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DE102005061300B4 - Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors - Google Patents

Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors Download PDF

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DE102005061300B4
DE102005061300B4 DE102005061300A DE102005061300A DE102005061300B4 DE 102005061300 B4 DE102005061300 B4 DE 102005061300B4 DE 102005061300 A DE102005061300 A DE 102005061300A DE 102005061300 A DE102005061300 A DE 102005061300A DE 102005061300 B4 DE102005061300 B4 DE 102005061300B4
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piston
combustion chamber
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chamber structure
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Toshinobu Natori
Kunio Okazaki Hatada
Haruaki Okazaki Yoneda
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Mitsubishi Automotive Engineering Co Ltd
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Mitsubishi Motors Corp
Mitsubishi Automotive Engineering Co Ltd
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Abstract

Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors, dadurch gekennzeichnet, daß:
die Brennraumstruktur aufweist:
einen ebenen Oberflächenabschnitt (15), der in einem Gebiet gebildet ist, das sich von einer einlaßseitigen Kante einer Oberseite eines Kolbens (3) zur Umgebung einer Position erstreckt, die einem Einlaßkanal (13) entspricht, und/oder in einem Gebiet, das sich von einer auslaßseitigen Kante der Oberseite des Kolbens (3) zur Umgebung einer Position erstreckt, die einem Auslaßkanal (14) entspricht, um senkrecht zu einer Achse des Kolbens (3) zu sein, wobei der ebene Oberflächenabschnitt (15) einen Quetschbereich (16) in Übereinstimmung mit einem flachen Abschnitt (12) bildet, der in einer Unterseite eines Zylinderkopfs (4) etwa am oberen Verdichtungstotpunkt des Kolbens (3) gebildet ist, um den Quetschbereich (16) dazwischen einzufügen;
einen konischen abgeschrägten Abschnitt (19), der in einem Rand der Oberseite des Kolbens (3) mit Ausnahme des ebenen Oberflächenabschnitts (15) so gebildet ist, dass sich der konisch abgeschrägte Abschnitt (19) bis zur Außenkante der...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors mit Fremdzündung.
  • Verwendung findet eine Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors, bei der ein Quetschbereich zwischen einer den Brennraum bildenden Kolbenoberseite und der Unterseite eines Zylinderkopfs hergestellt ist, und eine Quetschströmung in der Einlaßluft (Luft oder Kraftstoff/Luft-Gemisch) erzeugt wird, die im Quetschbereich etwa am oberen Verdichtungstotpunkt des Kolbens vorhanden ist, um die Verbrennung zu fördern. Die Quetschströmung dient nicht nur zum Verwirbeln der Einlaßluft, sondern auch zum Übertragen der Einlaßluft zu einer Zündkerze, die nahe der Mitte des Brennraums angeordnet ist. Da aber die Quetschströmung zahlreiche Abwärtskomponenten im Hinblick auf eine Quetschfläche enthält, ist es bei Bildung der Quetschfläche in einer waagerechten Position (d. h. senkrecht zur Achse des Kobens) unwahrscheinlich, daß die Quetschströmung ausreichend zur Zündkerze übertragen wird, die etwas über der Quetschfläche im Brennraum positioniert ist.
  • Angesichts dessen wurde eine Brennraumstruktur vorgeschlagen, die eine Quetschströmung in einer schrägen Aufwärtsrichtung erzeugen soll, z. B. in der JP 10-184366 A (im folgenden Patent 1 genannt). In der im Patent 1 offenbarten Brennraumstruktur ist eine konische Quetschfläche im Rand einer Kolbenoberseite gebildet, und eine Quetschströmung wird so erzeugt, daß sie zur Zündkerze zwischen der Quetschfläche und der Unterseite eines Zylinderkopfs geführt wird, der einen pultdachförmigen Brennraum von der Randseite des Brennraums zur Mitte des Brennraums in Draufsicht und schräg nach oben in Seitenansicht bildet.
  • In dieser Brennraumstruktur hat die Quetschfläche auf der Kolbenseite eine konische Form, während die Unterseite des Zylinderkopfs hauptsächlich aus zwei ebenen Flächen hergestellt ist, die zur Einlaßseite und Auslaßseite geneigt sind, um den pultdachförmigen Brennraum zu bilden. Daher ist es nur ein sehr kleines Gebiet, in dem ein Raum gebildet ist, der zur Erzeugung einer Quetschströmung etwa am oberen Verdichtungstotpunkt des Kolbens geeignet ist. Liegt er vom Gebiet etwas in Umfangsrichtung getrennt, ist der Raum vergrößert und trägt nicht zur Erzeugung der Quetschströmung bei.
  • Aus diesem Grund ist es unmöglich, eine starke Quetschströmung zu erzeugen, so daß die Übertragung der Quetschströmung zur Zündkerze folglich unzureichend ist. Dann läßt sich schwerlich behaupten, daß die o. g. Brennraumstruktur eine glaubhafte Verbesserung darstellt.
  • Zudem wird in der japanischen Anmeldung JP 2002-89266 A ein Kolben für einen Verbrennungsmotor beschrieben, der eine teilweise konische Oberfläche aufweist, jedoch eine ebene Oberfläche aufweist, die vollständig entlang der Außenkante der Oberfläche des Kolbens ausgebildet ist. Ähnlich ist auch die Kolbenoberfläche der deutschen Anmeldung DE 4129804 A1 ausgebildet, wo ebenfalls eine ebene Fläche entlang der gesamten Außenkante der Kolbenoberfläche ausgebildet ist. Schließlich wird auch noch auf die deutsche Anmeldung DE 19835563 A1 verwiesen, die ebenfalls einen Kolben mit einer ringsum laufenden ebenen Außenkante offenbart.
  • Die Erfindung kam zur Lösung dieses Problems zustande, und eine Aufgabe besteht darin, eine Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors bereitzustellen, die eine starke Quetschströmung durch Bilden eines großen Quetschbereichs erzeugen kann und die erzeugte Quetschströmung garantiert in die Umgebung einer Zündkerze übertragen kann, um so eine verbrennungsfördernde Wirkung ausreichend bereitzustellen, die von der Quetschströmung hervorgebracht wird.
  • Diese Aufgabe kann mit den in den Ansprüchen festgelegten Merkmalen gelöst werden.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe stellt die Erfindung insbesondere eine Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors bereit, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie aufweist: einen ebenen Oberflächenabschnitt, der in einem Gebiet gebildet ist, das sich von einer einlaßseitigen Kante einer Oberseite eines Kolbens zur Umgebung einer Position erstreckt, die einem Einlaßkanal entspricht, und/oder in einem Gebiet, das sich von einer auslaßseitigen Kante der Oberseite des Kolbens zur Umgebung einer Position erstreckt, die einem Auslaßkanal entspricht, um senkrecht zu einer Achse des Kolbens zu sein, wobei der ebene Oberflächenabschnitt einen Quetschbereich in Übereinstimmung mit einem flachen Abschnitt bildet, der in einer Unterseite eines Zylinderkopfs etwa am oberen Verdichtungstotpunkt des Kolbens gebildet ist, um den Quetschbereich dazwischen einzufügen; einen konischen abgeschrägten Abschnitt, der in einem Rand der Oberseite des Kolbens mit Ausnahme des ebenen Oberflächenabschnitts gebildet ist; einen Kammabschnitt, der als kontinuierlicher Kamm vom ebenen Oberflächenabschnitt zur Umgebung einer Zündkerze verläuft, die in einem Brennraum angeordnet ist; und einen ausgesparten Abschnitt, der so gebildet ist, daß er vom abgeschrägten Abschnitt und vom Kammabschnitt umgeben ist.
  • Diese Struktur ermöglicht, den ausgesparten Abschnitt leicht in der Oberseite des Kolbens zu bilden, da der ausgesparte Abschnitt vom Kammabschnitt und vom abgeschrägten Abschnitt umgeben ist. Als Ergebnis wird während eines Einlaßhubs des Motors ein Hauptstrom von Einlaßluft, die in den Brennraum geleitet wird, nach oben umgelenkt, um einen Vektor zu erhalten, der in eine Drehrichtung wirkt, während er entlang der Form des ausgesparten Abschnitts geführt wird. Dies verursacht einen Einlaßträgheitseffekt, wodurch eine Wirkung zur Erhöhung einer Füllmenge von Einlaßluft zustande kommt.
  • Bewegt sich anschließend der Kolben nach oben, um einen Punkt kurz vor dem oberen Verdichtungstotpunkt als Ergebnis des Übergangs vom Einlaßhub zu einem Verdichtungshub zu erreichen, wird der Quetschbereich zwischen dem ebenen Oberflächenabschnitt der Kolbenoberseite und dem flachen Abschnitt der Unterseite des Zylinderkopfs kleiner, was eine Quetschströmung infolge von Einlaßluft erzeugt, die im Quetschbereich vorhanden ist. Die so erzeugte Quetschströmung wird in ihrem Übertragungskurs so geändert, daß sie schräg nach oben aufgrund des Kammabschnitts strömt, der als kontinuierlicher Kamm vom ebenen Oberflächenabschnitt verläuft, wodurch sie die Umgebung der Zündkerze erreicht.
  • Da der ebene Oberflächenabschnitt auf der Kolbenseite und der flache Abschnitt auf der Zylinderkopfseite beide zu einer ebenen Oberfläche ausgebildet sind, dient ein breites Gebiet als Quetschbereich und trägt zur Erzeugung der Quetschströmung bei. Als Ergebnis wird eine starke Quetschströmung erzeugt. Da zudem die erzeugte Quetschströmung eine Änderung ihres Übertragungskurses aufgrund des Kammabschnitts erfährt, um zur Zündkerze zu strömen, wird die Quetschströmung mit Sicherheit zur Umgebung der Zündkerze übertragen. Dies ermöglicht, für die verbrennungsfördernde Wirkung zu friedenstellend zu sorgen, die von der Quetschströmung hervorgebracht wird.
  • Bevorzugt ist, daß in der o. g. Struktur der Quetschbereich zwischen dem abgeschrägten Abschnitt der Oberseite des Kolbens und der Unterseite des Zylinderkopfs gebildet ist.
  • Infolge dieses Quetschbereichs wird die im wesentlichen zu einer Mitte des Brennraums strömende Quetschströmung erzeugt, wenn der Kolben etwa am oberen Verdichtungstotpunkt positioniert ist. Daher kann die Quetschströmung zuverlässiger zur Zündkerze übertragen werden.
  • Vorzugsweise ist die Unterseite des Zylinderkopfs dachförmig bzw. pultdachförmig ausgebildet. Die Zündkerze ist auf einer Firstline angeordnet, an der zwei das Dach bildende geneigte Oberflächen zusammentreffen, und eine der geneigten Oberflächen liegt gegenüber dem Kammabschnitt der Oberseite des Kolbens mit einem dazwischen eingefügten vorgegebenen Raum, wenn der Kolben etwa am oberen Verdichtungstotpunkt positioniert ist.
  • Folglich wird die Quetschströmung, die zwischen dem ebenen Oberflächenabschnitt der Kolbenoberseite und dem flachen Abschnitt der Unterseite des Zylinderkopfs erzeugt wird, zur Zündkerze im vorgegebenen Raum geführt, um die Zündkerze zuverlässiger zu erreichen.
  • Vorzugsweise verfügt die Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors ferner über eine Ventilaussparung, die in der Oberseite des Kolbens gebildet ist, um Störung eines Einlaßventils zu verhindern, und der ebene Oberflächenabschnitt ist in einem Gebiet gebildet, das sich von der einlaßseitigen Kante der Oberseite des Kolbens zur Ventilaussparung erstreckt.
  • Ist das Gebiet, das sich von der einlaßseitigen Kante der Kolbenoberseite zur Ventilaussparung erstreckt, zum ebenen Oberflächenabschnitt beschreibungsgemäß ausgebildet, muß die Ventilaussparung zur Vermeidung von Störung des Einlaßventils nicht so tief hergestellt sein. Dies verhindert unerwünschte Erscheinungen, u. a. eine Zunahme der Oberflächengröße des Brennraums und eine Behinderung einer Einlaßluftströmung, die auf eine tiefe Ventilaussparung zurückzu führen sind, wodurch ein Rückgang des Verbrennungswirkungsgrads verhindert wird, zu dem es durch diese Erscheinungen käme.
  • Alternativ ist bevorzugt, daß die Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors ferner eine Ventilaussparung aufweist, die in der Oberseite des Kolbens gebildet ist, um Störung eines Auslaßventils zu verhindern, und der ebene Oberflächenabschnitt in einem Gebiet gebildet ist, das sich von der auslaßseitigen Kante der Oberseite des Kolbens zur Ventilaussparung erstreckt.
  • Ist das Gebiet, das sich von der auslaßseitigen Kante der Kolbenoberseite zur Ventilaussparung erstreckt, zum ebenen Oberflächenabschnitt beschreibungsgemäß ausgebildet, muß die Ventilaussparung zur Vermeidung von Störung des Auslaßventils nicht so tief hergestellt sein. Dies verhindert unerwünschte Erscheinungen, u. a. eine Zunahme der Oberflächengröße des Brennraums und eine Behinderung einer Einlaßluftströmung, die auf eine tiefe Ventilaussparung zurückzuführen sind, wodurch ein Rückgang des Verbrennungswirkungsgrads verhindert wird, zu dem es durch diese Erscheinungen käme.
  • Bevorzugt ist, daß das Einlaßventil, das Auslaßventil und die Zündkerze zu einem einlaßseitigen Gebiet oder einem auslaßseitigen Gebiet der Oberseite des Kolbens versetzt sind, in dem der ebene Oberflächenabschnitt nicht gebildet ist.
  • Das beschreibungsgemäße Versetzen des Einlaß- und Auslaßventils und der Zündkerze ermöglicht, ein Kolben-Radialrichtungsmaß des ebenen Oberflächenabschnitts, d. h. die Flächengröße des Quetschbereichs, zufriedenstellend zu gewährleisten.
  • Außerdem ist bevorzugt, daß der Kammabschnitt eine Oberseite hat, von der ein Mittelabschnitt in einer Richtung ausgehöhlt ist, die senkrecht zu einer zur Zündkerze bzw. zur Kolbenachse weisenden Richtung ist.
  • Ist der Kammabschnitt so ausgehöhlt, strömt die Quetschströmung entlang der Aushöhlung, was ermöglicht, eine stärkere Quetschströmung zur Umgebung der Zündkerze zu übertragen.
  • Im folgenden wird die Erfindung im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 eine Seitenschnittansicht einer Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
  • 2 eine ebene Schnittansicht der Brennraumstruktur von 1,
  • 3 eine Seitenschnittansicht eines Hohlraums einer Kolbenoberseite an der Linie III-III von 2,
  • 4 eine Seitenschnittansicht einer Quetschführungsfläche der Kolbenoberseite an der Linie IV-IV von 2, und
  • 5 eine Seitenschnittansicht eines weiteren Beispiels für die Quetschführungsfläche der Kolbenoberseite an der Linie IV-IV von 2.
  • Nachstehend wird eine Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors mit Einlaßkanaleinspritzung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
  • 1 ist eine Seitenschnittansicht der Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors gemäß der Ausführungsform. 2 ist eine ebene Schnittansicht, die ebenfalls die Brennraumstruktur zeigt. 3 ist eine Seitenschnittansicht eines Hohlraums einer Kolbenoberseite an der Linie III-III von 2. Obwohl diese Zeichnungen einen Schnitt eines Zylinders des Verbrennungsmotors zeigen, haben andere Zylinder eine identische Schnittform.
  • Gemäß 1 ist ein Kolben 3 in einem Zylinder 2, der in einem Zylinderblock 1 des Verbrennungsmotors gebildet ist, so angeordnet, daß er nach oben und unten gleitfähig ist. Ein ausgesparter Abschnitt 5 ist in einer Unterseite eines Zylinderkopfs 4 gebildet, der auf dem Zylinderblock 1 in Entsprechung zum Kolben 3 befestigt ist. Ein Brennraum 6 ist aus dem ausgesparten Abschnitt 5 und der Oberseite des Kolbens 3 aufgebaut. In der Draufsicht von 2 ist eine Zündkerze 7 im wesentlichen in einer Mitte des Brennraums 6 angeordnet. Ein Paar Einlaßventile 8 ist auf der rechten Seite (im folgenden Einlaßseite genannt) des Brennraums 6 angeordnet, und ein Paar Auslaßventile 9 ist auf der linken Seite (im folgenden Auslaßseite genannt) des Brennraums 6 angeordnet, wobei die Zündkerze 7 in der Mitte positioniert ist. In der Seitenansicht von 1 sind die Einlaßventile 8 nach rechts geneigt, die Auslaßventile dagegen nach links. Zwischen den Einlaß- und Auslaßventilen 8 und 9 ist ein vorgegebener Spreizwinkel gebildet.
  • Der ausgesparte Abschnitt 5 der Unterseite des Zylinderkopfs 4 hat zwei ebene Oberflächen, die in Gegenrichtungen zur Einlaß- und Auslaßseite entlang von Ventiltellern der Einlaß- und Auslaßventile 8 und 9 geneigt sind, was dem Brennraum 6 eine Dachform verleiht. Im folgenden werden die beiden ebenen Oberflächen des ausgesparten Abschnitts 5 als einlaßseitige geneigte Oberfläche 10 und auslaßseitige geneigte Oberfläche 11 bezeichnet. Die Zündkerze 7 liegt auf einer Firstlinie, an der die beiden geneigten Oberflächen 10 und 11 zusammenstoßen. Die auslaßseitige geneigte Oberfläche 11 ist so gebildet, daß sie sich zu einem auslaßseitigen Rand im Zylinder 2 ausdehnt, während die einlaßseitige geneigte Oberfläche 10 ein geschlossenes Ende nahe einem untersten Ende des Ventiltellers des Einlaßventils 8 hat. In einem Gebiet, das sich vom geschlossenen Ende zu einem einlaßseitigen Rand des Zylinders 2 erstreckt, befindet sich eine waagerechte Quetschfläche 12 (flacher Abschnitt), die senkrecht zur Achse des Kolbens 3 ist. Die Quetschfläche 12 ist so gestaltet, daß sie mit der Unterseite des Zylinderkopfs in einer Ebene liegt, die mit einer Oberseite des Zylinderblocks in Kontakt steht.
  • Auf dem Zylinderkopf 4 ist ein nicht gezeigter Ventiltrieb angeordnet. Während des Motorbetriebs werden die Einlaß- und Auslaßventile 8 und 9 zu vorgegebenen Zeiten synchron zur Drehung einer Kurbelwelle (d. h. Auf- und Abwärtsbewegung des Kolbens 3) durch eine Nockenwelle des Ventiltriebs so aktiviert, daß das Einlaßventil 8 einen Einlaßkanal 13 öffnet/schließt und das Auslaßventil 9 einen Auslaßkanal 14 öffnet/schließt.
  • In der Seitenansicht von 1 ist auf der Einlaßseite der Kolbenoberseite eine Quetschfläche 15 (ebener Oberflächenabschnitt) mit der Form einer waagerechten ebenen Oberfläche gebildet, die senkrecht zur Achse des Kolbens 3 ist.
  • Die Quetschfläche 15 entspricht der Quetschfläche 12 auf der Zylinderkopfseite. Befindet sich der Kolben 3 am oberen Verdichtungstotpunkt, weist die Quetschfläche 15 zur Quetschfläche 12 auf der Zylinderkopfseite mit einem dazwischen eingefügten vorgegebenen Raum, während sie in einer Position parallel zur Quetschfläche 12 gehalten wird. Im folgenden wird der Raum als Quetschbereich 16 bezeichnet. Da die Quetschfläche 15 auf der Kolbenseite und die Quetschfläche 12 auf der Zylinderkopfseite beide ebene Oberflächen sind, ist der aus einem breiten Gebiet bestehende Quetschbereich 16 zwischen den Quetschflächen 12 und 15 gemäß 2 gebildet.
  • Im folgenden wird die Quetschfläche 15 des Kolbens 3 näher beschrieben. Die Quetschfläche 15 ist in einem Gebiet gebildet, das sich von der Umgebung des untersten Endes des Ventiltellers des Einlaßventils 8 zum einlaßseitigen Rand der Kolbenoberseite erstreckt. Die Quetschfläche 15 ist praktisch bündig mit dem untersten Ende des Ventiltellers des Einlaßventils 8. In der Draufsicht von 2 hat die Quetschfläche 15 insgesamt im wesentlichen eine Halbmondform entlang dem einlaßseitigen Rand der Kolbenoberseite.
  • Auf der Auslaßseite der Quetschfläche 15 der Kolbenoberseite ist eine Quetschführungsfläche 17 (Kammabschnitt) gebildet. In der Draufsicht von 2 ist die Quetschführungsfläche 17 zu einer ebenen Oberfläche ausgebildet, die sich von einer Seite eines Einlaßventils 8 zur Seite des anderen Einlaßventils 8 in der Kolbenoberfläche entlang der im wesentlichen halbmondförmigen Quetschfläche 15 ausdehnt. In der Seitenansicht von 1 hat die Quetschführungsfläche 17 eine Schnittform, die als kontinuierlicher und geradliniger Kamm von der Höhe der Quetschfläche 15 zur Mitte des Brennraums verläuft (d. h. zur Zündkerze 7, wenn der Kolben etwa am oberen Verdichtungstotpunkt liegt).
  • Obwohl in 1 nicht gezeigt, die die Schnittansicht durch das Einlaßventil 8 ist, weist am oberen Verdichtungstotpunkt des Kolbens 3 die Quetschführungsfläche 17 zur einlaßseitigen geneigten Oberfläche 10 des Brennraums 6 mit einem dazwischen eingefügten vorgegebenen Raum, während sie in einer Position parallel zur einlaßseitigen geneigten Ober fläche 10 gehalten wird. Im folgenden wird der Raum als Führungsbereich 18 bezeichnet. Der Führungsbereich 18 setzt sich zum Quetschbereich 16 fort.
  • Ein abgeschrägter Abschnitt 19 ist in einer konischen Form im gesamten Rand der Kolbenoberseite mit Ausnahme der Quetschfläche 15 gebildet. Der abgeschrägte Abschnitt 19 hat eine Schnittform, die als linearer Kamm zur Mitte des Brennraums auf die gleiche Weise wie die Quetschfläche 17 verläuft. Enden des abgeschrägten Abschnitts 19 sind mit den jeweiligen Enden der Quetschführungsfläche 17 verbunden. Dies ergibt eine Gestaltung, bei der sich die Quetschführungsfläche 17 und der abgeschrägte Abschnitt 19 miteinander in einem Kreis auf der Kolbenoberseite fortsetzen und die Quetschfläche 15 entlang ihrer Einlaßseite positioniert ist.
  • Der abgeschrägte Abschnitt 19 dient als Quetschfläche und bildet einen vorgegebenen Quetschbereich 20 in Übereinstimmung mit dem Rand des ausgesparten Abschnitts 5 der Unterseite des Zylinderkopfs, um den Quetschbereich 20 dazwischen einzufügen, wenn sich der Kolben 3 etwa am oberen Verdichtungstotpunkt befindet. Obwohl 1 nur den Quetschbereich 20 zeigt, der zwischen dem abgeschrägten Abschnitt 19 und der auslaßseitigen geneigten Oberfläche 11 gebildet ist, sind ähnliche Quetschbereiche 20 auch an anderen Stellen gebildet.
  • Ein Gebiet der Kolbenoberseite, das von der Quetschführungsfläche 17 und dem abgeschrägten Bereich 19 umgeben ist, ist zu einer leichten Konkavität ausgebildet, um so einen Hohlraum 21 (ausgesparter Abschnitt) in der Kolbenoberseite zu bilden. Der Hohlraum 21 hat nicht die Form einer flachen Schale, die auf eine Einstellung des Verdichtungsverhältnisses abzielt, sondern ist verhältnismäßig tief genug, um zur Übertragung von Einlaßluft im Brennraum 6 beizutragen, was später erwähnt wird. Da die Kolbenoberseite aufgrund der Quetschführungsfläche 17 und des abgeschrägten Abschnitts 19 erhöht ist, kann auch ein solcher tiefer Hohlraum 21 problemlos gebildet werden.
  • Die Bezugszahl 22 bezeichnet Ventilaussparungen, die in der Kolbenoberseite gebildet sind, um Störung der Einlaß- und Auslaßventile 8 und 9 zu verhindern.
  • Wie zuvor erwähnt, ist die Quetschfläche 15 der Kolbenoberseite auf der entfernt liegenden Seite der Einlaßventile 8 im Blick von den Auslaßventilen 9 vorgesehen. Daher ist ein Maß der Quetschfläche 15 in waagerechter Richtung (Kolben-Radialrichtung) von 2 durch die Einlaßventile 8 beschränkt. Wie aus 2 hervorgeht, sind aber die Einlaßventile 8, die Zündkerze 7 und die Auslaßventile 9 auf der Auslaßseite unter Wahrung der gegenseitigen Positionsbeziehung so versetzt, daß das Maß der Quetschfläche 15 in waagerechter Richtung von 2, d. h. die Flächengröße des Quetschbereichs 16, ausreichend gewährleistet ist. Als Ergebnis des Versatzes bewegen sich die Einlaßventile 8 mit einem größeren Durchmesser als die Auslaßventile 9 zur Mitte des Zylinders, der vergleichsweise geräumig ist. Dies ermöglicht, gewünschte Durchmesser der Einlaßventile ohne Einschränkung durch den Zylinder 2 festzulegen sowie Maße und die Positionsbeziehung von Komponenten, die in der Peripherie des Brennraums angeordnet sind, insgesamt ausgeglichen festzulegen.
  • Im folgenden werden die Übertragung von Einlaßluft und die Erzeugung der Quetschströmung näher erläutert, die durch die Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors mit dem zuvor beschriebenen Aufbau erreicht werden.
  • Während des Antriebs des Verbrennungsmotors wird Kraftstoff aus einem nicht gezeigten Kraftstoffeinspritzventil in die Einlaßluft gespritzt, die einen Einlaßluftweg des Motors durchströmt, so daß die Einlaßluft als Kraftstoff/Luft-Gemisch den Einlaßkanal 13 erreicht. Wird der Motor zu einem Einlaßhub gebracht und öffnet die Nockenwelle des Ventiltriebs die Einlaßventile 8, wird die Einlaßluft des Einlaßkanals 13 in den Brennraum 6 zusammen mit einer Abwärtsbewegung des Kolbens 3 geleitet. Ein Hauptstrom der in den Brennraum 6 geleiteten Einlaßluft wird nach oben umgelenkt, um einen Vektor zu erhalten, der in eine Drehrichtung in einem Anfangsstadium des Einlaßhubs wirkt, während er entlang der Form des Hohlraums der Kolbenoberseite geführt wird. Der verliehene Vektor hält bis in die letzte Hälfte des Einlaßhubs an, was einen hohen Einlaßträgheitseffekt bewirkt und eine Füllmenge von Einlaßluft drastisch erhöht, die in den Brennraum 6 geführt wird.
  • Geht der Verbrennungsmotor von Einlaßhub zu einem Verdichtungshub über und bewegt sich der Kolben 3 gemäß 1 nach oben, um einen Punkt kurz vor dem oberen Verdichtungstotpunkt zu erreichen, nähern sich die Quetschfläche 15 auf der Kolbenseite und die Quetschfläche 12 auf der Zylinderkopfseite enger aneinander an, um den Quetschbereich 16 zu verengen, was zur Erzeugung einer Quetschströmung aus der Einlaßluft führt, die im Quetschbereich 16 vorhanden ist. Da an diesem Punkt der große Quetschbereich 16 aus den Quetschflächen 12 und 15 mit jeweils der Form einer ebenen Oberfläche gebildet ist, fördert der große Quetschbereich 16 die Erzeugung der Quetschströmung, und daher ist die erzeugte Quetschströmung noch stärker, vergleicht man sie beispielsweise mit der im Patent 1 offenbarten Technologie, bei der eine konische Quetschfläche auf einer Kolbenseite vorgesehen ist.
  • Da der Rand der Seite des Kolbens 3 der Quetschfläche 16 durch den Zylinder 2 blockiert ist, wird die Quetschströmung zur Mitte des Brennraums erzeugt. Die erzeugte Quetschströmung erfährt eine Änderung ihres Übertragungskurses aufgrund der Quetschführungsfläche 17, die sich als kontinuierlicher Kamm von der Quetschfläche 15 der Kolbenoberseite so hinzieht, daß sie schräg nach oben verläuft, d. h. in eine Richtung zur Zündkerze 7, die im wesentlichen in der Mitte des Brennraums 6 positioniert ist, und wird durch den Führungsbereich 18 geführt, um die Umgebung der Zündkerze zu erreichen.
  • Auf die zuvor beschriebene Weise kann die erzeugte Quetschströmung zuverlässig zur Umgebung der Zündkerze übertragen werden, so daß es möglich ist, die verbrennungsfördernde Wirkung zufriedenstellend bereitzustellen, die von der Quetschströmung hervorgebracht wird. Folglich ist es in Kombination mit der Zunahme einer Strömungsgeschwindigkeit von Einlaßluft, die durch den Einlaßträgheitseffekt bewirkt wird, möglich, verschiedene Vorteile zu erhalten, u. a. höhere Mo torleistung, geringerer Kraftstoffverbrauch, verbesserte Abgasleistung u. ä.
  • Notwendig ist, die Ventilaussparungen 22 in der Kolbenoberseite zu bilden, um Störung der Einlaß- und Auslaßventile 8 und 9 zu verhindern, besonders bei den Einlaßventilen 8 mit großen Durchmessern. Ist z. B. die Kolbenoberseite erhöht, indem die konische Quetschfläche wie bei der im Patent 1 offenbarten Technologie hergestellt ist, müssen die Ventilaussparungen 22 recht tief sein, um Störung der Einlaßventile 8 zu vermeiden. Dies führt zu folgender unerwünschter erheblicher Erscheinung: Je tiefer die Ventilaussparungen 22 sind, um so größer wird die Oberflächengröße des Brennraums 6, und die Ventilaussparungen 22 behindern die Einlaßluftströmung. In dieser Ausführungsform dient aber das Gebiet, das sich von der Umgebung des untersten Endes des Ventiltellers des Einlaßventils 8 (oder einem Ende der Ventilaussparung 22) zum einlaßseitigen Rand der Kolbenoberseite erstreckt, als Quetschfläche 15, die zu einer ebenen Oberfläche ausgebildet ist. Dadurch besteht der Vorteil, daß die Ventilaussparungen 22 zum Vermeiden der Störung der Einlaßventile 8 nicht so tief hergestellt werden müssen und daß eine auf die o. g. Erscheinungen zurückzuführende Verringerung des Verbrennungswirkungsgrads verhindert werden kann.
  • Obwohl die Beschreibung der Ausführungsform hier endet, sind Aspekte der Erfindung nicht auf diese Ausführungsform beschränkt. Beispielsweise ist die zuvor beschriebene Ausführungsform als Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors mit Einlaßkanaleinspritzung realisiert, wobei aber die Art des Motors nicht darauf beschränkt ist. Die Ausführungsform kann z. B. als Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors mit Zylindereinspritzung realisiert sein.
  • Gemäß der Ausführungsform sind die Quetschflächen 12 und 15 sowie die Quetschführungsfläche 17 auf der Einlaßseite im Brennraum 6 vorgesehen, um die Quetschströmung zu erzeugen und zu führen. Gleichwohl können die Quetschflächen 12 und 15 sowie die Quetschführungsfläche 17 auf der Auslaßseite vorgesehen sein, um so eine Quetschströmung auf der Auslaßseite zu erzeugen und die Quetschströmung zur Zündkerze 7 zu übertragen.
  • Weiterhin ist in der Ausführungsform die Quetschführungsfläche 17 zu einer ebenen Oberfläche ausgebildet. Wie aber z. B. 5 zeigt, kann die Quetschführungsfläche 17 einen konkaven Schnitt in einer Richtung haben, die senkrecht zur Richtung ist, die zur Zündkerze bzw. zur Kolbenachse weist, d. h. senkrecht zu einer waagerechten Richtung von 2. Mit einer solchen Struktur fließt die Quetschströmung entlang der Konkavität der Quetschführungsfläche 17, was ermöglicht, eine stärkere Quetschströmung zur Umgebung der Zündkerze zu übertragen.

Claims (7)

  1. Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors, dadurch gekennzeichnet, daß: die Brennraumstruktur aufweist: einen ebenen Oberflächenabschnitt (15), der in einem Gebiet gebildet ist, das sich von einer einlaßseitigen Kante einer Oberseite eines Kolbens (3) zur Umgebung einer Position erstreckt, die einem Einlaßkanal (13) entspricht, und/oder in einem Gebiet, das sich von einer auslaßseitigen Kante der Oberseite des Kolbens (3) zur Umgebung einer Position erstreckt, die einem Auslaßkanal (14) entspricht, um senkrecht zu einer Achse des Kolbens (3) zu sein, wobei der ebene Oberflächenabschnitt (15) einen Quetschbereich (16) in Übereinstimmung mit einem flachen Abschnitt (12) bildet, der in einer Unterseite eines Zylinderkopfs (4) etwa am oberen Verdichtungstotpunkt des Kolbens (3) gebildet ist, um den Quetschbereich (16) dazwischen einzufügen; einen konischen abgeschrägten Abschnitt (19), der in einem Rand der Oberseite des Kolbens (3) mit Ausnahme des ebenen Oberflächenabschnitts (15) so gebildet ist, dass sich der konisch abgeschrägte Abschnitt (19) bis zur Außenkante der Oberseite des Kolbens (3) erstreckt,; einen Kammabschnitt (17), der als kontinuierlicher Kamm vom ebenen Oberflächenabschnitt (15) zur Umgebung einer Zündkerze (7) verläuft, die in einem Brennraum (6) angeordnet ist; und einen ausgesparten Abschnitt (21), der so gebildet ist, daß er vom abgeschrägten Abschnitt (19) und vom Kammabschnitt (17) vollständig umgeben ist.
  2. Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß: ein Quetschbereich (20) zwischen dem abgeschrägten Abschnitt (19) der Oberseite des Kolbens (3) und einer Unterseite des Zylinderkopfs (4) gebildet ist.
  3. Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß: die Unterseite des Zylinderkopfs (4) dachförmig ausgebildet ist, die Zündkerze (7) auf einer Firstlinie angeordnet ist, an der zwei das Dach bildende geneigte Oberflächen (10, 11) zusammentreffen, und eine der geneigten Oberflächen (10, 11) gegenüber dem Kammabschnitt (17) der Oberseite des Kolbens (3) mit einem dazwischen eingefügten vorgegebenen Raum liegt, wenn der Kolben (3) etwa am oberen Verdichtungstotpunkt positioniert ist.
  4. Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß: die Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors ferner aufweist: eine Ventilaussparung (22), die in der Oberseite des Kolbens (3) gebildet ist, um Störung eines Einlaßventils (8) zu verhindern, wobei: der ebene Oberflächenabschnitt (15) in einem Gebiet gebildet ist, das sich von der einlaßseitigen Kante der Oberseite des Kolbens (3) bis zur Ventilaussparung (22) erstreckt.
  5. Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß: die Brennraumstruktur ferner aufweist: eine Ventilaussparung (22), die in der Oberseite des Kolbens (3) gebildet ist, um Störung eines Auslaßventils (9) zu verhindern, wobei: der ebene Oberflächenabschnitt (15) in einem Gebiet gebildet ist, das sich von der auslaßseitigen Kante der Oberseite des Kolbens (3) bis zur Ventilaussparung (22) erstreckt.
  6. Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß: das Einlaßventil (8), das Auslaßventil (9) und die Zündkerze (7) zu einem einlaßseitigen Gebiet oder einem auslaßseitigen Gebiet der Oberseite des Kolbens (3) versetzt sind, in dem der ebene Oberflächenabschnitt (15) nicht gebildet ist.
  7. Brennraumstruktur eines Verbrennungsmotors nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß: der Kammabschnitt (17) eine Oberseite hat, von der ein Mittelabschnitt in einer Richtung ausgehöhlt ist, die senkrecht zu einer zur Zündkerze (7) bzw. zur Achse des Kolbens (3) weisenden Richtung ist.
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