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DE102006004862B3 - Griff für Ballspielschläger - Google Patents

Griff für Ballspielschläger Download PDF

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DE102006004862B3
DE102006004862B3 DE102006004862A DE102006004862A DE102006004862B3 DE 102006004862 B3 DE102006004862 B3 DE 102006004862B3 DE 102006004862 A DE102006004862 A DE 102006004862A DE 102006004862 A DE102006004862 A DE 102006004862A DE 102006004862 B3 DE102006004862 B3 DE 102006004862B3
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Manfred Ing. Emberger
Stefan Dipl.-Ing. Dr. Mohr
Claus Müller
Klaus Rambach
Gert Rhomberg
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Head Technology GmbH
Original Assignee
Head Technology GmbH
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Priority to US11/701,437 priority patent/US8012043B2/en
Priority to DE502007001208T priority patent/DE502007001208D1/de
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Griff für einen Ballspielschläger mit einem einen dem Kopfbereich des Ballspielschlägers zugewandten Abschnitt X mit einem ersten Querschnitt und einen dem Ende des Ballspielschlägers zugewandten Abschnitt Y mit einem sich erweiternden Querschnitt zum Halten des Griffs aufweist. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Griffband für Ballspielschläger mit einer konischen oder trapezförmigen Grundform in Längsrichtung bzw. mit einer Länge (L) sowie einer Breite (B), wobei die Breite (B) über zumindest einen wesentlichen Teil der Länge (L) variiert. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Austauschgriffband mit den Merkmalen eines erfindungsgemäßen Griffbands sowie ein Verfahren zum Herstellen eines erfindungsgemäßen Griffbands.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Griff für Ballspielschläger, insbesondere Tennis-, Squash-, Racquetball-, Badminton- oder Paddletennisschläger in Kombination mit einem Griffband.
  • Ballspielschläger des oben erwähnten Typs weisen einen Rahmen mit einem Kopfbereich zur Aufnahme einer Bespannung und einen Handgriff bzw. Griffabschnitt auf. Derartige Schläger können ferner einen zwischen dem Kopfbereich und dem Griffabschnitt angeordneten Herzbereich bzw. eine Gabel aufweisen.
  • Dem Handgriff bzw. Griffabschnitt eines Ballspielschlägers kommt insofern besondere Bedeutung zu, als daß er das Bindeglied zwischen Schläger und Spieler darstellt. Der Handgriff bzw. Griffabschnitt dient insbesondere dazu, dem Spieler ein sicheres Greifen und Führen des Schlägers in unterschiedlichen Spielsituationen zu ermöglichen. Der Griff bzw. Griffabschnitt dient somit der Kraftüberleitung vom Spieler zum Schläger. Umgekehrt werden die während des Spiels am Schläger auftretenden Kräfte oder Stöße bzw. Schwingungen, beispielsweise bei Ballkontakt, über den Handgriff bzw. Griffabschnitt auf den Spieler übertragen.
  • Hierbei beeinflußt die Ausgestaltung des Handgriffs bzw. Griffbereichs sowohl die Griffigkeit und Führbarkeit, das sog. Handling, des Schlägers in verschiedenen Spiel- bzw. Griffpositionen und die dabei auftretende Beanspruchung der mit dem Griff direkt oder indirekt in Kontakt stehenden Handflächen des Spielers als auch die Einleitung der Spielkräfte oder Stöße bzw. Schwingungen in die Hand bzw. den Arm des Spielers und damit auch den Greif- und Spielkomfort des Spielers.
  • Handgriffe bzw. Griffabschnitte für Ballspielschläger sind prinzipiell bekannt. Hierbei können insbesondere ergonomisch ausgebildete Griffe und gewöhnliche, oftmals symmetrische Grifformen unterschieden werden.
  • So beschreibt die DE 32 02 194 A1 einen Schläger für ein Ballspiel mit einem von der Hand des Spielers umfaßbaren Griff, wobei der Griff einen Vorsprung aufweist, der gegenüber den Ebenen der Schlägerflächen derart ausgerichtet ist, daß er beim Vorhandspiel mit Vorhandgriff seitlich am Daumen und im Bereich des zweiten Fingergliedes und beim Rückhandspiel mit Rückhandgriff seitlich am Zeigefingerbereich des Gelenks zwischen dem Mittelhandfinger und dem Bereich des Gelenks zwischen dem Mittelhandknochen und dem rechten Fingerglied des Zeigefingers anliegt, um eine Kontrolle der Schlägerhaltung durch den Spieler zu jedem Zeitpunkt des Spiels ohne weiteres zu ermöglichen.
  • Die DE 33 12 927 A1 beschreibt einen Handgriff für Schläger von Ballspielen, der pistolengriffartig ausgebildet ist.
  • Die DE 29 28 995 A1 beschreibt einen Griff für Sportgeräte, insbesondere für Schläger von Ballspielen, mit einer durch verschiedene Mulden und Anlageflächen anatomisch der geschlossenen Handform angepaßten Griffläche.
  • Die DE 80 06 475 U1 beschreibt die Ausgestaltung der Griffläche eines Ballschlägers, die konisch verläuft, an der Oberfläche leicht angerauht ist und am unteren Ende in einer kugelähnlichen Verdickung ausläuft, wobei der Schläger insgesamt aus Kunststoff besteht.
  • Die DE 90 02 204 U1 betrifft den Griff eines Golfschlägers mit einer allgemein zylindrischen Form mit einem dickeren Ende, das einen vergrößerten Außendurchmesser aufweist, sowie mit einem verjüngten Ende, das einen reduzierten Außendurchmesser aufweist, wobei der Griff mit einer Vielzahl von Nuten versehen ist.
  • Die CA 2079370 C betrifft den Griff eines Tennisschlägers mit einem Mittelabschnitt, der einen ersten polygonalen Querschnitt aufweist, sowie einem hinteren Abschnitt, der einen zweiten polygonalen Querschnitt aufweist, wobei sich der erste und zweite polygonale Querschnitt voneinander unterscheiden und das zweite Polygon sich gegenüberliegende, parallele Seiten aufweist, die sich schief zur Ebene der Bespannung erstrecken. Der Griff weist ferner eine Übergangszone auf, deren Querschnitt ein Polyeder aufweist, das eine nach einer bestimmten Formel errechnete Anzahl von Seiten hat.
  • Die US 5 671 926 A betrifft ein Zubehör für einen Tennisschlägergriff, das einen vergrößerten Griffabschnitt mit einer zweiten Breitenabmessung ausbildet, die größer als eine erste Breitenabmessung und eine zweite Tiefenabmessung ist, wobei der Bereich der vergrößerten Abmessungen in dem dem Schlägerkopf zugewandten Bereich des Griffs angeordnet ist.
  • Die DE 196 41 464 A1 betrifft einen sogenannten ergonomisch geformten Griff, der verschiedene Erhöhungen und Ausbuchtungen für die Anpassung an den Handballen bzw. die Finger eines Spielers aufweist.
  • Die WO 01/97923 A1 betrifft die Farbgestaltung eines Tennisschlägers mit konkav ausgebildetem Griffabschnitt.
  • Die US 1539029 A betrifft einen Tennisschläger mit einem Griff, dessen Breite sich in einer Ebene zum Ende hin erweitert.
  • Weitere bekannte Beispiele für Handgriffe bzw. Griffabschnitte sind in der GB 600 845 A und DE 20 2004 009 870 U1 beschrieben.
  • Diese bekannten Griffe sind hinsichtlich ihrer Griffigkeit, ihrer Eignung zum Greifen verschiedener Griffpositionen in unterschiedlichen Spielsituationen, in Bezug auf die Kraftüberleitung und insbesondere in Bezug auf die auf den Spieler übertragenen Kräfte, Stöße bzw. Schwingungen, ihres Anbauaufwands, ihrer relativ aufwendigen und damit teuren Herstellung und/oder ihres hohen Gewichts nicht zufriedenstellend.
  • Griffbänder, wie oben angesprochen, werden um den Griff eines Ballspielsschlägers gewickelt, um einem Spieler eine bestmögliche Handhabung des Schlägers zu ermöglichen. Dabei sind verschiedene Kriterien, wie z.B. Haftvermögen (Tack), Feuchtigkeitsabfuhr und Polsterungseffekt (Cushioning-effect) von Bedeutung.
  • Ein herkömmliches Austauschgriffband ist beispielsweise in der US 5 695 418 A beschrieben. Ein derartiges Austauschgriffband weist eine längliche, rechteckige Grundform auf, und wird spiralförmig und sich randsseitig überlappend um den Griff gewickelt. In den Bereichen der Überlappung entstehen durch die Doppellage des Griffbandes erhöhte Bereiche, so daß eine strukturiert Oberfläche des Griffs ausgebildet wird. Die so entstehenden umlaufenden Wulste sollen einerseits die Griffigkeit des Bandes erhöhen, können jedoch andererseits auch zu Unbequemlichkeiten für die Hand des Spielers, wie beispielsweise zu Blasenbildung, führen.
  • Die DE 38 10 778 A1 schlägt ein Griffband für Sportschläger vor, das entlang einem oder beider Ränder abgeschrägt ist, so daß die beim Umwickeln des Handgriffs auftretende Wulstbildung minimiert oder gar verhindert werden soll. Mit der Vermeidung des Auftretens der beschriebenen Wulste geht jedoch gleichzeitig eine Verringerung der Griffigkeit einher. Die WO 91/11223 A1, DE 90 03 995 U1 und FR 2 813 535 A1 offenbaren an einem oder beiden Endabschnitten abgeschrägte Griffbänder.
  • Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Griff für Ballspielschläger mit einem Griffband bereitzustellen, die die Nachteile des Standes der Technik überwinden. Insbesondere ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Handgriff bzw. Griffabschnitt mit einem verbesserten Griffband bereitzustellen, die insbesondere gegenüber bekannten Griffbändern ein erhöhtes Haftvermögen und eine verbesserte Griffigkeit aufweisen und ein bequemeres Greifen des Schlägers durch den Spieler erlauben. Alternativ oder zusätzlich ist es Aufgabe der Erfindung, ein derartiges verbessertes Griffband bereitzustellen, das effizient und kostengünstig herstellbar ist.
  • Eine alternative oder zusätzliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es auch, einen verbesserten Handgriff bzw. Griffabschnitt mit einem verbesserten Griffband bereitzustellen, bei der die Vorteile der Ausgestaltung des Handgriffs bzw. des Griffabschnitts sowie die Vorteile der Ausgestaltung des Griffbandes erhalten bleiben oder sich synergistisch ergänzen.
  • Diese Aufgabe(n) wird/werden mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Die abhängigen Patentansprüche betreffen bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
  • Die vorliegende Erfindung geht dabei von dem Grundgedanken aus, einen Griff für einen Ballspielschläger bereitzustellen, der einen ersten Abschnitt mit einem ersten, vorzugsweise konstanten Querschnitt und einen zweiten Abschnitt mit einem sich erweiternden Querschnitt aufweist. Die beiden Abschnitte dienen vorzugsweise zum Halten des Ballspielschlägers. Der Abschnitt (Y) weist vorzugsweise eine ausreichende Länge zum Halten des Schlägers durch die Hand eines Spielers auf. Diese Länge entspricht vorzugsweise mindestens in etwa einer Handbreite.
  • Ein derartiger Griff weist eine im allgemeinen längliche Form auf und erstreckt sich entlang einer Längsachse, die auf der Längsachse des Schlägers liegen kann. Der Begriff Querschnitt wird im folgenden zur Bezeichnung des sich senkrecht zur Längsachse des Griffs ausbildenden Querschnitts verwendet.
  • Der Querschnitt im ersten Abschnitt ist vorzugsweise ein konstanter, bevorzugt etwa rechteckiger, besonders bevorzugt etwa achteckiger Querschnitt. Ausgehend vom ersten Querschnitt im ersten Abschnitt erweitert sich der Querschnitt im zweiten Abschnitt gleichmäßig, vorzugsweise linear. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Querschnittserweiterung linear und/oder radial, bzw. progressiv und/oder degressiv.
  • Der zweite Abschnitt des erfindungsgemäßen Griffs ist vorzugsweise dem Spieler zugewandt bzw. an dem dem Spieler zugewandten Ende des Griffs angeordnet, wohingegen der erste Abschnitt in dem dem Ballspielschläger bzw. Schlägerkopf zugewandten Bereich des Griffs angeordnet ist.
  • Im zweiten Abschnitt erweitert sich der Querschnitt des erfindungsgemäßen Griffs vorzugsweise ausgehend vom ersten Querschnitt im ersten Abschnitt, der eine erste Querschnittsfläche aufweist, auf einen gleichmäßig vergrößerten Querschnitt, der gegenüber dem ersten Querschnitt eine vergrößerte Querschnittsfläche aufweist. Hierbei erfolgt die Vergrößerung des Querschnitts vorzugsweise gleichmäßig, so daß jede Querschnittsfläche entlang des Abschnitts Y eine Vergrößerung der ersten Querschnittsfläche des ersten Abschnitts darstellt. Die zweite Querschnittsfläche weist hierbei vorzugsweise eine gegenüber der ersten Querschnittsfläche um etwa 2% bis etwa 20%, vorzugsweise etwa 5% bis etwa 10% vergrößerte Querschnittsfläche auf.
  • Vorzugsweise ist die Außenfläche des Griffs im zweiten Abschnitt gegenüber der Außenfläche des Griffs im ersten Abschnitt zumindest teilweise um etwa 0,25° bis etwa 5°, vorzugsweise um etwa 0,3° bis etwa 3,5°, besonders bevorzugt um etwa 0,4° bis etwa 2° geneigt. Gemäß einer erfindungsgemäßen Ausführungsform erfolgt die Querschnittserweiterung linear, progressiv und/oder degressiv. Besonders bevorzugt unterscheiden sich die Abschnitte X und Y jeweils etwa mittig in Bezug auf ihre Länge, um etwa 0,5–2 Griffstärken, vorzugsweise um etwa 1 Griffstärke. Aufeinanderfolgende Griffstärken unterscheiden sich im Bezug auf ihren Umfang um etwa 3,14 mm. In bezug auf ihren Durchmesser unterscheiden sich aufeinanderfolgende Griffstärken um etwa 1 mm. Erfindungsgemäß liegen die Verhältnisse der Länge des Abschnitts A zur Länge des Abschnitts B im Bereich von etwa 1:3 bis 3:1, bevorzugt etwa 1:2 bis 2:1, stärker bevorzugt etwa 1:1,5 bis 1,5:1 und am stärksten bevorzugt etwa 1:1.
  • Das Querschnittsprofil des erfindungsgemäßen Griffs ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform im wesentlichen achteckig ausgebildet. Gemäß einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform wird der Griff durch den Rahmen eines Ballspielschlägers, vorzugsweise integral, ausgebildet. Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform ist der Griff als Griffschale zum Anbringen an einen Ballspielschläger ausgebildet.
  • Vorzugsweise betrifft die vorliegende Erfindung einen Griff für Tennis-, Squash-, Racquetball, Badminton- oder Paddletennisschläger.
  • Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung einen Ballspielschläger, vorzugsweise einen Tennis-, Squash-, Racquetball, Badminton- oder Paddletennisschläger mit einem derartigen Griff.
  • Der erfindungsgemäße Griff erweist sich dahingehend als vorteilhaft, daß er eine bessere Handhabbarkeit des Schlägers durch den Spieler ermöglicht. Insbesondere wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung des hinteren Griffabschnitts ein sicheres, weniger kraftaufwendiges und bequemeres Halten eines Ballspielschlägers ermöglicht. Ferner erlaubt die erfindungsgemäße Ausgestaltung eines Griffs für einen Ballspielschläger eine verbesserte Krafteinleitung von Kräften oder Stößen über die Hand und insbesondere die Handwurzel in den Körper des Spielers.
  • Weiterhin entsteht durch die keilförmige Ausbildung des hinteren Griffabschnitts beim Greifen des Griffs durch einen Spieler eine parallel zur Längsachse des Griffs ausgebildete Kraftkomponente, die gegen die Griffoberfläche im keilförmigen Bereich gerichtet ist, und somit ein sicheres und einfaches Halten des Griffs ermöglicht. Auch wird die sichere Haltung eines Ballspielschlägers durch Ausnutzung der Vorteile eines formschlüssigen Griffs kombiniert mit Reibschluß gegenüber den bekannten Griffen erreicht.
  • Die Vorteile in Bezug auf die Handhabbarkeit des erfindungsgemäßen Schlägers bzw. Griffs erweisen sich insbesondere bei einem Wechsel der Griffpositionen, beispielsweise für das Vorhand- und Rückhandspiel beim Tennis, als vorteilhaft. Die entsprechenden Effekte verstärken sich beim Anwenden beidhändiger Grifftechniken, beispielsweise einer beidhändigen Rückhand beim Tennis, oder aber auch beim Wechsel zwischen einhändiger und beidhändiger Grifftechnik, wie beispielsweise beim Wechsel einer einhändigen Vorhand zur beidhändigen Rückhand oder dergleichen. Hierbei gelingt es insbesondere, die bekannten Nachteile konischer bzw. zylindrischer Griffe zu überwinden. Insbesondere ermöglicht es ein erfindungsgemäßer Griff über seine gesamte Länge eine verbesserte Handhabbarkeit und eine optimale Griffstärke bereitzustellen.
  • Erfindungsgemäß wird der Griff in Kombination mit einem Griffband mit einer konischen oder trapezförmigen Grundform in Längsrichtung verwendet. Alternativ dazu kann der Griff auch in Kombination mit einem Griffband verwendet werden, das ein erstes Ende und ein zweites Ende sowie eine Länge aufweist, wobei das Griffband eine erste Breite nahe seinem ersten Ende sowie eine zweite Breite nahe seinem zweiten Ende aufweist. Nahe bedeutet in diesem Bezug, daß die entsprechende Breite nicht mehr als etwa 10–20% der Gesamtlänge des Griffbands von dem entsprechenden Ende in Längsrichtung beabstandet ist. Hierbei ist die erste Breite geringer als die zweite Breite. Die Breitenerweiterung zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende des Griffsbands von der ersten Breite auf die zweite Breite erfolgt vorzugsweise kontinuierlich, kann aber auch diskontinuierlich verlaufen. Gemäß einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform erfolgt die Breitenänderung linear, progressiv und/oder degressiv. Vorzugsweise erfolgt die Breitenerweiterung linear. In einer bevorzugten Ausführungsform des Griffbandes erstreckt sich dieses entlang einer Längsachse, wobei die Enden des Griffbandes vorzugsweise in etwa senkrecht zur Längsachse ausgerichtet sind. In einer weiteren Ausführungsform des Griffbandes ist zumindest eine dieser Endflächen zumindest teilweise um einen Winkel zur Längsachse des Griffbandes geneigt. Die Seiten des Griffbandes sind erfindungsgemäß gegeneinander im wesentlichen um einen Winkel β geneigt, der im Bereich von etwa 0,1° bis etwa 3°, vorzugsweise im Bereich von etwa 0,25° bis etwa 2° liegt, und der besonders bevorzugt etwa 0,5° bis etwa 1,5° und am stärksten bevorzugt etwa 0,8° bis etwa 1,2° beträgt.
  • Bevorzugt weist das erfindungsgemäße Griffband hierbei zumindest eine maximale Breite und zumindest eine minimale Breite auf. Eine maximale Breite des Griffbands ist vorzugsweise nahe den Enden des Griffbands, etwa an der halben Länge des Griffbands und/oder etwa an einem Drittel der Länge des Griffbands angeordnet.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform liegt die Länge des Griffbandes im Bereich von zwischen 80 cm und etwa 140 cm, vorzugsweise zwischen etwa 90 cm und etwa 130 cm und beträgt besonders bevorzugt etwa 110 cm.
  • Die erste Breite des Griffbandes liegt vorzugsweise im Bereich zwischen etwa 5 mm und etwa 25 mm, vorzugsweise zwischen etwa 10 mm und etwa 20 mm, und besonders bevorzugt beträgt sie etwa 15 mm.
  • Die zweite Breite des Griffbandes liegt vorzugsweise im Bereich zwischen etwa 20 mm und etwa 45 mm, vorzugsweise zwischen etwa 28 mm und etwa 38 mm, und besonders bevorzugt beträgt sie etwa 33 mm.
  • Gemäß einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform ist das Griffband um seine Längsachse symmetrisch ausgebildet.
  • Weiterhin ist die Neigung der Seiten des Griffbands, also der von den beiden Seitenkanten des Griffbands eingeschlossene Winkel, derart gewählt, daß der sich bei überlappendem Aufwickeln auf einen Griff ergebende Verlauf der Längsachse des Griffbands und damit die sich ergebende Griffbandkontur der Hand des Spielers bzw. dem Verlauf der Finger der Hand des Spielers angepaßt ist. Vorzugsweise ist die Neigung derart ausgebildet, daß sich bei einem auf einem Griff, z.B. auf den erfindungsgemäßen Griff gewickelten Griffband die Ausrichtung seiner Längsachse in einer Aufsicht auf den gewickelten Griff entlang der Länge des Griffs variiert. Insbesondere verlaufen die sich durch die überlappende Aufwicklung des Griffbandes ergebenen Strukturen nicht parallel zueinander, sondern sind zueinander geneigt, wobei die Neigung mit fortschreitendem Aufwickeln kontinuierlich steigt. Auf diese Weise entstehen in Abhängigkeit von der Griffbandausgestaltung bzw. Querschnittsgeometrie Konturen, die zueinander fächerartig angeordnet sind.
  • Die gedachte Verlängerung der Konturlinien in einer Ebene scheint in einem Punkt zusammenzulaufen. Hierdurch ergibt sich eine Struktur, die der anatomischen Ausbildung der menschlichen Hand angenähert ist. So verlaufen insbesondere die Finger der menschlichen Hand nicht parallel zueinander, sondern laufen von der Fingerwurzel bis zu den Fingerspitzen aufeinander zu. Somit paßt sich die durch das überlappende Umwickeln des erfindungsgemäßen Griffbandes gegebene Struktur, insbesondere die Struktur der durch das Querschnittsprofil des Griffbands ausgebildeten Konturen, optimal an die Anatomie der menschlichen Hand an. Dies erleichtert insbesondere ein sicheres und bequemeres Greifen des erfindungsgemäßen Schlägergriffs, wobei insbesondere das Entstehen von Blasen und Hautreizungen verringert wird.
  • In Verbindung mit dem erfindungsgemäßen Griff erweist sich das erfindungsgemäße Griffband als besonders vorteilhaft, insbesondere da sich durch die Kombination von Griff und Griffband synergetische Effekte in Bezug auf Griffsicherheit und Griffbequemlichkeit zeigen. Dies beeinflußt die Spielfähigkeit des Spielers insbesondere nach langer Spielzeit, nach der sich üblicherweise starke Ermüdungserscheinungen zeigen, positiv und verbessert das Spielverhalten.
  • Nachstehend werden ein erfindungsgemäßer Griff zur Kombination mit einem Griffband, ein dazu geeignetes Griffband sowie eine erfindungsgemäße Kombination aus Griff und Griffband anhand einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1: eine Prinzipskizze eines erfindungsgemäßen konischen Griffs in Seitenansicht;
  • 2: eine bevorzugte Form eines erfindungsgemäßen konischen Griffs, wobei 2a eine Seitenansicht, 2b eine Querschnittsansicht des Griffs in einem ersten Bereich und 2c eine Querschnittsansicht des Griffs in einem zweiten Bereich darstellt;
  • 3: eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Griffs
  • 4: eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Griffs, wobei 4a eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Griffs, 4b eine Draufsicht auf den erfindungsgemäßen Griff und 4c eine Querschnittsansicht des erfindungsgemäßen Griffs darstellen;
  • 5: eine Prinzipskizze der beim Greifen eines erfindungsgemäßen Griffs auftretenden Kräfte;
  • 6: eine Prinzipskizze einer Draufsicht auf ein erfindungsgemäß verwendbares Griffsband;
  • 7: ein Prinzipskizze eines erfindungsgemäß verwendbaren Griffbands im aufgewickelten Zustand auf einem erfindungsgemäßen Griff; und.
  • 8: ein Prinzipskizze eines erfindungsgemäß verwendbaren Griffbands im aufgewickelten Zustand auf einen Ballspielschlägergriff.
  • 1 zeigt eine Prinzipskizze eines Griffs 1 für einen Ballspielschläger zum Halten desselben, wobei der Griff 1 einen ersten bzw. vorderen Griffabschnitt X und einen zweiten bzw. hinteren Griffabschnitt Y aufweist. Der erste Griffabschnitt X weist einen konstanten ersten Querschnitt und der zweite Griffabschnitt Y einen sich ändernden Querschnitt auf. Der Querschnitt des Griffabschnitts Y erweitert sich ausgehend vom Querschnitt des Griffabschnitts A, vorzugsweise im Wesentlichen kontinuierlich. Dies erfolgt vorzugsweise, indem der Griffabschnitt Y eine im wesentlichen konische Form aufweist, während der Griffabschnitt X eine im wesentlichen über seine Länge gleichbleibende, beispielsweise zylindrische Form mit achteckigem Querschnitt aufweist. Gemäß alternativen erfindungsgemäßen Ausführungsformen, weist der Abschnitt Y des Griffs eine sich kegel- oder pyramidenförmige erweiternde bzw. eine kegel- oder pyramidenförmige Form auf.
  • Der erfindungsgemäße Griff erstreckt sich im wesentlichen entlang einer Längsachse C, wobei die Außenflächen des ersten Griffabschnitts X im wesentlichen parallel zur Längsachse C ausgebildet sind. Die Außenflächen des Griffabschnitts Y sind um etwa 0,25° bis etwa 5°, vorzugsweise um etwa 0,3° bis etwa 3,5°, bzw. um etwa 0,4° bis etwa 2°, besonders bevorzugt um etwa 0,8° bis etwa 1,2° gegenüber der Längsachse C geneigt. Gemäß besonderer erfindungsgemäßer Ausführungsform beträgt der Winkel δ zwischen Außenfläche des Griffabschnitts Y und Längsachse C etwa 0,5°, vorzugsweise etwa 0,75°, weiterhin bevorzugt etwa 1°.
  • 2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Griffs mit einem im wesentlichen achteckigen Querschnitt, wobei 2a eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Griffs, 2b eine Draufsicht auf den Querschnitt 3 im ersten Abschnitt X des erfindungsgemäßen Griffs und 2c eine Draufsicht auf den maximalen Querschnitt 5 im Abschnitt Y des erfindungsgemäßen Griff 1 darstellt.
  • Wie 2 zu entnehmen ist, weist der Abschnitt X einen ersten Querschnitt 3 auf, der über die Länge des Abschnitts X im wesentlichen konstant ist. Der Abschnitt Y weist einen Querschnitt auf, der sich über die Länge des Abschnitts Y ändert. Vorzugsweise grenzen Abschnitt X und Abschnitt Y an einer Position 7 aneinander an. An dieser Stelle 7 weisen Abschnitt X und Abschnitt Y den gleichen Querschnitt auf, der dem Querschnitt 3 des Abschnitts X entspricht. Ausgehend von diesem Querschnitt 3 erweitert sich der Querschnitt des Abschnitts Y bis hin zu einem maximalen Querschnitt wie in 2c durch Querschnitt 5 dargestellt. Vorzugsweise erweitert sich der Querschnitt des Griffs im Bereich Y ausgehend von einem ersten Querschnitt 3 bis hin zu einem zweiten Querschnitt 5 im Wesentlichen linear. Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ändert sich der Querschnitt progressiv oder degressiv. Auch Kombinationen einer progressiven, linearen und/oder degressiven Durchmessererweiterung führen zu bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindug. Gemäß weiteren bevorzugten Ausführungsformen können die Abschnitte X und Y, insbesondere in den äußeren Bereichen des Griffs, Übergangsquerschnitte aufweisen, die jedoch in der Regel außerhalb des vom Spieler gegriffenen Bereichs des Griffs liegen.
  • Die 3 und 4 zeigen weitere bevorzugte erfindungsgemäße Ausführungsformen eines Griffs für einen Ballspielschläger mit einem ersten Abschnitt X und einem zweiten Abschnitt Y. Der erfindungsgemäße Griff weist vorzugsweise eine Gesamtlänge l von vorzugsweise etwa 15 cm bis etwa 25 cm auf, besonders bevorzugt von etwa 17 cm bis etwa 20 cm. Gemäß besonders bevorzugten Ausführungsformen weist der Griff eine Länge l von etwa 17,3 cm bzw. etwa 19,5 cm auf. Gemäß bevorzugter erfindungsgemäßer Ausführungsformen liegt das Verhältnis der Länge des Abschnitts Y zur Länge des Abschnitts X Bereich von etwa 1:3 bis 3:1, bevorzugt etwa 1:2 bis 2:1, stärker bevorzugt etwa 1:1,5 bis 1,5:1. Vorzugsweise liegt die Länge lb des Griffabschnitts Y im Bereich von 5 cm bis 18 cm, vorzugsweise im Bereich von 6 cm bis 12 cm. Besonders bevorzugt beträgt die Länge lb etwa 7,6 cm oder etwa 8,9 cm.
  • Die Dicke d1 oder der Umfang des ersten Griffabschnitts X liegt vorzugsweise etwa in den üblichen Bereichen, wie sie durch die gewünschte Griffstärke gewählt werden: Im Bereich des größten Querschnitts des Griffs im Abschnitt Y, vorzugsweise am Ende des Abschnitts Y erhöht sich die Dicke d2 oder der Umfang gegenüber dem des Griffabschnitts X um etwa 0,25% bis etwa 3%, vorzugsweise um etwa 0,5% bis 1,5%. Besonders bevorzugt unterscheiden sich die Abschnitte X und Y, jeweils etwa mittig in Bezug auf ihre Länge, um etwa 0,5–2 Griffstärken, vorzugsweise um etwa 1 Griffstärke. Besonders bevorzugt unterscheiden sich die Abschnitte X und Y, jeweils etwa mittig in Bezug auf ihre Länge, um etwa 0,5–2 Griffstärken, vorzugsweise um etwa 1 Griffstärke. Aufeinanderfolgende Griffstärken unterscheiden sich im Bezug auf ihren Umfang um etwa π mm. In Bezug auf ihren Durchmesser unterscheiden sich aufeinanderfolgende Griffstärken um etwa 1 mm. Nachfolgend ist die gängige Griffstärkentabelle für Europa und USA wiedergegeben:
    Figure 00120001
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform weist der Griff Endabschnitte 9, 11 auf, die am Übergang vom Griffabschnitt X zum Schlägerherz bzw. -kopf bzw. am Ende des Griffs bzw. am Ende des Griffabschnitts Y angeordnet sind. Die Länge l9 des Abschnitts 9 beträgt vorzugsweise etwa 5 mm bis 40 mm, besonders bevorzugt etwa 10 mm bis 30 mm. Die Länge l11 des Abschnitt 11 beträgt vorzugsweise etwa 10 mm bis 40 mm, vorzugsweise etwa 20 mm bis 30 mm. In diesen Abschnitten 9, 11 weist der Griff ggf. ein vom Querschnittsprofil der Abschnitte X und Y abweichendes Querschnittsprofil auf. Endabschnitte 9, 11 können als Teil der Abschnitte X bzw. Y und/oder als zusätzliche Griffabschnitte ausgebildet sein.
  • Gemäß einer alternativen bevorzugten Ausführungsform weist der Griff in den Abschnitten 9 und/oder 11 einen sich ändernden oder einen gleichbleibenden Querschnitt auf. Derartige Abschnitte 9, 11 sind beispielsweise in den bevorzugten Ausführungsformen gemäß 3 und 4 dargestellt. Hierbei weist Abschnitt 9 in 3 einen sich zum Schlägerkopf hin erweiternden Querschnitt auf, wobei der Abschnitt 11 eine konstanten Querschnitt aufweist. Gemäß der bevorzugten Ausführungsform nach 4 weist der Abschnitt 11 einen konstanten Querschnitt auf, wobei der Abschnitt 9 einen sich ändernden Querschnitt mit einer Querschnittverjüngung aufweist. Die Abschnitte 9 und 11 dienen vorzugsweise dem Übergang von den Griffbereichen X und Y zu den Enden des Griffs. Vorzugsweise definiert der Abschnitt 9 den Übergang vom Griff zum Ballspielschläger (nicht gezeigt) und/oder zur Befestigung des Griffs am Schläger. Griffabschnitt 11 dient vorzugsweise zum Abschluß des Griffs, zum Übergang zur Griffkappe, die den Griff abschließt (nicht gezeigt) und/oder zur Befestigung derselben.
  • Vorzugsweise weist der erfindungsgemäße Griff, wie beispielsweise in 2 und 4 dargestellt, einen im wesentlichen achteckigen, rechteckförmigen Querschnitt mit einer ersten Breite b1 und einer zweiten Breite b2 auf, wobei die Breite b2 vorzugsweise kleiner als die Breite b1 ist. Die Breiten b1 und b2 ändern sich vorzugsweise entsprechend der Querschnittserweiterung. Vorzugsweise bleibt das Verhältnis der Breiten b1:b2 über die Querschnittsänderung im Abschnitt Y konstant. Die Bezeichnungen "Meßlinie kleinere Griffgröße" und "Meßlinie mittlere Griffgröße" etc. verweisen beispielhaft auf bevorzugte Positionen zum Messen der jeweiligen Griffstärke am Bereich X ("Meßlinie kleinere Griffgröße") und am Bereich Y ("Meßlinie mittlere Griffgröße"). Vorzugsweise wird die Griffstärke im Abschnitt Y in etwa mittig bezogen auf seine Länge gemessen. Weiterhin bevorzugt wird, wie in 4a wiedergegeben, die Griffstärke im Abschnitt Y in etwa mittig bezogen auf die Länge lb–l11 des sich erweiternden Querschnitts gemessen, sofern der Abschnitt Y beispielsweise einen Abschnitt 11 mit gleichbleibendem Querschnitt, beispielsweise zur Aufnahme einer Endkappe (nicht dargestellt), aufweist. Das Ende der nicht dargestellten Endkappe ist in 4a durch die Linie „Ende Endkappe" angedeutet.
  • Vorzugsweise ist der erfindungsgemäße Griff für einen Ballspielschläger mit einem Rahmen, der einen Kopfbereich zur Aufnahme einer Bespannung aufweist, ausgebildet. Der erfindungsgemäße Griff ist vorzugsweise integral oder einstückig mit dem Schläger ausgebildet. Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform ist der Griff als einteilige oder mehrteilige Griffschale zum Anbringen an einem Ballspielschläger ausgebildet. Hierbei weist der Griff vorzugsweise eine Befestigungseinrichtung (nicht dargestellt) zur Befestigung am Ballspielschläger auf. Vorzugsweise ist der Griff hohl ausgebildet, wobei die Befestigungseinrichtung durch einen sich im wesentlichen durch den Griff erstreckenden Hohlraum ausgebildet ist.
  • Der als Griffschale ausgebildete Griff weist vorzugsweise Polyurethan auf, bzw. ist aus Polyurethan hergestellt.
  • 5 zeigt eine Prinzipskizze der beim Greifen am Abschnitt Y des erfindungsgemäßen Griffs auftretenden Kräfte. Hierbei wird durch die Hand des Spielers eine Kraft FN aufgebracht, die in eine Kraftkomponente F1 senkrecht zur Längsachse C des Griffs und eine Kraftkomponente F2 parallel zur Längsachse C des Griffs zerlegt werden kann. Im Gegensatz dazu wird beim Umgreifen eines Griffabschnitts mit einem gleichbleibenden Querschnitt lediglich eine Kraftkomponente, die senkrecht zur Längsachse des Griffs ausgebildet ist, jedoch keine Kraftkomponente, die parallel zur Längsachse des Griffs, ausgebildet. Während ein Halten eines Griffs mit gleichbleibendem Querschnitt somit lediglich aufgrund von durch das Spiel des Schlägers erzeugten Kräften in Längsrichtung sowie des Reibungskoeffizienten zwischen der Hand des Spielers und der Oberfläche des Griffs sowie der durch den Spieler senkrecht zur Oberfläche des Griffs aufgebrachten Kraft ermöglicht wird, bewirkt die erfindungsgemäße Ausgestaltung eines Griffs das Entstehen einer Kraftkomponente F2, die sich im wesentlichen parallel zur Längsachse C des Griffs erstreckt. Diese Kraftkomponente ist gegen die durch den sich erweiternden Querschnitt des Griffs geneigt ausgebildete Griffoberfläche gerichtet und ermöglicht somit ein sicheres Halten des Griffs, da sie einem Herausrutschen des Griffs durch die Hand des Spielers entgegenwirkt.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung des Griffs ermöglicht sowohl die Ausbildung eines Reibschlusses als auch die Ausbildung eines Formschlusses zwischen der Hand des Spielers und dem Griff, wodurch ein besonders sicherer, fester und kraftschonender Griff (Greifen) des Schlägers bzw. bzw. des Griffs ermöglicht wird.
  • Das Vorsehen eines Abschnitts X mit gleichbleibendem Querschnitt erlaubt weiterhin ein individuell optimiertes Greifen des Griffs entlang des Abschnitts Y bzw. im Übergangsbereich vom Abschnitt X zum Abschnitt Y Auch ermöglicht die erfindungsgemäße Ausbildung der Abschnitte X und Y ein bequemes und sicheres beidhändiges Führen eines Schlägers mittels eines erfindungsgemäßen Griffs durch Ergreifen des Griffs mit der zweiten Hand im Bereich des Abschnitts X mit im wesentlichen konstanten Querschnitt. Hierbei wird ein sicheres und bequemes Greifen durch die erste Hand im wesentlichen im Bereich Y Griffs, wie oben beschrieben, ermöglicht, wobei die zweite Hand den Griff im Abschnitt X sicher greifen kann, ohne daß hierbei beispielsweise Nachteile durch einen zu geringen Griffdurchmesser, wie er beispielsweise bei einem durchgehend konischen Griff entstehen würde, auftreten.
  • Darüber hinaus bietet der Griff gemäß der vorliegenden Erfindung den Vorteil, daß nicht nur ein individuell optimales Greifen des Griffs durch den Spiele sondern auch ein optimales individuelles Umgreifen ermöglicht wird, wie es im Verlauf eines Ballspiels oftmals erforderlich ist.
  • Ferner gewährleistet die Ausbildung des Abschnitts B mit sich erweiterndem Querschnitts eine optimierte Kraft- und Stoßeinleitung in den menschlichen Körper.
  • 6 zeigt ein erfindungsgemäß verwendbares Griffband mit einer Längsachse D, einer Länge L, einem ersten Ende 21 mit einer ersten Breite B1 und einem zweiten Ende 23 mit einer zweiten Breite B2.
  • Das Griffband 19 weist bevorzugt eine konische oder trapezförmige Grundform in Längsrichtung, also entlang der Längsachse D, auf. Vorzugsweise weist das Griffband 19 eine Länge (L) sowie eine Breite (B) auf, wobei die Breite (B) über einer wesentlichen Teil der Länge (L) variiert.
  • Das Griffband ist vorzugsweise aus im Stand der Technik zum Aufbau von Griffbändern bekannten Materialien hergestellt bzw. weist diese auf, wie z.B. Leder, Kunstleder, Kunststoffe und dgl. Der Aufbau bzw. die Struktur des erfindungsgemäßen Griffbandes entspricht ferner vorzugsweise dem in Stand der Technik bekannten Strukturen bzw. Aufbauweisen. Im Querschnitt betrachtet kann das Griffband die im Stand der Technik bekannten Strukturen aufweisen. Beispielsweise kann es flach oder gewölbt ausgebildet sein, flache, erhabene oder abgeschrägte Seitenbereiche aufweisen und/oder die Griffigkeit beeinflussende Strukturen aufweisen etc. Vorzugsweise weist ein Griffband im Querschnitt ein gewölbtes Profil mit abgeflachten Seitenrändern auf. Diese Seitenränder haben bevorzugt eine Breite von etwa 1–3 mm. Beim überlappenden Aufwickeln auf einen Griff überlappen sich benachbarte Bandabschnitte vorzugsweise zumindest teilweise im Bereich dieser abgeflachten Ränder.
  • Wie in 6 dargestellt ist die erste Breite B1 geringer, vorzugsweise wesentlich geringer und besonders bevorzugt um ein Vielfaches geringer als die zweite Breite B2. Das Griffband 19 verbreitert sich, wie in der bevorzugten Ausführungsform dargestellt, vorzugsweise kontinuierlich zwischen dem ersten Ende 21 und dem zweiten Ende 23 von der ersten Breite B1 auf die zweite Breite B2. Gemäß bevorzugter erfindungsgemäßer Ausführungsform verbreitert sich das Griffband 19 linear, progressiv und degressiv. Besonders bevorzugt verbreitert sich die Breite zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende gleichmäßig von der ersten Breite auf die zweite Breite. Bevorzugt kann das Griffband zumindest in einem Abschnitt eine konstante Breite aufweisen.
  • Gemäß einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform, wie in 6 dargestellt, sind die Endseiten des Griffbands im wesentlichen senkrecht zur Längsachse D des Griffbands ausgerichtet. Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführugsform (nicht dargestellt) ist zumindest ein Ende, gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind beide Enden 21, 23 gegenüber der Längsachse des Griffbands abgeschrägt (gestrichelt in 6). Hierdurch kann sich eine Verschiebung der Position einer maximalen Breite des Griffbands entlang der Längsachse ergeben. Bevorzugt ist eine maximalen Breite des Griffbandes im Bereich etwa des Endes 23 gegeben.
  • Vorzugsweise liegt die Länge L des Griffbands im Bereich zwischen etwa 80 cm und etwa 150 cm, vorzugsweise zwischen etwa 90 cm und etwa 130 cm und besonders bevorzugt beträgt sie etwa 110 cm. Die erste Breite B1 des Griffbandes liegt vorzugsweise im Bereich zwischen etwa 5 mm und etwa 25 mm, vorzugsweise zwischen etwa 10 mm und etwa 20 mm und beträgt besonders bevorzugt etwa 15 mm. Die zweite Breite B2 des Griffbandes liegt vorzugsweise im Bereich zwischen etwa 20 mm und etwa 25 mm, vorzugsweise zwischen etwa 28 mm und etwa 38 mm, und beträgt besonders bevorzugt etwa 33 mm bis 36 mm. Insgesamt sind die Länge und die Breite des Griffbandes vorzugsweise derart abgestimmt, daß die Gesamtfläche des Griffbandes abzüglich etwaiger durch das Wickeln auftretender Überlappungen etwa der Außenfläche des zu umwickelnden Griffs entspricht. Die durch das Griffband umwickelbare Fläche beträgt vorzugsweise etwa 200 mm2–400 mm2.
  • In seiner bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform schließen die Längsseiten 25, 27 des Griffbands 19 im Wesentlichen einen Winkel β ein. Der Winkel β liegt im Bereich von etwa 0,1° bis etwa 3°, vorzugsweise im Bereich von etwa 0,25° bis etwa 2°, beträgt besonders bevorzugt etwa 0,8° bis etwa 1,2°.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform ist das Griffband um die Mittellinie D symmetrisch ausgebildet.
  • Vorzugsweise ist die Neigung der Längsseiten 25, 27 des Griffbands derart gewählt, daß die sich bei überlappendem Aufwickeln auf einen Griff ergebenden Konturen der Anatomie der menschlichen Hand bzw. dem Verlauf der Finger einer menschlichen Hand angepaßt sind, um somit ein besonders bequemes und sicheres Greifen zu ermöglichen. Besonders bevorzugt ist die Neigung der Längsseiten 25, 27 des Griffbands bzw. der Winkel derart gewählt, daß die sich bei überlappendem Aufwickeln auf einen Griff ergebenden Konturen vom Griffende zu dem dem Schlägerkopf zugewandten Griffabschnitt eine abnehmende Steigung aufweisen. Bevorzugt ist die Neigung variierend ausgebildet, so daß eine optimale Kontur beim auf einen Griff aufgewickelten Band erreicht wird. Betrachtet man beispielsweise die eingangs beschriebene Ausführungsform mit abgeflachten Rändern bzw. Seitenbereichen und gewölbtem Mittelabschnitt im aufgewickelten Zustand im Längsschnitt, ergibt sich eine Kontur aus abwechselnd gewölbten und flachen Bereichen, wobei zumindest die Breite der gewölbten Abschnitte entlang des Griffs abnimmt.
  • In der Prinzipskizze gemäß 7 ist dargestellt, daß die Konturen in der Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Griff mit einem erfindungsgemäßen Griffband in ihrer Verlängerung aufeinander zu verlaufen und somit optimal an die Kontur bzw. Anatomie der menschlichen Hand und insbesondere die Ausrichtung der Finger der menschlichen Hand angepaßt sind. Dadurch wird ein sicheres bequemes Greifen des Griffs durch den Spieler ermöglicht. Mit anderen Worten nimmt die Steigung der Längsachse des Griffbands in der Draufsicht in Wickelrichtung zu. Wie in 7 dargestellt, nimmt der Winkel αi zwischen der Längsachse des Griffs und der Längsachse des Griffbands einer jeden Wicklung in der Draufsicht ausgehend vom Griffende (in der Fig. links) in Richtung Kopfabschnitt (in der Fig. nach rechts hin) zu. Hierbei erfüllen die Winkel αi vorzugsweise die Gleichung αi+1 – αi = β, wobei i = 1, 2, 3, 4, 5 etc. Somit gilt beispielsweise, wie auch aus 7 hervorgeht α2 – α1 = β. Entsprechend zeigt 8 eine Prinzipskizze eines erfindungsgemäßen Griffbands im aufgewickelten Zustand auf einen Ballspielschlägergriff. Auch hier nimmt, wie im Zusammenhand mit 7 beschreiben, der Winkel αi zwischen der Längsachse des Griffs und der Längsachse des Griffbands einer jeden Wicklung in der Draufsicht ausgehend vom Griffende (in der Fig. links) in Richtung Kopfabschnitt (in der Fig. nach rechts hin) zu. Hierbei erfüllen die Winkel αi vorzugsweise die Gleichung αi+1 – αi = β, wobei i = 1, 2, 3, 4, 5 etc. Somit gilt beispielsweise, wie auch aus 8 hervorgeht α2 – α1 = β. Die Wickelrichtung ist in 7 und 8 durch einen Pfeil wiedergegeben. β entspricht bei sauberer Wicklung im wesentlichen dem zwischen den Längsseiten 25, 27 des Griffbands ausgebildeten Winkel β, wie oben beschrieben.
  • Gemäß einem Herstellungsverfahren eines erfindungsgemäß verwendbaren Griffbands wird eine Rohmaterialbahn hergestellt, die ggf. bereits die gewünschten Querschnittskonturen aufweist. Vorzugsweise können die Rohmaterialbahnen durch einen Schnitt bzw. einen Abtrennungsvorgang in zwei erfindungsgemäße Griffbänder zerteilt werden. Ein Griffband wird so aus der Rohmaterialbahn ausgeschnitten, daß die an der Rohmaterialbahn entstehende Schnittstelle eine Seite eines nächsten Griffbands ausbildet. Vorzugsweise ist das Schnittmuster so angelegt, daß aus einer Rohmaterialbahn eine maximale Anzahl an Griffbändern bei minimalem Verschnitt heraustrennbar ist. Bspw. weist eine bevorzugte Rohmaterialbahn eine in etwa rechteckige Grundform auf, wobei durch einen Schnitt bzw. Trennvorgang entlang einer zu den Seiten der Grundform geneigten Schnittlinie genau zwei erfindungsgemäße Griffbänger hergestellt weiden können. Auf diese Weise läßt sich eine einfache und ressourcenschonende Herstellung erreichen. Die gewünschten Querschnittskonturen und/oder abgeflachten Seitenbereiche können in einem dem Abtrennvorgang vorausgehenden oder nachfolgenden Schritt hergestellt werden.
  • Die erfindungsgemäße Kombination des Griffes, wie eingangs beschrieben, mit dem Griffband erweist sich als besonders vorteilhaft. So ergänzen sich die beschriebenen Vorteile nicht nur, sondern verstärken sich gegenseitig. Insbesondere erlaubt ein erfindungsgemäßer Griff in Kombination mit einem Griffband ein sicheres Greifen bei geringer Belastung des Spielers. Somit kann der Schläger optimal geführt werden, die Ressourcen des Spielers werden geschont und Verletzungen, wie Blasen oder Tennisarm vermieden. Der erfindungsgemäße Griff und das erfindungsgemäße Griffband sind gut handhabbar, einfach aufgebaut, was die Herstellungskosten niedrig hält, und ihre Montage läßt sich auf einfache Weise bewerkstelligen.

Claims (29)

  1. Griff für einen Ballspielschläger mit einem Rahmen, der einen Kopfbereich zum Ausbilden eines Schlagbereichs und einen Griffabschnitt zum Halten des Ballspielschlägers bildet, wobei der Griffabschnitt einen dem Kopfbereich des Ballspielschlägers zugewandten Abschnitt (X) mit einem erste Querschnitt und einen dem Ende des Ballspielschlägers zugewandten Abschnitt (Y) mit einem sich erweiternden Querschnitt zum Halten des Griffs aufweist, in Kombination mit einem Griffband mit einer konischen oder trapezförmigen Grundform in Längsrichtung.
  2. Griff für einen Ballspielschläger mit einem Rahmen, der einen Kopfbereich zum Ausbilden eines Schlagbereichs und einen Griffabschnitt zum Halten des Ballspielschlägers bildet, wobei der Griffabschnitt einen dem Kopfbereich des Ballspielschlägers zugewandten Abschnitt (X) mit einem ersten Querschnitt und einen dem Ende des Ballspielschlägers zugewandten Abschnitt (Y) mit einem sich erweiternden Querschnitt zum Halten des Griffs aufweist, in Kombination mit einem Griffband, das eine Länge (L) sowie eine Breite (B) aufweist, wobei die Breite (B) über zumindest einen wesentlichen Teil der Länge (L) variiert und wobei das Griffband eine erste Breite (B1) in der Nähe seines ersten Endes sowie eine zweite Breite (B2) in der Nähe seines zweiten Endes aufweist und die erste Breite (B1) geringer ist als die zweite Breite (B2).
  3. Griff nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Griff im Abschnitt (Y) einen sich konisch erweiternden Querschnitt aufweist.
  4. Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Griff im Abschnitt (X) einen im Wesentlichen konstanten Querschnitt aufweist.
  5. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der Griff im Abschnitt (Y) einen maximalen Querschnitt aufweist.
  6. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei sich im Abschnitt (Y) der Querschnitt im Wesentlichen linear, progressiv und/oder degressiv vergrößert.
  7. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der Griff und/oder die Abschnitte (X, Y) Endabschnitte (9, 11) aufweist/aufweisen.
  8. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Außenfläche des Griffs im Abschnitt (Y) gegenüber der Außenfläche des Griffs im Abschnitt (X) um etwa 0,25° bis etwa 5° geneigt ist.
  9. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Außenfläche des Griffs im Abschnitt (Y) gegenüber der Außenfläche des Griffs im Abschnitt (X) um etwa 0,3° bis etwa 3,5° geneigt ist.
  10. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Außenfläche des Griffs im Abschnitt (Y) gegenüber der Außenfläche des Griffs im Abschnitt (X) um etwa 0,4° bis etwa 2° geneigt ist.
  11. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Außenfläche es Griffs im Abschnitt (Y) gegenüber der Außenfläche des Griffs im Abschnitt (X) um etwa 0,5° bis etwa 1,5° geneigt ist.
  12. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Außenfläche des Griffs im Abschnitt (Y) gegenüber der Außenfläche des Griffs im Abschnitt (X) um etwa 0,5°, vorzugsweise um etwa 0,75°, weiterhin bevorzugt um etwa 1° geneigt ist.
  13. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das Längenverhältnis des Abschnitts (X) zum Abschnitt (Y) etwa 3:1 bis 1:3 beträgt.
  14. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das Längenverhältnis des Abschnitts (X) um Abschnitt (Y) etwa 2:1 bis 1:2 beträgt.
  15. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das Längenverhältnis des Abschnitts (X) zum Abschnitt (Y) etwa 1:1,5 bis 1,5:1 beträgt.
  16. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das Querschnittsprofil des Griffs etwa achteckig ist.
  17. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der Griff durch den Rahmen des Ballspielschlägers ausgebildet wird.
  18. Griff nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der Griff als Griffschale zum Anbringen an einen Ballspielschläger ausgebildet ist.
  19. Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 18, wobei die Breite des Griffbandes zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende im wesentlichen linear, progressiv und/oder degressiv zunimmt.
  20. Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 19, wobei mindestens ein Ende des Griffbands gegenüber der Längsachse des Griffbands abgeschrägt ist
  21. Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 20, wobei die Länge (L) des Griffbandes im Bereich zwischen etwa 90 cm und etwa 130 cm, vorzugsweise zwischen etwa 100 cm und etwa 120 cm liegt und besonders bevorzugt etwa 110 cm beträgt.
  22. Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 22, wobei eine erste Breite (B1) des Griffbandes im Bereich zwischen etwa 5 mm und etwa 25 mm, vorzugsweise zwischen etwa 10 mm und etwa 20 mm liegt und besonders bevorzugt etwa 15 mm beträgt.
  23. Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 22, wobei eine zweite Breite (B2) des Griffbandes im Bereich zwischen etwa 20 mm und etwa 45 mm, vorzugsweise zwischen etwa 28 mm und etwa 38 mm liegt und besonders bevorzugt etwa 33 mm beträgt.
  24. Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 23, wobei die Längsseiten des Griffbands gegeneinander um einen Winkel geneigt sind.
  25. Griff nach Anspruch 24, wobei der Winkel (β) im Bereich von etwa 0,1° bis etwa 3°, vorzugsweise im Bereich von etwa 0,25° bis etwa 1,5° liegt und besonders bevorzugt etwa 0,7° bis 1,2° beträgt.
  26. Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 25, wobei das Griffband um die Längsachse symmetrisch ist.
  27. Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 26, wobei die Neigung der Längsseiten des Griffbands derart gewählt ist, daß die Orientierung seiner Längsachse bei überlappendem Aufwickeln auf einen Griff der Kontur der Hand bzw. dem Verlauf der Finger angepaßt ist.
  28. Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 27, wobei das Griffband aus Polyurethan, Leder, Kunstleder, Natur- und/oder Kunstfaservlies besteht oder diese aufweist.
  29. Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 28, wobei das Griffband im Querschnitt abgeflachte Seitenbereiche und einen erhabenen Mittenbereich aufweist.
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