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DE102005061298B4 - Fließbettofen - Google Patents

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DE102005061298B4
DE102005061298B4 DE102005061298A DE102005061298A DE102005061298B4 DE 102005061298 B4 DE102005061298 B4 DE 102005061298B4 DE 102005061298 A DE102005061298 A DE 102005061298A DE 102005061298 A DE102005061298 A DE 102005061298A DE 102005061298 B4 DE102005061298 B4 DE 102005061298B4
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DE
Germany
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air
incombustible
auxiliary
bed
outlet
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DE102005061298A
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English (en)
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DE102005061298A1 (de
Inventor
Yoshinori Yokohama Terasawa
Hiroshi Yokohama Nagai
Hiroshi Yokohama Ootani
Takehiko Yokohama Shirahata
Tatuo Yokoshiki
Ryo Yamazaki
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Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Original Assignee
Mitsubishi Heavy Industries Ltd
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Publication date
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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G5/00Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor
    • F23G5/30Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor having a fluidised bed
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C10/00Fluidised bed combustion apparatus
    • F23C10/18Details; Accessories
    • F23C10/20Inlets for fluidisation air, e.g. grids; Bottoms
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C10/00Fluidised bed combustion apparatus
    • F23C10/18Details; Accessories
    • F23C10/24Devices for removal of material from the bed

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)

Abstract

Fließbettofen (10), bei dem ein fluidisiertes Medium und verbrennbare Stoffe, die unverbrennbare Stoffe mit einer Dichte über der des fluidisierten Mediums enthalten, gemischt und verbrannt werden, mit:
– einer Luftverteileinrichtung (14, 15, 15a, 15b), die an einem Ofenbett (12) angeordnet ist, um Fluidisierungsluft zum Fluidisieren des fluidisierten Mediums einzuleiten;
– einem Auslassöffnungsgraben (20) für unverbrennbare Stoffe, der im Zentrum des Ofenbetts angeordnet ist und einen schrägen Abschnitt (16) und eine Auslassrutsche (17) aufweist, um die unverbrennbaren Stoffe auszustoßen, wobei der schräge Abschnitt (16) von einem Ende des Auslassöffnungsgrabens (20) für unverbrennbare Stoffe schräg zur Mitte oder zu einer Seite hin verläuft und wobei die Auslassrutsche (17) am unteren Ende des schrägen Abschnitts (16) auf der unteren Seite des Auslassöffnungsgrabens (20) angeordnet und mit einem Ausgang für unverbrennbare Stoffe verbunden ist;
– mehreren Hilfsdüsen (18, 18a, 18b), die an Innenseiten (15a) des Auslassöffnungsgrabens angeordnet und einander gegenüberstehend sind,...

Description

  • (1) Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft Fließbettöfen. Dabei werde Abfall und ein in den Fluidzustand gebrachtes Medium gemischt und verbrannt, insbesondere in Fließbettöfen mit einem Mechanismus zum Entfernen von in verbrennbarem Abfall enthaltenen unverbrennbaren Stoffen.
  • (2) Beschreibung der einschlägigen Technik
  • Herkömmlicherweise wird Abfall wie städtischer Abfall, Flüssigabfall & Schlamm sowie Industrieabfall durch einen Fließbettofen verbrannt. Ein Fließbettofen verbrennt den Abfall durch die Wärmeenergie des in den Fluidzustand versetzten Mediums, wenn das hoch erhitzte, durch Luft in den Fluidzustand versetzte Medium von der Unterseite des Bettkörpers her eingeleitet wird, wobei das Medium in den Fluidzustand versetzt wird und wobei Kontakt zum Abfall hergestellt wird. Ein Fließbettofen zeigt einen Vorteil dahingehend, dass es kaum zu Funktionsausfällen in der Vorrichtung kommt, da keine örtliche hohe Temperatur vorliegt, wodurch ein gleichmäßiger und stabiler Brennvorgang erleichtert ist.
  • Jedoch wird gleichmäßiges und stabiles Brennen durch unverbrennbare Stoffe wie Leitungen, Kacheln sowie Kiesel, Steine und Gläser im Abfall, der sich in der Abfallanlage angesammelt hat, verhindert, wodurch Ausfälle und Fehlfunktionen im Ofen auftreten.
  • Hierauf wurden, um das oben angegebene Problem zu lösen, verschiedene Fliessbettöfen mit Auslässen für die unverbrennbaren Stoffe in einem Teil des Fliessbetts offenbart und in praktischen Gebrauch gebracht.
  • Z. B. offenbart das JP 51-109669 U (1976) schräge Rektifizierplatten am Boden des Körpers des Abfallverbrennungsofens. Die unverbrennbaren Stoffe werden aus Auslassrohren ausgeblasen, die an den Unterrändern der Rektifizierplatten vorhanden sind. Genauer gesagt, werden die unverbrennbaren Stoffe durch ein Windsieb gesichtet, das durch einen von den unteren Teilen der Auslassrohre eingeblasenen Wind erzeugt wird, und sie werden durch einen Schraubenförderer zur Aussenseite des Abfallverbrennungsofens ausgestossen.
  • Jedoch zeigt das JP 51-109669 U (1976) den Nachteil, dass das in den Fluidzustand versetzte Medium (Sand) durch die eingeblasene Luft von den unverbrennbaren Stoffen getrennt wird und sich diese in den Auslassrohren sammeln, wodurch diese verstopft werden. Ferner besteht ein anderer Nachteil dahingehend, dass die Rektifiziereinrichtungen kompliziert aufgebaut sind und sie möglicherweise durch die unverbrennbaren Stoffe verschlossen werden.
  • Ferner offenbart die JP 4-208 304 A (1992) eine Auslasseinrichtung für unverbrennbare Stoffe, die in der zentralen Vertiefung des kontinuierlich schräg verlaufenden Betts angeordnet ist, wobei die Auslasseinrichtung für unverbrennbare Stoffe durch ihre Breite und Fläche definiert ist. Jedoch besteht ein Nachteil dahingehend, dass ein massives in den Fluidzustand versetztes Medium (Sand) ausgestossen werden sollte, wenn das Bett grosse Abmessungen aufweist, wodurch die Wärmeverluste erhöht sind.
  • Ferner offenbart die JP 63-271016 A mehrere Windkästen im unteren Teil des Betts. Genauer gesagt, ist ein Auslass für unver brennbare Stoffe am Talboden des Betts vorhanden. Die Luftmenge, um den Sand in den Fluidzustand zu versetzen, nimmt zum Zentrum des Tals allmählich ab.
  • Ferner offenbart die JP 4-217 708 A Luftzuführleitungen in drei oder mehr Windkästen mit Flusssteuerungsventilen in einem Bett, wobei eine Luftverteilungsplatte schräg nach unten verläuft, und ein Auslass für unverbrennbare Stoffe im abgeschrägten Zentrum des Betts vorhanden ist.
  • Jedoch besteht bei JP 63-271016 A und JP 4-217 708 A ein Nachteil dahingehend, dass die Bewegung der unverbrennbaren Stoffe möglicherweise verhindert sein kann, wenn der Sandfluss am Auslass gering ist und zwischen diesem und den Windkästen ein Bereich ohne Fluss erzeugt wird. Demgegenüber sollte, wenn das Gebiet ohne Fluss weggenommen werden sollte, massiver Sand ausgestossen werden, wodurch die Wärmeverluste stark zunehmen.
  • Ferner offenbart das JP 4-122926 U (1992) Luftdüsen an der Wand nahe dem Eingang des Auslasses, um dadurch den Bereich ohne Fluss am Eingang des Auslasses zu zerstören oder zu unterdrücken. Obwohl es möglich ist, die unverbrennbaren Stoffe auszustossen, die immer auf den Boden des Betts senken, zeigt das JP 4-122926 U (1992) den Nachteil, dass unverbrennbare Stoffe wie Leitungen und Maschen, die bei einer bestimmten Dichte in der fluidisierten Schicht abzusinken beginnen, möglicherweise zurückbleiben, wenn nicht die Strömungsrichtung und die Geschwindigkeit des Sands auf diejenigen der unverbrennbaren Stoffe eingestellt werden.
  • Ferner offenbart die JP 9-236227 A (1997) Luftverteilungseinrichtungen zum Umwälzen der Luft, damit die unverbrennbaren Stoffe um den Auslass herum strömen, um sie dadurch auszustossen. Jedoch zeigt die JP 9-236227 A (1997) einen Nachteil dahingehend, dass massive unverbrennbare Stoffe in den Auslass herunterfallen, wenn die Luftumwälzung zu stark ist. Im Ergebnis wird der Auslass mögli cherweise verschlossen. Ferner besteht ein anderer Nachteil dahingehend, dass die Konstruktion und der Steuerungsmechanismus des Abfallverbrennungsofens kompliziert sind, da die Luftumwälzung unter optimalen Bedingungen der Luftgeschwindigkeit, des Luftanteils und der Verbrennungstemperatur erzeugt werden sollte, um die optimale Verbrennung aufrecht zu erhalten und die Erzeugung schädlicher Materialien zu unterdrücken.
  • Die oben erläuterten verschiedenen herkömmlichen Fliessbettöfen sollten die folgenden Probleme lösen, wenn unverbrennbare Stoffe gleichmässig bei minimalem Wärmeverlust auszustossen sind.
  • Die Probleme liegen in Folgendem: (1) Die Bewegung der unverbrennbaren Stoffe wird verhindert, wenn sich nahe dem Auslass der Bereich ohne Strömung bildet; (2) der Wärmeverlust nimmt zu, wenn ein massives in den Fluidzustand versetztes Medium ausgestossen wird, um die Ausbildung des Bereichs ohne Strömung zu verhindern; (3) der Auslass wird verschlossen, wenn ungleichmässige und aggregierte unverbrennbare Stoffe ausgestossen werden; (4) die Luftumwälzung wird nur schwer durch eine Konstruktion gesteuert, bei der zwangsweise umgewälzte Luft erzeugt wird, um unverbrennbare Stoffe auszustossen, und ferner fallen massive unverbrennbare Stoffe in den Auslass, wenn die Luftumwälzung übermässig ist; (5) unverbrennbare Stoffe wie Drähte und Maschen, die bei einer bestimmten Dichte in der fluidisierten Schicht abzusinken beginnen, sind schwer auszustossen, wenn nicht die Strömungsrichtung und die Geschwindigkeit des Sands auf diejenigen der unverbrennbaren Stoffe eingestellt werden.
  • AUFGABE DER ERFINDUNG
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, Fliessbettöfen zu schaffen, die in verbrennbarem Abfall enthaltene Stoffe bei minimalem Wärmeverlust gleichmässig ausstossen können.
  • Lösung der Aufgabe
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch die in den unabhängigen Patentansprüchen definierten Fliessbettöfen.
  • Weitere bevorzugte Merkmale sind in den abhängigen Patentansprüchen beschrieben.
  • Genauer gesagt, werden beim Fließbettofen gemäß dem ersten Beispiel der Erfindung ein in den Fluidzustand versetztes Medium und verbrennbare Stoffe, die unverbrennbare Stoffe mit einer Dichte über dem des in den Fluidzustand versetzten Mediums enthalten, vermischt und verbrannt.
  • Der Fließbettofen gemäß dem ersten Beispiel ist mit Folgendem versehen: einer Luftverteileinrichtung, die an einem Ofenbett angeordnet ist, um Fluidisierungsluft einzuleiten; einem Auslassöffnungsgraben für unverbrennbare Stoffe, der im Zentrum des Ofenbetts angeordnet ist, um die unverbrennbaren Stoffe auszustoßen; einer Auslassrutsche für unverbrennbare Stoffe, die mit dem Auslassöffnungsgraben über einen schrägen Abschnitt des Grabens verbunden ist, der von mindestens einem Ende des Grabens schräg nach unten verläuft; einer oder mehreren Hilfsdüsen, die einander gegenüberstehend an Innenseiten des Grabens angeordnet sind, um zwei Wege von Hilfsluft einzuleiten, die in den schrägen Abschnitt und die Rutsche eingeleitet werden; und Flussratensteuerungen zum Steuern der Flussraten der zwei Wege von Hilfsluft.
  • Beim Fließbettofen des ersten Beispiels ist die Luftgeschwindigkeit über dem Ofenbett größer als die über dem schrägen Abschnitt, die größer als die über der Rutsche ist, was durch Steuern der Flussraten der Fluidisierungsluft und der zwei Wege von Hilfsluft erfolgt, damit die unverbrennbaren Stoffe in der Rutsche gesammelt werden, was auf Grundlage der Dichtedifferenz zwischen dem fluidisierten Medium und den unverbrennbaren Stoffen erfolgt.
  • Gemäß dem ersten Beispiel, bei dem die Luftgeschwindigkeit über dem Fließbett größer als die über dem schrägen Abschnitt ist, die größer als die über der Rutsche ist, werden die unverbrennbaren Stoffe auf Grundlage der Luftgeschwindigkeitsdifferenz und einer Dichtedifferenz zwischen dem fluidisierten Medium und den unverbrennbare Stoffen sicher in der Rutsche gesammelt.
  • Ferner werden, gemäß dem ersten Beispiel, die unverbrennbaren Stoffe in der nicht brennbaren Rutsche gesammelt, ohne dass das Ofenbett abgeschrägt wird, oder ohne Ausbildung (wie bei der herkömmlichen Technik) irgendeiner festen Luftumwälzung, die die Bewegung des fluidisierten Mediums dominiert. Demgemäß sind die Ofenkonstruktion und der zugehörige Steuerungsmechanismus vereinfacht. Ferner ist die Ausbildung des nicht fluidisierten Bereichs verhindert, wodurch die unverbrennbaren Stoffe gleichmäßig ausgestoßen werden. Ferner wird der Wärmeverlust minimal, da es nicht erforderlich ist, ein massives fluidisiertes Medium auszustoßen.
  • Ferner sind, gemäß dem ersten Beispiel, die Luftgeschwindigkeiten entsprechend dem Bereich im Ofen, verschieden gemacht, d. h., der Abwärtsstrom ist über der Auslassöffnung ausgebildet, während das fluidisierte Medium über dem schrägen Abschnitt und am Ofenbett um die beiden Seiten des Öffnungsgrabens herum fluidisiert ist. Daher werden die unverbrennbaren Stoffe geeignet mit dem fluidisierten Medium gemischt, der Verbrennungszustand wird geeignet aufrecht erhalten, und die unverbrennbaren Stoffe werden durch den Abwärtsstrom von oberhalb der Auslassöffnung gleichmäßig ausgestoßen.
  • Beim Fließbettofen des zweiten Beispiels der Erfindung ist das Fließbett zu den beiden Seiten des Grabens flach. Gemäß dem zweiten Beispiel ist es nicht erforderlich, das Fließbett abzuschrägen (wie bei der herkömmlichen Technik), wodurch die Ofenkonstruktion vereinfacht ist.
  • Beim Fließbettofen des dritten Beispiels blasen die Hilfsdüsen die Hilfsluft nach unten in Bezug auf die horizontale Richtung, um dadurch das Ausstoßen der unverbrennbaren Stoffe zu fördern.
  • Gemäss dem dritten Beispiel ist die oben genannte Ausbildung des Abwärtsstroms gefördert, wodurch die Bildung des nicht fluidisierten Bereichs um die Auslassöffnung herum verhindert ist und die unverbrennbaren Stoffe gleichmässig ausgestossen werden.
  • Beim Fliessbettofen des dritten Beispiels der Erfindung werden ein fluidisiertes Medium und verbrennbare Stoffe, die unverbrennbare Stoffe mit einer Dichte über der des fluidisierten Mediums enthalten, gemischt und verbrannt. Der Fliessbettofen des vierten Beispiels ist mit Folgendem versehen: einer Luftverteileinrichtung, die an einem Ofenbett angeordnet ist, um Fluidisierungsluft zum Fluidisieren des fluidisierten Mediums einzuleiten; einer Auslassöffnung für unverbrennbare Stoffe, die im Zentrum des Ofenbetts angeordnet ist, um die unverbrennbaren Stoffe auszustossen, wobei das die Auslassöffnung umgebende Ofenbett flach ist; einer Auslassrutsche für unverbrennbare Stoffe, die mit der Auslassöffnung für unverbrennbare Stoffe verbunden ist; einer oder mehreren Hilfsdüsen, die einander gegenüberstehend an Innenseiten der Öffnung angeordnet sind, um Hilfsluft einzuleiten, die in die Rutsche eingeleitet wird; und Flussratensteuerungen zum Steuern der Flussraten der Hilfsluft. Beim Fliessbettofen des vierten Beispiels fördert der Hilfsluftstoss von den Hilfsdüsen das Ausstossen der unverbrennbaren Stoffe.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass die Hilfsdüsen symmetrisch oder asymmetrisch angeordnet sind. Gemäss dem vierten Beispiel blasen die Hilfsdüsen die Hilfsluft nach unten in Bezug auf die horizontale Richtung, um die Ausbildung des Abwärtsstroms zu fördern, um die Ausbildung des nicht fluidisierten Bereichs um die Auslassöffnung herum zu verhindern. So werden die unverbrennbaren Stoffe gleichmässig ausgestossen.
  • Beim erfindungsgemässen Fliessbettofen ist die Luftgeschwindigkeit über dem die Öffnung umgebenden Ofenbett grösser als die über der Rutsche, was durch Steuern der Flussraten der Fluidisierungsluft und der Hilfsluft erfolgt, wodurch die unverbrennbaren Stoffe in der Rutsche gesammelt werden, was auf Grundlage der Dichtedifferenz zwischen dem fluidisierten Medium und den unverbrennbaren Stoffen erfolgt. Gemäss der Erfindung wird der Verbrennungszustand der verbrennbaren Stoffe geeignet aufrecht erhalten, und die unverbrennbaren Stoffe werden gleichmässig ausgestossen.
  • Ferner ist es bevorzugt, dass die Strahllängen des Hilfsluftstroms von den Hilfsdüsen auf solche Weise eingestellt werden, dass der Strahl nicht das Zentrum der Öffnung erreicht. Gemäss dem sechsten Beispiel werden die unverbrennbaren Stoffe mit vergleichsweise kleinen Dichten sicher ausgestossen, ohne durch die Hilfsluft gestört zu werden.
  • Es ist auch bevorzugt, dass die Hilfsdüsen entlang der vertikalen Richtung an der Innenseite des Grabens angebracht werden und die Hilfsluft aus Ausblaslöchern ausgeblasen wird, die an den Vorderenden der Hilfsdüsen angebracht sind, wobei eine geeignete Düsenkonstruktion vorhanden ist.
  • Gemäss der Erfindung ist das gleichmässige Ausstossen der unverbrennbaren Stoffe dadurch erleichtert, dass eine kleine Menge an Hilfsluft eingeleitet wird und die unverbrennbaren Stoffe und das fluidisierte Medium gemischt werden. Ferner ist der Wärmeverlust minimiert, und es wird ein minimales Ausstossen des fluidisierten Mediums erzielt. Im Ergebnis sind die Konstruktion und der Steuerungsmechanismus des Fliessbettofens im Vergleich zur herkömmlichen Technik vereinfacht.
  • Zusammengefasst gesagt, werden, gemäss der Erfindung, bei der die Flussraten der Hilfsluft und der Fluidisierungsluft auf solche Weise gesteuert werden, dass alle Luftgeschwindigkeiten in jedem Teil des Ofens verschieden sind, die unver brennbaren Stoffe entsprechend den Luftgeschwindigkeitsdifferenzen und den Dichtedifferenz in den unverbrennbaren Stoffen sicher in der Auslassrutsche gesammelt. Bei der Erfindung ist es nicht erforderlich, das Ofenbett schräg auszubilden. Ferner ist es nicht erforderlich, unter der Flusssteuerung der aus den Luftkästen ausgeblasenen Luft eine Luftumwälzung auszubilden. So sind die Ofenkonstruktion und der zugehörige Steuerungsmechanismus vereinfacht.
  • Ferner ist, gemäß der Erfindung, die Ausbildung des nicht fluidisierten Bereichs verhindert, wodurch die unverbrennbaren Stoffe gleichmäßig ausgestoßen werden. Ferner ist es nicht erforderlich, ein massives fluidisiertes Medium auszustoßen, wodurch der minimale Wärmeverlust erzielt wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1A ist eine Draufsicht des Fließbettofens der Ausführungsform 1 der Erfindung. 1B ist eine beispielhafte Schnittansicht entlang der Linie X-X in der 1A. 1C ist eine andere beispielhafte Schnittansicht entlang der Linie X-X in der 1A. 1D ist eine Schnittansicht entlang der Linie Y-Y in der 1A.
  • 2 ist eine schematische Ansicht des Fließbettofens mit flachem Bett.
  • 3 ist eine Seitenansicht einer beispielhaften Hilfsdüse.
  • 4 ist eine schematische Ansicht eine ersten beispielhaften Fließbettofens auf Grundlage der Ausführungsform 1 mit einem schrägen Bett, wie es in der 1C dargestellt ist.
  • 5A ist eine Draufsicht eines zweiten beispielhaften Fliessbettofens auf Grundlage der Ausführungsform 1. 5B ist eine Schnittansicht entlang der Linie Y'-Y' in der 5A.
  • 6A ist eine Draufsicht des Fliessbettofens mit flachem Bett der Ausführungsform 2 der Erfindung. 6B ist eine Schnittansicht entlang der Linie X'-X' in der 6A. 6C ist eine Draufsicht des Fliessbettofens mit schrägem Bett gemäß einem Vergleichsbeispiel. 6D ist eine Schnittansicht entlang der Linie X''–X'' in der 6C.
  • 7 ist eine schematische Ansicht des in der 6A und der 6B dargestellten Abfallverbrennungsofens.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Nun werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Es ist zu beachten, dass die Erfindung nicht auf speziell beschriebene Grössen, Materialien und Relativanordnungen usw., hinsichtlich der Konstruktionselemente, eingeschränkt ist.
  • Allgemein gesagt, verbrennt der erfindungsgemässe Abfallverbrennungsofen hauptsächlich verbrennbare Stoffe wie üblichen Abfall, Industrieabfall, Klärwasser und Klärschlämme, die unverbrennbare Stoffe enthalten, deren Dichte grösser als die des fluidisierten Mediums ist, wie Leitungen, Kacheln & Kiesel, Steine, Gläser, Reifen und Bauholzabfall.
  • Ausführungsform 1
  • Die 1 zeigt einen Fliessbettofen der Ausführungsform 1, und die 2 ist eine schematische Ansicht des Abfallverbrennungsofens mit flachem Bett, wie in der 1 dargestellt.
  • Als Erstes geht es unter Bezugnahme auf die 2 um den Gesamtaufbau des Fließbettofens. Ein Ofenkörper 11 eines (Fließbett-)-Ofens 10 ist von rechteckiger oder zylindrischer Form (in der 2 nicht dargestellt). Der Ofen 10 verfügt über ein am Boden des Ofenkörpers 11 ausgebildetes Ofenbett 12. Am Ofenbett 12 sind horizontal angebrachte Luftverteilplatten vorhanden. Ferner sind unter den Luftverteilplatten Wind-, Luftkästen 14 zum zeitweiligen ansammeln der Luft zum Fluidisieren des Mediums (z. B. Sand) angebracht. Die Windkästen 14 sind durch vertikale Trennplatten 15a und 15b in mehrere Teilkammern unterteilt. Wie es in der 1 dargestellt ist, sind mehrere Luftdüsen (Luftverteildüse) 13 an den Luftverteilplatten vorhanden. Die Luft wird von den Luftverteildüsen nach oben eingeleitet, um das Medium (z. B. Sand) und den Abfall über den Luftverteilplatten zu fluidisieren. die Luftflussrate wird durch die in die Windkästen 14 eingeleitete Luftmenge bestimmt, wobei die Luftmenge durch nicht dargestellte Luftzuführrohre, nicht dargestellte Flusssteuerungsventile usw. gesteuert wird. Die Luftmenge kann für jeden der Luftkästen 14 dieselbe sein, oder sie kann unter Verwendung mehrerer Luftfluss-Steuerungsmechanismen für jeden Luftkasten anders sein.
  • Ferner ist im flachen Abschnitt im Zentrum des Ofenbetts 12 eine grabenförmige Auslassöffnung/Auslassoffnungsgraben 20 für unverbrennbare Stoffe ausgebildet. Mit dem Ende der Auslassöffnung 20 für unverbrennbare Stoffe ist eine Auslassrutsche 17 für unverbrennbare Stoffe über einen schrägen Abschnitt 16 verbunden. Hierbei sind, vorzugsweise unter der Auslassrutsche 17, ein Schraubförderer zum Transportieren der unverbrennbaren Stoffe und des fluidisierten Mediums, eine magnetische Selektionseinrichtung zum Trennen der unverbrennbaren Stoffe vom fluidisierten Medium, ein Schwingsieb oder eine Klassifiziereinrichtung zum Klassifizieren des fluidisierten Mediums vorhanden. Ferner ist es bevorzugt, eine Umwälzeinrichtung zum Zurückführen des abgetrennten fluidisierten Mediums zurück in den Ofenkörper 11 anzubringen.
  • An der Innenseite der Auslassöffnung 20 für unverbrennbare Stoffe sind mehrere Hilfsdüsen 18 vorhanden, die mit einem vorgegebenen Abstand entlang der Längsrichtung der (Auslass-)-Öffnung 20 vorhanden sind, wie es in der 1A und der 1D dargestellt ist, um dadurch Hilfsluft einzublasen, um das Ausstossen der unverbrennbaren Stoffe zu unterstützen.
  • Wie es in 1A, 1D, 5A und 5B dargestellt sind, wird die Hilfsluft in mehr als zwei Wege aufgeteilt, um dadurch in eine Hilfsdüse 18a, die im schrägen Bereich der Öffnung 20 positioniert ist, und eine Hilfsdüse 18b eingeleitet zu werden, die an der Auslassrutsche 17 für unverbrennbare Stoffe positioniert ist. Hierbei werden die Flusssteuerungen für die Düsen 18a und 18b voneinander verschieden ausgeführt.
  • Wie es in der 3 dargestellt ist, verfügt die Hilfsdüse 18 über eine Verjüngung 18c zum Ausbilden eines Ausblaslochs 18d im unteren Teil derselben. Die Hilfsluft wird vorzugsweise nicht horizontal sondern um 10 deg. bis 45 deg. nach unten ausgestossen.
  • Die Luftgeschwindigkeit im Ofenkörper 11 wird durch die von den Luft-/-Hilfsdüsen 13 eingeleitete Luftmenge zum Einleiten der Luft zum Fluidisieren des Mediums sowie diejenige Luftmenge gesteuert, die von den Hilfsdüsen 18a und 18b eingeleitet wird.
  • Genauer gesagt, wird die Geschwindigkeit der Luft über dem Ofenbett 12 und an den beiden Seiten der Auslassöffnung 20 für unverbrennbare Stoffe durch die von den Hilfsdüsen 13 eingeleitete Luftmenge gesteuert. Die Geschwindigkeit der Luft über den schrägen Abschnitten der Öffnung 20 wird durch die von der Hilfsdüse 18a eingeleitete Luftmenge gesteuert, während die Geschwindigkeit der Luft über der Auslassrutsche 17 für unverbrennbare Stoffe durch die von der Hilfsdüse 18b eingeleitete Luftmenge gesteuert wird.
  • Die Luftgeschwindigkeit ist über dem Ofenbett 12 grösser als die über den schrägen Abschnitten der Öffnung 20, die grösser als die über der Auslassrutsche 17 für unverbrennbare Stoffe ist. Ferner beträgt, bevorzugt, die Luftgeschwindigkeit über den schrägen Abschnitten ungefähr 90% derjenigen über dem Ofenbett 12.
  • Hierbei wird die Geschwindigkeit der Luft über dem Ofenbett 12 und den schrägen Abschnitten auf solche Weise gesteuert, dass das fluidisierte Medium und die unverbrennbaren Stoffe fluidisiert werden, während die Geschwindigkeit der Luft über der Auslassrutsche 17 für unverbrennbare Stoffe auf solche Weise gesteuert wird, dass sich ein Abwärtsstrom des fluidisierten Mediums bildet.
  • Entsprechend den Luftgeschwindigkeitsdifferenzen und den Dichtedifferenzen zwischen dem fluidisierten Medium und den unverbrennbaren Stoffen werden die unverbrennbare Stoffe sicher in der Auslassrutsche für unverbrennbare Stoffe gesammelt. Ferner wird, gemäss der oben erläuterten Flusssteuerung, das fluidisierte Medium geeignet gemischt und fluidisiert, um dadurch den Verbrennungszustand geeignet aufrecht zu erhalten. So werden die unverbrennbaren Stoffe durch den Abwärtsstrom des fluidisierten Mediums gleichmässig ausgestossen.
  • Gemäss der Ausführungsform 1 ist es nicht erforderlich, eine herkömmliche Luftumwälzung auszubilden, die die Bewegung des fluidisierten Mediums beherrscht. Daher sind die Ofenkonstruktion und der zugehörige Steuerungsmechanismus vereinfacht, und darüber hinaus werden die unverbrennbaren Stoffe sicher in der Auslassrutsche gesammelt.
  • Ferner werden eine erste und eine zweite Anwendung auf Grundlage der Ausführungsform 1 erläutert.
  • Als Erstes wird, unter Bezugnahme auf die 4, die erste beispielhafte Anwendung des Fließbettofens auf Grundlage der Ausführungsform 1 mit schrägem Bett, wie in der 1C dargestellt, erläutert.
  • Wie es in der 4 dargestellt ist, ist das Ofenbett 12 nach unten abgeschrägt, um dadurch die gegenüberstehenden Wände des Ofenkörpers 11 zum Zentrum hin auszubilden, wobei die Auslassöffnung 20 für unverbrennbare Stoffe im Zentrum der Vertiefung ausgebildet ist. Ferner sind, wie es in der 1C dargestellt ist, mehrere Hilfsdüsen 18 einander gegenüberstehend in der Auslassöffnung 20 für unverbrennbare Stoffe angeordnet, wobei die schrägen Abschnitte 16 im Graben von den Enden der Auslassöffnung 20 für unverbrennbare Stoffe her vorhanden sind, ähnlich wie beim in der 2 dargestellten Ofenbett 12, und darüber hinaus ist die Auslassrutsche 17 für unverbrennbare Stoffe mit dem zentralen Abschnitt des schrägen Ofenbetts 12 verbunden.
  • Das schräge Ofenbett 12 ist dann besonders von Nutzen, wenn mehr unverbrennbare Stoffe mit größeren Dichten, die die Luft nur schwer fluidisieren kann, enthalten sind.
  • Als Nächstes wird, unter Bezugnahme auf die 5A, die zweite beispielhafte Anwendung des Fließbettofens auf Grundlage der Ausführungsform 1 erläutert. Die 5A ist eine Draufsicht des Ofenbetts. Die 5B ist eine Schnittansicht entlang der Linie Y'-Y' in der 5A. Hierbei kann das Ofenbett flach oder abgeschrägt sein.
  • Wie es in der 58 dargestellt ist, ist die Auslassöffnung 20 für unverbrennbare Stoffe im Zentrum der Vertiefung ausgebildet. Ferner ist ein schräger Abschnitt 16 vorhanden, der von einem Ende der Öffnung 20 zum anderen derselben schräg verläuft. Die Auslassrutsche 17 für unverbrennbare Stoffe ist mit dem Boden des schrägen Abschnitts 16, d. h. dem anderen Ende der Öffnung 20, verbunden. Ähnlich wie bei der ersten beispielhaften Anwendung sind mehrere Hilfsdüsen 18 einander gegenüberstehend in der Auslassöffnung 20 für unverbrennbare Stoffe angeordnet.
  • Hierbei werden bei der ersten und der zweiten beispielhaften Anwendung die unverbrennbares Differenzen gesteuert, und die Hilfsluft wird von der Hilfsdüse 18 nach unten ausgestossen.
  • Ausführungsform 2
  • Die 6A ist eine Draufsicht des Fliessbettofens mit flachem Bett gemäss der Ausführungsform 2 der Erfindung. Die 6B ist eine Schnittansicht entlang der Linie X'-X' in der 6A. Die 6C ist eine Draufsicht des Fliessbettofens mit schrägem Bett gemäss einem Vergleichsbeispiel. Die 6B ist eine Schnittansicht entlang der Linie X'-X in der 6C. Die 7 ist eine schematische Ansicht des in den 6A und 6B dargestellten Abfallverbrennungsofens.
  • Unter Bezugnahme auf die 7 wird der Gesamtaufbau des Fliessbettofens 10 kurz erläutert. Der Ofenkörper 11 des Fliessbettofens 10 ist von quadratischer oder nicht dargestellter Zylinderform. Der Ofen 10 verfügt über ein am Boden des Ofenkörpers 11 ausgebildetes Ofenbett 12. Am Ofenbett 12 sind horizontal angeordnete Luftverteilplatten (es ist keine Bezugszahl vergeben, jedoch wird im Wesentlichen und substanziell auf die Oberseite des (Ofen-)-Betts 12 Bezug genommen, an dem die (Luft-/Hilfs-)-Düsen 13 vorhanden sind) vorhanden. Ferner sind unter den Luftverteilplatten Luftkästen 14 zum zeitweiligen Ansammeln der Luft zum Fluidisieren des Mediums (z. B. Sand) angebracht. Die Windkästen 14 sind durch vertikale Trennplatten 15 in mehrere Teilkammern unterteilt. Hierbei kann das Ofenbett 12 flach oder schräg sein.
  • In den Luftverteilplatten sind mehrere Luftdüsen (Luftverteildüsen) 13 ausgebildet. Die Luft wird von den Luftverteilplatten nach oben eingeleitet, um das Medium und den Abfall über ihnen zu fluidisieren. Die Luftflussrate wird durch die in die Windkästen 14 eingeleitete Luftmenge bestimmt.
  • Ferner ist im Zentrum des Ofenbetts 12 eine Auslassöffnung 20 für unverbrennbare Stoffe, die kreisförmig, quadratisch, rechteckig oder von anderer beliebiger Form sein kann, ausgebildet, und sie ist mit der sich nach unten erstreckenden Auslassrutsche 19 für unverbrennbare Stoffe verbunden.
  • An der Innenseite des Auslasses/der Auslassöffnung 20 für unverbrennbare Stoffe sind mehrere Hilfsdüsen 18 vorhanden, die mit einem vorgegebenen Abstand angeordnet sind. Die Flussrate der von den Hilfsdüse 18 eingeleiteten Hilfsluft wird durch einen einzelnen Flusssteuerungsmechanismus gesteuert.
  • Die Hilfsluft wird nach unten ausgestoßen, wie es in der 3 dargestellt ist.
  • Die Flussraten der Luft zum Fluidisieren des fluidisierten Mediums und der unverbrennbaren Stoffe und der Hilfsluft werden auf solche Weise gesteuert, dass die Luftgeschwindigkeit über der (Auslass-)-Rutsche 19 kleiner als die über dem Ofenbett 12 ist. Entsprechend der Geschwindigkeitsdifferenz und den Dichtedifferenzen zwischen dem fluidisierten Medium und den unverbrennbaren Stoffen werden die unverbrennbaren Stoffe in der Rutsche 19 gesammelt. Ferner fördert der Abwärtsstrom des fluidisierten Mediums, der durch den Abwärtsstrom der von den Hilfsdüsen 18 ausgestoßenen Hilfsluft erzeugt wird, das Ausstoßen der unverbrennbaren Stoffe.
  • Ferner ist es bevorzugt, die Strahllänge der von den Hilfsdüsen 18 eingeleiteten Hilfsluft einzustellen, um dadurch einen Be reich auszubilden, in dem der Strahlstrom das Zentrum der Öffnung 20 nicht erreicht. Entsprechend der Stahllängeneinstellung können unverbrennbare Stoffe mit kleinen Dichten vom Zentrum der Öffnung 20 sicher ausgeblasen werden, ohne durch die Hilfsluft behindert zu werden.

Claims (6)

  1. Fließbettofen (10), bei dem ein fluidisiertes Medium und verbrennbare Stoffe, die unverbrennbare Stoffe mit einer Dichte über der des fluidisierten Mediums enthalten, gemischt und verbrannt werden, mit: – einer Luftverteileinrichtung (14, 15, 15a, 15b), die an einem Ofenbett (12) angeordnet ist, um Fluidisierungsluft zum Fluidisieren des fluidisierten Mediums einzuleiten; – einem Auslassöffnungsgraben (20) für unverbrennbare Stoffe, der im Zentrum des Ofenbetts angeordnet ist und einen schrägen Abschnitt (16) und eine Auslassrutsche (17) aufweist, um die unverbrennbaren Stoffe auszustoßen, wobei der schräge Abschnitt (16) von einem Ende des Auslassöffnungsgrabens (20) für unverbrennbare Stoffe schräg zur Mitte oder zu einer Seite hin verläuft und wobei die Auslassrutsche (17) am unteren Ende des schrägen Abschnitts (16) auf der unteren Seite des Auslassöffnungsgrabens (20) angeordnet und mit einem Ausgang für unverbrennbare Stoffe verbunden ist; – mehreren Hilfsdüsen (18, 18a, 18b), die an Innenseiten (15a) des Auslassöffnungsgrabens angeordnet und einander gegenüberstehend sind, um Hilfsluft in den Auslassöffnungsgraben einzublasen, wobei Hilfsdüsen (18a) oberhalb des schrägen Abschnitts (16) und Hilfsdüsen (18b) oberhalb der Auslassrutsche (17) angeordnet sind; und – wobei die Luftverteileinrichtung (14, 15, 15a, 15b) so ausgelegt ist, dass die Geschwindigkeit der von den Hilfsdüsen (18a) oberhalb des schrägen Abschnitts ausgestoßenen Hilfsluft größer als die der von den Hilfsdüsen (18b) oberhalb der Auslassrutsche ausgestoßenen Hilfsluft ist, derart dass die Luftgeschwindigkeit über dem Ofenbett (12) größer als die über dem schrägen Abschnitt (16) ist, die größer als die über der Auslassrutsche (17) ist, so dass sie unverbrennbaren Stoffe in der Auslassrutsche (17) gesammelt werden, was auf Grundlage der Dichtedifferenz zwischen dem fluoridisierten Medium und den unverbrennbaren Stoffen sowie durch Steu ern der Flussraten der Fluidisierungsluft durch Flussratensteuerungen erfolgt.
  2. Fließbettofen (10) nach Anspruch 1, bei dem die Hilfsdüsen (18) die Hilfsluft nach unten in Bezug auf die horizontale Richtung blasen, um dadurch am schrägen Abschnitt (16) und oberhalb der Auslassrutsche (17) eine Luftströmung nach unten zu erzeugen.
  3. Fließbettofen (10), bei dem ein fluidisiertes Medium und verbrennbare Stoffe, die unverbrennbare Stoffe mit einer Dichte über der des fluidisierten Mediums enthalten, gemischt und verbrannt werden, mit: – einer Luftverteileinrichtung, die an einem Ofenbett (12) 15 angeordnet ist, um Fluidisierungsluft zum Fluidisieren des fluidisierten Mediums einzuleiten; – einer Auslassöffnung (20) für unverbrennbare Stoffe, die im Zentrum des Ofenbetts (12) angeordnet ist, um die unverbrennbaren Stoffe auszustoßen, wobei das die Auslassöffnung 20 umgebende Ofenbett flach ist; – einer Auslassrutsche (19) für unverbrennbare Stoffe, die am unteren Ende der Auslassöffnung angeordnet ist, wobei die Auslassrutsche mit einem Ausgang für unverbrennbare Stoffe verbunden ist, der an der unteren Seite der Auslassöffnung für unverbrennbare Stoffe angeordnet ist; – mehreren Hilfsdüsen (18), die einander gegenüberstehend an der Innenseite der Auslassöffnung angeordnet sind, um Hilfsluft zur Mitte der Auslassöffnung hin auszustoßen; – Flussratensteuerungen zum Steuern der Flussraten der Fluidisierungsluft und der Hilfsluft; – wobei die mehreren Hilfsdüsen die Hilfsluft in die Auslassöffnung in einer im Vergleich zur Waagerechten nach unten verlaufenden Richtung blasen und die Flussraten der Fluidisierungsluft und der Hilfsluft durch die Flussratensteuerungen gesteuert werden, so dass ein nach unten verlaufender Luftstrom in der Auslassöffnung erzeugt und so die unverbrennbaren Stoffe in der Auslassrutsche gesammelt werden.
  4. Fließbettofen (10) nach Anspruch 3, bei dem die Luftgeschwindigkeit über dem die Auslassöffnung (20) umgebenden Ofenbett größer als die über der Auslassrutsche (19) ist, was durch Steuern der Flussraten der Fluidisierungsluft auf der Seite der Luftverteileinrichtung und der Hilfsluft auf der Seite der Hilfsdüsen (18) erfolgt.
  5. Fließbettofen (10) nach Anspruch 2 oder 4, bei dem die Hilfsdüsen (18) entlang der horizontalen Richtung an der Innenseite des Auslassöffnungsgrabens (20) oder der Auslassöffnung (20) angeordnet sind und die Hilfsluft aus Ausblaslöchern (18d) ausgeblasen wird, die an den Vorderenden der Hilfsdüsen vorhanden sind.
  6. Fließbettofen (10) nach Anspruch 4, bei dem Strahllängen der aus den Hilfsdüsen (18) ausgestoßenen Hilfsluft auf solche Weise eingestellt sind, dass der Strahl das Zentrum der Auslassöffnung nicht erreicht.
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