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DE102006009209A1 - Ölfunktionseinheit - Google Patents

Ölfunktionseinheit Download PDF

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DE102006009209A1
DE102006009209A1 DE200610009209 DE102006009209A DE102006009209A1 DE 102006009209 A1 DE102006009209 A1 DE 102006009209A1 DE 200610009209 DE200610009209 DE 200610009209 DE 102006009209 A DE102006009209 A DE 102006009209A DE 102006009209 A1 DE102006009209 A1 DE 102006009209A1
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DE
Germany
Prior art keywords
oil
functional unit
unit according
function module
oil functional
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200610009209
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English (en)
Inventor
Tobias Michael Gruhler
Klaus Bendl
Ulrich Sempfle
Marco Schrade
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ElringKlinger AG
Original Assignee
ElringKlinger AG
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Publication date
Application filed by ElringKlinger AG filed Critical ElringKlinger AG
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Priority to DE202006017548U priority patent/DE202006017548U1/de
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    • F01M13/04Crankcase ventilating or breathing having means for purifying air before leaving crankcase, e.g. removing oil
    • F01M13/0416Crankcase ventilating or breathing having means for purifying air before leaving crankcase, e.g. removing oil arranged in valve-covers
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Abstract

Um eine Ölfunktionseinheit zum Anordnen an einem Verbrennungsmotor mit einem Ölraum und einem an den Ölraum angrenzenden Ölraumbegrenzungsbauteil, welches mehrere Ölraum-Zugangskanäle zu dem Ölraum aufweist, zu schaffen, welche in neuartiger Weise mit dem Ölraum des Verbrennungsmotors verbunden und gegenüber dem Außenraum des Verbrennungsmotors abgedichtet ist, wird vorgeschlagen, dass die Ölfunktionseinheit mehrere Anschlusselemente umfasst, wobei jedes Anschlusselement mit jeweils einem der Ölraum-Zugangskanäle zusammenwirkt, um eine Verbindung zwischen dem Ölraum und zumindest einem Teil des Innenraums der Ölfunktionseinheit herzustellen oder den betreffenden Ölraum-Zugangskanal zu verschließen, und wobei jedes Anschlusselement mit einer das jeweilige Anschlusselement abdichtenden Dichtung versehen ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ölfunktionseinheit zum Anordnen an einem Verbrennungsmotor mit einem Ölraum.
  • Bekannte Ölfunktionseinheiten zum Anordnen an einem Verbrennungsmotor sind als Ventilhauben aus Aluminium oder aus einem Kunststoffmaterial (Thermo- oder Duroplast) ausgebildet, in welche ein Ölabscheider zur Abscheidung von Ölpartikeln aus einem Blow-By-Gas des Verbrennungsmotors, ein Druckregelventil, ein Öleinfüllstutzen und ein Unterdruckspeicher integriert sind.
  • Diese Ventilhauben werden an einem Zylinderkopf oder an einem sogenannten Leiterrahmen des Verbrennungsmotors mittels Befestigungsschrauben lösbar angeordnet, wobei eine längs eines ringförmig umlaufenden unteren Randes der Ventilhaube verlaufende Dichtung mit einem T-Profil oder einem I-Profil zwischen der Ventilhaube und dem Zylinderkopf bzw. dem Leiterrahmen angeordnet wird, um den Dichtspalt zwischen der Ventilhaube und dem Zylinderkopf bzw. dem Leiterrahmen abzudichten.
  • Bei dieser Bauart erstreckt sich ein Ölraum (Kurbelraum) des Verbrennungsmotors bis in die Ventilhaube hinein, so dass die rings um die Ventilhaube umlaufende Dichtung den Ölraum nach außen abdichtet, um zu verhindern, dass Ölnebel in den Außenraum des Verbrennungsmotors gelangt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Olfunktionseinheit zu schaffen, welche in neuartiger Weise mit dem Ölraum des Verbrennungsmotors verbunden und gegenüber dem Außenraum des Verbrennungsmotors abgedichtet ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Ölfunktionseinheit zum Anordnen an einem Verbrennungsmotor mit einem Ölraum und einem an den Ölraum angrenzenden Ölraumbegrenzungsbauteil, welches mehrere Ölraum-Zugangskanäle zu dem Ölraum aufweist, gelöst, wobei die Ölfunktionseinheit mehrere Anschlusselemente umfasst, wobei jedes Anschlusselement mit jeweils einem der Ölraum-Zugangskanäle zusammenwirkt, um eine Verbindung zwischen dem Ölraum und zumindest einem Teil eines Innenraums der Ölfunktionseinheit herzustellen oder den betreffenden Ölraum-Zugangskanal zu verschließen, und wobei jedes Anschlusselement mit einer das jeweilige Anschlusselement abdichtenden Dichtung versehen ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Ölfunktionseinheit wird also der Zugang der Ölfunktionseinheit zu dem Ölraum des Verbrennungsmotors nicht dadurch hergestellt, dass sich die Ölfunktionseinheit über eine große zusammenhängende Zugangsöffnung zu dem Ölraum des Verbrennungsmotors hin öffnet; vielmehr ist der Ölraum des Verbrennungsmotors schon durch das an den Ölraum angrenzende Ölraumbegrenzungsbauteil verschlossen, welches also bereits eine grundsätzliche Ölnebelabdichtung des Ölraums bietet.
  • Der Zugang der Ölfunktionseinheit zu dem Ölraum des Verbrennungsmotors erfolgt bei der erfindungsgemäßen Lösung über mehrere Anschlusselemente, die mit jeweils einem in dem Ölraumbegrenzungsbauteil vorgesehenen Ölraum-Zugangskanal zusammenwirken, um eine Verbindung zwischen dem Ölraum und zumindest einem Teil eines Innenraums der Ölfunktionseinheit herzustellen.
  • Nicht benötigte Ölraum-Zugangskanäle in dem Ölraumbegrenzungsbauteil können durch zusätzliche Anschlusselemente, welche insbesondere als Blindstopfen ausgebildet sein können, verschlossen sein.
  • Ferner wird jedes Anschlusselement, das mit einem der Ölraum-Zugangskanäle in dem Ölraumbegrenzungsbauteil zusammenwirkt, mit einer dem jeweiligen Anschlusselement zugeordneten Dichtung einzeln gegen den Außenraum abgedichtet.
  • Damit entfällt die Notwendigkeit, eine um einen unteren Rand der Ölfunktionseinheit umlaufende Hauptdichtung vorzusehen.
  • Da die Dichtkraft bei der erfindungsgemäßen Lösung nicht mehr über die gesamte Außenkontur der Ölfunktionseinheit aufgebracht werden muss, werden wesentlich weniger Befestigungspunkte (Befestigungsschrauben bzw. Entkoppelelemente) benötigt als bei den bekannten Ventilhauben.
  • Dadurch wird eine bessere Verbaubarkeit und eine bessere Zugänglichkeit der zentral im Zylinderkopf angeordneten Injektoren zum Injizieren von Treibstoff in die Zylinder des Verbrennungsmotors erreicht.
  • Ferner kann die erfindungsgemäße Ölfunktionseinheit kompakter ausgebildet sein als die bekannten Ventilhauben, so dass sich eine bessere Steifigkeit der Ölfunktionseinheit ergibt.
  • Das an den Ölraum angrenzende Ölraumbegrenzungsbauteil kann ein- oder mehrteilig ausgebildet sein.
  • Das Ölraumbegrenzungsbauteil kann durch den Zylinderkopf des Verbrennungsmotors und/oder durch ein an den Zylinderkopf montiertes zusätzliches Bauteil, welches dem bisher verwendeten Leiterrahmen entspricht, gebildet sein.
  • Grundsätzlich könnte vorgesehen sein, dass die Anschlusselemente als Ausnehmungen an der Ölfunktionseinheit ausgebildet sind, in welche an dem Ölraumbegrenzungsbauteil angeordnete Anschlussstutzen, an denen die Ölraum-Zugangskanäle münden, eingreifen.
  • Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch vorgesehen, dass mindestens eines der Anschlusselemente als ein Anschlussstutzen ausgebildet ist, welcher im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit in einen Ölraum-Zugangskanal des Ölraumbegrenzungsbauteils eingreift. Bei einer solchen Ausgestaltung der Erfindung kann das Ölraumbegrenzungsbauteil besonders einfach aufgebaut sein.
  • Grundsätzlich wäre es möglich, die Anschlusselemente der Ölfunktionseinheit mittels Dichtungen abzudichten, die mit einer axial, d.h. parallel zu den Achsen der Ölraum-Zugangskanäle, wirkenden Dichtkraft beaufschlagt werden.
  • Besonders günstig ist es jedoch, wenn mindestens eines der Anschlusselemente mit einer Radialdichtung versehen ist. Eine solche Radialdichtung wird mit einer radial zu den Achsen der Ölraum-Zugangskanäle wirkenden Dichtkraft beaufschlagt, wobei sich die über den Umfang der Radialdichtung einwirkenden Dichtkräfte gegenseitig kompensieren.
  • Solche Radialdichtungen können besonders kompakt ausgebildet sein, da sie sich nur um das jeweils lokal abzudichtende Anschlusselement herum erstrecken müssen.
  • Die Radialdichtung kann an ihrer radial außen liegenden Seite mit mindestens einer Dichtlippe zur Erhöhung der Dichtflächenpressung versehen sein.
  • Alternativ oder ergänzend hierzu kann auch vorgesehen sein, dass die Radialdichtung an ihrer radial innen liegenden Seite mit mindestens einer Dichtlippe versehen ist.
  • Um einen Toleranzausgleich zwischen der jeweiligen Position des Anschlusselements einerseits und des zugeordneten Ölraum-Zugangskanals andererseits zu ermöglichen, ist es von Vorteil, wenn die Radialdichtung einen im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit an einem Anschlusselement anliegenden ersten Abdichtbereich und einen an dem Ölraumbegrenzungsbauteil anliegenden zweiten Abdichtbereich sowie einen zwischen dem ersten Abdichtbereich und dem zweiten Abdichtbereich angeordneten, zum Toleranzausgleich verformbaren Ausgleichsbereich umfasst.
  • Ferner kann vorgesehen sein, dass die Dichtung mindestens ein Dichtelement aus einem Elastomermaterial umfasst.
  • Um eine ausreichende Formstabilität der Dichtung zu gewährleisten, kann vorgesehen sein, dass die Dichtung mindestens ein Versteifungselement umfasst.
  • Ein solches Versteifungselement kann insbesondere aus einem metallischen Material gebildet sein.
  • Bei der erfindungsgemäßen Lösung können unterschiedlich ausgebildete Ölfunktionseinheiten, welche unterschiedlich viele Ölraum-Zugangskanäle zu dem Ölraum des Verbrennungsmotors benutzen, mit ein und demselben Ölraumbegrenzungsbauteil zusammen verwendet werden.
  • Um auch die von einer bestimmten Ölfunktionseinheit nicht benötigten Ölraum-Zugangskanäle zuverlässig gegen den Außenraum des Verbrennungsmotors abzudichten, ist es von Vorteil, wenn mindestens eines der Anschlusselemente der Ölfunktionseinheit als ein Blindstopfen ausgebildet ist, welcher im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit einen der Ölraum-Zugangskanäle des Ölraumbegrenzungsbauteils verschließt.
  • Die Ölfunktionseinheit kann so ausgebildet sein, dass sie ein zusammenhängendes Ölfunktionsmodul umfasst, welches sämtliche Funktionen der Ölfunktionseinheit, also beispielsweise den Ölabscheider, das Druckregelventil, den Öleinfüllstutzen und/oder den Unterdruckspeicher, beinhaltet.
  • Ein solches zusammenhängendes Ölfunktionsmodul ist besonders einfach handhabbar und rasch an dem Ölraumbegrenzungsbauteil montierbar.
  • Alternativ hierzu kann auch vorgesehen sein, dass die Ölfunktionseinheit mindestens zwei separat an dem Ölraumbegrenzungsbauteil montierbare Ölfunktionsmodule umfasst. Ein solcher Aufbau der Ölfunktionseinheit ist flexibler, da je nach gewünschter Funktionalität der Ölfunktionseinheit oder je nach Einbaulage (Längsverbau oder Querverbau) des Verbrennungsmotors gegebenenfalls nur eines der Ölfunktionsmodule gegen ein anders aufgebautes Ölfunktionsmodul ausgetauscht werden muss, nicht aber die gesamte Ölfunktionseinheit.
  • Da bei einer Aufteilung auf mehrere separate Ölfunktionsmodule jedes der Ölfunktionsmodule einen kompakteren Aufbau aufweist, kann jedes dieser separaten Ölfunktionsmodule eine höhere Steifigkeit aufweisen als ein großes, zusammenhängendes Ölfunktionsmodul.
  • Ferner kann durch die Aufteilung der Ölfunktionseinheit in mehrere separate Ölfunktionsmodule, insbesondere bei der Herstellung der Ölfunktionsmodule als Spritzgießteile aus Kunststoff, die jeweilige Wanddicke der Ölfunktionsmodule separat optimal an die jeweiligen Erfordernisse angepasst werden.
  • So kann vorgesehen sein, dass mindestens zwei der Ölfunktionsmodule unterschiedliche Wandstärke aufweisen.
  • Insbesondere kann vorgesehen sein, dass dasjenige der Ölfunktionsmodule, das eine höhere Wandstärke aufweist, eine Unterdruckspeicherkammer beinhaltet.
  • Wenn eines der Ölfunktionsmodule einen Öleinfüllstutzen aufweist, so ist dieses Ölfunktionsmodul vorzugsweise gegen ein anderes Ölfunktionsmodul austauschbar, bei welchem im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit der Öleinfüllstutzen an einer anderen Position relativ zu dem Ölraumbegrenzungsbauteil angeordnet ist. Auf diese Weise kann die Ölfunktionseinheit, nur durch Austausch des den Öleinfüllstutzen aufweisenden Ölfunktionsmoduls und ohne Änderung oder Austausch der übrigen Ölfunktionsmodule, in einfacher Weise an verschiedene Einbaulagen des Verbrennungsmotors, insbesondere an einen Längsverbau oder einen Querverbau des Verbrennungsmotors, angepasst werden.
  • Da somit die übrigen Ölfunktionsmodule vielseitiger eingesetzt werden können, ergibt sich durch die Aufteilung der Ölfunktionseinheit auf mehrere separate Ölfunktionsmodule sowohl ein Entwicklungs- als auch ein Kostenvorteil, insbesondere für ein den Ölabscheider und das Druckregelventil enthaltendes Ölfunktionsmodul.
  • Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Ölfunktionseinheit mindestens einen Ölabscheider.
  • Mindestens einer der Ölabscheider kann beispielsweise Prallplatten umfassen.
  • Alternativ oder ergänzend hierzu kann mindestens einer der Ölabscheider mindestens einen Zyklon umfassen, wodurch eine besonders effiziente Abtrennung von Ölpartikeln aus einem Blow-By-Gas des Verbrennungsmotors erzielt wird.
  • Ferner kann vorgesehen sein, dass die Ölfunktionseinheit mindestens ein Druckregelventil umfasst.
  • Die Ölfunktionseinheit kann darüber hinaus mindestens einen Öleinfüllstutzen umfassen.
  • Außerdem kann die Ölfunktionseinheit mindestens eine Unterdruckspeicherkammer umfassen.
  • Grundsätzlich können das Ölfunktionsmodul bzw. die Ölfunktionsmodule der Ölfunktionseinheit jeweils einteilig ausgebildet sein.
  • Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch vorgesehen, dass die Ölfunktionseinheit mindestens ein Ölfunktionsmodul umfasst, welches mindestens eine Oberschale und eine Unterschale umfasst.
  • Diese Oberschale und Unterschale können, beispielsweise in einem Spritzgießverfahren, in einfacher Weise getrennt voneinander hergestellt und anschließend, beispielsweise durch Verschweißen oder Verkleben, aneinander festgelegt werden.
  • Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass an die Unterschale mindestens eines der Anschlusselemente angeformt ist.
  • Beinhaltet das Ölfunktionsmodul einen Ölabscheider, so ist es ferner von Vorteil, wenn an die Unterschale mindestens ein Zyklon angeformt ist.
  • An die Oberschale kann hingegen mindestens ein Druckregelventilgehäuse angeformt sein.
  • Ferner kann vorgesehen sein, dass die Ölfunktionseinheit mindestens ein Ölfunktionsmodul umfasst, das mit mindestens einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Injektors und/oder einer Zuleitung zu einem Injektor versehen ist.
  • Um die Montage der Ölfunktionseinheit an dem Ölraumbegrenzungsbauteil zu erleichtern, kann vorgesehen sein, dass die Ölfunktionseinheit mindestens ein Ölfunktionsmodul umfasst, das mit einem Befestigungsflansch zum Befestigen an dem Ölraumbegrenzungsbauteil versehen ist.
  • Ein solcher Befestigungsflansch kann insbesondere mit Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen für den Durchtritt von Befestigungsmitteln durch den Befestigungsflansch, beispielsweise in Gewindelöcher an dem Ölraumbegrenzungsbauteil, versehen sein.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung und der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels.
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine schematische perspektivische Darstellung einer zwei separate Ölfunktionsmodule umfassenden Ölfunktionseinheit, die an einem Ölraumbegrenzungsbauteil eines Verbrennungsmotors montiert ist, sowie mehrerer an dem Ölraumbegrenzungsbauteil montierter Injektoren;
  • 2 eine schematische Draufsicht von oben auf die Ölfunktionseinheit und das Ölraumbegrenzungsbauteil aus 1;
  • 3 eine schematische Vorderansicht der Ölfunktionseinheit und des Ölraumbegrenzungsbauteils aus den 1 und 2, mit der Blickrichtung in Richtung des Pfeils 3 in 2;
  • 4 eine schematische Ansicht der Ölfunktionseinheit und des Ölraumbegrenzungsbauteils aus den 1 bis 3 von hinten, mit der Blickrichtung in Richtung des Pfeils 4 in 2;
  • 5 eine schematische Seitenansicht der Ölfunktionseinheit und des Ölraumbegrenzungsbauteils aus den 1 bis 4, mit der Blickrichtung in Richtung des Pfeils 5 in 2;
  • 6 eine schematische Seitenansicht der Ölfunktionseinheit und des Ölraumbegrenzungsbauteils aus den 1 bis 5, mit der Blickrichtung in Richtung des Pfeils 6 in 2;
  • 7 eine schematische Draufsicht von unten auf die Ölfunktionseinheit und das Ölraumbegrenzungsbauteil aus den 1 bis 6;
  • 8 eine schematische Draufsicht von oben auf die Ölfunktionseinheit und das Ölraumbegrenzungsbauteil aus den 1 bis 7, unter Darstellung verdeckter Linien;
  • 9 einen schematischen Querschnitt durch die Ölfunktionseinheit und das Ölraumbegrenzungsbauteil aus den 1 bis 8, längs der Linie 9-9 in 8;
  • 10 einen schematischen Längsschnitt durch ein erstes Ölfunktionsmodul der Ölfunktionseinheit und durch das Ölraumbegrenzungsbauteil aus den 1 bis 9, längs der Linie 10-10 in 8;
  • 11 einen schematischen Querschnitt durch die Ölfunktionseinheit und das Ölraumbegrenzungsbauteil aus den 1 bis 10, längs der Linie 11-11 in 8;
  • 12 eine schematische Draufsicht von oben auf die Ölfunktionseinheit und das Ölraumbegrenzungsbauteil aus den 1 bis 11, unter Darstellung verdeckter Linien;
  • 13 einen schematischen Schnitt durch das erste Ölfunktionsmodul der Ölfunktionseinheit und durch das Ölraumbegrenzungsbauteil aus den 1 bis 12, längs der Linie 13-13 in 12;
  • 14 einen schematischen vertikalen Schnitt durch einen Ölraumzugangs-Kanal des Ölraumbegrenzungsbauteils, einen in den Zugangskanal eingreifenden Anschlussstutzen der Ölfunktionseinheit sowie eine den Dichtspalt zwischen dem Anschlussstutzen und der Begrenzungswand des Zugangskanals abdichtende Radialdichtung;
  • 15 eine schematische perspektivische Darstellung der Radialdichtung aus 14;
  • 16 eine schematische Seitenansicht der Radialdichtung aus den 14 und 15;
  • 17 einen schematischen axialen Schnitt durch die Radialdichtung aus den 14 bis 16;
  • 18 eine schematische perspektivische Darstellung des ersten Ölfunktionsmoduls und eines zweiten Ölfunktionsmoduls der Ölfunktionseinheit aus den 1 bis 13, mit Blick auf die Oberseite der Ölfunktionseinheit;
  • 19 eine schematische perspektivische Darstellung der beiden Ölfunktionsmodule der Ölfunktionseinheit aus 18, mit Blick auf die Unterseite der Ölfunktionseinheit;
  • 20 eine schematische perspektivische Darstellung des ersten Ölfunktionsmoduls der Ölfunktionseinheit aus den 18 und 19;
  • 21 eine schematische perspektivische Darstellung einer Oberschale des ersten Ölfunktionsmoduls aus 20, mit Blick auf die Oberseite der Oberschale;
  • 22 eine schematische perspektivische Darstellung der Oberschale des ersten Ölfunktionsmoduls aus 21, mit Blick auf die Unterseite der Oberschale;
  • 23 eine schematische perspektivische Darstellung der Oberschale des ersten Ölfunktionsmoduls aus den 21 und 22, wobei ein Deckel eines Druckregelventils der Ölfunktionseinheit entfernt worden ist;
  • 24 eine schematische perspektivische Darstellung einer Unterschale des ersten Ölfunktionsmoduls, welche zwei Zyklone umfasst, in deren Stirnöffnungen jeweils ein Tauchrohrelement eingesetzt ist, mit Blick auf die Oberseite der Unterschale;
  • 25 eine der 24 entsprechende schematische perspektivische Darstellung, wobei die Tauchrohrelemente entfernt worden sind;
  • 26 eine schematische perspektivische Darstellung der Unterschale des ersten Ölfunktionsmoduls, wobei die Anschlussstutzen des Ölfunktionsmoduls mit jeweils einer Radialdichtung versehen sind, mit Blick auf die Unterseite der Unterschale;
  • 27 eine der 26 entsprechende schematische perspektivische Darstellung, wobei die Radialdichtungen der Anschlussstutzen entfernt worden sind;
  • 28 eine schematische perspektivische Darstellung des zweiten Ölfunktionsmoduls der Ölfunktionseinheit, mit Blick auf die Oberseite des Ölfunktionsmoduls;
  • 29 eine schematische perspektivische Darstellung einer Oberschale des zweiten Ölfunktionsmoduls aus 28, mit Blick auf die Oberseite der Oberschale;
  • 30 eine schematische perspektivische Darstellung der Oberschale des zweiten Ölfunktionsmoduls, mit Blick auf die Unterseite der Oberschale;
  • 31 eine schematische perspektivische Darstellung einer Unterschale des zweiten Ölfunktionsmoduls, mit Blick auf die Oberseite der Unterschale;
  • 32 eine schematische perspektivische Darstellung der Unterschale des zweiten Ölfunktionsmoduls, wobei die Anschlussstutzen des zweiten Ölfunktionsmoduls mit jeweils einer Radialdichtung versehen sind, mit Blick auf die Unterseite der Unterschale; und
  • 33 eine der 32 entsprechende schematische perspektivische Darstellung, wobei die Radialdichtungen von den Anschlussstutzen entfernt worden sind.
  • Gleiche oder funktional äquivalente Elemente sind in allen Figuren mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
  • Eine in den 1 bis 13 als Ganzes dargestellte, mit 100 bezeichnete Ölfunktionseinheit umfasst ein erstes Ölfunktionsmodul 102, welches zwei Ölabscheider 104 in Form von Zyklonen 106 sowie ein zwischen den Ölabscheidern 104 angeordnetes Druckregelventil 108 beinhaltet, und ein zweites Ölfunktionsmodul 110, welches einen Öleinfüllstutzen 112 und eine Unterdruckspeicherkammer 114, die Unterdruck beispielsweise für einen Bremskraftverstärker oder eine pneumatische Nockenwellenverstellung bereitstellt, beinhaltet.
  • Beide Ölfunktionsmodule 102, 110 sind separat voneinander hergestellt und separat an einer Oberseite 116 eines Ölraumbegrenzungsbauteils 118 montiert, welches als eine im wesentlichen quaderförmige Platte aus einem metallischen Material ausgebildet ist und so an einem (nicht dargestellten) Zylinderkopf eines Verbrennungsmotors, beispielsweise eines Dieselmotors, angeordnet ist, dass es eine Begrenzung eines Ölraums des Verbrennungsmotors bildet.
  • Wie am besten aus 7 zu ersehen ist, ist das Ölraumbegrenzungsbauteil 118 mit mehreren, ungefähr mittig angeordneten, Durchtrittsbohrungen 120 versehen, durch welche sich jeweils ein Injektor 122, der Treibstoff in jeweils einen Zylinder des Verbrennungsmotor injiziert, hindurch erstreckt.
  • Ferner ist das Ölraumbegrenzungsbauteil 118 mit einer ersten Reihe 124a von mehreren, beispielsweise fünf, Ölraumzugangs-Kanälen 126 und mit einer zweiten Reihe 124b von mehreren, beispielsweise fünf, Ölraumzugangs-Kanälen 126 versehen, wobei die erste Reihe 124a von Ölraumzugangs-Kanälen 126 dem ersten Ölfunktionsmodul 102 und die zweite Reihe 124b von Ölraumzugangs-Kanälen 126 dem zweiten Ölfunktionsmodul 110 zugeordnet ist.
  • Jeder der Ölraumzugangs-Kanäle 126 weist einen im wesentlichen zylindrischen Querschnitt auf und erstreckt sich von der Oberseite 116 bis zu der Unterseite 128 des Ölraumbegrenzungsbauteils 118, um einen Zugang zu dem Ölraum von dem ersten Ölfunktionsmodul 102 bzw. von dem zweiten Ölfunktionsmodul 110 aus zu ermöglichen.
  • Das erste Ölfunktionsmodul 102 ist im einzelnen in den 20 bis 27 dargestellt.
  • Das erste Ölfunktionsmodul 102 ist zweischalig aufgebaut und umfasst eine in den 21 bis 23 dargestellte Oberschale 130 in Form einer einen Innenraum 132 der Oberschale 130 umschließenden Haube und eine in den 24 bis 27 dargestellte Unterschale 134, welche eine im wesentlichen rechteckige Trägerplatte 136 und zwei einstückig an die Oberseite 138 der Trägerplatte 136 angeformt Zyklone 106 umfasst.
  • Wie aus den 21 bis 23 zu ersehen ist, ist in die Oberschale 130 das Druckregelventil 108 integriert, welches einen innenraumseitigen Einlass 140 und einen außenraumseitigen Auslass 142 aufweist.
  • Im Betrieb der Ölfunktionseinheit 100 ist der Auslass 142 des Druckregelventils 108 über eine (nicht dargestellte) Saugleitung an eine Luftansauganordnung des Verbrennungsmotors, an dem die Ölfunktionseinheit 100 angeordnet ist, angeschlossen.
  • Das Druckregelventil 108 umfasst einen Deckel 144, welcher in 21 dargestellt und in 23 entfernt worden ist, um den Innenraum des Druckregelventils 108 darzustellen.
  • An ihrem unteren Rand ist die Oberschale 130 mit einem um den unteren Rand der Oberschale 130 ringförmig geschlossen umlaufenden Befestigungsflansch 146 versehen, welcher mehrere Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 148 für den Durchtritt von (nicht dargestellten) Befestigungsmitteln, insbesondere Befestigungsschrauben, aufweist.
  • Die Oberschale 130 des ersten Ölfunktionsmoduls 102 ist beispielsweise als Spritzgießteil aus einem Kunststoffmaterial hergestellt, welches die erforderliche chemische und thermische Beständigkeit aufweist.
  • Als Material für die Oberschale 130 kann beispielsweise ein glasfaserverstärktes Polyamid verwendet werden, insbesondere PA6 oder PA6.6.
  • Die Wandstärke der Oberschale 130 liegt vorzugsweise im Bereich von ungefähr 1,5 mm bis ungefähr 2,5 mm.
  • Nach unten wird der Innenraum 132 der Oberschale 130 durch die in den 24 bis 27 dargestellte Unterschale 134 begrenzt, welche in gasdichter Weise an dem unteren Rand der Oberschale 130 festgelegt ist, insbesondere mit der Oberschale 130 verschweißt ist.
  • Diese Verschweißung kann beispielsweise mittels Ultraschallschweißens oder Reibschweißens erfolgen.
  • Auch die Unterschale 134 ist einstückig ausgebildet und beispielsweise als Spritzgießteil aus einem Kunststoffmaterial hergestellt, welches die erforderliche chemische und thermische Beständigkeit aufweist.
  • Als Material für die Unterschale 134 kann beispielsweise ein glasfaserverstärktes Polyamid, insbesondere PA6 oder PA6.6, verwendet werden.
  • Die Trägerplatte 136 der Unterschale 134 weist mehrere, längs des Randes der Trägerplatte 136 angeordnete Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 149 auf und ist an dem unteren Rand der Oberschale 130 des ersten Ölfunktionsmoduls 102 so festgelegt, dass die Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 149 in der Trägerplatte 136 der Unterschale 134 mit den Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 148 in der Oberschale 130 fluchten, so dass geeignete Befestigungsmittel, insbesondere Befestigungsschrauben, von oben durch die Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 148, 149 hindurch in mit denselben fluchtende Gewindesacklöcher an der Oberseite 116 des Ölraumbegrenzungsbauteils 118 eingeschraubt werden können, um das erste Ölfunktionsmodul 102 lösbar an dem Ölraumbegrenzungsbauteil 118 festzulegen.
  • Die beiden einstückig mit der Trägerplatte 136 der Unterschale 134 ausgebildeten Zyklone 106a, 106b weisen im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit 100 unter einem kleinen spitzen Winkel von beispielsweise ungefähr 10° gegen die Horizontale geneigte Zyklonachsen (Längsmittelachsen der Zyklone 106) 150a bzw. 150b auf.
  • Wie am besten aus 12 zu ersehen ist, verlaufen die Zyklonachsen 150a, 150b in im wesentlichen parallel zueinander ausgerichteten vertikalen Ebenen, sind aber senkrecht zueinander in einer horizontalen Richtung um eine Strecke d versetzt, welche ungefähr dem Außendurchmesser eines Zyklons 106 entspricht.
  • Ferner schließen die Zyklonachsen 150a, 150b mit der Längsrichtung 152 der Trägerplatte 136 der Unterschale 134 einen spitzen Winkel von beispielsweise etwa 10° ein.
  • Durch diese Verdrehung gegenüber der Längsrichtung 152 der Trägerplatte 136 und durch den seitlichen Versatz d wird vermieden, dass die aus den beiden, mit ihren Austrittsöffnungen einander zugewandten Zyklonen 106a, 106b austretenden Luftströme direkt aufeinanderprallen, was zu ungünstigen Strömungsverhältnissen durch den Innenraum 132 des ersten Ölfunktionsmoduls 102 führen würde.
  • Wie am besten aus der Schnittdarstellung der 13 zu ersehen ist, weist jeder der Zyklone 106a, 106b jeweils einen im wesentlichen hohlzylindrischen vorderen Abschnitt 154 und einen sich längs der Zyklonachse 150a, 150b daran anschließenden, sich konisch verjüngenden hinteren Abschnitt 156 auf.
  • In den vorderen Abschnitt 154 des Zyklons 106a, 106b mündet jeweils ein tangential zur Innenwand des Zyklons 106a, 106b verlaufender Zyklon-Anströmkanal 158, der mit einem an die Unterseite 160 der Unterschale 134 angeformten Blow-By-Gas-Einlassstutzen 162 verbunden ist.
  • Wie am besten aus der Schnittdarstellung der 14 zu ersehen ist, erstreckt sich jeder der im wesentlich hohlzylindrisch ausgebildeten Blow-By-Gas-Einlassstutzen 162 in einen jeweils zugeordneten Ölraum-Zugangskanal 126 des Ölraumbegrenzungsbauteils 118 hinein.
  • Dabei wird der Dichtspalt 164 zwischen der äußeren Umfangsfläche 166 des Blow-By-Gas-Einlassstutzens 162 einerseits und der Begrenzungswand 168 des Ölraum-Zugangskanals 126 andererseits mittels einer in den 15 bis 17 im Detail dargestellten Radialdichtung 170 abgedichtet.
  • Die Radialdichtung 170 ist hülsenförmig ausgebildet und im wesentlichen radialsymmetrisch zu ihrer Längsachse 172.
  • Die Radialdichtung 170 umfasst einen im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit 100 an der äußeren Umfangsfläche 166 des Blow-By-Gas-Einlassstutzens 162 anliegenden ersten Abdichtbereich 174 und einen im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit 100 an der Begrenzungswand 168 des Ölraum-Zugangskanals 126 anliegenden zweiten Abdichtbereich 176, wobei der erste Abdichtbereich 174 und der zweite Abdichtbereich 176 in axialer Richtung der Radialdichtung 170 voneinander beabstandet und über einen dazwischen angeordneten, zum Toleranzausgleich verformbaren Ausgleichsbereich 178 miteinander verbunden sind.
  • Der Ausgleichsbereich 178 umfasst eine Abkröpfung in der Wandung der Radialdichtung 170, deren Auslenkung in Abhängigkeit von dem Ausmaß des Dichtspaltes 164 variieren kann.
  • Der erste Abdichtbereich 174 weist an seiner Innenseite eine innere Dichtfläche 180 auf, welche zur Erhöhung der Dichtflächenpressung mit einer oder mehreren Dichtlippen 182 versehen ist, die im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit 100 an der äußeren Umfangsfläche 166 des Blow-By-Gas-Einlassstutzens 162 anliegen.
  • An den ersten Abdichtbereich 174 schließt sich nach unten ein unterer Endbereich 184 der Radialdichtung 170 an, welcher im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit 100 das untere Ende des Blow-By-Gas-Einlassstutzens 162 übergreift und von unten an einer unteren Stirnfläche 186 des Blow-By-Gas-Einlassstutzens 162 anliegt.
  • Der zweite Abdichtbereich 176 weist an seiner Außenseite eine äußere Dichtfläche 188 auf, welche zur Erhöhung der Dichtflächenpressung mit einer oder mehreren umlaufenden Dichtlippen 190 versehen ist, die im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit 100 an der Begrenzungswand 168 des Ölraum-Zugangskanals 126 anliegen.
  • Um dem zweiten Abdichtbereich 176 der Radialdichtung 170 eine höhere Formstabilität zu verleihen und die erforderliche Dichtpressung zu erzeugen, ist der zweite Abdichtbereich 176 mittels eines an seiner Innenseite angeordneten, im wesentlichen hohlzylindrischen Versteifungselements 192 versteift.
  • Das Versteifungselement 192 kann insbesondere aus einem metallischen Material, beispielsweise aus einem Stahlmaterial, aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, gebildet sein.
  • An den zweiten Abdichtbereich 176 schließt sich nach oben ein oberer Endbereich 194 der Radialdichtung 170 an, welcher einen radial nach außen vorspringenden, ringförmigen Bund 196 umfasst, der mit einer oberen Stirnfläche 198 im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit 100 an dem ersten Ölfunktionsmodul 102 und mit einer unteren Stirnfläche 200 an der Oberseite 116 des Ölraumbegrenzungsbauteils 118 anliegt.
  • Die Wandung 202 der Radialdichtung 170 kann beispielsweise als Spritzgießteil aus einem geeigneten elastischen Material, insbesondere aus einem elastomeren Kunststoffmaterial, wie beispielsweise aus einem Ethylen-Acrylat-Kautschuk oder aus einem Fluorkautschuk, hergestellt sein.
  • Dabei kann das Versteifungselement 192 vor dem Einspritzen des elastomeren Kunststoffmaterials in die Spritzgießform eingelegt werden, so dass das Versteifungselement 192 form- und stoffschlüssig mit der Wandung 202 der Radialdichtung 170 aus dem elastomeren Kunststoffmaterial verbunden wird.
  • Das den vorderen Abschnitt 154 abgewandte hintere Ende des hinteren Abschnitts 156 jeden Zyklons 106a, 106b ist bis auf eine Öldurchtrittsöffnung 204 verschlossen.
  • Durch diese Öldurchtrittsöffnung 204 ist der Innenraum 206 jedes Zyklons 106a, 106b mit jeweils einem Ölsammelraum 208 verbunden, welcher seitlich und nach oben hin durch die Oberschale 130 des ersten Ölfunktionsmoduls 102 und nach unten durch die Trägerplatte 136 der Unterschale 134 des ersten Ölfunktionsmoduls 102 begrenzt ist, wobei die Trägerplatte 136 an ihrer Oberseite 116 mit jeweils einer dem betreffenden Ölsammelraum 208 zugeordneten Ölablauföffnung 210 versehen ist, welche mit einem Ölablaufstutzen 212 verbunden ist, der an die Unterseite 160 der Trägerplatte 136 angeformt ist.
  • Jeder der Ölablaufstutzen 212 ist, wie am besten aus 27 zu ersehen ist, im wesentlichen hohlzylindrisch ausgebildet und an seiner Unterseite durch eine Bodenplatte 214 mit einer Ölaustrittsöffnung 216 verschlossen.
  • Wie beispielsweise aus 10 zu ersehen ist, erstreckt sich jeder der Ölablaufstutzen 212 in einen jeweils zugeordneten Ölraum-Zugangskanal 126 des Ölraumbegrenzungsbauteil 118 hinein, wobei der Dichtspalt 164 zwischen dem jeweiligen Ölablaufstutzen 212 und der Begrenzungswand 168 des jeweils zugeordneten Ölraum-Zugangskanals 126 mittels einer Radialdichtung 170 abgedichtet ist, welche in ihrem Aufbau im wesentlichen der vorstehend beschriebenen Radialdichtung 170 zwischen den Blow-By-Gas-Einlassstutzen 162 und der Begrenzungswand 168 des jeweils zugeordneten Ölraum-Zugangskanals 126 entspricht und lediglich einen kleineren Durchmesser aufweist, da auch der Durchmesser der Ölablaufstutzen 212 und der denselben zugeordneten Ölraum-Zugangskanäle 126 kleiner ist als der Durchmesser der Blow-By-Gas-Einlassstutzen 162 und der denselben zugeordneten Ölraum-Zugangskanäle 126 des Ölraumbegrenzungsbauteils 118.
  • An seiner dem hinteren Abschnitt 156 abgewandten vorderen Stirnseite ist der vordere Abschnitt 154 jedes Zyklons 106a, 106b mittels eines Tauchrohrelements 218 verschlossen.
  • Jedes Tauchrohrelement 218 umfasst ein Tauchrohr 220 mit einem im wesentlichen hohlzylindrischen hinteren Abschnitt 222 und einem im wesentlichen hohlzylindrischen vorderen Abschnitt 224 sowie einem ringförmigen Bund 226, der im Bereich des Übergangs von dem hinteren Abschnitt 222 zu dem vorderen Abschnitt 224 des Tauchrohrs 220 in radialer Richtung von dem Tauchrohr 220 nach außen absteht.
  • Der ringförmige Bund 226 ist an seinem äußeren Rand längs eines Schweißrandes mit der Stirnfläche des vorderen Abschnitts 154 des jeweils zugeordneten Zyklons 106a, 106b verschweißt.
  • Jedes der Tauchrohrelemente 218 ist einstückig und beispielsweise als Spritzgießteil aus einem Kunststoffmaterial ausgebildet, welches die erforderliche chemische und thermische Beständigkeit aufweist.
  • Wie am besten aus den 10 und 24 zu ersehen ist, ist an der Trägerplatte 136 der Unterschale 134 des ersten Ölfunktionsmoduls 102 im Bereich zwischen den beiden Zyklonen 106a, 106b eine weitere Ölablauföffnung 228 angeordnet, welche mit einem an die Unterseite 160 der Trägerplatte 136 angeformten weiteren Ölablaufstutzen 230 verbunden ist.
  • Der Ölablaufstutzen 230 ist genauso aufgebaut wie die bereits vorstehend beschriebenen Ölablaufstutzen 212 und erstreckt sich ebenso wie die Ölablaufstutzen 212 in einen dem Ölablaufstutzen 230 zugeordneten Ölraum-Zugangskanal 126 des Ölraumbegrenzungsbauteils 118 hinein, wobei der Dichtspalt 164 zwischen dem Ölablaufstutzen 230 und der Begrenzungswand 168 des Ölraum-Zugangskanals 126 durch eine Radialdichtung 170 abgedichtet ist, welche genauso aufgebaut ist wie die Radialdichtungen 170 zur Abdichtung des Dichtspalts 164 zwischen den Ölablaufstutzen 212 und den Begrenzungswänden 168 der denselben zugeordneten Ölraum-Zugangskanäle 126.
  • Über den Ölablaufstutzen 230 ist der Ölraum des Verbrennungsmotors mit einem zwischen den Zyklonen 106a, 106b angeordneten Reingasraum 232 des ersten Ölfunktionsmoduls 102 verbunden, in welchen die Tauchrohre 220 der Zyklone 106a, 106b sowie der Einlass 140 des Druckregelventils 108 münden.
  • Die Funktionsweise des vorstehend beschriebenen ersten Ölfunktionsmoduls 102 der Ölfunktionseinheit 100 ist die folgende:
    Im Betrieb des Verbrennungsmotors tritt zwischen der Saugleitung, über welche der Auslass 142 des Druckregelventils 108 an die Luftansauganordnung des Verbrennungsmotors angeschlossen ist, und dem Ölraum des Verbrennungsmotors eine Druckdifferenz auf, die eine Gasströmung von mit Öl beladenem Blow-By-Gas aus dem Ölraum durch die Ölraum-Zugangskanäle 126 und die Blow-By-Gas-Einlassstutzen 162 des ersten Ölfunktionsmoduls 102 in die Zyklone 106a, 106b hinein, von dort durch die Tauchrohre 220 in den Reingasraum 232 und von dort durch das Druckregelventil 108 in die Saugleitung bewirkt.
  • Dabei tritt das mit Öl beladene Blow-By-Gas durch die Zyklon-Anströmkanäle 158 im wesentlichen tangential in die vorderen Abschnitte 154 der Zyklone 106a, 106b ein.
  • Dadurch wird in den Innenräumen 206 der Zyklone 106a, 106b jeweils eine Wirbelströmung des Blow-By-Gases erzeugt, welche zur Folge hat, dass die vom Blow-By-Gas mitgeführten Ölpartikel sich an der Innenwand des jeweiligen Zyklons 106a, 106b niederschlagen und in dem Zyklon 106a bzw. 106b nach hinten zu der Öldurchtrittsöffnung 204 und durch dieselbe hindurch in den jeweiligen Ölsammelraum 208 gelangen, während das von dem Öl befreite Blow-By-Gas durch die Tauchrohre 220 der Zyklone 106a, 106b in den Reingasraum 232 und von dort durch das Druckregelventil 108 in die Saugleitung gelangt.
  • Die Zyklone 106a, 106b erlauben es, auch große Ölmengen in Form sehr feiner Ölpartikel (beispielsweise mit einem Durchmesser von weniger als 1 μm) aus dem Blow-By-Gas abzuscheiden.
  • Das in den Ölsammelräumen 208 des ersten Ölfunktionsmoduls 102 gesammelte Öl gelangt durch die Ölablaufstutzen 212 in die jeweils zugeordneten Ölraum-Zugangskanäle 126 in dem Ölraumbegrenzungsbauteil 118 und von dort zurück in den Ölraum des Verbrennungsmotors.
  • Das in den 28 bis 33 im Detail dargestellte zweite Ölfunktionsmodul 110 der Ölfunktionseinheit 100 umfasst eine in den 29 und 30 dargestellte Oberschale 234 sowie eine in den 31 bis 33 dargestellte Unterschale 236.
  • Die Oberschale 234 weist die Form einer einen Innenraum der Oberschale 234 umschließenden Haube auf, wobei der Innenraum der Oberschale 234 durch eine Trennwand 238 in eine Öleinfüllkammer 240, welche einen Teil des Öleinfüllstutzens 112 bildet, und die Unterdruckspeicherkammer 114 unterteilt ist.
  • Die Oberschale 234 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 ist einstückig und beispielsweise als Spritzgießteil aus einem geeigneten Kunststoffmaterial, welches die erforderliche chemische und thermische Beständigkeit aufweist, gebildet.
  • Als Material für die Oberschale 234 kann insbesondere ein glasfaserverstärktes Polyamid, beispielsweise PA6 oder PA6.6, verwendet werden.
  • Die Wandstärke der Oberschale 234 beträgt vorzugsweise von ungefähr 2 mm bis ungefähr 3 mm.
  • Die Oberschale 234 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 weist somit eine höhere Wandstärke auf als die Oberschale 130 des ersten Ölfunktionsmoduls 102. Dadurch ist die höhere mechanische Stabilität gewährleistet, welche das zweite Ölfunktionsmodul 102 aufgrund der Tatsache aufweisen muss, dass in dem zweiten Ölfunktionsmodul 110 die Unterdruckspeicherkammer 114 untergebracht ist.
  • Die Unterdruckspeicherkammer 114 ist über (nicht dargestellte) Zugangsöffnungen mit einer oder mehreren Unterdruckleitungen verbunden, welche von der Unterdruckspeicherkammer 114 zu einem mit Unterdruck zu versorgenden Bauelement des Verbrennungsmotors oder eines Fahrzeugs, in welchem der Verbrennungsmotor eingebaut ist, führen, beispielsweise zu einem Bremskraftverstärker oder zu einer pneumatischen Nockenwellenverstelleinrichtung.
  • An ihrem unteren Rand ist die Oberschale 234 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 mit einem umlaufenden Befestigungsflansch 242 versehen, der mehrere Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 244 aufweist.
  • Die Öleinfüllkammer 240 ist an ihrer Oberseite mit einer Öleinfüllöffnung 246 versehen, welche mit einem Innengewinde versehen ist, in das ein separat von der Oberschale 234 hergestellter Öleinfüllstutzendeckel 248 einschraubbar ist.
  • Ferner weist die Oberschale 234 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 seitlich angeordnete Ausnehmungen 250 zur Aufnahme der Injektoren 122 bzw. von deren Zuleitungen sowie seitlich angeordnete Ausnehmungen 252 für den Zugang zu den Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 244 auf.
  • Die in den 31 bis 33 dargestellte Unterschale 236 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 umfasst eine im wesentlichen rechteckige Trägerplatte 254 mit verbreiterten Endbereichen 256 und 258.
  • Die Trägerplatte 254 weist an ihrer Oberseite 260 eine in dem Endbereich 258 angeordnete Ölablauföffnung 262 sowie mehrere, längs des Randes der Trägerplatte 254 angeordnete Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 264 auf.
  • Die Unterschale 236 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 ist einstückig und beispielsweise als Spritzgießteil aus einem Kunststoffmaterial ausgebildet, welches die erforderliche chemische und thermische Beständigkeit aufweist.
  • Als Kunststoffmaterial für die Unterschale 236 kann beispielsweise ein glasfaserverstärktes Polyamid, insbesondere PA6 oder PA6.6, verwendet werden.
  • Die Unterschale 236 ist an dem unteren Rand der Oberschale 234 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 so festgelegt, dass die Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 264 in der Unterschale 236 mit den Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 244 in der Oberschale 234 fluchten, so dass geeignete Befestigungsmittel, insbesondere Befestigungsschrauben, von oben durch die Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 244, 264 hindurch in mit denselben fluchtende Gewindesacklöcher an der Oberseite 116 des Ölraumbegrenzungsbauteils 118 eingeschraubt werden können, um das zweite Ölfunktionsmodul 110 lösbar an dem Ölraumbegrenzungsbauteil 118 festzulegen.
  • Die Festlegung der Unterschale 236 an der Oberschale 234 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 kann insbesondere durch Verschweißung erfolgen.
  • Diese Verschweißung kann beispielsweise durch Ultraschallschweißen oder durch Reibschweißen durchgeführt werden.
  • Die Ölablauföffnung 262 an der Oberseite 260 der Trägerplatte 254 ist mit einem an die Unterseite 266 der Unterschale 236 angeformten Ölablaufstutzen 268 verbunden.
  • Der im wesentlichen hohlzylindrisch ausgebildete Ölablaufstutzen 268 erstreckt sich in einen demselben zugeordneten Ölraum-Zugangskanal 126 des Ölraumbegrenzungsbauteils 118 hinein, wobei der Dichtspalt 164 zwischen der äußeren Umfangsfläche 270 des Ölablaufstutzen 268 einerseits und der Begrenzungswand 168 des zugeordneten Ölraum-Zugangskanals 126 mittels einer Radialdichtung 170 abgedichtet wird.
  • Diese Radialdichtung 170 entspricht in ihrem Aufbau dem Aufbau der vorstehend beschriebenen Radialdichtungen 170 zur Abdichtung zwischen den Blow-By-Gas-Einlassstutzen 162 des ersten Ölfunktionsmoduls 102 und den Begrenzungswänden 168 der denselben zugeordneten Ölraum-Zugangskanäle 126, ist hinsichtlich ihres Durchmessers jedoch an den Durchmesser des dem Ölablaufstutzen 268 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 zugeordneten Ölraum-Zugangskanals 126 angepasst.
  • Ferner ist die Unterschale 236 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 an ihrer Unterseite mit mehreren, beispielsweise vier, Blindstopfen 272 versehen, welche an die Unterseite 266 der Trägerplatte 254 angeformt sind.
  • Diese im wesentlichen zylindrisch ausgebildeten Blindstopfen 272 erstrecken sich in jeweils einen zugeordneten Ölraum-Zugangskanal 126 des Ölraumbegrenzungsbauteils 118 hinein, wobei jeweils der Dichtspalt 164 zwischen der äußeren Umfangsfläche 274 des betreffenden Blindstopfens 272 einerseits und der Begrenzungswand 168 des jeweils zugeordneten Ölraum-Zugangskanals 126 andererseits mittels einer Radialdichtung 170 abgedichtet wird, welche in ihrem Aufbau den bereits vorstehend beschriebenen Radialdichtungen 170 entspricht und hinsichtlich ihres Durchmessers auf den Durchmesser des jeweils zugeordneten Ölraum-Zugangskanals 126 abgestimmt ist.
  • Die Blindstopfen 272 dienen lediglich zur korrekten Positionierung des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 an dem Ölraumbegrenzungsbauteil 118 und zur Abdichtung der jeweils zugeordneten Ölraum-Zugangskanäle 126, stellen aber keine Verbindung zwischen den Ölraum-Zugangskanälen 126 und dem Innenraum des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 her.
  • Die Blindstopfen 272 können entweder massiv ausgebildet sein oder aber einen Hohlraum beinhalten, der an der Unterseite 266 der Trägerplatte 254 der Unterschale 236 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 endet.
  • Die Öleinfüllkammer 240 bildet zusammen mit der Öleinfüllöffnung 246 und dem Ölablaufstutzen 268 einen Öleinfüllstutzen 112 der Ölfunktionseinheit 100, welche dazu dient, dem Ölraum des Verbrennungsmotors frisches Öl zuzuführen.
  • Zur Zufuhr frischen Öls zu dem Ölraum wird der Öleinfüllstutzendeckel 248 abgeschraubt, Öl durch die Öleinfüllöffnung 246 in die Öleinfüllkammer 240 eingefüllt, aus welcher das Öl durch den Ölablaufstutzen 268 und den zugeordneten Ölraum-Zugangskanal 126 in den Ölraum des Verbrennungsmotors abläuft, und anschließend die Öleinfüllkammer 240 durch Aufschrauben des Öleinfüllstutzendeckels 248 wieder verschlossen.
  • Die Unterdruckspeicherkammer 114 des zweiten Ölfunktionsmoduls 102 wird je nach Bedarf durch Öffnen oder Schließen von (nicht dargestellten) Ventilen in den vorstehend genannten Unterdruckleitungen, welche die Unterdruckspeicherkammer 114 mit den mit Unterdruck zu versorgenden Einrichtungen verbinden, benutzt.
  • Das zweite Ölfunktionsmodul 110 kann unabhängig von dem ersten Ölfunktionsmodul 102 von dem Ölraumbegrenzungsbauteil 118 gelöst und gegen ein anders gestaltetes zweites Ölfunktionsmodul 110 ausgetauscht werden.
  • Dieses anders gestaltete zweite Ölfunktionsmodul 110 kann insbesondere eine andere Position des Öleinfüllstutzens 112 relativ zu dem Ölraumbegrenzungsbauteil 118 aufweisen.
  • Auf diese Weise ist es möglich, eine beispielsweise für einen Längseinbau des Verbrennungsmotors angepasste Ölfunktionseinheit 100 durch Austausch nur des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 in eine an einen Quereinbau des Verbrennungsmotors angepasste Ölfunktionseinheit 100 umzuwandeln, ohne dass hierfür ein Austausch auch des ersten Ölfunktionsmoduls 102 erforderlich wäre.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform einer Ölfunktionseinheit 100 bilden die Blow-By-Gas-Einlassstutzen 162 und die Ölablaufstutzen 212 und 230 des ersten Ölfunktionsmoduls 102 sowie der Ölablaufstutzen 268 und die Blindstopfen 272 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 jeweils Anschlusselemente 276, insbesondere Anschlussstutzen 278, der Ölfunktionseinheit 100, die mit jeweils einem der Ölraum-Zugangskanäle 126 in dem Ölraumbegrenzungsbauteil 118 zusammenwirken, um eine Verbindung zwischen dem Ölraum des Verbrennungsmotors und zumindest einem Teil eines Innenraums des ersten Ölfunktionsmoduls 102 bzw. des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 der Ölfunktionseinheit 100 herzustellen oder den betreffenden Ölraum-Zugangskanal 126 zu verschließen und gegen den Außenraum des Verbrennungsmotors abzudichten.

Claims (27)

  1. Ölfunktionseinheit zum Anordnen an einem Verbrennungsmotor mit einem Ölraum und einem an den Ölraum angrenzenden Ölraumbegrenzungsbauteil (118), welches mehrere Ölraum-Zugangskanäle (126) zu dem Ölraum aufweist, wobei die Ölfunktionseinheit (100) mehrere Anschlusselemente (276) umfasst, wobei jedes Anschlusselement (276) mit jeweils einem der Ölraum-Zugangskanäle (126) zusammenwirkt, um eine Verbindung zwischen dem Ölraum und zumindest einem Teil eines Innenraums (132, 240) der Ölfunktionseinheit (100) herzustellen oder den betreffenden Ölraum-Zugangskanal (126) zu verschließen, und wobei jedes Anschlusselement (276) mit einer das jeweilige Anschlusselement (276) abdichtenden Dichtung versehen ist.
  2. Ölfunktionseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Anschlusselemente (276) als ein Anschlussstutzen (278) ausgebildet ist, welcher im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit (100) in einen Ölraum-Zugangskanal (126) des Ölraumbegrenzungsbauteils (118) eingreift.
  3. Ölfunktionseinheit nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Anschlusselemente (276) mit einer Radialdichtung (170) versehen ist.
  4. Ölfunktionseinheit nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Radialdichtung (170) an ihrer radial außen liegenden Seite mit mindestens einer Dichtlippe (190) versehen ist.
  5. Ölfunktionseinheit nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Radialdichtung (170) an ihrer radial innen liegenden Seite mit mindestens einer Dichtlippe (182) versehen ist.
  6. Ölfunktionseinheit nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Radialdichtung (170) einen im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit (100) an einem Anschlusselement (276) anliegenden ersten Abdichtbereich (174) und einen an dem Ölraumbegrenzungsbauteil (118) anliegenden zweiten Abdichtbereich (176) sowie einen zwischen dem ersten Abdichtbereich (174) und dem zweiten Abdichtbereich (176) angeordneten, zum Toleranzausgleich verformbaren Ausgleichsbereich (178) umfasst.
  7. Ölfunktionseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung mindestens ein Dichtelement (202) aus einem Elastomermaterial umfasst.
  8. Ölfunktionseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung mindestens ein Versteifungselement (192) umfasst.
  9. Ölfunktionseinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Versteifungselement (192) aus einem metallischen Material gebildet ist.
  10. Ölfunktionseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Anschlusselemente (276) als ein Blindstopfen (272) ausgebildet ist, welcher im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit (100) einen der Ölraum-Zugangskanäle (126) des Ölraumbegrenzungsbauteils (118) verschließt.
  11. Ölfunktionseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölfunktionseinheit (100) ein zusammenhängendes Ölfunktionsmodul umfasst, welches sämtliche Funktionen der Ölfunktionseinheit (100) beinhaltet.
  12. Ölfunktionseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölfunktionseinheit (100) mindestens zwei separat an dem Ölraumbegrenzungsbauteil (118) montierbare Ölfunktionsmodule (102, 110) umfasst.
  13. Ölfunktionseinheit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei der Ölfunktionsmodule (102, 110) unterschiedliche Wandstärken aufweisen.
  14. Ölfunktionseinheit nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass dasjenige der Ölfunktionsmodule (110), das eine höhere Wandstärke aufweist, eine Unterdruckspeicherkammer (114) beinhaltet.
  15. Ölfunktionseinheit nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Ölfunktionsmodule (110) einen Öleinfüllstutzen (112) aufweist und gegen ein anderes Ölfunktionsmodul austauschbar ist, bei welchem im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit (100) der Öleinfüllstutzen (112) an einer anderen Position relativ zu dem Ölraumbegrenzungsbauteil (118) angeordnet ist.
  16. Ölfunktionseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölfunktionseinheit (100) mindestens einen Ölabscheider (104) umfasst.
  17. Ölfunktionseinheit nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Ölabscheider (104) mindestens einen Zyklon (106) umfasst.
  18. Ölfunktionseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölfunktionseinheit (100) mindestens ein Druckregelventil (108) umfasst.
  19. Ölfunktionseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölfunktionseinheit (100) mindestens einen Öleinfüllstutzen (112) umfasst.
  20. Ölfunktionseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölfunktionseinheit (100) mindestens eine Unterdruckspeicherkammer (114) umfasst.
  21. Ölfunktionseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölfunktionseinheit (100) mindestens ein Ölfunktionsmodul (102, 110) umfasst, welches mindestens eine Oberschale (130, 234) und eine Unterschale (134, 236) umfasst.
  22. Ölfunktionseinheit nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass an die Unterschale (134, 236) mindestens eines der Anschlusselemente (276) angeformt ist.
  23. Ölfunktionseinheit nach einem der Ansprüche 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass an die Unterschale (134) mindestens ein Zyklon (106) angeformt ist.
  24. Ölfunktionseinheit nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass an die Oberschale (130) mindestens ein Druckregelventilgehäuse angeformt ist.
  25. Ölfunktionseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölfunktionseinheit (100) mindestens ein Ölfunktionsmodul (110) umfasst, das mit mindestens einer Ausnehmung (250) zur Aufnahme eines Injektors (122) und/oder einer Zuleitung zu einem Injektor (122) versehen ist.
  26. Ölfunktionseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Ölfunktionseinheit (100) mindestens ein Ölfunktionsmodul (102, 110) umfasst, das mit einem Befestigungsflansch (146, 242) zum Befestigen an dem Ölraumbegrenzungsbauteil (118) versehen ist.
  27. Ölfunktionseinheit nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsflansch (146, 242) mit Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen (146, 244) für den Durchtritt von Befestigungsmitteln durch den Befestigungsflansch (146, 242) versehen ist.
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