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Diese
Erfindung bezieht sich auf den Turbinengehäuseaufbau einer Turbine, wie
z.B. einer Gasturbine oder einer Dampfturbine.
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Bei
einer Turbine, z.B. einer industriellen Gas- oder Dampfturbine mit
großenr
Dimensionen, befindet sich deren Innenbereich auf einer hohen Temperatur.
Damit übt
ein Temperaturunterschied zwischen dem Innenbereich und dem Außenbereich einen
großen
Einfluss aus. Infolgedessen kommt es zu einer Wärmeverformung des stationären Abschnitts
und bewirkt eine ovale Verformung etc.. Dadurch ist ein größerer Zwischenraum
zwischen der stationären
Seite (Leitschaufeln, die an einem später zu beschreibenden Innengehäuse angebracht
sind) und der rotierenden Seite (Laufschaufeln, die an einem Rotor
angebracht sind) erforderlich. Um den thermischen Einfluss zu verringern,
wird ein Aufbau eines Turbinengehäuses genutzt, in dessen Innerem ein
weiteres Gehäuse
bzw. Innengehäuse
vorgesehen ist. Man spricht auch von einem Doppelgehäuseaufbau.
Dieser Aufbau hat eine einzelne Luftschicht, die zwischen einem
Gaskanalabschnitt, durch den ein Hochtemperaturgas strömt, und
der Luft außerhalb
des Turbinengehäuses
vorgesehen ist.
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Das
Innengehäuse
hat einen Aufbau, welcher die Schaufeln auf der stationären Seite
haltert, wobei das Innengehäuse
durch ein Außengehäuse gehaltert
und an diesem befestigt ist.
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Ein
Beispiel einer Turbine mit einem solchen Aufbau ist eine Turbine
mit einer Turbinengehäusestruktur 30,
wie sie in 10 dargestellt ist. Bei dem Turbinengehäuseaufbau 30 erfolgt
die Halterung und Positionierung (Ausrichtungsanpassung) eines Innengehäuses (Schaufelrings) 32 in
Bezug auf ein Außengehäuse 31 durch
Drehmomentstifte bzw. -bolzen 33 in einer Rechts-Links-Richtung
(Lateralrichtung) bzw. durch horizontale Passfedern oder Keile 34 in
einer Aufwärts-Abwärtsrichtung
(Vertikalrichtung), von der stromaufwärtigen Seite der Turbine aus
betrachtet. Wie in 11 gezeigt ist, ist die horizontale
Passfeder 34 an einer Trennfläche 32b eines Innengehäuses 32a der
unteren Hälfte
durch einen Bolzen 35 befestigt, und sein vorderer Endabschnitt 34a ist
zwischen einer oberen Auskleidung 36 und einer unteren
Auskleidung 37 installiert, die in der Umgebung einer Trennfläche 31a des
Außengehäuses vorgesehen
sind.
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Ein
weiteres Beispiel einer Turbine mit dem oben erwähnten Doppelgehäuseaufbau
ist eine Turbine mit einem Positionierungsmechanismus für ein Turbinengehäuse, wie
es in der offengelegten japanischen Patentanmeldung Nr. 2004-162536
beschrieben ist (nachstehend als Patentdokument 1 bezeichnet).
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Bei
diesem Turbinengehäuse-Positionierungsmechanismus
ist ein Exzenterstift in ein in einem Motorgehäuse (Außengehäuse) ausgebildetes Einstellloch
eingesetzt. Ein Schaftabschnitt des Exzenterstifts ist in dem Einstellloch
angeordnet, während
ein Vorderendabschnitt des Exzenterstifts, der in Bezug auf den
Schaftabschnitt exzentrisch ist, in einer Einstellnut angeordnet
ist, die in dem Turbinengehäuse
(Innengehäuse)
ausgebildet ist, während
er sich in einer Axialrichtung erstreckt. Ein paralleler Stift ist
angebracht, um den Exzenterstift in Bezug auf das Einstellloch in
seiner Drehung zu sichern bzw. zu arretieren, und der Exzenterstift
ist am Maschinengehäuse
durch einen Abdeckkörper
befestigt, der in Kontakt mit dem Kopf des Exzenterstifts angeordnet ist.
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Die
offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. 2001-107922 (nachstehend
als Patentdokument 2 bezeichnet) offenbart eine flanschlose Gehäusebefestigungsstruktur
zum Befestigen oberer und unterer Gehäuseteile. Bei der flanschlosen
Gehäusebefestigungsstruktur
sind Bolzenlöcher
in den oberen und unteren Gehäuseteilen
ausgebildet, und eine zylindrische Hülse ist durch Einschrauben
einer äußeren Schraube,
die an einem Außenumfang
derselben ausgebildet ist, in ein in der Umgebung einer Verbindungsfläche am Bolzenloch des
oberen Gehäuseteils
vorgesehenes Gewindeloch angebracht. Ein Abschnitt großen Durchmessers,
der mit einer oberen Endfläche
der Hülse
zu verbinden ist, wenn ein Bolzen in das Bolzenloch des unteren
Gehäuseteils
befestigt wird, ist in dem Bolzen ausgebildet, und die Bolzen werden
in die Bolzenlöcher
eingesetzt, um die oberen und unteren Gehäuseteile zu befestigen bzw.
zu verbinden.
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Die
offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. 1997-112204 (Patentdokument
3) offenbart eine Klemm- bzw. Befestigungsstruktur mit oberem und
unterem Bolzen für
Leitschaufeln vom um 180° unterteilten
Kopplungstyp, welche einen Leitschaufelring an einem Turbinengehäuse befestigt.
Bei der Befestigungsstruktur mit oberem und unterem Bolzen für Leitschaufeln
vom um 180° unterteilten
Kopplungstyp werden obere und untere Leitschaufeln durch Bolzen
mit Löchern
integriert, und in den Löchern
der Bolzen befestigte Keile bzw. Passfedern werden zwischen oberen
und unteren Auskleidungen angeordnet, die in dem Turbinengehäuse vorgesehen
sind, um den Leitschaufelring am Turbinengehäuse zu befestigen.
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Bei
dem vorgenannten Turbinengehäuseaufbau 30 wurde
in den vergangenen Jahren zum Zwecke der Verbesserung der Leistung
und der Zuverlässigkeit
eine Verbesserung in der Genauigkeit der Einstellung eines Zwischenraums
zwischen der Rotationsseite und der stationären Seite angestrebt. So wird
nach der Anbringung des Innengehäuses 32 in dem
Außengehäuse 31 der
Abstand bzw. Zwischenraum zwischen dem Innengehäuse 32 und dem Außengehäuse 31 gemessen.
Falls der Messwert nicht innerhalb der Toleranz des Sollwerts liegt,
wird das Innengehäuse 32 aus
dem Außengehäuse 31 entnommen,
und die horizontalen Keile 34 werden maschinell bearbeitet,
um den Abstand zu optimieren. Unter Verwendung der maschinell bearbeiteten
Horizontalkeile 34 wird das Innengehäuse 32 wieder in das
Außengehäuse 31 eingebaut.
Bei der herkömmlichen
Turbinengehäusestruktur 30 kann
daher die Position in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung
(Vertikalrichtung) des Innengehäuses 32 in
Bezug auf das Außengehäuse 31 nicht von
außen
eingestellt bzw. angepasst werden. Dies führt zu dem Problem, dass der
Wirkungsgrad eines Einstellvorgangs beeinträchtigt wird, wodurch die Betriebskosten
steigen.
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Bei
dem Turbinengehäuse-Positionierungsmechanismus,
der im Patentdokument 1 beschrieben ist, sind die Positionierungsmechanismen
an oberen und unteren Abschnitten des Motorgehäuses und des Turbinengehäuses angeordnet,
wodurch die Position in der Rechts-Links-Richtung des Turbinengehäuses in
Bezug auf das Maschinengehäuse durch
den oberen Abschnitt und den unteren Abschnitt desselben begrenzt
ist. Auch wenn sich das Turbinengehäuse thermisch dehnt, wird somit
sein zentraler Abschnitt nicht nach rechts und links in Bezug auf
das Maschinengehäuse
versetzt, und die konzentrische Beziehung zwischen dem Maschinengehäuse und
dem Turbinengehäuse
kann aufrecht erhalten werden. Auch bei Verwendung dieses Positionierungsmechanismus
kann aber die Position in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung des Turbinengehäuses in
Bezug auf das Maschinengehäuse
nicht eingestellt bzw. angepasst werden. Auch wenn die Positionierungsmechanismen
in der Umgebung der Trennflächen
des Maschinengehäuses
und des Turbinengehäuses
angeordnet sind, kann die Position in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung des Turbinengehäuses in Bezug
auf das Motorgehäuse
nicht eingestellt werden. Bei dem Turbinengehäuse-Positionierungsmechanismus
erfordert daher wie bei der Turbinengehäusestruktur 30 die
optimale Einstellung des Abstands zwischen dem Maschinengehäuse und
dem Turbinengehäuse,
dass das Turbinengehäuse
aus dem Maschinengehäuses
entnommen wird, und der Positionierungsmechanismus sowie der Positionierungsmechanismus
für die
Vertikalposition zur Einstellung bzw. Anpassung maschinell bearbeitet
werden. Dies stellt das Problem, dass die Position in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung
des Turbinengehäuses
in Bezug auf das Maschinengehäuse
nicht von außen eingestellt
bzw. angepasst werden kann.
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Bei
der im Patentdokument 2 beschriebenen flanschlosen Gehäusebefestigungsstruktur
können die
Innengehäuse
oder die Außengehäuse, die
in obere und untere Abschnitte unterteilt sind, gekoppelt werden.
Es entsteht dabei jedoch das Problem, dass die Position in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung des
Innengehäuses
in Bezug auf das Außengehäuse nicht
von außen
eingestellt bzw. angepasst werden kann.
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Bei
der im Patentdokument 3 beschriebenen Klemm- bzw. Befestigungsstruktur
mit oberen und unteren Bolzen für
Leitschaufeln vom Kopplungstyp mit 180°-Unterteilung sind die Keile,
die an den mit Löchern
versehenen Bolzen befestigt sind, welche die Leitschaufeln der oberen
Hälfte
und die der unteren Hälfte
koppeln, zwischen den oberen und den unteren, in dem Turbinengehäuse vorgesehenen
Auskleidungen angeordnet. Dadurch kann das Innengehäuse an einer
vorgeschriebenen Position in Bezug auf das Außengehäuse festgelegt bzw. verriegelt werden.
Die Einstellung der Position in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung des Innengehäuses in
Bezug auf das Außengehäuse erfordert
jedoch eine maschinelle Bearbeitung der Keile. Dies stellt aber
das Problem, dass die Position in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung des Innengehäuses in
Bezug auf das Außengehäuse nicht
von außen
eingestellt bzw. angepasst werden kann.
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Die
Erfindung wurde in Anbetracht der oben beschriebenen Probleme getätigt. Eine
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Turbinengehäusestruktur bereitzustellen,
bei der die Position in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung
des Innengehäuses
in Bezug auf das Außengehäuse von
außen
eingestellt werden kann.
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Ein
erster Aspekt der Erfindung zur Erfüllung der obigen Aufgabe ist
ein Turbinengehäuseaufbau mit
den Merkmalen des Anspruches 1.
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Dieser
Turbinengehäuseaufbau
umfasst ein Außengehäuse und
ein in dem Außengehäuse angeordnetes
Innengehäuse,
mit: einer Hülse,
die in einem in dem Innengehäuse
ausgebildeten konkaven Abschnitt angeordnet ist, einer Exzenterwelle,
die in ein in dem Außengehäuse ausgebildetes
Verbindungsloch eingesetzt ist und deren Vorderende in Kontakt mit
der Hülse
angeordnet ist, und einem Befestigungselement, das in Eingriff mit
der Exzenterwelle angeordnet und an dem Außengehäuse befestigt ist.
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Ein
Beispiel der Exzenterwelle ist eine Welle mit einem Wellenzentrum
an der Vorderendseite derselben, und einem Wellenzentrum an der
Kopfseite derselben, die in Bezug zueinander exzentrisch sind.
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Ein
zweiter Aspekt der Erfindung zur Erfüllung der obigen Aufgabe besteht
in dem Turbinengehäuseaufbau
gemäß dem ersten
Aspekt, wobei das Befestigungselement einen Eingriffsabschnitt aufweist,
der so ausgebildet ist, dass er mit einem in der Exzenterwelle ausgebildeten
Eingriffsabschnitt in Eingriff gebracht werden kann.
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Ein
dritter Aspekt der Erfindung zur Erfüllung der obigen Aufgabe besteht
in dem Turbinengehäuseaufbau
gemäß dem zweiten
Aspekt, wobei ein Überprüfungsloch
in dem Befestigungselement ausgebildet ist.
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Gemäß dem Turbinengehäuseaufbau
hinsichtlich dem ersten Aspekt der Erfindung wird die Position in
der Umfangsrichtung der Exzenterwelle eingestellt bzw. angepasst
und durch das Befestigungselement festgestellt. Dadurch wird am
Vorderende der Exzenterwelle deren Bewegung nach rechts und links
durch die Hülse
aufgehoben, aber ihre Bewegung in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung wirkt auf das Innengehäuse über die
Hülse.
Damit kann die Position in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung des Innengehäuses in
Bezug auf das Außengehäuse von
außen
eingestellt bzw. angepasst werden. Infolgedessen kann die Arbeitsleistung
verbessert werden.
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Gemäß dem Turbinengehäuseaufbau,
der sich auf den zweiten Aspekt der Erfindung bezieht, werden die
gleichen Vorgänge
und Wirkungen wie bei dem Turbinengehäuseaufbau nach dem ersten Aspekt
der Erfindung erzielt. Darüberhinaus
wird die Größe der Exzentrizität der Exzenterwelle
sowie die Kombination des Eingriffsabschnitts der Exzenterwelle
und des Eingriffsabschnitts des Befestigungselements während der
Herstellung aufgezeichnet, wodurch der Turbinengehäuseaufbau
einfach in dem gleichen Zustand montiert werden kann wie bei der Herstellung,
wenn die Turbine in situ installiert wird. Ferner kann die Position
in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung
des Innengehäuses
in Bezug auf das Außengehäuse mit
hoher Genauigkeit eingestellt werden.
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Gemäß dem Turbinengehäuseaufbau,
der den dritten Aspekt der Erfindung betrifft, werden die gleichen
Vorgänge
und Wirkungen wie bei dem Turbinengehäuseaufbau nach dem zweiten
Aspekt der Erfindung erzielt. Da ferner die Position des Eingriffsabschnitts
der Exzenterwelle durch das Überprüfungsloch überprüft werden
kann, kann die Kombination des in Eingriff gebrachten Abschnitts
und des Eingriffsabschnitts des Befestigungselements einfach eingestellt
bzw. angepasst werden, womit die Arbeitsleistung verbessert wird.
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Die
Erfindung ist aus der nachstehend gegebenen detaillierten Beschreibung
und den beigefügten
Zeichnungen, die lediglich der Veranschaulichung dienen und damit
die Erfindung nicht einschränken,
besser verständlich.
Es zeigen:
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1 eine
schematische Schnittansicht einer Turbine mit einem Turbinengehäuseaufbau
gemäß einer
ersten darauf angewandten Ausführungsform
der Erfindung,
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2 eine
vergrößerte Ansicht
eines mit einer Linie II in 1 umrissenen
Abschnitts,
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3 eine
Ansicht längs
einer Linie III-III in 2,
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4 eine
Ansicht längs
einer Linie IV in 2,
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5 eine
erläuternde
Darstellung eines Positionseinstellmechanismus des Turbinengehäuseaufbaus
gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung,
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6 eine
Aufsicht auf ein Abdeckelement des Turbinengehäuseaufbaus gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung,
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7(a) und (b) Ansichten in Tabellenform, welche
die Beziehung zwischen einer Eingriffskombination des Abdeckelements
und einer Exzenterwelle des Turbinengehäuseaufbaus gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung sowie den Bewegungsumfang in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung
(Vertikalbewegung) eines Innengehäuses darstellen, wobei
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7(a) einen Fall zeigt, bei dem die exzentrische
Position der Exzenterwelle (die Position der Wellenmitte eines Vorderendabschnitts
in Bezug auf die Wellenmitte eines Kopfabschnitts) sich an einer stromaufwärtigen Seite
befindet, und 7(b) einen Fall darstellt,
bei dem die exzentrische Position der Exzenterwelle sich an einer
stromabwärtigen
Seite befindet,
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8 eine
Ansicht zur Darstellung des Montagestadiums des Turbinengehäuseaufbaus
gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung,
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9 eine
Seitenansicht einer Wellen-Einstellvorrichtung für die Exzenterwelle des Turbinengehäuseaufbaus
gemäß der ersten
Ausführungsform der
Erfindung,
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10 eine
schematische Schnittansicht einer Turbine mit einem bei dieser eingesetzten
herkömmlichen
Turbinengehäuseaufbau,
und
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11 eine
vergrößerte Ansicht
eines mit einer Linie XI in 10 umrissenen
Abschnitts.
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Die
beste Form der Umsetzung des Turbinengehäuseaufbaus gemäß der Erfindung
in die Praxis wird im folgenden detailliert auf der Basis der folgenden
Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
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Ein
Turbinengehäuseaufbau 10,
wie er in 1 gezeigt ist, hat ein Außengehäuse 1,
das in zwei Abschnitte unterteilt ist, das heißt einen oberen Abschnitt und
einen unteren Abschnitt, sowie ein Innengehäuse 2, das in dem
Außengehäuse 1 angeordnet
und in zwei Abschnitte, das heißt
einen oberen Abschnitt und einen unteren Abschnitt, unterteilt ist.
Von der stromaufwärtigen
Seite einer Turbine aus betrachtet, sind Drehmomentstifte bzw. -bolzen
(Umfangsbewegungs-Einschränkungsmittel) 3 an
dem oberen Abschnitt und dem unteren Abschnitt des Außengehäuses langebracht.
Die Positionseinstellmechanismen 4 sind in der Umgebung
einer Trennfläche 1a in
der unteren Hälfte
des Außengehäuses 1 angebracht,
und in rechten und linken gegenüberliegenden
Seitenabschnitten des Außengehäuses 1, von der
stromaufwärtigen
Seite der Turbine aus betrachtet. Mehrere Leitschaufeln (nicht gezeigt),
die zwischen Laufschaufeln (nicht gezeigt) angeordnet sind, welche
einen Rotor (nicht gezeigt) drehbar haltern und in mehrfachen Stufen
am Rotor montiert sind, sind am Innengehäuse 2 angebracht.
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Die
Drehmomentstifte 3 passen die Position in der Rechts-Links-Richtung
des Innengehäuses 2 in
Bezug auf das Außengehäuse 1 an,
um die Bewegung in der Umfangsrichtung des Innengehäuses 2 bezüglich des
Außengehäuses 1 einzuschränken. Die
Positionseinstellmechanismen 4 passen die Position in der
Aufwärts-/Abwärtsrichtung
(Vertikalrichtung) des Innengehäuses 2 in
Bezug auf das Außengehäuse 1 an.
Messfühler 5,
die die Position des Innengehäuses 2 in
Bezug auf das Außengehäuse 1 messen,
sind in der Umgebung der Drehmomentstifte 3 und der Positionseinstellmechanismen 4 angebracht.
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Wie
in 2 bis 4 gezeigt ist, hat der Positionseinstellmechanismus 4 eine
Hülse 7,
die in einem ins Innere des Innengehäuses 2 hineinreichenden
konkaven Abschnitt angeordnet ist, eine Exzenterwelle 8,
die in ein gegenüber
dem konkaven Abschnitt 12 des Innengehäuses 2 ausgebildetes Verbindungsloch 1b eingesetzt
ist, um eine Verbindung zwischen der Innenseite und der Außenseite des
Gehäuses
herzustellen, und die ein in Kontakt mit der Hülse 7 befindliches
Vorderende 8a aufweist, sowie ein Abdeckelement 11 als
Befestigungselement, das in Kontakt mit einem Kopf 8b der
Exzenterwelle 8 angeordnet und am Außengehäuse 1 durch Bolzen 9 befestigt
ist. Wie in 3 gezeigt ist, ist die Hülse 7 in
dem konkaven Abschnitt 12 durch Bolzen 6 befestigt
und wird dadurch daran gehindert, aus dem konkaven Abschnitt 12 herauszutreten,
und weist eine derartige Form auf, dass sie mit einem oberen Teil 12a und
einem unteren Teil 12b des konkaven Abschnitts 12 des
Innengehäuses 2 in
Kontakt steht, aber nicht mit den Seitenteilen 12c, 12d des konkaven
Abschnitts 12 in Kontakt steht. Damit ist die Hülse 7 so
konfiguriert, dass sie an einer Bewegung in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung
innerhalb des konkaven Abschnitts 12 gehindert wird, aber
nach rechts und links innerhalb des konkaven Abschnitts 12 frei beweglich
ist.
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Das
Abdeckelement 11 hat Bolzenlöcher 11a zum Einsetzen
der Bolzen 9 und einen Eingriffsabschnitt 13 zum
Eingriff mit einem in Eingriff zu bringenden bzw. Gegeneingriffsabschnitt 14 der
Exzenterwelle 8, der später
zu beschreiben ist, wie 2 und 4 bis 6 zeigen.
Die Bolzenlöcher 11a sind
in vorbestimmten Abständen
entlang dem Außenumfang
des Abdeckelements 11 ausgebildet, wobei hier sieben der
Bolzenlöcher 11a versehen
sind. Der Eingriffsabschnitt 13 des Abdeckelements 11 ist rohrförmig und
im Innern des Abdeckelements 11 ausgebildet. Der Eingriffsabschnitt 13 besteht
aus konvexen Abschnitten 13a, die nach außen konvex sind,
und konkaven Abschnitten 13b, die sich zwischen den benachbarten
konvexen Abschnitten 13a befinden. In dem Eingriffsabschnitt 13 sind
zwölf der konvexen
Abschnitte 13a und zwölf
der konkaven Abschnitte 13b ausgebildet. Ein Überprüfungsloch 11b ist
in dem Abdeckelement 11 ausgebildet, und dieses Loch 11b ermöglicht es,
die Übereinstimmung von
am Kopf 8b der Exzenterwelle 8 eingeschriebenen
Buchstaben mit konvexen Wellenabschnitten 14a des Gegeneingriffsabschnitts 14 der
Exzenterwelle 8 zu prüfen.
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Wie
in 5 gezeigt ist, ist der mit dem Eingriffsabschnitt 13 in
Eingriff zu bringende Gegeneingriffsabschnitt 14 des Abdeckelements 11 in
dem Kopf 8b der Exzenterwelle 8 ausgebildet. Der
in Eingriff zu bringende Gegeneingriffsabschnitt 14 der
Exzenterwelle 8 weist die Form eines Zahnrads auf, das aus
dem nach außen
konvexen, in Wellenabschnitten 14a und aus zwischen den
benachbarten konvexen Wellenabschnitten 14a befindlichen
konkaven Wellenabschnitten 14b besteht. In dem Gegeneingriffsabschnitt 14 sind
jeweils zwölf
der konvexen Wellenabschnitte 14a und der konkaven Wellenabschnitte 14b ausgebildet.
Die Wellenmitte C1 des Kopfs 8b der
Exzenterwelle 8 ist um eine Strecke L in Bezug auf die
Wellenmitte C2 des Vorderendes 8a exzentrisch,
wie in 4 gezeigt ist. Hier beträgt die Distanz L 0,8 mm.
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Gemäß der Exzenterwelle 8 mit
einer solchen Form beschreibt das Vorderende 8a der Exzenterwelle 8,
wenn die Exzenterwelle 8 gedreht wird, einen Kreis einer
vorbestimmten Größe (das
heißt,
das Vorderende 8a bewegt sich in der Rechts-/Links-Richtung
und in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung).
Am Vorderende 8a der Exzenterwelle 8 wird deren
Bewegung in der Rechts-/Links-Richtung durch die Hülse 7 aufgehoben,
aber ihre Bewegung in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung
wirkt über
die Hülse 7 auf
das Innengehäuse 2,
so dass die Position in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung
des Innengehäuses 2 in
Bezug auf das Außengehäuse 1 von
außen
eingestellt bzw. angepasst werden kann. Infolgedessen kann die Arbeitsleistung
verbessert werden.
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Eines
der Bolzenlöcher, 11a,
und das Überprüfungsloch 11b des
Abdeckelements 11 befinden sich in der 12-Uhr-Richtung, und die
Wellenmitte C2 des Vorderendes 8a der
Exzenterwelle 8 befindet sich in der 9-Uhr-Richtung. In
diesem Zustand wird das Bolzenloch 11a, das sich in der
12-Uhr-Richtung befindet
(der Richtung der Turbinengehäuse-Bezugsachse) mit
A bezeichnet, und der konvexe Wellenabschnitt 14a, der
sich in der gleichen Richtung befindet (durch das Überprüfungsloch 11b einsehbar)
wird als a bezeichnet. Die jeweiligen Bolzenlöcher 11a werden der
Reihe nach im Gegenuhrzeigersinn mit den Symbolen A bis G markiert.
Auf ähnliche Weise
werden die jeweiligen konvexen Wellenabschnitte 14a der
Reihe nach mit den Symbolen a bis h und j bis m im Gegenuhrzeigersinn
markiert.
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Nachstehend
wird der Montagevorgang des Turbinengehäuseaufbaus 10 gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung beschrieben.
- (1) Zunächst wird,
wie 8 zeigt, eine Halteplatte 15 in Kontakt
mit einer Trennfläche 2b einer
unteren Hälfte
des Innengehäuses 2a in
Kontakt angeordnet. Ferner werden ein in der Trennfläche 2b der
unteren Hälfte
des Innengehäuses 2a ausgebildetes
Bolzenloch 2c, und ein in der Halteplatte 15 ausgebildetes
Durchgangsloch 15a aufeinander ausgerichtet angeordnet,
und ein Kragen 16 als Rohrkörper wird in das Durchgangsloch 15a und
das Bolzenloch 2c eingesetzt. Dann wird ein Bolzen 17 in
den Kragen 16 und das Bolzenloch 2c eingesetzt,
und eine Hutmutter bzw. Überwurfmutter 18 wird
am Kopf des Bolzens 17 angebracht, um die Halteplatte 15 an
der unteren Hälfte
des Innengehäuses 2a zu
befestigen. Die untere Hälfte
des Innengehäuses 2a mit
der auf diese Weise daran befestigten Halteplatte 15 wird
an eine untere Hälfte
des Außengehäuses 1c montiert.
- (2) Dann werden, wie 2 und 8 zeigen,
die Exzenterwelle 8 und das Abdeckelement 11 vorübergehend
montiert. Das heißt,
die Exzenterwelle 8 wird in das Verbindungsloch 1b des
Außengehäuses 1 eingesetzt,
und ihr Vorderende 8a wird in Kontakt mit der in dem konkaven
Abschnitt 12 des Innengehäuses 2 angeordneten
Hülse 7 gebracht.
Der Eingriffsabschnitt 13 des Abdeckelements 11 wird
mit dem Gegeneingriffsabschnitt 14 der Exzenterwelle 8 in
Eingriff gebracht, und das Abdeckelement 11 wird an dem
Außengehäuse 1 durch
die Bolzen 9 befestigt. Hierbei wird die Position des Symbols
d der Exzenterwelle 8 (die Exzenterposition der Exzenterwelle 8) überprüft.
- (3) Die aktuelle Kombination des Gegeneingriffs Abschnitts 14 der
Exzenterwelle 8 und des Eingriffsabschnitts 13 des
Abdeckelements 11 wird aufgezeichnet.
- (4) Dann werden die Halteplatte 15, der Kragen 16 und
die Überwurfmutter 18 von
der unteren Hälfte
des Innengehäuses 2a abgenommen,
und es wird eine obere Hälfte
des Innengehäuses
an die untere Hälfte
des Innengehäuses 2a und
eine obere Hälfte
des Außengehäuses an
die untere Hälfte
des Außengehäuses 1c montiert.
- (5) Dann wird das Abdeckelement 11 abgenommen und,
wie 9 zeigt, eine Welleneinstelleinrichtung bzw. -lehre 19,
welche die Position der Exzenterwelle 8 einstellen bzw.
anpassen kann, an die Exzenterwelle 8 montiert.
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Als
nächstes
wird eine Erläuterung
des Vorgangs des Einstellens der Position in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung
des Innengehäuses 2 durch den
Positionseinstellmechanismus 4 des Turbinengehäuseaufbaus
gemäß der ersten
Ausführungsform der
Erfindung gegeben.
- (i) Der Umfang an bzw. die
Größe der Vertikalbewegung
(Bewegung in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung),
der dem erforderlichen Bewegungsumfang am nächsten kommt, wird aus den
in den 7(a), 7(b) aufgeführten Tabellen
abgelesen und aufgezeichnet. Das heißt, falls sich die Exzenterposition
der Exzenterwelle 8, von der stromaufwärtigen Seite der Turbine während des vorübergehenden
Zusammenbaus der Exzenterwelle 8 und des Abdeckelements 11 betrachtet, an
der stromaufwärtigen
Seite befindet, wird der Umfang bzw. die Größe der Vertikalbewegung aus
der Tabelle in 7(a) abgelesen und
aufgezeichnet. Falls sich die Exzenterposition der Exzenterwelle 8 an
der stromabwärtigen
Seite befindet, wird andererseits der Umfang bzw. die Größe der Vertikalbewegung
aus der Tabelle in 7(b) abgelesen
und aufgezeichnet.
- (ii) Die aktuelle Position des Innengehäuses 2 wird mit dem
Messfühler 5 gemessen
und aufgezeichnet.
- (iii) Dann wird das Innengehäuse 2 durch
Anhebebolzen (push-up bolts) 20 gehaltert, wobei die Anhebebolzen 20 am
Außengehäuse 1 befestigt werden
und die Exzenterwelle 8 und das Abdeckelement 11 vom
Außengehäuse 1 abgenommen werden.
- (iv) Dann wird der Umfang bzw. die Größe der Vertikalbewegung überprüft, und
unter Beobachtung des Messfühlers
das Innengehäuse 2 durch die
Anhebebolzen 20 bewegt.
- (v) Dann werden die Exzenterwelle 8 und das Abdeckelement 11 so
zusammengebaut, dass ihre Kombination mit der bei (i) aufgezeichneten
Eingriffskombinationsnummer koinzidiert. Falls es schwierig ist,
die Exzenterwelle 8 und das Abdeckelement 11 wie
bei der tabellenmäßig erfassten
Kombination zusammenzubauen, kann aber die Position des Innengehäuses 2 mittels
der Anhebebolzen 20 angepasst werden.
- (vi) Bei Abschluss des Arbeitsgangs zum Einstellen bzw. Anpassen
der Position in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung des
Innengehäuses 2 in Bezug
auf das Außengehäuse 1 wird
ein Verschlussstopfen (nicht dargestellt) oder dergleichen in das Überprüfungsloch 11b des
Abdeckelements 11 eingebaut.
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Gemäß dem Turbinengehäuseaufbau 10 bezüglich der
ersten Ausführungsform
der Erfindung wird daher die Position in der Umfangsrichtung der Exzenterwelle 8 eingestellt
und durch das Abdeckelement 11 fixiert. Dadurch wird am
Vorderende 8a der Exzenterwelle 8 deren Bewegung
in Rechts-Links-Richtung durch die Hülse 7 aufgehoben bzw.
ausgeglichen, aber ihre Bewegung in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung wirkt über die
Hülse 7 auf das
Innengehäuse 2.
Somit kann die Position in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung
des Innengehäuses 2 in Bezug
auf das Außengehäuse 1 von
außen
eingestellt bzw. angepasst werden. Infolgedessen kann die Arbeitsleistung
verbessert werden. Außerdem
wird der Exzentrizitätsbetrag
der Exzenterwelle 8 und die Kombination des Gegeneingriffs
Abschnitts 14 der Exzenterwelle 8 und des Eingriffsabschnitts 13 des Abdeckelements 11 während der
Herstellung aufgezeichnet, wodurch der Turbinengehäuseaufbau
einfach in dem gleichen Zustand montiert werden kann, wie bei der
Herstellung, wenn die Turbine an Ort und Stelle installiert wird.
Ferner kann die Position in der Aufwärts-/Abwärtsrichtung des Innengehäuses 2 in Bezug
auf das Außengehäuse 1 mit
hoher Genauigkeit eingestellt werden. Da die Position des Gegeneingriffs
Abschnitts 14 der Exzenterwelle 8 durch das Überprüfungsloch 11b bestätigt bzw. überprüft werden
kann, kann die Kombination des Gegeneingriffs Abschnitts 14 und
des Eingriffsabschnitts 13 des Abdeckelements 11 einfach
eingestellt werden, womit die Arbeitsleistung verbessert wird.
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Die
obigen Beschreibungen wurden in Zusammenhang mit der Verwendung
des Abdeckelements 11 vorgenommen, welches in Eingriff
mit dem Kopf 8b der Exzenterwelle 8 angeordnet
ist und am Außengehäuse 1 befestigt
ist. Es ist aber jedes beliebige Element, das mit der Exzenterwelle 8 in
Eingriff kommen und diese anhalten kann und das am Außengehäuse 1 befestigt
werden kann, akzeptabel. Falls die Exzentrizitäts größe der Exzenterwelle 8 erhöht wird,
kann der Bereich der Vertikalbewegung des Innengehäuses 2 in
Bezug auf das Außengehäuse 1 erweitert
werden. Falls die Anzahl der konvexen Abschnitte und konkaven Abschnitte
des Eingriffsabschnitts 13 des Abdeckelements 11 sowie
der konvexen Abschnitte und der konkaven Abschnitte des in Eingriff
zu bringenden Abschnitts bzw. Gegeneingriffsabschnitts 14 der
Exzenterwelle 8 erhöht
wird, kann das Innengehäuse 2 mit
einer Feinteilung innerhalb des obigen Vertikalbewegungsbereichs
eingestellt bzw. angepasst werden. Falls die Anzahl der konvexen
Abschnitte und der konkaven Abschnitte des Eingriffsabschnitts 13 der
Abdeckelements 11 sowie der konvexen Abschnitte und der
konkaven Abschnitte des in Eingriff zu bringenden Abschnitts 14 der
Exzenterwelle 8 verringert wird, kann das Innengehäuse mit
einer groben Abschnittung innerhalb des obigen Vertikalbewegungsbereichs
eingestellt bzw. angepasst werden.
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Wie
oben beschrieben wurde, kann die Erfindung bei einem Turbinengehäuseaufbau
eingesetzt werden.