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DE102005060208A1 - Messaufnehmer eines magnetisch induktiven Durchflussmessgeräts - Google Patents

Messaufnehmer eines magnetisch induktiven Durchflussmessgeräts Download PDF

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DE102005060208A1
DE102005060208A1 DE200510060208 DE102005060208A DE102005060208A1 DE 102005060208 A1 DE102005060208 A1 DE 102005060208A1 DE 200510060208 DE200510060208 DE 200510060208 DE 102005060208 A DE102005060208 A DE 102005060208A DE 102005060208 A1 DE102005060208 A1 DE 102005060208A1
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DE
Germany
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insert
sensor according
magnetic field
medium
tubes
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200510060208
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dr. Drahm
Mike Touzin
Helmut Zeislmeier
Simon Dr. Stingelin
Frank Schmalzried
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Endress and Hauser Flowtec AG
Original Assignee
Endress and Hauser Flowtec AG
Flowtec AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Endress and Hauser Flowtec AG, Flowtec AG filed Critical Endress and Hauser Flowtec AG
Priority to DE200510060208 priority Critical patent/DE102005060208A1/de
Publication of DE102005060208A1 publication Critical patent/DE102005060208A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
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    • G01F1/56Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using electric or magnetic effects
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    • G01F1/584Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using electric or magnetic effects by electromagnetic flowmeters constructions of electrodes, accessories therefor
    • GPHYSICS
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Abstract

Es ist ein kostengünstiger Messaufnehmer eines magnetisch induktiven Durchflussmessgeräts zum Messen eines Durchflusses eines Mediums durch ein bestehendes Rohrleitungssystem, welches Rohrleitungssystem zwei miteinander über eine mechanische Verbindung (7) verbindbare Rohre (9, 11) aufweist, beschrieben, mit einem Einsatz (13, 51, 71, 83), der im Betrieb im Inneren des Rohrleitungssystems angeordnet ist, der innen einen durchgängigen Strömungskanal (15) aufweist, der im eingebauten Zustand parallel zu einer Längsachse (L) der Rohre (9, 11) verläuft und im Messbetrieb von dem Medium durchströmt wird, in dem eine Vorrichtung (17) zur Erzeugung eines den Strömungskanal (15) durchsetzenden Magnetfelds integriert ist und in dem eine Vorrichtung (19) zur Aufnahme einer in das Medium induzierten Spannung integriert ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Messaufnehmer eines magnetisch induktiven Durchflussmessgeräts.
  • Magnetisch induktive Durchflussmessgeräte werden in der industriellen Messtechnik zur Messung von Volumenströmen eingesetzt.
  • Dabei wird ein zumindest in geringem Umfang elektrisch leitfähiges Medium, dessen Volumenstrom gemessen werden soll, durch ein Messrohr geleitet, das im wesentlichen senkrecht zur Rohrachse von einem Magnetfeld durchsetzt ist. Senkrecht zum Magnetfeld bewegte Ladungsträger induzieren senkrecht zu deren Durchflussrichtung eine Spannung, die über entsprechend angeordnete Elektroden abgreifbar ist. Die Elektroden sind hierzu mit dem Medium entweder kapazitiv oder galvanisch gekoppelt. Die induzierte Spannung ist proportional zu einer über einen Querschnitt des Messrohres gemittelten Strömungsgeschwindigkeit des Mediums und damit proportional zum Volumenstrom.
  • Herkömmliche magnetisch induktive Durchflussmessgeräte weisen einen Messaufnehmer auf, der ein Messrohr umfasst, das in ein bestehendes Rohrleitungssystem eingesetzt wird, und während der Messung von dem Medium durchströmt wird. 1 zeigt einen solchen Messaufnehmer. Der Messaufnehmer weist eine Vorrichtung zur Erzeugung eines Magnetfelds und eine Vorrichtung zum Aufnehmen der im Medium induzierten Spannung auf. Diese beiden Vorrichtungen sind am, im und/oder um das Messrohr 1 angeordnet.
  • Das Medium wird über das bestehende Rohrleitungssystem durch das Messrohr hindurch geleitet. Das bestehende Rohrleitungssystem weist eine Zuleitung 3 auf, die mit einem ersten Ende des Messrohrs 1 verbunden ist und es weist eine Ableitung 5 auf, die mit einem dem ersten Ende gegenüberliegenden zweiten Ende des Messrohrs 1 verbunden ist. Steht das Rohrleitungssystem unter Druck, so müssen die beiden Anschlüsse, typischer Weise werden hier Flansche eingesetzt, zwischen der Zuleitung 3 und dem Messrohr 1 und zwischen der Ableitung 5 und dem Messrohr 1 druckfest aufgebildet sein. Das gleiche gilt natürlich auch für das Messrohr 1 selbst.
  • Entsprechend sind Messrohre herkömmlicher Durchflussmessaufnehmer und deren Anschlüsse in der Regel sehr massive und damit schwere und in der Herstellung teure metallische Bauelemente.
  • In der EP 1 544 582 A1 ist ein Messaufnehmer eines magnetisch induktiven Durchflussmessgeräts beschrieben. Dieser umfasst ein Messrohr, das in ein bestehendes Rohrleitungssystem eingesetzt wird, indem das Messrohr mit der Zuleitung und der Ableitung fest verbunden wird. In das Messrohr ist ein Einsatz eingesetzt, in dem eine Vorrichtung zur Erzeugung des Magnetfelds und eine Vorrichtung zur Aufnahme der induzierten Spannung integriert ist. Der Einsatz weist innen einen rohrförmigen durchgängigen Strömungskanal auf, durch den im Betrieb das Medium hindurch strömt.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung einen kostengünstigen Messaufnehmer eines magnetisch induktiven Durchflussmessaufnehmer anzugeben.
  • Hierzu besteht die Erfindung in einem Messaufnehmer eines magnetisch induktiven Durchflussmessgeräts zum Messen eines Durchflusses eines Mediums durch ein bestehendes Rohrleitungssystem, welches Rohrleitungssystem zwei miteinander über eine mechanische Verbindung verbindbare Rohre aufweist, mit
    • – einem Einsatz,
    • – der im Betrieb im Inneren des Rohrleitungssystem angeordnet ist,
    • – der innen einen durchgängigen Strömungskanal aufweist, der im eingebauten Zustand parallel zu einer Längsachse der Rohre verläuft und im Messbetrieb von dem Medium durchströmt wird,
    • – in dem eine Vorrichtung zur Erzeugung eines den Strömungskanal durchsetzenden Magnetfelds integriert ist, und
    • – in dem eine Vorrichtung zur Aufnahme einer in das Medium induzierten Spannung integriert ist.
  • Gemäß einer Weiterbildung weist der Einsatz mindestens einen rohrförmigen Abschnitt auf, an den ein sich radial nach außen erstreckenden Absatz angeformt ist, der in eine zwischen den beiden Rohren bestehende mechanische Verbindung einspannbar ist, und dazu dient, den Einsatz im Rohrleitungssystem mechanisch zu befestigen.
  • Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung weisen die Vorrichtung zur Erzeugung des Magnetfeld und/oder die Vorrichtung zur Aufnahme der induzierten Spannung Anschlussleitungen auf, die über eine Durchführung im Absatz aus dem Rohrleitungssystem heraus geführt sind.
  • Gemäß einer Weiterbildung ist im Einsatz eine Vorortelektronik angeordnet, die
    • – dazu dient, mittels der Vorrichtung zur Erzeugung des den Strömungskanal durchsetzenden Magnetfelds, das Magnetfeld zu erzeugen, und/oder
    • – dazu dient, anhand der mittels der Vorrichtung zur Aufnahme der induzierten Spannung aufgenommenen Spannung ein Messsignal abzuleiten und einer weiteren Verarbeitung, Auswertung und/oder Anzeige zugänglich zu machen.
  • Gemäß einer ersten Variante der Erfindung erstreckt sich der Einsatz im eingebauten Zustand in eines der beiden Rohre des bestehenden Rohrleitungssystems.
  • Gemäß einer zweiten Variante der Erfindung erstreckt sich der Einsatz im eingebauten Zustand in beide Rahre des bestehenden Rohrleitungssystems.
  • Gemäß einer ersten Ausgestaltung weist der Einsatz eine äußere Mantelfläche auf, die an mindestens einem der Rohre des bestehenden Rohrleitungssystems anliegt.
  • Gemäß einer zweiten Ausgestaltung besteht zwischen dem Einsatz und einer inneren Mantelfläche des bestehenden Rohrleitungssystem im eingebauten Zustand ein mindestens einen rohrförmigen Abschnitt des Einsatzes koaxial umgebender Spalt. Der sich radial nach außen erstreckende Absatz des Einsatzes weist Ausnehmungen auf, und jeder rohrförmige Abschnitt des Einsatzes ist im Messbetrieb innen und außen vom Medium umströmt, wobei derjenige Anteil des Mediums, der den Einsatz außen umströmt durch die Ausnehmungen hindurch strömt.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist in dem Einsatz eine die Vorrichtung zur Erzeugung des Magnetfelds und mindestens einen vom Magnetfeld durchsetzten Bereich des Strömungskanal umgebende elektrisch und magnetisch leitfähige Hülse vorgesehen.
  • Gemäß einer Ausgestaltung sind in dem Einsatz verbleibende Hohlräume mittels einer Vergussmasse ausgefüllt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform besteht der der Einsatz aus einem Kunststoff.
  • Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, dass der Einsatz, in dem die Vorrichtung zur Erzeugung des Magnetfelds und die Vorrichtung zur Aufnahme der induzierten Spannung integriert sind, unmittelbar in das ohnehin bestehende Rohrleitungssystem eingesetzt wird. Die mechanische Stabilität und Druckfestigkeit ist damit automatisch durch die mechanische Stabilität und Druckfestigkeit des bestehenden Rohrleitungssystems gegeben. Insbesondere ist kein zusätzliches stabiles Messrohr erforderlich. Entsprechend entfallen auch dessen Anschlüsse. Hierdurch ist der Messaufnehmer sehr kostengünstig herstellbar.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass bestehende Rohrleitungssysteme mit dem Einsatz nachgerüstet werden können, ohne dass Raum für ein ausreichend langes Messrohr geschaffen werden muss.
  • Die Erfindung und weitere Vorteile werden nun anhand der Figuren der Zeichnung, in denen fünf Ausführungsbeispiele dargestellt sind, näher erläutert; gleiche Teile sind in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • 1 zeigt einen herkömmlichen Messaufnehmer eines magnetisch induktiven Durchflussmessaufnehmers mit einem in ein bestehendes Rohrleitungssystem eingesetzten Messrohr;
  • 2 zeigt einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Messaufnehmer, dessen Einsatz in ein Rohr des bestehenden Rohrleistungssystems eingesetzt ist;
  • 3 zeigt einen weiteren Schnitt durch den in 2 dargestellten Messaufnehmer, wobei die hier dargestellte Schnittebene gegenüber der in 2 dargestellten Schnittebene um 90° gedreht ist;
  • 4 zeigt einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Messaufnehmer mit einer Vorortelektronik;
  • 5 zeigt einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Messaufnehmer mit einem Einsatz, der sich in zwei aneinander angrenzende Rohre des bestehenden Rohrleitungssystems erstreckt;
  • 6 zeigt einen Querschnitt durch den Einsatz des in 5 dargestellten Messaufnehmers in der Ebene der Stirnfläche einer der Einsatzhälften;
  • 7 zeigt einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Messaufnehmer, bei dem sich der Einsatz in eines der Rohre erstreckt, und zwischen dem Einsatz und dem Rohr ein einen rohrförmigen Abschnitt des Einsatzes koaxial umgebender Spalt besteht; und
  • 8 zeigt einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Messaufnehmer, bei dem sich der Einsatz in zwei Rohre erstreckt, und zwischen dem Einsatz und den Rohren ein die rohrförmigen Abschnitte des Einsatzes koaxial umgebender Spalt besteht.
  • 2 zeigt einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Messaufnehmer eines magnetisch induktiven Durchflussmessgeräts. Letzteres dient zur Messung eines Durchflusses eines Mediums durch ein bestehendes Rohrleitungssystem. Das Rohrleitungssystem weist zwei miteinander über eine mechanische Verbindung 7 verbindbare Rohre 9, 11 auf. Die Verbindung 7 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Flanschverbindung. Es sind aber auch andere in der Durchflussmesstechnik hinlänglich bekannte mechanische Verbindungsweisen, z.B. mechanische Kupplungen oder Schnellverschlüsse, in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen Messaufnehmer einsetzbar. Das erste Rohr 9 bildet eine Ableitung, das Rohr 11 eine Zuleitung. Dies ist in 2 durch einen Pfeil dargestellt, der die Strömungsrichtung des Mediums anzeigt.
  • Erfindungsgemäß weist der Messaufnehmer einen Einsatz 13 auf, der im Betrieb im Inneren des bestehenden Rohrleitungssystems angeordnet ist. In dem in 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Einsatz 13 in das Rohr 9 eingeschoben. Der Einsatz 13 ist rohrförmig und weist innen einen durchgängigen Strömungskanal 15 auf, der im eingebauten Zustand parallel zu einer Längsachse L der Rohre 9, 11 verläuft und im Messbetrieb von dem Medium durchströmt wird.
  • In dem Einsatz 13 ist eine Vorrichtung 17 zur Erzeugung eines den Strömungskanal 15 durchsetzenden Magnetfelds und eine Vorrichtung 19 zur Aufnahme einer in das Medium induzierten Spannung integriert.
  • Beide Vorrichtungen 17, 19 sind in einer im wesentlichen hohlzylindrischen Ausnehmung 23 mit kreisringscheibenförmigem Querschnitt im Inneren des Einsatzes 13 angeordnet. Die Vorrichtung 17 zur Erzeugung des Magnetfeldes umfasst in dem in 2 dargestellten Ausführungsbeispiel zwei im Einsatz 13 einander gegenüberliegend angeordnete Elektromagnete 25, die jeweils eine Sattelspule 27, einen von der Sattelspule 27 umgebenen Polkern 29 und einen Polschuh 31 aufweisen.
  • Zusätzlich ist in dem Einsatz 13 vorzugsweise eine elektrisch und magnetisch leitfähige Hülse 32 vorgesehen, die die Vorrichtung 17 zur Erzeugung des Magnetfelds und mindestens einen vom Magnetfeld durchsetzten Bereich des Strömungskanal 15 umgibt. Diese Hülse 32 dient zum einen zur Abschirmung des Messaufnehmers nach außen und zum anderen zur Rückführung bzw. zur Begrenzung des im Inneren erzeugten Magnetfeldes. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Hülse 32 ein metallisches Rohrsegment, das in die Ausnehmung 23 eingesetzt ist. Zur Erleichterung der Montage sind die Polkerne 29 und die Polschuhe 31 vorzugsweise fest mit der Hülse 32 verbunden. Dies erfolgt beispielsweise durch in den Figuren nicht dargestellte Schrauben, die von innen durch die Polschuhe 31 und die Polkerne 29 in Gewindebohrungen in der Hülse 32 eingeschraubt werden.
  • Die Erfindung ist aber nicht auf diese spezielle Form der Vorrichtung zur Erzeugung des Magnetfelds beschränkt.
  • Die Vorrichtung 19 zur Aufnahme der induzierten Spannung ist in 3 dargestellt. 3 zeigt einen weiteren Schnitt durch den in 2 dargestellten Messaufnehmer, dessen Schnittebene gegenüber der in 2 dargestellten Schnittebene um 90° gedreht ist. Die Vorrichtung 19 umfasst in dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwei einander gegenüberliegend angeordnete Elektroden 33. Die Elektroden 33 sind dabei derart angeordnet, dass eine Verbindungslinie zwischen den Elektroden 33 senkrecht zu einer die beiden Elektromagnete 25 verbindenden Linie verläuft. Die Elektroden 33 weisen einen Elektrodenkopf 35 auf, der in den Strömungskanal 15 weist und mit dem Medium in Kontakt steht. An den Elektrodenkopf 35 ist jeweils ein Elektrodenstift 37 angeformt, der durch eine an den Strömungskanal 15 angrenzende Außenwand des Einsatzes 13 hindurch in die Ausnehmung 23 hinein führt. Die Elektroden 33 sind beispielsweise mittels einer in der Ausnehmung 23 auf den Elektrodenstift 37 geschraubten Mutter 39 befestigt. Alternativ können auch andere Arten von kapazitiv oder galvanisch an das Medium gekoppelten Elektroden eingesetzt werden.
  • Der Einsatz 13 ist im wesentlichen rohrförmig und weist einen sich radial nach außen erstreckenden Absatz 41 auf, der durch die mechanische Verbindung 7 zwischen den beiden Rohren 9, 11 einspannbar ist, und dazu dient, den Einsatz 13 im Rohrleitungssystem mechanisch zu befestigen. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Absatz 41 zwischen den beiden Flanschen der Verbindung 7 eingespannt. Zwischen dem Absatz 41 und jedem der Flansche ist beispielsweise eine in den Figuren nicht dargestellte Flachdichtung angeordnet.
  • In dem Absatz 41 ist endseitig auf dessen nach außen weisenden Stirnfläche eine Durchführung 43 vorgesehen, über die Anschlussleitungen 45 der Vorrichtung 17 zur Erzeugung des Magnetfeld und Anschlussleitungen 47 der Vorrichtung 19 zur Aufnahme der induzierten Spannung aus dem Rohrleitungssystem heraus geführt sind. Die Anschlussleitungen 45 und 47 werden hierzu von den Sattelspulen 27 und den Elektroden 33 in der Ausnehmung 23 parallel zur Längsachse des Einsatzes 13 bis zu einem an den Absatz 41 angrenzenden Bereich der Ausnehmung 23 geführt. Dieser Bereich dient als Kabelkanal für die Anschlussleitungen 45, 47 in dem diese zusammengefasst und zur Durchführung 43 geführt werden.
  • Alternativ kann in dem Einsatz 13, vorzugsweise in der Ausnehmung 23, eine Vorortelektronik 49 angeordnet sein, die dazu dient, mittels der Vorrichtung 17 zur Erzeugung des den Strömungskanal 15 durchsetzenden Magnetfelds, das Magnetfeld zu erzeugen, und/oder die dazu dient, anhand der mittels der Vorrichtung 19 zur Aufnahme der induzierten Spannung aufgenommenen Spannung ein Messsignal abzuleiten und einer weiteren Verarbeitung, Auswertung und/oder Anzeige zugänglich zu machen. Die Vorortelektronik 49 kann unter anderem beispielsweise dazu dienen, ein aufgenommenes Messsignal Vorort zu verstärken. Alternativ oder zusätzlich kann sie eine Stromquelle enthalten, die zur Erzeugung des Magentfeldes eingesetzt wird, und beispielsweise von außen über die Durchführung 43 gespeist und/oder gesteuert wird.
  • Die Vorortelektronik 49 ist in dem in 4 dargestellten Ausführungsbeispiel dargestellt, dass ansonsten identisch zu dem in den 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist. Die Vorortelektronik 49 ist vorzugsweise in dem an die Durchführung 43 angrenzenden Bereich der Ausnehmung 23 angeordnet. Die Anschlussleitungen 45, 47 werden dort je nach Ausgestaltung der Vorortelektronik 49 im Kabelkanal gebündelt und zur Vorortelektronik 49 bzw. zur Durchführung 43 geführt. Anschlussleitungen 50 der Vorortelektronik 49 werden vorzugsweise ebenfalls über die Durchführung 43 nach außen geführt.
  • Ist eine Vorortelektronik 49 vorhanden, so wird der Messaufnehmer über die Durchführung 43 mit Energie versorgt und/oder es wird das Messsignal über die Durchführung 43 nach außen geführt. Zusätzlich kann über die Durchführung 43 eine vorzugsweise bidirektionale Kommunikation mit dem Messaufnehmer erfolgen. Die Kommunikation kann auf vielfältige Weise, z.B. über in der Industrie übliche Kommunikationsstandards, sowohl leitungsgebunden als auch über entsprechende Sende- und/oder Empfangseinrichtungen drahtlos erfolgen.
  • Bei dem in den 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich der Einsatz 23 im eingebauten Zustand nur in eines der beiden Rohre, hier das Rohr 9, des bestehenden Rohrleitungssystems.
  • Alternativ kann der Messaufnehmer einen Einsatz 51 aufweisen, der sich im eingebauten Zustand in beide Rohre 9, 11 des bestehenden Rohrleitungssystems erstreckt. Ein entsprechendes Ausführungsbeispiel ist in den 5 und 6 dargestellt.
  • Auch hier ist der Einsatz 51 im Betrieb im Inneren des Rohrleitungssystem angeordnet und weist innen einen durchgängigen rohrförmigen Strömungskanal 15 auf, der im eingebauten Zustand parallel zu einer Längsachse der Rohre 9, 11 verläuft und im Messbetrieb von dem Medium durchströmt wird. Es ist eine Vorrichtung 17 zur Erzeugung eines den Strömungskanal durchsetzenden Magnetfelds und eine Vorrichtung 19 zur Aufnahme einer in das Medium induzierten Spannung in dem Einsatz 51 integriert. Die Vorrichtungen 17, 19 sind abgesehen von deren räumlichen Anordnung im Einsatz 51 und der Führung der Anschlussleitungen 55, 57 identisch zu den zuvor beschriebenen in den 2 und 3 dargestellten Vorrichtungen 17, 19 und daher hier nicht erneut im Detail beschrieben.
  • Der Einsatz 51 besteht aus zwei spiegelsymmetrischen Einsatzhälften 51a, 51b, die jeweils einen rohrförmigen Abschnitt aufweisen, an den endseitig ein sich radial nach außen erstreckender Absatz 53a, 53b angeformt ist. Der rohrförmige Abschnitt der Einsatzhälfte 51a erstreckt sich in das Rohr 9 und der rohrförmige Abschnitt des Einsatzhälfte 51b erstreckt sich in das Rohr 11. Die beiden Einsatzhälften 51a, 51b sind miteinander derart verbunden, dass die jeweiligen Stirnflächen der Absätze 53a, 53b aneinander liegen. 6 zeigt einen Schnitt durch den Einsatz 51 in der Ebene der Stirnfläche der Einsatzhälfte 51a.
  • Die Absätze 53a, 53b weisen vier durchgehende Bohrungen 55 auf, die die Absätze 53a, 53b parallel zur Längsachse des Einsatzes 51 durchdringen. Die beiden Einsatzhälften 53a, 53b werden durch in diese Bohrungen 58 eingesetzte Bolzenschrauben miteinander verbunden.
  • Die Vorrichtungen 17, 19 sind in einer im wesentlichen hohlzylindrischen Ausnehmung 57 mit kreisringscheibenförmigem Querschnitt im Inneren des Einsatzes 51 angeordnet. Die Ausnehmung 57 wird durch zwei aneinander anschließende hohlzylindrische Ausnehmungen 57a und 57b der einzelnen Einsatzhälften 51a, 51b gebildet.
  • Jede Einsatzhälfte 51a, 51b weist auf dessen Stirnfläche des jeweiligen Absatzes 53a, 53b eine ringförmig umlaufende Nut 59a, 59b auf, die als Kabelkanal für die Anschlussleitungen 45, 47 der Vorrichtungen 17 und 19 dient. Die Vorrichtung 17 zur Erzeugung des Magnetfeldes ist symmetrisch zu den beiden aneinander angrenzenden Stirnflächen der Absätze 53a, 53 in die Ausnehmung 57 eingesetzt. Die beiden Elektromagnete 25 weisen jeweils eine durchgehende Bohrung 61 auf, die durch den Polschuh 31, den Polkern 39 und die elektrisch leitfähige Hülse 32 hindurchführt und in dem durch die Nuten 59a, 59b gebildeten Kabelkanal mündet. Zusätzlich sind auf den Stirnflächen der jeweiligen Absätze 53a, 53b jeweils zwei an die Polschuhe 31 angrenzende kreisringsegmentförmige Nuten 63a, 63b vorgesehen. Die Anschlussleitungen 45 der Sattelspulen 27 verlaufen von den Sattelspulen 27 durch die Ausnehmungen 57a, bzw. 57b durch die kreisringsegmentförmige Nuten 63a, 63b und die jeweiligen Bohrungen 61 hindurch in den Kabelkanal.
  • Die Vorrichtung 19 umfasst auch hier zwei einander gegenüberliegend angeordnete Elektroden 33, die derart angeordnet, dass eine Verbindungslinie zwischen den Elektroden 33 senkrecht zu einer die beiden Sattelspulen 27 verbindenden Linie verläuft. Jeder Absatz 53a, 53b weist auf dessen Stirnfläche an der entsprechenden Position für die jeweilige Elektrode 33 eine Kerbe 65a, 65b auf, die von der Ausnehmung 57a, 57b in den Strömungskanal 15 führt. Im montierten Zustand weist der Elektrodenkopf 35 in den Strömungskanal 15 und der zugehörige Elektrodenstift 37 führt durch die Kerbe auf der Höhe der Stirnflächen der beiden Absätze 53a, 53b in die Ausnehmung 57 hinein.
  • Die Elektroden 33 sind auch hier mittels einer in der Ausnehmung 57 auf den Elektrodenstift 37 geschraubten Mutter 39 befestigt. Die Elektrodenstifte 37 weisen radial nach außen. Die Anschlussleitungen 47 der Vorrichtung 19 sind an die Elektroden 33 angeschlossen und führen durch die Ausnehmungen 57a, 57b mit dem Kabelkanal verbindende Aussparungen 67a, 67b in den Stirnflächen der Absätze 53a, 53b in den Kabelkanal.
  • Die Anschlussleitungen 45, 47 der Vorrichtung 17 zur Erzeugung des Magnetfeldes und der Vorrichtung 19 zur Aufnahme der induzierten Spannung werden vorzugsweise im Kabelkanal an einer Stelle gebündelt und gemeinsam durch in den Absätzen 53a, 53b vorgesehenen Durchführung 69 nach außen geführt.
  • Auch hier kann selbstverständlich in der Ausnehmung 57 eine Vorortelektronik vorgesehen sein, an die eine oder beide Vorrichtungen 17, 19 angebunden sind. Die hierzu in Verbindung mit dem vorangegangenen Ausführungsbeispiel angeführten Details gelten dann entsprechend auch hier.
  • Bei den beiden bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen weisen die Einsätze 13, 51 jeweils eine äußere Mantelfläche auf, die an mindestens einem der Rohre 9, 11 des bestehenden Rohrleitungssystems anliegt. Bei dem in den
  • 2, 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist dies die äußere Mantelfläche des rohrförmigen Abschnitts des Einsatzes 13. Bei dem in den 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel sind dies die äußeren Mantelfläche der rohrförmigen Abschnitte der beiden Einsatzhälften 51a, 51b. Diese Ausführungsformen bieten den Vorteil, dass der Strömungskanal 15 einen verhältnismäßig großen lichten Durchmesser aufweist und der Strömungswiderstand durch den Einsatz 13, 51 nicht unnötig erhöht wird.
  • Bei Anwendungen, bei denen eine Erhöhung des Strömungswiderstandes unkritisch ist, z.B. weil das bestehende Rohrleitungssystem Rohre mit sehr großem Durchmesser aufweist, besteht die Möglichkeit, den Einsatz des erfindungsgemäßen Durchflussmessaufnehmers derart auszubilden, dass dieser innen und außen von dem Medium umspült ist. 7 zeigt einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Durchflussmessaufnehmer, bei dem zwischen dem Einsatz 71 und einer inneren Mantelfläche 73 des bestehenden Rohrleitungssystem im eingebauten Zustand ein Spalt 75 besteht. Der Einsatz 71 ist beispielsweise analog zu dem in den 2 und 3 aufgebaut und umfasst eine darin integrierte Vorrichtung zur Erzeugung eines Magnetfeldes und eine ebenfalls darin integrierte Vorrichtung zur Aufnahme der induzierten Spannung. Beide Vorrichtungen sind in 7 nicht erneut im Detail dargestellt. Er weist einen rohrförmigen Abschnitt 77 auf, der sich in das Rohr 9 hinein erstreckt. An diesen ist endseitig ein sich radial nach außen erstreckender Absatz 79 angeformt, der endseitig durch die Verbindung zwischen den beiden Rohren 9, 11 eingespannt ist. Der Spalt 75 zwischen dem rohrförmigen Abschnitt 77 und den inneren Mantelfläche 73 des Rohres 9 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel zylinderförmig und umgibt den rohrförmigen Abschnitt 77 koaxial. Endseitig grenzt der Spalt 75 an einen in das Rohrleistungssystem hinein ragenden ringförmigen Bereich des Absatzes 79 an. Der Absatz 79 weist in diesem an den Spalt 75 angrenzenden Bereich Ausnehmungen 81 auf, durch die ein in den Spalt 75 hinein strömender Anteil des Mediums wieder austreten kann. Der rohrförmige Abschnitt 77 des Einsatzes 71 ist im Messbetrieb innen und außen vom Medium umströmt, wobei derjenige Anteil des Mediums, der den Einsatz 71 außen umströmt durch die Ausnehmungen 81 hindurch strömt. Diese Variante bietet den Vorteil, dass sich zwischen dem Einsatz 71 und den Rohren 9, 11 keine Ablagerungen bilden können.
  • Völlig analog kann auch auf der Basis des in den 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiels ein Messaufnehmer ausgebildet werden, bei dem der Einsatz innen und außen von dem Medium umspült ist. Eine solche Variante ist in 8 dargestellt. Auch dort besteht zwischen dem Einsatz 83 und einer inneren Mantelfläche 85 des bestehenden Rohrleitungssystem im eingebauten Zustand ein Spalt 87. Der Einsatz 83 ist analog zu dem in den 5 und 6 aufgebaut und umfasst eine darin integrierte Vorrichtung zur Erzeugung eines Magnetfeldes und eine ebenfalls darin integrierte Vorrichtung zur Aufnahme der induzierten Spannung. Beide Vorrichtungen sind in 8 nicht erneut im Detail dargestellt. Der Einsatz 83 weist zwei rohrförmige Abschnitte 89 und 91 auf, von denen sich der Abschnitt 89 in das Rohr 9 und der Abschnitt 91 in das Rohr 11 hinein erstreckt. Dort wo die beiden Abschnitte 89, 91 aneinander angrenzen ist ein sich radial nach außen erstreckender Absatz 93 angeformt, der endseitig durch die Verbindung 7 zwischen den beiden Rohren 9, 11 eingespannt ist. Der Spalt 87 zwischen den rohrförmigen Abschnitten 89, 91 und den inneren Mantelflächen 85 der Rohre 9, 11 weist zwei zylinderförmige Teilspalte auf, die jeweils einen der rohrförmigen Abschnitt 89, 91 koaxial umgeben und endseitig durch einen in das Rohrleistungssystem hinein ragenden ringförmigen Bereich des Absatzes 93 voneinander getrennt sind. Der Absatz 93 weist in diesem an die Teilspalte angrenzenden Bereich Ausnehmungen 95 auf, durch die ein in den im Rohr 9 befindlichen Teil des Spaltes 87 hinein strömender Anteil des Mediums hindurch in den im Rohr 11 befindlichen Teil des Spaltes 87 wieder austreten kann. Die rohrförmigen Abschnitte 89, 91 des Einsatzes 83 sind im Messbetrieb innen und außen vom Medium umströmt.
  • Die Einsätze 13, 51, 71, 83 der erfindungsgemäßen Durchflussmessaufnehmer bestehen vorzugsweise aus einem Kunststoff. Dies bietet den Vorteil, das der gesamte Messaufnehmer sehr leicht ist und kostengünstig herstellbar ist. Die Wahl des Kunststoffes wird dabei in Abhängigkeit von dem Medium getroffen, dessen Durchfluss gemessen werden soll. Ist das Medium z.B. Wasser, so kann als Kunststoff z.B. Polyvinylchlorid (PVC) verwendet werden. Weitere insb. auch chemisch und/oder mechanisch hochbeständige Kunststoffe sind in der Durchflussmesstechnik bekannt. Sie werden dort z.B. zur Auskleidung von Messrohren eingesetzt. Der Einsatz kann beispielsweise ein vorgefertigtes Kunststoffteil sein, in das die Vorrichtung 17 zur Erzeugung des Magnetfeldes und die Vorrichtung 19 zur Aufnahme der induzierten Spannung nachträglich eingesetzt werden. In diesem Fall werden nach der Montage der beiden Vorrichtungen 17, 19 im Einsatz verbleibende Hohlräume vorzugsweise mittels einer Vergussmasse ausgefüllt.
  • Alternativ kann der Einsatz ein Spritzgussteil sein. In dem Fall werden die Vorrichtungen 17, 19 vorzugsweise vormontiert und in eine Spritzgussform eingesetzt, in der sie dann vollständig in den Kunststoff des jeweiligen Einsatzes eingebettet werden.
  • Ein Einsatz 13, 51, 71 bzw. 83 aus Kunststoff bietet den Vorteil, dass keine zusätzlichen Maßnahmen erforderlich sind, um die einzelnen Komponenten der Vorrichtungen 17, 19 gegeneinander zu isolieren.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Messaufnehmer besteht darin, dass die erfindungsgemäßen Einsätze, z.B. die Einsätze 13, 51, 71 bzw. 83, sowohl in Rohrleitungssysteme eingesetzt werden können, in denen die Rohre 9, 11 aus Metall bestehen, als auch in solchen, in denen die Rohre 9, 11 aus Kunststoff bestehen.

Claims (11)

  1. Messaufnehmer eines magnetisch induktives Durchflussmessgeräts zum Messen eines Durchflusses eines Mediums durch ein bestehendes Rohrleitungssystem, welches Rohrleitungssystem zwei miteinander über eine mechanische Verbindung (7) verbindbare Rohre (9, 11) aufweist, mit – einem Einsatz (13, 51, 71, 83), – der im Betrieb im Inneren des Rohrleitungssystem angeordnet ist, – der innen einen durchgängigen Strömungskanal (15) aufweist, der im eingebauten Zustand parallel zu einer Längsachse (L) der Rohre (9, 11) verläuft und im Messbetrieb von dem Medium durchströmt wird, – in dem eine Vorrichtung (17) zur Erzeugung eines den Strömungskanal (15) durchsetzenden Magnetfelds integriert ist, und – in dem eine Vorrichtung (19) zur Aufnahme einer in das Medium induzierten Spannung integriert ist.
  2. Messaufnehmer nach Anspruch 1, bei dem der Einsatz (13, 51, 71, 83) mindestens einen rohrförmigen Abschnitt (77, 89, 91) aufweist, an den ein sich radial nach außen erstreckenden Absatz (41, 53, 79, 93) angeformt ist, der in eine zwischen den beiden Rohren (9, 11) bestehende mechanische Verbindung einspannbar ist, und dazu dient, den Einsatz (13, 51, 71, 83) im Rohrleitungssystem mechanisch zu befestigen.
  3. Messaufnehmer nach Anspruch 1, bei dem die Vorrichtung (17) zur Erzeugung des Magnetfeld und/oder die Vorrichtung (19) zur Aufnahme der induzierten Spannung Anschlussleitungen (45, 47; 55, 57) aufweisen, die über eine Durchführung (43, 69) im Absatz (41, 51) aus dem Rohrleitungssystem heraus geführt sind.
  4. Messaufnehmer nach Anspruch 1, bei dem im Einsatz (13) eine Vorortelektronik (49) angeordnet ist, die – dazu dient, mittels der Vorrichtung (17) zur Erzeugung des den Strömungskanal (15) durchsetzenden Magnetfelds, das Magnetfeld zu erzeugen, und/oder – dazu dient, anhand der mittels der Vorrichtung (19) zur Aufnahme der induzierten Spannung aufgenommenen Spannung ein Messsignal abzuleiten und einer weiteren Verarbeitung, Auswertung und/oder Anzeige zugänglich zu machen.
  5. Messaufnehmer nach Anspruch 1, bei dem sich der Einsatz (13, 71) im eingebauten Zustand in eines der beiden Rohre (9) des bestehenden Rohrleitungssystems erstreckt.
  6. Messaufnehmer nach Anspruch 1, bei dem sich der Einsatz (51, 83) im eingebauten Zustand in beide Rohre (9, 11) des bestehenden Rohrleitungssystems erstreckt.
  7. Messaufnehmer nach Anspruch 1, bei der Einsatz (13, 51) eine äußere Mantelfläche aufweist, die an mindestens einem der Rohre (9, 11) des bestehenden Rohrleitungssystems anliegt.
  8. Messaufnehmer nach Anspruch 2, bei dem – zwischen dem Einsatz (71, 83) und einer inneren Mantelfläche (73, 85) des bestehenden Rohrleitungssystem im eingebauten Zustand ein mindestens einen rohrförmigen Abschnitt (77, 89, 91) des Einsatzes (71, 83) koaxial umgebender Spalt (75, 87) besteht, – der sich radial nach außen erstreckende Absatz (79, 93) des Einsatzes (71, 83) Ausnehmungen (81, 95) aufweist, und – jeder rohrförmige Abschnitt (77, 89, 91) des Einsatzes (71, 83) im Messbetrieb innen und außen vom Medium umströmt ist, wobei derjenige Anteil des Mediums, der den Einsatz (71, 83) außen umströmt durch die Ausnehmungen (81, 95) hindurch strömt.
  9. Messaufnehmer nach Anspruch 1, bei dem in dem Einsatz (13, 41) eine die Vorrichtung (17) zur Erzeugung des Magnetfelds und mindestens einen vom Magnetfeld durchsetzten Bereich des Strömungskanal (15) umgebende elektrisch und magnetisch leitfähige Hülse (32) vorgesehen ist.
  10. Messaufnehmer nach Anspruch 1, bei dem in dem Einsatz (13, 51, 71, 83) verbleibende Hohlräume mittels einer Vergussmasse ausgefüllt sind.
  11. Messaufnehmer nach Anspruch 1, bei dem der Einsatz (13, 51, 71, 83) aus einem Kunststoff besteht.
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