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DE102006004440B4 - Tragbares Hörgerät - Google Patents

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R25/00Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception
    • H04R25/50Customised settings for obtaining desired overall acoustical characteristics
    • H04R25/505Customised settings for obtaining desired overall acoustical characteristics using digital signal processing

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein tragbares Hörgerät, bei dem das Hörgerät aus einem ersten und zumindest einem zweiten Teilmodul besteht, wobei das erste und das zweite Teilmodul Bauelemente des Hörgeräts umfassen, bei dem das erste Teilmodul mit zumindest einem der Bauelemente an einer Ohrmuschel eines Ohrs befestigt ist, bei dem das zweite Teilmodul mit den übrigen Bauelementen hinter dem Ohr oder im Ohr angebracht ist, und bei dem durch ein Verbindungsmodul das erste und das zweite Teilmodul zum Austausch von Informationen verbunden sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein tragbares Hörgerät.
  • Zur Verbesserung der Hörfähigkeit werden Hörgeräte bzw. Hörsysteme eingesetzt. Es können folgende prinzipielle Bauformen von Hörgeräten unterschieden werden:
    • – Hinter-dem-Ohr-Hörgerät
    • – In-dem-Ohr-Hörgerät, und
    • – Hörbrillen.
  • Bei dem Hinter-dem-Ohr-Hörgerät befindet sich das Hörgerät zwischen Ohr und Kopf. Das In-dem-Ohr-Hörgerät wird direkt in der Ohrmuschel getragen. Hörbrillen umfassen in einem oder beiden Stegen einer Brille das Hörsystem, welches beispielsweise als Knochenleitungs-Hörsystem ausgeprägt ist.
  • Mit Hilfe von 1 wird der prinzipielle Aufbau eines Hörgeräts H näher dargestellt. Bei diesem Hörgerät H handelt es sich um ein Hinter-dem-Ohr-Hörgerät, welches im Querschnitt dargestellt ist. Der durch ein Mikrofon M aufgenommene Schall wird mit Hilfe einer analogen oder digitalen Verarbeitungseinheit DSP aufbereitet und einem Lautsprecher L zugeführt. Die Schallwellen des Lautsprechers L werden über einen Schlauch K in das Ohrinnere geführt. Zur Versorgung des Hinter-dem-Ohr-Hörgeräts umfasst das Hörgerät H eine Batterie B. Ferner umfasst das Hörgerät H einen Schalter S, mit dem das Hörgerät beispielsweise ein- und ausgeschaltet oder unterschiedliche Hörprogramme ausgewählt werden können.
  • Bei der Entwicklung neuer Hörgeräte wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass diese versteckt bzw. möglichst unauffällig getragen werden können. Dazu werden die Hörgeräte zum einen in besonders kleinen Bauformen realisiert. Zum anderen werden insbesondere In-dem-Ohr verwendete Hörgeräte farblich an die Hautfarbe derjenigen Person angepasst, die das Hörgerät tragen soll. Die Verkleinerung der Hörgeräte bedingt jedoch, dass eine Betriebszeit, in der mit Hilfe einer einzigen Batterie das Hörgerät betrieben werden kann, reduziert wird, da auch die Bauform der Batterie sehr klein gehalten werden muss, wodurch die Batterie lediglich kleine Energiemengen speichern kann.
  • Aus US 2005/0100185 A1 ist ein Kommunikationsgerät in Form eines Hörgeräts bekannt, das einen Hörknopf, eine hakenförmige Hörvorrichtung und eine flexible Verbindung des Hörknopfs mit der Hörvorrichtung umfasst. Die hakenförmige Hörvorrichtung ist teilweise vor und teilweise hinter dem Ohr angebracht.
  • Somit ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung anzugeben, mit der das Tragen eines Hörgeräts möglichst unauffällig gewährleistet und die Betriebsdauer des Hörgeräts erhöht wird.
  • Diese Aufgabe wird durch den unabhängigen Anspruch gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind den abhängigen Ansprüchen zu entnehmen.
  • Die Erfindung betrifft ein tragbares Hörgerät, bei dem das Hörgerät aus einem ersten und zumindest einem zweiten Teilmodul besteht, wobei das erste und das zweite Teilmodul Bauelemente des Hörgeräts umfassen, bei dem das erste Teilmodul mit zumindest einem der Bauelemente an einer Ohrmuschel eines Ohrs, befestigt ist, bei dem das zweite Teilmodul mit den übrigen Bauelementen hinter dem Ohr oder im Ohr angebracht ist, und bei dem durch ein Verbindungsmodul das erste und das zweite Teilmodul zum Austausch von Informationen und/oder zur Stromversorgung verbunden sind.
  • Durch das erfindungsgemäße Hörgerät mit dem ersten und zweiten Teilmodul wird ermöglicht, dass das erste Teilmodul beispielsweise eine Batterie umfasst und dadurch das zweite Teilmodul mit den übrigen Bauelementen in kleiner und kompakter Form realisiert werden kann. Ferner kann durch die Aufteilung der Bauelemente des Hörgeräts in das erste und in das zweite Teilmodul erreicht werden, dass eine im ersten Teilmodul befindliche Stromversorgung ein großes Volumen und somit eine große Energiemenge speichern kann. Dadurch kann die Be triebszeit, in der die Batterie nicht ausgewechselt werden muss, deutlich erhöht werden.
  • In der vorliegenden Erfindung ist unter einem Befestigen bzw. Anbringen des ersten Teilmoduls jede Art eines Befestigens des ersten Teilmoduls an jeder Stelle der Ohrmuschel ohne Zuhilfenahme weiterer Körperteile zu verstehen. Ein bloßes Anbringen des ersten Teilmoduls zwischen Kopf und Ohrmuschel, wie das zweite Teilmodul in 2, ist dabei nicht als Anbringen an der Ohrmuschel zu verstehen. Ferner kann das erste Teilmodul in Form eines Schmuckstücks ausgeprägt sein. Hierbei bezieht sich dann das Befestigen bzw. Anbringen des ersten Teilmoduls auf eine Befestigungsart des Schmuckstücks.
  • Ferner ist das erste Teilmodul mit einer Klemmverbindung an der Ohrmuschel, mit einer durch die Ohrmuschel durchgeführten Verbindung oder mit einer durch die Ohrmuschel führenden Öffnung eingeklemmt befestigt. Hierdurch kann das erste Teilmodul in unterschiedlicher Art und Weise an der Ohrmuschel angebracht werden.
  • Vorzugsweise ist in dem ersten Teilmodul zumindest als Bauelement eine Batterie integriert. Dadurch wird erreicht, dass dasjenige Bauelement des tragbaren Hörgeräts, welches ein relativ zum Hörgerät großes Volumen benötigt, separat von dem zweiten Teilmodul, welches beispielsweise hinter dem Ohr oder in dem Ohr getragen wird, untergebracht werden kann.
  • Zusätzlich können in dem ersten Teilmodul als weiteres Bauelement ein Schalter zum Steuern des Hörgeräts, ein Mikrofon zum Aufnehmen eines zu verarbeitenden Klangs und/oder eine Verarbeitungseinheit zum Verarbeiten des aufgenommenen Klangs integriert sein. Damit wird zum einen ermöglicht, dass das zweite Teilmodul in einer besonders kleinen Größe realisiert werden kann. Ferner wird die Bedienung des Hörgeräts dadurch erleichtert, dass beispielsweise der Schalter oder die Batterie an einem leicht zugänglichen Ort am Ohr angebracht ist. Damit kann ein Wechseln der Batterie erleichtert werden.
  • Vorzugsweise ist das erste Teilmodul in einer an der Ohrmuschel angebrachten Befestigungseinheit, insbesondere hinter der Ohrmuschel integriert. Dadurch kann das erste Teilmodul in der Befestigungseinheit, beispielsweise in einem Verschluss eines Schmuckstücks, derart am Ohr befestigt werden, dass es für einen außenstehenden Betrachter entweder überhaupt nicht oder nicht als funktioneller Bestandteil des Hörgeräts erkennbar ist.
  • Ferner ist das erste Teilmodul als Bestandteil eines Schmuckstücks integrierbar, wobei zumindest eines der Bauelemente des ersten Teilmoduls teilweise oder vollständig durch das Schmuckstück umhüllt ist. Hierdurch kann erreicht werden, dass zumindest das eine Bauelement des ersten Teilmoduls für einen außenstehenden Betrachter durch die Integration in das Schmuckstück nicht als funktioneller Bestandteil des Hörgeräts erkennbar ist.
  • In einer vorzugsweisen Ausgestaltung kann das zweite Teilmodul mittels des Verbindungsmoduls aus dem Ohr oder hinter dem Ohr hervorholbar sein. Hierdurch wird eine Vereinfachung bei der Bedienung des Hörgeräts erzielt.
  • Die Erfindung und ihre Weiterbildung werden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 schematischer funktioneller Aufbau eines Hörgeräts (Stand der Technik);
  • 2 eine erste Ausführungsvariante, wobei ein erstes Teilmodul des Hörgeräts an einer Verschlussvorrichtung eines Schmuckstücks, welches am Ohrläppchen angehängt wird, integriert ist;
  • 3 eine zweite Ausführungsvariante, wobei das erste Teilmodul des Hörgeräts in einem an das Ohrläppchen angeklemmten Schmuckstück integriert ist;
  • 4 eine dritte Ausführungsvariante, wobei das erste Teilmodul des Hörgeräts durch eine durch das Ohrläppchen führende Öffnung eingeklemmt ist.
  • Elemente mit gleicher Funktion und Wirkungsweise sind in den Figuren mit denselben Bezugszeichen versehen.
  • In der Einleitung wurden verschiedene Bauformen eines Hörgeräts anhand 1 näher erläutert. Dabei umfasst ein Hörgerät H mehrere Bauelemente F1, F2, F3. Diese Bauelemente sind beispielsweise ein Schalter S, eine Batterie B, eine Verarbeitungseinheit DSP, ein Mikrofon M, ein Lautsprecher L und/oder ein Schlauch K. Diese Bauelemente sind zum Austausch von Informationen bzw. zur Stromversorgung miteinander verbunden. Neben den genannten Bauelementen kann ein Hörgerät weitere Bauelemente, wie zum Beispiel ein zweites Mikrofon, umfassen. Einem Fachmann ist die Funktion und Wirkungsweise derartiger Hörgeräte bekannt, so dass darauf nicht näher eingegangen wird.
  • In 2 ist ein erstes Ausführungsbeispiel zu sehen. Dabei ist an einem Ohrläppchen einer Ohrmuschel eines Ohrs beispielhaft ein Schmuckstück mittels eines Ohrsteckers angebracht. Hierbei entspricht der Ohrstecker einer Befestigungseinheit. An dem hinter dem Ohr bzw. dem Ohrläppchen der Ohrmuschel befindlichen Teil des Ohrhalters ist das erste Teilmodul T1 integriert. Dieses erste Teilmodul T1 umfasst zumindest eines der Bauelemente F1 des Hörgeräts. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel beinhaltet das erste Teilmodul T1 zumindest die Batterie F1 = B. Ferner ist hinter der Ohrmuschel ein zweites Teilmodul T2 zu sehen, welches die übrigen Bauelemente F2, F3 des Hörgeräts H umfasst. In 2 ist das zweite Teilmodul T2 bananenförmig als Hinter-dem-Ohr-Hörgerät ausgebildet. Das zweite Teilmodul umfasst diejenigen Bauelemente, welche zum vollständigen Betrieb des Hörgeräts zusammen mit dem bzw. den Bauelementen des ersten Teilmoduls benötigt werden. Im Ausführungsbeispiel gemäß 2 umfasst das zweite Teilmodul T2 die Bauelemente F2, F3, die durch einen Schalter S, eine Verarbeitungseinheit DSP, ein Mikrofon M, einen Lautsprecher L und einen Schlauch K repräsentiert werden.
  • Zum Austausch von Informationen zwischen dem ersten und dem zweiten Teilmodul T1, T2 bzw. zum Versorgen eines oder mehrerer Bauelemente mit Strom sind das erste und das zweite Teilmodul T1, T2 durch ein Verbindungsmodul V verbunden. Das Verbindungsmodul ist im Ausführungsbeispiel gemäß 2 durch eine Drahtverbindung realisiert. Alternativ dazu kann das Verbindungsmodul V durch eine Funkverbindung (nichtdargestellt) realisiert werden, wobei in dem ersten und dem zweiten Teilmodul T1, T2 jeweils ein Sender und/oder ein Empfänger zum Austausch von Informationen vorhanden sein kann. Ferner kann das Verbindungsmodul V unter Verwendung des Induktionsprinzips Energie drahtlos von dem ersten Teilmodul T1 zum zweiten Teilmodul T2 übertragen. Hierbei umfasst das erste Teilmodul neben der Batterie B eine erste Spule, welche ein elektromagnetisches Feld erzeugt. Durch dieses Feld wird mittels einer Induktionsspule im zweiten Teilmodul T2 eine Spannung zum Betrieb der dortigen Bauelemente induziert.
  • Neben dem Bauelement Batterie F1 = B kann das erste Teilmodul T1 weitere Bauelemente des Hörgeräts H, wie zum Beispiel den Schalter S, das Mikrofon M, und/oder die Verarbeitungseinheit DSP umfassen.
  • Ein zweites Ausführungsbeispiel wird anhand der 3 erläutert. Dabei ist am Ohrläppchen der Ohrmuschel ein Schmuckstück angeklemmt, wobei unter einem an der Vorderseite des Schmuckstücks befindlichen Stein eine runde Batterie B, z.B. eine Knopfbatterie, eingearbeitet ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ein Teil der Batterie durch den halbrunden Stein verdeckt, wohingegen ein anderer Teil der Batterie zu sehen und somit frei zugänglich ist. Wie bereits im Ausführungsbeispiel gemäß 2 näher erläutert, ist zwischen dem ersten Teilmodul T1 und dem zweiten Teilmodul T2 eine Verbindung mittels des Verbindungsmoduls V vorhanden. Eine Verwendung eines Aufbaus gemäß 3 ist in der Praxis zweckmäßig, da die Batterie B unter dem Stein des Schmuckstücks herausgezogen und eine neue Batterie B an die gleiche Stelle eingeführt werden kann. Im Schmuckstück sind zum Klemmen der Batterie B Metallkontakte vorhanden. Die Metallkontakte kontaktieren die Batterie elektrisch. Die Verbindung V ist von der Rückseite des Schmuckstücks mit den Metallkontakten elektrisch verbunden. In einer Variante können die Metallkontakte als Metallfedern, z.B. Blattfedern, ausgestaltet sein.
  • Mit Hilfe von 4 wird ein drittes Ausführungsbeispiel näher vorgestellt. Hierbei wird ein Schmuckstück durch eine durch das Ohrläppchen der Ohrmuschel führende Öffnung festgehalten bzw. eingeklemmt. In diesem Schmuckstück ist die Batterie B, beispielsweise eine Knopfbatterie, angebracht. Diese Knopfbatterie dient zur Spannungsversorgung des zweiten Teilmoduls T2. Eine Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Teilmodul T1, T2 wird mittels des Verbindungsmoduls V durchgeführt. In einer alternativen Ausformung kann die Batterie an der Rückseite des Schmuckstücks angebracht sein.
  • Die Erfindung wurde anhand des ersten, zweiten und dritten Ausführungsbeispiels näher dargestellt. Dabei wird das erste Teilmodul T1 am Ohrläppchen der Ohrmuschel in unterschiedlichen Varianten befestigt. Im Allgemeinen ist eine Befestigung des ersten Teilmoduls T1 nicht nur auf die dargestellten Ausführungsbeispiele am Ohrläppchen der Ohrmuschel beschränkt. Vielmehr ist unter einem Anbringen des ersten Teilmoduls T1 jede Art eines Anbringens des ersten Teilmoduls T1 an jeder Stelle der Ohrmuschel ohne Zuhilfenahme weiterer Körperteile zu verstehen. Ein bloßes Anbringen des ersten Teilmoduls zwischen Kopf und Ohr, wie das zweite Teilmodul T2 in 2, ist dabei nicht als Anbringen an der Ohrmuschel zu verstehen.
  • Die Beschreibung der Erfindung wurde mit einem Hinter-dem-Ohr-Hörgerät für das zweite Teilmodul T2 erläutert. Ferner kann auch ein In-dem-Ohr-Hörgeät mit Hilfe der vorliegenden Erfindung realisiert werden. Dabei befindet sich das zweite Teilmodul T2 im Gehörgang, das heißt im Ohr, wobei durch das Verbindungsmodul V eine Verbindung zwischen dem ersten und zweiten Teilmodul T1, T2 geschaffen wird.
  • In den drei Ausführungsbeispielen umfasste das Hörgerät das erste und das zweite Teilmodul. Im Allgemeinen kann das Hörgerät aus dem ersten und einem oder mehreren-zweiten Teilmodulen bestehen. So ist bspw. im ersten Teilmodul die Batterie, im zweiten Teilmodul das Mikrophone und in einem weiteren zweiten Teilmodul die übrigen Bauelemente, wie z.B. der Schalter, integriert. Das erste und die zweiten Teilmodule sind mittels des Verbindungsmoduls verbunden.
  • Ferner ist die Erfindung anhand des rechten Ohrs einer Person erklärt worden. Im Allgemeinen kann die Erfindung auf das linke und/oder das rechte Ohr einer Person oder eines Tiers Anwendung finden.

Claims (6)

  1. Tragbares Hörgerät (H), wobei – das Hörgerät (H) aus einem ersten und zumindest einem zweiten Teilmodul (T1, T2) besteht, wobei das erste und das zweite Teilmodul (T1, T2) Bauelemente (F1, F2, F3) des Hörgeräts (H) umfassen, – das erste Teilmodul (T1) mit zumindest einem der Bauelemente (F1) an einer Ohrmuschel des Ohrs befestigt ist, – das zweite Teilmodul (T2) mit den übrigen Bauelementen (F2, F3) hinter dem Ohr oder im Ohr angebracht ist, – durch ein Verbindungsmodul (V) das erste und die zweiten Teilmodule (T1, T2) zum Austausch von Informationen und/oder zur Stromversorgung zwischen den Teilmodulen verbunden sind, – das erste Teilmodul (T1) mit einer Klemmverbindung an der Ohrmuschel, mit einer durch die Ohrmuschel durchgeführten Verbindung oder mit einer durch die Ohrmuschel führenden Öffnung eingeklemmt befestigt ist.
  2. Tragbares Hörgerät (H) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem ersten Teilmodul (T1) zumindest als Bauelement (F1) eine Batterie (B) integrierbar ist.
  3. Tragbares Hörgerät (H) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem ersten Teilmodul (T1) als weiteres Bauelement (F2, F3) ein Schalter (S) zum Steuern des Hörgeräts (H), ein Mikropho ne (M) zum Aufnehmen eines zu verarbeitenden Klangs und/oder eine Verarbeitungseinheit (DSP) zum Verarbeiten des aufgenommenen Klangs integriert sind.
  4. Tragbares Hörgerät (H) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teilmodul (T1) in einer an der Ohrmuschel angebrachten Befestigungseinheit, insbesondere hinter der Ohrmuschel, integrierbar ist.
  5. Tragbares Hörgerät (H) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teilmodul (T1) als Schmuckstücks erstellbar ist, wobei zumindest eines der Bauelemente (F1) des ersten Teilmoduls (T1) teilweise oder vollständig durch das Schmuckstück umhüllt ist.
  6. Tragbares Hörgerät (H) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass mittels des Verbindungsmoduls (V) das zweite Teilmodul (T2) aus dem Ohr oder hinter dem Ohr hervorholbar ist.
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