DE102006004432A1 - Vorrichtung und Verfahren für ein Gehäuse zur akustischen Isolierung mittels erzwungener Reaktion in einer Ölwanne aus Gussaluminium - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung liefert eine verbesserte Ölwanne, die als Produkt zur Minderung abgestrahlter Geräusche dient. Konkreter betrifft die Erfindung den Fall einer Schallabstrahlung mittels erzwungener Reaktion in einem breiten Frequenzbereich für strukturell feste Motorölwannen aus Gussaluminium. Die verbesserte Ölwanne umfasst eine isolierende Schaumgummischicht, die mit der Ölwanne gekoppelt ist, und eine äußere Barrierenschicht aus Urethan, die mit der isolierenden Schaumgummischicht gekoppelt ist. Die Ölwanne hat Seitenwände, die aus mehreren, unterschiedlich großen flachen Platten bestehen. Die Vibrationsisolierung erfolgt lokal auf den Oberflächen der Ölwanne, nicht an den Befestigungen, die die Ölwanne mit dem Motor verbinden. Das Nettoergebnis ist eine signifikante Reduzierung der Abstrahleffizienz der Ölwanne innerhalb des gewünschten Frequenzbereichs von 2 kHz und darüber.
Description
- TECHNISCHES GEBIET
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf einen Antriebsstrang eines Fahrzeugs. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf ein Verfahren und eine Vorrichtung, um die Geräuschabstrahlung von Motorkomponenten aus Gussaluminium wie zum Beispiel der Ölwanne zu reduzieren.
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG
- Eine typische Ölwanne ist unterhalb eines Zylinderblocks und einer Kurbelwelle eines Verbrennungsmotors platziert. Die Ölwanne ist so ausgebildet, dass sie Öl empfängt, das vom Zylinderblock und der Kurbelwelle und/oder Hauptlagern, die die Kurbelwelle abstützen, abläuft oder auf andere Weise entweicht. Das Öl sammelt sich in einem Sumpf der Ölwanne und wird dann von einer Aufnahmestelle der Ölwanne in ein mit dem Motor verbundenes Schmiersystem gepumpt. Die Ölwanne neigt zu lauten Geräuschen und Vibrationen, die vom Motor ausgehen.
- Herkömmliche Mittel, um abgestrahlten Schall von Motorkomponenten zu mindern, beinhalten ein Dämpfen der Strukturresonanz, eine akustische Absorption von Schall durch Abdeckungen zur akustischen Absorption und eine Isolierung der Motorkomponente von der Quelle für die eingespeiste Vibrationsenergie am Ort der Befestigung.
- Die geeignete Auswahl der effektivsten Lösung kennt man, nachdem bestimmtist, ob das abgestrahlte Geräusch das Ergebnis einer resonanten Reaktion oder erzwungenen Reaktion ist. Eine resonante Reaktion bezieht sich auf die Tendenz eines Systems, auf dieses gerichtete Schwingungsenergie bei den Frequenzen, die mit der Eigenfrequenz des Systems übereinstimmen, mehr als bei anderen Frequenzen zu verstärken; das heißt das System strahlt mehr Geräusch bei den resonanten Frequenzen des Systems ab. Eine erzwungene Reaktion bezieht sich auf ein System, das ein Geräusch in einem breiten Frequenzbereich abstrahlt. Im Gegensatz zur resonanten Reaktion gibt es bei der erzwungenen Reaktion keine dominierende spezifische Abstrahlungsfrequenz.
- Abdeckungen zur akustischen Absorption können bei der Fertigung an Ölwannen nicht implementiert werden, da die für Abdeckungen zur akustischen Absorption genutzten Materialien sich unter der Einwirkung von Salz, Wasser, Steinen, Straßentrümmer aus der Umgebung unter dem Fahrzeug und wegen der unmittelbaren Nähe zu Komponenten des Abgassystems mit hohen Temperaturen innerhalb des zur Verfügung stehenden Einbauraums verschlechtern. Das Verfahren der Befestigungsisolierung der Motorkomponente kann bei Motorölwannen aus Gussaluminium nicht genutzt werden, da sie strukturelle Komponenten sind, die auf Biegekräfte des Antriebsstrangs reagieren müssen.
- ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
- Die vorliegende Erfindung liefert eine verbesserte Ölwanne, die als Produkt zur Minderung abgestrahlter Geräusche dient. Insbesondere betrifft die Erfindung den Fall einer Schallabstrahlung mittels einer erzwungenen Reaktion mit breitem Frequenzbereich für strukturell steife Motorölwan nen aus Gussaluminium. Die Erfindung liefert einen einzigartigen Isolierungsmechanismus, der verhindert, dass die vibrierenden Gussaluminiumplatten an der Ölwanne akustische Energie in breiten höheren Frequenzbereichen abstrahlen.
- Die Vibrationsisolierung erfolgt lokal an den Oberflächen der Ölwanne, nicht an den Befestigungen, die die Ölwanne mit dem Motor verbinden. Das Nettoergebnis ist eine signifikante Reduzierung der Abstrahleffizienz der Ölwanne innerhalb des gewünschten Frequenzbereichs von 2 kHz und darüber.
- Die verbesserte Ölwanne umfasst eine mit der Ölwanne verbundene bzw. gekoppelte isolierende Schicht und eine äußere Barrierenschicht, die mit der isolierenden Schicht gekoppelt ist. In einem anderen Gesichtspunkt der Erfindung weist die Ölwanne Seitenwände auf, die aus mehreren, verschieden großen flachen Platten bestehen, und die isolierende Schicht ist mit den flachen Platten der Seitenwände gekoppelt.
- In einem anderen Gesichtspunkt der Erfindung hat die Ölwanne einen unterschiedlich geformten Boden, der Bodenwände definiert, und auf den Seitenwänden und den Bodenwänden der Ölwanne sind strukturelle Rippen vorgesehen. In einem anderen Gesichtspunkt der Erfindung bestehen die flachen Platten der Ölwanne aus Gussaluminium, besteht die äußere Barriere aus Urethan, und die isolierende Schicht besteht aus Schaumgummi.
- In einem anderen Gesichtspunkt der Erfindung hat die isolierende Schicht eine Dicke von ungefähr 2,00 bis 3,00 Millimeter. In einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung ist die äußere Barriere schmelzbeständig bei Temperaturen bis mindestens ungefähr 149° Celsius (300° Fahrenheit).
- Ein Verfahren zum Mindern von von einer Motorölwanne ausgehenden Geräuschen ist ebenfalls vorgesehen.
- Der optimale Entwurf der vorliegenden Erfindung ist bestimmt durch die ausgewählten Materialeigenschaften, das heißt Durometer, elastischer Modul etc., und die Dicke der isolierenden Schaumgummischicht und der äußeren Barriere aus Urethan.
- Die obigen Merkmale und andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung der besten Verfahren zum Ausführen der Erfindung ohne weiteres ersichtlich, wenn sie in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen vorgenommen wird.
- KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
- Die Erfindung wird im Folgenden beispielhaft anhand der Zeichnung beschrieben, in dieser zeigt:
-
1 eine schematische perspektivische Ansicht einer verbesserten Ölwanne mit einem Gehäuse zur akustischen Isolierung mittels erzwungener Reaktion; -
2 eine schematische fragmentarische Querschnittansicht der verbesserten Ölwanne durch eine Achse A, wie sie in1 gezeigt ist; und -
3 eine graphische Darstellung des Frequenzverhaltens der verbesserten Ölwanne, der den abgestrahlten Schallleistungspegel bei verschiedenen Frequenzen veranschaulicht. - BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
- Es werden eine Vorrichtung und ein Verfahren geschaffen, um abgestrahlte Geräusche von strukturell steifen Motorölwannen aus Gussaluminium zu mindern. In
1 ist eine perspektivische Ansicht einer Ölwanne10 mit einem Gehäuse zur akustischen Isolierung mittels erzwungener Reaktion veranschaulicht. - Die Ölwanne
10 hat eine Innenwand12 und besteht aus mehreren, verschieden großen flachen Platten14 , die deren Seitenwände16 bilden. Die flachen Platten14 vibrieren und strahlen Schall ab. Die flachen Platten14 der Ölwanne10 sind vorzugsweise aus Gussaluminium hergestellt. Andere für die Funktionsweise der Ölwanne geeignete Materialien können ebenfalls verwendet werden. - Die Ölwanne
10 weist einen unterschiedlich geformten Boden18 auf, der Bodenwände definiert. Der Boden18 hat ein höheres Bodenende20 und ein tieferes Bodenende, auch bekannt als der Sumpf22 der Ölwanne. Die Ölwanne10 weist entlang ihren Seitenwänden16 sowie auf dem Boden18 oder Bodenwänden externe strukturelle Rippen24 auf. Die externen strukturellen Rippen24 verleihen Steifigkeit und strukturelle Festigkeit, um den Biegekräften des Antriebsstrangs ausreichend standzuhalten. Die Ölwanne hat einen Ablaufstecker26 , der erlaubt, das im Sumpf22 der Ölwanne gesammeltes Öl durch ihn abläuft. Ansätze28 für Querbolzen des Hauptlagers und Ansätze30 zur Befestigung von Halterungen dienen dazu, das Gebilde der Ölwanne10 zu befestigen. - Eine äußere Barriere
32 aus Urethan, wie durch das gepunktete Muster in1 angegeben, ist durch natürliche Adhäsion mit dem unteren Teil der Seitenwände16 und dem Boden18 der Ölwanne10 verbunden. Die äußere Barriere32 aus Urethan kann bei Umgebungstemperaturen auf die Ölwanne10 gesprüht werden. Die äußere Barriere32 aus Urethan ist beständig gegen hohe Temperaturen und schmelzbeständig bis zu einer Temperatur von mindestens ungefähr 149 °Celsius (300° Fahrenheit). Um die Masse der Ölwanne10 nicht zu erhöhen, wird eine dünne Schicht bevorzugt. In der bevorzugten Ausführungsform besteht die äußere Barriere aus Urethan. Andere, für die Funktionen der äußeren Barriere geeignete Materialien können jedoch ebenfalls verwendet werden. -
2 ist eine schematische fragmentarische Querschnittansicht der Ölwanne10 mit einem Gehäuse zur akustischen Isolierung mittels erzwungener Reaktion durch eine Achse A, wie sie in1 veranschaulicht ist.2 ist nicht maßstabsgerecht gezeichnet. Eine dünne isolierende Schicht34 aus Schaumgummi, die in2 dargestellt ist, ist zwischen der äußeren Barriere32 aus Urethan und der Innenwand12 der Ölwanne10 angeordnet. Die dünne isolierende Schicht34 aus Schaumgummi kann aus einzelnen Stücken bestehen, die mit einem Klebstoff verbunden, aufgetragen, geformt oder direkt auf die Außenfläche36 der Ölwanne10 gesprüht werden. Die dünne isolierende Schicht34 aus Schaumgummi kann einen wesentlichen prozentualen Anteil der Außenfläche36 der Ölwanne10 bedecken, wobei sie die flachen Platten14 aus Gussaluminium bedeckt. Die dünne isolierende Schicht34 aus Schaumgummi kann auf die externen strukturellen Rippen34 oder auch nicht aufgebracht werden. Die äußere Barriere32 aus Urethan ist an der dünnen isolierenden Schicht34 aus Schaumgummi sowie den anderen Oberflächen der Ölwanne10 angebracht, die durch die dünne isolierende Schicht34 aus Schaumgummi nicht bedeckt sein mögen. - Die Ölwanne
10 ist an einen (nicht dargestellten) Motorblockstarr starr angebracht. Sie neigt zu lauten Geräuschen und Vibrationen, die vom Motor stammen. Pfeile E bezeichnen die durch die Befestigungen übertragene Vibrationseinspeisung des Motors, die die Ölwanne10 aufnimmt. Pfeile O bezeichnen den gedämpften Schall der von der Ölwanne10 abgestrahlt wird. Der gedämpfte Schall ist eine Schallabstrahlung mittels einer erzwungenen Reaktion mit breitem Frequenzbereich. Die erzwungene Reaktion bezieht sich auf ein System, das ein Geräusch in einem breiten Frequenzbereich ohne eine dominierende spezifische Abstrahlfrequenz abstrahlt. Die Ölwanne10 ist aufgrund des Energiepegels, der in sie gepumpt wird, "gezwungen" zu reagieren. - Die Ölwanne
10 wird nicht davon abgehalten, zu vibrieren; jedoch wird ein Geräusch, das von der Ölwanne10 abgestrahlt wird, erheblich gedämpft. Die Vibrationsisolierung erfolgt lokal auf den Oberflächen der Ölwanne, nicht an den Befestigungen, die die Ölwanne mit dem Motor verbinden. Das Nettoergebnis ist eine signifikante Reduzierung der Abstrahleffizienz der Ölwanne innerhalb des gewünschten Frequenzbereichs von 2 kHz und darüber. - Die dünne isolierende Schicht
34 aus Schaumgummi und die äußere Barriere32 aus Urethan können jede beliebige Dicke aufweisen, die genutzt werden kann, um die Seitenwände16 und den Boden18 der Ölwanne zu koppeln. Die Dicke der dünnen isolierenden Schicht34 aus Schaumgummi und der äußeren Barriere32 aus Urethan wird vorzugsweise optimiert, um Frequenzen oberhalb 2 Kilohertz zu dämpfen. Die Innenwand12 der Ölwanne10 hat eine typische Dicke von 4,50 mm. In der bevorzugten Ausführungsform hat die äußere Barriere aus Urethan eine ungefähre Dicke von 2,00 mm, während die dünne isolierende Schicht aus Schaumgummi eine Dicke zwischen 2,00 und 3,00 mm hat. - Folglich besteht die Vorrichtung zur Geräuschminderung aus einer Ölwanne
10 , einer isolierenden Schicht34 aus Schaumgummi, die mit der Ölwanne gekoppelt ist, und einer äußeren Barriere32 aus Urethan, die mit der isolierenden Schicht34 aus Schaumgummi gekoppelt ist. Ein signifikanter Teil der Vibrationen mit hoher Frequenz von den Oberflächen der Ölwanne aus Gussaluminium wird durch die dünne isolierende Schicht34 aus Schaumgummi an bestimmten Plattenstellen wegen der ausgewählten Differenzen in den Verbindungsmobilitäten, d.h. der unterschiedlichen Abstrahleffizienzen aufgrund der Materialeigenschaften jeder Komponente, isoliert. - Der optimale Entwurf der vorliegenden Erfindung ist durch die ausgewählten Materialeigenschaften, das heißt Durometer, elastischer Modul etc., und die Dicke der isolierenden Schaumgummischicht
34 und der äußeren Barriere32 aus Urethan bestimmt. - Eine zweiter Vorteil besteht darin, dass die äußere Barriere
32 aus Urethan Energien mit hohen Frequenzen nicht effizient abstrahlt, das heißt sie hat im Vergleich zu Aluminium eine viel geringere Abstrahleffizienz bei hohen Frequenzbändern. Etwaige Energie hoher Frequenz, die durch die Aluminiumölwanne übertragen wird, wird durch die äußere Barriere aus Urethan erheblich weniger wahrscheinlich weiter übertragen. Folglich wird der Schall mit hoher Frequenz, der von der gegen hohe Temperaturen beständigen äußeren Barriere aus Urethan abgestrahlt wird, aufgrund des optimierten Frequenzbereichs seiner Abstrahleffizienz weiter gedämpft. - In
3 ist eine graphische Darstellung des Frequenzverhaltens der vorliegenden Erfindung dargestellt. Das Frequenzverhalten ist das Maß der Reaktion eines beliebigen Systems am Ausgang auf ein Signal unter schiedlicher Frequenz an seinem Eingang.3 veranschaulicht die abgestrahlten Schallleistungspegel für die verbesserte Ölwanne10 bei verschiedenen Frequenzen. Die x-Achse repräsentiert die Eingangsfrequenz in Hertz (Hz), die von 230 Hz bis ungefähr 8000 Hz reicht. Die y-Achse repräsentiert den abgestrahlten Schallleistungspegel in Dezibel Agewichtet (dBA), der von 40 bis 80 dBA reicht. - Eine Linie U repräsentiert das Frequenzverhalten für eine unbehandelte herkömmliche Ölwanne. Eine Linie I repräsentiert die Frequenzverhalten für die verbesserte Ölwanne
10 , wobei eine dünne isolierende Schicht34 aus Schaumgummi mit der Ölwanne gekoppelt ist und eine äußere Barriere32 aus Urethan mit der isolierenden Schicht34 aus Schaumgummi gekoppelt ist. Wie man aus3 erkennen kann, strahlt die verbesserte Ölwanne10 (Linie I) verglichen mit der unbehandelten herkömmlichen Ölwanne (Linie U) viel weniger Geräusch bei Frequenzen jenseits 2000 Hz ab. - In den veranschaulichten Ergebnissen hatte die äußere Barriere aus Urethan eine ungefähre Dicke von 2,00 mm, während die dünne isolierende Schicht aus Schaumgummi eine Dicke zwischen 2,00 und 3,00 mm aufwies. Die Ergebnisse wurden bei Standardbetriebsbedingungen einer Last ermittelt, wobei der Motor bei 2500 Umdrehungen pro Minute drehte und das Motorlast/Arbeit bei 124 Nm lag. Die Basislinie von 0 dBA entspricht 1 pW oder 10–12 W.
- Es wird ein Verfahren zur Geräuschminderung in einem Verbrennungsmotor mit einer Ölwanne
10 geschaffen, wobei eine dünne Schicht34 aus Schaumgummi mit der Ölwanne10 gekoppelt ist und eine äußere Barriere32 aus Urethan mit der dünnen Schicht34 aus Schaumgummi gekoppelt ist. - Obgleich die besten Verfahren zum Ausführen der Erfindung im Detail beschrieben wurden, erkennt der Fachmann für die Technik, auf die sich diese Erfindung bezieht, verschiedene alternative Entwürfe und Ausführungsformen, um die Erfindung innerhalb des Umfangs der beigefügten Ansprüche in die Praxis umzusetzen.
Claims (17)
- Vorrichtung zur Geräuschminderung für einen Verbrennungsmotor, mit: einer Ölwanne; einer mit der Ölwanne gekoppelten isolierenden Schicht; und einer mit der isolierenden Schicht gekoppelten äußeren Barrierenschicht.
- Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Ölwanne Seitenwände aufweist, die aus mehreren, verschieden großen flachen Platten bestehen.
- Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die isolierende Schicht Schaumgummi ist, der mit den flachen Platten der Seitenwände gekoppelt ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Ölwanne einen unterschiedlich geformten Boden aufweist, der Bodenwände definiert; und wobei auf den Seitenwänden und den Bodenwänden der Ölwanne strukturelle Rippen vorgesehen sind.
- Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die flachen Platten der Ölwanne aus Gussaluminium sind.
- Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die äußere Barriere aus Urethan ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die isolierende Schicht aus Schaumgummi ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei die isolierende Schaumgummischicht eine Dicke von ungefähr 2,00 bis 3,00 Millimeter hat.
- Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die äußere Barriere bei Temperaturen bis zu mindestens ungefähr 149°C (300° Fahrenheit) schmelzbeständig ist.
- Verfahren zur Minderung von Geräuschen, die von einer Ölwanne eines Verbrennungsmotors abgestrahlt werden, mit den Schritten: Koppeln einer Schaumgummischicht mit der Ölwanne; und Koppeln einer Urethanschicht mit der Schaumgummischicht.
- Verfahren nach Anspruch 10, ferner mit dem Schritt Versehen der Ölwanne mit Seitenwänden, die aus mehreren, unterschiedlich großen flachen Platten bestehen, bevor die Schichten gekoppelt werden.
- Verfahren nach Anspruch 11, wobei die flachen Platten auf einer Seite der Ölwanne ausgebildet werden und die Schaumgummischicht mit den flachen Platten auf der Seite der Ölwanne gekoppelt wird.
- Verfahren nach Anspruch 11, ferner mit dem Schritt Formen der flachen Platten in eine verschieden geformte Bodenwand mit Seitenwänden; und Versehen der Seiten- und Bodenwände mit strukturellen Rippen.
- Verfahren nach Anspruch 11, wobei die flachen Platten der Ölwanne aus Gussaluminium sind.
- Verfahren nach Anspruch 10, wobei die isolierende Schaumgummischicht eine Dicke von ungefähr 2,00 bis 3,00 Millimeter hat.
- Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Urethanschicht eine äußere Barriere bildet, die bis zu einer Temperatur von mindestens ungefähr 149°C (300° Fahrenheit) schmelzbeständig ist.
- Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Urethanschicht eine Dicke von ungefähr 2,00 Millimeter hat.
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2006
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