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DE102006008221A1 - Verfahren zur Eingabe von Eingabedaten in ein Fahrzeugnavigationsgerät - Google Patents

Verfahren zur Eingabe von Eingabedaten in ein Fahrzeugnavigationsgerät Download PDF

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DE102006008221A1
DE102006008221A1 DE102006008221A DE102006008221A DE102006008221A1 DE 102006008221 A1 DE102006008221 A1 DE 102006008221A1 DE 102006008221 A DE102006008221 A DE 102006008221A DE 102006008221 A DE102006008221 A DE 102006008221A DE 102006008221 A1 DE102006008221 A1 DE 102006008221A1
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DE
Germany
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input data
data
user
plausibility check
navigation device
Prior art date
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Ceased
Application number
DE102006008221A
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English (en)
Inventor
Wilfried Steins
Bernd Biechele
Michael Vagner
Thomas Piasecki
Andrea Dr. Holz
Marcello Dr. Tava
Werner Richter
Andreas Dirschl
Uwe Koch
Christian Juretzko
Eva Kroll
Roman Berger
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Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
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Publication date
Application filed by Bayerische Motoren Werke AG filed Critical Bayerische Motoren Werke AG
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Priority to US11/675,960 priority patent/US7698056B2/en
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Ceased legal-status Critical Current

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C21/00Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00
    • G01C21/26Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00 specially adapted for navigation in a road network
    • G01C21/34Route searching; Route guidance
    • G01C21/36Input/output arrangements for on-board computers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Abstract

Bei einem Verfahren zur Eingabe von Eingabedaten in ein Fahrzeugnavigationsgerät, bei welchem dem Fahrzeugnavigationsgerät über eine Empfangsschnittstelle Eingabedaten zugeführt werden und die Eingabedaten einer Plausibilitätsprüfung unterzogen werden, wird im Falle einer negativen Plausibilitätsprüfung eine Aufforderung zur Korrektur der Eingabedaten ausgegeben, die Eingabedaten sind über eine Bedieneinrichtung durch einen Benutzer korrigierbar und die korrigierten Eingabedaten werden in das Fahrzeugnavigationsgerät übernommen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Eingabe von Eingabedaten in ein Fahrzeugnavigationsgerät, bei welchem dem Fahrzeugnavigationsgerät über eine Empfangsschnittstelle Eingabedaten zugeführt werden und die Eingabedaten einer Plausibilitätsprüfung unterzogen werden.
  • Mobile CE-Endgeräte (Mobiltelefone, Smartphones, PDAs, etc.) verfügen heute häufig über Datenbanken, in denen Adressen beispielsweise im vCard-Format abgelegt werden können. Um die zeitaufwändige Prozedur der Zieleingabe in das Navigationssystem eines Kraftfahrzeugs zu umgehen, sind Verfahren bekannt, die das Einlesen von Adressen aus den Adressbüchern der CE-Endgeräte in das Navigationssystem mittels einer geeigneten Datenübertragungstechnik ermöglichen (z. B. Bluetooth). Übernommen werden sollen dabei in der Regel nur Eingabedaten, die kompatibel zu einer Datenbank des Navigationssystems bzw. plausibel bezüglich in der Datenbank gespeicherter Vergleichsdaten sind. Somit kann bei der Zuführung von Adressdaten beispielsweise sichergestellt werden, dass die zugeführte Adresse auch im Kartenmaterial des Navigationssystems verzeichnet bzw. geographisch auffindbar ist.
  • Ein Verfahren der eingangs genannten Gattung ist beispielsweise aus der DE 199 27 647 A1 bekannt. Trotz der durch solche Verfahren zumindest theoretisch ermöglichten Zeitersparnis beim Übernehmen der Navigations-Zieldaten aus dem Adressbuch eines mobilen Geräts ergeben sich bei solchen Verfahren in der Praxis häufig Probleme. Diese treten auf, wenn die aus dem Adressbuch zugeführten Daten nicht kompatibel bzw. plausibel bezüglich der Datenbank des Navigationssystems sind. Kann beispielsweise eine zugeführte Adresse in der Datenbank des Navigationssystems nicht gefunden werden, ergibt die Plausibilitätsprüfung ein negatives Ergebnis und eine Übernahme der Adresse als Navigationsziel ist unmöglich. Die DE 199 27 647 A1 offenbart keine Lösung zum Umgang mit Eingabedaten, für welche die Plausibilitätsprüfung ein negatives Ergebnis liefert. Dementsprechend ist bei bekannten Vorrichtungen und Verfahren oft letztlich doch eine manuelle Eingabe der Zieldaten notwendig. Im schlechtesten Fall kann es dem Benutzer gar verborgen bleiben, dass die Übernahme von Eingabedaten nicht erfolgreich war und die Eingabedaten gehen vollständig verloren.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein einfaches Verfahren zu schaffen, durch welches die Übernahme von zugeführten Eingabedaten im Falle einer negativen Plausibilitätsprüfung erleichtert wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren gemäß Patentanspruch 1. Bevorzugte Ausführungsformen bzw. Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen.
  • Erfindungsgemäß wird im Falle einer negativen Plausibilitätsprüfung eine Aufforderung zur Korrektur der Eingabedaten an einen Benutzer, in der Regel den Fahrer des Kraftfahrzeugs, ausgegeben. Dem Benutzer wird dann die Möglichkeit gegeben, die Eingabedaten über eine geeignete Bedieneinrichtung zu korrigieren. Somit können die Eingabedaten trotz einer zunächst negativen Plausibilitätsprüfung doch noch in korrigierter Form in das Fahrzeugnavigationsgerät übernommen werden.
  • Die Aufforderung zur Korrektur erfolgt vorzugsweise durch einen expliziten textuellen oder symbolischen Hinweis. Sie kann jedoch auch implizit durch die Hervorhebung zu korrigierender Daten erfolgen. Die Aufforderung kann auch akustisch oder haptisch unterstützt werden oder ausschließlich akustisch oder haptisch erfolgen.
  • Grundsätzlich kann ein Korrekturmechanismus zur Korrektur der Eingabedaten auf vielfältige Arten und Weisen ablaufen. Die Eingabedaten können demnach vollständig oder nur teilweise durch den Benutzer korrigierbar sein. Bevorzugt werden Varianten der Erfindung, bei welchen die Korrektur der Eingabedaten durch den Benutzer mit sehr geringem Aufwand, beispielsweise einer sehr geringen Anzahl von Bedienaktionen, zu erledigen ist.
  • Dies kann, insbesondere bei der Zuführung hierarchischer Datensätze, beispielsweise erreicht werden durch eine hierarchisch gegliederte Plausibilitätsprüfung. Es wird also zunächst die Plausibilität hierarchisch übergeordneter, d. h. auf hierarchisch höherer Ebene angesiedelter, Daten geprüft und bei negativem Ergebnis der Plausibilitätsprüfung für die übergeordneten Daten wird dem Benutzer Gelegenheit zur Korrektur der übergeordneten Daten gegeben. Erst wenn die übergeordneten Daten nach erfolgter Korrektur plausibel sind, wird die Plausibilität untergeordneter Daten geprüft. Werden dem Navigationssystem beispielsweise Adressdatensätze der Struktur 1. „Land", 2. „Postleitzahl/Stadt", 3. „Straße", 4. „Hausnummer/Kreuzung" zugeführt, so kann die Plausibilitätsprüfung derart ablaufen, dass zunächst die Plausibilität der Inhalte des hier übergeordneten Datenfelds „Land" geprüft wird, dann die Plausibilität der Inhalte des Datenfelds „Postleitzahl/Stadt", dann die Plausibilität der der Inhalte des Datenfelds „Straße" und erst dann die Plausibilität der Inhalte des Datenfelds „Hausnummer/Kreuzung".
  • Bei ausreichender Rechenkapazität des Navigationssystems kann selbstverständlich eine Plausibilitätsprüfung untergeordneter Eingabedaten auch bereits ablaufen, bevor die übergeordneten Eingabedaten durch den Benutzer korrigiert worden sind. Es ist dann zwar keine sichere Einschränkung der Vergleichsdaten möglich auf solche Vergleichsdaten, die den bereits geprüften übergeordneten Daten zuordenbar sind. Die Plausibilitätsprüfung der untergeordneten Daten kann jedoch beispielsweise auf Basis von Ähnlichkeiten der übergeordneten Eingabedaten zu bestimmten Vergleichsdaten ablaufen oder bezogen auf sämtliche geeigneten Vergleichsdaten der Datenbank.
  • Bevorzugt wird dem Benutzer bei der erfindungsgemäß ausgegebenen Aufforderung zur Korrektur der Eingabedaten signalisiert, auf welcher Ebene die Plausibilitätsprüfung ein negatives Ergebnis ergeben hat und eine Korrektur erforderlich ist. Dem Benutzer wird somit eine gezielte Korrektur der Eingabedaten auf der entsprechenden Ebene ermöglicht und ihm werden unnötige Korrektureingaben bei bereits zuvor plausiblen Eingabedaten bzw. die nochmalige Überprüfung oder Bestätigung bereits erfolgreich validierter Eingabedaten erspart.
  • Häufig weichen die Freitexteingaben im Adressbuch eines Mobilgeräts, die dem Navigationssystems erfindungsgemäß als Eingabedaten zugeführt werden, nur minimal von den Vergleichsdaten der Datenbank des Navigationssystems ab. Solche geringfügigen Abweichungen können etwa aus Tippfehlern oder leicht abweichenden Schreibweisen resultieren. Aufgrund der häufig nur geringfügigen Abweichungen ist der erfindungsgemäß vorgesehene Korrekturmechanismus bevorzugt so ausgebildet, dass durch den Benutzer im Wesentlichen nur die Abweichungen der Eingabedaten zu den Vergleichsmustern der Datenbank korrigiert werden müssen.
  • Bevorzugt wird dem Benutzer bei der erfindungsgemäß ausgegebenen Aufforderung zur Korrektur der Eingabedaten signalisiert, welche genauen Abweichungen zu einem oder mehreren den Eingabedaten ähnlichen Vergleichsmustern bestehen. Hierzu werden die Abweichungen gekennzeichnet. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass einzelne Buchstaben, in welchen die Eingabedaten von einem ansonsten ähnlichen Vergleichsmuster abweichen, optisch hervorgehoben werden, beispielsweise farbig unterlegt oder in besonderer Schriftart dargestellt. Der Benutzer kann dann die Eingabedaten gezielt an den Stellen der Abweichungen überprüfen und kann gegebenenfalls nur die Abweichungen korrigieren. Der Korrekturaufwand des Benutzers ist somit besonders gering.
  • Bei Korrekturmechanismen, die darauf beruhen, dass der Benutzer neue Zeichen an einer durch einen Cursor markierten Stelle eingeben kann, kann ihm die gezielte Korrektur dadurch erleichtert werden, dass der Cursor bei einem abweichenden Zeichen platziert wird.
  • Dem Benutzer kann auch die Gelegenheit gegeben werden, aus mehreren Vergleichsmustern, die den abweichenden Eingabedaten ähnlich sind, dasjenige auszuwählen (je nach Eingabemechanismus beispielsweise durch ein „Scrollen" oder Antippen), das tatsächlich in das Navigationssystem übernommen werden soll.
  • Als Alternative oder Ergänzung zu der vorliegenden Erfindung ist auch eine Erhöhung der Toleranz der Plausibilitätsprüfung in Betracht zu ziehen. Kleine Abweichungen führen dann nicht zwingend zu einem negativen Ergebnis der Plausibilitätsprüfung. Nur deutliche Abweichungen machen eine Korrektur erforderlich. Eine allzu hohe Toleranz ist jedoch häufig unerwünscht, da mit zunehmender Toleranz auch die Gefahr von Fehlinterpretationen zunimmt.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird im Folgenden anhand eines Beispiels näher beschrieben.
  • Ein PDA wird über eine Bluetooth-Verbindung mit einem Navigationssystem eines Kraftfahrzeugs verbunden. Adressdaten aus dem Adressbuch des PDA werden dem Navigationssystem als Eingabedaten über die Bluetooth-Verbindung zugeführt. Der PDA und des Navigationssystems sind grundsätzlich bezüglich der Datenformate der zuzuführenden Daten zueinander kompatibel, d. h. die zugeführten Adressdatensätze sind für das Navigationssystem lesbar und verarbeitbar.
  • Bei dem Navigationssystem werden die über die Bluetooth-Verbindung zugeführten Adressdatensätze validiert, d. h. einer Plausibilitätsprüfung unterzogen. Dabei wird geprüft, ob die jeweilige Adresse in der Datenbank des Navigationssystems enthalten ist. Nur in diesem Fall soll ein ankommender Adressdatensatz in dem Navigationssystem weiter verarbeitet, beispielsweise in den Adressspeicher des Navigationssystems übernommen werden.
  • Die ankommenden Adressdatensätze umfassen im Wesentlichen vier Datenfelder:
    • 1. Land
    • 2. Postleitzahl/Stadt
    • 3. Straße
    • 4. Hausnummer oder Kreuzung
  • Das Navigationssystem vergleicht in abnehmender hierarchischer Reihenfolge 1,2,3,4 den Inhalt jedes Datenfeldes mit den entsprechenden Vergleichsdaten der Datenbank. Die hierarchische Reihenfolge dient beispielsweise dazu, die Menge der relevanten Vergleichsdaten in den einzelnen Validierungsschritten einzuschränken. Es finden also nur solche Vergleichsdaten Berücksichtigung, die den bereits geprüften übergeordneten Daten zuordenbar sind. Beispielsweise müssen als Vergleichsmuster für das Datenfeld „Stadt" nur die Städtenamen eines bestimmten im Datenfeld „Land" eingetragenen Landes herangezogen werden.
  • Wenn keine oder keine vollständige Validierung eines zugeführten Adressdatensatzes möglich ist, wird dem Benutzer Gelegenheit zur Korrektur der Eingabedaten gegeben.
  • Validierung und Korrektur laufen dabei in einem interaktiven Prozess zwischen Benutzer und Fahrzeug ab. Dem Benutzer werden auf einem Bildschirm des Navigationssystems neben einer expliziten oder impliziten Aufforderung zur Korrektur untereinander angeordnet die Inhalte der vier Datenfelder angezeigt:
    • 1. Land
    • 2. PLZ/Stadt
    • 3. Straße
    • 4. Hausnummer oder Kreuzung
  • Ein nicht erfolgreich validiertes und somit zu korrigierendes Datenfeld wird für den Benutzer auf dem Bildschirm farblich hervorgehoben angezeigt. Statt einer farblichen Hervorhebung sind vielfältige weitere Varianten der Hervorhebung denkbar, etwa eine Inversdarstellung, eine farbliche Unterlegung, eine Veränderung der Schriftart oder eine Umrahmung.
  • Innerhalb des farblich hervorgehoben Datenfelds werden außerdem solche Zeichen der Eingabedaten des Datenfelds durch Fettdruck hervorgehoben, bezüglich welcher die zugeführten Eingabedaten des Eingabefeldes von einem Vergleichsmuster abweichen, das ein bei der Validierung verwendeter Vergleichsalgorithmus als ähnlich zu den zugeführten Eingabedaten des Eingabefeldes beurteilt.
  • Zur Korrektur der Eingabedaten bzw. der Abweichungen kann der Benutzer zwischen drei fest oder dynamisch auswählbaren Bedienmodi wählen:
    Gemäß einem ersten Bedienmodus wird ein Cursor zur Eingabe von Zeichen genau bei einem Zeichen des Datenfelds platziert, bezüglich welches die zugeführten Eingabedaten des Eingabefeldes von einem als ähnlich beurteilten Vergleichsmuster abweichen. Der Benutzer kann das Zeichen somit mit sehr geringem Aufwand korrigieren. Nach der Korrektur des Zeichens wird die Prüfung zur Validierung erneut angestoßen. Im Falle der Korrektur mehrerer Zeichen kann der Cursor nach jeder Eingabe eines Zeichens beim nächsten abweichenden Zeichen platziert werden. Auch die Validierung und/oder Bestimmung ähnlicher Vergleichsmuster kann nach der Eingabe jedes Zeichens neu angestoßen werden. Es kann dem Benutzer aber auch ermöglicht werden, mehrere Zeichen in einem Schritt ohne neue Validiereung und/oder automatische Cursor-Platzierung zu korrigieren.
  • Gemäß einem zweiten Bedienmodus kann der Benutzer durch „Scrollen" zwischen mehreren als ähnlich beurteilten Vergleichsmustern ein Vergleichsmuster auswählen, durch welches der Inhalt des Datenfelds dann ersetzt wird.
  • Gemäß einem dritten Bedienmodus erhält der Benutzer analog zur aus dem Stand der Technik bekannten rein manuellen Eingabe Unterstützung durch den so genannten "Speller", der nach Validierung bzw. Eingabe einer Zeichenkette alle mit dieser Zeichenkette beginnenden selektierbaren Alternativen aufzeigt. Dieser Bedienmodus kann gegebenenfalls dadurch verfeinert werden, dass das Datenfeld nicht vollständig neu auszufüllen ist, sondern die Eingabe erst bei dem ersten Zeichen beginnt, in welchem der vom PDA zugeführte Inhalt des Datenfelds von einem als ähnlich beurteilten Vergleichsmuster abweicht.
  • Statt der in der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung gegebenen Möglichkeit zur Auswahl zwischen den Bedienmodi kann gemäß anderer, hier nicht näher beschriebener, Ausführungsformen der Erfindung auch ein Bedienmodus fest durch das Navigationssystem vorgegeben sein.
  • Erst nach erfolgreicher Korrektur und anschließender erfolgreicher Valiedierung eines zuvor nicht erfolgreich validierten Datenfelds wird das nächste Datenfeld gemäß der oben genannten abnehmenden hierarchischen Reihenfolge validiert und ggf. korrigiert.
  • Im Rahmen des interaktiven Korrekturmechanismus sind hierarchisch untergeordnete Felder somit so lange nicht bearbeitbar bis alle übergeordneten Felder erfolgreich validiert sind. Eine Ausnahme bildet das Feld „Straße", das auch vor dem Feld „Stadt" gefüllt bzw. korrigiert werden kann. Der Benutzer kann hierzu mit einem Cursor vom Feld „Stadt" ins Feld „Straße" wechseln.
  • Der Benutzer kann mittels eines Cursors jederzeit in ein hierarchisch höheres Datenfeld zurückspringen und dort Veränderungen vornehmen. Bei Veränderungen wird eine neue Plausibilitätsprüfung des veränderten Datenfelds und anschließend aller hierarchisch untergeordneten Datenfelder angestoßen.
  • Die Datenfelder werden in der oben genannten abnehmenden hierarchischen Reihenfolge abgearbeitet, bis schließlich eine validierte Adresse vorliegt. Diese wird dem Benutzer angezeigt und er kann wählen, ob diese im Adressspeicher des Navigationssystems gespeichert oder verworfen werden soll bzw. ob unmittelbar eine Zielführung zu der Adresse gestartet werden soll.
  • Erfolgreich validierte Datenfelder werden optisch nicht hervorgehoben. Es wird auch kein Cursor dort platziert. Wird beispielsweise ein Adressdatensatz zugeführt, dessen Datenfelder „Land" und „Stadt" unmittelbar erfolgreich validiert werden, dessen Datenfeld „Straße" jedoch zunächst nicht erfolgreich validiert wird, so startet der Korrekturdialog aus Sicht des Benutzers unmittelbar mit der Hervorhebung des Datenfelds „Straße". Der Benutzer muss sich somit in keiner Weise mit den erfolgreich validierten Datenfeldern „Land" und „Stadt" beschäftigen. Wenn er dies möchte, kann er sie jedoch überprüfen, da ihre Inhalte ebenfalls auf dem Bildschirm sichtbar sind.
  • Wird dem Navigationssystem hingegen ein Adressdatensatz zugeführt, bei dem sämtliche Datenfelder unmittelbar erfolgreich validiert werden, so wird die Adresse dem Benutzer lediglich zur Bestätigung angezeigt und er erhält die Möglichkeit, die Adresse im Adressspeicher zu speichern, zu verwerten oder unmittelbar eine Zielführung zu der Adresse starten.
  • Gemäß alternativer, hier nicht näher beschriebener, Ausführungsformen der Erfindung kann der Bestätigungsschritt auch für sämtliche oder für alle ohne Korrektur erfolgreich validierten Datensätze entfallen. Somit kann eine große Anzahl zugeführter Datensätze sehr zügig nacheinander in den Adressspeicher des Navigationssystems übernommen werden. Die Übernahme wird dann lediglich für erfindungsgemäß vorzunehmende Korrekturen unterbrochen.

Claims (4)

  1. Verfahren zur Eingabe von Eingabedaten in ein Fahrzeugnavigationsgerät, bei welchem dem Fahrzeugnavigationsgerät über eine Empfangsschnittstelle Eingabedaten zugeführt werden und die Eingabedaten einer Plausibilitätsprüfung unterzogen werden, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle einer negativen Plausibilitätsprüfung eine Aufforderung zur Korrektur der Eingabedaten ausgegeben wird, die Eingabedaten über eine Bedieneinrichtung durch einen Benutzer korrigierbar sind und die korrigierten Eingabedaten in das Fahrzeugnavigationsgerät übernommen werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass hierarchisch höherrangige Daten eines hierarchisch gegliederten Datensatzes durch den Benutzer korrigierbar sind bevor die Plausibilität der hierarchisch niederrangiger Daten geprüft wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Benutzer bei der Aufforderung zur Korrektur der Eingabedaten signalisiert wird, auf welcher Ebene die Plausibilitätsprüfung ein negatives Ergebnis ergeben hat.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Plausibilitätsprüfung ein Vergleich der Eingabedaten mit Vergleichsdaten einer Datenbank des Navigationssystems durchgeführt wird und dass bei der Aufforderung zur Korrektur der Eingabedaten Abweichungen der Eingabedaten von den Vergleichsdaten gekennzeichnet werden.
DE102006008221A 2006-02-22 2006-02-22 Verfahren zur Eingabe von Eingabedaten in ein Fahrzeugnavigationsgerät Ceased DE102006008221A1 (de)

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