving devices 110-1 to 110-n can in the frame 150 be arranged in the predetermined manner so that in a vertical arrangement of the game board 100 and the frame 150 a predetermined arrangement of the transmitting / receiving devices 110-1 to 110-n to the game board 100 results. The transmitting / receiving devices 110-1 to 110-n can optionally be in or on the frame 150 be attached. More specifically, the transceivers 110-1 to 110-n in the frame 150 for example, potted, glued, screwed, riveted, clamped or otherwise with the frame 150 be mechanically stable connected.
Ebenso
wie bei dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel
sind die Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n mit
der Steuereinrichtung 120 bzw. der Steuerung 120 so
gekoppelt, dass die Steuerung 120 eine Identifizierung
und Lokalisierung der Spielsteine 130-1 bis 130-m mit
ihren Transpondern 140-1 bis 140-m in der im Zusammenhang
mit 1 beschriebenen Art und Weise möglich ist.As with the in 1 embodiment shown are the transmitting / receiving devices 110-1 to 110-n with the control device 120 or the controller 120 so coupled that the controller 120 an identification and localization of the game pieces 130-1 to 130 m with their transponders 140-1 to 140-m in the context of 1 described manner is possible.
Das
in 2 gezeigte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung
für ein
Spielbrett 100 ermöglicht
es insbesondere, ein vorhandenes Spielbrett nachzurüsten oder
ein interaktives Spieleset bzw. eine interaktive Spielesammlung
mit mehreren Spielbrettern zu schaffen. Gerade im Fall der interaktiven
Spielesammlung besteht eine Option darin, den Rahmen 150 mit
eine großen
Anzahl von Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n auszustatten,
so dass sich, wie im Zusammenhang mit 1 bereits
beschrieben wurde, ein im Vergleich zu den Spielsteinen 130-1 bis 130-m engmaschiges
Netz von Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n ergibt.
Hierdurch ist es möglich,
verschiedenste Brettspiele und ähnliche
Spielkonzepte mit ein und derselben erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung
in Form verschiedener Spielbretter 100 zu kombinieren.
So ist es in diesem Fall beispielsweise möglich, Spiele mit einer unterschiedlichen
Anordnung von Spielfeldern, beispielsweise Schach, Mühle, Backgammon, „Mensch ärgere dich nicht" und ähnlichen
Spielen mit Spielen zu kombinieren, bei denen ein Spieler in einer
quasi-kontinuierlichen
Verteilung seine Spielsteine 130-1 bis 130-m aufstellen
bzw. verteilen kann. Beispiele für letztgenannte
Spiele stellen so unter anderem Strategiespiele dar.This in 2 shown embodiment of the interaction device according to the invention for a game board 100 allows in particular to retrofit an existing game board or to create an interactive game set or an interactive game collection with multiple game boards. Especially in the case of the interactive game collection, there is an option in the frame 150 with a large number of transceivers 110-1 to 110-n equip, so that, as related to 1 already described, one in comparison to the game pieces 130-1 to 130 m Close-meshed network of transmitting / receiving facilities 110-1 to 110-n results. This makes it possible, a variety of board games and similar game concepts with one and the same inventive interaction device in the form of various game boards 100 to combine. For example, in this case, it is possible to combine games with a different arrangement of playing fields, such as chess, mill, backgammon, "do not fret" and similar games with games in which a player in a quasi-continuous distribution of his pieces 130-1 to 130 m set up or can distribute. Examples of the latter games represent so among other strategy games.
Die
in den 1 und 2 gezeigten erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtungen
erlauben es somit, wie auch die im weiteren Verlauf der vorliegenden
Anmeldung geschilderten weiteren Ausführungsbeispiele, Spielsituationen
eines Brettspiels berührungslos
zu erfassen und an eine Prozessoreinrichtung bzw, eine Recheneinheit
zur Berechnung eines neuen Spielzuges zu übergeben. Die erfindungsgemäße Interaktionsvorrichtung
und das erfindungsgemäße Verfahren
zum Lokalisieren und Identifizieren von Spielfiguren ermöglicht auch,
neben der Erfassung der aktuellen Position einer beliebigen Figur bzw.
eines beliebigen Spielsteins, die Art der Spielfigur auf dem Spielfeld,
also dem Spielbrett 100, zu erfassen. Dabei muss nicht
jeder Zug in der Prozessoreinrichtung, also beispielsweise einem
Computer, ausgehend von einer Grundstellung mitprotokolliert werden,
sondern die Spielfiguren 130-1 bis 130-m können beliebig
auf dem Spielfeld des Spielbretts 100 platziert werden.
Der Computer kann die Spielsituation dann über die Steuerung 120 vollständig zu jedem
beliebigen Zeitpunkt und zu jeder beliebigen Spielsituation erfassen.The in the 1 and 2 Thus, as shown in the further course of the present application, other interaction devices according to the present invention can thus be used to contactlessly record game situations of a board game and transfer them to a processor device or computing unit for calculating a new game turn. The inventive interaction device and the inventive method for locating and identifying game pieces also allows, in addition to detecting the current position of any character or any game piece, the nature of the character on the field, so the game board 100 , capture. Not every move in the processor device, ie, for example, a computer, has to be logged from a basic position, but rather the game pieces 130-1 to 130 m can be arbitrary on the playing field of the game board 100 to be placed. The computer can then control the game situation 120 completely capture at any time and to any game situation.
Zusätzlich zur
Lokalisierung ergeben sich durch die Möglichkeit einer drahtlosen
Stromversorgung, wie sie etwa die RFID-Technologie ermöglicht, sowie
der bidirektionellen Datenschnittstelle, wie sie ebenfalls die RFID-Technologie
ebenfalls erlaubt, neue Gestaltungsmöglichkeiten.In addition to
Localization is due to the possibility of a wireless
Power supply, as it allows about the RFID technology, as well
the bidirectional data interface, as well as the RFID technology
also allows new design options.
Die
Spielfiguren bzw. Spielsteine 130-1 bis 130-m können so
mit zusätzlichen
elektronischen Komponenten, wie etwa einem Mikrocontroller, einer LED
(LED = light emitting diode = Leuchtdiode), einer Anzeigevorrichtung,
einem Display oder einer anderen elektronischen Komponente ausgestattet
werden, die beispielsweise über
das Magnetfeld der Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n, also über das
Magnetfeld der RFID-Leser mit Strom versorgt werden. Dadurch ergibt
sich die Möglichkeit, die
Spielfiguren 130-1 bis 130-m dann auch als Aktoren,
Sensoren oder Anzeigeelemente einzusetzen bzw. die Spielfiguren 130-1 bis 130-m als
solche fungieren zu lassen.The game pieces or game pieces 130-1 to 130 m can be equipped with additional electronic components, such as a microcontroller, an LED (LED = light emitting diode), a display device, a display or other electronic component, for example, via the magnetic field of the transceiver 110-1 to 110-n , So be supplied via the magnetic field of the RFID reader with power. This results in the possibility of the game characters 130-1 to 130 m then also use as actuators, sensors or display elements or the game characters 130-1 to 130 m to act as such.
Die
magnetische Datenschnittstelle, wie sie beispielsweise die RFID-Technologie
ermöglicht, dient
dabei nicht nur zum Auslesen der Identifizierungskennung einer Spielfigur,
die auch als Identifikations-ID bezeichnet wird, sondern kann auch
zur weiteren Datenkommunikation mit der entsprechenden Spielfigur
zu einem Rechner oder einer anderen Prozessoreinrichtung und in
umgekehrter Richtung verwendet werden. Dadurch ist es eben möglich, neben
einer einfachen Anzeige von Zuständen,
die Spielfiguren 130-1 bis 130-m auch als Sensoren
oder Aktoren direkt anzusprechen und dadurch eine Vielzahl von neuen
Möglichkeiten
zu generieren.The magnetic data interface, as it allows, for example, the RFID technology, not only serves to read the identification of a character figure, which is also referred to as identification ID, but can also for further data communication with the corresponding character to a computer or other processor device and in the opposite direction be used. This makes it possible, in addition to a simple display of states, the characters 130-1 to 130 m Also directly address as sensors or actuators and thereby generate a variety of new opportunities.
Gegenüber den
in den einleitenden Abschnitten der vorliegenden Anmeldung skizzierten möglichen
Lösungen
ergeben sich so einige wesentliche Verbesserungen. Die Spielfiguren 130-1 bis 130-m können eindeutig
identifiziert werden. Somit kann die Position eines Spielsteins
eindeutig zugeordnet werden. Dadurch kann die Spielsituation jederzeit
komplett erfasst werden und muss nicht kontinuierlich aus einer
Grundstellung heraus fortgeschrieben werden.Compared with the possible solutions outlined in the introductory sections of the present application, this results in a number of significant improvements. The game pieces 130-1 to 130 m can be clearly identified. Thus, the position of a game piece can be clearly assigned. As a result, the game situation can be completely captured at any time and does not have to be continuously updated from a basic position.
Beliebige
Ausgangsstellungen der Spielfiguren 130-1 bis 130-m müssen nicht
manuell über
die Steuerung 120 oder eine andere Bedienerschnittstelle
an eine Prozessoreinrichtung bzw. einen Rechner übergeben werden, sondern können vollständig automatisch
erfasst werden. Hierdurch ist auch eine einfachere Anbindung des
Spielbretts 100 an übergeordnete
Recheneinheiten bzw. Prozessoreinrichtungen möglich, da die Spielsituationen
nicht zwischengespeichert werden müssen. Es ist vielmehr möglich, die
jeweilige Spielsituation direkt von dem Spielbrett 100 erfassen
zu können.
Mit anderen Worten ist die Spielsituation sozusagen auf dem Spielbrett
gespeichert.Any initial positions of the characters 130-1 to 130 m do not have to manually over the controller 120 or another user interface to a processor device or a computer, but can be completely automatically detected. This also provides a simpler connection to the game board 100 to higher-level arithmetic units or processor devices possible because the game situations do not need to be cached. It is rather possible, the particular game situation directly from the game board 100 to be able to capture. In other words, the game situation is stored on the game board, so to speak.
Über entsprechende
Anzeigen in den Spielsteinen 130-1 bis 130-m können darüber hinaus
Aktionen bzw. Reaktionen in den einzelnen Spielsteinen 130-1 bis 130-m,
dem Spielbrett 100 im Falle einer entsprechenden Auslegung
des Spielbretts 100 bzw. auch in einer Kombination aus
beiden Möglichkeiten angezeigt
werden. Hierdurch können
neue interaktive Spielformen durch multifunktionale Spielsteine 130-1 bis 130-m und
Spielbretter 100 geschaffen werden, wie dies die folgenden
Abschnitte der vorliegenden Anmeldung illustrieren werden. Darüber hinaus
ergibt sich die Möglichkeit
einer erheblichen Erweiterung der Funktionalität durch eine Kombination der
hier beschriebenen intelligenten Brettspiele und einer Vernetzung
von übergeordneten
Rechnereinheiten bzw. Prozessoreinrichtung. Eine solche optionale
Vernetzung übergeordneter
Rechnereinheiten zusammen mit oder alternativ durch die Einführung multifunktionaler
Spielsteine 130-1 bis 130-m und multifunktionaler
Spielbretter 100 ermöglicht
so eine Entstehung neuer interaktiver Spielformen.About appropriate ads in the pieces 130-1 to 130 m In addition, actions or reactions in the individual pieces can 130-1 to 130 m , the game board 100 in the case of a corresponding interpretation of the game board 100 or also in a combination of both possibilities. This allows new interactive game forms through multifunctional game pieces 130-1 to 130 m and game boards 100 as the following sections of the present application will illustrate. In addition, there is the possibility of a considerable expansion of the functionality by a combination of the intelligent board games described here and a networking of higher-level computer units or processor device. Such an optional networking of higher-level computer units together with or alternatively by the introduction of multi-functional game pieces 130-1 to 130 m and multifunctional game boards 100 thus allows the emergence of new interactive forms of play.
Wie
im Zusammenhang mit 2 bereits diskutiert wurde,
ermöglicht
die erfindungsgemäße Interaktionsvorrichtung
darüber
hinaus auch eine Nachrüstung
von vorhandenen Spielbretter 100, so dass auch vorhandene,
eventuell antike Spielbretter 100 durch die erfindungsgemäße Interaktionsvorrichtung
vernetzt werden können.As related to 2 has already been discussed, the inventive interaction device also allows retrofitting of existing game boards 100 so that also existing, possibly antique game boards 100 can be crosslinked by the interaction device according to the invention.
3 zeigt
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung
für ein
Spielbrett 100. Genauer gesagt handelt es sich bei dem
Spielbrett 100 um das Spielbrett eines Schachspiels mit
seinen 8 × 8
abwechselnd angeordneten schwarzen und weißen Spielfeldern. Jedem Spielfeld
ist hierbei eine Lesespule als Sende-/Empfangseinrichtung zugeordnet, was
beispielhaft die Lesespule 110-i zeigt. Die Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n sind
hierbei, wie dies bereits die Ausführungsbeispiele in den 1 und 2 gezeigt
haben, mit einer Steuerung 120 gekoppelt. Die Steuerung 120 ist über einen
bidirektionalen Bus 120a mit einem PC bzw. einer Prozessoreinrichtung gekoppelt.
Die Steuerung 120, die in 3 auch als Schreib-/Lesegerät bezeichnet
ist, weist darüber
hinaus einen Schnittstellencontroller 122 auf, bei dem
es sich beispielsweise um einen USB-Controller (USB = univer sal
serial bus = universeller serieller Bus), einen RS232-Controller, einen
IrDA-Controller, um einen Bluetooth®-Controller für eine drahtlose
Kommunikation per Funk oder einen anderen entsprechenden Schnittstellencontroller
handeln kann. Der Schnittstellencontroller 122 ist mit
dem bidirektionalen Bus 120a gekoppelt. 3 shows a further embodiment of an inventive interaction device for a game board 100 , More specifically, it is the game board 100 around the board of a chess game with its 8 × 8 alternately arranged black and white playing fields. Each game field here is associated with a read coil as a transmitting / receiving device, which exemplifies the read coil 110-i shows. The transmitting / receiving devices 110-1 to 110-n are here, as already the embodiments in the 1 and 2 have shown with a controller 120 coupled. The control 120 is via a bidirectional bus 120a coupled with a PC or a processor device. The control 120 , in the 3 Also referred to as a read / write device, moreover, has an interface controller 122 This includes, for example, a Universal Serial Bus (USB) controller, an RS232 controller, an IrDA controller, a Bluetooth ® controller for wireless communication, or another can act corresponding interface controller. The interface controller 122 is with the bidirectional bus 120a coupled.
Der
Schnittstellencontroller 122 ist mit einer internen Steuerungseinheit 124,
die in 3 als auch „Steuerung" bezeichnet ist,
und einer Verarbeitungsschaltung 126 gekoppelt, die in 3 auch
als „RFID-Frontend,
Datengenerierung, und -verarbeitung" bezeichnet ist. Die interne Steuereinrichtung 124 und
die Verarbeitungsschaltung 126 sind mit einer Antennenselektionseinheit 128 verbunden.
Die RFID-Lesespulen bzw. Lesespule einer RFID-Sende-/Empfangseinrichtung 110-i sind über eine
Energie-/Datenleitung 129-0 und über eine
Mehrzahl von Steuerleitungen 129-1, ..., 129-i,
..., 129-n mit der Steuerung 120 gekoppelt. Die
Energie-/Datenleitung 129-0 ist hierbei auf der Seite der
Steuerung 120 mit der Verarbeitungsschaltung 126 verbunden.
Die Steuerleitungen 129-1 bis 129-n sind mit der
Antennenselektionseinheit 128 verbunden.The interface controller 122 is with an internal control unit 124 , in the 3 and "control", and a processing circuit 126 coupled in 3 also referred to as "RFID frontend, data generation, and processing." The internal controller 124 and the processing circuit 126 are with an antenna selection unit 128 connected. The RFID read coils or read coil of an RFID transceiver 110-i are via an energy / data line 129-0 and a plurality of control lines 129-1 , ..., 129-i , ..., 129-n with the controller 120 coupled. The power / data line 129-0 is here on the side of the controller 120 with the processing circuit 126 connected. The control lines 129-1 to 129-n are with the antenna selection unit 128 connected.
Darüber hinaus
zeigt 3 beispielhaft eine intelligente Spielfigur 130'-j, die neben
einer herkömmlichen
Spielfigur (Korpus) 135'-j,
die beispielsweise aus Holz oder Kunststoff gefertigt sein kann, einen
Transponder 140'-j und
eine Aktionsanzeige in Form eine LED 145'-j auf. Hierbei sind sowohl die
Aktionsanzeige 145'-j als
auch der Transponder 140'-j in
der Spielfigur 130'-j bzw.
der herkömmlichen
Spielfigur 135'-j integriert.In addition, shows 3 an example of an intelligent character 130'-j , in addition to a conventional character (body) 135'-j , which may be made of wood or plastic, for example, a transponder J-140 ' and an action display in the form of an LED 145'-j on. Here are both the action display 145'-j as well as the transponder J-140 ' in the character 130'-j or the conventional character 135'-j integrated.
Der
nicht in 3 gezeigte PC kommuniziert mit
der Steuerung 120 über
den bidirektionalen Bus 120a bzw. den entsprechenden Schnittstellencontroller 122,
der die erhaltenen Befehlssequenzen an die interne Steuerungseinheit 124 und
an die Verarbeitungsschaltung 126 weiterleitet. Die interne
Steuerungseinheit 124 steuert daraufhin. die Anten nenselektionseinheit 128 so
an, dass diese über
die Steuerleitungen 129-1 bis 129-n eine RFID-Lesespule, beispielsweise
die RFID-Lesespule 110-i, über die zugehörige Steuerleitung 129-i ansteuert.
Hierdurch wird die Lesespule 110-i mit der Energie-/Datenleitung 129-0 wirksam
gekoppelt, so dass die Verarbeitungsschaltung 126 über die
Energie-/Datenleitung 129-0 sowohl
Energie als auch entsprechend aufbereitete bzw. verarbeitete Datensignale
der Lesespule 110-i übermitteln
kann. Um eine gegenseitige Synchronisation der Verarbeitungsschaltung 126 und
der Antennenselektionseinheit 128 zu ermöglichen,
sind die beiden Einheiten miteinander verbunden. Hierdurch kann
beispielsweise verhindert werden, dass eine Lesespule, die nicht
die anzusteuernde bzw. beabsichtigte Lesespule 110-i ist,
an die Energie-/Datenleitung 129-0 gekoppelt wird, indem
die Antennenselektionseinheit 128 der Verarbeitungsschaltung 126 ein
entsprechendes Freigabesignal übermittelt. Ebenso
kann die Steuerung 120 so ausgelegt sein, dass die Antennenselektionseinheit 128 auf
ein entsprechendes Bestätigungssignal
der Verarbeitungsschaltung 126 wartet, das eine abgeschlossene Transaktion
anzeigt, bevor die Antennenselektionseinheit 128 die Energie-/Datenleitung 129-0 mit
einer anderen Lesespule koppelt.Not in 3 PC shown communicates with the controller 120 over the bidirectional bus 120a or the corresponding interface controller 122 , which sends the received command sequences to the internal control unit 124 and to the processing circuitry 126 forwards. The internal control unit 124 then controls. the antenna selection unit 128 so on, that these over the control lines 129-1 to 129-n an RFID read coil, for example the RFID read coil 110-i , via the associated control line 129-i controls. This will cause the read coil 110-i with the power / data line 129-0 effectively coupled, so that the processing circuit 126 via the power / data line 129-0 both energy and corresponding processed or processed data signals of the read coil 110-i can transmit. To a mutual synchronization of the processing circuit 126 and the antenna selection unit 128 to enable the two units are interconnected. As a result, it can be prevented, for example, that a read coil that is not the read coil to be triggered or intended 110-i is, to the power / data line 129-0 is coupled by the antenna selection unit 128 the processing circuit 126 transmits a corresponding enable signal. Likewise, the controller 120 be designed so that the antenna selection unit 128 to a corresponding acknowledgment signal of the processing circuit 126 waiting, which indicates a completed transaction before the antenna selection unit 128 the power / data line 129-0 coupled with another reading coil.
Dadurch,
dass über
die Steuerleitung 129-1 bis 129-n die Lesespule 110-i aktiviert
bzw. ausgewählt
wurde, und daher mit der Energie-/Datenleitung 129-0 gekoppelt
ist, kann beispielsweise dem Transponder 140'-j der Spielfigur 130'-j sowohl Energie
zur Verfügung
gestellt werden als auch Daten mit dem Transponder 140'-j ausgetauscht
werden, wenn sich die Spielfigur 130'-j auf dem Spielfeld der Lesespule 110-i befindet. Über den
entsprechenden Datenaustausch kann so der Transponder 140'-j der Steuerung 120 als
Antwort auf eine entsprechende Anfrage über die Energie-/Datenleitung 129-0 die ihm
zugeordnete Identifizierungskennung übermitteln.Because of that over the control line 129-1 to 129-n the reading coil 110-i has been activated or selected, and therefore with the power / data line 129-0 is coupled, for example, the transponder J-140 ' the character 130'-j Both energy will be provided as well as data with the transponder J-140 ' be exchanged when the play figure 130'-j on the playing field of the reading coil 110-i located. The transponder can be used via the corresponding data exchange J-140 ' the controller 120 in response to a request via the power / data line 129-0 submit the identification identifier assigned to it.
In
dem in 3 gezeigten Ausführungsbeispiel wird die Lokalisierung
der Spielfigur 130'-j über eine
Anwahl einer einem Spielfeld zugeordneten Lesespule realisiert.
Die Lokalisierung erfolgt also letztendlich über die Antennenselektionseinheit 128,
indem diese auf ein entsprechendes Signal der internen Steuerungseinheit 124 hin
eine Lesespule über die
Steuerleitung 129-1 bis 129-n ansteuert. Um eine ganze
Spielsituation bei dem in 3 gezeigten
Ausführungsbeispiel
zu erfassen, kann die Steuerung 120 jedes Spielfeld bzw.
die jedem Spielfeld zugeordnete Lesespule so ansteuern, dass, falls
eine Spielfigur 130'-j sich
auf dem entsprechenden Spielfeld befindet, diese ein Identifizierungssignal
abgibt. Empfängt
die Steuerung 120 auf eine entsprechende Anfrage hin kein
Identifizierungssignal eines Transponders, so kann diese das Ausbleiben
als ein Nichtbesetztsein des betreffenden Spielfeldes interpretieren.In the in 3 shown embodiment, the location of the character 130'-j Realized via a selection of a game field associated read coil. The localization therefore takes place via the antenna selection unit 128 by sending this to an appropriate signal from the internal control unit 124 towards a read coil via the control line 129-1 to 129-n controls. To a whole game situation at the in 3 can detect the embodiment shown, the controller 120 control each playing field or the reading coil assigned to each playing field such that, if a playing figure 130'-j is on the appropriate playing field, this gives an identification signal. Receives the control 120 upon request, no identification signal of a transponder, this can interpret the absence as a Nichtbesetztsein the relevant playing field.
Um
nun beispielsweise die Spielfigur 130'-j, die sich auf dem der Lesespule 110-i zugeordneten Spielfeld
befinden soll, durch Aktivieren der Aktionsanzeige 145'-j optisch hervorzuheben, übermittelt
die Steuerung 120, nachdem diese die Spielfigur 130'-j lokalisiert
hat, dieser eine entsprechende Befehlssequenz durch Ansteuern der
Antennenselektionseinheit 128 und der Verarbeitungseinheit 126,
so dass die Energie-/Datenleitung 129-0 mit der Lesespule 110-i gekoppelt
wird. Empfängt
der Transponder 140'-j der
Spielfigur 130'-j die
entsprechende Befehlssequenz, kann dieser die Aktionsanzeige 145'-j, also beispielsweise
die LED, so ansteuern, dass diese beispielsweise eingeschaltet wird
oder blinkt. Die hierzu notwendige Energie kann bei dem in 3 gezeigten
Ausführungsbeispiel über die
Energie-/Datenleitung 129-0 der
Spielfigur 130'-j zur
Verfügung gestellt
werden. Ergänzend
oder alternativ kann selbstverständlich
die Spielfigur 130'-j auch über einen
Energiespeicher, also beispielsweise einer Batterie oder einen Akkumulator,
verfügen. 3 zeigt somit
die Grundstruktur eines intelligenten Brettspiels am Beispiel eines
Schach spiels, das neben einer Identifizierung und Lokalisierung
der Spielfiguren auch eine Interaktion über eine Aktionsanzeige ermöglicht.For example, the character now 130'-j that are on the reading coil 110-i associated game field by activating the action display 145'-j visually highlight transmits the control 120 after this the character 130'-j has localized, this a corresponding command sequence by driving the antenna selection unit 128 and the processing unit 126 so that the power / data line 129-0 with the reading coil 110-i is coupled. Receives the transponder J-140 ' the character 130'-j the appropriate command sequence, this can the action display 145'-j , So for example, the LED, so control that it is turned on, for example, or flashing. The energy required for this can be found in the 3 shown embodiment via the power / data line 129-0 the character 130'-j to provide. In addition or alternatively, of course, the character 130'-j also have an energy storage, so for example a battery or a rechargeable battery, have. 3 Thus, the basic structure of an intelligent board game on the example of a game of chess, which allows not only an identification and localization of the characters but also an interaction via an action display.
4 zeigt
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung
für ein
Spielbrett 100 am Beispiel eines Schachspiels. Die in 4 gezeigte
erfindungsgemäße Interaktionsvorrichtung
unterscheidet sich von den in den 1–3 gezeigten
erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtungen,
insbesondere von der in 3 gezeigten nur geringfügig, weshalb
für die
Beschreibung der Funktionsweise auf die entsprechenden Beschreibungspassagen
der 1–3 verwiesen wird. 4 shows a further embodiment of an inventive interaction device for a game board 100 the example of a chess game. In the 4 The inventive interaction device shown differs from the in the 1 - 3 shown interaction devices according to the invention, in particular of the in 3 shown only slightly, which is why for the description of the operation on the corresponding description passages of 1 - 3 is referenced.
Ein
Unterschied zwischen der in 3 und in 4 gezeigten
Interaktionsvorrichtung besteht darin, dass bei dem in 4 gezeigten
Ausführungsbeispiel
die Steuerung 120 in dem Spielbrett 100 integriert
ist. Darüber
hinaus weist die Steuerung 120 abweichend von dem in 3 gezeigten
Ausführungsbeispiel
einen Mikrocontroller 124' auf,
der die Funktionen der internen Steuerungseinheit 124 und
der Antennenselektionseinheit 128 aus 3 in
sich vereint. Entsprechend ist der Mikrocontroller 124' sowohl mit
dem Schnittstellencontroller 122, bei dem es sich bei dem
in 4 gezeigten Ausführungsbeispiel um einen RS232-Controller in Form
einer integrierten Schaltung (IC = integrated circuit = integrierte
Schaltung) handelt und mit der Verarbeitungsschaltung 126 gekoppelt,
die in 4 auch als „Reader-IC" bezeichnet ist.
Ein weiterer Unterschied zwischen den Ausführungsbeispielen, die in 3 und 4 gezeigt
sind, besteht darin, dass der Mikrocontroller 124' die Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n aufgrund
der regelmäßigen rechteckigen
Anordnung der Spielfelder im Falle eines Schachspiels bzw. eines
Schachbretts durch Anwahl einer Zeile und eine Spalte erfolgt. Als
Folge sind auch die Steuerleitungen 129'-1 bis 129'-n zur Auswahl bzw. Anwahl einer
Sende-/Empfangseinrichtung 110-1 bis 110-n entsprechend
in Form von Steuerleitungen für einzelne Zeilen
k und Steuerleitungen für
einzelne Spalten i ausgeführt.
Hierbei bezeichnet in 4 N die Anzahl der Spalten (im
Falle eines Schachspiels gilt N = 8) und M die Anzahl der Zeilen
(im Falle eines Schachspiels M = 8).A difference between the in 3 and in 4 shown interaction device is that in the in 4 shown embodiment, the controller 120 in the game board 100 is integrated. In addition, the controller points 120 different from the one in 3 shown embodiment, a microcontroller 124 ' on, the functions of the internal control unit 124 and the antenna selection unit 128 out 3 united in itself. The microcontroller is corresponding 124 ' both with the interface controller 122 in which the in 4 shown embodiment is an RS232 controller in the form of an integrated circuit (IC = integrated circuit) and with the processing circuit 126 coupled in 4 Also referred to as a "reader IC." Another difference between the Embodiments, in 3 and 4 shown is that the microcontroller 124 ' the transmitting / receiving devices 110-1 to 110-n due to the regular rectangular arrangement of the playing fields in the case of a game of chess or a chess board by selecting a row and a column is done. As a result, the control lines are 129'-1 to 129'-n for selecting or selecting a transmitting / receiving device 110-1 to 110-n correspondingly in the form of control lines for individual lines k and control lines for individual columns i executed. This designates in 4 N is the number of columns (in the case of a chess game N = 8) and M is the number of rows (in the case of a chess game M = 8).
Ein
weiterer Unterschied des in 4 dargestellten
Ausführungsbeispiels
eines Spielbretts besteht im Bereich der in 4 schematisch
dargestellten Spielfiguren. So zeigt 4 eine erste
intelligente Spielfigur 130-j, die einen Transponder 140-j aufweist,
so dass die erfindungsgemäße Interaktionsvorrichtung
die Spielfigur 130-j auf dem Spielbrett lokalisieren und
identifizieren kann. Diese einfache intelligente Spielfigur 130-j entspricht
den in 1 und 2 gezeigten Spielfiguren, die
keine Aktionsanzeigevorrichtungen umfasst haben.Another difference of in 4 illustrated embodiment of a game board is in the field of in 4 schematically represented game figures. So shows 4 a first intelligent character 130-j that is a transponder 140-j has, so that the interaction device according to the invention the character 130-j locate and identify on the game board. This simple intelligent character 130-j corresponds to the in 1 and 2 Game figures shown that have not included action display devices.
4 zeigt
jedoch ebenfalls eine komplexere intelligente Spielfigur 130''-j, die neben einem Transponder 140''-j ebenfalls eine Aktionsanzeige 145''-j, also beispielsweise eine Anzeige
(Display), und eine kombinierte Logik-/Speichereinheit 148''-j aufweist, die zwischen den Transponder 140''-j und die Aktionsanzeige 145''-j geschaltet ist. Die intelligente
Spielfigur 130-j erlaubt es somit über den Transponder 140''-j Daten in die kombinierte Logik-/Speichereinheit 148''-j zu transferieren, um beispielsweise
basierend auf den dort gespeicherten Daten die Aktionsanzeige 145''-j entsprechend anzusteuern. Aufgrund
der gegenüber
dem Transponder 140-j erweiterten Funktionalität des Transponders 140''-j wird dieser auch als Transponder-Frontend mit
Spule bezeichnet. Um im weiteren Verlauf der vorliegenden Anmeldung
eine Vereinfachung der Erläuterungen
zu erreichen, werden die Spielfiguren zusammenfassend mit dem Bezugszeichen 130 bezeichnet,
es sei denn, es wird eine spezielle Ausführungsform einer Spielfigur,
beispielsweise der Spielfigur 130''-j,
beschrieben bzw. auf diese näher
eingegangen. Soweit dies im weiteren Verlauf der vorliegenden Anmeldung
nicht explizit spezifiziert ist, umfasst eine Spielfigur 130 somit
insbesondere die Spielfiguren 130-j, 130'-j und 130''-j. Entsprechendes gilt ebenfalls
für die
Transponder bzw. Transpondereinrichtungen, die im weiteren Verlauf
zusammenfassend als Transponder bzw. Transpondereinrichtung 140 bezeichnet
werden, sowie für
die Aktionsanzeigen 145 und die Korpi 135. 4 however, also shows a more complex intelligent character 130 '' - j next to a transponder 140 '' - j also an action display 145 '' - j , so for example, a display, and a combined logic / memory unit 148 '' - j that is between the transponders 140 '' - j and the action indicator 145 '' - j is switched. The intelligent character 130-j thus allows it via the transponder 140 '' - j Data in the combined logic / memory unit 148 '' - j to transfer, for example, based on the data stored there, the action display 145 '' - j to control accordingly. Because of the opposite the transponder 140-j extended functionality of the transponder 140 '' - j this is also referred to as a transponder front end with coil. In order to achieve a simplification of the explanations in the further course of the present application, the game figures are summarized by the reference numeral 130 unless it becomes a particular embodiment of a game character, such as the game character 130 '' - j , described or discussed in more detail. Unless otherwise explicitly specified in the further course of the present application, a game character comprises 130 thus in particular the game characters 130-j . 130'-j and 130 '' - j , The same also applies to the transponder or transponder devices, which in the further course summarize as a transponder or transponder device 140 as well as for the action displays 145 and the Korpi 135 ,
Das
in 4 gezeigte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung
erlaubt im Vergleich zu den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen
eine komplexere Interaktion mit dem Spieler oder den Spielern. Jeder
Spielstein 130 erhält
einen sogenannten Transponder 140-j oder einen komplexeren
Transponder 140''-j, beispielsweise
in Form einer komplexeren RFID-Einheit. Der Transponder 140 stellt
im Prinzip einen kleinen Datenspeicher dar, der zusätzlich eine
drahtlose Übertragung
von Daten über
kurze Distanzen erlaubt. Genauer gesagt erlaubt es diese als RFID
bekannte Technologie, Daten drahtlos über kurze Distanzen zu speichern
und wieder auszulesen. So können
auf dem Transponder 140 Informationen zur jeweiligen Spielfigur 130 abgelegt
werden. Wie bereits erläutert wurde,
zählen
hierzu beispielsweise Informationen seine Farbe und seine Funktion
im Spiel betreffend dazu. Es können
jedoch auch andere Informationen in den Transponder 140 abgelegt
werden, wie etwa eine Seriennummer, ein Produktionsdatum und -zeitpunkt
oder andere Informationen.This in 4 shown embodiment of an inventive interaction device allows in comparison to the previously described embodiments, a more complex interaction with the player or the players. Every game piece 130 receives a so-called transponder 140-j or a more complex transponder 140 '' - j , for example in the form of a more complex RFID unit. The transponder 140 In principle, it represents a small data storage that additionally allows wireless transmission of data over short distances. More specifically, this technology, known as RFID, allows wireless data to be stored and read out over short distances. So can on the transponder 140 Information about the respective character 130 be filed. As already explained, this includes, for example, information about its color and its function in the game. However, there may be other information in the transponder 140 such as a serial number, a production date and time or other information.
Auf
dem Spielbrett 100 wird jedes Feld bzw. Spielfeld mit einer
Lesespule bzw. mit einer kompletten Lese-/Schreibeinheit 110-1 bis 110-n als
Sende-/Empfangseinrichtung
so ausgestattet, dass sie einen Spielstein, beispielsweise den Spielstein 130-j oder
den Spielstein 130''-j, der mit
einem Transponder 140-j oder einer komplexeren RFID-Einheit 140''-j ausgestattet ist und auf diesem
Feld steht, erfassen kann. Hierbei können die integrierten Transponder 140-j oder
die integrierten komplexeren RFID-Einheiten 140''-j sowohl aktiv oder passiv ausgelegt
sein. Im Falle einer Auslegung als aktive RFID-Einheiten weisen
die betreffenden Spielfiguren im Allgemeinen eine zusätzliche
Energiequelle, beispielsweise eine Batterie oder einen Akkumulator, auf.On the game board 100 each field or playing field with a read coil or with a complete read / write unit 110-1 to 110-n equipped as a transmitting / receiving device so that they have a game piece, such as the game piece 130-j or the game piece 130 '' - j that with a transponder 140-j or a more complex RFID unit 140 '' - j equipped and standing on this field can capture. Here, the integrated transponder 140-j or the more complex integrated RFID units 140 '' - j be designed to be active or passive. In the case of a design as active RFID units, the respective game characters generally have an additional energy source, for example a battery or an accumulator.
Über die
Information, an welcher Lesespule bzw. an welcher Leseeinheit eine
Spielfigur erfasst wurde, kann die Position auf dem Spielfeld ermittelt werden.
Die Information, um welche Figur es sich dabei handelt, kann aus
dem Transponder 140 der jeweiligen Spielfigur 130 ausgelesen
werden. Die Information über
die Verteilung der Spielfiguren auf dem Brett erfolgt dadurch, dass
eine übergeordnete
Recheneinheit bzw. Prozessoreinrichtung, beispielsweise zyklisch
oder ergebnisgesteuert, jede Lesespule der Mehrzahl von Lesespulen 110-1 bis 110-n abfragt und
das Ergebnis dieser Abfrage, also die Information, ob das betreffende
Spielfeld belegt ist und, falls ja, mit welchem oder welchen Steinen
oder Spielfiguren 130, weitergibt oder zwischenspeichert.The position on the playing field can be determined via the information on which reading coil or on which reading unit a playing piece has been detected. The information about which character is involved can be obtained from the transponder 140 the respective character 130 be read out. The information about the distribution of the game pieces on the board takes place in that a higher-level arithmetic unit or processor device, for example cyclically or result-controlled, each read coil of the plurality of read coils 110-1 to 110-n queries and the result of this query, ie the information as to whether the game field is occupied and, if so, with which or which stones or game pieces 130 , resubscribes or caches.
Der
Verlauf eines Spielzuges ergibt sich aus der zeitlichen Veränderung
von Spielsituationen. Um einen Spielzug erfassen zu können, müssen somit alle
Positionen auf einem Spielbrett ausreichend schnell ausgelesen werden
können,
was beispielsweise die RFID-Technologie zusammen mit einem Spielcomputer
problemlos ermöglicht.The course of a turn results from the temporal change of game situations. In order to capture a turn, all positions on a board must be sufficient can be read quickly, which, for example, the RFID technology together with a game computer easily allows.
Wie
bereits skizziert wurde, besteht die weitere Möglichkeit, im Gegenzug neben
Lesevorgängen
auch Schreibvorgänge
erfolgen zu lassen. Dabei werden Befehle von der übergeordneten
Recheneinheit über
die Verarbeitungsschaltung 126 (Lese-/Schreibstation bzw.
RFID-Reader) an die Elektronik des Spielsteins 130''-j weitergegeben. Genauer gesagt
empfängt
der Transponder bzw. die komplexere RFID-Einheit 140''-j den entsprechenden Befehl, übermittelt
diesen an die kombinierte Logik-/Speichereinheit 148''-j, die wiederum die Aktionsanzeige 145''-j, beispielsweise eine LED oder
ein Display, entsprechend ansteuern kann. Dadurch kann beispielsweise
mit einer LED oder einem kleinen Display der nächste Zug bzw. die nächste Funktion
im Rahmen des Spiels angezeigt werden.As has already been outlined, there is the further possibility, in addition to read operations, of writing operations. In this case, commands from the higher-level arithmetic unit via the processing circuit 126 (Read / write station or RFID reader) to the electronics of the game piece 130 '' - j passed. More specifically, the transponder or the more complex RFID unit receives 140 '' - j the corresponding command, transmits this to the combined logic / memory unit 148 '' - j , in turn, the action indicator 145 '' - j , For example, an LED or a display, can control accordingly. As a result, for example, with an LED or a small display of the next train or the next function can be displayed in the context of the game.
Die
kombinierte Logik-/Speichereinheit 148''-j ermöglicht es
so, zusammen mit einer Energiespeichereinrichtung auch dann noch
die Aktionsanzeige 145''-j der Spielfigur 130''-j zu aktivieren, wenn die Spielfigur 130''-j von dem betreffenden Spieler
in die Hand genommen wird und kurzzeitig von dem Spielbrett 100 entfernt
wird. Ohne eine entsprechende Logik-/Speichereinheit 148''-j zusammen mit einer entsprechenden
Energiespeichereinrichtung würde
die Aktionsanzeige 145''-j erlöschen bzw.
deaktiviert werden, wenn der Spieler die Spielfigur von dem Spielbrett 100 entfernt.The combined logic / memory unit 148 '' - j makes it possible, then with an energy storage device and the action display 145 '' - j the character 130 '' - j to activate when the game piece 130 '' - j taken by the player in question and briefly from the game board 100 Will get removed. Without a corresponding logic / memory unit 148 '' - j together with a corresponding energy storage device, the action display would 145 '' - j be turned off or off when the player from the game board of the game board 100 away.
Mit
Hilfe mehrerer vernetzter erfindungsgemäßer Interaktionsvorrichtungen
ist auch eine Synchronisation räumlich
getrennter Brettspiele möglich. Sind
Spieler räumlich
voneinander getrennt, so besteht durch eine Vernetzung der zuvor
beschriebenen Einheiten bzw. Interaktionsvorrichtungen die Möglichkeit,
die verschiedenen Spieler mit einem physikalischen Spielbrett 100 zu
vereinen und so zu synchronisieren. Das heißt, es ist mehreren Spielern möglich, via
Internet oder anderer Netzverbindungen (beispielsweise über Funkverbindungen,
wie etwa Bluetooth®) an unterschiedlichen
Orten ein gemeinsames Brettspiel oder ein artverwandtes Spiel zu spielen.With the aid of several networked interaction devices according to the invention, a synchronization of spatially separated board games is also possible. If players are spatially separated from one another, networking of the units or interaction devices described above makes it possible for the various players to have a physical game board 100 to unite and to synchronize so. That is, it is possible multiple players via the Internet or other network connections (for example, via wireless connections such as Bluetooth ®) to play in different places a common board game or a congener game.
5 zeigt
schematisch eine Vernetzung mehrerer Spieler und ihrer Spielbretter über ein
Netzwerk. Genauer gesagt zeigt 5 eine Vernetzung einer
Mehrzahl von Spielern 200-1 bis 200-S mit Hilfe einer
Mehrzahl erfindungsgemäßer Interaktionsvorrichtungen 210-1 bis 210-S,
die in 5 auch als „Schreib-/Lesegeräte" bezeichnet sind.
Die erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtungen 210-1 bis 210-S der
Spieler 200-1 bis 200-S sind jeweils mit einem
Spielbrett 220-1 bis 220-S der Spieler gekoppelt oder
verbunden und erfassen die Stellungen von Spielfiguren bzw. Spielsteinen 130 auf
den jeweiligen Spielbrettern 220-1 bis 220-S der verschiedenen Spieler 200-1 bis 200-S.
Die Interaktionsvorrichtungen 210-1 bis 210-S sind
jeweils über
eine entsprechende Anbindung 230-1 bis 230-S,
die eine bidirektionale Kommunikation ermöglichen und beispielsweise
per Kabel oder per Funk erfolgen kann, mit jeweils einem PC bzw.
einer entsprechenden Prozessoreinrichtung 240-1 bis 240-S gekoppelt.
Die PCs 240-1 bis 240-S der Spieler 200-1 bis 200-S sind über eine
Netzwerkverbindung 250, also beispielsweise eine Internetverbindung
oder eine Funkverbindung, miteinander verbunden, so dass die zugehörigen, PCs 240-1 bis 240-S miteinander
Daten austauschen können,
um eine Synchronisation der Spielbretter 220-1 bis 220-S der
Spieler zu ermöglichen. 5 schematically shows networking of multiple players and their game boards over a network. More specifically shows 5 a networking of a plurality of players 200-1 to 200-S with the aid of a plurality of inventive interaction devices 210-1 to 210-S , in the 5 also referred to as "read / write devices." The interaction devices according to the invention 210-1 to 210-S the player 200-1 to 200-S are each with a game board 220-1 to 220-S the player coupled or connected and capture the positions of pieces or game pieces 130 on the respective game boards 220-1 to 220-S the different players 200-1 to 200-S , The interaction devices 210-1 to 210-S each have a corresponding connection 230-1 to 230-S that allow bi-directional communication and can be done for example by cable or by radio, each with a PC or a corresponding processor device 240-1 to 240-S coupled. The PCs 240-1 to 240-S the player 200-1 to 200-S are over a network connection 250 So, for example, an internet connection or a wireless connection, connected to each other, so that the associated, PCs 240-1 to 240-S can exchange data with each other to synchronize the game boards 220-1 to 220-S to enable the player.
Dies
wird am Beispiel eines Schachspiels via Internet zweier Spieler 200-1 und 200-2 (S
= 2) erläutert.
Die zwei Spieler 200-1 und 200-2 verfügen an unterschiedlichen
Orten über
jeweils ein Schachbrett 220-1, 220-2 mit sämtlichen
Figuren 130. Beide Bretter bzw. Spielbretter 220-1, 220-2 sind über eine
Datenleitung, genauer gesagt über
die erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtungen 210-1, 210-2,
zwei zugehörige
Prozessoreinrichtungen 240-1, 240-2 und eine Netzwerkverbindung 250 (mittelbar)
miteinander verbunden. Die Elektronik, also die beiden PCs 240-1 und 240-2 zusammen
mit den Interaktionsvorrichtungen 210-1, 210-2 stellen
sicher, dass die beiden Spielbretter 220-1, 220-2 stets
die gleiche Aufstellung aller Spielfiguren aufweisen.This becomes the example of a game of chess via the Internet of two players 200-1 and 200-2 (S = 2) explained. The two players 200-1 and 200-2 each have a chessboard at different locations 220-1 . 220-2 with all figures 130 , Both boards or game boards 220-1 . 220-2 are via a data line, more specifically via the interaction devices according to the invention 210-1 . 210-2 , two associated processor devices 240-1 . 240-2 and a network connection 250 (indirectly) connected. The electronics, so the two PCs 240-1 and 240-2 together with the interaction devices 210-1 . 210-2 Make sure the two game boards 220-1 . 220-2 always have the same list of all the characters.
In
jeder Spielfigur, sowie in jedem Spielfeld 220-1, 220-2 ist
ein optischer Signalgeber, beispielsweise eine LED, oder ein kleines
Anzeigeelement integriert. Ist die Aufstellung der Figuren auf beiden Brettern 220-1, 220-2 identisch,
wird kein optisches Signal ausgegeben. Verändert jedoch ein Spieler die Konfiguration
seiner Figuren, wird dies auf dem Brett des Gegenspielers optisch
signalisiert. Die Anzeige der neuen Spielposition kann beispielsweise
durch wechselseitiges Blinken der veränderten Spielfigur 130 und
des Spielfeldes auf dem Spielbrett 220-1, 220-2 mit der
neuen Position der veränderten
Spielfigur erfolgen. Stellt der Gegenspieler die blinkende Spielfigur
auf das blinkende Spielfeld, so synchronisiert er beide Spielbretter 220-1, 220-2 hierdurch. Dies
wird von der angeschlossenen Prozessoreinrichtung bzw. dem angeschlossenen
PC erkannt, woraufhin die optischen Signale abgeschaltet bzw. eingestellt
werden. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass beide Spieler 200-1, 200-2 immer
die gleiche Aufstellung vor Augen haben. Abweichungen der beiden
Spielbretter 220-1, 220-2 können sofort signalisiert werden.In every character, as well as in every playing field 220-1 . 220-2 is an optical signal transmitter, such as an LED, or integrated a small display element. Is the lineup of figures on both boards 220-1 . 220-2 identical, no optical signal is output. However, if a player changes the configuration of his pieces, this is visually signaled on the opponent's board. The display of the new game position, for example, by alternately flashing the changed character 130 and the playing field on the game board 220-1 . 220-2 done with the new position of the changed character. If the opponent places the flashing player on the flashing playing field, he synchronizes both game boards 220-1 . 220-2 thereby. This is detected by the connected processor device or the connected PC, whereupon the optical signals are switched off or set. This will ensure that both players 200-1 . 200-2 always have the same setup in mind. Deviations of the two game boards 220-1 . 220-2 can be signaled immediately.
Bewegt
also beispielsweise Spieler 1 200-1 eine Spielfigur auf
seinem Spielbrett 220-1, so detektiert die erfindungsgemäße Interaktionsvorrichtung 210-1 dies, übermittelt
die Daten über
die Anbindung 230-1 an den PC 240-1, der dies über die
Netzwerkverbindung 250 dem PC des Gegenspielers 240-2 kommuniziert.
Der PC des Gegenspielers 240-2 übermittelt über die Anbindung 230-2 der
erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung 210-2 des
Gegenspielers entsprechende Befehlssequenzen, so dass der Zug von
Spieler 1 auf dem Spielbrett 220-2 von Spieler 2 beispielsweise
auf die beschriebene Art und Weise optisch hervorgehoben wird. Spieler
2 hat nun die Möglichkeit,
den Spielzug von Spieler 1 auf seinem Spielbrett 220-2 nachzuvollziehen
und so die Bretter 220-1 und 220-2 wieder zu synchronisieren. Dies
registriert die erfindungsgemäße Interaktionsvorrichtung 210-2 und übermittelt
dies dem PC 240-2, der die Interaktionsvorrichtung 210-2 anweist, die
optischen Hervorhebungen rückgängig zu
machen.For example, move player 1 200-1 a pawn on his game board 220-1 , the interaction device according to the invention thus detects 210-1 this, transmits the data via the connection 230-1 to the PC 240-1 that over the network connection 250 the PC of the opponent 240-2 communicated. The PC of the opponent 240-2 transmitted via the connection 230-2 the interaction device according to the invention 210-2 the opponent corresponding command sequences, so that the turn of player 1 on the game board 220-2 by player 2, for example, in the manner described is highlighted. Player 2 now has the option to play Player 1 on his board 220-2 retrace and so the boards 220-1 and 220-2 to synchronize again. This registers the interaction device according to the invention 210-2 and transmits this to the PC 240-2 who is the interaction device 210-2 instructs to undo the visual highlights.
Die
beschriebene Vernetzung ist jedoch nicht auf ein Schachspiel oder
zwei Spieler (S = 2) beschränkt.
Ebenso können,
wie 5 dies angedeutet hat, mehr als zwei Spieler mit
Hilfe entsprechender Interaktionsvorrichtungen und einer Netzwerkverbindung
synchronisiert werden. Je nach Spiel kann es hierbei notwendig sein,
verschiedenen Spieler verschiedene Berechtigungen einzuräumen, so
dass manche Spieler aktiv an dem betreffenden Spiel, manche nur
beobachtend an dem entsprechenden Spiel teilnehmen können. Darüber hinaus ist
eine entsprechende Vernetzung mit allen im Rahmen der vorliegenden
Anmeldung beschriebenen Ausführungsbeispiele
einer erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung
kombinierbar.However, the described networking is not limited to one game of chess or two players (S = 2). Likewise, how can 5 this has indicated that more than two players are synchronized using appropriate interaction devices and a network connection. Depending on the game, it may be necessary to give different players different permissions, so that some players can actively participate in the game in question, some only observing the corresponding game. In addition, a corresponding cross-linking with all described in the context of the present application embodiments of an inventive interaction device can be combined.
Nicht
nur klassische Brettspiele, wie Schach, Dame, Mühle, Backgammon oder Mensch ärgere dich
nicht, können
mit Hilfe einer erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung
versehen werden. Vielmehr können
auch Spiele wie beispielsweise Memory oder Domino mit Hilfe einer
erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung
gespielt werden, also grundsätzlich alle
Spiele, bei denen die Spielfiguren Spielsteine oder Spielkarten
auch unregelmäßig, nicht
auf definierten Spielfeldern abgelegt werden. Handelt es sich beispielsweise
um Spielarten wie Memory, so kann das Spielbrett 100 beispielsweise
auch eine Folie sein, in der sowohl die Elektronikeinheit bzw. Steuerung 120 als
auch die Sende-/Empfangseinrichtung 110-1 bis 110-n bzw.
die Lese-/Schreibspulen
integriert sind.Not only classic board games, such as chess, queen, mill, backgammon or human being annoyed you can be provided with the help of an inventive interaction device. Rather, games such as Memory or Domino can be played using an inventive interaction device, so basically all games in which the game pieces tokens or playing cards are also irregular, not stored on defined playing fields. For example, if games such as memory are involved, the game board may be 100 For example, be a film in which both the electronics unit or control 120 as well as the transceiver 110-1 to 110-n or the read / write coils are integrated.
In
diesem Fall handelt es sich bei den Spielsteinen 130-1 bis 130-m um
die Karten des Memoryspiels bzw. um die Spielsteine im Falle eines
Dominospiels. Die Aktionsanzeigen, also beispielsweise die LEDs
oder die Anzeigen (Displays), sind auf der Rückseite der Spielkarten oder
der Dominosteine angeordnet. Die Anzeige, welche Karte ein Mitspieler bewegt
bzw. verändert
hat, erfolgt beispielsweise durch eine einfache optische Anzeige
(LED) in Verbindung mit den auf der betreffenden Memorykarte aufgedruckten
Symbolen. Die Darstellung der Memorysymbole, die ein Mitspieler,
der räumlich
von dem Spieler getrennt ist, kann also durch diese vergleichsweise
einfache Methode erfolgen. Bei höherwertigen Ausführungen
eines entsprechenden Memoryspiels mit einer erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung können die
Spielsymbole auch direkt auf einem Display angezeigt werden, das
auf der Rückseite
der Memorykarten integriert ist.In this case, the pieces are 130-1 to 130 m around the cards of the memory game or the game pieces in the case of a domino game. The action displays, such as the LEDs or the displays, are located on the back of the playing cards or dominoes. The display of which card a player has moved or changed, for example, by a simple visual display (LED) in conjunction with the symbols printed on the memory card in question. The representation of the memory symbols that a player, who is spatially separated from the player, so can be done by this comparatively simple method. In higher-value embodiments of a corresponding memory game with an interaction device according to the invention, the game symbols can also be displayed directly on a display which is integrated on the back of the memory cards.
Um
den Spielern eine möglichst
natürliche Art
und Weise des Spielens zu ermöglichen,
stellt es einen wesentlichen Aspekt bei diesem Ausführungsbeispiel
eines Memoryspiels dar, dass die Memorykarten nicht auf einem vordefinierten
Feld von Kartenablageplätzen
angeordnet sein sollten. Mit anderen Worten ist es für das Spielerlebnis
sehr wichtig, dass die Spieler die Memorykarten ihres Memoryspiels auch
in einer ungeordneten Art und Weise auf dem Spielbrett 100 verteilen
dürfen
und nicht an vordefinierte Ablageflächen bzw. Spielfelder, die
beispielsweise eine regelmäßige Anordnung
mit einem regelmäßigen Muster
bilden, gebunden sind. Um dieses Spielerlebnis den Spielern zu ermöglichen,
ist es notwendig, das Spielbrett 100 bzw. die Anordnung
der Mehrzahl von Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n so
auszulegen, dass eine quasi kontinuierliche bzw. eine quasi beliebige
Anordnung der Memorykarten bzw. der Spielsteine möglich ist.
Wie im Zusammenhang mit den 1 und 2 bereits
dargelegt wurde, kann dies dadurch erreicht werden, dass die Anzahl
der Spulen bzw. der Sende-/Empfangseinrichtungen 110-1 bis 110-n sehr
viel größer als
die Anzahl der entsprechenden Spielsteine bzw. Memorykarten ist,
um diese quasi beliebige Aufstellung oder Auslegung der Spielsteine
auf dem Spielbrett bzw. der Spielfolie zu ermöglichen.In order to allow players the most natural way of playing, it is an important aspect of this embodiment of a memory game that the memory cards should not be located on a predefined field of card slots. In other words, it is very important for the gaming experience that the players also play the memory cards of their memory game in a disorderly manner on the game board 100 and are not bound to predefined storage areas or playing fields, which form, for example, a regular arrangement with a regular pattern. In order to enable this gaming experience to the players, it is necessary to the game board 100 or the arrangement of the plurality of transmitting / receiving devices 110-1 to 110-n be interpreted so that a quasi-continuous or a quasi arbitrary arrangement of the memory cards or the game pieces is possible. As related to the 1 and 2 has already been stated, this can be achieved in that the number of coils or the transmitting / receiving devices 110-1 to 110-n much larger than the number of corresponding pieces or memory cards is to allow this quasi arbitrary placement or interpretation of the pieces on the game board or the game.
So
ist auch ein Memoryspiel zweier räumlich getrennter Spieler möglich, die
mit Hilfe zweier erfindungsgemäßer Interaktionsvorrichtungen über eine Netzwerkverbindung
ihr Spiel synchronisieren. Jeder der beiden Spieler „wirft" die Spielkarten
seines Spiels auf das Spielbrett bzw. die Spielfolie hin, so wie
dies auch bei einem herkömmlichen
Memoryspiel der Fall wäre,
wobei allerdings in diesem Fall die beiden Spieler selbstverständlich mit
nur einem Memoryspiel spielen könnten.
Die Synchronisation wird, wie im Zusammenhang mit 5 geschildert,
mit Hilfe zweier erfindungsgemäßer Interaktionsvorrichtungen 210-1, 210-2 und
zweier Prozessoreinrichtungen 240-1, 240-2, beispiels weise
PCs, realisiert. Zieht im Verlauf des Spiels beispielsweise der
erste Spieler zwei beliebige Karten, legt diese also um, registriert die
erfindungsgemäße Interaktionsvorrichtung
dies und übermittelt über die
Netzwerkverbindung der Interaktionsvorrichtung des zweiten Spielers
die entsprechende Information, so dass diese die zugehörigen Karten
seines Memoryspiels, die mit der Rückseite dem zweiten Spieler
zugewandt auf der Spielfolie liegen, optisch hervorhebt. Dies kann
beispielsweise durch das Aufleuchten der in den Memorykarten integrierten
LEDs erfolgen. Der zweite Spieler hat daraufhin die Möglichkeit,
die beiden erleuchteten Karten anzuheben, sich die Symbole einzuprägen und
die Karten anschließend
wieder verdeckt auf die Spielfolie abzulegen. Im Falle der höherwertigen Ausgabe
eines Memoryspiels mit einer erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung
kann auf dem in der Rückseite
der Memorykarten integrierten Display auch das Bild bzw. Symbol
der entsprechenden Karte angezeigt werden, so dass der zweite Spieler
diese Karten nicht aufnehmen muss. Darüber hinaus kann die auf den
zugehörigen
Prozessoreinrichtungen ablaufende Software Vorsichtsmaßnahmen
aufweisen, die einen Betrugsversuch eines Mitspielers erschweren
bzw. unmöglich
machen. So kann beispielsweise die Zeit, die ein Spieler eine Karte
aufgedeckt hingelegt hat, begrenzt werden, oder auch eine Neuorientierung
von im Spielverlauf aufgedeckten Spielkarten räumlich begrenzt werden, so
dass ein Mitspieler nicht seine Karten den Symbolen entsprechend
neu anordnen kann.Thus, a memory game of two spatially separated players is possible to synchronize their game with the help of two inventive interaction devices via a network connection. Each of the two players "tosses" the game cards of his game on the game board or the game slide, as would be the case with a conventional memory game, but in this case, the two players could of course play with only one memory game will, as related to 5 described, with the aid of two inventive interaction devices 210-1 . 210-2 and two processor devices 240-1 . 240-2 , example, PCs, realized. In the course of the game, for example, if the first player draws any two cards, ie transfers them, the interaction device according to the invention registers them and transmits the corresponding information via the network connection of the interaction device of the second player, so that they belong to them cards of his memory game, which are facing the second player facing the back of the game, optically highlights. This can be done, for example, by lighting up the LEDs integrated in the memory cards. The second player then has the opportunity to raise the two illuminated cards, memorizing the symbols and then put the cards back face down on the game slide. In the case of higher-value output of a memory game with an interaction device according to the invention, the image or symbol of the corresponding card can be displayed on the display integrated in the back of the memory cards, so that the second player does not have to record these cards. In addition, the software running on the associated processor devices can have precautionary measures that make it difficult or impossible for a fellow user to attempt fraud. For example, the time a player has laid a card face down may be limited, or even a reorientation of playing cards revealed during the course of the game may be spatially limited so that a teammate can not reorder his cards according to the symbols.
Dieses
Ausführungsbeispiel
zeigt, dass mit Hilfe der erfindungsgemäßen Interaktionsvorrichtung interaktive
Spielkonzepte realisiert werden können, die vorher nicht möglich waren,
da ohne eine entsprechende erfindungsgemäße Interaktionsvorrichtung
die Karten markiert werden müssten,
um einem räumlich
entfernten Mitspieler ein Umdrehen der Memorykarten zu ermöglichen.
Diese Markierungen reduzieren jedoch bei einer zu komplexen Auslegung derselben
den Spielspaß erheblich
und vereinfachen das Spiel im Falle einer zu geringern Komplexität, da die
Gefahr besteht, dass ein Spieler bereits nach wenigen Partien die
Markierungen den auf der Rückseite
abgebildeten Kartensymbolen zuordnen kann.This
embodiment
shows that using the interaction device according to the invention interactive
Game concepts can be realized that were not possible before
since without a corresponding inventive interaction device
the cards would have to be marked,
around a spatially
remote players to turn over the memory cards.
However, these markings reduce the complexity of designing them
the fun much
and simplify the game in case of too little complexity, since the
There is a risk that a player after only a few games
Marks the one on the back
map maps can assign.
Obwohl
in den bevorzugten Ausführungsbeispielen
die Aktionsanzeigen der Spielfiguren 130 im Wesentlichen
Anzeigen, also LEDs und andere Displays, umfasst haben, können die
Spielfiguren auch andere Aktoren oder Sensoren umfassen. So können beispielsweise
in die Spielfiguren 130 Sensoren integriert werden, die
beispielsweise ein Anheben einer Figur 130 durch einen
Beschleunigungssensor oder einen Temperatursensor, der auf die Wärme einer menschlichen
Hand anspricht, detektiert. Ebenso können die Figuren Aktoren umfassen,
so dass auch Kinderspiele realisiert werden, bei denen beispielsweise
Spielfiguren 130 einen Arm mit einer Keule heben und senken,
wenn die betreffende Spielfigur eine andere Spielfigur „schlägt" und damit aus dem
Spiel nimmt.Although in the preferred embodiments, the action displays of the game pieces 130 essentially include displays, ie LEDs and other displays, the game pieces may also include other actuators or sensors. For example, in the game pieces 130 Sensors are integrated, for example, a lifting a figure 130 by an acceleration sensor or a temperature sensor responsive to the heat of a human hand. Likewise, the figures may include actuators, so that children's games are realized in which, for example, game figures 130 raise and lower an arm with a club when the character in question "beats" another character and thus takes it out of the game.
Das
erfindungsgemäße Verfahren
ermöglicht
also eine Identifizierung, Lokalisierung und Vernetzung von Spielbrettern,
Spielsteinen oder artverwandter Funktionseinheiten. Darüber hinaus
bietet das erfindungsgemäße Verfahren
zusätzlich
die Möglichkeit,
neben der Identifizierung und Lokalisierung auch Aktionen bzw. Reaktionen
in den Spielsteinen und dem Spielbrett hervorzurufen. Die Spielbretter
können
auch eine andere Form haben. Beispielsweise kann es sich um eine
Folie mit integrierten Spulen bzw. Sende-/Empfangseinrichtungen und integrierter
Elektronik bzw. Steuerung handeln, um Spiele wie Domino, Memory
oder ähnlich
funktionierende Verfahren bzw. Spiele realisieren zu können. Die
erfindungsgemäße Interaktionsvorrichtung
und das erfindungsgemäße Verfahren
ermöglichen
so eine Umsetzung bzw. ein Erschaffen von intelligenten Brettspielen
und anderen Spielen. Darüber
hinaus ermöglichen
die erfindungsgemäße Interaktionsvorrichtung
und das erfindungsgemäße Verfahren
eine Identifikation, Lokalisierung und Vernetzung von Spielsteinen 130,
Spielbrettern 100, 220-1 bis 220-S und
Spielern 200-1 bis 200-S.The method according to the invention thus makes it possible to identify, locate and connect game boards, game pieces or related functional units. In addition, the method according to the invention additionally offers the possibility, in addition to the identification and localization, of producing actions or reactions in the game pieces and the game board. The game boards can also have a different shape. For example, it can be a film with integrated coils or transmitting / receiving devices and integrated electronics or control in order to be able to realize games such as Domino, Memory or similar processes or games. The interaction device according to the invention and the method according to the invention thus make it possible to implement intelligent board games and other games. In addition, the interaction device according to the invention and the method according to the invention make it possible to identify, locate and connect tokens 130 , Game boards 100 . 220-1 to 220-S and players 200-1 to 200-S ,
Abhängig von
den Gegebenheiten kann das erfindungsgemäße Verfahren zum Lokalisieren
und Identifizieren von Spielfiguren in Hardware oder in Software
implementiert werden. Die Implementierung kann auf einem digitalen
Speichermedium, insbesondere einer Diskette, CD oder DVD, mit elektronisch
auslesbaren Steuersignalen erfolgen, die so mit einem programmierbaren
Computersystem zusammenwirken können,
dass das erfindungsgemäße Verfahren
zum Lokalisieren und Identifizieren von Spielfiguren ausgeführt wird.
Allgemein besteht die Erfindung somit auch in einem Softwareprogrammprodukt
bzw. einem Computerprogrammprodukt bzw. einem Programmprodukt mit
einem auf einem maschinenlesbaren Träger gespeicherten Programmcode
zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens,
wenn das Softwareprogrammprodukt auf einem Rechner oder auf einem
Prozessor abläuft.
In anderen Worten ausgedrückt
kann die Erfindung somit als ein Computerprogramm bzw. Softwareprogramm
bzw. Programm mit einem Programmcode zur Durchführung des Verfahrens realisiert
werden, wenn das Programm auf einem Prozessor abläuft. Der
Prozessor kann hierbei von einem Computer, einer Chipkarte (Smartcard),
einem Spielecomputer oder einem anderen integrierten Schaltkreis
gebildet sein.Depending on
the circumstances, the inventive method for localizing
and identifying game characters in hardware or in software
be implemented. The implementation can be on a digital
Storage medium, in particular a floppy disk, CD or DVD, with electronic
readable control signals, the so with a programmable
Computer system can interact,
that the inventive method
to locate and identify game characters.
Generally, the invention thus also consists in a software program product
or a computer program product or a program product with
a program code stored on a machine-readable medium
to carry out
of the method according to the invention,
if the software program product is on a machine or on a computer
Processor expires.
In other words
Thus, the invention can be considered as a computer program or software program
or program realized with a program code for performing the method
when the program runs on a processor. Of the
Processor can in this case from a computer, a smart card,
a game computer or other integrated circuit
be formed.