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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Fluid-Zahnradpumpe des Typs
Gerotor, die zur Verwendung als Schmierstoffpumpe in Maschinen wie
einem Kraftfahrzeugmotor geeignet ist.
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Offenbarung
der Erfindung
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Gerotor-Schmierölpumpen
werden seit Jahren in Kraftfahrzeugmotoren verwendet. U.S. Patent 5,738,501
offenbart eine Zahnradpumpe, bei der ein Innenventilanordnung zur
Einstellung der von der Pumpe abgelassenen Fluidmenge verwendet
wird. Ein Nachteil der in dem Patent 501 offenbarten Pumpe liegt
in der Tatsache begründet,
dass die Leistungsfähigkeit
der Pumpe durch die Verwendung des dargestellten Innendurchlass-Förderleistungsbegrenzungssystems
beeinträchtigt
wird.
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Üblicherweise
spezifizieren Konstrukteure für
einen bestimmten Kraftfahrzeugmotor eine Schmierpumpe mit einer
für das
Bereitstellen einer unter ungünstigsten
Bedingungen genügenden Schmierung
ausreichenden Fördermenge.
Bedingungen, die maximales Strömen
von Schmierstoff fordern, entsprechen allgemein einem Betrieb bei Höchsttemperatur
und hoher Drehzahl, wogegen Bedingungen, die maximales Strömen pro
Pumpenumdrehung fordern (Bedingungen, die die Pumpenverdrängung vorgeben)
allgemein einem Betrieb bei Höchsttemperatur
und niedriger Drehzahl entsprechen. Herkömmlicherweise ist ein Druckregelventil, das
zwischen dem Auslass und dem Einlass der Ölpumpe eingebaut ist, der einzige
Regelmechanismus für
die Pumpe. Falls die Druckdifferenz zwischen dem Auslass und Einlass
einen festgelegten Wert überschreitet,
begrenzt das Druckregelventil die Druckdifferenz durch Zurückströmenlassen
eines Teils des Auslassstroms der Pumpe direkt zum Pumpeneinlass,
wobei der Schmierkreislauf des Motors erfolgreich umgangen wird.
Dieses Regelverfahren verschwendet aus zweierlei Gründen Energie:
da Öl, das
auf einen hohen Druck gepumpt wurde, nur zu einer Position mit niedrigerem
Druck abgelassen wird, geht erstens die zur Druckbeaufschlagung
des Öls erforderliche
Arbeit verloren. Zum anderen benötigen die
Lager des Motors nicht immer einen so hohen Öldruck wie durch die Druckregelventileinstellung
vorgesehen, und übermäßiges Strömen von Öl durch die
Lager verursacht höheren
Energieverbrauch durch Senken der Temperatur des Öls, das
tatsächlich
mit den Lagerzapfen in Berührung
kommt, wodurch die Viskosität
des Öls
und die an dem Öl
geleistete Scherarbeit verstärkt
werden. Der Kraftstoffverbrauch steigt in jedem Fall unnötigerweise
an. Die vorliegende Gerotorpumpe ermöglicht einen Betrieb der Regelung
der Volumenförderleistung
der Pumpe, wodurch die Pumpenförderleistung
den Anforderungen des Motors angepasst werden kann.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Eine
Gerotorpumpe veränderlicher
Förderleistung
umfasst ein Außengehäuse mit
einer im Allgemeinen kreisförmigen
Bohrung darin und mit einem im Allgemeinen ringförmigen Förderleistungsregelring mit
einer kreisförmigen
Außenumfangsfläche mit
einer Mitte und einer kreisförmigen
Innenfläche mit
einer Mitte, die gegenüber
der Mitte der Außenumfangsfläche versetzt
ist. Der Förderleistungsregelring
ist in einer im Allgemeinen kreisförmigen, in der Pumpe aufgenommenen
Bohrung drehbar angebracht. Ein ringförmiger, angetriebener Außenrotor ist
in dem ringförmigen
Förderleistungsregelring montiert
und weist eine kreisförmige
Außenumfangsfläche auf,
die der Innenfläche
des Förderleistungsregelrings
angepasst ist. Der angetriebene Außenrotor weist ferner eine
gezahnte Innenfläche
auf. Ein Innenrotor ist an einer drehbaren Welle angebracht und greift
mit der gezahnten Innenfläche
des Außenrotors.
Ein Steuertrieb dreht den Förderleistungsregelring
zur Regelung der Förderleistung
der Pumpe auf eine gewünschte
Stellung. Der Steuertrieb kann ein hydraulisches Getriebe umfassen,
das durch die Pumpenförderleistung
betrieben wird, wobei eine flügelabgedichtete
Drehmomentstütze
an der Außenumfangfläche des
Förderleistungsregelrings
angebracht und in einem ringförmigen
Regelhohlraum beweglich ist. Mehrere Durchlässe in dem Außengehäuse leiten
Fluid von einer Auslassöffnung
der Pumpe zu dem Regelhohlraum. Ein Ventil regelt das Strömen von
Fluid von der Auslassöffnung
durch die mehreren Durchlässe.
Die Regeldurchlässe
umfassen mindestens einen ersten Durchlass für das Vorverstellen des Förderleistungsregelrings
und einen zweiten Durchlass für
das Rückverstellen
des Förderleistungsregelrings.
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Der
Förderleistungsregelring
umfasst weiterhin Nebendurchlässe,
die begrenztes Strömen
zwischen den Pumpkammern und den Auslass- und/oder Einlassöffnungen
zulassen. Diese Nebendurchlässe
umfassen mindestens einen Nebendurchlass mit einem nicht konstanten
Strömungsquerschnitt.
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Nach
einer anderen erfindungsgemäßen Ausgestaltung
umfasst ein Druckschmiersystem für eine
Brennkraftmaschine eine Schmierölquelle,
einen Öldrucksensor
für das
Erzeugen eines Drucksignals, eine Gerotorpumpe veränderlicher
Förderleistung
für das
Liefern von Schmieröl
zu dem Motor sowie ein mit der Ölpumpe
und dem Drucksensor wirkverbundenes Steuergerät. Das Steuergerät betreibt die Ölpumpe so,
dass die Förderleistung
der Pumpe als Funktion mindestens des Drucksignals geregelt wird.
Das Steuergerät
regelt bzw. betreibt den Ölpumpenförderstrom
durch Steuern der Drehstellung des vorstehend beschriebenen Förderleistungsregelrings
durch Bemessen von Öl
von der Ablassöffnung der Pumpe
zu einem Regelhohlraum, in dem eine Regelring-Drehmomentstütze angeordnet
ist.
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Ein
Vorteil eines erfindungsgemäßen Systems
ist, dass man von einem mit der vorliegenden Gerotorölpumpe ausgerüsteten Motor
einen geringeren Kraftstoffverbrauch erwarten kann, da der Durchsatz
der Ölpumpe
zu jedem vorgegebenen Zeitpunkt an die jeweiligen Anforderungen
des Motors angepasst werden kann, ohne dass verschwenderisches Abblasen
von Hochdrucköl
notwendig ist.
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Ein
Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass die erfindungsgemäße Gerotorölpumpe mit
einem einzigen Magnetventil oder einem anderen geeigneten Regelventilmechanismus,
der dem Fachmann bekannt ist und durch diese Offenbarung nahe gelegt
wird, leicht geregelt werden kann.
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Ein
Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass die hierin
beschriebene Gerotorölpumpe preisgünstig in
ihrer Förderleistung
regelbar ist, da bei dem vorliegenden System keine externen Installationen
und Ventile erforderlich sind.
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Andere
Vorteile sowie Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung
werden für
den Leser dieser Beschreibung offensichtlich.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
eine erfindungsgemäße Gerotorpumpe
in einer Stellung maximalen Strömens,
ohne Vorverstellung des Förderleistungsregelrings.
Der Übersichtlichkeit
halber wird die Ölpumpenabdeckplatte
nicht gezeigt.
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2 zeigt
ein für
das Regeln einer erfindungsgemäßen Gerotorpumpe
verwendetes Regelventil.
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3 zeigt
einen für
das Ausüben
der vorliegenden Erfindung brauchbaren Gerotorsatz.
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4 zeigt
die Pumpe von 1 in einer Vorverstellung des
Regelrings nahe der Höchstförderleistung.
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5 ähnelt 1 und 4,
zeigt aber die vorliegende Pumpe in einem Modus mittlerer Vorverstellung.
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6–8 zeigen
verschiedene Betriebseigenschaften einer erfindungsgemäßen Pumpe
bei verschiedenen Vorverstellungen des Förderleistungsregelrings.
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9 zeigt
ein Blockdiagramm eines erfindungsgemäßen Systems.
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10 zeigt
eine zweite Ausführung
einer erfindungsgemäßen Gerotorpumpe
bei einer Höchstförderstellung. 10A und 10B sind
Schnittansichten durch die Pumpe von 10 entlang
der Linien A-A bzw. B-B.
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11 zeigt
die Pumpe von 10 in einem Modus der mittleren
Vorverstellung (des Strömens).
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12 zeigt
die Pumpe von 10 in einer weit vorverstellten
Position des Förderleistungsregelrings,
die einem praktisch minimalen Strömen entspricht.
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13–15 zeigen
verschiedene Betriebseigenschaften einer Pumpe nach 10–12.
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EINGEHENDE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGEN
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Wie
in 1 gezeigt wird, weist eine Gerotorpumpe 10 eine
von einem Aufnahmedurchlass 13 gespeisten Einlassöffnung 12 sowie
eine Auslassöffnung 14 auf,
die den Ablassdurchlass 15 speist. Eine im Allgemeinen
kreisförmige
Bohrung 22 ist in dem Pumpengehäuse 16 ausgebildet,
und Gerotorpumpelemente sind in dieser im Allgemeinen kreisförmigen Bohrung 22 aufgenommen.
Der Förderleistungsregelring 24 weist
eine im Allgemeinen ringförmige Auslegung
mit einer kreisförmigen
Außenumfangfläche 24a mit
einer Mitte auf. Der Förderleistungsregelring 24 ist
in der im Allgemeinen kreisförmigen
Bohrung 22 eingebaut. Der Förderleistungsregelring 24 ist
mittels Fluid, das in dem ringförmigen
Regelhohlraum 56 wirkt, drehbar positioniert, wobei das
Fluid auf eine Drehmomentstütze 60 Fluidkraft
ausübt.
Im Wesentlichen teilt die Drehmomentstütze 60 den ringförmigen Regelhohlraum 56 in
zwei Kammern veränderlicher
Größe. Abhängig davon,
welche Kammer druckbeaufschlagt wird, werden die Drehmomentstütze 60 und
der Förderleistungsregelring 24 in Drehung
versetzt, wodurch die Förderleistung
der Pumpe 10 geändert
wird. Die Drehmomentstütze 60 trägt einen
bewegbaren Flügel 61,
der eine dichte Abdichtung zwischen dem Ende der Drehmomentstütze 60 und
der Außenwand
des Hohlraums 56 wahrt. Ein Überdruckventil 32 ist
von herkömmlicher Ausführung.
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Wie
in 9 gezeigt wird, nimmt die Pumpe 10 Öl von einer
Quelle wie einem Sumpf 96 auf und leitet das Öl bei einem Überdruck
zu Ölleitungen 98. Ein
Steuergerät 100 ist
mit der Ölpumpe 10 und
mit einer Reihe von Motorbetriebsparametersensoren 104 einschließlich mindestens
einem Öldrucksensor und
optional Motordrehzahl- und Öltemperatursensoren
wirkverbunden. Das Steuergerät 100 betreibt
ein (nachstehend beschriebenes) Magnetventil 76, um die
Volumenförderleistung
der Pumpe 10 zu regeln.
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Die
Pumpe 10 verwendet ein Gerotorpumpsystem mit einem Außenrotor 42,
der in einer kreisförmigen
Innenbohrung 24b des Förderleistungsregelrings 24 angebracht
ist. Die Bohrung 24b ist, wie in 1, 3 und 4 gezeigt
wird, bezüglich
der Außenumfangfläche 24a des
Förderleistungsregelrings 24 exzentrisch
ausgebildet. Dadurch bewirkt eine Drehung des Förderleistungsregelrings 24 mittels
der Drehmomentstütze 60 als
Reaktion auf einen nicht ausgeglichenen Druck in dem ringförmigen Regelhohlraum 56 eine Änderung
der Förderleistung der
Pumpe. Dieses Phänomen
wird nachstehend eingehender beschrieben.
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Ein
Innenrotor 46, der an der Antriebswelle 52 angebracht
ist, hat einen Zahn weniger als die auf einem Außenrotor 42 ausgebildete
Anzahl Zähne.
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1 zeigt
die Pumpe 10 in einer Höchstförderstellung.
Unter Bezug auf die Drehstellungen, welche die Pumpkammern passieren,
werden diese Winkelstellungen relativ zum Gehäuse der Pumpe gemessen, wobei
0° zwischen
der Auslassöffnung und
der Einlassöffnung
angeordnet ist, während
180° zwischen
der Einlassöffnung
und der Auslassöffnung angeordnet
ist. Die durch die 0°-Position
gehende Kammer hat ein minimales Volumen, und die durch die 180°-Position
gehende Kammer hat ein maximales Volumen. Wie vorstehend erwähnt befinden
sich in 1 die Drehmomentstütze 60 – und der
Förderleistungsregelring 24 – in der
ganz gegen den Uhrzeigersinn gerichteten oder rückverstellten Stellung und dadurch
hat die durch die 180°-Position gehende Kammer
ein maximales Volumen. Dies bedeutet, dass die Ölhöchstmenge gepumpt wird, da
die Ölhöchstmenge
an der 180°-Position
von der Einlassöffnung 12 zur
Auslassöffnung 14 bewegt
wird, werden bei der 0°-Position
eine minimale Ölmenge
von der Auslassöffnung 14 zur
Einlassöffnung 12 bewegt wird.
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Weiter
nun zu 4, die die nahezu maximale Vorverstellposition
des Förderleistungsregelrings 24 zeigt,
ist ersichtlich, dass das sich von der Einlassöffnung 12 zur Auslassöffnung 14 bewegende Ölpaket gegenüber dem
in 1 gezeigten erheblich kleiner ist, da das Verschieben
des exzentrischen Förderleistungsregelrings 24 es
den Pumpkammern ermöglicht
hat, das volle Volumen zu erreichen und die Volumenverkleinerung
zu beginnen, während
sie sich noch in Verbindung mit der Einlassöffnung befinden. An der 180°-Position, bei der
die Pumpkammern Öl
von der Einlass- zur Auslassöffnung
befördern,
ist das Volumen der Kammern viel geringer als zu dem Zeitpunkt,
da sich der exzentrische Förderleistungsregelring 24 bei
Null Vorverstellen bei dem Höchstförderzustand
befand. Bei der 0°-Position,
bei der die Pumpkammern von der Auslass- zu der Einlassöffnung fördern, führen die
Kammern nun auch eine größere Menge Öl von der
Auslassöffnung
zu der Einlassöffnung,
was die Volumenförderleistung
der Pumpe weiter senkt.
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5 zeigt
eine mittlere Stellung des Förderleistungsregelrings
zwischen 1 und 4, bei der
das Volumen der 180°-Kammer
unter dem der Vorverstellung Null (1) liegt,
aber größer als
das der fast maximalen Vorverstellung (4) ist,
während
das Volumen der Kammer bei 0° größer als
im Fall von null Vorverstellung und kleiner als im Fall von nahezu
maximaler Vorverstellung ist.
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6, 7 und 8 zeigen
Förderleistungseigenschaften
der vorliegenden Gerotorpumpe bei Vorverstellungen des Regelrings
der Werte null, groß und
mittel. 6 zeigt, dass bei einer Vorverstellung
des Regelrings von Null das maximale Volumen der Pumpkammer erreicht
wird, wenn die Pumpkammer die 180°-Position
im Verhältnis
zum Pumpengehäuse
passiert. Maximales Einströmen
erfolgt bei 90°,
null Strömen
bei 0° sowie
180° und
maximales Ausströmen
bei 270°C.
Die Einlass- und Auslassöffnungen
sind so in dem Gehäuse
angeordnet, dass es zwischen den Pumpkammern und den Einlass- und Auslassöffnungen
an den 0°-
und 180°-Positionen,
an denen sich die Pumpkammern von einer Öffnung zur anderen bewegen,
einen Bereich minimalen oder null Strömens gibt.
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Wenn
der Förderleistungsregelring
auf eine große
Vorverstellung (7) gedreht wird, tritt das maximale
Kammervolumen vor 180° ein
und die Punkte maximales Strömen,
Einströmen,
null Strömen
und Ausströmen
werden im Verhältnis
zum Gehäuse 16,
der Einlassöffnung 12 und
der Auslassöffnung 14 entsprechend
vorverstellt.
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7 zeigt,
dass bei starkem Vorverstellen des Regelrings 24 die Pumpkammern
sich bei den 0°-
und 180°-Positionen
im Verhältnis
zum Gehäuse von
einer Öffnung
zur anderen bewegen, während sich
ihr Volumen ändert.
Würden
die Pumpkammern von beiden Öffnungen
völlig
abgekoppelt, während sich
ihr Volumen ändert,
können
große,
unerwünschte
Druckänderungen
in den Pumpkammern eintreten. Es können Druckspitzen in den Druckkammern
eintreten, deren Volumen abnimmt, während in der Kammer, deren
Volumen zunimmt, Kavitation eintreten kann.
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Um
sicherzustellen, dass die Pumpkammern nie vollständig von beiden Öffnungen
abgekoppelt werden, während
die Pumpkammern an den 0°-
und 180°-Positionen
eine Volumenänderung
erfahren, sind in den axialen Flächen
des Außenrotors 42 mehrere
radial verlaufende Schlitze 44 ausgebildet, um von jeder
Pumpkammer über
Nebendurchlässe 28 und 30,
die in den oberen und unteren Teilen des Förderleistungsregelrings 24 ausgebildet
sind, ein begrenztes Strömen
zu der Auslassöffnung 14 und/oder der
Einlassöffnung 12 zuzulassen.
Diese Nebendurchlässe
sind in dem Regelring 24 ausgebildet und weisen Strömungsbereiche
unterschiedlichen Querschnitts auf, die gewährleisten sollen, dass die Pumpkammern
an den 0°-
und 180°-Positionen
keine direkte Verbindung zu den Nebendurchlässen 28 und 30 haben,
wenn sich der Regelring 24 in der Stellung null Vorverstellung
(maximale Pumpenförderleistung) befindet,
wenn aber der Regelring 24 vorverstellt wird, um die Pumpenförderleistung
zu mindern, erreichen die Pumpkammern an den 0°- und 180°-Positionen einen ausreichenden
Strömungsdurchlassquerschnitt
zu den Einlass- und Auslassöffnungen, um
die Entwicklung von unerwünschten
Druckspitzen und Kavitation zu verhindern. Die Nebendurchlass-Strömungsquerschnitte
werden bei A1 und A2 von 6–8 gezeigt.
A1 entspricht dem Nebenströmungsquerschnitt
zur Einlassöffnung 12 und
A2 entspricht dem Nebenströmungsquerschnitt
zur Auslassöffnung 14.
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Wenn
sich der Förderleistungsregelring 24 in einer
vorverstellten Position befindet, können die Nebendurchlässe 28 und 30 einen
beschränkten
Leckweg von der Auslassöffnung 14 der
Pumpe zur Einlassöffnung 12 vorsehen.
Dieser Leckweg bildet sich nicht, wenn sich der Förderleistungsregelring 24 an der
Position null Vorverstellen befindet und eine maximale Pumpenförderleistung
erwünscht
ist. Würde der
Förderleistungsregelring 24 um
90° von
seiner Stellung null Vorvorstellen (maximale Förderleistung) vorverstellt
werden, würde
die Förderleistung
der Pumpe auf null sinken. Da der Schmierbedarf eines laufenden
Motors nie null ist, gibt es keinen praktischen Grund, eine Schmierpumpe
eines Motors mit der Fähigkeit
zu konstruieren, den Förderleistungsregelring
so weit vorzuverstellen, wenngleich es andere Verwendungen für Gerotorpumpen
gibt, bei denen null bzw. praktisch null Fördervermögen erwünschenswert wäre.
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2 zeigt
ein Steuermagnetventil nach einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung. Das Magnetventil 76 passt
in einen Ventilkanal 62, der in dem Gehäuse 16 der Pumpe 10 ausgebildet
ist. Der Ventilkanal 62 nimmt über einen Hochdruckversorgungsdurchlass 64 Hochdrucköl von der
Auslassöffnung 14 auf
und kann das Öl
durch einen Ölkanal 74 an
das Kurbelgehäuse
des Motors abgeben. Wenn die Pumpenförderleistung gesenkt werden
soll, führt
das Magnetventil 76 dem Vorverstellungskanal 68 Hochdrucköl aus der
Hochdruckversorgung 64 zu und entlastet gleichzeitig den
Nachverstellungsdurchlass 72 gegenüber dem Ablassdurchlass 74,
um so die Drehmomentstütze 60 wie
in 4 gezeigt im Uhrzeigersinn von der Ruheposition
von 1 aus zu bewegen. Wenn umgekehrt die Pumpenförderleistung
gesteigert werden soll, führt
das Magnetventil 76 dem Nachverstellungsdurchlass 72 Hochdrucköl von der Hochdruckversorgung 64 zu
und entlastet gleichzeitig den Vorverstellungsdurchlass 68 gegenüber dem Ablassdurchlass 74.
Wenn die Pumpenförderleistung bei
einem bestehenden Wert gehalten werden soll, schließt das Magnetventil 76 alle
vier Durchlässe
und schließt
das Fluid in den Vorverstellungs- und Nachverstellungsseiten des
Hohlraums 56 ein. Wenn das Magnetventil 76 oder
dessen Steuersystem in dieser Schließstellung ausfallen sollten,
würden
interne Pumpdrücke
und der visköse
Widerstand der sich drehenden Zahnräder in der Pumpe dazu neigen, den
Regelring 24 in eine „ausfallsichere" Stellung maximaler
Pumpenförderleistung
zu drehen.
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10–12 zeigen
eine zweite Ausführung
einer erfindungsgemäßen Pumpe,
bei der Entlastungsdurchlässe 200 und 204 die
gezielte Verbindung zwischen verbesserten Nebendurchlässen 206 und 208 und
den Einlass- und Auslassöffnungen
der Pumpe zulassen. Der Entlastungsdurchlass 200, der als
Tasche in dem Pumpengehäuse 16 ausgebildet ist,
wird in 10A näher dargestellt. Der Durchlass 200 verläuft radial
von dem Förderleistungsregelring 24 zu
dem Innenrotor 46. Wenn sich der Förderleistungsregelring in der
Stellung null Vorverstellung befindet, wie in 10, 10A und 10B gezeigt, kann
zwischen der Pumpkammer bei 0° und
dem Nebendurchlass 208 kein Strömen erfolgen, ebenso nicht
zwischen der Pumpkammer bei 180° und
den Nebendurchlass 206. Wenn aber die Pumpe, wie in 11 und 12 gezeigt
wird, eingestellt wird, ist zwischen den Pumpkammern und den Nebendurchlässen Strömen möglich, aber
dann nur auf intermittierender Basis; es gibt kein kontinuierliches
Strömen von
Fluid von der Auslassöffnung
zur Einlassöffnung. 11 entspricht
einer mittleren Vorverstellung des Regelrings und 12 entspricht
einer großen
Vorverstellung des Regelrings (nahe dem Höchstwert).
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13–15 zeigen
verschiedene Betriebseigenschaften der in 10–12 dargestellten
Pumpe. 13, die dem Vorverstellen des
Regelrings auf null Strömung
entspricht, veranschaulicht die Strömungsbedingungen, die bei den
Pumpkammern eintreten, wenn diese eine vollständige Drehung in der in 10 gezeigten
Pumpenkonfiguration durchlaufen. In 10 ist
ersichtlich, dass die Nebendurchlässe 206 und 208 nicht
in Kontakt mit den Entlastungsdurchlässen 200 und 204 kommen, so
dass die Pumpkammern keine Fluidverbindung zu den Nebendurchlässen 206 und 208 haben,
während sie
sich durch die Entlastungsdurchlässe 200 und 204 bei
den 0°-
und 180°-Positionen bewegen.
In dieser Konfiguration hat die Pumpe bei null Vorverstellung des
Förderleistungsregelrings 24 die
gleiche Förderleistung
wie eine herkömmliche
Pumpe mit Pumpelelementen 42 und 46 gleicher Größe.
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14 zeigt
die von den Pumpkammern erfahrenen Strömungsbedingungen, wenn diese
eine vollständige
Drehung in der in 11 gezeigten Pumpenkonfiguration,
die eine mittlere Vorverstellung des Regelrings aufweist, durchmachen.
In 11 ist ersichtlich, dass die Nebendurchlässe 206 und 208 nicht
mit den Entlastungsdurchlässen 200 und 204 in
Kontakt treten, so dass der Entlastungsdurchlass 200 an
der 180°-Position
durch den Nebendurchlass 206 mit der Auslassöffnung 14 verbunden
ist, um ein begrenztes Strömen
von der Pumpkammer zur Auslassöffnung 14 zuzulassen.
Analog lässt
nun der Nebendurchlass 208 begrenztes Strömen von
der Einlassöffnung 12 zum
Entlastungsdurchlass 204 und der die 0°-Position passierenden Pumpkammer
zu. Wie zuvor entspricht A1 dem Nebenströmungsquerschnitt
zur Einlassöffnung 12 und A2 entspricht dem Nebenströmungsquerschnitt zur Auslassöffnung 14.
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15 zeigt
die von den Pumpkammern erfahrenen Strömungsbedingungen, wenn diese
eine vollständige
Drehung in der in 12 gezeigten Pumpenkonfiguration,
die eine große
Vorverstellung des Regelrings aufweist, durchmachen. Eine Prüfung des
nutzbaren Strömungsquerschnitts
zwischen den Entlastungsdurchlässen 200 & 204 und
den Nebendurchlässen 206 & 208 zeigt,
dass diese nutzbaren Strömungsquerschnitte
bei den 0°-
und 180°-Positionen größer werden,
wenn der Förderleistungsregelring 24 vorverstellt
wird, aber direktes Lecken aus der Auslassöffnung 14 und der
Einlassöffnung 12 nur
intermittierend eintritt, während
eine Pumpkammer sich in dem Prozess des Überquerens der 0°- oder 180°-Position
befindet. Dieses verminderte Lecken verbessert die Leistungsfähigkeit
der Pumpe gegenüber
der zuvor beschriebenen Konfiguration, die den Nebendurchlässen das
Erzeugen kontinuierlichen Leckens aus der Auslassöffnung zur
Einlassöffnung erlaubt.
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Wenngleich
die vorliegende Erfindung in Verbindung mit bestimmten Ausführungen
derselben beschrieben wurde, versteht sich, dass vom Fachmann verschiedene
Abwandlungen, Änderungen
und Anpassungen vorgenommen werden können, ohne vom Wesen und Schutzumfang,
die in den folgenden Ansprüche
dargelegt werden, abzuweichen. Zum Beispiel könnte an Stelle des elektronischen
Drucksensors und des Magnetsteuerventils ein hydraulisches Steuersystem
treten.