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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Druckerkennungsvorrichtung,
bei der ein Druckübertragungsteil
zwischen einer Druckaufnahmemembran und einem Sensierungsteil eingesetzt
ist, um das Druckübertragungsteil
in Kontakt mit der Druckaufnahmemembran und dem Drucksensierungsteil
in einem Zustand zu bringen, in welchem eine Vorspannung oder Vorlast
aufgebracht ist, um so einen Druckübertragungsmechanismus zu bilden.
In der Druckerkennungsvorrichtung wird der von der Druckaufnahmemembran
aufgenommene Druck über
das Druckübertragungsteil
auf das Sensierungsteil übertragen,
um damit den Druck zu erfassen.
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Als übliche Druckerkennungsvorrichtungen dieser
Art sind Vorrichtungen vorgeschlagen worden, von denen jede aufgebaut
ist aus einem Sensierungsteil, welches ein elektrisches Signal in
Antwort auf einen angelegten Druck ausgibt, einer Druckaufnahmemembran,
welche den Druck aufnimmt und einem Druckübertragungsteil, welches zwischen
dem Sensierungsteil und der Druckaufnahmemembran liegt und den von
der Druckaufnahmemembran empfangenen Druck auf das Sensierungsteil überträgt (z.B.
JP-A-5-34231).
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Bei
einer Druckerkennungsvorrichtung dieser Art werden drei Teile, nämlich Sensierungsteil, Druckaufnahmemembran
und Druckübertragungsteil in
Kontakt miteinander in einen Zustand gebracht, in welchem die Druckaufnahmemembran
und das Sensierungsteil zwischen sich das Druckübertragungsteil einschließen, um
eine Vorlast aufzubringen, d.h. das Druckübertragungsteil vorzubelasten
oder vorzuspannen, um insgesamt einen Druckübertragungsmechanismus zu bilden.
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Bei
dieser Druckerkennungsvorrichtung wird der von der Druckaufnahmemembran
empfangene Druck über
das Drucküber tragungsteil
auf das Sensierungsteil übertragen.
Sodann gibt das Sensierungsteil ein elektrisches Signal in Antwort
auf den angelegten und übertragenen
Druck aus. Infolgedessen kann diese Druckerkennungsvorrichtung Druck erkennen.
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Der
Erfinder der vorliegenden Erfindung hat einen Prototyp einer Druckerkennungsvorrichtung dieser
Art gebaut und untersucht und hat die nachfolgenden Probleme herausgefunden,
welche sich aus einer derartigen Vorrichtung ergeben.
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Eine
Druckerkennungsvorrichtung dieser Art, wie sie in der beigefügten 12 gezeigt ist, wird als
Verbrennungsdrucksensor verwendet, der in einem Motorblock 200 eines
Fahrzeugs angebaut ist und den Druck in einer Brennkammer 202 (den
Zylinderdruck) erkennt.
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Ein
Gehäuse 210 der
Druckerkennungsvorrichtung weist ein Erkennungselement 230 als
Sensierungsteil auf, welches in Antwort auf einen angelegten Druck
ein elektrisches Signal ausgibt.
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Dieses
Erkennungselement 230 ist beispielsweise aus einem Halbleiterchip
gebildet und hat eine Dehnmessfunktion derart, dass das Erkennungselement 230 selbst
belastet wird, um ein Signal in Antwort auf einen zu erkennenden
Druck basierend auf der Dehnung oder Belastung auszugeben.
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Im
in 12 gezeigten Beispiel
wird das Erkennungselement 230 von einer hohlzylindrischen Metallhülse 220 gelagert,
deren eines Ende ein offener Abschnitt 221 ist und deren
anderes Ende von einer dünnen
Membran 222 verschlossen ist und die Befestigung des Erkennungselements
erfolgt durch aufgeschmolzenes Glas oder dergleichen an der äußeren Oberfläche der
Membran 222 der Metallhülse 220,
welche den Träger
bildet.
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Die
Metallhülse 220 ist
in das Gehäuse 210 derart
eingesetzt, dass die Membran 222 in Richtung Innenseite
des Gehäuses 210 weist
und die Metallhülse 220 und
das Gehäuse 210 werden
miteinander durch Schweißen,
Anheften oder dergleichen verbunden und festgelegt.
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Gemäß 12 ist ein Endabschnitt
eines Metallgehäuses 216,
welches Zylinderform hat, an dem Öffnungsabschnitt oder offenen
Abschnitt 221 der Metallhülse 220 angeordnet
und befestigt, welche wiederum an der Spitze des Gehäuses 210 liegt. Mit
anderen Worten, das Erkennungselement 230 als Sensierungsteil
ist über
die Metallhülse 220 an
dem einen Endabschnitt des Metallgehäuses 216 angekoppelt.
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Eine
Druckaufnahmemembran 215, welche den Druck aufnimmt und
aus Metall in Form einer kreisförmigen
Platte gebildet ist, ist an dem anderen Endabschnitt des Metallgehäuses 216 angeordnet. Das
Metallgehäuse 216 ist
mit der Druckaufnahmemembran 215 durch Schweißen verbunden
und hieran festgelegt, beispielsweise durch einen Laserschweißvorgang.
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Somit
sind die Druckaufnahmemembran 215 und die Metallhülse 220 über das
Metallgehäuse 216 zu
einer einstückigen
Einheit zusammengefasst. Die Druckaufnahmemembran 215 weist
in Richtung der oben erwähnten
Brennkammer 220 und nimmt den Verbrennungsdruck (Zylinderdruck)
auf, wodurch sie unter Belastung verformt (gedehnt) wird.
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Wie
durch die Pfeile in 12 gezeigt,
ist ein Endabschnitt eines Druckübertragungsteils 217 über die
Membran 222 der Metallhülse 220 mit
dem Erkennungselement 230 derart in Kontakt, dass auf das Erkennungselement 230 eine
Vorspannung oder Vorlast aufgebracht wird und der andere Endabschnitt des
Druckübertragungsteils 217 ist
in Kontakt mit der Druckaufnahmemembran 215 derart, dass
auch auf die Druckaufnahmemembran 215 eine Vorspannung oder
Vorlast aufgebracht wird.
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Bei
dem Druckübertragungsmechanismus, der
aus der Druckaufnahmemembran 215, dem Druckübertragungsteil 217 und
dem Erkennungselement 230 aufgebaut ist, wird Druck in
der Brennkammer 202, d.h. der zu erkennende Druck von der Druckaufnahmemembran 215 über das
Druckübertragungsteil 217 auf
die Membran 222 der Metallhülse 220 und das Erkennungselement 230 aufgebracht.
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Um
einen Druckaustritt aus der Brennkammer 202 zu vermeiden,
ist an der äußeren Umfangsoberfläche der
Metallhülse 220,
welche in der Druckerkennungsvorrichtung mit dem Erkennungselement 230 ausgestattet
ist, eine abgeschrägte
Oberfläche 223 ausgebildet
und diese abgeschrägte Oberfläche 223 wird
gegen eine abgeschrägte
Oberfläche
auf Seiten eines Gewindebohrungsabschnitts 201 gepresst,
so dass der Motorblock 200 versiegelt ist.
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In
der Druckerkennungsvorrichtung von 12 hat
die Druckaufnahmemembran 215 eine Federfunktion. Durch
die von der Druckaufnahmemembran 215 ausgeübte Federcharakteristik
wird die Vorspannung oder Vorlast zwischen der Druckaufnahmemembran 215,
dem Druckübertragungsteil 217 und
dem Erkennungselement 230, d.h. die Vorlast zwischen den
Teilen, welche den Druckübertragungsmechanismus
bilden, gehalten und Schwankungen in der Vorlast aufgrund einer
Differenz in den thermischen Ausdehnungen zwischen diesen Teilen werden
aufgenommen.
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Wenn
jedoch die Druckaufnahmemembran 215 die Funktion der Druckaufnahme
hat, hat sie die Funktion der Aufrechter haltung der Vorlast, die
Funktion der Aufnahme von Schwankungen in der Vorlast aufgrund unterschiedlicher
thermischer Ausdehnungen zusätzlich
zur Funktion der Druckübertragung; weiterhin
ist sie direkt der Messumgebung ausgesetzt und es ergeben sich hieraus
die folgenden Probleme:
Zunächst
wird in dem Fall, in dem die Druckerkennungsvorrichtung als Verbrennungsdrucksensor
oder dergleichen verwendet wird, bei einer Flammenbildung in der
Brennkammer 202 zum Zeitpunkt der Verbrennung die Druckaufnahmemembran 215,
welche der Messumgebung ausgesetzt ist, direkt von der Flamme beaufschlagt.
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Dadurch
wird die Druckaufnahmemembran 214 erhitzt und von der Flamme
erweicht, wenn sie von der Flamme beaufschlagt wird. In diesem Fall wird
eine Linearität
der Federcharakteristik der Druckaufnahmemembran 215 verschlechtert,
so dass die Federeigenschaften verloren gehen.
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Bei
der Druckaufnahmemembran 215 ist eine Vorlast auf den mittigen
Abschnitt der Druckaufnahmemembran 215 durch das Druckübertragungsteil 217 aufgebracht.
Wenn somit eine übergroße Last
auf die Druckaufnahmemembran 215 aufgebracht wird, kann
dies die Linearität
der Federcharakteristik der Druckaufnahmemembran 215 beeinträchtigen.
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Weiterhin
gibt es die Möglichkeit,
dass eine Temperaturänderung
aufgrund eines thermischen Schocks oder dergleichen die Linearität der Federcharakteristik
der Druckaufnahmemembran 215 zum Zeitpunkt niedriger Temperaturen
oder hoher Temperaturen beeinträchtigt.
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Die
Druckaufnahmemembran 215 liegt zur Brennkammer 202 hin,
in der die Messumgebung herrscht und damit kann sich Russ oder dergleichen, der
in der Brennkammer 202 erzeugt wird, niederschlagen und
an der Oberfläche
der Druckaufnahmemembran 215 anhaften.
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Die
Anhaftung von Niederschlägen
an der Druckaufnahmemembran 215 ändert die Federcharakteristik
der Druckaufnahmemembran 215 ausgehend von dem Ausgangszustand
oder kann die Federcharakteristik beeinträchtigen.
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Verschiedene
Probleme, beispielsweise das Problem, dass die Linearität der Federcharakteristik der
Druckaufnahmemembran 215 beeinträchtigt wird, vergrößern sich
durch Hitzeeinwirkung, die Anhaftung von Niederschlägen und
die Aufbringung übergroßer Belastung.
Kurz gesagt, die Federcharakteristik, die auf den Druckübertragungsmechanismus
wirkt, der aus der Druckaufnahmemembran 215, dem Druckübertragungsteil 217 und
dem Sensierungsteil 230 gebildet ist, schwankt und hat
damit einen nachteiligen Effekt auf die Sensorcharakteristik.
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Wenn
die Druckerkennungsvorrichtung an dem Motorblock 200 angeordnet
wird, wird die abgeschrägte
Oberfläche 223 als
Dichtfläche,
die an der Metallhülse 220,
welches das Trägerteil
ist, ausgebildet ist, gegen die innere Oberfläche des Gewindebohrungsabschnittes 201 des
Motorblocks 200 gepresst, um den Motorblock 200 abzudichten.
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In
diesem Fall gibt es die Möglichkeit,
dass die Metallhülse 220 als
ein Teil mit der Dichtoberfläche 223 gegen
den Gewindebohrungsabschnitt 201 gepresst wird und damit
Verformungen hervorgerufen werden.
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Wenn
die Metallhülse 220 verformt
wird, werden diese Verformungen als mechanische Störungen (Störgeräusche) an
das Erkennungselement 230 übertragen, welches sich direkt
an der Metallhülse 220 befindet,
so dass die Sensoreigen schaften des Erkennungselements 230 verschlechtert
werden.
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Angesichts
der obigen Probleme ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Druckerkennungsvorrichtung zu schaffen, welche verbesserte Sensierungseigenschaften
hat.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Druckerkennungsvorrichtung
bereitzustellen, bei der Änderungen
der Federcharakteristik in einem Druckübertragungsmechanismus wirksam
unterbunden sind.
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Weiterhin
ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Druckerkennungsvorrichtung
zu schaffen, bei der Einflüsse
auf die Sensoreigenschaften aufgrund von mechanischen Störgeräuschen verringert
werden können,
die entstehen, wenn die Druckerkennungsvorrichtung an einem Befestigungsabschnitt
einer Vorrichtung angebracht ist, an oder in der der Druckmessvorgang
stattzufinden hat.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Druckerkennungsvorrichtung
zu schaffen, bei der eine Druckübertragungsleistung von
einer Druckaufnahmemembran zu einem Drucksensierungsabschnitt (Sensierungsteil) über ein Druckübertragungsteil
verbessert werden kann.
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Gemäß einem
ersten Beispiel der vorliegenden Erfindung weist eine Druckerkennungsvorrichtung
ein erstes Sensierungsteil, welches ein elektrisches Signal in Antwort
auf einen angelegten Druck ausgibt, eine Druckaufnahmemembran, welche
einen Druck von einem betreffenden Teil empfängt, ein zylindrisches Bauteil,
welches ein erstes Ende in Verbindung mit dem Sensierungsteil und
ein zweites Ende in Verbindung mit der Druckaufnahmemembran hat,
und ein Druckübertragungsteil
auf, welches innerhalb des zy lindrischen Teils angeordnet ist, um den
von der Druckaufnahmemembran empfangenen Druck auf das Sensierungsteil
zu übertragen.
In der Druckerkennungsvorrichtung hat das zylindrische Bauteil einen
Seitenwandabschnitt, der annähernd zylindrisch
ausgebildet ist und der Seitenwandabschnitt hat einen Federabschnitt,
der angeordnet ist, um eine elastische Kraft in einer Axialrichtung
des zylindrischen Bauteils zu erzeugen. Infolgedessen kann der Federabschnitt
des zylindrischen Bauteils eine Schwankung in der Vorlast absorbieren,
wodurch es der Druckaufnahmemembran möglich gemacht wird, aus einer
steifen Platte ohne Federcharakteristik gebildet zu werden. Selbst
wenn somit Hitze auf die Druckaufnahmemembran wirkt und Ablagerungen
an der Druckaufnahmemembran anhaften, kann die Druckaufnahmemembran
daran gehindert werden, sich zu verformen oder ihre Steifigkeit
zu ändern.
Folglich sind bei der Druckerkennungsvorrichtung Änderungen
in der Federcharakteristik an einem Druckübertragungsmechanismus wirksam
eingeschränkt,
so dass die Sensierungseigenschaften verbessert sind.
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Eine äußere Umfangsoberfläche des
zylindrischen Bauteils kann mit einer Dichtoberfläche versehen
sein, welche ein Anbaubauteil des betreffenden Teils (zu überwachenden
Teils) kontaktiert. Da hierbei das Sensierungsteil in einem Abschnitt
unterschiedlich zu der Dichtoberfläche angeordnet ist, kann eine
Beeinflussung der Sensoreigenschaften aufgrund von mechanischen
Störgeräuschen wirksam
unterbunden werden. Hier werden mechanische Störgeräusche bewirkt, wenn die Druckerkennungsvorrichtung
an dem Anbaubauteil des überwachenden
Teils angeordnet ist.
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Beispielsweise
kann ein Tragteil, welches an dem zylindrischen Bauteil an dem ersten
Ende angebracht ist, vorgesehen sein. In diesem Fall kann das Sensierungsteil
an dem Tragteil angebracht sein. Hierbei sind das Tragteil und das
zylindrische Bauteil miteinander über eine Schraubverbindung
verbindbar.
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Das
Tragteil kann einen Spannabschnitt aufweisen, der mit dem ersten
Ende des Druckübertragungsteils
verbunden ist. In diesem Fall kann das Sensierungsteil an dem Spannabschnitt
des Tragteils angebracht sein. Weiterhin kann der Spannabschnitt einen
vorstehenden Abschnitt haben, der an dem ersten Ende des Druckübertragungsteils
befestigt ist und die Druckaufnahmemembran kann einen Membranabschnitt
haben, der abhängig
von dem Druck verformt wird, sowie einen vorstehenden Abschnitt, der
an dem zweiten Ende des Druckübertragungsteils
befestigt ist. In diesem Fall kann der Druckübertragungsvorgang von der
Druckaufnahmemembran auf das Sensierungsteil über das Druckübertragungsteil
wirksam verbessert werden.
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Gemäß einem
zweiten Beispiel der vorliegenden Erfindung weist eine Druckerkennungsvorrichtung
ein erstes Bauteil mit einem Sensierungsteil, welches ein elektrisches
Signal in Antwort auf einen angelegten Druck ausgibt, ein zweites
Bauteil mit einer Druckaufnahmemembran, welche Druck von einem zu überwachenden
Teil aufnimmt und ein Druckübertragungsteil
auf, welches den von der Druckaufnahmemembran aufgenommenen Druck
auf das Sensierungsteil überträgt. Hierbei
liegt das Druckübertragungsteil
zwischen dem Sensierungsteil und der Druckaufnahmemembran derart,
dass von der Druckaufnahmemembran über das Druckübertragungsteil
eine Last auf das Sensierungsteil aufgebracht wird. In der Druckerkennungsvorrichtung
ist ein Federteil zwischen dem ersten Bauteil und dem zweiten Bauteil
angeordnet, um eine elastische Kraft sowohl auf das Sensierungsteil
als auch auf die Druckaufnahmevorrichtung in einer Richtung aufzubringen,
in welcher das Sensierungsteil und die Druckaufnahmemembran voneinander
getrennt werden. Im Ergebnis begrenzt die Druckaufnahme vorrichtung
wirksam Änderungen
in der Federcharakteristik, die auf den Druckübertragungsmechanismus ausgeübt wird,
so dass die Sensierungseigenschaften verbessert werden.
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In
diesem Fall kann das erste Bauteil weiterhin mit einem Tragteil
versehen sein, an welchem das Sensierungsteil angebracht ist, sowie
mit einem Anbauteil, welches mit dem Tragteil verbunden ist und an
einer äußeren Umfangsoberfläche eine
Dichtoberfläche
aufweist. In diesem Fall kontaktiert die Dichtoberfläche einen
Anbauabschnitt an dem zu überwachenden
Teil. Weiterhin können
das Tragteil und das Anbauteil miteinander über eine Schraubverbindung
verbunden sein.
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In
den obigen ersten und zweiten Beispielen der vorliegenden Erfindung
können
die Druckaufnahmemembran und das Druckübertragungsteil aus einem einzelnen
Bauteil gebildet sein oder sie können aus
zwei oder mehr separaten Teilen gebildet sein. Weiterhin kann das
Federteil zwischen der Druckaufnahmemembran und dem Druckübertragungsteil
liegen oder es kann zwischen dem Sensierungsteil und dem Druckübertragungsteil
liegen.
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Gemäß einem
dritten Beispiel der vorliegenden Erfindung weist eine Druckerkennungsvorrichtung
auf: einen Stopfen mit einem geschlossenen Endabschnitt, der als
Drucksensierungsabschnitt verwendet wird und einem offenen Endabschnitt,
der mit einem hohlen Abschnitt in dem Stopfen in Verbindung steht;
eine Druckaufnahmemembran, welche einen Druck von einem zu überwachenden
Teil empfängt
und mit dem Stopfen zusammengefügt
ist, um den offenen Endabschnitt des Stopfens zu verschließen; und
ein Druckübertragungsteil,
welches in dem hohlen Abschnitt angeordnet ist, um den von der Druckaufnahmemembran
empfangenen Druck auf den Drucksensierungsabschnitt zu übertragen.
In der Druckerkennungsvorrichtung ist der Druckaufnahmeabschnitt
des Stopfens mit einem ersten Endabschnitt des Druckübertragungsteils
befestigt und die Druckaufnahmemembran ist mit einem zweiten Endabschnitt
des Druckübertragungsteils
befestigt. Infolgedessen kann ein Druckübertragungsvorgang von der
Druckaufnahmemembran auf den Drucksensierungsabschnitt über das
Druckübertragungsteil verbessert
werden.
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Beispielsweise
hat der Drucksensierungsabschnitt des Stopfens einen ersten Eingriffsabschnitt, der
in Eingriff mit dem ersten Endabschnitt des Druckübertragungsteils
ist und die Druckaufnahmemembran hat einen zweiten Eingriffsabschnitt,
der in Eingriff mit dem zweiten Endabschnitt des Druckübertragungsteils
ist. Weiterhin können
der Drucksensierungsabschnitt des Stopfens und der erste Endabschnitt
des Druckübertragungsteils
als einzelnes Bauteil ausgeführt
sein oder die Druckaufnahmemembran und der zweite Endabschnitt des
Druckübertragungsteils
können
als einzelnes Bauteil ausgeführt
sein.
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Bei
dem dritten Beispiel der vorliegenden Erfindung kann die Druckaufnahmemembran
mit einem Membranabschnitt versehen sein, der sich abhängig von
dem Druck verformt, sowie mit einem Befestigungsabschnitt, der sich
von dem Membranabschnitt zu dem zweiten Endabschnitt des Druckübertragungsteils
erstreckt. In diesem Fall ist der Befestigungsabschnitt der Druckaufnahmemembran
mit dem zweiten Endabschnitt des Druckübertragungsteils befestigt
und der Befestigungsabschnitt kann ein vergrößerter Teil sein, der von einer
Seite des zweiten Endabschnitts des Druckübertragungsteils her zu dem
Membranabschnitt hin vergrößert ist.
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In
den oben beschriebenen Beispielen der vorliegenden Erfindung ist
das zu überwachende
Teil beispielsweise eine Brennkammer eines Verbrennungsmotors.
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Weitere
Einzelheiten, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben
sich besser aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
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Es
zeigt:
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1 eine
schematische Schnittdarstellung einer Druckerkennungsvorrichtung
gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 eine
vergrößerte schematische Schnittdarstellung
durch einen Teil der Druckerkennungsvorrichtung von 1;
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3 eine
schematische Schnittdarstellung eines Teils einer Druckerkennungsvorrichtung
gemäß einer
Abwandlung der ersten Ausführungsform;
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4 eine
schematische Schnittdarstellung eines Teils einer Druckerkennungsvorrichtung
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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5A und 5B eine
Schnittdarstellung bzw. eine Draufsicht auf einen Metallstopfen,
der in der Druckerkennungsvorrichtung der zweiten Ausführungsform
verwendet wird;
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6 eine
schematische Schnittdarstellung einer Druckerkennungsvorrichtung
gemäß einer
Abwandlung der zweiten Ausführungsform;
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7 eine
schematische Schnittdarstellung eines Teils einer Druckerkennungsvorrichtung
gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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8 eine
schematische Schnittdarstellung einer Druckerkennungsvorrichtung
gemäß einer
vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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9 eine
vergrößerte schematische Schnittdarstellung
eines Teils der Druckerkennungsvorrichtung von 8;
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10A und 10B eine
Draufsicht bzw. Schnittdarstellung eines Metallstopfens gemäß einer Abwandlung
der vorliegenden Erfindung;
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11 eine
schematische Darstellung einer Druckaufnahmemembran und eines Druckübertragungsteils
gemäß einer
Abwandlung der vorliegenden Erfindung; und
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12 eine
schematische Schnittdarstellung eines Teils einer Druckerkennungsvorrichtung nach
dem Stand der Technik.
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(Erste Ausführungsform)
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Bei
dieser Ausführungsform
wird eine Druckerkennungsvorrichtung 100 als Verbrennungsdrucksensor
verwendet.
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Wie
in 1 gezeigt, ist bei einer Druckerkennungsvorrichtung 100 als
Verbrennungsdrucksensor ein Rohrabschnitt 12 eines Gehäuses 10 in
einen Gewindebohrungsabschnitt 201 eingeführt, der in
einem Motorblock 200 eines Kraftfahrzeugs ausgebildet ist
und ist hierin durch Einschrauben befestigt, so dass ein Druck (Zylinderdruck)
in einer Brennkammer 202 als zu erkennender Druck erfasst
wird.
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Das
Gehäuse 10 der
Druckerkennungsvorrichtung 100 der vorliegenden Ausführungsform
ist aufgebaut aus einem zylindrischen Hauptabschnitt 11 und
einem schlanken zylindrischen Rohrabschnitt 12, der schlanker
als der Hauptabschnitt 11 ist.
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Dieser
Hauptabschnitt 11 und der Rohrabschnitt 12 sind
aus Metall, beispielsweise rostfreiem Stahl durch spanabhebende
Arbeiten oder Kaltverformung gebildet. In der vorliegenden Ausführungsform
hat der Rohrabschnitt 12 die Form einer zylindrischen Röhre, er
kann jedoch auch eine quadratische Röhre sein.
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In
dem Gehäuse 10 sind
der Hauptabschnitt 11 und der Rohrabschnitt 12 einstückig ausgebildet. Alternativ
können
diese Abschnitte 11 und 12 separat ausgebildet
sein und dann durch Verschweißen,
Anheften, Einpressen, Verschrauben, Verstemmen oder dergleichen
zusammengefügt
werden, um eine Einheit zu bilden.
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Bei
der Druckerkennungsvorrichtung 100 der vorliegenden Ausführungsform
weist das Gehäuse 10 den
schlanken Rohrabschnitt 12 auf, der von einem Endabschnitt
hiervon vorsteht. Weiterhin ist ein Gewindeabschnitt 13,
der für
eine Schraubverbindung mit dem Motorblock 200 ausgelegt
ist, an der äußeren Umfangsoberfläche des
Rohrabschnitts 12 des Gehäuses 10 ausgebildet.
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Der
Rohrabschnitt 12 des Gehäuses 10 wird in den
Gewindebohrungsabschnitt 201 im Motorblock (Anbringbauteil) 200 eingeführt und
der Gewindeabschnitt 12 an dem Gehäuse 10 kann in einen
Gewindeabschnitt 203 eingeschraubt werden, der an der inneren
Umfangsoberfläche
des Gewindebohrungsabschnitts 201 ausgebildet ist.
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Durch
diesen Einschraubaufbau kann die Druckerkennungsvorrichtung 100 in
den Motorblock 200 eingeschraubt und hieran angeordnet
werden. Hierbei wird die Druckerkennungsvorrichtung 100 derart
angeordnet, dass eine Druckaufnahmemembran 15 zu der Brennkammer 202 hin
frei vorliegt, welche die Messumgebung bildet oder enthält.
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In
einem Zustand, in welchem diese Druckerkennungsvorrichtung 100 in
den Motorblock 200 eingebaut ist, wird, wie durch den nicht
ausgefüllten
Pfeil in den 1 und 2 gezeigt,
ein Druck (Zylinderdruck) P in der Brennkammer 202 als
der zu erkennende Druck von der Spitze des Rohrabschnitts 12 her
auf die oben erwähnte
Druckaufnahmemembran 15 aufgebracht.
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Ein
Erkennungselement 30 als Sensierungsteil zur Ausgabe eines
elektrischen Signals in Antwort auf den angelegten Druck ist an
einem oberen Abschnitt des Rohrabschnitts 12 im Gehäuse 10 angeordnet.
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Dieses
Erkennungselement (Sensierungsteil) 30 ist beispielsweise
ein Halbleiterchip und kann eine Dehnmessstreifenfunktion derart
haben, dass das Erkennungselement 30 selbst durch den angelegten
Druck verformt wird, um ein Signal auf einen zu erkennenden Druck
auf der Grundlage einer entsprechenden Verformung auszugeben.
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Bei
der Druckerkennungsvorrichtung 100 der vorliegenden Erfindung
ist gemäß den 1 und 2 das
Erkennungselement 30 fest direkt an einem Metallstopfen 20 angebracht,
der ein Tragteil ist. Dieser Metallstopfen 20 ist aus einem
Metall wie Kobalt oder dergleichen gebildet und hat die Form eines Hohlzylinders.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
ist der Metallstopfen (das Tragteil) 20 ein Hohlzylinder,
dessen eines Ende ein Öffnungsabschnitt 21 ist
und dessen anderes Ende von einer Membran 22 als dünnes Dehnteil
verschlossen ist. Das Erkennungselement 30 ist an der äußeren Oberfläche der
Membran 22 des Metallstopfens 20 durch aufgeschmolzenes
Glas oder dergleichen befestigt.
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Gemäß 2 ist
ein Gewindeabschnitt 23 in Form eines Außengewindes
an der äußeren Umfangsoberfläche des
Metallstopfens 20 ausgebildet. In diesem Beispiel sei angenommen,
dass der hohle Abschnitt des Metallstopfens zylindrisch ist; der
hohle Abschnitt des Metallstopfens kann aber auch quadratisch sein.
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Der
Metallstopfen 20 wird in den Rohrabschnitt 12 so
eingeführt,
dass die Membran 22 zur Innenseite des Rohrabschnitts 12 weist
und der Öffnungsabschnitt 21 in
Richtung der Brennkammer 202 weist. Weiterhin wird gemäß den 1 und 2 ein
Metallgehäuse 16 in
Zylinderform durch Schweißen
oder dergleichen am Spitzenabschnitt des Rohrabschnitts 12 im
Gehäuse 10 angeordnet
und befestigt.
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Dieses
Metallgehäuse
(Zylinderteil) 16 ist aus einer Metallplatte, beispielsweise
rostfreiem Stahl, welche in Zylinderform gebracht ist. Ein Endabschnitt
(Bodenende in 1 und 2) auf Seiten
des Rohrabschnitts 12 im Metallgehäuse 16 ist so angeordnet,
dass er den Außenumfang
des Öffnungsabschnitts 21 des
Metallstopfens 20 umgibt.
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Weiterhin
ist ein Gewindeabschnitt 16a in Form eines Innengewindes
an einer inneren Umfangsoberfläche
an einer Endseite des Metallgehäuses 16 ausgebildet
und der Gewindeabschnitt 16a dieses Metallgehäuses 16 und
der Gewindeabschnitt 23 des Metallstopfens 20 sind
miteinander in Schraubverbindung.
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Gemäß 2 ist
eine Scheibe 18 in Form eines Metallrings zwischen das
eine Ende des Metallgehäuses 16 und
den Metallstopfen 20 gesetzt. Diese Scheibe 18 verhindert,
dass sich die Verbindung zwischen dem Metallgehäuse 16 und dem Metallstopfen 20 lockert.
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Auf
diese Weise ist das Erkennungselement 30 mit dem einen
Endabschnitt des Metallgehäuses 16 über den
Metallstopfen 20 verbunden und befestigt. Der hohle Abschnitt
des Metallgehäuses 16 steht mit
dem Öffnungsabschnitt 21 des
Metallstopfens 20 in Verbindung und der eine Endabschnitt
des Metallgehäuses 16 wird
von der Membran 22 des Metallstopfens 20 verschlossen.
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Weiterhin
ist bei der vorliegenden Ausführungsform
gemäß den 1 und 2 ein
Federabschnitt 16b an der seitlichen Fläche des Metallgehäuses 16 ausgebildet.
Die elastische Kraft dieses Federabschnitts 16b ist so
ausgelegt, dass sie in einer Richtung wirkt, welche die beiden Enden
des Metallgehäuses 16 verbindet
(in einer Richtung von oben nach unten in den 1 und 2 bzw.
in Axialrichtung des zylindrischen Metallgehäuses).
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Mit
anderen Worten, das Metallgehäuse 16 hat
eine faltenbalgartige Struktur, mittels der das Metallgehäuse 16 selbst
elastisch durch den Federabschnitt 16b in einer Richtung
verlängert
und zusammengezogen werden kann, welche die beiden Enden des Metallgehäuses 16 verbindet.
Hierbei ist der Federabschnitt 16b des Metallgehäuses 16 faltenbalgartig
und der Federabschnitt 16b kann durch einen Gießvorgang
gebildet werden.
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Zwischen
dem Federabschnitt 16b und einem Endabschnitt (unteren
Endabschnitt) der äußeren Umfangsoberfläche des
Metallgehäuses 16 ist eine
Dichtfläche 16c gebildet.
Die Dichtfläche 16c ist eine
abgeschrägte
Oberfläche
mit ei ner Abschrägung,
deren Durchmesser sich ausgehend vom Federabschnitt 16b zu
dem einen Endabschnitt des Metallgehäuses 16 hin vergrößert.
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Wenn
die Druckerkennungsvorrichtung 100 durch Einschrauben mit
dem Motorblock 200 verbunden wird, wird diese Dichtfläche 16c an
die innere Oberfläche
des Gewindebohrungsabschnitts 201 mit einer axialen Kraft
gedrückt
und in engen Kontakt gebracht. Somit kann eine Abdichtung zwischen
dieser Dichtfläche 16c und
dem Motorblock 200 erhalten werden.
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Die
oben erwähnte
Druckaufnahmemembran 15, welche den Druck aufzunehmen hat,
ist an dem anderen Ende (oberes Ende in den 1 und 2)
des Metallgehäuses 16 angeordnet.
Das andere Ende des Metallgehäuses 16 wird
durch diese Druckaufnahmemembran 15 verschlossen.
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Die
Druckaufnahmemembran 15 ist aus Metall, beispielsweise
rostfreiem Stahl und hat Kreisplattenform und ihr Umfangsabschnitt
ist mit dem anderen Ende des Metallgehäuses 16 durch Hartlöten, Schweißen oder
dergleichen verbunden und hieran befestigt.
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Somit
wird die Druckaufnahmemembran 15 über das Metallgehäuse 16 mit
dem Metallstopfen 20 zusammengefügt. Wie durch die nicht ausgefüllten Pfeile
in den 1 und 2 gezeigt, weist die Druckaufnahmemembran 15 in
Richtung der oben erwähnten
Brennkammer und nimmt den Verbrennungsdruck (Zylinderdruck) P auf,
wodurch sie sich verformt.
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Ein
Heißluftunterbrechungsring 19 liegt
zwischen dem Federabschnitt 16b und dem anderen Endabschnitt
der äußeren Umfangsoberfläche des
Metallgehäuses
(Zylinderteils) 16 in Axialrichtung. Der Heißluftunterbrechungsring 19 ist aus
hitzebeständigem
Kunststoff, beispielsweise PTFE (Polytetrafluorethylen) in Ringform
und ist in eine Ausnehmung eingepresst, welche an der äußeren Umfangsoberfläche des
Metallgehäuses 16 ausgebildet
ist, so dass er an dem Metallgehäuse 16 festgelegt
ist.
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Der
Heißluftunterbrechungsring 19 ist
in luftdichter Anlage mit der inneren Oberfläche des Gewindebohrungsabschnitts 201,
wenn die Druckaufnahmevorrichtung 100 in den Motorblock 200 eingebaut
ist, so dass der Eintritt von heißer Luft und von Niederschlägen aus
der Brennkammer 202 verhindert ist.
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Weiterhin
ist ein Druckübertragungsteil 17 in einem
Hohlraum angeordnet, der durch den hohlen Teil des Metallstopfens 20 und
den hohlen Teil des Metallgehäuses 16 gebildet
ist. In dem vorliegenden Beispiel ist das Druckübertragungsteil 17 ein
Teil in Form eines Stabs.
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Auf
diese Weise liegt das Druckübertragungsteil 17 zwischen
der Druckaufnahmemembran 15 und der Membran 22 als
Druckerfassungsteil des Metallstopfens 20. Das Druckübertragungsteil 17 ist aus
Metall, beispielsweise einem rostfreien Stahl, aus Keramik oder
dergleichen.
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Das
eine Ende (Bodenende in den 1 und 2)
des Druckübertragungsteils 17 ist
in Kontakt mit der Membran 22 des Metallstopfens 20 in
einem Zustand, in welchem eine Vorlast oder Vorspannung auf die
Membran 22 des Metallstopfens 20 aufgebracht wird
und das andere Ende (oberes Ende in den 1 und 2)
des Druckübertragungsteils 17 ist
in Kontakt mit der Druckaufnahmemembran 15 in einem Zustand,
in welchem ebenfalls eine Vorlast oder Vorspannung auf die Druckaufnahmemembran 15 aufgebracht
wird.
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Obgleich
in diesem Beispiel das Druckübertragungsteil 17 stab-
oder stiftförmig
ist, ist die Form nicht hierauf begrenzt, sondern es kann auch eine Kugelform,
eine Halbkugelform, eine Zylinderstumpfform oder dergleichen vorliegen.
Der Erkennungsdruck (zu erkennende Druck) P wird von der Druckaufnahmemembran 15 über das
Druckübertragungsteil 17 auf
die Membran 22 des Metallstopfens 20 und das Erkennungselement 30 aufgebracht.
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Das
Erkennungselement 30 soll hier die Funktion eines Dehnmessstreifens
haben; eine Einschränkung
hierauf liegt nicht vor, sondern es kann auch ein Element verwendet
werden, bei dem ein Brückenschaltkreis
aus diffundierten Widerstandselementen oder dergleichen durch einen
entsprechenden Halbleiterbearbeitungsprozess auf einem Siliziumhalbleiterchip
ausgebildet wird.
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Der
Halbleiterchip mit der Dehnmessstreifenfunktion arbeitet derart,
dass, wenn die Membran 22 als Druckerfassungsteil des Metallstopfens 20 durch
Druck verformt wird, der Halbleiterchip selbst verformt bzw. gedehnt
wird, so dass eine Widerstandsänderung
auftritt und diese Widerstandsänderung
wird in ein elektrisches Signal umgewandelt und als elektrisches
Signal ausgegeben.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
ist das Erkennungselement 30 als Erfassungs- oder Sensierungsteil
aufgebaut, welches ein elektrisches Signal in Antwort auf einen
hieran angelegten Druck ausgibt und das Erkennungselement 30 und
die Membran 22 des Metallstopfens 20 sind als
Teile ausgelegt, welche die Last aufnehmen, welche von dem zu erkennenden
Druck P ausgeübt
wird, wobei sie sich verformen oder dehnen. Die Membran 22 und
das Erkennungselement 30 haben einen Einfluss auf die Grundfunktion
der Druckaufnahmevorrichtung 100.
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Weiterhin
sei ein Metallmaterial beschrieben, aus welchem der Metallstopfen 20 gebildet
ist. Das Metallmaterial muss hohe Festigkeit haben, da es hohem
Druck ausgesetzt ist und muss einen niedrigen thermischen Ausdehnungskoeffizienten
haben, da das Erkennungselement 30 aus einem Si-Halbleiter oder
dergleichen an dem Metallstopfen 20 durch ein Glas mit
niedrigem Schmelzpunkt oder dergleichen angeheftet ist.
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Genauer
gesagt, als Metallmaterial zur Herstellung des Metallstopfens 20 kann
ein Material mit Fe, Ni, Co oder Fe, Ni als Hauptbestandteile und
mit Ti, Nb, Al oder Ti, Nb als Vergütungsbestandteile gewählt werden,
also rostfreier vergüteter
gehärteter Stahl.
Dieser Metallstopfen 20 kann durch Pressen, Spanabhebung
oder Kaltumformen hergestellt werden.
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Bei
der Druckerkennungsvorrichtung sind das oben erwähnte Druckaufnahmeelement (Sensierungsteil) 30 und
der Metallstopfen (das Tragteil) 20 als ein erstes Teil 1 mit
dem Sensierungsteil 30 gebildet, welches ein elektrisches
Signal in Antwort auf den anliegenden Druck ausgibt.
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Weiterhin
sind bei der vorliegenden Druckerkennungsvorrichtung 100 die
oben erwähnte
Druckaufnahmemembran 15 und das Metallgehäuse (Zylinderteil) 16 zusammen
als ein zweites Teil 2 ausgebildet, welches die Membran 15 enthält, die
den Druck aufnimmt.
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Bei
der Druckerkennungsvorrichtung 100 der vorliegenden Ausführungsform
liegt das Druckübertragungsteil 17 zwischen
dem Erkennungselement 30, welches das Sensierungsteil ist
und der Druckaufnahmemembran 15 und das erste Teil 1 ist
mit dem zweiten Teil 2 in einem Zustand verbunden, wo die
Druckaufnahmemembran 15 eine Vorbelastung oder Vorspannung über das
Druckübertragungsteil 17 auf
das Erkennungselement 30 ausübt.
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Das
erste Teil 1 weist den hohlzylindrischen Metallstopfen 20 mit
dem Öffnungsabschnitt 21 an
einem Ende und dem Erkennungselement 30 als Sensierungsteil
an dem anderen Ende auf. Das zweite Teil 2 weist das hohlzylindrische
Metallgehäuse 16 mit
einer Öffnung
an einem Ende und der Membran 15 am anderen Ende auf. Der
Metallstopfen 20 ist durch Einschrauben mit dem einen Endabschnitt
des Metallgehäuses 16 verbunden,
so dass das Druckübertragungsteil 17 in
dem Metallgehäuse 16 liegt. Gemäß 1 ist
bei der vorliegenden Druckerkennungsvorrichtung 100 eine
Schaltkreiskarte 40 in Form einer Keramikkarte oder dergleichen
in dem Hauptabschnitt 11 des Gehäuses 10 angeordnet.
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Die
Schaltkreiskarte 40 ist derart angeordnet, dass die Öffnung des
Rohrabschnitts 12 an der Grenze zwischen dem Rohrabschnitt 12 und
dem Hauptabschnitt 11 bedeckt ist und der Umfangsabschnitt
der Schaltkreiskarte 40 ist an dem Gehäuse 10 beispielsweise
durch Bondieren befestigt.
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Ein
IC-Chip 42 ist durch Bondieren oder dergleichen an der
Oberfläche
der Schaltkreiskarte 40 angeordnet, welche in Richtung
der Öffnung
des Rohrabschnitts 12 weist. Der IC-Chip 42 ist
so aufgebaut, dass ein Schaltkreis zur Verstärkung und Einstellung des Ausgangs
vom Erkennungselement 30 hierin ausgebildet ist.
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Der
IC-Chip 42 und die Schaltkreiskarte 40 sind miteinander
durch Bondierungsdrähte 44 aus Aluminium
(Al) oder Gold (Au) verbunden und elektrisch angeschlossen. Wie
in den 1 und 2 gezeigt, ist die Schaltkreiskarte 40 mit
dem oben beschriebenen Erkennungselement 30 durch ein Verdrahtungsteil 50 verbunden.
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Eine
flexible gedruckte Schaltkreiskarte (FPC) 50 wird als Verdrahtungsteil 50 verwendet. Selbstverständlich kann
ein anderes Bauteil als eine FPC, beispielsweise ein Leitungsdraht
für das
Verdrahtungsteil verwendet werden.
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Als
flexible gedruckte Schaltkreiskarte 50 kann eine übliche Karte
verwendet werden, welche durch Musterung eines elektrischen Leiters
aus Kupfer oder dergleichen auf einer Basis aus Polyimid-Harz gebildet
ist. Gemäß 1 ist
die flexible gedruckte Karte 50 in dem Rohrabschnitt 12 des
Gehäuses 10 derart
angeordnet, dass sie sich in Längsrichtung
des Rohrabschnitts 12 erstreckt.
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Ein
Endabschnitt 51 der gedruckten Schaltkreiskarte 50 ist
elektrisch und mechanisch mit dem Erkennungselement 30 unter
Verwendung eines Lots oder dergleichen verbunden. Bevorzugt, obgleich nicht
gezeigt, ist der Leiterabschnitt der flexiblen gedruckten Schaltkreiskarte 50 mit
einem Kontaktkissen auf der Oberfläche des Erkennungselements 30 verbunden.
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Die
flexible gedruckte Schaltkreiskarte 50 ist an dem einen
Endabschnitt 51, der der mit dem Erkennungselement 30 in
Verbindung stehende Abschnitt ist, gebogen, so dass dieser Abschnitt
von dem Rohrabschnitt 12 in Richtung der Schaltkreiskarte 40 verläuft.
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Weiterhin
ist ein Abschnitt auf Seiten des anderen Endabschnitts 52 der
flexiblen gedruckten Schaltkreiskarte 50 in dem Hauptabschnitt 11 des Gehäuses 10 angeordnet.
Dieser andere Endabschnitt 52 der flexiblen gedruckten
Schaltkreiskarte 50 läuft
durch eine Durchgangsöffnung 46 in der
Schaltkreiskarte 40 und liegt an einer Oberfläche entgegengesetzt
der Oberfläche,
auf der der IC-Chip 42 auf der gedruckten Schaltkreiskarte 40 angeordnet
ist.
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Der
andere Endabschnitt 52 der flexiblen gedruckten Schaltkreiskarte 50 steht
elektrisch mit der Schaltkreiskarte 40 über ein Lot oder dergleichen
auf der Oberfläche
entgegengesetzt zu der Oberfläche
in Verbindung, auf der der IC-Chip 42 an der Schaltkreiskarte 40 angeordnet
ist.
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Gemäß 1 ist
ein Verbindergehäuse 60 mit
einem Anschluss 61 an einer Position angeordnet, die gegenüber der
Oberfläche
ist, an der die flexible gedruckte Schaltkreiskarte 50 mit
der Schaltkreiskarte 40 verbunden ist.
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Das
Verbindergehäuse 60 ist
aus Kunststoff, beispielsweise PPS (Polyphenylsulfid) und der Anschluss 61 ist
mit dem Verbindergehäuse 60 durch Einsatzgießen oder
dergleichen verbunden. Das Verbindergehäuse 60 dient als Verbinderteil
zum Abgriff eines Signals vom Erkennungselement 30.
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Der
Anschluss 61 des Verbindergehäuses 60 steht mit
der Schaltkreiskarte 40 durch einen Federkontakt über ein
Federteil 62 in Verbindung. Somit ist das Erkennungselement 30 elektrisch
mit dem Anschluss 61 des Anschlussgehäuses 60 über die
flexible gedruckte Schaltkreiskarte 50 und die Schaltkreiskarte 40 in
Verbindung.
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Gemäß 1 ist
ein Endabschnitt 14 des Hauptabschnitts 11 vom Gehäuse 10 verstemmt
und an das Verbindergehäuse 60 angepresst,
so dass das Verbindergehäuse 60 fest
mit dem Gehäuse 10 zusammengefügt ist.
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Der
Anschluss 61 kann mit der ECU eines Kraftfahrzeugs oder
dergleichen über
ein Verdrahtungsteil (nicht gezeigt) verbunden sein. Somit kann die
Druckerkennungsvorrichtung 100 ein Signal nach außen hin
abgeben oder von außen
her empfangen.
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Die
Druckerkennungsvorrichtung 100 gemäß obiger Beschreibung wird
in den Gewindebohrungsabschnitt 201 im Motorblock 200 eingeführt und der
Gewindeabschnitt 13 an der äußeren Umfangsoberfläche des
Gehäuses 10 wird
in den Gewindeabschnitt 203 an der inneren Umfangsoberfläche des Gewindebohrungsabschnitts 201 eingeschraubt,
so dass eine Schraubverbindung mit dem Motorblock 200 erfolgt.
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Um
hierbei einen Druckaustritt aus der Brennkammer 202 zu
vermeiden, ist die Dichtfläche 16c,
welche eine geneigte oder schräg
verlaufende Oberfläche
ist und sich an der äußeren Umfangsoberfläche des
Metallgehäuses 16 der
Druckerkennungsvorrichtung 100 befindet, in luftdichter
Anlage mit einer geneigten Gegenfläche der Gewindebohrung 201 gebracht,
so dass der Motorblock 200 abgeschlossen oder versiegelt
ist.
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Wenn
der Druck (Zylinderdruck) in der Brennkammer an die Druckaufnahmemembran 15 angelegt
wird, wie durch den nicht ausgefüllten
Pfeil in den 1 und 2 gezeigt,
wird das Druckübertragungsteil 17 durch
die Federdeformation des Federteils 16b des Metallgehäuses 16 in
Richtung des Erkennungselementes 30 gedrückt.
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Aus
diesem Grund wird der Druck von der Druckaufnahmemembran 15 an
die Membran 22 des Metallstopfens 20 über das
Druckübertragungsteil 17 angelegt.
Sodann wird die Membran 22 des Metallstopfens 20 durch
den Druck verformt und das Erkennungselement 30 wandelt
diese Verformung in ein elektrisches Signal, welches dem Druck folgt.
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Das
von dem Erkennungselement 30 ausgegebene elektrische Signal
wird über
die flexible Schaltkreiskarte 50 auf die Schaltkreiskarte 40 übertragen
und von dem IC-Chip 42 verarbeitet und ein verarbeitetes
Signal wird von dem An schluss 61 nach außen ausgegeben.
Auf diese Weise wird die Druckerkennung durch die Druckerkennungsvorrichtung 100 durchgeführt.
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Ein
bestimmtes Beispiel eines Verfahrens zur Herstellung der Druckerkennungsvorrichtung 100 wird
unter Bezugnahme auf die oben beschriebenen 1 und 2 erläutert.
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Zuerst
wird das Erkennungselement 30 an die Oberfläche der
Membran 22 des Metallstopfens 20 unter Verwendung
von Glas angeheftet und dann wird der eine Endabschnitt 51 der
flexiblen gedruckten Schaltkreiskarte 50 mittels eines
Lots oder dergleichen an dem Erkennungselement 30 angeschlossen,
welches mit dem Metallstopfen 20 zusammengefasst ist. Auf
diese Weise wird das erste Teil 1 mit dem Sensierungsteil 30 gebildet.
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Der
andere Endabschnitt des Metallgehäuses 16 wird durch
Hartlöten,
Schweißen
oder dergleichen mit der Druckaufnahmemembran 15 zusammengefügt und befestigt.
Auf diese Weise wird das Metallgehäuse 16 mit der Druckaufnahmemembran 15 vereint,
und das zweite Teil 2 mit der Druckaufnahmemembran 15 zusammengefügt und befestigt.
Auf diese Weise wird das Metallgehäuse 16 mit der Druckaufnahmemembran 15 vereint,
um das zweite Teil 2 mit der Druckaufnahmemembran 15 zu
bilden.
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Dann
wird das Druckübertragungsteil 17 zwischen
das Erkennungselement 30, welches das Sensierungsteil ist
und die Druckaufnahmemembran 15 gesetzt, wie in 2 gezeigt
und der Metallstopfen 20 wird durch Einschrauben der Gewindeabschnitte 23 und 16a und
unter Zwischenschaltung der Scheibe 18 mit dem Metallgehäuse 16 verbunden.
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Der
Gewindeabschnitt 23 des Metallstopfens 20 wird
in den Gewindeabschnitt 16a des Metallgehäuses 16 geschraubt,
um zwischen der Druckaufnahmemembran 15, dem Druckübertragungsteil 17 und
der Membran 22, sowie des Erkennungselement 30 des
Metallstopfens 20 eine Vorspannung oder Vorlast aufzubringen.
Durch Einstellung der Einschraubtiefe kann somit diese Vorlast oder
Vorspannung eingestellt werden.
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Die
Verbindung des ersten Teils 1 mit dem zweiten Teil 2 wird
auf diese Weise abgeschlossen, um eine Einheit zu bilden, in welcher
die Druckaufnahmemembran 15, das Metallgehäuse 16,
das Druckübertragungsteil 17,
der Metallstopfen 20, das Erkennungselement 30 und
die flexible gedruckte Schaltkreiskarte 50 zusammengefasst
sind.
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Danach
wird ein Teil auf Seiten des anderen Endabschnitts 52 der
flexiblen gedruckten Schaltkreiskarte 50 in der oben beschriebenen
Einheit in den Rohrabschnitt 12 des Gehäuses 10 von der Spitze
her eingeführt
und der andere Endabschnitt 52 der flexiblen gedruckten
Schaltkreiskarte 50 wird in den Hauptabschnitt 11 des
Gehäuses 10 gezogen.
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Weiterhin
wird das eine Ende des Metallgehäuses 16 mit
der Spitze des Rohrabschnittes 12 durch Schweißen oder
dergleichen in einem Zustand verbunden, wo die flexible gedruckte
Schaltkreiskarte 50 in das Gehäuse 10 eingesetzt
ist.
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Nachfolgend
wird der andere Endabschnitt 52 der flexiblen gedruckten
Schaltkreiskarte 50 durch die Durchgangsöffnung 46 der
Schaltkreiskarte 40 mit dem IC 42 geführt und
der andere Endabschnitt 52 der flexiblen gedruckten Schaltkreiskarte 50 wird durch
ein Lot oder dergleichen mit der Schaltkreiskarte 40 verbunden.
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Danach
wird die Schaltkreiskarte 40 mit dem Hauptabschnitt 11 des
Gehäuses 10 zusammengefügt und befestigt.
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Dann
wird das Verbindergehäuse 60 mit
dem Hauptabschnitt 11 des Gehäuses 10 verbunden
und der Endabschnitt 14 des Gehäuses 10 wird verstemmt,
um das Verbindergehäuse 60 an
dem Gehäuse 10 festzulegen.
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Wenn
das Verbindergehäuse 60 an
dem Gehäuse 10 angebracht
worden ist, wird der Anschluss 61 in Federkontakt mit der
Schaltkreiskarte 40 über das
Federteil 62 gebracht, so dass eine elektrische Verbindung
mit der Schaltkreiskarte 40 erfolgt. Auf diese Weise wird
die Druckerkennungsvorrichtung 100 von 1 vervollständigt.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird somit eine Druckerkennungsvorrichtung 100 geschafften,
welche aufweist: das Erkennungselement 30 als Sensierungsteil,
welches ein elektrisches Signal in Antwort auf einen angelegten
Druck ausgibt; die Druckaufnahmemembran 15, welche den
Druck empfängt;
das zylindrische Metallgehäuse 16,
welches in Zylinderform ausgebildet ist und an seinem einen Endabschnitt
das Erkennungselement 30 befestigt hat und an seinem anderen
Endabschnitt die Druckaufnahmembran 15 befestigt hat; und
das Druckübertragungsteil 17,
welches in dem Metallgehäuse 16 angeordnet
ist und den von der Druckaufnahmemembran 15 empfangenen
Druck auf das Erkennungselement 30 überträgt, und sich in einem Zustand
befindet, wo das Druckübertragungsteil 17 zwischen
dem Erkennungselement 30 und der Druckaufnahmemembran 15 liegt
und wo die Druckaufnahmemembran 15 eine Vorlast auf das
Erkennungselement 30 über
das Druckübertragungsteil 17 ausübt. In der
Druckerkennungsvorrichtung 100 hat das Metallgehäuse 16 den
Federabschnitt 16b an einem Seitenabschnitt hiervon und
die elastische Kraft dieses Federabschnittes 16b wirkt
in einer Richtung (Axialrichtung), welche die beiden Enden des Metallgehäuses 16 verbindet.
Da bei dieser Druckerkennungsvorrichtung 100 die elastische
Kraft des Federabschnittes 16b in einer Richtung wirkt,
welche die beiden Enden des Metallgehäuses 16 verbindet,
wird die Vorlast zwischen der Druckaufnahmemembran 15,
dem Druckübertragungsteil 17 und
dem Erkennungselement 30 gehalten und Schwankungen in der Vorlast
oder Vorspannung werden absorbiert. Solche Schwankungen werden durch
Unterschiede in der thermischen Ausdehnung zwischen diesen Teilen
erzeugt und von der Federcharakteristik des Federteils 16b dieses
Metallgehäuses 16 aufgenommen.
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Wenn
beispielsweise die Temperatur ansteigt, so dass das Druckübertragungsteil 17 derart verformt
wird, dass es sich in 1 und 2 verlängert, kann
diese Verformung von der Federverformung des Federabschnittes 16b des
Metallgehäuses 16 absorbiert
oder aufgenommen werden.
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Da
das Metallgehäuse 16 näher an der Rückseite
der Brennkammer 202 als Messumgebung liegt, als die Druckaufnahmemembran 15,
ist es im Federabschnitt 16b des Metallgehäuses 16 möglich, Änderungen
der Federcharakteristik aufgrund von Wärme oder Hitze, der Anhaftung
von Abscheidungen oder dergleichen weitestgehend zu verhindern.
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In
der Druckerkennungsvorrichtung 100 der vorliegenden Ausführungsform
kann der Federabschnitt 16b des Metallgehäuses 16 die
Funktionen der Aufrechterhaltung einer Vorlast und die Funktion der
Aufnahme von Schwankungen in der Vorlast aufgrund von unterschiedlicher
thermischer Ausdehnung erfüllen,
also Funktionen, die beim Stand der Technik von der Druckaufnahmemembran
erfüllt
werden. Somit kann die Druckaufnahmemembran 15 aus einer
Platte gemacht werden, welche keine Federcharakteristik und eine
hohe Steifigkeit hat.
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Selbst
wenn daher an die Druckaufnahmemembran 15 Hitze angelegt
wird oder sich hieran Abscheidungen befinden, kann die Druckaufnahmemembran 15 daran
gehindert werden, sich zu verformen oder ihre Steifigkeit zu ändern. Weiterhin,
selbst wenn eine überhohe
Last auf die Druckaufnahmemembran 15 wirkt, kann die Druckaufnahmemembran 15,
welche hohe Steifigkeit hat, daran gehindert werden, sich plastisch
zu verformen.
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Wenn
die Druckerkennungsvorrichtung 100 als Verbrennungsdrucksensor
gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
verwendet wird, spielt die Druckaufnahmemembran 15 eine
Rolle dahingehend, dass sie der Messumgebung ausgesetzt ist und
mit Flammen beaufschlagt wird und sie hat die Funktion einer Druckaufnahme
und die Funktion einer Druckübertragung,
muß jedoch
keine Federcharakteristik haben. Folglich stellt die Membran kein Problem
bezüglich
der Federcharakteristik in der Druckaufnahmemembran dar.
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Somit
ist es bei der vorliegenden Ausführungsform
möglich,
Schwankungen in der Federcharakteristik der Druckaufnahmemembran,
beispielsweise Änderungen
in der Linearität
der Federcharakteristik aufgrund von Hitze und der Anhaftung von
Abscheidungen wie bei einer herkömmlichen
Druckaufnahmemembran zu vermeiden, so dass durch den Federabschnitt 16b an
dem Metallgehäuse 16 wirksam
vermieden wird, dass die Federcharakteristik der Druckaufnahmemembran
aufgrund von Hitze und der Anhaftung von Niederschlägen schwankt.
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Gemäß der vorliegenden
Ausführungsform schließen in der
Druckerkennungsvorrichtung 100 die Druckaufnahmemembran 15 und
das Erkennungselement 30 das Druckübertragungsteil 17 zwischen
sich ein, so dass das Druckübertragungsteil 17 in
Kontakt mit der Druckaufnahmemembran 15 und dem Erkennungselement 30 in
einem Zustand ist, in welchem eine Vorlast aufgebracht wird, so
dass ein Druckübertragungsmechanismus
gebildet ist. Damit ist es möglich,
Schwankungen in der Federcharakteristik zu vermeiden, welche auf
den Druckübertragungsmechanismus
einwirken, so dass nachteilige Auswirkungen auf die Sensoreigenschaften
verringert sind.
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Bei
der Druckerkennungsvorrichtung 100 der vorliegenden Ausführungsform
ist die Dichtfläche 16c,
welche auf den Gewindebohrungsabschnitt 201 des Motorblocks 200 gedrückt wird,
um den Motorblock 200 zu versiegeln, wenn die Vorrichtung 100 an dem
Motorblock 200 angeordnet wird, an der äußeren Umfangsoberfläche des
Metallgehäuses 16 als Zylinderteil
ausgebildet und das Erkennungselement 30 als Sensierungsteil
ist an dem Metallstopfen 20 als Tragteil separat von dem
Metallgehäuse 16 angeordnet
und der Metallstopfen 20 ist mit dem einen Endabschnitt
des Metallgehäuses 16 verbunden.
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In
dem Vergleichsbeispiel gemäß 12 ist das
Erkennungselement 230 direkt an dem Metallstopfen 220 mit
der Dichtfläche 223 befestigt.
Wenn in diesem Fall die Druckerkennungsvorrichtung an dem Motorblock 200 angeordnet
wird, besteht die Möglichkeit,
dass die Dichtfläche 223 auf
den Gewindebohrungsabschnitt 201 gepresst wird, so dass
der Metallstopfen 220 verformt wird, was mechanisches Störgeräusch erzeugen
kann. Somit wird ein nachteiliger Effekt für das Erkennungselement 230 erzeugt.
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Bei
der Druckerkennungsvorrichtung 100 der vorliegenden Ausführungsform
könnte,
wenn die Vorrichtung 100 an dem Motorblock 200 angeordnet wird,
das Metallgehäuse 16 mit
der Dichtfläche 16c dadurch
verformt werden, dass die Dichtfläche 16c gegen die
innere Oberfläche
des Gewindebohrungsabschnittes 201 gepresst wird, jedoch
wird diese Verformung nur sehr schwer auf das Erkennungselement 30 übertragen,
welches an dem Metallstopfen 20 angeordnet ist, der separat
zu dem Metallgehäuse 16 ausgebildet
ist.
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Damit
ist es möglich,
nachteilige Effekte auf die Sensoreigenschaften zu verringern, welche
durch mechanische Geräusche
erzeugt werden können, wenn
die Druckerkennungsvorrichtung 100 an dem Motorblock 200 angeordnet
wird.
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Bei
der Druckerkennungsvorrichtung 100 der vorliegenden Ausführungsform
ist, wie in den obigen Zeichnungen gezeigt, der Metallstopfen 20 mit
dem Metallgehäuse 16 durch
eine Verschraubung verbunden, obgleich der Metallstopfen 20 mit
dem Metallgehäuse 16 durch
Schweißen,
Hartlöten,
Verkleben oder dergleichen zusammengefügt werden kann.
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Bei
dieser Schraubverbindung ist es durch Einstellung der Einschraubtiefe
möglich,
eine Vorspannung oder Vorlast zwischen der Druckaufnahmemembran 15,
dem Druckübertragungsteil 17 und dem
Erkennungselement 30, d. h. eine auf den Druckübertragungsmechanismus
wirkende Vorspannung oder Vorlast einzustellen.
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3 ist
eine vergrößerte schematische Schnittdarstellung
eines Teils einer Druckerkennungsvorrichtung in Form einer Abwandlung
der vorliegenden Ausführungsform,
gesehen nahe der Spitze des Rohrabschnittes 12 im Gehäuse 10.
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Im
Beispiel der 1 und 2 werden
heiße
Luft und Abscheidungen an einem Eintritt von der Brennkammer 202 aus
gehindert, in dem der Heißluftunterbrechungsring 19 an
der äußeren Umfangsoberfläche des
Metallgehäuses
(des Zylinderteils) 16 vorgesehen ist. Gemäß 3 ist
es auch möglich,
einen Aufbau zu verwenden, bei dem der Heißluftunterbrechungsring weggelassen
ist. Im Beispiel von 3 sind die verbleibenden Teile ähnlich oder gleich
zur oben beschriebenen ersten Ausführungsform.
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(Zweite Ausführungsform)
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Gemäß 4 weist
eine Druckerkennungsvorrichtung 110 dieser Ausführungsform
das erste Teil 1 mit dem Erkennungsteil 30 als
Sensierungsteil, das zweite Teil 2 mit der Druckaufnahmemembran 15 und
das Druckübertragungsteil 17 auf.
Das erste Teil und das zweite Teil 2 sind miteinander derart
verbunden, dass das Druckübertragungsteil 17 zwischen dem
Erkennungselement 30 und der Druckaufnahmemembran 15 liegt
und die Druckaufnahmemembran 15 legt eine Vorspannung oder
Vorlast über
das Druckübertragungsteil 17 an
das Erkennungselement 30 an.
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In
der obigen ersten Ausführungsform
besteht das erste Teil 1 aus zwei Teilen, nämlich dem Erkennungselement 30 und
dem Metallstopfen 20. In der zweiten Ausführungsform
gemäß 4 ist
das erste Teil aus drei Teilen aufgebaut, nämlich aus dem Erkennungselement 30,
dem Metallstopfen 20 und einem Anbauteil 24.
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Der
Metallstopfen 20 ist wie in der obigen ersten Ausführungsform
ein hohlzylindrisches Teil, dessen eines Ende den Öffnungsabschnitt 21 aufweist
und dessen anderes Ende durch die Membran 22 als dünnes dehnungsverformbares
Teil verschlossen ist. Das Erkennungselement 30 ist an
der äußeren Oberfläche der
Membran 22 des Metallstopfens 20 durch geschmolzenes
Glas oder dergleichen befestigt.
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Der
Metallstopfen 20 der zweiten Ausführungsform ist als ein Tragteil
ausgebildet, welches mit dem Erkennungselement 30 als Sensierungsteil
versehen ist. Weiterhin ist auch bei diesem Metallstopfen 20 der
Gewindeabschnitt 23 als Außengewinde an der äußeren Umfangsoberfläche ausgebildet.
Der Metallstopfen 20 wird in den Rohrabschnitt 12 eingeführt, wobei
die Seite der Membran 22 zur Innenseite des Rohrabschnittes 12 weist
und der Öffnungsabschnitt 21 zu
der Brennkammer 202 weist.
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Das
Anbauteil 24 ist gemäß 4 in
Form eines Zylinders mit einer Stufe ausgebildet und ist durch Schweißen oder
dergleichen an dem Rohrabschnitt 12 angeordnet und befestigt.
Ein Endabschnitt (Bodenendabschnitt in 4) des Anbauteils 24 ist
in den Spitzenabschnitt des Rohrabschnitts 12 des Gehäuses 10 eingeführt. Das
Anbauteil 24 kann beispielsweise aus dem gleichen Metall wie
der Metallstopfen 20 sein.
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Ein
Gewindeabschnitt 25 mit Innengewinde ist an der inneren
Umfangsoberfläche
des einen Endabschnittes des Anbauteils 24 ausgebildet.
Der Gewindeabschnitt 25 des Anbauteils 24 und
der Gewindeabschnitt 23 des Metallstopfens 20 werden
miteinander durch Einschrauben verbunden. Weiterhin ist die Scheibe 18 zum
Verhindern eines Lösens
der Verschraubung zwischen dem Anbauteil 24 und dem Metallstopfen 20 angeordnet.
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Eine
Dichtfläche 26 ist
an einem Abschnitt der äußeren Umfangsoberfläche des
Anbauteils 24 ausgebildet und steht von dem Rohrabschnitt
des Gehäuses 10 vor.
Diese Dichtfläche 26 ist
eine abgeschrägte
Oberfläche
mit der gleichen abgeschrägten Form
wie die Dichtfläche 16c (siehe 2)
des Metallgehäuses 16 in
der obigen ersten Ausführungsform.
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Die
Dichtfläche 26 des
Anbauteils 24 ist eine Oberfläche, welche auf den oben beschriebenen
Gewindebohrungsabschnitt 201 gedrückt wird, um damit den Motorblock 200 abzudichten
oder zu versiegeln, wenn die vorliegende Vorrichtung 110 an
dem Motorblock 200 angeordnet wird, der als der Körper dient,
an welchem Anbauteile angebracht werden.
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Weiterhin
ist bei der Druckerkennungsvorrichtung 110 ähnlich zur
obigen ersten Ausführungsform
das zweite Teil 2 aufgebaut aus der Druckaufnahmemembran 15 und
dem Metallgehäuse 16,
welches mit der Druckaufnahmemembran 15 zusammengefügt ist und
der andere Endabschnitt (obere Endabschnitt in 4)
des Anbauteils 24 im ersten Teil 1 ist mit dem
einen Endabschnitt (Bodenendabschnitt in 4) des Metallgehäuses 16 verbunden.
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Auf
diese Weise ist das Druckübertragungsteil 17 zwischen
dem Erkennungselement 30 und der Druckaufnahmemembran 15 im
ersten Teil 1 und im zweiten Teil 2, welche miteinander
verbunden sind, angeordnet und die Druckaufnahmemembran 15 übt eine
Vorspannung oder Vorlast über
das Druckübertragungsteil 17 auf
das Erkennungselement 30 aus.
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Ein
vertiefter Abschnitt 16d (Vertiefungsabschnitt) ist an
der äußeren Umfangsoberfläche des einen
Endabschnittes des Metallgehäuses 16 ausgebildet
und ein vorstehender Abschnitt 27, der in diesem vertieften
Abschnitt 16d eingreift, ist an der Umfangsoberfläche des
anderen Endabschnittes des Anbauteils 24 ausgebildet. Das
erste Teil 1 mit dem Anbauteil 24 wird mit dem
zweiten Teil 2 mit dem Metallgehäuse 16 durch Eingriff
des vorstehenden Abschnittes 27 in dem vertieften Abschnitt 16d verbunden.
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Weiterhin
ist in der zweiten Ausführungsform gemäß 4 die
Breite des vertieften Abschnittes 16d am Metallgehäuse 16 24 in
einer Axialrichtung größer als
die Breite des vorstehenden Abschnittes 27 an dem Anbauteil,
welche die beiden Enden des Metallgehäuses 16 verbindet,
d. h. in 4 in einer Richtung von oben
nach unten.
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Die
ersten und zweiten Teile 1 und 2 gleiten relativ
zueinander und sind entlang der Richtung nach oben und unten in 4 verschiebbar,
da die Breite des vertieften Abschnittes 16d in einem Verbindungsabschnitt
größer ist,
in welchem das erste Teil 1 mit dem zweiten Teil 2 verbunden
ist.
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Eine
Passstruktur, bei der der vorstehende Abschnitt 27 in dem
vertieften Abschnitt 16b gleiten kann, wird in dem Verbindungsabschnitt
verwendet, in welchem das erste Teil 1 mit dem zweiten
Teil 2 verbunden ist, d. h., in einem Verbindungsabschnitt, wo
das Anbauteil 24 mit dem Metallgehäuse 16 verbunden ist.
Bei dieser Ausführungsform
ist ein ringförmiges
Dichtteil 28 vorgesehen, welches zur Abdichtung dieses
Verbindungsabschnittes dient. Das Dichtteil 28 kann aus
dem gleichen hitzebeständigen Material
wie der oben beschriebene Heißluftunterbrechungsring 19 sein,
beispielsweise aus PTFE.
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Weiterhin
ist bei der vorliegenden Ausführungsform
gemäß 4 ein
Federteil 70 zur Aufbringung einer elastischen Kraft auf
das Erkennungselement 30 und die Druckaufnahmemembran 15 in
einer Richtung, welche das Erkennungselement 30 von der
Druckaufnahmemembran 15 trennt (d. h. in einer Richtung
nach oben und unten in 4) zwischen das erste Teil 1 und
das zweite Teil 2 gesetzt.
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Genauer
gesagt, das Federteil 70 dieses Beispiels ist eine ringförmige Schraubenfeder,
welche den Umfang des Druckübertragungsteils 17 umgibt
und ist aus Federstahl oder dergleichen. Dieses Federteil 70 ist
in einem Zustand angeordnet, in welchem es zwischen eine abgestufte
Oberfläche
an der inneren Umfangsoberfläche
des anderen Endabschnittes des Anbauteils 24 und dem einen
Endabschnitt des Metallgehäuses 16 eingesetzt
ist, wie in 4 gezeigt.
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Durch
Zwischenschaltung des Federteils 70 auf diese Weise wirkt
die elastische Kraft des Federteils 70 in einer Richtung,
in der das Anbauteil 24 und das Metallgehäuse 16 auseinander
gedrängt
werden, d. h. von einander getrennt werden.
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Wenn
der Druck (Zylinderdruck) P in der Brennkammer bei der vorliegenden
Ausführungsform auf
die Druckaufnahmemembran 15 wirkt, wie durch den Pfeil
in 4 gezeigt, wird das Metallgehäuse 16, an welchem
die Druckaufnahmemembran 15 befestigt ist, in Richtung
auf das Anbauteil 24 verschoben, so dass das Federteil 70 zusammengedrückt wird
und das Federteil 70 so verformt wird, dass es kontraktiert.
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Folglich
wird Druck von der Druckaufnahmemembran 15 über das
Druckübertragungsteil 17 auf die
Membran 22 des Metallstopfens 20 übertragen, so
dass die Membran 22 des Metallstopfens 20 verformt
wird und ein elektrisches Signal mit einer Höhe entsprechend dem Druck von
dem Erkennungselement 30 ausgegeben wird.
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Aus
diesem Grund kann bei der Druckerkennungsvorrichtung 110 dieser
Ausführungsform
die Druckerkennung korrekt durchgeführt werden.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
wird somit eine Druckerkennungsvorrichtung 110 geschaffen,
welche das erste Teil 1 mit dem Erkennungselement 30 als
Sensierungsteil, das zweite Teil 2 mit der Druckaufnahmemembran 15 und
das Druckübertragungsteil 17 zwischen
dem Erkennungselement 30 und der Druckaufnahmemembran 15 aufweist.
Weiterhin ist das erste Teil 1 mit dem zweiten Teil 2 in
einem Zustand verbunden, in welchem die Druckaufnahmemembran 15 die
Vorspannung auf das Erkennungselement 30 über das
Druckübertragungsteil 17 aufbringt.
Bei der Druckerkennungsvorrichtung 110 ist das Federteil 70,
welches eine elastische Kraft auf das Erkennungselement 30 und die
Druckaufnahmemembran 15 in einer Richtung aufbringt, welche
das Erkennungselement 30 und die Druckaufnahmemembran 15 voneinander wegtrennt,
zwischen dem ersten Teil 1 und dem zweiten Teil 2 angeordnet.
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Bei
der Druckerkennungsvorrichtung 100 der oben beschriebenen
ersten Ausführungsform
ist das Federteil 16b an dem Metallgehäuse 16 angeordnet, welches
Teil des ersten Teils 1 ist (siehe 1 und 2).
Die vorliegende Ausführungsform
unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform dahingehend, dass
das Federteil 70, welches wirkungsmäßig dem Federteil 16b entspricht,
zwischen das erste Teil 1 und das zweite Teil 2 gesetzt
ist.
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Bei
dem Aufbau der zweiten Ausführungsform
wirkt die elastische Kraft des Federteils 70 auf das Erkennungselement 30 und
die Druckaufnahmemembran 15 in einer Richtung, welche das
Erkennungselement 30 und die Druckaufnahmemembran 15 voneinander
wegbewegt. Somit wird durch die Federcharakteristik des Federteils 70 die
auf die Druckaufnahmemembran 15, das Druckübertragungsteil 17 und
das Erkennungselement 30 aufgebrachte Vorlast oder Vorspannung
gehalten, und Schwankungen in der Vorspannung aufgrund unterschiedlicher
thermischer Ausdehnung zwischen diesen Teilen werden absorbiert.
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Das
Federteil 70 ist zwischen das erste Teil 1 und
das zweite Teil 2 gesetzt und liegt damit näher an der
Rückseite
der genannten Brennkammer, welche die Messumgebung ist oder enthält, als
die Druckaufnahmemembran 15. Damit ist es möglich, Änderungen
der Federcharakteristik des Federteils 70 aufgrund von
Hitzeeinwirkung und der Anhaftung von Niederschlägen zu beschränken.
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Mit
anderen Worten, bei der vorliegenden Ausführungsform kann das Federteil 70 die
Funktion des Haltens der Vor spannung und die Funktion der Aufnahme
von Schwankungen in der Vorspannung aufgrund unterschiedlicher thermischer
Ausführungen
durchführen.
Somit kann die Druckaufnahmemembran 15 aus einer Platte
oder Federcharakteristik und mit hoher Steifigkeit gebildet werden.
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Daher
ist es in der vorliegenden Ausführungsform
möglich,
das Problem von Schwankungen der Federcharakteristik der Druckaufnahmemembran,
beispielsweise eine Änderung
der Linearität
der Federcharakteristik aufgrund von Hitze, der Anhaftung von Niederschlägen etc.,
wie sie bei einer herkömmlichen
Druckaufnahmemembran vorkommen, zu vermeiden. Somit werden Schwankungen
aufgrund von Hitze und der Anhaftung von Niederschlägen durch
das Federteil 70 wirksam begrenzt.
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Bei
der Druckerkennungsvorrichtung 110 schließen die
Druckaufnahmemembran 15 und das Erkennungselement 30 das
Druckübertragungsteil 17 zwischen
sich ein, um das Druckübertragungsteil 17 in
Kontakt mit der Druckaufnahmemembran 15 und dem Erkennungselement 30 in
einem Zustand zu haben, in welchem die Vorlast oder Vorspannung
aufgebracht wird, so dass der Druckübertragungsmechanismus gebildet
wird. Somit ist es möglich, Schwankungen
in der Federcharakteristik zu verhindern, welche auf diesen Druckübertragungsmechanismus
einwirken, und somit nachteilige Effekte an den Sensoreigenschaften
zu beseitigen.
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Weiterhin
enthält
bei der Druckerkennungsvorrichtung 110 der zweiten Ausführungsform
das erste Teil 1 den Metallstopfen 20 als Tragteil,
an welchen das Erkennungselement 30 als Sensierungsteil angeordnet
ist, und das Anbauteil 24 mit der Dichtfläche 26.
Die Dichtfläche 26 wird
in den Gewindebohrungsabschnitt 201 gepresst, um den Motorblock 200 zu
versiegeln, wenn die Vorrichtung 110 an dem Motor block 200 angeordnet
wird, und das Anbauteil 24 ist mit dem Metallstopfen 20 zusammengefügt.
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Mit
anderen Worten, bei der obigen ersten Ausführungsform ist die Dichtfläche 16c an
dem Metallgehäuse 16 ausgebildet,
welches das zweite Teil ist, wohingegen in der zweiten Ausführungsform
der Unterschied zur ersten Ausführungsform
darin liegt, dass das Anbauteil 24 zusätzlich als Bauteil des ersten
Teils 1 vorgesehen ist und die Dichtfläche 26 aufweist.
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Bei
der Anordnung der vorliegenden Ausführungsform besteht die Möglichkeit,
dass, wenn die Druckerkennungsvorrichtung 110 an dem Motorblock 200 angeordnet
wird, das Anbauteil 24 mit. der Dichtfläche 26 verformt werden
kann, da die Dichtfläche gegen
die innere Oberfläche
des Gewindebohrungsabschnittes 201 gepresst wird, jedoch
wird diese Verformung höchst
unwahrscheinlich auf das Erkennungselement 30 an den Metallstopfen 20 übertragen,
der separat von dem Anbauteil 24 ist.
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Damit
ist es bei der zweiten Ausführungsform
möglich,
nachteilige Einflüsse
auf die Sensorcharakteristik zu verringern, welche durch mechanische Geräusche erzeugt
werden, die sich ergeben, wenn die Druckerkennungsvorrichtung 110 an
dem Motorblock 200 angeordnet wird.
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Weiterhin
ist es eine Eigenschaft der Druckerkennungsvorrichtung 110 der
zweiten Ausführungsform,
dass der Metallstopfen 20 mit dem Anbauteil 24 durch
eine Verschraubung verbunden ist, wie in obigem Beispiel gezeigt;
der Metallstopfen 20 kann jedoch an dem Anbauteil 24 auch
durch Schweißen,
Hartlöten,
eine Haftverbindung oder dergleichen angeordnet werden.
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Bei
dem Aufbau der zweiten Ausführungsform
ist es wie bei der obigen ersten Ausführungsform möglich, die
auf den Druckübertragungsmechanismus
wirkende Vorlast oder Vorspannung einzustellen.
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Weiterhin
ist im Beispiel von 4 ein vorstehendes Teil 18a zur
Positionierung der Scheibe 18 an dem Randabschnitt des Öffnungsabschnittes 21 des
Metallstopfens 20 vorgesehen. Die 5A und 5B zeigen
den Aufbau eines Teils des Metallstopfens 20 mit dem vorstehenden
Teil 18a zur Positionierung der Scheibe 18.
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Wenn
ein solches vorstehendes Teil 18a zur Positionierung der
Scheibe 18 gemäß den 5A und 5B vorgesehen
ist, kann die Scheibe 18 einfach positioniert werden. Das
vorstehende Teil 18A zur Positionierung der Scheibe 18 kann
auch an dem Metallgehäuse 16 vorgesehen
sein, in welches der Metallstopfen 20 eingeschraubt wird.
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6 ist
eine vergrößerte Ansicht
einer Abwandlung der zweiten Ausführungsform und zeigt einen
Abschnitt nahe der Spitze des Rohrabschnittes 12 des Gehäuses 10.
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Das
Federteil 70, welches zwischen das erste Teil 1 und
das zweite Teil 2 gesetzt ist, ist im Beispiel von 4 eine
ringförmig
gewickelte Feder, welche entlang des Umfangs des Druckübertragungsteils 17 gewickelt
ist; es ist jedoch auch möglich,
wie in 6 gezeigt, eine Mehrzahl von Federteilen 70 vorzusehen.
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(Dritte Ausführungsform)
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7 zeigt
eine Druckerkennungsvorrichtung 120 der dritten Ausführungsform.
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Die
Druckerkennungsvorrichtung 120 der vorliegenden dritten
Ausführungsform
ist eine Abwandlung der Druckerkennungsvorrichtung der obigen zweiten
Ausführungsform.
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Genauer
gesagt, die Druckerkennungsvorrichtung 120 der vorliegenden
Ausführungsform
unterscheidet sich von der zweiten Ausführungsform im Wesentlichen
dahingehend, dass die Einbaulage des Federteils 70 anders
ist.
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Gemäß 7 ist ähnlich zu
der Druckerkennungsvorrichtung 100 oder 110 der
obigen ersten und zweiten Ausführungsformen
die Druckerkennungsvorrichtung 120 der dritten Ausführungsform ebenfalls
mit dem ersten Teil 1 mit dem Erkennungselement 30 als
Sensierungsteil und dem zweiten Teil 2 mit der Druckaufnahmemembran 15 ausgestattet. Weiterhin
ist das Druckübertragungsteil 17 zwischen das
Erkennungselement 30 und die Druckaufnahmemembran 15 gesetzt,
und das erste Teil 1 ist mit dem zweiten Teil 2 in
einem Zustand verbunden, in welchem die Druckaufnahmemembran 15 eine
Vorlast oder Vorspannung über
das Druckübertragungsteil 17 auf
das Erkennungselement 30 ausübt.
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Bei
der Druckerkennungsvorrichtung 110 der oben beschriebenen
zweiten Ausführungsform
liegt das Federteil 70, welches eine elastische Kraft auf das
Erkennungselement 30 und die Druckaufnahmemembran 15 in
einer Richtung aufbringt, welche das Erkennungselement 30 und
die Druckaufnahmemembran 15 voneinander trennt, zwischen
dem ersten Teil 1 und dem zweiten Teil 2 (siehe 4 und 6).
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Im
Gegensatz hierzu ist bei der dritten Ausführungsform ein Federteil 70 zwischen
die Druckaufnahmemembran 15 und das Druckübertragungsteil 17 oder
zwischen das Druckübertragungsteil 17 und
das Erkennungselement 30 (Membran 22) gesetzt.
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Im
Beispiel von 7 ist das Federteil 70 zwischen
das Druckübertragungsteil 17 und
das Erkennungselement 30 (Membran 22) gesetzt.
Genauer gesagt, das Federteil 70 liegt in einem hohlen
Abschnitt des Metallstopfens 20 und ist zwischen die innere
Oberfläche
der Membran 22 des Metallstopfens 20 und das Druckübertragungsteil 17 derart
gesetzt, dass es zwischen diesen eingeschlossen ist.
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Ein
Aufbau, bei dem das Federteil 70 zwischen die Druckaufnahmemembran 15 und
das Druckübertragungsteil 17 gesetzt
ist, kann ebenfalls einfach dadurch realisiert werden, dass das
Federteil 70 zwischen die rückwärtige Oberfläche der
Druckaufnahmemembran 15 und das Druckübertragungsteil 17 gesetzt
wird.
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Auch
in der dritten Ausführungsform
können das
erste Teil und das zweite Teil 2 relativ zueinander gleiten
und sind entlang einer Richtung von oben nach unten in 7 (Axialrichtung)
verschiebbar, da die Breite des vertieften Abschnittes 16d in
Axialrichtung in einem Abschnitt, wo das erste Teil 1 mit
dem zweiten Teil 2 verbunden ist, größer gemacht ist.
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Durch
Zwischenschalten des Federteils 70 auf diese Weise wird
die elastische Kraft des Federteils 70 auf das Anbauteil 24 und
das Metallgehäuse 16 in
einer Richtung aufgebracht, in der das Anbauteil 24 und
das Metallgehäuse 16 auseinandergedrängt werden,
das heißt,
voneinander getrennt werden.
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Wenn
bei der vorliegenden Ausführungsform der
Druck (Zylinderdruck) P in der Brennkammer auf die Druckaufnahmemembran 15 wirkt,
wie durch den Pfeil in 7 gezeigt, wird das Druckübertragungsteil 17 in
Richtung der Membran 22 des Metallstopfens 20 verschoben,
das heißt,
in Richtung des Erkennungselements 30, wodurch das Federteil 70 zusammengedrückt wird.
Damit wird das Federteil 70 zusammengedrückt und
verformt.
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Folglich
wird der Druck von der Druckaufnahmemembran 15 über das
Druckübertragungsteil 17 auf
die Membran 22 des Metallstopfens 20 übertragen,
so dass die Membran 22 des Metallstopfens 20 verformt
wird, wodurch ein elektrisches Signal mit einem Pegel entsprechend
dem Druck vom Erkennungselement 30 ausgegeben wird. Somit
kann auch bei der Druckerkennungsvorrichtung 120 der vorliegenden
dritten Ausführungsform
eine Druckerkennung durchgeführt
werden.
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Somit
wird der bei vorliegenden Ausführungsform
eine Druckerkennungsvorrichtung 120 geschaffen, welche
das erste Teil 1 mit dem Erkennungselement 30 als
Sensierungsteil, das zweite Teil 2 mit der Druckaufnahmemembran 15 und
das Druckübertragungsteil 17 zwischen
dem Erkennungselement 30 und der Druckaufnahmemembran 15 aufweist.
Hierbei ist das erste Teil mit dem zweiten Teil 2 in einem
Zustand verbunden, in welchem die Druckaufnahmemembran 15 die
Vorlast über
das Druckübertragungsteil 17 auf
das Erkennungselement 30 ausübt. In der Druckerkennungsvorrichtung 120 liegt
das Federteil 70, welches die elastische Kraft auf das
Erkennungselement 30 und die Druckaufnahmemembran 15 in
einer Richtung ausübt,
welche danach trachtet, das Erkennungselement 30 und die
Druckaufnahmemembran 15 voneinander zu trennen, zwischen
der Druckaufnahmemembran 15 und dem Druckübertragungsteil 17 oder
zwischen dem Druckübertragungsteil 17 und
dem Erkennungselement 30.
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Bei
der Druckerkennungsvorrichtung 120 der dritten Ausführungsform
wird durch die Federcharakteristik des Federteils 70 die
Vorlast oder Vorspannung im Druckübertragungsmechanismus gehalten, und
Schwankungen in dieser Vorspannung aufgrund unterschiedlicher thermischer
Aus dehnungen zwischen den jeweiligen Teilen werden absorbiert oder aufgenommen.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
liegt das Federteil 70 zwischen der Druckaufnahmemembran 15 und
dem Druckübertragungsteil 17 oder
zwischen dem Druckübertragungsteil 17 und
dem Erkennungselement 30 und liegt somit näher an der Rückseite
der oben erwähnten
Brennkammer, welche die Messumgebung ist oder enthält, als
die Druckaufnahmemembran 15. Somit ist es möglich, wirksam
zu unterbinden, dass sich die Federcharakteristik des Federteils 70 aufgrund
von Hitze und der Anhaftung von Niederschlägen ändert.
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Mit
anderen Worten, bei der vorliegenden Ausführungsform kann das Federteil 70 die
Funktion des Haltens der Vorspannung und die Funktion der Aufnahme
von Schwankungen der Vorspannung aufgrund unterschiedlicher thermischer
Ausdehnungen durchführen,
was bislang im Stand der Technik von der Druckaufnahmemembran durchgeführt wurde. Daher
kann die Druckaufnahmemembran 15 hier aus einer Platte
ohne Federcharakteristik mit hoher Steifigkeit gemacht werden.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
ist es möglich,
das Problem von Schwankungen der Federcharakteristik wie bei einer
herkömmlichen
Druckaufnahmemembran zu vermeiden, so dass es möglich ist, eine Federcharakteristik
in einer Druckaufnahmemembran zu realisieren, bei der Schwankungen
aufgrund von Hitze und der Anhaftung von Niederschlägen aufgrund
des Federteils 70 wirksam verhindert sind.
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Daher
ist es bei der Druckerkennungsvorrichtung 120, bei der
die Druckaufnahmemembran 15 und das Erkennungselement 30 das
Druckübertragungsteil 17 zwischen
sich einschließen,
so dass das Druckübertragungsteil 17 in
Kontakt mit der Druckaufnahmemembran 15 und dem Erkennungselement 30 in
einen Zustand gebracht wird, in welchem die Vorlast oder Vorspannung
aufgebracht wird, so dass ein Druckübertragungsmechanismus gebildet
wird, möglich,
Schwankungen in der Federcharakteristik, die auf diesen Druckübertragungsmechanismus
wirkt, zu verhindern, so dass nachteilige Effekte auf die Sensorcharakteristiken
verringert oder beseitig sind.
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(Vierte Ausführungsform)
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Eine
Druckerkennungsvorrichtung 130 gemäß einer vierten Ausführungsform
wird nun unter Bezugnahme auf die 8 und 9 beschrieben.
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Wie
in den 8 und 9 gezeigt, ist in der Druckerkennungsvorrichtung 130 das
Erkennungselement 30 an einem hohlzylindrischen Metallstopfen 120 befestigt,
dessen eines Ende ein Öffnungsabschnitt 121 ist
und dessen anderes Ende von einem dünnen dehnungsbelastbaren Teil 122 verschlossen
ist. Das heißt,
das dehnungsbelastbare Teil 122 ist ein Teil oder Abschnitt,
der den Metallstopfen 120 verschließt. Das Erkennungselement 30 (Drucksensierungsabschnitt)
ist an der äußeren Oberfläche des
dehnungsbelastbaren Abschnittes 122 durch geschmolzenes
Glas oder dergleichen befestigt.
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Der
Metallstopfen 120 ist ein Metallteil und in Form eines
Hohlzylinders bearbeitet mit einem Flansch 123 (Dichtfläche), der
in einer Richtung senkrecht zur Außenoberfläche von dieser äußeren Umfangsoberfläche vorsteht.
In diesem Beispiel ist der hohle Abschnitt des Metallstopfens 120 zylindrisch,
er kann jedoch auch quadratisch oder von einer sonstigen Form sein.
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Der
Metallstopfen 120 wird in den Rohrabschnitt 12 derart
eingeführt,
dass der dehnungsbelastbare Abschnitt 122 zur Innenseite
des Rohrabschnittes 12 weist und der Öffnungsabschnitt 121 benachbart
der Brennkammer zu liegen kommt. Der Flansch 123 des Metallstopfens 120 ist
mit dem Randabschnitt der Spitze des Rohrabschnittes 12 durch
Schweißen,
Anheften oder dergleichen in Verbindung und dort befestigt.
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Wie
weiterhin in 9 gezeigt, ist einer oder eine
Mehrzahl von vorstehenden Abschnitten 12a an der Spitze
des Rohrabschnittes 12 des Gehäuses 10 angeordnet,
und einer oder eine Mehrzahl von vertieften Abschnitten 123a ist
an einem Abschnitt oder Abschnitten des Metallstopfens 120 entsprechend dem
vorstehenden Abschnitt oder den Abschnitten 12a angeordnet.
Der vorstehende Abschnitt oder die Abschnitte und der vertiefte
Abschnitt oder die Abschnitte 123a können jedoch auch andere Formen haben,
welche unterschiedlich zu den obigen Formen sind und einander an
den einander gegenüberliegenden
Bereich entsprechen, und der vertiefte Abschnitt oder die Abschnitte 123a können die
Form eines Ausschnitts haben.
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In
einem Zustand, in welchem der Rohrabschnitt 12 des Gehäuses 10 mit
dem Metallstopfen 120 verbunden ist, ist der Abschnitt
oder sind die Abschnitte 12a in den vertieften Abschnitt
oder die Abschnitte 123a eingesetzt. Dies verhindert, dass
der Metallstopfen 120 und das Gehäuse 10 in einer Position
um die Achse des Metallstopfens 120 zueinander verdreht
werden.
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Die äußere Umfangsoberfläche des
Flansches 123 des Metallstopfens 120 ist eine
abgeschrägte
Oberfläche,
so dass sich der Durchmesser des Flansches 123 in Richtung
des dehnungsbelastbaren Teils 122 ausgehend von dem Öffnungsabschnitt 121 vergrößert, wie
in den 8 und 9 gezeigt. Wenn die Druckerkennungsvorrichtung 130 mit
dem Motorkopf über
den Gewindeabschnitt 13 durch eine Schraubverbindung verbunden
wird, gelangt die abgeschrägte
Oberfläche
des Flansches 123 in luftdichten Kontakt mit der inneren
Oberfläche der
Befestigungsöffnung
am Motorkopf, so dass der Motorkopf versiegelt wird.
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Wie
in den 8 und 9 gezeigt, ist die Druckaufnahmemembran 15 in
dem Öffnungsabschnitt 121 des
Metallstopfens 120 so angeordnet, dass sie den Öffnungsabschnitt 121 an
der Spitze des Rohrabschnittes 12 des Gehäuses 10 verschließt.
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Die
Druckaufnahmemembran 15 ist aus Metall, beispielsweise
rostfreiem Stahl, und hat Kreisscheibenform, und der Umfangsabschnitt
der Druckaufnahmemembran 15 ist an dem Abschnitt des Öffnungsabschnittes 121 des
Metallstopfens 120 durch Hartlöten, Schweißen oder dergleichen angeordnet und
befestigt.
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Folglich
ist die Druckaufnahmemembran 15 mit dem Metallstopfen 120 integriert.
Die Druckaufnahmemembran 15 weist in Richtung der oben
erwähnten
Brennkammer und nimmt den Verbrennungsdruck (Zylinderdruck) P auf,
wie durch die nicht ausgefüllten
Pfeile in den 8 und 9 gezeigt, so
dass sie dehnungsbelastet und verformt wird.
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Das
Druckübertragungsteil 17 ist
in dem hohlen Abschnitt des Metallstopfens 120 angeordnet. Das
heißt,
das Druckübertragungsteil 17 liegt
zwischen der Druckaufnahmemembran 15 und dem dehnungsbelastbaren
Teil 122 des Metallstopfens 120. Dieses Druckübertragungsteil 17 ist
aus Metall, beispielsweise rostfreiem Stahl, aus einer Keramik oder
dergleichen.
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Der
eine Endabschnitt des Druckübertragungsteils 17 ist
mit dem dehnungsbelastbaren Teil 122 des Metallstopfens 120 integriert
und hieran befestigt, und der andere Endabschnitt des Druckübertragungsteils 17 ist
mit der Druckaufnahmemembran 15 integriert und hieran befestigt.
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In
der vorliegenden Ausführungsform
wird ein Befestigungsabschnitt 17a, wo der dehnungsbelastbare
Teil 122 des Metallstopfens 120 mit dem einen
Endabschnitt des Druckübertragungsteils 17 verbunden
ist, durch Zusammenfügen
dieser Teile durch Hartlöten,
Schweißen
oder dergleichen aufgebaut, und ein Befestigungsabschnitt 17b,
wo die Druckaufnahmemembran 15 und der andere Endabschnitt des
Druckübertragungsteils 17 miteinander
verbunden sind, wird ebenfalls durch Zusammenfügen der Teile durch Hartlöten, Schweißen oder
dergleichen gebildet.
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Weiterhin
ist ein stiftförmiger
Abschnitt 122a, der sich von der inneren Oberfläche des
dehnungsbelastbaren Teils 122 des Metallstopfens 120 aus
zu dem Druckübertragungsteil 17 erstreckt,
an dieser inneren Oberfläche
angeordnet. Der stiftförmige
Abschnitt 122a des Metallstopfens 120 wird in
einen vertieften Abschnitt eingeführt, der an einem Endabschnitt
des Druckübertragungsteils 17 ausgebildet
ist, und wird hierin durch Hartlöten
oder dergleichen festgelegt.
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Weiterhin
ist ein stiftförmiger
Abschnitt 15a, der sich von der inneren Oberfläche der
Druckaufnahmemembran 15 zu dem Druckübertragungsteil 17 erstreckt,
an dieser inneren Oberfläche
angeordnet. Dieser stiftförmige
Abschnitt 15a der Membran 15 ist ein Abschnitt
der Membran 15, der durch den Druck P nicht verformt wird.
In der Membran 15 ist ein dünner Abschnitt 15b um
diesen stiftförmigen
Abschnitt 15a herum der vom Druck P zu verformende Abschnitt.
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Der
stiftförmige
Abschnitt 15a ist ein Abschnitt in der Druckaufnahmemembran 15,
der mit dem Druckübertragungsteil 17 befestigt
wird. Der stiftförmige
Abschnitt 15a wird in einen vertieften Abschnitt am anderen
Endabschnitt des Druckübertragungsteils 17 eingesetzt
und hier durch Hartlöten oder
dergleichen befestigt.
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Wie
in 9 gezeigt, ist der stiftförmige Abschnitt 15a der
Druckaufnahmemembran 15 in einer Form ausgebildet, welche
sich von dem anderen Endabschnitt des Druckübertragungsteils 17 zur
Druckaufnahmemembran 15 erstreckt.
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Auf
diese Weise ist der eine Endabschnitt des Druckübertragungsteils 17 mit
dem dehnungsbelastbaren Abschnitt 122 des Metallstopfens 120 integriert
und hieran befestigt, und der andere Endabschnitt des Druckübertragungsteils 17 ist
mit der Druckaufnahmemembran 15 integriert und hieran befestigt.
-
Wie
in 9 gezeigt, ist eine dünne Bohrung 124, durch
welche ein Raum an einer äußeren Oberfläche des
Gehäuses 10 des
Metallstopfens 120 mit dem hohlen Abschnitt des Metallstopfens 120 in
Verbindung steht, in dem Metallstopfen 120 ausgebildet.
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Das
Hartlöten
des oben genannten Druckübertragungsteils 17 an
die Druckaufnahmemembran 15 und den Metallstopfen 120 wird
in einem Zustand durchgeführt,
in welchem ein Hartlötmaterial
an den Abschnitten angeordnet wird, an denen diese drei Teile miteinander
zu verbinden sind und wo diese drei Teile miteinander zusammengefügt sind.
Die oben beschriebene dünne
Bohrung 124 dient hierbei als eine Öffnung zum Ablass eines Binde-
oder Flussmittels des Lotmaterials aus dem hohlen Abschnitt des geschlossenen
Metallstopfens 120.
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Das
Druckübertragungsteil 17,
die Druckaufnahmemembran 15 und der Metallstopfen 120 sind zu
einem Teil integriert. Folglich ist es bevorzugt, die Dichtigkeit
in dem hohlen Abschnitt des Metallstopfens 120 messen zu
können,
und die Messung der Dichtigkeit kann durch die dünne Bohrung 124 durchgeführt werden.
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Das
Druckübertragungsteil 17 ist
hier ein Teil in Form eines Stabs. Die Form des Druckübertragungsteils 17 ist
jedoch nicht auf diese Form begrenzt, sondern das Teil kann auch
die Form einer Kugel, einer Halbkugel oder eines Zylinderstumpfes haben.
Der Erkennungsdruck P wird von der Druckaufnahmemembran 15 über das
Druckübertragungsteil 17 auf
den dehnungsbelastbaren Abschnitt 122 des Metallstopfens 120 und
das Erkennungselement 30 übertragen.
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Weiterhin
hat das Erkennungselement 30 eine Dehnmessfunktion; es
besteht keine Beschränkung
hierauf, und ein Element mit beispielsweise einem Brückenschaltkreis,
gebildet aus einem Diffusionswiderstandselement oder dergleichen,
kann auf einem Siliziumhalbleiterchip ausgebildet werden, was durch
einen Halbleiterherstellungsprozess erfolgt.
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Ein
Halbleiterchip mit einer Dehnmessfunktion arbeitet dahingehend,
dass der dehnungsbelastbare Abschnitt 122 als Drucksensierungsteil
des Metallstopfens 120 durch den Druck verformt wird; der Halbleiterchip
selbst wird einer Dehnungsbelastung abhängig von dieser Deformation
oder Verformung unterworfen und wandelt eine Widerstandsänderung aufgrund
der Dehnung in ein elektrisches Signal und gibt dieses elektrische
Signal aus.
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Der
dehnungsbelastbare Abschnitt 122 des Metallstopfens 120 und
das Erkennungselement 30 sind als ein Abschnitt aufgebaut,
welcher von dem Erkennungsdruck P mit einer Last beaufschlagt wird und
hierdurch dehnungsverformt wird. Dieser dehnungsbelastbare Abschnitt 122 und
das Erkennungselement 30 haben somit die Grundfunktion
der Druckerkennungsvorrichtung 100 zu erfüllen.
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Das
Metallmaterial, aus welchem der Metallstopfen 120 aufgebaut
ist, muss hohe Festigkeit und einen niedrigen thermischen Ausdehnungskoeffizient haben,
da der Metallstopfen 120 das Erkennungselement 30 aufweist,
welches aus einem Siliziumhalbleiter oder dergleichen ist und welches
hieran durch Glas mit einem niedrigen Schmelzpunkt oder einen ähnlichen
Werkstoff befestigt ist.
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Insbesondere
kann als Metallmaterial für
den Metallstopfen 120 ein Material mit den Hauptbestandteilen
von Fe, Ni und Co oder Fe, Ni gewählt werden, welches Bestandteile
von Ti, Ni und Al oder Ti, Nb zur Vergütung hinzugefügt hat,
also beispielsweise gehärteter
vergüteter
rostfreier Stahl. Der Metallstopfen 120 kann durch Pressen,
spanabhebende Bearbeitung, Kaltverformen oder dergleichen gebildet
werden.
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Weiterhin
ist gemäß 8 die
Schaltkreiskarte 40 aus einem Keramikmaterial oder dergleichen
in dem Hauptabschnitt 11 des Gehäuses 10 angeordnet.
Diese Schaltkreiskarte 40 ist so angeordnet, dass die Öffnung des
Rohrabschnittes 12 an einer Grenze zwischen dem Hauptabschnitt 11 und dem
Rohrabschnitt 12 bedeckt wird, und der Umfangsabschnitt
der Schaltkreiskarte 40 wird an dem Gehäuse 10 durch Bondieren
oder dergleichen befestigt.
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Ein
Beispiel eines Herstellungsverfahrens für die Druckerkennungsvorrichtung 100 wird
nun beschrieben.
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Zunächst werden
der Metallstopfen 120, die Druckaufnahmemembran 15 und
das Druckübertragungsteil 17 zusammengefügt, und
ein Hartlotmaterial wird an den Abschnitten angeordnet, wo diese
Teile miteinander zu verbinden sind. Dann wird der Metallstopfen 120 an
die Druckaufnahmemembran 15 geschweißt. Danach werden die jeweiligen
Teile durch Erhitzen miteinander hartverlötet.
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Die
Druckaufnahmemembran 15, das Druckübertragungsteil 17 und
der Metallstopfen 120 werden so zu einer Einheit zusammengefasst,
und dann wird das Erkennungselement 30 an der äußeren Oberfläche des
dehnungsbelastbaren Abschnittes 122 des Metallstopfens 120 angebracht.
Genauer gesagt, das Erkennungselement 30 wird an der äußeren Oberfläche des
dehnungsbelastbaren Abschnittes 122 mit Glas (nicht gezeigt)
mit einem niedrigen Schmelzpunkt befestigt. Durch Erhitzen und Aushärtenlassen
des Glases wird das Erkennungselement 30 mit dem Metallstopfen 120 verbunden.
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Nachfolgend
wird in der Einheit, zu der der Metallstopfen 120, das
Erkennungselement 30 und die Druckaufnahmemembran 15 zusammengefasst worden
sind, ein Endabschnitt 51 der flexiblen gedruckten Karte 50 mit
dem Erkennungselement 30 über ein Lot oder dergleichen
verbunden.
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Der
andere Endabschnitt 52 der flexiblen gedruckten Schaltkreiskarte 50 wird
in den Hauptabschnitt 11 des Gehäuses 10 von dem Rohrabschnitt 12 des
Gehäuses 10 her
eingeführt
und in das Innere des Hauptabschnittes 11 des Gehäuses 10 bewegt.
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Danach
wird der andere Endabschnitt 52 der flexiblen gedruckten
Karte 50 durch die Durchgangsöffnung 46 in der Schaltkreiskarte 40 geführt, auf
der der IC-Chip 42 über Drahtbondierung
angeordnet ist, und wird mit der Schaltkreiskarte 40 über ein
Lot oder dergleichen verbunden.
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Danach
wird die Schaltkreiskarte 40 am Hauptabschnitt 11 des
Gehäuses 10 angebondet
und befestigt. Dann wird das Verbindergehäuse 60 mit dem Hauptabschnitt 11 des
Gehäuses 10 zusammengefügt, und
der Randabschnitt 14 des Gehäuses 10 wird verstemmt,
um das Verbindergehäuse 60 an dem
Gehäuse 10 festzulegen.
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Wenn
das Verbindergehäuse 60 an
dem Gehäuse 10 angeschlossen
ist, steht der Anschluss 61 in Federkontakt mit der Schaltkreiskarte 40 über das Federteil 62,
so dass eine elektrische Verbindung mit der Schaltkreiskarte 40 erfolgt.
Auf diese Weise wird die Druckerkennungsvorrichtung 130 von 8 gebildet.
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Diese
Druckerkennungsvorrichtung 130 wird in einer Gewindebohrung
(Befestigungsbohrung) angeordnet, welche in dem oben erwähnten Motorkopf ausgebildet
ist, was über
den Gewindeabschnitt 13 des Gehäuses 10 erfolgt, so
dass eine Verbindung und Festlegung an und mit dem Motorkopf erfolgt.
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Wenn
der Druck (Zylinderdruck) P in der Brennkammer von der Druckaufnahmemembran 15 über das
Druckübertragungsteil 17 an
den dehnungsbelastbaren Abschnitt 122 des Metallstopfens 120 übertragen
wird, wie durch die Pfeile in den 8 und 9 gezeigt,
wird der dehnungsbelastbare Abschnitt 122 des Metallstopfens 120 durch
den Druck verformt, und diese Verformung wird von dem Erkennungselement 30 in
ein elektrisches Signal umgewandelt, so dass der Druck P erkannt
wird.
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Das
elektrische Signal von dem Erkennungselement 30 wird von
der Schaltkreiskarte 40 über die flexible gedruckte Karte 50 übertragen
und von dem IC-Chip 42 verarbeitet, und ein verarbeitetes
Signal wird von dem Anschluss 61 zur Außenseite hin abgegeben.
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Gemäß der vorliegenden
Ausführungsform weist
die Druckerkennungsvorrichtung 130 auf: den hohlzylindrischen
Metallstopfen 120 mit dem dehnungsbelastbaren Teil 122,
welches das Drucksensierungsteil ist und das als Verschlussteil
dient und an einem Ende hiervon angeordnet ist und mit dem Öffnungsabschnitt 121 am
anderen Ende hiervon; die Druckaufnahmemembran 15, die
an dem Metallstopfen 120 so angeordnet ist, dass der Öffnungsabschnitt 121 des
Metallstopfens 120 verschlossen ist; und das Druckübertragungsteil 17,
welches in dem hohlen Abschnitt des Metallstopfens 120 in
einem Zustand angeordnet ist, wo ein Endabschnitt hiervon auf Seiten
des dehnungsbelastbaren Abschnittes 122 liegt und der andere
Endabschnitt hiervon auf Seiten der Druckaufnahmemembran 15 liegt.
Das Druckübertragungsteil 17 überträgt den auf
die Druckaufnahmemembran 15 angelegten Druck auf den dehnungsbelastbaren
Abschnitt 122. In der Druckerkennungsvorrichtung 130 ist
der dehnungsbelastbare Abschnitt 122 des Metallstopfens 120 mit dem
einen Endabschnitt des Druckübertragungsteils 17 integriert
und hieran befestigt, und die Druckaufnahmemembran 15 ist
mit dem anderen Endabschnitt des Druckübertragungsteils 17 integriert und
hieran befestigt.
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Gemäß dieser
Ausführungsform
werden die drei Teile von Metallstopfen 120, Druckübertragungsteil 17 und
Druckaufnahmemembran 15 zu einer Einheit zusammengefasst
und miteinander verbunden. Damit ist es möglich, eine Änderung
des Kontaktzustands zwischen diesen Teilen und ein Kriechen der Teile
aufgrund der angelegten Vorlast oder Vorspannung zu verhindern.
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Daher
ist es bei der vorliegenden Ausführungsform
der Druckerkennungsvorrichtung 130, bei der der von der
Druckaufnahmemembran 15 empfangene Druck über das
Druckübertragungsteil 17 auf
den dehnungsbelastbaren Abschnitt 122 des Metallstopfens 120 übertragen
wird, möglich,
die Druckübertragungsleistung
zwischen den drei Teilen (Metallstopfen 120, Druckübertragungsteil 17 und
Druckaufnahmemembran 15) zu verbessern.
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Bei
der Druckerkennungsvorrichtung 130 der vorliegenden Ausführungsform
werden der Befestigungsabschnitt, wo der dehnungsbelastbare Teil 122 des
Metallstopfens 120 mit einem Endabschnitt des Druckübertragungsteils 17 verbunden
ist, und der Befestigungsabschnitt, wo die Druckaufnahmemembran 15 mit
dem anderen Endabschnitt des Druckübertragungsteils 17 verbunden
ist, dadurch gebildet, dass die jeweiligen Teile miteinander verbunden
werden.
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Weiterhin
ist bei der Druckerkennungsvorrichtung 130 der vorliegenden
Ausführungsform
der stab- oder stiftförmige
Abschnitt 15a, der in der Druckaufnahmemembran 15 mit
dem Druckübertragungsteil 17 verbunden
ist, ein Abschnitt, der von dem Druck nicht verformt wird, und dieser
stiftförmige Abschnitt 15a hat
eine Form, welche sich vom Druckübertragungsteil 17 zu
der Druckaufnahmemembran 15 erstreckt.
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Folglich
kann eine effektive Fläche
A (siehe 9), wo die Druckaufnahmemembran 15 den Druck
aufnehmen kann, vergrößert werden.
Wenn angenommen wird, dass eine von der Druckaufnahmemembran 15 auf
das Druckübertragungsteil 17 übertragene
Kraft F ist, dann gilt F = PxA.
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Mit
anderen Worten, durch Vergrößern der obigen
effektiven Fläche
A kann die Druckaufnahmemembran 15 eine große Kraft
F durch den Druck P, der von der Druckaufnahmemem bran 15 empfangen wird,
auf das kleine Druckübertragungsteil 17 übertragen.
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Wie
weiterhin in 9 gezeigt, ist der vorstehende
Teil oder Abschnitt 12a an der Spitze des Rohrabschnittes 12 des
Gehäuses 10 vorhanden, und
der vertiefte Abschnitt 123a ist in dem Flansch 123 des
Metallstopfens 120 vorgesehen, und der vorstehende Abschnitt 12a wird
in den vertieften Abschnitt 123a eingesetzt.
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Wenn
folglich die Druckerkennungsvorrichtung 130 mit dem oben
erwähnten
Motorkopf durch Einschrauben verbunden wird, ist es möglich, zu
verhindern, dass der Metallstopfen 120 um die Achse des
Metallstopfens 120 gegenüber dem Gehäuse 10 drehverschoben
wird.
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Der
Metallstopfen 120 und das Gehäuse 10 können miteinander
durch Schweißen
oder dergleichen verbunden werden. Wenn jedoch die Druckerkennungsvorrichtung 130 in
den Motorkopf eingeschraubt wird, wirkt eine Scherkraft aufgrund
des Einschraubvorgangs auf den verschweißten Abschnitt, wo der Metallstopfen 120 mit
dem Gehäuse 10 verschweißt ist.
Es besteht die Gefahr, dass dieser verschweißte Abschnitt bricht. Wie jedoch
oben in der vorliegenden Ausführungsform
beschrieben, kann die Anschlagwirkung des Eingriffs zwischen dem
vorstehenden Abschnitt 12a und dem vertieften Abschnitt 123a verhindern,
dass der verschweißte
Abschnitt bricht.
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Bei
der oben beschriebenen vierten Ausführungsform werden der Befestigungsabschnitt,
wo der dehnungsbelastbare Abschnitt 122 als Drucksensierungsabschnitt
des Metallstopfens 120 mit dem Druckübertragungsteil 17 verbunden
ist, und der Befestigungsabschnitt, wo die Druckaufnahmemembran 15 mit
dem Druckübertragungsteil 17 verbunden ist,
durch Zusammenfügen
der jeweiligen Teile gebildet.
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Hierbei
kann bei der oben beschriebenen Druckerkennungsvorrichtung 130 jeder
oder irgendeiner der Befestigungsabschnitte, wo der dehnungsbelastbare
Abschnitt 122 des Metallstopfens 120 mit dem einen
Endabschnitt des Druckübertragungsteils 17 verbunden
ist und wo die Druckaufnahmemembran 15 mit dem anderen
Endabschnitt des Druckübertragungsteils 17 verbunden
ist, gebildet werden, indem die jeweiligen Teile einstückig miteinander
verbunden werden.
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Beispielsweise
kann der Metallstopfen 120 und das Druckübertragungsteil 17 durch
MIM (metal injection molding), spanabhebende Bearbeitung, Schmieden
oder Pressen einstückig
ausgebildet werden, und das Druckübertragungsteil 17 kann
an der Druckaufnahmemembran 15 befestigt werden. Alternativ
können
das Druckübertragungsteil 17 und
die Druckaufnahmemembran 15 durch eines der oben beschriebenen
Verfahren einstückig
ausgebildet werden, und das Druckübertragungsteil 17 kann
an dem Metallstopfen 120 befestigt werden.
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Weiterhin
ist bei der obigen vierten Ausführungsform
die dünne
Bohrung 124 zum Hartlöten oder
zur Dichtigkeitsmessung in dem Metallstopfen 120 gebildet.
Diese dünne
Bohrung 124 öffnet
sich zum Inneren des Gehäuses 10 hin
und muss somit nicht verschlossen werden und hat keine Einwirkungen
auf die Sensoreigenschaften.
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Diese
dünne Bohrung 124 kann
in einem Abschnitt gebildet werden, der den hohlen Abschnitt des Metallstopfens 120 mit
der Außenseite
des Gehäuses 10 verbindet;
in diesem Fall ist es jedoch notwendig, die dünne Bohrung 124 durch
einen Kleber oder dergleichen zu verschließen, nachdem das Hartlöten durchgeführt wurde
oder die Dichtigkeit gemessen wurde.
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(Andere Ausführungsformen)
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Obgleich
die vorliegende Erfindung in Verbindung mit einigen bevorzugten
Ausführungsformen hiervon
unter Bezugnahme auf die beigefügte
Zeichnung beschrieben wurde, sei festzuhalten, dass verschiedene Änderungen
und Abwandlungen gemacht werden können, welche im Ermessen des
Fachmanns liegen.
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Beispielsweise
sind in den oben beschriebenen ersten, zweiten und dritten Ausführungsformen der
Metallstopfen 20 und das Metallgehäuse 16 miteinander
durch eine Verschraubung verbunden, und der Metallstopfen 20 und
das Anbauteil 24 sind miteinander durch eine Verschraubung
verbunden.
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In
dem Fall, in dem der Metallstopfen 20 den Gewindeabschnitt 23 hat,
wie in 10A gezeigt, kann ein Sechseckabschnitt 20a zur
Einschraubung des Metallstopfens 20 vorgesehen werden.
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Die 10A und 10B zeigen
ein Beispiel des Metallstopfens 20 mit dem Sechseckabschnitt 20a.
Im Beispiel der 10A und 10B ist der
Sechseckabschnitt 20a an der vorderen Oberfläche der
Membran 22 ausgebildet, an der das Erkennungselement 30 angeordnet
ist, und das Erkennungselement 30 ist an dem Sechseckabschnitt 20a angeheftet.
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Wenn
der Gewindeabschnitt 23 des Metallstopfens 20 in
ein Gegenteil geschraubt wird, beispielsweise das Metallgehäuse 16 oder
das Anbauteil 24, kann der Gewindeabschnitt 23 durch
den Sechseckabschnitt 20a einfach eingeschraubt werden.
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Weiterhin
kann der Sechseckabschnitt 20a als Werkzeugpassabschnitt
verwendet werden, an welchem ein Werkzeug, beispielsweise eine Ratsche oder
ein Schraubenschlüssel,
zum Drehen angesetzt werden kann. Die Form des Werkzeugpassabschnittes
ist nicht auf ein Sechseck begrenzt, sondern kann ein beliebiges
Polygon mit zwei oder mehr flachen Oberflächen an seinen Seiten sein,
beispielsweise ein Dreieck oder Sechseck.
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Wenn
weiterhin der Metallstopfen 20 mit einem Gegenstück durch
Einschrauben verbunden wird, tritt eine Reibung an einem Abschnitt
auf, wo der Metallstopfen 20 in Kontakt mit dem Druckübertragungsteil 17 ist,
da die Vorlast oder Vorspannung aufgebracht wird. Um diese Reibung
zu verringern, kann der Metallstopfen 20 mit dem Gegenstück durch Einschrauben
in einem Zustand verbunden werden, wo ein Schmiermittel auf die
Kontaktfläche
aufgebracht wird, wo der Metallstopfen 20 in Kontakt mit dem
Druckübertragungsteil 17 steht.
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Weiterhin
ist in den oben beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsformen
die Druckaufnahmemembran 15 separat vom Druckübertragungsteil 17;
wie jedoch in 11 gezeigt, ist es auch möglich, dass
die Druckaufnahmemembran 15 und das Druckübertragungsteil 17 einstückig sind.
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Wie
oben beschrieben, kann bei der Druckerkennungsvorrichtung der obigen
ersten und zweiten Ausführungsformen
die Druckaufnahmemembran 15 aus einer Platte ohne Federcharakteristik
und mit hoher Steifigkeit gebildet werden, so dass die Druckaufnahmemembran 15 und
das Druckübertragungsteil 17 einstückig ausgebildet
werden können.
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Wenn
bei der dritten Ausführungsform
das Federteil 70 zwischen die Druckaufnahmemembran 15 und
das Druckübertragungsteil 17 gesetzt
wird, kann die Anordnung von 11, bei
der die Druckaufnahmemembran 15 mit dem Druckübertragungsteil 17 einstückig ist,
nicht verwendet werden. Wenn jedoch das Federteil 70 zwischen
das Druckübertragungsteil 17 und
das Erkennungselement 30 gesetzt wird, kann der Aufbau
von 11 verwendet werden.
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In
der oben beschriebenen Ausführungsform ist
die Druckaufnahmemembran 15 ein Teil ohne Federcharakteristik
und mit hoher Steifigkeit, jedoch kann die Druckaufnahmemembran 15 ein
Teil mit zumindest einer gewissen Federcharakteristik sein. In diesem
Fall treten Schwankungen der Federcharakteristik der Druckaufnahmemembran 15 auf,
jedoch können
diese Schwankungen durch die Federcharakteristik des Federabschnittes 16b des
Metallgehäuses 16 und/oder
des Federteils 70 bei den oben beschriebenen Ausführungsformen
verringert werden.
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In
den oben beschriebenen Ausführungsformen
ist das Erkennungselement 30 separat von der Schaltkreiskarte 40,
und somit werden diese Teile 30 und 40 miteinander
durch die flexible gedruckte Karte 50 verbunden. Die Verbindung
der Teile 30 und 40 auf diese Art und Weise stellt
jedoch keine Einschränkung
dar.
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Beispielsweise
ist in 1 durch Ausbildung des Druckübertragungsteils 17 als
langes Teil, welches sich annähernd über die
gesamte Länge
des Rohrabschnittes 12 erstreckt, der Metallstopfen 20 in oder
nahe dem Hauptabschnitt 11 des Gehäuses 10 angeordnet.
Folglich können
das Erkennungselement 30 und die Schaltkreiskarte 40 miteinander durch
eine Drahtbondierung oder dergleichen verbunden werden.
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Alternativ
kann durch Abwandlung der Form des Gehäuses 10, beispielsweise
durch Ausbilden des Rohrabschnittes 12 so kurz als möglich oder durch
Weglassen des Rohrab schnittes 12, der Abstand zwischen
dem Erkennungselement 30 und der Schaltkreiskarte 40,
welche auf der Verbinderseite liegt, kurz gemacht werden. Folglich
können
das Erkennungselement 30 und die Schaltkreiskarte 40 auch über eine
Drahtbondierung oder dergleichen miteinander verbunden werden.
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Mit
anderen Worten, das Gehäuse 10 ist nicht
auf die Form mit dem zylindrischen Hauptkörper 11 und dem Rohrabschnitt 12 gemäß obiger
Beschreibung begrenzt. Diese Form des Gehäuses 10 ist geeignet
für einen
Verbrennungsdrucksensor, und folglich kann auch eine andere Gehäuseform
verwendet werden.
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Weiterhin
kann ein Element mit einer anderen Funktion als der oben beschriebenen
Dehnungsmessfunktion als Erkennungselement 30 verwendet werden.
Es ist lediglich notwendig, dass ein Erkennungselement 30 ein
elektrisches Signal in Antwort auf den Erkennungsdruck ausgibt,
den das Erkennungselement von dem Druckübertragungsteil 17 empfängt.
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Weiterhin
sind im Beispiel von 1 der IC-Chip 42, die
Schaltkreiskarte 40 und verschiedene Arten von elektrischen
Verbindungsteilen in dem Abschnitt zwischen dem Erkennungselement 30 und dem
Verbinderabschnitt 60 in dem Gehäuse 10 angeordnet.
Der Aufbau dieses Abschnittes ist jedoch nicht hierauf beschränkt, sondern
kann je nach Bedarf abgewandelt werden.
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Weiterhin
versteht sich, dass die Anwendung der Druckerkennungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung nicht auf den oben beschriebenen Verbrennungsdrucksensor
beschränkt
ist.
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Die
Erfindung wurde unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsformen
hiervon beschrieben. Es versteht sich, dass die Erfindung nicht
auf diese bevorzugten Ausführungsformen
und Ausgestaltungen begrenzt ist. Die Erfindung umfasst vielmehr
darüber
hinausgehende Abwandlungen und äquivalente
Anordnungen. Weiterhin, obgleich verschiedene Elemente der bevorzugten
Ausführungsformen
in verschiedenen Kombinationen und Ausgestaltungen gezeigt wurden,
welche als momentan bevorzugt erachtet werden, liegen andere Kombinationen
und Ausgestaltungen mit mehr, weniger oder nur einem der dargestellten
Elemente ebenfalls im Rahmen der vorliegenden Erfindung, wie er
durch die nachfolgenden Ansprüche
und deren Äquivalente definiert
ist.