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DE102006004400A1 - Navigationssystem, Vorrichtung und Navigationsverfahren - Google Patents

Navigationssystem, Vorrichtung und Navigationsverfahren Download PDF

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DE102006004400A1
DE102006004400A1 DE102006004400A DE102006004400A DE102006004400A1 DE 102006004400 A1 DE102006004400 A1 DE 102006004400A1 DE 102006004400 A DE102006004400 A DE 102006004400A DE 102006004400 A DE102006004400 A DE 102006004400A DE 102006004400 A1 DE102006004400 A1 DE 102006004400A1
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DE
Germany
Prior art keywords
transponder
robot
navigation
navigation system
orientation
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102006004400A
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English (en)
Inventor
Rupert Glaser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Infineon Technologies AG
Original Assignee
Infineon Technologies AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/063Automatically guided
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D1/00Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots
    • G05D1/02Control of position or course in two dimensions
    • G05D1/0206Control of position or course in two dimensions specially adapted to water vehicles

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Abstract

Das Navigationssystem weist ein matrixförmiges Netz von Ortsmarken, die eine räumliche Position angeben, und eine Navigationseinheit auf. Die Navigationseinheit weist ein Lesegerät zum Lesen der mittels der Ortsmarken angegebenen Positionen, eine Ausrichtungs-Messvorrichtung zum Bestimmen der Ausrichtung und eine Recheneinheit zum Berechnen von Fahrinformationen aus den ausgelesenen Informationen und der Ausrichtung auf.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Navigationssystem, eine Vorrichtung und ein Navigationsverfahren.
  • Roboter, wie sie zum Beispiel in der Lagerhaltung verwendet werden, Industrieroboter und Reinigungsroboter müssen sich in ihrer Umgebung orientieren können, um den Weg von einem gegebenen Startpunkt zu einem gegebenen Endpunkt finden zu können.
  • Eine Möglichkeit, einem Roboter die Navigation im Raum, z.B. einem Zimmer oder einer Halle, zu ermöglich ist es, den Raum mit Orientierungsmarken zu versehen, so dass sich der Roboter anhand dieser Orientierungsmarken orientieren kann.
  • Beispielsweise kann die Ausrichtung visuell mittels einer am Roboter angeordneten Kamera verwirklicht werden, oder durch Detektieren des Erdmagnetfeldes oder eines künstlichen Magnetfeldes. Ferner könnte sich der Roboter an einem elektrischen Feld orientieren.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Raum auf dem Boden mit Transpondern auszustatten, so dass der Roboter Positionsdaten auslesen kann, wenn er über diese Transponder hinwegfährt, und seine eigene Fahrtrichtung bestimmen kann. Zum Beispiel kann dieser Raum mit Kacheln ausgelegt sein, die Transponder aufweisen.
  • Die Navigation von Robotern, die zur Orientierung im Boden angeordnete Transponder verwenden, ist jedoch durch ein Problem geprägt. Der Richtungsvektor des Roboters und die Orientierung, d.h. die Ausrichtung, des Transpondersystems, d.h. einem Koordinatensystem das aus einer Mehrzahl von Transpondern aufgebaut ist, im Boden sind unkorreliert. Ein Abgleich, der nötig ist, damit sich der Roboter entlang der Koordinaten-Achsen des durch Transponder gebildeten Koordinatensystems bewegt, kann nur durch Auswertung vieler aufeinander folgender Tags erfolgen. Das kann zu Schwingungsneigung des Regelsystems der Roboternavigation führen. Gerade in kleinen Räumen führt dies zu unbefriedigenden Ergebnissen bei der Navigation.
  • Um dieses Problem zu lösen, erfolgt das Ausregeln bisher, wenn überhaupt, über viele Transponder hinweg. Dazu müssen viele Transponder ausgelesen werden. Die Informationen werden in die Richtungsbestimmung einbezogen und ein Richtungsvektor der Bewegung des Roboters, d.h. der Kurs des Roboters, wird geschätzt. Je mehr Transponder ausgelesen werden, desto genauer kann der Vektor bestimmt werden, wobei jedoch in diesem Fall von dem Roboter eine große Wegstrecke zurückgelegt werden muss, um die entsprechende Anzahl an Transpondern auslesen zu können. Ein engermaschiges Netz von Transpondern ist oft nicht möglich, da mit der Anzahl der Transponder auch die Kosten für das Transponder-Netzwerk steigen.
  • Der Erfindung liegt das Problem zu Grunde, ein zuverlässiges und kostengünstiges Navigationssystem für Roboter zu schaffen, das eine Positions- und Ausrichtungsbestimmung erlaubt und eine Fahrt des Roboters auf ein vorgegebenes Ziel erlaubt.
  • Das Problem wird durch ein Navigationssystem, eine Vorrichtung und ein Navigationsverfahren mit den Merkmalen gemäß den unabhängigen Patentansprüchen gelöst.
  • Ein Navigationssystem weist ein matrixförmiges Netz von Ortsmarken, die eine räumliche Position angeben, und eine Navigationseinheit auf. Hierbei weist die Navigationseinheit ein Lesegerät zum Lesen der mittels der Ortsmarken angegebenen Positionen, eine Ausrichtungs-Messvorrichtung zum Bestimmen der Ausrichtung, und eine Recheneinheit zum Berechnen von Fahrinformationen aus den ausgelesenen Informationen und der Ausrichtung auf.
  • Eine Vorrichtung weist eine Motor- und Lenkeinrichtung, eine Navigationseinheit des Navigationssystems, und eine Fortbewegungsmittel-Steuerungseinheit auf, wobei die Motor- und Lenkeinrichtung von der Fortbewegungsmittel-Steuerungseinheit mittels der von der Navigationseinheit berechneten Fahrinformation gesteuert wird.
  • Ein Navigationsverfahren, weist die Schritte Detektieren einer Ortsmarke, Auslesen der von der Ortsmarke angegebenen Information, Bestimmen der räumlichen Ausrichtung, und Berechnen einer Richtungsinformation auf eine vorgegebene Position zu, auf.
  • Anschaulich kann ein Aspekt der Erfindung darin gesehen werden, dass für ein Navigationssystem, das ein Netz von Ortsmarken und eine Navigationseinheit aufweist, mit dessen Hilfe die Fahrt eines Roboters auf ein vorgegebenes Ziel zu gesteuert werden kann, die Berechnung der notwendigen Richtung beschleunigt wird, indem die Ausrichtung des Roboters von einer Ausrichtungs-Messvorrichtung vorgenommen wird. Beispielsweise kann das Ortsmarkennetz aus einer Mehrzahl von Funktranspondern bestehen, die matrixförmig angeordnet sind, wobei die Ortsinformationen der Funktransponder ausgelesen werden, wenn der Roboter mit der darauf montierten Navigationseinheit über den Funktransponder fährt, und wobei die Ausrichtung des Roboters mittels eines Kompasses festgestellt wird. Somit kann die aktuelle Position aus der Detektion eines der Transponder festgestellt werden und die Ausrichtung des Roboters kann parallel dazu mittels des Kompasses festgestellt werden. Daher sind die Informationen, die zum Festlegen eines "Kurses" des Roboters notwendig sind, vollständig vorhanden, sobald der Roboter mit dem darauf montierten Navigationssystem über nur eine einzige Ortsmarke gefahren ist.
  • Allgemein sind Ortsmarken derart eingerichtet, dass sie mittels optischer (z.B. bei Markierungen an Wänden und/oder auf dem Boden und/oder an der Decke), akustischer (z.B. Ultraschall), oder elektromagnetischer Vorrichtungen (z.B. Sender, die permanent ein elektromagnetisches Signal abstrahlen) detektiert werden können.
  • Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung weist das Navigationssystem, Transponder auf, die als Ortsmarken vorgesehen sind. Als Transponder werden allgemein Vorrichtungen verstanden, die auf ein empfangenes Signal hin eine gespeicherte Information zum Beispiel mittels Radiowellen abstrahlen.
  • Besonders vorteilhaft ist in jedem Transponder eine eindeutige Identifikationsnummer gespeichert, und die Navigationseinheit weist eine Datenbank auf, die jeder Identifikationsnummer die Position des Transponders und die Ausrichtung bezüglich einer festgelegten Hauptrichtung des Transponder-Netzes zuordnet. Somit können die Kosten für das Ortsmarken-Netzwerk reduziert werden, da diese Transponder nicht selbst die Ortsinformation speichern können müssen und somit einfachere Transponder verwendet werden können, die mittels einer eindeutigen Seriennummer identifizierbar sind. Hierbei kann zum Bestimmen der Ortsinformation die Seriennummer eines Transponders ausgelesen werden und die Ortsinformation aus einer Datenbank ermittelt werden, in der jedem Transponder die Ortsinformation zugeordnet ist. Dazu ist es notwendig, dass nach dem Verlegen der Transponder deren Position festgestellt wird und die Position jedes Transponders mit der jeweiligen Seriennummer verknüpft wird.
  • Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist in jedem Transponder die Ausrichtung des Transponders bezüglich einer festgelegten Hauptrichtung des Transponder-Netzes gespeichert, wobei insbesondere die festgelegte Hauptrichtung die Richtung des magnetischen Nordpols ist und die Ausrichtungs-Messvorrichtung ein Kompass ist. Anschaulich liegt der Vorteil dieser Ausgestaltung darin, dass für ein Gebäude mit einer Vielzahl von Räumen in jedem einzelnen Raum ein eigenes Netzwerk von Transpondern verlegt ist, wobei diese Netzwerke weder eine definierte Ausrichtung zu dem Erdmagnetfeld besitzen, noch diese Mehrzahl von Netzwerken untereinander definierte Ausrichtungen besitzen. Somit ist es wichtig, dass die Vorrichtung, die diese Navigationseinheit anwendet, die relative Ausrichtung zwischen zum Beispiel dem Erdmagnetfeld, das mittels eines Kompasses detektiert wird, und dem Transpondernetzwerk bestimmen kann. Somit kann eine größere Flexibilität des Navigationssystems erreicht werden, indem die Vorrichtung ohne weitere Konfiguration in diesen Räumen verwendet werden kann.
  • Insbesondere können RFID (radio frequency identification, Funkerkennung)-Transponder verwendet werden, die eine besonders bevorzugte Form von Funktranspondern sind. RFID-Transponder sind besonders geeignet zum sichtlosen und berührungslosen Auslesen von Informationen. Ferner sind sie kostengünstig herzustellen. Außerdem können sie auf einfache Weise z.B. unter oder in einem Teppich oder in Bodenpaneelen angeordnet werden, um so ein Netzwerk von Ortsmarken zu bilden.
  • Besonders bevorzugt ist die Vorrichtung ein Roboter. Ein Roboter ist allgemein eine Vorrichtung, die eine Aufgabe autonom erfüllt. Insbesondere ist ein Roboter in diesem Zusammenhang eine selbstfahrende Vorrichtung, z.B. zum Durchführen von Reinigungs-, Lagerungs- und Auslieferungsaufgaben.
  • Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung weist die Vorrichtung eine Wegstrecken-Messvorrichtung auf. Die Wegstrecken-Messvorrichtung dient zum Messen der von der Vorrichtung zurückgelegten Distanz. Die zurückgelegte Distanz kann von der Fortbewegungsmittel-Steuerungseinheit beim Steuern des Fahrwerks der Vorrichtung berücksichtigt werden. Beispielsweise kann eine zurückzulegende Strecke mittels der Wegstrecken-Messvorrichtung überwacht werden. Beispielsweise wird nur derjenige Transponder als Zieltransponder akzeptiert, der in einer im Voraus berechneten Entfernung von dem Transponder am Startpunkt der Fahrt angeordnet ist.
  • Ferner ermöglicht es die Wegstrecken-Messvorrichtung, Fahrtinformationen in der Form von Anweisungen wie zum Beispiel "geradeaus, 5 Meter" zu geben. Somit sind auch Positionen präzise erreichbar, an denen kein Transponder angeordnet ist. Folglich kann die Präzision gesteigert werden und die Fehleranfälligkeit verringert werden.
  • Die oben genannten Weiterbildungen des Navigationssystems und der Vorrichtung, die eine Navigationseinheit eines entsprechenden Navigationssystems aufweist, gelten in gleicher Weise auch für das Navigationsverfahren, das auf der Navigationseinheit durchgeführt wird.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren dargestellt und werden im Weiteren näher erläutert.
  • 1 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • 2 stellt ein beispielhaftes Prozessorelement dar.
  • 3 zeigt schematisch einen Roboter.
  • 4 zeigt Informationen zum Berechnen der aktuellen Fahrinformation für den Roboter.
  • Die beschriebenen Figuren dienen nur zur Erklärung der Erfindung und stellen insbesondere keine maßstabsgetreuen Abbildungen des Gegenstands der Erfindung dar.
  • In allen Figuren sind, wo es angebracht ist, gleiche oder identische Bestandteile der Figuren mit dem jeweils gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
  • 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • In 1 ist eine Netzwerk aus einer Mehrzahl von matrixförmig angeordneten Prozessorelementen 100 dargestellt. Ferner ist ein Roboter 200 dargestellt, der sich zwischen diesen Prozessorelementen 100 befindet. Die Spalten und Zeilen der Matrix, in der die Prozessorelemente 100 angeordnet sind, definieren ein Bezugssystem, wobei die Richtung der Spalten der "x"-Richtung 110 entspricht und die Richtung der Zeilen der "y"-Richtung 120. Die x- und y-Richtungen sind senkrecht zueinander orientiert. Wie in 1 gezeigt, liegt der Ursprung dieses Bezugssystems in dem Prozessorelement 100, das in 1 links oben gezeigt ist. Der Pfeil der x-Richtung 110 zeigt daher in 1 von oben nach unten und der Pfeil der y-Richtung 120 zeigt in 1 von links nach rechts mit jeweils ansteigenden Werten. Somit wird ein Bezugssystem geschaffen, mit dem jeder Punkt eines zweidimensionalen Raums eindeutig mittels einer entsprechenden Koordinatenangabe (x, y) bezeichnet werden kann.
  • In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Prozessorelemente 100 in einer Halle oder einem Zimmer auf dem Boden angeordnet. Die Position von Hindernissen und Zielobjekten für den Roboter 200 können mit Hilfe dieses Koordinatensystems genau bezeichnet werden. Typischerweise besteht die Aufgabe eines Roboters 200 darin, von einem Startpunkt zu einem Objekt, z.B. einer Palette, zu fahren, die Palette aufzunehmen und anschließend mit der Palette zu einem Endpunkt zu fahren und dort die Palette abzustellen. Dabei soll sich der Roboter auf einem vorgegebenen Weg bewegen, um nicht mit Hindernissen zusammenzustoßen. Eine andere Aufgabe des Roboters 200 könnte sein, autonom Reinigungsarbeiten am Boden vorzunehmen, wobei vorgegebene Bereiche nicht befahren werden dürfen. Diese "verbotenen" Bereiche sind mittels entsprechender Koordinatenangaben gekennzeichnet.
  • Wie in 1 gezeigt, weist der Roboter 200 gegenüber dem durch das Netzwerk aus Prozessorelementen 100 vorgegebenen Koordinatensystem eine Anfangs-Orientierung auf, die im Allgemeinen unbekannt ist, und die durch den Winkel α 130, der als Ausrichtungswinkel bezeichnet wird, dargestellt ist. Das heißt, die Orientierungsachse des Roboters 200 weist gegenüber einer Bezugsachse des Netzwerkes den Ausrichtungswinkel α 130 auf. Beispielhaft ist in 1 die x-Achse 110 des Netzwerkes als Bezugsachse ausgewählt. Der Ausrichtungswinkel α 130 kann anschaulich auch als der "Kurs" des Roboters 200 bezeichnet werden, der in diesem Beispiel 0° ist, wenn der Roboter nach oben fährt, 90°, wenn er nach rechts fährt, 180°, wenn er nach unten fährt, und 270°, wenn er nach links fährt.
  • 2 stellt ein beispielhaftes Prozessorelement dar.
  • Wie in 2 gezeigt, weist ein Prozessorelement 100, das beispielhaft für die in 1 gezeigten Prozessorelemente ist, eine Steuereinheit 101, eine Speichervorrichtung 102 und eine Antenne 103 auf, die auf einem Substrat angeordnet sind. Das Prozessorelement 100 kann ferner eine nicht dargestellte Batterie aufweisen.
  • Die Steuereinheit 101 kann ein Mikrocontroller oder ähnliches sein, und ist zum Steuern des Prozessorelements 100 eingerichtet. Insbesondere liest die Steuereinheit 101 aus der Speichervorrichtung 102 Informationen aus und gibt sie mittels der Antenne 103 aus, wenn mittels der Antenne 103 ein Lesesignal des Roboters 200 empfangen wird.
  • Besonders vorteilhaft ist das Prozessorelement 100 ein RFID-Transponder, wobei die Energie zum Auslesen und Ausgeben der in dem Transponder gespeicherten Informationen aus dem Lesesignal des Roboters 200 gewonnen wird.
  • Die Speichervorrichtung 102 weist Ortskoordinaten des Prozessorelements 100 auf. Die Ortskoordinaten des Prozessorelements 100 können x- und y-Koordinaten bezüglich des in 1 gezeigten Bezugssystems sein und die Nummer des Raums, in dem das Prozessorelemente-Netzwerk angeordnet ist, so dass die Position eines jeden Prozessorelements 100 eindeutig gekennzeichnet ist. Die Nummer des Raums kann Informationen zum Stockwerk und/oder zum Gebäude aufweisen. Somit wird erreicht, dass sich ein Roboter 200 auch auf der gesamten Fläche eines großen Geländes mit mehreren Gebäuden, die jeweils mehrere Stockwerke mit mehreren Räumen aufweisen, orientieren kann. Alternativ kann in der Speichervorrichtung 102 eine individuelle Seriennummer des jeweiligen Prozessorelements 100 gespeichert sein, wobei eine Datenbank vorgesehen ist, die mittels der Seriennummer jedem Prozessorelement 100 die genaue Position zuordnet. Zum Erstellen der Datenbank muss in diesem Fall die Seriennummer jedes Prozessorelements 100 einmal nach dem Verlegen der Prozessorelemente ausgelesen werden und die Seriennummer der Position des entsprechenden Prozessorelements 100 in einer Datenbank gespeichert werden. Auf einen Schreibprozess nach dem Verlegen der Prozessorelemente zum Speichern der Ortskoordinaten in den Prozessorelementen 100 kann folglich verzichtet werden.
  • 3 zeigt schematisch einen Roboter.
  • Der Roboter 200 weist eine Motor- und Lenkeinrichtung 210 und eine Navigationseinheit 250 auf, wobei die Motor- und Lenkeinrichtung 210 zum Bewegen des Roboters auf einem vorgebbaren Pfad eingerichtet ist. Anschaulich erlaubt die Motor- und Lenkeinrichtung 210 das Vorwärts- und Rückwärtsfahren des Roboters 200 und ein Drehen des Roboters 200, so dass der Roboter 200 auf einen vorgebbaren Zielpunkt hin bewegt werden kann.
  • Die Navigationseinheit 250 ermöglicht eine Orientierung des Roboters 200 im Raum und steuert die Motor- und Lenkeinrichtung 210 entsprechend zum Erreichen eines vorgegebenen Zielpunkts.
  • Die Navigationseinheit 250 weist eine Empfangs- und Sendevorrichtung 251, eine Ausrichtungs-Messvorrichtung 252, eine Recheneinheit 253 und eine Steuerungseinheit 254 auf.
  • Die Empfangs- und Sendevorrichtung 251 ist zum Auslesen von Informationen, die in den Prozessorelementen 100 gespeichert sind, eingerichtet. Insbesondere besteht die Empfangs- und Sendevorrichtung 251 im Wesentlichen aus einer Antenne zum Aussenden eines Lesesignals und zum Empfangen der von dem Prozessorelement 100 ausgesendeten Informationen.
  • Die Ausrichtungs-Messvorrichtung 252 dient zum Erkennen der Ausrichtung des Roboters 200, d.h. zum Messen des Ausrichtungswinkels α 130 bzw. des Kurs des Roboters 200 bezüglich einer vorgegebenen Hauptrichtung des Bezugssystems. Die Ausrichtungs-Messvorrichtung 252 kann ein Kompass sein, wobei die Hauptrichtung des Bezugssystems die Richtung des magnetischen Nordpols ist. Alternativ kann ein Bezugssystem auch durch künstliche elektrische, elektro-magnetische oder magnetische Felder oder durch Schallwellen, wie z.B. Ultraschall, erzeugt werden, wobei die Ausrichtungs-Messvorrichtung 252 entsprechende Sensoren aufweist. Alternativ können auf dem Boden oder an den Wänden optisch detektierbare Symbole angeordnet sein, wobei die Ausrichtungs-Messvorrichtung 252 einen optischen Sensor, d.h. eine Kamera aufweist. Anschaulich ist dieses System mit bekannten Funkfeuern vergleichbar.
  • Die Recheneinheit 253 weist einen Mikroprozessor und eventuell ein nicht dargestelltes Speicherelement auf. Die Recheneinheit 253 ist mit der Empfangs- und Sendevorrichtung 251 gekoppelt und empfängt die von der Empfangs- und Sendevorrichtung 251 ausgelesenen Informationen der Transponder, d.h. der Prozessorelemente 100. Ferner ist die Recheneinheit 253 mit der Ausrichtungs-Messvorrichtung 252 gekoppelt, um den Ausrichtungswinkel α 130 zu empfangen. Aus dem gemessenen Ausrichtungswinkel α 130 des Roboters 200 und den Ortskoordinaten des Prozessorelements 100, die beim Fahren des Roboters 200 über das Prozessorelement 100 mittels der Empfangs- und Sendevorrichtung 251 ausgelesen werden, berechnet die Recheneinheit 253 den Kurs, den der Roboter 200 zu einem vorgegebenen Zielpunkt zu fahren hat.
  • Im Allgemeinen wird der Roboter jedoch nicht den direkten geraden Weg zu dem Zielpunkt fahren können, da sich auf dem Weg Hindernisse befinden. In diesem Fall berechnet die Recheneinheit 253 einen Pfad, der innerhalb eines vorgegebenen Korridors liegt, d.h. der sich an vorgegebenen Fahrwegen im Raum orientiert. Aus den bekannten Ortskoordinaten des Startpunkts und des Zielpunkts kann die Recheneinheit 253 ferner die zurückzulegende Strecke berechnen, die als Kontrolle der gefahrenen Strecke dienen kann.
  • Die Recheneinheit 253 ist ferner mit der Steuereinheit 254 gekoppelt, und gibt Informationen über den berechneten Pfad an diese aus.
  • Die Steuereinheit 254 empfängt die von der Recheneinheit 253 berechneten Pfadinformationen und steuert die Motor- und Lenkeinrichtung 210 so, dass der Roboter 200 dem berechneten Pfad folgt und somit auf diesem Weg den Zielpunkt erreicht.
  • Ferner ist die Recheneinheit 253 mit einer Wegstrecken-Messvorrichtung 220 gekoppelt ist, die die von dem Roboter 200 zurückgelegte Strecke misst. Damit kann die Recheneinheit 253 feststellen, ob der Zielpunkt erreicht ist.
  • Diese Information dient einerseits zur Kontrolle der Position des Roboters 200, wobei in dem Fall, dass sich der Roboter 200 von Prozessorelement 100 zu Prozessorelement 100 bewegt und nach einer vorher berechneten Wegstrecke ein vorbestimmtes Prozessorelement 100 nicht erreicht ist, eine Fehler festgestellt wird. Falls ein Fehler festgestellt wird, kann ein Alarm ausgegeben werden, der Roboter 200 angehalten werden oder automatisch eine Neukalibrierung der aktuellen Position und Orientierung, wie sie nachstehend beschreiben wird, durchgeführt werden.
  • Andererseits ermöglicht eine vorher berechnete Wegstrecke die präzise Ansteuerung des Zielpunkts durch den Roboter 200, auch wenn an genau diesem Punkt kein Prozessorelement 100 angeordnet ist. Damit wird erreicht, dass das Netzwerk aus Prozessorelementen 100 einen großen Maschenabstand aufweisen kann, was die Anzahl von Prozessorelementen 100 auf einer vorgegebenen Fläche verringert und Kosten reduziert.
  • Gemäß dem Navigationsverfahren wird in einem ersten Schritt, wenn die aktuelle Position des Roboters 200 im Allgemeinen noch unbekannt ist, der Roboter 200 entsprechend gesteuert, um geradeaus zu fahren, bis ein Transpondersignal eines Transponders 100 detektiert wird. Während des Betriebs des Roboters 200 wird von dem Roboter, d.h. der Empfangs- und Sendevorrichtung 251, permanent ein Lesesignal ausgesendet. Wenn der Roboter 200 in Antwort auf ein Lesesignal ein Transpondersignal empfängt, werden aus dem Transpondersignal die in dem Transponder 100 gespeicherten Informationen ausgelesen. Wie mit Bezugnahme auf 2 erklärt ist, enthalten diese Informationen Ortsinformationen des Transponders 100, oder die Ortsinformationen können aus den ausgelesenen Informationen mittels einer in der Navigationseinheit 250 vorgespeicherten Datenbank bestimmt werden. Diese Ortsinformationen entsprechen auch der aktuellen Position des Roboters 200. Außerdem wird mittels der Ausrichtungs-Messvorrichtung 252, z.B. des Kompasses, die Ausrichtung des Roboters 200 bestimmt. Aus den bekannten aktuellen Orts- und Ausrichtungsinformationen werden von der Recheneinheit 253 aktuelle Fahrinformationen für den Roboter 200 berechnet. Mittels der Steuereinheit 254 kann der Roboter 200 so gesteuert werden, dass sich der Roboter 200 zu einem vorgegebenen Zielpunkt bewegt.
  • Anhand von 4 werden Rechenschritte zum Berechnen der aktuellen Fahrinformation für den Roboter erklärt.
  • 4 zeigt den allgemeinen Fall, dass das durch das Transpondernetz definierte Bezugssystem nicht mit der Hauptrichtung 300 übereinstimmt. Das ist insbesondere relevant, wenn eine Mehrzahl von Transpondernetzen in verschiedenen Räumen eines Gebäudes angeordnet sind und als Hauptrichtung 300 jeweils die Richtung des magnetischen Nordpols verwendet wird. Ferner muss bei der Verlegung der Prozessorelemente 100 die Richtung des magnetischen Nordpols nicht berücksichtigt werden, wodurch die Verlegung vereinfacht wird.
  • Daher ist ein Transpondernetz, das dem in 1 gezeigten entspricht, gedreht dargestellt. Beispielsweise beträgt in 1 der Winkel zwischen der Achse 300 in Richtung des magnetischen Nordpols, die einen Winkel von 0° definiert, und der x-Achse 110 des Bezugssystems des Transpondernetzes etwa 45°. Der Koordinatenursprung dieses Bezugssystems liegt in dem obersten Transponder 100a des Transpondernetzes, so dass dieser Transponder 100a die Koordinaten (0,0) aufweist. Dieser Transponder 100a wird als Ursprungs-Prozessorelement bezeichnet. Koordinaten werden in der Schreibweise (x-Achsenabschnitt, y-Achsenabschnitt) dargestellt. Der Roboter 200 befindet sich an einem Startpunkt, der mit dem Transponder 100b übereinstimmt, der in 5 ganz unten dargestellt ist. Die Koordinaten dieses Transponders 100b, d.h. die Startkoordinaten, sind (2,2). Der Transponder 100b wird als Startpunkt-Prozessorelement bezeichnet. Der Zielpunkt weist die Koordinaten (0,1) auf. Entsprechend befindet sich der Zielpunkt bei dem Zielpunkt-Prozessorelement 100c. Die Anfangsausrichtung des Roboters, die mittels des Roboterausrichtungswinkels 301 dargestellt ist, beträgt 90°, d.h. der Roboter ist nach rechts gedreht.
  • Der Kurs 302, d.h. die Zielausrichtung des Roboters, die in gerader Linie zu dem Zielpunkt-Prozessorelement 100c führt, wird von der Recheneinheit 253 berechnet durch Kurs = Ausrichtung des Bezugssystems – Richtung des Zielpunkts,wobei
    die Ausrichtung des Bezugssystems, den Winkel zwischen der Achse der Hauptrichtung 300 und der x-Richtung 110 des Transpondernetzes angibt, und
    die Richtung des Zielpunkts 100c, den Winkel zwischen der x-Richtung 110 des Transpondernetzes und der Richtung der Verbindungslinie 303 zwischen dem Startpunkt 100b und dem Zielpunkt 100c angibt.
  • Insbesondere gilt daher in diesem Beispiel:
    Figure 00160001
    yStart, yZiel, xStart und xZiel bezeichnen jeweils die x- bzw. y-Komponenten des Startpunkts 100b und des Zielpunkts 100c.
  • In dem Beispiel ergibt sich daraus ein Kurs 302 von 28°, bzw. der Roboter 200 muss eine Drehung von 62° (90°–28°) im Gegenuhrzeigersinn durchführen, um zum Zielpunkt 100c fahren zu können, wobei in diesem Beispiel vorausgesetzt ist, dass die Abstände zwischen benachbarten Prozessorelementen einer Spalte und benachbarten Prozessorelementen einer Zeile der Matrix der Prozessorelemente gleich sind.
  • Die Entfernung zum Zielpunkt 100c kann hier mit dem Satz von Pythagoras einfach berechnet werden, woraus sich eine zurückzulegende Wegstrecke von √5× Längeneinheit ergibt. Die Längeneinheit entspricht dem Abstand zwischen zwei benachbarten Transponderelementen 100.
  • Diese Berechnung wird während der Fahrt des Roboters 200 wiederholt durchgeführt. Beispielsweise wird die Berechnung für jeden Teilabschnitt des Pfades zum Ziel durchgeführt, wenn der Roboter 200 sich nicht auf geradem Wege dorthin bewegen kann. Alternativ wird immer nur der Weg von einem Prozessorelement 200 zu dem benachbarten Prozessorelement 200 berechnet, bis der Zielpunkt 100c erreicht ist.
  • Es ist daher ein besonderer Vorteil dieses Navigationssystems für Roboter, dass eine Position und Orientierung des Roboters bestimmt werden kann, sobald von der Navigationseinheit ein einziges Transpondersignal empfangen worden ist und die Ortskoordinaten des entsprechenden Transponders ausgelesen werden können, da die Ausrichtung des Roboters mittels eines Kompasses bestimmbar ist. Daraus folgt, dass die Positionsbestimmung umso schneller und präziser erfolgt, je dichter das Netzwerk aus Transpondern 100 angeordnet ist. Da jedoch die Kosten dieses Netzwerks mit der Anzahl der Transponder 100 steigt, muss ein Kompromiss gemacht werden, der der Anwendung gerecht wird.
  • Der Roboter 200 ist ferner eingerichtet, dass er sich anfangs, wenn die genaue Lage der Transponder 200 nicht bekannt ist, selbst kalibriert, d.h. die Navigationseinheit 250 des Roboters 200 führt eine vorgegebene Prozedur aus, um die aktuelle Position zu bestimmen. Die Kalibrierprozedur kann auch während des Betriebs durchgeführt werden, wenn aus einem Vergleich der gefahrenen Wegstrecke und einer aus der Berechnung erwarteten aktuellen Position, wie oben erklärt, eine Abweichung, festgestellt wird.
  • Eine solche Kalibrierprozedur ist notwendig, da die Antenne 251 der Navigationseinheit 250 das Transpondersignal in einem Umfang von bis zu einem halben Meter empfängt. Eine mangelhafte Kalibrierung führt daher dazu, dass sich der Roboter 200 mit einem entsprechenden Abstand von den Prozessorelementen 100 parallel zu dem berechneten Pfad bewegt und somit den Zielpunkt nicht präzise erreicht.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann der Roboter auf einem vorgegebenen Pfad entlang fahren und kontinuierlich die Intensität eines empfangenen Transpondersignals messen, um den Punkt mit der größten Intensität zu bestimmen, der der genauen Position des Transponderelements entspricht. Zu diesem Zweck ist die Antenne 251 zum Bestimmen der Intensität des empfangenen Transpondersignals eingerichtet. Beispielsweise kann der Roboter 200 auf einem spiralenförmigen Pfad fahren, oder auf einem Zick-Zack-Pfad.
  • 100
    Prozessorelement
    100a
    Ursprungs-Prozessorelement
    100b
    Startpunkt-Prozessorelement
    100c
    Zielpunkt-Prozessorelement
    101
    Steuereinheit
    102
    Speichervorrichtung
    103
    Antenne
    110
    x-Richtung
    120
    y-Richtung
    130
    Ausrichtungswinkel α
    200
    Roboter
    210
    Motor- und Lenkeinrichtung
    220
    Wegstrecken-Messvorrichtung
    250
    Navigationseinheit
    251
    Empfangs- und Sendevorrichtung
    252
    Kompass
    253
    Recheneinheit
    254
    Steuerungseinheit
    300
    Hauptrichtung
    301
    Roboterausrichtungswinkel
    302
    Kurs

Claims (12)

  1. Navigationssystem, das aufweist: • ein matrixförmiges Netz von Ortsmarken (100), die eine räumliche Position angeben; und • eine Navigationseinheit (250) mit – einer Empfangs- und Sendevorrichtung (251) zum Lesen der mittels der Ortsmarken (100) angegebenen Positionen; – einer Ausrichtungs-Messvorrichtung (252) zum Bestimmen der Ausrichtung; und – einer Recheneinheit (253) zum Berechnen von Fahrinformationen aus den ausgelesenen Informationen und der Ausrichtung.
  2. Navigationssystem gemäß Anspruch 1, wobei als Ortsmarken (100) Transponder vorgesehen sind.
  3. Navigationssystem gemäß Anspruch 2, wobei in jedem Transponder (100) eine eindeutige Identifikationsnummer gespeichert ist, und die Navigationseinheit (250) eine Datenbank aufweist, die jeder Identifikationsnummer die Position des Transponders (100) und die Ausrichtung bezüglich einer festgelegten Hauptrichtung (300) des Transponder-Netzes zuordnet.
  4. Navigationssystem gemäß einem der Ansprüche 2 oder 3, wobei in jedem Transponder (100) die Position des Transponders (100) und die Ausrichtung bezüglich einer festgelegten Hauptrichtung (300) des Transponder-Netzes gespeichert ist.
  5. Navigationssystem gemäß einem der Ansprüche 3 oder 4, wobei die festgelegte Hauptrichtung (300) die Richtung des magnetischen Nordpols ist und die Ausrichtungs-Messvorrichtung (252) ein Kompass ist.
  6. Navigationssystem gemäß einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei die Transponder (100) RFID-Transponder sind.
  7. Vorrichtung mit • einer Motor- und Lenkeinrichtung (210), • einer Navigationseinheit (250) eines Navigationssystems gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, und • einer Fortbewegungsmittels-Steuerungseinheit (220), wobei die Motor- und Lenkeinrichtung (210) von der Fortbewegungsmittel-Steuerungseinheit (254) mittels der von der Navigationseinheit (250) berechneten Fahrinformation gesteuert wird.
  8. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, wobei die Vorrichtung ein Roboter ist.
  9. Vorrichtung gemäß Anspruch 7 oder 8, die eine Wegstrecken-Messvorrichtung (220) aufweist.
  10. Navigationsverfahren, mit den Schritten: • Detektieren einer Ortsmarke; • Auslesen der von der Ortsmarke angegebenen Information; • Bestimmen der räumlichen Ausrichtung; und • Berechnen einer Richtungsinformation auf eine vorgegebene Position zu.
  11. Verfahren gemäß Anspruch 10, mit den Schritten: Detektieren der Ausrichtung der Ortsmarke bezüglich einer festgelegten Hauptrichtung; und Aktualisieren der Richtungsinformation auf der Basis der Ausrichtung des Transponders.
  12. Verfahren gemäß Anspruch 10 oder 11, wobei eine Distanz zwischen zwei Positionen gemessen wird.
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