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DE102006005002B4 - Kolbenantrieb - Google Patents

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DE102006005002B4
DE102006005002B4 DE200610005002 DE102006005002A DE102006005002B4 DE 102006005002 B4 DE102006005002 B4 DE 102006005002B4 DE 200610005002 DE200610005002 DE 200610005002 DE 102006005002 A DE102006005002 A DE 102006005002A DE 102006005002 B4 DE102006005002 B4 DE 102006005002B4
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piston
drive
pistons
piston drive
sliding
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DE200610005002
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Günter Thanscheidt
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THANSCHEIDT UTE
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THANSCHEIDT UTE
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B9/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00
    • F01B9/04Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00 with rotary main shaft other than crankshaft
    • F01B9/06Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00 with rotary main shaft other than crankshaft the piston motion being transmitted by curved surfaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B1/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by number or relative disposition of cylinders or by being built-up from separate cylinder-crankcase elements
    • F01B1/08Reciprocating-piston machines or engines characterised by number or relative disposition of cylinders or by being built-up from separate cylinder-crankcase elements with cylinders arranged oppositely relative to main shaft and of "flat" type

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Abstract

Kolbenantrieb (3) für eine Pumpenanordnung oder einen Verbrennungsmotor, aufweisend wenigstens zwei Kolben (10, 11), welche zur Umsetzung einer Drehbewegung in eine Hubbewegung und umgekehrt jeweils über wenigstens ein Gleitelement mit einer Gleitführung (7) verbindbar sind, die über eine Welle (5) an einen An- oder Abtrieb koppelbar ist, wobei die beiden Kolben (10, 11) bezüglich der Längsachse der Welle (5) diametral anordbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gleitführung (7) aus wenigstens einem drehbaren Gehäuseteil (12) mit zwei geschlossenen Gleitbahnen (13, 14) besteht, in denen Gleitsteine (15, 16) in Form von Kreisbogensegmenten geführt sind, wobei
die geschlossene Gleitbahn (13, 14) die Form zweier sich schneidender, in einer Ebene angeordneter und kongruent ausgebildeter Kreise aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Kolbenantrieb für eine Pumpenanordnung oder einen Verbrennungsmotor, aufweisend wenigstens zwei Kolben, welche zur Umsetzung einer Drehbewegung in eine Hubbewegung und umgekehrt jeweils über wenigstens ein Gleitelement mit einer Gleitführung verbindbar sind, die über eine Welle an einen An- oder Abtrieb koppelbar ist, wobei die beiden Kolben bezüglich der Längsachse der Welle diametral anordbar sind.
  • Gattungsgemäße Kolbenantriebe sind in vielfältiger Form bekannt. Beispielsweise ist jeder Verbrennungsmotor mit zumindest einem, in der Regel mehreren, Kolben ausgestattet, die über ein Pleuel mit einer Kurbelwelle verbunden sind und somit die durch Verbrennungsgase erzeugte Hubbewegung in eine Drehbewegung umsetzen. Des Weiteren existieren Kolbenantriebe, um beispielsweise in einem Kompressor ein Medium, vorzugsweise Luft, zu komprimieren. Bei dieser Lösung erfolgt der Antrieb in der Regel über einen Elektromotor und erzeugt die Kolbenbewegung, sodass die Druckräume zur Komprimierung des Mediums herangezogen werden können.
  • Für die Komprimierung des Mediums und der Kolbenführung sind verschiedene Lösungen bekannt, beispielsweise können die Kolben an einer Kurvenscheibe anliegen, welche von einem Elektromotor angetrieben wird, wobei die Kurvenscheibe eine asymmetrische Form aufweist, sodass die Kolben in eine Hubbewegung versetzt werden. In weiterer Ausgestaltung können die Kolben mittels Schlitzführung und einer Kurvenscheibe in beiden Richtungen zwangsgeführt werden, sodass in jedem Fall sicher gestellt ist, dass die Kolben eine Auf- und Abwärtsbewegung ausführen. Bei diesen Lösungen wird vorzugsweise darauf geachtet, dass eine gerade Anzahl von Kolben vorhanden ist, die synchron arbeiten, sodass sich die auftretenden Massenkräfte gegenseitig kompensieren. Soweit die Kolben über Excenter oder Kurvenscheiben angetrieben werden, erfolgt ausschließlich eine linienförmige Pressung, wodurch ein nicht unerheblicher Verschleiß sowohl an der Führung als auch an den Kolben entstehen kann. Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Vorrichtungen bekannt, um eine mechanische Umwandlung einer Hubbewegung in eine Rotationsbewegung oder umgekehrt zu ermöglichen. So offenbart die DE 2 012 227 A eine Vorrichtung zur Kraftübertragung und Kraftumwandlung einer Hubkraft in eine Drehkraft. Dabei soll mit Hilfe der Vorrichtung eine bestmögliche Kraftausnutzung des Kolbenhubsystems erfolgen. Dazu wird ein doppelseitig ausgebildeter Hubkolben entlang einer Steuerkurve geführt, wobei die Hubkraft in eine drehende Kraft umgewandelt wird.
  • Aus der WO 03/021082 A1 ist eine Verbrennungsmaschine bekannt, bei der eine Umwandlung einer gleitenden Bewegung in eine Rotationsbewegung ermöglicht wird. Dabei ist die Umwandlungsvorrichtung in der Gestalt aufgebaut, dass die für die Hubbewegung verantwortlichen Kolben über eine feste Stange beziehungsweise ein Pleuel mit Rollen verbunden sind, die entlang eines ellipsenförmigen Steuerelementes eine Bewegung vollführen, wobei das ellipsenförmigen Steuerelement mit einer Antriebswelle gekoppelt ist.
  • Die DE 200 11 259 U1 offenbart eine Hubkolbenmaschine, bei der zwei sich gegenüberliegende und mittels einer Stange verbundene Kolben in einem Zylindergehäuse hin- und herbewegt, wobei jeder Kolben an seiner inneren zylindrischen Oberfläche wenigstens zwei spurartige geschlossene Laufbahnen aufweist. Problematisch ist die Kopplung der Kolbenbewegungen mit der Rotationsbewegung einer An- bzw. Abtriebswelle entlang einer Steuerkurve.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Kolbenantrieb bereit zu stellen, der eine sehr robuste und somit langlebige Funktionsfähigkeit aufweist und zudem sehr exakt arbeitet.
  • Erfindungsgemäß ist zur Lösung der Aufgabe vorgesehen, dass die Gleitführung aus wenigstens einem drehbaren Gehäuseteil mit zwei geschlossenen Gleitbahnen besteht, in denen Gleitsteine in Form von Kreisbogensegmenten geführt sind. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Gegenüber dem bekannten Stand der Technik wird bei der vorliegenden Erfindung eine Gleitführung eingesetzt, bei der mindestens ein Gleitelement in einer Kurvenbahn geführt wird und das Gleitelement mit dem Kolben verbunden ist. Die Festlegung eines An- oder Abtriebs kann hierbei wahlweise erfolgen, sodass beispielsweise der Kolbenantrieb als Verbrennungsmotor eine Beaufschlagung der Kolben erfährt und diese Hubbewegung in eine Drehbewegung über die Gleitführung umgesetzt wird. Alternativ kann die Gleitführung durch einen Antriebsmotor, beispielsweise Elektromotor, in Rotation versetzt werden, sodass die Kolben eine Hubbewegung ausführen und zur Komprimierung eines Mediums eingesetzt werden können. Der besondere Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass für die Gleitelemente innerhalb der Gleitbahn keine Linienpressung, sondern eine Flächenpressung besteht und somit eine erhebliche Verschleißreduzierung gewährleistet ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass jedem Kolben mindestens zwei diametral gegenüber liegend angeordnete Gleitführungen zugeordnet sind, damit der Kolben symmetrisch abgestützt innerhalb des Zylinders bewegt werden kann und zudem die Kraftübertragung erhöht wird. Ferner ist es möglich, dass die angetriebenen Kolben synchron oder asynchron arbeiten, hier kommt es auf den vorgesehenen Einsatzzweck des Kolbenantriebs an. Ebenso ist es denkbar, dass mehrere synchron oder asynchron arbeitende Kolben in mehren übereinander angeordneten Ebenen durch eine gemeinsame Gleitführung gekoppelt sind und somit ein äußerst kompakter Kolbenantrieb entsteht, der im Fall eines Kompressors zu einer erheblich gesteigerten Pumpleistung führt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Gleitbahn aus mindestens zwei sich schneidenden Kreisbahnen besteht, wobei die Mittelpunkte der Kreisbahnen bis zu 40% des jeweiligen Durchmessers gegeneinander verschoben angeordnet sind. Somit können mehrere Gleitelemente innerhalb zum Teil gemeinsamer Gleitbahnen geführt werden, wodurch weiterhin eine kompakte Anordnung der erforderlichen Kolbenzahl gewährleistet ist. Die Mittelpunkte der beiden Kreisbahnen können hierbei bis zu 40% des Durchmessers gegeneinander verschoben sein, sodass entsprechend groß gewählte Gleitelemente zum Einsatz kommen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass in den Kurvenbahnen Gleitelemente in Form von Gleitkufen und Gleitsteinen beweglich geführt sind, welche jeweils über ein Zapfengelenk mit den Kolben direkt verbunden sind. Die Gleitkufen bzw. Gleitsteine bestehen hierbei aus Gleitsteinen, die um die Zapfenaufnahme des Kolbens verschwenkbar gelagert sind und innerhalb der Gleitbahn infolge der Rotation des die Gleitbahnen aufnehmenden Gehäuseteils zu einer Hubbewegung der Kolben im Falle eines Antriebs führen.
  • Um die Kompaktheit des Kolbenantriebs zu gewährleisten, ist in weiterer Ausgestaltung vorgesehen, dass die Gleitelemente endseitig mit einseitig korrespondieren Ausnehmungen versehen sind, sodass die Gleitelemente bei der Rotationsbewegung sich zumindest teilweise überlappen können. Hierdurch können längere Gleitsteine verwendet werden, wodurch die Anlagefläche vergrößert und damit der Verschleiß verringert wird. Des Weiteren ist es möglich, dass für Mehrfachanordnungen der Kolben die Gleitführungen radial und/oder höhenversetzt angeordnete Gleitbahnen und Gleitkufen aufweisen, die jeweils unabhängig voneinander einen Kolben antreiben. Zum Antrieb des Gehäuseteils verfügt der Kolbenantrieb über einen Elektromotor und die Kolben dienen hierbei zur Komprimierung eines Mediums, vorzugsweise Luft, welche über eine Einlassöffnung in den Kolbenraum einströmt und über eine Auslassöffnung in komprimierter Form ausströmen kann.
  • Vorzugsweise kann zwischen Elektromotor und Gleitführung ein Getriebe angeordnet sein, welches die hohe Drehzahl des Elektromotor in eine für die vorgesehene Hubbewegung der Kolben reduzierte Drehzahl herabsetzt. Vorzugsweise sind die Gleitführungen, bestehend aus Gleitbahn und Gleitsteinen, in einem Gehäuseteil aufgenommen, welches durch den Antrieb des Elektromotor in Drehbewegung versetzt wird. Die Kolben selbst sind diametral gegenüber liegend zu einer Symmetrieachse angeordnet, welche durch die Längsachse des Elektromotors vorgegeben ist.
  • Die Kolben werden hierbei in einer Zylinderbuchse geführt, die gleichzeitig die äußere Begrenzung der Druckräume darstellt. In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass zu beiden Seiten der Kolben ein Druckraum ausgebildet ist und über ein Ventil innerhalb des Kolbens beide Druckräume miteinander in Wirkverbindung stehen, sodass in einem ersten Druckraum bei einer Kolbenbewegung eine Vorkomprimierung stattfindet und das Medium in den zweiten Druckraum einströmt und bei der umgekehrten Kolbenbewegung das vorkomprimierte Medium im zweiten Druckraum nachkomprimiert wird und über ein Ausgangsventil austreten kann, während gleichzeitig das Medium in den ersten Druckraum einströmen kann. Hierbei ist vorgesehen, dass der erste Druckraum jeweils koaxial außen liegend zur Symmetrieachse angeordnet ist, während der zweite Druckraum koaxial innen liegt. Die Anordnung der Kolbenräume zueinander, insbesondere, welcher der Druckräume zur Vorkomprimierung und Endkomprimierung vorgesehen ist, kann wahlweise durch technische Änderungen in der Mediumführung durch die vorgegebenen Ventile abgeändert werden.
  • In einem ersten Ausführungsbeispiel bestehen die Kolben jeweils aus einem Hohlzylinderkolben, welche in einer Zylinderbuchse geführt sind und einen ersten Druckraum gegenüber liegend zur Stirnfläche aufweisen und einen zweiten Druckraum innerhalb der Hohlzylinderkolben und auf einem feststehenden Zylinderschaft entlang gleiten, welcher zur Komprimierung des zweiten Druckraums vorgesehen ist.
  • Des Weiteren ist der erste Druckraum mit einem Saugventil ausgestattet, welches eine große Spaltöffnung in Form einer Ringdichtung aufweist. Hiermit wird sicher gestellt, dass bei der Öffnung des Ventils innerhalb kürzester Zeit eine größere Menge des Mediums einströmen kann, wobei die Ringdichtung eine große Spaltöffnung aufweist und nur einen äußerst geringen Hub ausführt, sodass eine schnelle Reaktionszeit bzw. Verschlusszeit des Einlassventils gewährleistet ist. Des Weiteren ist der zweite Druckraum mit dem ersten Druckraum über ein Kolbenventil verbunden, welches öffnet, wenn ein Überdruck in dem ersten Druckraum vorhanden ist und schließt, wenn der Kolben in entgegengesetzter Richtung verfährt und eine Komprimierung des Mediums im zweiten Druckraum vornimmt, während gleichzeitig in dem ersten Druckraum ein neues Medium einströmen kann. Auch bei diesem Kolbenventil wurde darauf geachtet, dass dieses nur eine kleine Hubbewegung ausführt und somit für eine schnelle Reaktionszeit ausgelegt ist. Hierdurch wird gewährleistet, dass auch bei hoher Umdrehungszahl eine zuverlässige Abdichtung der einzelnen Druckräume erfolgt und somit eine hohe Pumpleistung innerhalb kürzester Zeit erzielbar ist.
  • Der zweite Druckraum ist zusätzlich über ein federvorgespanntes Auslassventil mit Überdruckfunktion ausgestattet, sodass nach der Endkomprimierung das Medium über das Auslassventil zu dem vorgesehenen Zweck austreten kann. In der Regel wird hierbei ausgangsseitig zum Ventil eine entsprechende Anschlussmöglichkeit, beispielsweise ein Schlauch oder eine Schraubverbindung vorgesehen.
  • Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, dass bei einer kompakten Bauweise eine hohe Pumpleistung durch den Kolbenantrieb gewährleistet und durch die Ausbildung zweier Druckräume ein hoher Enddruck erzielbar ist. Des Weiteren wird durch die erfindungsgemäße Gleitführung eine Flächenpressung ermöglicht, die auch über eine lange Nutzungszeit des Kolbenantriebs einen äußerst geringen Verschleiß gewährleistet.
  • Die Erfindung wird im Weiteren anhand der Figuren nochmals erläutert.
  • Es zeigt
  • 1 in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht einen kompletten Kolbenantrieb mit Elektromotor und Kolbenanordnung,
  • 2 in einer Draufsicht den Kolbenantrieb gemäß 1,
  • 3 in mehreren Teilfiguren die Bewegung der Gleitelemente in den Gleitbahnen von einem unteren zu einem oberen Totpunkt der Kolben,
  • 4 in einer geschnittenen Ansicht die Kolbenanordnung des erfindungsgemäßen Kolbenantriebs,
  • 5 einen Schnitt gemäß der Verbindungslinie A-A durch die Kolbenanordnung und
  • 6 einen Schnitt gemäß der Verbindungslinie A-A durch die Kolbenanordnung.
  • 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Kompressor 1, bestehend aus einem Elektromotor 2 und einem Kolbenantrieb 3, wie er in den nachfolgenden Figuren näher erläutert wird.
  • Der Elektromotor wird über Verbindungskabel 4 mit elektrischer Energie gespeist und treibt über eine Welle 5 ein Untersetzungsgetriebe 6 an, welches direkt mit der Gleitführung 7 des Kolbenantriebs 3 verbunden ist. Der Kolbenantrieb 3 ist in dieser Figur nur schematisch angedeutet.
  • 2 zeigt den erfindungsgemäßen Kompressor 1 in einer Draufsicht mit Motor 2 und Kolbenantriebsgehäuse 8.
  • 3 zeigt in mehreren Ansichten die Position der Kolben 10, 11 während der Bewegung von einem unteren Totpunkt zu einem oberen Totpunkt infolge eines rotierenden Gehäuseteils 12, welches mit Kurvenbahnen 13, 14 ausgestattet ist. In den Kurvenbahnen 13, 14 sind Gleitsteine angeordnet, die aus Gleitsteinen 15, 16 bestehen und an die Kurvenform der Gleitbahnen 13, 14 mit ihrem Radius angepasst sind. Die Kurvenbahnen 13, 14 überschneiden sich zum Teil dadurch, dass die Mittelpunkte der kreisförmigen Kurvenbahnen 13, 14 einen Abstand zueinander aufweisen, der kleiner als dem zweifachen Radius entspricht. Die Länge der Kreisbogensegmente 15, 16 ist hierbei so bemessen, dass diese unabhängig voneinander jeweils in einer ringförmigen Kurvenbahn geführt sind. Infolge der Drehbewegung des Gehäuseteils 12 werden die Kreisbogensegmente 15, 16 in eine Schwenk- bzw. Auf- und Abwärtsbewegung gezwungen, sodass die über einen Zapfen 17, 18 mit den Gleitsteinen 15, 16 verbunden Kolben 10, 11 eine Hubbewegung ausführen. In der linken Teilfigur befinden sich beide Kolben 10, 11 im unteren Totpunktbereich, während in der rechts davon angeordneten Teilfiguren die Kolben 10, 11 infolge der Drehbewegung auseinander driften, weil die Kreisbogensegmente 15, 16, gezwungen durch die vorgegebene Kurvenbahn 13, 14, gegeneinander verschwenkt und auseinander gedrückt werden. In der weiteren rechts davon befindlichen Teilfigur sind die Kolben 10, 11 noch weiter auseinander gedrückt, während in der rechten Teilfigur beide Kolben den oberen Totpunkt erreicht haben und in dieser Position die beiden Kreisbogensegmente 15, 16 ihren größten Abstand zueinander aufweisen. Bei weiterer Drehbewegung werden die beiden Kolben 10, 11 in die ursprüngliche Lage zurück bewegt, sodass infolge der ständigen Drehung des Gehäuseteils 12 eine Auf- und Abwärtsbewegung beider Kolben 10, 11 erzwungen wird, wobei es sich um eine synchrone Kolbenbewegung handelt. Diese Kolbenanordnung ist in einem umgebenden Gehäuse aufgenommen, wie aus den nachfolgenden Figur ersichtlich.
  • 4 zeigt eine geschnittene Teilansicht eines erfindungsgemäßen Kolbenantriebs 3, bestehend aus Kolbenantriebsgehäuse 8, einem Gehäuseteil 12 mit Kurvenbahnen 13, 14 und einer erfindungsgemäßen Kolbenanordnung. Zur besseren Übersicht ist das rotierende Gehäuseteil 12 lediglich mit den Kurvenbahnen 13, 14 dargestellt, während auf die Einzeichnung der Kreisbogensegmente 15, 16 verzichtet wurde. Das Gehäuseteil 12 befindet sich in der Mitte des Kolbenantriebsgehäuses 8 und wird, wie bereits aus der 3 ersichtlich über eine Welle 5 in eine drehende Bewegung versetzt. Durch die Ankopplung der nicht dargestellten Kreisbogensegmente 15, 16 mit den Kolben 10, 11 erfolgt die Umkehrung der Rotationsbewegung in eine translatorische Bewegung der Kolben 10, 11.
  • Die beiden Kolben 10, 11 sind spiegelsymmetrisch aufgebaut und in einer Zylinderbuchse 20, 21 aufgenommen, in denen die Kolben 10, 11 abgedichtet durch eine Dichtung 22, 23 gleitend auf und ab bewegt werden. Zur Führung der Kolben 10, 11 befindet sich in der Zylinderwandung 20, 21 jeweils ein hohlzylindrisch geformter Zylinderschaft 24, 25, welcher zur Aufnahme eines Auslassventils 26, 27 vorgesehen ist, während auf der Außenfläche 28, 29 die Kolben 10, 11 entlang gleiten können. Der Zylinderschaft 24, 25 ist einstückig mit dem Bodenbereich der Zylinderbuchse 20, 21 verbunden. Die Kolben 10, 11 sitzen nicht unmittelbar auf der Außenwandung 28, 29 auf, sondern werden über eine Hülse 30, 31 geführt. Die Hülse 30, 31 ist jeweils über eine Dichtung 32, 33 gegenüber dem Zylinderschaft 24, 25 abgedichtet. Des Weiteren ist die zylindrische Hülse 30, 31 gegenüber dem Kolben 10, 11 durch eine Dichtung 34, 35 abgedichtet. Durch diese Anordnung wird ein erster Druckraum 36, 37 geschaffen, der zwischen einem Zylinderdeckel 38, 39 und der Stirnfläche des Kolbens 10, 11 liegt. Hierbei ist der Zylinderdeckel 38, 39 über eine Dichtung 40, 41 abgedichtet. Ein zweiter Druckraum 42, 43 befindet sich innerhalb der Kolben 10, 11, und zwar zwischen der inneren ringförmigen Fläche 44, 45 und einem Ventileinsatz 46, 47.
  • Um die Zuführung des Druckmediums zu ermöglichen, ist zwischen dem Zylinderdeckel 38, 39 und einer Auflageschulter 48, 49 ein Saugventil 50, 51 angeordnet. Das Saugventil 50, 51 zeichnet sich durch eine geringe Materialstärke und einem größeren Öffnungsquerschnitt aus, wobei das Saugventil im Fall einer Bewegung der beiden Kolben 10, 11 in Richtung auf das Zentrum von seinem Ventilbett abgehoben wird und somit das Druckmedium in den ersten Druckraum 36, 37 einströmen kann. Bei der umgekehrten Kolbenbewegung der Kolben 10, 11 wird das Saugventil 50, 51 gegen das Ventilbett gedrückt und dichtet den ersten Druckraum 36, 37 ab. Auf der Stirnfläche der Kolben 10, 11 befindet sich im Weiteren ein Kolbenventil 52, 53, welches ebenfalls eine geringe Materialstärke aufweist und an einem Ventilbett anliegt. Durch einen entstehenden Überdruck in den ersten Druckräumen 36, 37 wird das Kolbenventil 52, 53 von dem Ventilbett abgehoben, sodass das Druckmedium in den zweiten Druckraum 42, 43 einströmen kann.
  • Nach Erreichen des oberen Totpunktes der beiden Kolben 10, 11 weist somit jeweils der erste Druckraum 36, 37 das kleinste Volumen auf und der zweite Druckraum 42, 43 erreicht sein Maximum. Wenn die beiden Kolben 10, 11 vom oberen Totpunkt zum unteren Totpunkt zurückbewegt werden, erfolgt demzufolge eine Komprimierung des zweiten Druckraumes 42, 43, wobei in dem ersten Druckraum 36, 37 bereits ein Druck von ungefähr 3 bar erzielt werden kann, während im zweiten Druckraum bei der erfolgten Nachkomprimierung durch den kleineren Querschnitt ein Druck von 8–10 bar erzielbar ist. Über ein Auslassventil 26, 27 gelangt das Druckmedium von dem zweiten Druckraum 42, 43 in einen Austrittskanal 62, der beispielsweise mit einer Anschlussbuchse für einen Schlauch oder ähnlichem versehen ist. Die Auslassventile 26, 27 sind mit Federn 54, 55 vorgespannt, sodass ein Öffnen des Auslassventils 26, 27 nur ab einem bestimmten Mindestdruck möglich ist. Der Ventilkörper 56, 57 ist in der zylindrischen Ausnehmung des Zylinderschaftes 24, 25 zentrisch aufgenommen und mittels der Federn 54, 55 in einer diametral entgegengesetzten Richtung vorgespannt. Durch einen Ventilkopf 58, 59, welcher in einer korrespondierenden Ausnehmung eines Ventileinsatzes 46, 47 abdichtend über eine Dichtung 60, 61 sitzt, wird gleichzeitig gewährleistet, dass ein Druckaufbau in dem zweiten Druckraum 42, 43 bis zu einem Höchstdruck möglich ist. Nach Überschreiten des voreingestellten Druckwertes wird der Ventilkörper 56, 57 gegen die Federkraft der Feder 54, 55 in Richtung auf das Zentrum bewegt und öffnet somit den zweiten Druckraum 42, 43. Hierdurch gelangt das Druckmedium in den Austrittskanal 62, welcher mit einem nicht dargestellten Anschlussstutzen versehen ist.
  • Infolge der Hubbewegung der beiden Kolben 10, 11 findet somit bis zum Erreichen des oberen Totpunktes eine Komprimierung des Druckmediums in den ersten Druckräumen 36, 37 statt und bei der entgegengesetzten Kolbenbewegung bis zum unteren Totpunkt erfolgt eine weitere Komprimierung im zweiten Druckraum 42, 43, wobei gleichzeitig ein neues Druckmedium in den ersten Druckraum einströmen kann und durch die vorhandene Saugventildichtung und Kolbenventildichtung mit großen Querschnittsöffnungen das Einströmen einer großen Menge des Druckmedium innerhalb kürzester Zeit gewährleistet ist und gleichzeitig eine ausreichende Abdichtung der beiden Druckräume 36, 37 und 42, 43 vorliegt. Von dem zweiten Druckraum 42, 43 gelangt das Druckmedium über das Auslassventil 26, 27 in den Austrittskanal 62, der zu einer Bohrung 63 führt, in dem eine Anschlussbuchse ggf. eingeschraubt werden kann, damit ein Schlauch oder Ähnliches angeschlossen werden kann. Die beiden Kolben 10, 11 arbeiten hierbei synchron gemeinsam auf die Austrittsöffnung 62.
  • 5 zeigt in einer geschnittenen Darstellung gemäß der Schnittlinie A-A aus 4 den Kompressor 1 mit Kolben 10 und Zylinderwandung 20, die durch einen Zylinderdeckel 38 mit Dichtung 40 verschlossen ist. Aus dieser Ansicht ist die Kopplung des Kolben 10 mit den Gleitsteinen ersichtlich, wobei der Gleitstein 15 in einer Gleitbahn 14 aufgenommen ist und infolge der Rotationsbewegung in die weiter außen liegende Gleitbahn 13 zur Führung des diametral gegenüber liegenden Kolbens 11 gelangt.
  • Insbesondere wird aus dieser Darstellung deutlich, dass zu beiden Seiten des Kolben 10 jeweils ein Gehäuseteil 12 mit Gleitbahn 13, 14 und Gleitsteinen 15 angeordnet ist. Hierdurch wird eine beidseitige Kopplung der Kolben 10 erreicht, sodass die auftretenden Kräfte gleichmäßig auf den Kolben 10 übertragen werden und für ein optimales Gleitverhalten sorgen. Über einen Bolzen 70 sind hierbei die Gleitsteine 15 mit dem Kolben 10 verbunden. Der Bolzen 70 ruht hierbei in einer Bohrung 71 der Gleitsteine 15 und ragt durch eine Ausnehmung 72 des zylindrischen Gehäuses 20 in den Kolben 10 in der Form eines Zapfengelenks hinein. Die beiden Gehäuseteile 12 sind mittels Schraubbolzen 73 miteinander verbunden und zudem mit der Welle 5 des Antriebsmotors gekoppelt. Im Schnitt A-A ist der Kolben 10 im unteren Totpunkt dargestellt, sodass der erste Druckraum 36 sein größtes Volumen erreicht, während der zweite Druckraum 42 sein kleinstes Volumen eingenommen hat.
  • 6 zeigt in einer geschnittenen Seitenansicht gemäß der Schnittlinie A-A den aus 5 bekannten Aufbau, wobei sich der Kolben 10 im oberen Totpunkt befindet und somit der erste Druckraum 36 sein kleinstes Volumen erreicht hat, während der zweite Druckraum 42 das größte Volumen erreicht hat. Infolge der Rotation des Gehäuseteils 12 befinden sich die Gleitsteine 15 nunmehr in der oberen Gleitbahn 13 des Gehäuseteils 12 und durch die eingetretene Positionsverschiebung der Gleitsteine 15 gelangt der Kolben 10 zu seinem oberen Totpunkt.
  • 1
    Kompressor
    2
    Elektromotor
    3
    Kolbenantrieb
    4
    Verbindungskabel
    5
    Welle
    6
    Untersetzungsgetriebe
    7
    Gleitführung
    8
    Kolbenantriebsgehäuse
    10
    Kolben
    11
    Kolben
    12
    Gehäuseteil
    13
    Kurvenbahnen
    14
    Kurvenbahnen
    15
    Gleitsteine
    16
    Gleitsteine
    17
    Zapfen
    18
    Zapfen
    20
    Zylinderbuchse
    21
    Zylinderbuchse
    22
    Dichtung
    23
    Dichtung
    24
    Zylinderschaft
    25
    Zylinderschaft
    26
    Auslassventil
    27
    Auslassventil
    28
    Außenfläche
    29
    Außenfläche
    30
    Hülse
    31
    Hülse
    32
    Dichtung
    33
    Dichtung
    36
    Druckraum
    37
    Druckraum
    38
    Zylinderdeckel
    39
    Zylinderdeckel
    40
    Dichtung
    41
    Dichtung
    42
    Druckraum
    43
    Druckraum
    44
    Fläche
    45
    Fläche
    46
    Ventileinsatz
    47
    Ventileinsatz
    48
    Auflageschulter
    49
    Auflageschulter
    50
    Saugventil
    51
    Saugventil
    52
    Kolbenventil
    53
    Kolbenventil
    54
    Feder
    55
    Feder
    56
    Ventilkörper
    57
    Ventilkörper
    58
    Ventilkopf
    59
    Ventilkopf
    60
    Dichtung
    61
    Dichtung
    62
    Austrittskanal
    63
    Bohrung
    70
    Bolzen
    71
    Bohrung
    72
    Ausnehmung

Claims (16)

  1. Kolbenantrieb (3) für eine Pumpenanordnung oder einen Verbrennungsmotor, aufweisend wenigstens zwei Kolben (10, 11), welche zur Umsetzung einer Drehbewegung in eine Hubbewegung und umgekehrt jeweils über wenigstens ein Gleitelement mit einer Gleitführung (7) verbindbar sind, die über eine Welle (5) an einen An- oder Abtrieb koppelbar ist, wobei die beiden Kolben (10, 11) bezüglich der Längsachse der Welle (5) diametral anordbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitführung (7) aus wenigstens einem drehbaren Gehäuseteil (12) mit zwei geschlossenen Gleitbahnen (13, 14) besteht, in denen Gleitsteine (15, 16) in Form von Kreisbogensegmenten geführt sind, wobei die geschlossene Gleitbahn (13, 14) die Form zweier sich schneidender, in einer Ebene angeordneter und kongruent ausgebildeter Kreise aufweist.
  2. Kolbenantrieb (3) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Mittelpunkte der Kreise eine Länge von bis zu 40% des Durchmessers aufweist.
  3. Kolbenantrieb (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitelemente jeweils als Gleitkufe oder Gleitstein (15, 16) ausgebildet und über jeweils ein Zapfengelenk mit den Kolben (10, 11) verbindbar sind.
  4. Kolbenantrieb (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitelemente schwenkbar an den Kolben (10, 11) angeordnet ist.
  5. Kolbenantrieb (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb als Elektromotor (2) oder Verbrennungsmotor ausgebildet ist, wobei mit den Kolben (10, 11) ein Medium, vorzugsweise Luft, komprimierbar ist.
  6. Kolbenantrieb (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitführung (7) über ein Getriebe (6) mit dem Antrieb koppelbar ist.
  7. Kolbenantrieb (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Gehäuseteil (12) durch den Antrieb antreibbar ist.
  8. Kolbenantrieb (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kolben (10, 11) in mehreren übereinander angeordneten Ebenen antreibbar sind, wobei jeweils zwei bezüglich der Welle (5) diametral angeordnete Kolben (10, 11) mit einer gemeinsamen Gleitführung (7) antreibbar sind.
  9. Kolbenantrieb (3) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass für die Mehrfachanordnung der Kolben (10, 11) die Gleitführung (7) radial und/oder höhenversetzt angeordnete, geschlossene Gleitbahnen (13, 14) aufweisen.
  10. Kolbenantrieb (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten des Kolbens (10, 11) ein Druckraum (36, 37, 42, 43) ausgebildet ist.
  11. Kolbenantrieb (3) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben (10, 11) jeweils ein Ventil (52, 53) aufweisen, durch welches die Druckräume (36, 37) mit den Druckräumen (42, 43) in Wirkverbindung stehen.
  12. Kolbenantrieb (3) nach einem der Ansprüche 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben (10, 11) jeweils einen Hohlzylinderkolben aufweisen, der in einer Zylinderbuchse (20, 21) und auf einem feststehenden Zylinderschaft (24, 25) geführt ist, wobei an der Zylinderbuchse (20, 21) ein Zylinderdeckel (38, 39) angeordnet ist.
  13. Kolbenantrieb (3) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Druckraum (36, 37) zwischen dem Zylinderdeckel (38, 39) und der Stirnfläche eines Kolbens (10, 11) angeordnet ist, während ein zweiter Druckraum (42, 43) innerhalb des Hohlzylinderkolbens angeordnet ist.
  14. Kolbenantrieb (3) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Druckraum (36, 37) ein Saugventil (50, 51) aufweist, das mit einer Spaltöffnung versehen ist.
  15. Kolbenantrieb (3) nach einem der Ansprüche 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Druckraum (42, 43) ein federvorgespanntes Auslassventil (26, 27) mit Überdruckfunktion aufweist.
  16. Kolbenantrieb (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kolben (10, 11) über zwei Gleitelemente verfügt, die endseitig mit einseitigen, korrespondierenden Ausnehmungen versehen sind, so dass diese zumindest teilweise übereinander gleiten können.
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