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DE102006009386A1 - Dekorative Abdeckvorrichtung für eine spaltförmige Öffnung - Google Patents

Dekorative Abdeckvorrichtung für eine spaltförmige Öffnung Download PDF

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DE102006009386A1
DE102006009386A1 DE102006009386A DE102006009386A DE102006009386A1 DE 102006009386 A1 DE102006009386 A1 DE 102006009386A1 DE 102006009386 A DE102006009386 A DE 102006009386A DE 102006009386 A DE102006009386 A DE 102006009386A DE 102006009386 A1 DE102006009386 A1 DE 102006009386A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cover
sealing
covering device
door panel
decorative
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102006009386A
Other languages
English (en)
Inventor
Dierk Dipl.-Ing. Warburg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WKW Engineering GmbH
Original Assignee
WKW Erbsloeh Automotive GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WKW Erbsloeh Automotive GmbH filed Critical WKW Erbsloeh Automotive GmbH
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Publication of DE102006009386A1 publication Critical patent/DE102006009386A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J10/00Sealing arrangements
    • B60J10/70Sealing arrangements specially adapted for windows or windscreens
    • B60J10/74Sealing arrangements specially adapted for windows or windscreens for sliding window panes, e.g. sash guides
    • B60J10/75Sealing arrangements specially adapted for windows or windscreens for sliding window panes, e.g. sash guides for sealing the lower part of the panes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J10/00Sealing arrangements
    • B60J10/20Sealing arrangements characterised by the shape
    • B60J10/26Sealing arrangements characterised by the shape characterised by the surface shape
    • B60J10/265Sealing arrangements characterised by the shape characterised by the surface shape the surface being primarily decorative

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine dekorative Abdeckvorrichtung für eine spaltförmige Öffnung, insbesondere zur gleichzeitigen Abdeckung und Abdichtung eines Fensterschachtes in einer Kraftfahrzeugtür.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine dekorative Abdeckvorrichtung für eine spaltförmige Öffnung, insbesondere zur Abdeckung und Abdichtung eines Fensterschachtes in einer Kraftfahrzeugtür.
  • Bekannte Vorrichtungen weisen mindestens ein Dichtungselement, einen damit verbundenen Befestigungsbereich zur Festlegung im Bereich des oberen Randes der Öffnung und eine Zierleiste auf, die in der Regel formschlüssig mit der Abdeckvorrichtung verbunden ist.
  • Eine bekannte Anordnung zum Abdichten des Fensterschachtes eines Kraftfahrzeuges wird in der DE 102 59 843 B3 beschrieben. Diese Anordnung weist zwei Dichtlippen auf, die bei eingefahrener Fensterscheibe den Fensterschacht abdichten und sich beim Ausfahren der Fensterscheibe an die Fensterscheibe anlegen. Diese Dichtlippen sind an einem Haltebereich der Anordnung angeformt. Der im Querschnitt U-förmige Haltebereich ist an einem Flansch der Tür festgelegt. An einer Außenseite der Dichtanordnung ist eine Zierleiste vorgesehen, die über eine Hakenverbindung mit der Dichtanordnung verbunden ist. Wird bei einer solchen Anordnung die bewegliche Scheibe heruntergefahren, so bleibt insbesondere die obere Dichtlippe solange in Kontakt mit der Scheibe, bis die Oberkante der Scheibe vollständig im Fensterschacht verschwindet. Der verbleibende Spalt wird durch die Dichtlippe in der Regel geschlossen, indem die Dichtlippe sich am inneren Türblech anlegt und somit den Spalt optisch kaschiert. Die spaltförmige Öffnung ist jedoch durch die elastischen Lippen nicht komplett geschlossen und weist zudem den Nachteil auf, dass sich der Fahrer des Kraftfahrzeuges in diesem Bereich leicht beschmutzen kann. Darüber hinaus kann die an der Außenseite vorgesehene Zierleiste den Einblick in diesen oberen Bereich des Türschachtes nicht verhindern, so dass der Blick eines Betrachters vom äußeren Türblech über die Zierleiste hin zur inneren dekorativ gestalteten Türseite auffällig durch die wenig stilvolle Abdichtung des Türschachtes unterbrochen wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine funktionsgerechte und dekorative Dichtungsanordnung für den Fensterschacht zur Verfügung zu stellen, die auch bei eingefahrenem Fenster eine saubere Abdeckung und ein gefälliges Äußeres vermittelt.
  • Diese Aufgabe wird mit einer Abdeckvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Erfindungsgemäß wird für die Abdeckvorrichtung ein Abdeckelement vorgesehen, das zwischen einer Offenstellung, in der das Abdeckelement die spaltförmige Öffnung – beispielsweise den Fensterschacht ein Kraftfahrzeuges – freigibt und einer Schließstellung, in der das Abdeckelement diese Öffnung vollständig abdeckt und/oder abdichtet, bewegbar ist. Die Bewegung des Abdeckelements kann beispielsweise eine translatorische, rotatorische Bewegung oder eine Kombination beider Bewegungsarten sein. Dazu wird eine Befestigung oder Lagerung des Abdeckelementes am Längsrand und/oder quer zu diesem Rand vorgesehen. Bevorzugt wird eine Schwenkbewegung, die dadurch erzielt wird, dass das Abdeckelement mit einem Längsrand im Bereich des oberen Randes der Öffnung, insbesondere am äußeren Türblech, gelagert und/oder befestigt ist.
  • Wird die schachtförmige Öffnung durch zwei Abdeckelemente verschlossen, so sind die zwei Abdeckelemente an gegenüberliegenden Längsrändern angeordnet und schwenken zum Verschließen der Öffnung aufeinender zu sowie beim Öffnen voneinander weg.
  • An der Sichtseite des Abdeckelements ist ein dekorativer Abschnitt vorgesehen, z.B. eine Einfärbung, eine Prägung, eine Folie oder eine Zierleiste und an der Unterseite besitzt dieses Andeckelement einen Dichtungsabschnitt. Dieser Dichtungsabschnitt, vorzugsweise als Dichtlappen ausgestaltet, dichtet in Schließstellung des Abdeckelements die spaltförmige Öffnung ab. Bei ausgefahrener Fensterscheibe liegt ein Bereich des Dichtlappens an der Glasscheibe an und das Abdeckelement erstreckt sich vom linken Längsrand anliegend an der Fensterscheibe bis zum rechten Längsrand gelagert am äußeren Türblech und verschließt somit den Bereich zwischen Fensterscheibe und äußerem Türblech. Für den Betrachter von außen sichtbar ist wie bei bekannten Vorrichtungen die dekorativ ausgestaltete Zierleiste.
  • In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist am äußeren Türblech eine Aufnahmenut zur scharnierartigen Lagerung des Abdeckelements vorgesehen. Dazu greift eine scharnierkopfartige Leiste, die beispielsweise am rechten Längsrand des Abdeckelements angeordnet ist, in die Aufnahmenut am äußeren Türblech ein. Die Schwenkbewegung des Abdeckelements wird durch die Bewegung der Fensterscheibe bewirkt. Fährt die Fensterscheibe aus dem Fensterschacht heraus, so stößt die Oberkante der Fensterscheibe gegen die Unterseite des Abdeckelements und hebt dieses damit an. Der freie linke Längsrand des Abdeckelementes rutscht über die Oberkante der Scheibe und legt sich zusammen mit einem Bereich des Dichtlappens an die äußere Fensterfläche an. Bei geschlossenem Fenster ist somit, wie beim Stand der Technik, der Einblick in den Fensterschacht von außen durch die Zierleiste, die sich auf der Sichtseite des Abdeckelementes befindet, kaschiert.
  • Fährt die Fensterscheibe zum Öffnen des Fensters in den Fensterschacht hinein, verbleibt das Abdeckelement solange in Offenstellung, bis die Oberkante der Fensterscheibe sich am freien linken Längsrand des Abdeckelementes vorbeibewegt hat. Das Abdeckelement kann nun der Bewegung der Fensterscheibe nach unten durch freie Schwenkbewegung nachfolgen. Diese Schwenkbewegung ist beendet, wenn der freie Längsrand sich am inneren Türblech anlegt und das Abdeckelement den Fensterschacht vollständig abdeckt. In diesem Fall wird durch den an der Unterseite des Abdeckelementes angeordneten Dichtlappen der gesamte Fensterschacht abgedichtet. Die Zierleiste auf der Sichtseite des Abdeckelementes bietet einen sauberen und dekorativen Abschluss für diese Öffnung.
  • Bei der Bewegung des Abdeckelementes muss es sich nicht um eine freie Schwenkbewegung handeln. Das Abdeckelement kann auch über ein Federelement oder systeminherente Vorspannungselemente in bevorzugte Positionen (Schließstellung) gedrängt werden. Darüber hinaus kann die Bewegung des Abdeckelementes bedarfsweise auch über Aktuatoren gesteuert werden.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Abdeckelement der Abdeckvorrichtung mit einem bekannten Dichtungselement kombiniert, vorzugsweise einteilig ausgebildet. Dies bietet den Vorteil, dass zum einen ein weiterer Dichtungsabschnitt vorgesehen werden kann und zum anderen die gesamte Abdeckvorrichtung über dieses den Haltebereich des Dichtelementes an einem Montageflansch des Kraftfahrzeuges festgelegt werden kann.
  • Das Dichtelement weist dazu einen im Querschnitt U-förmigen Haltebereich auf, wobei die zwei Schenkel dieses U-förmigen Haltebereichs den Montageflansch umgreifen. Die Festlegung wird durch Halterippen und/oder Haltelippen, die sich an den Innenflächen der Schenkel befinden, unterstützt. Ein solches Dichtelement besteht vorzugsweise aus einem elastomeren Material mit einem eingebetteten Verstärkungsträger, der vorzugsweise im gesamten Haltebereich vorgesehen ist. Die Verbindung des Dichtelementes mit dem Abdeckelement erfolgt über ein Anbindeteil. Dieses Anbindeteil stellt einerseits eine Verlängerung des die beiden Schenkel verbindenden Mittelstegs des Dichtelementes in Richtung des äußeren Türblechs dar. Andererseits ist dieses Anbindeteil an seiner Oberseite mit der Unterseite des Abdeckelementes, vorzugsweise materialeinheitlich, verbunden. Abdeckelement und Dichtelement bestehen vorzugsweise aus einem elastischen Material, z.B. Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) oder einem Thermoplast, z.B. ein thermoplastisches Elastomer (TPE) oder einer Kombination von beiden. Es besteht auch die Möglichkeit die Dichtlippen des Dichtelementes und die Dichtlappen des Abdeckelementes aus einem anderen Kunststoffmaterial als das Dichtelement bzw. das Abdeckelement herzustellen, insbesondere einem Material mit besseren Rückfederungseigenschaften.
  • In einer besonderen Ausführungsform ist das Anbindeteil mit seiner Unterseite am Rand des äußeren Türblechs festgelegt, beispielsweise angeklebt, und weist an der Oberseite eine Aufnahmenut auf. Diese Aufnahmenut dient der Festlegung der Zierleiste, die zu diesem Zweck ein scharnierkopfartiges Befestigungselement aufweist. Ein zweites Befestigungselement ist am gegenüberliegenden Längsrand der Zierleiste vorgesehen. Damit greift die Zierleiste in den Dichtlappen ein. Eine solche Abdeckvorrichtung wird vorzugsweise ohne Zierleiste einteilig durch Spitzgießen, Extrudieren oder bei Verwendung eines Verstärkungsträgers durch Coextrudieren hergestellt.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung sind der Dichtlappen und das als Verlängerung des Mittelsteges des Halteelements angeordnete abragende Anbindeteil im Querschnitt zueinander V-förmig angeordnet. Der Dichtlappen ist vorzugsweise nur im Bereich des freien Längsrandes des Abdeckelementes breiter dimensioniert. Zwischen Dichtlappen und dem Haltebereich des Dichtelementes verbleibt ein Spielraum für die Schwenkbewegung. Auf diese Weise wird einerseits eine sichere Anlage an der Scheibe, ein Abwischen der Scheibe sowie eine Abdichtung des Schachts gewährleistet und andererseits die Schwenkbewegung ermöglicht, ohne dass das auf dem Montageflansch angeordnete Dichtelement diese Schwenkbewegung behindert.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist an dem Dichtelement eine zusätzliche Dichtlippe vorgesehen werden, die vorzugsweise am inneren Schenkel angeformt ist und an der Außenfläche der Scheibe anliegt. Sowohl diese Dichtlippe als auch der Dichtlappen des Abdeckelementes werden bevorzugt mit einer reibungsvermindernden Beschichtung, einer Gleitbeschichtung oder Beflockung versehen.
  • Bei dieser neuen Abdeckvorrichtung wird zum einen ein sicheres Abdichten des Fensterschachtes durch den Dichtlappen und wenn vorhanden, durch weitere Dichtlippen gewährleistet. Darüber hinaus wird der gesamte Türschacht ganzflächig und sauber durch das Abdeckelement bedeckt. Aufgrund der an der Sichtseite des Abdeckelementes vorgesehenen Zierleiste wird ein dekorativer Übergang vom äußeren zum inneren Türblech erzielt.
  • Die erfindungsgemäße Abdeckvorrichtung wird anhand des nachfolgenden Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnungen veranschaulichen im Einzelnen:
  • 1 einen Querschnitt durch eine Abdeckvorrichtung in Offenstellung,
  • 2 einen Querschnitt durch eine Abdeckvorrichtung in verschwenkter Position,
  • 3 eine Abdeckvorrichtung in Schließstellung.
  • 1 zeigt einen Querschnitt einer Abdeckvorrichtung 10. Diese Abdeckvorrichtung 10 dient zur Abdichtung und Abdeckung eines Fensterschachtes 14, der eine spaltförmige Öffnung zwischen dem äußeren Türblech 12 und der inneren Türstruktur 11 darstellt. Die Abdeckvorrichtung 10 erstreckt sich in diesem Fall mindestens über die gesamte Länge des Fahrzeugschachtes 14, was jedoch nicht dargestellt ist. Eine solche Abdeckvorrichtung eignet sich jedoch auch zum Verschließen anderer spaltförmiger Öffnungen.
  • Die Fensterscheibe 15 ist in der 1 in ausgefahrener Position A. Das Fenster ist geschlossen. Das Abdeckelement 30 verschließt den Teil der Öffnung 14 zwischen Scheibe 15 und äußerem Türblech 12. In diesem Ausführungsbeispiel besteht die Abdeckvorrichtung 10 aus dem Dichtelement 20 und dem Abdeckelement 30. Zur Abdichtung des Teiles der Öffnung 14 zwischen Scheibe 15 und der inneren Türstruktur 11 wird bedarfsweise ein Dichtelement eingesetzt, welches vergleichbar ist mit dem Dichtelement 20. Dieses Dichtelement wird jedoch spiegelbildlich zum Dichtelement 20 an der inneren Türstruktur 11 festgelegt, so dass die zugehörige Dichtlippe an der Innenseite der Scheibe 15 anliegt. Das Dichtelement auf der Innenseite der Scheibe 15 wurde der besseren Übersichtlichkeit halber in der Zeichnung weggelassen.
  • Das Dichtelement 20 weist einen im Querschnitt U-förmigen Haltebereich auf, der aus einem inneren Schenkel 21 und einem äußeren Schenkel 22 besteht, die über einen Mittelsteg miteinander verbunden sind. Dieser Haltebereich des Dichtelements 20 ist zu einem wesentlichen Teil verstärkt ausgebildet. Hierzu ist ein Verstärkungsträger 23, beispielsweise aus Aluminium, in dem elastomeren Material des Dichtelements 20, insbesondere im Bereich der Schenkel 21, 22 und des Mittelsteges, eingelagert. Der freie Raum zwischen beiden Schenkeln 21, 22 dient zur Aufnahme eines Montageflansches 13 der Fahrzeugtür. Für eine bessere Positionierung und Halterung des Dichtelementes 20 am Montageflansch 13 sind an den Innenflächen der Schenkel 21, 22 vorzugsweise mehrere Haltelippen 24 und Halterippen 25 angeordnet. Diese Haltelippen 24 und Halterippen 25 können auch gleich ausgebildet sein. Sie unterstützen eine gute Rasterung und gewährleisten gleichzeitig eine Abdichtung.
  • Am inneren Schenkel 21 ist des Weiteren eine Dichtlippe 28 angeformt. Es ist auch möglich mehrere derartiger Dichtlippen vorzusehen. Diese Dichtlippe 28, die mit einem wesentlichen Bereich ihrer Längsausdehnung an der Fensterscheibe 15 anliegt, dichtet damit den Bereich zwischen Montageflansch 13 und Fensterscheibe 15 zusätzlich neben den Dichtlappen 34 ab. Die Dichtlippe 28 ist an ihrem an der Fensterscheibe 15 anliegenden Bereich mit einer Beflockung 29 versehen. Diese Beflockung 29 soll den Widerstand der Dichtlippe 28 beim Anheben und Absenken der Fensterscheibe 15 reduzieren. Es sind jedoch auch andere reibungsvermindernde bzw. Gleitbeschichtungen denkbar.
  • In Verlängerung des Mittelsteges des U-förmigen Haltebereichs ist ein Anbindeteil 26 vorgesehen. Dieses liegt auf dem äußeren Türblech 12 auf. Das Anbindeteil 26 ist materialeinheitlich mit dem Dichtlappen 34 ausgebildet, der sich an der Unterseite 37 des Abdeckelements 30 befindet. Wie der 1 zu entnehmen ist, ist zwischen dem die Schenkel 21, 22 verbindenden Mittelsteg, der in das Anbindeteil 26 übergeht und dem Dichtlappen 34, eine Ausnehmung 40 vorhanden. In diesem Bereich oberhalb des Mittelsteges des Haltebereichs des Dichtelementes 20 wird der Dichtlappen 34 schmaler ausgestaltet. Ausgehend vom freien Ende des Abdeckelements 30, d.h. vom linken Längsrand 39, hin zur Mitte des Abdeckelementes 30 verbreitet sich der Dichtlappen 34. In diesem verbreiterten Bereich ist der Dichtlappen ebenfalls mit einer Beflockung 36 versehen, da dieser Bereich des Dichtlappens 34 an der Glasscheibe 15 anliegt, wenn diese geschlossen ist oder wird.
  • An der Sichtseite 35 des Abdeckelements 30 ist eine Zierleiste 31 festgelegt. Diese Zierleiste 31 wird in der Regel separat gefertigt sowie formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit dem Abdeckelement 30 verbunden. In diesem Ausführungsbeispiel besitzt die Zierleise 31 zwei Befestigungselemente 32, 33. Das Befestigungselement 33 greift in den Dichtlappen 34 ein und das Befestigungselement 32 am rechten Längsrand 38 greift in eine Aufnahmenut 27 ein. Die Zierleiste kann aus Aluminium, Edelstahl aber auch Kunststoff bestehen, bevorzugt wird Aluminium eingesetzt, da dieses Material verschiedenartigste dekorative Gestaltungen erlaubt. So kann die Oberfläche der Zierleiste 31 durch mechanische und/oder chemische Verfahren in besonderer Weise ausgestaltet sein. Denkbar ist eine geprägte, dessinierte, gestrahlte Oberfläche, hergestellt durch eine mechanische Behandlung oder eine dekorative Oberfläche erzielt durch chemisches und/oder elektrolytisches Glänzen, Polieren, Anodisieren und Färben. Die Zierblende 31 wird auf die in 1 dargestellte Weise oder auf andere Weise mit der durch Spritzgießen, Extrudieren oder Coextrudieren hergestellten einteilig oder mehrteilig ausgebildeten Anordnung aus Dichtelement 20 und Abdeckelement 30 verbunden, vorzugsweise auf der Oberseite des Abdeckelementes durch eine Rastverbindung festgelegt.
  • 2 zeigt die Abdeckvorrichtung 10 beim Einfahren der Fensterscheibe 15. Die Fensterscheibe 15 befindet sich in 2 in einer abgesenkten Stellung M, ist jedoch noch nicht vollständig eingefahren. Das Abdeckelement 30 ist der Bewegung der Glasscheibe 15 nachgefolgt, da das Abdeckelement 30 frei beweglich ist. Es schwenkt um die aus Befestigungselement 32 und die Aufnahmenut 27 gebildete Scharnierachse. Durch diese Schwenkbewegung verkleinert sich der Aufnahmebereich 40. Der Dichtlappen 34 nähert sich damit dem Dichtelement 20 an.
  • In 3 ist die Fensterscheibe 15 vollständig eingefahren, dargestellt durch die Position B. Die Oberkante der Glasscheibe 15 befindet sich vollständig innerhalb des Fensterschachtes 14. Die Dichtlippe 28 und der Dichtlappen 34 dichten zusammen den Spalt zwischen dem Montageflansch 13 und dem inneren Türblech ab. Das Dichtelement 20 mit den Schenkeln 21, 22, den Haltelippen 24, Halterippen 25 und dem Anbindeteil 26 dichten den Bereich zwischen Montageflansch 13 und dem äußeren Türblech 12 ab. Das Abdeckelement 30 befindet sich in abgesenkter Stellung, d.h., in Schließstellung. Der Fensterschacht 14 ist vollständig abgedeckt und wie vorbeschrieben, abgedichtet. Nach außen hin ist vom Fensterschacht 14 nichts und von der Abdeckvorrichtung 10 im wesentlichen nur die Zierleiste 31 zu sehen.
  • Vergleicht man die Stellung des Abdeckelementes 30 in der 3 mit der Position in den 1 und 2, so ist diese Schließstellung durch eine Schwenkbewegung um das Scharnier 27, 32 erfolgt. Diese Schwenkbewegung war möglich aufgrund der Ausnehmung 40, die in der 3 vollständig verschwunden ist. Der Dichtlappen 34 liegt in diesem Bereich am Dichtelement 20 an.
  • Mit dieser neuen Abdeckvorrichtung 10 ist eine sichere Abdichtung des Fensterschachtes 14 und eine dekorative Abdeckung dieser Öffnung erzielt. Erstmals wird der optischer Eindruck in diesen Bereich nicht durch den Blick auf eine Dichtung oder eine nicht geschlossene Öffnung gestört. Darüber hinaus besteht nunmehr nicht mehr die Gefahr, dass sich der Fahrer des Fahrzeugs seine Arme oder Ärmel beschmutzen kann. Diese ansprechende optische Gestaltung wird zudem auf einfache und kostengünstige Weise erzielt. Es wird bei Herstellung der Abdeckvorrichtung 10 aus Zierleiste und einer einteiligen Ausbildung aus Dichtelement 20 und aus Abdeckelement 30 kein zusätzlicher Arbeitsschritt im Vergleich zum Stand der Technik benötigt.
  • Die beschriebene Abdeckvorrichtung 10 kann als Einzelvorrichtung die Öffnung 14 abdecken. Es kann jedoch auch vorgesehen werden, mehrere Abdeckvorrichtungen 10 zum Verschließen einer Öffnung einzusetzen.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt und ist nicht auf diese Ausführungsform beschränkt. So ist eine Abdeckvorrichtung 10 auch aus einem separatem Dichtelement 20 und Abdeckelement 30 oder sogar ohne Dichtelement 20 einsetzbar. Wird das Abdeckelement 30 unabhängig bzw. ohne Dichtelement 20 angewendet, wird das Abdeckelement 30 direkt am Türblech 12 oder an einer am Türblech 12 angeordneten Aufnahme festgelegt. Die Anwendung dieser neuen Abdeckvorrichtung 10 beschränkt sich nicht auf die Verwendung bei einem Fensterschacht eines Kraftfahrzeuges, sondern ist ohne erfinderisches Zutun auf weitere spaltförmige Öffnungen übertragbar.
  • 10
    Abdeckungsvorrichtung
    11
    innere Türstruktur
    12
    äußere Türblech
    13
    Türblech/Montageflansch
    14
    spaltförmige Öffnung, Fensterschacht
    15
    Glasscheibe
    20
    Dichtelement
    21
    U-Schenkel
    22
    U-Schenkel
    23
    Verstärkungsträger
    24
    Haltelippen
    25
    Halterippen
    26
    Anbindeteil
    27
    Aufnahmenut
    28
    Dichtlippe
    29
    reibungsvermindernde Beschichtung/Beflockung
    30
    Abdeckelement
    31
    Zierleiste
    32
    Befestigungselement, Gelenkkopf
    33
    Befestigungselement, Verbindung 31 mit 34
    34
    Dichtlapppen
    35
    Sichtseite
    36
    Beflockung/Gleitbeschichtung
    37
    Unterseite
    38
    Längsrand, rechts
    39
    Längsrand links
    40
    Ausnehmung
    A
    ausgefahrene Position von 15
    B
    eingefahrene Position von 15
    M
    abgesenkte Position von 15

Claims (18)

  1. Dekorative Abdeckvorrichtung für eine spaltförmige Öffnung, insbesondere zur Abdeckung und Abdichtung einer Öffnung in einem Kraftfahrzeug, mit einem dekorativen Abschnitt und mit mindestens einem Dichtungsabschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Abdeckelement (30) vorgesehen ist, das zwischen einer Offenstellung, in der die spaltförmige Öffnung (14) freigegeben wird, und einer Schließstellung, in der das oder die Abdeckelement(e) (30) diese Öffnung (14) vollständig abdecken und/oder abdichten, bewegbar ist, wobei das Abdeckelement (30) an seiner Sichtseite (35) den dekorativen Abschnitt und an seiner Unterseite (37) einen Dichtungsabschnitt besitzt, wobei das Abdeckelement (30) an mindestens einem Rand der Öffnung (14) gelagert und/oder befestigt ist, wobei der Dichtungsabschnitt des Abdeckelements (30), der vorzugsweise als Dichtlappen (34) ausgestaltet ist, in Schließstellung des Abdeckelements (30) am Längsrand der Öffnung (14) anliegt.
  2. Abdeckvorrichtung, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (14) ein Fensterschacht in einer Kraftfahrzeugtür ist und in Offenstellung des Abdeckelements (30) ein Herausbewegen der Glasscheibe (15) aus dem Fensterschacht (15) heraus oder ein Hineinbewegen der Glasscheibe in den Fensterschacht (15) hinein möglich ist.
  3. Abdeckvorrichtung, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Längsrand (38) des Abdeckelements (30) ein Befestigungselement zur Lagerung des Abdeckelements (30) an einem Längsrand der Öffnung (14), vorzugsweise am äußeren Türblech (12) oder an der inneren Türstruktur (11), besonders bevorzugt am äußeren Türblech (12) angeordnet ist.
  4. Abdeckvorrichtung, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (30) an einem Längsrand (38) mit der Unterseite (37) an einem äußeren Türblech (12) festgelegt ist und aufgrund der elastischen Eigenschaften des Materials des Abdeckelements (30) das Abdeckelement (30) am Befestigungspunkt beweglich angeordnet ist.
  5. Abdeckvorrichtung, nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der dekorative Abschnitt durch eine Zierleiste (31) gebildet ist, wobei an der Unterseite der Zierleiste (31) ein Befestigungselement (32) angeordnet ist, welches die Form einer Scharnierleiste besitzt und am Abdeckelement (30) oder am äußeren Türblech (12) oder an einem am Türblech (12) angeordneten Aufnahmeteil eine Aufnahmenut (27) zur Schwenkbewegung der Zierleiste (31) um das Scharnier (32, 27) vorgesehen ist.
  6. Abdeckvorrichtung, nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein weiteres Befestigungselement (33) an der Unterseite der Zierleiste (31) angeordnet ist, welches den Dichtlappen (34) hält, so dass bei Schwenkbewegung der Zierleiste (31) dieser Dichtlappen (34) mitbewegt wird.
  7. Abdeckvorrichtung, nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Dichtungsabschnitt an einem an einem Montageflansch (13) festgelegten Dichtelement (20) vorgesehen ist.
  8. Abdeckvorrichtung, nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (20) einteilig mit dem Abdeckelement (30) ausgebildet ist.
  9. Abdeckvorrichtung, nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Dichtelement (20) ein in Richtung des äußeren Türblechs (12) abragendes Anbindeteil (26) angeformt ist, das mit seiner Unterseite am Rand des äußeren Türblechs (11) festgelegt ist und an der Oberseite des Anbindeteiles (26) die Aufnahmenut (27) für die Zierleiste (31) eingeformt ist.
  10. Abdeckvorrichtung, nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (20) einen im Querschnitt U-förmigen Haltebereich besitzt, wobei die zwei Schenkel (21, 22) dieses U-förmigen Haltebereiches den Montageflansch (13) umgreifen.
  11. Abdeckvorrichtung, nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (21, 22) an ihrer zum Montageflansch gerichteten Seitenfläche Haltelippen (24) und/oder Halterippen (25) aufweisen.
  12. Abdeckvorrichtung, nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (20) aus einem elastischen Material besteht und einen eingebetteten Verstärkungsträger (23) besitzt, der vorzugsweise im gesamten Haltebereich vorgesehen ist.
  13. Abdeckvorrichtung, nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsabschnitt des Dichtelements (20) als Dichtlippe (28) ausgestaltet ist, welche stoffschlüssig mit dem Haltebereich des Dichtelements (20) verbunden ist, vorzugsweise ist die Dichtlippe (28) an einem Schenkel (21) angeformt.
  14. Abdeckvorrichtung, nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlippe (28) mit ihrem freien Ende entweder an der Glasscheibe (15) oder an der inneren Türstruktur (11) anliegt und damit den Fensterschacht (14) links vom Montageflansch (13) abdichtet.
  15. Abdeckvorrichtung, nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der abragender Anbindeteil (26) an dem Dichtelement (20) angeformt ist und sich in Verlängerung des die beiden Schenkel (21, 22) verbindenden Mittelsteges in Richtung des äußeren Türblech (11) erstreckt sowie an dem äußeren Türblechs (11) anliegt und damit den Fensterschacht (14) rechts vom Montageflansch (13) abdichtet.
  16. Abdeckvorrichtung, nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die in Richtung Glasscheibe (15) weisenden Seiten der Dichtungsabschnitte (28, 34) mit einer reibungsvermindernden Beschichtung oder Beflockung (29, 36) versehen sind.
  17. Abdeckvorrichtung, nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Zierleiste (31) aus Metall oder Kunststoff besteht, vorzugsweise aus Aluminium oder Edelstahl, und eine dekorative Oberfläche aufweist, vorzugsweise handelt es sich um eine dekorativ anodisierte Aluminium-Zierleiste.
  18. Abdeckvorrichtung, nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckvorrichtung (10) ohne Zierleiste (31) durch Spritzgiessen oder Extrudieren aus einem Kunststoff hergestellt ist oder durch Coextrudieren aus einem Kunststoff und Metall für den Verstärkungsträger (23) gefertigt ist.
DE102006009386A 2006-03-01 2006-03-01 Dekorative Abdeckvorrichtung für eine spaltförmige Öffnung Withdrawn DE102006009386A1 (de)

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