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DE102005051676A1 - Ansauggeräuschdämpfer einer Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Ansauggeräuschdämpfer einer Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs Download PDF

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DE102005051676A1
DE102005051676A1 DE200510051676 DE102005051676A DE102005051676A1 DE 102005051676 A1 DE102005051676 A1 DE 102005051676A1 DE 200510051676 DE200510051676 DE 200510051676 DE 102005051676 A DE102005051676 A DE 102005051676A DE 102005051676 A1 DE102005051676 A1 DE 102005051676A1
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DE
Germany
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housing
filter element
housing part
intake
sealing device
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Withdrawn
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DE200510051676
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English (en)
Inventor
Rudolf Wimmer
Christian Debevec
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Bayerische Motoren Werke AG
Original Assignee
Bayerische Motoren Werke AG
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Publication date
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Abstract

Es wird ein Ansauggeräuschdämpfer einer Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs vorgeschlagen, mit einem Dämpfergehäuse (3) zur Aufnahme mindestens eines Filterelements (7) und einem mit dem Dämpfergehäuse (3) verbindbaren Ansaugschnorchel (2) zur Rohluftführung stromaufwärts des Filterelements (7) sowie einer mit dem Dämpfergehäuse (3) verbindbaren Reinluftführung (15) stromabwärts des Filterelements (3), wobei das Dämpfergehäuse (3) in Gehäuseteile (5, 6) teilbar ist und im Bereich einer Gehäusetrennfläche eine erste Dichtungsvorrichtung (11) vorgesehen ist, und mindestens eine an einem Gehäuseteil (5, 6) angeordnete elastisch verformbare zweite Dichtungsvorrichtung (9) vorgesehen ist, die sich vom Gehäuseteil (5, 6) bis zum Filterelement (7) erstreckt und daran anliegt und den Rohluftraum (4) vom Reinluftraum (8) trennt und die Gehäuseteile (5, 6) relativ zueinander verlagerbar sind.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ansauggeräuschdämpfer einer Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Der Ansauggeräuschdämpfer einer Brennkraftmaschine befindet sich üblicherweise im Motorraum des Kraftfahrzeugs angeordnet oder auch benachbart hierzu, beispielsweise im Bereich zwischen dem Motorraum und den Kotflügeln des Fahrzeugs.
  • Der Ansauggeräuschdämpfer hat die Funktion, das beim Ansaugen von Verbrennungsluft durch die Brennkraftmaschine entstehende Geräusch zu dämpfen, wobei in diesem Zusammenhang auch ein Ansauggeräusch verstanden wird, welches durch einen oder mehrere der Brennkraftmaschine vorgeschaltete Verdichter entsteht. Im Dämpfergehäuse des Ansauggeräuschdämpfers befindet sich üblicherweise auch ein Filterelement angeordnet, welches dazu dient, unerwünschte Partikel aus dem Rohluftstrom auszufiltern, damit der Brennkraftmaschine gereinigte Reinluft zugeführt werden kann.
  • Um nun eine lange Standzeit des Filterelements zu ermöglichen, wird dieses oftmals mit großer wirksamer Filterfläche ausgestaltet, was dazu führt, dass das Filterelement auch große Außenabmessungen besitzt, was wiederum zu einem großformatigen Dämpfergehäuse führt mit großer Bauhöhe. Ein bekanntes Filterelement weist beispielsweise eine Bauhöhe von 80 mm auf, woraus sich eine Höhe des Dämpfergehäuses von etwa 100 mm im Bereich des Filterelements einstellt. Ein solches Dämpfergehäuse besitzt zum Auswechseln des Filterelements üblicherweise eine horizontal verlaufende Trennfläche, sodass das Dämpfergehäuse in Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil getrennt werden kann, wobei zwischen den Gehäuseteilen eine Dichtungsvorrichtung in Form beispielsweise einer umlaufenden Ringdichtung vorgesehen ist, damit einerseits der Eintritt von Schmutzpartikeln in das Dämpfergehäuse vermieden wird und andererseits eine Luftschallabstrahlung aus dem Dämpfergehäuse in die Umgebung verringert wird.
  • Die beiden Gehäuseteile werden üblicherweise starr miteinander verschraubt oder mittels Klemmen gehalten, sodass sich ein in sich sehr steifes Dämpfergehäuse einstellt.
  • Trotz dieser Ausgestaltung solcher Filterelemente mit großer Bauhöhe besitzen diese oftmals plattenförmig ausgebildeten Filterelemente eine Wechselintervallen von mehr als 100.000 Kilometer Fahrstrecke des Kraftfahrzeugs entsprechende Standzeit zu wenig realisierbare Filterfläche, sodass sich aufgrund des Aufbaus von Filterkuchen an der Filterfläche ein hoher Druckverlust einstellt und daher zur Vermeidung dieses Problems das Filterelement häufig gewechselt werden muss. Ein weiterer wesentlicher Nachteil eines solchen bekannten Ansauggeräuschdämpfers besteht darin, dass aufgrund der großen Bauhöhe aktive Fußgängerschutzmaßnahmen am Kraftfahrzeug ergriffen werden müssen, beispielsweise ein Anheben der Motorhaube im Fußgängerkollisionsfall, um die für den Fußgängerschutz höchst zulässigen HIC-Werte nicht zu überschreiten.
  • Ausgehend hiervon liegt der vorliegenden Erfindung nunmehr die Aufgabe zugrunde, den bekannten Ansauggeräuschdämpfer derart weiterzubilden, dass der Ansauggeräuschdämpfer selbst Merkmale für den Fußgängerschutz beinhaltet und die Aufnahme eines großformatigen Filterelements ermöglicht, um lange Standzeiten des Filterelements zwischen den Wechselintervallen zu ermöglichen.
  • Die Erfindung weist nun zur Lösung dieser Aufgabe die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale auf. Vorteilhafte Ausgestaltungen hiervon sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
  • Die Erfindung schafft nun einen Ansauggeräuschdämpfer einer Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs, mit einem Dämpfergehäuse zur Aufnahme mindestens eines Filterelements und einem mit dem Dämpfergehäuse verbindbaren Ansaug schnorchels zur Rohluftführung stromaufwärts des Filterelements sowie einer mit dem Dämpfergehäuse verbindbaren Reinluftführung stromabwärts des Filterelements, wobei das Dämpfergehäuse in Gehäuseteile teilbar ist und im Bereich einer Gehäusetrennfläche eine erste Dichtungsvorrichtung vorgesehen ist derart, dass mindestens eine an einem Gehäuseteil angeordnete elastisch verformbare zweite Dichtungsvorrichtung vorgesehen ist, die sich vom Gehäuseteil bis zum Filterelement erstreckt und daran anliegt und den Rohluftraum vom Reinluftraum trennt und die Gehäuseteile relativ zueinander verlagerbar sind.
  • Es ist daher an einem Gehäuseteil eine elastisch verformbare zweite Dichtungsvorrichtung vorgesehen, die sich von dem Gehäuseteil bis zum Filterelement erstreckt und an dem Filterelement anliegt. Diese zweite Dichtungsvorrichtung unterteilt nun den Bereich oberhalb oder unterhalb des Filterelements in einen Reinluftraum und einen Rohluftraum innerhalb des Dämpfergehäuses, sodass die über den Ansaugschnorchel einströmende Rohluft zwangsweise über das Filterelement in den Reinluftraum geführt und am Filterelement gereinigt wird. Durch die Ausgestaltung der zweiten Dichtungsvorrichtung als elastisch nachgiebig wird erreicht, dass bei einer Kraftbeaufschlagung des Dämpfergehäuses von oben – beispielsweise in Folge eines Fußgängerunfalls – das Dämpfergehäuse nicht wie bekannte Dämpfergehäuse starr reagiert, sondern relativ zu dem anderen Gehäuseteil verlagert werden kann – und damit das Dämpfergehäuse nicht als einem Starrkörper ähnlicher steifer Körper wirkt – und dieser Verlagerungsbewegung nur sehr wenig Widerstand entgegensetzt, da bei einer solchen Kraftbeaufschlagung die vom Gehäuseteil bis zum Filterelement erstreckende zweite Dichtungsvorrichtung nachgibt und somit die Bauhöhe des Dämpfergehäuses verringert wird und somit das Dämpfergehäuse über den gesamten Verlagerungsweg der beiden Gehäuseteile zueinander nicht als sehr steifes Bauteil fungiert.
  • Nach einer Ausführungsform ist es vorgesehen, dass die zweite Dichtungsvorrichtung an einem Gehäuseoberteil angeordnet ist und das Gehäuseoberteil unter Verformung der zweiten Dichtungsvorrichtung relativ zu einem Gehäuseunterteil verlagert werden kann. Bei dieser Ausführungsform kann das Filterelement also in das Gehäuseunterteil eingelegt werden und wird von der sich vom Gehäuseober teil in Richtung zum Filterelement erstreckenden zweiten Dichtungsvorrichtung so beaufschlagt, dass es gegen das Gehäuseunterteil gedrückt wird, wobei die zweite Dichtungsvorrichtung auf diese Weise gleichzeitig den Rohluftraum vom Reinluftraum innerhalb des Dämpfergehäuses trennt.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen, dass die erste Dichtungsvorrichtung an einem Gehäuseteil angeordnet ist derart, dass eine während des Betriebs der Brennkraftmaschine zwischen dem Innenraum des Dämpfergehäuses und dem Umgebungsdruck außerhalb des Dämpfergehäuses herrschende Druckdifferenz das andere Gehäuseteil – also das Gehäuseteil ohne die erste Dichtungsvorrichtung – gegen die erste Dichtungsvorrichtung beaufschlagt. Damit wird erreicht, dass der im Gehäuseinneren des Dämpfergehäuses herrschende Unterdruck die beiden Gehäuseteile unter Zwischenschaltung der ersten Dichtungsvorrichtung gegeneinander drückt und somit trotz der relativen Verschiebbarkeit der beiden Gehäuseteile zueinander ein dichtes Dämpfergehäuse erreicht wird und somit die in das Dämpfergehäuse einströmende Rohluft nur über den Ansaugschnorchel einströmen kann, der die Rohluft beispielsweise aus dem Bereich neben oder oberhalb eines Wärmetauschers für die Brennkraftmaschine entnimmt.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen, dass an dem Gehäuseunterteil mindestens eine das Dämpfergehäuse an der Brennkraftmaschine abstützende Haltevorrichtung vorgesehen ist, die das Dämpfergehäuse von der Brennkraftmaschine auch entkoppelt. Damit wird erreicht, dass das Dämpfergehäuse einerseits im Bereich oberhalb der Brennkraftmaschine unterhalb der Motorhaube angebracht werden kann und sich an der Brennkraftmaschine abstützt und andererseits das Dämpfergehäuse in nicht als akustischer Strahler wirkt, da zwischen dem Dämpfergehäuse und der Brennkraftmaschine Schwingungsisolatoren vorgesehen sein können oder im einfachsten Fall auch Halterungen aus elastisch nachgiebigem Werkstoff.
  • Auch kann nach einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung die Haltevorrichtung eine Sollbruchstelle besitzen, die beim Überschreiten einer das Gehäuseoberteil gegen das Gehäuseunterteil verlagernden vorbestimmten Kraft bricht.
  • Damit wird erreicht, dass das Dämpfergehäuse bei einer entsprechenden Kraftbeaufschlagung von oben weiter nachgibt und trotz des bereits erreichten maximalen Verschiebewegs des Gehäuseoberteils relativ zum Gehäuseunterteil nicht als sehr steifer Körper wirkt, sondern weiter in Richtung der Brennkraftmaschine nach unten bewegt werden kann.
  • Nach einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung kann das Filterelement in einer Draufsichtansicht eine Form aufweisen, bei der die Längserstreckung größer ist als die Breitenerstreckung, das Filterelement also in der Draufsichtansicht oval ist und beispielsweise ein in sich geschlossenes Profil darstellt.
  • Um der Verlagerung des Gehäuseoberteils relativ zum Gehäuseunterteil sowie – nach einem Brechen der Sollbruchstelle der Haltevorrichtung – der Bewegung des Dämpfergehäuses möglichst wenig Widerstand entgegenzusetzen, ist es nach der Erfindung vorgesehen, dass der Ansaugschnorchel entlang seiner Längserstreckung mindestens einen faltenbalgähnlichen Bereich besitzt und somit im Bereich der faltenbalgähnlichen Struktur elastisch nachgiebig ist.
  • Darüber hinaus ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass der vorstehend erwähnte Ansaugschnorchel mit dem Dämpfergehäuse derart verbunden ist, dass ein vom Ansaugschnorchel in den Innenraum des Dämpfergehäuses eintretender Ansaugluftstrom an einer Außenwand oder Seitenwand des Dämpfergehäuses tangential geführt entlang der Außenfläche des Filterelements verteilt wird. Hierdurch wird eine in Außenumfangsrichtung des Filterelements strömende Luftströmung der Ansaugluft erreicht, sodass sich die Ansaugluft um das Filterelement herum im gesamten Rohluftraum des Dämpfergehäuses verteilt und somit die gesamte zur Filterung zur Verfügung stehende Filterfläche des Filterelements überstreicht. Auch wird dadurch erreicht, dass durch den Ansaugluftstrom in das Dämpfergehäuse eingebrachtes Wasser gegen die rückwärtige Wand des Dämpfergehäuses geschleudert wird und durch diese Zentrifugalwirkung abgeschieden werden kann, wobei zu diesem Zweck das Gehäuseunterteil mindestens einen Ablauf zum Ableiten von Wasser aus der angesaugten Rohluft besitzen kann.
  • Auch ist es nach einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass die Reinluftführung – also beispielsweise ein Luftkanal vom Reinluftraum des Dämpfergehäuses in den Ansaugbereich der Brennkraftmaschine oder in den Einlauf eines Verdichters – entlang ihrer Längserstreckung mindestens einen faltenbalgähnlichen Bereich besitzt, um bei einer Verlagerung der beiden Gehäuseteile zueinander oder des gesamten Dämpfergehäuses dieser Verlagerung wenig Widerstand entgegenzubringen.
  • Schließlich ist es nach der vorliegenden Erfindung auch vorgesehen, dass das Filterelement eine Plissierung besitzt, welche die Drucksteifigkeit des Filterelements verglichen mit einem unplissierten Filterelement verringert, sodass bei einer Verlagerung des Gehäuseoberteils relativ zum Gehäuseunterteil nicht nur die zweite elastische Dichtungsvorrichtung zusammengedruckt wird, sondern auch das Filterelement und somit der Verlagerung der beiden Gehäuseteile zueinander wenig Widerstand entgegensetzt.
  • Der Ansauggeräuschdämpfer kann nach der vorliegenden Erfindung im Bereich zwischen der Brennkraftmaschine und einer Motorhaube des Kraftfahrzeugs angeordnet sein derart, dass zwischen dem Gehäuseoberteil und der Unterseite der Motorhaube ein Freiraum von wenigstens 45 mm gegeben ist.
  • Die Erfindung wird nun im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in:
  • 1 eine perspektivische Schnittansicht eines Ansauggeräuschdämpfers gemäß einer Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts aus 1;
  • 3 eine vergrößerte Darstellung eines weiteren Ausschnitts aus 1;
  • 4 eine perspektivische Darstellung eines an einer Brennkraftmaschine ange ordneten Ansauggeräuschdämpfers;
  • 5 eine perspektivische Darstellung eines Filterelements zur Anordnung in dem Ansauggeräuschdämpfer; und
  • 6 eine perspektivische Schnittansicht einer Brennkraftmaschine mit zwischen der Brennkraftmaschine und einer Motorhaube dargestelltem Ansauggeräuschdämpfer.
  • 1 der Zeichnung zeigt in einer teilweise geschnittenen perspektivischen Darstellung eine Ausführungsform eines Ansauggeräuschdämpfers 1 nach der vorliegenden Erfindung, wobei aufgrund der Schnittdarstellung ein näher anhand von 4 ersichtlicher Ansaugschnorchel 2 nicht dargestellt ist.
  • Über diesen Ansaugschnorchel 2 tritt angesaugte, zur Verbrennung vorgesehene Luft in ein Dämpfergehäuse 3 ein und zwar in den mit dem Bezugszeichen 4 bezeichneten Rohluftraum. Das Dämpfergehäuse 3 setzt sich aus zwei Gehäuseteilen zusammen, nämlich einem Gehäuseoberteil 5 und einem Gehäuseunterteil 6.
  • Ein Filterelement 7 befindet sich an dem Gehäuseunterteil 6 angeordnet und schließt einen Reinluftraum 8 ein.
  • An der Unterseite des Gehäuseoberteils 5 befindet sich eine elastisch verformbare Dichtungsvorrichtung 9 (elastisch verformbare zweite Dichtungsvorrichtung) angeordnet, die beispielsweise während des Herstellungsprozesses des Gehäuseoberteils 5 an diesem angeformt werden kann. Diese zweite Dichtungsvorrichtung 9 erstreckt sich von dem Gehäuseoberteil 5 in Richtung zur Oberseite des Filterelements 7 hin und liegt an der Oberseite 10 des Filterelements 7 auf und trennt den Rohluftraum 4 vom Reinluftraum 8, sodass über den Ansaugschnorchel 2 in den Rohluftraum 4 tretende Verbrennungsluft nur durch das Filterelement 7 hindurch in den Reinluftraum 8 gelangen kann.
  • Zwischen dem Gehäuseoberteil 5 und dem Gehäuseunterteil 6 ist eine näher an hand von 2 und 3 der Zeichnung ersichtliche umlaufende erste Dichtungsvorrichtung 11 angeordnet und zwar so, dass die beiden Gehäuseteile 5, 6 über den im Innenraum des Dämpfergehäuses 3 gegenüber der Umgebung herrschenden Unterdruck mit dazwischenliegender erster Dichtungsvorrichtung 11 gegeneinander beaufschlagt werden.
  • 1 der Zeichnung zeigt eine sich vom Gehäuseunterteil 6 weg erstreckende langgestreckte Haltevorrichtung 12, über die der Ansauggeräuschdämpfer 1 an der Oberseite einer näher anhand von 4 der Zeichnung ersichtlichen Brennkraftmaschine 13 angeordnet werden kann, wobei 3 zeigt, dass an dem Gehäuseunterteil 6 des Dämpfergehäuses 3 zwei derartige Haltevorrichtungen 12 angeordnet sind und sich das Dämpfergehäuse 3 über die beiden Haltevorrichtungen 12 und am rückseitigen Endbereich des Gehäuseunterteils 6 (1, 3) angeordnete Haltevorrichtungen 12 abstützt.
  • Gelangt nun Verbrennungsluft über den Ansaugschnorchel 2 in den Rohluftraum 4, so wird die Ansaugluft über eine Seitenwand 14 des Gehäuseunterteils 6 tangential geführt und zwar so, dass eine entlang der Außenfläche des Filterelements 7 geführte Luftströmung entsteht, die den Rohluftraum 4 vollständig ausfüllt. Die Luft kann dann nur mittels Hindurchtreten durch das Filterelement 7 in den Reinluftraum 8 gelangen und wird von dort über eine Reinluftführung 15 in Richtung zum Einlassbereich des Motors geführt, wobei es sich bei der in 4 der Zeichnung dargestellten Brennkraftmaschine 13 um einen Dieselmotor mit Abgasturbine handelt, sodass die Reinluft über die Reinluftführung 15 dem Einlassbereich der Verdichterseite der Abgasturbine zugeführt wird.
  • Wie es vorstehend bereits erwähnt wurde, liegt die zweite Dichtungsvorrichtung 9 an der Oberseite 10 des Filterelements 7 auf und kann aufgrund ihrer Ausbildung aus beispielsweise einem elastisch nachgiebigen Werkstoff einer axialen Verlagerungsbewegung in Richtung des Pfeils P (siehe 3) keine Widerstand entgegenbringen.
  • Wird auf das Gehäuseoberteil 5 eine in Richtung des Pfeils F (siehe 1) ge richtete Kraft ausgeübt, so führt dies zu einer Relativbewegung des Gehäuseoberteils 5 relativ zum Gehäuseunterteil 6, das Gehäuseoberteil 5 bewegt sich daher in Richtung des Pfeils F unter Verformung der zweiten Dichtungsvorrichtung 9. Das Gehäuseoberteil 5 kann also an dem Gehäuseunterteil 6 eine in Richtung des Pfeils F laufende Bewegung ausführen, da das Gehäuseoberteil 5 mit dem Gehäuseunterteil 6 nicht eine steife Einheit bildet, sondern nur über Klammern 16 geklammert ist, die der Bewegung in Richtung des Pfeils F keinen Widerstand entgegensetzen.
  • Auch das Filterelement 7 setzt einer solchen Bewegung keinen Widerstand entgegen, da sich bei einer entsprechenden Bewegung des Gehäuseoberteils 5 in Richtung des Pfeils F das Filterelement 7 in seiner Bauhöhe ebenfalls verringern kann, da es eine näher anhand von 5 der Zeichnung ersichtliche Plissierung 17 besitzt, die einer Bewegung der Oberseite 10 des Filterelements 7 relativ zur Unterseite 18 hin keinen wesentlichen Widerstand entgegensetzt und darüber hinaus für eine große wirksame Filterfläche des Filterelements 7 sorgt.
  • 6 der Zeichnung schließlich zeigt in einer teilweise geschnittenen schematischen Darstellung eine Brennkraftmaschine 13 mit daran angeordnetem Getriebe 19, wobei die Brennkraftmaschine 13 einen Motorraum 20 weitgehend ausfüllt und sich oberhalb der Brennkraftmaschine 13 und unterhalb einer Motorhaube 21 der erfindungsgemäße Ansauggeräuschdämpfer 1 angeordnet befindet.
  • Wie es anhand dieser Darstellung ohne weiteres ersichtlich ist, befindet sich der Ansauggeräuschdämpfer 1 im Motorraum 20 in Richtung zu einer Spritzwand 22 entgegen der Fahrtrichtung nach hinten versetzt angeordnet, sodass ein bei einem Personenunfall sensitiver Bereich 23 frei bleibt. Zudem ermöglicht es die Ausgestaltung des Ansauggeräuschdämpfers 1 nach der vorliegenden Erfindung, dass zwischen der Oberseite des Gehäuseoberteils 5 und der Motorhaube 21 ein lichter Freiraum A von beispielsweise 45 bis 60 mm verbleibt. Aufgrund der Verlagerbarkeit des Gehäuseoberteils 5 relativ zum Gehäuseunterteil 6, der Deformierbarkeit der Dichtungsvorrichtung 9 und auch des Filterelements 7 verhält sich der erfindungsgemäße Ansauggeräuschdämpfer 1 nicht als gleichsam Starrkörper, son dern ermöglicht eine entsprechende Verformung der Motorhaube 21 in Richtung zur Brennkraftmaschine 13 hin, ohne dass dieser Verformung im Bereich des Ansauggeräuschdämpfers in sich steife Körper entgegenstehen. Wenn diese in Richtung des Pfeils F (1) gerichtete Kraft einen vorbestimmten Wert überschreitet, so brechen die Haltevorrichtungen 12 an einer vorbestimmten Stelle, sodass sich das Dämpfergehäuse 3 weiter in Richtung zur Oberseite der Brennkraftmaschine 13 hin bewegt und somit die Eigenschaft des Ansauggeräuschdämpfers 1, nicht als Starrkörper zu wirken, weiter verbessert wird.
  • Hinsichtlich vorstehend im Einzelnen nicht näher erläuterter Merkmale der Erfindung wird im Übrigen ausdrücklich auf die Ansprüche und die Zeichnung verwiesen.
  • 1
    Ansauggeräuschdämpfer
    2
    Ansaugschnorchel
    3
    Dämpfergehäuse
    4
    Rohluftraum
    5
    Gehäuseoberteil
    6
    Gehäuseunterteil
    7
    Filterelement
    8
    Reinluftraum
    9
    zweite Dichtungsvorrichtung
    10
    Oberkante
    11
    erste Dichtungsvorrichtung
    12
    Haltevorrichtung
    13
    Brennkraftmaschine
    14
    Seitenwand
    15
    Reinluftführung
    16
    Klammer
    17
    Plissierung
    18
    Unterseite
    19
    Getriebe
    20
    Motorraum
    21
    Motorhaube
    22
    Spritzwand
    23
    Bereich
    P
    Pfeil
    F
    Pfeil
    A
    lichter Freiraum

Claims (12)

  1. Ansauggeräuschdämpfer einer Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs, mit einem Dämpfergehäuse (3) zur Aufnahme mindestens eines Filterelements (7) und einem mit dem Dämpfergehäuse (3) verbindbaren Ansaugschnorchel (2) zur Rohluftführung stromaufwärts des Filterelements (7) sowie einer mit dem Dämpfergehäuse (3) verbindbaren Reinluftführung (15) stromabwärts des Filterelements (3), wobei das Dämpfergehäuse (3) in Gehäuseteile (5, 6) teilbar ist und im Bereich einer Gehäusetrennfläche eine erste Dichtungsvorrichtung (11) vorgesehen ist, gekennzeichnet durch mindestens eine an einem Gehäuseteil (5, 6) angeordnete elastisch verformbare zweite Dichtungsvorrichtung (9), die sich vom Gehäuseteil (5, 6) bis zum Filterelement (7) erstreckt und daran anliegt und den Rohluftraum (4) vom Reinluftraum (8) trennt und die Gehäuseteile (5, 6) relativ zueinander verlagerbar sind.
  2. Ansauggeräuschdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Dichtungsvorrichtung (9) an einem Gehäuseoberteil (5) angeordnet ist derart, dass das Gehäuseoberteil (5) unter Verformung der zweiten Dichtungsvorrichtung (9) relativ zu einem Gehäuseunterteil (6) verlagerbar ist.
  3. Ansauggeräuschdämpfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Dichtungsvorrichtung (11) an einem Gehäuseteil (5, 6) angeordnet ist derart, dass eine während des Betriebs der Brennkraftmaschine (13) zwischen dem Innenraum des Dämpfergehäuses (3) und dem Umgebungsdruck außerhalb des Dämpfergehäuses (3) herrschende Druckdifferenz das andere Gehäuseteil (5, 6) gegen die erste Dichtungsvorrichtung (11) beaufschlägt.
  4. Ansauggeräuschdämpfer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuseunterteil (6) mindestens eine das Dämpfergehäuse (3) an der Brennkraftmaschine (13) abstützende Haltevorrichtung (12) vorgesehen ist, die das Dämpfergehäuse (3) von der Brennkraftmaschine (13) entkoppelt.
  5. Ansauggeräuschdämpfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (12) eine Sollbruchstelle besitzt, die beim Überschreiten einer das Gehäuseoberteil (5) gegen das Gehäuseunterteil (6) verlagernden vorbestimmten Kraft (F) bricht.
  6. Ansauggeräuschdämpfer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (7) in einer Draufsichtansicht eine Längserstreckung aufweist, die größer ist als die Breitenerstreckung.
  7. Ansauggeräuschdämpfer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansaugschnorchel (2) entlang seiner Längserstreckung mindestens einen faltenbalgähnlichen Bereich besitzt.
  8. Ansauggeräuschdämpfer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansaugschnorchel (2) mit dem Dämpfergehäuse (3) derart verbunden ist, dass ein vom Ansaugschnorchel (2) in den Innenraum des Dämpfergehäuses (3) eintretender Ansaugluftstrom an einer Seitenwand (14) des Dämpfergehäuses (3) tangential geführt entlang der Außenfläche des Filterelements (7) verteilt wird.
  9. Ansauggeräuschdämpfer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseunterteil (6) mindestens einen Ablauf zum Ableiten von Wasser aus der angesaugten Rohluft besitzt.
  10. Ansauggeräuschdämpfer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinluftführung (15) entlang ihrer Längserstreckung mindestens einen faltenbalgähnlichen Bereich besitzt.
  11. Ansauggeräuschdämpfer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (7) eine Plissierung (17) besitzt, welche die Drucksteifigkeit des Filterelements (7) verglichen mit einem unplissierten Filterelement verringert.
  12. Ansauggeräuschdämpfer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansauggeräuschdämpfer (1) im Bereich zwischen der Brennkraftmaschine (13) und einer Motorhaube (21) des Kraftfahrzeugs angeordnet ist derart, dass zwischen dem Gehäuseoberteil (5) und der Unterseite der Motorhaube ein Freiraum von wenigstens 45 mm Höhe gegeben ist.
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