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DE102006008092A1 - Verschlußsystem für tragbare Behälter - Google Patents

Verschlußsystem für tragbare Behälter Download PDF

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DE102006008092A1
DE102006008092A1 DE200610008092 DE102006008092A DE102006008092A1 DE 102006008092 A1 DE102006008092 A1 DE 102006008092A1 DE 200610008092 DE200610008092 DE 200610008092 DE 102006008092 A DE102006008092 A DE 102006008092A DE 102006008092 A1 DE102006008092 A1 DE 102006008092A1
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Germany
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profile
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wall
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Application number
DE200610008092
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English (en)
Inventor
Thomas Wagner
Michael Schmidt-Gabriel
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Thomas Wagner GmbH
Original Assignee
Thomas Wagner GmbH
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Publication date
Application filed by Thomas Wagner GmbH filed Critical Thomas Wagner GmbH
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Priority to PCT/EP2007/001447 priority patent/WO2007096130A1/de
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    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/10Arrangement of fasteners
    • A45C13/1023Arrangement of fasteners with elongated profiles fastened by sliders
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/008Details; Accessories for making water- or air-tight
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C5/00Rigid or semi-rigid luggage
    • A45C5/03Suitcases

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Abstract

Verschlußsystem für tragbare Behälter, umfassend eine erste und eine zweite Wandschale (1, 2), die kofferartig zwischen einer Öffnungs- und einer Schließstellung bewegbar sind. Die erste Wandschale (1) weist längs ihres der zweiten Wandschale (2) zugewandten Randbereichs mindestens ein Profilelement (3) auf. Die zweite Wandschale (2) weist längs ihres der ersten Wandschale (1) zugeordneten Randbereichs ein dem Profilelement (3) zugeordnetes Gegenprofilelement (4) auf, in welches das Profilelement (3) in Schließstellung der Wandschalen (1, 2) wenigstens teilweise eingreift. Ferner weist das Gegenprofilelement (4) eine Hinterschneidung (10, 11) auf und das Profilelement (3) ist durch Betätigung einer Verriegelungsvorrichtung derart in die Hinterschneidung (10, 11) des Gegenprofilelements (4) eingreifend spreizbar, daß die Wandschalen (1, 2) in ihrer Schließstellung miteinander verriegelt sind.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verschlußsystem für tragbare Behälter, umfassend eine erste und eine zweite Wandschale, die kofferartig zwischen einer Öffnungs- und einer Schließstellung bewegbar sind, wobei die erste Wandschale längs ihres der zweiten Wandschale zugewandten Randbereichs mindestens ein Profilelement und die zweite Wandschale längs ihres der ersten Wandschale zugewandten Randbereichs ein dem Profilelement zugeordnetes Gegenprofilelement aufweist, in welches das Profilelement in Schließstellung der Wandschalen wenigstens teilweise eingreift.
  • Derartige Verschlußsysteme sind aus dem Stand der Technik insbesondere in Zusammenhang mit Reisekoffern bekannt. Zur Verrieglung des Koffers werden die beiden Wand- bzw. Kofferschalen zunächst in ihre Schließstellung gebracht, in der das Profilelement der einen Kofferschale ggfs. formschlüssig in einem Gegenprofilelement der anderen Kofferschale aufgenommen ist, und anschließend durch mehrere an der Außenseite der Kofferschalen angebrachte Verschlußelemente verschlossen oder durch entsprechend angeordnete Spannelemente bzw. Schnallen miteinander verspannt.
  • Dabei erweist es sich häufig als nachteilig, daß die außen angebrachten Verschluß- oder Spannelemente bzw. Schnallen durch unsachgemäße Behandlung des Koffers leicht beschädigt werden können oder sich mit anderen Gegenständen verhaken können. Ferner müssen zur Verriegelung des Koffers mehrere Verschluß- oder Spannelemente separat geschlossen werden. Der Verschluß des Koffers durch derartige Spannelemente sorgt zudem häufig nur in direkter Umgebung der Spannelemente für eine ausreichende Abdichtung des Koffers gegen Staub oder Wasser.
  • Ausgehend von dem vorbekannten Stand der Technik ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein einfach zu bedienendes, möglichst robustes und gut gegen äußere Einflüsse abdichtendes Verschlußsystem für tragbare Behälter, insbesondere Reisekoffer, bereitzustellen.
  • Diese Aufgabe wird mit einem erfindungsgemäßen Verschlußsystem nach Anspruch 1 gelöst. Dabei weist das Gegenprofilelement der zweiten Wandschale eine Hinterschneidung auf und das Profilelement der ersten Wandschale ist durch Betätigung einer Verriegelungsvorrichtung derart in die Hinterschneidung des Gegenprofilelements eingreifend spreizbar, daß die beiden Wandschalen in ihrer Schließstellung miteinander verriegelt sind.
  • Da bei einem mit dem erfindungsgemäßen Verschlußsystem ausgestatteten tragbaren Behälter oder Koffer keine sperrigen Bauteile des Verschlußsystems an dessen Außenseite angeordnet sind, erweist er sich als äußerst robust. Für Beschädigungen anfällige Schnallen oder ähnliche Verschlußelemente sind nicht notwendig. Ferner werden die Wandschalen des tragbaren Behälters durch Betätigung nur einer Verriegelungsvorrichtung wirksam in ihrer Schließstellung verriegelt; ein Schließen mehrerer Schnallen oder sonstiger Verschlußelemente ist nicht notwendig.
  • Das Profilelement kann in vorteilhafter Weise mindestens ein Eingriffselement umfassen, welches in einer Spreizstellung mindestens teilweise in die Hinterschneidung des Gegenprofilelements eingreift und innerhalb der Hinterschneidung im Gegenprofilelement abgestützt ist. Damit kann das Eingriffselement in seiner Spreizstellung für eine zuverlässige Verriegelung des tragbaren Behälters sorgen.
  • Die erfindungsgemäß vorgesehene Verriegelungsvorrichtung kann dabei – je nach Art und Ausgestaltung des mindestens einen Eingriffselements – mechanisch, elektronisch und/oder hydraulisch auf das mindestens eine Spreizelement einwirken.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung kann die erste Wandschale über ihren der zweiten Wandschale zugewandten Randbereich verteilt eine Mehrzahl an Profilelementen aufweisen, die alle durch Betätigung derselben Verriegelungsvorrichtung spreizbar sind. Die zweite Wandschale weist dann entweder ein einziges, längs ihres gesamten Randbereichs verlaufendes Gegenprofilelement auf, welches mit allen Profilelementen erfindungsgemäß zusammenwirken kann oder umfaßt – entsprechend der Verteilung der Profilelemente an der ersten Wandschale – eine Mehrzahl an den Profilelementen zugeordneten Gegenprofilelementen.
  • Damit kann die zur Verriegelung des tragbaren Behälters aufzubringende Kraft durch die Mehrzahl an spreizbaren Profilelementen in vorteilhafter Weise über den Randbereich der Wandschalen verteilt werden. Bevorzugt befindet sich dabei jeweils mindestens ein erfindungsgemäß vorgesehenes Profilelement im Randbereich jeder der beiden Längs- und Querseiten der ersten Wandschale. Es erweist sich zudem als äußerst benutzerfreundlich und effizient, daß alle Profilelemente durch Betätigung derselben Verriegelungsvorrichtung gleichzeitig spreizbar sind.
  • Die vorteilhaft längs des Randbereichs der ersten Wandschale verlaufenden Profilelemente erstrecken sich in einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung – bis auf vergleichsweise kleine Lücken, z.B. im Bereich der Scharniere zweier schwenkbar miteinander verbundener Wandschalen – im wesentlichen über den gesamten Randbereich der ersten Wandschale. Damit wird mit einfachen Mitteln für eine über den (im wesentlichen) gesamten Umfang der Wandschalen wirksame Verriegelung gesorgt.
  • In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung kann die erste Kofferschale auch nur ein Profilelement aufweisen, welches im wesentlichen längs des gesamten Randbereichs der ersten Kofferschale erstreckt ist. Auch so kann für eine im wesentlichen vollumfängliche Verriegelung gesorgt werden.
  • Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verschlußsystems sieht vor, daß der in Schließstellung der Wandschalen mit dem Gegenprofil im Eingriff stehende Teil eines Profilelements zwei in Profillängsrichtung verlaufende und quer hierzu auseinander spreizbare Eingriffselemente umfaßt. Dabei greifen bevorzugt mindestens eines der Eingriffselemente – vorteilhaft aber auch beide Eingriffselemente – in ihrer Spreizstellung in eine entsprechende Hinterschneidung des Gegenprofilelements ein.
  • Bei einem erfindungsgemäßen Verschlußsystem mit zwei in Profillängsrichtung verlaufenden Eingriffselementen kann in vorteilhafter Weise ferner vorgesehen sein, daß zwischen den Eingriffselementen ein Verriegelungselement angeordnet ist, welches zwischen einer das Profilelement nicht spreizenden Entriegelungs-Position und einer das Profilelement spreizenden Verriegelungsposition verstellbar ist.
  • Das Verstellen des Verriegelungselements zwischen seiner Entriegelungs- und seiner Verriegelungs-Position kann in bevorzugter Wiese durch eine Verschiebung des Verriegelungselements in Profillängsrichtung erfolgen.
  • Ferner ist gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß das Verriegelungselement ein Zugglied umfaß, an welchem Spreizteile befestigt sind, die in der Entriegelungs-Position in einer entsprechenden Erweitung des Profilelements aufgenommen und in der Verriegelungs-Position gegen ein bzw. zwischen zwei Eingriffselemente verkeilt sind und damit das Profilelement bzw. dessen Eingriffselemente spreizen.
  • Das Zugglied verläuft bevorzugt in Profillängsrichtung zwischen den zwei Eingriffselementen. Bevorzugt umläuft es dabei vollumfänglich den Randbereich der ersten Wand- bzw. Kofferschale. Hierzu ist das Zugglied in den – bevorzugt gerundeten – Eckbereichen der ersten Wandschale des tragbaren Behälters in geeigneter Weise umzulenken, wobei insbesondere für eine ausreichende Abstützung Sorge zu tragen ist, um die zur Verriegelung des tragbaren Behälters erforderliche Zugkraft aufbringen bzw. abstützen zu können.
  • Zu ihrer Betätigung umfaßt die Verriegelungsvorrichtung vorteilhaft eine Betätigungseinrichtung, die bevorzugt einen Drehknopf aufweist. Der Drehknopf wirkt bevorzugt über einen Hebel oder über eine sonstige Zugeinrichtung auf das Verriegelungselement ein, so daß dieses – je nach Drehsinn der Betätigung des Drehknopfs – in die eine oder die andere Profillängsrichtung verschoben werden kann.
  • Sollte die Verriegelungseinrichtung indessen die Spreizung der Eingriffselemente hydraulisch oder elektrisch bewirken, so ist die Betätigungseinrichtung vorteilhaft zum Betätigen einer hierzu vorzusehenden Pumpe oder eines elektrischen Schalters auszugestalten.
  • Das Profilelement besteht bevorzugt zumindest teilweise aus einem flexiblen Material, insbesondere aus Gummi, so daß das mindestens eine Eingriffselement elastisch verformbar ist. Durch eine elastisch verformbare Ausgestaltung des Profilelements wird – bei entsprechender Abstützung des Profilelements bzw. seiner Eingriffselemente im Gegenprofilelement – im übrigen auch die Dichtigkeit des erfindungsgemäßen Verschlußsystems verbessert.
  • Das Gegenprofilelement ist bevorzugt aus einem im wesentlichen starren Material, wie z.B. Aluminium, hergestellt. Insbesondere kommt jedoch auch der Werkstoff der Wandschalen des tragbaren Behälters in Frage (z.B. Kunststoff, Polycarbonat, etc.), womit das Gegenprofilelement ggfs. auch einstückig mit der zweiten Wandschale in deren Randbereich ausgebildet sein kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
  • 1 eine perspektivische Darstellung eines mit einem Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verschlußsystems ausgestatteten tragbaren Behälters in Form eines Koffers,
  • 2 drei Querschnittsdarstellungen des miteinander zusammenwirkenden Profil- und Gegenprofilelements des Ausführungsbeispiels nach 1 in verschiedenen Lagen und
  • 3 zwei perspektivische Darstellungen von Profil- und Gegenprofilelement zusammen mit einem Teil der Verriegelungsvorrichtung des Verschlußsystems.
  • Der in 1 in einer Öffnungsstellung dargestellte Koffer umfaßt zwei schwenkbar miteinander verbundene Wand- bzw. Kofferschalen 1, 2, die durch eine Schwenkbewegung der zweiten Kofferschale 2 längs des Pfeils A kofferartig in ihre Schließstellung überführt werden können. Die erste Kofferschale 1 weist in ihrem (in Schließstellung) der zweiten Kofferschale 2 zugewandten Randbereich mehrere Profilelemente 3 auf, die in Schließstellung der Kofferschalen 1, 2 in ein Gegenprofilelement 4 eingreifen, welches in dem der ersten Kofferschale 1 zugewandten Randbereich der zweiten Kofferschale 2 angeordnet ist. Das Gegenprofilelement 4 umläuft den gesamten Randbereich der zweiten Kofferschale 2. Die Profilelemente 3 verlaufen – wenngleich nur eine Querseite der Kofferschale 1 dargestellt ist – jeweils längs des Randbereichs beider Längs- und Querseiten der ersten Kofferschale 1, erstrecken sich dabei zusammen im wesentlichen über den gesamten Randbereich der ersten Kofferschale 1 und sind durch Betätigung einer nachfolgend noch näher erläuterten Verriegelungsvorrichtung spreizbar. Die in den Eckbereichen der ersten Kofferschale 1 angeordneten Profilzwischenelemente 3a, 3b können ebenfalls durch Betätigung der Verriegelungsvorrichtung spreizbar sein, was indessen nicht zwingend ist.
  • An einer Längsseite der ersten Kofferschale 1 ist in etwa mittig eine Betätigungseinrichtung 5 angeordnet, die einen Drehknopf 6 und ein – den Drehknopf 6 bei falsch eingestellter Zahlenfolge sperrendes – Kombinationsschloß 7 umfaßt.
  • Durch Betätigung des Drehknopfs 6 der – bei richtig eingestellter Zahlenfolge durch das Kombinationsschloß 7 freigegebenen – Betätigungseinrichtung 5 werden die in Schließstellung der Kofferschalen 1, 2 in das Gegenprofilelement 4 eingreifenden Profilelemente 3 gleichzeitig derart gespreizt, daß sie in eine (in 1 nicht erkennbaren) Hinterschneidung 10, 11 des Gegenprofilelements 4 eingreifen, wodurch die Kofferschalen 1, 2 in ihrer Schließstellung dauerhaft miteinander verriegelt werden.
  • Das erfindungsgemäße Zusammenwirken von Profilelement 3 und Gegenprofilelement 4 des Verschlußsystems ist in 2 anhand dreier nebeneinander angeordneter Querschnittsdarstellungen näher erläutert.
  • Dabei zeigt die linke Teildarstellung ein nicht im Eingriff mit dem Gegenprofilelement 4 stehendes Profilelement 3. Profilelement 3 und Gegenprofilelement 4 sind an ihren voneinander abgewandten Seiten jeweils mit dem Randbereich einer – in 2 nicht dargestellten – Kofferschale verbunden. Bei der Bewegung der Kofferschalen in ihre Schließstellung nähert sich das Gegenprofilelement 4 dem Profilelement 3 längs des Pfeils B soweit an, bis – entsprechend der mittleren Teildarstellung aus 2 – die einander zugewandten Anschlagflächen 8, 9 von Profil- und Gegenprofilelement 3, 4 einander anliegen und das Profilelement 3 teilweise in das Gegenprofilelement 4 eingreift.
  • Das Gegenprofilelement 4 weist zwei – parallel zur Profillängsrichtung beidseits des darin eingreifenden und ungespreizten Profilelements 3 verlaufende – Hinterschneidungen 10, 11 auf, in welche das Profilelement 3 in Spreizstellung verriegelnd eingreift, wie dies die rechte Teildarstellung von 2 zeigt. Ein Öffnen der Kofferschalen ist bei gespreiztem Profilelement 3 nicht möglich; die Kofferschalen sind dann in ihrer Schließstellung miteinander verriegelt.
  • Das Profilelement 3 umfaßt zwei in Profillängsrichtung verlaufende und quer zur Profillängsrichtung auseinander spreizbare Eingriffselemente 12, 13, die sich in Spreizstellung innerhalb der Hinterschneidungen 10, 11 des Gegenprofilelements 4 abstützen.
  • Die beiden Eingriffselemente 12, 13 des Profilelements 3 bestehen aus je einem in Spreizstellung der Innenseite des Gegenprofilelements 4 anliegenden, flexiblen Teil 14, 15 und einem dem anderen Spreizelement zugewandten Innenteil 16, 17, wobei die Innenteile 16, 17 mit dem – in 3 gezeigten – Verriegelungselement 21 zusammenwirken.
  • 3 zeigt in einer linken Teildarstellung das ungespreizte und in einer rechten Teildarstellung das gespreizte Profilelement 3. Dabei wurde eine die Funktionsweise des Verschlußsystems gut veranschaulichende Darstellungsform gewählt, die perspektivisch von vorne nach hinten den schichtweisen Aufbau des Verriegelungs- und Verschlußsystems zeigt.
  • Zwischen den beiden Eingriffselementen 12, 13 des Profilelements 3 verläuft in Profillängsrichtung (Pfeil C bzw. D) ein Zugglied 18, an welchem eine Mehrzahl an kugelförmigen Spreizteilen 19 befestigt ist. Die Spreizteile 19 bilden zusammen mit dem Zugglied 18 das Verriegelungselement 21, das zwischen einer das Profilelement 3 nicht spreizenden Entriegelungs-Position (linke Teildarstellung aus 3) und einer das Profilelement 3 spreizenden Verriegelungs-Position (rechte Teildarstellung aus 3) verstellbar ist.
  • Hierzu weist das Profilelement 3 für jedes Spreizteil 19 eine diesem Spreizteil 19 zugeordnete Erweitung (bzw. Aushöhlung) 20 auf, in welcher das Spreizteil 19 in der Entriegelungs-Position vollständig aufgenommen ist und aus welcher es gemäß Pfeil C in Profillängsrichtung heraus in seine Verriegelungs-Position gezogen werden kann. Die Erweitungen 20 sind dabei in den Innenteilen 16, 17 der Eingriffselemente 12, 13 ausgebildet, wie dies auch in der linken Teildarstellung aus 2 gestrichelt angedeutet ist. Durch Verschiebung des Zuggliedes 18 mitsamt den daran befestigten Spreizteilen 19 gemäß Pfeil D können diese dann wieder in ihre – das Profilelement 3 nicht spreizende – Entriegelungs-Position innerhalb der Erweitungen 20 verschoben werden. Die vorstehend erläuterte Verstellung des Ver riegelungselements 21 erfolgt durch Betätigung der Betätigungseinrichtung 5 (vgl. 1). Hierbei ist dafür Sorge zu tragen, daß eine Drehung des Drehknopfs 6 – je nach Drehsinn – auf geeignete Weise eine Verschiebung des Zugglieds 18 in eine der beiden Profillängsrichtungen (Pfeile C oder D) bewirkt.
  • In der Verriegelungs-Position sind die Spreizteile 19 derart zwischen den beiden Eingriffselementen 12, 13 verkeilt, daß die gespreizten Eingriffselemente 12, 13 in die Hinterschneidungen 10, 11 des Gegenprofilelements 4 eingreifen, wodurch Profil- und Gegenprofilelement 3, 4 und somit die Kofferschalen 1, 2 in ihrer Schließstellung miteinander verriegelt sind.

Claims (12)

  1. Verschlußsystem für tragbare Behälter, umfassend eine erste und eine zweite Wandschale (1, 2), die kofferartig zwischen einer Öffnungs- und einer Schließstellung bewegbar sind, wobei die erste Wandschale (1) längs ihres der zweiten Wandschale (2) zugewandten Randbereichs mindestens ein Profilelement (3) und die zweite Wandschale (2) längs ihres der ersten Wandschale (1) zugewandten Randbereichs ein dem Profilelement (3) zugeordnetes Gegenprofilelement (4) aufweist, in welches das Profilelement (3) in Schließstellung der Wandschalen (1, 2) wenigstens teilweise eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenprofilelement (4) eine Hinterschneidung (10, 11) aufweist und daß das Profilelement (3) durch Betätigung einer Verriegelungsvorrichtung derart in die Hinterschneidung (10, 11) des Gegenprofilelements (4) eingreifend spreizbar ist, daß die Wandschalen (1, 2) in ihrer Schließstellung miteinander verriegelt sind.
  2. Verschlußsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Profilelement (3) mindestens ein Eingriffselement (12, 13) umfaßt, welches in einer Spreizstellung mindestens teilweise innerhalb der Hinterschneidung (10, 11) des Gegenprofilelements (4) abgestützt ist.
  3. Verschlußsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung mechanisch, elektronisch und/oder hydraulisch auf das Eingriffselement (12, 13) einwirkt.
  4. Verschlußsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Wandschale (1) über ihren der zweiten Wandschale (2) zugewandten Randbereich verteilt eine Mehrzahl an Profilelementen (3) aufweist, die alle durch Betätigung derselben Verriegelungsvorrichtung spreizbar sind.
  5. Verschlußsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilelemente (3) jeweils längs des Randbereichs der ersten Wandschale (1) verlaufen und zusammen im wesentlichen über den gesamten Randbereich erstreckt sind.
  6. Verschlußsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Wandschale (1) in ihrem der zweiten Wandschale (2) zugewandten Randbereich genau ein Profilelement (3) aufweist, welches sich im wesentlichen längs des gesamten Randbereichs erstreckt.
  7. Verschlußsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in Schließstellung der Wandschalen (1, 2) mit dem Gegenprofilelement (4) in Eingriff stehende Teil des Profilelements (3) zwei in Profillängsrichtung verlaufende und quer zur Profillängsrichtung auseinander spreizbare Eingriffselemente (12, 13) umfaßt.
  8. Verschlußsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Eingriffselementen (12, 13) ein Verriegelungselement (21) angeordnet ist, das zwischen einer das Profilelement (3) nicht spreizenden Entriegelungs-Position und einer das Profilelement (3) spreizenden Verriegelungs-Position verstellbar ist.
  9. Verschlußsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellen des Verriegelungselements (21) durch eine Verschiebung des Verriegelungselements (21) in Profillängsrichtung erfolgt.
  10. Verschlußsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement (21) ein Zugglied (18) umfaßt, an welchem Spreizteile (19) befestigt sind, die in der Entriegelungs-Position in einer entsprechenden Erweitung (20) des Profilelements (3) aufgenommen sind und in der Verriegelungs-Position gegen ein bzw. zwischen zwei Eingriffselementen (12, 13) verkeilt sind.
  11. Verschlußsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Profilelement (3) aus einem flexiblen Material besteht, wobei das Eingriffselement (12, 13) elastisch verformbar ist.
  12. Verschlußsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenprofilelement (4) aus einem im wesentlichen starren Werkstoff hergestellt ist.
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