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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Funkuhr und insbesondere eine
Funkuhr, die geeignet ist, als Armbanduhr getragen zu werden.
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Eine
Antenne zum Empfangen der Standard-Funkwellen ist für die Funkuhr
unerlässlich,
die ihre Anzeigezeit an Zeitdaten anpasst, indem sie die Zeitdaten
enthaltenden Standard-Funkwellen
empfängt.
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Zum
Zwecke des Empfangens der Standard-Funkwellen durch diese Antenne
mit hoher Empfindlichkeit ist vorgeschlagen worden (in der JP-A-8-307141),
eine schleifenförmige
Antenne im Außenumfang
des Uhrgehäuses
anzuordnen.
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Bei
der in der JP-A-8-307141 vorgeschlagenen Funkuhr kann jedoch die
Kontur oder Größe so groß werden,
dass sich eine Kontur ergibt, die eine gewünschte Größe für die am Handgelenk zu tragende
Funkuhr überschreitet.
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Andererseits
ist auch vorgeschlagen worden (in der JP-A-2002-107463), die Antenne
im Gehäuse unterzubringen.
In der JP-A-2002-107463 ist jedoch das Zifferblatt aus einem Harz
geformt, um die Empfangsempfindlichkeit der im Gehäuse untergebrachten
Antenne zu halten.
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Falls
jedoch das aus einem Harz bestehende Zifferblatt verwendet wird,
wie in der JP-A-2002-107463
vorgeschlagen wird, ist zur Verbesserung des Aussehens eine gestaltende
komplizierte Bearbeitung auf der Oberfläche erforderlich. Diese Anforderung
macht eine Kostenerhöhung
unvermeidlich, wodurch Herstellungsprozess und folglich die Beschaffungszeit
verlängert
werden.
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Die
vorliegende Erfindung ist im Hinblick auf die oben erwähnten Punkte
erarbeitet worden und sieht die Bereitstellung einer Funkuhr vor,
die ein hervorragendes Aussehen haben und den Abfall der Empfindlichkeit
für den
Empfang der Funkwellen minimieren kann, während sie die Größenzunahme
für die
Kontur und höhere
Kosten verhindert.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Zur
Lösung
der oben erwähnten
Aufgabe weist eine Funkuhr gemäß der Erfindung
auf:
ein metallisches Zifferblatt mit einer Öffnung und
eine Empfangsantenne zum Empfangen der die Zeitdaten enthaltenden
Standard-Funkwellen, wobei die Empfangsantenne an der Rückseite
der Öffnung
des Zifferblatts und in einem Gehäuse so positioniert angeordnet
ist, dass sie der Öffnung
gegenüberliegt.
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Die
Funkuhr der Erfindung hat ein aus einem Metall bestehendes Zifferblatt,
so dass es auf einfache Weise mit einem hervorragenden Aussehen
zu niedrigen Kosten verwirklicht werden kann. Außerdem ist bei der Funkuhr
der Erfindung ihre Empfangsantenne im Gehäuse untergebracht, so dass verhindert
werden kann, dass ihre Kontur groß wird. Besonders ist bei der
Funkuhr der Erfindung ihr Zifferblatt so geformt, dass die so Öffnung angeordnet ist,
dass die Funkwellen durch die Öffnung
des Zifferblatts auch dann in das Gehäuse eintreten können, wenn
das Zifferblatt aus einem Metall besteht. Bei der erfindungsgemäßen Funkuhr
ist außerdem
die Empfangsantenne auf der Rückseite
der Öffnung
des Zifferblatts und so positioniert angeordnet ist, dass sie der Öffnung im
Wesentlichen gegenüberliegt. Deshalb
können
die durch die Öffnung
in das Gehäuseinnere
eingetretenen Funkwellen durch die Empfangsantenne zuverlässig empfangen
werden, so dass der Abfall der Empfindlichkeit für den Empfang der Standard-Funkwellen
minimiert werden kann, obwohl das Zifferblatt aus einem Metall besteht.
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In
dieser Beschreibung bedeutet der Satz "die Empfangsantenne ist auf der Rückseite
der Öffnung
des Zifferblatts und so positioniert angeordnet, dass sie der Öffnung im
Wesentlichen gegenüberliegt" typischerweise,
dass die gesamte Empfangsantenne "auf der Rückseite der Öffnung des
Zifferblatts und so positioniert angeordnet ist, dass sie der Öffnung im
Bereich der Öffnung
gegenüberliegt". Gegebenenfalls
kann jedoch ein Abschnitt der Empfangsantenne nicht in der Position
sein, die der Öffnung
gegenüberliegt.
Insbesondere hat die Öffnung des
metallischen Zifferblatts typischerweise eine Ausdehnung, um die
Empfangsantenne in ihrer Gesamtheit an der Position, in der sie
der Öffnung
gegenüberliegt,
auf das Innere der Öffnung
zu beschränken.
Gegebenenfalls kann sich die Empfangsantenne jedoch teilweise außerhalb
des Ausdehnungsbereichs der Öffnung
befinden.
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Die
Empfangsantenne kann jeder beliebige Typ sein, vorausgesetzt, sie
kann die Standard-Funkwellen empfangen, typischerweise ist sie aber
so ausgeführt,
dass eine Spule um einen Magnetkern gewickelt ist.
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Die Öffnung hat
typischerweise eine ebene Form ähnlich
derjenigen der Empfangsantenne, aber sie kann eine ebene Form haben,
die sich von derjenigen der Empfangsantenne unterscheidet. Falls
die Empfangsantenne die Erscheinungsform mit der auf den Magnetkern
gewickelten Spule aufweist, enthält die Öffnung typischerweise
die Empfangsantenne innerhalb ihres Ausdehnungsbereichs. Anstelle
dieser Erscheinungsform kann der Zwischenabschnitt der Empfangsantenne,
in dem die Spule gewickelt ist, teilweise außerhalb des Ausdehnungsbereichs
der Öffnung
angeordnet sein, vorausgesetzt, dass sich die vorstehenden Teile
des Magnetkerns der Empfangsantenne der beiden Enden der Spule innerhalb der
Ausdehnung der Öffnung
befinden. Die Öffnung kann
z. B. an ihren Abschnitten, die den zwei Endabschnitten der Empfangsantenne
gegenüberliegen,
größer sein
und sie kann in ihrem Zwischenbereich eng und schmal sein. Außerdem besteht
die Öffnung
typischerweise aus einem einzigen Abschnitt, aber sie kann aus zwei
oder mehr Abschnitten zusammengesetzt sein, die gegebenenfalls geringfügig voneinander
beabstandet sind.
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Das "Metall" des Zifferblattes
ist gewöhnlich eine
Legierung, es kann aber ein einziges Metall sein. Außerdem ist
das "Metall" ein leitfähiges und leicht
bearbeitbares Material mit einem hervorragenden Aussehen. Weist
das Material jedoch in der Praxis die Leitfähigkeit auf von Metallen auf,
so dass es ein hervorragendes Aussehen hat und leicht bearbeitbar
ist, kann das Zifferblatt durch das Material verwirklicht werden,
das im Allgemeinen nicht als Metall bezeichnet wird.
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In
der Funkuhr der Erfindung kann die Empfangsantenne durch die Öffnung so
freigelegt sein, dass sie direkt sichtbar ist. Gemäß der Funkuhr
der Erfindung ist die Empfangsantenne typischerweise im Gehäuse auf
der Rückseite
der Öffnung
des Zifferblatts in einem Abstand vom Zifferblatt und so positioniert
angeordnet, dass sie der Öffnung
im Wesentlichen gegenüberliegt,
und die Funkuhr weist weiter ein den Zeitablauf anzeigendes Mittel
auf, das im Wesentlichen aus einem nicht metallischen Material besteht
und im Gehäuse
zwischen dem Zifferblatt und der Empfangsantenne zum Anzeigen des
Zeitablaufs im Bereich der Öffnung
angeordnet ist.
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In
dieser Funkuhr "zeigt
das im Gehäuse
zwischen dem Zifferblatt und der Empfangsantenne angeordnete den
Zeitablauf anzeigende Mittel den Zeitablauf im Bereich der Öffnung an", so dass die Öffnung des
Zifferblatts verwendet werden kann, um den Zeitablauf anzuzeigen,
während
es das hervorragende Aussehen auf Grund des metallischen Zifferblatts
beibehält.
Außerdem
besteht in der Funkuhr der Erfindung "das im Gehäuse zwischen dem Zifferblatt
und der Empfangsantenne angeordnete den Zeitablauf anzeigende Mittel
im Wesentlichen aus einem Nichtmetall", so dass die Möglichkeit der Senkung der Empfindlichkeit
für den
Empfang der Funkwellen durch die Öffnung des Zifferblatts durch
das den Zeitablauf anzeigende Mittel minimiert werden kann.
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Bezüglich des
den Zeitablauf anzeigenden Mittels bedeutet hier der Ausdruck "besteht im Wesentlichen
aus einem Nichtmetall",
dass das Hauptmaterial ein solches Nichtmetall ist, das die Durchlassung
der Standard-Funkwellen praktisch nicht behindert. Ein Abschnitt
des den Zeitablauf anzeigenden Mittels kann ein metallisches Material
enthalten, vorausgesetzt, dass das Metall die Durchlassung der Standard-Funkwellen
praktisch nicht behindert.
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In
der Funkuhr der Erfindung kann das den Zeitablauf anzeigende Mittel
ein Zeitinformationen anzeigendes Mittel zum Anzeigen von typischerweise
mindestens einer der Angaben Tag, Datum, Stunde, Minute und Sekunde
enthalten, obwohl die durch die Öffnung
anzuzeigenden Zeichnungen, Bilder oder Muster sich im Laufe der
Zeit ändern
können, sofern
sie den Zeitablauf anzeigen.
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Typischerweise
erstreckt sich in diesem Fall die Empfangsantenne in der Nähe des Innenumfangs
des Gehäuses
bogenförmig
und das Zeitinformationen anzeigende Mittel besteht aus einem sich drehenden
Element.
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Das
sich drehende Element, welches das Zeitinformationen anzeigende
Mittel bildet, kann typischerweise ein kreisförmiger oder ringförmiger Tagesanzeiger,
Datumsanzeiger, Stundenanzeiger oder Minutenanzeiger sein. Beim
Stundenanzeiger kann es sich um einen gewöhnlichen zur Ausführung einer Drehung
für 12
Stunden oder einen 24-Stunden-Zeiger
zur Ausführung
einer Drehung für
24 Stunden handeln.
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Das
den Zeitablauf anzeigende Mittel kann hier aus einem Flüssigkristallfeld
bestehen. In diesem Fall hat das Flüssigkristallfeld vorzugsweise
das Mindestverhältnis
des leitfähigen
Abschnitts, der die Durchlassung der Funkwellen behindert.
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KURZBESCHREIBUNG
DER MEHREREN ANSICHTEN DER ZEICHNUNGEN
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Eine
bevorzugte Form der vorliegenden Erfindung ist in den beiliegenden
Zeichnungen dargestellt; es zeigen:
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1 Funkuhren einer bevorzugten ersten Ausführungsform
der Erfindung und eine beispielhafte Draufsicht in 1A und
eine beispielhafte Schnittansicht in 1B entlang
der Linie IB-IB von 1A (allerdings mit Ausnahme
der Zeigerrichtung);
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2 die Funkuhren der 1 unter
Weglassung des Datumsanzeigers und eine beispielhafte Draufsicht
in 2A und eine beispielhafte Schnittansicht in 2B entlang
der Linie IIB-IIB von 2A (allerdings mit Ausnahme
der Zeigerrichtung);
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3 die Funkuhren der 1 unter
Weglassung des Zifferblatts, des Datumsanzeigers und der Werkplatte
und eine beispielhafte Draufsicht in 3A und
eine beispielhafte Schnittansicht in 3B entlang
der Linie IIIB-IIIB von 3A (allerdings
mit Ausnahme der Zeigerrichtung);
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4 Funkuhren einer bevorzugten zweiten Ausführungsform
der Erfindung und eine beispielhafte Draufsicht ähnlich der 4A der 1 und eine beispielhafte Schnittansicht
in 4B entlang der Linie IVB-IVB von 4A (allerdings
mit Ausnahme der Zeigerrichtung);
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5 Funkuhren einer bevorzugten dritten Ausführungsform
der Erfindung und eine beispielhafte Draufsicht ähnlich der 5A der 1 und eine beispielhafte Schnittansicht
in 5B entlang der Linie VB-VB von 5A (allerdings
mit Ausnahme der Zeigerrichtung); und
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6 Funkuhren einer bevorzugten vierten Ausführungsform
der Erfindung und eine beispielhafte Draufsicht ähnlich der 6A der 1 und eine beispielhafte Schnittansicht
in 6B entlang der Linie VIB-VIB von 6A (allerdings
mit Ausnahme der Zeigerrichtung).
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die
vorliegende Erfindung wird in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
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Die 1 bis 3 zeigen
eine Funkuhr 1 einer ersten bevorzugten Ausführungsform
gemäß der Erfindung.
Die Funkuhr 1 ist in Form einer Armbanduhr mit einem im
Allgemeinen ringförmigen
Gehäuse 10 bereitgestellt,
das auf der Vorderseite eine aus einem diametral kleinen Lochabschnitt 12 gebildete Öffnung 11 und
auf der Rückseite
einen diametral großen Lochabschnitt 13 aufweist.
Ein Glas 2 ist durch eine Dichtung 81 in einem
diametral großen
ringförmigen Nutabschnitt 14 auf
dem offenen Ende des diametral kleinen Lochabschnitts 12 befestigt
und ein Gehäuserücken 3 ist
in das offene Ende 15 des diametral großen Lochabschnitts 13 geschraubt.
Folglich ist im Gehäuse 10 durch
die Umfangswand 16 des Gehäuses 10, das Glas 2 und
den Gehäuserücken 3 eine Kammer 4 gebildet.
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Ein
aus einer metallischen Scheibe bestehendes Zifferblatt 20 ist
auf einem Stufenabschnitt 17 zwischen dem diametral kleinen
Lochabschnitt 12 und dem diametral großen Lochabschnitt 13 platziert und
teilt dadurch die Kammer 4 in eine Kammer 5 auf der
Vorderseite und eine Kammer 6 auf der Rückseite. Das Zifferblatt 20 ist
nicht nur mit einem Mittelloch 21, sondern auch mit einer
bogenförmigen Öffnung 22 versehen.
Die Oberfläche 23 des
Zifferblatts 20 ist zur Zeitanzeige eingeteilt und die Öffnung 22 hat
auf der Umfangskante ihres Mittelabschnitts eine Markierung 24.
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In
der Kammer 6 ist außerdem
eine aus einem Harz bestehende Werkplatte 25 in einem Abstand
in der Dickenrichtung Z vom Zifferblatt 20 angeordnet.
Die Werkplatte 25 ist mit einer bogenförmigen Öffnung 26 wie die
des Zifferblatts 20 versehen. Auf diese Öffnung kann
jedoch verzichtet werden, falls die Werkplatte 25 aus einem
Harz besteht.
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Zwischen
dem Zifferblatt 20 und der Werkplatte 25 sind
ein als auf einer Mittelachse C drehbarer Rotor dienender Datumsanzeiger 27 und
eine Datumsanzeiger-Einstellplatte 28 zum Regulieren der Position
des Datumsanzeigers 27 in der Dickenrichtung angeordnet.
Der als Zeitablauf anzeigendes Mittel oder Zeitinformationen anzeigendes
Mittel dienende Datumsanzeiger 27 besitzt einen Datumsanzeiger 29,
der sich in Umfangsrichtung in einer radialen Position erstreckt,
so dass er der Öffnung 22 des
Zifferblatts 20 gegenüberliegt.
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In
der Kammer 6, die durch die Umfangswand 16 des
Gehäuses 10,
das Zifferblatt 20 und den Gehäuserücken 3 begrenzt ist,
sind eine Knopfbatterie 7, ein Gehwerk 30 und
ein Zeitdaten empfangendes/verarbeitendes Mittel 50 untergebracht.
Die das Gehwerk 30 bildenden elektrischen/elektronischen Teile
und das die Zeitdaten empfangende/verarbeitende Mittel 50 sind
in einer Platine 19 untergebracht. Von den elektrischen/elektronischen
Teilen sind jedoch diejenigen mit großen Gewichten und Größen so getragen,
dass sie in der Werkplatte 25 angebracht oder befestigt
sind. Die Bezugszeichen 7f und 7g kennzeichnen
Plus- und Minus-Elektrodenanschlüsse
für die
Batterie 7 und das Bezugszeichen 19f kennzeichnet
einen Spannungsversorgungsanschluss für den Schaltungsblock der Platine 19.
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Das
Gehwerk 30 enthält
einen Kristalloszillator 31, einen Motor 32, ein
Räderwerkrad 33 und
eine Uhrtreiber-IC (IC: integrated circuit – integrierte Schaltung) 34,
wie in den 3 dargestellt. Der Motor 32 wird
unter der Steuerung des Kristalloszillators 31 und der
IC 34 durch die Batterie 7 angetrieben, wodurch
er das Räderwerkrad 33 drehend
antreibt. Das Räderwerkrad 33 ist
mit den einzelnen Enden einer Mehrzahl sich drehender Achsen 41 gekoppelt, die
sich entlang der Mittelachse C auf der gemeinsamen Achse erstrecken,
und die Zeit anzeigenden Zeiger wie z. B. ein Stundenzeiger 42 und
ein Minutenzeiger 43 sind an den einzelnen anderen Enden
der sich drehenden Achsen 41 angebracht. Der Datumsanzeiger 27 ist
hier durch das (nicht gezeigte) Datumsanzeiger-Antriebsrad mit dem Räderwerkrad 33 verbunden.
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Das
die Zeitdaten empfangende/verarbeitende Mittel 50 enthält eine
Empfangsantenne 51 zum Empfangen der die Zeitdaten enthaltenden
Standard-Funkwellen und einen Empfangs-IC 52 zum Extrahieren
der Zeitdaten aus den von dieser Antenne 51 erhaltenen
Funkwellen. Wie aus den 2 und 3 ersichtlich ist, ist die Empfangsantenne 51 auf der
Werkplatte 25 in einer Position befestigt, in der sie der Öffnung 22 des
Zifferblatts 20 unmittelbar gegenüberliegt, und sie enthält einen
bogenförmigen Magnetkern 53 und
eine auf den Kern 53 gewickelte Spule 54. Typischerweise
liegt die Empfangsantenne 51 vollständig dem Innern der Öffnung 22 des
Zifferblatts 20 gegenüber,
wie aus den 2 ersichtlich ist.
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Bei
der so konfigurierten Funkuhr 1 liegt die Empfangsantenne 51 so
frei, dass ihre Gesamtheit einschließlich Empfangsendeabschnitte 55 und 56 durch
die Öffnung 22 des
Zifferblatts 20 sichtbar ist, falls der Datumsanzeiger 27 fehlt.
Außerdem
besteht bei dieser Funkuhr 1 der Datumsanzeiger 27 aus
einem Harz und behindert die Übertragung
von Funkwellen praktisch nicht, so dass die die Zeitdaten enthaltenden
Standard-Funkwellen von der Empfangsantenne 51 durch den
Datumsanzeiger 27 aus Harz und die Öffnung 22 des metallischen
Zifferblatts 20 zuverlässig
empfangen werden können.
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Außerdem ist
in dieser Funkuhr 1 die Empfangsantenne 51 auf
der Rückseite
der Öffnung 22 des
Zifferblatts 20 durch den Datumsanzeiger 27 vom Blickfeld
des Benutzers verborgen und die Öffnung 22 des
Zifferblatts 20 bildet alternativ den Anzeigebereich zum
Anzeigen des Datums mit dem Datumsanzeiger 27. In der Oberfläche 23 des
Zifferblatts 20 ist der Abschnitt nahe des Umfangskantenabschnitts
der Öffnung 22 mit
der Markierung 24 in einer Pfeilform versehen, so dass
das der Drehposition des Datumsanzeigers 27 entsprechende
Datum durch die Markierung 24 angezeigt wird.
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In
dieser Funkuhr 1 dient deshalb die Öffnung 22 des metallischen
Zifferblatts 20 nicht nur als Übertragungsweg der Funkwellen
zur auf der Rückseite
positionierten Empfangsantenne 51, sondern auch als Anzeigeöffnung für die Datumsanzeige durch
den Datumsanzeiger 27, der zwischen der Empfangsantenne 51 und
dem Zifferblatt 20 positioniert ist. Der Datumsanzeiger 27 aus
Harz zeigt das Datum in der Öffnung 22 an,
während
er die Empfangsantenne 51 vor dem Blickfeld des Benutzers verbirgt.
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In
dieser Funkuhr 1 besteht das Zifferblatt 20 aus
einem Metall, so dass es ein hervorragendes Aussehen hat.
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Das
Zeitinformationen anzeigende Mittel ist hier zwischen dem Zifferblatt 20 und
der Empfangsantenne 51 angeordnet, um die beispielhaft
dargestellten Zeitinformationen nicht nur durch den Datumsanzeiger
27 zum Anzeigen der Datumsinformationen anzuzeigen, sondern auch
durch einen Stundenanzeiger (oder eine Stundenscheibe) zum Anzeigen der
Zeitinformationen oder einen Minutenanzeiger oder einen Sekundenanzeiger
zum Anzeigen der Minuten- oder Sekundeninformationen. Diese Anzeiger bestehen
aus einem nicht leitfähigen
Material wie z. B. einem Harz, die Übertragung von Funkwellen zu ermöglichen,
und sie sind typischerweise zu einer Scheiben- oder Ringform geformt, so
dass sie gemäß den Drehungen
des entsprechenden Abschnitts des Räderwerkrads gedreht werden,
um dadurch die Zeitinformationen der entsprechenden Art durch die Öffnung 22 des
metallischen Zifferblatts 20 anzuzeigen.
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Ein
Beispiel, bei dem das Zeitinformationen anzeigende Mittel aus dem
Stundenanzeiger oder der Stundenscheibe besteht, ist als eine zweite
Ausführungsform
in den 4 dargestellt. In einer Funkuhr 1a der
in den 4 dargestellten zweiten Ausführungsform
sind die gleichen Elemente, Komponenten und Abschnitte wie die der
Funkuhr 1 der ersten Ausführungsform durch identische
Bezugszeichen gekennzeichnet und Komponenten, die im Wesentlichen ähnlich aber
teilweise verschieden sind, sind durch Nachstellen eines Suffixes
a gekennzeichnet.
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Die
Funkuhr 1a ist auf der Rückseite des metallischen Zifferblatts 20 mit
einer aus einem Harz bestehenden Stundenscheibe 60 versehen.
Die Stundenscheibe 60 ist am Rumpfabschnitt der Stundenanzeigewelle
oder des Stundenrads der sich drehenden Zeigerbefestigungsachsen 41 befestigt.
Eine Werkplatte 25a ist mit einem ringförmigen Stützbeinabschnitt 61 versehen,
der am äußeren Umfang
auf der dem Zifferblatt 20 gegenüberliegenden Seite angebracht
ist und sich zum Zifferblatt 20 erstreckt. Der Stützbeinabschnitt 61 kann
auch aus einer Mehrzahl Stützvorsprünge bestehen,
die in Umfangsrichtung in einem Abstand voneinander geformt sind.
Die Stundenscheibe 60 ist in einer durch den Stützbeinabschnitt 61 der
Werkplatte 25 gebildeten kreisförmigen Aussparung 62 locker
befestigt, so dass sie wie der Stundenanzeiger auf der Mittelachse
gedreht wird, während
sich der Rumpfabschnitt des Stundenrads dreht. Die Stundenscheibe 60 hat
am der Öffnung 22 gegenüberliegenden
radialen Abschnitt einen Stundenanzeiger 63 entlang der
Umfangsrichtung. In dieser Funkuhr 1a besteht der Anzeiger
z. B. nur aus dem Minutenzeiger 43. Der Anzeiger kann jedoch
ein Sekundenzeiger oder, falls gewünscht, ein Stundenzeiger zum
Anzeigen der Stunde über
dem Stundenanzeiger sein.
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Die
Stundenscheibe 60 kann hier so durch ein Zwischenrad mit
dem Stundenrad des Räderwerkrads 33 verbunden
sein, dass sie als ein 24-Stunden-Anzeiger eine Umdrehung für 24 Stunden
macht. Außerdem
muss die Stundenscheibe 60 nicht ununterbrochen gedreht
werden, sondern sie kann z. B. auch periodisch jede Stunde gedreht
werden.
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In
dieser Funkuhr 1a besteht das Zifferblatt 20 ebenfalls
aus einem Metall, so dass ihr hervorragendes Aussehen leicht beizubehalten
ist. Nicht nur die Öffnung 22 des
Zifferblatts 20 und die Stundenscheibe 60 aus
Harz stellen den Empfang der Funkwellen durch die Empfangsantenne 51 sicher,
sondern der Stundenanzeiger 63 der Stundenscheibe 60 sorgt
auch für
die Stundenanzeige in der Öffnung 22 des
Zifferblatts 20.
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In
der Funkuhr 1a der 4 braucht
die Scheibe 60 z. B. nicht die Stundenscheibe zu sein, die
eine Umdrehung für
12 oder 24 Stunden ausführt, sondern
sie kann entweder eine Minutenscheibe sein, die eine Umdrehung für 60 Minuten
oder eine Sekundenscheibe, die eine Umdrehung für 60 Sekunden ausführt. Natürlich sind
für die
einzelnen Fälle
Buchstaben oder Markierungen zum Anzeigen von Minuten oder Sekunden
entlang eines Kreises eines Radius der Öffnung 22 des Zifferblatts 20 gegenüberliegend
angebracht. In dem Fall, in dem die Sekundenscheibe eine Drehung
für 60
Sekunden ausführt, können die
Buchstaben z. B. als Markierungen durch verschiedene Zeichnungen
oder Bilder ersetzt werden. In diesem Fall können jede Sekunde andere Bilder
angezeigt werden.
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Die Öffnung 22 des
Zifferblatts 20 ist oben als ein bloßes bogenförmiges Loch beschrieben worden.
In einem solchen Fall kann die Öffnung 22 ein Element
aus einem nicht leitfähigen
und transparenten Material sein wie z. B. eine als ein Fenster befestigte
Glasplatte. In diesem Fall braucht die Glasplatte nicht in der gesamten
bogenförmigen Öffnung 22 einheitlich
transparent zu sein, sondern sie kann in der Position der gegenwärtigen Zeit
transparent sein, wie durch den Pfeil im Zifferblatt 20 angegeben,
und sie kann auf den zwei Seiten die niedrigere Transparenz aufweisen,
je weiter sie von der Position der gegenwärtigen Zeit entfernt ist, oder
sie kann überall
außer der
Position der gegenwärtigen
Zeit undurchsichtig sein. Falls eine solche Glasscheibe vorgesehen
ist, kann der Sekundenanzeiger Bilder aufweisen, die geringfügig abweichende
Pausen machen, so dass sie als ein Film betrachtet werden können, wenn
sie fortwährend
gesehen werden. Die Scheibe 60 braucht hier nicht eine
Umdrehung für
60 Sekunden auszuführen,
sondern sie kann eine Umdrehung für eine kürzere Zeit wie z. B. mehrere
Minuten ausführen.
Je nach Fall kann die Zeit für
eine Umdrehung einstellbar gemacht werden.
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In
der bisherigen Beschreibung ist die Öffnung 22 des Zifferblatts 20 als
eine bogenförmige Form
beschrieben worden, weil die Empfangsantenne 51 bogenförmig ist.
Falls die Empfangsantenne 51 jedoch eine gerade Stabform
aufweist, kann die Öffnung 22 auch
eine rechteckige Form haben. Selbst wenn die Empfangsantenne 51 eine
Form wie die gerade Stabform anders als die bogenförmige Form hat,
kann die Öffnung 22 in
eine solche bogenförmige Form
geformt sein, dass sie zur Anzeige des Tags, des Datums, der Stunde,
der Minute und der Sekunde des Datumsanzeigers, des Tagesanzeigers,
des Stundenanzeigers, des Minutenanzeigers und des Sekundenanzeigers
passt, sofern die Öffnung 22 die Empfangsantenne 51 in
ihrem Bereich enthält.
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Falls
die Öffnung 22 bogenförmig ist,
braucht sie außerdem
keine im Wesentlichen gleiche Breite in ihrer Gesamtheit aufzuweisen,
sondern sie kann an den freiliegenden Endabschnitten der zwei Seiten der
Spule des Kerns 53 gegenüberliegenden Abschnitten auch
breiter sein und sie kann eine relativ dünne Öffnung zwischen den zwei Positionen
aufweisen. In diesem Fall können
weiter geöffnete
Abschnitte auch nur am Zwischenabschnitt zwischen den zwei Abschnitten
gebildet sein, um dadurch den Tag, das Datum, die Stunde, die Minute
und die Sekunde auf einfache Weise anzuzeigen.
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Hier
braucht die Anzeigeplatte für
die Zeitinformationen nicht zwischen dem Zifferblatt 20 und der
Empfangsantenne 51 angeordnet zu sein, sondern die Empfangsantenne 51 kann
auch direkt der Öffnung 22 des
Zifferblatts 20 gegenüberliegen.
Eine Funkuhr 1b dieses Falls ist in den 5 dargestellt.
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In
dieser Funkuhr 1b der dritten Ausführungsform sind die gleichen
Elemente, Komponenten und Abschnitte wie die der Funkuhr 1 der
ersten Ausführungsform
durch identische Bezugszeichen gekennzeichnet und Komponenten, die
im Wesentlichen ähnlich
aber teilweise verschieden sind, sind durch Nachstellen eines Suffixes
b gekennzeichnet.
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In
der Funkuhr 1b der dritten Ausführungsform ist kein Abstand
zwischen einer Werkplatte 25b und dem Zifferblatt 20 vorgesehen
und die Werkplatte 25b ist direkt auf das Zifferblatt 20 aufgelegt.
Folglich liegt die der bogenförmigen Öffnung 26 der
Werkplatte 25b gegenüberliegende
Empfangsantenne 51 auch der bogenförmigen Öffnung 22 des Zifferblatts 20 direkt
gegenüber.
Ein Gehäuse 10b hat
eine entsprechend kleine Dicke in Richtung Z.
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Diese
Funkuhr 1b kann zur Zeit des Funkwellenempfangs wie die
Funkuhr 1 funktionieren. Außerdem ist bei dieser Funkuhr 1b die
Empfangsantenne 51 durch die bogenförmige Öffnung 22 des Zifferblatts 20 und
die bogenförmige Öffnung 26 der Werkplatte 25b sichtbar,
um dem Interesse des Benutzers an der Mechanik zu entsprechen.
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Was
hier zwischen dem Zifferblatt 20 und der Empfangsantenne 51 angeordnet
ist, braucht kein sich drehendes Element wie z. B. die Scheibe zu sein,
sondern es kann ein stillstehendes sein. In einer Funkuhr 1c der
vierten Ausführungsform
sind die gleichen Elemente, Komponenten und Abschnitte wie die der
Funkuhr 1 der ersten Ausführungsform durch identische
Bezugszeichen gekennzeichnet und Komponenten, die im Wesent lichen ähnlich aber teilweise
verschieden sind, sind durch Nachstellen eines Suffixes c gekennzeichnet.
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In
der Funkuhr 1c der in den 6 dargestellten
vierten Ausführungsform
ist eine Flüssigkristall-Anzeigel 70 zwischen
einem Zifferblatt 20c und der Empfangsantenne 51 angeordnet.
In diesem Beispiel hat die Flüssigkristall-Anzeige 70 in
ihrer Gesamtheit eine rechteckige Kontur und ihr Anzeigebereich 71 ist
ebenfalls rechteckig. Der Anzeigebereich 71 enthält einen
Stundenanzeigebereich 72, einen Minutenanzeigebereich 73 und
einen Trennzeichenbereich 74 in der Form ":", der zwischen den zwei Bereichen 72 und 73 positioniert
ist.
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Genauer
gesagt, ist in der Funkuhr 1c eine Werkplatte 25c mit
einer Aussparung 76 mit einer solchen rechteckigen Form
vorgesehen, die im Wesentlichen komplementär zur Kontur der Flüssigkristall-Anzeige 70 ist.
In diesem Beispiel ist die Rückseite
der Flüssigkristall-Anzeige 70 im
Wesentlichen bündig
mit der Rückseite
der Werkplatte 25c, so dass die Empfangsantenne 51 auf
der Rückseite
der Flüssigkristall-Anzeige 70 platziert/befestigt
ist. In der unteren Wand 77 der Aussparung 76 ist
eine Öffnung 26c ausgeformt,
die geringfügig
größer ist
als der Anzeigebereich 71 der Flüssigkristall-Anzeige 70.
Die Öffnung 26c kann
sich in der gleichen Richtung erstrecken wie der Anzeigebereich 71 der
Flüssigkristall-Anzeige 70.
Die Werkplatte 25c kann eine Mehrzahl Schenkelabschnitte 78 an
gewünschten
Abschnitten aufweisen, so dass sie stabil auf dem Zifferblatt 20c platziert
werden kann. Die Schenkelabschnitte 78 können zur
vorderen Fläche
hin in eine Plattenform erweitert sein.
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In
der Funkuhr 1c hat das Zifferblatt 20c eine Öffnung 22c,
die nicht zu einer Bogenform Form sondern zu einer rechteckigen
Form geformt ist. Diese Öffnung 22c hat
eine Größe und eine
Form, die mit denen des Anzeigebereichs 71 der Flüssigkristall-Anzeige 70 identisch
sind, und die Öffnung 22c des
Zifferblatts 20c hat eine Umfangswand, die die Außenkante
des Anzeigebereichs 71 der Flüssigkristall-Anzeige 70 begrenzt.
Die rechteckige Öffnung 22c des
Zifferblatts 20c ist hier so bemessen, dass die Empfangsantenne 51 genau
in sie hineinpasst. Die Öffnung 22c ist
in einer solchen Position ausgebildet, dass die Empfangsantenne 51 bei
Nichtvorhandensein der Flüssigkristall-Anzeige 70 von
der Oberflächenseite
des Zifferblatts 20 aus durch die Öffnung 22c in ihrer
Gesamtheit sichtbar ist. Deshalb sind die Öffnung 26c und die
Aussparung 76 der Werkplatte 25c natürlich über einen
weiteren Bereich geöffnet
als der der Empfangsantenne 51. Die Empfangsantenne 51 braucht
hier nicht bogenförmig
zu sein, sondern sie kann eine an dere Form aufweisen, wie z. B.
eine gerade Form, sofern sie keine Behinderung in der Kammer 6 verursacht.
-
In
dieser Funkuhr 1c enthält
die Flüssigkristall-Anzeige 70 auch
einen kleinen Teil des leitfähigen Abschnitts,
so dass sie ganz allgemein gesagt aus einem nicht leitfähigen Hochpolymermaterial
wie z. B. einem Harz bestehen kann. Die Empfangsantenne 51 kann
deshalb die Funkwellen durch die Öffnung 22c des Zifferblatts 20c und
den Abschnitt der Flüssigkristall-Anzeige 70 sicher
empfangen, so dass sie mit hoher Empfindlichkeit wirken kann. Außerdem kann
die Öffnung 22c des
Zifferblatts 20c für
die Zeitanzeige mit dem Anzeigebereich 71 der Flüssigkristall-Anzeige 70 verwendet
werden, so dass sich der Benutzer an der Zeitanzeige durch die Flüssigkristall-Anzeige 70 zusammen
mit dem hervorragenden Aussehen des metallischen Zifferblatts 20c erfreuen kann.
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In
den dargestellten Beispielen ist die Öffnung 22 in 6-Uhr-Position
angeordnet, sie kann aber in einer anderen Position wie z. B. in
3-, 9- oder 12-Uhr-Position angeordnet sein.