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DE102005060166A1 - Zündkerze - Google Patents

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DE102005060166A1
DE102005060166A1 DE102005060166A DE102005060166A DE102005060166A1 DE 102005060166 A1 DE102005060166 A1 DE 102005060166A1 DE 102005060166 A DE102005060166 A DE 102005060166A DE 102005060166 A DE102005060166 A DE 102005060166A DE 102005060166 A1 DE102005060166 A1 DE 102005060166A1
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spark plug
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venting channel
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    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/02Details
    • H01T13/04Means providing electrical connection to sparking plugs

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Abstract

Zündkerze zum Zünden eines brennbaren Gasgemisches in einem Verbrennungsmotor, umfasssend eine Zündelektrode (6), die an eine elektrische Versorgungsleitung angeschlossen ist, und ein Rohrgehäuse (4), in dem die elektrische Versorgungsleitung (11) verläuft. Erfindungsgemäß ist zum Ableiten von Verbrennungsgasen aus dem Rohrgehäuse (4) ein Entlüftungskanal (19, 24) vorgesehen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Zündkerze zum Zünden eines brennbaren Gasgemisches in einem Verbrennungsmotor, umfassend eine Zündelektrode, die an eine elektrische Versorgungsleitung angeschlossen ist, und ein Rohrgehäuse, in dem die elektrische Versorgungsleitung verläuft
  • Aufgabe der Erfindung ist es, Lebensdauer und Betriebssicherheit einer Zündkerze zu erhöhen.
  • Diese Aufgabe wird mit einer Zündkerze der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch einen Lüftungskanal zum Ableiten von Verbrennungsgasen aus dem Rohrgehäuse gelöst.
  • In einem Verbrennungsmotor können Spitzendrücke in der Größenordnung von 150 bar auftreten. Diese Spitzendrücke lasten im Betrieb auf einer Zündkerze und können selbst bei einer maßgenauer Fertigung und sorgfältiger Abdichtung dazu führen, daß Verbrennungsgase aus dem Motor in geringen Mengen als Leckagegase beispielsweise an Dichtstellen zwischen einem Isolationskörper und einem durch ihn hindurch geführten Elektrodenanschluß (Mittelelek trode) in einen von dem Rohrgehäuse umgebenen Innenraum der Zündkerze gelangen.
  • Im Rahmen der Erfindung wurde erkannt, daß Leckagegase die Gefahr von Nebenschlüssen erhöhen und auf diese Weise Zündkerzen beeinträchtigen können. Leckagegase können beispielsweise dazu führen, daß sich im Innenraum des Rohrgehäuses ein Druck aufbaut, der zu einem Auf reisen von Isolationsschichten und so zu einem vorzeitigen Ausfall der Zündkerze führen kann. Durch einen erfindungsgemäßen Entlüftungskanal lassen sich Leckagegase aus dem Rohrgehäuse herausleiten. Schädliche Auswirkungen der Leckagegase können auf diese Weise vermieden und folglich die Lebensdauer einer Zündkerze erhöht werden.
  • Zum Ableiten von Leckagegasen verläuft der Entlüftungskanal bevorzugt entlang der Versorgungsleitung. Leckagegase, die insbesondere durch eine Dichtstelle zwischen dem Isolationskörper und einem durch den Isolationskörper hindurch geführten Elektrodenanschluß in den Innenraum des Rohrgehäuses und damit zu der Versorgungsleitung gelangen, können auf diese Weise besonders effizient abgeleitet werden. Besonders bevorzugt verläuft der Entlüftungskanal in der Versorgungsleitung selbst, die vorzugsweise als flexibles Kabel ausgebildet ist, so daß bei der Montage Fluchtfehler und Toleranzen ausgeglichen werden können.
  • Verbrennungsgase können aber nicht nur als Leckagegase in den Innenraum der Zündkerze gelangen. Ergibt sich beispielsweise durch eine schlecht eingestellte Gasmischung ein zu hoher Spitzendruck, kann dieser Teile der Zündkerze, insbesondere den Isolationskörper, in das Rohrgehäuse hineinschieben. Ist der Spitzendruck groß genug, können Kerzenteile in dem Rohrgehäuse ähnlich wie eine Kugel in einem Gewehrlauf mit großer Kraft beschleunigt werden, so daß Personen verletzt oder Anlagenteile beschädigt werden können. Diese Unfallgefahr kann durch Entlüftungskanäle beseitigt werden, die als Öffnungen in einer Mantelfläche des Rohrgehäuses, beispielsweise als seitliche Bohrungen, angeordnet sind und in einem solchen Fall das Ableiten von Verbrennungsgasen ermöglichen.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert. Gleiche und einander entsprechende Bauteile sind dabei mit übereinstimmenden Bezugszeichen gekennzeichnet. Die beschriebenen Merkmale können einzeln oder in Kombination verwendet werden, um bevorzugte Ausgestaltungen oder der Erfindung zu schaffen. Es zeigen:
  • 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zündkerze in einer Seitenansicht;
  • 2 das in 1 dargestellte Ausführungsbeispiel in einer teilweise geschnittenen Ansicht;
  • 3 das in 1 dargestellte Ausführungsbeispiel in einem Längsschnitt;
  • 4 eine Querschnittsansicht der elektrischen Versorgungsleitung mit integrierten Entlüftungskanal des in 1 dargestellten Ausführungsbeispiels;
  • 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Zündkerze in einem Längsschnitt; und
  • 6 einen Spulenstecker an dem freien Ende der Versorgungsleitung des in 5 dargestellten Ausführungsbeispiels.
  • Die in 1 dargestellte Zündkerze 1 hat ein Zündkopf 2 mit einem Außengewinde 3 zum Einschrauben in einen Verbrennungsmotor und ein Rohrgehäuse 4, das den Zündkopf 2 trägt. An seinem von dem Zündkopf abgewandten Ende trägt das Rohrgehäuse 4 einen Sechskant 5, über den zum Einschrauben der Zündkerze 1 ein Drehmoment ausgeübt werden kann. Bedingt durch die Länge des Rohrgehäuses 4 ist der Sechskant 5 leichter zugänglich, um den Einbau und Ausbau der Zündkerze 1 zu vereinfachen.
  • Wie insbesondere die in den 2 und 3 dargestellten Längsschnitte zeigen, handelt es sich bei der Zündkerze 1 um eine Vorkammerzündkerze, da die Zündelektrode 6 in einer Vorkammer 7 angeordnet ist, die durch Öffnungen 8 mit der Brennkammer eines Verbrennungsmotors (nicht gezeigt) in Verbindung steht. Vorkammerzündkerzen sind beispielsweise aus der EP 0 675 272 A1 bekannt, auf die bezüglich weitere Einzelheiten und Besonderheiten von Vorkammerzündkerzen verwiesen wird.
  • Die Zündelektrode 6 wird von einem keramischen Isolationskörper 10 getragen, durch den ein Anschlußkanal verläuft, über den die Zündelektrode 6 an eine elektrische Versorgungsleitung 11 angeschlossen ist. In dem Anschlußkanal befindet sich eine Anschlußleitung, die auch als Mittelelektrode bezeichnet wird und die Versorgungsleitung 11 mit der Zündelektrode 6 verbindet. Der Aufbau der Anschlußleitung ist in 3 im Detail dargestellt. Ein erster Teil der Anschlußleitung wird von einem Zündelektrodenträger 16 gebildet, der in den Anschlußkanal hineinragt und die Zündelektrode 6 trägt. Ein daran anschließender Teil der Anschlußleitung wird von einem Glaskörper 13 gebildet, in dem beispielsweise Kupfer- und Kohlenstoffpartikel eingelagert sind, so daß sich ein definierter Vorwiderstand ergibt. In dem Glaskörper 13 ist als weiteres Teil der Anschlußleitung ein Anschlußstück 14 eingebettet, das durch eine aufgerauhte Oberfläche 15 formschlüssig mit dem Glaskörper 13 verzahnt ist. Das Anschlußstück 14 ragt aus dem Isolationskörper 10 heraus und ist mit dem die Versorgungsleitung 11 bildenden Kabel durch eine Steck- oder Schraubverbindung leitend verbunden.
  • Die Versorgungsleitung 11 ist ein Hochspannungskabel, das mit seinem freien Ende aus dem Rohrgehäuse 4 herausragt und dort einen Klemm-Kontakt 12 zum Einstecken in den Anschlußschacht einer Zündspule trägt. Durch die Flexibilität des Kabels 11 lassen sich Erschütterungen, Fluchtfehler und thermische Ausdehnungen ausgleichen, die zwischen der fest montierten Zündkerze 1 und einer fest montierten Zündspule auftreten können.
  • Beim Betrieb eines Verbrennungsmotors treten regelmäßig Spitzendrücke in der Größenordnung von 150 bar auf, die dazu führen, daß Verbrennungsgase als Leckagegase durch den Anschlußkanal oder andere Dichtstellen in die Zündkerze 1 einsickern. Um Verbrennungsgase aus dem Rohrgehäuse 4 herauszuleiten, ist bei der dargestellten Zündkerze 1 ein Entlüftungskanal vorhanden, der entlang der Versorgungsleitung 11, genauer gesagt in der Versorgungsleitung 11, verläuft.
  • 4 zeigt einen schematischen Querschnitt durch das die Versorgungsleitung 11 bildende Kabel. Das Kabel 11 hat einen Mantel 27, der eine Litze 28 aus Litzendrähten 17, 18 umgibt. Der Entlüftungskanal 19 wird von Zwischenräumen 20 zwischen Litzendrähten 17, 18 der Litze 28 gebildet. Zur Vergrößerung der den Entlüftungskanal 19 bildenden Zwischenräume 20 ist eine erste Gruppe von Litzendrähten 18 mit einem ersten Drehsinn und eine zweite Gruppe von Litzendrähten 17 mit einem zweiten, entgegengesetzten Drehsinn zu der Litze 28 verseilt. Auf diese Weise können ohne Beeinträchtigung der Querdruckstabilität der Litze 28 die Litzenzwischenräume 20 vergrößert werden.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sich der Entlüftungskanal 19 zwischen einem Litzenkern, der von Litzendrähten 18, die in einem ersten Drehsinn verseilt sind, gebildet wird, und umgebenden Litzendrähten 17, die in einem zweiten Drehsinn verseilt sind, der dem ersten Drehsinn entgegen gesetzt ist. Dabei ist es günstig, wenn die Litzendrähte 17, 18 derart zu der Litze 28 verseilt sind, daß die Anzahl der Drehungen pro Längeneinheit um so kleiner ist, desto weiter außen der betreffende Litzendraht 17, 18 in der Litze 28 liegt. Auf diese Weise läßt sich erreichen, daß die einzelnen Litzendrähte 17, 18 im wesentlichen gleich lang sind. Ein Vorteil einer derartigen Verseilung der Litzendrähte 17, 18 ist, daß sich benachbarte Litzendrähte nur auf kurzen Abschnitten, idealerweise nur punktweise, berühren und Linienkontakte vermieden werden, die einen Gasdurchtritt erschweren könnten.
  • Im Allgemeinen ist es günstig, wenn die Litze 28 aus mehreren Lagen von Litzendrähten 17, 18 aufgebaut ist, wobei die einzelnen Lagen im Gegenschlag verseilt sind. Günstig ist es beispielsweise drei Lagen zu verwenden, wobei die erste innerste Lage, in einem ersten Drehsinn verseilt ist, die zweite darüberliegende Lage in einem entgegengesetzten Drehsinn und die dritte äußerste Lage in dem Drehsinn der ersten Lage verseilt ist. Besonders günstig sind Litzen 28 mit zwei bis fünf Lagen, insbesondere zwei bis drei Lagen.
  • Eine weitere Möglichkeit zur Vergrößerung der den Entlüftungskanal 19 bildenden Zwischenräume 20, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ebenfalls genutzt wurde, besteht darin, Litzendrähte 17, 18 mit unterschiedlichem Durchmesser zu der Litze 28 zu verseilen. Bevorzugt haben die Litzendrähte der ersten Gruppe einen Durchmesser, der 25 % bis 60 %, bevorzugt 30 % bis 50 % größer als der Durchmesser der Litzendrähte der zweiten Gruppe ist. Das Zentrum der Litzen 28 wird bevorzugt aus den dickeren Drähten der ersten Gruppe gebildet, kann jedoch auch aus den dünneren Drähten der zweiten Gruppe gebildet werden. Bevorzugt bildet eine Gruppe von Litzendrähten zugleich auch eine Lage der Litze, jedoch ist dies nicht zwingend der Fall.
  • Bei der in 4 dargestellten Versorgungsleitung 11 wurden diese Möglichkeiten zur Vergrößerung der den Entlüftungskanal 19 bildenden Zwischenräume 20 dadurch genutzt, daß drei Litzendrähte 18 als erste Gruppe mit einem ersten Drehsinn zu einem Litzenkern verseilt sind, während die übrigen Drähte 17, die bevorzugt einen 30 % kleineren Durchmesser haben, um den so gebildeten Litzenkern verseilt sind. Bei dem dargestellten Beispiel bilden die Litzendrähte 18 der zweiten Lage eine zweite Gruppe, die mit einem zweiten Drehsinn, der dem erste Drehsinn entgegengesetzt ist, um den Litzenkern verseilt sind. Eine dritte, äußerste Lage von Litzendrähten ist in dem ersten Drehsinn verseilt. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Entlüftungskanal 19 durch vergrößerte Zwischenräume 20 zwischen dem Litzenkern und umliegenden Litzendrähten 17 gebildet wird.
  • Bei dem in den 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Versorgungsleitung 11 in einem Kunst stoffrohr 21, das bevorzugt aus Teflon ist, angeordnet, in das der Isolationskörper 10 hineinragt. Durch das Kunststoffrohr 21 wird die Versorgungsleitung 11 gestützt und zentriert. Das Kunststoffrohr 21 ragt aus dem Rohrgehäuse 4 heraus und enthält eine geeignete Kabelabdichtung, um ein Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit in den Innenraum des Rohrgehäuses 4 zu verhindern. Zwischenräume innerhalb des Kunststoffrohrs 21, insbesondere im Bereich des aus dem Isolationskörper 10 herausragendem Anschlußstücks 14 sind mit einer Hochspannungsisoliermasse 22, bevorzugt auf Silikonbasis, ausgefüllt.
  • Die Litze 28 der Verbindungsleitung 11 ist mittels einer metallischen Anschlußhülse 23 an das aus dem Isolationskörper 10 herausragende Anschlußstück 14 angeschlossen. Die Anschlußhülse 23 hat an einer Innenfläche eine Nut (nicht dargestellt), um aus dem Isolationskörper 10, genauer gesagt aus dem darin verlaufenden Anschlußkanal, austretende Leckagegase zu dem Entlüftungskanal 19 zu leiten, der bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel in der Litze 28 der Versorgungsleitung 11 verläuft.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Anschlußhülse mit dem Anschlußstück 14 verschraubt, das zu diesem Zweck ein Außengewinde aufweist, das zu einem Innengewinde der Anschlußhülse 23 paßt. Möglich ist es aber auch, die Anschlußhülse für eine Steckverbindung mit einem geeignet geformten Anschlußstück 14 zu nutzen.
  • Die Anschlußhülse 23 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ferner mit einem Gewindestück eines Klemm-Elements 26 verschraubt, mit dem die Litze der Versorgungsleitung 11 verklemmt ist. Auch hier kann die Anschlußhülse 23 alternativ auch für eine Steckverbindung mit einem Stift eines Klemm-Elements 26 genutzt werden.
  • Möglich ist es ferner auch, die Anschlußhülse 23 einstückig mit dem Klemm-Element 26 auszubilden.
  • Um möglichst schnelle Spannungsanstiegsgeschwindigkeiten realisieren zu können, ist es dabei im allgemeinen günstig, wenn der Durchmesser der in dem Kabel 11 enthaltenen Litze 28 weniger als 10 %, vorzugsweise weniger als 15 %, von dem Durchmesser des aus dem Isolationskörpers 10 herausragenden Anschlußstücks 14 der Zündelektrode 6 abweicht.
  • Durch ein fehlerhaft eingestelltes Mischungsverhältnis des zu entzündenden Gasgemisches können Spitzendrücke auftreten, die so groß sind, daß der Isolationskörper 10 in das Rohrgehäuse 4 hineingeschoben wird. Damit dabei in das Rohrgehäuse 4 eintretende Verbrennungsgase abgeleitet werden können, bevor der Isolationskörper 10 wie eine Gewehrkugel in dem Rohrgehäuse 4 auf gefährliche Geschwindigkeiten beschleunigt wird, weist die dargestellte Zündkerze 1 weitere Entlüftungskanäle 24 in Form von Öffnungen in der Mantelfläche des Rohrgehäuses 4 auf.
  • Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme gegen die Auswirkungen unerwartet hoher Spitzendrücke ist in dem Rohrgehäuse 4 ein Rückhaltering 25 angeordnet, dessen innerer Durchmesser kleiner als der größte Durchmesser des Isolationskörpers 10 ist. Der äußere Durchmesser des Rückhalterings 25 ist größer als eine Durchlassöffnung eines Endstücks 5, mit dem das metallische Rohrgehäuse 4 an seinem von dem Zündkopf 2 abgewandten Ende verbunden, bevorzugt verschweißt, ist. Auf diese Weise wird durch den Rückhaltering 25 in Verbindung mit dem Endstück 5 selbst unter widrigsten Umständen das Austreten des Isolationskörpers 10 aus dem Rohrgehäuse 4 verhindert. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel trägt das Endstück 5 zugleich den Sechskant 5 zum Einschrauben des Außengewindes 3 in eine entsprechende Öffnung des Verbrennungsmotors.
  • In 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Zündkerze 1 dargestellt, das sich von dem anhand der 1 bis 3 beschriebenen Ausführungsbeispiel im wesentlichen dadurch unterschiedet, daß auf ein Kunststoffrohr zur Stützung der Versorgungsleitung 11 verzichtet wurde. Statt dessen ist der Innenraum des Gehäuserohres 4 mit einer geeigneten Isoliermasse 30, bevorzugt auf Silikonbasis, ausgefüllt. Ein Verschlußring 35 sorgt dabei dafür, daß die Entlüftungskanäle 24 in der Mantelfläche des Gehäuserohrs 4 frei bleiben und deren Funktion nicht durch die Isoliermasse 30 beeinträchtigt wird. Die Versorgungsleitung 11 wird von einer Kabeldurchführung 31, bevorzugt aus Teflon, und einer Wasserschutzhaube 32 zentriert, die zudem vor einer Beschädigung durch Wandreibungseinflüsse schützen.
  • Als Alternative zu dem in 1 bis 3 dargestellten Klemm-Kontakt 12 kann das Kabelende gemäß 6 auch mit einem Spulenstecker 33 ausgerüstet werden, der direkt in eine Zündspule eingesteckt werden kann. Das Kabel 11 hat an seinem freien Ende einen Gasauslass 34, in den der in dem Kabel 11 enthaltene Entlüftungskanal 19 mündet. Ein solcher Gasauslass 34 kann in dem in 6 dargestellten Spulenstecker 33 ebenso wie in dem Klemm-Kontakt 12 angeordnet sein.
  • 1
    Zündkerze
    2
    Zündkopf
    3
    Außengewinde
    4
    Rohrgehäuse
    5
    Sechskant
    6
    Zündelektrode
    7
    Vorkammer
    8
    Vorkammeröffnung
    10
    Isolationskörper
    11
    Versorgungsleitung
    12
    Klemm-Kontakt
    13
    Glaskörper
    14
    Anschlußstück
    15
    Oberfläche des Anschlußstücks
    16
    Zündelektrodenträger
    17
    Litzendraht
    18
    Litzendraht
    19
    Entlüftungskanal
    20
    Litzendrahtzwischenraum
    21
    Kunststoffrohr
    22
    Füllmasse
    23
    Anschlußhülse
    24
    Entlüftungskanal
    25
    Rückhaltering
    26
    Klemm-Element
    27
    Kabelmantel
    28
    Litze
    30
    Isoliermasse
    31
    Kabeldurchführung
    32
    Wasserschutzhaube
    33
    Spulenstecker
    34
    Gasauslass
    35
    Verschlußring

Claims (12)

  1. Zündkerze zum Zünden eines brennbaren Gasgemisches in einem Verbrennungsmotor, umfassend eine Zündelektrode (6), die an eine elektrische Versorgungsleitung (11) angeschlossen ist, und ein Rohrgehäuse (4), in dem die elektrische Versorgungsleitung (11) verläuft gekennzeichnet durch einen Entlüftungskanal (19, 24), zum Ableiten von Verbrennungsgasen aus dem Rohrgehäuse (4).
  2. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Entlüftungskanal (19) entlang der Versorgungsleitung (11) verläuft.
  3. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Entlüftungskanal (19) in der Versorgungsleitung (11) verläuft.
  4. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsleitung (11) an ihrem von der Zündelektrode (6) abgewandten Ende einen Gasauslass (34) hat, in den der Entlüftungskanal (19) mündet.
  5. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsleitung (11) ein Kabel ist.
  6. Zündkerze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel (11) eine Litze (28) enthält.
  7. Zündkerze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Entlüftungskanal (19) von Zwischenräumen (20) gebildet wird, die sich zwischen Litzendrähten (17, 18) der Litze (28) befinden.
  8. Zündkerze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung der den Entlüftungskanal (19) bildenden Zwischenräume (20) eine erste Gruppe von Litzendrähten (18) mit einem ersten Drehsinn und eine zweite Gruppe von Litzendrähten (17) mit einem zweiten Drehsinn, der dem ersten Drehsinn entgegengesetzt ist, zu der Litze (28) verseilt sind.
  9. Zündkerze nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Gruppe von Litzendrähten (18) eine erste Lage und die zweite Gruppe eine zweite Lage von Litzendrähten (17) einer mindestens zweilagigen, bevorzugt mindestens dreilagigen, Litze (28) bilden, wobei benachbarte Lagen in Gegenschlag verseilt sind.
  10. Zündkerze nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung der den Entlüftungskanal (19) bildenden Zwischenräumen (20) Litzendrähte (17, 18) mit unterschiedlichem Durchmesser zu der Litze (28) verseilt sind.
  11. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Entlüftungskanal (24) als Öffnung in einer Mantelfläche des Rohrgehäuses (4) ausgebildet ist.
  12. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Versorgungsleitung (11) mittels einer Anschlußhülse (23) durch eine Steck- oder Schraubverbindung an die Zündelektrode (6) angeschlossen ist.
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