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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verdrängungssteuermechanismus
für einen Kompressor
mit variabler Verdrängung.
Der Verdrängungssteuermechanismus
führt Kühlmittel
von einer Auslassdruckzone einer Steuerdruckkammer zu und liefert
Kühlmittel
von der Steuerdruckkammer zu einer Ansaugdruckzone, wodurch der
Druck in der Steuerdruckkammer gesteuert wird und die Verdrängung des
Kompressors dementsprechend geändert wird.
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Bei
einem Kompressor mit variabler Verdrängung, der eine Steuerdruckkammer
zum Unterbringen einer neigbaren Taumelscheibe hat, wird der Neigungswinkel
der Taumelscheibe verringert, sowie der Druck in der Steuerdruckkammer
erhöht
wird, und erhöht,
sowie der Steuerkammerdruck verringert wird. Wenn der Neigungswinkel
der Taumelscheibe verringert wird, wird der Hub der Kolben verringert,
wodurch die Verdrängung
des Kompressors verringert wird. Wenn der Neigungswinkel der Taumelscheibe erhöht wird,
steigt der Kolbenhub an, was die Verdrängung erhöht.
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Die
Japanische offengelegte Patentveröffentlichung mit der Nr. 2001-153044
offenbart ein Verdrängungssteuerventil,
das einen Zuführdurchgang
zum Zuführen
von Kühlmittel
von einer Auslassdruckzone zu einer Kurbelkammer, die als eine Steuerdruckkammer
dient, öffnet
und schließt.
Das Verdrängungssteuerventil
hat ein Solenoid- und ein Druckfühlgerät, das einen
Druckunterschied zwischen zwei Positionen in der Auslassdruckzone
zum Betätigen
eines Ventilkörpers
fühlt.
Wenn die Kühlmittelströmungsrate
ansteigt, steigt dementsprechend der Druckunterschied zwischen den
zwei Punkten an. Das Druckfühlgerät verwendet
den Anstieg der Druckdifferenz zum Verlagern des Ventilkörpers in
einer Richtung, in der eine Ventilbohrung geöffnet wird. Dies erhöht den Druck
in der Kurbelkammer und verringert daher die Verdrängung. Im
Gegensatz dazu wird die Druckdifferenz zwischen den zwei Punkten
dementsprechend verringert, wenn sich die Kühlmittelströmungsrate verringert. Das Druckfühlgerät verwendet
die Verringerung der Druckdifferenz zum Verlagern des Ventilkörpers in
einer Richtung, in der die Ventilbohrung geschlossen wird. Dies
verringert den Druck in der Kurbelkammer und erhöht daher die Verdrängung.
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Das
Verdrängungssteuerventil
hat ein Solenoid, das eine elektromagnetische Kraft auf den Ventilkörper gegen
die Druckdifferenz aufbringt. Der Öffnungsgrad des Verdrängungssteuerventils
wird durch Ändern
des Werts eines Stroms, der dem Solenoid zugeführt wird (Einschaltdauer),
variiert. Der zugeführte
Stromwert (Einschaltdauer) zu dem Solenoid wird durch eine Steuereinrichtung
bestimmt. Die Steuereinrichtung bestimmt zum Beispiel den zugeführten Stromwert
(Einschaltdauer) zu dem Solenoid gemäß dem Unterschied zwischen
einer festgelegten Soll-Fahrgastzellentemperatur
und einer erfassten Fahrgastzellentemperatur.
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Wenn
der Kompressor mit variabler Verdrängung mit einem Mangel an Kühlmittelgas
betrieben wird, wird die Fahrgastzellentemperatur nie auf die Solltemperatur
verringert. Um diese Situation zu bewältigen, führt die Steuereinrichtung eine
Steuerung zum Maximieren des zugeführten Stromwerts (Einschaltdauer)
zu dem Solenoid (Steuerung zum Maximieren des Neigungswinkels der
Taumelscheibe) aus. Das heißt,
dass der Kompressor mit variabler Verdrängung mit der maximalen Verdrängung betrieben
wird, selbst wenn die Geschwindigkeit der Drehwelle hoch ist und
die Kühlmittelströmungsrate
erhöht
wird. Solch ein Hochgeschwindigkeits- und Großverdrän gungsbetrieb bringt eine große Last
auf den Kompressor auf, insbesondere auf die Taumelscheibe, und
ist deshalb im Hinblick auf die Verlässlichkeit unvorteilhaft. Ebenso
kann der Auslassdruck wegen des Mangels von Kühlmittelgas nicht erhöht werden.
Deshalb verursacht ein Hochgeschwindigkeits- und Großverdrängungsbetrieb mit einer unzureichenden
Menge von Kühlmittelgas
die folgenden Nachteile, zum Beispiel bei einem Kompressor, der einen
Gelenkmechanismus hat, der in der Japanischen offengelegten Patentveröffentlichung
mit der Nummer 2004-108245 offenbart ist. Der Gelenkmechanismus
hat eine Anordnung, bei welcher ein Vorsprung, der in der Taumelscheibe
ausgebildet ist, einfach zwischen einem Paar Vorsprüngen, die
an einer Drehstütze
zum Zulassen, dass die Taumelscheibe sich frei entlang der Axialrichtung
der Drehwelle bewegt, ausgebildet ist, gehalten wird. In diesem
Fall eines Kompressors, der mit solch einem Gelenkmechanismus ausgestattet
ist, kann der Hochgeschwindigkeits- und Großverdrängungsbetrieb verursachen, dass
eine Trägheitskraft
der Kolben die Kompressionsreaktionskraft übersteigt. Als Folge kann der
Neigungswinkel der Taumelscheibe bei dem Maximalverdrängungsbetrieb
einen vorbestimmten Maximalneigungswinkel übersteigen. Wenn der Neigungswinkel
den vorbestimmten Maximalneigungswinkel übersteigt, kann der Kolben
mit der Platte kollidieren, in welcher die Ansaugventilklappen ausgebildet
sind.
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Ebenso
ist ein Hochgeschwindigkeits- und Großverdrängungsbetrieb eines Kompressors
mit variabler Verdrängung
im Hinblick auf die Verlässlichkeit
nicht vorteilhaft, selbst wenn ein hinreichender Betrag des Kühlmittelgases
besteht. Weiter kann eine große
Trägheitskraft
der Kolben verursachen, dass der Neigungswinkel der Taumelscheibe
den vorbestimmten Maximalneigungswinkel im Falle des Gelenkmechanismus,
der in der Japanischen offengelegten Patentveröffentlichung mit der Nr. 2004-108245
offenbart ist, übersteigt, selbst
wenn ein hinreichender Betrag von Kühlmittelgas besteht.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Dementsprechend
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, zu verhindern, dass
ein Kompressor mit variabler Verdrängung mit einer großen Verdrängung betrieben
wird, wenn eine unzureichende Menge von Kühlmittel besteht oder wenn
die Geschwindigkeit des Kompressors hoch ist.
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Um
die vorstehend genannten Aufgaben zu erreichen, stellt die vorliegende
Erfindung einen Verdrängungssteuermechanismus
für einen
Kompressor mit variabler Verdrängung
bereit, der ein Kühlmittel
in einer Ansaugdruckzone komprimiert und das komprimierte Kühlmittel
zu einer Auslassdruckzone liefert. Der Kompressor hat eine Steuerdruckkammer,
einen Zuführdurchgang,
der die Auslassdruckzone mit der Steuerdruckkammer verbindet, und
einen Förderdurchgang,
der die Ansaugdruckzone mit der Steuerdruckkammer verbindet. Der
Verdrängungssteuermechanismus
lässt zu,
dass Kühlmittel in
der Auslassdruckzone der Steuerdruckkammer durch den Zuführdurchgang
zugeführt
wird, und lässt zu,
dass Kühlmittel
in der Steuerdruckkammer der Ansaugdruckzone durch den Förderdurchgang
gefördert
wird, wodurch der Druck in der Steuerdruckkammer zum Steuern der
Verdrängung
des Kompressors eingestellt wird. Der Verdrängungssteuermechanismus hat
eine Ventilbohrung, die einen Teil des Zuführdurchgangs oder des Förderdurchgangs ausbildet,
und einen Ventilkörper
zum Öffnen
und Schließen
der Ventilbohrung. Ein Druckfühlgerät drängt den
Ventilkörper
mit einer Kraft, die einer Druckdifferenz zwischen einer ersten
Position und einer zweiten Position entspricht, welche in der Auslassdruckzone
angeordnet sind. Wenn der Druck in der Ansaugdruckzone unter einen
vorbestimmten Referenzdruck fällt,
erzeugt ein Ver drängungsgerät eine Antriebskraft
zum Verlagern des Ventilkörpers. Wenn
die Ventilbohrung einen Teil des Zuführdurchgangs ausbildet, verlagert
das Verdrängungsgerät den Ventilkörper mit
der Antriebskraft in einer Richtung, in der der Öffnungsgrad der Ventilbohrung
erhöht
wird. Wenn die Ventilbohrung einen Teil des Förderdurchgangs ausbildet, verlagert
das Verdrängungsgerät den Ventilkörper mit
der Antriebskraft in einer Richtung, in der der Öffnungsgrad der Ventilbohrung
verringert wird.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
Merkmale der vorliegenden Erfindung, die für neu erachtet werden, sind
insbesondere in den beigefügten
Ansprüchen
dargelegt. Die Erfindung, zusammen mit deren Aufgaben und Vorteilen, kann
am besten durch Bezugnahme auf die folgende Beschreibung der vorliegend
bevorzugten Ausführungsbeispiele
zusammen mit den begleitenden Zeichnungen verstanden werden, wovon:
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1A eine
seitliche Ansicht im Querschnitt ist, die einen gesamten Kompressor
gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel
der folgenden Erfindung veranschaulicht;
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1B eine
Ansicht im Querschnitt ist, die den Gelenkmechanismus, der in 1A gezeigt
ist, veranschaulicht;
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2A eine
vergrößerte Ansicht
im Querschnitt ist, die das Verdrängungssteuerventil, das in 1A gezeigt
ist, veranschaulicht;
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2B eine
Teilansicht im Querschnitt ist, die das Verdrängungssteuerventil von 2A veranschaulicht;
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3A eine
Ansicht im Querschnitt ist, die ein Verdrängungssteuerventil gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
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3B eine
Teilansicht im Querschnitt ist, die das Verdrängungssteuerventil von 3A veranschaulicht;
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4 eine
seitliche Ansicht im Querschnitt ist, die einen gesamten Kompressor
gemäß einem dritten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
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5A eine
vergrößerte Ansicht
im Querschnitt ist, die das Verdrängungssteuerventil, das in 4 gezeigt
ist, veranschaulicht; und
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5B eine
Teilansicht im Querschnitt ist, die das Verdrängungssteuerventil von 5A veranschaulicht.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Ein
erstes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf die 1A bis 2B beschrieben.
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Wie
in 1A gezeigt ist, ist ein vorderes Gehäusebauteil 12 an
dem vorderen Ende eines Zylinderblocks 11 befestigt. Ein
hinteres Gehäusebauteil 13 ist
an dem hinteren Ende des Zylinderblocks 11 mit einer Ventilplatte 14,
Ventilklappenplatten 15, 16 und einer Halterungsplatte 17,
die dazwischen angeordnet sind, befestigt. Der Zylinderblock 11,
das vordere Gehäusebauteil 12 und
das hintere Gehäusebauteil 13 bilden
ein Gehäuse
eines Kompressors 10 aus.
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Das
vordere Gehäusebauteil 12 und
der Zylinderblock 11 definieren eine Steuerdruckkammer 121.
Das vordere Gehäusebauteil 12 und
der Zylinderblock 11 stützen
drehbar eine Drehwelle 18 mit Radiallagern 19, 20.
Die Drehwelle 18 steht von der Steuerdruckkammer 121 zur
Außenseite
hervor und nimmt eine Leistung von einem Fahrzeugmotor E auf, welcher
eine externe Leistungsquelle ist, nämlich durch eine elektromagnetische
Kupplung (nicht gezeigt).
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Eine
Drehstütze 21 ist
an der Drehwelle 18 fixiert, wobei eine Taumelscheibe 22 an
der Drehwelle 18 gestützt
ist. Es wird ermöglicht,
dass sich die Taumelscheibe 22 bezüglich der Drehwelle 18 neigt
und entlang dieser gleitet.
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Wie
in 1B gezeigt ist, hat die Drehstütze 21 ein Paar Arme 212, 213,
die in Richtung zur Taumelscheibe 22 vorstehen, wobei die
Taumelscheibe 22 ein Paar Vorsprünge 221, 222 hat,
die in Richtung zur Drehstütze 21 hervorstehen.
Die Vorsprünge 221, 222 sind
in einer Aussparung 214 angeordnet, die durch das Paar
Arme 212, 213 festgelegt ist. Die Vorsprünge 221, 222 werden
zwischen dem Paar Armen 212, 213 derart gehalten,
dass sie in der Aussparung 214 beweglich sind. Der Grund
der Aussparung 214 ist derart ausgebildet, dass er eine
Nockenfläche 211 ist,
entlang welcher distale Enden der Vorsprünge 221, 222 gleiten.
Der Eingriff der Vorsprünge 221, 222,
die zwischen den Armen 212, 213 und der Nockenfläche 211 gehalten
werden, lässt
zu, dass die Taumelscheibe 22 bezüglich der Drehwelle 18 neigbar
und drehbar zusammen mit der Drehwelle 18 ist. Die Nockenfläche 211 führt die
Vorsprünge 221, 222 gleitend,
wobei die Drehwelle 18 die Taumelscheibe 22 gleitend
stützt.
Diese Vorgänge
lassen zu, dass sich die Taumelscheibe 22 neigt. Das Paar Arme 212, 213 und
die Vorsprünge 221, 222 bilden einen
Gelenkmechanismus 23 zwischen der Taumelscheibe 22 und
der Drehstütze 21 aus.
Der Gelenkmechanismus 23 koppelt die Taumelscheibe 22 mit der
Drehstütze 21 derart,
dass die Taumelscheibe 22 geneigt werden kann, wobei das
Moment von der Drehwelle 18 zu der Taumelscheibe 22 übertragen werden
kann.
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Wenn
das Zentrum der Taumelscheibe 22 sich in Richtung der Drehstütze 21 bewegt,
erhöht sich
der Neigungswinkel der Taumelscheibe 22. Wenn sie die Taumelscheibe 22 berührt, bestimmt die
Drehstütze 21 den
maximalen Neigungswinkel der Taumelscheibe 22. Die Taumelscheibe
ist bei dem maximalen Neigungswinkel, wenn sie in einer Position
ist, die durch die durchgezogenen Linien in 1A angedeutet
sind. Wenn sie in einer Position ist, die durch die gestrichelten
Linien angegeben sind, ist die Taumelscheibe 22 bei dem
minimalen Neigungswinkel.
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Zylinderbohrungen 111 erstrecken
sich durch den Zylinderblock 11. Jede Zylinderbohrung 111 bringt
einen Kolben 24 unter. Die Drehung der Taumelscheibe 22 wird
in die Hin- und
Herbewegung der Kolben 24 mittels von Schuhen 25 umgewandelt. Daher
bewegt sich jeder Kolben 24 in der entsprechenden Zylinderbohrung 111 hin
und her.
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Eine
Ansaugkammer 131 und eine Auslasskammer 132 sind
in dem hinteren Gehäusebauteil 13 definiert.
Ansaugkanäle 141 sind
in der Ventilplatte 14, der Ventilklappenplatte 16 und
der Halterungsplatte 17 ausgebildet. Auslasskanäle 142 sind
in der Ventilplatte 14 und der Ventilklappenplatte 15 ausgebildet.
Die Ansaugventilklappen 151 sind an der Ventilklappenplatte 15 ausgebildet,
wobei die Auslassventilklappen 161 an der Ventilklappenplatte 16 ausgebildet
sind. Sowie sich jeder Kolben 24 von dem oberen Totpunkt
zu dem unteren Totpunkt (von der rechten Seite zu der linken Seite
gesehen in 1A) bewegt, wird das Kühlmittel
in der Ansaugkammer 131, welche eine Ansaugdruckzone ist,
in die zu gehörige
Zylinderbohrung 111 durch den entsprechenden Ansaugkanal 141 angesaugt,
während
die Ansaugventilklappe 151 gebogen wird. Wenn sich der jeweilige
Kolben 24 von dem unteren Totpunkt zu dem oberen Totpunkt
(von der linken Seite zu der rechten Seite gesehen in 1A)
bewegt, wird das gasförmige
Kühlmittel
in der entsprechenden Zylinderbohrung 111 zu der Auslasskammer 132 ausgelassen,
welche eine Auslassdruckzone ist, nämlich durch den entsprechenden
Auslasskanal 142, während
die Auslassventilklappe 161 gebogen wird. Die Halterungsplatte 17 hat
Halterungen 171, welche den Auslassventilen 161 entsprechen.
Jede Halterung 171 beschränkt den Öffnungsgrad der entsprechenden
Auslassventilklappe 161.
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Ein
Ansaugdurchgang 26 zum Führen des Kühlmittels in die Ansaugkammer 131 und
ein Auslassdurchgang 27 zum Auslassen des Kühlmittels aus
der Auslasskammer 132 sind miteinander durch einen externen
Kühlmittelkreis 28 verbunden.
Ein erster Wärmetauscher 29 zum
Aufnehmen von Wärme
von dem Kühlmittel,
ein Expansionsventil 30 und ein zweiter Wärmetauscher 31 zum Übertragen
der Omgebungswärme
zu dem Kühlmittel
sind in dem externen Kühlkreis 28 angeordnet.
Das Expansionsventil 30 steuert die Strömungsrate des Kühlmittels
in Übereinstimmung
mit Schwankungen der Gastemperatur bei dem Auslass des zweiten Wärmetauschers 31.
Eine Mündung 281 ist
in einem Abschnitt des externen Kühlkreises vorgesehen, der stromabwärts des
Auslassdurchgangs 27 und stromaufwärts des ersten Wärmetauschers 29 ist.
Dieser Abschnitt des externen Kühlkreises
hat einen ersten externen Kühlkreisabschnitt 28A,
der stromaufwärts
der Mündung 281 ist,
und einen zweiten externen Kühlkreisabschnitt 28B,
der stromabwärts
der Mündung 281 ist.
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Ein
elektromagnetisches Verdrängungssteuerventil 32 ist
in dem hinteren Gehäusebauteil 13 eingerichtet.
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Wie
in 2A gezeigt ist, hat das Verdrängungssteuerventil 32 ein
Solenoid 34. Ein fester Eisenkern 35 des Solenoids 34 zieht
einen beweglichen Eisenkern 37 basierend auf einer Erregung durch
Strom an, der einer Spule 36 zugeführt wird. Eine Drängfeder 33 ist
zwischen dem festen Eisenkern 35 und dem beweglichen Eisenkern 37 angeordnet.
Die Drängfeder 33 drängt den
beweglichen Eisenkern 37 in eine Richtung weg von dem festen
Eisenkern 35. Das Solenoid 34 ist einer Stromzuführsteuerung
(Einschaltdauersteuerung bei diesem Ausführungsbeispiel) ausgesetzt,
die durch einen Steuerrechner C ausgeführt wird (siehe 1A). Eine
Betätigungsstange 38 ist
an dem beweglichen Eisenkern 37 fixiert.
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Ein
Gehäuse 39,
das das Verdrängungssteuerventil 32 ausbildet,
hat einen Ventilsitz 40. Eine Ventilbohrung 41 ist
in dem Ventilsitz 40 ausgebildet. Eine Ventilkammer 42 ist
zwischen dem Ventilsitz 40 und dem festen Eisenkern 35 definiert.
Die Ventilbohrung 41 steht mit der Ventilkammer 42 in
Verbindung. Die Ventilkammer 42 ist mit der Steuerdruckkammer 121 über einen
Durchgang 43 verbunden.
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Ein
Ventilkörper 381 ist
einstückig
mit einem Abschnitt der Betätigungsstange 38 ausgebildet,
die in der Ventilkammer 42 angeordnet ist. Ein kleindurchmessriger
Abschnitt 382, der an den Ventilkörper 381 angrenzt,
erstreckt sich durch die Ventilbohrung 41. Ein Raum besteht
zwischen der Umfangsfläche
des kleindurchmessrigen Abschnitts 382 und der Umfangswand
der Ventilbohrung 41. Der Ventilkörper 381 berührt und
trennt sich wahlweise von einer Sitzfläche 401 des Ventilsitzes 40.
Wenn der Ventilkörper 381 die
Sitzfläche 401 berührt, ist
die Ventilbohrung 41 geschlossen. Wenn der Ventilkörper 381 sich
von der Sitzfläche 401 trennt,
ist die Ventilbohrung 41 offen.
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Eine
erste Druckfühlkammer 45 und
eine zweite Druckfühlkammer 46.
sind in dem Gehäuse 39 definiert.
Ein erster Balg 47 fungiert als ein Festlegungsbauteil,
das die erste Druckfühlkammer 45 und die
zweite Druckfühlkammer 46 definiert.
Ein festes Ende des ersten Balgs 47 ist mit einer Stütze 48 gekoppelt,
welche in das Gehäuse 39 gepasst
ist und daran fixiert ist. Ein bewegliches Ende des Balgs 47 berührt den
kleindurchmessrigen Abschnitt 382 der Betätigungsstange 38.
Die Betätigungsstange 38 bewegt
sich zusammen mit dem ersten Balg 47.
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Eine
Trennwand 49 ist in das Gehäuse 49 gepasst und
daran fixiert. Eine Kühlmitteleinführungskammer 50 ist
zwischen der Trennwand und der Stütze 48 definiert.
Die Kühlmitteleinführungskammer 50 ist
mit dem ersten externen Kühlkreisabschnitt 28A durch
einen Druckeinführungsdurchgang 51A verbunden.
Eine Durchgangsbohrung 481 ist in der Stütze 48 ausgebildet.
Die Kühlmitteleinführungskammer 50 ist
mit der ersten Druckfühlkammer 45 durch
die Durchgangsbohrung 481 verbunden.
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Die
erste Druckfühlkammer 45 ist
mit dem ersten externen Kühlkreisabschnitt 28A verbunden, welcher
stromaufwärts
der Mündung 281 ist,
nämlich durch
die Durchgangsbohrung 481, die Kühlmitteleinführungskammer 50 und
den Druckeinführungsdurchgang 51A.
Die zweite Druckfühlkammer 46 ist mit
dem zweiten externen Kühlkreisabschnitt 28B verbunden,
welcher stromabwärts
der Mündung 281 ist,
nämlich
durch einen Druckeinführungsdurchgang 51B.
Das heißt,
dass das Innere der ersten Druckfühlkammer 45 dem Druck
in dem ersten externen Kühlkreisabschnitt 28A ausgesetzt
ist, welcher stromaufwärts
der Mündung 281 ist,
während
das Innere der zweiten Druckfühlkammer 46 dem
Druck in dem zweiten externen Kühlkreisabschnitt 28B ausgesetzt
ist, welcher stromab wärts
der Mündung 281 und
stromaufwärts
des ersten Wärmetauschers 29 ist.
Der Druck in der ersten Druckfühlkammer 45 und der
Druck in der zweiten Druckfühlkammer 46 sind einander
mit dem Balg 47 dazwischen entgegengerichtet.
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Wenn
Kühlmittel
durch den ersten und zweiten externen Kühlkreisabschnitt 28A, 28B strömt, ist der
Druck in dem ersten externen Kühlkreisabschnitt 28A,
welcher stromaufwärts
der Mündung 281 ist, höher als
der Druck in dem zweiten externen Kühlkreisabschnitt 28B,
welcher stromabwärts
der Mündung 281 und
stromaufwärts
des ersten Wärmetauschers 29 ist.
Wenn die Strömungsrate
des Kühlmittels
in dem ersten und zweiten externen Kühlkreisabschnitt 28A, 28B (Auslassdruckzone)
ansteigt, erhöht
sich die Druckdifferenz zwischen den Abschnitten stromaufwärts und
stromabwärts
der Mündung 281.
Wenn sich die Strömungsrate
des Kühlmittels
in dem ersten und zweiten externen Kühlkreisabschnitt 28A, 28B (Auslassdruckzone)
verringert, verringert sich die Druckdifferenz zwischen den Abschnitten stromaufwärts und
stromabwärts
der Mündung 281. Wenn
die Druckdifferenz zwischen den Abschnitten stromaufwärts und
stromabwärts
der Mündung 281 erhöht wird,
wird die Druckdifferenz zwischen der ersten und zweiten Druckfühlkammer 45, 46 erhöht. Wenn
die Druckdifferenz zwischen den Abschnitten stromaufwärts und
stromabwärts
der Mündung 281 verringert
wird, wird die Druckdifferenz zwischen der ersten und der zweiten
Druckfühlkammer 45, 46 verringert.
Die Druckdifferenz zwischen der ersten und zweiten Druckfühlkammer 45, 46 wirkt
als eine Kraft, die die Betätigungsstange 38 in
eine Richtung weg von der Ventilbohrung 41 drängt.
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Die
erste und zweite Druckfühlkammer 45, 46 und
der erste Balg 47 bilden ein Druckfühlgerät 44 aus, das die
Druckdifferenz zwischen dem Druck in dem ersten externen Kühlkreisabschnitt 28A,
welcher stromaufwärts
der Mündung 281 ist, und
dem Druck in dem zweiten externen Kühlkreisabschnitt 28B,
welcher stromabwärts
der Mündung 281 und stromaufwärts des
ersten Wärmetauschers 29 ist, fühlt. Der Öffnungsgrad
der Ventilbohrung 41 wird durch das Gleichgewicht der elektromagnetischen Kraft,
die durch das Solenoid 34 erzeugt wird, die Kraft der Drängfeder 33 und
die Kraft des Druckfühlgeräts 44 bestimmt.
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Das
Druckfühlgerät 44 erhält den Druck
bei der ersten Position (dem externen Kühlkreisabschnitt 28A)
und den zweiten Druck bei einer zweiten Position (dem zweiten externen
Kühlkreisabschnitt 28B)
in der Auslassdruckzone (dem ersten und zweiten externen Kühlkreisabschnitt 28A, 28B)
und begrenzt die Position der Betätigungsstange 38,
das heißt,
die Position des Ventilkörpers 381 gemäß der Druckdifferenz
zwischen dem Druck bei der ersten Position und dem Druck bei der
zweiten Position. Das heißt,
dass das Druckfühlgerät 44 den
Ventilkörper 381 mit
einer Kraft drängt,
die der Druckdifferenz zwischen der ersten Position und der zweiten
Position entspricht, welche in der Auslassdruckzone angeordnet sind.
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Der
Steuerrechner C, der in 1A gezeigt ist,
führt eine
Stromzuführsteuerung
(Einschaltdauersteuerung) für
das Solenoid 34 des Verdrängungssteuerventils 32 aus.
Wenn ein Klimaanlagenschalter 52 an ist, führt der
Steuerrechner C dem Solenoid 34 Strom zu. Wenn der Klimaanlagenschalter 52 aus
ist, hält
der Steuerrechner C die Zufuhr des Stroms an. Der Steuerrechner
C ist mit einem Fahrgastzellentemperaturfestlegegerät 53 und
einer Fahrgastzellentemperaturerfassungseinrichtung 54 verbunden.
Wenn der Klimaanlagenschalter 52 an ist, steuert der Steuerrechner
C den Strom, der dem Solenoid 34 zugeführt wird, basierend auf dem
Unterschied zwischen einer Soll-Fahrgastzellentemperatur, die durch
das Fahrgastzellentemperaturfestlegegerät 53 festge legt wird,
und der Temperatur, die durch die Fahrgastzellentemperaturerfassungseinrichtung 54 erfasst
wird. Der Ventilöffnungsgrad
der Ventilbohrung 41 wird verringert, sowie die Einschaltdauer
erhöht
wird.
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Wenn
die Ventilbohrung 41 offen ist, wie in 2B gezeigt
ist, wird das Kühlmittel
in dem zweiten externen Kühlkreisabschnitt 28B zu
der Steuerdruckkammer 121 durch einen Zuführdurchgang 55 geleitet,
der den Druckeinführungsdurchgang 51B, die
zweite Druckfühlkammer 46,
die Ventilbohrung 41, die Ventilkammer 42 und
den Durchgang 43 hat. Wenn die Ventilbohrung 41 geschlossen
ist, wie in den 1A und 2A gezeigt
ist, wird das Kühlmittel
in dem zweiten externen Kühlkreisabschnitt 28B nicht
zu der Steuerdruckkammer 121 durch den Zuführdurchgang 55 geleitet.
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Die
Steuerdruckkammer 121 ist mit der Ansaugkammer 131 durch
einen Förderdurchgang 56 verbunden.
Das Kühlmittel
in der Steuerdruckkammer 121 kann zu der Ansaugkammer 131 durch
den Förderdurchgang 56 strömen. Der
Druck in der Steuerdruckkammer 121 wird durch die Zufuhr
von Kühlmittel
zu der Steuerdruckkammer 121 von der Auslasskammer 132 durch
den Auslassdurchgang 27, den ersten und zweiten externen
Kühlkreisabschnitt 28A, 28B und
den Zuführdurchgang 55 und
durch die Förderung
von Kühlmittel
zu der Ansaugkammer 131 von der Steuerdruckkammer 121 durch
den Förderdurchgang 56 eingestellt.
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Wie
in 2A gezeigt ist, sind eine erste Druckkammer 57 und
eine zweite Druckkammer 58 in dem Gehäuse 39 definiert.
Die erste Druckkammer 57 und die zweite Druckkammer 58 sind
durch einen zweiten Balg 59 definiert. Ein festes Ende
des zweiten Balgs 59 ist an eine Endwand 60 gekoppelt,
welche ein Teil des Gehäuses 39 ist.
Ein bewegliches Ende des zweiten Balgs 59 ist an eine Übertragungsstange 61 fixiert.
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Die Übertragungsstange 61 erstreckt
sich durch die Trennwand 49 und steht in die erste Druckfühlkammer 45 von
der Durchgangsbohrung 481 hervor.
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Das
Innere der ersten Druckkammer 57 wird nahezu bei einem
Vakuum gehalten. Eine Drängfeder 62 ist
in der ersten Druckkammer 57 untergebracht. Die Drängfeder 62 drängt den
zweiten Balg 59 in einer Richtung, was verursacht, dass
die Übertragungsstange 61 sich
der Ventilbohrung 41 annähert (eine Richtung, in der
sich der zweite Balg 59 aufweitet). Die zweite Druckkammer 58 steht
mit der Ansaugkammer 131 durch einen Durchgang 63 in Verbindung,
wobei die zweite Druckkammer 58 dem Druck in der Ansaugkammer 131 (Ansaugdruck)
ausgesetzt ist. Das heißt,
dass das Innere der zweiten Druckkammer 58 dem Druck in
der Ansaugdruckzone ausgesetzt ist. Der Druck in der zweiten Druckkammer 58 und
die Federkraft (Druck) der Drängfeder 62 in
der ersten Druckkammer 57 sind einander mit dem zweiten
Balg 59 dazwischenliegend entgegengerichtet.
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Der
zweite Balg 59 bringt eine Kraft zum selbsttätigen Ausdehnen
hervor, die gegen den Druck (Ansaugdruck) in der zweiten Druckkammer 58 wirkt.
Wenn der Ansaugdruck verringert wird, neigt die Übertragungsstange 61 dazu,
sich in Richtung der Ventilbohrung 41 zu bewegen. Das heißt, dass
die Übertragungsstange 61 den
ersten Balg 47 berührt,
welcher ein Teil des Druckfühlgeräts 44 ist, und
zum Ausdehnen des ersten Balgs 47 wirkt, wenn der Ansaugdruck
sich verringert.
-
Wie
in der 2B gezeigt ist, wird bei einem Zustand,
bei dem die Ventilbohrung 41 des Verdrängungssteuerventils 32 offen
ist, das Kühlmittel
in der Auslasskammer 132 zu der Steuerdruckkammer 121 durch
den Zuführdurchgang 55 geleitet.
Das Kühlmittel
in der Steuerdruckkammer 121 strömt zu der Ansaugkammer 131 durch
den Förderdurchgang 56. Jedoch
ist bei dem Zustand, bei dem die Ventilbohrung 41 offen
ist, der Druck in der Steuerdruckkammer 121 hoch, wobei
der Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 kleiner als der
Maximalneigungswinkel ist.
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Wenn
die Ventilbohrung 41 des Verdrängungssteuerventils 32 geschlossen
ist, wie in den 1A und 2A gezeigt
ist, wird das Kühlmittel
in der Auslasskammer 132 nicht zu der Steuerdruckkammer 121 durch
den Zuführdurchgang 55 geleitet. Das
Kühlmittel
in der Steuerdruckkammer 121 strömt zu der Ansaugkammer 131 durch
den Förderdurchgang 56.
Daher ist bei einem Zustand, bei dem die Ventilbohrung 41 geschlossen
ist, der Druck in der Steuerdruckkammer 121 niedrig, wobei
der Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 maximal ist. Bei diesem
Zustand ist der Hub von jedem Kolben 24 maximal, wobei
die Verdrängung
des Kompressors 10 dementsprechend maximal ist.
-
Ein
Fall, bei dem der Kompressor mit variabler Verdrängung 10 bei einer
hohen Geschwindigkeit mit der geschlossenen Ventilbohrung 41 betrieben wird,
wird nun diskutiert. Wenn dieser Zustand fortgesetzt wird, verringert
sich der Druck des Kühlmittels, das
durch den zweiten Wärmetauscher 31 (den Druck
in der Ansaugdruckzone) durchgegangen ist. Dies verringert den Druck
in der zweiten Druckkammer 58. Dementsprechend zeigt der
zweite Balg 59 eine Tendenz, sich auszudehnen. Wenn der
Druck in der Ansaugdruckzone kleiner oder gleich einem vorbestimmten
Referenzdruck Po ist, bewegt die Übertragungsstange 61 die
Betätigungsstange 38 (den Ventilkörper 381)
gegen die elektromagnetische Kraft des Solenoids 34, wie
in 2B gezeigt ist, wodurch die Ventilbohrung 41 geöffnet wird.
Dies verursacht, dass das Kühlmittel
in dem zweiten externen Kühlkreisabschnitt 28B in
die Steuerdruckkammer 121 durch den Zuführdurchgang 55 strömt. Als
Folge wird der Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 in Richtung
des minimalen Neigungswinkels verlagert. Dies verhindert, dass der
Kompressor mit variabler Verdrängung 10 mit
einer großen
Verdrängung
betrieben wird, während
er bei einer hohen Geschwindigkeit betrieben wird.
-
Wenn
eine Situation einer unzureichenden Menge von Kühlmittel auftritt, verringert
der Mangel des Kühlmittels
den Druck in der Ansaugdruckzone. Wenn der Druck in der Ansaugdruckzone
kleiner oder gleich dem vorbestimmten Referenzdruck Po ist, bewegt
die Übertragungsstange 61 die
Betätigungsstange 38 (den
Ventilkörper 381)
gegen die elektromagnetische Kraft des Solenoids 34, wodurch die
Ventilbohrung 41 geöffnet
wird. Als Folge wird der Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 in
Richtung des minimalen Neigungswinkels verlagert. Dies verhindert,
dass der Kompressor mit variabler Verdrängung 10 mit einer
großen
Verdrängung
bei einem Zustand betrieben wird, bei dem eine Menge des Kühlmittels
unzureichend ist.
-
Der
Referenzdruck Po wird in Anbetracht eines Falls bestimmt, bei dem
die Gesamtmenge des Kühlmittels
kleiner als die erforderliche Menge des Kühlmittels ist, und einem Fall,
bei dem der Kompressor mit variabler Verdrängung 10 bei einer
hohen Geschwindigkeit mit der geschlossenen Ventilbohrung 41 betrieben
wird. Zum Beispiel wird der unterste Wert des Ansaugdruckbereichs,
der das Verlässlichkeitserfordernis
des Kompressors mit variabler Verdrängung 10 erfüllt, als
der Referenzdruck Po festgelegt. Die erste Druckkammer 57,
die zweite Druckkammer 58, der zweite Balg 59,
die Übertragungsstange 61 und
die Drängfeder 62 bilden
ein Verdrängungsgerät 64 aus.
Das Verdrängungsgerät 64 öffnet die
Ventilbohrungen 41, wenn der Druck in der Ansaugdruckzone
kleiner oder gleich dem Referenzdruck Po wird. Die Übertragungsstange 61 ist
eine Verdrängungsübertra gungseinrichtung,
die die Verdrägung
des zweiten Balgs 59, der als ein Verdrängungsbauteil dient, zu dem
Ventilkörper 381 durch den
ersten Balg 47, der als ein Festlegungsbauteil dient, überträgt. Das
Verdrängungsgerät 64 ist
in dem Verdrängungssteuerventil 32 eingerichtet.
-
Das
erste Ausführungsbeispiel
stellt die folgenden Vorteile bereit.
- (1-1)
Wenn der Druck in der Ansaugkammer 131 (die Ansaugdruckzone)
unter den vorbestimmten Referenzdruck Po fällt, bewegt die Übertragungsstange 61 des
Verdrängungsgeräts 64 den
Ventilkörper 381 weg
von der Ventilbohrung 41, wodurch der Öffnungsgrad der Ventilbohrung 41 in dem
Verdrängungssteuerventil 32 erhöht wird. Dies
erhöht
die Menge des Kühlmittels,
das von dem zweiten externen Kühlmittelkreisabschnitt 28B (der
Auslassdruckzone) zu der Steuerdruckkammer 121 geleitet
wird. Dementsprechend wird der Druck in der Steuerdruckkammer 121 erhöht, wobei
die Verdrängung
des Kompressors 10 verringert wird. Deshalb wird verhindert,
dass der Kompressor 10 mit einer großen Verdrängung betrieben wird, wenn
eine unzureichende Menge von Kühlmittel
besteht oder wenn die Geschwindigkeit des Kompressors hoch ist.
- (1-2) Das Verdrängungsgerät 64 ist
in dem Verdrängungssteuerventil 32 eingerichtet.
Bei der Anordnung, bei der das Verdrängungsgerät 64 in dem Verdrängungssteuerventil 32 eingerichtet
ist, kann das Verdrängungsgerät 64 und
das Verdrängungssteuerventil 32 als
eine einzige Komponente gehandhabt werden. Deshalb ist die Einrichtung
des Verdrängungsgeräts 64 und
des Verdrängungssteuerventils 32 in
dem Kompressor mit variabler Verdrängung 10 leichter
als in einem Fall, bei dem das Verdrängungsgerät 64 und das Verdrän gungssteuerventil 32 getrennt
in dem Kompressor 10 eingerichtet sind.
- (1-3) Bei dem Gelenkmechanismus 23 sind die Vorsprünge 221, 222,
die an der Taumelscheibe 22 ausgebildet sind, einfach zwischen
den Armen 212, 213, die an der Drehstütze 21 ausgebildet sind,
gehalten, wodurch zugelassen wird, dass die Taumelscheibe 22 sich
frei bezüglich
der Axialrichtung der Drehwelle 18 bewegt. Deshalb kann
insbesondere bei dem Kompressor mit variabler Verdrängung 10,
der den Gelenkmechanismus 23 verwendet, ein Großverdrängungsbetrieb mit
einer unzureichenden Menge von Kühlmittel oder
bei einer Hochgeschwindigkeit verursachen, dass der Neigungswinkel
der Taumelscheibe 22 in dem Maximalverdrängungsbetriebszustand
den vorbestimmten Maximalneigungswinkel übertrifft. Die vorliegende
Erfindung, die das Verdrängungsgerät 64 verwendet,
ist insbesondere geeignet für den
Kompressor mit variabler Verdrängung 10, welcher
den Gelenkmechanismus 23 hat.
-
Ein
zweites Ausführungsbeispiel
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die 3A und 3B beschrieben.
Gleiche Bezugszeichen werden für
jene Komponenten verwendet, welche die Gleichen sind wie die entsprechenden
Komponenten des ersten Ausführungsbeispiels. Die
Stütze 48A,
die den ersten Balg 47 stützt, ist gleitend in das Gehäuse 39 eingesetzt.
Eine Durchgangsbohrung 482 ist in der Stütze 48A ausgebildet. Die
erste Druckfühlkammer 45 steht
mit der Kühlmitteleinführungskammer 50 durch
die Durchgangsbohrung 482 in Verbindung. Eine Übertragungsstange 61A,
die als eine Verdrängungsübertragungseinrichtung
dient, erstreckt sich durch die Trennwand 49 und kann mit
der Stütze 48A in
Berührung
stehen. Die erste Druckkammer 57, die zweite Druckkammer 58, der
zweite Balg 59, die Übertragungsstange 61A und die
Drängfeder 62 bilden
ein Ver drängungsgerät 64A aus,
welches in dem Verdrängungssteuerventil 32A eingerichtet
ist.
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Wenn
der Druck der Ansaugdruckzone kleiner oder gleich als der vorbestimmte
Referenzdruck Po ist, bewegt die Übertragungsstange 61A die
Stütze 48A weg
von der Trennwand 49, wie in der 3B gezeigt
ist, so dass der erste Balg 47 zusammen mit der Stütze 48A bewegt
wird. Dementsprechend wird die Betätigungsstange 38 (der
Ventilkörper 381)
gegen die elektromagnetische Kraft des Solenoids 34 bewegt,
wobei die Ventilbohrung 41 geöffnet wird, so dass das Kühlmittel
in dem zweiten externen Kühlkreisabschnitt 28B in
die Steuerdruckkammer 121 durch den Zuführdurchgang 55 strömt. Als
Folge wird der Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 in Richtung
des minimalen Neigungswinkels verlagert. Dies verhindert, dass der
Kompressor mit variabler Verdrängung 10 mit
einer großen
Verdrängung
betrieben wird, wenn eine unzureichende Menge von Kühlmittel
besteht oder wenn die Geschwindigkeit des Kompressors hoch ist.
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Das
zweite Ausführungsbeispiel
stellt die gleichen Vorteile wie das erste Ausführungsbeispiel bereit.
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Ein
drittes Ausführungsbeispiel
wird nun unter Bezugnahme auf die 4, 5A und 5B beschrieben.
Gleiche Bezugszeichen werden für jene
Komponenten verwendet, welche die Gleichen sind wie jene der entsprechenden
Komponenten des ersten Ausführungsbeispiels.
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Wie
in 4 gezeigt ist, ist ein Paar Führungsbohrungen 215 in
der Drehstütze 21 ausgebildet,
wobei ein Paar Führungsstifte 65 an
der Taumelscheibe 22 ausgebildet ist. Die Führungsstifte 65 sind gleitend
in die Führungsbohrungen 215 gepasst.
Der Eingriff der Führungsstifte 65 mit
den Umfangsflächen
der Führungsbohrungen 215 lässt zu,
dass die Taumelscheibe 22 sich bezüglich der Drehwelle 18 neigt
und zusammen mit der Drehwelle 18 dreht. Die Umfangsflächen der
Führungsbohrungen 215 führen die
Führungsstifte 65 gleitend,
wobei die Drehwelle 18 die Taumelscheibe 22 gleitend
stützt.
Diese Vorgänge
lassen zu, dass die Taumelscheibe 22 geneigt wird. Die
Führungsbohrungen 215 und
die Führungsstifte 65 bilden
einen Gelenkmechanismus 23A aus, der die Taumelscheibe 22 mit
der Drehstütze 21 derart
koppelt, dass die Taumelscheibe 22 geneigt werden kann
und dass ein Moment übertragen
werden kann.
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Wie
in 5A gezeigt ist, ist eine Ventilbohrung 41A eines
Verdrängungssteuerventils 32B mit einer
Ventilkammer 66 verbunden. Ein Ventilkörper 67 ist in der
Ventilkammer 66 untergebracht. Der Ventilkörper 67 ist
mit dem ersten Balg 47 verbunden. Die Ventilkörper 67 ist
an einem kleindurchmessrigen Abschnitt 383 einer Betätigungsstange 38A befestigt, so
dass der Ventilkörper 67 sich
zusammen mit der Betätigungsstange 38A bewegt.
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Die
Ventilkammer 66 steht mit der Steuerdruckkammer 121 durch
einen Durchgang 68 in Verbindung, wobei die Ventilbohrung 41A mit
der Ansaugkammer 131 durch einen Durchgang 69 in
Verbindung steht. Der Durchgang 68, die Ventilkammer 66,
die Ventilbohrung 41A und der Durchgang 69 bilden
einen Förderdurchgang 70 zum
Auslassen des Kühlmittels
in die Steuerdruckkammer 121 zu der Ansaugkammer 131 aus.
Die Auslasskammer 132 (Auslassdruckzone) und die Steuerdruckkammer 121 stehen
miteinander durch einen Zuführdurchgang 71 in
Verbindung, der in den 5A und 5B gezeigt
ist.
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Der
Steuerrechner C steuert den Strom, der dem Solenoid 34 zugeführt wird,
basierend auf der Differenz zwischen einer Soll-Fahrgastzellentemperatur,
die durch das Fahrgastzellentemperaturfestlegegerät 53 festgelegt
wird, und der Tem peratur, die durch die Fahrgastzellentemperaturerfassungseinrichtung 54 erfasst
wird. Der Ventilöffnungsgrad
der Ventilbohrung 41A wird erhöht, sowie das Einschaltdauer
erhöht
wird.
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Wie
in 5B gezeigt ist, strömt bei einem Zustand, bei dem
die Ventilbohrung 41A geschlossen ist, das Kühlmittel
in der Steuerdruckkammer 121 nicht zu der Ansaugkammer 131 durch
den Förderdurchgang 70.
Das Kühlmittel
in der Auslasskammer 132 wird zu der Steuerdruckkammer 121 durch
den Zuführdurchgang 71 geleitet.
Deshalb ist bei einem Zustand, bei dem die Ventilbohrung 41A geschlossen
ist, der Druck in der Steuerdruckkammer 121 hoch und der
Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 ist kleiner als der
maximale Neigungswinkel.
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Bei
einem Zustand der 4 und 5A ist die
Ventilbohrung 41A des Verdrängungssteuerventils 32B maximal
geöffnet,
so dass das Kühlmittel
in der Steuerdruckkammer 121 zu der Ansaugkammer 131 durch
den Förderdurchgang 70 strömt. Das
Kühlmittel
in der Auslasskammer 132 wird zu der Steuerdruckkammer 121 durch
den Zuführdurchgang 71 geleitet.
Jedoch ist bei einem Zustand, bei dem die Ventilbohrung 41A maximal
geöffnet
ist, der Druck in der Steuerdruckkammer 121 niedrig und
der Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 ist maximal. Bei diesem
Zustand ist der Hub von jedem Kolben 24 maximal, wobei
dementsprechend die Verdrängung des
Kompressors 10 maximal ist.
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Wenn
der Druck in der Ansaugkammer 131 niedriger oder gleich
dem vorbestimmten Referenzdruck Po ist, bewegt die Übertragungsstange 61 den Ventilkörper 67 in
Richtung einer Position zum Schließen der Ventilbohrung 41A,
wodurch die Ventilbohrung 41A geschlossen wird. Als Folge
wird der Neigungswinkel der Taumelscheibe 22 in Richtung des
minimalen Neigungswinkels verlagert. Dies verhindert, dass der Kompressor
mit variabler Verdrängung 10 mit
einer großen
Verdrängung
betrieben wird, wenn eine unzureichende Menge von Kühlmittel
besteht oder wenn die Geschwindigkeit des Kompressors hoch ist.
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Die
Erfindung kann in den folgenden Ausbildungen ausgeführt werden.
- (1) Das Verdrängungsgerät 64, 64A kann
separat von dem Verdrängungssteuerventil 32, 32A, 32B ausgebildet
sein.
- (2) Ein Verdrängungsgerät kann angewandt
werden, bei welchem der Ventilkörper 381, 67 durch ein
elektrisches Stellglied (zum Beispiel ein Solenoid) verlagert wird,
wenn der Ansaugdruck durch einen Drucksensor erfasst wird und der
Drucksensor erfasst, dass der Ansaugdruck kleiner oder gleich dem
Referenzdruck Po wird.
- (3) Der zweite Balg 59 kann durch ein Verdrängungsgerät ersetzt
werden, das eine Membran als ein Verdrängungsbauteil hat.
- (4) Der zweite Balg 59 oder die Membran kann durch
ein Verdrängungsgerät ersetzt
werden, das eine kolbenähnliche
bewegliche Wand als ein Verdrängungsbauteil
hat.
- (5) Der erste Balg 47 kann durch ein Druckfühlgerät ersetzt
werden, das eine Membran als ein Festlegebauteil hat.
- (6) Der erste Balg 47 oder die Membran kann durch ein
Druckfühlgerät ersetzt
werden, das eine kolbenähnliche
bewegliche Wand als ein Festlegebauteil hat.
- (7) Bei dem ersten Ausführungsbeispiel
können die
Arme 212, 213 an der Taumelscheibe 22 ausgebildet
sein, wobei die Vorsprünge 221, 222 an der
Drehstütze 21 ausgebildet
sein können.
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Obwohl
mehrere Ausführungsbeispiele
hierin beschrieben wurden, ist es für Jene klar, die mit der Technik
vertraut sind, dass die vorliegende Erfindung in unterschiedlichen
bestimmten Ausbildungen, ohne das Wesen der Erfindung zu verlassen,
ausgeführt werden
kann. Die Erfindung ist nicht auf die hierin gegebenen Details begrenzt,
sondern kann innerhalb der Gleichwertigkeit der beigefügten Ansprüche abgewandelt
werden.
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Ein
Verdrängungsgerät ist in
einem Verdrängungssteuerventil
aufgenommen. Das Verdrängungsgerät hat eine
erste Druckkammer, eine zweite Druckkammer, einen zweiten Balg,
eine Übertragungsstange
und eine Drängfeder.
Die zweite Druckkammer steht mit einer Ansaugkammer in Verbindung.
Das Innere der zweiten Druckkammer ist eine Ansaugdruckzone. Wenn
der Druck in der Ansaugdruckzone kleiner oder gleich einem vorbestimmten Referenzdruck
ist, bewegt die Übertragungsstange eine
Betätigungsstange
(Ventilkörper)
zum Öffnen
einer Ventilbohrung. Deshalb wird verhindert, dass ein Kompressor
mit variabler Verdrängung
mit einer großen
Verdrängung
betrieben wird, wenn eine unzureichende Menge von Kühlmittel
besteht oder wenn die Geschwindigkeit des Kompressors hoch ist.