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DE102006005414A1 - Schuhsohle mit zumindest einem längenveränderbaren Stollen - Google Patents

Schuhsohle mit zumindest einem längenveränderbaren Stollen Download PDF

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DE102006005414A1
DE102006005414A1 DE102006005414A DE102006005414A DE102006005414A1 DE 102006005414 A1 DE102006005414 A1 DE 102006005414A1 DE 102006005414 A DE102006005414 A DE 102006005414A DE 102006005414 A DE102006005414 A DE 102006005414A DE 102006005414 A1 DE102006005414 A1 DE 102006005414A1
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Germany
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cap
sole according
stud
cleat
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DE102006005414A
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English (en)
Inventor
Thomas Weidinger
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Individual
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C15/00Non-skid devices or attachments
    • A43C15/16Studs or cleats for football or like boots
    • A43C15/168Studs or cleats for football or like boots with resilient means, e.g. shock absorbing means

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Abstract

Ein Laufschuh (12) besitzt einen an seiner Laufsohle (14) längenveränderbar zu befestigenden Stollen (16), wobei dessen Stollenkappe (22) längs eines Führungsgliedes (24, 46) mittels eines elastisch verformbaren Dämpfungsgliedes (60) längsverstellbar gelagert ist. Die Innenbereiche des Stollens (16) weisen eine Gasdruckentlastung auf.

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die Erfindung betrifft die Schuhsohle eines Laufschuhs, der mit zumindest einem längenveränderbaren Stollen ausgestattet ist oder ausgestattet werden kann.
  • Die Längenveränderung eines jeden solcher Stollen hängt von der Druckbelastung ab, die auf den Stollen wirkt. Die von der Schuhsohle auskragende Länge des Stollens wird kleiner, wenn die Druckbelastung steigt, und wird wieder größer, wenn die Druckbelastung nachlässt. Der Aufpralldruck, mit dem ein Sportler, der mit solchen Stollen ausgestattete Laufschuhe trägt, sich auf einem Untergrund abstützt, erfährt eine Dämpfung. Dadurch kann ein Sportler beispielsweise weicher und für seine Füße schonender im Lauf abstoppen. Ferner ist die Gefahr des Umknickens insbesondere bei schiefem Auftreten auf Untergründen oder bei unebenen Untergründen wesentlich vermindert, was plötzliche und unvermittelte Bewegungsänderungen belastungsschonend ermöglicht. Auch die Bodenhaftung und der Kontakt mit dem jeweiligen Untergrund verbessert sich. Insgesamt beugen solche Stollen und damit solche Laufschuhe nicht nur der Gefahr von Verletzungen der Gelenke, Bänder, Sehnen und Muskeln eines solchen Laufschuhe tragenden Sportlers vor, sondern erhöhen das Laufgefühl und wirken durch die Möglichkeit des gewissermaßen weichen Auftretens sich auch günstig auf das Bewegungsverhalten (Koordination der einzelnen Bewegungen) der betreffenden Person aus.
  • Längenveränderbare Stollen an Schuhsohlen eines Laufschuhs sind bekannt ( DE 298 07 086 U1 , DE 30 46 811 A1 ). Bei diesen Stollen wird ein zentraler Stollenteil längsverschieblich in einem hülsenförmigen Führungsteil des Stollens gehalten. Im Inneren des Stollens ist ein elastisch verformbares Glied wie eine Schrauben- oder Tellerfeder vorhanden, das den zentralen Stollenteil von der Schuhsohle wegdrückt. Da solche Stollen auch auf weichem Untergrund getragen werden, wie es beispielsweise bei Fußballschuhen regelmäßig der Fall ist, lässt sich nicht ausschließen, dass sich Gras-, Bodenbestandteile und sonstige Schmutzteilchen durch den vorhandenen Spalt, der zwischen dem hülsenförmigen Führungsteil und dem zentralen, längsverschieblichen Stollenteil vorhanden ist, in das Innere des Stollens hineinarbeiten und dadurch die Längsverschiebbarkeit des Stollens beeinträchtigen und mit der Zeit sogar völlig verhindern.
  • Darüber hinaus ist es aus der DT 24 05 170 A1 und DT 23 13 646 A bekannt, zusätzlich oder alternativ zu der Schrauben- oder Tellerfeder einen elastisch verformbaren Körper aus Gummi oder Moosgummi vorzusehen. Durch diese Maßnahmen soll Einfluss auf die Längsverschiebbarkeit des Stollens genommen werden. Die vorstehend beschriebene Gefahr, dass durch Eindringen von Schmutzteilchen in den Stollen hinein dessen Längsbeweglichkeit beeinträchtigt wird, ist unverändert vorhanden.
  • DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Ausgehend von diesem vorbekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schuhsohle eines Laufschuhs mit zumindest einem längenveränderbaren Stollen der eingangs genannten Art anzugeben, dessen Funktionstüchtigkeit, das heißt, bei dem dessen Längsverschiebbarkeit unverändert möglichst lange vorhanden bleibt.
  • Diese Erfindung ist durch die Merkmale des Hauptanspruchs gegeben. Sinnvolle Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von sich an den Hauptanspruch anschließenden weiteren Ansprüchen.
  • Die erfindungsgemäße Schuhsohle zeichnet sich dadurch aus, dass Innenbereiche des Stollens, die durch dessen Längenveränderung volumenmäßig größer oder kleiner werden, eine Gasdruckentlastung aufweisen. Durch eine vollständige oder verzögert wirkende Gasdruckentlastung kann ein im Inneren des Stollens sich bei der Längenveränderung aufbauender Über- oder insbesondere Unterdruck praktisch nicht entstehen oder zumindest, was seine absolute Größe oder seine Abbaugeschwindigkeit betrifft, beeinflusst werden. So könnte beispielsweise der Druckausgleich auch richtungsmäßig unterschiedlich gestaltet werden, je nachdem, ob der Druckausgleich beim Verkürzen oder beim Verlängern des Stollens unterschiedlich gestaltet werden soll. Insbesondere hat es sich gezeigt, dass beim Verschieben, das heißt beim Verlängern des Stollens, die im Inneren des Stollens eingeschlossene Luft in den Hohlräumen des Stollens einen Unterdruck erzeugt, der das Wiederherausfahren des Stollens erschwert. Dies könnte durch eine stärkere Druckfeder kompensiert werden, wodurch sich die Federsteifigkeit des Stollens insgesamt aber erhöhen würde. Die erfindungsgemäß vorgesehene Gasdruckentlastung stellt sicher, dass die Federsteifigkeit des Stollensystems auch nach längerer Betriebsdauer unverändert gleich bleibt.
  • Eine die Gasdruckentlastung bewirkende Gas-Verbindungsleitung kann aus dem Stollen herausführen, indem sie durch das Halteglied hindurchführt, mit dem der Stollen an der Schuhsohle befestigt ist oder befestigt werden kann. Solch ein Halteglied kann ein am Stollen fest angebrachter, in die Schuhsohle einschraubbarer Gewindebolzen beziehungsweise ein an der Schuhsohle fest angebrachtes oder fest anbringbares Führungsglied für die Stollenkappe sein.
  • Einzelheiten für die Ausbildung von Gasdruckentlastungen sind in den Ansprüchen und in den Figuren dargestellt. So ist zumindest eine Gas-Verbindungsleitung vorhanden, die von den in ihren Volumen veränderbaren Innenbereichen des Stollens wegführt und beispielsweise in der Schuhsohle endet oder durch die Schuhsohle hindurchführt.
  • Bei Vorhandensein eines Gewindebolzens zum Befestigen des Stollens an einer Schuhsohle kann eine solche Gas-Verbindungsleitung in dem Gewindebolzen enden oder durch denselben hindurchführen.
  • Es kann auch eine Kammer innerhalb des Stollens oder außerhalb desselben – beispielsweise in der Schuhsohle – vorgesehen sein, die ein Gasvolumen enthält und damit das Gasvolumen vergrößert, das durch Längenveränderung des Stollens beeinflusst wird. Dadurch lässt sich die Dämpfungseigenschaft des Gasdruckes beeinflussen.
  • Durch Einbau eines Drosselventils in einer Gas-Verbindungsleitung können richtungsmäßig unterschiedliche Drosselwirkungen erzeugt werden. So kann dadurch beispielsweise das Verkürzen des Stollens langsamer als sein Wiederausfahren gestaltet werden.
  • Das hülsenförmige Führungsteil kann nach einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem gering elastischen oder nicht elastischen Kunststoff bestehen. An seinem freien Rand kann ein thermoplastischer Elastomere-Kunststoff so angespritzt sein, dass der freie Rand des hülsenförmigen Führungsteils zumindest bereichsweise in zur axialen Längsachse Querrichtung gummielastisch ausgebildet ist. Die Gummielastizität in Querrichtung stellt sicher, dass die verschiebbare Stollenkappe des Stollens immer dicht an den sie umgebenden unverschieblichen Stollenteilen anliegt. Der für die Bewegung der Stollenkappe erforderliche Ringspalt wird damit wirkungsvoll verschlossen.
  • Es wird damit erreicht, dass die an der Oberfläche der Stollenkappe anhaftenden Schmutzbestandteile sich nicht in das Innere des Stollens hineinarbeiten können; die Schmutzbestandteile werden vielmehr an dem gleichsam gummielastisch ausgebildeten freien Rand des Lager- und Führungsteils am Eindringen in den Führungsschlitz gehindert.
  • Der gummielastisch ausgebildete Rand des Führungsteils kann durch einen thermoplastischen Elastomere-Kunststoff gebildet werden, der an dem freien Rand des Führungsteils angespritzt ist. Das Führungsteil, das infolge seiner Eigenschaft als Lager- und Führungsbauteil gering elastisch beziehungsweise nicht elastisch, beispielsweise aus entsprechend hartem Kunststoff hergestellt ist, besitzt damit einen gummielastischen Rand, mit dem es an der verstellbaren Stollenkappe elastisch nachgiebig anliegen kann.
  • Der thermoplastische Elastomere-Kunststoff kann insbesondere als Ring ausgebildet und mit einer umlaufenden Lippe versehen sein, um das erforderliche elastisch nachgiebige, dichte Anliegen der Stollenkappe an dem Führungsglied zu ermöglichen.
  • Im Inneren der Stollenkappe ist ein elastisch verformbares Dämpfungsglied angeordnet, durch das die Stollenkappe auf variablem Abstand zum Führungsglied gehalten wird. Dieses Dämpfungsglied besteht aus einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer Druckfeder.
  • Bei einer beispielsweise im Querschnitt kreisförmigen Stollenkappe kann in aller Regel eine einzige, zentrisch angeordnete Druckfeder als Dämpfungsglied angeordnet werden. Sofern der Querschnitt ellipsenförmig ist oder eine sonstige beliebig gekrümmte Umrissform aufweist, können zwei oder auch mehr derartige Druckfedern im Inneren der Stollenkappe vorgesehen werden.
  • Nach einem auch in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Führungsglied für die Stollenkappe als Führungstopf mit einem Bodenteil ausgebildet, an dem einstückig das hülsenförmige Führungsteil angeformt ist. Dieses Führungsglied kann an der Schuhsohle an- beziehungsweise in dieselbe einschraubbar sein.
  • Eine leicht demontierbare Stollenkappe kann eine Befestigungshülse enthalten, die einseitig durch einen Boden, an dem ein Gewindebolzen befestigt ist, begrenzt wird. Die Längsachse des Gewindebolzens und die Längsachse der Befestigungshülse fallen dabei zusammen. In der Befestigungshülse können Längsschlitze vorgesehen sein, in die eine U- oder kappenförmige Rastfeder mit ihren Endbereichen von außen eingesetzt werden kann. Die Druckfeder ist bei dieser Konstruktion endseitig einerseits am Boden der Befestigungshülse und andererseits an der Rastfeder drückend anlegbar. Die Stollenkappe ist an der Rastfeder rotationsfest so angebracht, dass beim axialen Verstellen der Druckfeder längs der Längsschlitze die Stollenkappe dieselbe axiale Verstellung wie die Druckfeder erfährt. Ferner kann ein Durchbruch in dem Bodenteil des Führungsgliedes vorhanden sein, durch den hindurch der Gewindebolzen so hindurchgeführt werden kann, dass bei vollständig durchgeführtem Gewindebolzen das Bodenteil von innen an dem Rand des Durchbruchs anliegt. Dadurch kann das Bodenteil und damit das Führungsglied bei in die Schuhsohle eingeschraubtem Gewindebolzen zwischen der Schuhsohle und dem Bodenteil eingespannt befestigt werden.
  • Zum Demontieren kann die aus Stollenkappe, Befestigungshülse und Gewindebolzen bestehende Einheit aus der Schuhsohle herausgeschraubt und damit von dem Führungsglied gelöst werden. Auf diese Weise können unterschiedlich lange oder geformte Stollenkappen an einer Schuhsohle eines Laufschuhs austauschbar befestigt werden.
  • Zum axialen Halten der Rastfeder kann ein nach innen vorspringender Anschlag an der Stollenkappe vorhanden sein.
  • Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann das Führungsglied in die Schuhsohle integriert, wie insbesondere in die Schuhsohle eingesetzt oder eingespritzt vorhanden sein. Eine entsprechende Ausführungsform, die ebenfalls in der Zeichnung dargestellt ist, weist einen Einsetzring auf, der an der Stirnseite des hülsenförmigen Führungsteils lösbar oder nicht lösbar befestigt werden kann. Der freie Rand dieses Einsetzringes ist wiederum gummielastisch, wie insbesondere in Form eines thermoplastischen Elastomere-Kunststoffringes ausgebildet. Der Einsetzring kann anschraubbar, anclipsbar oder sonst wie austauschbar oder auch nicht austauschbar an dem Führungsteil befestigt werden.
  • Bei solchen Ausführungsformen kann die zumindest eine Druckfeder zwischen dem Bodenteil des Führungsgliedes und der Stollenkappe vorgesehen sein.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind den in den Ansprüchen ferner angegebenen Merkmalen sowie den nachstehenden Ausführungsbeispielen zu entnehmen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Laufschuhs nach der Erfindung,
  • 2 einen Längsschnitt durch einen an der Schuhsohle des Laufschuhs nach 1 angebrachten längenveränderbaren und mit einer Gasdruckentlastung ausgestatteten Stollen im entspannten Zustand seiner Stollenkappe,
  • 3 eine ausschnittsweise Darstellung entsprechend 2, mit maximal eingedrückter Stollenkappe,
  • 4 eine ausschnittsweise Darstellung der 2 mit einem veränderten Gewindebolzen,
  • 5 eine ausschnittsweise Darstellung der 2 mit einem nochmals veränderten Gewindebolzen,
  • 6 eine Darstellung ähnlich der von 2, mit einer weiteren Ausführungsform eines längenveränderbaren und mit einer Gasdruckentlastung ausgestatteten Stollens, dessen Führungsglied in der Schuhsohle des betreffenden Laufschuhs integriert ist und dessen Stollenkappe einschraubbar und damit lösbar und austauschbar ist,
  • 7 eine Darstellung ähnlich der von 6, mit einer veränderten Gasdruckentlastung,
  • 8 eine Draufsicht in Richtung des Pfeils 8 der 6 und 7,
  • 9 einen Längsschnitt durch einen weiteren längenveränderbaren Stollen nach der Erfindung, dessen Stollenkappe einclipsbar und damit unlösbar und nicht austauschbar an einer Schuhsohle angebracht ist,
  • 10 eine Draufsicht in Richtung des Pfeils 10 der 9.
  • WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
  • Der Fuß eines Sportlers 10 sitzt in einem Laufschuh 12. Von der Sohle 14 des Laufschuhs 12 ragen Stollen 16 aus. Die Längsachse 78 jedes Stollens ist in etwa senkrecht zur Unterseite 17 der Sohle 14 ausgerichtet. Die Kraglänge 18 dieser Stollen 16 schwankt zwischen dem Betrag 18.1 (2) und dem Betrag 18.2 (3). Der Unterschiedsbetrag 20 (3) entspricht dem Maß, um das die Stollenkappe 22 des Stollens 16 relativ zur Sohle 14 verschoben werden kann.
  • Die Stollen 16 besitzen in den vorliegenden Beispielsfällen kreisförmige Querschnitte längs ihrer jeweiligen Längsachse 78.
  • Der Stollen 16 (2, 3) besitzt ein topfartiges Führungsglied 24, das mit seinem plattenförmigen Bodenteil 26 dicht an der Sohle 14 anliegt.
  • Das Führungsglied 24 besitzt ein hülsenförmiges Führungsteil 28, das einstückig an einem Bodenteil 26 angeformt ist.
  • Am – in 2, 3 unteren – freien Rand des hülsenförmigen Führungsteils 28 ist in einer umlaufenden nutartigen Einformung 30 ein gummielastischer Ring 32 vorhanden. Dieser Ring 32 besteht aus einem thermoplastischen Elastomere-Kunststoff und besitzt eine innen an ihm angeformte, umlaufende Lippe 34 aus demselben Kunststoff, die in zur Längsachse 78 Querrichtung 35 elastisch verformbar ist. Der Ring 32 liegt dadurch an einem kreiszylindrischen Oberflächenbereich 37 der Außenseite 36 der Stollenkappe 22 dicht an.
  • In dem Bodenteil 26 des Führungsgliedes 24 ist ein – im vorliegenden Fall einziger und zentrischer – Durchbruch 38 vorhanden. Durch diesen Durchbruch 38 greift das Ende 40 eines Gewindebolzens 42 hindurch. Der Gewindebolzen 42 ist in der Sohle 14 eingeschraubt, wie es im Stand der Technik an sich bekannt ist.
  • Das Ende 40 des Gewindebolzens 42 ist an dem Boden 44 einer Befestigungshülse 46 einstückig vorhanden. Im angeschraubten Zustand des Stollens 16 an der Sohle 14 wird das Bodenteil 26 des Führungsgliedes 24 von dem Boden 44 der Befestigungshülse 46 an die Unterseite der Sohle 14 gepresst (2, 3).
  • In der Hülsenwand der Befestigungshülse 46 sind im vorliegenden Beispielsfall zwei einander gegenüberliegende Längsschlitze 50 vorhanden. In diese Längsschlitze 50 greifen – bezüglich der Befestigungshülse 46 – von außen die beiden eingewinkelten Enden 52 einer U-förmigen Rastfeder 54 ein. Die Rastfeder 54 liegt außerdem mit ihren beiden Enden 52 an einem im Querschnitt T-förmigen Haltering 56 in axialer Richtung, das heißt in zur Längsachse 78 paralleler Richtung, unverschieblich an. Die Rastfeder könnte auch kappenförmig ausgebildet sein. Der Haltering 56 ist seinerseits fest an der Innenseite der Stollenkappe 22 befestigt. Im vorliegenden Fall greift er mit einer umlaufenden auskragenden Schulter 57 in eine in der Stollenkappe 22 umlaufend ausgeformte Nut 58 ein. Im vorliegenden Beispielsfall greift die Rastfeder 54 mit ihren beiden Schenkeln 55 teilweise in jeweils einen in der Innenseite der Stollenkappe 22 vorhandenen Schlitz 59 ein.
  • Im Inneren der Stollenkappe 22 ist eine – im vorliegenden Beispielsfall einzige – Druckfeder 60 angeordnet. Das untere Ende dieser Druckfeder 60 liegt drückend an dem Verbindungssteg 62 der U-förmigen Rastfeder 54. Das andere, obere Ende der Druckfeder 60 liegt drückend an dem Boden 44 der Befestigungshülse 46 an. Die Druckfeder 60 drückt die Stollenkappe 22 in ihre ausgezogene, in 2 gezeigte Stellung. Im maximal zusammengedrückten Zustand der Druckfeder 60 nimmt die Stollenkappe 22 ihre in 3 dargestellte Lage ein. Der Haltering 56 liegt bei der in 3 dargestellten Situation in axialer Richtung am Bodenteil 26 an. Die Stollenkappe 22 lässt sich um den Betrag 20 (3) verschieben. Dieser Betrag 20 entspricht auch dem maximalen Verschiebeweg des Halteringes 56 und der Rastfeder 54 in den Längsschlitzen 50. Bei dem Verstellen der Stollenkappe 22 um das Maß des Betrages 20 liegt der Ring 32 an dem kreiszylindrischen Oberflächenbereich 37 der Außenseite 36 der Stollenkappe 22 an. In dem – bezogen auf die Darstellung der 2, 3 – unteren Bereich der Stollenkappe 22 ist die Außenseite 36 nach Art eines Kegelstumpfes ausgebildet.
  • Die Stollenkappe 22 kann zusammen mit der Befestigungshülse 46, an der sie verschiebbar gehalten ist, und mit dem Gewindebolzen 42 aus der Schuhsohle 14 herausgeschraubt werden. Die Stollenkappe 22 kann dadurch von dem Führungsglied 24 gelöst werden. Dadurch können unterschiedlich lange Stollenkappen 22 an demselben Führungsglied 24 angebracht und an einer Sohle 14 befestigt werden.
  • Aus dem Innenraum 63 der Stollenkappe 22, in dem die Druckfeder 60 vorhanden ist, führt eine zentrale Längsbohrung 64, die einen Leitungsdurchmesser von etwa 1,0 mm aufweist, in den Gewindebolzen 42 hinein und durch denselben in axialer Richtung vollständig hindurch. An diese Längsbohrung 64 schließt sich in dem Bereich der Sohle 14 ein Stichkanal 66 an. Auf diese Weise ist der Innenraum 63 mit den Innenraumbereichen des Schuhs 12, die auf der Innenseite der Sohle 14 vorhanden sind, gasmäßig verbunden. Es kann damit ein Druckausgleich zwischen dem im Innenraum 63 herrschenden Gasdruck, wie im vorliegenden Beispielsfall des dort herrschenden Luftdruckes, und des auf der – bezogen auf die 2 – Oberseite der Sohle 14 herrschenden Gas- beziehungsweise Luftdruckes stattfinden. Sollte sich beim Längsverschieben der Stollenkappe 22 im Innenraum 63 ein Überdruck oder ein Unterdruck einstellen, würde derselbe sich durch die Längsbohrung 64 und durch den Stichkanal 66 hindurch rasch abbauen. Eine die Längsverschiebung der Druckfedern behindernde Dämpfungskraft kann daher nicht auftreten oder würde, wenn sie kurzfristig wirksam werden sollte, sich wieder abbauen.
  • Bei der in 4 dargestellten Ausführungsvariante endet die im Gewindebolzen 42.4 vorhandene Längsbohrung 64.4 innerhalb dieses Gewindebolzens. Die Gasdruckentlastung aus dem Innenraum 63 (2) heraus ist damit lediglich eingeschränkt vorhanden. Die Wirkung des im Innenraum 63 (2) entstehenden Gasüberdruckes oder Gasunterdruckes vermindert sich allerdings infolge der durch die Anordnung der Längsbohrung 64.4 erreichten Volumenvergrößerung des Innenraumes 63. Statt der als Sackbohrung ausgebildeten Längsbohrung 64.4 könnte auch irgendwo innerhalb des Stollens 16 ausgeformte oder ausgebildete Luftspeicher -Kammern vorhanden sein. Jeder den Innenraum 63 vergrößernde Gas- beziehungsweise Luftraum vermindert die vorstehend beschriebene Dämpfungswirkung auf die Druckfeder 60.
  • Bei der in 5 dargestellten Ausführungsvariante führt eine Längsbohrung 64.5 vollständig in axialer Richtung durch den Gewindebolzen 42.5 hindurch. Zusätzlich besitzt diese Längsbohrung 64.5 noch eine Querbohrung 65. Beide Bohrungen 64.5 und 65 enden innerhalb der Sohle 14. Je nach Luftdurchlässigkeit der Sohle 14 ist eine Wirkung mehr in Richtung der Ausführungsform gemäß 2 oder mehr in Richtung der Ausführungsform gemäß 4 vorhanden. Bei vollständiger Luftundurchlässigkeit der Sohle 14 ist die Ausführungsform der 5 mit der Ausführungsform der 4 vergleichbar. Bei vollständiger Luftdurchlässigkeit der Sohle 14 ist die Ausführungsform der 5 demgegenüber mit der Ausführungsform der 2 vergleichbar.
  • Bei dem in 6 und 8 dargestellten Stollen 16.6 ist sein Führungsglied 24.6 in der Sohle 14 integriert vorhanden. So besitzt das Führungsglied 24.6 im Bereich seines hülsenförmigen Führungsteils 28.6 eine außen umlaufende Nut 70. Dadurch kann das Führungsglied 24.6 durch die Sohle 14 sicher und fest gehalten werden.
  • An der an der Unterseite der Sohle 14 frei zugänglichen Stirnseite 72 des hülsenförmigen Führungsteils 28.6 ist ein Einsetzring 74 mittels im vorliegenden Fall dreier Schrauben 76 angeschraubt. Der Einsetzring 74 könnte auch auf eine sonstige technisch übliche Art und Weise an der Sohle 14 befestigt werden. Auf der Innenseite des Einsetzringes 74 ist wiederum ein Ring 32 eingespritzt vorhanden. Während der Einsetzring 74 aus einem relativ steifen und nicht elastischen Kunststoffmaterial besteht, ist durch den Ring 32 wieder ein gummielastischer Rand an diesem Einsetzring 74 ausgebildet, wodurch wiederum die in Querrichtung 35 gewünschte elastisch nachgiebige aber feste Anlage der umlaufenden Lippe 34 des Ringes 32 an der Außenseite der Stollenkappe 22.6 sichergestellt wird. Die Stollenkappe 22.6 lässt sich, ähnlich wie es bei der Stollenkappe 22 der Fall ist, um den Betrag 20 in axialer Richtung (Längsachse 78) verstellen.
  • Im Inneren der Stollenkappe 22.6 ist eine Druckfeder 60 angeordnet, die einerseits an der Stollenkappe 22.6 und andererseits an dem Führungsglied 24.6 und dort in einer im Bodenteil 26.6 angeordneten Einformung 80 anliegt. Durch Lösen der Schrauben 76 kann der Einsetzring 74 mit der Stollenkappe 22.6 aus der Sohle 14 entfernt werden. Die Druckfeder 60 ist dann frei zugänglich und kann durch eine gleiche oder unterschiedlich steife andere Druckfeder ersetzt werden. Die Stollenkappe 22.6 besitzt an ihrem oberen, inneren Ende einen in Querrichtung auskragenden Flansch 77, mit dem sie an der Innenseite des hülsenförmigen Führungsteils 28.6 in axialer Richtung geführt anliegt. Bei der Ausführungsform gemäß 2 wird die Stollenkappe 22 durch die Befestigungshülse 46 geführt gehalten.
  • Durch das Bodenteil 26.6 ragen Längsbohrungen 64.6 in axialer Richtung hindurch, die über ebenfalls in axialer Richtung verlaufende Stichkanäle 66.6 mit einer auf der Schuh-Innenseite der Sohle 14 vorhandenen Einlage 79 verbunden sind. Die Leitungsdurchmesser der Längsbohrungen liegen etwa zwischen 0,8 mm und 2,0 mm. Die Einlage 79 ist beispielsweise eine aus Schaumstoff bestehende Einlegesohle, die ausreichend luftdurchlässig ist, um eine Gasdruckentlastung des Innenraumes 63.6 zu ermöglichen. In dem Innenraum 63.6 kann dadurch, ähnlich wie es bei der Ausführungsform gemäß 2 bereits beschrieben ist, ein Gasüberdruck oder ein Gasunterdruck nicht auftreten beziehungsweise, sofern ein solcher kurzfristig auftreten sollte, derselbe ausreichend schnell abgebaut werden.
  • Bei der in 7 dargestellten Ausführungsform eines Stollens 16.7 sind im Unterschied zum im Anschluss an den in seinem Bodenteil 26.6 vorhandenen Längsbohrungen 64.6 nicht an jeder dieser Längsbohrung 64.6 ein Stichkanal 66.6 vorhanden. Aufgrund der bezogen auf die Anzahl der Längsbohrungen 64.6 zahlenmäßig weniger vorhandenen Stichkanäle 66.6 ist ein verminderter Gasdruckausgleich des Innenraums 63.6 vorhanden. Der Druckausgleich ist bezogen auf die Ausführungsform der 6 weniger stark ausgeprägt. Eine den Federweg der Druckfeder 60 dämpfende Wirkung kann dadurch auftreten. Die Geschwindigkeit, mit der die Stollenkappe 22.6 sich in axialer Richtung verschiebt, ist bezogen auf die Darstellung der 6 geringer.
  • Der in 9 und 10 dargestellte Stollen 16.9 unterscheidet sich von dem Stollen 16.7 im Wesentlichen darin, dass sein Einsetzring 74.9 mittels im vorliegenden Fall sechs Federhaken 84 an entsprechenden, in der Innenseite des hülsenförmigen Führungsteils 28.9 vorhandenen Rücksprüngen 86 angeclipst gehalten werden kann. Das Lösen dieser Stollenkappe 22.6 von dem Führungsglied 24.9 und damit von der Sohle 14 ist damit nicht ohne weiteres, zerstörungsfrei möglich.
  • Wie schon ausgeführt, kann der Querschnitt des Stollens und damit der verschiedenen Stollenkappen 22, 22.6 nicht nur kreisförmig sondern auch ellipsenförmig, oval oder dergleichen vorhanden sein. Insbesondere bei in den Hauptachsen unterschiedlich großen beziehungsweise langen Querschnittsformen können statt der einen, vorzugsweise zentrisch angeordneten Druckfeder, auch zwei oder mehr Druckfedern nebeneinander vorgesehen werden. Diese Druckfedern können in einer einzigen gemeinsamen oder in jeweils separaten Aushöhlungen der Stollenkappe angeordnet sein.
  • In den Längsbohrungen, Querbohrungen und vergleichbaren Gasdruck-Entlastungskanälen können richtungsmäßig einseitig wirkende Drosselventile eingebaut sein, um den Druckausgleich richtungsmäßig unterschiedlich zu gestalten. Es könnte dadurch beispielsweise die Einfahrgeschwindigkeit der Stollenkappe langsamer als ihre Ausfahrgeschwindigkeit eingestellt werden.
  • Stollenkappen nutzen sich abhängig von ihrem Material und den jeweils vorhandenen Untergründen unterschiedlich schnell ab. Um die Größe des eingetretenen Verschleißes sichtbar zu machen, kann an der Stollenkappe eine Verschleißmarkierung vorgesehen werden, die bei der Stollenkappe 22.6 als umlaufende Nut 88 im Übergangsbereich ihres konischen zum kreiszylindrischen Oberflächenbereich ausgebildet ist.
  • In die Nut 88 könnte auch ein – gegebenenfalls sich farbig von der Stollenkappe abhebender – Ring eingesetzt sein. Auch könnte die Nut 88 selber farbig ausgestaltet sein. Statt dessen könnten auch farbige Markierungen entsprechend vorgesehen werden. Die farbigen Markierungen oder ein farbiger Ring könnten auch im Inneren der Stollenkappe vorhanden sein und erst bei entsprechend eingetretenem Verschleiß sichtbar werden.
  • Statt der Nut 88 und/oder der Farbmarkierungen könnte auch der die Gebrauchstüchtigkeit des Stollens nicht mehr sicherstellende Querschnittsbereich der Stollenkappe von ihrem übrigen Querschnittsbereich optisch unterschiedlich ausgestaltet sein.
  • Die vorstehenden Ausführungsformen von Stollen sind beispielhaft zu verstehen. So kann die Verschiebbarkeit der jeweiligen Stollenkappe auf beliebige Art und Weise konstruktiv verwirklicht sein. Wichtig ist dabei immer, dass eine Gasdruckentlastung für den variabel großen Innenraum des Stollens vorhanden ist.

Claims (29)

  1. Schuhsohle (14) eines Laufschuhs (12), – mit zumindest einem Stollen (16, 16.6, 16.7, 16.9), dessen Stollenkappe (22, 22.6) mittels eines elastisch verformbaren Dämpfungsgliedes (60) längenveränderbar ausgebildet ist, – wobei die Stollenkappe (22, 22.6) längs eines Führungsgliedes (24, 24.6, 24.9, 46) längs verstellbar gelagert ist, – dadurch gekennzeichnet, dass – Innenbereiche des Stollens (16, 16.6, 16.9) eine Gasdruckentlastung aufweisen.
  2. Schuhsohle nach Anspruch 1, – dadurch gekennzeichnet, dass – die Gasdruckentlastung so vorhanden ist, dass – der Extremwert eines bei einer Längenveränderung der Stollenkappe (22, 22.6) sich in Innenbereichen des Stollens (16, 16.6, 16.9) einstellenden maximalen oder minimalen Gasdruckes veränderbar ist.
  3. Schuhsohle nach einem der vorstehenden Ansprüche, – dadurch gekennzeichnet, dass – zumindest eine Gas-Verbindungsleitung (64, 64.4, 64.5, 64.6, 65) von den in ihren Volumen veränderbaren Innenbereichen des Stollens wegführt.
  4. Schuhsohle nach einem der vorstehenden Ansprüche, – dadurch gekennzeichnet, dass – zumindest eine Gas-Verbindungsleitung (64, 64.5, 64.6), die aus einem Innenraum (63, 63.6) der Stollenkappe (22) herausführt, in der Schuhsohle (14) endet.
  5. Schuhsohle nach Anspruch 4, – dadurch gekennzeichnet, dass – zumindest eine Gas-Verbindungsleitung (64, 64.5, 64.6) durch das zumindest eine Halteglied hindurchführt, mit der der Stollen (16, 16.6, 16.9) an der Schuhsohle (14) befestigbar ist.
  6. Schuhsohle nach Anspruch 5, – dadurch gekennzeichnet, dass – das Halteglied ein am Stollen (16, 16.6, 16.9) fest angebrachter und in die Schuhsohle (14) einschraubbarer Gewindebolzen (42, 42.4, 42.5) und/oder das an der Schuhsohle (14) befestigbare Führungsglied (24, 24.6, 24.9, 46) für die Stollenkappe (22, 22.6) ist.
  7. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 3 bis 6, – dadurch gekennzeichnet, dass – zumindest eine Gas-Verbindungsleitung (64.6, 66.6), die aus dem Stollen (16.6) herausführt, durch die Schuhsohle (14) hindurchführt.
  8. Schuhsohle nach Anspruch 1, – dadurch gekennzeichnet, dass – eine Gas-Verbindungsleitung (64.4) zwischen den in ihren Volumen veränderbaren Innenbereichen des Stollens und einer separaten Kammer vorhanden ist.
  9. Schuhsohle nach Anspruch 8, – dadurch gekennzeichnet, dass – die Kammer eine in dem Gewindebolzen (42.4) endende Sackleitung ist.
  10. Schuhsohle nach einem der vorstehenden Ansprüche, – dadurch gekennzeichnet, dass – ein Drosselventil in zumindest einer Gas-Verbindungsleitung so vorhanden ist, dass richtungsmäßig unterschiedliche Drosselwirkungen vorhanden sind.
  11. Schuhsohle nach einem der vorstehenden Ansprüche, – dadurch gekennzeichnet, dass – ein hülsenförmiges Führungsteil (28, 28.6, 28.9) vorhanden ist, das aus einem gering elastischen oder nicht elastischen Kunststoff besteht, – ein thermoplastischer Elastomere-Kunststoff an dem freien Rand des hülsenförmigen Führungsteils (28, 28.6, 28.9) so angespritzt ist, dass der freie Rand des hülsenförmigen Führungsteils (28, 28.6, 28.9) zumindest bereichsweise in zur axialen Längsachse (78) Querrichtung (35) gummielastisch ausgebildet ist.
  12. Schuhsohle nach Anspruch 11, – dadurch gekennzeichnet, dass – der thermoplastische Elastomere-Kunststoff als Ring (32) ausgebildet ist, der mit einer angeformten, umlaufenden Lippe (34) an der lageverstellbaren Stollenkappe (22, 22.6) anlegbar ist.
  13. Schuhsohle nach einem der vorstehenden Ansprüche, – dadurch gekennzeichnet, dass – zumindest eine Druckfeder (60) als elastisch verformbares Dämpfungsglied im Inneren der Stollenkappe (22, 22.6) vorhanden ist.
  14. Schuhsohle nach einem der vorstehenden Ansprüche, – dadurch gekennzeichnet, dass – ein Führungsglied (24, 24.6, 24.9) für die Stollenkappe (22, 22.6) als Führungstopf mit einem Bodenteil (26, 26.6) ausgebildet ist, an dem einstückig ein hülsenförmiges Führungsteil (28, 28.6, 28.9) angeformt ist.
  15. Schuhsohle nach einem der vorstehenden Ansprüche, – dadurch gekennzeichnet, dass – ein Führungsglied (24, 24.6, 24.9) für die Stollenkappe (22, 22.6) an der Schuhsohle (14) anschraubbar ist.
  16. Schuhsohle nach einem der vorstehenden Ansprüche, – dadurch gekennzeichnet, dass – eine Befestigungshülse (46) einseitig durch einen Boden (44) begrenzt wird, der an einem Gewindebolzen (42) so befestigt ist, dass die Längsachse der Befestigungshülse mit der Bolzenachse (78) zusammenfällt, – die Befestigungshülse (46) Längsschlitze (50) besitzt, – eine U- oder kappenförmige Rastfeder (54) von außen in die Längsschlitze (50) eingreifbar ausgebildet ist, – die Druckfeder (60) endseitig einerseits am Boden (44) der Befestigungshülse (46), andererseits an der Rastfeder (54) drückend anlegbar ist, – die Stollenkappe (22) an der Rastfeder (54) so anbringbar ist, dass beim axialen Verstellen der Druckfeder (60) längs der Längsschlitze (50) die Stollenkappe (22) die gleiche axiale Verstellung wie die Druckfeder (60) erfährt.
  17. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 14 bis 16, – dadurch gekennzeichnet, dass – ein Durchbruch (38) in dem Bodenteil (26) des Führungsgliedes (24) vorhanden ist, durch den hindurch der Gewindebolzen (42) so hindurchführbar ist, dass bei vollständig durchgeführtem Gewindebolzen (42) das Bodenteil (26) von innen an dem Rand des Durchbruches (38) anliegt, so dass das Bodenteil (26) und damit das Führungsglied (24) bei in die Schuhsohle (14) eingeschraubtem Gewindebolzen (42) zwischen der Schuhsohle (14) und dem Boden (44) der Befestigungshülse (46) eingespannt gehalten ist.
  18. Schuhsohle nach Anspruch 16 oder 17, – dadurch gekennzeichnet, dass – ein nach innen vorspringender Anschlag für die Rastfeder (54) an der Stollenkappe (22) fest vorhanden ist.
  19. Schuhsohle nach Anspruch 18, – dadurch gekennzeichnet, dass – der Anschlag ein an der Stollenkappe (22) befestigter Haltering (56) ist.
  20. Schuhsohle nach einem der vorstehenden Ansprüche, – dadurch gekennzeichnet, dass – ein Führungsglied (24.6, 24.9) für die Stollenkappe (22, 22.6) in die Schuhsohle (14) integriert, wie insbesondere in die Schuhsohle (14) eingespritzt vorhanden ist.
  21. Schuhsohle nach Anspruch 20, – dadurch gekennzeichnet, dass – an der Stirnseite des hülsenförmigen Führungsteils (28.6, 28.9) vom Führungsglied (24.6, 24.9) ein Einsetzring (74, 74.9) lösbar oder nicht lösbar befestigt ist, – der freie Rand dieses Einsetzringes (74, 74.9) gummielastisch, wie insbesondere in Form eines thermoplastischen Elastomere-Kunststoffringes (32) ausgebildet ist.
  22. Schuhsohle nach Anspruch 20 oder 21, – dadurch gekennzeichnet, dass – der Einsetzring (74) an dem hülsenförmigen Führungsteil (28.6) anschraubbar ist.
  23. Schuhsohle nach Anspruch 20 oder 21, – dadurch gekennzeichnet, dass – der Einsetzring (74.9) an der Innenseite des hülsenförmigen Führungsteils (28.9) anclipsbar ausgebildet ist.
  24. Schuhsohle nach einem der Ansprüche 19 bis 23, – dadurch gekennzeichnet, dass – die zumindest eine Druckfeder (60) zwischen dem Bodenteil (26, 26.6) des Führungsgliedes und der Stollenkappe (22, 22.6) vorhanden ist.
  25. Schuhsohle nach einem der vorstehenden Ansprüche, – dadurch gekennzeichnet, dass – der Querschnitt der Stollenkappe (22, 22.6) eine kreisförmige, ellipsenförmige oder beliebig gekrümmte Umrissform besitzt.
  26. Schuhsohle nach einem der vorstehenden Ansprüche, – dadurch gekennzeichnet, dass – im Gewindebolzen (42, 42.4, 42.5) eine Gas-Verbindungsleitung (64, 64.4, 64.5) mit einem Leitungsdurchmesser von etwa 1,0 mm (Millimeter) vorhanden ist.
  27. Schuhsohle nach einem der vorstehenden Ansprüche, – dadurch gekennzeichnet, dass – durch das Bodenteil (26.6) Gas-Verbindungsleitungen (64.6) hindurchführen mit einem Leitungsdurchmesser etwa zwischen 0,8 und 2,0 mm, die in der Sohle (14) enden und/oder die durch die Sohle hindurchführen.
  28. Schuhsohle nach einem der vorstehenden Ansprüche, – dadurch gekennzeichnet, dass – eine den maximal zulässigen Verschleiß der Stollenkappe (22, 22.6) optisch anzeigende Verschleißanzeige an oder in der Stollenkappe (22, 22.6) vorhanden ist.
  29. Schuhsohle nach Anspruch 28, – dadurch gekennzeichnet, dass – die Verschleißanzeige eine in der Stollenkappe (22.6) umlaufende Nut (88) ist.
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