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DE102006007074A1 - Näherungssensor - Google Patents

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DE102006007074A1
DE102006007074A1 DE200610007074 DE102006007074A DE102006007074A1 DE 102006007074 A1 DE102006007074 A1 DE 102006007074A1 DE 200610007074 DE200610007074 DE 200610007074 DE 102006007074 A DE102006007074 A DE 102006007074A DE 102006007074 A1 DE102006007074 A1 DE 102006007074A1
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proximity sensor
sensor
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sensor according
proximity
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Karl-Heinz Dausch
Jürgen RUPP
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
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    • H03K2217/94084Transmission of parameters among sensors or between sensor and remote station
    • H03K2217/94089Wireless transmission

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  • Electronic Switches (AREA)
  • Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)

Abstract

In modernen Fertigungsanlagen lassen sich die Positionsdaten rotierender Maschinenteile und schnell durchlaufender Werkstücke nicht mehr oder nur noch mit erheblichem konstruktivem Aufwand (beweglicher Kabelkanal, Schleifringübertrager usw.) mittels leitungsgebundener Näherungssensoren erfassen. Der erfindungsgemäße Näherungssensor (1) ist mit einer Kommunikationseinheit (7) zur drahtlosen Übertragung der gemessenen Positionsdaten und anderer Sensor-/Beriebsparameter an eine externe Kontroll- und Steuervorrichtung (8) ausgestattet. Eine aus einem Energiewandler und einer Batterie bestehende Energieversorgungseinheit (9) erzeugt die erforderlichen Betriebsspannungen und -ströme. Als Sensorelement dient insbesondere eine in einem offenen Ferrit-Schalenkern angeordnete Spule, welche zusammen mit einem Kondensator einen von einem impulsförmigen Signal angeregten LC-Serienschwingkreis bildet.

Description

  • 1. Einleitung und Stand der Technik
  • Zur Steuerung und Kontrolle automatisch ablaufender Fertigungsprozesse werden Sensoren als Messwertgeber benötigt. Hierbei kommen insbesondere induktive und kapazitive Nährungsschalter zum Einsatz. Diese erfassen beispielsweise die Position eines zu bearbeitenden Objektes relativ zu einem Werkzeug oder einer vorgegebenen Soll- bzw. Endlage und geben die entsprechenden Positionsdaten über ein Kabel an eine externe Kontroll- und Steuereinheit weiter. Das Kabel dient gleichzeitig auch der Versorgung der Sensorkomponenten mit Energie.
  • In modernen Fertigungsanlagen lassen sich die Position rotierender Maschinenteile, bewegter Roboterarme oder schnell durchlaufender Werkstücke nicht mehr oder nur noch mit erheblichem konstruktivem Aufwand (beweglicher Kabelkanal, Schleifringübertrager usw.) mittels leitungsgebundener Näherungssensoren erfassen. Es wurde daher bereits in [1–4] vorgeschlagen, den Näherungssensor mit einer Batterie oder einem Akkumulator als Strom-/Spannungsquelle auszustatten und die erfassten Positionsdaten nicht mehr über ein Kabel, sondern per Funk an die externe Kontroll- und Steuereinheit des Näherungssensors zu übertragen.
  • 2. Ziele und Vorteile der Erfindung
  • Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines vielseitig einsetzbaren und energieautark arbeitenden Näherungssensors. Weiterhin soll sichergestellt sein, dass der als induktiver Nährungsschalter ausgebildete Sensor während der Messdatenerfassung möglichst energiesparend arbeitet. Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß durch einen Näherungssensor mit den in Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen bzw. durch einen induktiven Näherungssensor gemäß Patentanspruch 3 gelöst. Die abhängigen Patentansprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der genannten Näherungssensoren.
  • Mit Hilfe des vorgeschlagenen Sensors lassen sich insbesondere Metalle (induktiver Sensor) sowie nahezu alle festen und flüssigen Medien wie Glas, Holz, Kunststoff, Wasser, Öl usw. (kapazitiver Sensor) berührungslos mit hoher Schaltfrequenz und Messgenauigkeit erfassen. Das energieeffiziente Zusammenwirken seiner Komponenten sichert eine lange Betriebsdauer bei Verwendung einer Batterie als Energiequelle bzw. ermöglicht den dauerhaften Betrieb durch Einsatz einer kleinen Generatoreinheit (Solarzelle, Vibrationsgenerator, Thermogenerator usw.). Durch den Wegfall der Verkabelung wird der Montageaufwand erheblich reduziert und Falschverdrahtungen während der Installation verhindert. Der Sensor lässt sich auch in kritischen Bereichen (bewegliche Teile, hohe Temperatur, mechanische Beanspruchung, erhöhte hygienische Anforderungen usw.) ohne weiteres einsetzen.
  • 3. Zeichnungen
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Zeichnungen erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1: den schematischen Aufbau eines erfindungsgemäßen Näherungssensors;
  • 2: den Messkopf eines induktiven Nährungsschalters;
  • 3: den prinzipiellen Aufbau der Messelektronik des induktiven Nährungsschalters gemäß 2;
  • 4: das Ausschwingverhalten des LC-Serienschwingkreises und das von einem Komparator der Messelektronik erzeugte Ausgangssignal und
  • 5: eine Vorrichtung zur Übertragung von Daten und Energie auf den Messkopf des Näherungssensors mittels induktiver Kopplung.
  • 4. Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • Der in 1 schematisch dargestellte Näherungssensor 1 besteht im Wesentlichen aus einer im Kopfteil eines Gehäuses 2 angeordneten Sensoreinheit 3 zur Detektion eines Objektes 4 innerhalb eines Sensorsbereichs 5, einer Auswerteelektronik 6 zur Erzeugung eines die Anwesenheit des Objektes 4 innerhalb des Sensorsbereichs 3 anzeigenden Messsignals, einer Kommunikationseinheit 7 zur drahtlosen Übertragung des Messsignals und anderer Sensor-/Betriebsparameter an eine mit einem Kommunikationsmodul ausgestattete externe Steuereinrichtung 8, einer Energieversorungseinheit 9 zur Bereitstellung der benötigten Betriebsspannungen und -ströme sowie eine die Sensorkomponenten und sämtliche Prozesse initiierende und/oder überwachende Steuer- und Kontrolleinheit 10. Insbesondere die Auswerteelektronik 6, die Steuer- und Kontrolleinheit 10 und ggf. auch die Kommunikationseinheit 7 können in Form integrierter Bauelemente auf einem gemeinsamen Träger (Platine, Dickschichtschaltung) angeordnet und ggf. mit einer der Isolation bzw. dem Schutz dienenden Paste abgedeckt sein. Eine Vergussmasse fixiert den bestückten Bauelementeträger und die übrigen Sensorkomponenten innerhalb des aus Kunststoff oder Stahl gefertigten Gehäuses mit kreisförmigen oder rechteckigen/quadratischen Querschnitt.
  • Eine Batterie oder ein Akkumulator ermöglicht den energieautarken Betrieb des Näherungssensors 1. Durch zusätzlichen Einbau eines beispielsweise auf Kräfte, Schwingungen, Vibrationen, Druckunterschiede, Temperaturdifferenzen, elektromagnetische Strahlung (Licht) usw. ansprechenden Energiewandlers (piezoelektrischer oder elektrodynamischer Wandler, Thermoelement, pyroelektrisches Element, Solarzelle usw.) lässt sich die Betriebsdauer des Näherungssensors 1 nahezu unbegrenzt verlängern.
  • Die Kommunikationseinheit 7 tauscht über eine bidirektionale Funkschnittstelle Positionsdaten/Messwerte sowie Kontroll- und Steuerinformationen mit der in einigen Metern Abstand vom Näherungssensor 1 angeordneten und ggf. weitere Sensoren kontrollierende Steuereinrichtung 8 aus. Die Kommunikation über Funk erfolgt gemäß einem der bekannten Standards (Bluetooth, WLAN, ZigBee, nanoNet, GSM, UMTS usw.)
  • Die 2 zeigt das Sensorelement 3 eines induktiven Nährungsschalters im Querschnitt. Eine in einem nach außen offenen Ferrit-Schalenkern 11 angeordnete und von einem Wechselstrom durchflossenen Spule 12 erzeugt ein hochfrequentes magnetisches Streufeld 13, das an der Stirnseite des beispielsweise mit einer Kunststoffkappe 14 verschlossenen Nährungsschalters 1 austritt. Der Schalenkern 11 und die Spule 12 bilden hierbei die Induktivität L, ein in Reihe mit der Induktivität L geschalteter Kondensator 15 die Kapazität C des in 3 schematisch dargestellten Serienschwingkreises. Entsprechend dem aus [1] bekannten Messverfahren, wird der Serienschwingkreis nicht permanent, sondern nur zu diskreten Messzeitpunkten mittels eines von der Spannungsquelle 16 erzeugten Impulses zu Schwingungen angeregt. Aufgrund der stets vorhandenen Verluste, klingt die angeregte Schwingung gedämpft ab, d. h. die Amplitude des an der Induktivität L abgegriffenen Signals verringert sich entsprechend der in 4 dargestellten Kurve a in Abhängigkeit von der Zeit.
  • Ein in das Streufeld der Sensoreinheit 3 eingebrachtes metallisches Objekt wirkt aufgrund der in ihm induzierten Wirbelströme und deren Rückkopplung auf den LC-Serienschwingkreis zusätzlich dämpfend. Die angeregte Schwingung wird daher entsprechend schneller, beispielsweise gemäß der in 4 dargestellten Kurve b abklingen.
  • Durch Auswertung des zeitlichen Verhaltens der Amplitude des an der Induktivität L abgegriffenen Signals lässt sich somit das Vorhandensein eines metallischen Objektes in das magnetische Streufeld des Näherungssensors feststellen. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass ein erster Eingang des Komparators 17 mit einem einen Schwellenwert definierenden Referenzsignal und der zweite Eingang des Komparators 17 mit dem an der Induktivität L abgegriffenen Signal beaufschlagt wird. Der Komparator 17 ist hierbei nur zwischen dem ersten und dem zweiten Nulldurchgang des Signals aktiviert. Überschreitet der Signalpegel innerhalb dieses Zeitintervalls den im Komparator 17 vorgegebene Schwellenwert, schaltet der Komparator 17 durch (erster Schaltzustand des Nährungsschalters) und erzeugt einen im unteren Teil der 4 dargestellten Spannungsimpuls (Schwellenwert: = 0,5 Pegeleinheiten). Erreicht der Signalpegel innerhalb des genannten Zeitintervalls hingegen nicht den vorgegebenen Schwellenwert, erzeugt der Komparator 17 kein Ausgangssignal, was einem zweiten Schaltzustand des Nährungsschalters entspricht. Die Schaltschwelle kann programmiert und/oder über die bidirektionale Funkschnittstelle der Kommunikationseinheit 7 eingestellt werden.
  • Nähert sich anstelle eines metallischen Gegenstandes ein zumindest teilweise aus einem magnetisierbaren Material bestehendes Objekt dem Messkopf des Nährungsschalters 1, wird die angeregte Schwingung weniger stark gedämpft, die Frequenz der Schwingung als Folge der erhöhten Induktivität L jedoch verringert (siehe Kurve c in 4). Die durch das angenäherte Objekt hervorgerufene Frequenzverschiebung des an der Induktivität abgegriffenen Signals kann in einfacher Weise gemessen werden, indem man den Zeitpunkt des Auftretens eines bestimmten Signalmaximums oder -minimums registriert und diesen Zeitpunkt mit einem Referenzwert vergleicht. Die gemessene Zeitdifferenz ist dann der Änderung der Periodendauer proportional, der Änderung der Frequenz umgekehrt proportional.
  • Die Betriebsdauer eines mit einer erschöpfbaren Energiequelle ausgestatteten Näherungssensors 1 lässt sich mittels eines intelligenten Energiemanagements deutlich verlängern. So können, unabhängig von dem jeweils angewandten, durch das Sensorelement vorgegebenen Messprinzips (induktiv, kapazitiv, photoelektrisch, Halleffekt, Ultraschallmessung usw.) folgende, von der eignen oder der externen Kontroll- und Steuereineinheit initiierte und überwachte Maßnahmen ergriffen werden:
  • Messrate:
  • Die Messrate wird auf den zu überwachenden Prozess/Vorgang abgestimmt und ggf. während des Betriebes (z.B. über die Funkschnittstelle) geändert bzw. angepasst. So kann die Messrate beispielsweise von zwei Millisekunden auf die deutlich niedrigere Messrate von z.B. 100 Millisekunden herabgesetzt werden, sofern es der jeweilige Prozess zulässt.
  • Funkübertragung:
  • Der Austausch von Daten über die Funkschnittstelle erfolgt ereignisgesteuert, geschieht also nur dann, wenn sich der Schaltzustand des Näherungssensors geändert hat. Zusätzlich überträgt der Näherungssensor in fest vorgegebenen oder zufällig ausgewählten Zeitabständen ein Signal an die externe Steuervorrichtung 8, um die Qualität der Funkverbindung zu überprüfen oder eine Parametrierung des Sensors, auch ohne Änderung des Schaltzustandes, durchführen zu können.
  • „Sleep-Mode"
  • Während längerer Pausenzeiten (über Nacht, am Wochenende, Betriebsurlaub usw.) wird der Näherungssensor in einen Zustand mit erheblich vermindertem Energieverbrauch versetzt („Sleep-Mode"). In diesem Betriebszustand findet keine Positions- oder Abstandsmessung statt. Innerhalb vorgegebener Zeitabstände wird lediglich die Kommunikationseinheit 7 kurzzeitig aktiviert, um den Näherungssensor 1 mit Hilfe der externen Steuereinrichtung 8 wieder in den normalen Betriebszustand zu schalten. Es ist selbstverständlich ebenso möglich, den „Sleep-Mode" nur für ein bestimmtes Zeitintervall (z.B. 48 Stunden) zu aktivieren und den Näherungssensor 1 nach Ablauf dieser Zeitspanne automatisch in den normalen Betriebszustand zurückzuschalten.
  • Automatischer „Sleep-Mode"
  • Der Näherungssensor 1 schaltet selbstständig in den „Sleep-Mode", wenn er innerhalb einer vorgegebenen Zeit nach Übermittlung eines Signals an die externe Steuereinrichtung 8 keine dieses Signal bestätigende Antwort von der Steuereinrichtung 8 empfängt.
  • Abschaltung:
  • Die geringste Energie benötigt der Näherungssensor 1 im abgeschalteten Zustand, wenn jede zyklische Steuerung unterbleibt. Die Überführung in den normalen Betriebszustand erfordert einen direkten äußeren Eingriff (z.B. Betätigung eines Tasters, Anlagen einer Kurzschlussbrücke an externe Kontakte oder Anlagen einer externen Spannung).
  • Energiesparende Anzeige des Schaltzustands:
  • Konventionelle Nährungsschalter besitzen häufig ein optisches Element (Leuchtdiode LED), um den Schaltzustand anzuzeigen. Eine ständig aktive, d. h. statische Anzeigevorrichtung kommt für einen energieautarken Nährungsschalter normalerweise nicht in Betracht, da die für den Betrieb einer Leuchtdiode erforderliche Stromstärke im Bereich einiger Milliampere liegt, was die als Energiequelle dienende Batterie zu stark belasten würde. Andererseits ist die optische Anzeige des Schaltzustandes am Näherungssensor selbst, insbesondere während der Inbetriebnahme, sehr nützlich, da sich mit diesem Hilfsmittel der Schaltabstand leichter einstellen lässt. Folgendes energieoptimiertes Anzeigekonzept bietet den gleichen Komfort während der Inbetriebnahme des Näherungssensors und stellt gleichzeitig sicher, dass die Anzeigeeinrichtung die Energiequelle in Normalbetrieb nicht oder nur schwach belastet.
  • Anzeige aus:
  • Im Normalbetrieb bleibt die LED-Anzeige ausgeschaltet, da sie nach Inbetriebnahme des Näherungssensors meist ohnehin nicht mehr benötigt wird.
  • Anzeige Pulsmode
  • In dieser Betriebsart wird die Leuchtdiode nur für ein kurzes Zeitintervall eingeschaltet, um Zustandsänderungen des Näherungssensors anzuzeigen. Wegen der Trägheit des menschlichen Auges reicht eine Impulsdauer im Bereich von etwa 50 Mikrosekunden aus, um das Leuchten der Diode deutlich wahrzunehmen. Die Anzeigevorrichtung kann hierbei permanent oder nur für eine gewisse Zeitspanne im Pulsmode betrieben werden. Die Deaktivierung der Anzeigevorrichtung nach Ablauf der vorgegebenen Zeitspanne erfolgt vorzugsweise automatisch ohne nochmaliges Eingreifen der externen Steuereinrichtung.
  • Anzeige statisch:
  • Während der Inbetriebnahme des Näherungssensors kann die Anzeigevorrichtung den Schaltzustand auch statisch anzeigen. Solange der Näherungssensor schaltet, bleibt die Anzeigevorrichtung somit aktiv. Verglichen mit dem Normalbetrieb führt dies zu einem extrem hohen Energiebedarf während des einigen Stunden, höchstens wenige Tage andauernden Einrichtungsbetriebs, um dann allerdings durch Abschalten der Anzeigevorrichtung auf Null zurückzugehen. Bezogen auf die Gesamtlebensdauer macht sich der Anfangs stark erhöhte Energiebedarf daher kaum bemerkbar. Das Deaktivieren der Anzeigevorrichtung erfolgt wieder automatisch ohne Eingriff der Steuerung.
  • Daten und Energieübertragung über den Messkopf:
  • Die Parametrierung des Näherungssensors erfolgt im Normalfall über die Funkschnittstelle der Kommunikationseinheit 7 und zwar sowohl während des Betriebes als auch während der Inbetriebnahme. Ein weiterer Kommunikationskanal lässt sich dadurch öffnen, dass man den induktiven Messkopf des Näherungssensors 1 in die Nähe eines mit einem induktiven Koppelelement 19 (z.B. Spule mit offenen Schalenkern) ausgestattete Kommunikationseinheit 20 bringt. Die beiden induktiven Kuppelelemente 18 und 19 bilden dann einen Übertrager, über den dann sowohl Daten als auch Energie zwischen der externen Kommunikationseinheit 20 und dem Näherungssensor 1 ausgetauscht werden können. Mittels eines entsprechenden Signals der Kommunikationseinheit 20 lässt sich so beispielsweise auch ein sensorseitiger Spannungsimpuls erzeugen und auf einen Interrupt-Eingang des Mikrocontrollers der Steuer- und Kontrolleinheit führen. Dieser Spannungsimpuls lässt den Microcontroller wieder anlaufen, auch wenn seine zyklische Bearbeitung ausgeschaltet war.
  • 5. Stand der Technik:

Claims (8)

  1. Näherungssensor (1) mit einer Sensoreinheit (2) zur Detektion eines Objektes (4) innerhalb eines Sensorbereichs (5), einer Auswerteeinheit (6) zur Erzeugung eines die Anwesenheit des Objektes (4) innerhalb des Sensorbereichs (5) anzeigenden Messsignals, einer Kommunikationseinheit (7) zur drahtlosen Übertragung des Messsignals an eine externe Empfangsstation (8) einer Steuer- und Kontrolleinheit (10) und einer Energieversorgungseinheit (9).
  2. Näherungssensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (2) ein induktives, ein kapazitives oder ein photoelektrisches Sensorelement oder einen Ultraschallsensor oder einen Hall-Sensor aufweist.
  3. Näherungssensor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (2) einen LC-Serienschwingkreis aufweist.
  4. Näherungssensor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine in einem Schalenkern (11) angeordnete Spule (12) oder eine in einem Schalenkern (11) angeordnetes Spulensystem die Induktivität (L) des Serienschwingkreises bildet.
  5. Näherungssensor nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (6) einen Komparator (17) aufweist und dass ein erster Eingang des Komparators (17) mit einem an der Induktivität (L) abgegriffenen Signal und zweiter Eingang des Komparators (17) mit einem als Schwellenwert dienenden Referenzsignal beaufschlagt sind.
  6. Näherungssensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Energieversorgungseinheit (9) einen Strom- oder Spannungsgenerator und eine Energiespeichereinheit aufweist.
  7. Näherungssensor nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine auf Kräfte, Schwingungen oder Vibrationen ansprechenden piezoelektrischen oder elektrodynamischen Wandler, ein auf Temperaturunterschiede ansprechendes Thermoelement oder pyroelektrisches Element oder einen photoelektrischen Wandler als Strom- oder Spannungsgenerator.
  8. Näherungssensor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Einheit (18) zum drahtlosen Empfang von Kontroll-/Steuersignalen und/oder zum Empfang von Energie in Form elektromagnetischer Strahlung.
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