-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Ölfunktionseinheit zum Anordnen
an einem Verbrennungsmotor mit einem Ölraum.
-
Bekannte Ölfunktionseinheiten
zum Anordnen an einem Verbrennungsmotor sind als Ventilhauben aus
Aluminium oder aus einem Kunststoffmaterial (Thermo- oder Duroplast)
ausgebildet, in welche ein Ölabscheider
zur Abscheidung von Ölpartikeln aus
einem Blow-By-Gas des Verbrennungsmotors, ein Druckregelventil,
ein Öleinfüllstutzen
und ein Unterdruckspeicher integriert sind.
-
Diese
Ventilhauben werden an einem Zylinderkopf oder an einem sogenannten
Leiterrahmen des Verbrennungsmotors mittels Befestigungsschrauben
lösbar
angeordnet, wobei eine längs
eines ringförmig
umlaufenden unteren Randes der Ventilhaube verlaufende Dichtung
mit einem T-Profil oder einem I-Profil zwischen der Ventilhaube
und dem Zylinderkopf bzw. dem Leiterrahmen angeordnet wird, um den
Dichtspalt zwischen der Ventilhaube und dem Zylinderkopf bzw. dem
Leiterrahmen abzudichten.
-
Bei
dieser Bauart erstreckt sich ein Ölraum (Kurbelraum) des Verbrennungsmotors
bis in die Ventilhaube hinein, so dass die rings um die Ventilhaube
umlaufende Dichtung den Ölraum
nach außen abdichtet,
um zu verhindern, dass Ölnebel
in den Außenraum
des Verbrennungsmotors gelangt.
-
Der
vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Olfunktionseinheit
zu schaffen, welche in neuartiger Weise mit dem Ölraum des Verbrennungsmotors
verbunden und gegenüber
dem Außenraum
des Verbrennungsmotors abgedichtet ist.
-
Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Ölfunktionseinheit
zum Anordnen an einem Verbrennungsmotor mit einem Ölraum und
einem an den Ölraum
angrenzenden Ölraumbegrenzungsbauteil, welches
mehrere Ölraum-Zugangskanäle zu dem Ölraum aufweist,
gelöst,
wobei die Ölfunktionseinheit mehrere
Anschlusselemente umfasst, wobei jedes Anschlusselement mit jeweils
einem der Ölraum-Zugangskanäle zusammenwirkt,
um eine Verbindung zwischen dem Ölraum
und zumindest einem Teil eines Innenraums der Ölfunktionseinheit herzustellen oder
den betreffenden Ölraum-Zugangskanal
zu verschließen,
und wobei jedes Anschlusselement mit einer das jeweilige Anschlusselement
abdichtenden Dichtung versehen ist.
-
Bei
der erfindungsgemäßen Ölfunktionseinheit
wird also der Zugang der Ölfunktionseinheit
zu dem Ölraum
des Verbrennungsmotors nicht dadurch hergestellt, dass sich die Ölfunktionseinheit über eine große zusammenhängende Zugangsöffnung zu
dem Ölraum
des Verbrennungsmotors hin öffnet;
vielmehr ist der Ölraum
des Verbrennungsmotors schon durch das an den Ölraum angrenzende Ölraumbegrenzungsbauteil
verschlossen, welches also bereits eine grundsätzliche Ölnebelabdichtung des Ölraums bietet.
-
Der
Zugang der Ölfunktionseinheit
zu dem Ölraum
des Verbrennungsmotors erfolgt bei der erfindungsgemäßen Lösung über mehrere
Anschlusselemente, die mit jeweils einem in dem Ölraumbegrenzungsbauteil vorgesehenen Ölraum-Zugangskanal
zusammenwirken, um eine Verbindung zwischen dem Ölraum und zumindest einem Teil
eines Innenraums der Ölfunktionseinheit
herzustellen.
-
Nicht
benötigte Ölraum-Zugangskanäle in dem Ölraumbegrenzungsbauteil
können
durch zusätzliche
Anschlusselemente, welche insbesondere als Blindstopfen ausgebildet
sein können,
verschlossen sein.
-
Ferner
wird jedes Anschlusselement, das mit einem der Ölraum-Zugangskanäle in dem Ölraumbegrenzungsbauteil
zusammenwirkt, mit einer dem jeweiligen Anschlusselement zugeordneten
Dichtung einzeln gegen den Außenraum
abgedichtet.
-
Damit
entfällt
die Notwendigkeit, eine um einen unteren Rand der Ölfunktionseinheit
umlaufende Hauptdichtung vorzusehen.
-
Da
die Dichtkraft bei der erfindungsgemäßen Lösung nicht mehr über die
gesamte Außenkontur der Ölfunktionseinheit
aufgebracht werden muss, werden wesentlich weniger Befestigungspunkte
(Befestigungsschrauben bzw. Entkoppelelemente) benötigt als
bei den bekannten Ventilhauben.
-
Dadurch
wird eine bessere Verbaubarkeit und eine bessere Zugänglichkeit
der zentral im Zylinderkopf angeordneten Injektoren zum Injizieren
von Treibstoff in die Zylinder des Verbrennungsmotors erreicht.
-
Ferner
kann die erfindungsgemäße Ölfunktionseinheit
kompakter ausgebildet sein als die bekannten Ventilhauben, so dass
sich eine bessere Steifigkeit der Ölfunktionseinheit ergibt.
-
Das
an den Ölraum
angrenzende Ölraumbegrenzungsbauteil
kann ein- oder mehrteilig ausgebildet sein.
-
Das Ölraumbegrenzungsbauteil
kann durch den Zylinderkopf des Verbrennungsmotors und/oder durch
ein an den Zylinderkopf montiertes zusätzliches Bauteil, welches dem
bisher verwendeten Leiterrahmen entspricht, gebildet sein.
-
Grundsätzlich könnte vorgesehen
sein, dass die Anschlusselemente als Ausnehmungen an der Ölfunktionseinheit
ausgebildet sind, in welche an dem Ölraumbegrenzungsbauteil angeordnete
Anschlussstutzen, an denen die Ölraum-Zugangskanäle münden, eingreifen.
-
Bei
einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch vorgesehen,
dass mindestens eines der Anschlusselemente als ein Anschlussstutzen ausgebildet
ist, welcher im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit in einen Ölraum-Zugangskanal des Ölraumbegrenzungsbauteils
eingreift. Bei einer solchen Ausgestaltung der Erfindung kann das Ölraumbegrenzungsbauteil
besonders einfach aufgebaut sein.
-
Grundsätzlich wäre es möglich, die
Anschlusselemente der Ölfunktionseinheit
mittels Dichtungen abzudichten, die mit einer axial, d.h. parallel zu
den Achsen der Ölraum-Zugangskanäle, wirkenden
Dichtkraft beaufschlagt werden.
-
Besonders
günstig
ist es jedoch, wenn mindestens eines der Anschlusselemente mit einer
Radialdichtung versehen ist. Eine solche Radialdichtung wird mit
einer radial zu den Achsen der Ölraum-Zugangskanäle wirkenden
Dichtkraft beaufschlagt, wobei sich die über den Umfang der Radialdichtung
einwirkenden Dichtkräfte
gegenseitig kompensieren.
-
Solche
Radialdichtungen können
besonders kompakt ausgebildet sein, da sie sich nur um das jeweils
lokal abzudichtende Anschlusselement herum erstrecken müssen.
-
Die
Radialdichtung kann an ihrer radial außen liegenden Seite mit mindestens
einer Dichtlippe zur Erhöhung
der Dichtflächenpressung
versehen sein.
-
Alternativ
oder ergänzend
hierzu kann auch vorgesehen sein, dass die Radialdichtung an ihrer
radial innen liegenden Seite mit mindestens einer Dichtlippe versehen
ist.
-
Um
einen Toleranzausgleich zwischen der jeweiligen Position des Anschlusselements
einerseits und des zugeordneten Ölraum-Zugangskanals andererseits
zu ermöglichen,
ist es von Vorteil, wenn die Radialdichtung einen im montierten
Zustand der Ölfunktionseinheit
an einem Anschlusselement anliegenden ersten Abdichtbereich und
einen an dem Ölraumbegrenzungsbauteil
anliegenden zweiten Abdichtbereich sowie einen zwischen dem ersten
Abdichtbereich und dem zweiten Abdichtbereich angeordneten, zum
Toleranzausgleich verformbaren Ausgleichsbereich umfasst.
-
Ferner
kann vorgesehen sein, dass die Dichtung mindestens ein Dichtelement
aus einem Elastomermaterial umfasst.
-
Um
eine ausreichende Formstabilität
der Dichtung zu gewährleisten,
kann vorgesehen sein, dass die Dichtung mindestens ein Versteifungselement
umfasst.
-
Ein
solches Versteifungselement kann insbesondere aus einem metallischen
Material gebildet sein.
-
Bei
der erfindungsgemäßen Lösung können unterschiedlich
ausgebildete Ölfunktionseinheiten, welche
unterschiedlich viele Ölraum-Zugangskanäle zu dem Ölraum des
Verbrennungsmotors benutzen, mit ein und demselben Ölraumbegrenzungsbauteil zusammen
verwendet werden.
-
Um
auch die von einer bestimmten Ölfunktionseinheit
nicht benötigten Ölraum-Zugangskanäle zuverlässig gegen
den Außenraum
des Verbrennungsmotors abzudichten, ist es von Vorteil, wenn mindestens
eines der Anschlusselemente der Ölfunktionseinheit
als ein Blindstopfen ausgebildet ist, welcher im montierten Zustand
der Ölfunktionseinheit
einen der Ölraum-Zugangskanäle des Ölraumbegrenzungsbauteils
verschließt.
-
Die Ölfunktionseinheit
kann so ausgebildet sein, dass sie ein zusammenhängendes Ölfunktionsmodul umfasst, welches
sämtliche
Funktionen der Ölfunktionseinheit,
also beispielsweise den Ölabscheider,
das Druckregelventil, den Öleinfüllstutzen und/oder
den Unterdruckspeicher, beinhaltet.
-
Ein
solches zusammenhängendes Ölfunktionsmodul
ist besonders einfach handhabbar und rasch an dem Ölraumbegrenzungsbauteil
montierbar.
-
Alternativ
hierzu kann auch vorgesehen sein, dass die Ölfunktionseinheit mindestens
zwei separat an dem Ölraumbegrenzungsbauteil
montierbare Ölfunktionsmodule
umfasst. Ein solcher Aufbau der Ölfunktionseinheit
ist flexibler, da je nach gewünschter Funktionalität der Ölfunktionseinheit
oder je nach Einbaulage (Längsverbau
oder Querverbau) des Verbrennungsmotors gegebenenfalls nur eines
der Ölfunktionsmodule
gegen ein anders aufgebautes Ölfunktionsmodul
ausgetauscht werden muss, nicht aber die gesamte Ölfunktionseinheit.
-
Da
bei einer Aufteilung auf mehrere separate Ölfunktionsmodule jedes der Ölfunktionsmodule
einen kompakteren Aufbau aufweist, kann jedes dieser separaten Ölfunktionsmodule
eine höhere
Steifigkeit aufweisen als ein großes, zusammenhängendes Ölfunktionsmodul.
-
Ferner
kann durch die Aufteilung der Ölfunktionseinheit
in mehrere separate Ölfunktionsmodule, insbesondere
bei der Herstellung der Ölfunktionsmodule
als Spritzgießteile
aus Kunststoff, die jeweilige Wanddicke der Ölfunktionsmodule separat optimal an
die jeweiligen Erfordernisse angepasst werden.
-
So
kann vorgesehen sein, dass mindestens zwei der Ölfunktionsmodule unterschiedliche
Wandstärke
aufweisen.
-
Insbesondere
kann vorgesehen sein, dass dasjenige der Ölfunktionsmodule, das eine
höhere Wandstärke aufweist,
eine Unterdruckspeicherkammer beinhaltet.
-
Wenn
eines der Ölfunktionsmodule
einen Öleinfüllstutzen
aufweist, so ist dieses Ölfunktionsmodul
vorzugsweise gegen ein anderes Ölfunktionsmodul
austauschbar, bei welchem im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit
der Öleinfüllstutzen
an einer anderen Position relativ zu dem Ölraumbegrenzungsbauteil angeordnet
ist. Auf diese Weise kann die Ölfunktionseinheit,
nur durch Austausch des den Öleinfüllstutzen
aufweisenden Ölfunktionsmoduls und
ohne Änderung
oder Austausch der übrigen Ölfunktionsmodule,
in einfacher Weise an verschiedene Einbaulagen des Verbrennungsmotors,
insbesondere an einen Längsverbau
oder einen Querverbau des Verbrennungsmotors, angepasst werden.
-
Da
somit die übrigen Ölfunktionsmodule
vielseitiger eingesetzt werden können,
ergibt sich durch die Aufteilung der Ölfunktionseinheit auf mehrere
separate Ölfunktionsmodule
sowohl ein Entwicklungs- als auch ein Kostenvorteil, insbesondere
für ein
den Ölabscheider
und das Druckregelventil enthaltendes Ölfunktionsmodul.
-
Bei
einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Ölfunktionseinheit
mindestens einen Ölabscheider.
-
Mindestens
einer der Ölabscheider
kann beispielsweise Prallplatten umfassen.
-
Alternativ
oder ergänzend
hierzu kann mindestens einer der Ölabscheider mindestens einen Zyklon
umfassen, wodurch eine besonders effiziente Abtrennung von Ölpartikeln
aus einem Blow-By-Gas des Verbrennungsmotors erzielt wird.
-
Ferner
kann vorgesehen sein, dass die Ölfunktionseinheit
mindestens ein Druckregelventil umfasst.
-
Die Ölfunktionseinheit
kann darüber
hinaus mindestens einen Öleinfüllstutzen
umfassen.
-
Außerdem kann
die Ölfunktionseinheit
mindestens eine Unterdruckspeicherkammer umfassen.
-
Grundsätzlich können das Ölfunktionsmodul bzw.
die Ölfunktionsmodule
der Ölfunktionseinheit
jeweils einteilig ausgebildet sein.
-
Bei
einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch vorgesehen,
dass die Ölfunktionseinheit
mindestens ein Ölfunktionsmodul
umfasst, welches mindestens eine Oberschale und eine Unterschale
umfasst.
-
Diese
Oberschale und Unterschale können, beispielsweise
in einem Spritzgießverfahren,
in einfacher Weise getrennt voneinander hergestellt und anschließend, beispielsweise
durch Verschweißen oder
Verkleben, aneinander festgelegt werden.
-
Bei
einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
an die Unterschale mindestens eines der Anschlusselemente angeformt
ist.
-
Beinhaltet
das Ölfunktionsmodul
einen Ölabscheider,
so ist es ferner von Vorteil, wenn an die Unterschale mindestens
ein Zyklon angeformt ist.
-
An
die Oberschale kann hingegen mindestens ein Druckregelventilgehäuse angeformt
sein.
-
Ferner
kann vorgesehen sein, dass die Ölfunktionseinheit
mindestens ein Ölfunktionsmodul umfasst,
das mit mindestens einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Injektors
und/oder einer Zuleitung zu einem Injektor versehen ist.
-
Um
die Montage der Ölfunktionseinheit
an dem Ölraumbegrenzungsbauteil
zu erleichtern, kann vorgesehen sein, dass die Ölfunktionseinheit mindestens
ein Ölfunktionsmodul
umfasst, das mit einem Befestigungsflansch zum Befestigen an dem Ölraumbegrenzungsbauteil
versehen ist.
-
Ein
solcher Befestigungsflansch kann insbesondere mit Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen für den Durchtritt
von Befestigungsmitteln durch den Befestigungsflansch, beispielsweise
in Gewindelöcher
an dem Ölraumbegrenzungsbauteil,
versehen sein.
-
Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden
Beschreibung und der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels.
-
In
den Zeichnungen zeigen:
-
1 eine
schematische perspektivische Darstellung einer zwei separate Ölfunktionsmodule umfassenden Ölfunktionseinheit,
die an einem Ölraumbegrenzungsbauteil
eines Verbrennungsmotors montiert ist, sowie mehrerer an dem Ölraumbegrenzungsbauteil
montierter Injektoren;
-
2 eine
schematische Draufsicht von oben auf die Ölfunktionseinheit und das Ölraumbegrenzungsbauteil
aus 1;
-
3 eine
schematische Vorderansicht der Ölfunktionseinheit
und des Ölraumbegrenzungsbauteils
aus den 1 und 2, mit der
Blickrichtung in Richtung des Pfeils 3 in 2;
-
4 eine
schematische Ansicht der Ölfunktionseinheit
und des Ölraumbegrenzungsbauteils aus
den 1 bis 3 von hinten, mit der Blickrichtung
in Richtung des Pfeils 4 in 2;
-
5 eine
schematische Seitenansicht der Ölfunktionseinheit
und des Ölraumbegrenzungsbauteils
aus den 1 bis 4, mit der
Blickrichtung in Richtung des Pfeils 5 in 2;
-
6 eine
schematische Seitenansicht der Ölfunktionseinheit
und des Ölraumbegrenzungsbauteils
aus den 1 bis 5, mit der
Blickrichtung in Richtung des Pfeils 6 in 2;
-
7 eine
schematische Draufsicht von unten auf die Ölfunktionseinheit und das Ölraumbegrenzungsbauteil
aus den 1 bis 6;
-
8 eine
schematische Draufsicht von oben auf die Ölfunktionseinheit und das Ölraumbegrenzungsbauteil
aus den 1 bis 7, unter Darstellung
verdeckter Linien;
-
9 einen
schematischen Querschnitt durch die Ölfunktionseinheit und das Ölraumbegrenzungsbauteil
aus den 1 bis 8, längs der
Linie 9-9 in 8;
-
10 einen
schematischen Längsschnitt durch
ein erstes Ölfunktionsmodul
der Ölfunktionseinheit
und durch das Ölraumbegrenzungsbauteil aus
den 1 bis 9, längs der Linie 10-10 in 8;
-
11 einen
schematischen Querschnitt durch die Ölfunktionseinheit und das Ölraumbegrenzungsbauteil
aus den 1 bis 10, längs der
Linie 11-11 in 8;
-
12 eine
schematische Draufsicht von oben auf die Ölfunktionseinheit und das Ölraumbegrenzungsbauteil
aus den 1 bis 11, unter Darstellung
verdeckter Linien;
-
13 einen
schematischen Schnitt durch das erste Ölfunktionsmodul der Ölfunktionseinheit und
durch das Ölraumbegrenzungsbauteil
aus den 1 bis 12, längs der
Linie 13-13 in 12;
-
14 einen
schematischen vertikalen Schnitt durch einen Ölraumzugangs-Kanal des Ölraumbegrenzungsbauteils,
einen in den Zugangskanal eingreifenden Anschlussstutzen der Ölfunktionseinheit
sowie eine den Dichtspalt zwischen dem Anschlussstutzen und der
Begrenzungswand des Zugangskanals abdichtende Radialdichtung;
-
15 eine
schematische perspektivische Darstellung der Radialdichtung aus 14;
-
16 eine
schematische Seitenansicht der Radialdichtung aus den 14 und 15;
-
17 einen
schematischen axialen Schnitt durch die Radialdichtung aus den 14 bis 16;
-
18 eine
schematische perspektivische Darstellung des ersten Ölfunktionsmoduls
und eines zweiten Ölfunktionsmoduls
der Ölfunktionseinheit aus
den 1 bis 13, mit Blick auf die Oberseite der Ölfunktionseinheit;
-
19 eine
schematische perspektivische Darstellung der beiden Ölfunktionsmodule
der Ölfunktionseinheit
aus 18, mit Blick auf die Unterseite der Ölfunktionseinheit;
-
20 eine
schematische perspektivische Darstellung des ersten Ölfunktionsmoduls
der Ölfunktionseinheit
aus den 18 und 19;
-
21 eine
schematische perspektivische Darstellung einer Oberschale des ersten Ölfunktionsmoduls
aus 20, mit Blick auf die Oberseite der Oberschale;
-
22 eine
schematische perspektivische Darstellung der Oberschale des ersten Ölfunktionsmoduls
aus 21, mit Blick auf die Unterseite der Oberschale;
-
23 eine
schematische perspektivische Darstellung der Oberschale des ersten Ölfunktionsmoduls
aus den 21 und 22, wobei
ein Deckel eines Druckregelventils der Ölfunktionseinheit entfernt
worden ist;
-
24 eine
schematische perspektivische Darstellung einer Unterschale des ersten Ölfunktionsmoduls,
welche zwei Zyklone umfasst, in deren Stirnöffnungen jeweils ein Tauchrohrelement
eingesetzt ist, mit Blick auf die Oberseite der Unterschale;
-
25 eine
der 24 entsprechende schematische perspektivische
Darstellung, wobei die Tauchrohrelemente entfernt worden sind;
-
26 eine
schematische perspektivische Darstellung der Unterschale des ersten Ölfunktionsmoduls,
wobei die Anschlussstutzen des Ölfunktionsmoduls
mit jeweils einer Radialdichtung versehen sind, mit Blick auf die
Unterseite der Unterschale;
-
27 eine
der 26 entsprechende schematische perspektivische
Darstellung, wobei die Radialdichtungen der Anschlussstutzen entfernt
worden sind;
-
28 eine
schematische perspektivische Darstellung des zweiten Ölfunktionsmoduls
der Ölfunktionseinheit,
mit Blick auf die Oberseite des Ölfunktionsmoduls;
-
29 eine
schematische perspektivische Darstellung einer Oberschale des zweiten Ölfunktionsmoduls
aus 28, mit Blick auf die Oberseite der Oberschale;
-
30 eine
schematische perspektivische Darstellung der Oberschale des zweiten Ölfunktionsmoduls,
mit Blick auf die Unterseite der Oberschale;
-
31 eine
schematische perspektivische Darstellung einer Unterschale des zweiten Ölfunktionsmoduls,
mit Blick auf die Oberseite der Unterschale;
-
32 eine
schematische perspektivische Darstellung der Unterschale des zweiten Ölfunktionsmoduls,
wobei die Anschlussstutzen des zweiten Ölfunktionsmoduls mit jeweils
einer Radialdichtung versehen sind, mit Blick auf die Unterseite
der Unterschale; und
-
33 eine
der 32 entsprechende schematische perspektivische
Darstellung, wobei die Radialdichtungen von den Anschlussstutzen
entfernt worden sind.
-
Gleiche
oder funktional äquivalente
Elemente sind in allen Figuren mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
-
Eine
in den 1 bis 13 als Ganzes dargestellte,
mit 100 bezeichnete Ölfunktionseinheit umfasst
ein erstes Ölfunktionsmodul 102,
welches zwei Ölabscheider 104 in
Form von Zyklonen 106 sowie ein zwischen den Ölabscheidern 104 angeordnetes
Druckregelventil 108 beinhaltet, und ein zweites Ölfunktionsmodul 110,
welches einen Öleinfüllstutzen 112 und
eine Unterdruckspeicherkammer 114, die Unterdruck beispielsweise
für einen
Bremskraftverstärker
oder eine pneumatische Nockenwellenverstellung bereitstellt, beinhaltet.
-
Beide Ölfunktionsmodule 102, 110 sind
separat voneinander hergestellt und separat an einer Oberseite 116 eines Ölraumbegrenzungsbauteils 118 montiert,
welches als eine im wesentlichen quaderförmige Platte aus einem metallischen
Material ausgebildet ist und so an einem (nicht dargestellten) Zylinderkopf
eines Verbrennungsmotors, beispielsweise eines Dieselmotors, angeordnet
ist, dass es eine Begrenzung eines Ölraums des Verbrennungsmotors
bildet.
-
Wie
am besten aus 7 zu ersehen ist, ist das Ölraumbegrenzungsbauteil 118 mit
mehreren, ungefähr
mittig angeordneten, Durchtrittsbohrungen 120 versehen,
durch welche sich jeweils ein Injektor 122, der Treibstoff
in jeweils einen Zylinder des Verbrennungsmotor injiziert, hindurch
erstreckt.
-
Ferner
ist das Ölraumbegrenzungsbauteil 118 mit
einer ersten Reihe 124a von mehreren, beispielsweise fünf, Ölraumzugangs-Kanälen 126 und mit
einer zweiten Reihe 124b von mehreren, beispielsweise fünf, Ölraumzugangs-Kanälen 126 versehen,
wobei die erste Reihe 124a von Ölraumzugangs-Kanälen 126 dem
ersten Ölfunktionsmodul 102 und
die zweite Reihe 124b von Ölraumzugangs-Kanälen 126 dem
zweiten Ölfunktionsmodul 110 zugeordnet
ist.
-
Jeder
der Ölraumzugangs-Kanäle 126 weist einen
im wesentlichen zylindrischen Querschnitt auf und erstreckt sich
von der Oberseite 116 bis zu der Unterseite 128 des Ölraumbegrenzungsbauteils 118, um
einen Zugang zu dem Ölraum
von dem ersten Ölfunktionsmodul 102 bzw.
von dem zweiten Ölfunktionsmodul 110 aus
zu ermöglichen.
-
Das
erste Ölfunktionsmodul 102 ist
im einzelnen in den 20 bis 27 dargestellt.
-
Das
erste Ölfunktionsmodul 102 ist
zweischalig aufgebaut und umfasst eine in den 21 bis 23 dargestellte
Oberschale 130 in Form einer einen Innenraum 132 der
Oberschale 130 umschließenden Haube und eine in den 24 bis 27 dargestellte
Unterschale 134, welche eine im wesentlichen rechteckige
Trägerplatte 136 und
zwei einstückig
an die Oberseite 138 der Trägerplatte 136 angeformt
Zyklone 106 umfasst.
-
Wie
aus den 21 bis 23 zu
ersehen ist, ist in die Oberschale 130 das Druckregelventil 108 integriert,
welches einen innenraumseitigen Einlass 140 und einen außenraumseitigen
Auslass 142 aufweist.
-
Im
Betrieb der Ölfunktionseinheit 100 ist
der Auslass 142 des Druckregelventils 108 über eine (nicht
dargestellte) Saugleitung an eine Luftansauganordnung des Verbrennungsmotors,
an dem die Ölfunktionseinheit 100 angeordnet
ist, angeschlossen.
-
Das
Druckregelventil 108 umfasst einen Deckel 144,
welcher in 21 dargestellt und in 23 entfernt
worden ist, um den Innenraum des Druckregelventils 108 darzustellen.
-
An
ihrem unteren Rand ist die Oberschale 130 mit einem um
den unteren Rand der Oberschale 130 ringförmig geschlossen
umlaufenden Befestigungsflansch 146 versehen, welcher mehrere
Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 148 für den Durchtritt
von (nicht dargestellten) Befestigungsmitteln, insbesondere Befestigungsschrauben,
aufweist.
-
Die
Oberschale 130 des ersten Ölfunktionsmoduls 102 ist
beispielsweise als Spritzgießteil
aus einem Kunststoffmaterial hergestellt, welches die erforderliche
chemische und thermische Beständigkeit aufweist.
-
Als
Material für
die Oberschale 130 kann beispielsweise ein glasfaserverstärktes Polyamid
verwendet werden, insbesondere PA6 oder PA6.6.
-
Die
Wandstärke
der Oberschale 130 liegt vorzugsweise im Bereich von ungefähr 1,5 mm
bis ungefähr
2,5 mm.
-
Nach
unten wird der Innenraum 132 der Oberschale 130 durch
die in den 24 bis 27 dargestellte
Unterschale 134 begrenzt, welche in gasdichter Weise an
dem unteren Rand der Oberschale 130 festgelegt ist, insbesondere
mit der Oberschale 130 verschweißt ist.
-
Diese
Verschweißung
kann beispielsweise mittels Ultraschallschweißens oder Reibschweißens erfolgen.
-
Auch
die Unterschale 134 ist einstückig ausgebildet und beispielsweise
als Spritzgießteil
aus einem Kunststoffmaterial hergestellt, welches die erforderliche
chemische und thermische Beständigkeit aufweist.
-
Als
Material für
die Unterschale 134 kann beispielsweise ein glasfaserverstärktes Polyamid, insbesondere
PA6 oder PA6.6, verwendet werden.
-
Die
Trägerplatte 136 der
Unterschale 134 weist mehrere, längs des Randes der Trägerplatte 136 angeordnete
Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 149 auf
und ist an dem unteren Rand der Oberschale 130 des ersten Ölfunktionsmoduls 102 so
festgelegt, dass die Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 149 in
der Trägerplatte 136 der
Unterschale 134 mit den Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 148 in
der Oberschale 130 fluchten, so dass geeignete Befestigungsmittel,
insbesondere Befestigungsschrauben, von oben durch die Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 148, 149 hindurch
in mit denselben fluchtende Gewindesacklöcher an der Oberseite 116 des Ölraumbegrenzungsbauteils 118 eingeschraubt
werden können,
um das erste Ölfunktionsmodul 102 lösbar an
dem Ölraumbegrenzungsbauteil 118 festzulegen.
-
Die
beiden einstückig
mit der Trägerplatte 136 der
Unterschale 134 ausgebildeten Zyklone 106a, 106b weisen
im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit 100 unter
einem kleinen spitzen Winkel von beispielsweise ungefähr 10° gegen die Horizontale
geneigte Zyklonachsen (Längsmittelachsen
der Zyklone 106) 150a bzw. 150b auf.
-
Wie
am besten aus 12 zu ersehen ist, verlaufen
die Zyklonachsen 150a, 150b in im wesentlichen
parallel zueinander ausgerichteten vertikalen Ebenen, sind aber
senkrecht zueinander in einer horizontalen Richtung um eine Strecke
d versetzt, welche ungefähr
dem Außendurchmesser
eines Zyklons 106 entspricht.
-
Ferner
schließen
die Zyklonachsen 150a, 150b mit der Längsrichtung 152 der
Trägerplatte 136 der
Unterschale 134 einen spitzen Winkel von beispielsweise
etwa 10° ein.
-
Durch
diese Verdrehung gegenüber
der Längsrichtung 152 der
Trägerplatte 136 und
durch den seitlichen Versatz d wird vermieden, dass die aus den
beiden, mit ihren Austrittsöffnungen
einander zugewandten Zyklonen 106a, 106b austretenden
Luftströme
direkt aufeinanderprallen, was zu ungünstigen Strömungsverhältnissen durch den Innenraum 132 des
ersten Ölfunktionsmoduls 102 führen würde.
-
Wie
am besten aus der Schnittdarstellung der 13 zu
ersehen ist, weist jeder der Zyklone 106a, 106b jeweils
einen im wesentlichen hohlzylindrischen vorderen Abschnitt 154 und
einen sich längs der
Zyklonachse 150a, 150b daran anschließenden, sich
konisch verjüngenden
hinteren Abschnitt 156 auf.
-
In
den vorderen Abschnitt 154 des Zyklons 106a, 106b mündet jeweils
ein tangential zur Innenwand des Zyklons 106a, 106b verlaufender
Zyklon-Anströmkanal 158,
der mit einem an die Unterseite 160 der Unterschale 134 angeformten Blow-By-Gas-Einlassstutzen 162 verbunden
ist.
-
Wie
am besten aus der Schnittdarstellung der 14 zu
ersehen ist, erstreckt sich jeder der im wesentlich hohlzylindrisch
ausgebildeten Blow-By-Gas-Einlassstutzen 162 in einen jeweils
zugeordneten Ölraum-Zugangskanal 126 des Ölraumbegrenzungsbauteils 118 hinein.
-
Dabei
wird der Dichtspalt 164 zwischen der äußeren Umfangsfläche 166 des
Blow-By-Gas-Einlassstutzens 162 einerseits und der Begrenzungswand 168 des Ölraum-Zugangskanals 126 andererseits
mittels einer in den 15 bis 17 im
Detail dargestellten Radialdichtung 170 abgedichtet.
-
Die
Radialdichtung 170 ist hülsenförmig ausgebildet und im wesentlichen
radialsymmetrisch zu ihrer Längsachse 172.
-
Die
Radialdichtung 170 umfasst einen im montierten Zustand
der Ölfunktionseinheit 100 an
der äußeren Umfangsfläche 166 des
Blow-By-Gas-Einlassstutzens 162 anliegenden ersten Abdichtbereich 174 und
einen im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit 100 an
der Begrenzungswand 168 des Ölraum-Zugangskanals 126 anliegenden
zweiten Abdichtbereich 176, wobei der erste Abdichtbereich 174 und
der zweite Abdichtbereich 176 in axialer Richtung der Radialdichtung 170 voneinander
beabstandet und über
einen dazwischen angeordneten, zum Toleranzausgleich verformbaren
Ausgleichsbereich 178 miteinander verbunden sind.
-
Der
Ausgleichsbereich 178 umfasst eine Abkröpfung in der Wandung der Radialdichtung 170, deren
Auslenkung in Abhängigkeit
von dem Ausmaß des
Dichtspaltes 164 variieren kann.
-
Der
erste Abdichtbereich 174 weist an seiner Innenseite eine
innere Dichtfläche 180 auf,
welche zur Erhöhung
der Dichtflächenpressung
mit einer oder mehreren Dichtlippen 182 versehen ist, die
im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit 100 an
der äußeren Umfangsfläche 166 des
Blow-By-Gas-Einlassstutzens 162 anliegen.
-
An
den ersten Abdichtbereich 174 schließt sich nach unten ein unterer
Endbereich 184 der Radialdichtung 170 an, welcher
im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit 100 das
untere Ende des Blow-By-Gas-Einlassstutzens 162 übergreift
und von unten an einer unteren Stirnfläche 186 des Blow-By-Gas-Einlassstutzens 162 anliegt.
-
Der
zweite Abdichtbereich 176 weist an seiner Außenseite
eine äußere Dichtfläche 188 auf,
welche zur Erhöhung
der Dichtflächenpressung
mit einer oder mehreren umlaufenden Dichtlippen 190 versehen
ist, die im montierten Zustand der Ölfunktionseinheit 100 an
der Begrenzungswand 168 des Ölraum-Zugangskanals 126 anliegen.
-
Um
dem zweiten Abdichtbereich 176 der Radialdichtung 170 eine
höhere
Formstabilität
zu verleihen und die erforderliche Dichtpressung zu erzeugen, ist
der zweite Abdichtbereich 176 mittels eines an seiner Innenseite
angeordneten, im wesentlichen hohlzylindrischen Versteifungselements 192 versteift.
-
Das
Versteifungselement 192 kann insbesondere aus einem metallischen
Material, beispielsweise aus einem Stahlmaterial, aus Aluminium
oder einer Aluminiumlegierung, gebildet sein.
-
An
den zweiten Abdichtbereich 176 schließt sich nach oben ein oberer
Endbereich 194 der Radialdichtung 170 an, welcher
einen radial nach außen vorspringenden,
ringförmigen
Bund 196 umfasst, der mit einer oberen Stirnfläche 198 im
montierten Zustand der Ölfunktionseinheit 100 an
dem ersten Ölfunktionsmodul 102 und
mit einer unteren Stirnfläche 200 an
der Oberseite 116 des Ölraumbegrenzungsbauteils 118 anliegt.
-
Die
Wandung 202 der Radialdichtung 170 kann beispielsweise
als Spritzgießteil
aus einem geeigneten elastischen Material, insbesondere aus einem
elastomeren Kunststoffmaterial, wie beispielsweise aus einem Ethylen-Acrylat-Kautschuk oder aus
einem Fluorkautschuk, hergestellt sein.
-
Dabei
kann das Versteifungselement 192 vor dem Einspritzen des
elastomeren Kunststoffmaterials in die Spritzgießform eingelegt werden, so
dass das Versteifungselement 192 form- und stoffschlüssig mit
der Wandung 202 der Radialdichtung 170 aus dem
elastomeren Kunststoffmaterial verbunden wird.
-
Das
den vorderen Abschnitt 154 abgewandte hintere Ende des
hinteren Abschnitts 156 jeden Zyklons 106a, 106b ist
bis auf eine Öldurchtrittsöffnung 204 verschlossen.
-
Durch
diese Öldurchtrittsöffnung 204 ist
der Innenraum 206 jedes Zyklons 106a, 106b mit
jeweils einem Ölsammelraum 208 verbunden,
welcher seitlich und nach oben hin durch die Oberschale 130 des ersten Ölfunktionsmoduls 102 und
nach unten durch die Trägerplatte 136 der
Unterschale 134 des ersten Ölfunktionsmoduls 102 begrenzt
ist, wobei die Trägerplatte 136 an
ihrer Oberseite 116 mit jeweils einer dem betreffenden Ölsammelraum 208 zugeordneten Ölablauföffnung 210 versehen
ist, welche mit einem Ölablaufstutzen 212 verbunden
ist, der an die Unterseite 160 der Trägerplatte 136 angeformt
ist.
-
Jeder
der Ölablaufstutzen 212 ist,
wie am besten aus 27 zu ersehen ist, im wesentlichen hohlzylindrisch
ausgebildet und an seiner Unterseite durch eine Bodenplatte 214 mit
einer Ölaustrittsöffnung 216 verschlossen.
-
Wie
beispielsweise aus 10 zu ersehen ist, erstreckt
sich jeder der Ölablaufstutzen 212 in
einen jeweils zugeordneten Ölraum-Zugangskanal 126 des Ölraumbegrenzungsbauteil 118 hinein,
wobei der Dichtspalt 164 zwischen dem jeweiligen Ölablaufstutzen 212 und
der Begrenzungswand 168 des jeweils zugeordneten Ölraum-Zugangskanals 126 mittels
einer Radialdichtung 170 abgedichtet ist, welche in ihrem
Aufbau im wesentlichen der vorstehend beschriebenen Radialdichtung 170 zwischen
den Blow-By-Gas-Einlassstutzen 162 und der Begrenzungswand 168 des
jeweils zugeordneten Ölraum-Zugangskanals 126 entspricht
und lediglich einen kleineren Durchmesser aufweist, da auch der Durchmesser
der Ölablaufstutzen 212 und
der denselben zugeordneten Ölraum-Zugangskanäle 126 kleiner
ist als der Durchmesser der Blow-By-Gas-Einlassstutzen 162 und
der denselben zugeordneten Ölraum-Zugangskanäle 126 des Ölraumbegrenzungsbauteils 118.
-
An
seiner dem hinteren Abschnitt 156 abgewandten vorderen
Stirnseite ist der vordere Abschnitt 154 jedes Zyklons 106a, 106b mittels
eines Tauchrohrelements 218 verschlossen.
-
Jedes
Tauchrohrelement 218 umfasst ein Tauchrohr 220 mit
einem im wesentlichen hohlzylindrischen hinteren Abschnitt 222 und
einem im wesentlichen hohlzylindrischen vorderen Abschnitt 224 sowie
einem ringförmigen
Bund 226, der im Bereich des Übergangs von dem hinteren Abschnitt 222 zu
dem vorderen Abschnitt 224 des Tauchrohrs 220 in
radialer Richtung von dem Tauchrohr 220 nach außen absteht.
-
Der
ringförmige
Bund 226 ist an seinem äußeren Rand
längs eines
Schweißrandes
mit der Stirnfläche
des vorderen Abschnitts 154 des jeweils zugeordneten Zyklons 106a, 106b verschweißt.
-
Jedes
der Tauchrohrelemente 218 ist einstückig und beispielsweise als
Spritzgießteil
aus einem Kunststoffmaterial ausgebildet, welches die erforderliche
chemische und thermische Beständigkeit
aufweist.
-
Wie
am besten aus den 10 und 24 zu
ersehen ist, ist an der Trägerplatte 136 der
Unterschale 134 des ersten Ölfunktionsmoduls 102 im
Bereich zwischen den beiden Zyklonen 106a, 106b eine weitere Ölablauföffnung 228 angeordnet,
welche mit einem an die Unterseite 160 der Trägerplatte 136 angeformten
weiteren Ölablaufstutzen 230 verbunden ist.
-
Der Ölablaufstutzen 230 ist
genauso aufgebaut wie die bereits vorstehend beschriebenen Ölablaufstutzen 212 und
erstreckt sich ebenso wie die Ölablaufstutzen 212 in
einen dem Ölablaufstutzen 230 zugeordneten Ölraum-Zugangskanal 126 des Ölraumbegrenzungsbauteils 118 hinein,
wobei der Dichtspalt 164 zwischen dem Ölablaufstutzen 230 und
der Begrenzungswand 168 des Ölraum-Zugangskanals 126 durch
eine Radialdichtung 170 abgedichtet ist, welche genauso
aufgebaut ist wie die Radialdichtungen 170 zur Abdichtung des Dichtspalts 164 zwischen
den Ölablaufstutzen 212 und
den Begrenzungswänden 168 der
denselben zugeordneten Ölraum-Zugangskanäle 126.
-
Über den Ölablaufstutzen 230 ist
der Ölraum des
Verbrennungsmotors mit einem zwischen den Zyklonen 106a, 106b angeordneten
Reingasraum 232 des ersten Ölfunktionsmoduls 102 verbunden,
in welchen die Tauchrohre 220 der Zyklone 106a, 106b sowie
der Einlass 140 des Druckregelventils 108 münden.
-
Die
Funktionsweise des vorstehend beschriebenen ersten Ölfunktionsmoduls 102 der Ölfunktionseinheit 100 ist
die folgende:
Im Betrieb des Verbrennungsmotors tritt zwischen der
Saugleitung, über
welche der Auslass 142 des Druckregelventils 108 an
die Luftansauganordnung des Verbrennungsmotors angeschlossen ist,
und dem Ölraum
des Verbrennungsmotors eine Druckdifferenz auf, die eine Gasströmung von
mit Öl
beladenem Blow-By-Gas aus dem Ölraum
durch die Ölraum-Zugangskanäle 126 und
die Blow-By-Gas-Einlassstutzen 162 des ersten Ölfunktionsmoduls 102 in die
Zyklone 106a, 106b hinein, von dort durch die Tauchrohre 220 in
den Reingasraum 232 und von dort durch das Druckregelventil 108 in
die Saugleitung bewirkt.
-
Dabei
tritt das mit Öl
beladene Blow-By-Gas durch die Zyklon-Anströmkanäle 158 im wesentlichen
tangential in die vorderen Abschnitte 154 der Zyklone 106a, 106b ein.
-
Dadurch
wird in den Innenräumen 206 der Zyklone 106a, 106b jeweils
eine Wirbelströmung
des Blow-By-Gases erzeugt, welche zur Folge hat, dass die vom Blow-By-Gas
mitgeführten Ölpartikel
sich an der Innenwand des jeweiligen Zyklons 106a, 106b niederschlagen
und in dem Zyklon 106a bzw. 106b nach hinten zu
der Öldurchtrittsöffnung 204 und durch
dieselbe hindurch in den jeweiligen Ölsammelraum 208 gelangen,
während
das von dem Öl
befreite Blow-By-Gas durch die Tauchrohre 220 der Zyklone 106a, 106b in
den Reingasraum 232 und von dort durch das Druckregelventil 108 in
die Saugleitung gelangt.
-
Die
Zyklone 106a, 106b erlauben es, auch große Ölmengen
in Form sehr feiner Ölpartikel
(beispielsweise mit einem Durchmesser von weniger als 1 μm) aus dem
Blow-By-Gas abzuscheiden.
-
Das
in den Ölsammelräumen 208 des
ersten Ölfunktionsmoduls 102 gesammelte Öl gelangt
durch die Ölablaufstutzen 212 in
die jeweils zugeordneten Ölraum-Zugangskanäle 126 in
dem Ölraumbegrenzungsbauteil 118 und
von dort zurück
in den Ölraum des
Verbrennungsmotors.
-
Das
in den 28 bis 33 im
Detail dargestellte zweite Ölfunktionsmodul 110 der Ölfunktionseinheit 100 umfasst
eine in den 29 und 30 dargestellte
Oberschale 234 sowie eine in den 31 bis 33 dargestellte
Unterschale 236.
-
Die
Oberschale 234 weist die Form einer einen Innenraum der
Oberschale 234 umschließenden Haube auf, wobei der
Innenraum der Oberschale 234 durch eine Trennwand 238 in
eine Öleinfüllkammer 240,
welche einen Teil des Öleinfüllstutzens 112 bildet,
und die Unterdruckspeicherkammer 114 unterteilt ist.
-
Die
Oberschale 234 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 ist
einstückig
und beispielsweise als Spritzgießteil aus einem geeigneten
Kunststoffmaterial, welches die erforderliche chemische und thermische
Beständigkeit
aufweist, gebildet.
-
Als
Material für
die Oberschale 234 kann insbesondere ein glasfaserverstärktes Polyamid,
beispielsweise PA6 oder PA6.6, verwendet werden.
-
Die
Wandstärke
der Oberschale 234 beträgt vorzugsweise
von ungefähr
2 mm bis ungefähr
3 mm.
-
Die
Oberschale 234 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 weist
somit eine höhere
Wandstärke auf
als die Oberschale 130 des ersten Ölfunktionsmoduls 102.
Dadurch ist die höhere
mechanische Stabilität
gewährleistet,
welche das zweite Ölfunktionsmodul 102 aufgrund
der Tatsache aufweisen muss, dass in dem zweiten Ölfunktionsmodul 110 die Unterdruckspeicherkammer 114 untergebracht
ist.
-
Die
Unterdruckspeicherkammer 114 ist über (nicht dargestellte) Zugangsöffnungen
mit einer oder mehreren Unterdruckleitungen verbunden, welche von
der Unterdruckspeicherkammer 114 zu einem mit Unterdruck
zu versorgenden Bauelement des Verbrennungsmotors oder eines Fahrzeugs,
in welchem der Verbrennungsmotor eingebaut ist, führen, beispielsweise
zu einem Bremskraftverstärker
oder zu einer pneumatischen Nockenwellenverstelleinrichtung.
-
An
ihrem unteren Rand ist die Oberschale 234 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 mit
einem umlaufenden Befestigungsflansch 242 versehen, der mehrere
Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 244 aufweist.
-
Die Öleinfüllkammer 240 ist
an ihrer Oberseite mit einer Öleinfüllöffnung 246 versehen,
welche mit einem Innengewinde versehen ist, in das ein separat von
der Oberschale 234 hergestellter Öleinfüllstutzendeckel 248 einschraubbar
ist.
-
Ferner
weist die Oberschale 234 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 seitlich
angeordnete Ausnehmungen 250 zur Aufnahme der Injektoren 122 bzw. von
deren Zuleitungen sowie seitlich angeordnete Ausnehmungen 252 für den Zugang
zu den Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 244 auf.
-
Die
in den 31 bis 33 dargestellte Unterschale 236 des
zweiten Ölfunktionsmoduls 110 umfasst
eine im wesentlichen rechteckige Trägerplatte 254 mit
verbreiterten Endbereichen 256 und 258.
-
Die
Trägerplatte 254 weist
an ihrer Oberseite 260 eine in dem Endbereich 258 angeordnete Ölablauföffnung 262 sowie
mehrere, längs
des Randes der Trägerplatte 254 angeordnete
Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 264 auf.
-
Die
Unterschale 236 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 ist
einstückig
und beispielsweise als Spritzgießteil aus einem Kunststoffmaterial
ausgebildet, welches die erforderliche chemische und thermische
Beständigkeit
aufweist.
-
Als
Kunststoffmaterial für
die Unterschale 236 kann beispielsweise ein glasfaserverstärktes Polyamid,
insbesondere PA6 oder PA6.6, verwendet werden.
-
Die
Unterschale 236 ist an dem unteren Rand der Oberschale 234 des
zweiten Ölfunktionsmoduls 110 so
festgelegt, dass die Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 264 in
der Unterschale 236 mit den Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 244 in
der Oberschale 234 fluchten, so dass geeignete Befestigungsmittel,
insbesondere Befestigungsschrauben, von oben durch die Befestigungsmittel-Durchtrittsöffnungen 244, 264 hindurch
in mit denselben fluchtende Gewindesacklöcher an der Oberseite 116 des Ölraumbegrenzungsbauteils 118 eingeschraubt
werden können,
um das zweite Ölfunktionsmodul 110 lösbar an
dem Ölraumbegrenzungsbauteil 118 festzulegen.
-
Die
Festlegung der Unterschale 236 an der Oberschale 234 des
zweiten Ölfunktionsmoduls 110 kann
insbesondere durch Verschweißung
erfolgen.
-
Diese
Verschweißung
kann beispielsweise durch Ultraschallschweißen oder durch Reibschweißen durchgeführt werden.
-
Die Ölablauföffnung 262 an
der Oberseite 260 der Trägerplatte 254 ist
mit einem an die Unterseite 266 der Unterschale 236 angeformten Ölablaufstutzen 268 verbunden.
-
Der
im wesentlichen hohlzylindrisch ausgebildete Ölablaufstutzen 268 erstreckt
sich in einen demselben zugeordneten Ölraum-Zugangskanal 126 des Ölraumbegrenzungsbauteils 118 hinein,
wobei der Dichtspalt 164 zwischen der äußeren Umfangsfläche 270 des Ölablaufstutzen 268 einerseits
und der Begrenzungswand 168 des zugeordneten Ölraum-Zugangskanals 126 mittels
einer Radialdichtung 170 abgedichtet wird.
-
Diese
Radialdichtung 170 entspricht in ihrem Aufbau dem Aufbau
der vorstehend beschriebenen Radialdichtungen 170 zur Abdichtung
zwischen den Blow-By-Gas-Einlassstutzen 162 des
ersten Ölfunktionsmoduls 102 und
den Begrenzungswänden 168 der
denselben zugeordneten Ölraum-Zugangskanäle 126,
ist hinsichtlich ihres Durchmessers jedoch an den Durchmesser des
dem Ölablaufstutzen 268 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 zugeordneten Ölraum-Zugangskanals 126 angepasst.
-
Ferner
ist die Unterschale 236 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 an
ihrer Unterseite mit mehreren, beispielsweise vier, Blindstopfen 272 versehen,
welche an die Unterseite 266 der Trägerplatte 254 angeformt
sind.
-
Diese
im wesentlichen zylindrisch ausgebildeten Blindstopfen 272 erstrecken
sich in jeweils einen zugeordneten Ölraum-Zugangskanal 126 des Ölraumbegrenzungsbauteils 118 hinein,
wobei jeweils der Dichtspalt 164 zwischen der äußeren Umfangsfläche 274 des
betreffenden Blindstopfens 272 einerseits und der Begrenzungswand 168 des
jeweils zugeordneten Ölraum-Zugangskanals 126 andererseits
mittels einer Radialdichtung 170 abgedichtet wird, welche
in ihrem Aufbau den bereits vorstehend beschriebenen Radialdichtungen 170 entspricht
und hinsichtlich ihres Durchmessers auf den Durchmesser des jeweils
zugeordneten Ölraum-Zugangskanals 126 abgestimmt
ist.
-
Die
Blindstopfen 272 dienen lediglich zur korrekten Positionierung
des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 an
dem Ölraumbegrenzungsbauteil 118 und
zur Abdichtung der jeweils zugeordneten Ölraum-Zugangskanäle 126,
stellen aber keine Verbindung zwischen den Ölraum-Zugangskanälen 126 und
dem Innenraum des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 her.
-
Die
Blindstopfen 272 können
entweder massiv ausgebildet sein oder aber einen Hohlraum beinhalten,
der an der Unterseite 266 der Trägerplatte 254 der
Unterschale 236 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 endet.
-
Die Öleinfüllkammer 240 bildet
zusammen mit der Öleinfüllöffnung 246 und
dem Ölablaufstutzen 268 einen Öleinfüllstutzen 112 der Ölfunktionseinheit 100,
welche dazu dient, dem Ölraum
des Verbrennungsmotors frisches Öl
zuzuführen.
-
Zur
Zufuhr frischen Öls
zu dem Ölraum
wird der Öleinfüllstutzendeckel 248 abgeschraubt, Öl durch
die Öleinfüllöffnung 246 in
die Öleinfüllkammer 240 eingefüllt, aus
welcher das Öl
durch den Ölablaufstutzen 268 und
den zugeordneten Ölraum-Zugangskanal 126 in
den Ölraum
des Verbrennungsmotors abläuft,
und anschließend
die Öleinfüllkammer 240 durch
Aufschrauben des Öleinfüllstutzendeckels 248 wieder
verschlossen.
-
Die
Unterdruckspeicherkammer 114 des zweiten Ölfunktionsmoduls 102 wird
je nach Bedarf durch Öffnen
oder Schließen
von (nicht dargestellten) Ventilen in den vorstehend genannten Unterdruckleitungen,
welche die Unterdruckspeicherkammer 114 mit den mit Unterdruck
zu versorgenden Einrichtungen verbinden, benutzt.
-
Das
zweite Ölfunktionsmodul 110 kann
unabhängig
von dem ersten Ölfunktionsmodul 102 von dem Ölraumbegrenzungsbauteil 118 gelöst und gegen
ein anders gestaltetes zweites Ölfunktionsmodul 110 ausgetauscht
werden.
-
Dieses
anders gestaltete zweite Ölfunktionsmodul 110 kann
insbesondere eine andere Position des Öleinfüllstutzens 112 relativ
zu dem Ölraumbegrenzungsbauteil 118 aufweisen.
-
Auf
diese Weise ist es möglich,
eine beispielsweise für
einen Längseinbau
des Verbrennungsmotors angepasste Ölfunktionseinheit 100 durch
Austausch nur des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 in
eine an einen Quereinbau des Verbrennungsmotors angepasste Ölfunktionseinheit 100 umzuwandeln,
ohne dass hierfür
ein Austausch auch des ersten Ölfunktionsmoduls 102 erforderlich
wäre.
-
Bei
der vorstehend beschriebenen Ausführungsform einer Ölfunktionseinheit 100 bilden
die Blow-By-Gas-Einlassstutzen 162 und die Ölablaufstutzen 212 und 230 des
ersten Ölfunktionsmoduls 102 sowie
der Ölablaufstutzen 268 und
die Blindstopfen 272 des zweiten Ölfunktionsmoduls 110 jeweils Anschlusselemente 276,
insbesondere Anschlussstutzen 278, der Ölfunktionseinheit 100,
die mit jeweils einem der Ölraum-Zugangskanäle 126 in
dem Ölraumbegrenzungsbauteil 118 zusammenwirken, um
eine Verbindung zwischen dem Ölraum
des Verbrennungsmotors und zumindest einem Teil eines Innenraums
des ersten Ölfunktionsmoduls 102 bzw. des
zweiten Ölfunktionsmoduls 110 der Ölfunktionseinheit 100 herzustellen
oder den betreffenden Ölraum-Zugangskanal 126 zu
verschließen
und gegen den Außenraum
des Verbrennungsmotors abzudichten.