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DE102006007224A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Ausschnittes oder Durchbruchs in der Wandung eines nach dem Innenhochdruck-Umformverfahren ausgebildeten Bauteils - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Ausschnittes oder Durchbruchs in der Wandung eines nach dem Innenhochdruck-Umformverfahren ausgebildeten Bauteils Download PDF

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DE102006007224A1
DE102006007224A1 DE102006007224A DE102006007224A DE102006007224A1 DE 102006007224 A1 DE102006007224 A1 DE 102006007224A1 DE 102006007224 A DE102006007224 A DE 102006007224A DE 102006007224 A DE102006007224 A DE 102006007224A DE 102006007224 A1 DE102006007224 A1 DE 102006007224A1
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forming
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Clemens Haller
Manfred Dr. Helm
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Ausschnittes oder Durchbruches in der Wandung eines nach dem Innenhochdruck-Umformverfahren ausgebildeten Bauteils, beispielsweise Hohlkörpers, der sich noch im Umformwerkzeug (1) befindet, mit Hilfe eines von außen nach innen oder von innen nach außen verschiebbaren Lochstempels (8, 10), der in die Wandung des Hohlkörpers hineingedrückt wird. Um einen Schneidprozess im Werkzeug durchzuführen, wird vorgeschlagen, dass zunächst die Wandung des im Umformwerkzeug (1) gelagerten und mit vorzugsweise Dichtstempeln (3, 4) fixierten und positionierten Ausgangswerkstücks oder Werkstücks mit Hilfe des Lochstempels (8, 10) schlagartig bis auf eine Restwanddicke vorgeschnitten wird. Der Umformprozess wird mit Prozessen des spanlosen Formens zur Bearbeitung der Durchbrüche und Ausschnitte und Feinbearbeitung, die im Werkzeug stattfinden, kombiniert. Des Weiteren wird eine entsprechende Vorrichtung vorgeschlagen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen eines Ausschnittes oder Durchbruchs in der Wandung eines nach dem Innenhochdruck-Umformverfahren ausgebildeten Bauteils, beispielsweise Hohlkörpers, der sich noch im Umformwerkzeug befindet, mit sich anschließender Feinbearbeitung der Oberfläche.
  • Es sind Innenhochdruck-Umformverfahren bekannt, die das Ausschneiden von Ausschnitten aus Bauteilwandungen von außen nach innen ermöglichen, wie dies in der DE 43 22 063 C2 beschrieben ist. Dieses bekannte. Verfahren wird mit Hilfe eines von außen an der Mantelfläche des Werkzeuges angreifenden Lochstempels derart vorgenommen, dass der Ausschnitt zunächst bei maximalem Innendruck bis auf eine Restwandungsdicke vorgeschnitten und anschließend bei verringertem Innendruck ausgeschnitten wird.
  • Das Erzeugen von Durchbrüchen oder Ausschnitten kann aber auch von innen nach außen durchgeführt werden ( DE 1 552 122 A1 ), indem die Wandung durch Erhöhung des Innendruckes in eine Werkzeugausnehmung hinein durchbrochen bzw. ausgeschnitten wird, wobei in der Werkzeugausnehmung ein nach außen verschiebbarer Stützstempel vorgesehen sein kann.
  • Bei den bekannten derartigen Verfahren kommt es beim Ausschneiden eines Ausschnittes zu einem Nachfließen des Werkstoffs, d.h. zur Veränderung der Wandoberfläche des Bauteils, z.B. zur Neigung und Franse der Kante im Bereich um den Ausschnitt herum.
  • Im Stand der Technik sind eine Reihe von Möglichkeiten durch spanlose Formung im kalten Zustand bekannt (Stanzen, Biegen, Pressen. Schneiden, Lochen, Ziehen usw.), um Durchbrüche oder Ausschnitte, die eine bestimmte Formkontur aufweisen, einzubringen sowie engere Wanddicken- und Querschnitttoleranzen und bessere Oberflächengüten des Bauteils zu erzielen.
  • Die Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der vorgenannten Art zu schaffen, mit denen die oben dargelegten Schwierigkeiten vermieden und bei denen sich auch die vorstehend beschriebenen Maßnahmen oder ähnliche erübrigen.
  • Die gestellte Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass zunächst die Wandung des im Umformwerkzeug gelagerten und durch Dichtstempel fixierten und positionierten Ausgangswerkstücks mit Hilfe eines Lochstempels schlagartig bis auf eine Restwanddicke vorgeschnitten wird. Dabei wird die schlagartige Einwirkung des Lochstempels durch einen Abstand zwischen dem oberen Teil des Lochstempels und Hydrozylindern realisiert. Dieser Abstand dient zur Vermeidung der Beschleunigungsstrecke des Hydrozylinders.
  • Es wird erreicht, dass aus der Wandung eines nach dem Innenhochdruck-Umformverfahren hergestellten Bauteils, beispielsweise Hohlkörpers, bei noch im Umformwerkzeug befindlichem Hohlkörper, Durchbrüche oder Ausschnitte, die eine bestimmte Formkontur aufweisen, mit hoher Genauigkeit ausgeschnitten und geformt werden und dass die Oberfläche des Bauteils feinbearbeitet wird. Bisher war dies nur in einem getrennten Arbeitsgang außerhalb des Innenhochdruck-Umformwerkzeuges möglich.
  • In einem weiteren Verfahrensschritt zieht sich der Lochstempel zu Mantelfläche des Werkzeuges zurück. Die Dichtstempel schieben das Ausgangsstück in eine neue Position, um eine Formänderung des Ausgangswerkstücks, d.h. Dehnung bei der Innenhochdruck-Umformung, zu kompensieren und den vorgeschnittenen Bereich, d.h. die Sollbruchstelle relativ zum Lochstempel, genau zu positionieren. Dann steigt der Innendruck, und während des Umformprozesses wird der Schneidprozess der Ausschnitte aus dem Bauteil nach bekannten, vorstehend beschriebenen, Verfahren von außen nach innen und/oder von innen nach außen durchgeführt. Dabei wird der vorgeschnittene Teil der Wandung des Bauteils, d.h. die vorher mittels der Prägekante des Lochstempels erzeugte Sollbruchstelle, durch schlagartige und/oder multiple Bewegungen des Lochstempels zwischen den unteren und oberen Todpunkten leicht und sauber abgetrennt.
  • Nach der Senkung des Innendrucks wird durch vorstehend beschriebene spanlose Formung eine vollständige Unterbauung durchgeführt, um Neigung, Rand- und Gratbildung des Schnittes zu verhindern und eine bestimmte Formkontur aufweisende Durchbrüche oder Ausschnitte einzubringen. Dieser Arbeitsgang wird mit Hilfe von axialen Bewegungen des Werkstückes mittels der Dichtstempel und vertikaler Bewegungen des Lochstempels, der eine entsprechende Gravur in seiner Stirn- und/oder Seiten-Oberfläche hat, realisiert.
  • In einem letzten Arbeitsgang wird eine Feinbearbeitung der Oberfläche des Bauteils durchgeführt. Diese Feinbearbeitung der Oberfläche des Bauteils wird beim Entnahmeprozess aus dem Werkzeug durch ein Kaltziehen des Werkstückes durch eine in das Werkzeug angebauten Ziehring mittels gleichzeitiger axialer Schiebung und Drehung des Werkstückes durch die Dichtstempel realisiert.
  • Das erfindungsgemäße kombinierte Innenhochdruck- und spanlose Formungsverfahren erlaubt es, beliebige Durchbrüche und Ausschnitte am Werkstück und eine Feinbearbeitung der Oberfläche des Bauteils mit hoher Genauigkeit in einem einzigen kombinierten Umform, Stanz-, Bieg-, Einsenk-, Ziehräumwerkzeug durchzuführen. Dabei kann dieses Verfahren durch entsprechende gemeinsame Steuerung des Innenhochdrucks, des Vorschubes, des toten Spiels und der Geschwindigkeit des Lochstempels, der Nachschiebung und axialen Position des Ausgangsstückes und des axialen Vorschubes, der Schiebung und Drehung des Werkstücks praktisch auch in einem Arbeitsgang durchgeführt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 einen Längsschnitt durch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens;
  • 2 eine Querschnitt durch die Vorrichtung nach 2;
  • 3, 6, 11, 14 und 19 die Längsschnitte durch die Vorrichtung nach 1 in verschiedenen Arbeitsstufen;
  • 4, 7, 8, 9, 10, 12, 15, 16, 17, 18 die vergrößerten Teillängsschnitte durch die Vorrichtung in verschiedenen Arbeitsstufen;
  • 5 eine vergrößerten Teilquerschnitt durch die Vorrichtung;
  • 21 ein die Funktionsweise der Vorrichtung erläuterndes Diagramm.
  • 1 zeigt einen Längsschnitt einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, während 2 einen Querschnitt einer solchen Vorrichtung in einer Ausgangsstellung zu Beginn des Verfahrens zeigt. Die Vorrichtung oder das Werkzeug weist ein Werkzeug 1 auf, in das das Werkstück 2, insbesondere ein Halteröhrchen für eine Kopfstütze von Fahrzeugsitzen eingelegt ist. Das Werkstück 2 wird endseitig von Dichtstempeln 3, 4 beaufschlagt. Über eine Öffnung 5 kann das Fluid zur Durchführung der Innenhochdruckumformung in das hohle Werkstück 2 eingebracht werden. Die Durchbrüche oder Ausschnitte in der Wandung des Werkstücks 2 werden mittels Lochstempeln 8, 10 eingebracht, auf die Hydraulikzylinder 6, 7 wirken. Die Lochstempel werden von Jochen 9, 11 mit Auflagebereichen 12, 14 gehalten, die in ihrer Höhe veränderbar einstellbar sind. Auf diese Weise ergeben sich unterschiedliche Abstände Δ12 zu den Hydraulikzylindern 6, 7. Die Höheneinstellung wird mittels eines verstellbaren Jochfußes 14, 16 erreicht. Über ebenfalls höhenverstellbare Widerlager 13, 15 ist die Bewegung des Jochs 9, 11 und damit des Lochstempels 8, 10 nach unten begrenzt. Jochfuß 14, 16 und Widerlager 13, 15 sind auf einer Kolbenplatte 18, 20 gelagert, die mittels eines hydraulisches Fluids 19, 21 höhenverstellbar ist.
  • Zur Feinbearbeitung des Werkstücks 2 im Werkzeug ist auf der Seite des Werkzeugs, auf der das Werkstück eingebracht bzw. entnommen wird, eine Matrize 17 bzw. ein Ziehring angeordnet. Des Weiteren sind in die Lochstempel 8, 10 eine oder zwei teilkreisförmige Nuten 22 eingebracht, die zur Kantenbegradigung an den eingebrachten Durchbrüchen oder Ausschnitten dienen.
  • Nachfolgend wird das Verfahren mit Hilfe der 3, 6, 11, 14 und 19 beschrieben, die die verschiedenen Arbeitsstufen zeigen. In einem ersten Schritt wird das durch die Dichtstempel 3 positionierte Werkstück 2 durch die Lochstempel 8, 10 schlag- oder stoßartig vorgeschnitten. Im Falle des Lochstempels 10, der anschließend einen vollständigen Ausschnitt bewirkt, ist das Joch 11 weiter ausgefahren, so dass sich ein geringerer Abstand Δ1 ergibt. Ein Stoß wird durch Auftreffen einer vertikalen Platte auf das Widerlager 13 gestoppt, wie dies in 3 verdeutlicht ist. Die 4 und 5 zeigen hierzu Vergrößerungen. Durch den Stoß wird eine Vorschädigung in das Material eingebracht.
  • Anschließend wird das Wirkfluid in das Innere des Werkstücks 2 gepumpt, nachdem die Lochstempel 8, 10 bis zur Mantelfläche des Werkzeugs zurückgezogen worden sind. Da es während der eigentlichen Innenhochdruckumformung zu einer Dehnung des Materials kommt, wird das Werkstück 2 vorher durch axiale Verschiebung der Dichtstempel 3, 4 in eine Position gebracht, die genau die Sollbruchstelle zum jeweiligen Lochstempel positioniert (6). Die 710 verdeutlichen den nachfolgenden Schnittprozess unter Einwirkung des Innenhoch drucks. Hierbei gibt es die Möglichkeit, dass sich der verschiebbare Lochstempel von außen nach innen (8, 9) bewegt oder von innen nach außen (7, 10). Bei dem Innenhochdruckumformen legt sich die Wandung des Werkstücks 2 an die Innenseite 24, 25 des Werkzeugs an. An den Ausschnitten oder Durchschnitten bilden sich Schneidkanten 26, 27.
  • Mit Hilfe der 11 wird ein sich anschließender Verfahrensschritt gezeigt, der der Kantennachbehandlung bzw. dazu dient, Durchbrüche oder Ausschnitte mit einer bestimmten Formkontur einzubringen. Der Lochstempel 8, 10 mit dem ausgeschnittenen Blech 28 oder umgeformten Blechabschnitt 31 wird in Verfahrrichtung noch weiter in das Werkzeug geführt, so dass die Kantenbereiche 29, 30 der Ausschnitte oder Durchbrüche mit der gravierten Nut 22 im Stempelkopf fluchten. Die Dichtstempel 3, 4 werden axial verfahren und auf diese Weise die möglicherweise durch den Schneidprozess verformten Kanten durch die erzwungene Bewegung in die Nuten 22 begradigt. Eine solche Hin- und Herbewegung und die Effekte der Begradigung der Kantenbereiche (29, 30, 32) sind aus den 1418 ersichtlich.
  • Zur Oberflächenkalibrierung schließt sich anschließend ein Ziehprozess an. Hierbei wird das umgeformte Werkstück 2 unter vorzugsweise gleichzeitigen Drehungen durch die Matrize 17 gezogen und aufgrund des Ziehrings hinsichtlich seiner Manteloberfläche 33 begradigt.
  • Die Verfahrensabfolge ist schließlich mit Hilfe der 2127 dargestellt. Das Werkstück 2 wird von den Dichtstempeln 3, 4 aufgenommen und durch axiale Bewegung in das Werkzeug positioniert. Mittels stoßartig einwirkender Lochstempel 8, 10 wird eine Vorschädigung in die Wandung eingebracht. Bei Erhöhung des Innendrucks folgt dann durch schlagartige und/oder multiple Bewegung des Lochstempels der eigentliche Aussschnitt oder Durchschnitt. Zur Nachbehandlung der Kanten werden diese durch axiale Bewegung des Werkstücks in eine eingravierte Nut 22 im Lochstempel gezwungen. Anschließend folgt der Kalibriervorgang mit nachfolgender Entnahme des Werkstücks.
  • 28 zeigt die Geschwindigkeiten des jeweiligen Lochstempels, wie sie sich aus den einzelnen Abständen Δ1Δ2 zwischen dem oberen Teil des Lochstempels und den Hydraulikzylindern ergeben.
  • 1
    Werkzeug
    2
    Werkstück
    3
    Dichtstempel
    4
    Dichtstempel
    5
    Zuführöffnung
    6
    Hydraulikzylinder
    7
    Hydraulikzylinder
    8
    Lochstempel
    9
    Joch
    10
    Lochstempel
    11
    Joch
    12
    Auflagebereich
    13
    Widerlager
    14
    Jochfuß
    15
    Widerlager
    16
    Jochfuß
    17
    Matrize
    18
    Kolbenplatte
    19
    Fluid
    20
    Kolbenplatte
    21
    Fluid
    22
    Nut
    23
    Nut
    24
    Werkzeuginnenseite
    25
    Werkzeuginnenseite
    26
    Schneidkante
    27
    Schneidkante
    28
    ausgeschnittenes Blech
    29
    Kantenbereich
    30
    Kantenbereich
    31
    Umgeformter Blechabschnitt
    32
    Kantenbereich
    33
    Manteloberfläche

Claims (13)

  1. Verfahren zum Herstellen eines Ausschnittes oder Durchbruches in der Wandung eines nach dem Innenhochdruck-Umformverfahren ausgebildeten Bauteils, beispielsweise Hohlkörpers, der sich noch im Umformwerkzeug (1) befindet, mit Hilfe eines von außen nach innen oder von innen nach außen verschiebbaren Lochstempels (8, 10), der in die Wandung des Hohlkörpers hineingedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst die Wandung des im Umformwerkzeug (1) gelagerten und, vorzugsweise mit Dichtstempeln (3, 4), fixierten und positionierten Ausgangswerkstücks oder Werkstücks mit Hilfe des Lochstempels (8, 10) schlagartig bis auf eine Restwanddicke vorgeschnitten wird und ein spanloses Formen und/oder eine Feinbearbeitung des Bauteils oder Teile des Bauteils im Werkzeug (1) erfolgen.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgeschnittene Teil der Wandung im Sinne einer Sollbruchstelle während der Innenhochdruck-Umformung des Bauteiles durch schlagartige oder nicht schlagartige und/oder multiple vor- und rücklaufende Bewegungen des Lochstempels (8, 10) abgetrennt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche und Ausschnitte durch spanloses Formen bearbeitet werden und/oder dass die Mantelfläche des umgeformten Werkstücks durch einen Ziehvorgang kalibriert wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine bestimmte Formkontur der Durchbrüche oder Ausschnitte durch spanloses Kaltumformen durch axiale Schiebungen des Werkstückes (2) und/oder vertikale Bewegungen des Lochstempels (8, 10) ohne Innendruck realisiert werden.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Feinbearbeitung der Oberfläche des Werkstücks (2) durch Kaltziehen des Werkstückes durch ein Werkzeug mittels axialer Schiebung, vorzugsweise unter Drehung, des Werkstückes realisiert wird.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil ein Rohr zur Halterung von Kopfstützen zur Arretierung an Fahrzeugsitzen ist.
  7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, umfassend ein Umformwerkzeug (1) zur Durchführung einer Innenhochdruckumformung sowie mindestens einen Lochstempel (8, 10) zum Einbringen von Ausschnitten oder Durchbrüchen in die Wandung des Werkstücks, insbesondere eines Holkörpers, dadurch gekennzeichnet, dass zur schlagartigen Einwirkung des Lochstempels (8, 10) ein variabler Abstand zwischen dem oberen Teil des Lochstempels und Lochhydraulikzylindern (6, 7) einstellbar ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Lochstempel (8, 10) mit oberen und unteren verschiebbaren Begrenzungsanschlägen ausgerüstet ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Lochstempel (8, 10) auf seinen Seitenoberflächen Unterscheidungen (22) aufweist, deren oberer Teil der Formkontur der Durchbrüche oder Ausschnitte des Werkstückes, im Sinne der Mantelfläche des Werkstücks im Bereich um den Durchbruch oder Ausschnitt herum, entspricht.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterschneidungen keilförmig sind.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in den inneren Hohlraum des Werkzeuges ein Ziehring (17) eingebaut ist.
  12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Dichtstempel (3, 4) das Werkstück aufnehmen, die koaxial im inneren Hohlraum des Werkzeuges (1) anordnet sind und die durch synchrone axiale Bewegungen und/oder Drehung eine Positionierung des Werkstücks und somit der vorgeschnittenen Sollbruchstelle relativ zur Prägekante des Lochstempels bei der Innenhochdruck-Umformung, eine axiale Schiebung des Werkstückes bei der spanlosen Formung und/oder eine Feinbearbeitung der Oberfläche erreichen.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtstempel (3, 4), die synchron axial bewegbar sind, das Ausgangswerkstück (2) aufnehmen und in das Werkzeug (1) führen und ebenso wieder herausführen.
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