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DE102006006309B4 - Verfahren zum Betrieb einer Magnetresonanzeinrichtung sowie Magnetresonanzeinrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Betrieb einer Magnetresonanzeinrichtung sowie Magnetresonanzeinrichtung zur Durchführung des Verfahrens Download PDF

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Abstract

Verfahren zum Betrieb einer Magnetresonanzeinrichtung (1) umfassend einen Patientenlagerungstisch (5) mit einer Tischplatte (6) sowie eine Steuerungseinrichtung (4), über die die Verschiebung der Tischplatte relativ zu einem über eine Magnetfelderzeugungseinrichtung (2) erzeugten homogenen Magnetfeld und die Aufnahme von Bildern eines anatomischen Objekts des Patienten (8) in einem Field of View innerhalb des homogenen Magnetfelds gesteuert wird, wobei die Steuerungseinrichtung (4) anhand einer Information über die Patientengröße, einer Information über das aufzunehmende Objekt sowie einer Information über die bezogen auf die Tischverschieberichtung gegebene Größe des homogenen Magnetfelds und/oder Fields of View eine mögliche schrittweise Verschiebung der Tischplatte (6) ermittelt und im Bedarfsfall die Tischplattenverschiebung gemäß dem Ermittlungsergebnis steuert, wobei die Ermittlung der Tischverschiebung zusätzlich unter Berücksichtigung einer anwenderseitig gewählten Messsequenz erfolgt und/oder die Steuerungseinrichtung (4) die Größe des Field of Views und/oder der Überlappungsbereiche der aufzunehmenden Bilder anhand einer anwenderseitig gewählten Messsequenz variiert.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Magnetresonanzeinrichtung umfassend einen Patientenlagerungstisch mit einer Tischplatte sowie eine Steuerungseinrichtung, über die die Verschiebung der Tischplatte relativ zu einem über eine Magnetfelderzeugungseinrichtung erzeugten homogenen Magnetfeld und die Aufnahme von Bildern eines anatomischen Objekts des Patienten in einem Field of View innerhalb des homogenen Magnetfelds gesteuert wird.
  • Eine Magnetresonanzeinrichtung dient zur Aufnahme von Bildern eines Patienten, der hierfür einem homogenen Magnetfeld ausgesetzt wird. Diesem werden entsprechende hochfrequente Messfelder und Gradientenfelder zur Ortsauflösung überlagert, um ortsaufgelöste Resonanzsignale aufnehmen und daraus entsprechende Bilder des Untersuchungsbereichs erzeugen zu können. Der grundsätzliche Betrieb einer Magnetresonanzeinrichtung ist hinlänglich bekannt und muss nicht näher beschrieben werden.
  • Nachdem immer kürzere Magneten eingesetzt werden, ist es üblich, zur Aufnahme von anatomischen Objekten eines Patienten, die länger sind als das homogene Magnetfeld bzw. das Field of View, das innerhalb des homogenen Magnetfelds liegt und innerhalb dem die Bilder aufgenommen werden, den Patienten durch entsprechende Tischverschiebung durch den Magneten, mithin also das homogene Magnetfeld zu bewegen und in verschiedenen Positionen, so genannten Etagen, die Bilder aufzunehmen. Die einzelnen verschiedenen Bildsätze bzw. Schichtsätze, die in der jeweiligen Tischposition aufgenommen werden, überlappen einander randseitig, so dass sie zur Erzeugung eines Gesamtbildes bzw. einer entsprechenden zusammenhängenden Schichtaufnahme fusioniert werden können. Ein typisches Beispiel wäre die Aufnahme der Wirbelsäule, die beispielsweise bei einem Erwachsenen ca. 80–90 cm lang ist, während das homogene Magnetfeld, das so genannte Homogenitätsvolumen, üblicherweise maximal ca. 50 cm groß ist, während das Field of View je nach gewählter Messsequenz mitunter auch kleiner ist, z. B. nur 40 cm, bezogen auf die Z-Richtung des Magnetfelds (entsprechend der Bewegungsrichtung des Patiententisches).
  • Bisher muss der Anwender die Tischverschiebung selbst steuern bzw. die entsprechenden Steuerparameter selbst definieren. Das heißt, er muss selbst die einzunehmenden Tischpositionen, an denen die einzelnen Schichtbildstapel bezogen auf die Länge beispielsweise der Wirbelsäule aufgenommen werden, definieren. Hierbei muss er festlegen, wie groß der Überlappungsbereich der aneinander anschließenden Einzelbilder sein soll, wie groß die Länge des aufzunehmenden Organs ist, welche konkrete Messsequenz gewählt ist, in Abhängigkeit welcher sich gegebenenfalls das Field of View ändert, etc. Der Anwender ist also gefordert, eine Vielzahl von Überlegungen anzustellen, um anschließend quasi manuell die Steuerungseinrichtung entsprechend zu bedienen. Dies ist umständlich und zeitaufwändig, etwaige Fehler führen mitunter zu unvollständigen oder unbrauchbaren Bildern.
  • Die nachveröffentlichte Schrift DE 10 2005 021 065 A1 betrifft eine medizinische Untersuchungseinrichtung zum Erzeugen von Untersuchungsbildern eines Objekts, bei der ein Einstellwert anhand einer durch einen Benutzer eingebbaren oder automatisch erfassten Information festgelegt werden kann. Die Untersuchungseinrichtung weist einen verschiebbaren Tisch zur Lagerung des Objekts auf. Es werden mehrere Untersuchungsbilder von benachbarten Bereichen des Objekts unter Verschiebung des Tischs erzeugt, wobei die Verschiebung des Tischs durch die Steuerungseinrichtung anhand der automatisch erfassten gesteuert wird.
  • Die DE 101 50 138 A1 betrifft ein Verfahren zur Magnetresonanz-Bildgebung unter Einhaltung von SAR-Grenzwerten, bei dem vor Durchführung der Messung SAR-Werte aus Patientendaten und einer Position des Patienten relativ zu einer Sendeantenne für geplante Parameter der Messung berechnet und die Parameter gegebenenfalls verändert werden, bis die SAR-Werte innerhalb der SAR-Grenzwerte liegen.
  • Die DE 199 43 404 A1 betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines MR-Tomographiegeräts, bei dem auf Grund einer vom Benutzer vorgegebenen spezifischen diagnostischen Fragestellung im Untersuchungsobjekt anatomische Landmarken ermittelt werden.
  • Die DE 100 55 417 A1 betrifft ein Verfahren zum Erzeugen von Magnetresonanzbildern, bei dem dem Magnetresonanzgerät objektspezifische und/oder untersuchungsspezifische Parameter zugeführt werden, aus denen optimale Einstellungen bzw. Einstellbereiche von Sequenzparametern ermittelt werden.
  • Bei der US 6195409 B1 wird zunächst ein Localizerscan für ein abzubildendes Objekt erstellt. Dessen Bilder werden zur Ermittlung struktureller Informationen eines interessierenden Objekts analysiert. Daraus werden die räumliche Lokalisation sowie Scanparameter für nachfolgende Scans bestimmt.
  • Die DE 10 2004 051 169 A1 hat ein Verfahren zur Schnittpositionsplanung von tomographischen Messungen unter Verwendung statistischer Bilder zum Inhalt, bei dem ein Standardmessprotokoll angepasst bzw. modifiziert wird, indem ein Organ eines Patienten zunächst lokalisiert und dann die geometrische Beziehung des Organs gemäß dem Standardmessprotokoll zum tatsächlichen Organ des Patienten bestimmt wird.
  • Der Erfindung liegt damit das Problem zugrunde, ein Verfahren zum Betrieb einer Magnetresonanzeinrichtung anzugeben, das demgegenüber verbessert ist und den Anwender entlastet.
  • Zur Lösung dieses Problems ist bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Steuerungseinrichtung anhand einer Information über die Patientengröße, einer Information über das aufzunehmende Objekt sowie einer Information über die bezogen auf die Tischverschieberichtung gegebene Größe des homogenen Magnetfelds und/oder Fields of View eine mögliche schrittweise Verschiebung der Tischplatte ermittelt und im Bedarfsfall die Tischplattenverschiebung gemäß dem Ermittlungsergebnis steuert.
  • Erfindungsgemäß erfolgt die Ermittlung einer etwaigen schrittweisen Tischverschiebung automatisch seitens der Steuerungseinrichtung anhand dreier Parameter bzw. Informationen, nämlich zum einen einer Information über die Patientengröße, einer Information über das aufzunehmende Objekt, also beispielsweise die Wirbelsäule oder den Oberschenkelknochen, sowie einer Information über die Größe des homogenen Magnetfelds bzw. des Fields of View, je nachdem, was im Hinblick auf die anstehende Bildaufnahme zur Tischplattenverschiebungsberechnung am zweckmäßigsten ist.
  • Aus der Information über die Patientengröße sowie der Information über das aufzunehmende Objekt kann die Steuerungseinrichtung sofort ableiten, welche Größe das aufzunehmende Objekt besitzt. Es liegt auf der Hand, dass beispielsweise die Wirbelsäule eines Kleinkinds deutlich kürzer ist als die eines Erwachsenen. Aus der Information über die Patientengröße, z. B. 185 cm, sowie der Information über das aufzunehmende Organ, hier beispielsweise die Wirbelsäule, ergibt sich für die Steuerungseinrichtung unmittelbar, dass die Wirbelsäule eine Länge von ca. 80 cm besitzt. Anhand der Information über die Größe des homogenen Magnetfelds/Fields of View liegt der Steuerungseinrichtung weiterhin eine Information über die Dimension der abbildbaren Schicht, mithin also der Länge bzw. Abdeckung der Wirbelsäule, die in einem Bild darstellbar ist, vor. Geht man von einem Homogenitätsvolumen von beispielsweise 50 cm und einer Wirbelsäulenlänge von 80 cm aus, wäre beispielsweise eine vollständige Abdeckung der Wirbelsäule, mithin also eine vollständige Aufnahme der Wirbelsäule über zwei aneinander anschließende Bildsequenzen möglich, wobei die einzelnen Bilder bzw. Schichtbilder um beispielsweise 5 cm überlappen. Die Steuerungseinrichtung ermittelt also, dass lediglich zwei definierte Tischplattenpositionen angefahren werden müssen, in denen die entsprechenden Schichtbildstapel aufgenommen werden. Selbstverständlich kann je nach Ausgestaltung anstelle zweier aneinander anschließender Bildsequenzen auch eine Aufnahme in drei verschiedenen Tischpositionen erfolgen. Dies ist beispielsweise bei einem kürzeren Field of View von z. B. 40 cm möglich. Auch hier besteht eine hinreichende Überlappungsmöglichkeit der in Z-Richtung (in Längsrichtung durch die Magneterzeugungseinrichtung). Hier würde also die Steuerungseinrichtung drei dezidiert anzufahrende Tischpositionen ermitteln, in denen die Bildaufnahmen erfolgen.
  • In jedem Fall erfolgt die Bestimmung der Tischverschiebung und damit einhergehend die anzufahrenden einzelnen Tischpositionen – sofern eine Tischverschiebung im Hinblick auf das aufzunehmende Organ überhaupt erforderlich ist – allein seitens der Steuerungseinrichtung. Der Anwender ist hierfür lediglich noch insoweit gefordert, als er gegebenenfalls die eine oder andere Information eingeben muss. Die bisherige anwenderseitige Bestimmung, die zeitaufwändig und mithin fehlerbehaftet ist, ist vorteilhaft nicht mehr erforderlich.
  • Wie ausgeführt ist der Anwender lediglich noch gefordert, gegebenenfalls eine Information, die die Steuerungseinrichtung zur automatischen Ermittlung der Tischverschiebung benötigt, über eine geeignete Eingabemöglichkeit zu definieren. Üblicherweise muss der Anmelder zumindest das aufzunehmende Objekt des Patienten definieren, z. B. eben die Wirbelsäule oder aber ein Bein etc. Die Information über die Körpergröße kann der Anwender ebenfalls manuell eingeben, üblicherweise liegt die entsprechende Patienteninformation vor. Alternativ ist es auch denkbar, dass diese Information seitens der Magnetresonanzeinrichtung automatisch erfasst wird. Hierzu nimmt die Magnetresonanzeinrichtung beispielsweise ein Ganzkörper-Übersichtsbild des Patienten auf. Der Patient wird über den Patientenlagerungstisch von der Steuerungseinrichtung gesteuert einmal vollständig durch die Magnetresonanzeinrichtung bewegt, so dass ein Ganzkörper-Übersichtsbild aufgenommen werden kann. Anhand diesem kann die Steuerungseinrichtung mittels einem entsprechenden Bildanalysemittel z. B. ohne weiteres die Patientengröße ermitteln, mithin also diese Information automatisch erfassen. Die Information über die Größe des Homogenitätsvolumens ist als einer der zentralen Betriebsparameter der Magnetresonanzeinrichtung ohnehin steuerungseinrichtungsseitig vorhanden, entsprechend auch die Information über die Größe des Fields of View, das sich gegebenenfalls in Abhängigkeit der vom Anwender gewählten Messsequenz ändert. In jedem Fall liegt diese Information ebenfalls steuerungseinrichtungsseitig vor. Anhand der zusätzlichen vom Anwender zu gebenden Information über das aufzunehmende Objekt kann nun die Steuerungseinrichtung ohne weiteres die Tischverschiebung definieren.
  • Zweckmäßigerweise wird ferner eine für den Beginn der Bildaufnahme einzunehmende Tischposition definierende Information im Rahmen der Ermittlung der Tischverschiebung berücksichtigt. Diese kann entweder vom Anwender manuell eingegeben werden, wozu er den Patiententisch nebst Patienten in eine entsprechende Position fährt, die mit Beginn der Bildaufnahme als erste Startposition eingenommen werden soll. Diese Position kann beispielsweise unter Verwendung lichtoptischer Markierungen definiert werden. Für eine Wirbelsäulenaufnahme wird der Patient üblicherweise so positioniert, dass der Kehlkopf in der Mitte des Homogenitätsvolumens und damit des Fields of View positioniert ist. Neben einer solchen manuellen Startpositionsbestimmung ist es auch denkbar, diese Startposition automatisch insbesondere anhand des Übersichtsbilds durch eine Bildanalyse bestimmen zu lassen, insbesondere in Verbindung mit der bereits gegebenen Information über das aufzunehmende Objekt.
  • Weiterhin ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Ermittlung der Tischverschiebung zusätzlich unter Berücksichtigung einer anwenderseitig gewählten Messsequenz erfolgt. Der Anwender kann unterschiedliche Messsequenzen, die unterschiedliche Bildinformationen und damit unterschiedliche Informationen vom Untersuchungsobjekt liefern, wählen. Die Messsequenzen können sich hinsichtlich der Empfindlichkeit der Signalaufnahme aus dem Homogenitätsvolumen unterscheiden. Während manche Messsequenzen auf geringste Magnetfeldinhomogenitäten reagieren, mithin also bei einem Homogenitätsvolumen des Grundmagnetfelds von beispielsweise 50 cm ein maximales Field of View von z. B. nur 40 cm oder weniger die erforderlichen Homogenitätskriterien für die Signalaufnahme bietet, sind andere Messsequenzen demgegenüber wesentlich unempfindlicher, so dass als Field of View das gesamte Homogenitätsvolumen, also das homogene Grundmagnetfeld, genutzt werden kann. Das Grundmagnetfeld bzw. Homogenitätsvolumen des Grundmagnetfelds ist als das Magnetfeldvolumen definiert, innerhalb welchem die Magnetfeldinvarianz kleiner als ein Grenzwert ist. Für den Fachmann ist der Begriff des homogenen Magnetfelds bzw. Homogenitätsvolumens hinreichend bekannt.
  • Alternativ wird beim erfindungsgemäßen Verfahren eine etwaige Abhängigkeit der Bildaufnahme vom messsequenzabhängigen Field of View berücksichtigt. Wählt also der Anwender eine „empfindliche” Messsequenz mit einem Field of View, das deutlich kleiner als das Homogenitätsvolumen ist, so wird die Größe des Fields of View bei der Verschiebungsermittlung in Verbindung mit der geforderten Überlappung berücksichtigt. Dies kann dazu führen, dass bei einer ersten Aufnahme beispielsweise der Wirbelsäule mit einer solchen Messsequenz z. B. drei Tischpositionen zur vollständigen Objektabdeckung erforderlich sind, während bei einer nachfolgenden Aufnahme mit einer anderen „unempfindlichen” Messsequenz lediglich zwei Tischpositionen zur vollständigen Abdeckung anzufahren sind.
  • Eine „unempfindliche” Sequenz ist beispielsweise eine Spinecho-Sequenz. Diese ist kaum sensitiv für Feldinhomogenitäten, da hier ein 180°-HF-Refokussierungspuls, welcher die Dephasierung umkehrt, geschaltet wird.
  • Ein Beispiel für eine „empfindliche” Sequenz wäre eine Gradientenechosequenz. Diese ist suszeptibilitätsempfindlich, da es auf Grund des Fehlens eines 180°-HF-Refokussierungspulses zu Dephasierungen als Folge von T2-Verfall, Magnetfeldinhomogenitäten und Suszeptibilität kommt. Dies führt zu einem Signalverlust an Gewebe-Luft-Übergängen und zu Verzerrungen infolge von Feldinhomogenitäten.
  • Neben der von der gewählten Messsequenz abhängigen Größe des Fields of View kann alternativ bei der Ermittlung der Tischpositionen erfindungsgemäß auch eine etwaige Abhängigkeit des erforderlichen Überlappungsbereichs von der gewählten Messsequenz berücksichtigt werden. Eine Sequenz, die empfindlicher auf Inhomogenitäten am Rand des homogenen Magnetfelds reagiert, benötigt einen größeren Überlappungsbereich als eine auf Randinhomogenitäten relativ unempfindlich reagierende Sequenz.
  • In Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die Steuerungseinrichtung darüber hinaus die Größe des Fields of View anhand einer anwenderseitig gewählten Messsequenz variiert. Wird beispielsweise eine „unempfindliche” Messsequenz gewählt, die eine gerade noch mögliche Abdeckung des Objekts in zwei Tischpositionen ermöglicht, ist es gemäß dieser Erfindungsausgestaltung denkbar, dass das Field of View verkleinert wird, und unter Berücksichtigung der geforderten Überlappung drei Tischpositionen, mithin also drei Schichtbildstapel an diesen Tischpositionen aufgenommen werden. Die Verkleinerung des Fields of View führt zu einer verbesserten Auflösung der aufgenommenen Bilder, was im einen oder anderen Fall zweckmäßig ist.
  • Neben der Veränderung der Größe des Fields of View in Abhängigkeit der gewählten Messsequenz ist es alternativ oder zusätzlich dazu auch möglich, dass die Steuerungseinrichtung die Größe des Fields of View in Abhängigkeit der Größe des aufzunehmenden Objekts ermittelt. Soll beispielsweise der Oberschenkelknochen aufgenommen werden, der bei einem Erwachsenen bzw. bezogen auf die eingegebene Patientengröße z. B. 60 cm lang ist, ist es bei einer Größe des Homogenitätsvolumens (homogenen Magnetfelds) von 50 cm erforderlich, zwei Tischpositionen zur Bildaufnahme anzufahren. Gleichwohl ist es ausreichend, das Field of View auf z. B. 40 cm zu reduzieren, da immer noch eine ausreichende Abdeckung bei gegebener Überlappung erreicht werden kann.
  • Schließlich kann die Ermittlung der Tischverschiebung unter Berücksichtigung einer manuell eingegebenen oder automatisch gewählten Information betreffend die Überlappung zweier aneinander anschließender Bilder des Objekts erfolgen. Das heißt, auch bezüglich dieses Parameters, der in die Ermittlung der Tischverschiebung eingeht, besteht eine gewisse Variationsmöglichkeit für den Anwender bzw. die Steuerungseinrichtung selbst.
  • Weiterhin betrifft die Erfindung ferner eine Magnetresonanzeinrichtung umfassend einen Patientenlagerungstisch mit einer Tischplatte sowie eine Steuerungseinrichtung, über die die Verschiebung der Tischplatte relativ zu einem über die Magnetfelderzeugungseinrichtung erzeugbaren homogenen Magnetfeld und die Aufnahme von Bildern eines anatomischen Objekts des Patienten in einem Field of View innerhalb des homogenen Magnetfelds steuerbar ist, welche Magnetresonanzeinrichtung bzw. Steuerungseinrichtung zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens ausgebildet ist.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiel sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
  • 1 eine Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen Magnetresonanzeinrichtung, geeignet zur Durchführung eines erfindungsgemäßen Verfahrens, und
  • 2 ein Diagramm zur Darstellung der verschiedenen Informationen/Parameter zur Ermittlung der einzunehmenden Tischpositionen.
  • 1 zeigt eine erfindungsgemäße Magnetresonanzeinrichtung 1 umfassend eine Magnetfelderzeugungseinrichtung 2, über die ein homogenes Magnetfeld (Homogenitätsvolumen) im Untersuchungsvolumen 3 der Magnetresonanzeinrichtung 1 erzeugt werden kann. Der Betrieb der Magnetfelderzeugungseinrichtung 2 wird über die Steuerungseinrichtung 4 gesteuert. Die Magnetfelderzeugungseinrichtung 2 umfasst weiterhin ein Spulensystem zur Erzeugung von Gradientenfeldern wie auch eines hochfrequenten Messfelds, worauf aber nicht näher eingegangen wird. Der grundsätzliche Aufbau einer Magnetresonanzeinrichtung ist dem Fachmann bekannt und muss nicht näher erläutert werden.
  • Vorgesehen ist ferner ein Patientenlagerungstisch 5 mit einer Tischplatte 6, die, wie durch den Pfeil 7 gezeigt, längsverschiebbar ist, so dass ein Patient 8 durch das Untersuchungsvolumen 3, mithin durch das homogene Magnetfeld bewegt werden kann. Soll also ein Objekt des Patienten 8 aufgenommen werden, wird er über die verschiebbare Tischplatte 6 so positioniert, dass das aufzunehmende Objekt im Inneren des Untersuchungsvolumens 3, mithin im Inneren des Homogenitätsvolumens liegt. Anschließend werden die zur Bildaufnahme gewählten Messsequenzen durchlaufen, das heißt, die Steuerungseinrichtung 4 steuert die Magnetfelderzeugungseinrichtung 2 entsprechend. Die aufgenommenen Bildsignale werden der Steuerungseinrichtung 4 in bekannter Weise gegeben, die dann entsprechende Bilder erzeugt, die an einem Monitor 9 ausgegeben werden.
  • Soll ein Objekt wie beispielsweise die Wirbelsäule aufgenommen werden, die zwangsläufig deutlich länger ist als das Homogenitätsvolumen bzw. das innerhalb diesem liegende Field of View, so werden über die Tischplatte 6 mehrere Positionen angefahren, in denen entsprechende Bilder aufgenommen werden.
  • Diese Bilder werden anschließend zu einer das gesamte Objekt wie hier die Wirbelsäule darstellenden Bildaufnahme seitens der Steuerungseinrichtung 4 zusammengefügt und am Monitor 9 ausgegeben.
  • Weiterhin kann über einen Positionsmarker 10 eine bestimmte Startposition definiert werden, in der die Bildaufnahme zu beginnen hat. Diese gewählte Startposition wird entsprechend an die Steuerungseinrichtung 4 kommuniziert.
  • Bei der erfindungsgemäßen Magnetresonanzeinrichtung bzw. dem erfindungsgemäßen Verfahren ist nun die Steuerungseinrichtung 4 zur automatischen Bestimmung der etwaigen, je nach aufzunehmendem anatomischen Objekt des Patienten 8 erforderlichen Tischverschiebung bzw. einzunehmenden Tischpositionen ausgebildet.
  • Zu Beginn der Untersuchung gibt der Anwender zunächst über eine geeignete Eingabeeinrichtung 11, hier z. B. eine Tastatur, die Patientengröße des Patienten 8 ein, z. B. 185 cm. Aus der Patientengröße kann in Verbindung mit dem gewählten Objekt immer auch auf die Objektgröße geschlossen werden. Anschließend wählt er z. B. über entsprechende Bilddarstellungen oder Icons an dem Monitor 9 das aufzunehmende Organ, z. B. die Wirbelsäule, aus. Diese Informationen werden der Steuerungseinrichtung 4 gegeben. Der Steuerungseinrichtung 4 ist ferner als einrichtungsimmanenter Parameter die Größe des Homogenitätsvolumens bzw. des Fields of View, also des Bereichs innerhalb des Homogenitätsvolumens, innerhalb welchem diagnosegerechte Bilder aufgenommen werden können, bekannt. Beispielsweise beträgt eine typische Homogenitätsvolumengröße 50 cm (das Homogenitätsvolumen ist genähert eine Kugel, die Größe wäre der Kugeldurchmesser). Bei vielen Messsequenzen entspricht die Größe des Homogenitätsvolumens auch dem Field of View.
  • Bei diesen drei Parametern „Patientengröße”, „Organ”, „Homogenitätsvolumen/Field of View” handelt es sich um die drei zentralen Basisinformationen, die die Steuerungseinrichtung 4 benötigt, um die entsprechenden nacheinander anzufahrenden Tischpositionen, die zur Bildaufnahme und vollständigen Abdeckung des Organs dienen, zu bestimmen. Diese sind als x1, x2, xn in 2 angegeben.
  • Wie ausgeführt, kann der Anwender die Patientengröße selbst eingeben. Alternativ ist es auch denkbar, dass die Steuerungseinrichtung diese selbst ermittelt. Hierzu wird zunächst ein Ganzkörper-Übersichtsbild aufgenommen. Die Steuerungseinrichtung steuert die Tischplattenbewegung so, dass der Patient zunächst in seiner gesamten Länge durch die Magnetresonanzeinrichtung 1 bewegt und dabei ein Ganzkörper-Übersichtsbild aufgenommen wird, das also den Patienten in seiner ganzen Länge zeigt. Anhand dieses Bildes kann die Steuerungseinrichtung nun ohne weiteres das Fuß- und Kopfende des Patienten und daraus resultierend die Patientengröße bestimmen und mithin diese Information automatisch generieren.
  • Als weitere zur Definition der einzelnen Tischpositionen verarbeitbare Information ist die Information über die vom Anwender gewählte Messsequenz dienlich. Es können unterschiedliche Messsequenzen, die zur Aufnahme unterschiedlicher Bildsignale und mithin unterschiedlicher Bildinformationen führen, gewählt werden. Manche Messsequenzen arbeiten nur mit einem eingeschränkten Field of View, das heißt, abhängig von der jeweils gewählten Messsequenz variiert gegebenenfalls die maximal zulässige Länge des Fields of View. Hieraus resultiert natürlich zwangsläufig, dass die Abdeckung des Organs, mithin also die Anzahl der aufzunehmenden, aneinander anschließenden Bilder unterschiedlich ist. Bei kleinem Field of View sind zwangsläufig mehr Bilder aneinander zu hängen, um das gesamte Objekt abzudecken, als bei großem Field of View. Die Steuerungseinrichtung ist nun in der Lage, aus der gewählten Messsequenz das entsprechende zulässige Field of View zu ermitteln und unter Berücksichtigung dieser Information die anzufahrenden Tischpositionen zu definieren.
  • Eine weitere gegebenenfalls vom Anwender manuell eingebbare Information ist die der Überlappung. Die zur Bildung einer Gesamtdarstellung des Objekts aneinander zu hängenden Bilder überlappen stets um ein gewisses Maß, so dass die Bilder lagegenau fusioniert werden können. Dieser Überlappungsgrad kann gegebenenfalls variiert werden, entweder durch manuelle Definition seitens des Anwenders, oder es ist ein fester Überlappungsparameter definiert.
  • Weiterhin ist eine Information über die Startposition seitens der Steuerungseinrichtung 4 zu berücksichtigen. Die Startposition, also die erste Tischposition x1, die anzufahren ist und in der die erste Bildaufnahme erfolgt, kann vom Anwender definiert werden, z. B. in Verbindung mit dem Positionsmarker 10. Dieser Positionsmarker 10, z. B. ein Lichtvisier, ist lagefest, der Patient 8 wird zur Bestimmung der Startposition entsprechend bezüglich des Positionsmarkers 10 ausgerichtet. Ausgehend von dieser gewählten Startposition erfolgt dann die Ermittlung der weiteren Tischpositionen x2, ..., unter Berücksichtigung der weiteren diskutierten Informationen. Soll beispielsweise die Wirbelsäule aufgenommen werden, so definiert der Anwender über den Positionsmarker z. B. den Kehlkopf des Patienten, d. h. der Patient wird so positioniert, dass der Positionsmarker, also z. B. das Lichtvisier den Kehlkopf markiert. Ausgehend von dieser definierten Startposition, in der hier die Halswirbel aufgenommen werden können, werden die weiteren anzufahrenden Positionen unter Berücksichtigung der genannten Parameter ermittelt, um die Brustwirbel und die Lendenwirbel aufzunehmen. Zur Bildaufnahme wird dann der Patient derart durch die Tischverschiebung positioniert, dass der zuvor markierte Kehlkopf in der Mitte des Homogenitätsvolumens bzw. des Fields of View ist, was bei Erreichen der Startposition der Fall ist. Sodann erfolgt die Bildaufnahme in dieser Position, anschließend wird die zweite Position angefahren usw. Sofern der Positionsmarker im Inneren der Bohrung der Magnetresonanzeinrichtung, dort mittig bezogen auf das Homogenitätsvolumen bzw. das Field of View angeordnet ist, befindet sich der Patient im Zeitpunkt der Markierung bereits in der ersten Aufnahmeposition, so dass nur noch die folgenden anzufahren sind.
  • Darüber hinaus ist die Steuerungseinrichtung ferner derart ausgebildet, gegebenenfalls das Field of View zu variieren, das heißt, im Bedarfsfall ein kleines Field of View der Positionsbestimmung zugrunde zu legen, sofern dies anhand der gegebenen Informationen über Patientengröße, Organ, Messsequenz, Startposition und Überlappung zweckmäßig ist. Durch eine Verkleinerung des Fields of View kann eine Verbesserung der Auflösung erreicht werden, mitunter ist es je nach gegebener klinischer Fragestellung bzw. also dem aufzunehmenden Organ zweckmäßig, dieses z. B. nicht in zwei, sondern in drei Etagen, also anzufahrenden Tischpositionen abzubilden.

Claims (6)

  1. Verfahren zum Betrieb einer Magnetresonanzeinrichtung (1) umfassend einen Patientenlagerungstisch (5) mit einer Tischplatte (6) sowie eine Steuerungseinrichtung (4), über die die Verschiebung der Tischplatte relativ zu einem über eine Magnetfelderzeugungseinrichtung (2) erzeugten homogenen Magnetfeld und die Aufnahme von Bildern eines anatomischen Objekts des Patienten (8) in einem Field of View innerhalb des homogenen Magnetfelds gesteuert wird, wobei die Steuerungseinrichtung (4) anhand einer Information über die Patientengröße, einer Information über das aufzunehmende Objekt sowie einer Information über die bezogen auf die Tischverschieberichtung gegebene Größe des homogenen Magnetfelds und/oder Fields of View eine mögliche schrittweise Verschiebung der Tischplatte (6) ermittelt und im Bedarfsfall die Tischplattenverschiebung gemäß dem Ermittlungsergebnis steuert, wobei die Ermittlung der Tischverschiebung zusätzlich unter Berücksichtigung einer anwenderseitig gewählten Messsequenz erfolgt und/oder die Steuerungseinrichtung (4) die Größe des Field of Views und/oder der Überlappungsbereiche der aufzunehmenden Bilder anhand einer anwenderseitig gewählten Messsequenz variiert.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Information über die Körpergröße manuell eingegeben oder anhand einer Übersichtsbildaufnahme automatisch seitens der Steuerungseinrichtung (4) ermittelt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine eine für den Beginn der Bildaufnahme einzunehmende Tischposition definierende Information manuell eingegeben oder automatisch seitens der Steuerungseinrichtung (4) bestimmt und bei Ermittlung der Tischverschiebung berücksichtigt wird.
  4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung (4) die Größe des Fields of View in Abhängigkeit der Größe des aufzunehmenden Objekts ermittelt.
  5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ermittlung der Tischverschiebung unter Berücksichtigung einer manuell eingegeben oder automatisch gewählten Information betreffend die Überlappung zweier aneinander anschließender Bilder des Objekts erfolgt.
  6. Magnetresonanzeinrichtung (1) umfassend einen Patientenlagerungstisch (5) mit einer Tischplatte (6) sowie eine Steuerungseinrichtung (4), über die die Verschiebung der Tischplatte (6) relativ zu einem über eine Magnetfelderzeugungseinrichtung (2) erzeugbaren homogenen Magnetfeld und die Aufnahme von Bildern eines anatomischen Objekts des Patienten (8) in einem Field of View innerhalb des homogenen Magnetfelds steuerbar ist, ausgebildet zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Steuerungseinrichtung (4) zur Ermittlung einer möglichen schrittweisen Verschiebung der Tischplatte (6) anhand einer Information über die Patientengröße, einer Information über das aufzunehmende Objekt sowie einer Information über die bezogen auf die Tischverschieberichtung gegebene Größe des homogenen Magnetfelds und/oder Fields of View und zur Steuerung der Tischplattenverschiebung gemäß dem Ermittlungsergebnis im Bedarfsfall ausgebildet ist, wobei die Ermittlung der Tischverschiebung zusätzlich unter Berücksichtigung einer anwenderseitig gewählten Messsequenz erfolgt und/oder die Steuerungseinrichtung (4) zur Variation der Größe des Fields of View und/oder der Überlappungsbereiche der aufzunehmenden Bilder anhand einer anwenderseitig gewählten Messsequenz ausgebildet ist.
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