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DE102006006172B3 - Schichtdickenmessgerät insbesondere für Beschichtungsanlagen und Beschichtungsanlage mit einem solchen Schichtdickenmessgerät - Google Patents

Schichtdickenmessgerät insbesondere für Beschichtungsanlagen und Beschichtungsanlage mit einem solchen Schichtdickenmessgerät Download PDF

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DE102006006172B3
DE102006006172B3 DE200610006172 DE102006006172A DE102006006172B3 DE 102006006172 B3 DE102006006172 B3 DE 102006006172B3 DE 200610006172 DE200610006172 DE 200610006172 DE 102006006172 A DE102006006172 A DE 102006006172A DE 102006006172 B3 DE102006006172 B3 DE 102006006172B3
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Hermann Rupp
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Carl Zeiss AG
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Carl Zeiss AG
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B7/00Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques
    • G01B7/02Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring length, width or thickness
    • G01B7/06Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring length, width or thickness for measuring thickness
    • G01B7/063Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring length, width or thickness for measuring thickness using piezoelectric resonators
    • G01B7/066Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring length, width or thickness for measuring thickness using piezoelectric resonators for measuring thickness of coating

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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schichtdickenmessgerät insbesondere für Bedampfungsanlagen und eine Bedampfungsanlage mit einem entsprechenden Schichtdickenmessgerät. Das Schichtdickenmessgerät weist ein als Teilring gebogenes Rohr (3) auf, an dem mehrere Messköpfe (6, 7, 36, 37) winkelmäßig gleichmäßig verteilt aufgenommen sind. Das ringförmig gebogene Rohr (3) dient gleichzeitig für einen Kühlmitteldurchfluss, der eine effiziente Kühlung der Messköpfe sicherstellt. Innerhalb des ringförmig gebogenen Rohres (3) sind Innenrohre (8, 9, 38, 39) geführt, die jeweils von einem der Anschlussstutzen (28, 29) des gebogenen Rohres zu einem der Messköpfe (6, 7, 36, 37) führen und in denen die Signalleitungen für die Messköpfe geführt sind. Das erfindungsgemäße Messsystem gewährleistet eine effiziente Kühlung sowohl der Signalleitungen zu den Messköpfen als auch der Messköpfe selbst und zeichnet sich durch eine hohe Stabilität auch bei größeren thermischen Schwankungen aus. Das Schichtdickenmesssystem kann modular aufgebaut sein und einen weiteren Messkopf (42) aufweisen, der in der Mitte der Beschichtungskammer zu positionieren ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Schichtdickenmessgerät insbesondere für Beschichtungsanlagen. Darüber hinaus betrifft die Erfindung eine Beschichtungsanlage mit einem entsprechenden Schichtdickenmessgerät.
  • Bei der Beschichtung von Gegenständen, insbesondere in der optischen Industrie wie beispielsweise bei der Beschichtung von Linsen und Spiegeln zur Erzeugung von Antireflexbeschichtungen (Vergütungen) oder von dielektrischen Verspiegelungsschichten, besteht während des Beschichtungsprozesses das Erfordernis, die Schichtdicke zu bestimmen, bzw. ein Maß für die aufgedampfte Schichtdicke zu erhalten. Dazu wird in der Beschichtungsanlage, also in der Beschichtungskammer, ein Messsensor angeordnet. Bekannte Schichtdickenmessgeräte weisen häufig Quarzschwingmessköpfe auf, die an ihrem vorderen, der Atmosphäre der Beschichtungskammer ausgesetzten Ende ein dünnes Metallplättchen tragen. Über eine Steuerleitung wird der Ouarzschwingkopf zur Resonanzschwingung angeregt. Die Resonanzfrequenz des Gesamtsystems ändert sich dabei in Abhängigkeit von der Dicke des Plättchens, das der Kammeratmosphäre ausgesetzt ist. Da sich während des Beschichtungsprozesses auch auf dem Plättchen das in der Kammeratmosphäre befindliche Gas in etwa proportional zur Ablagerung der entsprechenden Moleküle auf den zu beschichtenden Werkstücken ablagert, ist demzufolge die Änderung der Resonanzfrequenz ein Maß für die auf die zu beschichtenden Elemente aufgebrachte Schichtdicke. Da die Resonanzfrequenz des Quarzschwingkopfes auch von der Temperatur des Schwingkopfes abhängt, ist es erforderlich, die zu dem Schwingkopf führende Signalleitung sowie den Schwingkopf selbst zu kühlen.
  • Ein Schichtdickenmeßsystem auf der Basis eines Quarz-Schwingmesskopfes ist beispielsweise aus der DE 31 45 309 A1 bekannt. Eine detaillierte Schaltungsanordnung für die Ansteuerung und Signalauswertung eines Quarz-Schwingmesskopfes ist beispielsweise in der US 4,817,430 A1 beschrieben.
  • Austauschseite 2
  • Ziele der vorliegenden Erfindung sind es, ein Schichtdickenmessgerät und eine Beschichtungsanlage mit dem Schichtdickenmessgerät anzugeben, mit denen Beschichtungen, die höchsten Anforderungen an Schichtdicke und Homogenität genügen, erzeugt werden können.
  • Diese Ziele werden mit einem Schichtdickenmessgerät mit den Merkmalen des Anspruches 1 und einer Beschichtungsanlage mit den Merkmalen des Anspruches 10 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der abhängigen Ansprüche.
  • Bei der Erzeugung von Beschichtungen mit höchsten Anforderungen sind innerhalb der Beschichtungskammer mehrere unabhängige Messköpfe vorgesehen, um auf diesem Wege auch Rückschlüsse über die Homogenität der aufgebrachten Schichten zu erhalten. D.h. es ist ein Schichtdickenmessgerät angegeben, dass mehrere Messköpfe aufweist. Auch die Beschichtungsanlage ist mit einem verbesserten Schichtdickenmessystem angegeben.
  • Das erfindungsgemäße Schichtdickenmessgerät weist ein gebogenes Rohr auf, an dem mehrere Messköpfe aufgenommen sind. Im Inneren des gebogenen Rohres sind Innenrohre aufgenommen, in denen die zu den Messköpfen führenden Signalleitungen geführt sind.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Schichtdickenmessgerät kann das gebogene Rohr von Kühlwasser oder einem anderen flüssigen Kühlmittel durchflossen sein. Da die zu den Messköpfen führenden Signalleitungen in den Innenrohren verlaufen, werden sie ebenso wie die Messköpfe vom Kühlmittel gekühlt, ohne dass das Kühlmittel unmittelbar mit den Signalleitungen in Kontakt tritt und dadurch die Signalleitungen durch den Kühlmittelstrom beschädigt werden könnten. Da die Messköpfe an einem gemeinsamen gebogenen Rohr aufgenommen sind, resultiert eine relativ einfache Montage bzw. Demontage des gesamten in der Beschichtungskammer angeordneten Teils des Messgeräts.
  • Austauschseite 2a
  • Das Außenrohr ist vorzugsweise kreisförmig gebogen und umschließt etwa einen halben Kreis bis einen 7/8-Kreis. Das gesamte Messgerät kann dadurch so in der Beschichtungsanlage bzw. in der Beschichtungskammer angeordnete werden; dass die Seite, an der der vom Außenrohr umschriebene Kreis nicht geschlossen ist, zur Öffnung der Beschichtungskammer weist, wodurch ein hohes Maß an Zugänglichkeit innerhalb der Beschichtungskammer, zum Beispiel zum Ein- und Ausladen der zu beschichteten Elemente gewährleistet ist.
  • Für jeden Messkopf kann ein eigenes Innenrohr vorgesehen sein, das von einem Anschlussstutzen jeweils zu dem Messkopf führt. Undichtigkeiten an Anschlussstellen, an denen sich Innenrohre verzweigen, können dadurch nicht auftreten.
  • Die Messköpfe sind vorzugsweise winkelmäßig gleichmäßig verteilt am gebogenen Rohr aufgenommen. Dadurch wird die Abscheidung an winkelmäßig gleichmäßig verteilten Orten innerhalb der Beschichtungskammer ermittelt.
  • Die Messköpfe sollten dabei radial nach innen auf das Kreiszentrum des gebogenen Rohres gerichtet sein.
  • Das gebogene Außenrohr sollte einen freien Innendurchmesser von größer als 15 mm vorzugsweise von größer als 25 mm aufweisen. Dadurch kann im Außenrohr ein hoher Kühlmittelstrom erreicht werden, der trotz Kammertemperaturen über 300°C dafür sorgt, dass die Temperatur des Schichtdickenmessgeräts konstant bleibt und das Schichtdickenmessgerät keinen thermischen Verzug erfährt.
  • Das gebogene Außenrohr kann an seinen beiden Enden Anschlussstutzen aufweisen und es können von beiden Anschlussstutzen Innenrohre zu jeweils einer Hälfte der Messköpfe geführt sein. Dadurch wird ein für den Kühlmitteldurchfluss verbleibender optimaler freier Querschnitt gewährleistet.
  • An den Stellen, an denen eine flexible Leitung erforderlich ist, insbesondere von den beiden Anschlussstutzen des gebogenen Rohres bis zu den Wänden der Beschichtungskammer, können die Rohrleitungen als Faltenbalge ausgeführt sein, wobei dann innerhalb eines äußeren Faltenbalges weitere innere Faltenbalge angeordnet sind, von denen jedes mit einem Innenrohr innerhalb des gebogenen Rohres verbunden ist und in denen die Signalleitungen zu den Messköpfe geführt sind.
  • Bei einer Anordnung des Schichtdickenmessgeräts in einer Beschichtungsanlage, bei der eine Kammerheizung vorgesehen ist, sollte das im wesentlichen teilringförmige Schichtdickenmessgerät so relativ zur Heizung angeordnet sein, dass die Heizung innerhalb eines von dem Rohr berandeten zylindrischen Volumens angeordnet ist, so dass die Heizung nicht unmittelbar auf das Schichtdickenmessgerät strahlt.
  • Zusätzlich zu dem Schichtdickenmessgerät kann in einer Beschichtungsanlage ein weiterer Messkopf an einem weiteren Rohr aufgenommen sein, das vom Kammerboden bis in die Mitte der Beschichtungskammer geführt ist. Der Aufbau dieses weiteren Messsystems mit dem weiteren Messkopf sollte analog zu dem zuvor beschriebenen Messgerät aufgebaut sein mit einem Außenrohr und einem darin geführten Innenrohr für Signalleitungen, wobei der Zwischenraum zwischen dem Außenrohr und dem Innenrohr für einen Kühlmitteldurchfluss bestimmt ist.
  • Nachfolgend werden Einzelheiten der Erfindung an Hand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Im Einzelnen zeigen:
  • 1: einen Vertikalschnitt durch eine Beschichtungskammer mit einem erfindungsgemäßen Schichtdickenmessgerät, und
  • 2: einen Horizontalschnitt durch ein erfindungsgemäßes Schichtdickenmessgerät mit einem kreisförmig gebogenen Rohr und daran aufgenommenen vier Messköpfen.
  • In der 1 ist mit (1) die Beschichtungskammer bezeichnete. Im Inneren der Beschichtungskammer (1) ist ein zwei Module aufweisendes Schichtdickenmessgerät angeordnet. Das erste Modul des Schichtdickemmessgeräts weist ein ringförmig gebogenes Rohr (3) auf, an dem mehrere Messköpfe (6, 7) aufgenommen sind. In einem konkreten Ausführungsbeispiel sind an dem ringförmig gebogenen Rohr (3) insgesamt vier Messköpfe aufgenommen, von denen in der 1 allerdings nur zwei sichtbar sind. Die Messköpfe können in bekannter Weise als Quarzschwingmessköpfe ausgebildet sein. Im Inneren des ringförmig gebogenen Rohres (3) sind Innenrohre (8, 9) aufgenommen, die jeweils von einem Anschlussstutzen (28, 29) des ringförmig gebogenen Rohres (3) zu einem der Messköpfe (6, 7) führen. Jedes dieser Innenrohre (8, 9) ist an der Messkopfaufnahme wasserdicht verschweißt oder verlötet, so dass durch das gebogene Rohr hindurch fließendes Kühlwasser nicht in die Innenrohre (8, 9) gelangen kann. In den Innenrohren (8, 9) sind die Signalleitungen (10, 11) für die Messköpfe (6, 7) geführt. Die beiden Anschlussstutzen (28, 29) sind nahe der Enden des ringförmigen Rohres (3) an entgegen gesetzten Seiten davon angeordnet, so dass das ringförmig gebogene Rohr nahezu vollständig von Kühlwasser durchflossen ist.
  • Das gebogene Rohr (3) steht innerhalb der Beschichtungskammer (1) auf Füßen (4, 5), so dass sich der vom gebogenen Rohr (3) gebildete Ring in vertikaler Richtung etwa in der Mitte der Beschichtungskammer (1) befindet.
  • Sowohl die Kühlwasserzuführung als auch Kühlwasserabführung in das ringförmig gebogene Rohr (3) bzw. aus dem ringförmig gebogenen Rohr (3) erfolgt jeweils über einen Faltenbalg (12, 14), wobei jeder der beiden Faltenbalge (12, 14) von einem der beiden Anschlussstutzen (28, 29) des gebogenen Rohres zum Kammerboden (2) der Beschichtungskammer (1) geführt ist. Innerhalb der Faltenbalge (12, 14) sind jeweils noch innere Faltenbalge (13, 15) geführt, die an den Anschlussstutzen (28, 29) mit den Innenrohren (8, 9) im gebogenen Rohr (3) verbunden sind, durch die wiederum die Signalleitungen für die Messköpfe (6, 7) geführt sind.
  • Die Auftrennung zwischen Kühlwasserleitung und Signalleitungen erfolgt außerhalb der Beschichtungskammer (1) in entsprechend ausgebildeten Anschlussstutzen (16, 19) die jeweils einen Anschluss (18, 20) für das Kühlwasser und ein oder zwei weitere Anschlüsse (17, 21) für Signalleitungen aufweisen.
  • Das gebogene Rohr ist relativ dickwandig und hat eine Wandstärke von 2 bis 5 mm und einen Durchmesser von größer 15 mm, vorzugsweise von etwa 30 mm bis 45 mm. Durch den dicken Querschnitt des gebogenen Rohres (3) kann ein großer Kühlmitteldurchfluss durch das Rohr (3) gewährleistet werden, so dass die Messköpfe (6, 7) einschließlich der in den Innenrohren (8, 9) geführten Signalleitungen (10, 11) sehr effizient gekühlt werden, ohne dass die Messköpfe (6, 7) oder die Signalleitungen (10, 11) unmittelbar mit dem Kühlmittel in Kontakt kommen würden.
  • Die Innenrohre (8, 9) bestehen aus einem Material mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit wie beispielsweise Metalle, insbesondere Kupfer, um eine gute Kühlung der innerhalb der Innenrohre geführten Signalleitungen zu gewährleisten.
  • Das gesamte Messgerät ist mechanisch sehr stabil und zeigt auch bei größeren Temperaturschwankungen keinen oder nur einen geringfügigen Verzug, wenn dass gebogene Rohr aus geglühtem Stahl hergestellt ist. Dadurch ist die Positionierung der Messköpfe (6, 7) innerhalb der Beschichtungskammer (1) stets an der selben Stelle gut gewährleistet.
  • Darüber hinaus ist der gesamte in der Beschichtungskammer anzuordnende Teil des Messgeräts sehr leicht montierbar und demontierbar, da zur Demontage nur die beiden Durchführungen an den Kammerböden im Bereich der Anschlussstutzen (16, 19) getrennt zu werden brauchen.
  • Weiterhin ist das Messgerät sehr leicht zu reinigen, da es nach Demontage aus der Beschichtungskammer durch Sandstrahlen gereinigt werden kann, wobei allerdings die Messköpfe beim Sandstrahlen geschützt werden müssen.
  • In der Beschichtungskammer 1 ist weiterhin eine Heizung mit zwei Heizstrahlern (22, 24) aufgenommen, die zur erforderlichen Temperierung der Beschichtungskammer (1) dienen. Die Heizungen (22, 24) stehen ebenfalls auf Füßen (23, 25) auf dem Kammerboden (2). Die Heizungen (22, 24) und das Messsystem sind so zueinander angeordnet, dass die Heizungen (22, 24) bzw. deren Wärme abstrahlenden Flächen, innerhalb des durch dass gebogene Rohr (3) nach außen hin begrenzten vertikalen Zylinders angeordnet sind, so dass die Heizungen (22, 24) nicht unmittelbar auf das Schichtdickenmessgerät strahlen.
  • Im Ausführungsbeispiel der 1 weist das Schichtdickenmessgerät ein zweites Modul auf, das wahlweise bei Bedarf eingesetzt werden kann. Dieses zweite Messmodul weist einen einzigen Messkopf auf, dessen empfindliche Fläche etwa in der Mitte der Beschichtungskammer (1) angeordnet ist und in Richtung auf den Kammerboden (2) weist. Dieses zweite Modul hat nur einen einzigen Messkopf, ist aber ansonsten völlig analog zu dem ringförmigen Schichtdickenmessgerät aufgebaut, das heißt es hat ein Außenrohr (26) mit einem relativ dicken freien Innendurchmesser, der für den Kühlwasserdurchfluss dient, und darin aufgenommen ein Innenrohr (27), in dem die Signalleitungen für den Messkopf geführt sind. In dem Außenrohr (26) ist ein weiteres, nicht dargestelltes Innenrohr für den Kühlwasserzulauf angeordnet, das etwas unterhalb des Messkopfes endet, so dass das zulaufende Kühlwasser im Außenrohr von oben nach unten läuft und dabei sowohl den Messkopf als auch das Innenrohr (27) mit den Signalleitungen umspült und dabei kühlt. Das Kühlwasser tritt dann im Bereich des Kammerbodens aus dem Außenrohr (26) aus. Auch bei diesem zusätzlichen Modul erfolgt die Kühlmittelzufuhr, die Kühlmittelableitung als auch die Zu- und Abführung der Signalleitungen über in einander angeordneten Faltenbalge.
  • In der 2 ist das in der Beschichtungskammer anzuordnende Teil des Messgeräts in einem Vertikalschnitt senkrecht zur Zeichenebene in 1 dargestellt. Wie man der 2 entnimmt, umschließt das ringförmig gebogene Rohr (3) einen ¾-Kreis bis einen 7/8-Kreis und weist auf einer Seite eine Öffnung (43) auf. Diese Öffnung des durch das gebogene Rohr gebildeten Teilrings ist vorzugsweise so in der Kammer angeordnet, dass die Öffnung (43) zur Öffnung der Beschichtungskammer weist, so dass der Innenraum der Beschichtungskammer trotz des darin aufgenommen Schichtdickenmessgeräts gut zugänglich ist.
  • An dem ringförmig gebogenen Rohr (3) sind insgesamt vier Messköpfe (6, 7, 36, 37) aufgenommen die winkelmäßig gleichmäßig über den vom gebogenen Rohr gebildeten Ring verteilt sind und jeweils auf den Mittelpunkt (M) des vom gebogenen Rohr (3) gebildeten Ringes ausgerichtet sind. Innerhalb des gebogenen Rohres (3) sind vier Innenrohre (8, 28, 9, 39) geführt, von denen jeweils zwei Innenrohre von jeweils einem der beiden Anschlussstutzen (28, 29) des gebogenen Rohres (3) ausgehen. Jeweils eines der Innenrohre ist zu einem der Messköpfe geführt. In den Innenrohren (8, 38, 7, 37) sind die Signalleitungen für die Messköpfe geführt.
  • Nicht dargestellt in der (2) sind die ineinander geführten Faltenbalge, die von den Anschlussstutzen (28, 29) zum Kammerboden führen und von denen die inneren Faltenbalge mit jeweils einem der Innenrohre verbunden sind.
  • In der 2 weiterhin dargestellt ist der obere Teil des zweiten Moduls des Messgeräts, das nur wahlweise vorhanden ist, und das einen einzigen Messkopf (42) aufweist, der in lateraler Richtung mittig in der Beschichtungskammer oberhalb des Mittelpunktes (M) des vom ringförmig gebogenen Rohr (3) gebildeten Moduls angeordnet ist und dessen Sensorfläche nach unten weist. Dieses zweite Messsystem weist einen Aufbau völlig analog zu dem ringförmigen Teil des Messgeräts auf, das heißt auch hier ist in dem Außenrohr (26) ein Innenrohr (27) geführt, in dem wiederum die Signalleitung für den Messkopf (42) geführt sind.
  • Die Messköpfe sind am gebogenen Rohr (3) so aufgenommen, dass jeder einzelne Messkopf vom Rohr (3) demontiert und durch einen neuen Messkopf ersetzt werden kann, so dass bei Ausfall eines Messkopfes auch nur dieser ausgetauscht zu werden braucht.
  • In den Figuren dargestellt ist nur der Teil des Schichtdickenmessgeräts, der innerhalb der Probenkammer anzuordnen ist. Nicht dargestellt ist hingegen der weitere elektronische Teil des Schickdickenmessgeräts mit einem Oszillator, über den alle Messköpfe (6, 7, 6, 37) zu Oszillationen angeregt werden und die Auswertekreise, über die die Änderungen der Resonanzfrequenzen der Messköpfe überwacht werden. Insbesondere die Auswertekreise sind für jeden der Messköpfe separat vorzusehen. Die Auswertekreise können analog zu den in der US 4,817,430 beschriebenen Auswertekreisen ausgebildet sein.

Claims (13)

  1. Schichtdickenmessgerät, insbesondere für Beschichtungsanlagen, mit mehreren Messköpfen und einem gebogenen Rohr (3), an dem die Messköpfe (6, 7, 36, 37) aufgenommen sind, wobei im gebogenen Rohr (3) Innenrohre (8, 9, 38, 39) aufgenommen sind, in denen zu Messköpfen (6, 7, 36, 37) führende Signalleitungen (10, 11, 40, 41) geführt sind und im gebogenen Rohr (3) der Raum zwischen gebogenem Rohr (3) und Innenrohren (8, 9, 38, 39) von einem Kühlmittel durchfließbar ist.
  2. Schichtdickenmessgerät nach Anspruch 1, wobei für jeden Messkopf (6, 7 36, 37) ein eigenes Innenrohr (8, 9, 38, 39) vorgesehen ist.
  3. Schichtdickenmessgerät nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Rohr (3) kreisförmig gebogen ist.
  4. Schichtdickenmessgerät nach Anspruch 3, wobei das Rohr (3) einen Halbkreis bis einen 7/8-Kreis umschließt.
  5. Schichtdickenmessgerät nach einem der Ansprüche 1–4, wobei die Messköpfe (6, 7, 36, 37) winkelmäßig gleichmäßig verteilt am gebogenen Rohr (3) aufgenommen sind.
  6. Schichtdickenmessgerät nach Anspruch 5, wobei die Messköpfe radial nach innen auf das Kreiszentrum (M) des gebogenen Rohres (3) gerichtet sind.
  7. Schichtdickenmessgerät nach einem der Ansprüche 1–6, wobei das gebogene Rohr (3) an seinen beiden Enden jeweils Anschlussstutzen (28, 29) aufweist und wobei ein Teil der Innenrohre (8, 38) von einem der beiden Anschlussstutzen (28) zu einem Teil der Messköpfe (6, 36) und ein anderer Teil der Innenrohre (9, 39) von dem anderen der beiden Anschlussstutzen (29) zu einem anderen Teil der Messköpfe (7, 37) geführt sind.
  8. Schichtdickenmessgerät nach einem der Ansprüche 1–7, wobei das gebogene Rohr (3) einen freien Innendurchmesser von größer als 15 mm, vorzugsweise von 25 mm bis 40 mm aufweist.
  9. Schichtdickenmessgerät nach Anspruch 7, wobei an den Anschlussstutzen (28, 29) des Rohres Faltenbalge (12, 14) angeschlossen sind, in denen weitere Faltenbalge (13, 15) für Signalleitungen geführt sind.
  10. Beschichtungsanlage mit einer Kammer (1) und einem in der Kammer aufgenommenen Schichtdickenmesssystem nach einem der Ansprüche 1–9.
  11. Beschichtungsanlage nach Anspruch 10, wobei die Signalleitungen (10, 11, 40, 41) und die Kühlmittelleitung durch ineinander geführte Faltenbalge (12, 13, 14, 15) zum Kammerboden (2) geführt sind.
  12. Beschichtungsanlage nach einem der Ansprüche 10–11, wobei ein weiterer Messkopf (42) an einem weiteren Rohr (26) aufgenommen ist, das vom Kammerboden (2) bis etwa in die Mitte der Kammer (1) geführt ist, wobei in dem weiteren Rohr ein weiteres Innenrohr (27) für die Signalleitung zu dem weiteren Messkopf (42) aufgenommen ist.
  13. Beschichtungsanlage nach einem der Ansprüche 10–12, wobei in der Kammer eine Heizung (22, 24) vorgesehen ist und wobei die Heizung (22, 24) innerhalb eines von dem Rohr (3) berandeten zylindrischen Volumens angeordnet ist.
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