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DE102006007650A1 - Doppelkrone mit aktivierbarem Friktionselement - Google Patents

Doppelkrone mit aktivierbarem Friktionselement Download PDF

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Publication number
DE102006007650A1
DE102006007650A1 DE102006007650A DE102006007650A DE102006007650A1 DE 102006007650 A1 DE102006007650 A1 DE 102006007650A1 DE 102006007650 A DE102006007650 A DE 102006007650A DE 102006007650 A DE102006007650 A DE 102006007650A DE 102006007650 A1 DE102006007650 A1 DE 102006007650A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction
counter bearing
pin
crown
primary part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE102006007650A
Other languages
English (en)
Inventor
Detlef Krebs
Klaus Göddert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DENTES ZAHNTECHNIK GmbH
Original Assignee
DENTES ZAHNTECHNIK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DENTES ZAHNTECHNIK GmbH filed Critical DENTES ZAHNTECHNIK GmbH
Priority to DE102006007650A priority Critical patent/DE102006007650A1/de
Publication of DE102006007650A1 publication Critical patent/DE102006007650A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/277Telescopic anchoring, i.e. using spring biased detents
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00Filling or capping teeth
    • A61C5/30Securing inlays, onlays or crowns
    • A61C5/35Pins; Mounting tools or dispensers therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00Filling or capping teeth
    • A61C5/70Tooth crowns; Making thereof

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Abstract

Doppelkrone auf der Basis der Teleskop- und Konuskronen mit einem aktivierbaren Friktionselement in Form eines Stifts 1 mit entsprechendem Gegenlager 2 in Form einer Interlockfräsung, dadurch gekennzeichnet, dass an der Sekundärkrone ein Friktionsstift 1 angeordnet ist, welcher in die Führungsrille 7 am Primärteil 4 gleitet und durch das Gegenlager 2 eine steuerbare Friktion ermöglicht.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Doppelkrone auf der Basis der Teleskop- und Konuskronen mit einem aktivierbaren Friktionselement entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Stand der Technik
  • Bei der Teleskoptechnik wird ein Pfeilerzahn beschliffen und mit einer Primärkrone versehen, die korrespondierende Sekundärkrone wird in der herausnehmbaren Prothese verankert.
  • Die Vorteile der Teleskoptechnik in der Zahnheilkunde sind hinlänglich bekannt:
    • • Optimale Pfeilerzahnbelastung
    • • Einfache Handhabung für den Patienten
    • • Ideale Hygienemöglichkeiten
    • • Haftkraftstabilität
    • • Erweiterbarkeit nach Pfeilerverlust
  • Die Nachteile lagen in der Ästhetik und im Falle des Friktionsverlustes hatte man zur Wiederherstellung oder Verbesserung nur begrenzte Möglichkeiten. Resultate waren meistens nur eine bessere Klemmwirkung.
  • Eine Doppelkrone benötigt konstruktionsbedingt einen erhöhten Platzbedarf, der nur durch einen erhöhten Substanzabtrag vom Pfeilerzahn geschaffen werden kann. Auch der Ausgleich von Achsdivergenzen der Pfeilerzähne und die Beachtung zur Einhaltung der Friktionsflächen von 2,8 mm führen meistens zu überdimensionierten unästhetischen Verblendungen.
  • Nur wenn die Pfeilerzähne und die anatomische Situation optimalen Voraussetzungen entsprachen, konnten zufrieden stellende Ergebnisse in der Konstruktion und der Ästhetik erreicht werden. Bei nicht idealen Platzverhältnissen waren die Ergebnisse sehr unbefriedigend bis teilweise unlösbar.
  • Auch die Einführung der Galvanotechnik in die Doppelkronentechnik brachte nicht die gewünschte Optimierung: Erstens müssen die Grenzen der Friktionsflächen noch genauer eingehalten werden und zweitens macht die erforderliche Haltekonstruktion aus NEM alle Vorteile zunichte und hat die unerwünschte Überdimensionierung zur Folge.
  • Außerdem ist eine nachträgliche Friktionserhöhung oder Wiederherstellung nicht technisch einwandfrei möglich. Die zur Verfügung stehenden Hilfsmittel zur steuerbaren Friktion sind oft unbefriedigend. Sie sind entweder zu voluminös und teilweise auch zu kostenintensiv durch die erforderlichen Hilfsmaterialien (Schrauben, Klipse etc.) oder zu aufwendig in der Anwendung, zeitraubend und dadurch nicht wirtschaftlich.
  • Trotz alldem konnte im hochgoldhaltigen Bereich über Jahre eine relativ befriedigende Anfertigung von herausnehmbaren Brücken und Prothesen erreicht werden. Erst nachdem durch den allgemeinen Kostendruck immer mehr auf NEM ausgewichen werden musste, konnte man feststellen, dass die Ergebnisse sehr unbefriedigend waren.
  • Die große Härte von NEM reduzierte die Gleitfähigkeit und die Haftung war nur als Klemmeffekt zu erreichen.
  • Es wurden Entwicklungen in verschiedene Richtungen angestellt, Ringe gegossen, die durch Kappen über die Ringkonstruktion eine erhöhte Gleitfähigkeit nach sich ziehen sollte. Teilweise richtig aber immer mit dem Nachteil, dass der so dringend benötigte Platz für eine ästhetische Verblendung noch weiter reduziert wurde.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine kostengünstige Alternative zu den herkömmlichen Techniken zu entwickeln, die auch mit NEM Legierungen ausführbar ist, von vornherein eine gezielte Friktion zulässt und graziles Arbeiten ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird durch die Erfindung entsprechend dem Anspruch 1 gelöst.
  • Durch den Verzicht auf parallele Flächen vestibulär steht das dringend benötigte Platzvolumen für eine ästhetische Verblendung zur Verfügung.
  • Auch ermöglicht das Arbeiten auf Minimalstärke vestibulär einen besseren Aus-gleich bei Achsdivergenzen von Pfeilerzähnen.
  • Außerdem ist eine kontrollierte Einstellung der Friktion möglich, damit individuell und kontrolliert auf die Ansprüche des Patienten eingegangen werden kann. Wenn jemand seine Prothese leicht ausgliedern möchte, ist das ebenso leicht einstellbar, als wenn er einen strammen Sitz wünscht.
  • Zusätzlich ist die Sicherheit gewährleistet, dass auch nach längerer Tragezeit wieder mit einfachen Mitteln eine Erhöhung der Friktion erreicht werden kann.
  • Ein weiterer Vorteil dieser Entwicklung ist die Zeitersparnis. Die Sekundärkrone wird friktionslos hergestellt, es entsteht kein Aufpassungsaufwand und man hat nach dem Abstrahlen des Gussobjektes sofort eine exzellente Passung.
  • Der Fräskörperverschleiß bei der Herstellung wird vermindert.
  • Seit 01.01.05 ist die Teleskoptechnik die einzige Variante in der Kombitechnik, die im gesetzlichen Leistungskatalog noch bezuschusst wird. Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen aber nur zwei Verrechnungseinheiten NEM pro Teleskop, Mehrkosten durch Verwendung von Edelmetall müsste der Patient selbst tragen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1: Sagitalschnitt durch eine Teleskopkrone
  • 2: Frontansicht eines Primärteils
  • 3: Seitenansicht eines Primärteils
  • 4: Transversalschnitt durch eine Teleskopkrone auf Höhe des Friktionselements
  • 1 zeigt das Primärteil 4 mit dem Gegenlager 2 auf dem Zahnstumpf 5 sowie das Sekundärteleskop 3 mit dem Friktionsstift 1.
  • 2 zeigt, dass bei der Primärkrone 4 die Führungsrille 9 für den Friktionsstift 1, sowie das Gegenlager 2 eine 0° Grad Fräsung haben müssen.
  • Die Friktion wird durch Einsetzten eines Stiftes 1 mit der Stärke 0,8 mm bis 0,9 mm erreicht, die Führung 7 für den Stift 1 wird entsprechend vorbereitet und nach dem Einarbeiten fixiert, dieses sollte idealer weise mit dem Läser erfolgen. Als Gegenpart zur Gleitfähigkeit muss ein Gegenlager 2 in Form einer Interlockfräsung hergestellt werden. Die so erreichte Gleitfähigkeit unterliegt keiner Abnutzung und kann jederzeit durch Aktivierung des Stiftes 1 erhöht werden. Vestibulär kann die Wandstärke auf optimale Verhältnisse reduziert werden. Damit sind die Möglichkeiten für eine ansprechende Ästhetik erheblich verbessert und je nach Vorgabe durch den Behandler kann eine optimale Gestaltung folgen.
  • Es muss darauf geachtet werden, dass ein ausreichendes Lötfutter 6 für die Stabilität des Friktionsstiftes 1 berücksichtigt wird. Dies ist notwendig für eine optimale Reduzierung der Wandstärke des Sekundärteils 3. Ebenso benötigt die am Primärteil 4 angebrachte Führungsrille 7 ein entsprechendes Lötfutter 8.

Claims (4)

  1. Doppelkrone auf der Basis der Teleskop- und Konuskronen mit einem aktivierbaren Friktionselement in Form eines Stifts 1 mit entsprechendem Gegenlager 2 in Form einer Interlockfräsung, dadurch gekennzeichnet, dass an der Sekundärkrone ein Friktionsstift 1 angeordnet ist, welcher in die Führungsrille 7 am Primärteil 4 gleitet und durch das Gegenlager 2 eine steuerbare Friktion ermöglicht.
  2. Doppelkrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Friktionsstift 1 mit Hilfe eines Lötfutters stabilisiert wird.
  3. Doppelkrone nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrille 7, sowie das Gegenlager 2 eine 0° Grad Fräsung aufweisen.
  4. Doppelkrone nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke des Primär-, als auch des Sekundärteils jeweils bis auf 0,3 mm reduziert werden kann.
DE102006007650A 2006-02-18 2006-02-18 Doppelkrone mit aktivierbarem Friktionselement Ceased DE102006007650A1 (de)

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DE102008030883A1 (de) 2008-06-30 2010-01-28 Jacob Zahntechnik Ohg Vorrichtung zum Zahnersatz
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